Programmhandbuch Ergänzung. Kommunikation zwischen Multicode Reader O2I1xx und Siemens Simatic S / / 2009

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1 Programmhandbuch Ergänzung DE Kommunikation zwischen Multicode Reader O2I1xx und Siemens Simatic S / / 2009

2 Inhalt 1 Vorbemerkung Verwendete Symbole 3 2 Allgemeines 3 3 Ethernet-Kopplung über TCP-Protokoll Grundsätzliches Einrichtung des Multicode Readers Einrichtung Hardwarekonfiguration / NetPro Step Parametrierung am Baustein FB Bausteinbeschreibung FB Serielle Kopplung über ASCII-Treiber Grundsätzliches Einrichtung des Multicode Readers Einrichtung in Step Parametrierung am Baustein FB Bausteinbeschreibung FB49 17 Lizenzen und Warenzeichen Microsoft, Windows, Windows XP und Windows Vista sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation. Alle benutzten Warenzeichen und Firmenbezeichnungen unterliegen dem Copyright der jeweiligen Firmen. 2

3 1 Vorbemerkung Diese Anleitung dient zur Einrichtung und Parametrierung der Kommunikation zwischen dem Multicode Reader O2I1xx der Firma ifm electronic und einer Simatic S7 Steuerung von Siemens. 1.1 Verwendete Symbole Handlungsanweisung > Reaktion, Ergebnis [ ] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen Querverweis Wichtiger Hinweis Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich. Information Ergänzender Hinweis DE 2 Allgemeines Die Kommunikation ist über Ethernet oder seriell möglich. Es können folgende Funktionen ausgeführt werden: Trigger auslösen (ausgelesener Code, "fail-string" oder "match-string" werden ausgegeben) Konfiguration/Gruppe umschalten (Bestätigung wird ausgegeben) Konfiguration abfragen (Liste aller Konfigurationen wird ausgegeben) Statistik abfragen (Anzahl der Lesungen wird ausgegeben) 3

4 3 Ethernet-Kopplung über TCP-Protokoll 3.1 Grundsätzliches Die Daten der TCP-Kopplung werden als Datenstrom übertragen, d.h. es gibt in der Protokollebene kein definiertes Start- oder Ende-Zeichen. Die zurückgegebenen Daten werden byteweise empfangen und in dem Empfangspuffer abgelegt. Zur Kommunikation über Ethernet können alle Ethernet-CPs genutzt werden, welche TCP-Protokoll fähig sind. Zu beachten ist allerdings die unterschiedliche Auswahl der Siemens-Kommunikationsbausteine bei 300er oder 400er Steuerungen. Die Kommunikation wurde mit einer CPU 414-2DP und einem CP getestet. 3.2 Einrichtung des Multicode Readers Global Device Settings Process interface Selection of the process interface TCP/IP vorwählen. 4

5 Global Device Settings Network parameters IP Adresse einstellen. DE 5

6 In aktiver Konfiguration Trigger type "Serial" vorwählen. 6

7 3.3 Einrichtung Hardwarekonfiguration / NetPro Step7 Im NetPro den Multicode Reader als "Andere Station" einrichten und vernetzen. DE 7

8 TCP-Verbindung mit Multicode Reader erzeugen. Verbindungs-ID und CP-Adresse für die Bausteinparametrierung merken. 8

9 Port-Nummer wie in Parametrier-Software einstellen. DE 9

10 3.4 Parametrierung am Baustein FB50 ID und LADDR wie in Net-Pro eingerichtet angeben. (Werden an die Kommunikationsbausteine durchgereicht.) Der Parameter RECV_BUF sollte absolut deklariert werden, da es bei einigen Steuerungstypen vorkommen kann, dass die Zugriffsbreite symbolisch nicht korrekt übergeben wird. 3.5 Bausteinbeschreibung FB50 Der Funktionsbaustein stellt die Sendetelegramme zum Multicode Reader zusammen und setzt aus dem empfangenen Datenstrom eine Zeichenkette zusammen. Der Eingang "Trigger" sendet bei jeder positiven Flanke ein Trigger-Befehl zum Multicode Reader. Außerdem wird der Empfangspuffer gelöscht. Der Eingang "change_group" sendet bei jeder positiven Flanke ein Gruppenwechsel-Befehl zum Multicode Reader. An den Eingängen "group_nr" und "conf_nr" wird die Vorwahl angegeben. Außerdem wird der Empfangspuffer gelöscht. Die Eingänge "read_conf" und "read_stat" senden bei jeder positiven Flanke die jeweilige Statusabfrage zum Multicode Reader. Außerdem wird der Empfangspuffer gelöscht. 10

11 Die empfangenen Daten werden byteweise aus dem Datenstrom ausgelesen und dann hintereinander im Empfangspuffer abgelegt. Die Länge des Empfangs-Puffers ist variabel als ANY-Pointer angelegt und kann für die jeweiligen Bedürfnisse erweitert oder verkleinert werden. Die Auswertung der empfangenen Zeichenkette nach den Start- und Ende-Zeichen aus der Konfigurations-Software muss extern erfolgen. DE 11

12 4 Serielle Kopplung über ASCII-Treiber 4.1 Grundsätzliches Die empfangenen Daten werden byteweise empfangen und in dem Empfangspuffer abgelegt. Zur seriellen Kommunikation können alle PtP CPs mit ASCII-Protokolltreiber benutzt werden. Allerdings müssen dann die im FB49 benutzten Sende- und Empfangsbausteine entsprechend angepasst werden. Die Kommunikation wurde mit einer CPU 414-2DP, einem CP 440 und einem RS- 485/RS-232 Schnittstellenwandler getestet. 4.2 Einrichtung des Multicode Readers Global Device Settings Process interface Selection of the process interface "Serial" vorwählen. 12

13 Global Device Settings Übertragungsparameter einstellen (hier N1). In aktiver Konfiguration Trigger type "Serial" vorwählen. DE 13

14 4.3 Einrichtung in Step7 Für den jeweiligen CP ASCII-Kopplung einrichten und Telegrammlänge 1 Byte vorgeben. Alle anderen Einstellungen hängen vom jeweils verwendeten CP ab. Hier exemplarisch die Einstellungen für einen CP 440 mit Schnittstellenwandler. 14

15 DE 15

16 16

17 4.4 Parametrierung am Baustein FB49 Parameter für CP-Adresse angeben. (Wird an die Kommunikationsbausteine durchgereicht.) DE Die Parameter SEND_DB_BUF, SEND_DBB_NO, RECV_DB_BUF und RECF_ DBB_NO sind die Start-Adressen für einen bei dieser Kopplung benötigten Zwischenpuffer. Der Parameter RECV_BUF sollte absolut deklariert werden, da es bei einigen Steuerungstypen vorkommen kann, dass die Zugriffsbreite symbolisch nicht korrekt übergeben wird. 4.5 Bausteinbeschreibung FB49 Der Funktionsbaustein stellt die Sendetelegramme zum Multicode Reader zusammen und setzt aus dem empfangenen Datenstrom eine Zeichenkette zusammen. Der Eingang "Trigger" sendet bei jeder positiven Flanke ein Trigger-Befehl zum Multicode Reader. Außerdem wird der Empfangspuffer gelöscht. Der Eingang "change_group" sendet bei jeder positiven Flanke ein Gruppenwechsel-Befehl zum Multicode Reader. An den Eingängen "group_nr" und "conf_nr" wird die Vorwahl angegeben. Außerdem wird der Empfangspuffer gelöscht. 17

18 Die Eingänge "read_conf" und "read_stat" senden bei jeder positiven Flanke die jeweilige Statusabfrage zum Multicode Reader. Außerdem wird der Empfangspuffer gelöscht. Die empfangenen Daten werden byteweise aus dem CP ausgelesen und dann hintereinander im Empfangspuffer abgelegt. Die Länge des Empfangs-Puffers ist variabel als ANY-Pointer angelegt und kann für die jeweiligen Bedürfnisse erweitert oder verkleinert werden. Bei der Seriellen Kopplung gibt es noch einen Zwischenpuffer für die Sendetelegramme und das Empfangstelegramm. Hier im DB200 abgelegt, parametrierbar an den Eingängen SEND_DB_BUF, SEND_DBB_NO, RECV_DB_BUF und RECF_DBB_NO. Die Auswertung der empfangenen Zeichenkette nach den Start- und Ende-Zeichen aus der Konfigurations-Software muss extern erfolgen. 18

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