Den Menschen Hoffnung geben: Werke und Kirche als Partner

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1 Mitteilungen der evangelischen Werke für die Kirchgemeinden Nr Den Menschen Hoffnung geben: Werke und Kirche als Partner ACT alliance / Paul Jeffrey

2 2 contigo Nr INHALT contigo Mitteilungen der evangelischen Werke für die Kirchgemeinden Herausgegeben von Brot für alle, HEKS, Mission 21 und den OeME-Fachstellen Erscheint viermal jährlich im März, Juni, September und Dezember ISSN DOSSIER S4 9 Partnerschaft im gleichen Geist act aliance/paul Jeffrey Brot für alle Bürenstrasse 12, Postfach 1015, 3000 Bern 23 Tel , Fax Mail: Web: Spendenkonto: HEKS Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Seminarstrasse 28, Postfach, 8042 Zürich Tel , Fax Mail: Web: Spendenkonto: Brot für alle, HEKS und Mission 21 öffnen den Kirchgemeinden das Fenster zur Welt. Eine Kirche ohne die Werke wäre ärmer, hält Jeanne Pestalozzi-Racine fest. Die kirchliche Verankerung gehöre aber auch zu deren Identität, schreibt der Theologe Peter Bühler. Für die Theologin Mary Kategile, Mbey, Tansania, macht die Liebe Gottes zu den Menschen die Gemeinsamkeit. Werke im Norden und Kirche im Süden seien Partner im Dienste Gottes. Gemeinsam bringe Erfolg, so wie den Fischern in Myanmar auf dem Bild. uw BROT FÜR ALLE S10 Honduras: Gegen eine Politik zu Lasten der Armen S11 Dank Konzernverantwortungsinitiative Menschenrechte weltweit besser schützen S13 «Wut, Hunger, Wandel» hochkarätige Tagung im September HEKS S14 Fachkräftepotential der Migrantinnen und Migranten nutzen S16 Flüchtlingssonntag: Zuflucht gewähren Menschen schützen S17 Patenschaften für zwölf Projekte Mission 21 Evangelisches Missionswerk Basel Missionsstrasse 21, 4009 Basel Tel , Fax Mail: Web: Spendenkonto: OeME-Fachstellen der Kantonalkirchen Web: Redaktion Michael Schlickenrieder (ms), Mission 21 Peter Dettwiler (ped), OeME Olivier Schmid (os), HEKS Urs Walter (uw), Brot für alle Redaktionsleitung Urs Walter Tel Bürenstrasse 12, Postfach 1015, 3000 Bern 23 Mail: Adressänderungen und Abonnementsverwaltung Administration Brot für alle Bürenstrasse 12, Postfach 1015, 3000 Bern 23 Mail: Tel Fax Layout grafik.trieb, 2560 Biel Druck rubmedia, 3084 Wabern MISSION 21 S18 Jochen Kirsch: Wirkungsorientiert denken in der Entwicklungszusammenarbeit S19 Als Lehrerin in Afrika: Die 100-jährige Elisabeth Debrunner erzählt S20 Hilfe für Nigeria wird weiter verstärkt HINWEISE UND MEDIENTIPPS S22 Agenda und Nachrichten S23 Bücher- und Filmtipp Titelbild: Hand in Hand bereiten die beiden Fischer in Karonga, am Ufer des Malawisees im Norden von Malawi, in der Abenddämmerung ihre Netze vor. uw Rückseite: Der Bube aus Kubang Gajah, Region Aceh in Indonesien, prüft sein Netz. Ob ihm der Himmel Fischerglück beschert, ist nicht bekannt. uw

3 contigo Nr EDITORIAL Visionen Hoffnung Humor Peter Dettwiler, OeME zvg Natürlich wollte auch Jeanne Pestalozzi als Teil der 68er-Generation die Welt definitiv zum Besseren verändern. Doch heute weiss sie, «dass der Kampf um mehr Gerechtigkeit wohl nie aufhören wird.» Auch ich habe diese Entwicklung miterlebt. Die 60er- Jahre meine Teenager Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs, der Utopien, der Visionen von einer besseren Welt. Wir waren die erste Nachkriegsgeneration, die nach vorn blickte und die Igelstellung einer engen, selbstgefälligen Schweiz aufbrechen wollte. Die «Dritte Welt» rückte ins Blickfeld. Ihr musste und konnte geholfen werden. Entwicklung war möglich und notwendig. Und es war bald klar, dass es auch um gerechte Strukturen und faire Handelsbeziehungen ging. Ja: Wir wollten eine bessere, eine gerechtere Welt und glaubten daran. Wo sind die Visionen von damals? Waren es bloss Luftschlösser? Die bequeme Aufteilung in drei Welten ist verschwunden. Wir leben ohne Zweifel in einer Welt, in der je länger je mehr alle miteinander vernetzt und voneinander abhängig sind. Eine komplexe Welt. Die Entwicklung zu einer gerechteren Welt scheint ein langer und schwieriger, manchmal aussichtsloser Prozess zu sein. Die Arbeit in unseren drei landeskirchlichen Werken ist professioneller, nüchterner und vielleicht auch ehrlicher geworden. «Es braucht Demut, Bescheidung und Humor» für diese grosse Herausforderung hält Pierre Bühler in seinem Beitrag im Dossier fest. Humor, der sich selbst und die eigenen Anstrengungen nicht zu ernst nimmt. Ernst zu nehmen sind dagegen die Nöte der Menschen. Das sieht Mary Kategile aus Tansania schon bei Jesus verwirklicht. Und genau da, bei seinem Leben und seiner Botschaft, findet sich auch der Ursprung der Hoffnung für eine bessere Welt. Für diese eine «Welt des Teilens» engagieren wir uns auch heute noch! Mit diesem Editorial verabschiedet sich Peter Dettwiler. Wir danken ihm für seine kompetente, sorgfältige und auf das wichtige Zusammenspiel der Werke mit den OeME-Fachstellen ausgerichtete Mitarbeit im Redaktionsteam «contigo» und zuvor in der Vorgängerpublikation «Informell».

4 4 contigo Nr DOSSIER WELTWEIT Die Vision vom Übernächsten Peter Dettwiler Jeanne Pestalozzi-Racine ist eine Frau der Kirche und eine Frau der kirchlichen Werke mit weitem Horizont: «Die Arbeit in der Kirche ist ungemein breitgefächert.» Und, ergänzt sie als Präsidentin von Brot für alle, «die weltweite Dimension beflügelt.» Die Arbeit auf der strategischen Ebene hat Jeanne Pestalozzi immer schon fasziniert. Das begann bereits in der Kindheit mit der Lektüre von Mutters Konsumentinnenzeitschrift. Das weckte Interesse für die Zusammenhänge hinter den Einkaufsregalen. Ein Schlüsselerlebnis für ein besseres Verständnis der weltweiten Dimension von Kirche war die Teilnahme an der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen 1998 in Harare, Simbabwe, als Delegierte des Schweizerischen Kirchenbundes SEK. Mit dem damaligen Zentralsekretär von Brot für alle, Christoph Stückelberger, habe sie nächtelang Anträge bearbeitet. «Es war ein einmaliges Erlebnis. Kirche weltweit in ihrer unglaublichen Vielfalt von Kulturen, Konfessionen, Farben, Theologien, Liturgien und Liedern.» Sie habe in diesem bereichernden Austausch das einzigartige Potential des Evangeliums entdeckt. Demgegenüber bedauert sie manchmal die Selbstbescheidenheit unserer Kirchen in der Schweiz. «Sie könnten doch das Eigene unbekümmerter in die säkulare Gesellschaft einbringen», wünscht sich Pestalozzi. Jeanne Pestalozzi-Racine Am Puls der Werke Obwohl heute ganz dem einen Werk Brot für alle verpflichtet, ist Jeanne Pestalozzi ebenso mit HEKS und Mission 21 verbunden. Als ihr im Zürcher Kirchenrat 1999 das Ressort Werke und Beiträge anvertraut wurde, war für sie klar, dass sie sich intensiver mit der Arbeit der Hilfswerke vertraut machen würde. Die kirchliche Verankerung dieser Werke ist ihr nach wie vor wichtig. «Brot für alle ist entwicklungspolitisch ausgerichtet, aber ihr Auftrag ist in der christlichen Sozialethik verwurzelt. Und im Süden haben wir Kontakte zu zahlreichen Kirchen.» Wegweisend für das bessere Verständnis der Arbeit von Mission 21 war die Teilnahme am Jubiläum zur fünfzigjährigen Unabhängigkeit der Presbyterianischen Kirche von Kamerun im Jahre Dort verstand sie die gesellschaftstragende Rolle der Kirchen in Afrika mit ihrer Erwachsenenbildung, den Schulen und Spitälern. «Es ist wichtig, diesen Kirchen gegenüber präsent zu bleiben und Partnerschaft zu leben. Es ist eine grosse Chance, um Verständigung über Grenzen hinweg zu üben. Ohne diese gibt es letztlich keinen Frieden.» Auch mit HEKS war die damalige Kirchenrätin vor Ort, um die Projekte in Indien und in Osteuropa persönlich kennen zu lernen. Als die langjährige Zusammenarbeit mit den Kirchen Osteuropas auf dem Prüfstand war, setzte sie sich erfolgreich mit ihrer gewohnt freundlichen aber hartnäckigen Art für die Fortführung dieses Mandats ein. Ein Auftrag drei Werke «Unsere Kirchgemeinden können stolz sein auf ihre drei Werke. Sie sind Teil der Kirche und gleichzeitig ihre Botschafter an vielen Brennpunkten der Welt. Die Kirchen haben sich diese Instrumente erarbeitet, das ist Teil ihrer Mission.» Doch Jeanne Pestalozzi weiss, dass diese Sicht nicht selbstverständlich ist, sondern ständige Bewusstseinsarbeit verlangt. Aber die Kirchgemeinden haben mit den Werken auch wichtige Partner, die ihnen das Fenster zur Welt öffnen und ihr diakonisches Handeln ausweiten. Die Solidarität der Kirchgemeinden mit den landeskirchlichen Werken, die in der Kirchenordnung verankert ist, muss indes immer wieder in Erinnerung Brot für alle

5 contigo Nr DOSSIER 5 gerufen werden. Sie lässt den oft gehörten Vorwurf nicht gelten, dass sich bei den landeskirchlichen Werken zu viel Professionalität breitgemacht und die Freiwilligenarbeit verdrängt habe. «Zum Glück machen die Werke vor Ort professionelle Arbeit. Das gehört zu ihrer Verantwortung. Gut gemeint genügt nicht. Dafür ist die Aufgabe zu anspruchsvoll und zu komplex.» Zugleich ist sie überzeugt: «Die kirchliche Verankerung unserer Werke ist für diese unabdingbar. Sie gehört ist Ausdruck eines unermüdlichen Engagements auf der Basis des Evangeliums. Als Mutter und Grossmutter hat Pestalozzi einen Draht zur jüngeren Generation. Sie sieht auch bei jungen Leuten eine wachsende Sensibilität. «Man will nicht Teil eines Systems sein, das schadet sei es anderen Menschen oder der Umwelt. Immer mehr Menschen prüfen ihr eigenes Verhalten, reduzieren den Fleischkonsum, leisten ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt.» Weltkirchenrat / Geronimo Desumala Gemeinsame Arbeit für den Übernächsten und für Übermorgen. In Samoa wird eine Kokosnuss als Symbol für Widerstandskraft und Hoffnung den Fluten übergeben (Dessima Williams, frühere UN-Botschafterin, l., Christiana Figueres, UN-Konvention zum Klimawandel). zu ihrer Identität. Kirchgemeinden sind weit mehr als Spendensubstrat, ihre Mitarbeitenden und Freiwilligen hüten und bewahren den evangelischen Auftrag.» Doch auch umgekehrt sind für Pestalozzi die landeskirchlichen Werke unverzichtbarer Bestandteil einer Kirche, die das Evangelium predigt und lebt. «Von den Kirchen wird erwartet und traut es ihnen auch zu, dass sie sich im Weltsüden glaubwürdig engagieren.» Visionen für die Zukunft Natürlich wollte auch sie als Teil der 68er-Generation die Welt definitiv zum Besseren verändern, meint Jeanne Pestalozzi lachend. Heute jedoch sei ihr bewusst, dass der Kampf um mehr Gerechtigkeit wohl nie aufhören werde. «Aber er ist nicht hoffnungslos! Es gibt Fortschritte in Ländern des Südens, etwa in der Bildung. Ohne Hoffnung wäre ich tot.» Es ist mehr als ein ansteckender Optimismus, den die Stiftungsratspräsidentin von Brot für alle ausstrahlt. Es Hat die Kirchenfrau einen Wunsch an die Kirchen? Hier denkt die sonst eher spontane Jeanne Pestalozzi einen Moment nach und meint dann: «Die Landeskirche hat ihre Stärke in der Nähe zur Bevölkerung und zur Gesellschaft vor Ort. Dort engagiert sie sich für das Wohl der Gemeinschaft und der Einzelnen. Das ist der konkrete Dienst am Nächsten. Doch es gibt auch eine Vision vom Übernächsten. Gerade der Übernächste ist die Überraschung und die eigentliche Herausforderung. Das ist schon im Evangelium so. Es ist die Herausforderung mit den Grenzen, mit jenen auf der anderen Seite der Grenze sei es in unserer Gesellschaft oder eben in anderen Ländern.» Jeanne Pestalozzi-Racine, geboren 1952, war von 1995 bis 2011 Exekutivmitglied der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich. Seit November 2011 ist sie Präsidentin des Stiftungsrates von Brot für alle, dem sie seit 2005 angehört.

6 6 contigo Nr DOSSIER SÜDSICHT Partner sein im Dienst Gottes Mary Kategile * Wie hängen Leben und Glauben zusammen, was verbindet Theologie und Entwicklungszusammenarbeit, wie zeigt sich Partnerschaft zwischen Nord und Süd? Persönliche Antworten gibt Mary Kategile, Theologin der reformierten Kirche Moravian Church in Tansania. Seit der Ankunft des Christentums in Afrika und im Besonderen in Tansania sind wir hier in Tansania wie auch unsere Missionspartner im Norden in einem ständigen Lernprozess. Die ersten Herrnhuter Missionare kamen vor 124 Jahren hierher. Auf sie geht die Moravian Church in Tansania zurück. Die Herrnhuter Kirche nahm grossen Aufschwung, sowohl bezüglich der Mitgliederzahl wie in geistlicher Hinsicht. Diese Entwicklung ist ein Segen und Grund zur Freude und Dankbarkeit für die Menschen in Tansania, ihre europäischen Missionspartner und Menschen in allen Teilen der Welt. Mary Kategile Die Verkündigung des Evangeliums bleibt spannend und herausfordernd zugleich. Der Dienst der Moravian Church in Tansania hat zwei Seiten: Auf der einen Seite erleben wir dieses gesegnete und anhaltende Wachstum der Kirche. Dabei wird die evangelistische Arbeit von allen mitgetragen. Aber wir sind auf der anderen Seite mit grossen Herausforderungen konfrontiert. Verkündigung in Wort und Tat Schon am Leben und Wirken unseres Herrn Jesus Christus können wir ablesen, wie er sich in seiner Verkündigung dem Menschen in seiner Ganzheit zuwandte. Die Sorge sowohl um das geistliche als auch physische Wohlergehen der Menschen war Teil seiner Mission. Von ihm können wir lernen, dass unser Dienst sich an den ganzen Menschen richten muss, soll er wirkungsvoll sein. Also Verkündigung in Wort und Tat. Die Verkündigung der guten Nachricht ist in diesem Teil der Welt angesichts der vielfältigen Nöte der Menschen eine anspruchsvolle Aufgabe. Die vielen Probleme in Tansania wie auch in anderen Ländern im Süden stellen eine grosse Herausforderung dar, wollen wir unser Leben und Handeln nach dem Evangelium richten. Der Schrei nach Hilfe begegnet uns überall. Die Menschen leiden an Armut, an Krankheiten wie Malaria oder HIV/Aids. Frauen und Kinder werden diskriminiert, Albinos getötet, Stammeskonflikte und Analphabetismus gehören zur täglichen Ungerechtigkeit in verschiedenen Lebensbereichen. Und das sind nur einige der vielen Herausforderungen. Unsere Kirche wie ihre Partner im Norden dürfen diese nicht ignorieren. Eine Kirche, die wirksam sein soll, muss sich bei der Verkündigung des Evangeliums daher nach dem Vorbild von Christus richten. Sie muss das Evangelium in Wort und Tat verkünden. Und es bedeutet, dass die Kirche die Nöte der Menschen an Leib und Seele ernst nimmt, wenn sie mit ihnen das Evangelium teilen will. zvg Das Motiv für unser Handeln In dieser Situation muss der Antrieb für unseren Dienst die Liebe sein. Und zwar eine Liebe ohne Bedingungen, so wie Jesus sie gelebt hat. Sicher braucht es finanzielle Mittel, um den Menschen zu helfen und sie zu unterstützen. Aber Geld allein genügt nicht. Vielmehr sollten Spenden wie Unterstützung ein Resultat unserer Liebe und unseres Engagements für die Menschen sein. Dieser Dienst der Kirche muss aus echter Liebe wachsen. Wer mit dieser Haltung gibt, trägt die begünstigte Person und ihre Nöte im Herzen, zeigt mir meine bescheidene Erfahrung. So erhalten Geben

7 contigo Nr DOSSIER 7 und Empfangen eine tiefere Bedeutung. Beide Seiten sind miteinander verbunden. Das verdeutlicht den Menschen, dass wir ihnen nicht bloss eine Spende aus unserem Reichtum oder Überfluss geben, sondern eine Gabe der Liebe. sind, dass beide nach dem Bild Gottes geschaffen, durch die Gnade Gottes gerettet und gerufen sind, in dieser Welt aus der Liebe Gottes durch Jesus Christus zu leben. Das lässt Differenzen schwinden und wir begegnen uns Brot für alle / Markus Amrein Gemeinsam zur Liebe Gottes Sorge tragen. Unterstützung aus einer solchen Verantwortung heraus wird Anerkennung und Dankbarkeit bewirken. So werden die Kirche in Tansania und ihre Partner im Norden erleben, was wahre Partnerschaft ist. Anspruchsvolle Partnerschaft Auch von unseren Partnern im Norden erwarten die Menschen der Moravian Church die obgenannte bedingungslose Liebe. Ich glaube, dass ihr Dienst umso wirkungsvoller ist, je mehr er von christlicher Liebe zu den Menschen Afrikas getragen ist. So werden wir wirklich zu Partnern. Und Partnerschaft ist umso tragfähiger, je mehr sie in der Liebe Christi gründet. Den grossen Graben, der sich politisch, kulturell und materiell zwischen uns in Tansania und unseren Partnern im Norden öffnet, müssen wir dabei ernst nehmen. Dennoch glaube ich an eine echte Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe wenn wir auf dem gleichen Fundament stehen und überzeugt partnerschaftlich. Zugleich wächst ein gegenseitiges Verständnis der je unterschiedlichen Situationen. Wenn du jemanden liebst, dann versuchst du auch, diese Person zu verstehen und zu akzeptieren. Wir von der Moravian Church in Tansania und unsere Partner im Norden sind gemeinsam dazu berufen, das Volk Gottes überall in der Welt zu lieben und ihm zu dienen. Nur in der Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat trägt unser Dienst Früchte. Friede und Segen für alle. * Mary Kategile ist ordinierte Pfarrerin und Dozentin an der Teofilo Kisanji University in Mbeya im Südwesten von Tansania, einer Institution der Moravian Church. Die Herrnhuter Kirche ist eine Partnerkirche von Mission 21. Kategile schloss ihr Theologiestudium 2008 ab mit einer Arbeit über die Ordination von Frauen in ihrer Kirche.

8 8 contigo Nr DOSSIER THEOLOGISCH Welt des Teilens (statt Welt zum Teilen) Pierre Bühler * Der evangelische Theologe Pierre Bühler macht sich Gedanken zur theologischen Begründung der Entwicklungszusammenarbeit. Braucht es eine solche Begründung? Und wenn ja, welche? Mitten in der Winternacht klopfte es an der Fensterscheibe. Eine hohle Stimme rief: «Ernst, kann ich bei euch übernachten?» Unser Vater stand auf und richtete im warmen Stall eine Ecke mit frischem Stroh ein. Der Betrunkene legte sich hin, nachdem er Zigaretten, Zündhölzer und Flasche abgegeben hatte. Am Morgen teilte er das Frühstück mit uns und konnte sich wieder auf den Weg machen, mit einer Mahnung, aber auch und vor allem mit einem Zeugnis. Unser Bauernhof als Notschlafstelle für Alkoholiker: Das hat mich früh geprägt, obschon die nächtliche Störung uns Kinder auch etwas beängstigte. Empfangen, aufnehmen, helfen, anstatt sich gegen das Elend abzuschotten, nichts sehen und hören zu wollen, die Leidenden auszugrenzen. Es wurden später Asylsuchende, Pierre Bühler Flüchtlinge, Sans-Papiers, aber auch weltweit Notleidende, etwa Strassenkinder in den südamerikanischen Grossstädten oder Waisenkinder von an Aids gestorbenen Eltern in Afrika. Es geht, im Kleinen wie im Grossen, um «eine Welt des Teilens», wie die Zeichnung von Mix & Remix anschaulich ausdrückt. «Ethische Evidenz» Hätte unser Vater seine nächtliche Hilfe theologisch begründen können? Hätte er dies nötig gehabt? Sicher gehörte das Helfen für ihn zur Praxis gelebten Glaubens. Aber war es nicht einfach spontan, selbstverständlich? Gehörte es nicht einfach, wie ich es später bei meinem Lehrer Ebeling lernte, zur «Evidenz des Ethischen»? Als ein Antworten auf menschliche Nöte? Das hat einiges für sich. Auch in der Entwicklungsarbeit geschieht vieles mit säkularer Motivation, und selbst in den kirchlichen Hilfswerken gibt es heute Mitarbeitende, die aus humanistischer Überzeugung an der Arbeit sind. Die Christen, die Kirchen sollten sich auch auf diesem Boden wiederfinden können, die Arbeit an der «Welt des Teilens» mit anderen teilen. Das heisst zwar nicht, dass der spezifische Bezug auf theologische Zusammenhänge der Entwicklungsarbeit verschwiegen werden soll. Nur sollte es nicht zu selbstherrlich geschehen, denn es könnte leicht zu einem verdächtigen Überbau werden. Es dürfte eher die bescheidene Gestalt eines Zeugnisses annehmen. Nicht verzweifeln Ob profan oder religiös, ob kirchlich oder säkular, alle, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind, wissen darum, wie wenig evident diese «Evidenz des Ethischen» ist. Warum träumen so viele mehr von einem «Aufteilen der Welt» als von einer «Welt des Teilens»? Warum herrschen weltweit Profit, Eigeninteresse, Ausbeutung, Unterdrückung, Ausgrenzung anstatt Begegnung, Respekt, Frieden, gegenseitige Hilfe? Daran kann man verzweifeln, wie es einmal Friederich Dürrenmatt zum Ausdruck brachte: «Gewiss, wer das Sinnlose, das Hoffnungslose dieser Welt sieht, kann verzweifeln, doch ist diese Verzweiflung nicht eine Folge dieser Welt, sondern eine Antwort, die man auf diese Welt gibt, und eine andere Antwort wäre das Nichtverzweifeln, der Entschluss etwa, die Welt zu bestehen, in der wir oft leben wie Gulliver unter den Riesen.» zvg

9 contigo Nr DOSSIER 9 An dieser Gabelung zwischen Verzweifeln und Nichtverzweifeln hat die theologische Begründung ein spezifisches Zeugnis abzulegen. Um den Mut gegen die Verzweiflung zu wappnen, kann sie Gründe in Anspruch nehmen. Vielleicht sind es nur Bilder, Visionen, die tragen, die nach vorne ziehen. Mitarbeiter Gottes «Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit», heisst es in Matthäus 6, 33. Aber was ist dieses Reich? Vielleicht einfach ein grosses Gastmahl mit allen Armen, Verkrüppelten, Blinden und Lahmen, die auf den Strassen und Gassen gefunden wurden (Lukas 14, 21). Aber auch Visionen, die uns «von hinten» nach vorne stossen, sind zu erwähnen: Gab es da nicht einmal einen Garten, der uns anvertraut wurde, damit wir ihn «bebauen und bewahren» (Genesis 2, 15)? Und verbindet uns nicht mit allen Geschöpfen dieses Gartens die vom Zürcher Kirchenhistoriker Fritz Blanke betonte Mitgeschöpflichkeit? Dass mit einem Gott gerechnet werden darf, ist die besondere Herausforderung der theologischen Begründung. Das könnte leicht dazu verleiten, ihm alles anzuvertrauen und selbst nichts mehr zu tun. Diese Gefahr bekämpft jedoch Paulus, indem er uns zu «Gottes Mitarbeitern» erklärt (1. Korinther 3, 5-9): Der eine Mensch soll pflanzen, der andere bewässern, Gott aber ist es, der es wachsen lässt. Damit werden das Pflanzen und Bewässern nicht unbedeutend. «Wir träumen von einer Welt des Teilens» «wir vom Teilen der Welt» Der Mensch pflanzt und erntet doch wachsen lässt Gott. Mix&Remix Diese Visionen haben etwas Utopisches. Aber das dürfen sie, und das brauchen wir, weil darin subversives Potenzial liegt gegen all das, was in der Welt Geltung und Gewicht hat. Und da sollten wir die Aufgabe nicht vergessen, die die reformierte Tradition als prophetisches Wächteramt bezeichnete: mit einem Amos etwa zu einer prophetischen Kritik der heutigen Weltverhältnisse anzusetzen, heftig, wenn nötig, aber nicht überheblich, sind wir doch auch ein Stück dieser Welt. Gegen Lähmung steht der Humor Gerne würden wir die Welt retten, gewiss. Aber diese Riesenaufgabe würde uns lähmen. Hier darf der Humor eingreifen, eine durchaus theologische Tugend, die zu unterscheiden weiss, was uns zukommt und was nicht. Humor hat auch mit humilitas, Demut, Bescheidung zu tun. In Alexander Solschenizyns Roman August 14 heisst es: «Die Ungerechtigkeit hat nicht mit uns begonnen; nicht wir werden ihr ein Ende setzen.» Und ähnlich sagt es der Jude Gulliver in Dürrenmatts Roman Der Verdacht (ein Text, der mich seit Jahrzehnten begleitet!): «Wir können als einzelne die Welt nicht retten, das wäre eine ebenso hoffnungslose Arbeit wie die des armen Sisyphus; sie ist nicht in unsere Hand gelegt, auch nicht in die Hand eines Mächtigen oder eines Volkes oder in die des Teufels, der doch am mächtigsten ist, sondern in Gottes Hand, der seine Entscheide allein fällt. Wir können nur im Einzelnen helfen, nicht im Gesamten, die Begrenzung des armen Juden Gulliver, die Begrenzung aller Menschen. So sollen wir die Welt nicht zu retten suchen, sondern zu bestehen, das einzige wahrhafte Abenteuer, das uns in dieser späten Zeit noch bleibt.» Vielleicht nur mit etwas frischem Stroh in einer Ecke des warmen Stalls Brot für alle/miges Baumann * Pierre Bühler, 1950 im Berner Jura geboren, war Professor für systematische Theologie, zuerst von 1982 bis 1997 an der Universität Neuenburg, dann bis Ende Januar 2015 an der Universität Zürich.

10 10 contigo Nr HONDURAS Privilegien für Konzerne auf Kosten der Armen Ester Wolf * Honduras ist tief gespalten. 60 Prozent der Menschen leben in Armut, daneben findet sich die zweithöchste Anzahl von Millionären in Mittelamerika. Demokratie und Recht gelten wenig. Anafae fördert das lokale Saatgut und lässt damit Hoffnung für alle / Tina Goethe Die Mehrheit der von Armut und Mangelernährung betroffenen Menschen in Honduras lebt auf dem Land. «Die mangelnden Perspektiven auf dem Land treiben unzählige Jugendliche jedes Jahr in die Städte», sieht Octavio Sánchez, Direktor von Anafae, langjährige Partnerorganisation von Brot für alle in Honduras. «Vielen gelingt es nicht, dort Arbeit zu finden. Oft rutschen sie in Kriminalität und Gewalt ab». Anafae zeigt Jugendlichen Alternativen zur Landflucht. Fehlende Unterstützung für Kleinbauern Etwa 40 Prozent aller Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft. Doch «Die Regierung stellt die Rechte der Unternehmen über die der normalen Bevölkerung», sagt Sánchez. Mit dem sogenannten «Monsanto-Gesetz» erhalten die (ausländischen) Saatgutkonzerne exklusive Eigentumsrechte an Saatgut. Bäuerinnen und Bauern dürfen dieses Saatgut weder selbst züchten noch untereinander tauschen oder im Folgejahr wieder anbauen. Sie müssen es jedes Jahr neu kaufen. Das drängt das traditionelle Saatgut und bäuerliche Saatgutmärkte zurück. Wegen der Kosten droht den Ärmeren, sich zu verschulden. Und wer auch Gentech statt Mais für alle In Honduras setzen Staat und Eliten auf Gentechnik. Bis 2020 sollen mit Syngenta, Monsanto und Bayer auf Hektaren Gentechmais angebaut werden beinahe die Fläche des Kantons Thurgau waren es laut einer Studie, die Anafae mit Unterstützung von Brot für alle erarbeitet hat, erst ha. «Der Anbau von Gentechmais bedroht nicht nur die biologische Vielfalt im Land. Mais ist ein Grundnahrungsmittel. Das birgt auch gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung», sagt Tina Goethe, Verantwortliche für Recht auf Nahrung und Klimawandel bei Brot für alle. uw Octavio Sánchez, Direktor von Anafae in Honduras, setzt sich für lokales Saatgut ein. Das sichert nicht nur die Ernährung, sondern bringt auch Genuss. aus Unwissen gegen das Monsanto-Gesetz verstösst, erhält Geldstrafen. Absurde Folgen der Politik Anstelle der bäuerlichen Landwirtschaft fördert der Staat den agroindustriellen Anbau von Agrarrohstoffen (vgl. Kasten). Das bedeutet enormen Landverschleiss, Monokulturen mit Hightech-Saatgut, hoher Einsatz von Pestiziden und damit Schaden für Umwelt und Klima. Zudem schafft die industrialisierte Landwirtschaft kaum Arbeitsplätze. Honduras muss sogar Grundnahrungsmittel einführen. Von der staatlichen Politik profitieren vor allem Eliten und die Konzerne. Dennoch setzten Entwicklungsprogramme ob staatlich, privat oder von Uno-Organisationen oft auf «Monsanto-Saatgut», bemängelt Sánchez. «Problematisch ist, wenn entsprechendes Saatgut gratis verteilt wird und die Bäuerinnen und Bauern darum die Zucht der eigenen, gut an die lokalen Bedingungen angepassten Sorten aufgeben.» Anafae hilft darum, Saatgutbanken einzurichten und Saatgutmessen zu organisieren. Mit Erfolg: Viele Familien können wieder genügend Lebensmittel anbauen und erst noch gesunde Produkte auf den Märkten verkaufen. Brot für alle unterstützt Anafae vor allem im politischen Engagement: So wird ein Alternativvorschlag zum Monsanto-Gesetz erarbeitet. Kommunalverwaltungen sollen das heimische Saatgut anerkennen, registrieren und so für den Gebrauch der Bauern und Bäuerinnen sichern. uw * Ester Wolf, Brot für alle, Fachperson Recht auf Nahrung Information: Spenden: PC-Konto , Recht auf Nahrung, Anafae/Honduras/ Biodiversität

11 contigo Nr INITIATIVE Firmen sollen Menschenrechte weltweit einhalten Urs Walter Menschenrechte weltweit respektieren, Schöpfung bewahren, Verantwortung übernehmen: Die Ziele der Konzernverantwortungsinitiative entsprechen der Ausrichtung von Brot für alle. Als Mitinitiantin unterstützt Brot für alle die Initiative. Brot für alle setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Unternehmen die Menschenrechte einhalten und die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter respektieren und zwar weltweit. Unsere Partnerorganisationen im Süden berichten regelmässig über Verstösse gegen die Rechte der Bevölkerung. Mehrere von Brot für alle gemeinsam mit Fastenopfer veröffentlichte Studien belegen dies. Das Gleiche gilt beim Umweltschutz. In der Demokratischen Republik Kongo als Beispiel verschmutzt Glencore beim Abbau von Rohstoffen Wasser und verdrängt die lokale Bevölkerung; unwürdige Arbeitsbedingungen sind in der Produktion der Handys und Computer in China (Kampagne «High Tech - No rights» HTNR) an der Tagesordnung. Zum Schaden für die Bevölkerung vor Ort kommt das Reputationsrisiko für die Schweiz. Abhilfe soll die von 66 Organisationen getragene Initiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen zum Schutz von Mensch und Umwelt» bringen. Brot für alle hat die Konzernverantwortungsinitiative mitinitiiert. Unterschriften werden seit dem 21. April 2015 gesammelt. Gesetze und Sorgfaltspflicht Damit transnationale Unternehmen mit Sitz in der Schweiz ihre Verantwortung weltweit wahrnehmen, braucht es Gesetze und Vorschriften bei uns. Die Wirtschaft mit ihrer Arbeitsteilung ist globalisiert. Darum müssen auch die Verantwortung und das Verhalten globalisiert geregelt werden. Und verbindlich in Verfassung und Gesetzen der Staaten festgehalten: Die Uno hat erste Leitprinzipien verabschiedet, in mehreren Staaten werden entsprechende Vorlagen erarbeitet. Freiwillige Vereinbarungen genügen nicht. Das entspricht auch dem Gebot der Gerechtigkeit: Sonst erhalten Unternehmen einen ungerechtfertigten wirtschaftlichen Vorteil, wenn sich ihr Management nicht an freiwillig vereinbarte Regeln hält. Was in der Konzernbuchhaltung oder im Risikomanagement üblich ist, soll auch für die Verantwortung bei Verletzungen der Menschenrechte oder Schädigungen der Umwelt gelten. Die Sorgfaltspflicht der Verwaltungsräte hält fest, dass sie haften, wenn sie nicht vorausblickend Vorkehrungen gegen absehbare negative Folgen der Tätigkeit des Unternehmens veranlassen. Thema der kommenden Kampagnen Aus diesen Gründen gehören Brot für alle und Fastenopfer zu den Wegbereiterinnen der Konzernverantwortungsinitiative. Gemeinsam wollen sie Unterschriften zum Gelingen beitragen. Unser Initiativbogen liegt bei oder lässt sich herunterladen. Vertieft wird das Thema Unternehmensverantwortung und Menschenrechte mit neuen Fallbeispielen in der Kampagne im August 2015 und vor allem in der Ökumenischen Kampagne 2016 (vgl. Seite 12). Unterschriftenbogen herunterladen: Die Konzernverantwortungsinitiative verlangt, dass Konzerne ihre Verantwortung weltweit wahrnehmen. Es geht um mehr als möglichst viel Profit in die eigene Tasche zu für alle/chantal Peyer VERNEHMLASSUNG Sorgfaltsprüfungspflicht nötig Brot für alle hat sich an der Vernehmlassung zur Revision des Aktienrechts beteiligt. Die bisher fehlende Sorgfaltsprüfungspflicht gehört unbedingt ins Gesetz, ist eine Kernforderung in der ausführlichen Stellungnahme. uw

12 12 contigo Nr ÖKUMENISCHE KAMPAGNE 2015: Arbeit zu Klima und Essen Die Ökumenische Kampagne 2015 hat inhaltlich und bei den Zahlen gute Ergebnisse gebracht: Besonders freuen die Unterschriften für die Klimapetition. Allen Beteiligten herzlichen Dank! Die breite Präsenz des Poulets in der Kühltruhe auf dem Plakat der Ökumenischen Kampagne 2015 brachte viele Echos. Lob für die anschauliche Verknüpfung vom Essen auf unserem Teller und den Auswirkungen auf das Weltklima stand auch Kritik gegenüber. Angeprangert wurden mit dem Importpoulet aber nicht Schweizer Mästereien, die bereits hohe Standards zum Wohl von Tier und Umwelt erfüllen. Es ging um Rezepte, wie mit anderem und geringerem Fleischkonsum die Belastung des Klimas weltweit PERSONALIA vermindert werden kann. Entsprechend wurden vielerorts Klimamenüs in grossem wie kleinem Kreis gekocht. Breit war das Engagement in den Kirchgemeinden und den Pfarreien für die Klimapetition an Bundesrätin Doris Leuthard. Viele sandten den Talon aus dem Fastenkalender auch direkt ein. So brachten Brot für alle und Fastenopfer die versprochenen Unterschriften bei, fast ein Fünftel der total über Unterschriften. uw Ein Klimamenü mit Freunden gewonnen Am Wettbewerb auf dem Tischset beteiligten sich 1400 Personen. Glückliche Gewinnerin ist Monika Schmidheiny aus Altstätten. Gemeinsam mit Freundinnen und Freunden darf sie ein Klimamenü nach dem Rezept von Carlo Crisci geniessen, ohne Einkauf der saisonalen und regionalen Zutaten und ohne Abwasch. uw GL mit Elke Fassbender und Regula Reidhaar verstärkt Der Stiftungsrat von Brot für alle hat Elke Fassbender und Regula Reidhaar per 1. April 2015 als Leiterinnen für die neu geschaffenen Ressorts «Fundraising & Marketing» und «Kommunikation & Bildung» sowie als Mitglieder der Geschäftsleitung gewählt. Beide waren zuvor als Teamleiterinnen für diese Aufgaben zuständig. uw Barbara Lutz leitet neu Qualitätssicherung Die bisherige Koordinatorin der Kooperations-Gemeinschaft (KoGe), Barbara Lutz, übernimmt ab 1. September 2015 das Ressort Knowledge Sharing & Kooperationssysteme. Sie folgt auf Bernard DuPasquier, der dann Geschäftsleiter von Brot für alle wird. uw Jan Tschannen leitet neu Bildung und Theologie Theologe und Pfarrer Jan Tschannen hat Anfang Mai die Stelle Bildung und Theologie übernommen. Zugleich ist er für die theologischen Bildungsaufgaben innerhalb der Ökumenischen Kampagne zuständig und wird Plattformleiter. uw Mathias Raeber verstärkt den Bereich Mittelbeschaffung Mit Mathias Raeber, Fundraiser Direct Marketing, wurde auf Anfang Mai das Ressort «Fundraising & Marketing» verstärkt. uw AUSBLICK : Schutz von Menschen und Umwelt verstärken 2016 steht die Verantwortung der Manager und Verwaltungsräte im Zentrum. Keine Verletzung der Menschenrechte weltweit und Schutz der Umwelt sind das Ziel. Im Fokus der Ökumenischen Kampagne 2016 steht die Unternehmensverantwortung: Bergbaukonzerne, die Gewässer verschmutzen, Goldverarbeitung mit giftigen Stoffen, Firmen, die Land in Beschlag nehmen, wo zuvor Lebensmittel wuchsen. Der Blick richtet sich durch die Lupe auf transnationale Unternehmen. Ihre länderübergreifenden Geschäftspraktiken sollen an menschenrechtlichen und christlich-ethischen Massstäben gemessen werden. Neue Beispiele werden dies illustrieren. Brot für alle ist darum Mitinitiantin der Konzernverantwortungsinitiative (siehe Seite 11). Bereits die entwicklungspolitische Kampagne im August 2015 bringt Informationen und Anstösse, die Initiative zu unterschreiben. uw Termine 2016 Fastentagung: 7. Nov. 2015, Basel; Fasten ist, den Raum des Möglichen erweitern; Praktische Tipps für das Leiten von Fastengruppen, Hintergrundreferat von Thomas Wallimann Kampagnenzeit: Aschermittwoch, 10. Februar bis Ostersonntag, 27. März 2016 Brot- und Teeaktion: während der ganzen Kampagne Rosenaktion: Samstag, 5. März 2016, erste Informationen und Materialien ab August auf

13 contigo Nr JAHRESBERICHT Erfolgreiche Kampagnen Brot für alle stellte sich 2014 ausgeprägt in den Dienst der Beschäftigten, die unter misslichen Arbeitsbedingungen Handy und Computer oder Kleider herstellen. Brot für alle hat sich 2014 verstärkt auf zwei Schwerpunkte ausgerichtet: Das Recht auf Nahrung soll für alle gelten und Brot für alle stellte sich 2014 ausgeprägt in den Dienst der Beschäftigten, die unter misslichen Arbeitsbedingungen Handy und Computer oder Kleider herstellen. Unternehmen und Konzerne müssen ethisch wirtschaften. Das trug Früchte. «Die beiden Hauptarbeitsfelder von Brot für alle hängen stark zusammen», betont Zentralsekretär Beat Dietschy. «Damit alle Menschen Zugang zu Nahrung haben, braucht es eine Wirtschaft, bei der das Wohlergehen der Menschen mindestens so stark gewichtet wird wie der eigene Profit.» auf politischer Ebene dafür ein, damit Firmen mit Sitz in der Schweiz stärker zu einem menschenrechtskonformen Handeln verpflichtet werden.» Die Ökumenische Kampagne 2014 zeigte auf, wie die Kleiderproduktion Mensch und Umwelt vergiftet. Das im Spätsommer vorgestellte erste Ethik-Rating für Handy oder Computer ermöglicht beim Kauf Hersteller zu wählen, denen Arbeitsbedingungen und Umweltschutz wichtig sind. Damit ethisch wirtschaften zur Norm wird, setzt sich Brot für alle für entsprechende Gesetze und Vorschriften ein. Im Bereich Recht auf Nahrung wurden 2014 bessere Regelungen rund ums Saatgut erreicht, sowohl in der EU wie in Benin. Tiefer Kostensatz 2014 erreichte der Gesamtertrag von Brot für alle 18,7 Millionen Franken. Das ist nach über 9 Prozent Zuwachs im Vorjahr ein leichter Rückgang um rund 3,5 Prozent. Der Aufwand für Administration und Mittelbeschaffung blieb mit 15 Prozent des Gesamtertrags sehr tief und unter dem Durchschnitt der Zewo-zertifizierten Organisationen. Sechs von sieben Spendenfranken helfen direkt den Partnerorganisationen mit ihren rund 350 Projekten. uw Jahresbericht herunterladen: TAGUNG BROT FÜR ALLE VOM 11. SEPTEMBER 2015 Hunger, Wut und Wandel Empörung als treibende Kraft für gesellschaftliche Veränderung Liang Pui Kwan, Projektleiterin bei Sacom, Partnerorganisation von Brot für alle in Hongkong, erzählte eindrücklich vom Malaise in chinesischen Fabriken. Zugleich brachte sie charmant das ethische Rating unter die Leute. Auch im Alltag brauche es Änderungen, unterstreicht Jeanne Pestalozzi, Präsidentin des Stiftungsrates von Brot für alle: «Wir zeigen den Konsumentinnen und Konsumenten sowie den Bürgerinnen und Bürgern, was sie ändern können, um nachhaltiger zu leben. Doch wir setzen uns auch Brot für alle / Monika Flückiger Hunger und Wut sind seit jeher treibende Kräfte für gesellschaftlichen Wandel. Angesichts der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Krisen und rund 800 Millionen Hungernden weltweit ist Wandel heute sogar nötiger denn je. Doch wohin soll uns dieser führen? Anlässlich der Tagung von Brot für alle skizzieren Expertinnen und Experten aus Theologie, Wissenschaft und Medien den nötigen Wandel in Wirtschaft, Landwirtschaft, Gesellschaft und damit auch in der Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam mit Referenten und Referentinnen wie Luzia Sutter Rehmann (Universität Basel), Ridha Chennoufi (Universität Tunis), der tunesischen Bloggerin Lina Ben Mhenni und anderen lädt Brot für alle Fachpersonen und Teilnehmende dazu ein, gemeinsam und grenzüberschreitend Lösungsansätze für unsere Zukunft zu entwickeln. uw Information und Anmeldung: oder

14 14 contigo Nr HEKS-INLANDKAMPAGNE Inländisches Fachkräfte potenzial nutzen Nina Gilgen, Christine Spirig, Olivier Schmid Bei der dritten Auflage seiner nationalen Kampagne «Chancengleichheit zahlt sich aus» sensibilisiert HEKS Schweizer Unternehmen für das Potenzial hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels. der Einwanderungsinitiative und der möglichen Einführung von Kontingenten wird es aber immer wichtiger, auch das Potenzial von inländischen Fachkräften besser zu nutzen. Bund, Kantone, Arbeitgeber- und Branchenverbände erarbeiten bereits seit einigen Jahren Strategien, um Frauen, ältere Arbeitnehmende sowie niedrigqualifizierte Migrantinnen und Migranten besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren, das Potenzial hochqualifizierter Migrantinnen oder Migranten blieb hingegen bisher weitgehend unbeachtet. HEKS Viele der hochqualifizierten Migrantinnen und Migranten haben eine Arbeit, für die sie viel zu gut ausgebildet sind. Schweizer Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, geeignete Fachkräfte zu rekrutieren. Das Staatssekretariat für Wirtschaft geht von fehlenden inländischen Fachkräften aus bis im Jahr 2020 könnten der Schweiz gar deren fehlen. Die Unternehmen rekrutierten in den letzten Jahren darum vermehrt ausländische Fachkräfte. Mit der Annahme Ausländische Diplome als Hindernis Dabei ist gerade die Nachfrage der Unternehmen nach hochqualifiziertem Personal besonders gross. Dennoch sind schätzungsweise Zugezogene aus Drittstaaten (d.h. mit Herkunft ausserhalb des EU/EFTA-Raums), die einen Hochschulabschluss haben, erwerbslos oder für ihre aktuell ausgeübte Tätigkeit überqualifiziert. Eine von HEKS in Auftrag gegebene Studie zeigt: Obwohl 43 der 48 befragten Unternehmen aus dem Bau- und Gastgewerbe, der Informatik- und Ingenieursbranche sowie dem Gesundheits- und Pflegebereich das Potenzial der hochqualifizierten Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten erkennen, stellen sie Personen aus dieser Bevölkerungsgruppe wegen verschiedener Hindernisse dennoch nicht ein.

15 contigo Nr Eine nationale Diplomdatenbank Um die Integration von hochqualifizierten Menschen aus Drittstaaten weiter zu verbessern, hat HEKS zusammen mit der Basler SP-Ständerätin Anita Fetz einen parlamentarischen Vorstoss erarbeitet. Der Bundesrat wird beauftragt, nach dem Vorbild Deutschlands den Aufbau einer nationalen Datenbank zu prüfen, die ausländische mit schweizerischen Berufs- und Studienabschlüssen vergleicht. Das würde nicht nur die Anerkennungspraxis für ausländische Arbeitssuchende erleichtern, sondern auch die Anstellungsverfahren der Unternehmen. Letztere könnten sich mit Hilfe der Datenbank leichter ein Bild von den Fähigkeiten und Qualifikationen der Bewerbenden machen. Chimène Maraviglia aus Benin hat einen Bachelor in Dokumentation, muss in der Schweiz aber Stellen annehmen, für die sie überqualifiziert ist. Mit Hilfe einer Diplomdatenbank könnten sich die Unternehmen leichter ein Bild von ihren Fähigkeiten machen. Guy Perrenoud/HEKS Die Website bietet Praxistipps für Unternehmen zur Förderung der Chancengleichheit, zwölf Firmenporträts als Best Practice-Beispiele sowie die HEKS-Publikation «Hochqualifizierte MigrantInnen aus Drittstaaten Ungenutztes Potenzial gegen Fachkräftemangel» mit den wichtigsten Ergebnissen der Studie über inländische Fachkräfte und Lösungsansätzen für die Rekrutierung dieser Personengruppe. Als Grund führen die befragten Unternehmen ungenügende Sprachkenntnisse an, die fehlende Vergleichbarkeit von ausländischen Diplomen und Arbeitszeugnissen mit Schweizer Zertifikaten, den hohen administrativen Aufwand sowie ein erhöhtes Konfliktrisiko aufgrund kultureller Unterschiede. Die Unternehmen geben an, dass sie vermehrt hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten einstellen würden, wenn sie Hilfe bei der Sprachförderung, Unterstützung bei der Interpretation ausländischer Diplome und Integrationshilfen in Anspruch nehmen könnten. Das HEKS-Projekt «Ponts Emploi» Auf der anderen Seite sind aber auch die Migrantinnen und Migranten auf Unterstützung angewiesen. Zwar können sie beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und weiteren Anerkennungsstellen eine Gleichwertigkeits-Anerkennung beziehungsweise Niveaubestätigung für ihre im Ausland erworbenen Diplome einholen. Doch viele von ihnen sind über diesen aufwendigen Prozess nach wie vor schlecht informiert. Zudem stellen die hohen Gebühren für viele ein unüberwindbares Hindernis dar. Das HEKS-Projekt «Ponts Emploi» berät darum im Auftrag des Staatssekretariats für Migration (SEM) hochqualifizierte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene, um ihre Chancen bei der Suche nach einer ihren Qualifikationen entsprechenden Arbeitsstelle zu verbessern. Sie erhalten Unterstützung bei der Anerkennung ihrer im Aus- und Inland gemachten Berufserfahrung und im Ausland erworbener Abschlüsse. Zudem erhalten die Migrantinnen und Migranten Beratung bei der Auswahl und Finanzierung von fehlenden oder weiterführenden Bildungsmassnahmen. HEKS FORDERT politisches Handeln - Aufbau einer nationalen Datenbank, die ausländische mit schweizerischen Berufs- und Studienabschlüssen vergleicht zur Erleichterung und Vereinheitlichung der Anerkennungspraxis und als Interpretationshilfe für Unternehmen. - Schaffung von Angeboten zur Integrationsförderung für Unternehmen wie interkulturelle Vermittlung, Trainings und Konfliktmediation oder Mentoring-Programme - Aufwertung des Status der vorläufigen Aufnahme zu einem ordentlichen Aufenthaltsrecht zur Reduzierung des bürokratischen Aufwands bei der Rekrutierung aus dieser Personengruppe handelnde Unternehmen - Unterstützung von hochqualifizierten fremdsprachigen Mitarbeitenden durch ein spezifisches Angebot an internen oder externen Sprachkursen - Gezielter Einsatz von integrationsfördernden Massnahmen wie interkulturelle Vermittlung, Coaching- und Mentoring-Angebote - Vertiefte Eignungsprüfungen für Bewerberinnen und Bewerber, zum Beispiel durch mehrwöchige Praktika

16 16 contigo Nr FLÜCHTLINGSSONNTAG Zuflucht gewähren Menschen schützen Regula Demuth und Olivier Schmid Am 21. Juni können die Kirchgemeinden für die über 50 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung sind, ein Zeichen der Solidarität setzen. HEKS stellt dafür eine breite Palette an Materialien zu Verfügung. Weltweit sind so viele Menschen auf der Flucht wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Alleine in Libanon leben über eine Million syrische Flüchtlinge, täglich werden 2500 neu registriert. Der Libanon ist mit der Unterbringung dieser Menschen überfordert, die oft unter prekären Umständen leben. HEKS hilft im Ausland und in der Schweiz Um Menschen wie Mona mit dem Notwendigsten zum Überleben zu versorgen, leistet HEKS in Flüchtlingslagern in Libanon und im Nordirak Überlebenshilfe. Dennoch haben die Menschen dort kaum eine Perspektive. Deshalb fordert HEKS den Bundesrat auf, die Kontingente für syrische Flüchtlinge auf 5000 zu erhöhen. Zudem verlangt HEKS die Wiedereinführung des Botschaftsverfahrens im eigenen Land, damit sich bedrohte Menschen keiner lebensgefährlichen Flucht aussetzen oder sich verantwortungslosen Schleppern anvertrauen müssen. Mit rund 40 Projekten setzt sich HEKS auch in der Schweiz für Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten ein. HEKS hilft ihnen bei der Integration, damit sie sich in der Schweiz zurechtfinden und ein Leben in Würde und Sicherheit führen können. Am Flüchtlingssonntag vom 21. Juni bietet sich für Kirchgemeinden die Gelegenheit, das schwierige Schicksal von Flüchtlingen aufzugreifen, darüber zu predigen, nachzudenken und zu diskutieren. HEKS stellt dafür auch dieses Jahr eine breite Palette von Materialien zur Verfügung. Sie können die verschiedenen Unterlagen unter www. heks.ch/fluechtlingssonntag herunterladen oder per an bestellen. Ausgewählte regionale Veranstaltungen: Weltweit sind rund 25 Millionen Kinder auf der Flucht. Oft leben sie, wie diese syrischen Kinder in Libanon, unter prekären Umständen. Mona ist eine von ihnen. Sie hat im Flüchtlingslager Shatila in Beirut Zuflucht vor dem Krieg in Syrien gefunden. Mit ihren drei Kindern lebt sie in einem kleinen feuchten Zimmer, das nur mit dem Nötigsten ausgestattet ist: einem alten Kühlschrank, einer Herdplatte und Matratzen. Vor dem Krieg hat sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Deera in Syrien gelebt. «Die Kinder sind zur Schule gegangen und haben sich mit ihren Freunden getroffen. Es war wie im Paradies.» Da ihr ältester, 17-jähriger Sohn bald in die Armee eingezogen worden wäre, beschloss Mona, Syrien zu verlassen und mit ihren Kindern in den Libanon zu fliehen. Von ihrem Mann, der in Syrien zurückgeblieben ist, hat sie keine Nachricht. Pascal Mora/HEKS Filmfest in Zürich Filmfest «Freiwillig für Flüchtlinge». Information: Donnerstag, 18. Juni, bis 22 Uhr, Kulturmarkt, Aemtlerstrasse 23, Zürich Flüchtlingstag Region Basel Grosses Fest in der Stadt Basel. Samstag, 20. Juni, 11 bis 22 Uhr, Barfüsserplatz, Basel Podiumsdiskussion in Kreuzlingen Thema: Unbegleitete minderjährige Asylsuchende im Thurgau. Anschliessend Apéro und Film «Neuland». Samstag, 20. Juni, 17 Uhr Podium, 19 Uhr Filmvorführung, Torggler Rosenegg, Bärenstrasse 6, Kreuzlingen Gottesdienst im HEKS-Garten Aarau Reformierter Gottesdienst im Familiengarten für Flüchtlingsfrauen mit anschliessendem Apéro und Gartenbesichtigung. Sonntag, 21. Juni, 11 Uhr, Pflanzplatz Weihermatte (Haltestelle Tellizentrum), Aarau

17 contigo Nr HEKS-PATENSCHAFTEN Ein langfristiges Engagement mit Wirkung Patinnen und Paten bei HEKS können neu zwischen zwölf themenbezogenen Patenschaften wählen. Während mindestens einem Jahr unterstützen sie Menschen in schwierigen Situationen in der Schweiz oder im Ausland. in den Projekten, aber auch von Stolpersteinen und Rückschlägen. Jedes Jahr entscheiden sie, ob sie ihre Patenschaft erneuern möchten. Eine HEKS-Patenschaft bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, genauer hinzusehen und näher dran zu sein. Patinnen und Paten begleiten Menschen in schwierigen Situationen und ermöglichen ihnen eine bessere Zukunft. Mehr Informationen: AGENDA AUGUST/SEPTEMBER «Lunchkinos» in verschiedenen Schweizer Städten Auch dieses Jahr präsentiert Ihnen HEKS im Rahmen von «Lunchkinos» den Film zur jährlichen HEKS-Sammelkampagne «Entwicklung ermöglichen». Der neue Kampagnenfilm zeigt die Arbeit von HEKS in Brasilien. Für Verpflegung ist gesorgt. Patinnen und Paten können neu zwischen zwölf themenbezogenen Patenschaften wählen. Eine davon verhilft älteren und bedürftigen Menschen in Osteuropa zu einer qualitativ hochstehenden medizinischen, pflegerischen und sozialen Unterstützung. Patinnen und Paten leisten mit einem Franken pro Tag während mindestens einem Jahr wichtige kontinuierliche Hilfe zu Gunsten benachteiligter Menschen in der Schweiz und im Ausland. Da die Beiträge der Patinnen und Paten zweckgebunden in die von ihnen bevorzugten Projekte fliessen, unterstützen sie denjenigen Bereich, der ihnen besonders am Herzen liegt: Sie stärken in Kambodscha die Lebensgrundlagen von Kleinbauernfamilien, verbessern in Äthiopien den Zugang zu sauberem Trinkwasser für ländliche Gemeinschaften oder unterstützen in Brasilien mittellose Familien beim Kampf um Land. Sie fördern aber auch den Berufseinstieg von Jugendlichen in der Schweiz, unterstützen die Betreuung alter Menschen in der Republik Moldau oder verhelfen Frauen in Rumänien zu einer Starthilfe auf dem Weg zum eigenen Einkommen und zu mehr Selbständigkeit. Im jährlichen Bericht erfahren die Patinnen und Paten aus erster Hand von den Fortschritten und erreichten Zielen Andreas Schwaiger Orte und Daten: Zürich: Montag, 31.8., Bern: Freitag, 4.9., Luzern: Dienstag, 8.9., Basel: Freitag, 11.9., Thun: Donnerstag, 17.9., St. Gallen: Freitag, Beginn: jeweils 12 Uhr Informationen: NEUES LOGO HEKS hat ein neues Corporate Design Seit dem 1. Mai hat HEKS ein neues Corporate Design. Kernelement des neuen Erscheinungsbildes ist das zweisprachige Logo, das neu die beiden Abkürzungen «HEKS» und «EPER» vereint und so die beiden Sprachregionen als konstituierende Teile der Organisation sichtbar macht. Die Bildmarke bleibt Teil des neuen Logos. Die Bildmarke versinnbildlicht grundlegende Werte der HEKS- Arbeit im In- und Ausland und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Neu ist die Bildmarke weiss und mit einem roten Quadrat hinterlegt und bringt damit verstärkt die Verankerung von HEKS in der Schweiz zum Ausdruck. Mehr Informationen zum neuen Corporate Design:

18 18 contigo Nr ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT Wirkungsorientiert denken Interview: Katrin Pilling* / Redaktion: Michael Schlickenrieder Die Entwicklungszusammenarbeit hat sich grundlegend verändert. Im Interview erklärt Jochen Kirsch, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen von Mission 21, was dies für die Zusammenarbeit mit den Partnern bedeutet. den Zugang zu lokalem Wissen über Religion, Konfliktfelder und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Solche Basisdaten sind unverzichtbar. Wichtig ist jedoch, dass wir den Partnern erklären, dass es zunächst unser Bedürfnis ist, so vorzugehen. Meine Erfahrung zeigt: Die Partner schätzen es, wenn wir nicht als die Starken erscheinen, sondern ihnen sagen: «Hier brauchen wir euch.» Das entspricht einer Beziehung auf Augenhöhe. Zudem haben wir von ihnen bisher einhellig die Rückmeldung erhalten, dass es auch für sie selbst ein grosser Gewinn ist, wirkungsorientiert zu arbeiten. Für eine erfolgreiche Umsetzung müssen wir unsere Partner aber nötigenfalls im Aufbau entsprechender Kompetenzen und Strukturen unterstützen, also in der Organisations- und Personalentwicklung. Dieses Capacity Development (Aufbau von Fähigkeiten) ist deswegen ein zentrales Thema von Mission 21. Eine Beziehung auf Augenhöhe. Markus Gamache (links) von der nigerianischen Kirche der Geschwister und Jochen Kirsch. Wie hat sich die Entwicklungszusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten verändert? Früher lag der Fokus auf den Aktivitäten, heute ist die Wirkung entscheidend. In diesem Sinne ist es weniger wichtig, wie viele Kinder wir in einem Flüchtlingslager geimpft haben, sondern inwiefern sich dadurch die Kindersterblichkeit verringert hat. Zweitens gab es eine Verschiebung von einzelnen Projekten hin zu thematischen, Landes- oder sogar Kontinentalprogrammen. In einem Programm sind mehrere Projekte aufeinander abgestimmt. Geschieht dies nicht, können sich Projekte gegenseitig in der Wirkung behindern. Mission 21 versteht sich als Beziehungsnetzwerk und Lerngemeinschaft. Ist diese Tendenz zur Wirkungsorientierung damit vereinbar? Für mich ist das kein Widerspruch. Ich denke, wir haben gerade dank unseren langjährigen Beziehungen eine ausgezeichnete Basis, um wirkungsorientiert zu arbeiten. Denn erst diese vertrauensvollen Beziehungen ermöglichen uns Wirkung lässt sich nicht immer gut messen. Besteht die Gefahr, dass nur noch Programme durchgeführt werden, deren Ergebnisse sich einfach nachweisen lassen? Nein. Es braucht einfach mehr Aufwand: zum einen im Bereich des bereits erwähnten Capacity Development, zum anderen durch lokale Koordinationen. Sie helfen, Projekte und Programme besser aufeinander abzustimmen, zu planen und auszuwerten. Dabei geht es nicht bloss um Ergebnisse, die sich in Zahlen ausdrücken lassen. So hat Mission 21 etwa viele Programme im Bildungsbereich. Bei der Erfassung ihrer Wirkung interessiert mich nicht nur, wie viele Mädchen zur Schule gehen, sondern auch ob ihr Schulbesuch tatsächlich zu einem selbstbestimmten Leben führt. Das lässt sich etwa nachweisen durch Interviews und das Sammeln von Lebensgeschichten. Und hier sind wir wieder beim Programmansatz: Ein Schulprojekt sollte in Verbindung stehen mit anderen Angeboten, die Mädchen mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten eröffnen. Mission 21 Das klingt nach einem enormen Begleitaufwand. Qualität hat ihren Preis. Einer Organisation, die sagt, dass sie von 100 gespendeten Franken 99 Franken an ein Schulprojekt weiterleitet, würde ich nie etwas spenden! Es kann ja sein, dass wegen fehlender Begleitung die Schule Konflikte in der Bevölkerung auslöst. Gewissenhafte Programmarbeit braucht ein vernünftiges Mass an Begleitaufwand. * Katrin Pilling ist Redaktorin im Team Öffentlichkeitsarbeit von Mission 21.

19 contigo Nr PERSÖNLICH Eine Lehrerin, die mehr als das war Elisabeth Debrunner war 27 Jahre lang für die Basler Mission in Afrika. Die heutige 100-Jährige arbeitete als Lehrerin und Schulvorsteherin. Und wusste sich zu wehren, wenn es nötig war. Bereits früh erlebte Elisabeth Debrunner schwierige Jahre. Von Basel, wo sie 1914 geboren wurde, zog sie mit ihren Eltern zunächst nach Zürich, dann nach Greifswald (D) und Bern, und 1925 in die Universitätsstadt Jena. Die vielen Umzüge hätten sie und ihre vier Geschwister in der Kindheit ein wenig wurzellos gemacht, berichtet Debrunner. Doch weil ihr Vater Professor für vergleichende Sprachwissenschaften und Sanskrit war, seien diese nötig gewesen. «1935 war er in einen Prozess mit der Hitlerregierung involviert: wegen Lächerlichmachen der Winterhilfe, einer getarnten Naziorganisation. Wir hatten grosse Angst um ihn», erzählt Debrunner. Die Familie kam mit dem Schrecken davon und musste aber zurück in die Schweiz. Kostengründen selbst anbaut. Das wäre für die Lehrerinnen und Mädchen jedoch ein viel zu grosser Aufwand gewesen, entgegnet Debrunner. «Deshalb haben wir anstatt der geplanten 2000 Hühner nur deren 20 gehalten und ein wenig Tomaten und Pfeffer angepflanzt.» Schulvorsteherin und «Baumeisterin» Damals war Debrunner bereits Vorsteherin der Schule. Und es blieb nicht das einzige Mal, dass sie sich zur Wehr setzte: Damit mehr Lehrerinnen ausgebildet werden konnten, liess die Regierung neue Gebäude bauen. Eine elektrisch betriebene Küche sollte es geben. Weil es aber im Dorf keine Elektrizität gab, redete Debrunner den Beamten in Accra diese Idee aus und bestellte einen grossen Kochofen, der mit Holz aus dem Wald betrieben wurde. Damit der Rauch abziehen konnte, hatte Debrunner die Idee, vom Ofen aus eine Rinne im Boden anzufertigen, die mit Zementplatten zugedeckt wurde und zum ebenfalls neu gebauten Kamin führte. «Ich konnte stets den Kopf gebrauchen», resümiert sie zufrieden. Als junge Lehrerin nach Ghana Nach ihrer Ausbildung zur Sekundarlehrerin und Anstellungen in Bern, Zürich und Bukarest nahm es ihr «den Ärmel rein mit der Basler Mission», schmunzelt Debrunner reiste sie nach Ghana, in die kleine Stadt Agogo rund 170 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Accra und «mitten im Busch». Die Basler Mission unterhielt dort seit langem ein Lehrerinnenseminar. Debrunner unterrichtete Geschichte, Religion, Mathematik, und Englisch. Es sei schwierig gewesen, den jungen Frauen Englisch beizubringen. Denn deren Sprache konnte sie kaum. Als sie in Agogo ankam, waren es rund 80 Schülerinnen. Bei ihrer Heimkehr 1972 sollten es 320 sein. Ghana erlebte gerade einen tiefgreifenden Wandel wurde Kwame Nkrumah der erste schwarze Premierminister Ghanas. Fünf Jahre später erlangte das Land, als erstes in Afrika, die Unabhängigkeit kam der junge Akwasi Afrifa an die Macht. «Er regierte schlecht. Das betraf leider auch uns, weil das Seminar vom Staat finanziert wurde», hält Debrunner fest. Afrifa wollte, dass die Schule ihr Essen aus «Noch immer stellen sie mich hier im Wildermettpark an, um Reden zu halten», sagt die 100-jährige Elisabeth Debrunner kehrte Debrunner wieder in die Schweiz zurück und kümmerte sich bis auf gelegentliche Vorträge in Gemeinden fortan um ihre kranke Mutter. Nach deren Tod meldete sich Debrunner wieder bei der Basler Mission: 1974 reiste sie nach Batibo in den Nordwesten Kameruns und brachte dort an einer Sekundarschule der Basler Mission englischsprachigen Kindern Französisch bei. Nach drei «ebenfalls guten» Jahren wurde sie schliesslich pensioniert. Heute lebt die 100-jährige Elisabeth Debrunner zufrieden im schönen Haus am Rande der Stadt Bern. Gerne zeigt sie Fotos von früher. Während sie die Geschichten dazu erzählt, wirkt sie glücklich. ms Mission 21/Michael Schlickenrieder

20 20 contigo Nr AKTUELL Hilfe für Nigeria wird ausgebaut Armin Zimmermann und Richard Geer* Im Jahr 2014 lancierte Mission 21 ein umfangreiches Soforthilfeprogramm für Flüchtlinge, Witwen und Waisen in Nigeria. Wegen der anhaltenden Not wird die Soforthilfe weiter ausgebaut. Hilfsgüter werden zu den Familien in Nordostnigeria getragen. Die Schreckensmeldungen aus Nordostnigeria reissen nicht ab. Angriffe von Boko Haram sowie die Ermordung und Entführung unzähliger Zivilisten unter ihnen viele Kinder sind an der Tagesordnung. Die radikale islamistische Gruppierung hatte in den vergangenen Monaten weite Teile des Bundesstaates Borno und des Nordens des Bundesstaates Adamawa unter ihre Kontrolle gebracht. Selbst die Millionenstadt Maiduguri stand kurz vor der Einnahme. Zeitweise kontrollierte Boko Haram ein Gebiet von etwa Quadratkilometern mit einer Bevölkerung von circa 1,8 Millionen Menschen. Zusätzlich verübte sie Anschläge auf Militärstationen, Kirchen, Moscheen sowie zivile Einrichtungen im gesamten Norden des Landes, bis in die Hauptstadt Abuja. Kirchen leisten Flüchtlingshilfe In Nigeria gibt es mittlerweile zwei Millionen Binnenflüchtlinge. Zusätzlich sind etwa Menschen in die Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad geflohen. Die meisten von ihnen haben alles verloren und sind auf schnelle Hilfe angewiesen. Eine Vielzahl von Flüchtlingen kampiert im Freien. Church of the Brethren / David Sollenberger Erst in der zweiten Jahreshälfte 2014 hat die Regierung unter nationalem und internationalem Druck begonnen zu reagieren. Die staatliche Hilfe reicht jedoch bei weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken. Zivilgesellschaftliche Organisationen, allen voran die betroffenen Kirchen, versuchen, die Lücken zu füllen und die akute Not der Flüchtlinge zu lindern. Mission 21 unterstützt die Menschen kurz-, mittel- und langfristig in enger Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen und der lokalen Kirche der Geschwister. Dabei setzen wir weiter auf drei Bausteine: Flüchtlingshilfe, Witwen- und Waisenfonds und interreligiöse Friedensarbeit. So hilft Mission 21: Soforthilfe gegen die allerschlimmste Not Für rund Personen, vor allem für Flüchtlingsfamilien, Witwen und Waisenkinder, stellen wir Grundnahrungsmittel, Kleidung, Decken, Medikamente und weitere dringend benötigte Hilfsgüter zur Verfügung. Unterkunft ein sicheres Zuhause Wir unterstützen verfolgte Christen und Muslime mit dem Bau von drei Flüchtlingscamps sowie festen Wohneinheiten, die Flüchtlingsfamilien eine dauerhafte Ansiedlung ermöglichen. Zudem erhalten die Familien als Starthilfe dringend benötigte Haushaltsgegenstände wie Decken oder Töpfe. Traumaarbeit für die Gesundheit der Seele Mit unserer Unterstützung schulen lokale und internationale Fachpersonen die Mitarbeitenden der Partnerorganisation in der Betreuung von traumatisierten Menschen. Zukunftsperspektiven für ein Leben nach der Flucht Wir unterstützen die Menschen bei ihrem Neuanfang: Wir stellen ihnen Geräte für den Ackerbau, Saatgut und Düngemittel zur Verfügung, ermöglichen den Frauen handwerkliche oder hauswirtschaftliche Kurse sowie den Kindern den Besuch der Schule. Friedensarbeit für ein baldiges Ende der Gewalt Gemeinsam mit unseren muslimischen und christlichen Partnern vor Ort schaffen wir Verständigung und neues Vertrauen. Wir fördern das gewaltlose Zusammenleben der Bevölkerung über ethnische und religiöse Grenzen hinweg. Die geplante Unterstützung von Mission 21 für die Menschen in Nordostnigeria beläuft sich auf 1,6 Millionen Franken für das Jahr * Armin Zimmermann war Programmverantwortlicher Nigeria, Richard Geer ist Leiter Fundraising bei Mission 21. Informationen: Spenden: PC , IBAN Nr. CH (Vermerk: « »)

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