Gibt es die Adaptive Thermogenese?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Gibt es die Adaptive Thermogenese?"

Transkript

1 Übersichtsarbeit 210 Gibt es die Adaptive Thermogenese? Überlegungen zu Sparstoffwechsel und Energiebilanz M. J. Müller 1 ; J. Enderle 1 ; W. Braun 1 ; M. Pourhassan 1 ; A. Bosy-Westphal 2 1 Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; 2 Institut für Ernährungsmedizin, Universität Hohenheim, Stuttgart Schlüsselwörter Energiebilanz, Energieverbrauch, Körperzusammensetzung, sympathisches Nervensystem, Schilddrüsenhormone, Leptin Zusammenfassung Reduktionsdiäten und Gewichtsverlust bewirken eine Drosselung des zellulären Energieverbrauchs; diese wird als Adaptive Thermogenese (AT) bezeichnet. Bei kontrollierter Kalorienrestriktion erklärt die AT anteilig die nichtlineare Gewichtsabnahme. Vice versa begünstigt ein niedriger Energieverbrauch die Gewichtszunahme in der Ernährungstherapie von Patientinnen mit Anorexia nervosa. Das Ausmaß der AT beträgt etwa 100 kcal/tag. Die AT ist reproduzierbar, die inter-individuelle Varianz der Stoffwechselanpassung ist allerdings hoch, während Gewichtsreduktion ist sie bei bis zu 60 % der Menschen nachweisbar. Die AT ist unabhängig von der Strategie der Gewichtsabnahme und innerhalb von drei Tagen Kalorienrestriktion messbar, während einer Diät und bei nachhaltiger Gewichtsreduktion bleibt sie erhalten. Nach Gewichtszunahme ist die AT jedoch innerhalb von zwei Wochen reversibel. Der Abfall der Insulinsekretion und die in frühen Stadien der Reduktionsdiät durch Mobilisation der hepatischen Glykogenspeicher erklärte negative Flüssigkeitsbilanz sind zur AT assoziiert. Demgegenüber zeigen die bei Gewichtsabnahme reduzierten Plasmaspiegel von Leptin und Triiodothyronin sowie die niedrige Aktivität des sympathischen Nervensystems eine Beziehung zum Erhalt des reduzierten Körpergewichts, nicht aber zur Regulation der Adaptiven Thermogenese. Korrespondenzadresse Prof. Dr. Manfred Müller Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Düsternbrooker Weg 15 17, D Kiel Tel. +49(0)431/ , Fax +49(0)431/ Keywords Energy balance, energy expenditure, body composition, sympathetic nervous system, thyroid hormones, leptin Summary Caloric restriction (CR) and weight loss result in a decrease in cellular energy expenditure, i.e. the so-called adaptive thermogenesis (AT). During controlled CR AT adds to explain the non-linear weight loss. Vice versa AT may add to weight gain in feeding underweight patients with anorexia nervosa. AT is about 100 kcal/d, it is reproducible but the interindividual variance is high. During CR AT becomes measurable within three days and can be detected in up to 60 % of subjects. AT is independent of the weight loss strategy. AT persisted after stabilization of reduced body weight. With re-feeding AT is reversible within two weeks. During CR AT is associated with decreases in insulin secretion and negative fluid balance due to mobilization of hepatic glycogen. Negative energy balance associated decreases in plasma concentrations of leptin and tri-iodothyronine as well as reduced activity of the sympathetic nervous system reflect maintenance of reduced body weight rather than regulation of AT. Does adaptive thermogenesis exist? Thoughts on reduced metabolism and energy balance Adipositas 2015; 9: Definition der Adaptiven Thermogenese Adaptive Thermogenese (AT) ist die von der Körpermasse und der Körperzusammensetzung unabhängige Anpassung von Wärmeproduktion und Energieverbrauch an Hunger, Diäten, sowie auch an Situationen wie Wachstum, Pubertät, Schwangerschaft und Stillperiode, Alter, Kälte, Stress und Krankheit. Diese metabolische Adaptation vollzieht sich in den verschiedenen Komponenten des Energieverbrauchs, d.h. dem Ruheenergieverbrauch (REE, Resting Energy Expenditure), der Nahrungs-induzierten Thermogenese (DIT, Diet-Induced Thermogenesis) und dem für körperliche Aktivität aufzuwendenden Energieverbrauch (AEE, Activity-related Energy Expenditure) ( Abb. 1). In der Praxis wird der gesamte Energieverbrauch pro Tag (TEE, Total Energy Expenditure) in den REE-Anteil (sog. resting-komponente des TEE, beträgt % des TEE) und den nicht-ree- Anteil (sog. non-resting-komponente des TEE, umfasst DIT + AEE) unterteilt. Die verschiedenen Komponenten des täglichen Energieverbrauchs werden differenziert und unabhängig voneinander reguliert, sie haben jeweils einen obligatorischen und einen fakultativen Anteil (20). Die sich aus der Körpermasse und den einzelnen Stoffwechselreaktionen in der Summe errechnenden Kosten entsprechen dem obligatorischen Anteil des Energieverbrauchs. Demgegenüber ist der fakultative Energieverbrauch variabel und wird z.b. im Falle der DIT durch die Aktivität des Sympathischen Nervensystems (SNS, Sympathetic Nervous System) erklärt (20). Anpassungen des Stoffwechsels z.b. an Ernährung oder moderates Absinken der Umgebungstemperatur betreffen die jeweils fakultativen Anteile des Energieverbrauchs. So gesehen gibt es verschiedene ATs, wel- Schattauer 2015 Adipositas 4/2015

2 211 M. Müller et al.: Gibt es die Adaptive Thermogenese? che den Komponenten des Energieverbrauchs zugeordnet und unterschiedlich reguliert werden. In ihrer ursprünglichen Definition ist die AT durch die Massen-unabhängige Drosselung des REE bei Kalorienrestriktion und Gewichtsabnahme definiert (14). Sie entspricht dem fakultativen Anteil des REE und umfasst Veränderungen der Stoffwechselaktivität und der metabolischen Effizienz. Die AT ist unabhängig von der zur Gewichtsabnahme verfolgten Strategie und wird ähnlich bei Reduktionsdiäten, Training, Reduktionsdiäten + Training, unter Pharmakotherapie der Adipositas und auch nach bariatrisch-chirurgischen Operationen beobachtet (13, 20, 22). Die fettfreie Masse (FFM) ist die entscheidende Determinante des REE, sie erklärt bis zu 80 % seiner inter-individuellen Varianz (2). Gewichtsabnahme ist durch einen Verlust an Fettmasse und aber auch an FFM charakterisiert (4). Geschwindigkeit und Ausmaß der Gewichtsabnahme sowie die initiale Fettmasse bestimmen den Anteil der FFM am Gewichtsverlust. Die Abnahme der FFM geht mit der Drosselung des REE einher (14, 20). Allerdings übersteigt der Abfall des REE den sich rechnerisch aus der niedrigeren FFM ergebenden REE-Wert (14, 20). Neben der von der Gewichtsabnahme abhängigen Senkung des Energieverbrauchs ist auch die Stoffwechselrate pro kg FFM (=zellulärer Energieverbrauch) reduziert (21). Die AT entspricht der Drosselung des zellulären Energieverbrauchs und wird weitläufig auch als Sparstoffwechsel bezeichnet. Ausmaß und Deter - minanten der Adaptiven Thermogenese Bei Nahrungskarenz und Diäten bestimmt die Höhe des Energiedefizits das Ausmaß der AT (12). Vor mehr als 60 Jahren hatten Ancel Keys und seine Mitarbeiter die Minnesota Starvation Study durchgeführt (14): 32 gesunde junge Männer wurden für 24 Wochen kontrolliert niedrig-kalorisch, d.h. bei einer Energiezufuhr von nur 50 % ihres Bedarfs ernährt. Das Körpergewicht der Abb. 1 Komponenten des täglichen Energieverbrauchs und der Thermogenese. Alle einzelnen Komponenten sind sowohl durch einen obligatorischen als auch durch einen fakultativen Anteil charakterisiert. Der jeweils fakultative Anteil erlaubt eine flexible metabolische Anpassung an z.b. Kalorienrestriktion, Schwangerschaft und Laktation, Umgebungstemperatur, Ernährung und körperliche Aktivität. Die Anpassung des Energieverbrauchs erfolgt Organ- und Gewebe-spezifisch. Der obligatorische Bedarf entspricht dem stöchiometrisch anhand der jeweils den Funktionen zugrundeliegenden Stoffwechselwegen errechneten Bedarf. Der obligatorische Energiebedarf beim Muskelzittern entspricht dem obligatorischen Energiebedarf bei körperlicher Arbeit. Abk.: REE= resting energy expenditure; DIT= diet-induced thermogenesis, auch TEF= thermic effect of food genannt; AEE= activity-related energy expenditure; NEAT= non-exercise activity energy expenditure; EAT= exercise-dependent energy expenditure; BAT= brown adipose tissue; WAT= white adipose tissue. Adipositas 4/2015 Schattauer 2015

3 M. Müller et al.: Gibt es die Adaptive Thermogenese? 212 Probanden nahm um 16,8 kg oder 24 % des Ausgangsgewichts ab. Die Erfassung des REE erfolgte nach 4, 12 und 24 Wochen Unterernährung. Nach 24 Wochen war der REE um 39 % bzw. um 600 kcal/tag gedrosselt, 35 % des Abfalls bzw. 200 kcal/tag waren unabhängig von der gleichzeitigen Abnahme des Körpergewichts und entsprachen somit der AT. Neuere experimentelle Studien zeigten eine AT von 54 bzw. 137 kcal/tag bei kalorienreduzierter Ernährung und Gewichtsabnahmen von 10 % bis 20 % (17, 22). Die systematische Analyse klinischer Untersuchungen ergab ein Ausmaß der AT von 126 kcal/tag bei einem mittleren Gewichtsverlust von 9,4 kg (28). Die AT wird als ein auto-regulatorisches Phänomen verstanden und von mehreren Autoren durch eine verminderte SNS-Aktivität sowie niedrige Plasmakonzentrationen der Hormone Leptin und T3 (3,5,3 -Tri-iodothyronin) erklärt (5, 7, 9, 12, 13, 18, 23, 25, 27; Abb. 2). Diese Einschätzung beruht wesentlich auf der Beobachtung des bei Kalorienrestriktion zum Abfall des REEs parallelen Absinkens der Plasmaspiegel von Leptin und T3 und der Ausscheidung von Noradrenalin im Urin (20). Allerdings heben niedrig-dosierte Gaben von Leptin oder T3 oder auch adrenerg wirksamen Substanzen die Adaptation des REE im Hunger nicht auf (vergl. Diskussion in 22). Demgegenüber bewirkt die Substituti- Abb. 2 Hormonelle Adaptation an und Regulation von Ruheenergieverbrauch (REE, Resting Energy Expenditure) und Energiebilanz. Eine ausgeglichene Energiebilanz (=Energieverbrauch = Energieaufnahme) wird anhand der 450-Gerade abgebildet. Entlang dieser Gerade besteht ein Stoffwechselgleichgewicht, d.h. ein sog. steady state. Bei negativer Energiebilanz (= Energieverbrauch > Energieaufnahme) besteht ein sog. non-steady state. Der REE (absolut und bezogen auf die Fettfreie Masse, FFM) ist niedrig bzw. niedrig-normal. Die Spiegel von Schilddrüsenhormonen (T3, Triiodothyronine), Leptin und Insulin sind reduziert, die Aktivität des sympathischen Nervensystems (SNS, Sympathetic Nervous System) ist abhängig von Energieaufnahme und körperlicher Aktivität unverändert oder niedrig. Dieses hormonelle Muster spiegelt die Energiebilanz wider und intendiert den Erhalt des steady states. Bei positiver Energiebilanz (=Energieverbrauch < Energieaufnahme) ist der REE erhöht bzw. hoch-normal. Die Konzentrationen der anabol-wirksamen Hormone bzw. die SNS-Aktivität sind hoch. Teleologisch erlauben die Anpassungen des Stoffwechsels das Wiederreichen und letztlich den Erhalt einer ausgeglichenen Energiebilanz (=Energieverbrauch = Energieaufnahme). Dieses entspricht einem neuen Stoffwechselgleichgewicht (=steady state). on von Leptin während der Kalorienrestriktion einen Anstieg des nicht-ree-anteils am Energieverbrauch (25, 27). Dem Fettgewebe wurde eine spezifische Rolle in der Regulation der Thermogenese zugeschrieben: Die Abnahme der Fettmasse drosselt den Energieverbrauch mit dem Ziel ihrer Wiederherstellung (8). Gleichzeitig werden das Hungergefühl und die Nahrungsaufnahme gesteigert, um eine Zunahme von Fettmasse und FFM zu erreichen. Dabei haben die Aufnahme von Energie und Makronährstoffen wiederum einen Effekt auf die Thermogenese (sic DIT), welcher aber unabhängig von der Fettmasse ist (8). Das hier kurz beschriebene Modell geht von der sog. set point-theorie zur Regulation des Körpergewichtes aus und nimmt differenziert set points für die Fettmasse, die FFM und das Verhältnis von Fettmasse zur FFM an (8). Die Theorie des set points und auch die Autoregulation des Körpergewichtes durch das Fettgewebe sind aber durchaus strittig (19). Die mögliche Bedeutung verschiedener Fettdepots für die Regulation der Thermogenese wurde bisher am Menschen nicht untersucht. Unter thermoneutralen Bedingungen hat braunes Fettgewebe beim Menschen keine Bedeutung für die Thermogenese im Hungerzustand bzw. für die DIT (20). Die zellulären Grundlagen der AT im Hunger betreffen den Stoffwechsel von Leber, Herz, Nieren und Skelettmuskulatur. Der Abfall der Herzfrequenz, die Reduktion der glomerulären Filtrationsrate, die reduzierte Harnstoffproduktion und die im Hungerzustand niedrigere Körpertemperatur sind klinisch einfach erfassbare Korrelate der AT. Die Reduktion energieverbrauchender Prozesse wie Proteinsynthese, sinnloser Substratzyklen (z.b. das Rezyklieren von über die Lipolyse bereitgestellten Fettsäuren in Triglyzeride) und der Na + K + -ATPase erklären mehr als 50 % der AT (20). Eine Steigerung der metabolischen Effizienz ist durch eine Erhöhung der P:O-Ratio oder eine Verringerung des Proton-leaks denkbar. Sinnhaftigkeit der Adaptiven Thermogenese Teleologisch bedeutet die AT eine effizientere Nutzung von Energien, sie soll der Schattauer 2015 Adipositas 4/2015

4 213 M. Müller et al.: Gibt es die Adaptive Thermogenese? Konservierung von Körperenergie und der Protektion der Körpermasse dienen (9, 12, 18, 20, 27). Die AT erklärt die nicht-lineare Gewichtsabnahme unter Diäten (9, 20, 27). Die AT erscheint somit als eine Überlebensstrategie des Körpers. Sie wurde andererseits für die inter-individuelle Varianz der Gewichtsabnahme sowie das Scheitern der diätetischen Behandlung von Patienten mit Adipositas verantwortlich gemacht (28). In einer klinischen Untersuchung zur diätetischen Gewichtsreduktion konnten 38 % der Differenz zwischen der aufgrund des Energiedefizits errechneten und der tatsächlich gemessenen Gewichtsabnahme durch die AT erklärt werden; 14 % wurden durch den höheren Fettanteil am Gewichtsverlust und fast 50 % durch mangelnde compliance der PatientInnen erklärt (10). Vice versa ist die Drosselung des Energieverbrauchs bei Gewichtsreduktion ein mögliches Risiko für eine anschließende Gewichtszunahme (30, 31, 33). In der Tat ist das Ausmaß der AT zur Höhe der Energieaufnahme korreliert (12). Die AT wurde auch im Zusammenhang mit der Idee eines sog. thrifty genotype zur Erklärung der inter-individuellen Varianz von Gewichtsveränderungen diskutiert (24). Sie ist Teil moderner Konzepte von Bioenergetics und so Ziel von zukünftiger Pharmakotherapie und personalisierter Behandlung der Adipositas (9, 32). Fragen und (neue) Antworten Abb. 3 Reduktion des Ruheenergieverbrauchs (REE= Resting Energy Expenditure, absolut bzw. adjustiert für die Fettfreie Masse [FFM]) bei 32 gesunden und normalgewichtigen Männern während einer dreiwöchigen Phase von kontrollierter Kalorienrestriktion (CR= Caloric Restriction) bei einer Energiezufuhr von 50 % des individuell gemessenen Energieverbrauchs. Daten aus Referenz 22. Die Ergebnisse sind für die einzelnen Wochen jeweils als Veränderung gegenüber dem letzten Tag der Vorwoche dargestellt. Die Adaptation des REE vollzieht sich in der ersten Woche von CR. Demgegenüber finden sich während der 2. und der 3. Woche nur noch geringfügige Veränderungen. Obwohl die AT seit mehr als 60 Jahren bekannt ist und sowohl tierexperimentell als auch in Humanstudien intensiv beforscht wurde, gibt bis heute noch eine Reihe offener Fragen und Probleme. 1. Es war lange unklar, zu welchem Zeitpunkt der Gewichtsabnahme die AT auftritt und ob die negative Energiebilanz oder die Gewichtsabnahme die AT bestimmen. In verschiedenen Studien wurde die AT nach einem Monat (14), zwei Wochen (17) oder auch 24 Stunden Kalorienrestriktion (34) beobachtet. Unter kontrollierten Bedingungen der Kalorienrestriktion wurde die AT schon während der frühen Hungerphase nachgewiesen und ist nach 3 Tagen Kalorienrestriktion messbar (22). Adhärenz der Probanden vorausgesetzt, bleibt die AT dann über die gesamte Dauer der Kalorienrestriktion (d.h. auch bei weiterer Gewichtsabnahme) nahezu unverändert bestehen (22; Abb. 3). Die AT wird auch bei geringem Gewichtsverlust und negativer Energiebilanz manifest (13). Bei anschließender Ernährung ist die AT innerhalb von zwei Wochen reversibel (22). Ist der Behandlungserfolg aber nachhaltig (wie z.b. nach bariatrischchirurgischen Eingriffen), so ist die AT (zumindest während Beobachtungszeiträumen von bis zu 1 Jahr) persistent (5, 26). Die vorliegenden Ergebnisse sprechen eher dafür, dass die negative Energiebilanz die AT bestimmt. 2. Die AT wurde nicht in allen klinischen und experimentellen Studien gleichermaßen beobachtet, nur % der PatientInnen hatten eine AT (vergl. 20). Die quantitativen Angaben zur AT sind uneinheitlich, sie betrug zwischen 100 und 500 kcal/tag (15, 16, 20, 22). Im Vergleich der Ergebnisse gibt es zahlreiche klinische und weitgehend unkontrollierte Studien zur Gewichtsreduktion von PatientInnen mit Adipositas (1, 3, 5, 10, 15, 16, 25, 29 31, 33), während bisher nur wenige experimentelle und kontrollierte Untersuchungen zur Adaptation des Energieverbrauchs bei Kalorienrestriktion am Menschen durchgeführt worden sind (13, 14, 17, 22, 25, 26, 34). Auch in experimentellen Untersuchungen ist die inter-individuelle Varianz in Energieverbrauch und Körperzusammensetzung hoch, 60 % der gesunden Probanden zeigen eine AT (22): Diese ist aber intra-individuell reproduzierbar und beträgt etwa 100 kcal/tag (22). Die in einigen Studien beobachteten hohen AT-Werte (15, 16) erklären sich durch eine fehlerhafte Adjustierung des REE um die FFM, welche auch die Zusammensetzung der FFM berücksichtigen muss (2). Der Verlust von Fettmasse verändert die relativen Anteile der inneren Organe (Gehirn, Leber, Herz, Nieren) an der FFM (1 4, 22). Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Beziehung zwischen REE und FFM und somit die Berechnung der AT (2, Adipositas 4/2015 Schattauer 2015

5 M. Müller et al.: Gibt es die Adaptive Thermogenese? ). Ganzkörper-MRT-Untersuchungen zeigen, dass die Abnahme von Gewicht und Fettmasse auch Organmassen von Skelettmuskel, Leber und Nieren betrifft (1, 3, 22). Nehmen schlanke Männer unter kontrollierter Kalorienrestriktion 6 kg ab, so werden 30 % der AT durch die veränderte Zusammensetzung der FFM erklärt (22). Die wahre AT (d.h. die wirklich von der FFM und deren Zusammensetzung unabhängige Drosselung des zellulären Energieverbrauchs) beträgt so nur 70 kcal/tag (22). Bei extrem Adipösen und starkem Gewichtsverlust (von z.b. 30 kg) sind die Veränderungen in der FFM-Zusammensetzung ausgeprägter, sodass die ausschließlich anhand von FFM-Adjustierung berechnete AT die wahre AT nicht abbildet (23). 3. Ancel Keys hatte die AT anhand des REE definiert (14). In neueren Arbeiten wurde das Konzept der AT auch auf den nicht-ree-anteil des täglichen Energieverbrauchs erweitert ( Abb. 1; 8, 12, 17, 20, 25 27). Nach Gewichtsreduktion und anschließender Stabilisierung wurde die AT von einigen Autoren lediglich im nicht-ree-anteil gefunden (17, 25, 27). Kalorienrestriktion vermindert sowohl den REE als auch die energetischen Kosten für körperliche Aktivität (14, 22, 25), während sich keine Effekte auf die Nahrungs-induzierte Thermogenese finden (22, 25). 4. Während Reduktionsdiäten und Gewichtsabnahme bei PatientInnen mit Adipositas sind die Plasmaspiegel von T3 und Leptin niedrig, die Aktivität des SNS ist reduziert. Dieses Hormonmuster wurde zur Erklärung der AT herangezogen (5, 8, 9, 12, 13, 17, 18, 25 27). Allerdings fanden sich sowohl in klinischen Untersuchungen zur Gewichtsreduktion adipöser PatientInnen (15, 16) als auch in einer kontrollierten Ernährungsstudie (22) keine Beziehungen zwischen der AT und T3, Leptin bzw. der SNS-Aktivität. Demgegenüber zeigte sich zum Zeitpunkt der Manifestation (nach drei Tagen kontrollierter Kalorienrestriktion) eine Beziehung zwischen der AT und dem Abfall der Insulinsekretion, welche wiederum zur Stoffwechselumstellung (Entleerung der hepatischen Glykogenspeicher sowie Anstieg der Lipidoxidation) und der negativen Flüssigkeitsbilanz assoziiert ist (22). Im Hinblick auf die von der Anpassung des zellulären Energieverbrauchs betroffenen Körperfunktionen erklären die Drosselung von Herzfrequenz, Körpertemperatur und glomerulärer Filtrationsrate etwa 50 % der AT, der Rest ist heute noch unklar (22). Die AT ist somit Ausdruck der Anpassung von Stoffwechsel und Organfunktionen in der frühen Hungerphase (6). 5. In Ancel Keys Experiment war die AT zu einer Hyperphagie und disproportionalen Zunahmen von Fettmasse und viszeralem Fett im Anschluss an die Kalorienrestriktion assoziiert (7, 9, 14). Ähnliche Befunde fanden sich bei Behandlung von PatientInnen mit Anorexia nervosa (11). Dieses Phänomen wurde als catch up fat - oder fat overshooting -Phänomen beschrieben (7 9). Da das Ausmaß der AT invers zur Fettoxidation korreliert ist, könnte sie die Speicherung von Lipiden im Fettgewebe begünstigen, während gelichzeitig die Glukoseoxidation erhöht ist (13, 22). Bei moderatem Gewichtsverlust von 6 kg und einer FFM-Abnahme von 3,4 kg entsprachen aber die in einem Zeitraum von zwei Wochen an die Gewichtsabnahme anschließende Wieder- Ernährung beobachteten Zunahmen von Gewicht, Fettmasse und FFM den vorher beobachteten Abnahmen (22). In dem Beobachtungszeitraum wurden keine disproportionale Zunahme von viszeralem oder auch Leber-Fett beobachtet (22). Fazit Unter kontrollierten Ernährungsbedingungen ist die AT bei 60 % der Probanden messbar, sie ist reproduzierbar und stellt eine physiologische Adaptation an eine negative Energiebilanz dar. Allerdings ist die Drosselung des Energieverbrauchs gering, sie beträgt etwa 100 kcal/tag. Ihre Bedeutung für die Konservierung von Körpergewicht erscheint kurz- und mittelfristig eher gering. Während Tagen einer konsequent durchgeführten Reduktionsdiät könnte eine AT von 100 kcal/tag rechnerisch den Erhalt von 1 kg Körpergewicht erklären. Angesichts des Ausmaßes der AT mag deren hohe inter-individuelle Varianz anteilig auch durch die methodischen Probleme der Erfassung von Energieverbrauch und Körperzusammensetzung erklärt werden. Hinweise auf mögliche genetische Grundlagen der AT sind derzeit rein hypothetisch. Die aktuellen Vorstellungen zur Regulation der AT durch Leptin, T3 und das SNS sind fragwürdig (18, 20). Die bisher beschrieben Beziehungen zwischen dem Energieverbrauch und den genannten Hormonen beruhen wesentlich auf Untersuchungen, welche erst nach Gewichtsreduktion und bei dann wieder stabilem Körpergewicht durchgeführt worden waren (5, 25, 27). In dieser Situation ist aber eine weitgehenden Adaptation an das verringerte Körpergewicht bereits erreicht worden. Dieser Zeitpunkt bildet naturgemäß nicht die Regulation des Energiestoffwechsels bei negativer Energiebilanz ab. Auch wurde in einigen klinischen Untersuchungen zur Gewichtsreduktion adipöser Patienten keine Beziehung zwischen AT und den Plasma- Leptin gefunden (15, 16, 22). Demgegenüber ist die bei negativer Energiebilanz verminderte Insulinsekretion eng zum Auftreten der AT assoziiert (22). Vor einer Diät und bei stabilem Körpergewicht befindet sich der Stoffwechsel in einem sog. steady state. Die in Abb. 2 genannten endokrinen Determinanten des Energieverbrauchs dienen dem Erhalt dieses steady states. Gewichtsabnahme bedeutet eine Störung des steady state, es besteht ein sog. non-steady state : Die Glykogenspeicher in der Leber werden mobilisiert, die Flüssigkeitsbilanz ist negativ, die Lipolyse zur endogenen Bereitstellung von Energieträgern ist noch nicht vollständig aktiviert und das Gehirn muss um die Bereitstellung von Energie in Form von Glukose kämpfen (6). Die vom Abfall des Insulinspiegels und der Entleerung der Glykogenspeicher in der Leber abhängige AT ist dann ein (vielleicht auch eher hilfloser) Versuch der Anpassung an den aktuellen Stress. Ob es sich bei der AT nun um einen aktiv gesteuerten Prozess oder eine Schattauer 2015 Adipositas 4/2015

6 215 M. Müller et al.: Gibt es die Adaptive Thermogenese? passive Adaptation handelt, wissen wir nicht. Die biologische Regulation durch Leptin, T3 und auch das SNS dient dem Wiedererreichen eines steady states und dem Erhalt des reduzierten Körpergewichts. Möglicherweise unterscheiden sich PatientInnen mit Adipositas in der Regulation des steady states und/oder auch in dem Ausmaß des non-steady states bei Gewichtsabnahme, die inter-individuelle Varianz der AT ist hoch. Der Einfluss von Alter und Krankheit auf die AT ist bisher nicht untersucht worden. Vielleicht trägt die Varianz in der AT auch (gering) anteilig zur Varianz der Gewichtsabnahme von PatientInnen mit Adipositas bei. Allerdings gibt es für diese Idee keine wirklich harte Evidenz. Kontrollierte Untersuchungen können die inter-individuelle Varianz der Gewichtsabnahme (und auch -zunahme bei an die Kalorienrestriktion anschließender Ernährung) unter Hinzuziehung zahlreicher biologischer Charakteristika nicht gut erklären. Das spricht dafür, dass das Energiedefizit selbst der stärkste und andere mögliche Determinanten überdeckende Einflussfaktor ist. Wenn das so ist, wäre der Gewichtserhalt (oder eben dessen Scheitern) nach diätetischer Gewichtsreduktion trivial, d.h. einfach durch die unterschiedliche Adhärenz der PatientInnen erklärt. Moderne Konzepte von Bioenergetics und Genetik (= die Suche nach dem thrifty genotype) würden sich dann also im Dunstkreis von Spekulationen bewegen, die nicht wirklich weiterhelfen. Danksagung Förderung durch BMBF Kompetenznetz Adipositas und Referenzzentrum Körperzusammensetzung (BMBF 01EA1336; 01GI1125). Interessenkonflikte Die Autoren geben an, dass keine Interessenkonflikte bestehen. Literatur 1. Bosy-Westphal A, Kossel E, Goele K, et al. Contribution of individual organ mass loss to weight loss-associated decline in resting energy expenditure. Am J Clin Nutr 2009; 90: Bosy-Westphal A, Braun W, et al. Issues in characterizing resting energy expenditure in obesity and after weight loss. Front Physiol 2013; 25: Bosy-Westphal A, Schautz B, Lagerpusch M, et al. Effect of weight loss and regain on adipose tissue distribution, composition of lean mass and resting energy expenditure in young overweight and obese adults. Int J Obes. 2013; 37: Bosy-Westphal A, Kahlhöfer J, et al. Deep body composition phenotyping during weight cycling: relevance to metabolic efficiency and metabolic risk. Obes Rev 2015; 16 Suppl 1: Butte NF, Brandt ML, et al. Energetic adaptations persist after bariatric surgery in severely obese adolescents. Obesity 2015; 23: Cahill GF Jr. Starvation in man. New Engl J Med 1970; 282: Dulloo AG1, Jacquet J, Girardier L Autoregulation of body composition during weight recovery in human: the Minnesota Experiment revisited. Int J Obes 1996; 20: Dulloo AG, Jacquet J. An adipose-specific control of thermogenesis in body weight regulation. Int J Obes 2001; 25 Suppl 5: S Dulloo AG, Jacquet J, Montani J-P, Schutz Y. Adaptive thermogenesis in human body weight regulation: more a concept than a measurable entity? Obes rev 2012; 13 Suppl 2: Goele K, Bosy-Westphal A, Rumcker B, et al. Influence of changes in body composition and adaptive thermogenesis on the difference between measured and predicted weight loss in obese women. Obes Facts 2009; 2: Haas V, Onur S, Paul T, et al. Leptin and body weight regulation in patients with anorexia nervosa before and during weight recovery. Am J Clin Nutr 2005; 81: Hall KD. Predicting metabolic adaptation, body weight change, and energy intake in humans. Am J Physiol Endocrin Metab 2010; 298: E449-E Hopkins M, Gibbons C, et al. The adaptive metabolic response to exercise-induced weight loss influences both energy expenditure and energy intake. Eur J Clin Nutr 2014; 68: Keys A, Brozek J, Henschel A, et al. The Biology of Human Starvation. Minneapolis: University of Minnesota Press Knuth, ND, Johannsen DL, Tamboli RA, et al. Metabolic adaptation following massive weight loss is related to the degree of energy imbalance and changes in circulating leptin. Obesity 2014; online publ 19 Sep, DOI: /oby Johannsen DL, Knuth ND, Huizenga R, et al. Metabolic slowing with massive weight loss despite preservation of fat free mass. J Clin Endocrin Metab 2012; 97: Leibel RL, Rosenbaum M, Hirsch J. Changes in energy expenditure resulting from altered body weight. New Engl J Med 1995; 332: Leibel RL Molecular physiology of weight regulation in mice and humans. Int J Obes 2008; 32 Suppl 7: S98 S Müller MJ, Bosy-Westphal A, Heymsfield SB. Is there evidence for a set point that regulates human body weight? F1000 Med Rep 2010; 2: Müller MJ, Bosy-Westphal A. Adaptive thermogenesis with weight loss in humans. Obesity 2013; 21: Müller MJ, Wang Z, Heymsfield SB, et al. Advances in the understanding of specific metabolic rates of major organs and tissues in humans. Curr Opin Clin Nutr Metab Care 2013; 16: Müller MJ, Enderle J, et al. Metabolic adaptation to caloric restriction and subsequent refeeding: the Minnesota Starvation Experiment revisited. Am J Clin Nutr 2015; 102: M. Pourhassan, Glüer C-C, Bosy-Westphal A, et al. Effect of Different Degrees of Weight Loss on Detailed Body Composition and Insulin Resistance. 37 th ESPEN, Lissabon, 2015, abstr. SUN-LB Prentice AM, Hennig BJ, Fulford AJ. Evolutionary origins of the obesity epidemic: natural selection of thrifty genes or genetic drift following predation release? Int J Obes 2008; 32: Rosenbaum M, Goldsmith R, et al. Low-dose leptin reverses skeletal muscle, autonomic, and neuroendocrine adaptations to maintenance of reduced weight. J Clin Invest. 2005; 115: Rosenbaum M, Hirsch J, Gallagher DA, Leibel R. Long-term persistence of adaptive thermogenesis in subjects who have maintained a reduced body weight. Am J Clin Nutr 2008; 88: Rosenbaum M, Leibel RL. Adaptive thermogenesis in humans. Int J Obes 2010; 34: S47 S Schwartz A, Kuk JL, Lamothe G, Doucet E. Greater than predicted decrease in resting energy expenditure and weight loss: results from a systematic review. Obesity 2012; 20: Siervo M, Faber P, Lara J, et al. Imposed extent of weight loss in obese men and adaptive changes in resting and total energy expenditure. Metabolism 2015; 64: Tremblay A, Chaput J-P. Adaptive reduction in thermogenesis and resistance to lose fat in obese men. Br J Nutr 2009; 102: Tremblay A, Royer M-M, Chaput J-P, Doucet E. Adaptive thermogenesis can make the difference in the ability of obese individuals to lose body weight. Int J Obes 2013; 37: Tseng Y-H, et al. Cellular bioenergetics as a target for obesity treatment. Nat Rev 2010; 9: Weinsier R, et al. Do adaptive changes in metabolic rate favor weight regain in weight-reduced individuals? Am J Clin Nutr 2000; 72: Weyer C, Vozarova B, Ravussin E, Tataranni PA. Changes in energy metabolism in response to 48 h of overfeeding and fasting in Caucasians and Pima Indians. Int J Obes 2001; 25: Adipositas 4/2015 Schattauer 2015

To sleep or not to sleep

To sleep or not to sleep Manfred Hallschmid Institut für Neuroendokrinologie, Universität Lübeck Ernährung, Bewegung, Entspannung alles zu seiner Zeit München, 31. März 2011 To sleep or not to sleep Der Einfluss des Schlafs auf

Mehr

UNDERSTANDING WEIGHT GAIN AT MENOPAUSE

UNDERSTANDING WEIGHT GAIN AT MENOPAUSE Hormone therapy and cognition Victor W. Henderson, 2012 UNDERSTANDING WEIGHT GAIN AT MENOPAUSE Gewichtszunahme in der Menopause Schlüsselfragen Gewichtszunahme ist eines der wichtigsten Gesundheitsprobleme

Mehr

Welchen Einfluss hat gesunde Ernährung auf das Leben mit Brustkrebs?

Welchen Einfluss hat gesunde Ernährung auf das Leben mit Brustkrebs? PROF. DR. MED. C. JACKISCH Welchen Einfluss hat gesunde Ernährung auf das Leben mit Brustkrebs? Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe - Zertifiziertes Brust- und Genitalkrebszentrum mit Empfehlung der

Mehr

Zusammenhänge zwischen Übergewicht / Gewichtszunahme und Stoffwechselerkrankungen

Zusammenhänge zwischen Übergewicht / Gewichtszunahme und Stoffwechselerkrankungen Zusammenhänge zwischen Übergewicht / Gewichtszunahme und Stoffwechselerkrankungen Robert A. Ritzel Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Suchtmedizin Nuklearmedizin Klinikum Schwabing Städtisches

Mehr

GESUNDES ABNEHMEN MIT FUNNYSLIM Wissenschaftlicher Hintergrund

GESUNDES ABNEHMEN MIT FUNNYSLIM Wissenschaftlicher Hintergrund GESUNDES ABNEHMEN MIT FUNNYSLIM Wissenschaftlicher Hintergrund Gesundes Abnehmen mit Funnyslim - Wissenschaftlicher Hintergrund Adipositas (Body Mass Index > 30kg/m²) ist ein Hauptrisikofaktor für nicht

Mehr

Wie ist Gewichtsreduktion erfolgreich möglich? Energiehaushalt im Fokus

Wie ist Gewichtsreduktion erfolgreich möglich? Energiehaushalt im Fokus Übersicht Review article 2223 Wie ist Gewichtsreduktion erfolgreich möglich? Energiehaushalt im Fokus Strategies for successful weight reduction focus on energy balance Autoren M. Weck 1 S.R. Bornstein

Mehr

Entwicklung von Übergewicht und Adipositas

Entwicklung von Übergewicht und Adipositas 6.3.13 Entwicklung von Übergewicht und Prof. Dr. Helmut Heseker Universität Paderborn Fakultät für Naturwissenschaften Institut für Ernährung, Konsum & Gesundheit Übersicht Definitionen Übergewicht und

Mehr

5 Zusammenfassung und Schlussfolgerung

5 Zusammenfassung und Schlussfolgerung 5 Zusammenfassung und Schlussfolgerung Einleitung In der Schwangerschaft vollziehen sich Veränderungen des Kohlenhydratstoffwechsels im Sinne einer Insulinresistenz sowie eines Anstieges der Blutfettwerte.

Mehr

Kostenreduktion durch Prävention?

Kostenreduktion durch Prävention? Gesundheitsökonomische Aspekte der Prävention: Kostenreduktion durch Prävention? Nadja Chernyak, Andrea Icks Jahrestagung DGSMP September 2012 Agenda Spart Prävention Kosten? Ist Prävention ökonomisch

Mehr

Risk of Suicide after Bariatric Surgery

Risk of Suicide after Bariatric Surgery Overview Risk of Suicide after Bariatric Surgery Obesity and Depression Suicidality and Obesity German Obesity-Suicidality Study Birgit Wagner, PhD Department of Psychosomatic Medicine and Psychotherapy

Mehr

Milk and whey in sports nutrition Natural sports foods or clever marketing?

Milk and whey in sports nutrition Natural sports foods or clever marketing? Milk and whey in sports nutrition Natural sports foods or clever marketing? RRMES Symposium de printemps 2016 Vevey, March 3rd, 2016 Dr. Paolo Colombani Head Sports Nutrition, Swiss Federal Institute of

Mehr

Adipositas, Diabetes und Schlaganfall Prof. Dr. Joachim Spranger

Adipositas, Diabetes und Schlaganfall Prof. Dr. Joachim Spranger Adipositas, Diabetes und Schlaganfall Prof. Dr. Joachim Spranger Charité-Universitätsmedizin Berlin Adipositas- und Stoffwechselzentrum Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 12200 Berlin The New Yorker

Mehr

Risikofaktor Metabolisches Syndrom

Risikofaktor Metabolisches Syndrom Risikofaktor Metabolisches Syndrom Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik 1.Medizinische Abteilung mit Diabetologie, Endokrinologie und Department für Nephrologie Krankenanstalt Rudolfstiftung Übergewicht

Mehr

Unterschiede in der Therapie im Lebensverlauf: Diabetes mellitus

Unterschiede in der Therapie im Lebensverlauf: Diabetes mellitus Unterschiede in der Therapie im Lebensverlauf: Diabetes mellitus Harald Sourij Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische Universität Graz Diabetestypen Typ 1 Diabetes Maturity

Mehr

Neue Referenzwerte für den Energieverbrauch ± eine aktuelle Datenbank für den Ruheenergieverbrauch der deutschen Bevölkerung

Neue Referenzwerte für den Energieverbrauch ± eine aktuelle Datenbank für den Ruheenergieverbrauch der deutschen Bevölkerung M. J. Müller 1, A. Bosy-Westphal 1 S. Klaus G. Kreymann 3 P. M. Lührmann M. Neuhäuser-Berthold R. Noack K. M. Pirke 5 P. Platte O. Selberg 7 Neue Referenzwerte für den Energieverbrauch ± eine aktuelle

Mehr

THERMOGENE WIRKUNG VON WASSER BEI ADIPÖSEN FRAUEN UND MÄNNERN

THERMOGENE WIRKUNG VON WASSER BEI ADIPÖSEN FRAUEN UND MÄNNERN THERMOGENE WIRKUNG VON WASSER BEI ADIPÖSEN FRAUEN UND MÄNNERN M Boschmann 1, J Steiniger 2, V Brüser 1, G Franke 1, F Adams 1, HJ Zunft 2, FC Luft 1, J Jordan 1 1 Franz-Volhard-Klinik, CRC, Charité, Universitätsmedizin

Mehr

Wie wirkt Laufen gegen Depression? Prof. Dr. Gerhard Huber Institut für Sport und Sportwissenschaft Universität Heidelberg

Wie wirkt Laufen gegen Depression? Prof. Dr. Gerhard Huber Institut für Sport und Sportwissenschaft Universität Heidelberg Wie wirkt Laufen gegen Depression? Prof. Dr. Gerhard Huber Institut für Sport und Sportwissenschaft Universität Heidelberg Sport is one part, but is probably not a large part of lifetime physical activity.

Mehr

Strategien für eine ausreichende Ernährung beim alten Patienten

Strategien für eine ausreichende Ernährung beim alten Patienten Strategien für eine ausreichende Ernährung beim alten Patienten Rainer Wirth Klinik für Geriatrie, St. Marien-Hospital Borken Arbeitsgruppe Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie Lehrstuhl

Mehr

Diabetes mellitus Typ 2 kardiovaskuläre Risikofaktoren

Diabetes mellitus Typ 2 kardiovaskuläre Risikofaktoren Diabetes mellitus Typ 2 kardiovaskuläre Risikofaktoren nicht-medikamentöse Ansätze Dr. Claudine Falconnier Bendik Take Home Messages Früh übt sich, was ein Meister werden will Was Hänschen nicht lernt,

Mehr

Qualität t und Evidenz in der Ernährungsmedizin Sind Leitlinien eine Hilfe?

Qualität t und Evidenz in der Ernährungsmedizin Sind Leitlinien eine Hilfe? Qualität t und Evidenz in der Ernährungsmedizin Sind Leitlinien eine Hilfe? H. Lochs Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie h.lochs@charite.de Guidelines

Mehr

Ernährung, Bewegung, Motivation. Das A und O bei Adipositas und Typ-2-Diabetes

Ernährung, Bewegung, Motivation. Das A und O bei Adipositas und Typ-2-Diabetes Ernährung, Bewegung, Motivation Das A und O bei Adipositas und Typ-2-Diabetes Theresa van Gemert Institut für Klinische Diabetologie am Deutschen Diabetes-Zentrum Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

Mehr

mi-rna, zirkulierende DNA

mi-rna, zirkulierende DNA Erbsubstanz: Grundlagen und Klinik mi-rna, zirkulierende DNA 26.11.2010 Ingolf Juhasz-Böss Homburg / Saar Klinische Erfahrungen zirkulierende mirna erstmals 2008 im Serum von B-Zell Lymphomen beschrieben

Mehr

Biologische Psychologie II

Biologische Psychologie II Biologische Psychologie II Kapitel 12 Hunger, Essen und Gesundheit Zuerst ein paar Zahlen über verschiedene Zustände in den USA: - Einer Schätzung zufolge erfüllen mehr als die Hälfte der erwachsenen Amerikaner

Mehr

Proposal for Belt Anchorage Points

Proposal for Belt Anchorage Points Proposal for Belt Anchorage Points Heiko Johannsen Johannes Holtz Page 1 NPACS Belt Anchorage Points Positions acquired based on car measurements Front seats In most rear position Rear seats Upper Fwd

Mehr

Chronische Niereninsuffizienz. Nicht jeder der pinkelt hat auch gesunde Nieren.

Chronische Niereninsuffizienz. Nicht jeder der pinkelt hat auch gesunde Nieren. Chronische Niereninsuffizienz Nicht jeder der pinkelt hat auch gesunde Nieren. Chronische Niereninsufizienz 1) 1) Was hat sich nicht geändert? 2) 2) Was hat sich geändert? 3) 3) Was könnte sich ändern?

Mehr

Cambridge Weight Plan - Studienübersicht

Cambridge Weight Plan - Studienübersicht Cambridge Weight Plan - Studienübersicht In der folgenden Übersicht stellen wir aktuelle wissenschaftliche Studien vor, in denen kalorienreduzierte Mahlzeitenersatzprodukte aus den Cambridge Weight Plan-Programmen

Mehr

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert.

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert. 1. zu spät gehandelt 2. zu spät behandelt 3. zu ineffektiv therapiert Torsten Schwalm Häufige Koinzidenz, Problemstellung - gemeinsame pathogenetische Grundlagen - Diabetiker sind 3 x häufiger hyperton

Mehr

Adipositaschirurgie. OA Dr. Martin Schermann, 1. Chirurgie, Krankenanstalt Rudolfstiftung

Adipositaschirurgie. OA Dr. Martin Schermann, 1. Chirurgie, Krankenanstalt Rudolfstiftung Adipositaschirurgie OA Dr. Martin Schermann, 1. Chirurgie, Krankenanstalt Rudolfstiftung Adipositas Definition nach BMI: BMI normal: 18,5-25 BMI < 18,5: Untergewicht BMI 25-30: Übergewicht BMI 30-40: Adipositas

Mehr

Tauchen mit Übergewicht (Adipositas)

Tauchen mit Übergewicht (Adipositas) Tauchen mit Übergewicht (Adipositas) Dr. med. Bernd Winkler Universitätsklinikum Ulm Klinik für Anästhesiologie Sektion Notfallmedizin Adipositas - Einteilung 27.02.2012 Tauchen bei Adipositas 2 Adipositas

Mehr

Ist zuviel Protein toxisch?

Ist zuviel Protein toxisch? Ist zuviel Protein toxisch? Erich Roth Forschungslabor, Klinik für Chirurgie Elisabeth Hütterer Onkologische Ernährungsberatung, Univ.Klinik f. Innere Medizin I MUW Minimale, optimale, maximale Proteinzufuhr

Mehr

Early vs. Late Gibt es einen Algorithmus?

Early vs. Late Gibt es einen Algorithmus? Early vs. Late Gibt es einen Algorithmus? Interessenskonflikte Vorträge: Abbott GmbH Baxter Deutschland GmbH B. Braun Melsungen AG Fresenius Kabi Deutschland GmbH Nestlé Health Care Nutrition GmbH Pfrimmer

Mehr

Mammakarzinom AGO State of the Art 2015

Mammakarzinom AGO State of the Art 2015 Mammakarzinom AGO State of the Art 2015 S. Wojcinski Franziskus Hospital Bielefeld Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 1 2 3 Prävention 4 Rauchen HR BC-mortality HR All-cause-mortality Nichraucher

Mehr

Maligne Adipositas: Überlegungen zur Dosierung

Maligne Adipositas: Überlegungen zur Dosierung Maligne Adipositas: Überlegungen zur Dosierung ADKA-Kongress Seminar 8 01.06.2013 Stefanie Paasch Dr. Dominic Störzinger, Dr. Torsten Hoppe-Tichy Einteilung nach BMI Classification BMI(kg/m 2 ) Principal

Mehr

Biochemical relapse after local treatment for prostate cancer: isolated or systemic relapse?

Biochemical relapse after local treatment for prostate cancer: isolated or systemic relapse? Biochemical relapse after local treatment for prostate cancer: isolated or systemic relapse? Christian Gratzke LMU Munich Disclosures Grants/research support from AMS, Astellas, Bayer HealthCare, Lilly,

Mehr

DER ENERGIEUMSATZ. Energie verbrauch - Energiebedarf

DER ENERGIEUMSATZ. Energie verbrauch - Energiebedarf DER ENERGIEUMSATZ moo 07/01 Energie verbrauch - Energiebedarf Der Energieumsatz kann mittels Kalorimetrie ermittelt werden. Da die direkte Kalorimetrie messtechnisch sehr aufwändig ist (Messung der Wämeabgabe

Mehr

1 Physiologische Grundlagen

1 Physiologische Grundlagen y y y y y y y y y. Kærperzusammensetzung Grundlagen. Kærperzusammensetzung n Die Hauptkompartimente des Kærpers sind der intra- und der extrazellulåre Raum IZR und EZR) s. Abb. ). Alle Nåhrstoffe und Sauerstoff

Mehr

Abschlussklausur des Kurses Portfoliomanagement

Abschlussklausur des Kurses Portfoliomanagement Universität Hohenheim Wintersemester 2010/2011 Lehrstuhl für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen Kurs Portfoliomanagement Seite 1 von 3 19.01.2011 Abschlussklausur des Kurses Portfoliomanagement

Mehr

Energiehaushalt. Cem Ekmekcioglu Valentin Leibetseder. Institut für Physiologie, MUW

Energiehaushalt. Cem Ekmekcioglu Valentin Leibetseder. Institut für Physiologie, MUW Energiehaushalt Cem Ekmekcioglu Valentin Leibetseder Institut für Physiologie, MUW Vorlesung unter: http://www.meduniwien.ac.at/umweltphysiologie/links.htm Energiehaushalt Die Energie im Organismus wird

Mehr

Darstellung und Anwendung der Assessmentergebnisse

Darstellung und Anwendung der Assessmentergebnisse Process flow Remarks Role Documents, data, tool input, output Important: Involve as many PZU as possible PZO Start Use appropriate templates for the process documentation Define purpose and scope Define

Mehr

Welche Rolle spielen die Proteine bei der Gewichtsreduktion?

Welche Rolle spielen die Proteine bei der Gewichtsreduktion? Welche Rolle spielen die Proteine bei der Gewichtsreduktion? Immer mehr Menschen erzielen mit ihrem Lebensstil eine positive Energiebilanz. Dafür kann sowohl eine zu hohe Zufuhr als auch ein zu geringer

Mehr

Depression als Risikofaktor für Adipositas und Kachexie

Depression als Risikofaktor für Adipositas und Kachexie EDI 2011 Berlin Depression als Risikofaktor für Adipositas und Kachexie Christine Smoliner Diplom-Ernährungswissenschaftlerin St. Marien-Hospital Borken Epidemiologie Depressionen - 4 Mio. Menschen in

Mehr

Ernährung und Übergewicht. Ursache zu viel (Nahrungs )Energie zu wenig Bewegung

Ernährung und Übergewicht. Ursache zu viel (Nahrungs )Energie zu wenig Bewegung Ursache zu viel (Nahrungs )Energie zu wenig Bewegung 1 Wirkung zu hohes Körpergewicht zu hoher Fettanteil Vielzahl von sekundären Erkrankungen Was nun? 2 Die Häufigkeit des Übergewichtes nimmt kontinuierlich

Mehr

Ernährungszustand. J. Ockenga. Gastroenterologie, Hepatologie & Endokrinologie Humboldt Universität, Charitè Berlin

Ernährungszustand. J. Ockenga. Gastroenterologie, Hepatologie & Endokrinologie Humboldt Universität, Charitè Berlin Ernährungszustand J. Ockenga Gastroenterologie, Hepatologie & Endokrinologie Humboldt Universität, Charitè Berlin Definitionen (I) Übergewicht BMI > 25 kg/m 2 Adipositas BMI > 30 kg/m 2 Definitionen (II)

Mehr

Einfluss von Ausdauertraining auf die Expression von Entkopplungsprotein-3 (UCP-3) in der Skelettmuskulatur 1

Einfluss von Ausdauertraining auf die Expression von Entkopplungsprotein-3 (UCP-3) in der Skelettmuskulatur 1 169 Einfluss von Ausdauertraining auf die Expression von Entkopplungsprotein-3 (UCP-3) in der Skelettmuskulatur 1 Günther Strobel (Projektleiter), Olaf Bender, Peter Weber, Patrick Lemmin, Henning Budde

Mehr

INVESTIGATIONS INTO EARLY AND LATE INSULIN SIGNALING MECHANISM

INVESTIGATIONS INTO EARLY AND LATE INSULIN SIGNALING MECHANISM DISS. ETH Nr. 19672 INVESTIGATIONS INTO EARLY AND LATE INSULIN SIGNALING MECHANISM ABHAN DLUNG zur Erlangung des Titels DOKTOR DER WISSENSCHAFTEN der ETH ZÜRICH vorgelegt von FERDINAND VON MEYENN M.Sc.,

Mehr

Nutrient Timing + Postworkout Nutrition: Was ist gesichert? Dr. med. Torsten Albers Sport- und Ernährungsmediziner Zürich info@albers-concepts.

Nutrient Timing + Postworkout Nutrition: Was ist gesichert? Dr. med. Torsten Albers Sport- und Ernährungsmediziner Zürich info@albers-concepts. Nutrient Timing + Postworkout Nutrition: Was ist gesichert? Dr. med. Torsten Albers Sport- und Ernährungsmediziner Zürich info@albers-concepts.com Wissensquellen Gehörtes / Anekdoten Vermeintlicher Experte

Mehr

MUSKEL LEISTUNGSDIAGNOSE

MUSKEL LEISTUNGSDIAGNOSE MUSKEL LEISTUNGSDIAGNOSE 1 MUSKELLEISTUNGSDIAGNOSE 2 MusclePerformanceDiagnosis measure - diagnose optimize performance Motorleistung PS Muskelleistung W/kg 3 Performance development Create an individual

Mehr

Tremonte ein nicht medikamentöses Konzept zur Behandlung des metabolischen Syndroms

Tremonte ein nicht medikamentöses Konzept zur Behandlung des metabolischen Syndroms Tremonte ein nicht medikamentöses Konzept zur Behandlung des metabolischen Syndroms Praxisstudie erarbeitet von Gabriela Rieder und Dr. Hansruedi Fischer Zürich, 29. November 2010 Zusammenfassung Im Zeitraum

Mehr

Eiweiß in der Ernährung welche Empfehlung gilt für wen? Dr.oec.troph. Astrid Tombek

Eiweiß in der Ernährung welche Empfehlung gilt für wen? Dr.oec.troph. Astrid Tombek Eiweiß in der Ernährung welche Empfehlung gilt für wen? Dr.oec.troph. Astrid Tombek Beratungsalltag in der Diabetesberatung Was der Doktor sagt: Sie haben Eiweiß im Urin Essen Sie gesund! Was die Beraterin

Mehr

2. Zusammensetzung des Körpers nach ausgewählten Elementen : Element Gew.-% ca. Masse ca.

2. Zusammensetzung des Körpers nach ausgewählten Elementen : Element Gew.-% ca. Masse ca. 1 Teil C: Tabellen und Richtwerte (Körperzusammensetzung u. Energiehaushalt) Physiologie Cluster B4 Vegetative Regulation II 1. Elektolytkonzentrationen in den Flüssigkeitsräumen des Körpers ( aus Schmidt,Thews,Lang

Mehr

7.7 Körperzusammensetzung

7.7 Körperzusammensetzung Physiologische 7.7 Körperzusammensetzung Die Hauptkompartimente des Körpers sind der intra- und der extrazelluläre Raum (1ZR und EZR) (s. Abb. 1). Alle Nährstoffe und Sauerstoff müssen aus dem EZR in den

Mehr

Adipositas und Mammakarzinom

Adipositas und Mammakarzinom Adipositas und Mammakarzinom Tumorzentrum München Aktuelles vom SABCS 2011 Brigitte Rack Frauenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München Klinikum Innenstadt Direktor: Prof. Dr. K. Friese Hintergrund

Mehr

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Pool water quality the German philosophy

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Pool water quality the German philosophy Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Pool water quality the German philosophy Christiane Höller Bavarian Health and Food Safety Authority Legal regulations 1979 Federal Law on

Mehr

Hintergrund (I) Induktion von Stoffwechselerkrankungen durch Veränderungen des intra uterinen Milieus. Warner und Ozanne, 2010, Biochem J

Hintergrund (I) Induktion von Stoffwechselerkrankungen durch Veränderungen des intra uterinen Milieus. Warner und Ozanne, 2010, Biochem J Untersuchungen zum Einfluss hochkalorisch fettreicher Ernährung in der Perinatalzeit auf Epigenetische Veränderungen in der Nachkommenschaft im Modell der Gastric inhibitory polypeptide receptor knock

Mehr

Elektronische Identifikation und Vertrauensdienste für Europa

Elektronische Identifikation und Vertrauensdienste für Europa Brüssel/Berlin Elektronische Identifikation und Vertrauensdienste für Europa Wir wären dann soweit --- oder? Thomas Walloschke Director EMEIA Security Technology Office eidas REGULATION No 910/2014 0 eidas

Mehr

Diabetes mellitus Typ 2 die Volkskrankheit

Diabetes mellitus Typ 2 die Volkskrankheit Diabetes mellitus Typ 2 die Volkskrankheit changing diabetes dialog schweiz Christoph Henzen Kasmauski K National Geographic "Changing habits to delay diabetes Like cholera, obesity may be a problem that

Mehr

Michael Brunner Herzgruppe Basel City

Michael Brunner Herzgruppe Basel City Michael Brunner Herzgruppe Basel City Inhalte Koordination: Definition und Einflussfaktoren Benefit einer besseren Koordination Progression und Regression im Koordinationstraining Praktische Umsetzung

Mehr

Wenn der Druck zunimmt - Bluthochdruck und Übergewicht

Wenn der Druck zunimmt - Bluthochdruck und Übergewicht Wenn der Druck zunimmt - Bluthochdruck und Übergewicht Dr. med. Arnd J. Busmann Dobbenweg 12, 28203 Bremen praxis-dobbenweg.de Themen des Vortrags Ursachen und Folgen von Übergewicht und Bluthochdruck

Mehr

Chapter 6 Measurement of Work, Power, and Energy Expenditure

Chapter 6 Measurement of Work, Power, and Energy Expenditure Bewegungseffizienz und Laufökonomie Bedeutung im Spitzensport Aktueller Forschungsstand Donnerstag, 15. Mai 2008, 15.15 Uhr, PVT Nächste Woche: Dr. Vogt Michael! Bereiten Sie sich bitte anhand der angeführten

Mehr

Hausärztliche Fortbildung Referententandem aus Hausarzt und Diabetologe

Hausärztliche Fortbildung Referententandem aus Hausarzt und Diabetologe Hausärztliche Fortbildung Referententandem aus Hausarzt und Diabetologe Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes Michael Jecht GK und MVZ Havelhöhe Diabetologie Kladower Damm 221, 14089 Berlin mjecht@t-online.de

Mehr

Pathogenese der Tumor - Kachexie

Pathogenese der Tumor - Kachexie Pathogenese der Tumor - Kachexie Ernährung 2007 Innsbruck R. Meier Med. Universitätsklinik tsklinik Abt. Gastroenterologie Liestal Tumor-Kachexie ist häufigh Prävalenz ist ungefähr 50-80% leicht 50% mässig

Mehr

Renale Denervierung hält die Methode was sie verspricht?

Renale Denervierung hält die Methode was sie verspricht? 25. Berliner Dialyse Seminar Dezember 2012 Renale Denervierung hält die Methode was sie verspricht? M. Zeier Abt. Nephrologie Medizinische Universitätsklinik Physiologische Grundlagen HYPERTONIE UND SYMPATHIKUS

Mehr

Hashimoto-Autoimmunthyreopathie und Depression

Hashimoto-Autoimmunthyreopathie und Depression Hashimoto-Autoimmunthyreopathie und Depression Dominikus Bönsch Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg Arzt-Patientenseminar 11.12.2006 14.12.06 Vorwort After

Mehr

Fortbildungsveranstaltung 2014 der AkdÄ in Düsseldorf. Lipidwirksame Therapie zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen in den aktuellen Leitlinien

Fortbildungsveranstaltung 2014 der AkdÄ in Düsseldorf. Lipidwirksame Therapie zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen in den aktuellen Leitlinien Fortbildungsveranstaltung 2014 der AkdÄ in Düsseldorf Lipidwirksame Therapie zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen in den aktuellen Leitlinien G. Klose, Bremen 8. Oktober 2014 Kernaussagen der 2013

Mehr

Zusammenfassung. Einleitung: Studienkollektiv und Methoden: Ergebnisse:

Zusammenfassung. Einleitung: Studienkollektiv und Methoden: Ergebnisse: Zusammenfassung Einleitung: Bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz werden duplexsonographisch bestimmte intrarenale Widerstandsindices zur Prognoseeinschätzung des Voranschreitens der Niereninsuffizienz

Mehr

Nachhaltigkeit und Klimawandel Bedeutung der Nachhaltigkeit für Mitigation und Adaptation

Nachhaltigkeit und Klimawandel Bedeutung der Nachhaltigkeit für Mitigation und Adaptation Nachhaltigkeit und Klimawandel Bedeutung der Nachhaltigkeit für Mitigation und Adaptation Olivia Martius Geographisches Institut Oeschger Centre for Climate Change Research Mobiliar Lab für Naturrisiken

Mehr

Diabetes: gesundes Essen im Alter Vorbeugung. Dr. med. J. Lareida Aarau

Diabetes: gesundes Essen im Alter Vorbeugung. Dr. med. J. Lareida Aarau Diabetes: gesundes Essen im Alter Vorbeugung Dr. med. J. Lareida Aarau Adipös (BMI 30 kg/m 2 ) (%) 35 30 Zunehmende Prävalenz der Adipositas weltweit USA 25 England 20 Finnland 15 10 Australien Kuba Schweden

Mehr

Kaffee und Gesundheit. das sagen neue Studien

Kaffee und Gesundheit. das sagen neue Studien Kaffee und Gesundheit das sagen neue Studien Kaffee Vorurteile und Fakten 73 % der Bundesbürger über 18 Jahren trinken täglich Kaffee. Kaffee zählt weltweit zu den beliebtesten Getränken. Doch trotz der

Mehr

There are 10 weeks this summer vacation the weeks beginning: June 23, June 30, July 7, July 14, July 21, Jul 28, Aug 4, Aug 11, Aug 18, Aug 25

There are 10 weeks this summer vacation the weeks beginning: June 23, June 30, July 7, July 14, July 21, Jul 28, Aug 4, Aug 11, Aug 18, Aug 25 Name: AP Deutsch Sommerpaket 2014 The AP German exam is designed to test your language proficiency your ability to use the German language to speak, listen, read and write. All the grammar concepts and

Mehr

ERNÄHRUNG UND GEWICHTSABNAHME

ERNÄHRUNG UND GEWICHTSABNAHME ERNÄHRUNG UND GEWICHTSABNAHME 6. SÜDDEUTSCHER HYPOPHYSEN UND NEBENNIERENTAG 20. APRIL 2013 HILDEGARD WOOD LEITUNG ERNÄHRUNGSAMBULANZ CHIRURGISCHE KLINIK MÜNCHEN BOGENHAUSEN I. Faktoren im Energiehaushalt

Mehr

Hazards and measures against hazards by implementation of safe pneumatic circuits

Hazards and measures against hazards by implementation of safe pneumatic circuits Application of EN ISO 13849-1 in electro-pneumatic control systems Hazards and measures against hazards by implementation of safe pneumatic circuits These examples of switching circuits are offered free

Mehr

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena

Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena Lehrstuhl für Allgemeine BWL Strategisches und Internationales Management Prof. Dr. Mike Geppert Carl-Zeiß-Str. 3 07743 Jena http://www.im.uni-jena.de Contents I. Learning Objectives II. III. IV. Recap

Mehr

Sind dicke Kinder auch kranke Kinder? Gesundheitsrisiken und Folgeerkrankungen des Uebergewichtes im Kindes- und Jugendalter

Sind dicke Kinder auch kranke Kinder? Gesundheitsrisiken und Folgeerkrankungen des Uebergewichtes im Kindes- und Jugendalter Sind dicke Kinder auch kranke Kinder? Gesundheitsrisiken und Folgeerkrankungen des Uebergewichtes im Kindes- und Jugendalter Dr. Gabor Szinnai Abteilung Endokrinologie und Diabetologie Universitäts-Kinderspital

Mehr

Diabetes mellitus und kardiovaskuläres Risiko: Welches ist die optimale Therapie?

Diabetes mellitus und kardiovaskuläres Risiko: Welches ist die optimale Therapie? Diabetes mellitus und kardiovaskuläres Risiko: Welches ist die optimale Therapie? Hannes Reuter Herzzentrum, Klinik III für Innere Medizin Seite 1 Patienten mit Typ 2-Diabetes haben gehäuft ischämische

Mehr

Forum Ernährung. erfolgreich zum nachhaltigen Gewichtsverlust? Referent: Prof. Dr. Georg Abel -1-

Forum Ernährung. erfolgreich zum nachhaltigen Gewichtsverlust? Referent: Prof. Dr. Georg Abel -1- Forum Ernährung Diätprogramme, Crash-Diäten schnell & erfolgreich zum nachhaltigen Gewichtsverlust? Referent: Prof. Dr. Georg Abel -1- Übergewicht und Adipositas in Deutschland (Mensink et al., 2012) -2-

Mehr

DAS ZUFRIEDENE GEHIRN: FREI VON DEPRESSIONEN, TRAUMATA, ADHS, SUCHT UND ANGST. MIT DER BRAIN-STATE-TECHNOLOGIE DAS LEBEN AUSBALANCIEREN (GE

DAS ZUFRIEDENE GEHIRN: FREI VON DEPRESSIONEN, TRAUMATA, ADHS, SUCHT UND ANGST. MIT DER BRAIN-STATE-TECHNOLOGIE DAS LEBEN AUSBALANCIEREN (GE DAS ZUFRIEDENE GEHIRN: FREI VON DEPRESSIONEN, TRAUMATA, ADHS, SUCHT UND ANGST. MIT DER BRAIN-STATE-TECHNOLOGIE DAS LEBEN AUSBALANCIEREN (GE READ ONLINE AND DOWNLOAD EBOOK : DAS ZUFRIEDENE GEHIRN: FREI

Mehr

Prinzipien und Zusammensetzung der parenteralen Ernährung 1 Nährstoff-Lösungen o Glukose o Aminosäuren o Fette o Energie o Vitamine o Spurenelemente

Prinzipien und Zusammensetzung der parenteralen Ernährung 1 Nährstoff-Lösungen o Glukose o Aminosäuren o Fette o Energie o Vitamine o Spurenelemente Prinzipien und Zusammensetzung der parenteralen Ernährung 1 Nährstoff-Lösungen o Glukose o Aminosäuren o Fette o Energie o Vitamine o Spurenelemente Aufbau des Ernährungsregimes kontinuierliche / diskontinuierliche

Mehr

The Mrs.Sporty Story Founders and History

The Mrs.Sporty Story Founders and History Welcome to The Mrs.Sporty Story Founders and History 2003: vision of Mrs. Sporty is formulated 2004: pilot club opened in Berlin 2005: launch of Mrs.Sporty franchise concept with Stefanie Graf Stefanie

Mehr

Wissenschaftliche Highlights der GSF 2007

Wissenschaftliche Highlights der GSF 2007 H Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH in der Helmholtzgemeinschaft Wissenschaftlich-Technische Abteilung Wissenschaftliche Highlights der GSF 2007 Abfrage April 2007 Institut / Selbst. Abteilung

Mehr

Antiplaque, professionell.

Antiplaque, professionell. Antiplaque, professionell. CURASEPT ADS 1 % Parodontal-Gel. Hochkonzentriertes Gel mit PVP-VA-Copolymer und 1 % CHX-Diglukonat. Das Gel CURASEPT ADS 1 % enthält neben 1.0 % CHX-Diglukonat zusätzlich einen

Mehr

Update Hypertonie. Axel Dost Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Jena

Update Hypertonie. Axel Dost Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Jena Update Hypertonie Axel Dost Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Jena Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Kindes- und Jugendalter [] S3-Leitlinie der

Mehr

Bewegung und psychische Gesundheit. Seite 1

Bewegung und psychische Gesundheit. Seite 1 Institut für Sozial- und Präventivmedizin Bewegung und psychische Gesundheit PD Dr. med. Brian Martin, MPH Arbeitsbereich Bewegung und Gesundheit Workshop Strukturelle Bewegungsförderung konkret - ein

Mehr

https://portal.microsoftonline.com

https://portal.microsoftonline.com Sie haben nun Office über Office365 bezogen. Ihr Account wird in Kürze in dem Office365 Portal angelegt. Anschließend können Sie, wie unten beschrieben, die Software beziehen. Congratulations, you have

Mehr

Zertifikate: Nutzen für wen?

Zertifikate: Nutzen für wen? Zertifikate: Nutzen für wen? Zertifikate = Bessere Qualität? Hans Ulrich Rothen, Vorsitzender Qualitätskommission Inselspital Zertifizierungen Überprüfung von Prozessen (Arbeitsabläufen) und deren Ergebnisse

Mehr

Making quality visible. National Quality Certificate for Old Age and Nursing Homes in Austria (NQC)

Making quality visible. National Quality Certificate for Old Age and Nursing Homes in Austria (NQC) Making quality visible. National Quality Certificate for Old Age and Nursing Homes in Austria (NQC) Human Rights Council Genf, 15 September 2015 The Austrian System of Long Term Care System: 2 main components:

Mehr

Häufigkeit und Gefährlichkeit von Übergewicht:

Häufigkeit und Gefährlichkeit von Übergewicht: Workshop Greentox - SAPP Häufigkeit und Gefährlichkeit von Übergewicht: Wo liegen die Unterschiede zwischen Mann und Frau? David Fäh Inhalt Häufigkeit von Übergewicht Jungen / Mädchen Schweiz Männer /

Mehr

Kachexie und Sarkopenie Jann Arends, Freiburg

Kachexie und Sarkopenie Jann Arends, Freiburg Graz 10. Oktober 2014 Kachexie und Sarkopenie Jann Arends, Freiburg Kachexie: klinische Situationen chronische Infekte Sepsis Autoimmunerkrankungen pulmonale Erkrankungen kardiale Erkrankungen Tumorerkrankungen

Mehr

SEP S U P E R E N E R G Y P R O T E I N schön, schlank, sexy, SEP

SEP S U P E R E N E R G Y P R O T E I N schön, schlank, sexy, SEP SEP SUPER ENERGY PROTEIN schön, schlank, sexy, SEP Schön, schlank, attraktiv. Der Traum von einer guten Figur, körperlicher Kraft und Leistungsfähigkeit kann auch für Sie wahr werden. Entdecken auch Sie

Mehr

Ernährungsprobleme bei Kindern und Jugendlichen Teil 1 Prävalenz und assoziierte Risiken

Ernährungsprobleme bei Kindern und Jugendlichen Teil 1 Prävalenz und assoziierte Risiken Ernährungsprobleme bei Kindern und Jugendlichen Teil 1 Prävalenz und assoziierte Risiken Mit der heutigen Ausgabe des Maillaiters starten wir eine Serie zu ausgewählten Fragen der Ernährung bei Kindern

Mehr

Workshop Diabetes: Tipps für die Praxis

Workshop Diabetes: Tipps für die Praxis Workshop Diabetes: Tipps für die Praxis Peter Diem Endokrinologie, Diabetologie und Klin. Ernährung Inselspital - Bern Steroide und Diabetes 1. Vor Steroidtherapie kein DM 2. DM 2 mit OAD 3. DM 2 mit Insulin

Mehr

Ball statt Pille Kann Bewegung Medikamente ersetzen? Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer Abteilung Sportmedizin J.W. Goethe Universität Frankfurt am Main Ein Paar Zahlen Nicht übertragbare Krankheiten: 92% der

Mehr

Positionspapier des Kompetenznetzes Adipositas zur Prävention der Adipositas

Positionspapier des Kompetenznetzes Adipositas zur Prävention der Adipositas 11. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle 05.12.2013 Heidelberg Positionspapier des Kompetenznetzes Adipositas zur Prävention der Adipositas Prof. Dr. Manfred J. Müller Institut für Humanernährung und

Mehr

Adipositasprävention in der Arztpraxis

Adipositasprävention in der Arztpraxis Kurs: Prävention in der Arztpraxis Adipositasprävention in der Arztpraxis David Fäh Inhalt Adipositas Schweiz: Häufigkeit & Trends Gewichtskontrolle in der Arztpraxis atavola: hausärztliche Kurzintervention

Mehr

Einfluss des Body-Mass-Index auf die Langzeitergebnisse und Komplikationen bei Nierentransplantationen an der Urologischen Universitätsklinik Jena

Einfluss des Body-Mass-Index auf die Langzeitergebnisse und Komplikationen bei Nierentransplantationen an der Urologischen Universitätsklinik Jena Klinik und Poliklinik für Urologie Jena Einfluss des Body-Mass-Index auf die Langzeitergebnisse und Komplikationen bei Nierentransplantationen an der Urologischen Universitätsklinik Jena S. Trommer, T.

Mehr

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber Proportional ose Response Relationship and Lower Within Patient Variability of Insulin etemir and NPH Insulin in Subjects With Type 1 iabetes Mellitus A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig,

Mehr

Alles Muskelschmerzen?

Alles Muskelschmerzen? Alles Muskelschmerzen? Wahrheit und Fiktion über die Facettgelenke Courtesy Prof. van Kleef Folie 1 Flexible anatomy of lumbar Z- joints Courtesy Prof. Filler Münster Folie 2 Wahrheit und Fiktion über

Mehr

CGM UND SUP IN DER SCHWANGERSCHAFT

CGM UND SUP IN DER SCHWANGERSCHAFT CGM UND SUP IN DER SCHWANGERSCHAFT ZUGANG: EINFLUSS DER GLYKÄMISCHEN QUALITÄT AUF DAS ERGEBNIS DER SCHWANGERSCHAFT BEI TYP-1-DIABETES ZIEL DER UNTERSUCHUNG: Ermittlung des Einflusses der Stoffwechseleinstellung

Mehr

Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark

Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark Gesundheitsziel: Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben schaffen Mit Ernährung und Bewegung die Gesundheit der SteirerInnen verbessern Kapitel

Mehr

1 25.10.06 Biopsychologie als Neurowissenschaft. 2 8.11.06 Evolutionäre Grundlagen. 3 15.11.06 Genetische Grundlagen. 4 22.11.06 Mikroanatomie des NS

1 25.10.06 Biopsychologie als Neurowissenschaft. 2 8.11.06 Evolutionäre Grundlagen. 3 15.11.06 Genetische Grundlagen. 4 22.11.06 Mikroanatomie des NS 1 25.10.06 Biopsychologie als Neurowissenschaft 2 8.11.06 Evolutionäre Grundlagen 3 15.11.06 Genetische Grundlagen 4 22.11.06 Mikroanatomie des NS 5 29.11.06 Makroanatomie des NS: 6 06.12.06 Erregungsleitung

Mehr

Sinn und Unsinn von Diäten

Sinn und Unsinn von Diäten stoffwechsel & gefäßbiologie sg Sinn und Unsinn von Diäten Thomas C Wascher 1. Med. Abt. des HKH und FE für Stoffwechsel und Gefäßbiologie stoffwechsel & gefäßbiologie sg Medizinischer Sinn und Unsinn

Mehr