Junge Menschen für das Thema Alter interessieren und begeistern Lebenssituation von älteren, hochaltrigen und pflegebedürftigen Menschen verbessern

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1 Stefanie Becker

2 Vorgeschichte Die Geschichte der Gerontologie ist eine lange und von verschiedenen Bewegungen gekennzeichnet Das Leben im (hohen) Alter wird mit steigender Lebenserwartung komplexer und damit die Bedarfe und Bedürfnisse vielfältiger Persönliche Erfahrung in den Berufsfeldern trifft immer wieder auf disziplinäres Gerangel

3 Meine Motivation Disziplinübergreifendes Verständnis fördern Potentiale der Gerontologie als multi- /transdisziplinäre Wissenschaft verdeutlichen und in die grundständige Lehre sowie die Praxisausbildung gezielter einbringen Junge Menschen für das Thema Alter interessieren und begeistern Lebenssituation von älteren, hochaltrigen und pflegebedürftigen Menschen verbessern

4 Ausgangslage Im Zuge des demografischen Wandels verändern sich verschiedene Berufsbilder, darunter auch solche mit einer eher traditionellen Ausrichtung. Im Schnittbereich der Beratung, Begleitung, Betreuung und Pflege älterer Menschen treffen sie dann aufeinander. Andererseits müssen sie spezialisiertes Wissen und Fachkompetenzen ausbilden, insbesondere an den Schnittstellen der Versorgung sich besser profilieren und in ihren Zuständigkeitsbereich abgrenzen. Die Gerontologie als interdisziplinäre Wissenschaft kann hierfür quasi als Vermittler bzw. Grundlage beider Disziplinen genutzt werden.

5 Ziel des Lehrbuches Zusammenfassende Darstellung von Grundlagen UND Anregung der interdisziplinären Reflexion Die Situation alter Menschen im deutsch-sprachigen Raum (D, A, CH) im Fokus. Sowohl über Grenzen der Disziplinen aber auch über Ländergrenzen hinweg zu einem besseren Verständnis der Lebenssituation älterer Menschen heute beitragen Beschreibung der Ist-Situation UND kritischer Ansatz für die Praxis bereitstellen, der auch die Professionen selbst von der Kritik nicht ausnimmt. Beitrag zum Theorie-Praxis-Transfer Die effektive und effiziente Förderung und Erhaltung der individuellen Lebensqualität von auf Hilfe, Unterstützung und/oder Pflege angewiesenen älterer Menschen

6 Zielgruppen Studierende der Studiengänge in der Pflege und Sozialen Arbeit (Tertiärstufe) Auszubildende in den Pflege- und Sozialberufen (Sekundärstufe) Praktiker, die sich mehr für wissenschaftlich gestützte Reflexion als how-to-do -Texten interessieren sind LehrerInnen/AusbildnerInnen beider Disziplinen

7 Grundlagenwerk für die Ausbildung der Pflege- und Sozialberufe Genutzt, wenn es um die Arbeit mit alten Menschen geht

8 Inhaltsverzeichnis Kapitel AutorInnen Geleitwort Mike Martin CH Einführung 1 Gerontologisches Fachwissen und Interdisziplinarität: Warum? Becker, Brandenburg CH/D 2 Gerontologie Eine interdisziplinäre Wissenschaft Becker CH

9 Kapitel AutorInnen Teil 1: Theoretische Grundlagen 3 Theorien des Alters und des Alterns Klott D 4 Altern und Pflege Bartholomeyczik D 5 Altern und Soziale Arbeit Kricheldorff D Teil 2: Lebenslagen im Alter 6 Alterssozialpolitik, soziale Sicherung und soziale Ungleichheit (D, CH, A) 7 Demografisch-gesellschaftliche Wandlungen und soziale Folgen 8 Anforderungen an eine prof. Pflege in einer alternden Gesellschaft Schulz-Nieswandt, et al. Höpflinger Hahn D CH CH Teil 3: Ethische Grundlagen und Leitbilder guter Altersarbeit 9 Mut zur gut begründeten Entscheidung Birkenstock CH/D 10 Autonomie Güter D 11 Empowerment Tucman, Brünett D

10 Kapitel Teil 4: Gerontologie in Pflege und Sozialer Arbeit AutorInnen 12 Auf dem Weg zur Gerontologischen Pflege Brandenburg D 13 Interventionen und Methoden aus Sicht der Pflege und Sozialen Arbeit 14 Professionalisierung in der Sozialen Arbeit und Pflege Zwischen Theorie und Praxis Remmel-Fassbender, Stemmer Kolland, Fibich 15 Professionalisierung der Pflege: Möglichkeiten und Grenzen Hülsken-Giesler D Epilog 16 Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Pflegeund Sozialberufen Becker, Brandenburg D A CH/D

11 Didaktische Merkmale Zusammenfassung jedes Kapitels Zusammenfassung Im Beitrag wird aufgezeigt, wie demografisch-gesellschaftliche Entwicklungen sowohl zu einer zeitlichen Ausdehnung des Alters als auch zu neuen Lebensphasen im Alter beigetragen haben. In einem ersten Schritt werden verschiedene Phasen des Alters vorgestellt und diskutiert. In einem zweiten Schritt werden soziale Lebenslagen des dritten Lebensalters ( junge Alte bzw. gesunde Rentner und Rentnerinnen) analysiert, wobei gesellschaftliche Veränderungen und soziale Ungleichheiten gleichermaßen berücksichtigt werden. In einem dritten Schritt werden Lebenslagen von Menschen im hohen Alter ( alte Alte bzw. hochaltrige Menschen) betrachtet. Dabei wird deutlich, dass je nach sozialer Lebenslage und je nach Altersphase die Soziale Arbeit für und die Pflege von älteren bzw. alten Frauen und Männer einen anderen Charakter aufweisen (und andere Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit erfordern)

12 Didaktische Merkmale Lernziele/Kompetenzen Lernziele: Die Entwicklungslinien in der Altenhilfe und Sozialen Altenarbeit beschreiben können. Einordnen können, welche Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen, rechtlichen und fachlichen Entwicklungen in der Sozialen Altenarbeit bestehen. Dimensionen und fachliche Orientierungen in der Sozialen Gerontologie kennen und mit einander in Bezug setzen können. Arbeitsansätze und methodische Orientierungen in der Sozialen Gerontologie als interdisziplinäre Chance und Herausforderung begreifen und daraus mögliche Handlungsansätze für die multiprofessionelle Teamarbeit ableiten können.

13 Didaktische Merkmale Reflexionsfragen Reflexion: Zu welchen Fragestellungen oder in welchen konkreten Situationen ist für Ihre Arbeit der Austausch oder die Kooperation mit Expertinnen und Experten anderer Disziplinen notwendig? Entspricht Ihre Arbeitsweise oder die in Ihrem Arbeitsumfeld eher der Multi-, der Inter- oder der Transdisziplinarität? Welche Kriterien können Ihnen bei dieser Bestimmung helfen? Welche Hürden oder Hindernisse für interdisziplinäre Kooperation sind denkbar? Welche Möglichkeiten des Umgangs sehen Sie?

14 Didaktische Merkmale Glossar Active Ageing: Prozess der Optimierung der Möglichkeiten von Menschen, im zunehmenden Alter ihre Gesundheit zu wahren, am Leben ihrer sozialen Umgebung teilzunehmen und ihre persönliche Sicherheit zu gewährleisten, und derart ihre Lebensqualität zu verbessern.... Zeitreihenanalyse: Bei der (statistischen) Datenanalyse wird generell zwischen der Analyse von Querschnittsdaten, die zu einem Zeitpunkt bei verschiedenen Untersuchungsobjekten erhoben wurden, und Zeitreihendaten (Längsschnittdaten), die zu verschiedenen Zeitpunkten erhoben wurden, unterschieden. Diese werden meist zu Analyse Veränderung bestimmter Merkmale und auch deren Prognose genutzt, z. B. bei Wetterbeobachtungen, Börsenkursen etc..

15 Beispiele für didaktische Merkmale

16 Zusammenfassend Für eine professionelle Pflege und Betreuung alter Menschen sind gründliche Kenntnisse der Gerontologie unerlässlich. Das Lehrbuch der Gerontologie möchte diese Grundlagenvermitteln und schlägt Brücken zwischen den Disziplinen. Es möchte damit Verständigungsarbeit zwischen Pflege und Sozialer Arbeit leisten im Tätigkeitsfeld der Altershilfe leisten.

17 Vielen Dank für Ihr Kommen und Ihre Aufmerksamkeit!! ISBN E-Book-ISBN (pdf)

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