1) Zuhören: Monitoring und SWOT Analyse

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1 1) Zuhören: Monitoring und SWOT Analyse Monitoring: Das Monitoring der Produkte aus dem Hause Hopfner zeigt das eine Präsenz sprich Kommunikation mit dem Kunden sehr wichtig ist. So wird viel in diversen Blogs und Foren über Hopfner Bier und im besonderen deren kreativen Biermischgetränke gesprochen, aber es findet aufgrund der Passivität der Brauerei im Social Web kein Dialog mit dem Kunden statt. Mitbewerber haben dies erkannt und umwerben jeden Kunden welch zu weiteren Marktverlusten seitens Hopfner führen kann. Kunden erwarten und suchen teilweise aktiv den Dialog, der aber bisher nicht bedient werden kann. Dies führt dazu das mögliche neue junge Erwachsene Kunden an Konkurrenzmarken gebunden werden könnten. Folgende Grafik verdeutlichst den Vorsprung nationaler und internationaler Brauereien im Social Media. SWOT: Stärken: - hochwertige etablierte Biere - gute Marktdurchdringung - günstige Preise - sehr breites Sortiment vom Bier & Mischgetränke - großes offline Netzwerk um Social Media Kampagnen zu unterstützen Schwächen: - verstaubtes- und Billigimage - Bekanntheitsgrad nicht durch alle Jahrgänge - zu wenig Werbung, Kundenkreis schwindet - keine Promotion daher keinen Kultfaktor bei jungen Erwachsenen. Chancen: - Neue zahlungskräftige Zielgruppen - Bindung der Bestandskunden - positives Image - Trend der Biermischgetränke in das Marketing einbeziehen um zu wachsen. Risiken: - Bestandskunden identifizieren sich nicht mit dem neuen Image - Mitbewerber nutzen verstärkt online/offline Werbung - durch falsche Ansprache der FANs keine positiven Postings bei Facebook - Zielgruppen werden verprellt - Kampagne verpufft oder wird im Social

2 Media negativ beurteilt. 2) Zieldefinition: Der Soll-Ist-Vergleich und die Ermittlung von Abweichungen sind wichtig für die Zieldefinition. Die Kontrolle soll ermöglichen, Fehler in der Planung bzw. Durchführung zu erkennen und Möglichkeiten zur Beseitigung vorzugeben. Damit ist Planung ohne Kontrolle sinnlos und Kontrolle ohne Planung unmöglich. Folgende Mindestziele sollen in den definierten Zeiträumen erreicht werden: Maßnahme IST SOLL Zeit von IST bis SOLL Social Media Aufrufe Wochen FANs täglich Bekanntheit Gut Bei 18+ steigern - Wahrnehmung/Branding J. Gering 5% Steigerung 6 12 Monate Attraktivität J. Gering SM Bekanntheit 3 9 Monate 3) Kanalauswahl: Da das finanzielle Budget sehr gering gehalten ist, sind die Auswahl der Kanäle sehr begrenzt, ebenso ist jegliche Werbung oder bezahltes Sponsering über beliebte Plattformen wie Youtube nicht möglich. Wir sind gezwungen eine Eigendynamik unserer viralen Ideen anzustoßen, dazu müssen wir unsere FANs direkt und zielsicher ansprechen. Leider erhöht dies auch die Gefahr das sie Kampagne entweder verpufft oder wenn diese nicht sofort vom Kunden viral positiv bewertet wird einen schlechten Verlauf nimmt und sogar schädigend auf das Image von Hopfner auswirken kann. Laut aktuellen Studien sinkt der Bierkonsum der Deutschen pro Jahr, hält sich Europaweit aber noch an der Spitze. Nach einer Untersuchung der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG erwarten die deutschen Brauereien bis Ende 2011 ein weiteres Absatz minus. Besonders betroffen ist das Bier nach Pilsener Brauart. Zuwächse werden nur bei Mixgetränken wie Bier-Cola oder Radler erwartet. Genau hier setzt auch unsere Kampagne an. Die Zukunft der Biere liegt laut Studien im besonderen beim Verkauf von Mischgetränken, also Bieren mit Zusatz von Fruchtsäften. bzw. Komponenten. Internationaler Bier-Pro-Kopf-Verbrauch (Quelle: Österreichische Brauwirtschaft)

3 2010 wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamts seit der Wiedervereinigung beim Bierkonsum der niedrigste Wert erreicht. Lediglich 98,3 Millionen Hektoliter konnten im vergangenen Jahr verkauft werden. Der Branche macht neben dem Wetter auch die alternde Gesellschaft und das Konsumverhalten der jungen Generationen zu schaffen. Ältere Menschen trinken weniger Alkohol und die Jugend trinkt wesentlich mehr alkoholfreie Getränke. Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (WAFG) kann für das Jahr 2010 erneut zunehmende Absatzzahlen vermelden. Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg auf 118,2 Liter und damit um 1,2 Liter im Vergleich zu Quelle: Grafiken und Text vom Statistischen Bundesamt. Studie zum Wachstum von Biermischgetränken (Quelle: gfkps.com)

4 zu 4) und 5) dem Agenda Setting & Strategie: Kanäle: siehe Punkt 3 Beispiel einer Kampagne: Hopfner Pimp your beer Start Brauerei Party Strategie Aufmerksam steigern neue Kunden gewinnen Kundenbindung verstärken Facebookseite erstellen, Mitarbeiter und Kunden aktivieren mitzumachen wollen authentisch sein, also lieber Kultstatus wie Schickeria Zielgruppe junge Erwachsene szenisch, aktiv, abenteuerlustig, lifestyle bewusst Multiplikatoren wie zufriedene Kunden für weitere Aktionen stark an uns binden Inhalt Aufruf Pimp your beer auf Facebook, wichtig Abstimmung mit Facebook Etiketten (Rückseite) (alternativ Verschlüsse) können vom Kunden entworfen werden, zum Schluss online Abstimmung ohne externer Jury, der beste Entwurf laut Abstimmung wird für den Gewinner wie folgt umgesetzt. Der Gewinner erhält eine Serie Biergläser, 24 Flaschen und eine edle Biergarnitur für den Garten. Auswahl der wichtigsten Regularien alle Rechte gehen an Hopfner - der Rechtsweg ist ausgeschlossen Erlaubt ist jede Druckidee außer Grafiken die religiöse Ansichten verletzen, pornografisch sind oder sonst anstößig wirken. - es darf kein Copyright verletzt werden Taktische Empfehlungen Risiken können durch eine Social Media Kampage zum Start minimiert werden wenn die möglichen viralen Kanäle nach und nach genutzt werden. Start erfolgt bei Facebook. Die Preispolitik bleibt erhalten, keine Preiserhöhungen für Bestandsbiere, maximal für neu eingeführte Szene Biere. 3 mal täglich erfolgt eine Kampagnen Analyse und wenn möglich umgehende Optimierung Die Social Media Fan Seite soll die Gewinnspiel Kampagne zum Start nutzen um Attraktivität zu erlangen, sollte aber keineswegs inhaltlich nur darauf ausgelegt sein. In Zukunft gilt vor allen einen Dialog mit dem Kunden zu führen, das Crowdsourcing zu nutzen und letztendlich nahe an den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden zu sein. Strategie Upgrades (weitere folgende oder gleichzeitige laufende Kampagnen) Fans der Facebook oder Youtubeseite können selbst gedrehte Filme von 30 bis maximal 80 Sekunden online stellen die sich mit dem Lebensgefühl Bier befassen und sich online somit profilieren. Einige Beispiele hierzu sind: Filme aus dem Hopfner Biergarten, dem geselligen und privaten Hopfner Grillabend, lustige Hopfner Männerrunden, beim

5 Fusballspiel oder Public Viewing, Geschichten die zu Hopfner passen etc. Wichtig ist das hier immer das moderne wie auch traditionelle Hopfner Lebensgefühl repräsentiert wird Facebook Games Apps Pimp dein eigens Mischbiergetränk etc. Umfrage welches Biersorten/Mischgetränke im Portfolio der Hopfner Brauerrei vermisst wird Einladungen zu geschlossenen Brauerei Führungen, Bewerbung über Facebook ****** Themen & Massnahmen Bei den deutschen Mitbewerber zeichnet sich ein begrenztes Interesse seitens der Kunden zu einer Social Media Präsenz von Bieren. Bei einem erfolgten Kampagnen Benchmarking der Social Media Strategien aller Brauereien zeigt sich das es sehr schwierig ist die Community mit Leben zu füllen solange der User nicht erheblich aktiv einbezogen wird. Es ist also wichtig dem Kunden mit Herzblut an unsere Kampagne zu binden und Emotionen zu wecken. Da wir nicht wie Mitbewerber über exklusiv Rechte wie Verkauf bei Bundesliga spielen etc. haben, dazu über fast kein Budget verfügen sind unsere Möglichkeiten leider erheblich begrenzt. Allerdings muss auch bei den bedingt geringen Budget eine umfangreiche und durchdachte stimmige Strategie gewährleistet sein denn nur dies garantiert ein positives Branding beim Fan. Hier setzen wir verstärkt auf einen Dialog und Emotionen anstatt auf teure Image Filme und offline Unterstützung. Worst Case Szenarien: Unsere Offline Strategie die unsere Facebook Fanseite unterstützen könnte ist allerdings bei einem möglichen scheitern der reinen Social Media Kampagne unbedingt mit einzubeziehen, auch wen dies das Budget erhöhen würde. Eine schlechte Social Media Kampagne würde Hopfner noch mehr schaden und letztendlich auch finanziell kosten. Hierzu wie zu den möglichen Worst Case Szenarien gehe ich aber noch zum Ende Kapitel unter Issue Managment erweitert ein. Issue Managment Ebenfalls wäre eine negative Presse möglich, aufgrund unserer umfangreichen Vorbereitung zum Thema Jugendschutz ist dieses Risiko eher gering. Vorsorglich sollte auf allen Seiten erkennbar sein das wir den Jugendschutz ernst nehmen und den Alkoholkonsum nicht verharmlosen. Rechtliches: Gewinnspiele sind bei Facebook nicht ohne der Zustimmung von Facebook erlaubt. Um möglichen Problemen im Vorfeld aus dem Weg zu gehen, ist es unerlässlich das sich Hopfner für unsere Strategie eine Erlaubnis einholt. Ebenso ist der Rat eines Fachanwaltes für Jugendschutz einzuholen, die Kampagne muss da es sich um die Bewerbung von Alkohol handelt juristisch geprüft sein da hier eine erhebliche Anzahl an Gesetzen und ständig neuen Rechtsprechungen gilt. Ebenso darf kein Eindruck entstehen das wir Alkohol an Jugendliche verharmlosen möchten, dies gilt alles optisch, inhaltlich und juristisch in die Kampagne einzupflegen. Die Umsetzung erfolgt strenk nach den Vorgaben der KJM in Anlehnung mit dem Gutachten Gewinnspiele und Jugendschutz im Internet einzusehen unter

6 6) Maßnahmen Mix und Virale Aktionen: Bevor wir die verbleibenden viralen Kanäle auswählen, analysieren wir wo sich unsere Zielgruppe online und offline aufhält. Ebenso ist es schwierig eine breite Social Media Kampagne zu starten die sich mit dem ganzen Sortiment von Hopfner, also dem maskulinen Weizenbier bis zum Lemon/Bier Mischgetränk welches wohl eher von Frauen bevorzugt wird, befasst. Es ist also unerlässlich 2 oder 3 unabhängige Social Media Kampagnen parallel laufen zu lassen. Bei unserer ersten Social Media Strategie möchten wir unsere Kampagne auf Helles Bier und Biermischgetränke legen, da wir uns hier das schnellste Wachstum der FAN Seite erhoffen. Dies bestätigt auch die junge Altersstruktur und agile Teilen von Inhalten der Social Media Nutzern. Offline: Wildcards für Gastronomie wie Studentenkneipen, Clubs, Diskotheken die unsere FAN Seite bewerben Günstige Plakatwerbung in U-Bahn, S-Bahn, Busse im besonderen Auslagen bei Nachtlinien bei den 5 Herstellungsstandorten die unere FAN Seite bewerben und das jährliche Brauereifest Brauerei Fest an jedem der 5 Standorte Online: Platzierung der Kampagne bei Facebook PR Arbeit per Presseportale und Foren- wie auch Blogeinträgen Twitter, Filme der User bei Youtube (auch Clipfisch etc.), Facebook kurze Facebook Werbung zum Start. Zeitplan und Meilensteine Um einen pünktlichen Start der Kampagne zu gewährleisten sollte im nächsten Schritt die Erstellung eines Netzplanes (hier nicht mit aufgeführt) erfolgen, der genügend Puffer beinhaltet. Massnahmen Zeitplan siehe Punkt 9 unter Zeitplan & Präsenzaufbau 7) Projekt Team Ressourcen, Verantwortlichkeiten und Aufgaben. Da wir angehalten sind wenige finanzielle Mittel für unsere Kampagne zu verwenden und zeitnah reagieren müssen sollte die Position des Social Media Manager in eine Matrix Organisation eingliedert werden wo es uns möglich ist auf geschulte und kompetente Mitarbeiter im Unternehmen nach bedarf zuzugreifen. So hat der SMM jederzeit Zugriff auf unterstützende passende Mitarbeiter die dem SMM hierarisch untergeordnet sind. Somit kann der SMM immer möglichst schnell reagieren, auch wenn dies unter Umständen zu Konfliktpotenzial aufgrund der Doppelbelastung der Mitarbeiter führt. Wenn sie die SMM etablieren und erfolgreich sind ist es sinnvoll eine eigene Social Media Abteilung zu gründen, denn die dauerhafte Doppelbelastung der Mitarbeiter per Matrix Organistaion kann dem Arbeitsfrieden und der Arbeitsleistung der Mitarbeiter schaden. 8) Krisenmangement besteht aus einen Frühwarnsystem um drohende Krisen, schlechte Presse etc. schnell möglichst zu erkennen die Reaktionsgeschwindigkeit sollte innerhalb weniger Stunden liegen, auch am Wochenende

7 ehrliche direkte Problemlösung Transparenz und Sachlichkeit Aufgrund des ständigen Monitoring ist es uns möglich mehr Einfluss auf die Kampagne zu nehmen und bei negativen oder positiven Postings anhand des Dialog - Managements zeitnah und rechtzeitig gegenzusteuern. Für jedes neutrale/negative Posting sollte eine Risikobewertung nach latent, wachsend, konsoldiert, oder kritisch erfolgen. Mitarbeiter Guidlines für alle Mitarbeiter von Hopfner, siehe Anlage Eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Unternehmen, dessen Produkten oder Dienstleistungen sind sicher zulässig manchmal auch erwünscht, selbst wenn diese den Interessen des Unternehmens widerspricht. Negative kritische Äußerungen zum Unternehmen oder schädigende Postings hat der Arbeitnehmer aber zu unterlassen. Anhand der Guidlines soll der Mitarbeiter in diesem Bereich sensibilisiert werden. Statt verbindliche Richtlinien und Verbote zu erlassen, sollte Hopfner um authentisch zu sein und somit auch zu wirken ihren Mitarbeitern jederzeit eine Hilfestellung bieten und sie zum aufgeklärten Umgang mit den sozialen Medien ermutigen und gegen falls auch schulen. Strategie Guidelines Es darf nicht der Eindruck entstehen Alkohol wird verharmlost Mitmachen darf jeder der das 18 Lebensjahr vollendet hat, nicht nur juristischen Gründen sondern um mögliche negative Postings zum Thema Jugendschutz und Alkohol im Vorfeld die Brisanz zu nehmen Kontrolle der Entwürfe zum Schutze des Copyright Social Media Police Beobachtung also mehrmals tägliches Monitoring aller Social Media Medien zwecks einen frühzeitigen Erkennen von relevanten Angelegenheiten ständige Aufbereitung der Monitoring Analysen und gegebenenfalls eine Berichterstattung an die Geschäftsführung Handlungsempfehlungen an die Geschäftsführung zur Förderung des positiven Images bzw. Reputation Mangement und somit die Sicherung und Stabilisierung der Unternehmensentwicklung. Monitoring der Stakeholder Beziehungen (KundInnen, MitarbeiterInnen etc.). Mitarbeiter Guidelines sind gerade im Ernstfall auf deren konsequenten täglichen Anwendung von der Geschäftsführung zu prüfen. 9) Zeitplan & Präsenzaufbau Mai Juni Juli August September Kalenderwoche Offline Strategien * * * * * * * * * * * * * * Online Strategie & Themen besprechen Erstellung Pflichtenheft Einrichtung der Facebook, Twitter, Youtube Kanäle * * * * * *

8 Arbeitsaufteilung & Gruppenbildung Facebook, Twitter und Youtube bespielen Rechtliche Prüfung (FB) * * * * * * * * * Offline Präsentation * * Zwischenbericht * Vorpräsentation * Pressemitteilungen * * Start der Kampagne und FANs gewinnen * * Folgende Vorgaben sollen unverbindlich hier einfließen. 4 Wochen für die rechtliche Prüfung, Erstellung Guidlines, Konzept und Strategie. 4 Wochen zur Erstellung der Facebook Fanseite mit Grafiken, Flash, Impressum etc. 8 bis maximal 12 Wochen Vorbereitungszeit für die Brauereifeste, Plakate und Wildcards 2 Wochen Testphase (Vorpräsentation) und interne Prüfung und Stellungsnahmen durch Stakeholder wie Kunden, Szene Kneipenbesitzer etc. Es ist wichtig zum Start der Kampagne breit aufgestellt zu sein, also alle Kanäle zu nutzen und gegebenenfalls die Präsenz in dem einen oder anderen Kanal zu verringern, zu verstärken oder gar zu verlängern. Der User möchte keine starre Werbung schon gar nicht bei Social Media, es ist wichtig immer eine WIN - WIN Situation zwischen Kunden und Brauerei zu haben. Wir müssen für unsere FANs immer interessant bleiben ohne den Fan/User mit Inhalten zu überfordern. Lieber Qualität anstatt Quantität. So wird es Hopfner sicher gelingen eine ausgewogene Gruppendynamik zu erhalten. Der Fan sucht Spaß und Freude, Hopfner Bier passt hier optimal in die Idee des Social Media. 10) Evaluation Um eine Kampagne zu messen stehen diverse Mittel zur Verfügung, der Einsatz aller Möglichkeiten spiegelt dann auch eine möglichst reale Auswertung dar. Als Quellen stehen kostenlose und kostenpflichtige Monitoring Tools zur Verfügung. Kostenpflichtige Tools bieten in der Regel recht gute Auswertungen kosten aber monatlich mindestens Euro. Ebenso sollte man sich zusätzlich weiterer Tools wie folgt bedienen. Google Alerts Google Alerts Ergebnisse werden zugesandt, wenn Online- Nachrichtenbeiträge veröffentlicht werden, die zu Ihren angegebenen Themen passen. Die Einrichtung erfolgt über Google ist einfach und kostenlos. Social Mention Hier werden Suchergebnisse von Blogs, Twitter, Facebook, Videos, Bookmarking Tools wie delicious oder Mister Wong etc. aufgelistet. Zur Auswertung die per übersendet wird erfolgt eine Art Ranking, welches auf der Popularität der Suchbegriffe basiert. Man sieht wie oft der Suchbegriff erwähnt wird und ob dies in einer positiven, neutralen oder negativen Art und Weise geschieht. Für regelmäßige Abfragen bestehen die Möglichkeiten ein Alert oder einen RSS-Feed zu abonnieren, oder man kann sich die Suchergebnisse als CSV Datei abspeichern.

9 Vanity Url - Hier generiert man sich bei den jeweiligen Anbietern eine Kurz URL, aufgrund der Weiterleitung von der Kurz- zu realen URL lassen sich Statistiken erzeugen wie, welche Keywords sind erfolgreich, Zugriffe, Referer etc. Diese Komponente eignet sich besonders gut um die Wirkung von offline Medien zu messen. Backtweets Zeigt für eine Domain, in der kostenlosen Version, die Tweets der letzten paar Wochen an. In der kostenpflichtigen Version kann man auch bei Backtweets eine Alert einstellen und bekommt weitere Daten zur Verfügung gestellt. Webtracker Neben Google Analytics kann man heute auch beruhige auf Alternativ Anbieter setzen, von Vorteil kann es auch sein Webtracker von 2 Anbietern synchron einzusetzen. AddThis Bookmarking Buttons wie Seitzeichen helfen nicht nur bei der Verbreitung von Inhalten sondern liefern auch wertvolle Analyse-Daten. Einen kurzen Überblick zur Nützlichkeit solcher Dienste kann man sich bei Websitetooltester.com etc. verschaffen. Um eine Kampagne auszuwerten sollten alle Monitorung Tools genutzt werden. Nur so bekommt man ein realistisches Bild der Kampagne und kann rechtzeitig zum Beispiel mit einem Issue Management gegensteuern. Die gesamte Kampagne wird um einige ausgewählte Keywords aufgebaut. Jedes Marketinginstrument, ob online oder offline, bekommt einen eigenen individuellen Link der wiederum jeweils zu einer individuellen Landingpage führt die zum Werbemedium passt. In offline Medien wie Flyern oder Printanzeigen nutzen wir z.b Alternativ können auch URL-Shortener wie bit.ly eingesetzt werden. Die Individualisierung kann auch noch weiter getrieben werden, in dem man z.b. verschiedene Landingpages einrichtet abhängig davon wo ein Flyer ausgelegt oder eine Anzeige geschaltet wird. Bei Facebook oder Google können verschiedene Landingpages auch abhängig vom Alter der Zielgruppe oder der geografischen Herkunft gestaltet werden. Je individueller alles aufeinander abgestimmt ist desto besser. Die Landingpage beinhaltet dann weitere Aufforderungen wie die allgemeine Index/Startseite zu besuchen oder mit einem Newsletterabo verbunden sind. Es können auch Rabattgutscheine für den nächsten Einkauf angeboten werden, die gleichzeitig mit Freunden geteilt werden können.ist ein passendes Webtrackersystem eingerichtet, so lässt sich nun beobachten woher die Besucher genau kommen, wie lange sie bleiben und was sie auf der Seite tatsächlich machen. Ist alles vorbereitet so wird die Kampagne gestartet und lässt sich nun hervorragend analysieren. Auf Grundlage der gewonnen Daten kann jede weitere Aktivität in Zukunft optimiert und beurteilt werden. Anlagen Guidelines Allgemeine Mitarbeiter Guidlines für alle Beschäftigten von Hopfner Abgrenzung zwischen beruflicher und privater Nutzung Um den Mitarbeitern Sicherheit bei der Nutzung von Social Media zu geben, sollte in den Guidelines festgelegt werden, ob und in welchem Umfang das Unternehmen seinen Mitarbeitern die private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit gestattet und in welchem zeitlichen Umfang diese erfolgen darf. Nach geltender Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts ist bei einer fehlenden ausdrücklichen Gestattung oder Duldung des Arbeitgebers eine private Nutzung des Internets grundsätzlich nicht erlaubt. Ein Arbeitnehmer, der ohne ausdrückliche Gestattung des Arbeitgebers privat das Internet nutzt, kann in

10 Abhängigkeit des zeitlichen Umfangs abgemahnt oder gekündigt werden. Unternehmen sollten in den Richtlinien festlegen, ob sie eine private Nutzung vollständig verbieten, in Stufen erlauben (z.b. zeitlich begrenzt) oder generell gestatten. Eigenverantwortung Prinzipiell ist jeder Mitarbeiter für seine Äußerungen im Web 2.0 ob beruflich oder privat verantwortlich. Die Guidelines sollten den Mitarbeiter darauf hinweisen, dass er jede Äußerung sorgfältig abwägt, bevor er sie veröffentlicht. Außerdem sollten Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht werden, dass Inhalte sehr lange im Internet verfügbar sein können. Transparenz Social Media Guidelines sollten beinhalten, dass Mitarbeiter im Web 2.0 transparent für das Unternehmen kommunizieren. Dies bedeutet, dass sie sich als Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens zu erkennen geben und sich mit ihrem richtigen Namen zu Wort melden. Fehler sollten offen eingestanden werden, bzw. bereits veröffentlichte Beiträge sollten offen korrigiert werden. Der Nutzen sozialer Netzwerke beruht in vielen Fällen auf deren Authentizität. Möchte ein Unternehmen eine vertrauensvolle Beziehung mit seinen Anspruchsgruppen aufbauen, so sind Transparenz und Offenheit unerlässlich. Kenntlichmachung einer privaten Meinung Die Guidelines sollten den Mitarbeiter dazu anweisen, eine private Meinung deutlich als solche zu kennzeichnen. Dies kann z.b. dadurch geschehen, dass in der ersten Person kommuniziert wird und dass ein entsprechender Hinweis an geeigneter Stelle hinterlegt wird. In Twitter könnte dies z.b. in der Biographie stehen: Dies ist mein privates Benutzerkonto., in einem privaten Blog kann dies ins Impressum geschrieben werden. Seien Sie auch als Privatperson professionell Einhaltung gesetzlicher Vorgaben Jeder Mitarbeiter sollte darauf hingewiesen werden, dass er gesetzliche Vorgaben wie z.b. Datenschutz, Urheber- und Markenrecht einhalten muss. Grundsätzlich sind die Mitarbeiter eines Unternehmens auch bei der Nutzung von Social Media angehalten, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren. Eine Verschwiegenheitspflicht besteht immer dann, wenn von einem berechtigten betrieblichen Interesse des Arbeitgebers an der Geheimhaltung ausgegangen werden kann. Weitere Guidelines Seien Sie immer höflich, niemals Provokationen und Beleidigungen und brechen Sie Gespräche ab, wenn der Gesprächspartner beleidigend wird. Langfristige, intensive und wertvolle Konversationen lassen sich aber nur mit qualitativen Inhalten anstoßen bzw. bereichern. Lügen haben im Internet besonders kurze Beine, seien Sie immer ehrlich. Änderungen der Inhalte sind immer so vorzunehmen, dass sie nachvollziehbar sind, um Missverständnisse oder Irritationen zu vermeiden. Trennen Sie Meinungen und Fakten um Missverständnisse erst gar nicht aufkommen zu lassen und zum guten Schluss Seien Sie ganz Sie selbst. Sie werden sehen dies wird honoriert. Betriebsrat Der Betriebsrat hat ein Mitbestimmungsrecht bei der Einführung von Social Media Guidelines. Einführung und Inhalte sollten mit dem Betriebsrat im Rahmen einer Betriebsvereinbarung geregelt werden. Quelle Auszüge der Bitcom.org Erstellung/Ausarbeitung dieser Strategie: Andreas Döhring, Social Media Relations. e.k.

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