Welche Erwartungen hat der Haftpflichtversicherer an die Notaufnahme?

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1 Welche Erwartungen hat der Haftpflichtversicherer an die Notaufnahme? Vortrag am RA Günther Kleitner, VKB, Schadenabteilung, Risk Management Versicherungskammer Bayern

2 Fall 1 Fehldiagnose Unser Mandant wurde nach einem Verkehrsunfall am um Uhr, bei dem er als Rollerfahrer mit einem PKW kollidiert war, um ca Uhr mit dem BRK in die Notaufnahme des Krankenhauses...eingeliefert. Die erstbehandelnde Ärztin diagnostizierte außer multipler Schürf- und Platzwunden nach Anfertigung einer Röntgenaufnahme des Beckens eine Hüftprellung links. Es wurde keine stationäre Aufnahme angeordnet, sondern unser Mandant wurde als nicht behandlungsbedürftig und als arbeitsfähig aus der Notfallbehandlung nach Hause entlassen... Als unser Mandant nach ca. 1 Stunde das Krankenhaus noch nicht verlassen hatte, wurde er vom Krankenhauspersonal angeherrscht, warum er denn immer noch hier sei, er sie doch schon längst entlassen. Als dann um ca Uhr doch noch ein weiterer Arzt hinzugezogen werden konnte, stellte dieser, als er nochmals die Röntgenaufnahme begutachtete, fest, dass es sich bei der Hüftverletzung nicht um eine Prellung, sondern um eine Fraktur handelte und veranlasste die sofortige Einweisung in das Klinikum... zur operativen Versorgung. Dort wurde anhand der Röntgenaufnahmen des Krankenhauses... eine dorsale Wallmehrfragmentimpressionsfraktur mit dorsaler Luxation rechts diagnostiziert. Noch am gleichen Tag nachmittags wurde eine Reposition der rechten Hüfte mit anschließender Femurextension und am darauf folgenden Tagg eine Spongiosaplastik und eine Plattenostheosynthese durchgeführt. Es besteht kein Zweifel, dass die primäre Notfallversorgung im Krankenhaus... behandlungsfehlerhaft war, da eine eindeutig erkennbare Fraktur irrtümlich als Prellung beurteilt wurde und die medizinisch notwendigen therapeutischen Maßnahmen nicht ergriffen wurden.unser Mandant hätte sofort richtig gelagert und dann zeitnah operiert werden müssen. Keinesfalls hätte der Patient das Hüftgelenk durch Auftreten und Gehen belasten dürfen.... Unser Mandat begeht ein angemessenes Schmerzensgeld... Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 2

3 Organisationspflicht Rechtsprechung: Ein Krankenhaus schuldet dem Patienten Schutz und Sicherheit in allen Belangen BGH: Ein Krankenhaus muss so organisiert sein, dass ein Patient nicht zu Schaden kommt à Die Sicherheit der Patienten muss gewährleistet sein. à Besonderen Anfälligkeiten von Kindern oder von verletzungs- oder suizidgefährdeten Personen ist Rechnung zu tragen. In der Pflicht: Krankenhausträger Verwaltungsleitung Chefärzte Pflegedienstleitung Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 3

4 Organisationspflicht Welche Erwartung kann da der Haftpflichtversicherer haben? à Umsetzung der Vorgaben der Rechtsprechung! à Das bedeutet: Das täglich Tun aller an der Behandlung Beteiligten, muss darauf zielen, dass der Patient nicht mehr als durch seine Krankheit per se bedingt zu Schaden kommt!!!! Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 4

5 OP-BILD Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 5

6 Das richtige System? Prof. Christ (Fernlehrgang Emergency Management): : Die initiale Beurteilung der Patienten ist kritisch:...eine Untertriage (fälschliche Unterschätzung der Behandlungsdringlichkeit) kann mit einer bedrohlichen Gefährdung des Patienten verknüpft sein, eine Übertriage (fälschliche Überschätzung der Behandlungsdringlichkeit) ist mit einer unnötigen Nutzung von knappen Ressourcen verbunden, die die Behandlung anderer, kritischer kranker Patienten verzögern kann.... Methoden: Unstrukturierte Einschätzungen (Best Guess), 3 5 stufige Triagesysteme; dabei auch noch Unterschiede innerhalb z.b. 5- phasigen Modell: ATS CTAS MTS ESI Welches System ist also das richtige? Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 6

7 Versuchskaninchen? Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 7

8 Organisationspflicht nach der Rspr. Facharztstandard rund um die Uhr Gewährleistung der Funktionsfähigkeit und Effizienz von Rufbereitschaften Erhaltung / Steigerung der fachlichen Qualifikation des Personals durch Fortbildungsmaßnahmen Sicherheit der medizinischen Geräte Schaffung, Aktualisierung von Dienstanweisungen Sicherstellung des Verbleibs der Krankenunterlagen + Röntgenbilder Allgemeine Verkehrssicherungspflichten (z.b. Warnschilder bei frisch gewischten Böden, automatische Türen, Aufzüge, Streupflichten etc.) Sicherung von Patienteneigentum u.s.w. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 8

9 FACHARZTSTANDARD! FA für Chirurgie FA für Innere Medizin FA für Notfallmedizin? FA für Neurologie FA für Kardiologie FA für Anästhesie Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 9

10 FACHARZTSTANDARD Behandlungsfehler: Vorwerfbarer Verstoß gegen die Regeln und Standards der ärztlichen Wissenschaft zum Zeitpunkt der Behandlung (ex ante). Frage also, ob der Arzt nach den von ihm zu fordernden medizinischen Kenntnissen und Erfahrungen im konkreten Fall diagnostisch und therapeutisch vertretbar und sorgfältig (objektiv) vorgegangen ist oder nicht (objektivierter Fahrlässigkeitsbegriff); unberücksichtigt: à subjektive Unzulänglichkeiten (z.b. mangelnde Ausbildung, notwendige Erfahrung, Unkenntnisse einschlägiger Fachliteratur) als Entschuldigungsgrund à oder hochspezialisiertes Sonderwissen. FRAGE an die Mediziner: Welchen Maßstab welche medizinischen Kenntnisse und Erfahrungen wenden Sie als Notfallmediziner in einem von Ihnen als Sachverständiger zu beurteilenden Fall an??? Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 10

11 FACHARZTSTANDARD Was erwarten wir als Versicherer dazu? Ø Die Beurteilung der Frage des Abweichens von medizinisch geforderten Standards ist primäre Aufgabe der Mediziner. Ø Der Standard wird weitgehend durch das berufliche Tun der Ärzte selbst festgelegt. Sie (und nicht die Juristen) bestimmen, was sich obkjektiv in Wissenschaft und Praxis als gute, verantwortungs-bewusste ärztliche Übung herausgebildet hat und in den Fachkreisen als richtiger und therapeutischer Erfolg anerkannt ist. Ø Der medizinische Sachverständige muss im Einzelfall den Stand der Wissenschaft darlegen und sich dabei auch mit den Veröffentlichungen der Fachgesellschaften auseinandersetzen Ø Wünschenswert wäre eine offene Diskussion auf breiter Front darüber, welchen Maßstab aus medizinischer Sicht wir zukünftig ansetzen müssen, bei der Beurteilung möglicher Schadenfälle in der Notaufnahme. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 11

12 Quo Vadis? Stand HEUTE nach st.rspr.: Ø Jeder Patient hat einen Anspruch auf eine Behandlung nach dem Facharztstandard (à Welchen?) Ø Ø Ø Ø Ø Diesen schuldet die Klinik rund um die Uhr. Die geforderte Sorgfalt bemisst sich nach objektiven Kriterien. Auf individuelle Kenntnisse und Befähigungen des Arztes kommt es nicht an. Der FA-Standard wird im Einzelfall nicht dadurch gemindert, dass der behandelnde Arzt subjektiv überfordert ist oder aus sonstigen subjektiven Gründen nicht in der Lage ist die Behandlung fachgerecht durchzuführen. Der FA-Standard ist weder positiv noch negativ an den formellen Facharztstatus gebunden. Es genügt also die FA-Qualität, also die theoretischen und praktischen Kenntnisse und Befähigungen, wie ein formeller Facharzt. Ø Bis auf weiteres, wird der anzuwendende Standard vom jeweiligen Beschwerdebild des Patienten geprägt sein (also z.b. für den primär chirurgischen Patienten der chir. FA) Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 12

13 Organisationspflicht Worauf ist nun im Rahmen der Notaufnahme-Tätigkeit / - Organisation noch zu achten? Dr. Hogan (Fernlehrgang Emergency Management):... Notfallmedizin ist präklinische und innerklinische Aufgabe.... Präklinisch gewonnene Zeit darf daher nicht innerklinisch verloren gehen, weil die Notaufnahme als Schnittstelle zwischen Präklinik und Klinik durch fachspezifische Egoismen in der Patientendiagnostik Zeit verliert... Damit ist das Konzept einer interdisziplinären Notaufnahme, die an der Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Klinik die präklinische Diagnostik komplettiert und zeitkritisch den Patienten der optimalen klinischen Therapie zuführt, ein zentrales notfallmedizinisches Anliegen... Die Übergabe des Patienten vom Notarzt / Rettungsfachpersonal an die weiter versorgende Klinik ist als Schnittstelle zwischen außer- und innerklinischer Notfallversorgung ein sehr sensibler Bereich.... Aber auch die innerklinischen Schnittstellen müssen reibungslos ineinandergreifen,... Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 13

14 Schnittstellen Externe: Rettungsdienst Notärzte externe Zuweiser (niedergelassene Ärzte) Interne Team der Notaufnahme administrative Kräfte Pflegekräfte weitere Ärzte und Notfallmediziner weitere Behandlungsteams z. B. Schockraum Radiologen MRTAs Transportdienste Labor, u.v.a. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 14

15 Schnittstellen Was erwarten wir als Versicherer dazu? Schnittstellenregelungen mit den am Behandlungsgeschehen Beteiligten Erstellung von Dienstanweisungen OLG Bremen, Urt. aus 2006: Fehlende Notfallanweisungen und mangelnde Präsenz von Ärzten in der Notaufnahme können einen die Beweislast umkehrenden groben Organisationsfehler begründen. Erstellung von Einsatzplänen und Vertreterregelungen zur Abgrenzung von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 15

16 Weitere Orgaverpflichtungen Sorgfältige Auswahl und Überwachung ärztlicher und nicht-ärztlicher Mitarbeiter; es muss jederzeit ein qualifizierter Arzt bereitstehen, um die erforderlichen Maßnahmen selbst durchzuführen bzw. zu delegieren und zu überwachen Die Sicherheit des Patienten muss gewährleistet sein. Besonderen Auffälligkeiten von Kinder oder verletzungs- und suizidgefährdeten Patienten ist Rechnung zu tragen. Abzustellen ist bei der Organisation der Klinik auf den Standard des Krankenhauses: Haus der Minimalversorgung vs. Uni-Kliniken à Es müssen Regelungen zur Verlegung der Patienten vorhanden sein Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 16

17 und weiter: Hat ein Patient die vorgesehene weitere Untersuchung in der Ambulanz nicht abgewartet und die Klinik verlassen ohne über die Folgen dieser Handlungsweise belehrt worden zu sein, ist der Arzt verpflichtet bei gravierenden Folgen ihn erneut einzubestellen und über das Erfordernis der Dringlichkeit der gebotenen Therapiemaßnahmen aufzuklären. Eine Behandlungsverweigerung oder die Verweigerung einer medizinisch für erforderlich gehaltenen Röntgenuntersuchung ist im Krankenblatt zu dokumentieren. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner

18 Arbeitsteilung Horizontal Das Prinzip der partnerschaftlichen Gleichordnung Die standardgemäße Behandlung und das Übernahmeverschulden der Arzt muss erkennen, wann und wo sein Fachgebiet oder auch seine eigenen Fähigkeiten enden (bezüglich Diagnostik oder Therapie) und ggf. verweisen oder Dritten hinzuziehen. Standardunterschreitung (nur) im Notfall gerechtfertigt Vertikal Übertragung von Zuständigkeiten und Befugnissen an in der Regel nachgeordnete Personen Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung durch den Arzt in Diagnostik und Therapie Delegation von ärztlichen Aufgaben an nichtärztliche Mitarbeiter ist nur insoweit zulässig, als sie nicht dem ärztlichen Personal vorbehalten sind Entscheidend ist, ob sich bei der Durchführung durch nachgeordnetes Personal die Gefährdung des Patienten erhöht; hängt somit im Wesentlichen von Art der Leistung, Schwere des Krankheitsfalles, Qualifikation des Hilfspersonals ab Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 18

19 Arbeitsteilung Haftungsgefahren: Für den Arzt: Übertragung von Aufgaben, für die ein Delegationsverbot besteht Auswahl einer nicht ausreichend qualifizierten Person mangelhafte Instruktionen / Informationen (z.b. über Risiken) mangelhafte Überwachung Für die Pflegekraft: fehlerhafte Ausführung der delegierten Aufgabe unterlassene / verspätete Hinzuziehung des Arztes bei Komplikation sofern Pflegekraft Aufgabe übernimmt, der sie nicht gewachsen ist: Übernahmeverschulden Erforderlich daher auch hier: Klare Regelungen Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 19

20 Arbeitsteilung Haftungsgefahren: LG Stuttgart, Urt. v Die Unterlassung der Zuziehung eines Neurologen und weiterer diagnostischer Abklärung mittels Lumbalpunktion oder Schädel-CT bei Anhaltspunkten für Verdacht auf Meningitis stellt einen groben Behandlungsfehler der Ärzte einer Krankenhausnotaufnahme dar Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 20

21 Der Fall Eine volljährige, nüchterne Frau erscheint mit Verbrennungen 3. Grades an der Hand in der Notaufnahme. Sie will nicht stationär aufgenommen und chirurgisch versorgt werden, sondern sich von ihrem Hausarzt konservativ weiter behandeln lassen. Wie würden Sie entscheiden? Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 21

22 Wie würden Sie entscheiden? 1. Die Frau ist zwingend in der Notaufnahme festzuhalten, da eine chirurgische Intervention hier dringlich erforderlich ist. 2. Aufgrund des Selbstbestimmungsrechts muss die Patientin nach notfallmäßiger Erstversorgung in die weitere Behandlung des Hausarztes entlassen werden. 3. Die Patientin ist eindringlich über die Notwendigkeit der Behandlung aufzuklären, um sie ggf. umzustimmen. Dies ist zu dokumentieren. Ihre Entscheidung für oder gegen die Behandlung ist letztlich aber aufgrund des Selbstbestimmungsrechts zu akzeptieren Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 22

23 Lösung: Die Patientin ist eindringlich über die Notwendigkeit der Behandlung aufzuklären, um sie ggf. umzustimmen. Dies ist zu dokumentieren. Ihre Entscheidung für oder gegen die Behandlung ist letztlich aber aufgrund des Selbstbestimmungsrechts zu akzeptieren Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 23

24 Zusammenfassung 1. Die Erwartungen an die Notaufnahme sind grundsätzlich die gleichen, wie auch sonst im ärztlichen/pflegerichen Handeln - Aufklärung - Dokumentation - Gewährleistung des Facharztstandards 2. Besonderes Augenmerk gilt den manigfaltigen Schnittstellen; hier bedarf es klarer Absprachen und Regelungen 3. Wohin die Reise zukünftig gehen wird, bestimmt die Behandlerseite und deren Fachgesellschaften. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 24

25 Haben Sie noch FRAGEN? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 25

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