Büro- und Geschäftshausfassaden der 50er Jahre

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1 Büro- und Geschäftshausfassaden der 50er Jahre Konservatorische Probleme am Beispiel West-Berlin Band 1 Dirk Dorsemagen

2 Büro- und Geschäftshausfassaden der 50er Jahre Konservatorische Probleme am Beispiel West-Berlin von Diplom-Ingenieur Dirk Dorsemagen aus Berlin von der Fakultät VII Architektur - Umwelt - Gesellschaft Institut für Baugeschichte, Architekturtheorie und Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Ingenieurwissenschaften - Dr.-Ing. genehmigte Dissertation Promotionsausschuss: Vorsitzender: Gutachter: Gutachter: Prof. Dipl.-Ing. Peter Berten Prof. Dr.-Ing. Johannes Cramer Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack Tag der wissenschaftlichen Aussprache: 17. Februar 2004 Berlin 2004 D 83

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4 Vorbemerkung Da ich in der Postmoderne aufwuchs, erschien mir die Architektur des Wiederaufbaus vor dem Hintergrund der immensen Verluste historischer Bauten zunächst gesichtslos und blaß. Umso erstaunlicher war während des Architekturstudiums die Entdeckung, daß mir nun viele Bauten der 50er Jahre als Vorbilder dienen konnten. Diese Bauten sind zu einem Großteil im Laufe der Zeit derart verändert worden, daß ich mich ihnen inzwischen als Bauforscher nähern muß, um die ursprünglichen Qualitäten der Fassaden noch vorort, in Archiven oder zeitgenössischen Publikationen nachvollziehen zu können. Norbert Heuler schilderte mir zum ersten Mal aus der Sicht des Denkmalpflegers die konservatorischen Probleme, die speziell im Umgang mit der Architektur der 50er Jahre auftreten. Er regte eine Dissertation zu diesem Thema an, welche die verschiedenen Fassadenkonstruktionen der Zeit am Beispiel West-Berlin untersucht. Dabei sollten sowohl die mit den Konstruktionsarten verbundenen Probleme systematisch erfaßt, als auch die verschiedenen Lösungsansätze zusammengetragen werden, die über die Jahre bei der Sanierung denkmalgeschützter Bauten des Wiederaufbaus zu den verschiedenen Problemen entwickelt wurden. Ich entschloß mich, mit der Zustimmung von Herrn Professor Dr.-Ing. Johannes Cramer, diese Lücke in der Forschung zu schließen. Ihm und Frau Professor Dr.-Ing. Dorothée Sack als den Betreuern dieser Dissertation gilt mein besonderer Dank. Über ihre stets hilfreiche und freundliche Betreuung hinaus förderten sie auch entscheidend meinen beruflichen Werdegang. Von Anfang an wurde die Forschungsarbeit durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Graduiertenkolleg Kunstwissenschaft-Bauforschung-Denkmalpflege der Otto-Friedrich- Universität Bamberg und der Technischen Universität Berlin großzügig unterstützt. Ohne diese Förderung hätte ich die Arbeit nicht innerhalb von drei Jahren abschließen können. Den Professoren und Freunden im Graduiertenkolleg bin ich für die fruchtbare fachliche Diskussion sowie die vielen lehrreichen und gleichsam geselligen Stunden auf gemeinsamen Unternehmungen und Exkursionen dankbar. Thomas Steigenberger danke ich für sein Engagement als Mitstreiter für den Erhalt der Nachkriegsmoderne in Berlin. Ebenso möchte ich mich bei Barbara Perlich, Jens Birnbaum und besonders Dr. Gabri van Tussenbroek, durch den die Arbeit den nötigen Schliff erhielt, für die ausdauernde und kritische Lektüre der Arbeit bedanken. Für die geduldige Hilfe in Computerfragen gilt mein herzlicher Dank vor allem Daniela Spiegel. Herrn Heuler verdanke ich neben der Anregung des Forschungsgegenstandes die großzügige Bereitstellung von Literatur, die er bereits seit den 80er Jahren zu diesem Thema sammelt. Sie erleichterte mir den Einstieg in die Forschung ganz wesentlich. Auch den anderen Mitarbeitern im Landesdenkmalamt möchte ich ganz herzlich für die großartige und unkomplizierte Unterstützung danken, hier besonders Dr. Anna-Maria Odenthal von der praktischen Baudenkmalpflege und ihren Kollegen in der Inventarisation, mit deren Hilfe ich die wesentlichen Informationen für den Katalogteil zusammentragen konnte. Wertvolle Anregungen erhielt ich auch von den Mitarbeitern der Unteren Denkmalschutzbehörden - vor allem Herrn Siegfried Roick in Charlottenburg. Besonders dankbar bin ich schließlich meinen Eltern, die mir meine Ausbildung ermöglichten und mit Interesse begleiteten und meinem Freund für seine Geduld, seine Hilfe, seinen Ansporn und seine Ablenkungen. Meiner Familie sei diese Arbeit gewidmet.

5 Inhaltsübersicht INHALTSÜBERSICHT Band 1: TEIL 1 I. EINFÜHRUNG Historischer Kontext: Die 50er Jahre Der Wiederaufbau West-Berlins Charakteristika der 50er Jahre-Architektur Forschungsstand und Denkmalschutz Fragestellung und Vorgehensweise II. FASSADENKONSTRUKTIONEN Grundriß und Organisation Tragwerke Fassadentypen Fassadenmaterialien Fenster Zusammenfassung Band 2: TEIL 2 I. KONSERVATORISCHE PROBLEME UND LÖSUNGSANSÄTZE Skelettfassaden Fassadenmaterialien Fenster Raumklima Zusammenfassung II. DISKUSSION QUELLEN und LITERATUR Band 3: ANHANG Abbildungen und Katalog

6 Inhalt INHALT Band 1 TEIL 1 I. EINFÜHRUNG Historischer Kontext: Die 50er Jahre Wohnungsnot Wirtschaftswunder Der Wiederaufbau West-Berlins Wirtschaftliche Situation nach Kriegsende Stadtplanung Wirtschaftliche Einflüsse auf den Wiederaufbau Charakteristika der 50er Jahre-Architektur Stilvielfalt Die nette Moderne Materialvielfalt Forschungsstand und Denkmalschutz Rezeptionsgeschichte Denkmalschutz Inventarisation in West-Berlin Praktische Baudenkmalpflege Fragestellung und Vorgehensweise Fragestellung Baugattung Büro- und Geschäftshäuser Die 50er Jahre als abgeschlossene Epoche Vorgehensweise II. FASSADENKONSTRUKTIONEN Grundriß und Organisation Entwicklung Achsmaße im Bürohausbau Bürogrundrisse (Flursysteme und Konstruktionssysteme) Raumorganisation Eingangshallen Treppenhäuser Sonderräume Dachgeschosse Ladenzeilen Erkergeschosse Weitere Entwicklung Rückfronten und Hoffassaden

7 Inhalt 2. Tragwerke Massivbauweise Skelettkonstruktionen Stahlbeton-Skelett Stahlskelett Ausfachungen Fassadentypen Einleitung Lochfassade Skelettfassaden Rasterfassade Vertikalismus und Horizontalismus Verwischter Raster Rasteritis Vorhangfassaden Einleitung Entwicklung Konstruktionsarten Rahmen-Pfosten-Konstruktion...78 Elementkonstruktion...78 Pfosten-Riegel-Konstruktion...78 Mischbauweise Gestalterische Konsequenzen Fassadenmaterialien Einleitung Einschalige Außenwände Sichtbeton Putz Naturstein Betonwerkstein Keramik Spaltplatten Keramisches Mosaik Backstein Glas Glasfliesen Glasmosaik Zweischalige Außenwände Glaswandplatten Metalle Stahlblech Leichtmetall- bzw. Aluminiumblech Faserzement Asbest Vermiculite Holz Kunststoff

8 Inhalt 5. Fenster Flügelarten Konstruktionsarten Einfach-, Kasten- und Verbundfenster Entwicklung in West-Berlin Rahmenmaterialien Holzfenster Stahlfenster Leichtmetallfenster (Aluminium) Betonfenster Kunststoffenster Verglasungsarten Fensterglas bzw. Tafelglas Spiegelglas Gußglas Profilbauglas Hohlglas Vorgespanntes Glas ESG Verbundgläser Verbundsicherheitsglas VSG Deutsches Isolierglas DIG Thermolux-Glas Mehrscheiben-Isoliergläser MIG Randverlötete Mehrscheiben-Isoliergläser ( Thermopane, Cudo ) Randverschweißte Mehrscheiben-Isoliergläser ( Gado ) Sonnenschutz Zusammenfassung

9 Inhalt INHALT Band 2 TEIL 2 I. KONSERVATORISCHE PROBLEME UND LÖSUNGSANSÄTZE Skelettfassaden Kältebrücken Wärmedämmung Ausfachungen Fassadenmaterialien Einschalige Außenwände Sichtbeton Betonsanierung Putz Angemörtelte Fassadenbekleidungen Naturstein Betonwerkstein Keramik Hinterlüftung Glas Glasfliesen Glasmosaik Zweischalige Außenwände Glaswandplatten Hinterlüftung Metalle Stahl Aluminium Faserzement Asbest Spritzasbest Asbestsanierung Fassadenreinigung Fenster Rahmenmaterialien Holzfenster Stahlfenster Leichtmetallfenster Betonfenster Verglasungsarten Floatglas Mehrscheiben-Isoliergläser Glasbausteine Einglasungen

10 Inhalt 4. Raumklima Wärmeschutz K-Wert Wärmeschutzgläser Sonnenschutz Sonnenschutzgläser Schallschutz Schallschutzgläser Feuchteschutz Kondenswasser Innendämmung Doppelfenster und Doppelfassade Zusammenfassung II. DISKUSSION QUELLEN und LITERATUR Unveröffentlichte Quellen Archive Unveröffentlichte Manuskripte Veröffentlichte Quellen und zeitgenössische Schriften Literatur Presse INHALT Band 3 ANHANG 1. Abbildungen 2. Katalog Büro- und Geschäftshausfassaden der 50er Jahre in West-Berlin 3. Abbildungsnachweis 3.1. Abbildungen zum Text 3.2. Abbildungen im Katalog 5

11 TEIL 1

12 TEIL 1 I. Einführung 1. Historischer Kontext: Die 50er Jahre I. Einführung Die erste Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg ist heute eine abgeschlossene Geschichtsepoche, deren architektonische und städtebauliche Qualitäten in zunehmendem Maße erkannt werden. Die Diskussion darüber ist in vollem Gang. 1 Der Stil- und Geschichtsbegriff der 50er Jahre bezeichnet die Architektur der unmittelbaren Nachkriegszeit bzw. des Wiederaufbaus von 1945 bis zum Anfang der 60er Jahre. Obwohl die wertvollen Zeugnisse dieser Bauepoche inzwischen unter Denkmalschutz stehen, ist ihre Substanz gefährdet. Besonders der Wert von Büro- und Geschäftshäusern sinkt auf dem Immobilienmarkt wegen der Schwächen im Wärme- und Schallschutz. An vielen Stellen haben diese Mängel zu Bauschäden geführt, die Sanierungen notwendig machen, bei denen wertvolle Denkmalsubstanz geopfert und das Erscheinungsbild verändert wird. Unter dem Deckmantel der Nachverdichtung der Innenstadt bedrohen Immobilienspekulationen viele Büro- und Geschäftshäuser der 50er Jahre, so daß sie teilweise oder gänzlich abgerissen werden. 1. Historischer Kontext: Die 50er Jahre Bevor die Architektur der 50er Jahre anhand ihrer Konstruktionsweisen im Detail untersucht wird, werden im folgenden Abschnitt die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse der Nachkriegsjahre in West-Deutschland geschildert, um die Architektur im Kontext ihrer Entstehungszeit verstehen zu können. Der betrachtete Zeitraum umfaßt die Jahre zwischen dem Kriegsende 1945 und dem Beginn der 60er Jahre. Der Schwerpunkt liegt auf dem Jahrzehnt zwischen 1948 und 1958: Die Währungsreform schuf 1948 die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Wiederaufbaus nach den Jahren des Schwarzmarkts; das Jahr 1959 leitete mit der Annäherung an die Vollbeschäftigungsgrenze und bedeutsamen Strukturwandlungen der Wirtschaft eine neue Phase der Gesellschaftsentwicklung ein, die unter den Schlagwörtern Urbanität und Gesellschaft durch Dichte in den 60ern zu neuen städtebaulichen Leitbildern und rationalisierten Architekturkonzeptionen führte Wohnungsnot Die Jahre zwischen 1945 und 1948 galten vor allem der Enttrümmerung der Städte, sparsamster Reparatur und Herrichtung von Behelfswohnraum. Gleichzeitig wurde jedoch an unterschiedlichsten Planungen zum Wiederaufbau der Städte gearbeitet. Gerade in diesem 1 Auszug aus dem Appell Eine Zukunft für unsere Vergangenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vom Deutschen Nationalkommitee für Denkmalschutz organisierten Tagung Architektur und Städtebau der Fünfziger Jahre in Hannover, In: Durth/Gutschow 1990, S.7. 2 Durth/Gutschow 1987, S.16. 6

13 TEIL 1 I. Einführung 1. Historischer Kontext: Die 50er Jahre Zeitraum zwischen Kriegsende und Währungsreform wurde eine erstaunliche Vielfalt von Zukunftsvorstellungen noch für ganz Deutschland - und ganz Berlin - entwickelt, die dann durch den Druck der Not und die politischen Weichenstellungen erst nach 1948 pragmatisch eingeschränkt wurden. 3 Im Gebiet der drei westlichen Besatzungszonen waren nach dem Krieg 45% des Bestands von über 10 Millionen Wohnungen zerstört oder schwer beschädigt. Nur etwa ein Drittel blieb von den Kriegseinwirkungen verschont. Doch auch von diesen Wohnungen befanden sich viele wegen unterlassener Instandsetzungsmaßnahmen in schlechtem Zustand. Beschlagnahmungen durch die Alliierten schränkten die Zahl der verfügbaren Wohnungen weiter ein. Noch 1950 wurde ein Defizit von 6,3 Millionen Wohneinheiten festgestellt. Der katastrophale Wohnungsmangel wurde durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen verstärkt: In Kellern und Ruinen, in Bunkern, Kasernen und Schulen wurden notdürftig Unterkünfte geschaffen. Erst mit dem 1. Wohnungsbaugesetz von 1950 wurde der Rahmen für einen zügigen Neubau unter hohem Einsatz öffentlicher Mittel und unter Einschaltung von privatem Kapital geschaffen. Der soziale Wohnungsbau begann mit recht bescheidenen Flächen- und Ausstattungsstandards Wirtschaftswunder Zwar hatten die Vereinbarungen der Alliierten hohe Reparationszahlungen Deutschlands und eine weitgehende Demontage der deutschen Industrie vorgesehen, doch wurden in den Westzonen die Demontagen bald spürbar verringert. Bereits im Mai 1946 wurden die Reparationslieferungen aus der amerikanischen Zone in die UdSSR gestoppt, im September entwarfen die britische und die amerikanische Militärregierung den Plan zum wirtschaftlichen Zusammenschluß ihrer Zonen (Bizone ab 1947), dem 1949 die französische folgte (Trizone) und schließlich in die Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 30. Mai 1949 mündete. Bereits im Juni 1947 kündigte der US-Außenminister Marshall ein umfassendes Hilfs- und Wiederaufbauprogramm für Europa an (Marshall-Plan), an dem vor allem auch das besiegte Deutschland teilhaben sollte. Mit hohen US-Investitionen wurde in den folgenden Jahren die westdeutsche Wirtschaft angekurbelt, wobei auch auf die früher schon maßgebenden Funktionseliten in Industrie und Technik, Wirtschaft und Verwaltung zurückgegriffen wurde. 5 3 Durth/Gutschow 1987, S Durth/Gutschow 1987, S Durth/Gutschow 1987, S.24. 7

14 TEIL 1 I. Einführung 1. Historischer Kontext: Die 50er Jahre Die erste Wachstumsphase der westdeutschen Wirtschaft bis 1953 war getragen von den günstigen Ausgangsbedingungen des ökonomischen Neubeginns, verstärkt wurde der Aufschwung 1951/1952 durch die für Westdeutschlands Exportindustrie förderlichen Folgen des Korea-Kriegs. Das Jahr 1955 kennzeichnet einen Höhepunkt des Wirtschaftswunders mit einem Wachstum von 12%. 6 Mit dem unerwarteten Wohlstand der jungen Republik wird auch ein Ende der Bescheidenheit in der Architektur sichtbar. 7 In der Mitte des Jahrzehnts waren die Stadtzentren zum Teil wiederaufgebaut, aber noch gab es allenthalben größere Trümmerflächen. In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts führten weitere Bevölkerungszunahme, umfangreicher Wohnungsbau und rapide Individualmotorisierung zu einer starken räumlichen Expansion der westdeutschen Städte. Die städtebaulichen Perspektiven und Wirkungsfelder galten nicht mehr nur dem Wiederaufbau, sondern vermehrt der Entwicklung der Gesamtstadt und ihrer Region. Das neue Phänomen der innerstädtischen Verkehrsnot gab den Forderungen nach einem radikalen Stadtumbau neue Nahrung. Städtebauliche Planungen der ersten Wiederaufbauphase mußten bereits überarbeitet werden. Am Ende der Dekade hatten die meisten Städte ihre Vorkriegsgröße überschritten, der Wiederaufbau war zu mehr als zwei Dritteln vollzogen. Der Vorkriegsstandard der Wohnungsversorgung war im Durchschnitt wieder erreicht. Der Aufstieg großer Bauträger erlaubte Stadterweiterungen in Stadtteildimensionen. Wachstum, Wohlstand und technischer Fortschritt beflügelten Optimismus und Zivilisationsbejahung und schickten sich an, den seiner Natur nach schwer beweglichen Traditionalismus zu überrollen. 6 Gemessen am realen Zuwachs des Bruttosozialprodukts. 7 Durth/Gutschow 1987, S.67. 8

15 TEIL 1 I. Einführung 2. Der Wiederaufbau West-Berlins 2. Der Wiederaufbau West-Berlins Bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts hatte sich das Gebiet südlich des Zoologischen Gartens, die Kaufstraßen Kurfürstendamm und Tauentzienstraße mit ihren Nebenstraßen, zum Schwerpunkt des Berliner Westens entwickelt. Da das Wachstum der Stadt das innere Stadtgebiet zu eng werden ließ, entstanden im Westen repräsentative Geschäftsstraßen sowie Bürobauten. Die Geschäfte in der Leipziger Straße erbrachten bis 1939 auf engem Raum die höchsten Umsätze in Berlin. Die Grund- und Bodenwerte der Friedrichstraße und Unter den Linden blieben die höchsten im Berliner Stadtgebiet. Lediglich das Vergnügungsviertel der Friedrichstadt verlor gegenüber den eleganten Lokalen des Zoogebietes an Anziehungskraft. Zur Bildung einer echten westlichen City kam es jedoch niemals. Verwaltungs- und Bürobauten um den Fehrbelliner und den Reichskanzlerplatz (heute Theodor-Heuss-Platz) waren sporadische Bildungen an verkehrstechnisch günstig gelegenen Plätzen, eingebaut in Wohngebiete Wirtschaftliche Situation nach Kriegsende Berlin war im Mai 1945 nicht nur Deutschlands größtes Trümmerfeld, sondern wurde auch noch politisch zerstückelt (Abb. 1). Die alliierten Besatzungsmächte teilten die Stadt in vier Sektoren ein. Durch die Isolierung der Westsektoren ergab sich sehr bald eine politische und wirtschaftliche Teilung der Stadt in einen West- und einen Ostsektor. Im Stadtgebiet des ehemaligen West-Berlin gingen durch die Kriegszerstörungen etwa ein Drittel aller Wohnungen verloren Prozent der restlichen Wohnungen waren beschädigt und nur 20 Prozent erhalten geblieben. Bis 1945 war die Zahl der Einwohner durch Evakuierung und Bevölkerungsverluste stark gesunken. Sehr bald strömten jedoch in den ersten Nachkriegsjahren Hunderttausende von Berlinern in ihre Heimatstadt zurück, so daß das Wohnungselend unbeschreiblich groß war. 10 Der Start zum Wiederaufbau war in Berlin weit schwieriger als in den Westzonen Deutschlands. Die wirtschaftliche Lage in den ersten Jahren nach dem Krieg war katastrophal, und in der Stadt herrschten Hunger und Not. In Berlin wie auch in der gesamten sowjetisch besetzten Zone wurden mit dem Einmarsch der Russen sämtliche Banken geschlossen und alle Bankguthaben, auch die der Öffentlichen Hand, völlig gesperrt. Nach dem Einmarsch der westlichen Besatzungsmächte änderte sich hieran nichts. Im Gegensatz zu Westdeutschland fehlte es hier bis zur Währungsreform 8 Institut für Raumforschung 1953, S Der Anteil von zerstörten Wohnungen im ganzen Bundesgebiet betrug etwas über ein Fünftel gab es in Berlin West Wohnungen und Einwohner waren es nur noch Wohnungen und Einwohner waren Haushaltungen in Wohnungen zusammengepfercht, von denen ein sehr großer Teil mehr oder weniger beschädigt war. BusB 1970, S.28. 9

16 TEIL 1 I. Einführung 2. Der Wiederaufbau West-Berlins an Kapital, um die nötigen Baustoffe für Neubauten zu beschaffen. Die erste Bautätigkeit konnte daher auch nur aus notwendigsten Aufräumarbeiten bestehen. 60 bis 75 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt mußten in ganz Berlin beseitigt werden, in West-Berlin waren es 45 Millionen Kubikmeter. Hierfür gaben die alliierten Besatzungsmächte Baustoffe frei, welche die Stadtverwaltung verteilte. So konnten in der Zeit vom 1. Mai 1945 bis zum Dezember 1950 fast Wohnungen, die weniger stark beschädigt waren, wiederhergestellt und bewohnbar gemacht werden Stadtplanung Die starken Kriegszerstörungen wurden von den Stadtplanern allenthalben als Chance zur Bereinigung städtebaulicher Sünden der Vergangenheit 12 gesehen. Mahler erläuterte die Zielsetzung des 1950 für West-Berlin verabschiedeten Flächennutzungsplans mit den Worten: In Berlin war und ist zum Teil heute [1953] noch ein heilloses Durcheinander von Wohn- Gewerbe- und Industriegebieten. [...] Dieses Chaos zu beseitigen und klare Aufteilungen zu erreichen, ist die Aufgabe der kommenden Bebauung. [...] Eine gewisse Hilfe ist dabei die starke Zerstörung der Stadt durch Kriegseinwirkungen, wobei in vielen Fällen die Zerstörung nicht dort erfolgte, wo sie zur städtebaulichen Bereinigung noch am ehesten hätte beitragen können. Es gilt aber nicht nur, Ordnung in die Nutzung der Stadtflächen zu bringen, sondern gleichzeitig auch eine Entkernung der dichtbewohnten Viertel und eine Durchlüftung der Stadt durch Grünanlagen zu erreichen. 13 Eine Debatte über die Leitziele des Wiederaufbaus hatte schon bald nach Kriegsende begonnen. Sie war eher eine Debatte über den Aufbau einer neuen Stadt auf der tabula rasa, als der Wiederaufbau des zerstörten Berlins. In seiner Funktion als Stadtbaurat im ersten Berliner Magistrat nach dem Krieg erarbeitete Hans Scharoun mit einem Team von Planern den sogenannten Kollektivplan, der 1946 in der viel beachteten Ausstellung Berlin plant der Berliner Öffentlichkeit vorgestellt wurde (Abb. 2). Scharoun, ein entschiedener Vertreter der Moderne in Architektur und Städtebau, hatte im NS-Staat kein Amt bekleidet. Dem Berliner Magistrat sollte er Garant dafür sein, daß der Wiederaufbau der Stadt ein Neubeginn werden würde, der die Megalomanie der nationalsozialistischen Hauptstadt-Projekte ebenso hinter sich lassen sollte wie die viel geschmähte Mietskasernenstadt des 19. Jahrhunderts. Weder deren städtebauliches Grundmuster noch ihre starke Verdichtung oder gar der vorherrschende Architekturstil des Historismus galten damals als urbane oder auch historische Werte. Der Gedanke, die Stadt so wiederaufzubauen, wie sie vor dem Krieg gewesen war, war in Berlin unvorstellbar. Einzig die vorhandene stadttechnische Infrastruktur, die unter Fahrbahnen und Gehsteigen größtenteils erhalten geblieben war, sprach für eine Beibehaltung des überkommenen Straßenrasters Schwedler 1953, S.180ff. 12 Schwedler 1953, S Mahler 1953, S.146ff. 14 Dolff-Bonekämper/Schmidt 1999, S

17 TEIL 1 I. Einführung 2. Der Wiederaufbau West-Berlins Der Kollektivplan schlug einen radikalen Stadtumbau vor. Aber die Vision einer bandartig sich dem Urstromtal der Spree unterordnenden, gesunden Stadtlandschaft, die durch ein Netz von Schnellstraßen gegliedert wird, war nicht unumstritten; verkehrsplanerische, soziologische und gestalterische Varianten wurden vorgeschlagen und diskutiert, und in dichter Folge erschienen weitere gesamtstädtisch angelegte Pläne. Erst nach den Währungsreformen 15 und Beendigung der einjährigen sowjetischen Blockade sowie durch den politischen und wirtschaftlichen Anschluß an die Bundesrepublik 1949 begann der innerstädtische Wiederaufbau Berlins - nun in Ost und West auf gesonderten Wegen. Das Aufbaugesetz der DDR vom Sommer 1950 ermöglichte die Vergesellschaftung des städtischen Grund und Bodens und kurze Zeit noch plante man in Ost- Berlin mit Scharoun im Sinne des Kollektivplans 16, bis sich der Kurs der Baupolitik der DDR kurze Zeit später um 180 Grad drehte, weg von der nun als formalistisch und kosmopolitisch beschimpften Moderne, hin zur Architektur der nationalen Bautraditionen, die im Projekt der Stalinallee ihren idealtypischen Ausdruck fand (Abb. 3). 17 In West-Berlin war die Vergesellschaftung des Baugrundes politisch nicht durchsetzbar. Dadurch blieb dort der Architektentraum von der freien, städtebaulichen Neuformung der innerstädtischen Wohnviertel unerfüllt, mit der Ausnahme weniger Einzelbereiche wie dem Hansaviertel (Abb. 4), dem Ernst-Reuter-Platz (Kat.-Nr. 7-9) und dem Zentrum am Zoo (Kat.-Nr. 6). 18 Da ein völliger Neubau Berlins im Sinne des Kollektivplans angesichts der wirtschaftlichen und politischen Lage sich bald als wenig realistisch herausstellte, suchte man im Westteil der Stadt nach einem weniger radikalen Leitplan. Der Geldmangel der öffentlichen Hand ließ keine planvolle Grundstückspolitik des Landes zu, weshalb man sich weitestgehend auf die Verkehrsplanung beschränkte. Hierfür lieferte der sogenannte Zehlendorfer Plan die Grundlagen, der wie der Kollektivplan bereits 1946 von einem Architektenkollektiv aufgestellt worden war, jedoch behutsamer in die räumliche Struktur eingriff (Abb. 5). Die Träume von einem Neubau der Stadt wichen dem Pragmatismus, der lediglich einen Umbau förderte. Auch die radikalen verkehrsplanerischen Projekte wurden aus praktischen und wirtschaftlichen Zwängen nur rudimentär umgesetzt Erst im März 1949 in einer dritten Geldumstellung wurde die DM-West alleiniges Zahlungsmittel in den Berliner Westsektoren erhielt Scharoun von der Ostberliner Heimstätte Berlins den Auftrag, im Bezirk Friedrichshain eine Wohnzelle zu errichten, die jedoch nicht über ein paar wenige Zeilenbauten hinauskam. Vgl. Dolff-Bonekämper/Schmidt 1999, S Die Planung Scharouns der Wohnzelle Friedrichshain wurde 1951 zugunsten einer 1,8 km langen Magistrale genannt Stalinallee in prachtvollen und detailreichen Bauformen im Sinne der von Stalin persönlich angegebenen kunstpolitischen Devise national in der Form, sozialistisch im Inhalt. Vgl. Dolff-Bonekämper/Schmidt 1999, S Zu Hansaviertel siehe ausführlich Dolff-Bonekämper/Schmidt, Der Ernst-Reuter-Platz bekam erst ab 1955 eine einheitliche städtebauliche Figur nach dem Plan von Bernhard Hermkes und auch das Gebiet Rund um den Zoo wurde erst ab 1955 realisiert. Vgl. Hoh-Slodczyk 1990; Scheer et al. 2000, S , S Vgl. Fürlinger 1953, S.166ff; Schwedler, 1953, S.180ff. 11

18 TEIL 1 I. Einführung 2. Der Wiederaufbau West-Berlins Alle städtebaulichen Planungen in West- und Ost-Berlin ignorierten geradezu demonstrativ die politische Teilung der Stadt. Es müsse auf jeden Fall davon ausgegangen werden, daß [West-] Berlin wieder mit seinem Hinterland Verbindung findet und wieder Hauptstadt Deutschlands mit Weltgeltung wird. 20 Während die offizielle Stadtplanung West-Berlins an der historischen Mitte im Ostteil der Stadt als städtebauliches Zentrum festhielt, schaffte die Wirtschaft im Westteil der Stadt Tatsachen. Einerseits wurden beim Wiederaufbau Ost-Berlins die innerstädtischen Gebiete von der staatlich gelenkten Wirtschaft vernachlässigt. Das Staatswesen der DDR stellte bewußt die Bauten politischen und kulturellen Charakters in den Mittelpunkt der Planung. Abgesehen von Verwaltungsbauten einiger Staatsbetriebe fehlte in der Ost-Berliner Innenstadt jegliches großstädtische Leben. Andererseits lagen große Teile des stark zerstörten einstmaligen Geschäftszentrums in der Friedrichstadt in dem amerikanischen Sektor und waren nun östliches Randgebiet von West-Berlin geworden, das als Baugebiet uninteressant und somit Niemandsland in der Unsicherheit der damaligen Verhältnisse war. Daher kam es zu Standortverschiebungen, als die Wirtschaft nun in die weniger beschädigten Gebiete rund um den Zoo investierte. Auch die bezirklichen Kaufstraßen wie die Schloßstraße in Steglitz, die Karl-Marx-Straße in Neukölln oder der Gesundbrunnen im Wedding erlebten in der Nachkriegszeit einen Aufschwung, wobei besonders die Karl-Marx-Straße und der Gesundbrunnen von ihrer Nähe zum Ostsektor profitierten, da viele Ost-Berliner hier einkauften. 21 So schwärmte der damalige Senator für Bau- und Wohnungswesen Rolf Schwedler 1953 über das zurückgekehrte Geschäftsleben in West-Berlin: Wenn heute [1953] der Kurfürstendamm und die Tauentzienstraße wieder lebendig sind, neue Hotels entstehen, wenn man wieder bei Wertheim und KaDeWe, [...] Stiller, Leiser, [...] bei Peek & Cloppenburg [...] und Leineweber und Dutzenden anderen weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannten und unvergessenen Kaufhäusern und Einzelhandelsbetrieben schauen und kaufen kann, so auch deshalb, weil die deutsche Bevölkerung der Sowjetzone gern in West-Berlin kaufen will, um am Lebensstandard der freien Welt teilzuhaben. 22 Auch das frühere Banken- und Versicherungsviertel Unter den Linden und um den Gendarmenmarkt gehörte nun zum Ostsektor Berlins. Daher ließen sich viele Banken und Versicherungen und Verwaltungsbauten der Industrie in Charlottenburg, vor allem im Gebiet westlich des Bahnhofs Zoo entlang der Hardenbergstraße, Bismarckstraße, Kantstraße und Lietzenburger Straße nieder. Aber nur der ehemalige Platz am Knie (seit 1953 Ernst-Reuter-Platz) im Übergang von Hardenbergstraße zu Bismarckstraße bekam eine städtebauliche Großform als 20 Mahler 1953, S Mahler 1953, S.146ff. 22 Schwedler 1953, S

19 TEIL 1 I. Einführung 2. Der Wiederaufbau West-Berlins direktes Ergebnis eines Wettbewerbverfahrens. 23 Alle anderen Projekte, selbst die großen Neubauten um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, fügten sich trotz vorhergehender Wettbewerbe schließlich nach den überarbeiteten Vorgaben des Stadtplanungsamtes in den vorhandenen Altbestand ein. Die städtebaulichen Vorgaben hatten hauptsächlich verkehrsplanerischen Charakter und sahen an einigen Stellen eine Aufweitung des Straßenraumes und ein Zurückversetzen der Baufluchten vor. 24 Obwohl eine gesamtstädtische stadtplanerische Neugestaltung scheiterte, fanden die Berliner Architekten der 50er Jahre über Bauprojekte der privaten Wirtschaft Möglichkeiten, die Neubauten der Büro- und Geschäftshäuser nach aktuellen städtebaulichen Leitbildern in den Bestand einzuordnen. 25 In der Theorie waren die städtebaulichen Ziele weiterhin allgemeiner Konsens: Anpassung des Straßennetzes an die Verkehrsbedürfnisse, die Überwindung des gesichtslosen Häusermeers der Gründerzeit; stattdessen Gestaltung einer lichtdurchfluteten, durchgrünten Stadtlandschaft 26 mit städtebaulichen Akzenten durch Auflösen der Blockränder und Aufweitung der Straßenräume und Höfe. Aus den meist unveränderten Eigentumsverhältnissen und Grundstückszuschnitten ergab sich, daß einige frühe Büro- und Geschäftshäuser des Wiederaufbaus lediglich Umbauten teilzerstörter Gebäude waren, bei denen ähnlich der Umbauten und Abstuckungen der 20er Jahre das historistische Gepräge der Bauten durch eine schlichte, sachliche Fassadengestaltung ausgetauscht wurde. 27 Die meisten Wiederaufbauten schlossen die Lücken kriegszerstörter Vorgängerbauten im Blockrand. Sie orientieren sich in Höhe und Tiefe an der Nachbarbebauung, jedoch wurde im Gegensatz zu den Gründerzeitbauten auf ein Freihalten der Höfe - wenn auch meist für PKW- Stellplätze und nicht für eine Begrünung geachtet. 28 Sobald es jedoch Grundstücksgröße und Lage (zum Beispiel Ecklage) zuließen, kam in den Nachkriegsjahren eine neue Gebäudekonzeption zum Einsatz, die die einheitliche Blockrandstruktur überwand. Das Raumprogramm wurde auf verschiedene Bauvolumina verteilt und die Gebäudeflügel unterschiedlicher Höhenentwicklung 23 Vgl. Gausmann 1992; Huse 1989, S Erst 1954 wurde der Richtplan Zoogebiet als Teil eines Bebauungsplans aufgestellt, der lediglich Baufluchtlinien und die Sicherstellung der Verkehrsflächen betraf. Werner 1976, S Bereits 1952 hatte der Wettbewerb für die Allianz-Versicherung (Kat.-Nr. 20) Joachimstaler Straße 10, Ecke Kurfürstendamm, stattgefunden; folgte der Wettbewerb für das am Kurfürstendamm gegenüber gelegene Victoria-Areal (Kat.-Nr. 25), das sogenannte Kranzler-Eck. Hoh-Slodczyk 1990, S Vgl. Reichow 1948; Reichow Zum Beispiel Maison de France, Kat.-Nr. 32, von Hans Semrau; Modehaus Horn, Kat.-Nr. 33, von Rolf Bermbach; VW-Porsche, Kat.-Nr. 30, von Hans Simon. 28 Vgl. BusB 1971, S.116ff. 13

20 TEIL 1 I. Einführung 2. Der Wiederaufbau West-Berlins wurden senkrecht zueinander gestellt. Das Wechselspiel von flacheren, oft behutsam zu dem Altbestand überleitenden Körpern mit akzentuierten höheren Körpern überwiegend in Scheibenform als Hochhaus oder Riegel erzielte eine städtebaulich in das Straßenbild hineinwirkende Baumassengliederung. 29 Von der Blockrandstruktur unabhängige Solitäre blieben daher im innerstädtischen Geschäftshausbau die Ausnahme. 30 Mit Hilfe von Flächennutzungs- und Generalbebauungsplänen versuchte die öffentliche Hand in den Jahren des Wiederaufbaus, Einfluß auf das Baugeschehen zu nehmen. Fast die gesamten 50er Jahre hindurch galt für West-Berlin noch die alte Bauordnung für die Stadt Berlin vom 9. November 1929 (BO 1929). Sie wurde erst durch das Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung der Bauordnung vom 21. November 1958 am 1. Januar 1959 abgelöst. Die Neufassung war eine Zwischenlösung, die in der neuen Bauordnung vom 29. Juli 1966 aufging. 31 Das Ergebnis des ersten Wiederaufbaujahrzehnts war zu Beginn der 60er Jahre in West-Berlin eine erstaunliche Einheit von zeitgenössischen städtebaulichen Leitbildern und gründerzeitlicher Blockrandstruktur (Abb. 6). Die Kriegszerstörungen wurden eher für eine behutsame Modernisierung des Stadtbildes als für einen radikalen Umbau der Stadtstruktur genutzt. Der Unbeliebtheit der überkommenen historistischen Gründerzeitarchitektur bei den meisten planenden Architekten wirkte die Beliebtheit der Identität stiftenden Geschäftsstraßen wie Kurfürstendamm und Tauentzien oder anderer Stadtteil-Geschäftsstraßen (Wilmersdorfer Str., Schloßstraße, etc.) bei der Bevölkerung entgegen und die repräsentativen Adressen lockten Investoren und Kunden gleichermaßen. 29 Zum Beispiel Allianz-Haus (Kat.-Nr. 20) von Alfred Gunzenhauser und Paul Schwebes; Hamburg- Mannheimer (Kat.-Nr. 26) von Geber & Risse; Hoechst-Haus (Kat.-Nr. 41) von Geber & Risse; Fakultätsgebäude für Bergbau und Hüttenwesen (Kat.-Nr. 7) von Willy Kreuer; Victoria-Areal (Kat.-Nr. 25) von Hanns Dustmann, Zentrum am Zoo (Kat.-Nr. 6) von Schwebes & Schoszberger. Vgl. BusB 1971, S.182: Die Nebenanlagen werden, auch bei sehr hohen Grundstückskosten, auf dem Baugrundstück selber mit untergebracht; offenbar machten die sonst entstehenden Nebenkosten diese Anlagen rentierlich. Garagen und Wageneinstellplätze müssen nach den behördlichen Bestimmungen im wesentlichen auf dem Baugrundstück selbst vorhanden sein. 30 Zum Beispiel das Telefunken-Hochhaus (Kat.-Nr. 8) von Schwebes & Schoszberger und die sechs Riegel am Ernst-Reuter-Platz (unter anderen Osram-Gebäude, Kat.-Nr. 9, von Bernhard Hermkes) sowie die Berliner Bank (Kat.-Nr. 16) von Gerhard Siegmann oder das Gerling-Haus (Kat.-Nr. 1) von Gerhard Krebs Mit der BO 1929 waren endlich die Baugesetze der Kaiserzeit überwunden worden, die bei dem Aufkommen neuer Vorstellungen über städtebauliche Gestaltung anfangs ein schwer zu überbrückendes Hindernis bedeutet hatten. Hauptanliegen der neuen BO 1929 war die Rücknahme der baulichen Grundstücksausnutzung, die zu einem extrem verdichteten Innenstadtbereich geführt hatte. So wurden nun verschiedene Bauzonen festgelegt, in denen unterschiedliche Ausnutzungen der Baugrundstücksfläche und Abstandsflächen zulässig waren ( Flächennutzungsplan ). Ebenso wurde für bestimmte Stadtbereiche eine Nutzungstrennung angestrebt (zum Beispiel Geschäftsviertel ). Zu Berliner Bauordnungen und ihre Auswirkungen auf Bürogebäude vgl. ausführlich BusB 1971, S ; Ahnert/Krause 1988; Ahnert/Krause 1996; Ahnert/Krause

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