Migrantenkinder - Möglichkeiten und Grenzen der Versorgung vor Ort

Save this PDF as:
Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Migrantenkinder - Möglichkeiten und Grenzen der Versorgung vor Ort"

Transkript

1 Migrantenkinder - Möglichkeiten und Grenzen der Versorgung vor Ort Dr. med. Sandra Kurreck 1

2 Zuwanderung aus Südosteuropa - Situation in Duisburg Duisburg 2013: - höchster prozentualer Zuwachs der gemeldeten bulg./rumän. Staatsbürger in Deutschland - Fast 40% der in Duisburg lebenden Rumänen sind Kinder und Jugendliche 2

3 3

4 4

5 Asylbewerber: Das Land sorgt für die medizinische Versorgung! Zuwanderer aus Südosteuropa: Meist kein Krankenversicherungsschutz!!! Problem Nr. 1!!! 5

6 Was unternimmt der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst in Duisburg? - Lösungsversuche und ihre Grenzen 6

7 1.) Schulung muttersprachlicher Zuwanderer zu Gesundheitsmediatoren 7

8 2.) Schuleingangsuntersuchungen von Seiteneinsteigern (SEU) (= Pflichtaufgabe): wöchentliche Seiteneinsteigersprechstunde 2 Aktionstage 2013/14 (samstags) - Sammeltransport mit Unterstützung durch ZOF e.v. - SEU im G-Amt 8

9 Deutlicher Anstieg der SEU seit 2006 Zunehmender Anteil aus Südosteuropa 9

10 3.) Einkauf von Leistungen bei niedergelassenen Kinderärzten und Kinderkliniken (Finanzierung: Stadt) - Seiteneinsteigeruntersuchungen - Gutscheine für - KITA-Aufnahmeuntersuchungen - Vorsorgeuntersuchungen - MMR-Impfung 10

11 Grenzen bei der Untersuchung von Migrantenkindern I - Sprachbarriere Sprachmittler nötig! Kosten für Laiendolmetscher rumänisch / bulgarisch 11

12 Grenzen II - Wenig Schulerfahrung - Analphabetismus - Unregelmäßiger Schulbesuch - Oft fehlende häusliche Förderung - Kulturelle Unterschiede 12

13 Grenzen III - Rotation (Ortswechsel) Erreichbarkeit? - Sozialstatus /Armut/ Bildungsniveau - Einhalten von Terminen - in DU: SEU nur nach obligatorischer Schulberatung durch KI (Kommunales Integrationszentrum) 13

14 Grenzen IV - Massenunterkünfte / Problemimmobilien hygienische / infektiologische Probleme In Duisburg: - z.b. Läuse /Scabies - Tbc? (in DU: 4,5% von 1029 RT23 pos., kein Fall aktiver Tbc) - Bei SEU Ausgabe von Medikamenten gegen Läuse und Skabies - Bebilderte Gebrauchsanleitungen bulgarisch/rumänisch - Nachuntersuchung i. R. der Seiteneinsteigersprechstunde - Bei Persistenz Hilfesystem (ZOF e.v., ASD des JA...) 14

15 Grenzen V - Personal- / Kostenaufwand für ÖGD 15

16 4.) Impfprojekt im Brennpunkt - Finanzierung des Impfprojekts aus Landesmitteln 16

17 1 x / Monat Impfaufklärung im Gesundheitsamt + MMR-Impfung für nicht krankenversicherte Kinder -Dolmetscher Nötig: -Übersetzte Einwilligung / Information Schlechte Resonanz! 17

18 Grenzen VI - Compliance / Erscheinensquote - Fehlen von Impfdokumenten - Skepsis der Familien gegenüber Impfungen 18

19 5.) Der Oberbürgermeister 19

20 Gesundheitsnetz Duisburg- Hochfeld Juli 2014: - Einrichtung einer medizinischen Sprechstunde für nichtkrankenversicherte Kinder - Alle 14 Tage mittwochs Uhr - Gesundheitsamt in Kooperation mit AWO Integration GmbH - Durchführung: Ehrenamtliche im Wechsel - Anfangs offene Sprechstunde, dann Anmeldung über Hilfesysteme 20

21 Gesundheitsnetz Duisburg 21

22 Patienten der Sprechstunde in Hochfeld - Altersverteilung Altersverteilung u-1 u-2 u-6 u-10 u-14 u-18 Stadt Dusiburg, Gesundheitsamt,

23 Patienten der Sprechstunde in Hochfeld- Nationalitäten 23

24 Diagnosen in der Sprechstunde in Hochfeld Diagnosen KiTa-Aufnahme 2% Untersuchung verweigert 2% Zähne 22% Magen-Darm 2% Laborveränderung 2% Bewegungsapparat 1% Herz 2% Vorsorge 26% Infektion 3% Luftwege 6% Orthopädie 3% Notfall 1% Augen 4% Innere Organe 2% HNO 7% Haut 11% Elternberatung 1%

25 Grenzen VII - Unklare Vorerkrankungen - Anamnese oft sehr schwierig und ungenau - Meist keine Arztbriefe - Keine Vorsorgen - Viele Kinder noch nie von einem Arzt gesehen unerkannte Erkrankungen 25

26 Weiterbehandlungsbedarf in der Sprechstunde in Hochfeld 26

27 Grenzen VIII Fehlende KV fehlende Kostendeckung für Diagnostik und Therapie bei Diagnosestellung Weiter-Überweisung oft nicht möglich Keine Langzeitbetreuung (Diabetes, Wachstumshormonmangel etc.) Keine Hilfsmittelversorgung 27

28 Grenzen IX Medizinische Inobhutnahme wird vom JA nicht mehr praktiziert Suche nach Ehrenamtlichen für die Durchführung der Sprechstunde schwierig Fachärzte nötig für Weiterbehandlung (Zahnärzte!!!) Akquise zeitaufwändig! 28

29 Sprechstunde in Hochfeld - Patientenzahlen im Verlauf 29

30 Grenzen X - Untersuchungsangebote wurden kaum wahrgenommen - Compliance - Einstellung zu Prävention / Prophylaxe - intensive Betreuung der Familien durch Hilfesysteme nötig 30

31 November 2014: Start des Projekt Infirmarium -Initiator: Sozialpastorales Zentrum Petershof Duisburg- Marxloh (Träger: Georgswerk e.v.) -Offene wöchentliche Sprechstunde für Nicht- Krankenversicherte stetiger Zulauf!!! 31

32 Aktuelles Modell in Duisburg Zusammenlegung der Projekte! 32

33 6.) Mitwirkung des KJGD im Projekt Infirmarium 33

34 - Aktuell nur Basisversorgung und bei nur einem Bruchteil der Zuwanderer möglich! - Fehlender KV-Schutz stellt alle vor eine große Herausforderung! - Zugang zu weiterführender Diagnostik und Therapie sowie Hilfsmittelversorgung schwierig! - Viel Engagement nötig für eine bessere Versorgung der Kinder! - Langfristige Lösung dringend notwendig!!! (KV-Schutz für Zuwanderer- Im Heimatland? In D?) 34

Zuwanderung aus Südost-Europa Gesundheitsversorgung keine Selbstverständlichkeit

Zuwanderung aus Südost-Europa Gesundheitsversorgung keine Selbstverständlichkeit Gesundheitsversorgung keine Selbstverständlichkeit Ralf Menrad Gesundheitsamt Duisburg Kommunale Gesundheitsberichterstattung in NRW am 06.09.013 im Harenberg City-Center (HCC) Dortmund 1 Nackte Zahlen

Mehr

Zuwanderung: Herausforderung für die Gesundheitsversorgung

Zuwanderung: Herausforderung für die Gesundheitsversorgung Zuwanderung: Herausforderung für die Gesundheitsversorgung Adäquate medizinische Versorgung und Prävention für Zuwanderungsfamilien aus Rumänien und Bulgarien HELIOS Klinikum Duisburg Zuwanderung: Herausforderung

Mehr

I. II. I. II. III. IV. I. II. III. I. II. III. IV. I. II. III. IV. V. I. II. III. IV. V. VI. I. II. I. II. III. I. II. I. II. I. II. I. II. III. I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII.

Mehr

Herausforderung Gesundheit: Mit welchen Krankheitsbildern konfrontieren uns Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Balkan was können wir tun?

Herausforderung Gesundheit: Mit welchen Krankheitsbildern konfrontieren uns Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Balkan was können wir tun? Heike Rössig, Claire Hemmert-Seegers, Christian Zechel Herausforderung Gesundheit: Mit welchen Krankheitsbildern konfrontieren uns Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Balkan was können wir tun?

Mehr

Malteser Migranten Medizin (MMM) in Mannheim (Stand Dezember 2015)

Malteser Migranten Medizin (MMM) in Mannheim (Stand Dezember 2015) Malteser Migranten Medizin (MMM) in Mannheim (Stand Dezember 2015) MMM ist ein Gebot der Nächstenliebe. Sie gilt Menschen, die auch in unserem Sozialstaat in wirklicher Not sind. Krankheit kann schwerste

Mehr

Medizinische Versorgung unbegleiteter minderjähriger Ausländer aus Sicht der Kinder und Jugendärzte

Medizinische Versorgung unbegleiteter minderjähriger Ausländer aus Sicht der Kinder und Jugendärzte Medizinische Versorgung unbegleiteter minderjähriger Ausländer aus Sicht der Kinder und Jugendärzte Dr. med Hans Ulrich Stechele Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Flüchtlingsbeauftragter des Berufsverbandes

Mehr

Erfahrungen mit der Gemeinschafts- und Einzelunterbringung in der Kommune Flüchtlingsversorgung

Erfahrungen mit der Gemeinschafts- und Einzelunterbringung in der Kommune Flüchtlingsversorgung Erfahrungen mit der Gemeinschafts- und Einzelunterbringung in der Kommune Flüchtlingsversorgung Veranstaltung der Ärztekammer Niedersachsen, Bezirksstelle Braunschweig, am Mittwoch, den 27. April 2016,

Mehr

Gesundheitliche Versorgung und Integration von geflüchteten Kindern und unbegleiteten Minderjährigen

Gesundheitliche Versorgung und Integration von geflüchteten Kindern und unbegleiteten Minderjährigen Gesundheitliche Versorgung und Integration von geflüchteten Kindern und unbegleiteten Minderjährigen AFÖG 14.09.2016 Ziel: Gesundheitliche Versorgung Einreise (Individual- u. Bevölkerungsschutz) Gesundheitliche

Mehr

Integrierte medizinische Versorgung von Asylsuchenden mit Hilfe einer elektronischen Patientenakte

Integrierte medizinische Versorgung von Asylsuchenden mit Hilfe einer elektronischen Patientenakte Integrierte medizinische Versorgung von Asylsuchenden mit Hilfe einer elektronischen Patientenakte Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik Hintergrundgespräch 08.02.2017 Kompetenzzentrum & Netzwerker Das bietet

Mehr

AUSGEWÄHLTE ERGEBNISSE DER SCHULÄRZTLICHEN SEITENEINSTEIGERUNTERSUCHUNGEN DES KINDER- UND JUGENDGESUNDHEITSDIENSTES DER STADT DUISBURG,

AUSGEWÄHLTE ERGEBNISSE DER SCHULÄRZTLICHEN SEITENEINSTEIGERUNTERSUCHUNGEN DES KINDER- UND JUGENDGESUNDHEITSDIENSTES DER STADT DUISBURG, GESUNDHEITSZUSTAND VON NEU ZUGEWANDERTEN KINDERN UND JUGENDLICHEN IN DUISBURG IM JAHR 2016 AUSGEWÄHLTE ERGEBNISSE DER SCHULÄRZTLICHEN SEITENEINSTEIGERUNTERSUCHUNGEN DES KINDER- UND JUGENDGESUNDHEITSDIENSTES

Mehr

MedMobil Projekt MedMobil

MedMobil Projekt MedMobil Projekt Ein Projekt der Stadt Stuttgart in Zusammenarbeit mit Ambulante Hilfe e.v. Ärzte der Welt e.v. Caritasverband Stuttgart e.v. Evangelische Gesellschaft e.v. Sozialberatung Stuttgart e.v. Sozialdienst

Mehr

ASD Bundeskongress in München bis Zuwanderung aus Südosteuropa - neue Herausforderung für den ASD?!

ASD Bundeskongress in München bis Zuwanderung aus Südosteuropa - neue Herausforderung für den ASD?! ASD Bundeskongress in München 04.09. bis 06.09.2013 Zuwanderung aus Südosteuropa - neue Herausforderung für den ASD?! Karl-August Schwarthans AWO- Integrations ggmbh Duisburg Die AWO-Integrations ggmbh

Mehr

5 Allgemeine Therapieprinzipien bei Vaskulitiden und Kollagenosen... 23

5 Allgemeine Therapieprinzipien bei Vaskulitiden und Kollagenosen... 23 V 1 Vorwort... 1 2 Einführung in das Thema... 3 3 Vaskulitiden und Kollagenosen... 5 3.1 Wie wird eine Vaskulitis oder Kollagenose erkannt?... 5 3.2 Vaskulitiden (Gefäßentzündungen)... 6 3.3 Kollagenosen

Mehr

Fachforum 4 Kinder und Jugendliche ohne Krankenversicherungsschutz

Fachforum 4 Kinder und Jugendliche ohne Krankenversicherungsschutz Fachforum 4 Kinder und Jugendliche ohne Krankenversicherungsschutz Fachforum 4 Kinder und Jugendliche ohne Krankenversicherungsschutz Impulsbeiträge Simone Hyun Assistentin der Geschäftsführung, HELIOS

Mehr

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen aus Sicht des Gesundheitsamtes Köln Deutscher Ärztetag

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen aus Sicht des Gesundheitsamtes Köln Deutscher Ärztetag Medizinische Versorgung von Flüchtlingen aus Sicht des Gesundheitsamtes Köln 119. Deutscher Ärztetag 24.05.16 27.05.16 Auftrag des Öffentlichen Gesundheitsdienstes Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst

Mehr

Warum Hygienische Massnahmen ausserhalb des Spitals

Warum Hygienische Massnahmen ausserhalb des Spitals HygieneVerbundOstschweiz Warum Hygienische Massnahmen ausserhalb des Spitals Kantonsspital St. Gallen Rückblick in die Geschichte Früh-, Hochmittelalter Zu Hause Spitäler Pflegerische Aufgaben durch Familienmitglieder

Mehr

Presse-Information 149 / 15

Presse-Information 149 / 15 Presse-Information 149 / 15 59821,... September 2015 Asylbewerber Notunterkünfte in Jugendherbergen Ende Juni hatten die mit den Landesverbänden Rheinland und Westfalen des Deutschen Jugendherbergswerkes

Mehr

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Ihre Meinung ist uns wichtig! Ihre Meinung ist uns wichtig! Beispielkrankenhaus Onkologie Darmzentrum LOGO Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, wir führen in unserem Krankenhaus eine Befragung über die Zufriedenheit der Patienten

Mehr

Landeshauptstadt Stuttgart Beratungsstelle für Tuberkulosekranke

Landeshauptstadt Stuttgart Beratungsstelle für Tuberkulosekranke Herzlich Willkommen zum Vortrag von Christine Winzer Dipl. Sozialpädagogin (BA) Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart Christine.Winzer@Stuttgart.de Landeshauptstadt Stuttgart Beratungsstelle für

Mehr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten,

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten, Alterstraumazentrum Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten, bundesweit erleiden jährlich 720.000 Patienten einen altersbedingten Knochenbruch. Mit einem deutlichen Anstieg dieser Patientenzahlen

Mehr

SVBB - Tagung 3./

SVBB - Tagung 3./ Psychiatrische Abklärung und Behandlung und Grenzen Biologie - Diagnostik Somatische Diagnostik beinhaltet somatische Anamnese z.b. schwere Erkrankung/en in der Kindheit? Operationen? Somatische Familienanamnese:

Mehr

Information. Zahnärztliche Behandlung von Asylbewerbern. Bundeszahnärztekammer, September 2015. Es gilt das gesprochene Wort

Information. Zahnärztliche Behandlung von Asylbewerbern. Bundeszahnärztekammer, September 2015. Es gilt das gesprochene Wort Information Zahnärztliche Behandlung von Asylbewerbern Bundeszahnärztekammer, September 2015 Es gilt das gesprochene Wort Zahnärztliche Behandlung von Asylbewerbern Begriffsbestimmung Das Bundesministerium

Mehr

Aufnahmefragebogen. Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Aufnahmefragebogen.   Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen Aufnahmefragebogen Helios Klinik Bad Ems Fachklinik für kardiologische und orthopädische Rehabilitation Viktoriaallee 27, 56130 Bad Ems, T (02603) 978-0 info.bad-ems@helios-gesundheit.de,

Mehr

INTERPROFESSIONELLE VERSORGUNG

INTERPROFESSIONELLE VERSORGUNG INTERPROFESSIONELLE VERSORGUNG KVS FLÜCHTLINGSAMBULANZ DRESDEN Praxis zur med. Versorgung von Asylbewerbern (Flüchtlingsambulanz) KVS Dresden Stephanie Taché, MD, MPH Interprofessioneller Gesundheitskongress,

Mehr

Clearingstelle für die Klärung des Zugangs zur gesundheitlichen Regelversorgung der AWO Integration und der Stadt Duisburg

Clearingstelle für die Klärung des Zugangs zur gesundheitlichen Regelversorgung der AWO Integration und der Stadt Duisburg Clearingstelle für die Klärung des Zugangs zur gesundheitlichen Regelversorgung der AWO Integration und der Stadt Duisburg Ausgangssituation Der lokalen Presse waren vor der Einrichtung der Clearingstelle

Mehr

PROJEKTSKIZZE. AG Flüchtlingshilfe der Fachschaft Medizin der HHU

PROJEKTSKIZZE. AG Flüchtlingshilfe der Fachschaft Medizin der HHU PROJEKTSKIZZE AG Flüchtlingshilfe der Fachschaft Medizin der HHU AG FLÜCHTLINGSHILFE DER FACHSCHAFT MEDIZIN DER HHU Stand 20.03.2016 Die AG Flüchtlingshilfe ist eine Initiative von Medizinstudenten der

Mehr

Realitäten, Dynamiken und Implikationen der Zuwanderung aus Südosteuropa

Realitäten, Dynamiken und Implikationen der Zuwanderung aus Südosteuropa Realitäten, Dynamiken und Implikationen der Zuwanderung aus Südosteuropa Forschungsansätze und -ergebnisse aus Duisburg Session 3 Dr. Jens Stuhldreier, Dipl.-Geogr. Gabriel Spitzner Dezembertagung des

Mehr

UMF im Landkreis Lörrach

UMF im Landkreis Lörrach UMF im Landkreis Lörrach Gesundheitsfürsorge und medizinische Behandlung Michael-Gemeinschaft Schweigmatt: Inobhutnahme UMF UMF - Krise in Zahlen In 2013: 40 UMF In 2014: 125 UMF In 2015, 1/2 Jahr: 70+

Mehr

Gesundheit und Entwicklungsbesonderheiten von Kindern im Einschulungsalter

Gesundheit und Entwicklungsbesonderheiten von Kindern im Einschulungsalter Gesundheit und Entwicklungsbesonderheiten von Kindern im Einschulungsalter Dr. Gabriele Ellsäßer Verbraucherschutz und Gesundheit 19. Forum Frühförderung, Potsdam 20.9.2017 Inhalt Die Schuleingangsuntersuchung

Mehr

Tele-View für Flüchtlinge Ein telemedizinisches Netzwerk für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen

Tele-View für Flüchtlinge Ein telemedizinisches Netzwerk für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen www.ztm-badkissingen.de Tele-View für Flüchtlinge Ein telemedizinisches Netzwerk für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen Dr. Asarnusch Rashid Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen 04.11.2016 Asylanträge

Mehr

Clearingverfahren. (soll 100 Tage nicht überschreiten!)

Clearingverfahren. (soll 100 Tage nicht überschreiten!) Clearingverfahren (soll 100 Tage nicht überschreiten!) Sicherstellung der pädagogische Betreuung und Versorgung Ärztliche Abklärung Psychologisches Clearing Deutsch-Integrationskurs/ Schulstanderhebung

Mehr

Gesundheit von Menschen mit Behinderung Die Menschenrechtsperspektive. Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 1

Gesundheit von Menschen mit Behinderung Die Menschenrechtsperspektive. Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 1 Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 1 Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 2 Prof. Dr. med. Susanne Schwalen Geschäftsführende Ärztin der Ärztekammer

Mehr

Unterbringung großer und unterschiedlicher Personengruppen. Erfahrungen aus der Unterbringung von Geflüchteten 2016

Unterbringung großer und unterschiedlicher Personengruppen. Erfahrungen aus der Unterbringung von Geflüchteten 2016 Unterbringung großer und unterschiedlicher Personengruppen Erfahrungen aus der Unterbringung von Geflüchteten 2016 Referent: Ingo Schlotterbeck Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz des ASB NRW

Mehr

Integrierte Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz am Beispiel von HerzMobil Tirol

Integrierte Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz am Beispiel von HerzMobil Tirol Integrierte Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz am Beispiel von HerzMobil Tirol Was versteht man unter. Herzinsuffizienz: das Unvermögen des Herzens, das zur Versorgung des Körpers erforderliche

Mehr

Sport auf Rezept. Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Überblick. Zentrum für Prävention und Sportmedizin

Sport auf Rezept. Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Überblick. Zentrum für Prävention und Sportmedizin Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Zentrum für Prävention Sport auf Rezept Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Überblick Zentrum für Prävention Hochqualifiziert und motiviert

Mehr

Menschen und Gesundheit. Medizinische Versorgung von Asylbewerbern Dr. med. Kai Dehne Facharzt für Allgemeinmedizin und öffentliches Gesundheitswesen

Menschen und Gesundheit. Medizinische Versorgung von Asylbewerbern Dr. med. Kai Dehne Facharzt für Allgemeinmedizin und öffentliches Gesundheitswesen Menschen und Gesundheit Medizinische Versorgung von Asylbewerbern Dr. med. Kai Dehne Facharzt für Allgemeinmedizin und öffentliches Gesundheitswesen Gesundheit 1. (engl.) health; i.w.s. nach Definition

Mehr

Fachklinik für Orthopädie

Fachklinik für Orthopädie Fachklinik für Orthopädie KURPARK-KLINIK KURPARK-KLINIK Zentrum für medizinische Rehabilitation WILLKOMMEN IN DER FACHKLINIK FÜR ORTHOPÄDIE DER KURPARK-KLINIK IN BAD NAUHEIM Sicherheit und Stabilität ORTHOPÄDIE

Mehr

Ohne Papiere in Deutschland? Kinder und ihre Familien in den Internationalen humanitären Sprechstunden (IHS) des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main

Ohne Papiere in Deutschland? Kinder und ihre Familien in den Internationalen humanitären Sprechstunden (IHS) des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf am 26. Mai 2010 Ohne Papiere in Deutschland? Kinder und ihre Familien in den Internationalen humanitären Sprechstunden (IHS) des Gesundheitsamtes

Mehr

Kommunale Gesamtstrategie zur Integration von Armutsflüchtlingsfamilien

Kommunale Gesamtstrategie zur Integration von Armutsflüchtlingsfamilien Kommunale Gesamtstrategie zur Integration von Armutsflüchtlingsfamilien Bundesweite Kinderschutzkonferenz 05.09.2014 Birgit Averbeck, Stadt Dortmund Duisburg Marijo Terzic, Stadt Agenda erfolgte Strukturebenen

Mehr

Einfluss von Migration auf Diabeteseinstellung und Betreuungsqualität

Einfluss von Migration auf Diabeteseinstellung und Betreuungsqualität Einfluss von Migration auf Diabeteseinstellung und Betreuungsqualität Bernhard Ludvik Univ.Klinik f. Innere Medizin III Klinische Abteilung f. Endokrinologie u. Stoffwechsel Migration nach Österreich 1.5

Mehr

Die Rollende Ambulanz des Ambulatoriums Caritas Marienambulanz Graz

Die Rollende Ambulanz des Ambulatoriums Caritas Marienambulanz Graz Die Rollende Ambulanz des Ambulatoriums Caritas Marienambulanz Graz Erfahrungsbericht im Rahmen der Tagung der Plattform Wohnungslosigkeit am 03.02.11in Wien 1 Caritas Marienambulanz-Ziele (allgemein-)medizinische

Mehr

Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen Beispiel LEA Karlsruhe

Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen Beispiel LEA Karlsruhe Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen Beispiel LEA Karlsruhe Dr. med. Joachim Aspacher, Paracelsus-Klinik Karlsruhe, Abteilung für Innere Medizin und Verein zur Unterstützung traumatisierter Migranten

Mehr

Sozialpädiatrisches Zentrum

Sozialpädiatrisches Zentrum Sozialpädiatrisches Zentrum Kindern eine Zukunft geben Kompetenz für Kinder und Familien in Bildung Erziehung Diagnostik Beratung Therapie Ein herzliches Willkommen Sozialpädiatrisches Zentrum ein Ort

Mehr

3. Ruhrgebietskongress GESUND AUFWACHSEN IM REVIER! Verändertes Krankheits- und Betreuungsspektrum durch die Flüchtlingssituation im Ruhrgebiet?

3. Ruhrgebietskongress GESUND AUFWACHSEN IM REVIER! Verändertes Krankheits- und Betreuungsspektrum durch die Flüchtlingssituation im Ruhrgebiet? Samstag, 4. Februar 2017, Hotel Franz, Essen Verändertes Krankheits- und Betreuungsspektrum durch die Flüchtlingssituation im Ruhrgebiet? Prof. Dr. med. Michael Paulussen Ärztlicher Direktor der Vestischen

Mehr

Zusammen Zuwanderung und Schule gestalten Hintergrund Konzept erste Erfahrungen

Zusammen Zuwanderung und Schule gestalten Hintergrund Konzept erste Erfahrungen Zusammen Zuwanderung und Schule gestalten Hintergrund Konzept erste Erfahrungen Elisabeth Pater, Kommunales Integrationszentrum Duisburg, Projektleitung Karen Dietrich, RuhrFutur ggmbh, Projektmanagement

Mehr

Zusammenarbeit Jugendhilfe und Öffentlicher Gesundheitsdienst in den Frühen Hilfen So kann es gehen! (in Münster)

Zusammenarbeit Jugendhilfe und Öffentlicher Gesundheitsdienst in den Frühen Hilfen So kann es gehen! (in Münster) Zusammenarbeit Jugendhilfe und Öffentlicher Gesundheitsdienst in den Frühen Hilfen So kann es gehen! (in Münster) Jugendhilfe und Öffentlicher Gesundheitsdienst Unterschiedliche gesetzliche Grundlagen

Mehr

Workshop Zuwanderung aus (Südost-) Europa Kommunale Handlungsstrategien Kommunales Integrationszentrum Dezernat des Oberbürgermeisters

Workshop Zuwanderung aus (Südost-) Europa Kommunale Handlungsstrategien Kommunales Integrationszentrum Dezernat des Oberbürgermeisters Workshop Zuwanderung aus (Südost-) Europa Kommunale Handlungsstrategien 11.11.2014 Internationales Zentrum Duisburg Inhalt Ausgangslage: Daten und Fakten Herausforderungen Road Map und Projektstrukturen

Mehr

Sozialpsychiatrische Flüchtlingsambulanz

Sozialpsychiatrische Flüchtlingsambulanz Sozialpsychiatrische Flüchtlingsambulanz Diagnostik und Beratung von unbegleiteten und begleiteten minderjährigen Flüchtlingen Dipl.-Psych. Dominique Schmitt Psych. Psychotherapeut Flüchtlingsambulanz

Mehr

Sprechstunde für Patienten mit Akromegalie. Dr. med. Mareike Stieg Assistenzärztin der Klinik Innere Medizin, Endokrinologie und Klinische Chemie

Sprechstunde für Patienten mit Akromegalie. Dr. med. Mareike Stieg Assistenzärztin der Klinik Innere Medizin, Endokrinologie und Klinische Chemie Sprechstunde für Patienten mit Akromegalie Dr. med. Mareike Stieg Assistenzärztin der Klinik Innere Medizin, Endokrinologie und Klinische Chemie 8. Süddeutscher Hypophysen- und Nebennierentag, 11. März

Mehr

Medizinische Hilfe und soziale Beratung für Flüchtlinge ohne Krankenversicherung

Medizinische Hilfe und soziale Beratung für Flüchtlinge ohne Krankenversicherung Andocken Medizinische Hilfe und soziale Beratung für Flüchtlinge ohne Krankenversicherung Allgemeine medizinische Versorgung Gynäkologie und Geburtshilfe Sozialberatung Aktuelle Informationen für Spender

Mehr

Eine Analyse des Münchner Schlaganfallregisters: Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Diabetes mellitus"

Eine Analyse des Münchner Schlaganfallregisters: Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Diabetes mellitus Aus der Forschergruppe Diabetes e.v. am Helmholtz Zentrum München Vorstand: Professor Dr. med. Oliver Schnell Eine Analyse des Münchner Schlaganfallregisters: Diagnostik und Therapie bei Patienten mit

Mehr

Was SOLL und was KANN der ÖGD für Asylantragsteller und Flüchtlinge tun?

Was SOLL und was KANN der ÖGD für Asylantragsteller und Flüchtlinge tun? Was SOLL und was KANN der ÖGD für Asylantragsteller und Flüchtlinge tun? Der Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit Folie 1 Kreis Unna ein scharfes Stück Ruhrgebiet Folie 2 Unna-Massen 1951-2009 Landesstelle

Mehr

Kind / Jugendlicher (Name, Vorname): Geburtsdatum: Datum der Anmeldung: Geschlecht: Staatsangehörigkeit: Anschrift: Telefon Festnetz: Mobil:

Kind / Jugendlicher (Name, Vorname): Geburtsdatum: Datum der Anmeldung: Geschlecht: Staatsangehörigkeit: Anschrift: Telefon Festnetz: Mobil: Fragebogen vor Aufnahme der Behandlung Kind / Jugendlicher (Name, Vorname): Geburtsdatum: Datum der Anmeldung: Geschlecht: Staatsangehörigkeit: Anschrift: PLZ: Wohnort: Telefon Festnetz: Mobil: Krankenkasse:

Mehr

Flüchtlingsforum Ruhr 2016 Netzwerk zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingskindern in Wuppertal K. Sinha / Wuppertal.

Flüchtlingsforum Ruhr 2016 Netzwerk zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingskindern in Wuppertal K. Sinha / Wuppertal. Flüchtlingsforum Ruhr 2016 Netzwerk zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingskindern in Wuppertal K. Sinha 28.01.16 / Wuppertal Wuppertal Einleitung Motivation Entwicklungshilfe im eigenen Land Im Alltag

Mehr

SRH Ärztebefragung 2013. SRH Zentralklinikum Suhl

SRH Ärztebefragung 2013. SRH Zentralklinikum Suhl SRH 2013 SRH Zentralklinikum Suhl SRH 2013 - ZS 7» Fragebogen SRH 2013 - ZS 8» Befragung der SRH Kliniken Zielgruppe und Aufbau der Befragung: Zentralklinikum Suhl Zielgruppe der Befragung Einweisende

Mehr

Die Unversicherten: Strukturen zum Umgang mit Patienten ohne Krankenversicherungsschutz

Die Unversicherten: Strukturen zum Umgang mit Patienten ohne Krankenversicherungsschutz Die Unversicherten: Strukturen zum Umgang mit Patienten ohne Krankenversicherungsschutz Vortrag im Rahmen des DVSG Bundeskongress am 06.11.2015 in Münster Übersicht und Leistungsanspruch bei Patienten

Mehr

Multiple Sklerose. Ambulante Diagnostik und Therapie

Multiple Sklerose. Ambulante Diagnostik und Therapie Multiple Sklerose Ambulante Diagnostik und Therapie Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten, kaum eine Krankheit verläuft so individuell und wenig vorhersehbar wie die Multiple Sklerose die Krankheit

Mehr

Die Zuwanderung von Bulgaren und Rumänen in deutsche Großstädte

Die Zuwanderung von Bulgaren und Rumänen in deutsche Großstädte Die Zuwanderung von Bulgaren und Rumänen in deutsche Großstädte Daten und Herausforderungen am Beispiel von Duisburg Frühjahrstagung des Landesamts für Statistik Niedersachsen 18. Juni 2014 Inhalte aktuelle

Mehr

Gesundheitliche Risiken bei kleinen Kindern Ansatzpunkte Früher Hilfe Ergebnisse aus den kinderärztlichen Untersuchungen kleiner Kinder in Brandenburg

Gesundheitliche Risiken bei kleinen Kindern Ansatzpunkte Früher Hilfe Ergebnisse aus den kinderärztlichen Untersuchungen kleiner Kinder in Brandenburg Gesundheitliche Risiken bei kleinen Kindern Ansatzpunkte Früher Hilfe Ergebnisse aus den kinderärztlichen Untersuchungen kleiner Kinder in Brandenburg Dr. Gabriele Ellsäßer Was gehört zur kinderärztlichen

Mehr

7. MSD Forum GesundheitsPARTNER Haar, 6. Sept Digitale Transformation erfolgreich gestalten

7. MSD Forum GesundheitsPARTNER Haar, 6. Sept Digitale Transformation erfolgreich gestalten 7. MSD Forum GesundheitsPARTNER Haar, 6. Sept 2017 Digitale Transformation erfolgreich gestalten Hintergrund Entwicklung der Asylantragszahlen seit 2005 Quelle: www.mittelbayerische.de Quelle: Bundesamt

Mehr

IST SITUATION BEDARF-NUTZEN LEUCHTTURMPROJEKTE. bereit für die Zukunft. Vernetzung extramural intramural bereit für die Zukunft!

IST SITUATION BEDARF-NUTZEN LEUCHTTURMPROJEKTE. bereit für die Zukunft. Vernetzung extramural intramural bereit für die Zukunft! IST SITUATION BEDARF-NUTZEN LEUCHTTURMPROJEKTE bereit für die Zukunft GESUNDHEITSNETZWERK PFLEGE - ÄRZTE- SHARE NOTFALLENTLASTUNG- TRIAGE Dipl. Ing. Günter F. ZUSAG Unternehmer > 30 Jahre Erfahrung Gesundheitswesen

Mehr

ADRESSEN FÜR DEINE GESUNDHEIT

ADRESSEN FÜR DEINE GESUNDHEIT ADRESSEN FÜR DEINE GESUNDHEIT 1. Gesundheitsamt Frankfurt a. STI Sprechstunde b. Humanitäre Sprechstunde c. Studentische Poliklinik Stupoli 2. Malteser Migranten Medizin im Markuskrankenhaus 3. Elisabeth

Mehr

Anzeige der Teilnahme an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) nach 116b SGB V

Anzeige der Teilnahme an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) nach 116b SGB V Erweiterter Landesausschuss der Ärzte, Krankenkassen und Krankenhäuser im Lande Bremen Geschäftsstelle Schwachhauser Heerstr. 26/28 28209 Bremen Anzeige der Teilnahme an der ambulanten spezialfachärztlichen

Mehr

Gesund und gut vorbereitet in den Urlaub... Krank im Urlaub... ----- Möglichkeiten eines Medical Service Centers

Gesund und gut vorbereitet in den Urlaub... Krank im Urlaub... ----- Möglichkeiten eines Medical Service Centers Gesund und gut vorbereitet in den Urlaub... Krank im Urlaub... ----- Möglichkeiten eines Medical Service Centers anvartis Gegründet: 1999 Sitz: Duisburg, Deutschland Gesellschafter: Vendus Group, Düsseldorf

Mehr

Typische Krankheitsbilder bei Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und sinnvolle Hilfen in der ärztlichen Betreuung

Typische Krankheitsbilder bei Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und sinnvolle Hilfen in der ärztlichen Betreuung Typische Krankheitsbilder bei Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und sinnvolle Hilfen in der ärztlichen Betreuung Jeanne Nicklas-Faust Ambulante gesundheitliche Versorgung 24. Juni 2006

Mehr

Was Hochschulambulanzen leisten Bernd Sahner, Kaufmännischer Direktor

Was Hochschulambulanzen leisten Bernd Sahner, Kaufmännischer Direktor Was Hochschulambulanzen leisten Bernd Sahner, Kaufmännischer Direktor Was sind Hochschulambulanzen (HSA)? Ausgangssituation Die Uniklinika dürfen gesetzlich Versicherte im für Forschung und Lehre erforderlichen

Mehr

Aspekte der Seiteneinsteiger-Untersuchungen im Rhein-Sieg-Kreis

Aspekte der Seiteneinsteiger-Untersuchungen im Rhein-Sieg-Kreis Anlage 2 13.04.2016 Aspekte der Seiteneinsteiger-Untersuchungen Seiteneinsteigende, Definition: Kinder bzw. Jugendliche, welche als Migranten bis zu ihrer jetzt anstehenden Beschulung nicht in Deutschland

Mehr

Frühe Hilfen im Kreis Recklinghausen

Frühe Hilfen im Kreis Recklinghausen www.vestischer-kreis.de Entwicklung eines sozialen Frühwarnsystems zur Vermeidung von Kindeswohlgefährdungen in Haltern am See Frühe Hilfen im Kreis Recklinghausen Christiane Widera, Catharina Liedtke

Mehr

Winternotprogramm 2012/2013

Winternotprogramm 2012/2013 Winternotprogramm 2012/2013 Landespressekonferenz 30. Oktober 2012 Eckpunkte zum Winternotprogramm 2012/13 insgesamt 252 zusätzliche Schlafplätze für obdachlose Menschen im Winternotprogramm 2012/13 Erhöhung

Mehr

Die Kinderambulanz am St. Marienhospital Vechta. Kinderheilkunde. ST. MARIENHOSPITAL in Vechta

Die Kinderambulanz am St. Marienhospital Vechta. Kinderheilkunde. ST. MARIENHOSPITAL in Vechta Kinderheilkunde Die Kinderambulanz am St. Marienhospital Vechta ST. MARIENHOSPITAL in Vechta AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER MEDIZINISCHEN HOCHSCHULE HANNOVER Die Kinderambulanz am St. Marienhospital

Mehr

Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen am ImmunDefektCentrum Leipzig Probleme mit der Transition gelöst?

Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen am ImmunDefektCentrum Leipzig Probleme mit der Transition gelöst? dsai - Ärztefortbildung und Patiententreffen 05. November 2016, The Westin Hotel Leipzig Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen am ImmunDefektCentrum Leipzig Probleme mit der Transition gelöst?

Mehr

Ze n t r u m f ü r C h i r u r g i e Gefäß-/endovaskuläre C h i r u r g i e

Ze n t r u m f ü r C h i r u r g i e Gefäß-/endovaskuläre C h i r u r g i e Ze n t r u m f ü r C h i r u r g i e Gefäß-/endovaskuläre C h i r u r g i e www.sk-mg.de Das Gefäßzentrum Mönchengladbach der Städtischen Kliniken ist zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie.

Mehr

Sport auf Rezept. Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Überblick. Zentrum für Prävention und Sportmedizin

Sport auf Rezept. Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Überblick. Zentrum für Prävention und Sportmedizin Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Zentrum für Prävention und Sportmedizin Sport auf Rezept Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Überblick Hochqualifiziert und motiviert

Mehr

Das Projekt Tele-View (AID) für Flüchtlinge

Das Projekt Tele-View (AID) für Flüchtlinge Das Projekt Tele-View (AID) für Flüchtlinge Ein telemedizinisches Netzwerk für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen S. Dresbach, H. Soda Asylanträge in Europa 2015 476.620 1.322.190 BUNDESAMT FÜR

Mehr

Abteilung für Innere Medizin

Abteilung für Innere Medizin Abteilung für Abteilung für Liebe Patientinnen und Patienten, im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte ich Sie herzlich in der Abteilung für Innere Medizin des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht

Mehr

Impfungen bei Jugendlichen: Was tut der ÖGD?

Impfungen bei Jugendlichen: Was tut der ÖGD? Impfungen bei Jugendlichen: Was tut der ÖGD? Gabriele Ellsäßer im LUGV Brandenburg 19. Kongress für Jugendmedizin in Weimar, 1. bis 3. März 2013 Vortragsinhalte Anforderung Was tut der ÖGD? Schlussfolgerung

Mehr

Was ist besser bei den Schweden? Oder in der Schweiz? Der Arbeitsmarkt der Ärzte Hausärztliche Versorgung im Landkreis Heidenheim

Was ist besser bei den Schweden? Oder in der Schweiz? Der Arbeitsmarkt der Ärzte Hausärztliche Versorgung im Landkreis Heidenheim 28.4.214 im Landkreis Heidenheim Was ist besser bei den Schweden? Dr. Jörg Sandfort, Kreisärzteschaft Heidenheim -4-214 Oder in der Schweiz? Der Arbeitsmarkt der Ärzte Arbeitslosenquote,6 % Stellen sind

Mehr

KURZ VORGESTELLT. Die Träger der Kampagne

KURZ VORGESTELLT. Die Träger der Kampagne KURZ VORGESTELLT Die Träger der Kampagne Die Träger der Kampagne Ihre Nieren liegen uns am Herzen. Dafür stehen die vier großen Organisationen der Nephrologie in Deutschland: Der Verband Deutsche Nierenzentren

Mehr

Dokumentationsbogen zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger mit Diamorphin

Dokumentationsbogen zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger mit Diamorphin Dokumentationsbogen zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger mit Diamorphin Name, Vorname des Patienten: Geb.-Datum: Kostenträger: Beginn der Substitution: Geschlecht: männlich weiblich

Mehr

Gesundheitsamt Frankfurt am Main Abteilung Kinder- und Jugendmedizin

Gesundheitsamt Frankfurt am Main Abteilung Kinder- und Jugendmedizin Gesundheitsamt Frankfurt am Main 53.3 Abteilung Kinder- und Jugendmedizin Erfahrungen mit schulischen Seiteneinsteigern in Frankfurt a. M. Seit den 80er Jahren werden in Frankfurt a.m. schulische Seiteneinsteiger

Mehr

Medizin- und Biostrafrecht SS 2014 PD Dr. Luís Greco. C. Fahrlässige Körperverletzung bzw. Tötung insb. durch Behandlungsfehler

Medizin- und Biostrafrecht SS 2014 PD Dr. Luís Greco. C. Fahrlässige Körperverletzung bzw. Tötung insb. durch Behandlungsfehler C. Fahrlässige Körperverletzung bzw. Tötung insb. durch Behandlungsfehler I. Einleitende Bemerkungen Begriff des Behandlungsfehlers. Einschlägige Vorschriften: Fahrlässige Körperverletzung ( 229 StGB),

Mehr

Qualitätssicherung. am Beispiel des Gesundheitsnetzes solimed. Vortrag im Rahmen der 18. Netzkonferenz Hr. Dipl.-Ges.oec.

Qualitätssicherung. am Beispiel des Gesundheitsnetzes solimed. Vortrag im Rahmen der 18. Netzkonferenz Hr. Dipl.-Ges.oec. Qualitätssicherung mit Kennzahlen am Beispiel des Gesundheitsnetzes solimed Vortrag im Rahmen der 18. Netzkonferenz 2012 Hr. Dipl.-Ges.oec. Mark Kuypers 28. Januar 2012 Agenda 1. Struktur solimed 2. Das

Mehr

Häufige Begleiterkrankungen: Körperliche Erkrankungen Epilepsie Sonstige körperliche Erkrankungen

Häufige Begleiterkrankungen: Körperliche Erkrankungen Epilepsie Sonstige körperliche Erkrankungen Inhalt Vorwort und Einleitung: Autismus und Gesundheit... 11 Menschen mit Autismus und das Recht auf Gesundheit 12 Gesundheit und Krankheit bei Menschen mit Autismus... 12 Zu diesem B uch... 12 Vorsorge

Mehr

Ambulante Notfallversorgung

Ambulante Notfallversorgung Seite 1 Ambulante Notfallversorgung Wie weit sind wir in Berlin? Die Portalpraxis am ukb als Beispiel Dr. med. Hajo Schmidt-Traub, MBA Seite 2 Übersicht Vorstellung ukb Ambulante Notfallversorgung in Berlin

Mehr

Versorgung von Flüchtlingen: Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen

Versorgung von Flüchtlingen: Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen Versorgung von Flüchtlingen: Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen Kongress Armut und Gesundheit März 2016 Inka Daniels-Haardt Berlin 21.03.2016 Daten (1) LZG.NRW Datenstand 16.03.2016 Folie 2 21.03.2016

Mehr

Gesundheit in Prüfverfahren zur Umwelt Möglichkeiten zur Verbesserung des Planungsprozesses (Teil 1) Erfahrungsbericht aus der kommunalen Praxis

Gesundheit in Prüfverfahren zur Umwelt Möglichkeiten zur Verbesserung des Planungsprozesses (Teil 1) Erfahrungsbericht aus der kommunalen Praxis Gesundheit in Prüfverfahren zur Umwelt Möglichkeiten zur Verbesserung des Planungsprozesses (Teil 1) Erfahrungsbericht aus der kommunalen Praxis Dr. med. Dieter Weber Veranstaltung am 18.03.16 Theoretische

Mehr

Der mündige Patient realistisches Ziel oder nur ein Schlagwort?

Der mündige Patient realistisches Ziel oder nur ein Schlagwort? Der mündige Patient realistisches Ziel oder nur ein Schlagwort? WINHO, 20.02.2015 Jan Geißler Geschäftsführer European Patients Academy on Therapeutic Innovation (EUPATI) Mit-Gründer leukaemie-online.de

Mehr

Herr Doktor, mir brennt die Leber! - Sprach- und Kulturmittler im Einsatz. Manfred Kindler Krankenhaus- Kommunikations- Centrum

Herr Doktor, mir brennt die Leber! - Sprach- und Kulturmittler im Einsatz. Manfred Kindler Krankenhaus- Kommunikations- Centrum Herr Doktor, mir brennt die Leber! - Sprach- und Kulturmittler im Einsatz Manfred Kindler Krankenhaus- Kommunikations- Centrum Was ist der / die / das KKC? Der KKC e.v. wurde vor 16 Jahren auf der MEDICA

Mehr

Gesundheits-Check. Sorgen Sie regelmäßig vor. www.aok-tuerkisch.de

Gesundheits-Check. Sorgen Sie regelmäßig vor. www.aok-tuerkisch.de Gesundheits-Check Sorgen Sie regelmäßig vor Ein gemeinsames Projekt der AOK Hessen und der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung e.v. (TDG) unter der Schirmherrschaft des Hessischen Sozialministers. www.aok-tuerkisch.de

Mehr

Blutzucker- Tagebuch. für Menschen mit Diabetes. www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de

Blutzucker- Tagebuch. für Menschen mit Diabetes. www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de Blutzucker- Tagebuch für Menschen mit Diabetes www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de Lieber Patient, für eine erfolgreiche Diabetes-Therapie ist es wichtig, seine Blutzuckerwerte zu kennen und langfristig

Mehr

Unterbringen großer und unterschiedlicher Personengruppen Erfahrungen aus der Unterbringung von Geflüchteten 2016

Unterbringen großer und unterschiedlicher Personengruppen Erfahrungen aus der Unterbringung von Geflüchteten 2016 Unterbringen großer und unterschiedlicher Personengruppen Erfahrungen aus der Unterbringung von Geflüchteten 2016 Ingo Schlotterbeck, Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz, ASB NRW Bei der kurzfristigen

Mehr

GeWINO Innovation im Nordosten

GeWINO Innovation im Nordosten GeWINO Innovation im Nordosten 2. Berliner Migrantenstudie Erkenntnisse, Erfahrungen und Erwartungen von Migranten Anna C. Sindel Forschungsmanagerin GeWINO 05.10.2016 Deutscher Kongress für Versorgungsforschung

Mehr

Termine ohne Wartezeit

Termine ohne Wartezeit Mediclass Angebot Ärztezentrum (50 Ärzte/Therapeuten aus 14 Fachrichtungen) zum Kassentarif (Die Höhe der Honorarnote entspricht in etwa dem was die Sozialversicherung Ihnen rückerstattet) -Gesundheitscheck

Mehr

Gefäßmedizin aktuell: Von der hausärztlichen. bis zur universitären Maximalmedizin. Samstag bis Uhr

Gefäßmedizin aktuell: Von der hausärztlichen. bis zur universitären Maximalmedizin. Samstag bis Uhr Herzzentrum Brandenburg und Immanuel Cardio Centrum Berlin präsentieren Gefäßmedizin aktuell: Von der hausärztlichen Versorgung bis zur universitären Maximalmedizin Samstag 02.12. 2017 10.00 bis 14.00

Mehr

Welchen themenorientierten Unterstützungsbedarf und welche Probleme gibt es in Ihrem Arbeitsfeld?

Welchen themenorientierten Unterstützungsbedarf und welche Probleme gibt es in Ihrem Arbeitsfeld? Welchen themenorientierten Unterstützungsbedarf und welche Probleme gibt es in Ihrem Arbeitsfeld? Anlaufstellenverzeichnis (12) Leitfaden für Transparenz im Bereich Hilfe für Flüchtlinge (5) Dolmetscher!!

Mehr

Arbeit und Kultur. Workshop Rheinfelden Dr. C. Nigg 21.Oktober 2009

Arbeit und Kultur. Workshop Rheinfelden Dr. C. Nigg 21.Oktober 2009 Arbeit und Kultur Workshop Rheinfelden Dr. C. Nigg 21.Oktober 2009 Unterschiede Was ist das Besondere an einem Workshops? Von einem Seminar unterscheidet er sich dadurch, dass es nicht um die Vermittlung

Mehr

DIE KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN, RHEUMATOLOGIE

DIE KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN, RHEUMATOLOGIE DIE KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN, RHEUMATOLOGIE KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN, RHEUMATOLOG CHEFARZT HERR PROF. DR. MED. A. TRABANDT Die Klinik Die Klinik für Innere Medizin hält für die Patientenversorgung 93

Mehr

Patienten Kommunikation 7. Deutscher Medizinrechtstag Berlin 2006

Patienten Kommunikation 7. Deutscher Medizinrechtstag Berlin 2006 Patienten Kommunikation 7. Deutscher Medizinrechtstag Berlin 2006 Thema Erwartungen der Patienten und tägliche Praxis der medizinischen Versicherteninformation 2 These Ärzten wird vorgeworfen, dass sie

Mehr

Wie zufrieden sind die Einweiser des DRK-Krankenhauses und welche Anforderungen stellen Sie an zukünftige Einweiserbefragungen?

Wie zufrieden sind die Einweiser des DRK-Krankenhauses und welche Anforderungen stellen Sie an zukünftige Einweiserbefragungen? Wie zufrieden sind die Einweiser des es und welche Anforderungen stellen Sie an zukünftige en? Ergebnisse der im Jahr Version 1.0 17. Oktober Spezial-Qualitätsberichterstattung EPZ Ratzeburg INHALT (1/2)

Mehr