PrimA Spaichingen. Leut' im Städtle. Adolf Eppinger: Eine tragende Säule der evangelischen Kirchengemeinde

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1 PrimA Spaichingen Ausgabe: kommunal.bunt.informativ Hauptstraße Spaichingen Telefon Die nächste Ausgabe erscheint am: Mittwoch, 29. Oktober 2014 Immer aktuell. Immer kostenlos. In alle Haushalte. Leut' im Städtle Adolf Eppinger: Eine tragende Säule der evangelischen Kirchengemeinde UNTERRICHT FÜR SCHÜLER UND ERWACHSENE SEIT 8 JAHREN IN SPAICHINGEN MENTOR Eibenstr.4 Denkingen Tel: oder witzige und freche Floristik für jedermann Sträuße, Gestecke, freche Hochzeitsfloristik, Saisonartikel, Topfpflanzen,Trauerfloristik. Neue Öffnungszeiten: Mo-Fr , Uhr, Sa Uhr Mittwochmittag geschlossen Besuchen Sie uns auch auf Facebook Aus den Kindergärten St. Franziskus: Reise um die Welt

2 2 PrimA Spaichingen Inhalt / Impressum VHS-Werkstattbesuch bei Frieder Preis in Spaichingen Rottweil/Spaichingen. Der erste Atelierbesuch der VHS Reihe In der Werkstatt der Kunst mit Egon Rieble in diesem Semester am Mittwoch, 29. Oktober, führt zu einem Künstler, der zu den bedeutendsten Bildhauern im Land zählt, einem Künstler, der eine hochinteressante Biografie aufzuweisen hat: Frieder Preis in Spaichingen. Seine Wohn- und Arbeitsstätte ist ein altes renoviertes Fachwerkhaus in einem ehemaligen Mühlengelände. Die großzügige Bildhauerwerkstatt, die Kunstgießerei aber auch das Drumherum, der Hund, die Katze und ganz besonders die Pferde bilden das Lebensund Schaffenselexier des Künstlers. Frieder Preis ist 1954 in Spaichingen geboren, er absolvierte zunächst eine Holzbildhauerlehre in Garmisch-Patenkirchen. Sein Meisterstück, ein Engel, ein Formgeschöpf von Kühnheit und Kraft hängt an der Außenwand der Werkstatt. VHS - Kunst Von 1980 bis 1986 studierte Frieder Preis an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Bei keinem geringeren als dem großen österreichischen Bildhauer und Professor Alfred Hrdlicka. Dabei lernte er bei seinem Kunststudium auch die aufwändige Kunst des Bronzegusses kennen, das er in seiner eigenen Gusswerkstatt perfekt praktiziert. Er gehört zu den bedeutendsten Bildhauern im Land: Frieder Preis bei der Arbeit. Preis ist einer der wenigen Bildhauer, die in der Lage sind ihre Bronzeskulpturen vom Modell bis zum ausstellungsreifen Exemplar eigenhändig herzustellen. Prägend für seine geistige Haltung ist das Studium des Buddhismus und sein Aufenthalt in Indien. Der bronzene Vogelmensch ist für ihn die thematische Umsetzung von Inkarnation. Zurzeit schafft der Bildhauer wieder überdimensionale Holzskulpturen von bestechender Formgestalt. FOTO: PRIVAT Angesicht des großen Interesses und der Herbstferien der VHS vom 27. bis 31. Oktober ist eine frühzeitige Anmeldung zur Teilnahme am Werkstattbesuch erforderlich unter der Telefonnummer 0741/ oder Treffpunkt am Mittwoch, 29. Oktober, um Uhr bei Frieder Preis Mühlgasse 21 in Spaichingen. Impressum PrimA Spaichingen Herausgeber: J.F. Bofinger KG Hauptstraße Spaichingen Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Dr. Hendrik Groth Verantwortlich für den Anzeigenteil: Steven Rückert Anzeigen-Annahme: Tel.: / Fax: / Redaktion: Tel.: / Fax: / Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co. in Weingarten Auf einen Blick 03 Service, Termine Mitteilungen Termine 04 Termine, Kolumne Leut im Städtle 05 Adolf Eppinger - Eine tragende Säule der evangelischen Kirchengemeinde Aus den Vereinen 06 Badgers - Sieg im Saisonfinale 07 SV Spaichigen - Nachwuchs bekommt neue Trikots SV Spaichingen - Saisonstart für die F I-Junioren 08 TV Spaichingen - Turnschule TV Spaichingen Handball - D-Jugend bei Mini-WM Aus den Schulen 09 Primtalmusikschule - Frühförderung Aus den Kindergärten 10 St. Raphael - Safttag 11 St. Franziskus - Reise um die Welt Aus den Jahrängen Monatswanderung Aus dem Landkreis 12 Donaubergland - Premiumwanderweg eröffnet 13 Kinderrechtskonvention - Seit 25 Jahren in Kraft Abfallberatung - Heiße Asche Buntes 14 Altenzentrum St. Josef - Jubiläum 15 Bürgerstiftung - Benefizaktion VitaJahre - Stadtentwicklungskonzept Gesundheit 16 Klinikum - Entbindungsbereich eingeweiht AOK - Investitionen in den Standort Tuttlingen 17 Helmuth Gruner - Homöopathische Alternativen Aus den Kirchen 18 Katholische Kirche 19 Evangelische Kirche, ETG, Neuapostolische Kirche, Siebenten- Tags-Adventisten 20 EJW - Jungscharcamp 21 EJW - Bezirksarbeitskreis und Förderverein wandern Nachklapp 22 SV Spaichngen - Bambini sind Turniersieger DAV - Kein Kaskoschutz auf der Rennstrecke Unterhaltung und Infos 23 Recht, Rätsel, Witze

3 Termine / Im Notfall / Service PrimASpaichingen 3 Nächstes Prima Früherer Redaktionsschluss bei Prima Spaichingen Die nächste Prima-Ausgabe erscheint am Mittwoch, 29. Oktober. Bitte schicken Sie die Beiträge für die Redaktion bis Donnerstag, 23. Oktober, 12 Uhr. Die Redaktion erreichen sie telefonisch unter 07424/ , per Klinik - Infoveranstaltung Vortrag zum Leistenbruch Eine Informationsveranstaltung der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie gibt es am Mittwoch, 15. Oktober, um 19 Uhr zum Thema: Der Leistenbruch: Eine Schwachstelle des Körpers. Im Rahmen der Vortragsreihe am Klinikum Landkreis Tuttlingen referiert Oberärztin Dr. Cordula Gans am Gesundheitszentrum Tuttlingen, über das Thema Der Leistenbruch: Eine Schwachstelle des Körpers. Die Leiste ist aus anatomischer Sicht eine Stelle, in der es häufig zu Brüchen kommt, da sich hier natürliche Schwachstellen des Bindegewebes befinden. Bei einem Leistenbruch tritt Inhalt aus der Bauchhöhle durch das innere Bindegewebsblatt, welches die Bauchhöhle begrenzt, hervor. Es handelt sich hier um eine Verlagerung des Bauchhöhleninhalts außerhalb der Bauchhöhle. Die Leistenbrüche sind die häufigsten Brüche der Bauchwand, wobei Männer viel häufiger betroffen sind als Frauen. Auch im Kindesalter tritt der Leistenbruch bei ein bis Drei Prozent aller Kinder auf und bei Frühgeborenen bei fünf Prozent. Zwar werden verschiedene Behandlungsmethoden beworben, jedoch gelingt ein dauerhafter Verschluss nur chirurgisch. Mit rund chirurgischen Eingriffen ist der Leistenbruch die häufigste operative Behandlung in Deutschland. Auch wenn die Operation einen Routineeingriff darstellt, müssen Vor- und Nachteile der verschiedenen Verfahren sorgfältig abgewogen und individuell entschieden werden. In ihrem Vortrag wird Dr. Gans auf die Entstehung, die Symptome und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten des Leistenbruches eingehen. Anschließend steht die Referentin für Fragen zur Verfügung. Alle Interessierten sind eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum des Gesundheitszentrums Tuttlingen statt. Im Notfall & Service Feuer / Rettungsdienst 112 Polizei 110 Revier Spaichingen Krankentransport Notfall-/Nachtdienste Arzt Telefon / Zahnarzt / Apotheken: Mi, St. Laurentius-Spotheje, Gupfenstraße 2, Deißlingen; Do, Paracelsus-Apotheke, Marktplatz 2, Spaichingen; Fr, Lemberg-Apotheke, Hauptstraße 49, Gosheim; Sa, Schneider s Apotheke im Markt, Saline 5, Rottweil; So, Marien-Apotheke, Hauptstraße 169, Spaichingen; Mo, Dr. Sailers Königs-Apotheke, Königstraße 19, Rottweil; Di, Schiller-Apotheke, Hauptstraße 21, Aldingen; Mi, Untere Apotheke, Hochbrücktorstraße 2, Rottweil; Do Marien-Apotheke, Kirchbergstraße 34, Deißlingen; Fr, Apotheke im Alten Milchwerk, Heerstraße 42, Rottweil; Sa, Apotheke Zürn, Hauptstraße 15, Zimmern o.r. und Heuberg-Apotheke, Deilinger Straße 4, Wehingen; So, Engel-Apotheke, Angerstraße 2, Spaichingen; Mo, Apotheke, Hauptstraße 77, Frittlingen; Di, Dr. Sailers Königs-Apotheke, Königstraße 19, Rottweil; Mi, Marien-Apotheke, Hauptstraße 169, Spaichingen Tierärztlicher Notdienst: 18./ Uhl, 25./ Heinemann, Dr. Uhl hat zudem jedes Wochenende Groß- und Kleintierdienst. Verein Phönix gegen sexuellen Missbrauch: 07461/ Kinderschutzbund: 07461/14115 Bauschuttdeponie mit Wertstoffhof Aldingen: Montag bis Freitag 8.00 bis Uhr und 13 bis Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr (nur Wertstoffhof geöffnet) Wertstoffhof Wehingen: Dienstag und Donnerstag 15 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr Grünguthof Spaichingen beim Schützenhaus: Mittwoch und Freitag: 17 bis 19 Uhr, Samstag: 10 bis 17 Uhr Müllabfuhr Spaichingen: Di, Restmüll Gesundheitsberatung für Besucher Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg wird auf der Gesundheitsund Vital-Messe am 18. und 19. Oktober vertreten sein. Unter anderem beraten AOK-Präventionsexperten rund um das Thema Ernährung. Diplom-Oecotrophologin Lydia Fries-Spöcker führt kostenlos Futrex-Körperfettanalysen durch. Wenn man den Fettanteil am Körpergewicht misst, kann man erste Schlussfolgerungen für die eigene Ernährung ableiten, so Ernährungsberaterin Fries-Spöcker. Es sei wichtig, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, um gesündere Ernährungsgewohnheiten zu bewirken. (wöchentlich), Sperrmüll (A) und Biomüll; Do, Werttonne (240 Liter/A und 1100 Liter/A); Fr, Werttonne (240 Liter/B und 1100 Liter/ B) und Schadstoff von 13 bis 17 Uhr auf dem Parkplatz der Berufsschule in der Alleenstraße; Di, Papier, Windel und Restmüll (wöchentlich und zweiwöchentlich) Trauergruppe E. Bühler Tel / 4774 oder A. Buchholz Tel / AMSEL-Kontaktgruppe Tel / oder 5632 Fachstelle Sucht Tel / Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Kontakt: L. und M. Krüger Tel / Hospizgruppe Spaichingen Tel / Hospizgruppe Heuberg Tel / Interdisziplinäre Frühförderstelle Eisenbahnstraße 33, Telefon / , Mobil 0173 / Klumpfußinitiative / Kinderschutzbund e. V /6979, 07424/501243, 07424/ Kreuzbund e.v. Selbsthilfe u. Helfergemeinschaft f. Suchtkranke erreicbar mobil unter 0171 / Mieterberatung Mietverein Rottweil: Dienstag bis Uhr, Donnerstag bis Uhr, 0741 / Mieterverein Tuttlingen und Umgebung: 07461/77454 Mobiler sozialer Dienst des DRK Telefonnummer / , 9.00 bis Uhr Multiplesklerose Treff Tuttlingen-Rottweil 07424/5632 Nachbarschaftshilfeverein Mikado Balgheim: / ; Denkingen / ; Frittlingen: 07426/962431) Gesundheits- und Vital-Messe AOK Die AOK beteiligt sich auch am Schwerpunkttag zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement am Samstag. Ab 12 Uhr spricht Heinrich-Hebling, AOK-Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement, zum Thema Lebe Balance. In seinem 20-minütigen Vortrag geht Hebling auf die Folgen von Stress am Arbeitsplatz ein und stellt einfache Übungen für mehr innere Stärke vor. Wir stellen fest, dass Erkrankungen aufgrund von Stressbelastungen zunehmen, erläutert der AOK-Experte. Deswegen berücksichtigt die AOK beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement auch die Psyche. Die AOK habe darum die Gesundheitsaktion Lebe Balance um spezielle Angebote für Unternehmen erweitert. Parkinson-Selbsthilfegruppe Margarete Machill / Psychologische Beratungsstelle Tel / Regenbogengruppe Selbsthilegruppe bei Depressionen, Angst- und Panikattacken, / Sozialstation Spaichingen-Heuberg Telefon / Sozialstation St. Franziskus Telefon / Stadtjugendreferat Tel / Schulen: Gymnasium: / , Berufliche Schulen: / , Realschule: / , Förderschule: / 29 24, Schillerschule Grund- und Hauptschule: / , Rupert-Mayer-Schule: / Tierschutzverein Menschen für Tiere e.v.: 07424/6517 Weißer Ring e. V. Kriminalitätsopferhilfe, Telefon 0175 / Telefonseelsorge und Trauergruppe E. Bühler / oder A. Buchholz / Öffnungszeiten städtische Einrichtungen: Museum: Sonntags von bis Uhr, Eintritt frei; Bücherei: Montag: Uhr, Dienstag: Uhr und Uhr, Mittwoch: Uhr, Donnerstag: Uhr und Uhr, Freitag: Uhr, Samstag: Uhr. Volkshochschule: Montag 9.00 bis Uhr und bis Uhr, Dienstag 9.00 bis Uhr, Mittwoch 9.00 bis Uhr und bis Uhr, Donnerstag bis Uhr, Freitag 9.00 bis Uhr Rathaus: 07424/95710 Leihgaben gesucht Heimatverein Der Spaichinger Heimatverein sucht aus privater Hand Leihgaben für die Papierkrippenausstellung, die als Weihnachtsausstellung im Gewerbemuseum gezeigt werden soll. Mangels teurer geschnitzter Krippen stellten die Familien früher auch Papierkrippen auf, die es als Klappkrippe oder als Bastelbogen zum Ausschneiden zu kaufen gab. Es gab Papierkrippen seit dem 19. Jahrhundert, als Verlage diese in großen Mengen produzierten. Heute sind die Papierkrippen selten, da nur wenige Papierkrippen überlebt haben. Wer im Besitz von Klappkrippen aus Papier oder Krippenfiguren aus Papier ist, kann die Ausstellung im Gewerbemuseum bereichern. Kontakt: Sonja Döring, Telefon oder Gewerbemuseum, Telefon

4 4 PrimA Spaichingen Termine / Kolumne Das Blechbläserguintett neobrass gibt ein Konzert in der evangelischen Kirche. neobrass Blechbläserkonzert in der evangelischen Kirche Am Sonntag, 26. Oktober 2014 veranstaltet die Primtalmusikschule in der evangelischen Kirche in Spaichingen ein Konzert mit dem Blechbläserquintett neobrass. Um 17 Uhr wird allen Musikinteressierten ein lockeres, unverkrampftes, aber auch innovatives und dynamisches Bläserkonzert geboten. Das aus dem süddeutschen Raum Evangelische Kirche - Primtalmusikschule stammende Quintett setzt sich größtenteils aus Lehrern der Primtalmusikschule zusammen. Auf hohem musikalischen Niveau musizieren vier Herren (Wataru Takagi - Trompete, Rainer Benner Trompete, Andreas Spiegelhalder Posaune & Markus Pfundstein Tuba) und eine Dame (Takako Yamanoi Horn) im schönen Ambiente der Kirche und führen durch eine wunderbare Reise, quer durch alle Epochen der Musik. Der Eintritt ist frei. FOTO: PM Volkshochschule - Stadtbücherei Also, jetzt mal ehrlich liebe Spaichinger, um das vorneweg zu nehmen, ich bin absolut dafür, das jedes Schulkind die beste Bildung bekommen soll, die es kriegen kann. Aber nicht um jeden Preis und nicht dann, wenn die kindliche Seele leidet, was zwangsläufig der Fall ist, wenn ein Kind mit dem Schulstoff von Gymnasium oder Realschule überfordert ist. Seit Wegfall der Grundschulempfehlung ist die Zahl der Sitzenbleiber in Realschulen und Gymnasien sprunghaft angestiegen. Die Eltern haben ja schließlich nun das letzte Wort. Das heißt in vielen Fällen also unbedingt eine weiterführende Schule. Mindestens Realschule, besser natürlich noch Gymnasium, auch wenn die Noten in der 4. Klasse, die ja ein Spiegel der Leistungen sind, gar nicht der Grundschulempfehlung früherer Zeiten entsprechen würden. Natürlich kann das gutgehen, tut es aber in den meisten Fällen nicht, vor allem nicht in Fällen, in denen Lehrer dazu raten, das Kind auf der Hauptschule zu belassen oder höchstens, mit ganz viel Lerneinsatz des Kindes, zur Realschule tendieren. Nix da, Abi heißt das ferne Ziel ehrgeiziger Eltern, die ihr Kind ja schließlich kennen. Am besten natürlich bilingual und G8 versteht sich ja sowieso, es gibt ja nichts anderes mehr. Ja und wenn dann, so Ende des 5. Schuljahres, spätestens Mitte des 6. Schuljahres, die ohnehin nicht besten Anmeldenoten auf einmal in den Keller gehen, bricht die Panik aus, Nachhilfe muss her. Und zwar nicht nur in einem Fach, da würde ja kein Mensch was dagegen haben, das kommt überall vor. Nein, möglichst in jedem Fach, weil ja die Versetzung gefährdet ist. Jetzt hat so ein 11-12jähriges Kind ja eigentlich schon genug an der Backe Kolumne mit seinen Schulstunden und den Hausaufgaben, sowieso wenn es länger braucht als dafür vorgesehen, und jetzt kommen noch Nachhilfestunden in Christina Merkt. FOTO: PRI zig Fächern dazu. Also quasi Unterricht nach dem Unterricht. Muss das denn wirklich sein? Es gibt doch heute so viele Möglichleiten einen höheren Schulabschluss zu erreichen, da muss sich ein Kind, unter welchen Umständen auch immer, nicht durch ein Turbo-Gymnasium oder eine Realschule quälen. Es gibt die Werkrealschule, die es einem ebenso ermöglicht später auf einem Berufskolleg die Fachhochschulreife zu erreichen, oder die weiterführenden Gymnasien zu besuchen. Nach dem Hauptschulabschluss kann beispielsweise ebenso eine weiterführende Schule besucht werden, um die mittlere Reife zu erlangen. Vorausgesetzt natürlich die Noten sind dementsprechend. Alle Eltern wollen das Beste für ihr Kind, das ist einsehbar, aber bitte, bitte liebe Eltern, nicht um jeden Preis. Ein zufriedenes Kind, das einigermaßen gerne in die Schule geht, und auf der passenden Schule Erfolgserlebnisse hat, ist ist doch viel glücklicher als ein Kind, dass überfordert ist und sich als Versager fühlt, weil sich seine Noten überwiegend im unteren Drittel der Noten-Skala bewegen. Das könnt ihr mir aus beruflicher und mütterlicher Erfahrung wirklich glauben. Bis zum nächsten Mal hier im PrimA Eure Christina Merkt vom ZEITRAUM Mutpol - Caritas Dr. Hans-Ulrich Grimm. Die Macht der Zuckerlobby garantiert gesundheitsgefährdend Auf Einladung von Volkshochschule und Stadtbücherei berichtet Dr. Hans-Ulrich Grimm, bekannter Bestsellerautor und Journalist, am Donnerstag, 16. Oktober, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Spaichingen von der Die Macht der Zuckerlobby garantiert gesundheitsgefährden. FOTO: PM Im Mittelpunkt steht der Suchtstoff Zucker: Neueste Forschungen zeigen die Effekte der weißen Droge im Gehirn. Schon Kinder werden auf Abhängigkeit programmiert. Unabhängige Wissenschaftler warnen vor den Risiken Übergewicht, Alzheimer, ja sogar Krebs. Und vor allem: die Zuckerkrankheit Diabetes. Eine weltweite Bedrohung für die einen - ein schönes Geschäft für die anderen: Die Zucker-Mafia. Der Referent zeigt die globalen Verflechtungen auf. Er berichtet über die Leiden der Opfer, die Interessen im Hintergrund, und die Auswege aus der Zuckerfalle. Karten im Vorverkauf gibt es über das VIBUS-Ticketsystem, in Spaichingen bei der Firma Kirchmaier, in Trossingen bei Tabak-Spehn und in Tuttlingen in der Ticketbox und natürlich an der Abendkasse, wie die Veranstalter informieren. Neuer STÄRKE-Kurs für Familien startet im November Anfang November 2014 startet wieder ein Stärke-Kurs für Familien, die sich gerade in einer schwierigen finanziellen Lebenslage befinden. Fachleute von Mutpol und vom Caritas-Diakonie-Centrum informieren und geben ganz praktische Hilfestellung zu Themen wie Ordnung in den Papierkram bringen, Geld sparen, Kinder und Geld, Zahlungsschwierigkeiten oder Raus aus der Schuldenfalle. Das für Eltern mit minderjährigen Kindern kostenlose Stärke-Seminar findet an insgesamt vier Abenden (Dienstag, 04. November 2014 von Uhr 19.00Uhr, Dienstag, 11. November von Uhr 19.00Uhr, Dienstag, 18. November 2014 von Uhr 19.00Uhr, Dienstag 25. November 2014 von Uhr 19.00Uhr) im Caritas-Diakonie-Centrum, Bergstr. 14, Tuttlingen statt. Eine Kinderbetreuung wird nach Voranmeldung angeboten. Die Anmeldung ist telefonisch, mündlich, schriftlich oder per möglich bei: Adelheid Orner-Toscano, Mutpol - Diakonische Jugendhilfe Tuttlingen e.v., Tel , oder Jürgen Hau, Caritas-Diakonie-Centrum Tuttlingen, Tel / Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

5 Leut im Städtle PrimASpaichingen 5 Adolf Eppinger ist eine tragende Säule der evangelischen Kirchengemeinde VON REGINA KOCH I mmer vorne mit dabei - das ist Adolf Eppinger, Mitglied der Evangelischen Kirchengemeinde Spaichingen und eine tragende Stütze, wenn es um Bauvorhaben aller Art geht. Sein Rat und sein Engagement sind Gold wert, das wissen sowohl die Handwerker als auch Pfarrer Thiemann und Architekt Joachim Bühler, der die Bauprojekte der Kirchengemeinde plant und umsetzt. Leut im Städtle» Sein Rat und sein Engagement sind Gold wert, das wissen sowohl die Handwerker als auch Pfarrer Thiemann und Architekt Joachim Bühler Adolf Eppingers Hauptaufgabe besteht darin, ehrenamtliche Mitarbeiter zu organisieren und einzuteilen. Darüber hinaus regt er an, wie und wo man Geld einsparen kann und kümmert sich um alles Handwerkliche, dass die Ehrenamtlichen ausführen können. Das bauhandwerkliche Geschick und das Talent zur Organisation entdeckte er, als er vor 30 Jahren in Irndorf mit Freunden ein Freizeitheim umbaute. Dort habe ich gelernt, wie man die Leute am besten anleitet. Sein besonderes Talent, die Mitarbeiter zu motivieren, kam ihm hier zugute. Gebürtig ist Adolf Eppinger aus Dusslingen bei Tübingen; er lebt seit 40 Jahren in Spaichingen. Im Evangelischen Jugendwerk, Bezirk Tuttlingen, arbeitete er lange Zeit ehrenamtlich mit. Bei der Kirchengemeinde Spaichingen begann die Tätigkeit des damaligen Rentnerlehrlings Eppinger damit, dass das Gemeindehaus vor elf Jahren außen in Eigenleistung gestrichen wurde. Dann wurde vor zehn Jahren die Kirche renoviert, ebenfalls in Eigenleistung. 50 ehrenamtliche Mitarbeiter halfen hier mit; bei der Renovation des Martin-Luther- Hauses waren es 20 fleißige Helfer. So viele Leute auf die Beine zu stellen, eine Leistung, die nicht jeder schafft. Ich bin kontaktfreudig und möchte etwas bewegen, sagt der ehrenamtliche Bauleiter. So seien schon viele tolle Freundschaften entstanden. Das kann man sich vorher gar nicht vorstellen. Das Wertvollste für ihn sei das Kennenlernen von Menschen. Und das klappt sehr gut, wenn man zusammen arbeitet, sagt der 75-jährige. Adolf Eppinger macht sich vor den Projekten eine Liste, wer was ehrenamtlich tun könnte. Diese teilt er entsprechend zeitlich und in Hinblick auf ihre Talente und Fachkenntnisse ein. In der Kirche wurde von Putz wegschlagen bis zum Mauern und Streichen sämtliche Arbeiten von den Ehrenamtlichen erledigt. Fast alles, nur Spezialarbeiten wie den Altarbereich betonieren oder elektrische Anschlüsse legen, erledigten Handwerker, sagt er. Es waren auch Katholiken bei den Adolf Eppinger weiß, wie man die ehrenamtlichen Mitarbeiter motiviert. Ehrenamtlichen dabei, freut sich Adolf Eppinger, die Partner von Mitgliedern der Evangelischen Kirchengemeinde. Dazu gibt es eine nette Geschichte: in der Sakristei seien zwei Mitarbeiter beim Streichen der Wände gewesen. Da fragt der Eine den Anderen: Sag mal, bist Du evangelisch oder katholisch? Meint der Andere: Ich bin katholisch. Adolf Eppinger ging zu ihm hin und meinte: Gell, das ist der Farbe egal, ob Du katholisch oder evangelisch bist, und sorgte so für schallendes Gelächter. Bei der Renovierung des Martin-Luther-Hauses wurden die Räumlichkeiten von den ehrenamtlichen Helfern komplett gestrichen, die alte Küche wurde abgebaut und alles umgeräumt. Auch die Sanierung des Martin-Luther-Haus lag mit in Adolf Eppingers Händen. Die neue Küche suchte er zusammen mit zwei Frauen der Kirchengemeinde aus. Wir haben uns intensiv Gedanken gemacht, sagt Adolf Eppinger. Ihm ist es ein Anliegen, dass die Gebäude auf Vordermann sind, und dass sie gleich richtig gemacht werden. Sein Motto ist: Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert bei mir. Ein Mann der Tat. Manchen sei das allerdings auch etwas unangenehm, schmunzelt er. Einige helfen mit, obwohl sie nicht oder nicht regelmäßig in die Kirche gehen. Ihnen ist es jedoch wichtig, bei den Projekten mitzumachen, sagt Adolf Eppinger. Eine Gemeinschaft lebt vom Ehrenamt. Allerdings muss er die Leute gezielt ansprechen, denn es kommt kaum einer von selbst. Aber nach seiner Ansprache gibt es kaum jemanden, der nicht mit dabei sein möchte. Von Beruf ist Adolf Eppinger Großhandelskaufmann und war zuletzt Geschäftsführer im Abfall-Entsorgungsbereich. Das Organisieren und Planen liegt ihm im Blut. Ich habe sozusagen ein Gespür für den Bau, sagt der 75-jährige. Er möchte immer dass etwas draus wird. Halbe Sachen mag er nicht. Wenn mir etwas nicht passt, dann sage ich das, meint er schmunzelnd. Empfindlich ist er aber nicht, falls seine Vorschläge mal nicht auf die nötige Resonanz stoßen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Architekten Bühler sei sehr gut, selbst wenn sie manchmal nicht einer Meinung seien. Die ehrenamtliche Tätigkeit nimmt FOTO:: REGINA KOCH natürlich sehr viel Zeit weg. Adolf Eppingers Frau Rosemarie war schon manches Mal nicht sehr erfreut, wenn er morgens um 8.30 Uhrdas Haus verließ, denn sie wusste, das kann wieder spät werden. Trotzdem hat sie sehr viel Verständnis und unterstützt ihren Mann. Ich habe eine tolle Frau, sagt Adolf Eppinger. Sie ist seit 60 Jahren Sängerin im Stadtkirchenchor ihrer Heimatstadt Tuttlingen. Das Paar hat drei Kinder und drei Enkelkinder. Sie verreisen sehr gern, oft mit ihrem Wohnwagen. Eines möchte der aktive Rentner nicht: nämlich immer nur an den gleichen Platz. In diesem Jahr waren sie bereits auf Gran Canaria und zwei Mal mit dem Wohnwagen unterwegs. Ein beliebtes Ziel der beiden sind die Thermalbäder in Bad Zurzach oder Bad Füssing, wo sie dann intensiv ihre Zweisamkeit genießen können. Ein großer Wunsch von Adolf Eppinger ist, dass sich die Menschen besser einbringen und Bereitschaft zeigen würden, auch Verpflichtungen einzugehen. Und sich nicht gleich bei Widerstand zurückziehen. Denn nur so kann innerhalb einer Gemeinschaft richtig was bewegt werden.

6 6 PrimA Spaichingen Aus den Vereinen Badgers - 2. Bundesliga Die Badgers verabschieden sich mit einem Sieg gegen Deggendorf in die Winterpause. FOTO: WOLFGANG HEINEMANN Badgers siegen im Saisonfinale In der gut gefüllten RVS Arena fand am Wochenende das letzte Ligaspiel der laufenden Saison gegen die Deggendorf Pflanz statt. Die Vorgaben von Seiten der Badgers waren klar definiert: win or nothing, hatte man doch Mitte der Saison eine rabenschwarze Durststrecke hinter sich bringen müssen. Aber auch die Gäste aus Bayern zeigten sich hoch motiviert und wollten aus Spaichingen zum ersten Mal 3 Punkte mitnehmen. Zu Beginn des ersten Drittels zunächst ein torloses Abtasten, ehe Elias Butz für die Dachse zum ersten Mal einnetzte. Etwas mehr als eine Minute später traf Raphael Schlenker zum 2:0, die Badgers waren auf Kurs. Die Pflanz zeigten sich hiervon aber wenig beeindruckt, Schmerbeck schob wenig später zum Anschlusstreffer ein, und Eckart glich in der 18. Spielminute gar zum 2:2 Pausenstand aus. Der nächste Paukenschlag folgte bereits acht Sekunden nach dem Anpfiff zum zweiten Drittel. Erneut Schmerbeck zog rotzfrech aus mittlerer Distanz ab und sorgte somit für das schnellste Gegentor der Saison. Dann war allerdings Schluss mit lustig. Bis zum nächsten Pausentee sorgten Elias Butz, Fabian Mauthe, Christian Kauth und Uwe Bisceglia für ein versöhnliches Ergebnis auf der Anzeigentafel. Die Pausenansprache des Deggendorfer Coaches war wohl etwas deutlicher ausgefallen, die Gäste gingen im letzten Drittel merklich robuster zur Sache. Doch abgeklärt aufspielende Spaichinger ließen sich die Butter am Finaltag nicht mehr vom Brot nehmen. In lockerer Reihenfolge verwandelten erneut Uwe Bisceglia, dann Yannick Heger mit einem frenetisch gefeierten Tordebut, Fabian Mauthe mit seinem zweiten Matchtor, Elias Butz zum Hattrick, Altmeister Christain Kauth mit einem Doppelschlag zum Goldenen Schuss von vier Matchtoren, bevor Raphael Schlenker mit einem herrlichen Distanzschuss das Spielgerät zum 14:4 Endstand ins Netz katapultierte. Das vierte Tor für die Gäste durch Dengler diente nur noch der Ergebniskosmetik. Kompliment auch die Referrees Gigler und Appberger, die das Spiel souverän leiteten. Letztendlich fand die Saison somit noch ein versöhnliches Ende, die von den Offiziellen und der Mannschaft anschließend ans Spiel mit Speis und Trank im RVS-Heim einen harmonischen Ausklang fand. Die Badgers verabschieden sich in die Winterpause und bedanken sich bei Fans, Sponsoren und Gönnern für die ausgezeichnet Unterstützung in der vergangenen Saison.

7 Aus den Vereinen PrimASpaichingen 7 SV Spaichingen - Nachwuchs Mit neuen Trikots in die neue Saison Die D-Juniorinnen und die C-Junioren des SV Spaichingen haben in der Deichmann-Filiale zwei neue Trikotsätze entgegen genommen. Möglich wurde dies durch das Losglück von Beate Cholis und Hubert Scholz, welche im Frühjahr beim Gewinnspiel des Schuhhandelsunternehmens mitgemacht und gewonnen hatten. Unser Foto zeigt die SVS-Nachwuchskicker mit der Gewinnerin Beate Cholis (hinten Mitte) und Mejrima Aydemir und Filialleiterin Elena Freitag von der Firma Deichmann. FOTO: PM Saisonbeginn der F I-Junioren (Jahrgang 2006) Am vorvergangenen Wochenende starteten die F I-Junioren des SV Spaichingen bei strahlendem Sonnenschein mit einem Heimspieltag erfolgreich in die neue Saison. Von Anfang an boten die Nachwuchskicker aus der Primstadt eine spielerisch, taktisch und kämpferisch überzeugende Mannschaftsleistung. Sie gewannen alle fünf Partien des Spieltages und wurden somit verdient Gruppensieger. Die Ergebnisse im Einzelnen: SV Spaichingen - JFV Oberes Donautal I 3 : 1 SV Spaichingen - SC 04 Tuttlingen I 3 : 2 SV Spaichingen- SV Tuningen 7 : 0 SV Spaichingen - VfL Nendingen I 2 : 0 SV Spaichingen - SGM Kolbingen 6 : 1 Für den SV Spaichingen spielten: Colin Zimmerer, Nick Hauser, Silas Frech, Bastian Weber, Kilian Katz, Niclas Girschik, Philipp Beiter - auf dem Bild fehlt: Ozan Dursun SV Spaichingen - Nachwuchs

8 8 PrimA Spaichingen Aus den Vereinen TV Spaichingen - Turnschule Die STB-Turnschule des TV Spaichingen. FOTO: TVS Tag des Talents am 1. November 2014 Am Samstag, 1. November, findet in der Schillerschulhalle der diesjährige Tag des Talents der Turnschule statt. Um 9 Uhr beginnt der Nachwuchswettbewerb, bei dem sich Jungs der Jahrgänge und Mädchen der Jahrgänge um einen der Trainingsplätze der Turnschule bewerben können. Bei diesem Wettkampf müssen die Kinder rennen, hangeln, stützen und klettern. Spielend werden so Basisfertigkeiten und Fähigkeiten abgetestet. Wenn du dich angesprochen fühlst, komme am um 9 Uhr in die Sporthalle der Schillerschule oder melde dich in Tina's Büroshop an. Die STB-Turnschule des TV Spaichingen ist eine Einrichtung der Turnabteilung des TV Spaichingen. Jungs und Mädchen ab dem Kindergartenalter werden hier intensiv gefördert und leistungssportlich, nach Richtlinien des Schwäbischen Turnerbunds, ausgebildet. Das Training findet in kleinen Gruppen statt und wird jeweils von qualifizierten Trainern durchgeführt. Die Resultate rechtfertigen den hohen Aufwand. Inzwischen ist die Turnschule weit über die Stadtgrenzen Spaichingens bekannt. Viele Kinder aus umliegenden Gemeinden besuchen inzwischen das Training der erfolgreichsten Nachwuchsschmiede in der Region. Weitere Infos zur STB-Turnschule des TV Spaichingen: Jochen Weber, Tel / und im Internet unter TV Spaichingen - Handball Männliche D-Jugend macht bei Handball (Mini) WM mit Die D-Jugend des TV Spaichingen hat sich für die Handball (Mini) WM des TSV Anderten (Hannover) beworben, die vom Januar 2015 stattfindet. Dort spielen sie an einem Wochenende ihren persönlichen Mini-Weltmeister 2015 aus. Und das mit allem, was ein richtiges Event braucht: Mannschaftshotel, Trikotausstattung, internationales Feeling, Maskottchen und Final-Atmosphäre. Gespielt wird dabei stellvertretend für eine Teilnehmernation nach dem Originalspielplan der Männer- Die männliche Handball-D-Jugend des TV Spaichingen FOTO: TVS Weltmeisterschaft. Der Clou dabei: in Hannover spielen D-Jugendteams aus ganz Deutschland die WM in Quatar schon einmal vor. Nun erhielten die Jungs Bescheid, dass sie an diesem Turnier teilnehmen dürfen. Bei der Auslosung wurden sie in die Gruppe B gelost und nehmen als Bosnien und Herzegowina an dieser Mini- WM teil. Die Gruppengegner sind SG AC/Eintracht Berlin (Iran), Füchse Berlin (Tunesien), HSC Hannover (Österreich), TuS Aumühle Wolthorf (Kroatien) und die SG Kühnau (Mazedonien). Jetzt ist nur zu hoffen, dass Bosnien und Herzegowina Weltmeister wird.

9 Aus den Schulen PrimASpaichingen 9 Primtalmusikschule - Frühförderung Kostenloser Einstieg in die musikalische Frühförderung Die Primtalmusikschule bietet in den laufenden Kursen der musikalischen Frühförderung in der Stadthalle Spaichingen noch einige freie Plätze an. Aktuell gibt es eine Aktion, bei der alle neu angemeldeten Schüler den ersten Monat kostenlos Unterricht erhalten, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Seit September leitet Annette Braun die Kurse Musik für Knirpse. Hier findet einmal wöchentlich eine Kursstunde in Begleitung eines Elternteils statt, bei der gemeinsam musiziert, gespielt und getanzt wird. Musik für Knirpse richtet sich an Kinder im Alter von 18 Monaten bis vier Jahren. Aufbauend auf diese Kurse folgt die Musikalische Früherziehung, die auch schon zur Vorbereitung des späteren Instrumentalunterrichts dient. Unter der Leitung von Cristina Haigis werden hier Kinder von vier bis sechs Jahren in die Musik eingeführt. Gemeinsames Singen, Tanzen, Klangspielen und Musizieren ist ein wichtiger Bestandteil der Kindesentwicklung und weckt verschiedene Begabungen. Musik fördert die Kommunikation und den sozialen Umgang miteinander. Die Kurse Musik für Knirpse & Musikalische Früherziehung finden im Nordflügel der Stadthalle statt. Kostenlose Schnupperstunden sind jederzeit möglich. Für Neueinsteiger gibt es eine Probezeit von drei Monaten mit einer monatlichen Kündigungsmöglichkeit. Ausführliche Informationen über die Primtalmusikschule mit Sitz in Spaichingen gibt es unter oder /

10 10 PrimA Spaichingen Aus den Kindergärten Kindergarten St. Raphael - Safttag Safttag auf der Verenamühle Die Kinder und Erzieherinnen vom Kindergarten St. Raphael machten sich morgens früh um 8.00 Uhr auf den Weg zur Verena Mühle. Dort wurden sie von Dr. Anton Uhl und Beat Dorsch, den Aktiven der BUND-Ortsgruppe Spaichingen herzlich empfangen. Auf den alten Streuobstwiesen unterhalb der Verenamühle sammelten die Kinder fleißig Äpfel und Birnen bis alle Körbe und Schubkarren randvoll waren. Einige Kinder machten dabei die Erfahrung, dass es viel Arbeit macht und ganz schön anstrengend ist bis ein Schubkarren voll mit Äpfel und Birnen ist. Andere wollten gar nicht mehr aufhören und freuten sich über verschiedenste Funde im Gras. Jetzt wurde alles Obst zur Mostpresse an der Verenamühle transportiert. Dort wurde das Mostobst gewaschen, gehäckselt und zu Apfelsaft gepresst. Alle Hände wurden dabei gebraucht. Die Kinder staunten nicht schlecht, als zum Schluss 180 Liter Apfelsaft entstanden. Dieser wurde in Fässer abgefüllt und durch Anton Uhl direkt in den Kindergarten St. Raphael geliefert. Jede Familie konnte sich eine Flasche selbstgemachter Apfelsaft abfüllen und Zuhause genießen.

11 Aus den Kindergärten und Jahrgängen PrimASpaichingen 11 Kindergarten St. Franziskus - Neues Kindergartenjahr Reise um die Welt mit Hase Felix So starten die Kinder des Kindergartens St. Franziskus in das neue Kindergartenjahr: Gemeinsam mit dem Hasen Felix reisen wir von Kontinent zu Kontinent und lernen die unterschiedlichsten Länder kennen. Wir erfahren die Besonderheiten und Gemeinsamkeiten der Menschen, erhalten Einblick in deren Kultur und Lebensweise. Die Kinder freuen sich schon auf einen regen Austausch von Sprache, Sitten und Gebräuchen. Hierbei werden sie sicherlich von unseren multikulturellen Eltern aktiv unterstützt. FOTO: KINDERGARTEN Jahrgang Monatswanderung Jahrgang 1939 erwandert den Heuberg Ein echt goldener Oktobertag war den Jahrgängern,1939 aus Spaichingen beschieden, bei der Monatswanderung, als sie den Heuberg erwanderten. Erster Halt war Böttingen wo eine Jahrgängerin zu einem Sekt- und Kaffeebesuch eingeladen hat. Der Jahrgangsvorsitzende Franz Schuhmacher bedankte sich, ehe der Wanderweg durchs Schäfer- und Lippachtal angetreten wurde. Eine fröhliche Einkehr in der Lippachmühle, vereinte auch die mit dem Auto Nachgekommenen. FOTO: JAHRGANG

12 12 PrimA Spaichingen Aus dem Landkreis Donaubergland - Kraftstein Der Berg ruft wieder: Premiumwanderweg mit Kraftstein-Battle eröffnet Kraftstein-Runde lautet der Name des vierten DonauWellen-Premiumweges im Donaubergland. Kraftstein-Battle hieß deshalb der erste Cross-Country-Lauf der Firma Werma Signaltechnik in Rietheim- Weilheim, der am Freitag, 26. September, auf dem Risiberg bei Dürbheim zur Eröffnung des neuen Premiumwanderweges gestartet wurde. Vorgestellt wurde der neue Wanderweg am Startpunkt beim Landgasthaus Waldeck Dann erfolgte der Startschuss für den Lauf. Aber auch die Wanderfreunde kamen auf ihre Kosten, denn im Anschluss an den Start des Kraftstein-Battles wurden zwei geführte Wanderungen auf der neuen DonauWelle angeboten, ganz gemütlich und ohne Wettkampf. Der Cross-Country-Lauf für die Viererteams verschiedener Firmen verlief im ersten Teil auf einem Stück des neuen Premiumweges, zweigte aber dann Richtung Rußberg ab und führte über den Untereren Albtraufweg über Wurmlinger Gemarkung bis zum Firmengelände von Werma in Rietheim- Weilheim. Auf der Strecke waren verschiedene Hindernisse aufgebaut, die die Teilnehmer nur als Team bewältigen konnten. Die Kraftstein-Runde ist der vierte Wanderweg im Donaubergland, der vom Deutschen Wanderinstitut geprüft, zertifiziert und mit dem Deutschen Wandersiegel als Premiumweg ausgezeichnet worden ist. Mit 10,7 Kilometern ist der Rundwanderweg, der durch das Ursental führt, einem Seitental der Donau, bis auf einen steilen Anstieg aus dem Tal, wohl die moderateste der DonauWellen-Premiumwege. Den Namen erhält sie vom einzigartigen Naturschutzgebiet Kraftstein auf Mühlheimer Gemarkung auf der Höhe bei Mahlstetten. Eine Handvoll von Burgruinen entlang des Weges auf Dürbheimer und Mühlheimer Seite und ein weiteres Naturschutzgebiet geben der Tour einen ganz eigenen Charakter, ein Geheimtipp im Donaubergland. Als Chef des offiziellen Wegepaten für diesen Premiumweg, der Firma Werma Signaltechnik in Rietheim-Weilheim, nahm Geschäftsführer Matthias Marquardt bei dieser Feier die Urkunde für den Premiumweg gemeinsam mit den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden Dürbheim und Fridingen, Häse und Kaltenbach in Empfang. Donaubergland-Geschäftsführer Walter Knittel stellte die neue DonauWelle vor. Die musikalische Umrahmung der Eröffnungsfeier gestaltete ein Ensemble der Musikkapelle Dürbheim. Die Kraftstein-Runde ist einer von fünf Premiumwegen, die in diesem Jahr nach und nach mit weiteren Aktionen eröffnet werden. Zur Eröffnung ist auch ein spezieller Prospekt Premiumwandern im Donaubergland: 5 DonauWellen-Rezepte zum Nachwandern mit den wichtigsten Infos zu den fünf DonauWellen erschienen. Weitere Infos zu den DonauWellen gibt es bei der Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH telefonisch unter Tel / oder im Internet unter

13 Aus dem Landkreis PrimASpaichingen 13 Landkreis Tuttlingen - Kinderrechtskonvention Die UN-Kinderrechtskonvention wird 25 Jahre alt. FOTO: ARCHIV UN-Kinderrechtskonvention wird 25 Jahre alt Damit auch im Landkreis Tuttlingen Mädchen und Jungen gut aus den Kinderschuhen wachsen können gibt es die UN-Kinderrechtskonvention. Schon seit 25 Jahren gilt die UN-Konvention in Deutschland und bildet damit das Fundament für alles, was Kindern und Jugendlichen zusteht. Im Landkreis Tuttlingen lebten zum Stichtag rund Kinder und Jugendliche. Wer noch in den Kinderschuhen steckt, den schützt die UN-Kinderrechtskonvention, eine Art Kinder-Grundgesetz mit 54 Artikeln. Als Anwalt der Kinder hat das Amt für Familie, Kinder und Jugend die Paragrafen fest im Blick: Von A wie Adoption bis Z wie Zuwanderung von Flüchtlingskindern das Jugendamt kümmert sich ganz individuell um die Rechte jedes einzelnen Kindes. Der Schutz von Kindern wird dabei ganz groß geschrieben. Gewalt ist absolut tabu körperlich genauso wie seelisch, so Landrat Stefan Bär. Die UN-Kinderrechtskonvention verankert eindeutige Rechte von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehört, dass Kinder mitreden können, dass auf sie gehört wird und dass sie in ihren ureigensten Bedürfnissen ernst genommen werden, sagt Christina Martin, Leiterin des Amtes für Familie, Kinder und Jugend. Genau das sei aber leider längst nicht immer selbstverständlich: Nämlich das Recht auf Essen, Wohnung oder Kleidung. Es gibt immer wieder Eltern, die in Notsituationen stecken nach einer Trennung oder dem Tod des Partners, durch Arbeitslosigkeit oder sonstige soziale Notlagen. Sie kommen dann einfach nicht mehr zurecht. Dabei sind ganz oft die Kinder die Leidtragenden, so die Amtsleiterin Christina Martin. Hier helfe das Jugendamt. Wenn Eltern ratlos oder überfordert sind, ist Beratung wichtig und das Jugendamt die richtige Anlaufstelle. Wichtig ist, rechtzeitig zu verhindern, dass sich etwas zuspitzt, so Christina Martin. Wenn besonders gravierende Gefährdungssituationen vorliegen, gehört es zu den Rechten der Kinder, ein optimales zweites Zuhause zu bekommen. Auch das ist Aufgabe des Jugendamtes: Von den Pflege- oder Adoptiveltern machen wir uns im Vorfeld ein genaues Bild. Gerade wenn es um eine Ersatz- Familie geht, ist das eine Weichenstellung für das Leben beider Seiten für das Kind wie auch für die neue Familie. Ganz oben stehen dabei stets das Wohl und der Wille des Kindes, sagt Martin. Das Jugendamt geht dabei äußerst behutsam vor: Gute Antennen für die oft versteckten Signale von Kindern und viel Erfahrung sind immer notwendig, wenn es darum geht, für Kinder das Optimale zu erreichen. Viel Sensibilität ist auch gefragt, wenn es um die Förderung von behinderten Kindern geht auch das ein wichtiges Kinderrecht. Entscheidend sei, dass behinderte Kinder aktiv am Leben teilnehmen. Dazu gehöre es, ihre Selbstständigkeit zu unterstützen. Das Jugendamt hat dabei das Elternhaus und dessen finanzielle Situation genauso im Blick wie mögliche Probleme bei der Erziehung. Ebenso die Erholung und Gesundheit, die Ausbildung sowie die Vorbereitung auf das Berufsleben. Kinder bedürfen daher des besonderen Schutzes und der besonderen Fürsorge. Sie brauchen ein Recht auf Kindheit, und zwar auf einem Schon- und Spielraum, in dem Verantwortung wachsen und eingeübt werden kann. Abfallberatung - Heiße Asche Keine heiße Asche in die Mülltonne Mit Beginn der kalten Jahreszeit werden in vielen Haushalten wieder die Holzheizungen angefeuert. So schön ein gemütliches Holzfeuer auch sein kann, es birgt auch gewisse Gefahren. Aus gegebenem Anlass weist die Abfallberatung darauf hin, dass immer wieder Mülltonnen im Landkreis Tuttlingen abbrennen, weil sie mit nicht vollständig ausgekühlter Asche befüllt werden. In einem Fall ist sogar im Müllfahrzeug ein Brand ausgebrochen, weil sich der Abfall an der noch glühenden Asche entzündet hat. Ein größerer Schaden konnte durch den umsichtigen Fahrer nur dadurch verhindert werden, indem er den brennenden Müll blitzschnell auf der Straße ablud. So kann nichts passieren: Geben Sie Asche erst dann in die Restmülltonne, wenn diese vollständig erkaltet ist. Bitte lassen Sie sich nicht täuschen, auch wenn die Asche von außen schon erloschen erscheint. Im Inneren kann sie noch lange nachglühen. Mit Luft können selbst kleinste Glutreste in Verbindung mit Abfällen zu gefährlichen Schwelbränden und zu offenem Feuer in der Mülltonne oder sogar in den Müllfahrzeugen führen. Dann besteht höchste Gefahr, ganz zu schweigen von oft hohen Sachschäden an Gebäuden oder Fahrzeugen. Bei Asche also immer Vorsicht walten lassen. Lieber noch einige Tage länger warten bis die Asche in die Tonne gefüllt wird. Geben Sie die Asche am besten in einen Metallkübel mit Deckel und lassen Sie sie abkühlen. Erst dann in die Restmülltonne einfüllen. Beschädigte Behälter melden: Ist eine Mülltonne beschädigt, setzen Sie sich bitte direkt mit dem Abfallwirtschaftsamt, Telefon (A - Ld) und (Le - Z) in Verbindung. Dort wird der Schaden aufgenommen und umgehend eine Ersatztonne geliefert. Die Kosten für die Ersatztonne werden in Rechnung gestellt.

14 14 PrimA Spaichingen Buntes aus dem Städtle Altenzentrum St. Josef - Jubiläum Die Außenasicht des Altenzentrums St. Josef Spaichingen nach dem Umbau. Das Foto zeigt den neuen Eingangsbereich von St. Josef, der hierbei einen kleinen Anbau und eine Glasfassade erhalten hat. FOTO: FELIX RONECKER / STIFTUNG ST. FRANZISKUS Altenzentrum St. Josef feiert Jubiläum und Abschluss der Generalsanierung Vom 17. bis 19. Oktober wird gefeiert im Spaichinger Altenzentrum St. Josef. Die Einrichtung der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn begeht ihr 25-jähriges Jubiläum und zugleich den Abschluss der über drei Jahre währenden Generalsanierung und Umbaumaßnahmen. Am Freitag, 17. Oktober wird zum Auftakt in der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul ein ökumenischer Festgottesdienst gefeiert, umrahmt vom Spaichinger Jugendchor Swinging Pool" unter Leitung von Georg Fehrenbacher. Im benachbarten Edith-Stein-Haus versammeln sich die geladenen Gäste dann zu einem Festakt mit Grußworten. In der eigenen Hauskapelle von St. Josef wird auch am Samstag, 18. Oktober, um Uhr ein ökumenischer Festgottesdienst gefeiert, musikalisch mitgestaltet von der Singgemeinschaft der Betreuten Seniorenwohnanlage Alleenstraße 18. Anschließend sind die Besucher zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Zum Tag der offenen Tür lädt das rundum sanierte und teilweise umgebaute Altenzentrum am Sonntag, 19. Oktober, ab 14 Uhr. Dabei gibt es Hausführungen, eine Präsentation zur Geschichte, Verkaufsstand mit selbstgefertigten Produkten, Hüpfburg und Clownsdame, Kinderecke und Glücksrand, Hand- und Kopfmassagen, Blutdruck- und Blutzuckermessungen und musikalische Begleitung durch die Mädchengruppe SoWieSo Wir". die Küche von St. Josef wartet mit kulinarischen Leckerbissen auf, von der Pizza bis zu Kesselwürsten. Bei der dreieinhalbjährigen Sanierung wurde das Altenzentrum generalüberholt und vor allem die Wohnbereich nach neuem Konzept gestaltet. Die vier Wohngruppen der insgesamt 81 Bewohner haben helle und freundliche Gemeinschaftsbereiche erhalten. Für alle Bewohner wurden Einzelzimmer geschaffen. Auch die Tagespflege erhielt bereits im vergangenen Jahr neue Räume und bietet nun zehn Plätze. Zuschüsse zu Umbau und Sanierung gaben das Land Baden-Württemberg, der Kreis Tuttlingen und die ARD-Fernsehlotterie Ein Platz an der Sonne". Gebaut wurde St. Josef 1989 noch in der Trägerschaft des Caritasverbandes wurde das Haus von der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn übernommen und fortgeführt, die über die Angebote im Haus hinaus auch über eine Beratungsstelle und einen ambulanten Pflegedienst verfügt und ein Betreutes Wohnen zu Hause" anbietet.

15 Buntes aus dem Städtle PrimASpaichingen 15 Bürgerstiftung - Für den guten Zweck Benefizaktion für die Bürgerstiftung Die Bürgerstiftung Spaichingen hat zu einem Benefizabend in die Erwin-Teufel-Berufsschule eingeladen. Die musikalische Umrahmung des Abends übernahm das Bläserquintett neo brass, Lehrer der Primtal-Musikschule. Beim Festprogramm gab es auch verschiedene Auftritte der Ballettschule Arabesque. Im Mittelpunkt des Abends stand ein festliches Benefizessen, zubereitet von Fachleiterinnen und Schülerinnen der Hauswirtschaftlichen Abteilung der Berufsschule sowie die Vorstellung des Kalenders 2015 Gutes aus Großmutters Küche. Der Kalender der Bürgerstiftung ist ab Anfang Oktober bei den Banken und in Spaichinger Ladengeschäften zu haben. Unter den Gästen war auch der frühere Ministerpräsident Erwin Teufel, der vor genau 50 Jahren in Spaichingen zum jüngsten Bürgermeister gewählt worden ist. Erwin Teufel hielt eine kurze Ansprache und ging auch auf die Bedeutung von Bürgerstiftungen ein. Das Foto zeigt hinten von links: Thomas Kästle, Franz Schuhmacher und Regina Wenzler von der Bürgerstiftung. Vorne Erwin Teufel und Friedlinde Gurr-Hirsch mit ihrem Mann. FOTO: KURT GLÜCKLER Ein weiterer Gast war die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch, frühere Staatssekretärin unter Erwin Teufel. Die frühere Weinkönigin spendierte den Wein und gab bei der Weinprobe interessante und unterhaltsame Beiträge zum Besten. Der Erlös der Benefizaktion kommt der Bürgerstiftung zugute. VitaJahre - Stadtentwicklungsprojekt Ein Stadtentwicklungskonzept für Spaichingen Manfred Böttrich, Iniator der Vitajahre und Vorsitzender der Spaichinger SPD forrdert ein Stadtentwicklungskonzept. Dies in Fortsetzung bisheriger Einzelaktionen der Agenda 21, als ganzheitliches Konzept im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung Baden-Württemberg. Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher hat im Juli in der ersten Sitzung des neuen Gemeinderats den Anstoß zu einem Stadtentwicklungskonzept gegeben. Manfred Böttrich hat die Chance wahrgenommen, einen umfassenden Vorschlag auszuarbeiten. Dieser konnte in einem engen Rahmen vor dem Verwaltungsausschuss der Stadt Spaichingen, am 29. September im Rathaus präsentiert werden. Damit alle Aspekte dieses Konzeptes ausreichend zu beurteilen sind erfolgt, wie angekündigt, am Dienstag, 21. Oktober, im Olympia nochmals eine ausführliche Präsentation mit anschließender Diskussion. Manfred Böttrich. FOTO: PRIVAT Konzepteinführung Zur Beurteilung dieser Konzeptvorlage folgender Hinweis: Die Zeit für eine ausreichende Bedarfsrecherche stand nicht zur Verfügung, daher basieren einige Vorschläge auf Annahmen und subjektiven Eindrücken. Es ist aber kein Problem im Rahmen der Ideenkonkretisierung, die tatsächlichen Situationen zu erfassen. Für diese Konzeptvorlage gab es keine Verpflichtung, möglichst neue Ideen zu kreieren. Vielmehr wurden möglichst viele Beispielvorhaben gesammelt, dann geprüft ob sie für Spaichingen passen und ihre Bewährungsprobe schon hinter sich haben. Die Konzeptumsetzung wird nur gelingen, wenn eine vorgegebene Struktur eingehalten wird, die sich in folgende Phasen unterteilt: Phase 1 Themenkatalog erstellen Phase 2 Interessentengewinnung Phase 3 Abrundung der Bedarfsanayse Phase 4 Ausarbeitung der Themeninhalte Phase 5 Aufwandsermittlung von Zeit, Personal und Kosten Phase 6 Festlegung der Projekt-prioritäten Phase 7 Realisierung der einzelnen Vorhaben Konzeptbeschreibung Inhalt: Bürgeranliegen - Bildung und Betreuung - Zusammenleben, Bürgertreff - Jugendstrukturen - Demografischer Wandel / Senioren - Bürgerschaftliches Engagement - Vereinsangebote neu beleben - Projekt: Eine Stadt bewegt sich - Kultur + Tourismus Infrastruktur - Wohnen in Spaichingen - Sicherheit (Haus, Wohnung, Inter.) - Mobilität (E-Mobilität, Bürgermobil) - Einkauf und Selbstversorgung - Grüne Stadt - Freizeit - Arbeit und Beschäftigung - Bauhandwerk - Einzelhandel und Service - Produktionsbetriebe Umfeld - Energieversorgung und Umwelt Für das Projekt sollte ein Bürgerschaftliches Vorschlagswesen eingerichtet werden, um auf dieser Basis möglichst viele Bürger für eine Mitarbeit zu gewinnen. Wichtige Anmerkungen: Ideen und Vorschläge, die bereits vor einiger Zeit erarbeitet wurden, wie zum Beispiel der FDP-Vorschlag einer Spaichinger Kulturmeile im Stadtgarten oder den Vorschlag der Freien Wähler zu einem Bürgertaxi, sollten in dem Gesamtkonzept auf jeden Fall Berücksichtigung finden. Daher ist jede vorhandene Idee zu begrüßen. Ebenso ist die von der FDP-Fraktion geäußerte Warnung vor Doppelstrukturen absolut ernst zu nehmen, denn sie wären das frühe Ende einer sinnvollen Entwicklung. Weitere Auskünfte und Informationen vorab durch Manfred Böttrich Tel: Termin: Dienstag, ab 18Uhr, Gasthaus Olympia (ehemals Rössle). Diese Einladung geht an die Gemeinderäte, Parteien und interessierte Bürger.

16 16 PrimA Spaichingen Gesundheit Klinikum - Einweihung Chefarzt Dr. Bernhard Martin (von links), leitende Hebamme Kartin Steiert, Geschäftsführer Marco Doering und Landrat Stefan Bär in den neu renovierten Räumlichkeiten des Kreißsaals.FOTO: KLINIK Neu gestalteter Entbindungsbereich im Klinikum offiziell eingeweiht Am Freitagnachmittag nahmen zahlreiche Vertreter aus Kreis, Gemeinden und Klinikum am Festakt zur offiziellen Einweihung des neuen Kreißsaalbereiches im Gesundheitszentrum Tuttlingen teil. In unserem neu geschaffenen Entbindungsbereich können sich die werdenden Mütter und Väter noch wohler fühlen. Dafür spricht, dass im neuen Kreißsaal seit der Inbetriebnahme vor wenigen Wochen schon 96 Kinder zur Welt kamen, so Landrat Stefan Bär im Rahmen der Feierlichkeiten. Im August 2014 wurde die Neugestaltung des Kreißsaalbereiches im Klinikum Landkreis Tuttlingen nach einer neunmonatigen Bauphase erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Umzug am 18. und 19. August 2014 erblickte bereits am 20. August das erste Baby in den neuen Räumlichkeiten das Licht der Welt. Neben der Modernisierung und der Erneuerung der technischen Ausstattung wurde ein dritter Kreißsaal sowie ein Sektio-OP für Kaiserschnitte im neuen Kreißsaalbereich integriert. Durch die Modernisierung konnten wir eine deutliche Aufwertung des gesamten Kreißsaalbereichs und damit auch eine deutliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Klinikums erreichen, so Dr. Bernhard Martin, Chefarzt der Frauenklinik. Insgesamt 1,55 Millionen Euro hat der Kreistag für diese Maßnahme bewilligt. Rund Euro für die vollständig erneuerte Medizintechnik wie z.b. eine komplette OP-Ausstattung (OP-Tisch, OP-Leuchte, Narkosegasversorgung) und eine Erstversorgungseinheit für Neugeborene und rund 1,35 Millionen Euro für die Baumaßnahme selbst. Unser Kreistag hat sich mit dieser Entscheidung einmal mehr zu seinem Klinikum bekannt, so Landrat Stefan Bär. Auch seitens des Landes wurden wir durch die Maximalförderung in Höhe von Euro tatkräftig unterstützt, so der Landrat weiter. Ein großer Dank gilt vor allem aber auch den Mitarbeitern, die in den letzten Monaten an der Umbauphase beteiligt waren. Hierbei handle es sich doch um zusätzliche Arbeit in einem arbeitsreichen Alltag, so Landrat Stefan Bär abschließend. An den Festakt mit musikalischer Umrahmung der Musikhochschule Trossingen schloss sich ein Rundgang durch den neuen Kreißsaal an, bei dem sowohl die drei neuen Kreißsäle, als auch der Sectio-OP besichtigt wurden. AOK - Investition AOK investiert in den Standort Tuttlingen Die Schließungen von Geschäftsstellen anderer Krankenkassen im Raum Tuttlingen haben keine Folgen für die AOK vor Ort. Das erklärte der Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Klaus Herrmann. Viele Versicherten möchten persönliche Ansprechpartner in der Nähe haben, sagt Herrmann. Denn wenn es um die eigene Gesundheit geht, reicht ein Telefonanruf oder Brief und nicht immer aus. Daher sei das AOK- KundenCenter in Tuttlingen für die Bevölkerung wichtig. Vor mehreren Wochen hat eine Krankenkasse angekündigt, ihre Geschäftsstelle in Tuttlingen in naher Zukunft schließen zu wollen. Eine weitere Krankenkasse hat ihre Geschäftsstelle in Rietheim-Weilheim jüngst geschlossen. Das hat auch bei uns zu Nachfragen von Kunden geführt, so Herrmann. Für uns sind die Entscheidungen anderer Krankenkassen aber kein Vorbild. Ganz im Gegenteil, wir planen eine umfassende Investition in den AOK-Standort Tuttlingen. Die Planungen seien noch ganz am Anfang und aufgrund der besonderen Situation der miteinander verbundenen Gebäude der AOK in der Karlstraße auch nicht ganz einfach. Es sei aber klar, dass mehr gemacht werde als nur den Teppich zu wechseln und die Wände neu zu streichen, so der AOK-Geschäftsführer. Das wird die größte Umbaumaßnahme bei der AOK Tuttlingen in den vergangenen drei Jahrzehnten. Die Sanierung werde notwendig, da der derzeitige Gebäudestand den Anforderungen eines modernen Dienstleisters nicht mehr voll entspreche. Außerdem platzt unser Standort bei der bisherigen Raumaufteilung so langsam aus allen Nähten, so Herrmann. Da die Zahl der AOK-Versicherten im Raum Tuttlingen seit Jahren stetig steige, wächst auch die Zahl der Mitarbeiter. Vom AOK-KundenCenter Tuttlingen werden derzeit Versicherte betreut. Die AOK hat im Landkreis Tuttlingen weitere KundenCenter in Fridingen, Spaichingen, Trossingen und Wehingen und betreibt in Tuttlingen außerdem ein Gesundheitszentrum. Mehr als die Hälfte der Menschen im Landkreis sind bei der AOK versichert.

17 Gesundheit PrimASpaichingen 17 Homöopathische Alternativen in der Erkältungszeit Grippale Infektion» Von etwa Oktober bis März eine große volkswirtschaftliche Bedeutung VON HELMUTH GRUNER A lle Jahre wieder kommt nicht nur der Weihnachtsmann, sondern auch die Erkältungszeit. Damit einhergehende Symptome wie Hals- und Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Schnupfen, Husten, Kopfschmerzen, Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Gliederschwäche, Fieber, Verdauungs- und Kreislaufprobleme sind jedem von uns bekannt. Die Behandlung von virusbedingten grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten hat wegen ihres saisonal hohen Krankenstands von etwa Oktober bis März eine große volkswirtschaftliche Bedeutung. Besonders gefährlich können Epidemien, wie zum Beispiel der sogenannte Schweinegrippe-Virus werden. Es ist sinnvoll, auch naturheilkundlich erprobte und wirksame Homöopathika sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch gegen beginnende Erkältungen einzusetzen. Die homöopathische Apotheke hält verschiedene Arzneimittel für die unterschiedlichen Symptome der Erkältung bereit. Ein aus meiner Erfahrung besonders wirksames und verträgliches Nosoden-Komplex-Homöopathikum ist das in meiner Praxis seit vielen Jahren eingesetzte Metavirulent. Dies ist sowohl in Tropfen- als auch in Ampullenform erhältlich. Eine Nosode ist aus einem sterilisierten Krankheitskeim gewonnene und homöopathisierte Arznei. Das wurde bereits 1918 von dem Schweizer Arzt Dr. Nebel eingesetzt. Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht ganz bekannt, aber wahrscheinlich lösen diese sterilisierten Keime eine Kaskade der Immunabwehr im menschlichen Körper aus. So wird das Immunsystem auf natürliche Art und Weise unterstützt und kann sich mit dem Erreger auseinandersetzen und diesen eliminieren. Ähnlich wie bei einer Impfung wird das immunologische Gedächtnis unterstützt. Von Erreger zu Erreger sind diese Stoffwechselleistungen höchst wirksam, aber unterschiedlich. Eine wichtige, aber oft nicht beachtete Hilfe gegen Erkältungen ist die Entsäuerung. Deshalb ist es wichtig, den Lymphfluss zu aktivieren. Diese Abflussstörungen entstehen zum Beispiel bei Bluthochdruck, Lymphstau, Verstopfung, Harnstau oder Leberfunktionsstörungen. Deshalb ist es wichtig, dass die Ausscheidungsorgane gut funktionieren. Dadurch können wir unser Sauerstoff-Defizit, und die Energiegewinnung unserer Zellen aktivieren, indem wir uns trotz Krankheitssymptomen bewegen und dadurch für einen besseren Umsatz unserer Körperzellen sorgen. Sehr wirkungsvoll sind auch eine Reihe von Heilpflanzen, die man phytotherapeuthisch (also die gesamte Pflanze), Helmuth Gruner ist Heilpraktiker und Dozent an der Guangxi Universität China. oder homöopathis (nach der Potenzierungsregel) einsetzt. Der blaue Eisenhut (Aconitum napellus) und auch das Eisen-III-Phosphat (Ferrum phosphoricum) haben nach homöopathischem Verständnis eine entzündungshemmende Wirkung. Der Eisenhut wird in der Homöopathie als Fiebermittel eingesetzt, weil er eine besondere Beziehung zu den Schleimhäuten, zum Herz- Kreislauf- und zum Nervensystem hat. In der Therapie mit Schüßler-Salzen gilt Ferrum phosphoricum als Entzündungsmittel Nr. 1 im Anfangsstadium der Infekt- Abwehr. Der gelbe Jasmin (Gelsemium) wird homöopathisch gegen Kopf- und Gliederschmerzen eingesetzt, aber auch bei seelischen Erregungen, die zur Störung von Körperfunktionen und damit zu erhöhten Infekt-Anfälligkeit führen können, werden damit ausgeglichen. Die Schwammgurke (Luffa operculata) hat nach dem homöopathischen Arzneimittelbild eine abschwellende Wirkung auf die Nasenschleimhaut und die Atemwege. Sie wirkt damit auch gegen Schnupfen und Nasennebenhöhlenkatharrhen, sowie gegen alle akuten, chronischen und allergischen Erscheinungen der Schleimhäute. Der weiße Germer (Veratrum album), auch weißer Nieswurz, Lauswurz oder Lauskraut genannt, weil er früher zur Bekämpfung von Ungeziefer verwendet wurde, gilt als homöopathisches Notfallmittel bei Herz-Kreislaufschwäche und bei Kollaps-Neigung. Ebenso wird eine Anwendung für das gesamte zentrale Nervensystem, sowie den Magen-Darm- Trakt, z.b. bei Diarrhoe im homöopathischen Arzneimittel beschrieben. Ein typisches Symptom für den richtigen Einsatz ist kalter Schweiß auf der Stirn. Enzian (Gentiana lutea) enthält im Wesentlichen Bitterstoffe, welche die Geschmacksrezeptoren reizen und reflektorisch zu einer Anregung der Speichel- und Magensaftsekretion führen. Enzianwurzel gilt deshalb als verdauungsanregendes Bittermittel, als Stärkungsmittel und Tonikum. Der Enzian ist FOTO: WITKOWSKI vor allem ein appetitanregendes Mittel während und nach Infekten, bei Schwächezuständen und in der Rekonvaleszenz nach akuten Erkrankungen. In der Pflanzenheilkunde zeigen Enzianextrakte antimikrobielle Eigenschaften. Diese homöopathischen Arzneimittel sind nachgewiesenermaßen eine wirksame Arzneimittelspezialität gegen Erkältungskrankheiten. Die Wirkstoffe sind seit Generationen im Einsatz und ohne negative Nebenwirkungen. Die Anwendungsgebiete der einzelnen Mittel leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören nicht nur die bakteriellen Entzündungen, sondern auch die grippalen Infekte. Bei Fieber das länger als drei Tage oder über 39 Grad Celsius ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die eingangs empfohlenen Tropfen enthalten 37 Prozent Alkohol und sollten deshalb bei Alkoholkranken nicht eingesetzt werden, ebenso bei Schwangeren bzw. stillenden Müttern, sowie bei Patienten mit erhöhtem Risiko aufgrund einer Lebererkrankung oder Epilepsie. Bei den meisten Patienten, denen ich bislang diese Mittel in unterschiedlicher Potenz verordnet habe, trat eine Besserung der Symptome innerhalb von zwei bis drei Tagen ein. Nach Besserung der Symptome kann die Einnahme reduziert werden. Bei weiterem Nachlassen der Beschwerden sollte man sich allmählich ausschleichen, das heißt die Einnahmemenge reduzieren. Es gibt noch weitere naturheilkundliche Mittel und Methoden, die bei Grippe und Erkältungen helfen können. Einige Beispiele führe ich hier an: Schmalblättriger Sonnenhut (Echinacea) ist das Hauptmittel für ein intaktes Immunsystem, zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte, sowie bei akuten als auch chronischen Infektionen, bei allgemeiner Müdigkeit, Abmagerung, fieberhaften Infekten mit Frösteln, Abgeschlagenheit, allgemeinem Krankheits- und Schwächegefühl sowie Entzündung der Atemwege. Ebenso wird Echinacea eingesetzt bei Diarrhoe, Neigung zur Eiterung und Abszessbildung der Haut, eitrige Wunden, Furunkel und auch bei Tierbissen und insbesondere bei Insektenstichen. Weil Echinacea die Leukozyten im Blut erhöht, der Grundstock unserer Abwehr. Aus diesem Grund sollte das Mittel nicht länger als drei Monate eingenommen werden. Reichlich trinken, um das Austrocknen der Schleimhäute, speziell im Halsbereich, zu verhindern, da sich sonst die Schmerzen noch verstärken. Am besten sind Kräutertees. (Fragen Sie Ihren Heilpraktiker. Er stellt Ihnen gerne eine spezielle Mischung für Sie zusammen). Jede äußere Wärmeanwendung tut gut. Dabei ist es egal, ob man einen Wollschal umlegt, ein heißes Bad nimmt oder einen warmen Wickel mit Quark oder Öl zu Hilfe zieht. Gurgeln: man kann alle zwei Stunden für jeweils zweiminuten mit warmen Kamillen- oder Salbeiteeaufgüssen gurgeln. Gurgellösung: für eine Tasse Gurgellösung mischt man je 20 Gramm Kamille und Salbei mit 10 Gramm Blutwurz. Einen Esslöffel dieser Mischung mit 150ml kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Hilfreich sind auch Gurgellösungen aus ätherischen Ölen. Geben Sie einen Tropfen Thymianöl, zehn Tropfen Teebaumöl oder vier Tropfen Zitronenöl in ein Glas warmes Wasser. Kopfdampfbad: für ein heilendes Kopfdampfbad genügen zwei Tropfen Zitronen- oder Eukalyptusöl, die in einer Schüssel mit heißem Wasser verrührt werden. Spannen Sie ein Badetuch über Kopf und Schüssel, damit keine Wärme entweicht, und atmen sie die Dämpfe abwechseln durch Mund und Nase ein. Inhalieren Sie 10 Minuten lang, höchstens 2 x täglich. Zerhacken einer Zwiebel: zerhacken Sie eine Zwiebel, kochen Sie sie mit wenig Wasser kurz an. Den Sud mit Honig süßen und stündlich ein Esslöffel voll einnehmen. Zerdrücken Sie drei Knoblauchzehen und geben Sie den Saft einer Zitrone sowie 2 Esslöffel Olivenöl hinzu und verrühren Sie das Ganze. Nehmen Sie 3 x täglich einen Teelöffel davon ein. Tränken Sie einen Wattebausch mit Kampfergeist und betupfen Sie damit 3x täglich die geröteten Stellen im Rachen. Dazu mehrmals mit Salzwasser gurgeln. Zigaretten und Alkohol sollten gemieden werden, da diese die Schleimhäute reizen. Helmuth Gruner sucht laufend alte medizinische Schriften und Bücher gegen Entgelt zur wissenschaftlichen Auswertung. Weitere Informationen erhalten Sie in der Praxis von Helmut Gruner, Hauptstraße 122 in Spaichingen, Telefon /

18 18 PrimA Spaichingen Aus den Kirchen Katholisches Pfarramt Gottesdienstordnung St. Peter und Paul Donnerstag, bis Uhr Anbetung Samstag, Sonntagvorabendmesse mit dem Kirchenchor Sonntag, Jahrestag der Weihe der Bischofskirche in Rottenburg Choralamt (Gregorianikschola) Kinderkirche Orgelkonzert Stummfilm & Orgel Goldrausch von Charlie Chaplin. Orgel: Prof. Joh. Mayr Dienstag, Ursula und Gefährtinnen Rosenkranz Werktagsmesse Donnerstag, Johannes von Capestrano 8.00 bis Uhr Anbetung Freitag, Antonius Maria Claret 7.30 Schülergottesdienst Samstag, Sonntagvorabendmesse (Vorstellung H. Heger) Ende der Sommerzeit Sonntag, Missio-Kollekte Sonntagsmesse (Vorstellung H. Heger) Dienstag, Simon und Judas Rosenkranz Werktagsmesse Kirche St. Josef Freitag, Ignatius von Antiochien Rosenkranz Werktagsmesse Sonntag, Jahrestag der Weihe der Bischofskirche in Rottenburg 7.45 Wortgottesfeier Sonntagsmesse der Kroaten Dienstag, Ursula und Gefährtinnen bis Uhr Anbetung, beginnend mit dem Rosenkranz Mittwoch, Abendgebet Freitag, Antonius Maria Claret Rosenkranz Werktagsmesse Ende der Sommerzeit Sonntag, Missio-Kollekte 7.45 Sonntagsmesse (Vorstellung H. Heger) Sonntagsmesse der Kroaten Dienstag, Simon und Judas bis Uhr Anbetung, beginnend mit dem Rosenkranz Dreifaltigkeitsberg Sonntag, Jahrestag der Weihe der Bischofskirche in Rottenburg 7.00 Sonntagsmesse 8.00 Sonntagsmesse 9.30 Amt Andacht Freitag, Antonius Maria Claret Festgottesdienst, anschließend Treffen der Gäste im Claretiner-Missionshaus Sonntag, So. im Jahreskreis Missio-Kollekte 7.00 Sonntagsmesse 8.00 Sonntagsmesse 9.30 Amt Andacht Hl. Messe an Werktagen: 8.00 Uhr Beichtgelegenheit: an Werktagen: Uhr und Uhr, an Sonntagen: vor den Gottesdiensten und vor der Marienfeier. Beichtgespräch nach Vereinbarung. Gebet um geistliche Berufe Jeden Mittwoch von 8.30 bis 9.00 Uhr Anbetung und Gebet für geistliche Berufe. Wir laden Sie dazu recht herzlich ein, auf dem Berg mitzubeten. Kapelle im Altenzentrum Donnerstag, Uhr Wortgottesfeier mit Schülern der Rupert-Mayer-Schule Kl. 7a/7b Samstag, Uhr Ökumenischer Festgottesdienst mit der Singgemeinschaft, Alleenstr. 18 Donnerstag, Uhr Werktagsmesse mit Schülern der Rupert-Mayer-Schule Klassen 6a/6b Samstag, Uhr Sonntagvorabendmesse Krankenhauskapelle Sonntag, Uhr Sonntagsmesse Sonntag, Uhr Wortgottesfeier Marienkapelle An Sonn- u. Feiertagen sowie am Montag Uhr Rosenkranz Veranstaltungen im Edith-Stein-Haus Montag, 20. Oktober Gymnastik für Ältere: Gruppe 1 um 8.30 Uhr, Gruppe 2 um 9.35 Uhr Jungkolping: Uhr Treff Müttertreff: Uhr Dienstag, 21. Oktober Gymnastik für Frauen: Gruppe 8.30 bis 9.30 Uhr Mutter-Kind-Gruppe I: Uhr Gesellige Tänze: Gr. 1 um Uhr, Gr. 2 um Uhr Frauentreff: Begegnung auf dem Dreifaltigkeitsberg Thema: Sakramente Eucharistiefeier Gesprächsrunde mit P. Alfons Schmid danach Einkehr Treffpunkt: Andreaskreuz Uhr Wanderer Uhr Autofahrerinnen und Mitfahrerinnen Seniorenchor: Uhr Mittwoch, 22. Oktober Mutter-Kind-Gruppe II: Uhr Kinderkantorei: Uhr Vorschola: Uhr Jugendkantorei: Uhr Donnerstag, 23. Oktober Mutter-Kind-Gruppe III: 9.30 bis Uhr Verwaltungsausschuss: Uhr Kolping: Uhr Freitag, 24. Oktober Minigruppe Engel und Bengel : 14:30 Uhr Gruppenstunde S(w)inging Pool: Uhr Gregorianikschola: Uhr Kirchenchor: Uhr KJG: jeden Freitag: Uhr ESH Bibel- und Gebetskreis: wir treffen uns jeden Montag um Uhr in der Hauskapelle des Altenzentrums St. Josef Treffen der action 365 immer am ersten Montag jeden Monats um Uhr bei Fam. Weng, Hauffstr. 6 Stummfilm und Orgel Goldrausch von und mit Charlie Chaplin Orgel: Professor Johannes Mayr Sonntag, 19. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Kath. Stadtpfarrkirche Spaichingen Eintritt: Abendkasse: 9 Euro, ermäßigt 6 Euro Vorverkauf: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro (im Pfarrbüro) Was ist Glück? Kaum ein anderer Film setzt sich so intensiv mit dieser Frage auseinander wie die Tragikomödie Goldrausch aus dem Jahr Johannes Mayr, ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, gilt als einer der profiliertesten Organisten im Bereich Improvisation und Stummfilm-Orgel. Er hat damit in Spaichingen schon mehrfach für Furore gesorgt.

19 Aus den Kirchen PrimASpaichingen 19 Evangelische Kirche Spaichingen Evangelische Freikirche ETG Spaichingen Veranstaltungen: Mittwoch, Uhr Krabbelgruppe Kirchenmäuse Uhr Vorkonfirmandenunterricht, Gruppe Uhr Vorkonfirmandenunterricht, Gruppe Uhr Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe, L. Krüger Donnerstag, und 9.50 Uhr Seniorengymnastik Uhr Eltern-Kind-Treff, Rappelkiste Uhr Projektchorprobe Freitag, Uhr Kath. Kirche: Festgottesdienst 25 Jahre Altenzentrum St. Josef Uhr Kindergruppe Pumuckel, 5-7 Jahre Uhr Posaunenchorprobe Uhr Projektchorprobe Samstag, Uhr Ökum. Gottesdienst, Tag der Begegnung, Altenzentrum St. Josef Sonntag, Uhr Krankenhauskapelle: Gottesdienst mit Abendmahl Uhr Evang. Kirche: Gottesdienst mit Abendmahl (Einzelkelch) und Posaunenchor, Pfr. Leibold Uhr Offenes Singen Uhr Kath. Kirche: Themenreihe Glück: Stummfilm & Orgel: Goldrausch Montag, Uhr Posaunenchorprobe Uhr Kirchengemeinderats-Sitzung Dienstag, und Uhr Gymnastik für Gehbehinderte Uhr Frauenkreis mit Pfr. Thiemann: Einen Namen haben Überlegungen zu Namen und deren Verständnis und Geburtstagskaffee Mittwoch, Uhr Krabbelgruppe Kirchenmäuse Uhr Vorkonfirmandenunterricht, Gruppe Uhr Vorkonfirmandenunterricht, Gruppe Uhr Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe, L. Krüger Donnerstag, und 9.50 Uhr Seniorengymnastik Uhr Eltern-Kind-Treff Rappelkiste Freitag, Uhr Schülergottesdienst, Kl. 1-4, Schillerschule Uhr Evang. Gottesdienst, Altenzentrum St. Josef Uhr Kindergruppe Pumuckel, 5-7 Jahre Uhr Posaunenchorprobe Familienkreis: Besichtigung Brauerei Alpirsbach, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben Sonntag, Uhr Krankenhauskapelle: Gottesdienst, Pfr. Hörster Uhr Evang. Kirche: Gottesdienst, Vikar Lauer Montag, Uhr Posaunenchorprobe Mittwoch, Uhr Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe, L. Krüger Alle Veranstaltungen finden soweit nicht anders angegeben im Martin-Luther-Haus statt. Neuapostolische Kirche Frauenfrühstück Am Samstag, 18. Oktober 2014 um 9.00 Uhr lädt die Ev. Freikirche ETG- Spaichingen (Gunninger Straße) zum Frauenfrühstück ein. Das Thema von Gabi Kunz aus Oberndorf a.n. heißt geplatzte Lebensträume. Die Referentin greift folgende Fragen auf: 1.) Vom Ideal zur Realität, ohne bitter zu werden. 2.) Was passiert mit mir, wenn die idealen Vorstellungen vom eigenen Leben scheitern? 3.) Wie lerne ich, mit einem Verlust zu leben? 4.) Wie kann ich mit Enttäuschungen umgehen? 5.) Wie lerne ich Gottes Gnade und Nähe zu spüren und anzunehmen? Eine Anmeldung bei Monika Haas, Tel ist unbedingt erforderlich (begrenzte Teilnehmerzahl). Weitere Infos unter schaft liegt uns sehr am Herzen. Gospel Teens Der Chor soll vor allem Freude und Spaß an der Musik vermitteln. Zugleich sollen die Kinder lernen, gemeinsam ein Ziel zu verfolgen und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Gemein- Die Texte der Lieder die wir gemeinsam singen, sprechen vor allem über den christlichen Glauben und der Liebe Gottes zu uns Menschen. Zu besonderen Anlässen und Familiengottesdiensten treten wir mit den Kindern/Teenies auf. Unseren ersten Auftritt hatten wir an Ostern 2014 und freuen uns schon sehr auf das kommende Weihnachtsmusical. Den Kindern macht es Spaß, fordert sie aber auch heraus, vor mehr als 100 Besuchern ihre eingeübten Lieder vorzutragen. Wir freuen uns auf deinen Besuch. Kontakt: Fabian und Ines Klauser, Telefon 07424/ Veranstaltungen: Mittwoch, Gottesdienst Uhr Sonntag, Gottesd Uhr mit gold. Hochzeit Dienstag, Chorprobe Uhr Mittwoch, Gottesdienst Uhr Sonntag, Besonderer Gottesdienst für Freunde und Gäste um Uhr Dienstag, Chorprobe Uhr Mittwoch, Gottesdienst Uhr Neuapostolische Kirche Spaichingen, Sudetenstraße 35. Weitere Infos finden Sie im Internet unter Veranstaltungen Gottesdienst Samstags 9.30 Uhr Bibelgespräch, Kinder und Jugendliche in eigenen Gruppen Uhr Predigt - Pfadfinderprogramm - Jugendprogramm Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten - Hauskreis - Singletreff - Kontakt: Dragan Brozovic 0176 / Weitere Infos im Internet unter Kolpingstr.14, Spaichingen

20 20 PrimA Spaichingen Aus den Kirchen Evangelisches Bezirksjugendwerk Tuttlingen: Jungscharcamp in Irndorf 64 Kinder haben zehn ganz schön heldenhafte Ferientage erlebt. Über 30 ehrenamtliche Mitarbeiter haben sich dabei wahrhaft heldenhaft engagiert. Auch in diesen Sommerferien war das Zeltplatzgelände rund um das Freizeitheim Schönbühl in Irndorf wieder Drehund Angelpunkt des Jungscharcamps des Evangelischen Bezirksjugendwerkes Tuttlingen. zählt und meinte, wenn nur die Hälfte von dem was ihr Sohn von diesen Camptagen erzählt, stimmt, dann müssen die Campmitarbeiter wahrhaft heldenhaft gewesen sein. Beim Superhelden TV gab es jeden Tag den Schlusssatz für alle: Immer schön heldenhaft bleiben. Am letzten Camp- Tag wurde dieser Satz noch etwas für die Zeit nach dem Jungscharcamp erweitert: Bleibt schön heldenhaft und haltet an Jesus dem Superhelden fest und vertraut ihm. Das ehrenamtliche Leitungsteam waren in diesem Jahr: Martin Lange aus Tuttlingen, Hannah Kohler aus Schura und Jana Mattes aus Tuningen. Beim Abschlussgottesdienst auf dem Camp, bei dem die Eltern auch mitgefeiert haben, bedankte sich Bezirksjugendreferentin Ingrid Klingler bei dem ganzen Team mit den Worten. Ihr seid wahrhaft Helden des Superhelden Jesus. Weitere Bilder des Jungscharcamps Irndorf 2014 findet man auf der Homepage des Evangelischen Bezirksjugendwerkes Tuttlingen : Diese Jahr waren 64 Kinder von 9 bis 13 Jahren aus verschiedenen Orten mit dabei. Mit über 30 ehrenamtlichen Mitarbeiter machten sich die Kinder auf die Suche nach dem Superhelden der Superhelden. Dabei gab es beim Superhelden TV manch spannende Geschichte aus der Bibel rund um den Superhelden Jesus zu entdecken. Ganz viel Abwechslung und Abenteuer pur in der Natur und auch großen Spaß bei Sport und Spiel haben sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bezirksjugendwerkes für ihre Zeltkinder ausgedacht und sich dabei wahrhaft heldenhaft nicht nur diese zehn Tage engagiert. Campfeeling vom Feinsten" gab es natürlich auch beim Singen und Geschichtenhören am Lagerfeuer und bei einem großem Festabend. Ein besonderes Highlight war auch die Zweitageswanderung, der sogenannte Hike. Dabei hat das Wetter genial gepasst und die Kinder und Mitarbeiter haben heldenhaftes geschafft und waren spürbar glücklich und müde zurückgekommen. Eine Mutter hat den Verantwortlichen zwei Tage nach Campende vom Heimweh beziehungsweise vom Zeltweh ihres Sohnes er-

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