Leitungswasser. Richtiger Betrieb und Wartung schützt Sie vor Schäden. Risk-Management ein Service für unsere Kunden.

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1 Leitungswasser Richtiger Betrieb und Wartung schützt Sie vor Schäden. Risk-Management ein Service für unsere Kunden.

2 Leitungswasser Leitungswasserschäden können durch Beachtung weniger Sicherheitsregeln vermieden werden. Inbetriebnahme der Installation Achten Sie darauf, dass alle Leitungen kurz nach der Installation mindestens einmal pro Woche kräftig durchgespült werden, damit sich in den Rohrleitungen eine schützende Deckschicht zwischen dem Wasser und dem Rohrmaterial bilden kann. Empfehlung Sowohl aus hygienischer Sicht als auch zur Ver- meidung von Schäden sollte immer genügend Trinkwasser verbraucht werden. Stagnations zeiten und zu wenig Wasserverbrauch sind mittlerweile Hauptursachen für Probleme in die Trinkwasserinstallation. Wartung und Vorsorge Wasserführende Anlagen sollten Sie regelmäßig überprüfen und entsprechend der Wartungsvorschriften und der jeweils entsprechenden Normen von einer Fachkraft warten lassen. Unter diesen Anlagen versteht man unter anderem Feinfilter, Dosier- und Enthärtungsanlagen, Hebeanlagen und Rückstauverschlüsse, Pumpen, Boiler sowie Heizkessel.

3 Wasch- und Geschirrspülmaschine, Heizung, Boiler und Bad Gerade von Wasch- und Geschirrspülmaschinen gehen immer wieder erhebliche Schäden aus. Zur Vermeidung sollten Sie Folgendes beachten: Überprüfen Sie alle Anschlüsse und Schläuche regelmäßig auf Dichtigkeit und Beschädigungen und tauschen Sie schadhafte und auch alte Schläuche rechtzeitig aus. Halten Sie den Wasserhahn zum Befüllschlauch abgesperrt. Öffnen Sie diesen nur zur Benutzung der Maschine und schließen Sie ihn danach wieder. Sichern Sie die Ablaufschläuche gegen Abspringen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Schläuche nicht abklemmen oder knicken. Wasch- und Geschirrspülmaschinen dürfen nur unter Aufsicht betrieben werden, wenn diese nicht über bestimmte Schutzeinrichtungen verfügen (Wasserstopp- oder Leckwasserschutzeinrichtung). Wassersensoren an gefährdeten Stellen warnen frühzeitig vor Wasserschäden. Flexschlauch geplatzt. Heizungsanlage Die Heizungsanlage sollte regelmäßig überprüft werden. Dabei ist vor allem auf den Wasserdruck der Heizungsanlage zu achten. Ist dieser zu niedrig, muss die Anlage entlüftet und Wasser nachgefüllt werden. Bei häufigem Wasserverlust ist eine Fachfirma hinzuzuziehen, die die Ursache dafür feststellen kann. Achten Sie immer auf genügenden Brennstoffvorrat.

4 Frostgefahr Boiler und Bad Die Betriebstemperatur der Warmwasserversorgung sollte auf etwa 55 bis 60 C eingestellt werden, da höhere Temperaturen korrosionsbeschleunigend wirken, niedrigere hingegen können zu hygienischen Problemen führen. Schließen Sie Einhebelmischer behutsam, da sonst gefährliche Druckstöße von bis zu 100 bar im Leitungsnetz entstehen können. Befüllen Sie Badewannen, Waschbecken oder auch Eimer immer unter Aufsicht. Frostschäden vermeiden Frost bedeutet für Ihr Wasserleitungsnetz eine erhebliche Gefahr. Frostschäden können Sie vermeiden: Beheizen Sie alle Räume, in denen Wasserleitungen verlegt sind während der Frostperiode ausreichend. Entleeren Sie alle wasserführenden Leitungen und Anlagen in ungenutzten Gebäuden und im Außenbereich und sperren Sie diese nach der Entleerung ab. Eine Wärmedämmung der Leitungen in unbeheizten Räumen hält lediglich bei kurzen Frostperioden die Leitungen frostfrei bei lang anhaltendem oder starkem Frost versagt auch die Dämmung. Für solche Fälle wäre der Einbau einer Rohrbegleitheizung nötig, um Wasserinstallationen in nicht beheizten Räumen vor Frost zu schützen. Schließen Sie im Winter Fenster und Türen im Keller, um ein Einfrieren der Leitungen zu verhindern. Sollte doch einmal eine Wasserleitung eingefroren sein, nehmen Sie nach Möglichkeit zum Auftauen nur heiße Tücher, den Föhn oder Wärmflaschen und nie offene Flammen. Enteisen Sie die Installation vom geöffneten Hahn hin zur vereisten Stelle. Bild oben: MUNICH RE: eingefrorene Wasseruhr

5 Was ist im Schadenfall zu tun? Sollte es trotzdem in Ihrem Haushalt zu einem Wasserschaden kommen, können Sie durch schnelles Handeln das Ausmaß begrenzen. Sperren Sie bei einem plötzlichen Wasseraustritt oder einer sichtbaren Durchnässung von Wand, Boden oder Decke sofort die Wasserzufuhr am Haupthahn ab. Schützen Sie Ihren Hausrat vor Schäden, indem Sie diesen aus dem Gefahrenbereich nehmen. Besonders feuchte Elektroinstallationen und Geräte stellen eine große Gefahr dar. Meiden Sie nach Möglichkeit überflutete Räume. Auf jeden Fall sollten Sie für den durch die Feuchtigkeit betroffenen Bereich die Stromzufuhr abstellen. Beim Durchqueren von überfluteten Räumen müssen Sie damit rechnen, dass Gegenstände am Boden liegen und der Boden rutschig sein kann. Oberflächliches Wasser in geringerem Umfang kann sofort aufgenommen und entfernt werden. Bei größeren Überflutungen durch Leitungswasser, das bestimmungswidrig ausgetreten ist, sollten Sie die Feuerwehr zum Abpumpen rufen. Trocknen, lüften und heizen Sie die betroffenen Räumlichkeiten, damit kein Schimmel entsteht. Verständigen Sie unter Umständen Ihren Vermieter, den Hausmeister oder die Haus verwaltung über Ihren Achtung Schaden. Wasserschaden Melden Sie Ihren Schaden umgehend Ihrer Versicherung, damit Sie Haupthahn geschlossen halten mit dieser das weitere Vorgehen wie Hauptabsperrschieber/Haupthahn schließen Ortungs- und Sucharbeiten sowie Betroffene Stromzufuhr unterbrechen Gegenstände aus dem Schadenbereich entfernen Schadenmindernde Maßnahmen ergreifen Wasser aufnehmen, heizen, trocknen und lüften der betroffenen Bereiche Reparaturen abstimmen können. Mit diesem Aushänger können Sie zum aktuellen Wasserschaden war nen. Mat.-Nr

6 Tipp Wir empfehlen zur Schadenverhütung den Einbau einer automatischen Absperreinrichtung für die Trinkwasserversorgung. Diese schließt die Wasserzufuhr, sodass maximal die im Rohrleitungssystem befindliche Wasser menge austreten kann. Fragen Sie Ihren Installateur, welche Systeme für Ihr Gebäude in Frage kommen. Versicherungskammer Bayern Risk-Management München ; 10/14

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