Hygienestraße. Die neue Qualität bei der Reinigung von Hilfsmitteln und Medizinprodukten

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1 Hygienestraße Die neue Qualität bei der Reinigung von Hilfsmitteln und Medizinprodukten

2 Herausforderung Krankenhausinfektion Reinigung von Hilfsmitteln und Medizinprodukten Krankenhausinfektionen bedeuten für alle Beteiligten im Gesundheitswesen eine große Herausforderung. Initiativen wie z. B. die Aktion saubere Hände rücken das Problem bei Ärzten, dem Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und bei den Patienten in den Fokus und zeigen Strategien auf, die zu einer Verbesserung der Situation beitragen können. Die konsequente Fortsetzung der Maßnahmen in den Einrichtungen ist die validierte Reinigung von Betten, Matratzen und Hilfsmitteln vor dem Wiedereinsatz. Im Februar 2011 wurde ein Referentenentwurf des Gesundheitsministeriums für ein Krankenhaus Hygienegesetz (KraHyG) der Bundesregierung zur Eindämmung von Krankenhausinfektionen vorgelegt. In Deutschland erkranken jährlich Patienten an Krankenhausinfektionen, schätzungsweise bis Menschen sterben daran. Ein Teil der Infektionen und Todesfälle kann durch Vorsorgemaßnahmen verhindert werden. Während in Dänemark oder in den Niederlanden die Zahlen bei 1-2 % liegen, erkranken in Deutschland bis zu 20% der Patienten an Krankenhausinfektionen. Bei den Planungen des Bundesministeriums für Gesundheit, ein Krankenhaus-Hygienegesetz zu erlassen, sollten jedoch alle Bereiche und Beschäftigten des Gesundheitswesens einbezogen werden. Dabei nur die Krankenhäuser zu berücksichtigen, wäre weder nachhaltig noch sektorübergreifend ausgereift, denn Infektionen betreffen alle bettenführenden Einrichtungen, also ebenso Pflegeheime, Altenwohnheime, Arztpraxen oder Tageskliniken. Hygienestraße

3 Herbst 2011 Die neue Hygienestraße Das Sanitätshaus Tingelhoff betreibt seit 2011 die eigene Hygienestraße und reinigt unkritische sowie semikritische Hilfsmittel und Medizinprodukte nach den Anforderungen des Robert Koch Institutes. Das Verfahren wurde zusammen mit der DEKRA im Mai 2012 zertifiziert. Wir wollen den steigenden Anforderungen unserer Auftraggeber an die Reinigung von Medizinprodukten gerecht werden Hygiene-Zertifikat Tingelhoff Hygienestraße Das Hilfsmittel wurde gemäß den gültigen Richtlinien des Robert Koch Instituts zur Krankenhaushygiene und Infektionsprophylaxe chemothermisch aufbereitet. Matratzenauflage chemothermisch aufbereitet Aggregat gereinigt und desinfiziert Dichtigkeitsprüfung der Luftzellen durchgeführt CPR-Ventil geschlossen Druck- und Flowprüfung lt. Herstellerangaben VDE-Prüfung durchgeführt und bestanden NACH RKI-RICHTLINIEN GEREINIGT TINGELHOFF HYGIENESTRASSE unsere Kunden erwarten saubere Hilfsmittel die Kostenträger fordern steigende Qualität bei der Reinigung und schnelleren Wiedereinsatz wir wollen den gesetzlichen Anforderungen an die Reinigung von Medizinprodukten folgen können neue Werkstoffe stellen neue Anforderungen an Personal und Prozesse Sanitätshaus Tingelhoff GmbH Körner Hellweg Dortmund Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und 13485

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5 Das muss man sehen! Bilder, Bilder, Bilder... Das Sanitätshaus Tingelhoff wird in diesem Jahr die eigene Hygienestraße in Betrieb nehmen und semikritische Hilfsmittel und Medizinprodukte nach den Anforderungen des Robert Koch Institutes reinigen. Das Verfahren wird zusammen mit der DEKRA validiert und zertifiziert. In der Bauphase möchten wir interessierten Einrichtungen Gelegenheit geben, sich über den Fortschritt zu informieren. Die erste Gelegenheit ist unser Richtfest am 8. Juli. Gerne nehmen wir Sie in unseren Verteiler auf und informieren Sie per Mail oder Newsletter über weiter News und Fortschritte. Um uns einen Überblick über verschiedene Reinigungsverfahren und Problemstellungen bei unseren Kunden zu verschaffen, haben wir einen kurzen Fragebogen erarbeitet, der uns helfen soll, Sie noch einmal gezielt und durch unser Fachpersonal anzusprechen.

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10 Hintergrund Desinfektion und Hygiene im ambulanten und stationären Bereich Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland jährlich Fälle von nosokomialen Infektionen und daraus resultierend Todesfälle (P. Gastmeier/C. Geffers in Deutsche Medizinische Wochenschrift 2008; 133: ). Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene spricht sogar von mindestens nosokomial erworbenen Infektionen und von bis zu Todesfällen pro Jahr (Quelle: Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) und des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V. (BVÖGD) zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Krankenhaushygiene und zur Änderung weiterer Gesetze vom ). Häufig betroffen sind ältere und/ oder abwehrgeschwächte Patienten. Aufgrund der demografischen Entwicklung droht ein weiterer Anstieg der Infektionsfälle im Krankenhaus. Links zum Thema: Rede von Lothar Riebsamen MdB vom Zahl der Todesfälle durch Krankenhausinfektionen höher als die der Verkehrstoten sowie praevention/krankenhausinfektionen.html Fragen und Antworten). Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) regelt seit 2001 bundesweit die Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen. Die Durchführung des IfSG ist in den Bundesländern in der Regel dem Gesundheitsamt übertragen. Eine besondere Aufgabe kommt im Rahmen des IfSG ( 4) dem Robert-Koch-Institut (RKI) zu, wie z. B.: Konzeptionen zur Vorbeugung, Erkennung und Verhinderung der Weiterverbreitung von übertragbaren Krankheiten Erstellung von Richtlinien, Empfehlungen und Merkblättern, Erfassung/Auswertung nosokomialer Infektionen, Zusammenarbeit mit Bundes-/Landesbehörden, nationalen Referenzzentren, wissenschaftlichen Einrichtungen, Fachgesellschaften, internationalen Organisationen und Behörden. Trotz der bereits bestehenden Regelungen, mangelt es an der konsequenten Umsetzung in der Praxis. Bisher gibt es nur sieben Bundesländer, die eine eigene Hygieneverordnung haben. Quelle: Bundesverband Medizintechnologie e.v

11 Gesetzliche Vorschriften Saubere Seite Lieferung Lagerung Dokumentation NACH RKI-RICHTLINIEN GEREINIGT Anlieferung Bewertung Unsaubere Seite Freigabe Vorbereitung TINGELHOFF HYGIENESTRASSE Verpackung Mit dem Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze wollte die Bundesregierung erreichen, dass die bestehenden Empfehlungen und Vorschriften zur Hygiene und zur Vermeidung multiresistenter Keime stärker beachtet und umgesetzt werden. Demontage Entsorgung Vor-Reinigung Desinfektion Trocknung Prüfung auf Sauberkeit Pflege und Funktionsprüfung Schwerpunkte des Gesetzes sind daher: flächendeckende Einführung und Vereinheitlichung landesrechtlicher Vorschriften zur Hygiene, Stärkung dieser Vorschriften durch Bußgeldtatbestände, Einrichtung einer Kommission Antiinfektiva, Resistenz und Therapie am RKI, Stärkung der Rechtsverbindlichkeit der Empfehlungen der Kommissionen beim RKI, Qualifikation des Personals in Fragen der Infektionshygiene und Beratungsmöglichkeiten, Maßnahmen der Qualitätssicherung in der Selbstverwaltung der GKV, Schaffung von Transparenz bei der Hygienequalität der Krankenhäuser, Vergütungsregelung für die Behandlung infizierter Patienten im ambulanten Bereich. Stand

12 Sanitätshaus Tingelhoff Zentrale, Rehatechnik, Hygienestraße und Verwaltung: Bielefelder Straße Dortmund Tel Fax Unsere Service-Center: Home Care Am Knappschaftskrankenhaus Wieckesweg Dortmund Dortmund Körner Hellweg Dortmund Holzwickede Allee Holzwickede Kamen Im Severinshaus Nordenmauer Kamen Hygienestraße Stand

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