Fachvortrag Medikamente im Strassenverkehr Wechselwirkung Medikamente - Alkohol

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1 Fachvortrag Medikamente im Strassenverkehr Wechselwirkung Medikamente - Alkohol

2 Nebenwirkung : Unfall

3 Überblick Nebenwirkung Unfall Medikamente, deren Hauptwirkung Medikamente, deren Nebenwirkung fahruntüchtig machen + Alkohol Abhängigkeit

4 Wieso sind Medikamente besonders kritisch? Autofahrern ist komplexe Körperarbeit. Sinnesorgane Auge und Ohr geben Signale an das Zentralnervensystem weiter. Dies verarbeitet die Information und informiert gegebenenfalls die motorischen Nervenfasern Reaktion

5 Beeinflussung Laute Geräusche Unterhaltung Licht Psychische und physische Faktoren: Müdigkeit, Stress, Nervosität Krankheiten: Kopfschmerzen, Diabetes oder Bluthochdruck

6 Medikamente Statistik: Jeder 5. Unfall wird direkt oder indirekt durch Medikamente verursacht Rund 80% der Menschen, die sich mit Medikamenten ans Steuer setzen, sind sich der Gefahr nicht bewusst

7 Medikamente am Steuer

8 Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

9 Problematische Medikamente Mit gefährdender Hauptwirkung Narkosemittel: -> h nicht Auto fahren Lokalanästhetikum beim Zahnarzt? Dämpft Aufmerksamkeit -> direkt nach der Anwendung nicht fahren, nach 4 Stunden meist wieder möglich, aber Schmerz beachten

10 Benzodiazepine/ Beruhigungsmittel

11 Einsatz von Benzodiazepinen Bei akuten seelischen Krisen Krampflösend ( Herzinfarkt, Epilepsie, Narkose Fieberkrampf, Alkoholentzugssyndrom) 70% aller Arzneimittelabhängigkeiten! Wirkung: Zentrales Nervensystem Alle gleich, unterschiedlich lang Beruhigend, angstlösend, schlaffördernd Muskelentspannend

12 Einige Beispiele: Diazepam: Valium Bromazepam: Durazanil, Lexotanil Lorazepam: Tavor Oxazepam: Adumbran, Praxiten Lormetazepam: Noctamid Temazepam: Planum, Remestan Zoplicon: Ximovan

13 Antihistaminika als Schlafmittel: Diphenhydramin, Doxylamin: Betadorm, Schlafsterne, Moradorm S, Achtung Atosil!

14 Welche Medikamente machen noch fahruntüchtig? Aufputschmittel (fast nicht mehr auf dem Markt) Abführmittel (Dulcolax) Wassertablette ( HCT, Torasemid, Furosemid)

15 Problematische Medikamente mit gefährdender Hauptwirkung Blutdrucksenker. Oft in der Startphase der Therapie: Betablocker nehmen Angst! Antidiabetika: Achtung Unterzuckerung! Augentropfen : Pupillenerweiterung, kein Scharfsehen mehr möglich, Achtung bei Augensalben oder Gelen 1-2 Stunden Sehleistung gestört

16 Problematische Medikamente mit gefährdender Nebenwirkungen Schmerzmittel, die stark zentral dämpfend sind: Morphin und Abkömmlinge Hustenblocker: Codein, Dextromethorphan (Wick) Ibuprofen in hohen Dosen Schwindel Paracetamol und Aspirin ungefährlich

17 Schmerzmittel: Tramadol, Tramal Tramadolor Codein, Paracetamol comp.ratiopharm, Gelonida, Dolomo Mischpräparate mit Coffein (Thomapyrin!) Antirheumatika: Diclofenac in Einzelfällen Schwindel besonders bei älteren Menschen

18 Problematische Medikamente mit gefährdender Nebenwirkungen Kortison: langfristige Sehstörungen durch Augendruckerhöhung? Antibiotika: Ciprofloxacin-> Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen Augentropfen Achtung bei Augensalben oder Gelen 1-2 h Sehleistung gestört

19 Problematische Medikamente mit gefährdender Nebenwirkungen Antiallergika: Antihistaminika Reisetabletten (Diphenhydramin) Gegen Übelkeit ( MCP, Vomex) Reaktionsvermögen Loratadin sogar für Piloten geeignet Niesattacke bedeutet bei 50 km einen Blindflug von 14 Metern

20 Problematische Medikamente mit gefährdender Nebenwirkungen Antidepressiva: vor allem in der Anfangsphase, da sie müde machen/ Reaktionszeiten senken können: Doxepin, Amitriptylin, Fluoxetin,Opipramol, Venlafaxin Antiepileptika wie Carbamazepin,

21 Chronische Arzneimitteleinnahme Kritische Phase zu Beginn mit Reaktionsbeeinträchtigung Nach längerer Therapiedauer ist die Leistung wieder voll hergestellt. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

22 Alkohol und Medikamente Verstärkt die Effekte und die Wirkdauer auch bei Chronikern

23 Medikamente = Alkohol in fester Form Polytoxikomanie Medikamente-> Leistungseinbußen wie bei 0,5 Promille

24 Stoff aus der Apotheke Beruhigungsmittel Schlafmittel Aufputschmittel / Appetitzügler Schmerzmittel Alkoholhaltige Arzneimittel Sonstige (Abführmittel, Nasenspray...)

25

26 Benzodiazepinabhängigkeit Warum so verbreitet? Kein Problembewusstsein, kennt Problem und Gefahren nicht Schnelle Hilfe bei Angst und Unruhe Ablehnung psychiatrischer Diagnosen Kosten stationärer psychiatrischer Intervention werden gescheut

27 Benzodiazepinabhängigkeit Warum so verbreitet? Falsche Erwartung an die Langzeit-Wirksamkeit der Benzodiazepine Niedrigdosis-Abhängigkeit wird nicht als Abhängigkeit gesehen. Folgen des Langzeitkonsums niedriger Mengen sind nicht bekannt. Entzugsbehandlung nicht richtig gemacht. Belastung des Entzuges wird überschätzt. Zopiclon und Zolpidem werden unkritisch beurteilt. (Dr. R. Holzbach, Westfälische Kliniken Warstein und Lippstadt)

28 Häufig verordnete Benzodiazepine und Benzodiazepin-Analoga Benzodiazepine: Triazolam (Halcion,HWZ:2 h) Bromazepam Temazepam (Planum ) Lormetazepam (Noctamid, HWZ: 5-8 h) Diazepam Oxazepam (Adumbran ) Benzodiazepin-Analoga ( Z-Substanzen ): Zopiclon, HWZ:6-8h Zolpidem, Agitiertheit im Schlaf, Albträume,

29 Welche Medikamente machen abhängig? Manche Schmerzmittel ( Achtung vor Kombinationen: Thomapyrin, Neuralgin) Hustenmittel mit Codein

30 Zeichen der Abhängigkeit Einnahme länger, öfter oder mehr Dosis erhöht hoher Zeitaufwand Schäden werden ignoriert alles andere egal

31 Was sollten Sie beachten? Bei Medikamenten am Steuer immer Vorsicht geboten! Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Gute Fahrt!

32 Kölle Alaaf!!! Quelle: pharmazeutische-zeitung.de ADAC: Medikamente im Strassenverkehr 2013,

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