Mauretanien Unterrichtsmaterialien für je zwei Unterrichtsstunden in den Klassenstufen 5 bis 7 und 8 bis 10.

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1 Unterrichtsmaterialien Mauretanien Unterrichtsmaterialien für je zwei Unterrichtsstunden in den Klassenstufen 5 bis 7 und 8 bis 10.

2 Vorwort WORLD VISION Deutschland e.v. ist ein überkonfessionelles christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Nothilfe und entwicklungsbezogene Bildungs-, Aufklärungs- und Lobbyarbeit. Im Jahr 2004 wurden mit einem Finanzvolumen von mehr als 60 Millionen Euro insgesamt 201 Projekte in 46 Ländern durchgeführt. Im Mittelpunkt standen dabei über Kinderpatenschaften geförderte Regional-Entwicklungsprojekte, die neben der Nahrungsmittelsicherung auch medizinische Versorgung, Bildung, Aidsbekämpfung und Gewerbeförderung umfassen. WORLD VISION ist Teil der weltweiten WORLD VISION-Partnerschaft, die mit rund Mitarbeitern in derzeit 99 Ländern aktiv ist. Zusammen mit fünf anderen nichtstaatlichen Organisationen, darunter auch das Kinderhilfswerk UNICEF, gehört WORLD VISION zu den Gründern des Global Movement for Children (www.gmfc.org). Ziel der Bewegung ist es, dass jedes Kind in Würde und Sicherheit aufwächst. Im Rahmen unserer Reihe Unterrichtsmaterialien für Schulen haben wir für die Klassenstufen 5 bis 7 und 8 bis 10 jeweils zwei Unterrichtsstunden über Mauretanien vorbereitet. Wir zeigen damit den Schülerinnen und Schülern nicht nur Ursachen und Wirkungen typischer Probleme der Dritten Welt auf. Wir machen gleichzeitig die Notwendigkeit wirksamer Hilfe für die notleidende Bevölkerung deutlich und bieten in einem weiteren Schritt die Möglichkeit zur konkreten Unterstützung eines Kindes mitsamt seines Umfeldes an. Seit 1993 führt WORLD VISION in den Projektgebieten Arafat und El Mina das Projekt Straße der Hoffnung unter den ehemaligen Flüchtlingen in Nouakchott, der Hauptstadt Mauretaniens, durch. Verschiedene Maßnahmen wie die Vergabe von Kleinkrediten, Gesundheitserziehung, Wasserversorgung, Abfallbeseitigung, Fortbildungsmaßnahmen und Ausbildungskurse für Jugendliche sorgen dafür, dass diese Menschen neue Perspektiven für die Zukunft bekommen. Auch die neunjährige Aischa lebt in diesem Stadtteil namens Arafat und führt mit ihrer Familie den täglichen Kampf ums Überleben. Auf ihre Lebensbedingungen, ihre großen und kleinen Probleme, aber auch ihre neuen Zukunftsperspektiven dank dem Projekt Straße der Hoffnung gehen die von uns vorbereiteten Unterrichtsstunden ein. Oliver Müller Öffentlichkeitsarbeit WORLD VISION Deutschland e.v. 2

3 Unterrichtsmaterialien Mauretanien Unterrichtsmaterialien für je zwei Unterrichtsstunden in den Klassenstufen 5 bis 7 und 8 bis 10, bestehend aus: Quellentexten für Schüler/-innen, Arbeitsblättern für Schüler/-innen, Stundenverläufen mit Lernzielfixierung für Lehrer/-innen und einer Overheadfolie. Inhalt Stundenplanung und Lernziele für die Klassenstufen 5 bis Stunde 5 2. Stunde Stundenplanung und Lernziele für die Klassenstufen 8 bis Stunde 7 2. Stunde Quellentexte (Q) 8 Q 1: Die Bevölkerung Mauretaniens 10 Q 2: Landesnatur und Klima 12 Q 3: Wirtschaft, Gesundheit und Soziales 14 Q 4: Kultureller Hintergrund 18 Q 5: Ein Tag im Leben von Aischa 18 Q 6: Straße der Hoffnung von WORLD VISION Arbeitsblätter (A) 20 A 1: Klassenstufe 5 bis 7 21 A 2: Klassenstufe 5 bis 7 22 A 1: Klassenstufe 8 bis A 2: Klassenstufe 8 bis 10 Das ist Aischa. Sie lebt mit ihrer Familie in Nouakchott, der Hauptstadt Mauretaniens. In diesem Arbeitsheft erfahren Sie etwas über ihre Lebensweise und wie sich durch die Aktivitäten des WORLD VISION-Projekts Arafat in Mauretanien ihr Leben und das ihrer Familie zum Besseren wendete. 24 Lösung der Aufgabenblätter 26 Hilfe aktiv: Weitere Aktionsideen für Schulen 27 Kinderpatenschaften von WORLD VISION 28 Kopiervorlagen für Overheadprojektor 3

4 Stundenplanung für die Klassenstufen 5 bis 7 1. Stunde Lernziele: Die Schüler erhalten einen Einblick in das Leben von Familien in Mauretanien. Die Schüler lernen Aischa und ihren Tagesablauf kennen. Die Schüler entwickeln Ideen, wie sich die Lebensbedingungen von Aischa ändern könnten. Die Schüler entwickeln ein Gefühl für Familien in Mauretanien. Vorbereitung: Kopien der Quellentexte; Kopien von Arbeitsblatt I; Kopie von Arbeitsblatt I auf OHP-Folie Verlauf 1. Stunde: Unterrichtsphasen Inhalte Medien Motivation Overheadprojektor (OHP)-Folie, Bild Familie Unterrichtsgespräch (UG): Wo könnte dieses Bild aufgenommen worden sein? OHP-Folie Lehrer stellt Aischa vor und erzählt stichpunktartig aus dem Tagesablauf Zielfrage Was machen Aischa und ihre Familie tagsüber, bis sie schlafen gehen? Q Gruppenarbeit (G): Erarbeitung G1: Sammelt Infos über Vater und Mutter AB/OHP G2: Sammelt Infos über Aischa und die Geschwister G3: Schreibt einen Tagesablauf von Aischa Ergebnisfixierung Gruppensprecher tragen die Ergebnisse vor Lehrer fixiert am Overheadprojektor Transfer Arbeitsauftrag: Partnerarbeit: Worin unterscheidet sich Aischas Leben von deinem? AB/OHP UG: Freie Schüleräußerung Lehrer fixiert am Arbeitsblatt (OHP) Wertung UG: Welche Nachteile oder Vorteile siehst du in Aischas Lebensumständen? Sicherung Lehrer gibt Arbeitsblatt 1 aus Schüler füllen ihr Arbeitsblatt aus AB 1 4

5 Stundenplanung für die Klassenstufen 5 bis 7 2. Stunde Lernziele: Die Schüler verstehen, dass Bildung sowohl persönliche als auch berufliche Vorteile hat und sie lernen die Bildungssituation Mauretaniens kennen. Die Schüler erkennen, dass das Projekt Straße der Hoffnung neben der Möglichkeit für Kinder, eine Schule zu besuchen, auch Landwirtschaft und Handel unterstützt. Die Schüler verstehen, dass sie mit einer Patenschaft konkret helfen. Die Schüler sehen, welche Bereiche in der Familie positiv durch die Projektaktivitäten verändert werden können. Vorbereitung: Kopien von Info Patenschaftsunterlagen/Aktionen ; Ausgabe der Quellentexte; Kopie von Arbeitsblatt 2 auf OHP-Folie; Kopien von Arbeitsblatt 2 Verlauf 2. Stunde: Unterrichtsphasen Inhalte Medien Motivation Overheadprojektor (OHP)-Folie, Bild Schule Unterrichtsgespräch (UG): Welche Unterschiede entdeckst du zu unserer Schule? Lehrer berichtet kurz vom Projekt Straße der Hoffnung und fragt die Schüler nach OHP-Folie Möglichkeiten, die Lebenssituation Aischas zu verbessern Zielfrage Wie kann Aischa ein besseres Leben führen? AB/OHP Erarbeitung Gruppenarbeit (G): G1: Was lernt Aischa in der Schule? G2: Welche Vorteile hat Aischa, wenn sie in die Schule geht? Q G3: Wie sieht die Schule aus, und wie läuft der Unterricht ab? Ergebnisfixierung Gruppensprecher tragen die Ergebnisse vor Lehrer fixiert am Overheadprojektor AB/OHP Lehrer stellt Projekt Straße der Hoffnung vor Kurze Diskussion zu den vier Teilbereichen: Auswertung Trinkwasserversorgung Schulen/Jugendarbeit AB Landwirtschaft Kleinkredite Warum beginnt die Projektarbeit gerade hier? Lehrer teilt Info Aktionen aus AB Gestaltungsphase Partnerarbeit: Schüler sprechen darüber, ob und wie sie durch Patenschaften/Aktionen helfen können Ergebnisse werden vom Lehrer fixiert AB/OHP Wertung UG: Was verändert sich für Aischa? AB/OHP Sicherung Schüler füllen Arbeitsblatt 2 aus AB 2 5

6 Stundenplanung für die Klassenstufen 8 bis Stunde Lernziele: Die Schüler lernen grundlegende geografische, klimatische, politische und wirtschaftliche Gegebenheiten Mauretaniens kennen. Die Schüler schließen von diesen Voraussetzungen auf die Lebensbedingungen der Bevölkerung. Die Schüler erhalten einen umfassenden Überblick über Mauretanien. Vorbereitung: Kopien von Arbeitsblatt I; Kopie von Arbeitsblatt I auf OHP-Folie, auszugsweise Kopien aus der Quellensammlung Verlauf 1. Stunde: Unterrichtsphasen Inhalte Medien Motivation Overheadprojektor (OHP)-Folie, Bild Wüste Unterrichtsgespräch (UG): Welche Probleme können auf die in Mauretanien lebenden Menschen zukommen? OHP-Folie Lehrer zeigt Karte von Mauretanien, und Schüler sammeln mithilfe von Atlanten bekannte Probleme Zielfrage Mit welchen Problemen leben die Menschen in Mauretanien? AB/OHP Gruppenarbeit (G): Erarbeitung G1: Landesnatur und Klima G2: Bevölkerung Q G3: Wirtschaft G4: Gesundheit und Soziales Ergebnisvergleich Gruppensprecher stellen die Ergebnisse vor Lehrer fixiert am Overheadprojektor AB/OHP Auswertung Lehrer berichtet über Wanderungsbewegungen in Mauretanien Schüler lesen Text am Overheadprojektor Partnerarbeit: Welche Auswirkungen hat es, wenn Tausende von Menschen in die Städte AB/OHP drängen? Freie Diskussion Zusammenfassung UG: Die Lebensbedingungen in Mauretanien (vier Bereiche auf Arbeitsblatt 1) führen Wertung zu Slumgebieten im Kreis um die Städte AB/OHP Sicherung Lehrer gibt Arbeitsblatt 1 aus Schüler füllen ihr Arbeitsblatt aus AB 1 6

7 Stundenplanung für die Klassenstufen 8 bis Stunde Lernziele: Die Schüler erhalten einen Überblick über die Inhalte und Projektbereiche des vorgestellten Regional-Entwicklungsprojekts. Die Schüler erkennen Probleme und Erfolge des Projekts. Die Schüler erarbeiten Aktionen, die den Menschen helfen und aus denen sie selbst lernen können. Vorbereitung: Kopien von Arbeitsblatt 2; Kopie von Arbeitsblatt 2 auf OHP-Folie; eventuell Auszug aus Quellentexten Verlauf 2. Stunde: Unterrichtsphasen Inhalte Medien Motivation Overheadprojektor (OHP)-Folie, Bild Besprechung Unterrichtsgespräch (UG): Du siehst Mitarbeiter aus dem WORLD VISION-Projekt. Sie sind bei einer Besprechung mit Einwohnern von Arafat. Wenn du an die Probleme der Bevölkerung denkst, hast du Ideen, worüber sich diese Menschen unterhalten? Lehrer stellt die vier zentralen Besprechungsthemen vor: OHP-Folie Trinkwasserversorgung Schulen/Jugendarbeit Landwirtschaft Kleinkredite Er erwähnt, dass nur mit Hilfe aus Europa das Projekt finanziert werden kann. Zielfrage Wie versuchen Menschen aus Europa, Mauretanien zu helfen? AB/OHP Gruppen (G)-Planspiel mithilfe ausgewählter Quellentexte G1: Planungsteam: Trinkwasserversorgung G2: Planungsteam: Kleinkredite G3: Planungsteam: Schulen/Jugendarbeit G4: Planungsteam: Landwirtschaft Erarbeitung In jeder Gruppe gibt es: 1 Teamleiter und Diskussionsführer Q/AB 1 beteiligten Einwohner Arafats, der seine Probleme und Fragen vorbringt 1 Mitarbeiter von WORLD VISION, der Vorschläge zur Lösung der Probleme unterbreitet 1 Arbeiter, 1 Lehrer, 1 Bankangestellten, 1 Bauern, die die praktische Arbeit durchführen Ergebnisvergleich Gruppensprecher stellen ihre Planungsergebnisse vor Lehrer fixiert am Overheadprojektor AB/OHP textl. Erschließung Schüler lesen Text auf Arbeitsblatt (OHP) AB/OHP Auswertung UG: Denke an die Menschen und versuche, die Situation der Einwohner zu analysieren! Die Bevölkerung hat nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, und es fehlt an AB Wissen, um die Probleme zu bewältigen Gestaltungsphase Lehrer teilt Info Aktionen aus Partnerarbeit: Schüler besprechen, wie sie helfen können Ergebnisse werden vom Lehrer fixiert AB/OHP AB/OHP Sicherung Schüler füllen Arbeitsblatt 2 aus AB 2 7

8 Quellentext 1 Die Bevölkerung Mauretaniens Grunddaten Staatsform: Islamische Republik (Präsidialrepublik) Staatsname: Al-Jumhuriya hal-islamiya hal Mauritaniyah Grenzen: Nordwesten: Westsahara/Marokko; Nordosten: Algerien; Osten: Mali; Süden: Senegal; Westen: Atlantischer Ozean Bevölkerung: arabophone Mauren, eine arabischberberisch-schwarz-afrikanische Mischbevölkerung (60 Prozent); schwarzafrikanische Völker: Tukulor oder Peul (28 Prozent); Soninké oder Sarakole (8 Prozent); Wolof (2 Prozent); andere (1Prozent) (genaue ethnische Zusammensetzung politisch umstritten). Kleine europäische Minderheit von 0,2 Prozent, in Industrie, Handel, Verwaltung tätig Sprachen: Amtssprache: Arabisch; Hassasniya-Arabisch (Mauren), Pulaar, Soninké, Wolof (Schwarzafrikaner); Französisch (Verwaltungssprache) Religion: Sunnitischer Islam Unabhängigkeit: 28. November 1960 Flagge: grün, goldfarbener Stern und goldfarbener liegender Halbmond 8

9 2005: 3,1 Millionen Menschen leben auf Quadratkilometern (3 Einwohner/Quadratkilometer). 80 Prozent der Bevölkerung leben auf 15 Prozent der Gesamtfläche im Süden des Landes. Etwa 23 Prozent sind Vollnomaden. Hauptstadt Nouakchott ( Einwohner); weitere Städte: Kaédi ( Einwohner), Nouadhibou (Hafen, Einwohner), Zouérate ( Einwohner) Bevölkerungswachstum Das jährliche Bevölkerungswachstum beträgt etwa 2,9 Prozent. In den Städten leben rund 56 Prozent mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 5,1 Prozent. Bevölkerung Das willkürliche Ziehen der Grenze durch die Kolonialmacht Frankreich machte Mauretanien zu einem Mehrvölkerstaat. Während im größten Teil des Landes nomadisierende arabophone Mauren (Araber, Berber und Schwarzafrikaner) leben, wird der Süden vor allem von frankophonen schwarzafrikanischen Völkern (Tukulor, Peul, Soninké, Wolof) bewohnt. Die unterschiedlichen Wachstumsraten der Ethnien verändern deren Zusammensetzung zugunsten der Schwarzafrikaner. Die Mauren leben überwiegend in einer feudalen Klassengesellschaft (Adelige sind Krieger, Tributpflichtige, Sklaven, stammen von den Marabout ab oder gehören zu Handwerkerkasten), die, hervorgerufen durch die Dürre, langsam aufbricht. Wegen fehlender ökonomischer Alternativen (freies bebaubares Land, Arbeitsplätze) besteht die Sklaverei trotz offizieller Abschaffung (zuletzt 1980) fort. Abgesehen von der Sklaverei haben die Schwarzafrikaner eine ähnliche Sozialstruktur wie die Europäer. Sprache Seit 1985 ist nur noch Arabisch Amtssprache. Französisch gilt als offizielle Sprache (Verwaltungssprache) und wird als erste Fremdsprache ab dem dritten Grundschuljahr unterrichtet. Offiziell anerkannt und gefördert werden als Umgangssprachen Hassaniyaf (arabisch-berberischer Dialekt), Pulaar (Sprache der Peul und Tukulor), Soninké und Wolof. Geburtenrate Die Geburtenrate liegt bei zirka 42; von Einwohnern starben rund 13. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 50,5 Jahre für Männer und 55 Jahre für Frauen. Bevölkerungsbewegung Seit 1965 sank der Anteil der nomadisch lebenden Bevölkerung von 83 auf 23 Prozent. Im selben Zeitraum stieg der Prozentsatz der Stadtbewohner von 10 auf 38 und lag 2005 bei 56 Prozent. Endgültige Land-Stadt-Migrationen betreffen vor allem die Mauren, die ihre ökonomischen Grundlagen verloren haben. Bei den Schwarzafrikanern überwiegt vorübergehende Wanderung. Viele junge Soninké verlassen ihre Dörfer, um für durchschnittlich 15 Jahre in Frankreich zu arbeiten. Quellen: u. a. Wikipedia, CIA Factbook 9

10 Quellentext 2 Landesnatur und Klima Mauretanien ist rund viermal so groß wie Deutschland. Abgesehen vom Senegaltal ist das Land eine von nur drei Bergmassiven unterbrochene Wüstenebene. Mauretanien ist ein Übergangsland: geografisch vom tropischen Kulturland zur Wüste, anthropologisch von der schwarzafrikanischen zur arabischen Bevölkerung, zoologisch von der Savanne (Zwergelefant, Löwe, Warzenschwein) zur nordischen Tierwelt (Seehunde bei Nouadhibou), botanisch im Süden mit Affenbrotbaum, Wollbaum und Bambus, im Norden eine Mediterranflora. Weite Teile des Landes gehören zum Trockengebiet der Sahara und sind nur dünn besiedelt. 10

11 Landwirtschaftsstatistik Ernteergebnisse 2002 (2000) in 1.000t: Sorghum 28t (84t); Reis 77t (76t); Mais 4t (13t) Viehzucht Tierbestand 2005 in Mio. Stück: unter anderem Rinder 1,4; Schafe 7,2; Geflügel 6,3 Tierproduktion 2001 in 1.000t: Schaffleisch 24t, Ziegenfleisch 14t, Rindfleisch 16t; Kamelfleisch 26t, Hühnerfleisch 4t, Kuhmilch 120t. Forstwirtschaft Infolge des nur geringen Baumbestandes gibt es kaum kommerzielle Holzwirtschaft. Zwei Drittel der Holznutzung entfallen auf traditionelle Energiegewinnung. Fischerei Mit Anteilen von rund 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), 27 Prozent der Staatseinnahmen und 52 Prozent der Exporterlöse wurde der Fischereisektor zum zentralen Faktor der Volkswirtschaft. Mittlerweile ist er bedeutender als der Bergbau. Offiziell sind an den kommerziellen Fängen rund Kleinschiffe, eine semi-industrielle sowie eine industrielle Flotte beteiligt. Darüber hinaus wird in den Küstengewässern und am Senegal-Fluss, oft mit nichtmotorisierten Booten, traditionelle Fischerei betrieben. Mit EU-Geldern wurde in jüngerer Zeit die Instandsetzung beziehungsweise Modernisierung der Fangflotte und die Ausrüstung sowie der Aufbau inländischer Verarbeitungskapazitäten ausgebaut wurde als staatliche Interessenvertretung unter anderem gegenüber ausländischen Verhandlungspartnern die Fédération Nationale de Pêche (FNP) gegründet. Mauretaniens Küstengewässer (200-Meilen-Zone) zählen zu den fischreichsten der Welt. Wegen der umfangreichen Fangaktivitäten, unter anderem auch durch von den Behörden genehmigten Schiffen aus EU-Staaten (1996 Abschluss eines fünfjährigen Abkommens für eine Gegenleistung von 266 Millionen ECU), rückte jedoch das Problem der Überfischung ins Blickfeld. Um die Regeneration der Bestände zu ermöglichen, verfügte die Regierung im September 1997 eine vorübergehende Fangpause. Gegen Fischer aus dem Senegal ging die Küstenwacht gewaltsam vor. Die daraus resultierenden zwischenstaatlichen Spannungen konnten indes Anfang 1998 beigelegt werden. Naturgefahren Im März/April fegt ein heißer, trockener, sandiger Schirokko-Wind über das Land. Ansonsten herrschen Dürren. Umweltprobleme Übergrasung, Abholzung und Bodenerosion, verschlimmert durch Dürre, tragen zu Verwüstung bei. Zudem sind die Trinkwasserressourcen sehr begrenzt. Quellen: u. a. FAO, UNESCO, Wikipedia, CIA Factbook 11

12 Quellentext 3 Wirtschaft, Gesundheit und Soziales Klima Insgesamt ist das Klima konstant, trocken, heiß und staubig. Die Niederschläge nehmen nach Süden hin zu und damit auch die landwirtschaftliche Nutzbarkeit des Bodens und die Bevölkerungsdichte. Ausreichende Niederschläge fallen nur im Süden des Landes. Die 754 Kilometer lange Küste am Atlantischen Ozean hat eine starke Brandung vor einem flachen, sandigen Küstenstreifen, der mit Ausnahme der Städte Nouakchott und Nouadhibou keine Anlegemöglichkeit für größere Schiffe bietet. Landwirtschaft: 50 Prozent (2001) der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft. Aufgrund der Wüste (fast 60 Prozent der Staatsfläche) und ihrem Klima hat Mauretanien keine realistische Chance, in Zukunft die Eigenversorgung an Nahrung zu sichern. Nur 0,48 Prozent (2005) der Staatsfläche, fast ausschließlich am Senegal-Fluss im Süden, können häufig auf Subsistenzbasis als Ackerland genutzt werden. 38 Prozent davon sind im südlichen Steppengürtel für meist nomadische oder halbnomadische Viehzucht nutzbar. Die Abhängigkeit von Lebensmittelimporten (beispielsweise Reis aus asiatischen Ländern) ist existenziell. Nicht nur klimatische Extreme wie Dürre oder (paradoxerweise) Überschwemmungen am Senegal-Fluss beeinträchtigen die Produktion. Die Entwicklung wurde auch durch traditionelle Wertevorstellungen, tributäre Herrschaftsstrukturen und mittlerweile im Rahmen der IWF-Weltbank- Strukturanpassungstherapie reduzierte staatliche Reglementierungen behindert. Wegen wetterbedingter Produktionsausfälle und einer Heuschreckenplage in 2004 stellte das UN-World-Food-Programme für Mauretanien Nothilfen zur Verfügung. 12

13 Wirtschaft im Überblick Mauretanien ist eine stark agrarisch orientierte Volkswirtschaft mit vielen Arbeitnehmern im Dienstleistungsbereich. Landwirtschaft und Fischerei erzeugen gegenwärtig etwa ein Viertel des BIP, Dienstleistungen etwa 46 Prozent, die Industrie 29 Prozent. Bedeutende Anteile erwirtschaftet auch der Bergbau. Die Nutzung der Eisenerzvorkommen macht schätzungsweise 15 Prozent des BIP und rund 40 Prozent der Exporterlöse Mauretaniens aus. Während Staat und herrschende Eliten primär von Bergbau und kommerziellem Fischfang getragen werden, lebt die Bevölkerung weitgehend vom Ackerbau, von Viehzucht und traditionellem Fischfang sowie Erwerbstätigkeit im so genannten informellen Sektor (das Geldverdienen mit Gelegenheitsarbeiten und einfachen Dienstleistungen ohne Verträge). Es herrscht extreme Armut. Die seit Mitte der 80er Jahre vom IWF und der Weltbank durchgesetzte Strukturanpassung konnte die ökonomische Basis bis heute nicht verbreitern. Es gelang aber in den 90er Jahren, einige wirtschaftliche Rahmendaten (BIP-Wachstum, Leistungsbilanz, Inflation) trotz sozialer und politischer Spannungen günstig zu beeinflussen. In 2004 betrug das BIP drei Prozent. Die Wirtschaftsstruktur blieb allerdings mit ihrer Konzentration auf Bergbau und Fischfang ungünstig. Geplant ist für die nächsten Jahre eine Armutsbekämpfung, die die Arbeitnehmer im informellen Sektor einschließt. Ziel ist es, neue Einkommensquellen und Arbeitsplätze zu schaffen. Da Mauretanien ohne ausländische Finanzhilfe seine Probleme nicht bewältigen kann, wird diese auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Die Auslandsverschuldung betrug ,5 Milliarden US-Dollar. Volksbildung Säulen des Schulsystems sind die sechsjährige Grundschul- und die ebenfalls sechsjährige zweistufige Sekundarschulausbildung. Neben staatlichen Schulen haben Koranschulen erhebliche Bedeutung. In Nouakchott gibt es zudem eine Universität, eine Verwaltungshochschule, eine Meeres- und Fischereifachhochschule, ein Zentrum für Techniklehre, eine Hochschule für Islamstudien und ein Wissenschaftsinstitut. Hauptunterrichtssprache ist Arabisch, Bildungssprache zudem Französisch. Die fünfte Klasse erreichten im Jahr 1999/ Prozent der Schüler (68 Prozent Jungen, 55 Prozent Mädchen). Obwohl keine Schulpflicht besteht, stieg die Einschulungsquote an Grundschulen 2000/ 2001 auf 64 Prozent (66 Prozent Jungen; 62 Prozent Mädchen), während sie an Sekundarschulen lediglich 14 Prozent (16 Prozent Jungen; 13 Prozent Mädchen) erreichte. Die Analphabetenrate betrug Prozent, davon 70 Prozent Frauen und 40 Prozent Männer. 2000/2001 unterrichteten an Grundschulen Lehrer, davon 24 Prozent Frauen. Das Verhältnis von Lehrer zu Schüler beträgt 1:42. An allgemeinen Sekundarschulen unterrichteten Lehrer (davon 10 Prozent Frauen) in einem Verhältnis von Lehrer zu Schüler von 1:28, an Berufsschulen 105 Lehrer Schüler. Gesundheitswesen Schlechte hygienische Bedingungen, schmutziges Wasser, Unter- und Fehlernährung sowie unzureichende medizinische Versorgung (Mangel an Einrichtungen, Personal und Ausstattung sowie am Zugang zu Wasser und Sanitäreinrichtungen) haben einen insgesamt unbefriedigenden Gesundheitszustand der Bevölkerung zur Folge. Die Kindersterblichkeitsrate pro Lebendgeburten lag 2005 bei 71. Häufigste Erkrankungen mit Todesfolge sind Erkrankungen der Atemwege (darunter Tuberkulose) und des Verdauungsapparats (wie etwa Cholera, Ruhr), Malaria (vor allem im Süden) und Masern wurden Fälle von HIV/Aids registriert. Im Jahr 2000 starben von Malariakranken , und an Tuberlose erkrankten (2001) 209 Menschen. Bei der medizinischen Versorgung besteht ein erhebliches Gefälle zwischen Stadt (vor allem Nouakchott) und Land. Mit Unterstützung der Weltbank soll in den kommenden Jahren die Grundversorgung verbessert werden. Medizinische Einrichtungen und Personal 1995 gab es rund 200 Ärzte, 20 Zahnärzte, 819 Krankenschwestern, 141 Hebammen und 6 Apotheker stieg die Zahl der Ärzte auf 270. Rundfunk und Fernsehen Das staatliche Office de Radiodiffusion et Télévision Mauritanie (ORTM) hält das Monopol bei Rundfunk und Fernsehen. Es ist Betreiber von Radio Mauritanie und der im Aufbau befindlichen Fernsehanstalt Télévison de Mauritanie. Seine fünf Sender strahlen Hörfunkprogramme in französischer und arabischer Sprache sowie in den Sprachen Wolot, Tukulo und Sarakole aus. Empfangen werden kann auch internationales Satellitenfernsehen sowie seit 1998 das Hörfunkprogramm Deutsche Welle. Das Internet nutzen rund Mauretanier. Quellen: u. a. UNESCO, Wikipedia, CIA Factbook 13

14 Quellentext 4 Kultureller Hintergrund Die Geschichte Mauretaniens reicht zurück in die Zeit vor Christi Geburt. Schwarze Hirtenvölker weideten ihr Vieh, bevor die Sahara alles Grün verschluckte. Religiöse Berber aus dem heutigen Marokko und kriegerische Araber aus dem Nordwesten Afrikas bestimmten nach und nach die Geschicke im Land der Mauren. Heute bemüht sich die Regierung, den Anschluss an eine moderne, kommunikative Welt nicht zu verpassen. Berber und Araber rücken vor Elfhundert Jahre nach Christus machten sich die Berber aus dem Norden (Almoraviden) auf, um den Islam in den Westen und Süden der Saharaländer zu bringen. Sie gehörten der Rechtsschule der Malikiten an. Weitere dreihundert Jahre später fielen militärisch überlegene Wüstenbewohner, die Araber, aus dem Süden Marokkos in Mauretanien ein. Sie hatten zwar die besseren Waffen und mehr Kamele, doch die Berber hatten Geld und mächtige religiöse Führer. So schlossen die beiden Völker einen Gesellschaftsvertrag. Die Araber hatten das Privileg, Waffen zu tragen, mussten sich aber verpflichten, das Land militärisch zu schützen. Im Gegenzug wurden die Berber als Hüter des wahren Glaubens anerkannt und durften Recht sprechen. Die schwarze Urbevölkerung hatte keine Privilegien, im Gegenteil: Ihre Mitglieder wurden nicht selten von den Herrschern ihres Landes als Sklaven gehalten oder verkauft. 14

15 Die vielen Sprachen der Mauren Das Volk mischte sich zu Mauren, die oberen Schichten blieben unter sich. Im 17. Jahrhundert hatten sich zwei gesellschaftliche Spitzen gebildet: Die Hassan, die militärische und politische Elite der Araber, und die Zawaya, der Religions- und Geldadel der Berber. Eine gemeinsame Verkehrssprache, das Hassaniyya, machte die Verständigung im Alltag möglich. Die schwarze Urbevölkerung hingegen blieb bei ihren Sprachen, dem Fulfulbe, Wolof und Soninke. Während der französischen Kolonialherrschaft mussten die Mauretanier zwangsläufig die Sprache ihrer Herren lernen, die bis heute als Sklavensprache verpönt ist. Um sich mit den anderen ehemaligen französischen Kolonien in Westafrika und mit Europa zu verständigen, blieb Französisch neben Hassaniyya mauretanische Verkehrssprache. Die offizielle Amtssprache ist Arabisch. Leben im Clan Verwandtschaftliche Beziehungen waren lebenswichtig in der Wüste. Keine Nomadenfamilie war je auf sich allein gestellt. Stets war sie Teil des gesamten Clans, der bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten, wie zum Beispiel dem Verlust vieler Tiere, einsprang. Je nach Größe der Herden benötigten die Familien unterschiedlich viele Arbeitskräfte. Deshalb lebten die Kinder nicht selten zeitweise bei einem Onkel oder einer Tante, um zu helfen. Viele Tiere bedeuteten gleichzeitig ausreichend Nahrung, und so war dieser Kindertausch nicht mit Nachteilen verbunden. Mauretanien heute 1960 befreite sich Mauretanien von der französischen Kolonialherrschaft. Stolz erhielt das Land seine erste republikanische Verfassung. Doch sein erster Präsident Mokhtar ould Daddah (1961 bis 1978) unterdrückte die demokratischen und oppositionellen Strömungen, bis nur noch eine Einheitspartei übrig war. Daddah lockerte die engen Beziehungen zu Frankreich und seinen Nachbarn, den ebenfalls ehemaligen französischen Kolonien Senegal und Mali, denn die politische Führung des Landes war arabisch. Sie schloss sich lieber der Arabischen Liga an (1973). Drei Jahre später hatte Mauretanien jedoch Ärger mit seinen arabischen Verbündeten: 1975 hatten die Spanier die Westsahara verlassen, und 1976 besetzten Mauretanien und Marokko das Gebiet im Süden und Norden. Während der Zeit des politischen Vakuums hatte sich in dem Wüstenstreifen aber eine Befreiungsarmee gebildet: die Polisario. Sie kämpfte mit algerischer Unterstützung für die Unabhängigkeit der Westsahara. Daddah brach die diplomatischen Beziehungen zu Algerien gegen den Willen seiner Partei ab übernahm das Militär gewaltsam die Macht, und zwei Jahre später verzichtete Mauretanien auf seinen Anspruch an der Westsahara. Die diplomatischen Beziehungen zu Algerien wurden wieder aufgenommen, dafür aber ein Verteidigungsabkommen mit Marokko gekündigt. Dies führte zu Streitigkeiten, die auch nicht beigelegt werden konnten, als Mauretanien Mitglied der Maghreb-Staaten (Marokko, Algerien und Tunesien) wurde. Schließlich putschte das Militär 1984 ein zweites Mal. Der damalige Oberst Maaouiya ould Sid Ahmed Taya übernahm die Macht und versöhnte sein Land wieder mit Marokko erhielt Mauretanien seine zweite Verfassung. Oppositionsparteien wurden wieder zugelassen und der Islam zur Staatsreligion erhoben. Demokratische Wahlen 1992, 1996 und 1999 bestätigten Taya im Amt. Im August 2005 fand ein unblutiger Putsch statt. Daraufhin führte der Col. Ely ould Mohamed Vall einen Militärischen Rat ein. Quellen: u. a. UNESCO, Wikipedia, CIA Factbook 15

16 Quellentext 5 Ein Tag im Leben von Aischa Aischas (9) Familie besteht aus Vater Omar, Mutter Mariamden, den Geschwistern Taleb (12), Seynabu (7), Yunus (5), Brahi (2) und Haua (1). Sie wohnen im Außenviertel Arafat der Hauptstadt Nouakchott in einer einfachen Holzhütte mit einer Latrine, die sie auf ihrem kleinen Grundstück errichtet haben. 16

17 Der Tagesablauf 5.00 Uhr Der Muezzin ruft von der Moschee; Vater Omar wacht auf und duscht in der Latrine mit Wasser aus einem Eimer. Anschließend weckt er seinen Sohn Taleb und seine Frau Mariam, um zu beten Uhr Mutter Mariam kocht Wasser auf dem Kohleöfchen, um Tee zu machen. Aischa kauft Tee, Zucker, Minze und Brot im Laden nebenan. Vater Omar ist schon zur Arbeit gegangen: Gemeinsam mit vier anderen Männern stellt er Hohlblocksteine her, die sie anschließend zu den Baustellen transportieren Uhr Taleb und Aischa gehen zur Schule. Mehr als 100 Kinder sitzen auf dem Sandboden im Klassenzimmer. Die Schule ist eine Baracke. Nur der Lehrer hat einen selbstgezimmerten Stuhl, und nur er hat ein Schulbuch. Mariam füttert Baby Haua und badet die größeren Kinder Uhr Mariam bindet Baby Haua auf den Rücken und geht mit einem Eimer als Einkaufstasche auf den Markt. Sie kauft Reis, Fisch und etwas Gemüse. Auf dem Heimweg besucht sie eine Verwandte. Seynabu bleibt zu Hause, beaufsichtigt die Kinder, kehrt den Hof und wäscht die schmutzige Kleidung Uhr Mariam bereitet das Essen vor: Reis verlesen und waschen, Fisch entschuppen und ausnehmen, Gemüse putzen, Kohle kaufen. Seynabu hilft, wo sie kann, vor allem aber schaut sie nach den Kindern Uhr Vater Omar und zwei seiner Kollegen kommen zum Essen; Taleb kommt aus der Schule. In einer großen Schüssel wird auf dem Boden das Essen serviert: Reis und Fisch ( Techeob-O-Tschenn ). Dazu wird vor dem Essen die rechte Hand gewaschen, dann mit ihr wird gegessen (auch die Linkshänder!). Anschließend werden beide Hände gewaschen. Nach dem Essen kocht Mariam Tee, und Aischa wäscht das Geschirr. Die Erwachsenen duschen und beten Uhr Taleb ist zurück von der Schule. Er sitzt mit Aischa auf dem Boden neben Mutter, die Reis für das Abendessen verliest. Sie machen Hausaufgaben, und die Mutter hilft ihnen gelegentlich. Als sie fertig sind, geht Taleb zu seinem Freund, der einen Ball hat, um Fußball zu spielen. Aischa trifft sich mit Freundinnen Uhr Es wird dunkel. Vater Omar kommt müde heim. Er spielt einige Minuten mit den Kindern und duscht. Ein Nachbar kommt, um ein Treffen des Nachbarschaftskomitees für den selben Abend anzukündigen. Im Hof, unter freiem Himmel, sind einfache Matten ausgelegt, auf denen sie zusammensitzen und Neuigkeiten austauschen Uhr Zum Abendessen gibt es nochmals Reis, Fisch und Tee. 21 bis Uhr Omar und mehrere andere Männer treffen sich, um zu beraten, wie sie den Zustand ihrer Barackenschule verbessern können. Sie einigen sich, monatlich in die Schulkasse einzuzahlen, um damit Tafeln, Schulbücher und Bänke zu kaufen. 17

18 Quellentext 6 Straße der Hoffnung von WORLD VISION Die Straße der Hoffnung führt durch die WORLD VISION-Projektgebiete Arafat und El Mina, zwei Stadtviertel von Nouakchott, der Hauptstadt der Islamischen Republik Mauretanien. Nouakchott liegt an der westafrikanischen Atlantikküste, 400 Kilometer nördlich von Dakar, Senegal. Die mauretanische Bevölkerung wird derzeit auf 3,1 Millionen geschätzt, wovon fast in der Haupstadt Nouakchott leben. Etwa 90 Prozent der Landesfläche werden von der Sahara dominiert. Es bleibt nur ein schmaler Grünstreifen im äußersten Süden des Landes entlang dem Senegal-Fluss und der südöstlichen Grenze zu Mali. Diese Region und die mauretanische Atlantikküste, die sich vom Senegal bis zur Westsahara erstreckt, bieten Perspektiven für eine wirtschaftliche Entwicklung. Projektlaufzeit Arafat El Mina Oktober 1997 bis vorauss. September 2013 Oktober 1999 bis vorauss. September 2015 Bewohner in den Projektgebieten 1993: : : : : : Volksgruppe Sprache Mauren, Fulas, Wolof Hassaniya (mauretananische Araber), Pulaar, Wolof 18

19 Warum brauchen die Menschen Hilfe? 1973 und 1984 erlebte Mauretanien verheerende Dürreperioden. Tausende von Menschen flüchteten in die Städte. Die Stadtflucht brachte der Hauptstadt Nouakchott den Beinamen größtes Flüchtlingslager Afrikas ein. Seit 1960 ist die Einwohnerzahl von ursprünglich auf heute sprunghaft angestiegen. Diese massive Verstädterung bewirkte einen engeren Kontakt der verschiedenen ethnischen Gruppen und einen Anstieg der sozialen und politischen Probleme. Kombiniert mit der Tatsache, dass mit Ausnahme von Fisch praktisch alle Güter des täglichen Lebens importiert werden müssen, führt dies zu Schwierigkeiten, vor allem für allein erziehende Frauen, sich und ihre Kinder ausreichend zu versorgen. Unter den neuen Stadtrandbezirken ist Arafat flächenmäßig der zweitgrößte, jedoch der am dichtesten besiedelte. Am Südrand von Nouakchott gelegen, ist er seit 1989 als Stadtteil ausgewiesen, besteht jedoch nur aus Sanddünen. Von den mittlerweile rund Einwohnern leben über 50 Prozent auf bisher nicht offiziell zugeteiltem Land: Die Behausungen der Familien mit je etwa acht Mitgliedern sind provisorischer Art und völlig ungenügend. 90 Prozent der Hütten sind ohne fließendes Wasser, Strom oder sanitäre Anlagen. Durch die Küstennähe und dem versalzenen Grundwasser ist der Bau von Brunnen fast unmöglich. Trinkwasser wird entweder an öffentlichen Entnahmestellen oder von fliegenden Händlern per Eselskarren verkauft. Dabei kostet ein 200-Literfass einen durchschnittlichen Tageslohn. Medizinische Versorgung ist für die meisten ein Luxus. Insgesamt existieren 27 Schulen in Arafat. Eine Hälfte sind gemauerte Gebäude, die andere sind Baracken. Der Unterricht findet in zwei Schichten statt (Vormittags und Nachmittags). Die Klassenräume sind mit je 100 Schülern völlig überlastet. Die Situation in den Schulen ist Ausgangspunkt für die Arbeit von WORLD VISION Deutschland. Auswirkungen von WORLD VISION-Projekten in Mauretanien für Aischas Familie Kleinunternehmen Vater Omar und seine Kollegen arbeiten seit mehreren Jahren zusammen. Ihre Anfrage nach einem Darlehen wurde bewilligt, und sie konnten mit dem Geld Schubkarren, Schaufeln und einen Eselskarren kaufen, was ihre Produktivität steigerte. In sechs Monaten konnten sie das ganze Darlehen zurückzahlen und verdienen jetzt so viel, dass alle die Nahrungsmittelkosten ihrer Familien decken können. Sie wollen ein zweites Darlehen beantragen, um ihre Arbeit weiter zu verbessern. Alphabetisierung Mutter Mariam war nie in der Schule. Die Frau des Vorsitzenden des Nachbarschaftskomittees wurde von WORLD VISION als Lehrerin ausgebildet. Mariam ist eine der 15 Frauen, die sich nun drei Mal pro Woche zum Unterricht treffen. Mariam kann nun schon genug lesen, um ihren Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen. Außerdem lernte sie schon Zahlen und einfache Rechenschritte, so dass sie auf dem Markt nachrechnen kann, ob der Verkäufer ihr den richtigen Preis nennt. Jugend Bis vor kurzem gab es im Viertel kein Freizeitangebot für Jugendliche. Jetzt aber fangen sie an, sich in Gruppen zusammenzutun, um Theater zu spielen oder Musik zu machen. Manche veranstalten Info- und Diskussionsabende oder Straßensäuberungsaktionen zugunsten der Umwelt. Jedes Wochenende treten zwei Mannschaften im Fußball auf einem Sandplatz gegeneinander an. Gesellschaftliche Aktivitäten Vater Omar ist Vorsitzender des Nachbarschaftskomittees. Dies entstand vor einigen Jahren, als WORLD VISION-Mitarbeiter mit Bewohnern des Viertels deren Probleme besprachen und gemeinsam überlegten, wie sie die Situation verbessern könnten. Damals bauten sie in Eigeninitiative die Schule und fingen Elternbeiratssitzungen an. Nun treffen sie sich regelmäßig, um anliegende Fragen zu besprechen: Brunnen sollen gebohrt werden, Geräte für die Landwirtschaft werden besorgt. Man versucht, sich gegenseitig zu helfen. 19

20 Klassenstufen 5 bis 7 Arbeitsblatt 1 Was machen Aischa und ihre Familie am Tag, bis sie schlafen gehen? Vater Omar: Mutter Mariam: Aischa: Geschwister: Wie verläuft ein Tag im Leben von Aischa? morgens: abends: Wie unterscheidet sich Aischas Leben von deinem? Aischa 20

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