Welche Erwartungen hat der Haftpflichtversicherer an die Notaufnahme?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Welche Erwartungen hat der Haftpflichtversicherer an die Notaufnahme?"

Transkript

1 Welche Erwartungen hat der Haftpflichtversicherer an die Notaufnahme? Vortrag am RA Günther Kleitner, VKB, Schadenabteilung, Risk Management Versicherungskammer Bayern

2 Fall 1 Fehldiagnose Unser Mandant wurde nach einem Verkehrsunfall am um Uhr, bei dem er als Rollerfahrer mit einem PKW kollidiert war, um ca Uhr mit dem BRK in die Notaufnahme des Krankenhauses...eingeliefert. Die erstbehandelnde Ärztin diagnostizierte außer multipler Schürf- und Platzwunden nach Anfertigung einer Röntgenaufnahme des Beckens eine Hüftprellung links. Es wurde keine stationäre Aufnahme angeordnet, sondern unser Mandant wurde als nicht behandlungsbedürftig und als arbeitsfähig aus der Notfallbehandlung nach Hause entlassen... Als unser Mandant nach ca. 1 Stunde das Krankenhaus noch nicht verlassen hatte, wurde er vom Krankenhauspersonal angeherrscht, warum er denn immer noch hier sei, er sie doch schon längst entlassen. Als dann um ca Uhr doch noch ein weiterer Arzt hinzugezogen werden konnte, stellte dieser, als er nochmals die Röntgenaufnahme begutachtete, fest, dass es sich bei der Hüftverletzung nicht um eine Prellung, sondern um eine Fraktur handelte und veranlasste die sofortige Einweisung in das Klinikum... zur operativen Versorgung. Dort wurde anhand der Röntgenaufnahmen des Krankenhauses... eine dorsale Wallmehrfragmentimpressionsfraktur mit dorsaler Luxation rechts diagnostiziert. Noch am gleichen Tag nachmittags wurde eine Reposition der rechten Hüfte mit anschließender Femurextension und am darauf folgenden Tagg eine Spongiosaplastik und eine Plattenostheosynthese durchgeführt. Es besteht kein Zweifel, dass die primäre Notfallversorgung im Krankenhaus... behandlungsfehlerhaft war, da eine eindeutig erkennbare Fraktur irrtümlich als Prellung beurteilt wurde und die medizinisch notwendigen therapeutischen Maßnahmen nicht ergriffen wurden.unser Mandant hätte sofort richtig gelagert und dann zeitnah operiert werden müssen. Keinesfalls hätte der Patient das Hüftgelenk durch Auftreten und Gehen belasten dürfen.... Unser Mandat begeht ein angemessenes Schmerzensgeld... Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 2

3 Organisationspflicht Rechtsprechung: Ein Krankenhaus schuldet dem Patienten Schutz und Sicherheit in allen Belangen BGH: Ein Krankenhaus muss so organisiert sein, dass ein Patient nicht zu Schaden kommt à Die Sicherheit der Patienten muss gewährleistet sein. à Besonderen Anfälligkeiten von Kindern oder von verletzungs- oder suizidgefährdeten Personen ist Rechnung zu tragen. In der Pflicht: Krankenhausträger Verwaltungsleitung Chefärzte Pflegedienstleitung Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 3

4 Organisationspflicht Welche Erwartung kann da der Haftpflichtversicherer haben? à Umsetzung der Vorgaben der Rechtsprechung! à Das bedeutet: Das täglich Tun aller an der Behandlung Beteiligten, muss darauf zielen, dass der Patient nicht mehr als durch seine Krankheit per se bedingt zu Schaden kommt!!!! Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 4

5 OP-BILD Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 5

6 Das richtige System? Prof. Christ (Fernlehrgang Emergency Management): : Die initiale Beurteilung der Patienten ist kritisch:...eine Untertriage (fälschliche Unterschätzung der Behandlungsdringlichkeit) kann mit einer bedrohlichen Gefährdung des Patienten verknüpft sein, eine Übertriage (fälschliche Überschätzung der Behandlungsdringlichkeit) ist mit einer unnötigen Nutzung von knappen Ressourcen verbunden, die die Behandlung anderer, kritischer kranker Patienten verzögern kann.... Methoden: Unstrukturierte Einschätzungen (Best Guess), 3 5 stufige Triagesysteme; dabei auch noch Unterschiede innerhalb z.b. 5- phasigen Modell: ATS CTAS MTS ESI Welches System ist also das richtige? Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 6

7 Versuchskaninchen? Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 7

8 Organisationspflicht nach der Rspr. Facharztstandard rund um die Uhr Gewährleistung der Funktionsfähigkeit und Effizienz von Rufbereitschaften Erhaltung / Steigerung der fachlichen Qualifikation des Personals durch Fortbildungsmaßnahmen Sicherheit der medizinischen Geräte Schaffung, Aktualisierung von Dienstanweisungen Sicherstellung des Verbleibs der Krankenunterlagen + Röntgenbilder Allgemeine Verkehrssicherungspflichten (z.b. Warnschilder bei frisch gewischten Böden, automatische Türen, Aufzüge, Streupflichten etc.) Sicherung von Patienteneigentum u.s.w. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 8

9 FACHARZTSTANDARD! FA für Chirurgie FA für Innere Medizin FA für Notfallmedizin? FA für Neurologie FA für Kardiologie FA für Anästhesie Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 9

10 FACHARZTSTANDARD Behandlungsfehler: Vorwerfbarer Verstoß gegen die Regeln und Standards der ärztlichen Wissenschaft zum Zeitpunkt der Behandlung (ex ante). Frage also, ob der Arzt nach den von ihm zu fordernden medizinischen Kenntnissen und Erfahrungen im konkreten Fall diagnostisch und therapeutisch vertretbar und sorgfältig (objektiv) vorgegangen ist oder nicht (objektivierter Fahrlässigkeitsbegriff); unberücksichtigt: à subjektive Unzulänglichkeiten (z.b. mangelnde Ausbildung, notwendige Erfahrung, Unkenntnisse einschlägiger Fachliteratur) als Entschuldigungsgrund à oder hochspezialisiertes Sonderwissen. FRAGE an die Mediziner: Welchen Maßstab welche medizinischen Kenntnisse und Erfahrungen wenden Sie als Notfallmediziner in einem von Ihnen als Sachverständiger zu beurteilenden Fall an??? Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 10

11 FACHARZTSTANDARD Was erwarten wir als Versicherer dazu? Ø Die Beurteilung der Frage des Abweichens von medizinisch geforderten Standards ist primäre Aufgabe der Mediziner. Ø Der Standard wird weitgehend durch das berufliche Tun der Ärzte selbst festgelegt. Sie (und nicht die Juristen) bestimmen, was sich obkjektiv in Wissenschaft und Praxis als gute, verantwortungs-bewusste ärztliche Übung herausgebildet hat und in den Fachkreisen als richtiger und therapeutischer Erfolg anerkannt ist. Ø Der medizinische Sachverständige muss im Einzelfall den Stand der Wissenschaft darlegen und sich dabei auch mit den Veröffentlichungen der Fachgesellschaften auseinandersetzen Ø Wünschenswert wäre eine offene Diskussion auf breiter Front darüber, welchen Maßstab aus medizinischer Sicht wir zukünftig ansetzen müssen, bei der Beurteilung möglicher Schadenfälle in der Notaufnahme. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 11

12 Quo Vadis? Stand HEUTE nach st.rspr.: Ø Jeder Patient hat einen Anspruch auf eine Behandlung nach dem Facharztstandard (à Welchen?) Ø Ø Ø Ø Ø Diesen schuldet die Klinik rund um die Uhr. Die geforderte Sorgfalt bemisst sich nach objektiven Kriterien. Auf individuelle Kenntnisse und Befähigungen des Arztes kommt es nicht an. Der FA-Standard wird im Einzelfall nicht dadurch gemindert, dass der behandelnde Arzt subjektiv überfordert ist oder aus sonstigen subjektiven Gründen nicht in der Lage ist die Behandlung fachgerecht durchzuführen. Der FA-Standard ist weder positiv noch negativ an den formellen Facharztstatus gebunden. Es genügt also die FA-Qualität, also die theoretischen und praktischen Kenntnisse und Befähigungen, wie ein formeller Facharzt. Ø Bis auf weiteres, wird der anzuwendende Standard vom jeweiligen Beschwerdebild des Patienten geprägt sein (also z.b. für den primär chirurgischen Patienten der chir. FA) Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 12

13 Organisationspflicht Worauf ist nun im Rahmen der Notaufnahme-Tätigkeit / - Organisation noch zu achten? Dr. Hogan (Fernlehrgang Emergency Management):... Notfallmedizin ist präklinische und innerklinische Aufgabe.... Präklinisch gewonnene Zeit darf daher nicht innerklinisch verloren gehen, weil die Notaufnahme als Schnittstelle zwischen Präklinik und Klinik durch fachspezifische Egoismen in der Patientendiagnostik Zeit verliert... Damit ist das Konzept einer interdisziplinären Notaufnahme, die an der Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Klinik die präklinische Diagnostik komplettiert und zeitkritisch den Patienten der optimalen klinischen Therapie zuführt, ein zentrales notfallmedizinisches Anliegen... Die Übergabe des Patienten vom Notarzt / Rettungsfachpersonal an die weiter versorgende Klinik ist als Schnittstelle zwischen außer- und innerklinischer Notfallversorgung ein sehr sensibler Bereich.... Aber auch die innerklinischen Schnittstellen müssen reibungslos ineinandergreifen,... Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 13

14 Schnittstellen Externe: Rettungsdienst Notärzte externe Zuweiser (niedergelassene Ärzte) Interne Team der Notaufnahme administrative Kräfte Pflegekräfte weitere Ärzte und Notfallmediziner weitere Behandlungsteams z. B. Schockraum Radiologen MRTAs Transportdienste Labor, u.v.a. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 14

15 Schnittstellen Was erwarten wir als Versicherer dazu? Schnittstellenregelungen mit den am Behandlungsgeschehen Beteiligten Erstellung von Dienstanweisungen OLG Bremen, Urt. aus 2006: Fehlende Notfallanweisungen und mangelnde Präsenz von Ärzten in der Notaufnahme können einen die Beweislast umkehrenden groben Organisationsfehler begründen. Erstellung von Einsatzplänen und Vertreterregelungen zur Abgrenzung von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 15

16 Weitere Orgaverpflichtungen Sorgfältige Auswahl und Überwachung ärztlicher und nicht-ärztlicher Mitarbeiter; es muss jederzeit ein qualifizierter Arzt bereitstehen, um die erforderlichen Maßnahmen selbst durchzuführen bzw. zu delegieren und zu überwachen Die Sicherheit des Patienten muss gewährleistet sein. Besonderen Auffälligkeiten von Kinder oder verletzungs- und suizidgefährdeten Patienten ist Rechnung zu tragen. Abzustellen ist bei der Organisation der Klinik auf den Standard des Krankenhauses: Haus der Minimalversorgung vs. Uni-Kliniken à Es müssen Regelungen zur Verlegung der Patienten vorhanden sein Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 16

17 und weiter: Hat ein Patient die vorgesehene weitere Untersuchung in der Ambulanz nicht abgewartet und die Klinik verlassen ohne über die Folgen dieser Handlungsweise belehrt worden zu sein, ist der Arzt verpflichtet bei gravierenden Folgen ihn erneut einzubestellen und über das Erfordernis der Dringlichkeit der gebotenen Therapiemaßnahmen aufzuklären. Eine Behandlungsverweigerung oder die Verweigerung einer medizinisch für erforderlich gehaltenen Röntgenuntersuchung ist im Krankenblatt zu dokumentieren. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner

18 Arbeitsteilung Horizontal Das Prinzip der partnerschaftlichen Gleichordnung Die standardgemäße Behandlung und das Übernahmeverschulden der Arzt muss erkennen, wann und wo sein Fachgebiet oder auch seine eigenen Fähigkeiten enden (bezüglich Diagnostik oder Therapie) und ggf. verweisen oder Dritten hinzuziehen. Standardunterschreitung (nur) im Notfall gerechtfertigt Vertikal Übertragung von Zuständigkeiten und Befugnissen an in der Regel nachgeordnete Personen Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung durch den Arzt in Diagnostik und Therapie Delegation von ärztlichen Aufgaben an nichtärztliche Mitarbeiter ist nur insoweit zulässig, als sie nicht dem ärztlichen Personal vorbehalten sind Entscheidend ist, ob sich bei der Durchführung durch nachgeordnetes Personal die Gefährdung des Patienten erhöht; hängt somit im Wesentlichen von Art der Leistung, Schwere des Krankheitsfalles, Qualifikation des Hilfspersonals ab Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 18

19 Arbeitsteilung Haftungsgefahren: Für den Arzt: Übertragung von Aufgaben, für die ein Delegationsverbot besteht Auswahl einer nicht ausreichend qualifizierten Person mangelhafte Instruktionen / Informationen (z.b. über Risiken) mangelhafte Überwachung Für die Pflegekraft: fehlerhafte Ausführung der delegierten Aufgabe unterlassene / verspätete Hinzuziehung des Arztes bei Komplikation sofern Pflegekraft Aufgabe übernimmt, der sie nicht gewachsen ist: Übernahmeverschulden Erforderlich daher auch hier: Klare Regelungen Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 19

20 Arbeitsteilung Haftungsgefahren: LG Stuttgart, Urt. v Die Unterlassung der Zuziehung eines Neurologen und weiterer diagnostischer Abklärung mittels Lumbalpunktion oder Schädel-CT bei Anhaltspunkten für Verdacht auf Meningitis stellt einen groben Behandlungsfehler der Ärzte einer Krankenhausnotaufnahme dar Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 20

21 Der Fall Eine volljährige, nüchterne Frau erscheint mit Verbrennungen 3. Grades an der Hand in der Notaufnahme. Sie will nicht stationär aufgenommen und chirurgisch versorgt werden, sondern sich von ihrem Hausarzt konservativ weiter behandeln lassen. Wie würden Sie entscheiden? Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 21

22 Wie würden Sie entscheiden? 1. Die Frau ist zwingend in der Notaufnahme festzuhalten, da eine chirurgische Intervention hier dringlich erforderlich ist. 2. Aufgrund des Selbstbestimmungsrechts muss die Patientin nach notfallmäßiger Erstversorgung in die weitere Behandlung des Hausarztes entlassen werden. 3. Die Patientin ist eindringlich über die Notwendigkeit der Behandlung aufzuklären, um sie ggf. umzustimmen. Dies ist zu dokumentieren. Ihre Entscheidung für oder gegen die Behandlung ist letztlich aber aufgrund des Selbstbestimmungsrechts zu akzeptieren Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 22

23 Lösung: Die Patientin ist eindringlich über die Notwendigkeit der Behandlung aufzuklären, um sie ggf. umzustimmen. Dies ist zu dokumentieren. Ihre Entscheidung für oder gegen die Behandlung ist letztlich aber aufgrund des Selbstbestimmungsrechts zu akzeptieren Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 23

24 Zusammenfassung 1. Die Erwartungen an die Notaufnahme sind grundsätzlich die gleichen, wie auch sonst im ärztlichen/pflegerichen Handeln - Aufklärung - Dokumentation - Gewährleistung des Facharztstandards 2. Besonderes Augenmerk gilt den manigfaltigen Schnittstellen; hier bedarf es klarer Absprachen und Regelungen 3. Wohin die Reise zukünftig gehen wird, bestimmt die Behandlerseite und deren Fachgesellschaften. Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 24

25 Haben Sie noch FRAGEN? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Versicherungskammer Bayern RA G. Kleitner Seite 25

Befunderhebungsfehler aus der Sicht des niedergelassenen Arztes

Befunderhebungsfehler aus der Sicht des niedergelassenen Arztes Befunderhebungsfehler aus der Sicht des niedergelassenen Arztes erarbeitet von Dr. med. Werner Jörgenshaus Arzt für Allgemeinmedizin 41366 Schwalmtal Für einen möglichen Schadensersatzanspruch müssen drei

Mehr

Sedierung und Notfallmanagement in der Endoskopie - juristische Aspekte -

Sedierung und Notfallmanagement in der Endoskopie - juristische Aspekte - Sedierung und Notfallmanagement in der Endoskopie - juristische Aspekte - Referent: Timm Laue-Ogal Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht 1 Worum geht es? Haftungsfragen bei der Delegation von Maßnahmen

Mehr

www.aok.de/nw Hilfe bei Behandlungsfehlern

www.aok.de/nw Hilfe bei Behandlungsfehlern www.aok.de/nw Hilfe bei Behandlungsfehlern 33410 AOK NordWest Gesundheit in besten Händen. Spezialisten an Ihrer Seite Ihr Arzt hat Sie falsch oder unzureichend behandelt? Dann haben Sie möglicherweise

Mehr

Riskmanagement. Organisation als Mittel zur Schadensverhütung. Risiko-Diagnose + Risiko-Therapie

Riskmanagement. Organisation als Mittel zur Schadensverhütung. Risiko-Diagnose + Risiko-Therapie Riskmanagement = Risiko-Diagnose + Risiko-Therapie Organisation als Mittel zur Schadensverhütung Zur Verhinderung von individuellem Fehlverhalten z.b. durch fachliche Fortbildung, Handlungsanweisungen

Mehr

Arzthaftung kompakt. C. Wohlers. C. Wohlers, Arzthaftung kompakt www.schlichtungsstelle.de 1

Arzthaftung kompakt. C. Wohlers. C. Wohlers, Arzthaftung kompakt www.schlichtungsstelle.de 1 Arzthaftung kompakt C. Wohlers, C. Wohlers, Arzthaftung kompakt www.schlichtungsstelle.de 1 Ärztliche Schlichtungsstellen und Gutachterkommissionen in Deutschland Norddeutschland Schleswig-Holstein Hamburg

Mehr

Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungs-fehlern durch den MDK

Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungs-fehlern durch den MDK Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungs-fehlern durch den MDK Was ist ein Behandlungsfehler? Patientinnen und Patienten haben Anspruch auf eine ärztliche, zahnärztliche und pflegerische Behandlung,

Mehr

Grundzüge des Arzthaftungsrechts in Deutschland. Dr. Stefan Hübel Rechtsanwalt und Arzt Sozietät Dr. Rehborn Westenhellweg 40-46 44137 Dortmund

Grundzüge des Arzthaftungsrechts in Deutschland. Dr. Stefan Hübel Rechtsanwalt und Arzt Sozietät Dr. Rehborn Westenhellweg 40-46 44137 Dortmund Grundzüge des Arzthaftungsrechts in Deutschland Dr. Stefan Hübel Rechtsanwalt und Arzt Sozietät Dr. Rehborn Westenhellweg 40-46 44137 Dortmund Übersicht 1. Haftungsgrundlagen 2. Passivlegitimation 3. Aufklärung

Mehr

Patientenrechtegesetz Stefan Rohpeter

Patientenrechtegesetz Stefan Rohpeter Patientenrechtegesetz Stefan Rohpeter Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Health Care Manager 1 Ausgangsthese Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer die selben alten Geschichten, die von immer

Mehr

Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungsfehlern durch den MDK

Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungsfehlern durch den MDK Fragen und Antworten zur Begutachtung von Behandlungsfehlern durch den MDK Was ist ein Behandlungsfehler? Patientinnen und Patienten haben Anspruch auf eine ärztliche oder zahnärztliche Behandlung, die

Mehr

Marc-Alexander Schirmer, Rechtsanwalt. Einführung

Marc-Alexander Schirmer, Rechtsanwalt. Einführung Marc-Alexander Schirmer, Rechtsanwalt Einführung Eine kurze Einführung /Sensibilisierung in/für das Arzthaftungsrecht unter Berücksichtigung und Hervorhebung einiger wichtiger Schwerpunkte anhand des Verhältnisses

Mehr

Haftung für Pflegefehler im Bereich der modernen Wundversorgung

Haftung für Pflegefehler im Bereich der modernen Wundversorgung Haftung für Pflegefehler im Bereich der modernen Wundversorgung Referent: Timm Laue-Ogal - AnwälteHaus Osnabrück - Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht 1 Worum geht es? Haftungsfragen im Spannungsfeld

Mehr

Rechtsanwalt Olaf Peters www.arzthaftung-berlin.de

Rechtsanwalt Olaf Peters www.arzthaftung-berlin.de Durchgriff auf den Krankenhausträger bei Belegarztvertrag oder gespaltenem Rechtsanwalt Olaf Peters www.arzthaftung-berlin.de Problemstellung Beim gespaltenen und beim Belegarztvertrag ist der Arzt allein

Mehr

ARZTHAFTUNGSRECHT. Referentin: Dr. iur. Iris Herzog-Zwitter

ARZTHAFTUNGSRECHT. Referentin: Dr. iur. Iris Herzog-Zwitter ARZTHAFTUNGSRECHT Referentin: Dr. iur. Iris Herzog-Zwitter SCHNITTSTELLE RECHT + MEDIZIN 2 www.medimal.org asim Lehrstuhl für Versicherungsmedizin 3 4 1. ARZTHAFTUNG HAT KONJUNKTUR 5 Schadenaufwand in

Mehr

Das Verhältnis Arzt Patient

Das Verhältnis Arzt Patient Das Verhältnis Arzt Patient Die Grundlagen des Behandlungsverhältnisses zwischen Arzt und Patient, insbesondere die sich hieraus ergebenden gegenseitigen Rechte und Pflichten, sollten nicht nur Ihnen als

Mehr

Haftungsfragen im Krankenhaus Rechtliche Grundlagen und aktuelle Entwicklungen

Haftungsfragen im Krankenhaus Rechtliche Grundlagen und aktuelle Entwicklungen Haftungsfragen im Krankenhaus Rechtliche Grundlagen und aktuelle Entwicklungen Symposium Krankenhaus und Recht Am 29. November 2012 Angela Diederichsen Richterin am BGH, VI. Zivilsenat Aufgaben des Haftungsrechts

Mehr

Interdisziplinäres Forensisches Kolloquium Bereich Versicherungsmedizin, 18. März 2014

Interdisziplinäres Forensisches Kolloquium Bereich Versicherungsmedizin, 18. März 2014 Interdisziplinäres Forensisches Kolloquium Bereich Versicherungsmedizin, 18. März 2014 Forensisch Psychiatrische Klinik Basel «SORGFALT UND HAFTPFLICHT IN DER PSYCHIATRIE» 1 Interdisziplinäres Forensisches

Mehr

Aufgabenverteilung im Krankenhaus Haftung und Effizienz aus rechtlicher Sicht

Aufgabenverteilung im Krankenhaus Haftung und Effizienz aus rechtlicher Sicht Detmold Aufgabenverteilung im Krankenhaus Haftung und Effizienz aus rechtlicher Sicht 31. Deutscher Krankenhaustag Düsseldorf, den 20. November 2008 Mitglied der Geschäftsleitung Detmold 1 2 Neuordnung

Mehr

Neuzuschnitt der Aufgabenverteilung im Gesundheitswesen aus der Sicht des Juristen. markus.jones@med.uni-heidelberg.de

Neuzuschnitt der Aufgabenverteilung im Gesundheitswesen aus der Sicht des Juristen. markus.jones@med.uni-heidelberg.de Neuzuschnitt der Aufgabenverteilung im Gesundheitswesen aus der Sicht des Juristen Markus Jones, Master of Business Law & Taxation Leiter der Rechtsabteilung am Universitätsklinikum Heidelberg Administrative

Mehr

Patientenrechte, Dokumentationspflichten

Patientenrechte, Dokumentationspflichten Patientenrechte, Dokumentationspflichten Ekkehart D. Englert Bundesarbeitsgemeinschaft der leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. Mitglied des Vorstandes,

Mehr

Verdacht auf Behandlungsfehler Was hat der Patient von der MDKBegutachtung?

Verdacht auf Behandlungsfehler Was hat der Patient von der MDKBegutachtung? Verdacht auf Behandlungsfehler Was hat der Patient von der MDKBegutachtung? Dr. med. Ingeborg Singer Leiterin Fachbereich Medizinrecht, MDK Bayern DGSMP-Jahresveranstaltung 2012 13.09.2012, Essen Antwort

Mehr

Aktuelle Haftungslage bei der Verwendung von Allografts in Deutschland, Österreich, Schweiz

Aktuelle Haftungslage bei der Verwendung von Allografts in Deutschland, Österreich, Schweiz Aktuelle Haftungslage bei der Verwendung von Allografts in Deutschland, Österreich, Schweiz Ausgewählte Aspekte vertraglicher und deliktischer Haftung Dipl.-Jur. Sebastian T. Vogel, Wissenschaftlicher

Mehr

Haftungsrechtliche Aspekte der Pränataldiagnostik

Haftungsrechtliche Aspekte der Pränataldiagnostik Haftungsrechtliche Aspekte der Pränataldiagnostik Das Kind als Schaden? Dr. Sascha Berst Wallstraße 15 79098 Freiburg 0761/282850 Chronologie: Die ersten Urteile 1980 Sterilisationsentscheidung(en) Der

Mehr

Behandlungs- oder Pflegefehler: Beweislast und Dokumentation

Behandlungs- oder Pflegefehler: Beweislast und Dokumentation Behandlungs- oder Pflegefehler: Beweislast und Dokumentation im Schadensfall Schwerin Grundsätzlich hat derjenige, der einen Anspruch vor Gericht geltend macht, sämtliche Umstände vorzutragen und zu beweisen,

Mehr

Die Grobheit eines Behandlungsfehlers eine Quelle für Missverständnisse

Die Grobheit eines Behandlungsfehlers eine Quelle für Missverständnisse Rechtsanwaltskammer Berlin Veranstaltung des Präsidenten des Landgerichts in Kooperation mit der Präsidentin des Kammergerichts 13.11.2013 Die berufsübergreifende Kommunikation in der Beweisaufnahme im

Mehr

Die Zentralen Notaufnahmen

Die Zentralen Notaufnahmen Die Zentralen Notaufnahmen Regio Kliniken GmbH Elmshorn Pinneberg Wedel Ansprechpartner Sven Hartmann Standortübergreifende Leitung Elmshorn Pinneberg Wedel Telefon 04101 217 408 Telefax 04101 217 789

Mehr

Curriculum zur Basisweiterbildung Innere Medizin Die Weiterbildung Innere Medizin

Curriculum zur Basisweiterbildung Innere Medizin Die Weiterbildung Innere Medizin zur Basisweiterbildung Die Weiterbildung Zum jetzigen Zeitpunkt sind in der Abteilung Innere Medizin neun Assistenzärzte im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin beschäftigt. Im Folgenden

Mehr

Klinikpfade und deren rechtliche Implikationen: Leitlinie oder Behandlungsvorschrift

Klinikpfade und deren rechtliche Implikationen: Leitlinie oder Behandlungsvorschrift 19. Juni 2008 Mannheim Professor Dr. iur. Dr. med. Alexander P. F. Ehlers Determinanten ärztlichen Handelns Medizinische Standards, Haftungsrecht etc. Ärztliche Therapie- Selbstbestimmmungsfreiheit recht

Mehr

10. Dezember 2010. Dr. iur. Horst Bitter Rechtsanwalt

10. Dezember 2010. Dr. iur. Horst Bitter Rechtsanwalt MGG + HHE 23. Münchener Gefäßgespräch 18. Heidelberger heißes Eisen Klinische Pfade in der Gefäßmedizin Notwendigkeit oder bürokratischer Overkill Juristische Aspekte bei der Einführung klinischer Pfade

Mehr

Guten Tag! Wolfgang Frahm Arzthaftung

Guten Tag! Wolfgang Frahm Arzthaftung Guten Tag! Haftungsrechtliche Fragen im Bereich der Hygiene 13. Deutscher Medizinrechtstag Eine absolute Keimfreiheit ist nicht zu erreichen. Keimübertragungen gehören zum entschädigungslos hinzunehmenden

Mehr

Wenn`s denn passiert ist und was der Gerichtsmediziner dazu sagt. Walter Rabl, Gerichtsmedizin

Wenn`s denn passiert ist und was der Gerichtsmediziner dazu sagt. Walter Rabl, Gerichtsmedizin Wenn`s denn passiert ist und was der Gerichtsmediziner dazu sagt Walter Rabl, Gerichtsmedizin Fleckenmusang Wenn`s denn passiert ist und was der Gerichtsmediziner dazu sagt Was sagt der Gerichtsmediziner?

Mehr

Medizinischer Standard - die Sicht des Juristen 21. Heidelberger Heißes Eisen

Medizinischer Standard - die Sicht des Juristen 21. Heidelberger Heißes Eisen Medizinischer Standard - die Sicht des Juristen 21. Heidelberger Heißes Eisen Referent: Dr. Wolfgang Popp Depré RECHTSANWALTS AG O 4, 13-16 (Kunststraße) 68161 Mannheim Tel.: +49 621 12078-0 Fax: +49 621

Mehr

LANDESÄRZTEKAMMER BADEN-WÜRTTEMBERG MIT DEN BEZIRKSÄRZTEKAMMERN

LANDESÄRZTEKAMMER BADEN-WÜRTTEMBERG MIT DEN BEZIRKSÄRZTEKAMMERN LANDESÄRZTEKAMMER BADEN-WÜRTTEMBERG MIT DEN BEZIRKSÄRZTEKAMMERN Merkblatt Merkblatt über die Aufklärungspflichten des Arztes Stand: September 2002 I. Rechtsgrundlagen Eine umfassende gesetzliche Regelung

Mehr

Die medizinische Komplikation: Vom Trauma zur Patientensicherheit

Die medizinische Komplikation: Vom Trauma zur Patientensicherheit Die medizinische Komplikation: Vom Trauma zur Patientensicherheit Weiterbildungsveranstaltung Inselspital Universitätsklinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie 27.06.2013 Rolf P. Steinegger Fürsprecher/Rechtsanwalt

Mehr

Standardisierung und Haftungsrecht

Standardisierung und Haftungsrecht Fachanwalt Standardisierung und Haftungsrecht Standards, Leitlinien, Richtlinien und ihre haftungsrechtliche Bedeutung Haftung für Pflege- und Behandlungsfehler im Krankenhaus Vertraglich Patient Krankenkasse

Mehr

Lernziele. Begriff des Kunstfehlers. Vorlesung Patientensicherheit und Risikomanagement. Patientensicherheit und Risikomanagement

Lernziele. Begriff des Kunstfehlers. Vorlesung Patientensicherheit und Risikomanagement. Patientensicherheit und Risikomanagement Vorlesung Patientensicherheit und Risikomanagement WS 2014/2015 M. Schrappe Vorlesungsfolien download ca. 1 Woche vor der Vorlesung unter matthias.schrappe.com Patientensicherheit und Risikomanagement

Mehr

MANDANTENFRAGEBOGEN/ERSTGESPRÄCHSVORBEREITUNG in ARZTHAFTUNGSSACHEN

MANDANTENFRAGEBOGEN/ERSTGESPRÄCHSVORBEREITUNG in ARZTHAFTUNGSSACHEN MANDANTENFRAGEBOGEN/ERSTGESPRÄCHSVORBEREITUNG in ARZTHAFTUNGSSACHEN I. PERSON/MANDANT Mandant(en): geb. ggf. gesetzliche Vertreter des Mandanten (bei Minderjährigen, z.b. i.d.r. beide Elternteile; bei

Mehr

Rechtsanwalt Holger Barth Fachanwalt für Medizinrecht Wilhelmstraße 46, 79098 Freiburg www.arztrechtplus.de

Rechtsanwalt Holger Barth Fachanwalt für Medizinrecht Wilhelmstraße 46, 79098 Freiburg www.arztrechtplus.de Rechtsanwalt Holger Barth Fachanwalt für Medizinrecht Wilhelmstraße 46, 79098 Freiburg www.arztrechtplus.de Zur Person Holger Barth Rechtsanwalt in Waldkirch und Freiburg seit 1990 Wissenschaftliche Tätigkeit

Mehr

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im Rahmen der Bewertung

Mehr

Erstgesprächsvorbereitung für arzthaftungsrechtliche Mandate

Erstgesprächsvorbereitung für arzthaftungsrechtliche Mandate Erstgesprächsvorbereitung für arzthaftungsrechtliche Mandate Datenschutzklausel Wir werden alle nach genannten personenbezogenen Daten nur im Rahmen der Bearbeitung der Mandate gemäß den datenschutzrechtlichen

Mehr

Abkürzungsverzeichnis. Einleitung 1 A. Einführung in die Thematik 1 B. Übersicht 5

Abkürzungsverzeichnis. Einleitung 1 A. Einführung in die Thematik 1 B. Übersicht 5 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis XV Einleitung 1 A. Einführung in die Thematik 1 B. Übersicht 5 1. Kapitel Die Finanzierungsprobleme des deutschen Gesundheitssystems 7 A. Das deutsche Gesundheitssystem

Mehr

Schnittstellenprobleme im Arzthaftungsrecht:

Schnittstellenprobleme im Arzthaftungsrecht: Schnittstellenprobleme im Arzthaftungsrecht: Kommunikation II Vertrauensprinzip Das Vertrauensprinzip entwickelt an der Operation hat einen strafrechtlichen Ursprung und wird im Haftungsrecht (str.) modifiziert

Mehr

Delegation ärztlicher Tätigkeiten. Wann dürfen ärztliche Tätigkeiten auf das Pflegefachpersonal übertragen werden?

Delegation ärztlicher Tätigkeiten. Wann dürfen ärztliche Tätigkeiten auf das Pflegefachpersonal übertragen werden? Delegation ärztlicher Tätigkeiten Wann dürfen ärztliche Tätigkeiten auf das Pflegefachpersonal übertragen werden? Delegation ärztlicher Tätigkeiten 1. Rechtliche Verankerung 2. Bedeutung für die Heimaufsicht

Mehr

Medizin- und Biostrafrecht SS 2014 PD Dr. Luís Greco. C. Fahrlässige Körperverletzung bzw. Tötung insb. durch Behandlungsfehler

Medizin- und Biostrafrecht SS 2014 PD Dr. Luís Greco. C. Fahrlässige Körperverletzung bzw. Tötung insb. durch Behandlungsfehler C. Fahrlässige Körperverletzung bzw. Tötung insb. durch Behandlungsfehler I. Einleitende Bemerkungen Begriff des Behandlungsfehlers. Einschlägige Vorschriften: Fahrlässige Körperverletzung ( 229 StGB),

Mehr

Patientenrechtegesetz

Patientenrechtegesetz Patientenrechtegesetz Rechtsanwalt Herbert Wartensleben Anwaltskanzlei Wartensleben Gut Gedau 1 52223 Stolberg Tel: 0 24 02/8 11 22 Fax:0 24 02/8 27 32 www.kanzleiwartensleben.de E-Mail: herbert.wartensleben@t-online.de

Mehr

Delegation ärztlicher Leistungen: Folgen für die Abrechnung (GOÄ und GKV)

Delegation ärztlicher Leistungen: Folgen für die Abrechnung (GOÄ und GKV) Delegation ärztlicher Leistungen: 10. Deutscher Medizinrechtstag 4. bis 5. September 2009 Christoph von Drachenfels Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Übersicht Grundsatz der Pflicht zur persönlichen

Mehr

Delegation ärztlicher Tätigkeiten. Haftungsrechtliche Aspekte. Hamburg. Rechtsanwalt Stephan Kreuels Münster

Delegation ärztlicher Tätigkeiten. Haftungsrechtliche Aspekte. Hamburg. Rechtsanwalt Stephan Kreuels Münster Delegation ärztlicher Tätigkeiten - Haftungsrechtliche Aspekte 10. Gesundheitspflege-Kongress 2012 Hamburg Rechtsanwalt Stephan Kreuels Münster 1 2 Definition Delegation Übertragung g bestimmter ärztlicher

Mehr

Objektivität von Gutachtern und Gerichten

Objektivität von Gutachtern und Gerichten Objektivität von Gutachtern und Gerichten Objektivität bei Gerichtsverhandlungen Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern (12. April 2014 - Würzburg) Übersicht 1. Einleitung 1.1. Bedeutung des Gutachtens im Arzthaftpflichtprozess

Mehr

Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht. Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer

Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht. Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer 2. Traunsteiner Krebskongress 17.04./ 18.04.2015 Arzt und (Straf-)Rechtsanwalt und Gemeinsamkeiten

Mehr

PatientInnen stärken Plädoyer für mehr Patientenrechte

PatientInnen stärken Plädoyer für mehr Patientenrechte PatientInnen stärken Plädoyer für mehr Patientenrechte Fachgespräch am 29.11.2010 BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Inhalt I. Gewährleistung der Patientenautonomie II. Haftung für Behandlungsfehler 1. derzeitige Rechtslage

Mehr

Innerklinische Notfallversorgung. Prof. Dr. med. P. Sefrin Universität Würzburg

Innerklinische Notfallversorgung. Prof. Dr. med. P. Sefrin Universität Würzburg Innerklinische Notfallversorgung Prof. Dr. med. P. Sefrin Universität Würzburg Notfall im Krankenhaus Hohe Wahrscheinlichkeit durch das spezielle Patientenkollektiv - mit erheblichen gesundheitlichen Risiken

Mehr

Weiterbildungskonzept der Notfallabteilung Spital Bülach

Weiterbildungskonzept der Notfallabteilung Spital Bülach Weiterbildungskonzept der Notfallabteilung Spital Bülach Datum: Januar 2014 Von: Dr. med. Christoph Schreen, Leitender Arzt Notfallabteilung Dr. med. Hendrik Meier, Stv.. Leiter Notfallabteilung Inhaltsverzeichnis

Mehr

Aufklärungs- und Dokumentationspflicht des Arztes. Teil II: Vorstellung des neuen Patientenrechtegesetzes

Aufklärungs- und Dokumentationspflicht des Arztes. Teil II: Vorstellung des neuen Patientenrechtegesetzes Teil I: Aufklärungs- und Dokumentationspflicht des Arztes Teil II: Vorstellung des neuen Patientenrechtegesetzes Teil I: Aufklärungs- und Dokumentationspflicht des Arztes Referent: Mirko Becker Rechtsanwalt

Mehr

Patientensteuerung im PASST-Netzwerk

Patientensteuerung im PASST-Netzwerk Patientensteuerung im PASST-Netzwerk Spezialisten Hausärzte Spitäler PASST - Netzwerk Therapeuten Reha- Kliniken Pflege 1 Patientensteuerung auf einen Blick Unser Angebot der Patientensteuerung richtet

Mehr

Weiterbildung. Ärztliche Haftung

Weiterbildung. Ärztliche Haftung www.dahasterecht.de Weiterbildung Ärztliche Haftung Ausgangspunkt Ärztlicher Behandlungsvertrag = Dienstvertrag i.s. der 611ff Durch den Dienstvertrag wird derjenige, welcher Dienste zusagt, zur Leistung

Mehr

Kurzgutachten zum Verfahren vor der Gutachterstelle der Landesärztekammer Sachsen. Rechtsanwältin Andrea Schmid

Kurzgutachten zum Verfahren vor der Gutachterstelle der Landesärztekammer Sachsen. Rechtsanwältin Andrea Schmid Kurzgutachten zum Verfahren vor der Gutachterstelle der Landesärztekammer Sachsen Rechtsanwältin Andrea Schmid Seite 1 von 4 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis...1 1. Aufgabe der Gutachterstelle...2

Mehr

zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten

zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten Änderungsantrag 1 Zu Artikel 1 Nummer 4 ( 630c Absatz 2 Satz 2) (Informationspflicht des Behandelnden bei Behandlungsfehlern) 630c Absatz 2 Satz 2 wird wie folgt gefasst: Sind für den Behandelnden Umstände

Mehr

D. Behandlungsverweigerung als Unterlassungsdelikt * * Stand: 22.5.2014, Folie 7 neu.

D. Behandlungsverweigerung als Unterlassungsdelikt * * Stand: 22.5.2014, Folie 7 neu. D. Behandlungsverweigerung als Unterlassungsdelikt * * Stand: 22.5.2014, Folie 7 neu. I. Einleitende Bemerkungen Begriff der Behandlungsverweigerung Einschlägige Vorschriften: insb. 223 ff., 13; 323c StGB;

Mehr

Der interessante Fall: Standardchaos?

Der interessante Fall: Standardchaos? AWMF-Arbeitskreis Ärzte und Juristen Tagung 15./16.11.2013 in Bremen Der interessante Fall: Standardchaos? Dr. iur. Volker Hertwig 1 Patientin: 67 Jahre alt Diagnose: Coxathrose rechts Therapie: Hüft-TEP

Mehr

Medizinische Informationssysteme. MeCuM Modul V L 9 Klaus Adelhard

Medizinische Informationssysteme. MeCuM Modul V L 9 Klaus Adelhard Medizinische Informationssysteme im Krankenhaus MeCuM Modul V L 9 Klaus Adelhard Ziele Schneller und gezielter Zugriff auf Akten und einzelne Inhalte Gleichzeitige Nutzung durch mehrere Stellen. Vermeidung

Mehr

HAFTUNG AUS FEHLERHAFTEN GUTACHTEN

HAFTUNG AUS FEHLERHAFTEN GUTACHTEN HAFTUNG AUS FEHLERHAFTEN GUTACHTEN Fortbildungsveranstaltung des Bundesverbandes unabhängiger Pflegesachverständiger, 22.02.2014, Lübeck Dr. Roland Uphoff, M.mel. Fachanwalt für Medizinrecht 839a BGB Haftung

Mehr

Berufsbegleitende Weiterbildung für Pflegende in Erste Hilfe, Rettungsstellen, Notaufnahmen und Ambulanzen

Berufsbegleitende Weiterbildung für Pflegende in Erste Hilfe, Rettungsstellen, Notaufnahmen und Ambulanzen Berufsbegleitende für Pflegende in Erste Hilfe, Rettungsstellen, Notaufnahmen und Ambulanzen Rüdiger Kleen Vortrag 1.Deutsches Symposium: Zentrale Notaufnahme 1. Dezember 2004 Hamburg Pflegende in diesem

Mehr

Marco Eicher Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für Strafrecht Rechtsanwälte Dr. Heberer & Kollegen, München. Ist weniger mehr?

Marco Eicher Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für Strafrecht Rechtsanwälte Dr. Heberer & Kollegen, München. Ist weniger mehr? Marco Eicher Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für Strafrecht Rechtsanwälte Dr. Heberer & Kollegen, München Ist weniger mehr? Gefahren einer Polymedikation aus juristischer Sicht Hannover,

Mehr

Prozessmanagement. im Krankenhaus: Gestaltung und Umsetzung von Organisations- und Pfadprojekten. Alfred Dahmen. Unternehmensentwicklung

Prozessmanagement. im Krankenhaus: Gestaltung und Umsetzung von Organisations- und Pfadprojekten. Alfred Dahmen. Unternehmensentwicklung Prozessmanagement im Krankenhaus: Gestaltung und Umsetzung von Organisations- und Pfadprojekten Alfred Dahmen Leiter Dr. med. M. Uerlich Inhalt Prozessmanagement im Krankenhaus Klinische Pfade Begriffe

Mehr

Aufgaben der Schiedsstellen der Ärztekammern bei Behandlungsfehlern

Aufgaben der Schiedsstellen der Ärztekammern bei Behandlungsfehlern Aufgaben der Schiedsstellen der Ärztekammern bei Behandlungsfehlern walter.schaffartzik@ukb.de Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern Unfallkrankenhaus Berlin, Klinik

Mehr

Patientenrechte Rechte und Pflichten der Beteiligten im Gesundheitswesen

Patientenrechte Rechte und Pflichten der Beteiligten im Gesundheitswesen Patientenrechte Rechte und Pflichten der Beteiligten im Gesundheitswesen Themen 1. Patientenrechte im Überblick 2. Patientenrechtegesetz 3. Behandlungsfehlermanagement in der AOK PLUS 2 1. Patientenrechte

Mehr

Fortbildung Update Sucht interdisziplinär 2015.

Fortbildung Update Sucht interdisziplinär 2015. Fortbildung Update Sucht interdisziplinär 2015. Brandherd IV und Sucht Dr. Monika Hermelink, Leiterin RAD Ostschweiz www.svasg.ch/rad 1 Agenda. (1/2) Grundsätzlich heisse Themen Was steht im Gesetz? Welche

Mehr

Arztrecht - der juristische Notfallkoffer

Arztrecht - der juristische Notfallkoffer Arztrecht - der juristische Notfallkoffer Das Selbstbestimmungsrecht des Patienten Recht auf körperliche Unversehrtheit Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (unter Beachtung der Rechte Dritter)

Mehr

Pro Jahr werden rund 38 Millionen Patienten ambulant und stationär in unseren Krankenhäusern behandelt, statistisch also fast jeder zweite Deutsche.

Pro Jahr werden rund 38 Millionen Patienten ambulant und stationär in unseren Krankenhäusern behandelt, statistisch also fast jeder zweite Deutsche. Pro Jahr werden rund 38 Millionen Patienten ambulant und stationär in unseren Krankenhäusern behandelt, statistisch also fast jeder zweite Deutsche. Sie können auf die medizinische und pflegerische Qualität

Mehr

Qualifikationsanforderungen und Haftungsrisiken in der Zentralen Notaufnahme

Qualifikationsanforderungen und Haftungsrisiken in der Zentralen Notaufnahme Krankenhaus 8.2013 Dr. Christopher Niehues/Prof. Dr. Hermann Fenger Qualifikationsanforderungen und Haftungsrisiken in der Zentralen Notaufnahme Seit einigen Jahren etabliert sich auch in deutschen Krankenhäusern

Mehr

ARZT UND RECHT ZAHNARZT UND PATIENT. Allgemeines zur Haftung

ARZT UND RECHT ZAHNARZT UND PATIENT. Allgemeines zur Haftung ARZT UND RECHT ZAHNARZT UND PATIENT Allgemeines zur Haftung Die Rechtsfragen auf dem Gebiet der Medizin- bzw. Arzthaftung haben in den letzten Jahren dramatisch an Bedeutung gewonnen. Die Zahl der Arzthaftungsprozesse

Mehr

Patientenrechtegesetz Auswirkungen auf den klinischen Alltag

Patientenrechtegesetz Auswirkungen auf den klinischen Alltag Patientenrechtegesetz Auswirkungen auf den klinischen Alltag Johannes Jaklin Fachanwalt für Medizinrecht Ecclesia Gruppe Detmold 1 2 Gesetzgebung ECCLESIA Gruppe Inkrafttreten: 26.02.2013 3 Behandlungsvertrag

Mehr

Adventssymposium Notfall- und Intensivmedizin 9. & 10. Dezember 2011 Nürnberg

Adventssymposium Notfall- und Intensivmedizin 9. & 10. Dezember 2011 Nürnberg Adventssymposium Notfall- und Intensivmedizin 9. & 10. Dezember 2011 Nürnberg Klinikum Fürth in Zahlen Zahlen und Daten 706 Betten 40 Geriatrische Rehabilitationsbetten 14 Medizinische Fachabteilungen

Mehr

Digitale Dokumentation und Patientenaufklärung

Digitale Dokumentation und Patientenaufklärung Digitale Dokumentation und Patientenaufklärung MHH EDV-Anwendungen im Hannover, 22.11.2006 Rechtsanwalt Dr. A. Wienke Wienke & Becker - Köln Überblick Grundlagen der Behandlungsdokumentation Grundlagen

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen für eine individuelle Impfentscheidung

Rechtliche Rahmenbedingungen für eine individuelle Impfentscheidung Impfen: Standard oder individuelle Entscheidung? Erste nationale Konferenz für differenziertes Impfen 1. - 2. Oktober 2010 in Wuppertal Jan Matthias Hesse, Rechtsanwalt und FA für Medizinrecht, Stuttgart

Mehr

Anlage 2 zur Weiterbildungsordnung in der Fassung vom 05.11.2011

Anlage 2 zur Weiterbildungsordnung in der Fassung vom 05.11.2011 Anlage 2 zur Weiterbildungsordnung in der Fassung vom 05.11.2011 Qualifikation der Weiterbildungsermächtigten, der Supervisorinnen/Supervisoren und Gutachterinnen/Gutachter sowie der Weiterbildungsstätten

Mehr

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Bad Münder 06. Juni 2007 Dr. Manfred Gogol Klinik für Geriatrie Indikation allgemein I Alle Erkrankungen die mit funktionellen

Mehr

IVENA Versorgungsqualität für Patienten verbessert

IVENA Versorgungsqualität für Patienten verbessert Landeshauptstadt München Kreisverwaltungsreferat Pressegespräch am Donnerstag, den 21. Februar 2013 IVENA Versorgungsqualität für Patienten verbessert 1. Anlass Wenn bei einem Notfall die Nummer 112 gewählt

Mehr

Behandlungspflege in Werkstätten für behinderte Menschen

Behandlungspflege in Werkstätten für behinderte Menschen Behandlungspflege in Werkstätten für behinderte Menschen Werkstätten:Messe 2012 Nürnberg Jasmin Fischer Rechtsanwältin Iffland & Wischnewski Rechtsanwälte Begriffsbestimmung Behandlungspflege Grundpflege

Mehr

Mühlbaurstr. 16, 81677 München. http://www.blaek.de

Mühlbaurstr. 16, 81677 München. http://www.blaek.de Bayerische Landesärztekammer Anschrift: Mühlbaurstr. 16, 81677 München Telefon: 089/4147-0 Fax: 089/4147280 EMail: Internet: blaek@blaek.de http://www.blaek.de Information zur Gutachterstelle bei der Bayerischen

Mehr

Teleradiologie in Deutschland - Erfahrungen mit einem der größten Teleradiologienetzwerke

Teleradiologie in Deutschland - Erfahrungen mit einem der größten Teleradiologienetzwerke Teleradiologie in Deutschland - Erfahrungen mit einem der größten Teleradiologienetzwerke Dr. Torsten Möller reif & möller/ diagnostic-network Dillingen/Saar Thesen zur Weiterentwicklung der Radiologie

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. 10. November 2009. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. 10. November 2009. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZR 325/08 vom 10. November 2009 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: BGHZ: BGHR: ja nein ja GG Art. 103 Abs. 1, ZPO 286 A a) Nach allgemeinem Grundsatz macht sich eine Partei

Mehr

Entwicklung schadenfallbasierter Präventionsmaßnahmen und Durchführung eines Sicherheits- und Risikoaudits

Entwicklung schadenfallbasierter Präventionsmaßnahmen und Durchführung eines Sicherheits- und Risikoaudits Entwicklung schadenfallbasierter Präventionsmaßnahmen und Durchführung eines Sicherheits- und Risikoaudits 1 CIRS Schadenanalyse Klinisches Sicherheits- und Risikoaudit retrospektiv Risikomanagement Beschwerdemanagement

Mehr

Logbuch Physikalisch- Rehabilitative Medizin

Logbuch Physikalisch- Rehabilitative Medizin Logbuch Physikalisch- Rehabilitative Medizin Friedrich-Schiller-Universität Jena Vorname Nachname PJ-Tertial vom bis Einrichtung Station PJ-VerantwortlicheR: 2 Logbuch Physikalisch-Rehabilitative Medizin

Mehr

Delegation ärztlicher Leistungen an nichtärztliches Personal

Delegation ärztlicher Leistungen an nichtärztliches Personal Pflegekongress Hämatologie und Onkologie 04. September 2014 Delegation ärztlicher Leistungen an nichtärztliches Personal Wolfgang Keber Rechtsabteilung 19.09.2014 Zivilrechtliche Haftung Schadensersatz

Mehr

EBM und Gutachten. Prof. Dr. Bernward Ulrich (Chirurg) Ärztlicher Direktor Sana-Krankenhaus Düsseldorf-Gerresheim. 7. März 2009. B.

EBM und Gutachten. Prof. Dr. Bernward Ulrich (Chirurg) Ärztlicher Direktor Sana-Krankenhaus Düsseldorf-Gerresheim. 7. März 2009. B. EBM und Gutachten Prof. Dr. Bernward Ulrich (Chirurg) Ärztlicher Direktor Sana-Krankenhaus Düsseldorf-Gerresheim 7. März 2009 Gutachten Anforderungsprofil Fachkompetenz des Sachverständigen keine überzogenen

Mehr

Was darf der Weiterbildungsassistent, was nicht?

Was darf der Weiterbildungsassistent, was nicht? Was darf der Weiterbildungsassistent, was nicht? Rosemarie Sailer, Albrecht Wienke Weiterbildungsassistenten sind aus keiner Krankenhausabteilung mehr wegzudenken und leisten wertvolle Dienste im Klinikalltag.

Mehr

Krankenversorgung. Forschung. Lehre. Wir leisten mehr.

Krankenversorgung. Forschung. Lehre. Wir leisten mehr. Krankenversorgung. Forschung. Lehre. Wir leisten mehr. Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Deutschen Hochschulmedizin. Gerne informieren wir Sie über die Leistungen der Deutschen Hochschulmedizin

Mehr

Arbeitshilfe. Pflegeüberleitung. Stand: 19.07.2013. Autoren AG Pflegeüberleitung Baden-Württemberg MDK Baden-Württemberg

Arbeitshilfe. Pflegeüberleitung. Stand: 19.07.2013. Autoren AG Pflegeüberleitung Baden-Württemberg MDK Baden-Württemberg Arbeitshilfe Pflegeüberleitung Stand: 19.07.2013 Autoren AG Pflegeüberleitung Baden-Württemberg MDK Baden-Württemberg Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg Seite 1 von 7 Inhaltsverzeichnis

Mehr

von Dr.med.Rainer Hofmann Medizinische Dienste Leitender Notarzt Fraport

von Dr.med.Rainer Hofmann Medizinische Dienste Leitender Notarzt Fraport Umgang mit infektiösen Patienten am Frankfurter Flughafen von Dr.med.Rainer Hofmann Medizinische Dienste Leitender Notarzt Fraport Ein normaler Tag am Flughafen 150.000 Passagiere 70.000 Angestellte 1000

Mehr

Klinisches Risikomanagement. Klaus Kugel Qualitätsmanager Klinischer Risikomanager Auditor

Klinisches Risikomanagement. Klaus Kugel Qualitätsmanager Klinischer Risikomanager Auditor Klinisches Risikomanagement Klaus Kugel Qualitätsmanager Klinischer Risikomanager Auditor Klinisches Risikomanagement Begriffe: Never events Vorfälle, die unter Einhaltung einfacher Strategien nahezu gänzlich

Mehr

OLG Braunschweig Hinweisbeschluss gem. 522 Abs. 2 ZPO v. 07.10.2008-1 U 93/07 (Berufung am 04.11.2008 zurückgenommen)

OLG Braunschweig Hinweisbeschluss gem. 522 Abs. 2 ZPO v. 07.10.2008-1 U 93/07 (Berufung am 04.11.2008 zurückgenommen) OLG Braunschweig Hinweisbeschluss gem. 522 Abs. 2 ZPO v. 07.10.2008-1 U 93/07 (Berufung am 04.11.2008 zurückgenommen) Leitsätze 1. Das Risiko des Auftretens von Druckgeschwüren gehört nicht zu einem Bereich,

Mehr

Aktuelles aus der Hauptstadt

Aktuelles aus der Hauptstadt Aktuelles aus der Hauptstadt Professionalisierung der klinischen Notfallmedizin: Curriculum klinische Notfallmedizin versus Facharzt für Notfallmedizin? Dr. med. Werner Wyrwich, MBA KCL CharitéCentrum

Mehr

Andrea Pauli. Risikomanagement und CIRS als Gegenstand der Krankenhaushaftung

Andrea Pauli. Risikomanagement und CIRS als Gegenstand der Krankenhaushaftung Andrea Pauli Risikomanagement und CIRS als Gegenstand der Krankenhaushaftung Inhaltsverzeichnis Verzeichnis 19 Einleitung 25 Kapitel: Einordnung des Themas 30 1 Patientensicherheit und Patientensicherheitsrecht

Mehr

Rechtliche Problemstellungen und Lösungsansätze im Case Management Schwerpunkt Krankenhaus

Rechtliche Problemstellungen und Lösungsansätze im Case Management Schwerpunkt Krankenhaus Rechtliche Problemstellungen und Lösungsansätze im Case Management Schwerpunkt Krankenhaus Thomas Berg, BScN, M. A. (cand.) Jörg Kurmann, BScN, M. A. (cand.) 1 Allgemeine Einführung Definition Case Management

Mehr

Außergerichtliche Streitbeilegung in Arzthaftungsfragen

Außergerichtliche Streitbeilegung in Arzthaftungsfragen Außergerichtliche Streitbeilegung in Arzthaftungsfragen 8. QEP-AKTUELL Praxisforum Risiko- und Fehlermanagement Dr. med. Marion Wüller, Ärztin für Allgemeinmedizin, Mediatorin, Gutachterkommission ÄKWL

Mehr

Patientenrechtegesetz

Patientenrechtegesetz Patientenrechtegesetz Eine Vorstellung Deutsche Rentenversicherung Bund am 20.Oktober 2014 in Berlin Simone Kneer Weidenhammer Rechtsanwältin + Fachanwältin f. Medizinrecht, Dresden 23.10.2014 1 PATIENTENRECHTEGESETZ

Mehr

Thema Schmerzensgeldanspruch wegen unterlassener ärztlicher Aufklärung Keine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ( 847 BGB a.f.

Thema Schmerzensgeldanspruch wegen unterlassener ärztlicher Aufklärung Keine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ( 847 BGB a.f. Thema Schmerzensgeldanspruch wegen unterlassener ärztlicher Aufklärung Keine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ( 847 BGB a.f.) Nach 823 I BGB kommen auch Schadenersatzansprüche wegen Verletzung

Mehr

Mandantenfragebogen Arzthaftung

Mandantenfragebogen Arzthaftung Mandantenfragebogen Arzthaftung 1 I. Allgemeines: Daten zur Person und zur Behandlung Wer ist der Mandant? (Name, Anschrift, Geburtsdatum, Beruf, ggf. gesetzliche Vertreter bei Minderjährigen bzw. Betreuten)

Mehr