Gesundheitszieleprozess in Thüringen 2008 Zielbereich und Arbeitsgruppe 4. Suchtmittelmissbrauch reduzieren

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1 Gesundheitszieleprozess in Thüringen 2008 Zielbereich und Arbeitsgruppe 4 Suchtmittelmissbrauch reduzieren Bernd Dembach (Landeskoordination) Dubliner Straße 12, Erfurt Tel: 0361 / Fax: 0361 / Internet: Förderung: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit Träger: Fachverband Drogen und Rauschmittel e.v.

2 Die Zielbereiche der Arbeitsgruppe 4 beziehen sich auf folgende Problem- und Themenfelder: 1. den Tabakkonsum, 2. den Alkoholkonsum und missbrauch, 3. den Cannabiskonsum, 4. die Problematik von Kindern aus suchtbelasteten Familien und 5. die Förderung psychosozialer Handlungskompetenzen.

3 Ansatzpunkte einer effektiven Präventionsarbeit: Eindeutige Botschaften und Zielvorgaben, breiter gesellschaftlicher Grundkonsens, Einbeziehung von Bezugspersonen, Schlüsselpersonen und Entscheidungsträgern, Erschließung neuer Zugangswege (Früherkennungsund Vorsorgeuntersuchungen), Netzwerkbildung, Kooperation und regionale Ansprechpartner, Einheit von Verhaltens- und Verhältnisprävention (Gesetze, Wirtschaft, Verkaufsstellen, Jugendschutz, Kontrollmaßnahmen) und intensive Medien- und Pressearbeit.

4 1. Alkohol Ziel: Der Anteil der Jugendlichen mit exzessivem Alkoholkonsum (5+ Gläser bei einer Trinkgelegenheit, Binge-Drinking) ist signifikant zurückgegangen.

5 Alkohol Teilziel 1 Die Rate der mit Alkoholvergiftung in Kliniken eingewiesenen Kinder und Jugendlichen ist signifikant gesunken. Teilziel 2 Bei Kindern und Jugendlichen ist das Problembewusstsein zu Sofortwirkungen (und Langzeitwirkungen) von Alkohol verbessert. Teilziel 3 Das gesellschaftliche Problembewusstsein und die Wahrnehmung sozialer Verantwortung durch den Einzelnen, soziale Gruppen, Institutionen, Wirtschaft, Verkaufsstellen und Medien sind gestiegen.

6 2. Tabak Ziele 1. Der Anteil von Nie-Rauchern unter den 15- bis 16-jährigen Thüringer Schülerinnen und Schülern ist bis zum Jahr 2011 um 10 Prozent gestiegen. 2. Der Anteil von Rauchern unter den Thüringer Erwachsenen im Alter von 15 und mehr Jahren ist um 5 Prozent zurückgegangen.

7 Tabak Teilziel 1 Einrichtungen der freien Jugendarbeit integrieren Tabakprävention und Tabakentwöhnung in ihr Angebotsprofil. Teilziel 2 Die rauchfreie Schule ist umgesetzt. Teilziel 3 Angebote zur Raucherentwöhnung sind wohnortnah und über die betriebliche Gesundheitsförderung verfügbar.

8 3. Cannabis Ziele 1. Der Anteil von Cannabiskonsumenten unter den 15- bis 16-Jährigen ist bis zum Jahr 2011 um 5 Prozent gesunken. 2. Der Anteil von Jugendlichen mit cannabisbezogenen Störungen ist bis zum Jahr 2011 zurückgegangen.

9 Cannabis Teilziel 1 In jedem Landkreis gibt es ein Projekt zur Sekundärprävention mit Cannabiskonsumenten. Teilziel 2 Aufbau von Netzwerken zur Cannabisprävention von jugendlichen Multiplikatoren (peer-to-peer-education).

10 4. Kinder aus suchtbelasteten Familien Ziel Kinder aus suchtbelasteten Familien sind frühzeitig in ihrer individuellen Notlage erkannt und in geeignete Betreuungsmaßnahmen integriert.

11 Kinder aus suchtbelasteten Familien Teilziel 1 Die Probleme von Kindern aus suchtbelasteten Familien sind im öffentlichen sowie im Bewusstsein von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kindertagesbetreuung, Schule und Jugendarbeit präsent. Teilziel 2 Es gibt bedarfsgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien.

12 5. Förderung suchtpräventiver personaler und sozialer Kompetenzen Ziel Die Kompetenzen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit psychoaktiven Substanzen sind gestärkt.

13 Förderung suchtpräventiver personaler und sozialer Kompetenzen Teilziel 1 Sachgerecht informieren und Problembewusstsein fördern. Teilziel 2 Erschließung neuer Erlebniswelten. Teilziel 3 Selbstreflexion, Sozialverhalten und Handlungsfähigkeit. Teilziel 4 Risikoverhalten mindern und Schutzfaktoren fördern. Teilziel 5 Senkung der Zugangsschwellen zu Hilfeangeboten.

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Initiiert und gefördert durch: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit (TMSFG) in Kooperation mit: Thüringer Kultusministerium Staatliches Schulamt Eisenach Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Präventionsbüro impuls/ Musikszeneprojekt Drogerie Lehrplanentwicklung und Medien Gesundheitsamt Erfurt, Koordination Suchtprävention Landesärztekammer Thüringen Thüringer Landesverwaltungsamt Landesjugendamt Thüringen Landessportbund Thüringen Psychosoziale Beratungsstelle Hildburghausen HELIOS-Klinikum Erfurt Katholisches Krankenhaus Erfurt Krankenkassen AOK, KKH, DAK, VdAK/AEV Fachverband Drogen und Rauschmittel Soziales Arbeitnehmerbildungswerk Thüringen Thüringer Landesstelle für Suchtfragen Thüringer Koordinierungsstelle Suchtprävention

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