Pulsschlag. Juni 2005 Ausgabe 16 I N H A L T. > Editorial...S. 2. > Kleinkredite schaffen Arbeit und mindern Armut...S. 3

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1 Juni 2005 Ausgabe 16 Pulsschlag I n f o r m a t i o n e n a u s d e r E n t w i c k l u n g s z u s a m m e n a r b e i t Mikrofinanzierung ein Weg aus der Armut? I N H A L T > Editorial...S. 2 > Kleinkredite schaffen Arbeit und mindern Armut...S. 3 > Veranstaltungen im Internationalen Jahr des Kleinkredits S. 4 > Kleinkredite und die Arbeit der Nichtregierungsorganisationen...S. 5 > WORLD VISION: Kleinkredite als effektiver Beitrag zur Armutsminderung und Hilfe zur Selbsthilfe...S. 6 Aus unseren Projekten: - UN-Auszeichnung für erfolgreiche Kleinunternehmer in Kambodscha...S. 8 - Kreditvergabe mit Aidsaufklärung...S. 9 - Interview: Wir wollen die Menschen eigenständig und handlungsfähig machen...s Auswirkungen der Kreditvergabe auf ländliche Familien und Kinder in Montenegro...S Deutsche WORLD VISION-Projekte im Bereich Kleingewerbeförderung...S. 14 Foto: David Munoz Ambriz - Die mutigen Frauen von Cochabamba...S. 16 > Mit Kleinkrediten die Weltarmut halbieren?...s. 18 > Wie können Kreditprogramme auch die Ärmsten erreichen?...s. 21 > Selbsthilfegruppen für Mikrofinanzierung in Indien...S. 24 > Webseite / Impressum...S. 27

2 Editorial Liebe Leserinnen und Leser, die Vereinten Nationen haben das Jahr 2005 zum Internationalen Jahr des Kleinkredits erklärt. Gleichzeitig wird in diesem Jahr Zwischenbilanz über die bisher erzielten Fortschritte zur Erreichung der Millenniumsziele (Millennium Development Goals) gezogen. Im September 2000 hatten sich die Staats- und Regierungschefs beim UN-Millenniumsgipfel in New York verpflichtet, extreme Armut und Hunger in der Welt bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Aber auch heute, 5 Jahre später, ist die Zahl der Menschen, die insbesondere in Afrika von extremer Armut betroffen sind, nicht rückläufig. In dieser Ausgabe des Pulsschlag möchten wir Ihnen beispielhaft darstellen, wie Kleinkredite zur Bekämpfung und Überwindung der Armut beitragen können. Deswegen versuchen gleich zwei Artikel in diesem Heft, uns diesem Thema näher zu bringen: Peter Dietzel führt uns nach Bangladesch in ein Land, das fast als Synonym für Armut gilt, und zeigt uns, wie vielfältig die Ursachen von Armut sein können und wie schwierig der Kampf gegen sie ist. Kurt Bangert gibt uns einen Überblick über die deutschen politischen Bemühungen zur Armutsbekämpfung und deren immer noch viel zu geringen Erfolge. Die Vergabe von Krediten als ein Instrument zur Armutsbekämpfung erfordert von den Nichtregierungsorganisationen spezialisiertes Wissen und oft auch eine geänderte Herangehensweise gegenüber den sonst üblichen Projekten. Und wie nicht anders zu erwarten, gibt es unterschiedliche Meinungen, welche Vorgehensweise dem Kampf gegen die Armut am besten dient. Wir möchten Ihnen im vorliegenden Heft unseren eigenen Ansatz vorstellen, der sich um eine ganzheitliche Entwicklung bemüht und über die reine Kreditvergabe hinaus Aspekte wie die Vermittlung von wirtschaftlichen Grundkenntnissen ebenso einschließt wie den Zugang zu Märkten, zu Wissen und Technologie. Gerne bieten wir auch ein Forum für weitere deutsche Nichtregierungs-Organisationen, um ihre Arbeit in diesem Bereich vorzustellen. Ein Modell für die Integration von Kleinkreditvergabe und Aidsaufklärung hat WORLD VISION in dem besonders stark von HIV/Aids betroffenen Norden von Malawi entwickelt. Dabei nutzen unsere Mitarbeiter die Treffen der Kreditnehmer auch zur Aufklärung über HIV/Aids und versuchen, der Stigmatisierung von HIV- Betroffenen entgegen zu wirken. Die Verbindung dieser beiden Ansätze hat sich bewährt. Eine betroffene Frau drückt dies so aus: Seit ich den Kredit erhalten habe, habe ich neuen Mut gefasst und gehe jeden Tag meinen Geschäften nach, statt ohne Hoffnung im Bett zu liegen. Und ich hoffe, dass ich in den nächsten 15 Jahren die Ausbildung meiner Kinder finanzieren und deren Zukunft sichern kann. Stefan Pleisnitzer Leiter Internationale Programme WORLD VISION Deutschland e.v. 2

3 Kleinkredite schaffen Arbeit und mindern Armut Von Heidemarie Wieczorek-Zeul Drei Milliarden Menschen haben nicht mehr als zwei Dollar am Tag um zu überleben. Überschwemmungen, Dürre, Unfälle oder Krankheit bedrohen täglich ihre Existenz. Die verheerenden Auswirkungen der Flutwellen-Katastrophe in Asien haben uns auf tragische Weise verdeutlicht, wie rasch aus bescheidenem Wohlstand bittere Armut werden kann. Dieses Naturereignis machte mühsam erzielte Entwicklungsfortschritte mit einem Schlag zunichte. Der baldige Wiederaufbau in den von der Flut zerstörten Gebieten ist nun eine der dringendsten Aufgaben der nächsten Zeit, die unser aller Hilfsbereitschaft und Solidarität erfordert. Foto: BMZ Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul Um sich aus Armut zu befreien und ihre Familien dauerhaft gegen Schicksalsschläge abzusichern, brauchen die Menschen in unseren Partnerländern Geld für unternehmerische Zwecke. Wer aber nur wenige Dollar am Tag verdient, bekommt üblicherweise keinen Kredit von einer regulären Bank. Dabei zeigt die Praxis in Entwicklungsländern, dass schon mit kleinen Summen viel bewegt werden kann. Ein finanzielles Polster, und sei es auch noch so klein, vermittelt Sicherheit und reduziert die Verwundbarkeit gegenüber unvorhergesehenen Lebensereignissen. Es eröffnet Bildungschancen und schafft zusätzliche Möglichkeiten der Einkommenserzielung. So genannte Mikrofinanzinstitutionen das sind z.b. Sparvereine oder Kreditgenossenschaften, die oft außerhalb der Bankaufsicht operieren bieten Armen auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Finanzdienstleistungen an. Dazu zählt etwa der Bauer in Afrika, der den Kredit in eine Wasserzisterne investiert, die Schneiderin in Thailand, die sich nun eine eigene Nähmaschine kaufen kann oder die Blumenverkäuferin in Bolivien, die jetzt beim Großhändler eine größere Menge zu einem günstigeren Preis erwerben kann. Durch einen einfachen und sicheren Zugang zu Bank- und Finanzdienstleistungen können die Menschen in unseren Partnerländern erwirtschaftete kleine Beträge besser sparen. Sie können ihre Familien gegen Risiken versichern oder Geldüberweisungen von im Ausland lebenden Verwandten erhalten. Mikrofinanzierung ist deshalb eine wichtige Grundlage für wirtschaftliche Initiative und hilft kleingewerbliches Potenzial in unseren Partnerländern zu erschließen. So werden Arbeitsplätze geschaffen und die Armut nachweisbar gemindert. Mikrofinanzierung kann aber noch mehr leisten: Sowohl beim Knüpfen eines finanziellen Sicherheitsnetzes für den Fall einer HIV/Aids-Erkrankung, im Rahmen der ländlichen Entwicklung, dem Engagement in Post-Konflikt-Gebieten oder beim Wohnungsbau in den vielen Elendsquartieren der Welt bieten Mikrofinanzinstitutionen bedarfs- und situationsgerechte Lösungen an. In einigen dieser Bereiche hat WORLD VISION wertvolle Erfahrungen gesammelt, die den Armen in den unterschiedlichsten Weltregionen zugute kommen. Mikrofinanzierung stärkt außerdem die Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft. Bei den Banken gelten Frauen oft als nicht kreditwürdig auch weil sie seltener als Männer Land besitzen. Sie haben meist keine Wahl als sich den Wucherzinsen der örtlichen Geldverleiherinnen und verleiher auszusetzen. Durch zinsgünstige Kleinkredite kann ihre wirtschaftliche und rechtliche Marginalisierung aufgebrochen werden. Zahlreiche Mikrofinanzprogramme auch von WORLD VISION belegen, dass Frauen exzellente Kundinnen sind. Sie zahlen Schulden pünktlicher und zuverlässiger zurück als Männer und 3

4 Foto: Jon Warren Mikrofi nanzierung stärkt die Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft. investieren das Geld erfolgreicher zum Wohl der Familie. Das schafft größere Unabhängigkeit und fördert Selbstbewusstsein gegenüber Institutionen wie Banken und staatlichen Organen. Das UN-Jahr des Kleinkredits unterstreicht die große Bedeutung von Mikrofinanzierung für die Menschen in den Entwicklungs- und Transformationsländern. Der Zugang zum Finanzsektor ist eine wichtige Voraussetzung für Entwicklung und damit ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen Bekämpfung globaler Armut. Der Aufbau und die Stärkung nationaler Finanzsysteme, einschließlich Mikrofinanzierung, bleibt daher ein wichtiger Teil unserer Entwicklungszusammenarbeit, die von meinem Ministerium nachdrücklich unterstützt wird. Ich begrüße die Initiative von WORLD VISION zu diesem Themenheft und wünsche bei der Lektüre neue Einsichten in die spannende Welt der Mikrofinanzierung. Veranstaltungen im Internationalen Jahr des Kleinkredits Juni 2005, Internationales Kongresszentrum Bundeshaus Bonn Internationales Symposium Microcredit - Investing in People: Challenges for a Greater Outreach Themen des von Oikocredit veranstalteten Symposiums sind u. a. Frauen und Kleinkredite, Mikrofinanzierung in ländlichen Gebieten, Messung der sozialen Auswirkungen von Kleinstkrediten und die besten Wege zur Förderung des Mikrofinanz-Sektors Juni 2005, Alte Oper Frankfurt Finanzsektorenkonferenz 2005 Neue Partnerschaften und innovative Konzepte für die Zukunft der Mikrofinanzierung stehen im Mittelpunkt dieser von der KfW Entwicklungsbank veranstalteten internationalen Konferenz. Herbst 2005 Öffentliche Veranstaltung zum Thema Lokale Finanzmärkte und globale Entwicklung Bei der vom Bundesentwicklungsministerium (BMZ), der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) ausgerichteten Veranstaltung geht es um die prominente Verankerung des Themas Mikrofinanzierung und Armutsbekämpfung in der deutschen Öffentlichkeit. 4

5 Kleinkredite und die Arbeit der Nichtregierungsorganisationen Etabliertes Instrument mit großen Herausforderungen Von Ulla Mikota Erfolgsstory Mikrofi - nanzierung mit keinem anderen Instrument werden so viele Menschen erreicht. Mikrofinanzierung ist zweifelsohne eine Erfolgsstory in der Entwicklungszusammenarbeit. Manche sagen sogar, sie sei die einzige in der Entwicklungspolitik. Mit keinem Instrument werden so viele Menschen erreicht allein in Indien gibt es 1,3 Millionen so genannte Selbsthilfegruppen (SHG) zum gemeinsamen Sparen und zur Kreditvergabe. Aus der Praxis der Nichtregierungsorganisationen (NRO) ist das Instrument der Kleinkredite also nicht mehr weg zu denken. Neben der speziellen Förderung dieses Sektors beinhaltet inzwischen fast jedes Projekt eine Kreditkomponente beispielsweise durch einen integrierten revolvierenden Kreditfonds (revolving fund). Damit soll zum einen das berühmte ownership der Zielgruppe erreicht, zum anderen aber auch zur nachhaltigen Wirkung des eingesetzten Geldes beigetragen werden. So können beispielsweise Stipendien für die Ausbildung von Krankenschwestern aus armen Familien immer wieder neu vergeben werden, da der Fonds sich zumindest langsamer verbraucht als eine reine Geldzuwendung. Trotz der inzwischen unbestrittenen Wichtigkeit des Instruments Kleinkredite ist von Euphorie bei den NRO aber wenig zu spüren. Dafür sind die Grenzen und Herausforderungen in den letzten Jahren zu deutlich geworden. Am wichtigsten ist dabei sicherlich die Erkenntnis oder die Bestätigung, dass Kleinkredite allein nicht ausreichen, die Menschen dauerhaft aus der Armut zu führen. Allen NRO gemeinsam ist sicherlich nach wie vor die primäre soziale Zielsetzung. Denjenigen Bevölkerungsgruppen, die aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Armutssituation als nicht kreditwürdig gelten, soll der Zugang zu begrenzten Finanzen ermöglicht werden. Verfolgt werden damit vier konkrete Anliegen: (1) Die Bereitstellung von Kapital für einkommensschaffende Maßnahmen, (2) die Bildung von know how im Umgang mit Geld, (3) die Betonung der Eigenverantwortung und (4) die soziale Aufwertung durch die Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins sowie der gesellschaftlichen Anerkennung. Der Umgang mit Geld und die Eigenverantwortung vor allem zur Rückzahlung finden in der Gruppe statt, die Hilfestellung und Kontrollinstrument gleichermaßen ist. Die Gruppenverantwortlichkeit ist eines der wichtigen sozialen Momente des NRO-Systems und damit einer der zentralen Unterschiede zum offiziellen konventionellen Bankensystem, das immer auf individuellen Rechtsge- schäften beruht. Zwar wird auch in der NRO-Arbeit die Rückzahlungsquote als ein wichtiges Kriterium für den Erfolg des Kreditprogramms gesehen, aber die Erwartungen an die finanzielle Nachhaltigkeit der Kredite sind bescheiden. Wenn ein Mikrofinanzprogramm seine direkten Transaktionskosten selbst aufbringen kann, ist schon viel erreicht, schreibt der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) in einem Papier zu seinen Erfahrungen im Bereich Förderung von Kleinkrediten. Insgesamt herrscht bei den NRO noch große Skepsis, inwieweit mit Mikrofinanzprogrammen die Ärmsten der Armen zu erreichen sind. Hier liegt also eine Herausforderung, die Hürden für den Zugang zu Krediten für diese Gruppen noch weiter zu senken. Dr. Ulla Mikota ist Geschäftsführerin des Verbands Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen e.v. (VENRO). 5

6 WORLD VISION: Kleinkredite als effektiver Beitrag zur Armutsminderung und Hilfe zur Selbsthilfe Von Andreas Späth Den ersten Kleinkredit vergab WORLD VISION im Jahr Heute, 11 Jahre später, sind Arme Kreditnehmer bei einer der 45 Mikrofinanz-Institutionen, die die internationale WORLD VISION-Partnerschaft weltweit ins Leben gerufen hat. Das Ziel von WORLD VISION ist es, arme Familien mit unternehmerischem Talent und guten Ideen zu Kapital zu verhelfen, das diese ohne klassische Sicherheiten wie Land oder eine Lebensversicherung und entsprechendes festes Einkommen von Banken nicht zur Verfügung gestellt bekämen. Diese Familien nutzen das Kapital, um Geschäfte zu starten und auszubauen. Eigenes Einkommen aus einem Kleinunternehmen ist nach unserer Erfahrung der effektivste und billigste Ansatzpunkt zur Armutsminderung. Mikrofinanzinstitutionen sind separate WORLD VISION-Organisationen WORLD VISION Deutschland unterstützt ausgewählte Kreditorganisationen mit zusätzlichen Mitteln für das Kreditkapital sowie durch Beratung (siehe Heftmitte). Alle von WORLD VISION gegründeten Mikrofinanzinstitutionen (MFI) werden als unabhängige Organisationen geführt oder sind Tochterunternehmen im Besitz der örtlichen WORLD-VISION-Partner und verfügen über eigenes Personal, Management und Finanzen. Alle Kreditprogramme werden von regionalen Mikrofinanzexperten und einem internationalen Beratungsteam von WORLD VISION- Fachkräften betreut. Weltweite Qualitätsstandards Damit die MFI möglichst rasch finanzielle Unabhängigkeit erreichen, achtet WORLD VISION insbesondere auf hohe Rückzahlungsquoten und geringe Betriebskosten der Institutionen. Für alle MFI gelten zudem weltweit einheitliche Grundsätze guter Praxis sowie ein monatliches Bewertungssystem, das Qualität gewährleisten und vergleichbar machen soll. Frauen stellen in den meisten Programmen rund zwei Drittel der Kreditnehmer. Kreditprogramme so funktioniert s Ein Kreditprogramm funktioniert im Grunde wie eine Bank, die auf Kreditvergabe spezialisiert ist. Die vergebenen Kredite liegen zwischen 50 und Euro, selten darüber. Die Kreditsachbearbeiter sind erste Ansprechpartner für Kleinunternehmer oder solche, die es werden wollen. Sie prüfen Anträge, bereiten Entscheidungen vor und betreuen den Kreditnehmer nach Auszahlung des Kredites. Sie prüfen die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel und die Auswirkungen der Investitionen. Der große Vorteil dieser Programme ist die beständige Zugriffsmöglichkeit auf Kapital. Denn meist ist es nicht die einmalige Großinvestition, die den Durchbruch für den Kleinunternehmer bringt. Foto: Albert Ajit Baroi 6

7 Die Tätigkeitsbereiche von WORLD VISION Mikrokredite: Vergabe von kleinen Krediten, eigentliches Spezialisierungsfeld der Mikrofinanzinstitutionen Mikrofinanzierung: Zusätzlich zu Krediten werden andere Finanzdienstleistungen wie Leasing, Sparen und Versicherungen angeboten. Kleingewerbeförderung: Weitere Dienstleistungen wie die Vermittlung von handwerklichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und der Zugang zu Informationen und Märkten werden den Kreditnehmern zur Verfügung gestellt. Dieser integrierte Ansatz und eine lange Vertrautheit mit den Zielgruppen ermöglicht es, Kredite gezielt im Zusammenhang mit anderen Maßnahmen wie Förderung der Landwirtschaft, Berufsausbildung oder Hausbau einzusetzen. So wird wirtschaftliches Potenzial mobilisiert, damit arme Bevölkerungsgruppen ihre Selbsthilfekräfte entwickeln. Kleine Unternehmen wachsen langsam, eigene Reserven sind nicht immer zum richtigen Zeitpunkt verfügbar. Mit dem steten Wachstum eines Unternehmens wachsen auch die Investitionserfordernisse und damit die Nachfrage nach zusätzlichen Finanzmitteln. Die Aussicht auf den nächsten Kredit bewirkt zugleich eine starke Rückzahlungsmotivation, die durch die Bildung von Solidargemeinschaften und dem damit verbundenen sozialen Druck noch verstärkt wird. Die Mikrofinanzinstitutionen von WORLD VISION erreichen so eine Rückzahlungsquote von in der Regel 98% und haben oft weniger Kreditausfälle als klassische Geschäftsbanken. Die Zinssätze orientieren sich dabei an den landesüblichen Bedingungen und Risiken. WORLD VISION vergibt keine subventionierten Kredite und strebt an, dass sich alle Kreditorganisationen nach einer gewissen Anfangsphase aus eigener Kraft finanzieren können. Die drei häufigsten Methoden der Kreditvergabe sind die Vergabe an Dorfbanken, an Solidargruppen sowie die individuelle Kreditvergabe. Blick nach vorne Mit Hilfe der 2004 ausgegebenen Kredite konnten nach eigenen Erhebungen in den Projektgebieten rund eine Million Jobs geschaffen bzw. gesichert werden. Über eine Million Kinder genießen durch das gestiegene Familieneinkommen einen höheren Lebensstandard, werden beispielsweise besser ernährt und länger zur Schule geschickt. Ziel von WORLD VISION ist es, diese Zahlen bis 2007 zu verdoppeln und ein jährliches Wachstum von über 30 % in den Folgejahren beizubehalten. Bereits jetzt stellen Frauen in unseren Programmen zwei Drittel der Kreditnehmer. Die durch den Kredit ermöglichte unternehmerische Tätigkeit beschert den Frauen ein höheres Familieneinkommen, das insbesondere alleinerziehenden Müttern ermöglicht, für ihre Kinder zu sorgen. Das stärkt zugleich das Selbstbewusstsein der Frauen und fördert ihre Eigenständigkeit. Viele Frauen haben in Form des Kredits und der Einnahmen aus dem Geschäft zum ersten Mal Bargeld in der Hand und lernen damit, Geld eigenverantwortlich auszugeben. Häufig beobachten wir in unseren Projekten, dass Frauen eigenes Geld vorzugsweise in Bildung, Gesundheit und Wohnen investieren, während Männer Konsum und Landbesitz vorziehen. In den kommenden Jahren möchte WORLD VISION deshalb diesen Ansatz, Frauen zu bevorzugten Kreditempfängern zu machen, noch verstärken, um so die Lebensverhältnisse und Zukunftsaussichten armer Familien effektiv zu verbessern. Dr. Andreas Späth ist Koordinator für Kleingewerbeförderung bei WORLD VISION Deutschland e.v. Eine Million Kredite für die Armen Ostafrikas Leiter der panafrikanischen Wirtschaftsinitiative Neue Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD), Pete Ondeng, überreichte am 25. August 2004 der Kenianerin Eunice Cherono den millionsten WORLD VISION-Kredit. Die 38- jährige Klientin der von WORLD VISION in Kabernet (Rift Valley-Provinz) gegründeten Kreditorganisation KADET (Kenya Agency for the Development of Enterprise and Technology) ist Inhaberin eines kleinen Lebensmittelladens und leitet eine Kreditgenossenschaft von Kleingewerbetreibenden in dem Dorf Salawa, das einem Regionalentwicklungsprogramm von WORLD VISION angeschlossen ist. Mit dem Kredit können mein Mann und ich unser Geschäft ausbauen und mit dem Einkommen unsere sieben Kinder zur Schule schicken. Dafür danke ich KADET und WORLD VISION. Kenia ist in Afrika das Land mit der ältesten Tradition in Mikrofinanzprojekten, doch nur KADET war mit diesem Instrument bisher im ländlichen Raum erfolgreich. Gerade Bauern und Nomaden bedürfen in Kenia der wirtschaftlichen Förderung, um die Landwirtschaft zu kommerzialisieren und zu modernisieren. Die Kredite dienen dazu, verbesserte Milchkühe zu kaufen oder Bewässerungspumpen für Gemüsegärten zu beschaffen. Mit dieser Spezialisierung auf arme Bauern ist KADET sehr erfolgreich. WORLD VISION Deutschland unterstützt seit 4 Jahren das Kreditkapital für das zusätzliche Wachstum der Ausleihungen, die Schulung des Personals und die Eröffnung neuer Filialen in Westkenia. 7

8 Aus unseren Projekten Wirtschaftlicher Wiederaufbau nach dem Tsunami Auch in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten Südostasiens steht für WORLD VISION neben dem Wiederaufbau von Häusern, Schulen und anderen Sozialeinrichtungen sowie der Hilfe für traumatisierte und verwaiste Kinder und Familien das Wieder-In-Gang-Setzen wirtschaftlicher Kreisläufe im Vordergrund. Ziel ist es, der betroffenen Bevölkerung möglichst nachhaltig zu Arbeit und Einkommen zu verhelfen. Neben Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Zuschüssen für die Wiederbeschaffung von zerstörten Arbeitsgeräten wie Booten oder Fischernetzen spielt auch die Vergabe von Krediten im Rahmen des wirtschaftlichen Wiederaufbaus eine wichtige Rolle. In Sri Lanka arbeitet WORLD VISION Deutschland dabei eng mit der nationalen Mikrofinanzinstitution zusammen. Für 2006 ist auch in Indien und Indonesien die Kreditvergabe über kooperierende Mikrofinanzinstitutionen vorgesehen. UN-Auszeichnung für erfolgreiche Kleinunternehmer in Kambodscha Foto: Cecil Laguardia Im Rahmen des Internationalen Jahres des Kleinkredits 2005 haben die Vereinten Nationen in acht Ländern Wettbewerbe zur Auszeichnung der besten Kleinunternehmer ausgeschrieben. In Kambodscha wurden die 19 Preisträger bereits am 12. November 2004 bekannt gegeben. Sechs davon entstammen Kreditprogrammen von WORLD VISION. Den ersten Preis in der Kategorie Bestes Beispiel für die Überwindung persönlicher Armut erhielt die alleinerziehende Mutter Theang Phally, eine WORLD VISION-Klientin aus der Provinz Kandal, die mit Hilfe von Krediten aus dem Vision Fund Kambodscha, einer WORLD VISION eigenen Mikrofinanz- Einrichtung, ein florierendes Lebensmittelgeschäft aufbaute. Das so erzielte monatliche Einkommen von rund 25 Dollar ermöglicht es ihr nicht nur, ihre 8-köpfige Familie zu ernähren, sondern auch ihren drei jüngsten Brüdern eine Schulausbildung zu finanzieren. Mit dem 500 Dollar-Geldpreis, den ihr die UN-Auszeichnung einbrachte, möchte Theang Phally nun ihren Geschwistern helfen, eigene Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Theang Phally ist eine von insgesamt Klienten, die der Vision Fund Kambodscha in sechs Provinzen unterstützt. Durch die Auszeichnung fühlt sich die WORLD VISION-Institution darin bestärkt, die Kreditprogramme weiter auszubauen. Für die Zukunft ist geplant, kleine Dorfbanken in den 31 ärmsten Distrikten des Landes einzurichten. Mit Hilfe eines Kredits aus dem Vision Fund Kambodscha hat Theang Phally ein fl orierendes Lebensmittelgeschäft aufgebaut, das der Familie ein regelmäßiges Einkommen beschert und ihren Geschwistern eine Schulausbildung ermöglicht. 8

9 Aus unseren Projekten Kreditvergabe mit Aidsaufklärung Von Andreas Späth Der Finanzierungsfonds für Selbständige FITSE, kurz für Finance Trust for the Self-Employed, wurde als Kreditprogramm von WORLD VISION Malawi im Oktober 2000 in Karonga gestartet. Durch einen integrierten Projektansatz, bei dem Kreditvergabe mit Aufklärung und Gesundheitserziehung im Bereich HIV/Aids verbunden wird, soll der lokalen Bevölkerung zu einem höheren Lebensstandard durch verbesserte Gesundheit und erhöhtes Einkommen verholfen werden. Wie in vielen anderen Regionen des südlichen Afrikas gibt es auch in Karonga im Norden Malawis kaum einen Haushalt, der nicht direkt oder indirekt von HIV/Aids betroffen ist. Rund ein Drittel der Bevölkerung in dem Gebiet ist bereits infiziert. Fast die Hälfte der Neu- Infizierten sind Frauen. Und sie sind es auch, die für die Erkrankten sorgen, sich um die Waisenkinder kümmern und bei der Aufklärung innerhalb der Familien die wichtigste Rolle spielen. Deshalb richtet sich FITSE in erster Linie an sie. Die Kredite werden über Selbsthilfegruppen vergeben. Die Gruppen von fünf bis zwölf Mitgliedern treffen sich wöchentlich mit Mitarbeitern von FITSE und lernen dabei die Funktionsweise des Kreditfonds sowie einfache betriebswirtschaftliche Grundlagen für den Aufbau eines kleinen Gewerbes. Anschließend werden sie von Gesundheitspersonal über die Ansteckungswege von HIV/Aids, den Verlauf der Krankheit sowie über Vorbeugungsmaßnahmen aufgeklärt. Zugleich erfahren sie Wichtiges zum Thema Gesundheit und Ernährung und über die Pflege von Aidskranken. So sollen unnötige Ängste und Vorurteile den Kranken gegenüber abgebaut und die Verantwortung für die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen sichergestellt werden. Diese Verbindung von Kreditvergabe mit Aidsaufklärung hat sich bereits in anderen WORLD VISION-Projekten in Uganda, Tansania und Kenia bewährt. Auch in Karonga haben sich bereits mehr als 100 Kreditgruppen gebildet, Der Finanzierungsfonds für Selbständige FITSE richtet sich in erster Linie an Frauen. Sie spielen auch bei der HIV/Aids- Aufklärung eine wichtige Rolle. und zahlreiche weitere Frauen möchten an dem Programm teilnehmen. Erste Erfolge Auch Wasubilagha Mwalwanda beantragte vor drei Jahren einen Kredit bei FITSE. Die alleinverdienende Mutter von acht Kindern bestritt ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von gesäuerter Milch. Aus Mangel an Kapital für den Kauf von Rohmilch hatte sie ihr Geschäft jedoch einstellen müssen, da keine Bank bereit war, ihr ohne Sicherheiten wie Land oder Ersparnisse einen Kredit zu gewähren. Dank eines FITSE-Kredits in Höhe von 50 Euro konnte Wasabuligha ihr Geschäft wieder aufnehmen und von dem erwirtschafteten Geld vier Kühe und zwei Ochsen anschaffen. Heute kann sie den Bedarf an Rohmilch in ihrem eigenen Hof produzieren. Auch für die Schulgebühren der Kinder bleibt noch genug Geld übrig. Durch die Aufklärung über HIV/Aids bei den Treffen ihrer Selbsthilfegruppe kann Wasubilagha außerdem ihre Familie besser vor der heimtückischen Krankheit schützen und ihren erkrankten Nachbarinnen helfen. Neue Hoffnung hat das Kreditprogramm auch Marilyn gebracht. Geschwächt und arbeitsunfähig, hatte sich die HIV-infizierte Frau auf das Krankenlager in ihrer Hütte zurückgezogen, als sie von Nachbarn von der Möglichkeit eines FITSE-Kredits erfuhr. Der Kredit wurde ihr gewährt, und sie nutzte ihn für den Handel mit Gebrauchtkleidern aus dem benachbarten Tansania. Das Einkommen ermöglicht es ihr, sich besser zu ernähren, und allein das hat den weiteren Fortschritt ihrer Krankheit gestoppt und ihren Lebensmut neu entfacht: Ich hoffe, dass ich noch 10 Jahre leben kann, um für meine Kinder zu sorgen, ihnen eine Ausbildung zu finanzieren und sie vor dieser Krankheit schützen. Ohne den Kredit und die vielen guten Tipps der FITSE-Mitarbeiter wäre dies nicht möglich. 9

10 Aus unseren Projekten Wir wollen die Menschen eigenständig und handlungsfähig machen AgroInvest, 1999 von WORLD VISION gegründet, ist die größte Mikrofinanzinstitution für den ländlichen Raum und den landwirtschaftlichen Sektor in Serbien und Montenegro. Barbara Neubauer und Andreas Späth sprachen im Dezember 2004 mit Ljiljana Kondic, Business Development Manager bei AgroInvest, über die besonderen Herausforderungen der Arbeit in einem Post-Konflikt-Gebiet. Die weltweit größten von WORLD VISION ins Leben gerufene Mikrofinanzinstitutionen haben sich aus Programmen der humanitären Nothilfe entwickelt. Gilt das auch für AgroInvest in Serbien und Montenegro? WORLD VISION arbeitet seit fast zehn Jahren auf dem Balkan, um dort humanitäre Nothilfe und langfristige Entwicklungsprogramme durchzuführen. Die ersten Büros wurden 1996 in Bosnien-Herzegowina eingerichtet, dann 1998 in Montenegro, 1999 in Albanien und im Herbst 2000 auch in Serbien. In all diesen Fällen haben WORLD VISION- Mitarbeiter gelernt, dass die langfristige Wiederherstellung und Befriedung von Zivilgesellschaften in Post-Konflikt-Län- dern flankiert werden muss durch eine wirtschaftliche Entwicklungsstrategie, die den Menschen hilft, ein ausreichendes Einkommen zu haben und für sich selbst zu sorgen. Zu diesem Zweck hat AgroInvest die Organisation, die aus dem Nothilfe- und Kreditprogramm von WORLD VISION hervorgegangen ist Pläne entwickelt, um durch die Bereitstellung von Kleinkrediten die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und so zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen und politischen Stabilisierung beizutragen. Wie sehen Auftrag und Vision von AgroInvest aus, und inwieweit konnten die Ziele bisher erreicht werden? Wir verstehen unseren Auftrag darin, die Menschen in den ländlichen Gebieten Serbiens und Montenegros mittels einer erstklassigen Finanzdienstleistung eigenständig und handlungsfähig zu machen ( empowerment ). Zu diesem Zweck schuf AgroInvest das Vergabemodell Ausleihe über Dorfverbände (Village Association Lending). Es verquickt Merkmale der individuellen Kreditvergabe mit In den letzten zwei Jahren konnte AgroInvest den Anteil der weiblichen Klienten von 59 auf 69% erhöhen. dörflichen Finanzsystemen, um ein dünn besiedeltes Gebiet bedürfnisgerecht zu bedienen. Mit diesem Konzept ist AgroInvest sehr erfolgreich und mit einem Portfolio von mehr als 12 Mio. Euro und knapp aktiven Kreditnehmern die größte Mikrofinanzinstitution für den ländlichen Raum in Serbien und Montenegro. Unser Kreditrisiko (portfolio-at-risk) beträgt nur 0,3%, unsere Darlehens-Verlustrate lediglich 0,1%, unsere Kostendeckung durch Zinseinnahmen ist größer als 152%, und unsere finanzielle Nachhaltigkeit (Betriebskosten plus angemessene Mindestverzinsung des eingesetzten Kreditkapitals) beläuft sich auf 105%. Warum konzentriert AgroInvest seine Arbeit auf den ländlichen Raum? Die Politik der dezentralen Industrialisierung und der Stadtentwicklung unter Tito führte zu Landflucht und einer Vernachlässigung der ländlichen Infrastruktur ein Effekt, der durch die Ablösung des Sozialismus nur noch verstärkt wurde. Deshalb konzentriert AgroInvest seine Arbeit auf die bergigen Gebiete im Süden Serbiens (und nicht auf die landwirtschaftlich reichen Gebiete in der Donau- und Saveebene, Anm. der Redaktion). Hier gibt es viele Kleinbauern mit geringem Landbesitz und großer Armut, die sich jedoch durch große soziale Solidarität auszeichnen, was sich bei den Darlehensrückzahlungen sehr förderlich auswirkt. Die regulären Banken und Finanzinstitutionen bedienen diese 10

11 Aus unseren Projekten Wenn er Zeit hat, hilft dieser Junge seiner Mutter beim Verkauf des selbst produzierten Kaffees. Er ist stolz auf das, was seine Familie mit Hilfe eines Kredits erreicht hat. Kommunen den wichtigsten Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung dar. Darüber hinaus hat AgroInvest in den letzten zwei Jahren den Prozentsatz der weiblichen Klienten von 59% auf 69% erhöht. Welches sind die wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft? Gebiete nicht, weil es dort kaum Infrastruktur gibt und weil die Kreditbeträge zu klein und die Bearbeitungskosten zu hoch sind. Trotz des Kriegsendes in Bosnien, Serbien und im Kosovo ist die politische und wirtschaftliche Situation auf dem südlichen Balkan immer noch sehr labil. Wie wirkt sich das auf die Arbeit von Agroinvest aus? Mehr als ein Jahrzehnt des bewaffneten Konflikts auf dem Balkan hat die wirtschaftliche Entwicklung in der Region ernsthaft beeinträchtigt. In Serbien ist praktisch die Hälfte der Arbeiterschaft arbeitslos; und das Durchschnittsgehalt derjenigen, die Arbeit haben, ist auf 300 Euro im Monat gesunken. In Montenegro ist der Durchschnittslohn mit rund 400 Euro im Monat zwar etwas besser, aber auch hier sind immerhin 46% der Bevölkerung arbeitslos. Um zu überleben, gibt es für viele Menschen nur die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen. Der Zugang zu Kapital ist jedoch selbst bei bescheidenem Bedarf und trotz des Wachstums der Kreditbranche in Osteuropa immer noch sehr schwierig, so dass Klein- und Kleinstkredite kurzfristig die einzige Alternative darstellen. Welches sind die Erfolgs-Indikatoren für Kredite von AgroInvest? Unser Ziel ist es, den Lebensstandard von Familien, die sonst keinen Kredit bekommen würden, pro Darlehen um 10% zu steigern. Dabei vergeben wir Kredite nach drei Armuts-Kriterien: der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Kunden, seinem Lebenszusammenhang in einer armen Kommune und der Benachteiligung weiblicher Kunden bei klassischen Banken. Den Erfolg unserer Kunden beurteilt man am besten, indem man Liquidität, Eigenkapital und Besitzstand vor und nach dem Darlehen misst. So liegt der durchschnittliche Zuwachs des Familieneinkommens in Serbien bei 47%, der Vermögenszuwachs beträgt 10,3% pro Darlehen. Was die Kommunen angeht, hat AgroInvest durch die Gründung von insgesamt 203 Dorfverbänden, in denen demokratisch gewählte Dorfvertreter Entscheidungen über Kredite treffen, die gemeinschaftliche Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Kommunen wachgerufen. Ende September 2004 waren mit Hilfe von AgroInvest-Krediten neue Jobs geschaffen worden. Die Investitionen unserer Kreditnehmer stellen in den Kooperation mit der KfW Die derzeitige Kreditvergabetechnik von AgroInvest ist bei den Kunden sehr beliebt. Sie ermöglicht es weit verstreuten Familien auf dem Land, Darlehen aufzunehmen und bequem zurückzuzahlen. Für die Organisation bedeutet das System zugleich große Nachhaltigkeit, ein hochqualitatives Dienstleistungsangebot sowie hohe Produktivität. Deshalb wird AgroInvest auch in Zukunft dieselben Marktsegmente bedienen und dasselbe Kreditmodell einsetzen wie bisher. In Serbien verfolgen wir eine Strategie der geographischen Expansion, d.h. AgroInvest wird in den nächsten drei Jahren in den ärmsten Regionen Zentral- und Südserbien sechs neue Zweigstellen eröffnen. Der geschätzte Markt für diese Region sind über Kunden, und es gibt keine anderen Mikrofinanzinstitutionen in dieser Region. In Montenegro, wo AgroInvest schon jetzt alle ländlichen Regionen abdeckt, wird sich eine Ausweitung unserer Arbeit auf die Produktdiversifizierung beziehungsweise die Entwicklung neuer Produkte beschränken. Neben der Expansion bereits existierender und neuer Marktanteile sehen wir unsere größte Herausforderung in der Weiterentwicklung unserer Strukturen und Systeme (einschließlich unserer juristischen Expertise) sowie in der Kapazitäts- und Kompetenzausweitung von Vorstand und Geschäftsleitung. Die Qualität von AgroInvest wird auch von internationalen Finanz- und Entwicklungshilfeorganisationen geschätzt. So kommt ein Großteil des verliehenen Kreditkapitals von kanadischen, schwedischen und niederländischen Entwicklungshilfeorganisationen und der Deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Auch zwei private Spender aus Deutschland eine Kirchengemeinde und die Stiftung Micro up-loans waren mit je einem zinsfreien Kredit bei AgroInvest am Aufbau des ländlichen Raumes in Montenegro beteiligt. 11

12 Aus unseren Projekten Auswirkungen der Kreditvergabe auf ländliche Familien und Kinder in Montenegro Von Marina Yoveva Die Mikrofinanzbranche debattiert bereits seit längerer Zeit die Frage des Gleichgewichts zwischen der Nachhaltigkeit und Rentabilität von Kleinkreditprogrammen und ihrer Ausrichtung auf die Armutsbekämpfung. Noch immer fehlt es jedoch an zuverlässigen Daten über die Auswirkungen von Kreditprogrammen auf die Armen, insbesondere auf die Kinder. Anfang Juli 2004 führte die Mikrofinanzinstitution AgroInvest deshalb in Montenegro eine Pilotstudie über die konkreten Auswirkungen der Kreditvergabe auf die Lebensverhältnisse der begünstigten Familien, insbesondere der Kinder, durch. Ziel der Studie war es, mögliche Indikatoren herauszuarbeiten, mit deren Hilfe die Auswirkungen von Krediten auf die Zukunftschancen der Kinder regelmäßig untersucht werden können. Profil der Kreditnehmer in Montenegro Der typische Kunde von AgroInvest in Nord-Montenegro ist eine ländliche Familie mit zwei bis drei Kindern und einem älteren Familienangehörigen. Dieser Kunde hat meist ein bis drei Darlehen erhalten. Typischerweise besteht der Bauernhof aus einem kleinen Stall mit einem Viehbestand von zwei bis vier Tieren, ein bis zwei Hektar Wiese sowie rund 0,2 Hektar Anbaufläche für Gemüse. Das Familieneinkommen aus Rente und Löhnen beläuft sich auf rund 200 bis 300 Euro pro Monat. Dank des Kredits erwirtschaftet diese typische Familie Die Vision von AgroInvest ist es, den Menschen auf dem Lande ein Leben in Fülle zu ermöglichen und insbesondere den Kindern bessere Zukunftschancen zu geben. monatlich zusätzliche 100 bis 150 Euro, meist durch den Verkauf von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Milch, Käse und Fleisch. Die im landwirtschaftlichen Betrieb selbst erzeugten Nahrungsmittel haben einen Wert von 150 bis 250 Euro im Monat. Daraus ergibt sich ein monatliches Familieneinkommen von insgesamt 450 bis 700 Euro. Die AgroInvest-Kunden gehören damit zu den 20% der Bevölkerung, die knapp über der Armutsgrenze von 75 Euro im Monat liegen. Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und Lebenssituation Die Studie, die mit Hilfe von Gruppeninterviews durchgeführt wurde, zeigte am Beispiel von 30 kreditnehmenden Haushalten in vier Dörfern Nord-Montenegros, dass selbst ein einziges Darlehen zwischen und Euro positive Auswirkungen auf die Armutssituation einer Familie hat: Eine bessere maschinelle Ausstattung der Bauernhöfe oder zusätzliche Tiere führten zu gesteigertem Familieneinkommen durch den Verkauf von Agrarprodukten. Dank eigener harter Arbeit konnten sich die Familien so in Bezug auf Vermögenswerte, Betriebsgewinn und Haushaltseinkommen zum Teil erheblich verbessern: - 75% der Befragten konnten ihren Viehbestand aufstocken. 12

13 Aus unseren Projekten - 50% kauften nicht nur Vieh, sondern bauten auch einen Stall % konnten durch den Verkauf von Milch, Käse und/oder Fleisch zusätzliches Einkommen erwirtschaften % produzierten tierische Nahrungsmittel selbst oder bauten pflanzliche Erzeugnisse für den eigenen Gebrauch an. - 67% der Familien konnten entweder ihr Haus verbessern oder Einrichtungsgegenstände hinzukaufen. Zugleich ergab die Studie, dass das größte Problem der AgroInvest-Klienten darin besteht, ihre Erzeugnisse zu vermarkten und ein regelmäßiges Einkommen durch den Verkauf der Produkte zu erzielen. Wenn es nicht gelingt, dieses Problem zu lösen, werden die Erfolge des Kreditsystems minimiert, denn dann würde ein Produktionszuwachs nicht notwendigerweise ein höheres Einkommen bedeuten. Auswirkungen auf die Kinder Ein gesteigertes Einkommen jedoch, so das Ergebnis der Studie, ist insofern wichtig, als es die Familien in die Lage versetzt, mehr Geld für die Kinder auszugeben. So konnten alle befragten Familien ihre Kinder mit ausreichend Essen versorgen. Auch den Kindern eine ausreichende Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, war den Eltern jetzt leichter möglich. Ein Vater konnte darüber hinaus dank des Kredits seinem Sohn und seiner Tochter beide Teenager eigene Zimmer im Haus bieten, was eine wichtige Verbesserung im Leben der Kinder darstellt. Denn obwohl viele Menschen in Montenegro große Häuser im Rohbau erstellen, haben sie meist nicht das Geld, sie auszubauen oder im Winter zu heizen, so dass sich häufig eine ganze Familie ein einziges Zimmer teilen muss. Den Schulbesuch der Kinder zu gewährleisten, fiel den befragten Familien hingegen deutlich schwerer. Zwar gingen laut Umfrage alle Kinder zur Schule. Besonders Familien in entlegenen Gegenden fiel es eigenen Angaben zufolge jedoch schwer, ihre Kinder ins Internat zu schicken, da sie zusätzlich zu Schulmaterial noch Fahrtkosten, Unterbringung, Verpflegung und Taschengeld "Happy Child": Aus Zinsüberschüssen werden spezielle Kinder- und Jugendprojekte gefördert wie dieser Kindergarten in der Nähe von Kraljevo. aufbringen müssen. Da sich die durchschnittlichen Ausgaben für Schulkleidung und -material auf rund 300 Euro belaufen, würde bereits ein Kredit in dieser Höhe ausreichen, um den Kindern den Schulbesuch zu erleichtern, so das Ergebnis der Studie. Schließlich ergab die Studie keinen Hinweis darauf, dass die Kinder aufgrund der Kredite in größerem Umfang für die Arbeit auf dem Feld ausgebeutet worden wären. Happy Child Auf Grund oben genannter Ergebnisse und um die Zukunftschancen der Kinder weiter zu verbessern, entwickelte AgroInvest im September 2004 ein neues Produkt mit dem Namen Happy Child, das die Verwendung von Zinsüberschüssen aus der Mikrofinanzinstitution für die Förderung von sportlichen, sozialen und Ausbildungsaktivitäten für Kinder und Jugendliche vorsieht. Anders als bei der Kreditvergabe stellen die Zweigstellen von AgroInvest dem Dorfverband für spezielle Kinder- und Jugend-Projekte eine nicht rückzahlbare finanzielle Förderung zur Verfügung. Finanziert wird diese Förderung von den Zweigstellen selbst, die dafür bis zu 3% ihrer Gewinne einsetzen können. In vielen Fällen werden auch zusätzliche Gelder durch andere, externe Spendenaktivitäten eingenommen. Für eine Förderung gibt es vor allem die folgenden Kriterien: die Zahl der Kinder, denen das Programm zugute kommen soll, und das dörfliche Engagement bzw. der Eigenbeitrag des Dorfes. Mit Hilfe dieses Programms wurde bisher unter anderem der Kindergarten eines Dorf im Niksic-Distrikt mit einer elektrischen Heizung ausgestattet. Ein Jugendfußballclub in Podgorica erhielt zusätzliche Sportausrüstung. Und für ein krankes Kind in Kraljevo wurden die medizinischen Kosten übernommen. 13

14 Deutsche WORLD VISION-Projekte im Bereich Kleingewerbeförderung AFRIKA Kenia: Kenya Agency for the Development of Entreprise and Technology (KADET) - über Klienten - besonders stark im ländlichen Raum vertreten - WORLD VISION Deutschland hat die Institution mit aufgebaut und engagiert sich besonders in den ländlichen Regionalentwicklungsprojekten in Westkenia mit Kreditfonds, siehe Seite 14 Malawi: Finance Trust for the Self-Employed (FITSE) - über Klienten - beispielhafte Verbindung von Kreditvergabe und Aidsaufklärung - WORLD VISION Deutschland hat maßgeblich am Aufbau der Institution und der Weiterentwicklung der Schulungen in Aidsaufklärung mitgewirkt und engagiert sich im Norden und Süden in den ländlichen Regionalentwicklungsprojekten mit Kreditfonds, siehe Seite 23 Ghana: Association of Productive Entrepreneurs in Development (APED) - fast Klienten - WORLD VISION Deutschland unterstützt die Kreditvergabe in 2 Regionalentwicklungsprojekten in Mittelghana Swasiland : Swazi Microfinance Enterprise (SMFE) - unter Klienten - WORLD VISION Deutschland unterstützt ab Mitte 2005 die Rehabilitierung der Klienten nach den langjährigen Dürre- und wirtschaftlichen Krisenperioden in Swasiland LATEINAMERIKA Guatemala: Associacion Guatemalteco de Desarollo (AGUDESA) - über Klienten - WORLD VISION Deutschland unterstützt Dorfbanken rund um Malacatan, siehe Rückseite Dominikanische Republik: Fundacion des Inversiones per Microimpresas (FIME) - über Klienten - WORLD VISION Deutschland unterstützt Kreditnehmer in den Regionalentwicklungsprojekten in Serro Medio und Conocito Nicaragua: Fundacion 4i - Über Klienten - WORLD VISION Deutschland förderte bis 2003 die Kreditvergabe insbesondere rund um die Hauptstadt Managua Bolivien: Fundacion Boliviano de Desarollo (FUBODE) - über Kreditnehmer, überwiegend arme Indiofrauen - beispielhafte und bezüglich Rückzahlung und Erreichung armer Bevölkerungsschichten sehr erfolgreiche Institution - WORLD VISION Deutschland unterstützt Dorfbanken im deutschen Regionalentwicklungsprojekt Los Chacos bei Santa Cruz. - Die deutsche Stiftung zur Selbsthilfe (Micro up-loans) unterstützt weitere Village Banks in Cochabamba, siehe Seite 11 14

15 OSTEUROPA Serbien und Montenegro: AgroInvest (AI) - über Klienten, überwiegend im ländlichen Raum - WORLD VISION Deutschland unterstützt die Ausweitung der Dienstleistungen auf neue Ortschaften in Südserbien. - Die Stiftung zur Selbsthilfe (Micro up-loans) sowie die Auferstehungsgemeinde Neues Leben haben Dorfbanken in Montenegro gefördert, siehe Seite 27 Georgien: Georgia Entrepreneurs Fund - über Klienten - WORLD VISION Deutschland unterstützte Kreditfonds bis 2003 ASIEN Sri Lanka: Visionfund Lanka - unter Klienten - WORLD VISION Deutschland unterstützt technisch und finanziell die wirtschaftliche Rehabilitierung nach der Tsunami-Katastrophe, bei der Visionfund Lanka eine wichtige Rolle spielen wird, siehe Seite 15 Bangladesch: Visionfund Bangladesh - Über Klienten - junge Organisation in einem Land mit vielen guten Beispielen in Mikrofinanzierung - WORLD VISION Deutschland und die Stiftung zur Selbsthilfe (Micro up-loans) haben seit 2001 Kreditfonds für die Regionalentwicklungsprojekte rund um die Hauptstadt Dhaka zur Verfügung gestellt und unterstützen aktuell den Neubeginn als unabhängige Institution und das rasche Wachstum. Mongolei: Visionfund Mongolia - Unter Klienten - erst 2005 begonnen - WORLD VISION Deutschland unterstützt den Aufbau der Organisation mit technischer und finanzieller Hilfe 15

16 Aus unseren Projekten Die mutigen Frauen von Cochabamba Von Florian Leidenberger Die von WORLD VISION Deutschland unterstützte Kreditorganisation FUBODE in Bolivien fördert den Aufbau so genannter Dorfbanken (village banks), durch die insbesondere die wirtschaftliche und soziale Stellung der Frauen gestärkt werden soll. Im Mai 2004 begleitete Autor und Regisseur Florian Leidenberger eine Woche lang mehrere Kreditnehmerinnen von FUBODE in der Andenstadt Cochabamba. Wie viele andere Städte übt auch die Andenstadt Cochabamba auf die verarmte Landbevölkerung Boliviens eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Doch der Traum von einem besseren Leben zerplatzt für die meisten schon kurz nach ihrer Ankunft: Die Tage in Cochabamba sind heiß, die Nächte bitterkalt. Es ist schwer, einen Arbeitsplatz zu finden, und die Lebenshaltungskosten sind hoch. Einfache Arbeiter verdienen um die 50 Euro im Monat das reicht kaum für das Nötigste. Verzweifelt versuchen viele, als Illegale in den Nachbarländern, den USA oder Europa etwas Geld zu verdienen. Die zurückbleibenden Kinder sind dann meist auf sich selbst gestellt. Auch für die 32-jährige Ines Huanca hieß der letzte Ausweg: Großstadt. Als ihr Mann sie vor sechs Jahren verließ, nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und zog mit ihren drei Kindern aus der Minenstadt Oruro nach Cochabamba. Hier, vor den Toren der Stadt im Arbeiterviertel Primero de Mayo, begann für sie ein Kampf ums Überleben. Mit den Kindern schlief sie in einer winzigen Hütte auf dem Fußboden: Ich habe Koka- Blätter gegen den Hunger und die Kälte gekaut und riesige Säcke voller Reis und Holz geschleppt, erinnert sich Ines. Damit und mit kleinen Handarbeiten verdiente Ines gerade genug, um sich und die Kinder zu ernähren. Den Traum von einer besseren Zukunft gab auch sie bald auf. Doch dann gab es doch noch Hoffnung auf eine neue Existenz: Es war ihre Tante Isidora, die ihr in der ärgsten Not nicht nur mit Nahrungsmitteln aushalf. Sie war es auch, die Ines dazu überredete, einen Kleinkredit aufzunehmen. Ines Huanca ist eine von Kreditnehmern in Cochabamba. Dank eines FUBODE-Kredits konnte sie ein Haus mieten und ihre Tochter zur Schule schicken. Fotos: Barbara Neubauer Fotos: Barbara Neubauer 16

17 Aus unseren Projekten Zunächst hatte ich Angst, erzählt Ines, weil ich nicht wusste, wie das funktioniert. Eine Ewigkeit habe ich so weiter gelebt, da sagte meine Tante: Leih dir wenigstens 100 Bolivianos (heute etwa 10 Euro), die Raten kannst du ohne Probleme zahlen. Also bin ich vor kurzem zu einem Treffen von FUBODE gegangen. FUBODE wurde als eigenständige Mikrofinanzinstitution von WORLD VISION gegründet. Durch sie erhalten auch die ärmsten Bevölkerungsgruppen eine Chance auf dauerhafte Verbesserung ihrer Lebensumstände. Frauen wie Ines hätten bei normalen Banken keine Chance auf einen Kredit. Doch mit ihren handwerklichen Fähigkeiten überzeugte Ines die Mitarbeiter der Organisation und erhielt zunächst 100 Bolivianos, um sich mit ihren Webarbeiten ein Geschäft aufzubauen. Nach und nach konnte sie ihre Einkünfte steigern, und inzwischen liegt ihr Kreditrahmen bereits bei Bolivianos, etwa 150 Euro. Noch immer lebt Ines in sehr einfachen Verhältnissen. Aber Betten für sich und die Kinder sind im Gegensatz zu ihrer vorherigen Situation bereits ein wahrer Luxus. Sie konnte sich ein Haus mieten, das groß genug für die Familie ist, und ihre Tochter zur Schule schicken. Susana und Aquilino Vasquez erhalten von FUBODE einen Kredit in Höhe von 500 Euro. Ein eigenes Haus das ist auch der große Traum der Familie Vasquez. Während viele ihrer Bekannten nach Spanien oder Argentinien emigriert sind, hat sich Familie Vasquez bei FUBODE um einen Kleinkredit beworben. Wie Ines leben auch Aquilino Vasquez und seine Frau Susana mit ihren beiden Söhnen in äußerst beengten Verhältnissen. Zu viert teilen sie sich einen kleinen Raum, der gleichzeitig Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer ist. Hier produziert Aquilino Freizeitkleidung für Kinder und Jugendliche, seine Frau verkauft die Waren auf dem Markt. Ein Kredit würde mir unglaublich weiterhelfen, sagt Alquilino. Ich könnte mehr Stoffe einkaufen, wir hätten höhere Einkünfte, um ein wenig besser zu leben, und vor allem, um für unseren großen Traum zu sparen, uns irgendwann ein eigenes Haus zu bauen Euro haben Susana und Aquilino bereits in die Maschinen investiert. Ein Kredit über 500 Euro könnte ihrem Geschäft einen weiteren, entscheidenden Impuls geben. Beim Treffen einer Dorfbank, der auch Ines Huanca angehört, sollen sie erfahren, ob sie ihren Kredit erhalten. Alle zwei Wochen trifft sich die Gruppe von Ines. Unter den Augen von FUBODE-Mitarbeiterin Siriam Chavarria zahlen die Frauen bei diesen Treffen ihre monatlichen Raten. Sie bilden eine Genossenschaft und kontrollieren sich gegenseitig. Genau genommen ist das viel mehr als nur ein Kredit, erklärt Siriam. Neben dem Kredit erhalten diese Frauen auch eine gewisse Ausbildung, was beispielsweise Buchhaltung angeht. In jedem Treffen müssen sie ihre Raten bezahlen und werden dann auch zum Geldsparen angehalten, außerdem verdienen sie mit dem eingesammelten Geld noch etwas. Es ist also wirklich eine sehr soziale Form des Kredits. Die Kleinkredite haben aber nicht nur die Lebensumstände der Frauen verbessert. Auch das Selbstwertgefühl hat sich bei den meisten deutlich gesteigert. Die Frauen nehmen sehr stark an allem teil, berichtet Siriam. Das merkt man vor allem, wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt, da mischen sich alle mit ein, jede einzelne will ihre Position verteidigen. Das ist sehr wichtig. Am Ende des Treffens erhalten auch Susana und Aquilino von Siriam die Zusage für einen Kredit. Sie gehören nun auch zu den rund meist weiblichen Kreditnehmern aus dem Großraum Cochabamba, die sich gegen die widrigen Umstände stemmen und mit Hilfe einer kleinen Unterstützung der größten Armut entkommen können. Wenn sich das System der Kleinkredite so weiter entwickelt wie bisher, wird sich die Anzahl der Menschen, die ein besseres Leben haben werden, in zwei Jahren bereits verdoppelt haben. Die 30-minütige TV-Reportage von Florian Leidenberger über den Alltag in Bolivien und die Bemühungen von WORLD VISION, mit Hilfe von Kleinkreditprogrammen die Lebensqualität armer Bevölkerungsgruppen dauerhaft zu verbessern, stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne als DVD oder VHS zur Verfügung (Tel oder 17

18 Über eine Milliarde Menschen müssen mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen Mit Kleinkrediten die Weltarmut halbieren? Von Kurt Bangert 1,2 Milliarden Menschen haben weniger als einen Dollar am Tag zum Leben. Damit lebt jeder fünfte Mensch auf Erden in extremer Armut, die meisten in Afrika, wo nahezu die Hälfte - fast 300 Millionen Menschen - in absoluter Armut lebt. Weniger als einen Dollar am Tag zu haben, bedeutet nicht nur, einen ständigen Überlebenskampf zu führen; es stellt eine Verletzung der Menschenrechte dar, eine Missachtung der Menschenwürde und ein Armutszeugnis für die Entwicklungspolitik. Die Völkergemeinschaft hat sich vorgenommen, dies nicht länger hinzunehmen. Beim Jahrtausendgipfel der Vereinten Nationen im September 2000 verpflichteten sich 189 Staats- und Regierungschefs, bis 2015 die extreme Armut in der Welt zu halbieren. In der Millenniums-Erklärung wurden acht Ziele formuliert, von denen das erste und wichtigste die Halbierung von extremer Armut und Hunger ist. In seinem Zwischenbericht vom 2. September 2003 klang UN-Generalsekretär Kofi Annan noch zuversichtlich, als er schrieb: Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte haben wir die Mittel, das Wissen und die Expertise, um menschliche Armut auszumerzen. In jenem Bericht machte er aber auch deutlich, dass die ersten sieben Jahrtausend-Ziele vor allem vom achten Ziel, der Umsetzung der globalen Partnerschaft, abhänge. Die Bundesregierung hat für die Millenniumsziele ein Aktionsprogramm 2015 unter Federführung des BMZ vorgelegt, das am 4. April 2001 vom Kabinett verabschiedet wurde. Weil es jedoch recht unpräzise blieb, fügten die Autoren noch ein Kapitel zur Umsetzung an, in dem drei sinnvolle Maßnahmen angekündigt wurden: die Einrichtung eines Dialogforums 2015, ein Umsetzungsplan sowie eine Kampagne der Bundesregierung, um die In der Millenniumserklärung wurden acht Entwicklungsziele formuliert: 1 Halbierung von extremer Armut und Hunger 2 Grundschulbildung für alle 3 Förderung der Gleichstellung der Geschlechter 4 Reduzierung der Kindersterblichkeit 5 Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter 6 Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria, Tuberkulose und anderen armutsbedingten Krankheiten 7 Ökologische Nachhaltigkeit 8 Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft zwischen Nord und Süd Öffentlichkeit anzusprechen und zu Verhaltensänderungen und Engagement zu bewegen. Was ist daraus geworden? Ein Dialogforum wurde zwar ins Leben gerufen, traf sich aber nur zweimal. Der Umsetzungsplan lässt auf sich warten, und Vertreter des Bundesministeriums zeigen sich sogar erleichtert, dass er nicht zustande kommen wird. Auch von der Kampagne der Regierung war bislang wenig zu sehen. Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) bescheinigt der Bundesregierung in ihrem Bericht zwar eine gewisse Entschlossenheit und Tatkraft, beanstandet aber die fehlende Wirkungsorientierung und mangelnde Prioritätensetzung. Auch eine Ende Mai 2005 vorgelegte Studie der Alliance2015, einem Verbund europäischer NRO, kommt zu dem Schluss, dass Deutschland, was die Ausrichtung der Entwicklungspolitik an den Millenniumszielen angeht, nur Mittelmaß sei. Seit dem Millennium-Gipfel sind fünf Jahre vergangen ein Drittel der Zeitspanne bis 2015, und nach allen Berechnungen sind wir weit von der Erreichung der Millenniumsziele entfernt. Der britische Finanzminister Gordon Brown, Gastgeber des diesjährigen G8-Gipfels in Schottland, präsentierte unlängst die folgende Trendrechnung für die Erreichung ausgewählter Millenniumsziele im südlichen Afrika: - Millenniumsziel Nr. 1, Armuts- und Hungerhalbierung, wird erst im Jahr 2150 erreicht werden 135 Jahre zu spät! 18

19 Foto: David Ward Die Reduzierung der Kindersterblichkeit ist eines der Millenniumsziele. - Millenniumsziel Nr. 2, Verwirklichung der allgemeinen Grundschulbildung, wird erst im Jahr 2130 erreicht werden 115 Jahre zu spät! - Millenniumsziel Nr. 4, Senkung der Kindersterblichkeit, wird erst im Jahre 2165 erreicht werden 150 Jahre zu spät! Beim Millenniums-Gipfel herrschte Einigkeit darüber, dass eine Armutshalbierung bis 2015 nur dann möglich sein würde, wenn zusätzliche Finanzmittel bereit gestellt würden. Man sprach von der Notwendigkeit einer Verdoppelung der offiziellen Entwicklungshilfe (ODA) der Geberländer von 50 Milliarden auf 100 Milliarden US-Dollar. Aber wie soll diese Verdoppelung erfolgen, wenn die Geberländer über ihre Verhältnisse leben, riesige Defizite und immer weniger Steuereinnahmen haben? In den fünf Jahren seit dem Millenniums-Gipfel hat darum kaum ein industrialisiertes Land seine ODA wesentlich erhöht. Das durch Kleinkredite erwirtschaftete Geld wird überwiegend für Bildung und Gesundheit ausgegeben. Aus diesen Gründen denken Fachleute schon seit Jahren über alternative Finanzquellen nach. Unter dem Motto Double aid to halve poverty propagiert die britische Regierung die so genannte International Finance Facility (IFF). Es handelt sich um eine Neuverschuldung der Geberländer, um über Anleihen auf den Kapitalmärkten die benötigte Verdoppelung der Finanzmittel zur Erreichung der Millenniumsziele zu realisieren. Der Vorteil einer sofortigen Verdoppelung wird aber teilweise aufgehoben durch den Nachteil einer später erforderlichen Rückzahlung der Anleihen und damit Reduzierung der Hilfe. Präsident Chirac favorisiert eine Treibstoffsteuer oder eine Transaktionssteuer (Tobin Tax), die aber nur dann funktioniert, wenn alle großen Finanzmärkte mitmachen. Bundeskanzler Schröder sprach sich ebenfalls für neue Finanzierungsinstrumente aus. Noch scheint eine Verdoppelung der offiziellen Entwicklungshilfe in weiter Ferne. Doch schon mobilisieren sich zivilgesellschaftliche Kräfte, um mit der Armutsbekämpfung endlich ernst zu machen. Gleichwohl ist zu fragen: Wie kann Armutshalbierung bis 2015 konkret erreicht werden? Wie soll man 600 Millionen der 1,2 Milliarden Menschen helfen, über die Armutsgrenze von einem Dollar pro Tag zu kommen? Eine erste Voraussetzung wäre, die Rahmenbedingungen der armen Länder zu verbessern: mehr Demokratie, mehr good governance, Entschuldung, Stabilisierung der Wirtschaft, mehr ausländische Direktinvestitionen, weniger Staatsausgaben für Militär und mehr für Gesundheit und Bildung. Das wäre die Blaupause für eine positive Entwicklung. Doch selbst wenn diese Rahmenbedingen sofort umgesetzt würden, würde der Sicker-Effekt zugunsten der Armen noch viel zu lange auf sich warten lassen, um die Armutshalbierung bis 2015 zu erreichen. Ein zweiter Weg wäre, in Landstrichen mit einem hohen Anteil von extrem Armen gezielte Programme der Armutsbekämpfung umzusetzen, d.h. Brunnen und Bewässerungsanlagen sowie Schulen und Krankenstationen bauen, die Land- und Viehwirtschaft verbessern sowie, Bildung, Gesundheit und Wirtschaftsentwicklung fördern. Es würde bedeuten, Entwicklungszusam- 19

20 menarbeit in erster Linie als Armutsbekämpfung zu verstehen. Für eine Nichtregierungsorganisation mag das Sinn machen, für die Bundesregierung und andere Geberländer würde es ein noch radikaleres Umdenken erfordern. Eine dritter Weg wäre die Vergabe von Kleinkrediten. Gerade in Afrika, wo die Armut eine visage feminine hat, grassiert Armut, weil Frauen keinen Zugang zu Kapital haben, um sich in anderen Gewerben als der Landwirtschaft zu versuchen. Kleinkredite eröffnen Chancen, sich am Wirtschaftskreislauf zu beteiligen und ein höheres Einkommen zu erwirtschaften, um sich so mehr Bildung, Gesundheit und Lebensperspektiven zu erschließen. Schon mit einem Darlehen von 200 Dollar kann man das Pro-Kopf-Einkommen einer Familie über die 1-Dollar-Grenze pro Tag heben. Wie das geht? Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein gewährtes Darlehen für den Kreditnehmer nach Abzug der Zins- und Tilgungslast ein erhöhtes monatliches Einkommen von rund 15% des Darlehens zur Folge hat. Bei einem Darlehen von 200 Dollar würde sich also ein erhöhtes monatliches Einkommen von rund 30 Dollar einstellen, was einem zusätzlichen Tageseinkommen von einem Dollar gleichkäme. Da das Tageseinkommen der meisten extrem armen Kreditnehmer vor Gewährung des Kredits eher gegen 0 Dollar als in der Nähe eines Dollars liegen dürfte, würde ein Darlehen von 200 Dollar meist ausreichen, um einem extrem Armen über die Armutsgrenze zu helfen. Natürlich werden nicht alle Armen, von denen viele nicht lesen, schreiben oder rechnen können und die es gewohnt sind, von der Hand in den Mund zu leben, die Mechanismen einer Kreditrückzahlung mit Zins und Tilgung bewältigen. Dennoch lassen sich für viele praktikable Lösungen finden, indem man sie etwa in dörfliche Kreditgenossenschaften einbindet, um die Rückzahlungsquote zu erhöhen. Rechnen wir unser Exempel einmal durch: Um die Zahl der 1,2 Milliarden in absoluter Armut lebenden Menschen zu halbieren, müssten mindestens 600 Millionen Menschen ein Darlehen in Höhe von 200 Dollar erhalten. Da die finanziellen Leistungen Deutschlands im Rahmen der internationalen Gebergemeinschaft, also die Quote der offiziellen weltweiten Entwicklungshilfe, bei acht Prozent liegen, sollte Deutschland, so der Vorschlag von Winfried Pinger, nur für acht Prozent der 600 Millionen verantwortlich sein also für 48 Millionen. Sollen diese 48 Millionen im Laufe der nächsten Jahre je einen Kredit über 200 Dollar erhalten, wären dies rund 9,6 Milliarden Dollar viel weniger als der Westteil Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg an Marshallplan-Geldern erhielt. Weil diese 9,6 Milliarden Dollar nicht sofort fällig würden, sondern über die nächsten 10 verbliebenen Jahre bis 2015 verteilt werden könnten, müssten jährlich für Kleinkredite 960 Millionen Dollar (oder rund 800 Millionen Euro) verfügbar gemacht werden. Durchaus machbar. Damit kein Missverständnis entsteht: Kleinkredite sind kein Allheilmittel. Für sich allein genommen, führen sie nicht in jedem Fall zum gewünschten Ziel. Wichtig wäre auch infrastrukturelle Hilfe in den armen Regionen, denn ohne gleichzeitig Mittel für Bildung, Gesundheit, Wasserversorgung, Umweltschutz und Infrastruktur bereit zu stellen, könnten die mit Kleinkrediten versorgten Armen langfristig nicht erfolgreich wirtschaften und auch nicht am Wohlstand partizipieren. Auch muss, wie oben bereits angedeutet, die Verbesserung der Rahmenbedingungen in den betroffenen Ländern weiter voran getrieben werden. Zwar darf der rotgrünen Regierung bescheinigt werden, dass sie anders als ihre CDU-geführte Vorgängerin immerhin den Entschuldungsprozess der ärmsten (HIPC)-Länder vorangetrieben hat, aber eine klare Schwerpunktsetzung in Richtung Halbierung der absoluten Armut war bisher noch nicht erkennbar, auch wenn Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul im Juni 2003 die Dringlichkeit sehr wohl erkannte: Sollten wir dieses Ziel nicht erreichen, setzen wir unsere eigene Sicherheit und unseren eigenen Wohlstand aufs Spiel. Kurt Bangert ist Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei WORLD VISION Deutschland e.v. Die Hälfte der Kinder weltweit lebt in Armut - das muss sich ändern! Weltweite Aktion gegen Armut Die Weltweite Aktion gegen Armut steht unter der Federführung des Verbandes Entwicklungspolitik deut scher Nichtregierungsorgani sationen e.v. (VENRO). Ziel der weltweiten Kampagne ist die konsequente U m s e t z u n g der UN-Millenniumsziele und damit die B e s e i t i g u n g der extremen Armut. Im Vordergrund stehen die Forderungen nach mehr und besserer Entwicklungshilfe, einem gerechten Welthandel und einer umfassenden Entschuldung der armen Länder. Weitere Informationen: Foto: Stefan Trappe 20

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