HANSEMERKUR LEBENSVERSICHERUNG AG. GESCHÄFTSJAHR HML

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1 :49 Uhr Seite 6 HANSEMERKUR LEBENSVERSICHERUNG AG GESCHÄFTSJAHR GJ 2011 Umschla?ge HML

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3 HanseMerkur Lebensversicherung AG Jahresabschluss 2011 vorgelegt zur ordentlichen Hauptversammlung am 26. April 2012 rungen eingetragen durch Böttcher

4 Organe Aufsichtsrat Vorstand Prokuristen Jörg G. Schiele Vorsitzender Dipl.-Wirtschafts-Ing. Geschäftsführer ENERGY & MORE ENERGIEBROKER GmbH & Co. KG Hamburg Volker Bremkamp stellv. Vorsitzender Geschäftsführer BMB Bremkamp Management- und Beteiligungs-GmbH Hamburg Dr. Karl Hans Arnold Vorsitzender der Geschäftsführung/ Gesellschafter Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbh Düsseldorf Harald Boberg Repräsentant Georg Borsutzky * Gruppenleiter KV-Leistung Hamburg Hans Geisberger Vorstandsmitglied i. R. HanseMerkur Versicherungsgruppe Rellingen Wolfgang Niemsch Dipl.-Kfm. Geschäftsführender Gesellschafter Lanico Maschinenbau Braunschweig Michael Noack * stellv. Betriebsratsvorsitzender Hamburg Hartmut Sierck * Sachbearbeiter Mathematik Hamburg Fritz Horst Melsheimer Vorsitzender Dipl.-Kfm. Hamburg Eberhard Sautter stellv. Vorsitzender Dipl.-Math. Hamburg Holger Ehses Dipl.-Math., Dipl.-Kfm. Hamburg Dr. Andreas Gent Rechtsanwalt Hamburg Peter Ludwig Dipl.-Betriebswirt Hamburg Arne Eggers Angela Garden Sigrun Golz Andreas Koll Gerhard Krebs Alexander Oelze Robert Raeder Brigitte Sierau Jürgen Strahl Bankhaus Lampe Hamburg * von den Arbeitnehmern gemäß 129 BetrVG in Verbindung mit 76,77 BetrVG 1952 gewählt 2

5 Bericht des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat hat im Jahr 2011 die Geschäftsführung entsprechend der nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben laufend überwacht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat in regelmäßigen Sitzungen sowie aufgrund schriftlicher Berichterstattung laufend umfassend von der geschäftlichen Entwicklung und von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung unterrichtet. Darüber hinaus wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats über wesentliche Geschäftsvorfälle laufend unterrichtet. Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und die Entwicklung der Gesellschaft wurden in den Sitzungen des Aufsichtsrats eingehend erörtert. Dies schloss insbesondere auch die zeitnahe Unterrichtung über die Risikolage und das Risikomanagement mit ein. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat umfassend über die Neugeschäftsentwicklung sowie über die Auswirkungen der Kapitalmarktentwicklung auf die Kapitalanlagen bzw. den Kapitalanlagenertrag und über Sicherungsmaßnahmen informiert. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat zusammen mit dem Vorstand eingehend mit der strategischen und operativen Unternehmensplanung sowie der mittel- und langfristigen Unternehmensentwicklung befasst. Die aktuellen und anstehenden wesentlichen Projekte und Vorhaben hat sich der Aufsichtsrat vom Vorstand berichten lassen und umfassend behandelt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung, der Lagebericht des Vorstands sowie das vom Vorstand eingerichtete Risikofrüherkennungssystem ( 91 Abs. 2 AktG) sind vom Abschlussprüfer, der RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft worden. Es wurden keine Beanstandungen erhoben, so dass der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben die Berichte des Abschlussprüfers sofort erhalten. Der Abschlussprüfer hat an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Den Bericht des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat ausführlich erörtert und zustimmend zur Kenntnis genommen. Das abschließende Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrats entspricht vollständig dem Ergebnis der Abschlussprüfung. Der Aufsichtsrat sieht daher keinen Anlass, Einwendungen gegen die Geschäftsführung oder den vorgelegten Jahresabschluss zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011, in der heutigen Sitzung gebilligt und damit gemäß 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns stimmt der Aufsichtsrat zu. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß 312 AktG sowie den hierzu von der RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft gemäß 313 AktG erstatteten Prüfungsbericht vorgelegt. Der entsprechende Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers lautet wie folgt: Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile nicht ausgeglichen worden sind. In der heutigen Aufsichtsratssitzung hat uns der Verantwortliche Aktuar über die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen Bestätigung berichtet. Aufgrund seiner Untersuchungsergebnisse hat der Verantwortliche Aktuar eine uneingeschränkte versicherungsmathematische Bestätigung gemäß 11a Abs. 3 Nr. 2 VAG abgegeben. Den Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars und seine Ausführungen in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats haben wir zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat begrüßt grundsätzlich das mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex verfolgte Ziel einer verantwortungsvollen Unternehmensführung und -kontrolle. Da die Konzernobergesellschaft dem Kodex aufgrund ihrer Rechtsform nicht unterliegt und von ihr sämtliche mittelbaren und unmittelbaren Anteile der Gesellschaft gehalten werden, findet der Kodex als solcher keine verpflichtende Anwendung. Der Aufsichtsrat dankt allen Beteiligten für die erbrachten Leistungen und die erreichten Arbeitsergebnisse im Berichtsjahr Hamburg, 26. April 2012 Der Aufsichtsrat Jörg G. Schiele Vorsitzender 3

6 Lagebericht Marktumfeld Lebensversicherungen Die Neugeschäftsentwicklung der Lebensversicherung war in den Jahren 2009 und 2010 durch einen ungewöhnlich hohen Zugang an Einmalbeiträgen geprägt, was zu einem insgesamt deutlich höheren Wachstum in den Beitragseinnahmen führte als in den Vorjahren. Im Jahr 2011 zeichnet sich eine Normalisierung des Einmalbeitragsgeschäfts ab. Dies dürfte unter anderem auf die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erlassenen verschärften Vorschriften für dieses Geschäft zurückzuführen sein. Der Anteil der Einmalbeiträge an den gebuchten Bruttobeiträgen macht in der Branche noch 27 % aus (I. bis IV. Quartal 2011), ist im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 17 % zurückgegangen. Durch diesen Effekt ist auch der Zugang an Beitragssumme insgesamt leicht rückläufig. Beim eingelösten Neuzugang der laufenden Beiträge für ein Jahr ist hingegen ein Zuwachs um 8 % zu verzeichnen. Dieser steigt damit seit langem wieder deutlich an. Die Krise in der Eurozone und auch die hohen Staatsverschuldungen außerhalb der Eurozone, insbesondere in den USA, sorgen für ein hohes Maß an Unsicherheit. Laut einer Anfrage der BaFin bei den 10 größten Versicherungsunternehmen bestehen 11 % ihrer Kapitalanlagen aus Anleihen der sogenannten PIIGS-Staaten. 55 % ihrer Kapitalanlagen sind bei Banken investiert. Eine Krise bei den Banken könnte somit auch auf die Versicherungswirtschaft abstrahlen. Bisher konnten die Lebensversicherungsunternehmen die Auswirkungen der Finanzkrise weitgehend abfedern. In der Vergangenheit haben diese ihren Kunden vergleichsweise hohe Verzinsungen garantiert. Die bisher höchste Verzinsung von 4 % wurde den in den Jahren 1995 bis 2000 zugegangenen Verträgen garantiert. Solche Renditen sind momentan mit einer risikoarmen Neuanlage von Kapital nicht zu erzielen. Aufgrund ihrer diversifizierten langfristigen Kapitalanlage erwirtschaften die Versicherer jedoch weiterhin Nettoverzinsungen, die deutlich über der durchschnittlichen Garantieverzinsung der Bestände liegen lag die Nettoverzinsung bei 4,3 % und auch für 2011 wird eine Nettoverzinsung von über 4 % erwartet. Um die Garantiezusagen der Vergangenheit auch zukünftig sicherzustellen, sind die Versicherungsunternehmen verpflichtet ab 2011 zusätzliche Reserven aufzubauen. Im Szenario einer lang anhaltenden Niedrigzinsphase kann dann auf diese sogenannten Zinszusatzreserven zurückgegriffen werden. Zum 01. Januar 2012 tritt die Senkung des Höchstrechnungszinses von 2,25 % auf 1,75 % in Kraft. Der Rechnungszins liegt damit nur knapp über der Inflationsrate. Dies mag das Neugeschäft branchenweit erschweren, andererseits stehen Versicherungsprodukte mit Sparcharakter im Wettbewerb zu Anlageformen, deren Renditen momentan ebenfalls auf einem niedrigen Niveau liegen. Auch wenn einzelne Versicherungsunternehmen 2012 mit ihrer deklarierten Gesamtverzinsung die 4 %-Grenze unterschreiten, dürften die meisten Versicherungsprodukte aufgrund ihrer (nicht garantierten) hohen Gesamtverzinsung weiterhin attraktiv sein. Eines der zentralen Themen der Versicherungsbranche ist weiterhin das Aufsichtssystem Solvency II. Die fünfte Quantitative Auswirkungsstudie (QIS5) erfolgte im Jahre 2010 und sollte die letzte vor der Einführung von Solvency II im Jahre 2013 sein. Der GDV sah noch erheblichen Änderungsbedarf und wird im Jahr 2012 auf nationaler Ebene eine QIS6 durchführen, um Nachbesserungen zu erproben. Im Rahmen der aktuellen Euro-Krise ist Solvency II wieder stärker in die öffentliche Kritik geraten. Die Solvenzvorschriften sind aus politischen Gründen so gestaltet, dass europäische Staatsanleihen gegenüber anderen Kapitalanlagen stark bevorzugt werden, und Versicherer quasi in diese Anlageform gedrängt werden. Die Krise offenbart, dass diese Anleihen keineswegs risikolos sind, und dass es durchaus Bonitätsunterschiede innerhalb Europas gibt. Die Forderungen in der Branche häufen sich, wonach die Kapitalanforderungen in Solvency II zu überdenken sind, um die Versicherer weniger stark an das Schicksal der Staatshaushalte zu binden. Ende 2012 wird eine erhebliche Änderung im Geschäftsmodell der Lebensversicherer erfolgen. Mit Wirkung zum 21. Dezember 2012 wird die Zulässigkeit einer geschlechtsabhängigen Prämienkalkulation unwirksam. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Lebensversicherer mit neuen Unisex -Tarife in den Wettbewerb um Neukunden treten. Geschäftsverlauf Auch die HanseMerkur Lebensversicherung AG konnte sich vom Trend des Einmalbeitragsgeschäfts nicht abkoppeln. Die Geschäftsleitung beobachtete diesen Prozess genau und begrenzte das Einmalbeitragsgeschäft, um das Risiko, Renditeversprechen nicht zu erfüllen, für Unternehmen und 4

7 Kunden gering zu halten. Denn eines steht für die Hanse- Merkur Lebensversicherung AG im Vordergrund: Zuverlässigkeit und Sicherheit im Umgang mit den Kundengeldern zählen mehr als kurzfristige Renditeversprechen. So gewährt die HanseMerkur Lebensversicherung AG für das Geschäftsjahr 2012 eine erneut marktüberdurchschnittlich hohe Überschussbeteiligung von 4,00 % (Vj. 4,25 %) (Branchendurchschnitt von 3,94 % (Vj. 4,10 %) (Quelle: Assekurata)). Das Geschäftsjahr verzeichnete insgesamt einen zufriedenstellenden Verlauf. Dabei stand einer erfreulichen Entwicklung des Neugeschäftes eine rückläufige Überschussentwicklung gegenüber. Kennzahlen der Lebensversicherung HanseMerkur GDV % % % 1 EK-Quote 1,4 1,4 1,8 2 Überschussquote 6,7 11,6 10,1 3 Gesamtüberschussqoute zu gebuchten 9,2 16,9 13,7 Beiträgen 4 Zuführung zur RfB zu Entnahme RfB 58,4 100,0 101,4 5 Zuführung zu RfB in % der gebuchten 8,1 14,8 12,3 Beitragseinnahmen 6 RfB in % der gebuchten Beitragseinnahmen 74,5 78,2 63,8 7 Freie RfB zu Gesamt RfB 36,9 41,1 38,1 8 Verwaltungskostenquote 2,7 2,7 2,4 9 Abschlusskostenquote 4,6 4,9 5,1 10 Nettoverzinsung 3,7 4,4 4,3 11 Laufende Durchschnittsverzinsung 3,8 3,9 4,0 12 Stornoquote 6,2 6,5 5,4 13 Versicherungsbestand (in Mio bzw. Branche in Mrd) 1 In % der Deckungsrückstellung (brutto). 2 Zuführung zur RfB und Jahresüberschuss in % der Summe aus gebuchten Beiträgen und Nettoerträgen aus Kapitalanlagen. 4 Verhältnis in %. 5 Anteile der Beiträge zur Stärkung der Überschussreserven. 6 RfB im Verhältnis zum Versicherungsbestand (gemessen an der Beitragseinnahme). 7 Teile der RfB, die noch nicht für die Ausschüttung im folgenden Geschäftsjahr bzw. für Schlussüberschüsse gebunden sind. 8 Kosten für den Versicherungsbetrieb, bezogen auf gebuchte Beitragseinnahmen. 9 Aufwendungen, die durch den Abschluss eines Versicherungsvertrags entstehen, bezogen auf die Beitragssumme des Neuzugangs. 10 Nettoverzinsung der Kapitalanlagen. 11 Laufende Erträge auf Kapitalanlagen vermindert um laufende Aufwendungen auf Kapitalanlagen im Verhältnis zum durchschnittlichen Kapitalanlagebestand. 12 Rückkäufe, Beitragsfreistellungen und sonstiger und übriger vorzeitiger Abgang im Verhältnis zum mittleren laufenden Beitrag. 13 Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente aller Haupt- und Zusatzversicherungen. Neugeschäftsentwicklung Der gesamte Versicherungsbestand, gemessen an der Versicherungssumme, konnte im Geschäftsjahr 2011 insgesamt um 623,9 Mio EUR auf 4.816,1 Mio EUR (Vj ,2 Mio EUR) erhöht werden. Dabei erreichte das Neugeschäft (Vj ) eingelöste Verträge. Der Neuzugang des laufenden Jahresbeitrags stieg um 21,3 % auf 14,9 Mio EUR (Vj. 12,2 Mio EUR). Die neu zugegangenen Einmalbeiträge beliefen sich auf 45,6 Mio EUR (Vj. 51,2 Mio EUR). Der Neuzugang nach Beitragssumme ist um 30,6 % auf 466,8 Mio EUR (Vj. 357,5 Mio EUR) gestiegen. Gemessen an der Versicherungssumme lag er bei 999,1 Mio EUR (Vj. 519,8 Mio EUR). Die Nettoproduktion nach Wertungssumme ist um 40,4 % auf 386,8 Mio EUR (Vj. 275,5 Mio EUR) gestiegen. Im März des Jahres 2011 führte die HanseMerkur Lebensversicherung AG neue Lebensversicherungsprodukte ein. Hierzu zählt eine fondsgebundene Rentenversicherung, die mit unterschiedlichen Garantieniveaus abgeschlossen werden kann. Im Geschäftsjahr 2011 sind bereits neue Rentenversicherungsprodukte, davon 76 Hybrid- und 75 reine Fondsprodukte, mit einem laufenden Jahresbeitrag von insgesamt 1,3 Mio EUR eingelöst worden. Ferner verzeichnete die neu eingeführte Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung einen Neuzugang von Verträgen mit einem laufenden Jahresbeitrag von 2,6 Mio EUR. Das Angebot einer Einsteigeroption, die um 50 % verminderte Startbeiträge vorsieht, nutzten hier fast die Hälfte unserer Kunden. Insgesamt sind Verträge mit Einsteigeroption policiert worden. Zudem gibt es ein neues Risikolebensversicherungsprodukt mit Nachlässen für Nichtraucher und privat krankenvollversicherte Personen. Hier sind 848 Verträge neu eingelöst worden, davon 308 Verträge aufgrund privater Krankenvollversicherung. Gemessen am laufenden Jahresbeitrag hatte die klassische Rente einen Anteil von 34,5 % (Vj. 32,3 %) am eingelösten Neugeschäft. Der Anteil der Basis-Rente lag hier bei 15,7 % (Vj. 17,6 %), der der Riester-Rente bei 16,4 % (Vj. 22,4 %). Die Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung hatte einen Anteil von 23,4 % (Vj. 13,8 %). Der Anteil der Sterbegeldversicherung am eingelösten Neugeschäft betrug 6,8 % (Vj. 10,8 %). Risiko- und Kapitalversicherungen hatten einen Anteil von 2,5 % (Vj. 1,3 %) bzw. 0,7 % (Vj. 1,8 %) am eingelösten Neugeschäft. Der Bestand an laufendem Jahresbeitrag ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 % auf 115,5 Mio EUR (Vj. 111,1 Mio EUR) gestiegen, der Anteil an Rentenversicherungen von 41,7 % auf 46,9 %, während der Anteil an kapitalbildenden Versicherungen auf 45,6 % (Vj. 50,1 %) zurückgegangen ist. Der Anteil an Risikoversicherungen betrug 2,3 % 5

8 Lagebericht (Vj. 2,4 %). Die Selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen hatten einen Anteil von 5,3 % (Vj. 5,8 %). Der vorzeitige Abgang durch Rückkäufe und Beitragsfreistellungen betrug, bezogen auf den mittleren Bestand des laufenden Beitrags, 5,9 % (Vj. 6,2 %). Dabei verzeichnete das Storno bei kapitalunterlegten Produkten einen Rückgang, während die Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung einen Anstieg aufwies. Abläufe und andere Leistungsfälle führten zum Abgang einer Versicherungssumme von insgesamt 97,4 Mio EUR (Vj. 101,5 Mio EUR). Die Bewegung der Bestände ist auf den Seiten 64 und 65 dargestellt. Beitragseinnahmen Die gebuchte Beitragseinnahme ist im Geschäftsjahr um 4,0 Mio EUR bzw. 2,5 % auf 157,2 Mio EUR (Vj. 161,2 Mio EUR) gesunken. Hiervon verzeichneten die gebuchten laufenden Beiträge jedoch einen Zuwachs um 1,5 % auf 111,6 Mio EUR (Vj. 110,0 Mio EUR). Die gebuchten Einmalbeiträge beliefen sich auf 45,6 Mio EUR (Vj. 51,2 Mio EUR) auf gebuchte Einmalbeiträge. Ertragsentwicklung Versicherungsleistungen/Kosten Im Berichtsjahr wurden für Versicherungsleistungen und Rückkäufe 130,2 Mio EUR (Vj. 135,1 Mio EUR) aufgewendet. Dabei sind die Zahlungen für Rückkäufe um 2,9 Mio EUR auf 26,5 Mio EUR (Vj. 29,4 Mio EUR) und die Leistungen für Abläufe um 2,6 Mio EUR auf 78,1 Mio EUR (Vj. 80,7 Mio EUR) gesunken. Trotz des stetig steigenden Anteils an Versicherungen mit rentenförmiger Leistung stiegen die Rentenzahlungen nur sehr moderat um 0,6 Mio EUR auf 9,5 Mio EUR (Vj. 8,9 Mio EUR), da noch immer ein Großteil der Versicherungsnehmer vom Kapitalwahlrecht sofern dies vertraglich zulässig ist Gebrauch macht. Die Abschlusskosten beliefen sich auf 21,2 Mio EUR (Vj. 17,2 Mio EUR). Gemessen am Neuzugang der Beitragssumme betrug die Abschlusskostenquote 4,6 % (Vj. 4,9 %). Die Verwaltungsaufwendungen für das selbst abgeschlossene Geschäft lagen mit 4,2 Mio EUR (Vj. 4,3 Mio EUR) auf Vorjahresniveau. Damit betrug die Verwaltungskostenquote 2,7 % (Vj. 2,7 %). Kapitalanlagen und Vermögenserträge Im Geschäftsjahr 2011 verzeichnete die deutsche Wirtschaft mit einem BIP-Anstieg von 3 % ein deutliches Wachstum. Bis zur Jahresmitte setzte sich damit die sehr positive Entwicklung des Vorjahres fort. In der zweiten Jahreshälfte verlor die Wirtschaft jedoch deutlich an Dynamik. Belastend wirke sich die europäische Staatsschuldenkrise aus, die zunehmend auf die Realwirtschaft ausstrahlte und eine sich abschwächende globale Konjunktur. In der Eurozone zeigten sich zum Jahresende deutliche Anzeichen einer Rezession, da die notwendigen Haushaltskonsolidierungen vieler europäischer Länder die private und staatliche Nachfrage bremsten. Eine Eskalation der Krise ergab sich durch den zunehmenden Zweifel an der Tragfähigkeit der Verschuldung der bedeutenden Volkswirtschaften Spaniens und Italiens. In der Folge weiteten die EU, die Europäische Zentralbank und der IWF ihre Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage aus und die betroffenen Länder leiteten Reformen ein. Eine nachhaltige Lösung der Staatsschuldenkrise konnte jedoch nicht erreicht werden. Im gesamten Berichtszeitraum bestand deshalb eine sehr große Unsicherheit aufgrund der Instabilität des Finanzsystems. Die Inflationsrate in Deutschland lag mit 2,3 % deutlich über dem sehr niedrigen Vorjahresniveau. Gegen Jahresende nahm der Inflationsdruck mit der schwächeren Konjunktur jedoch ab. Der Deutsche Aktienmarkt verlor im Jahr 2011 in diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld 14,7 % und schloss bei einem Jahresendstand von Punkten. Nachdem die Entwicklung in der ersten Jahreshälfte positiv verlief, brach der Aktienmarkt ab August deutlich ein. Auf europäischer Ebene war die Entwicklung vergleichbar. Der EUROSTOXX 50 Performance-Index verlor im Jahresverlauf 14,1 % auf einen Jahresendstand von Punkten. Am Rentenmarkt waren stark divergierende Entwicklungen zu beobachten, die insbesondere von Bonitätsrisiken der Staaten und einer hohe Risikoaversion der Marktteilnehmer geprägt waren. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ging im Jahresverlauf deutlich von 2,96 % auf 1,83 % zurück. Das Renditehoch in diesem Zeitraum wurde im April mit 3,50 % registriert. Im September erreichte die Rendite mit rund 1,70 % ein neues historisches Tief. Insbesondere Staatsanleihen von Staaten mit schwächerer Bonität, aber auch Pfandbriefe und Unternehmensanleihen wiesen hingegen einen deutlichen Anstieg der Risikoprämien auf. 6

9 Im Spannungsverhältnis von drohenden Staatsinsolvenzen und Markteingriffen der EZB wiesen Staatsanleihen der Eurozone zudem eine außergewöhnliche Volatilität auf. Der Bestand an Kapitalanlagen stieg im Berichtsjahr um 2,1 % von 1.256,5 Mio EUR auf 1.282,7 Mio EUR. Der korrespondierende Marktwert veränderte sich von 1.309,6 Mio EUR auf 1.365,7 Mio EUR. Der Marktwert der festverzinslichen Wertpapiere und nicht börsennotierten Nominalwerte betrug zum 31. Dezember ,8 Mio EUR (Vj ,0 Mio EUR). Bezogen auf den Marktwert aller Kapitalanlagen sind das 86,2 % (Vj. 91,0 %), von denen 67,1 %-Punkte (Vj. 68,0 %- Punkte) direkt und 19,1 %-Punkte (Vj. 23,0 %-Punkte) über Fonds gehalten werden. Die Duration der im Direktbestand gehaltenen Zinstitel betrug 6,3 Jahre (Vj. 6,0 Jahre). Der Marktwert der direkt und indirekt gehaltenen Aktienpositionen, der zum Vorjahresende noch 5,0 Mio EUR betragen hatte, belief sich zum Ende des Geschäftsjahres 2011 auf 51,2 Mio EUR und entsprach 3,7 % (Vj. 0,4 %) des Marktwertes der Kapitalanlagen, wovon 0,2 %-Punkte (Vj. 0,2 %-Punkte) im Direktbestand gehalten wurden. Im Kapitalanlagensegment Immobilien hielt die Hanse- Merkur Lebensversicherung AG zum Jahresende eine Quote von 7,4 % (Vj. 5,6 %) auf Marktwertbasis. Im Bereich Beteiligungen inklusive Anteile an Private Equity Fonds lagen die Marktwerte der Investments zum Bilanzstichtag bei 36,8 Mio EUR. Dies entspricht einer Quote von 2,7 % (Vj. 2,7 %) des Marktwertes der Kapitalanlagen. Zum 31. Dezember 2011 überstiegen die Zeitwerte der Kapitalanlagen die entsprechenden Buchwerte um 83,0 Mio EUR (Vj. 53,2 Mio EUR). Das Engagement in EU-Staaten mit verminderter Bonität fällt innerhalb der Marktwerte des direkten und indirekten Kapitalanlagebestandes nach 0,9 % mit nunmehr 0,17 % gering aus. Durch die Bewertung nach dem strengen Niederstwertprinzip mit den Kurswerten zum 31. Dezember 2011 wurden zudem alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen belaufen sich nach 50,9 Mio EUR im Vorjahr auf 50,8 Mio EUR im Geschäftsjahr. Die laufenden Erträge saldiert mit den Regelabschreibungen und Verwaltungskosten führten zu einer laufenden Durchschnittsverzinsung von 3,8 % (Vj. 3,9 %). Die Nettoerträge der Kapitalanlagen, also die Bruttoerträge vermindert um die Aufwendungen für die Kapitalanlagen, beliefen sich auf 46,4 Mio EUR (Vj. 54,1 Mio EUR). Es wurde eine Nettoverzinsung von 3,7 % (Vj. 4,4 %) erzielt. Überschussentwicklung Im Geschäftsjahr 2011 lag der Bruttoüberschuss bei 14,4 Mio EUR (Vj. 27,1 Mio EUR). Vom Bruttoüberschuss wurden 12,8 Mio EUR (Vj. 23,8 Mio EUR) der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugewiesen, die den Versicherungsnehmern zugute kommen. Es ist eine Überschussquote von 6,7 % (Vj. 11,6 %) erzielt worden. Der Jahresüberschuss sowie der Bilanzgewinn betrugen 0,9 Mio EUR (Vj. 1,2 Mio EUR). Zusammensetzung des Überschusses in Mio EUR /- Verdiente Bruttobeiträge 157,0 161,1-4,1 Beiträge aus RfB 8,2 9,9-1,7 Schadenaufwand -131,0-136,4 5,4 Deckungsrückstellung -44,0-44,2 0,2 Versicherungsbetrieb -25,4-21,5-3,9 Zwischensumme -35,2-31,1-4,1 Erträge Kapitalanlagen 64,7 60,2 4,5 Aufwendungen Kapitalanlagen -19,5-3,9-15,6 Nettokapitalergebnis 45,2 56,3-11,1 sonstige Posten 4,4 2,0 2,4 Überschuss 14,4 27,2-12,8 Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer Die Guthaben der Versicherungsnehmer wurden 2011 mit dem tarifabhängigen Rechnungszins (2,25 4,0 %) verzinst. Die Überschussbeteiligung basierend auf einer Gesamtverzinsung unter Anrechnung der Garantieverzinsung von 4,25 %, belief sich auf 21,8 Mio EUR (Vj. 23,8 Mio EUR) und wurde komplett der Rückstellung für Beitragsrückerstattung entnommen. Davon wurden 7,5 Mio EUR (Vj. 9,3 Mio EUR) als Einmalbeiträge zur Bildung von beitragsfreien Bonussummen, 4,1 Mio EUR (Vj. 2,7 Mio EUR) zur verzinslichen Ansammlung und als Barauszahlung sowie 0,7 Mio EUR (Vj. 0,6 Mio EUR) für die Anlage in Fondsguthaben, 2,5 Mio EUR (Vj. 2,0 Mio EUR) zur Beitragsverrechnung und 7,0 Mio EUR (Vj. 9,2 Mio EUR) als 7

10 Lagebericht Schlusszahlung (davon 2,2 Mio EUR (Vj. 3,9 Mio EUR) für die Beteiligung an Bewertungsreserven) ausgeschüttet. Die Überschussdeklaration für 2012 ist detailliert auf den Seiten 34 bis 58 angegeben. Aufwendungen für Beitragsrückerstattung in Mio EUR 34,0 0,0 20,3 23,8 12, Stärkung der finanziellen Substanz Zur Sicherung der langfristigen Stabilität des Unternehmens und der Kundengelder ist die Überschussbeteiligung weiterhin den Kapitalmarktbedingungen angepasst. Die nicht festgelegte (freie) Rückstellung für Beitragsrückerstattung ist im vergangenen Geschäftsjahr um 8,6 Mio EUR auf 43,1 Mio EUR (Vj. 51,8 Mio EUR) gesunken. Sie beläuft sich damit auf 36,9 % (Vj. 41,1 %) der gesamten Rückstellung für Beitragsrückerstattung. Ergänzende Angaben Produktportfolio Die HanseMerkur Lebensversicherung AG positioniert sich mit einem attraktiven Produktportfolio. Absicherung und Vorsorge können hier in transparenter Weise der aktuellen Lebenssituation und der individuellen Risikoneigung anpasst werden. Hierbei lässt sich die Sicherheit einer klassischen Versicherung mit den Chancen einer Fondsanlage verbinden. Das Unternehmen bietet bedarfsorientierte Produkte an, die im Bereich der Altersvorsorge alle drei Schichten abdecken. Schwerpunkt im Bereich der betrieblichen Altersversorgung ist die Direktversicherung. Zu Beginn des Jahres 2011 erfolgte die Einführung einer fondsgebundenen Rentenversicherung, bei der der Kunde das Garantieniveau selbst bestimmen und somit seine individuelle Kombination aus konventioneller Kapitalanlage und Fondsanlage wählen kann, ein so genanntes Hybridprodukt. Der Berufsunfähigkeitsschutz wird künftig mit einer Einsteigeroption angeboten, die um 50 % verminderte Startbeiträge vorsieht. Zudem gibt es ein Risikolebensversicherungsprodukt mit Nachlässen für Nichtraucher und privat krankenvollversicherte Personen. Mit diesen innovativen Produkten kommt die HanseMerkur den Wünschen der Kunden nach Flexibilität und Transparenz nach. Zusammen mit der klassischen Kapitallebensversicherung und der Sterbegeldversicherung arrondieren die Lebensversicherungsprodukte den Krankenversicherungsschutz und komplettieren somit die Produktpalette der Gesellschaft. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen An der Spitze der HanseMerkur Versicherungsgruppe steht die HanseMerkur Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit. Sie ist Alleinaktionärin der HanseMerkur Holding AG, die wiederum jeweils 100 % der Aktien der HanseMerkur Krankenversicherung AG, der HanseMerkur Lebensversicherung AG, der HanseMerkur Allgemeine Versicherung AG, der HanseMerkur Reiseversicherung AG, der HanseMerkur Speziale Krankenversicherung AG und der HanseMerkur24 Lebensversicherung AG besitzt. Darüber hinaus ist die HanseMerkur Holding AG mehrheitlich an einer Asset- Management Gesellschaft, der HM Trust AG, beteiligt. Hinzu kommen Mehrheitsbeteiligungen an verschiedenen Immobilien-, Service- und Vertriebsgesellschaften, die ebenfalls zum Kreis der verbundenen Unternehmen ( 18 Abs. 1 AktG) gehören. Zwischen den Unternehmen der HanseMerkur Versicherungsgruppe bestehen jeweils Verwaltungsvereinbarungen, aufgrund derer der HanseMerkur Krankenversicherung AG wesentliche Verwaltungsarbeiten gegen Entgelt übertragen wurden. Die Versicherungsunternehmen der HanseMerkur Versicherungsgruppe haben wesentliche Teile der Vermögensanlage und -verwaltung auf das Konzernunternehmen HM Trust AG ausgelagert. Die HanseMerkur Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit als Mutterunternehmen der HanseMerkur Versicherungsgruppe bediente sich bei der Durchführung der übernommenen Verwaltungsarbeiten in erheblichem Umfang der Dienste der HanseMerkur Krankenversicherung AG. 8

11 In den Organen der verbundenen Unternehmen besteht teilweise Personalunion. Gemäß 312 AktG wurde ein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der mit folgender Erklärung schließt: Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihm zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die aufgeführten Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Maßnahmen, durch die die Gesellschaft benachteiligt wurde, wurden weder getroffen noch unterlassen. Mitarbeiter Die HanseMerkur Lebensversicherung AG beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 6 Mitarbeiter, über eine eigene Vertriebsorganisation verfügt die HanseMerkur Lebensversicherung AG dagegen nicht. Für die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 erbrachten Leistungen danken wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HanseMerkur Versicherungsgruppe. Verbandszugehörigkeit Die HanseMerkur Lebensversicherung AG ist u.a. Mitglied des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV), Berlin; des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland, München; den Konsortien der Lebensversicherer für den Pensionssicherungsverein (PSVaG), Köln; der Versorgungsausgleichskasse VVaG (VAUSK), Frankfurt; der Wiesbadener Vereinigung, Köln sowie der Deutschen Gesellschaft für Versicherungsund Finanzmathematik e.v., Köln. Die HanseMerkur Lebensversicherung AG ist Pflichtmitglied ( 124 ff. VAG) des Sicherungsfonds für Lebensversicherer. Diese gesetzliche Einrichtung ersetzt die Sicherungsfunktion der Protektor Lebensversicherung AG, bei der die HanseMerkur Lebensversicherung AG unverändert Aktionärin ist. Risikoberichterstattung Risikomanagementprozess Versicherungsunternehmen bieten Vorsorgeleistungen und finanzielle Sicherheit im Schadenfall. Die dauerhafte Erfüllbarkeit dieser Ansprüche hat höchste Priorität und findet in einem angemessenen Risikomanagement Niederschlag. Auch die Aufsicht erfolgt zunehmend risikoorientiert. Während mit Solvency II auf europäischer Ebene an einem einheitlichen Standard gearbeitet wird, definiert der bundesdeutsche Gesetzgeber seine Anforderungen an das Risikomanagement derzeit über die 64a und 55c VAG. Im Vorgriff auf die europäische Gesetzgebung hat der bundesdeutsche Gesetzgeber diese mit den 2009 von der Ba- Fin veröffentlichten Aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA) verbindlich ausgelegt. Aktuell befindet sich die 10. VAG-Novelle in Vorbereitung, um die europäischen Vorgaben in nationale Gesetzgebung umzusetzen. Sowohl die Solvency II Durchführungsbestimmungen, die technischen Durchführungsstandards und Leitlinien, als auch die Umsetzung in deutsches Recht (10. VAG-Novelle) sollen 2012 abgeschlossen werden. Am 1. Januar 2013 tritt die Solvency II-Aufsicht voraussichtlich in Kraft, wobei über die Omnibus II-Richtlinie noch Übergangsregelungen definiert werden. Die HanseMerkur Versicherungsgruppe und ihre Einzelgesellschaften verfolgen als Versicherungsunternehmen unter Beachtung der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben den Grundgedanken des Risikoausgleichs im Kollektiv. Um dies dauerhaft sicherzustellen haben alle Gesellschaften ein Risikomanagementsystem aufgebaut. An der Spitze des Risikomanagementsystems steht die aus der Unternehmensstrategie abgeleitete Risikostrategie. Aus dieser folgt das individuelle Risikoprofil, welches mit Hilfe eines Risikomodells bewertet und mit Kapital unterlegt wird. Die derart nachgewiesene Risikotragfähigkeit wird laufend über ein Limitsystem überwacht. Dabei setzt sich das Limitsystem in die operativen Bereiche der Risikoverantwortlichen fort. Im Rahmen des so implementierten Risikomanagementprozesses werden sämtliche Risiken identifiziert, analysiert und bewertet, intern kommuniziert sowie laufend gesteuert und dokumentiert. Die Steuerung des Risikoprofils erfolgt über ein Risikokomitee, zu dessen Teilnehmern unter anderem die gesamte Geschäftsleitung und der Verantwortliche Aktuar zählen. Dieses Komitee tritt in regelmäßigen Zeitabständen zusammen; es überwacht die Risikolage auf der Ebene des Gesamtrisikos. Zudem werden der Vorstand sowie auch der Aufsichtsrat und die BaFin mittels eines jährlichen Risikoberichts über die Risikosituation der Gruppe sowie der Einzelunternehmen unterrichtet. 9

12 Lagebericht Die Interne Revision prüft in regelmäßigen Abständen die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems der HanseMerkur Versicherungsgruppe und begleitet dessen Weiterentwicklung. Darüber hinaus prüft die Interne Revision in regelmäßigen Abständen die Angemessenheit und Funktionsfähigkeit der internen Kontrollsysteme sowie Limite und berichtet dem Vorstand hierüber. Anliegen des Risikomanagements ist es zum einen, das Risikoprofil zu analysieren und wesentliche Risiken, die sich nachhaltig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken, frühzeitig zu erkennen und ihnen durch geeignete Maßnahmen entgegenzuwirken. Zum anderen trägt eine aktive Risikokommunikation dazu bei, dass ein Risikobewusstsein bei allen Mitarbeitern des Unternehmens gefördert und auf diese Weise Teil der Unternehmenskultur wird. Seit der Finanzmarktkrise wird dem Kapitalanlagemanagement im Unternehmen eine besonders hohe Aufmerksamkeit zuteil. Die HanseMerkur Lebensversicherung AG folgt mit ihren Methoden zur Analyse, Erfassung und Überwachung der Risiken dem 91 Abs. 2 AktG. Zentrale Elemente der Kapitalanlagesteuerung sind Stresstests und Szenariorechnungen, die regelmäßig durchgeführt werden. Des Weiteren wird ein Risikofrühwarnsystem genutzt, das im Rahmen der Auslastung des zur Verfügung gestellten Risikokapitals die Risikoposition des Versicherungsunternehmens anzeigt. Diese beiden Bestandteile bieten die Möglichkeit, frühzeitig auf Kapitalmarktausschläge reagieren zu können. Ein umfassendes regelmäßiges Reporting beinhaltet alle wesentlichen Kennzahlen zu einer angemessenen Risikobeurteilung. Angemessene Kapitalausstattung Die Solvenz eines Versicherungsunternehmens wird durch die Analyse und Bewertung des individuellen Risikoprofils nachgewiesen. Dabei setzt sich das Risikoprofil auf unterschiedlichen Risikokategorien zusammen. Risiken der Kapitalanlage, des Marktes, der Bonität und der Liquidität Das Primärrisiko bei der Kapitalanlage besteht für ein Personen-Versicherungsunternehmen darin, dass der für die ausreichende Erfüllung der versicherungstechnischen Verpflichtungen erforderliche Nettokapitalanlagenertrag unterschritten wird. Diese durchschnittliche Garantieverzinsung von ungefähr 3,3 % auf das Deckungskapital (einschließlich Guthaben von Versicherungsnehmern aus verzinslicher Ansammlung) kann 2011 durch die laufende Durchschnittsverzinsung von 3,8 % bedient werden. Bei den festverzinslichen Wertpapierbeständen ist die Kreditbeurteilung von zentraler Bedeutung für das Management der Bonitätsrisiken, wobei eine risikoarme Anlagestrategie stets im Vordergrund steht. Entscheidend ist dabei die Qualität des Emittenten oder der jeweiligen Emission, die sich nach den Anlagegrundsätzen der HanseMerkur Lebensversicherung AG vor allem in der Bewertung internationaler Ratingagenturen widerspiegelt. Alle direkt und indirekt gehaltenen Zinsträger hatten dabei auf Basis der Buchwerte folgende Ratingverteilung: Ratingstruktur Buchwert in Mio EUR Zeitwert in Mio EUR AAA 550,8 597,0 AA 192,6 207,5 A 127,0 131,6 BBB 140,0 145,1 BB bis C 4,9 4,8 ohne Rating* 37,3 40,6 Insgesamt 1.052, ,6 *Darin sind mit 30,8 Mio EUR (Buchwert) bzw. 33,6 Mio EUR (Zeitwert) erstrangige Realkredite, die direkt an die Endkreditnehmer ausgereicht wurden, mit enthalten. Bonitätsrisiken im Anlageportefeuille werden auf der Grundlage eines Kontrahentenlimitsystems gemessen und limitiert. Diese Engagementbegrenzungsliste, mit der die Ausfallrisiken gegenüber einzelnen Emittenten minimiert werden, berücksichtigt eine Vielzahl von Faktoren. Dazu gehören das individuelle Rating des Emittenten, seine Eigenkapitalausstattung als Haftungsgrundlage, die Qualität der Besicherung und der jeweiligen Emission, die Branche sowie die intern definierte Risikobereitschaft. Aufgrund der finanziellen Verpflichtungen aus dem Versicherungsgeschäft ist ein großer Teil des Portfolios in festverzinslichen Anlagen angelegt. Der Schwerpunkt liegt hier auf deutschen Pfandbriefen, ergänzt um deutsche und europäische Staatsanleihen. Pfandbriefe stellen durch ihre Unterlegung mit werthaltigen Sicherheiten, wie Kommunaldarlehen oder erstrangige Hypothekenkredite, sehr sichere Anlagen dar. Bei den Staatsanleihen wird sich auf die Kernländer der Eurozone konzentriert. Der Anteil der Staatsanleihen der PIIGS -Länder am Gesamtbestand der Kapitalanlagen (Buchwertbasis) betrug am Jahresende 2011 insgesamt 0,17 %. Diese entfielen ausschließlich auf Griechenland. 10

13 Die Emittentenstruktur aller direkt und indirekt gehaltenen Zinsträger auf Basis der Nominalwerte stellt sich wie folgt dar: Besicherungsstruktur Buchwert in Mio EUR Zeitwert in Mio EUR 1. öffentliche Anleihen mit umfassender Staatshaftung 301,2 326,6 2. gesetzliche Deckungsmasse und dingliche Sicherung 467,9 504,6 3. Einlagen- und Institutssicherung, Gewährträgerhaftung 149,3 160,9 4. Vorrangig unbesicherte Kapitalanlagen 114,3 114,4 5. Nachrangige Kapitalanlagen ohne lfd. Verlustbeteiligung 18,0 18,0 6. Genussrechte, stille Beteiligungen 2,0 2,1 Insgesamt 1.052, ,6 Dem Liquiditätsrisiko der Gesellschaft wird durch den Einsatz einer DV-gestützten Liquiditätsplanung entgegengewirkt, die alle wesentlichen Ein- und Auszahlungsströme sowohl aus der Versicherungstechnik als auch aus dem Kapitalanlagebereich erfasst. Währungsrisiken wurden nur sehr begrenzt im Sondervermögen eingegangen. Zur Begrenzung der Markt- und Kreditrisiken erfolgt unternehmensübergreifend für die gesamte HanseMerkur Versicherungsgruppe eine fortlaufende Überwachung der Kumul- und Konzentrationsrisiken. Hierbei wird auf eine breite Mischung von Anlageklassen als auch auf eine breite Streuung von Emittenten geachtet. Risikokonzentrationen, die sich durch unvermeidbare externe Einflüsse (Fusionen, Übernahmen, etc.) ergeben, werden überwacht und aktiv abgebaut. Auswirkungen auf die Risikotragfähigkeit sind hiermit nicht verbunden. Eine Asset-Liability-Interaktion macht es möglich, Auswirkungen von Kapitalmarktentwicklungen auf die Versicherungsbilanz und die Solvabilität des Unternehmens abzuleiten. Versicherungstechnische Risiken Versicherungstechnische Risiken entfallen auf die Bereiche Tarifwerk und Zeichnungspolitik. Die Risiken hinsichtlich des Tarifwerks werden durch Anpassungen in den Rechnungsgrundlagen minimiert. Dabei werden alle Rechnungsgrundlagen überprüft sowie Zinsgarantien, eine ausreichende Reservepolitik und eine angemessene Solvabilitätsbedeckung beachtet. Die Einhaltung und Weiterentwicklung der Annahmerichtlinien tragen nachhaltig zu einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen tatsächlicher und kalkulierter Schadenentwicklung bei. Zur Abdeckung des Langlebigkeitsrisikos wird für die Rentenversicherungen mit veralteten Rechnungsgrundlagen seit 2004 eine zusätzliche Rückstellung auf der Grundlage aktueller Sterbetafeln der Deutschen Aktuarvereinigung gebildet. Diese Rückstellung ist 2011 weiter erhöht worden. Um die zukünftige Erfüllbarkeit von Garantiezusagen sicherzustellen, wird zudem ab 2011 mit dem Aufbau einer Zinszusatzreserve begonnen. Ausfallrisiken Die Risiken aus Forderungsausfällen gegenüber Versicherungsnehmern und Vermittlern und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Liquidität des Unternehmens werden als gering eingestuft. Operationale Risiken Wesentliche Risiken im IT-Bereich liegen in einem Teil- oder Gesamtausfall der IT-Systeme und in der Gefährdung der Datensicherheit. Zum Schutz werden fortlaufend Maßnahmen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit der Hard- und Softwaresysteme sowie zum Datenschutz ergriffen. Die Maßnahmen betreffen die Infrastruktur und Energieversorgung der Netzwerke, die Anwendungsentwicklung, die Datenhaltung und -sicherung sowie den Einsatz neuer Technologien, beispielsweise Firewalls, Zugangsregelungen und Virenschutzprogramme. Politische Risiken Risiken aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen ergeben sich für ein Lebensversicherungsunternehmen insbesondere durch Änderungen der Steuergesetzgebung oder Auslegungsfragen des Verbraucherschutzes. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen können die Neugestaltung von Produkten, aber auch die Neuausrichtung der Produktpalette zur Folge haben. Risikobeurteilung Sowohl zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 als auch zu den Quartalsterminen wurden alle Szenarien des aufsichtsrechtlichen Stresstests erfolgreich bestanden. Die vorhandenen Eigenmittel der HanseMerkur Lebensversicherung AG in Höhe von 113,5 Mio EUR erfüllen die auf- 11

14 Lagebericht sichtsrechtlichen Solvabilitätsanforderungen und überdecken das Solvabilitätssoll um 104,1 %. Insgesamt ergeben sich aus der Risikoanalyse keinerlei Hinweise auf eine Gefährdung des Fortbestandes oder der strategischen Ziele der HanseMerkur Lebensversicherung AG. Ausblick 2012/Chancen der zukünftigen Entwicklung Das vergangene Jahr stand für die HanseMerkur Lebensversicherung AG im Zeichen der Modernisierung der Produktpalette hin zu hoch wettbewerbsfähigen Produkten. Dies betrifft insbesondere die ab 2012 angebotenen Produkte aus den Bereichen Riesterrente, Basisrente und betriebliche Altersversorgung. Ein besonderes Highlight im Rahmen der Produktmodernisierung stellt die Erweiterung der Rentenprodukte um eine Pflegeoption dar, die es einem Rentner erlaubt, im Falle der Pflegebedürftigkeit einen versicherten Todesfallschutz gegen eine höhere Rente zu tauschen. Die HanseMerkur Lebensversicherung AG folgt damit auch 2012 ihrer Philosophie, in hohem Maße flexible Produkte anzubieten, die es den Versicherten ermöglichen, sowohl in der Vorsorgephase als auch im Leistungsbezug den Versicherungsschutz an die aktuellen Lebensumstände anzupassen. Zum 21. Dezember 2012 wird es zur Umsetzung des Unisex-Urteils des EuGH kommen. Der Neuzugang ist ab diesem Zeitpunkt nach Tarifen zu versichern, deren Prämien und Leistungen sich für Frauen und Männer nicht unterscheiden. Zuvor abgeschlossene Verträge sind hiervon unberührt. Letzteres könnte einen Schlussverkauf bei den Risikolebensversicherungen für Frauen und den Altersvorsorgeprodukten für Männer führen. Zum 01. Januar 2012 trat die Senkung des Höchstrechnungszinses von 2,25 % auf 1,75 % in Kraft. Die Hanse- Merkur Lebensversicherung AG ist in dieser Situation mit ihrer fondsgebundene Rentenversicherung gut aufgestellt. Je nach individueller Risikoneigung bietet sie den Versicherten die Möglichkeit, in unterschiedlichem Maße unmittelbar an den Entwicklungen der Finanzmärkte zu partizipieren und so ggf. von einer Erholung der Finanzmärkte zu profitieren. Die risikobehafteten Produkte (Berufsunfähigkeits- und Todesfallschutz) büßen durch die Rechnungszinssenkung nichts von ihrer aktuellen Attraktivität ein. Die HanseMerkur Lebensversicherung AG verfügt damit im Jahre 2012 über ein in hohem Maße konkurrenzfähiges Produktportfolio, wie die aktuellen Ratings der Agenturen Franke & Bornberg und Morgen & Morgen sowie der Stiftung Warentest belegen. Durch die ab 2011 angebotenen modernisierten Produkte hat die HanseMerkur Lebensversicherung AG einen Neugeschäftsschub erfahren, der sich im Jahre 2012 auf breiterer Produktbasis fortsetzen wird. Das anhaltend niedrige Zinsniveau wird sich voraussichtlich auch in 2012 nicht deutlich erholen. Aufgrund der risikobewussten Kapitalanlagepolitik und der Ausrichtung auf langfristig stabile Zinserträge ist die HanseMerkur Lebensversicherung AG jedoch auf diese Entwicklung vorbereitet. Somit wird auch im kommenden Jahr erwartet, eine marktüberdurchschnittliche Überschussbeteiligung gewähren zu können. Dementsprechend erwartet der Vorstand anknüpfend an die positive Entwicklung der Vergangenheit insgesamt eine erfreuliche Bestands- und Überschussentwicklung in den folgenden beiden Geschäftsjahren. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Hamburg, den 19. März 2012 Der Vorstand Melsheimer Ehses Dr. Gent Ludwig Sautter 12

15 Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand wird nach Zustimmung des Aufsichtsrats der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres wie folgt zu verwenden: Geschäftsjahr Vorjahr Bilanzgewinn , ,00 Ausschüttung einer Dividende , ,00 13

16 Bilanz 31. Dezember 2011 Aktiva Geschäftsjahr Vorjahr A. Kapitalanlagen I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken , ,17 II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen , ,03 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0, , , ,03 III. Sonstige Kapitalanlagen 1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere , ,58 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere , ,20 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen , ,03 4. Sonstige Ausleihungen a) Namensschuldverschreibungen , ,00 b) Schuldscheinforderungen und Darlehen , ,00 c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine , , , ,52 5. Einlagen bei Kreditinstituten 0, ,00 6. Andere Kapitalanlagen , , , , , ,81 B. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen , ,19 C. Forderungen I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an: 1. Versicherungsnehmer a) fällige Ansprüche , ,37 b) noch nicht fällige Ansprüche , , , ,39 2. Versicherungsvermittler , , , ,40 II. Sonstige Forderungen , ,15 davon: an verbundene Unternehmen: ,19 ( ,59) , ,55 D. Sonstige Vermögensgegenstände I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand , ,74 II. Andere Vermögensgegenstände , , , ,16 E. Rechnungsabgrenzungsposten I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten , ,86 II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten , , , ,47 Bilanzsumme , ,18 Ich bestätige hiermit entsprechend 73 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind. Hamburg, 6. März 2012 Treuhänder Bernd Reimers 14

17 Passiva Geschäftsjahr Vorjahr A. Eigenkapital I. Eingefordertes Kapital 1. Gezeichnetes Kapital , ,00 2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen , , , ,00 II. Kapitalrücklage , ,00 davon: Rücklage gemäß 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG: ,82 ( ,82) III. Gewinnrücklagen 1. gesetzliche Rücklage , ,00 2. andere Gewinnrücklagen , , , ,00 IV. Bilanzgewinn , ,00 davon: Gewinnvortrag: 0,00 (0,00) , ,00 B. Versicherungstechnische Rückstellungen I. Beitragsüberträge 1. Bruttobetrag , ,65 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft , , , ,22 II. Deckungsrückstellung 1. Bruttobetrag , ,92 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft , , , ,92 III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 1. Bruttobetrag , ,36 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft , , , ,51 IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung Bruttobetrag , , , ,64 C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird Deckungsrückstellung Bruttobetrag , ,19 D. Andere Rückstellungen I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , ,00 II. Steuerrückstellungen , ,00 III. Sonstige Rückstellungen , , , ,00 Übertrag , ,83 15

18 Bilanz 31. Dezember 2011 Passiva Geschäftsjahr Vorjahr Übertrag , ,83 E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft , ,43 F. Andere Verbindlichkeiten I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber 1. Versicherungsnehmern , ,60 2. Versicherungsvermittlern , , , ,40 II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft , ,29 III. Sonstige Verbindlichkeiten , ,54 davon: aus Steuern: ,27 (57.121,50) gegenüber verbundenen Unternehmen: 2.192,40 (21.537,73) , ,23 G. Rechnungsabgrenzungsposten , ,69 H. Latente Steuern , ,00 Bilanzsumme , ,18 Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten B II. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung von 341f HGB sowie der aufgrund des 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des 11c VAG und des Artikels 16 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach den genehmigten Geschäftsplänen berechnet worden. Für Konsortialgeschäfte wurden die Angaben der konsortialführenden Gesellschaften übernommen. Hamburg, 17. Februar 2012 Verantwortlicher Aktuar Eberhard Sautter 16

19 17

20 Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar bis 31. Dezember 2011 Geschäftsjahr Vorjahr I. Versicherungstechnische Rechnung für das selbst abgeschlossene Unfallversicherungsgeschäft 1. Verdiente Beiträge Gebuchte Beiträge , ,23 2. Aufwendungen für Versicherungsfälle a) Zahlungen für Versicherungsfälle 3.971,25 958,88 b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 1.837,25-38, ,50 920,10 3. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb 0,00 0,00 4. Versicherungstechnisches Ergebnis im selbst abgeschlossenen Unfallversicherungsgeschäft , ,13 II. Versicherungstechnische Rechnung für das selbst abgeschlossene Lebensversicherungsgeschäft 1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung a) Gebuchte Bruttobeiträge , ,90 b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge , , , ,51 c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge , ,88 d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen , , , , , ,80 2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung , ,32 3. Erträge aus Kapitalanlagen a) Erträge aus Beteiligungen , ,83 davon: aus verbundenen Unternehmen: ,73 ( ,83) b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen davon: aus verbundenen Unternehmen: ,91 (48.258,26) aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken , ,33 bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen , , , ,43 c) Erträge aus Zuschreibungen , ,43 d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen , , , ,28 4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen , ,36 5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung , ,64 6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung a) Zahlungen für Versicherungsfälle aa) Bruttobetrag , ,32 bb) Anteil der Rückversicherer , , , ,18 b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle aa) Bruttobetrag , ,63 bb) Anteil der Rückversicherer , , , , , ,61 7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen Deckungsrückstellung a) Bruttobetrag , ,05 b) Anteil der Rückversicherer , , , ,83 Übertrag , ,96 18

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