10 Internationale Zahlen zu häuslicher Gewalt.

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "10 Internationale Zahlen zu häuslicher Gewalt. www.gleichstellung-schweiz.ch"

Transkript

1 10 Internationale Zahlen zu häuslicher Gewalt März 2014

2 Dieses Informationsblatt stellt Zahlen zu Häuslicher Gewalt insbesondere aus Studien aus dem europäischen Raum dar und verzichtet auf weitergehende Analysen oder Aussagen. Zahlen aus Statistiken und Studien aus der Schweiz sind dem Informationsblatt 9 Zahlen zu Häuslicher Gewalt in der Schweiz zu entnehmen, wo sich auch einführende Bemerkungen zur Problematik von Statistiken und Prävalenzstudien finden. Weiter empfiehlt es sich, ergänzend das Informationsblatt 16 Aktueller Forschungsstand zu Opfern und Tatpersonen Häuslicher Gewalt zu lesen, welches sich mit den unterschiedlichen Ansätzen von Hellund Dunkelfeldstudien beschäftigt und auf die unterschiedliche Betroffenheit von Frauen und Männern eingeht. Statistiken und Studien aus dem Ausland geben wertvolle Hinweise auf das Vorkommen und die Ausprägung von häuslicher Gewalt. Insbesondere beleuchten sie Konstellationen von häuslicher Gewalt, für welche es in der Schweiz noch keine oder kaum Zahlen gibt 1. Dies sind insbesondere empirische Studien zu Gewalterfahrungen von Männern, zu Gewalterfahrungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sowie zu Gewalt in gleichgeschlechtlichen Paarbeziehungen. Diese Zahlen können nicht ohne weiteres auf die Schweiz übertragen werden, dennoch kann davon ausgegangen werden, dass sich die Situation in der Schweiz ähnlich darstellt wie in anderen westlichen Industrienationen. A. Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen 1. Repräsentative Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) Gewalt gegen Frauen: eine EU-weite Erhebung European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) Violence against women: an EU-wide survey. ISBN doi: / Diese quantitative Erhebung umfasst Interviews mit Frauen im Alter von 18 bis 74 Jahren. Die Ergebnisse sind sowohl auf EU-Ebene als auch auf der Ebene aller 28 EU-Mitgliedstaaten repräsentativ. Erfragt wurden Erfahrung mit körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt, einschliesslich Gewalt in der Partnerschaft, seit dem 15. Lebensjahr sowie zu Stalking, sexueller Belästigung und Missbrauch durch neue Medien. Zusätzlich wurde nach Gewalterfahrungen in der Kindheit gefragt. 22% der interviewten Frauen haben körperliche und/oder sexuelle Gewalt in einer Partnerschaft erlebt. 42% der Frauen, die in einer früheren Partnerschaft Gewalt erlebt hatten, erfuhren in dieser Beziehung auch Gewalt während einer Schwangerschaft. Frauen, die Gewalt in der Partnerschaft erleben, leiden mit grösserer Wahrscheinlichkeit unter verschiedenen psychischen Langzeitfolgen (z.b. Depressionen) als Frauen, denen Gewalt durch eine andere Person angetan wird. Insgesamt haben 43% der Frauen irgendeine Form von psychischer Gewalt in einer Paarbeziehung erlebt. Etwa 5% der Frauen haben ökonomische Gewalt in ihrer derzeitigen Beziehung erlebt und 13% der Frauen in früheren Beziehungen. 9% sind oder waren von Stalking durch ihre/-n Ex-Partner/-in betroffen. 1 Vgl. Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG Gewalt in Paarbeziehungen Bericht zum Forschungsbedarf unter Häusliche Gewalt Publikationen zu Gewalt. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 2

3 In 14% der Fälle meldeten Betroffene den schwerwiegendsten Vorfall von Gewalt in Partnerschaften der Polizei. 35% der Frauen gaben an, dass ihnen vor dem 15. Lebensjahr körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt durch Erwachsene angetan wurde. 12% gaben sexuelle, 27% körperliche und 10% psychische Gewalt an. Die Erhebung zeigt einen Zusammenhang zwischen starkem Alkoholkonsum des Partners und vermehrter Gewalt gegenüber seiner Partnerin. 2. Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO Global and regional estimates of violence against women World Health Organization (WHO) Global and regional estimates of violence against women: prevalence and health effects of intimate partner violence and non-partner sexual violence. Erste systematische Erhebung zu Beziehungsgewalt gegen Frauen weltweit, basierend auf Auswertungen nationaler Bevölkerungsbefragungen nach der Lebensprävalenz, aufgeteilt in Länder mit hohen und solchen mit mittleren bis tiefen Einkommen in den WHO-Regionen. 30% aller Frauen weltweit haben physische oder sexualisierte Gewalt innerhalb einer Beziehung erlebt. 38% aller ermordeten Frauen sind durch ihren aktuellen oder ehemaligen Partner getötet worden. 42% der Frauen, die physische oder sexualisierte Gewalt durch ihren Partner erlebt haben, erlitten als Folge körperliche Verletzungen. Partnerschaftsgewalt ist eine Hauptursache für Depressionen, Gesundheitsprobleme, Alkoholsucht, ungewollte Schwangerschaften, Schwangerschaftsabbrüche sowie Früh- und Fehlgeburten. In Westeuropa, Nordamerika, Australien und Japan sind 23,2% der Frauen von physischer oder sexualisierter Gewalt durch Beziehungspartner betroffen, in Mittel- und Südamerika 29,8%, in Afrika 36,6% und in Südostasien 37,7%. Frauen zwischen 40 und 44 Jahren sind am häufigsten von Gewalt in Beziehungen betroffen (37,8%). 3. Repräsentative Studie Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland. Berlin Interviews mit Frauen im Alter von Jahren. Mindestens jede vierte Frau hat ein- oder mehrmals körperliche oder sexuelle Übergriffe durch einen Beziehungspartner erlebt. Dabei handelt es sich um ein breites Spektrum unterschiedlich schwerwiegender Gewalthandlungen. 31% haben in ihrem bisherigen Leben eine Gewaltsituation durch einen Partner erlebt, 36% 2 bis 10 Situationen und 33% mehr als 10 Situationen bis hin zu über 40 Situationen. 64% der Betroffenen haben Verletzungen davon getragen, von Prellungen und blauen Flecken bis hin zu Verstauchungen, Knochenbrüchen, offenen Wunden und Kopf- bzw. Gesichtsverletzungen. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 3

4 Körperliche und/oder sexuelle Gewalt gegen Frauen wird überwiegend durch Partner, im häuslichen Bereich und vorwiegend in der Wohnung des Opfers ausgeübt. Alle Formen von Gewalt gegen Frauen werden in höherem Masse durch männliche als durch weibliche Tatpersonen verübt bei körperlicher Gewalt waren in 71% der Fälle ausschliesslich Männer die Täter und bei sexueller Gewalt 99%. Bei psychischer Gewalt waren in 47% der Fälle ausschliesslich Männer und in 20% ausschliesslich Frauen die Tatpersonen. Die Untersuchung zeigt, dass Gewalt gegen Frauen überwiegend häusliche Gewalt durch männliche Beziehungspartner ist. Die Untersuchung weist aus, dass Gewaltbetroffenheit nicht auf bestimmte Gruppen oder Schichten begrenzt ist. 4. Nicht-repräsentative Studie Gewalt gegen Männer. Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Gewalt gegen Männer. Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland Ergebnisse der Pilotstudie. Berlin. Qualitative Interviews mit Expert/-innen aus Beratungs- und Hilfsorganisationen, leitfadengestützte Interviews mit 32 Männern, 266 quantitative mündliche Interviews mit zufällig ausgewählten Männern und ein von 190 Männern schriftlich ausgefüllter spezifischer Zusatzfragebogen zu häuslicher Gewalt. Drei von fünf Männern wurden in ihrer Kindheit oder Jugend geschlagen, geohrfeigt oder getreten. Ebenso viele wurden in dieser Lebensphase schikaniert, schwer beleidigt, eingeschüchtert oder gedemütigt. Betrachtet man alle Gewaltformen von Jungen und männlichen Jugendlichen, so verteilen sich die Gewalterlebnisse relativ gleichgewichtig auf alle Lebensbereiche. In allen Lebensbereichen, ausser im familiären, werden überwiegend männliche Täter benannt. Im familiären Bereich sind männliche und weibliche Tatpersonen fast gleichgewichtig verteilt. Im Erwachsenenleben ist die gesamte Gewaltbelastung deutlich geringer als in der Kindheit und Jugend (ausgenommen sind Wehr- und Zivildienstzeit). In den Lebensbereichen Öffentlichkeit/Freizeit und Arbeitswelt erleben Männer anteilsmässig etwa gleich viel Gewalt, jedoch unterscheiden sich die Gewaltformen. Innerhalb von Lebensgemeinschaften erleben Männer jede Form von Gewalt, ohne dass eine eindeutige Gewichtung festgestellt werden konnte. Auffällig häufig wurde jedoch soziale Kontrolle durch die Partnerin genannt. Bis zu zwei Drittel der im Erwachsenenleben berichteten körperlichen Gewalt findet in der Öffentlichkeit oder Freizeit statt. Die Tatpersonen sind hier zu 90% andere Männer und zu zwei Dritteln dem Opfer unbekannt. In der Arbeitswelt dominiert psychische Gewalt gegen Männer. Hier berichten Männer über schwere Beleidigungen und Einschüchterungen, aber auch von Verleumdungen oder Demütigungen. Mehrheitlich geht diese Form der Gewalt von Vorgesetzen aus, 80% der bekannten Tatpersonen sind Männer. Jedem vierten der 190 spezifisch zu häuslicher Gewalt befragten Männer widerfuhr einmal oder mehrmals mindestens ein Akt körperlicher Gewalt durch die aktuelle oder letzte Partnerin. Mehrheitlich handelte es sich um Vorfälle, bei denen die Männer wütend weggeschubst, leicht geohrfeigt, gebissen oder gekratzt, sodass es weh tat, schmerzhaft getreten, gestossen oder hart angefasst wurden oder die Partnerin hat etwas nach ihnen geworfen, das verletzen könnte. Ungefähr 5% gaben an, mindestens einmal eine Verletzung erlitten zu haben. Keiner dieser Männer hat die Polizei gerufen. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 4

5 Von psychischer Gewalt in Lebensgemeinschaften wird wesentlich häufiger berichtet als von physischer Gewalt. Insbesondere ist das Vorkommen sozialer Kontrolle durch die Partnerin hoch. Jeder fünfte Mann gab an, seine Partnerin sei eifersüchtig und unterbinde seinen Kontakt zu anderen Personen. Jeder sechste fühlte sich kontrolliert. 5. Studie Männer die ewigen Gewalttäter? Gewalt von und gegen Männer in Deutschland Döge Peter Männer die ewigen Gewalttäter? Gewalt von und gegen Männer in Deutschland. Wiesbaden. Zusammenfassung: Fragebogengebundene Interviews mit Männern und 970 Frauen. Der Befragung wurde ein weiter Gewaltbegriff (Conflict Tactic Scale) zugrunde gelegt, der Gewalt nicht auf (sichtbare) physische Gewalt reduziert. Ein Drittel der befragten Männer und Frauen sind gewaltaktiv dies in unterschiedlichen Formen: Männer tendieren zu schwerer physischer Gewalt, Frauen zu leichter physischer und verbaler Gewalt. Für Männer und Frauen ist die Familie der zentrale Ort des Gewalterleidens. Das Gewalterleiden junger Männer wird vor allem durch die Eltern verursacht (47%). Bildung hat keinen Einfluss auf die Häufigkeit der Gewaltausübung: Auch Männer mit höherer Bildung sind überdurchschnittlich physisch gewalttätig. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Täter-Sein und Opfer-Sein: Von den Tatpersonen sind/waren 85% aller Männer und 82% aller Frauen selbst Opfer von Gewalt. 6. Studie Italien Violence and abuses against women inside and outside family ISTAT- Istituto Nazionale di Statistica Violence and abuses against women inside and outside family. Rom. Englisch oder Italienisch: Telefonische Befragung von Frauen zwischen 16 und 70 Jahren. Während ihres Lebens wurden 31,9% Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. Psychische Gewalt gegen Frauen umfasst vor allem: Isolation (46,7%), Kontrolle (40,7%) sowie finanzielle Gewalt (30,7%). 14,3% der Frauen, die in einer bestehenden Beziehung leben bzw. kürzlich in einer gelebt haben, sind mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren Partner geworden. Bezogen auf den Ex-Partner steigt dieser Prozentsatz auf 17,3%. 69,7% der Vergewaltigungen geschahen durch den Partner. Häusliche Gewalt hat schwere Folgen für die Opfer: 27,2% der Frauen wurden verletzt; in 24,1% der Fälle waren die Verletzungen so schwer, dass medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden musste. Frauen, die wiederholten Gewalthandlungen ihres Partners ausgesetzt waren, litten auch unter psychischen bzw. psychosomatischen Folgen wie Schlafstörungen, Angst, Depression, Selbstmordgedanken. Von den Frauen, die Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren Partner wurden, mussten 50% zusätzlich unter Stalking durch denselben Täter leiden. Gewalt durch den Partner findet zu 58,7% in der Wohnung des Opfers statt. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 5

6 Nur in 7% der Fälle wurde die Gewalttat des Partners bei der Polizei angezeigt. In 18,8% der Fälle handelte es sich um Stalking durch den (Ex-)Partner. In 62,4% der Fälle waren die Kinder während mindestens einer Gewalthandlung anwesend und in 22,6% waren sie häufig anwesend. 7. Studie Grossbritannien Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence Smith Kevin (Hg.), Osborne Sarah et al Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence 2010/11. Supplementary Volume 2 to Crime in England and Wales 2010/11. Smith Kevin (Hg.), Coleman Kathryn et al Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence 2009/10. Supplementary Volume 2 to Crime in England and Wales 2009/10. Ergebnisse der British Crime Survey 2009/10 und 2010/11 zu Gewalterfahrungen von psychischer oder physischer Gewalt durch Partner/-innen oder Familienmitglieder sowie sexuelle Übergriffe und Stalking an Personen im Alter zwischen 16 und 59 Jahren. Ausgewertet wurden rund Fragebögen, welche von den Befragten selbst ausgefüllt wurden. 30% der Frauen und 17% der Männer berichten von häuslicher Gewalt seit dem 16. Lebensjahr. Frauen erlebten dabei zu 23,6% nicht-sexuelle Partnerschaftsgewalt, zu 18,6% sexuelle Gewalt und zu 18,1% Stalking. Bei den Männern lagen die Erlebnisse bei 12,1%, 2,5% bzw. 9,4%. Für Frauen ist das Risiko, Opfer von Häuslicher Gewalt zu werden, besonders in jüngeren Jahren hoch: Zwischen 16 und 19 Jahren besteht das höchste Risiko, Opfer von sexueller Gewalt zu werden, und zwischen 16 und 24 ist das Risiko bezüglich Stalking und häuslicher Gewalt am höchsten. Bei Männern zeigte sich bei häuslicher Gewalt ein höheres Risiko bei jüngeren Männern, bei Stalking oder sexueller Gewalt sind keine signifikanten Unterschiede in den Altersgruppen erkennbar. Bei einer Trennung haben Frauen das höchste Risiko, durch den Ex-Partner Gewalt zu erleben: getrennt lebende Frauen 22,3% bzw. geschiedene Frauen 14,1% im Vergleich zu verheirateten Frauen 3,7% oder mit dem Partner zusammen lebenden Frauen 7%. Dieser Unterschied zeigte sich bei Männern nicht so auffällig: getrennt lebende Männer 7,6% bzw. geschiedene Männer 8,3% im Vergleich zu verheirateten Männern 2,4% oder mit der Partnerin zusammen lebenden Männer 5,3%. Frauen, die Opfer schwerer sexueller Gewalt (wie versuchte oder erfolgte Vergewaltigung) wurden, erlebten diese mehrheitlich (54%) durch den Ex-/Partner. Bei leichten Formen sexueller Gewalt (wie Exhibitionismus, sexuelle Belästigungen oder Drohungen) wurde diese mehrheitlich durch Fremde ausgeübt (60%). Bei Männern wurden die Taten mehrheitlich von Fremden oder näheren Bekannten ausgeübt (51% bzw. 45%). Sexuelle Gewalt wird zu 44% in der Wohnung des Opfers und zu 24% in jener der Tatperson ausgeübt. Stalking erleben Frauen ebenso wie Männer zu ungefähr gleichen Teilen von Ex-/Partner/-innen (42% bzw. 35%), von anderen Bekannten wie Freunden und Freundinnen, Kollegen und Kolleginnen oder Dates (34% bzw. 39%) oder von Fremden (33% bzw. 34%). Am häufigsten berichteten die Betroffenen von unerwünschten Briefen, Mails, SMS oder Karten (50%), von obszönen, bedrohlichen oder belästigenden Anrufen sowie Anrufen, bei denen nichts gesagt wurde (35%). 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 6

7 8. Studie Belgien Emotional, Physical and Sexual Abuse The Experience of Women and Men Pieters Jérôme, Italiano Patrick et al Emotional, Physical and Sexual Abuse The Experience of Women and Men. Institute for the Equality of Women and Men (Hg.). Liège. Studie zu Gewalterfahrungen, insbesondere zu häuslicher Gewalt, mit Antworten auf einen Fragebogen durch Personen zwischen 18 und 75 Jahren. Zahlen zu erlebter Gewalt durch den/die Partner/-in oder Ex-Partner/-in innerhalb der letzten 12 Monate. 12,5% der Befragten berichten von zumindest einem Gewaltvorfall (jede Form von Gewalt); 14,9% der Frauen und 10,5% der Männer. Partnergewalt gegen Frauen ist gekennzeichnet durch einen höheren Anteil von schwerer und sehr schwerer Gewalt (je 5%), während bei den Männern dieser Anteil bei 3,4% für schwere Gewalt rsp. bei 1,7% für sehr schwere Gewalt liegt. Partnergewalt gegen Männer ist gekennzeichnet durch einen höheren Anteil an leichter Gewalt (5,3%), während dieser Anteil bei den Frauen bei 4,7% liegt. 15,7% der Frauen gaben an, durch die Gewalthandlung verletzt worden zu sein, bei den Männern trifft dies auf einen Anteil von 1,1% zu. 12,2% der Frauen und 9,3% der Männer wurden Opfer einer Gewalthandlung durch den/die aktuelle Partner/-in. Gewalt bei einer Trennung innerhalb der letzten 12 Monate haben 18,2% der Frauen (davon 9,1% sehr schwere Gewalt) und 5,6% der Männer (ausschliesslich leichte Gewalt) erfahren. Die Gewaltsituation dauerte in 90,2% der Fälle weniger als ein Jahr. In mehr als 40% der Fälle von Partnergewalt hat zumindest ein Kind die Gewalthandlung beobachtet. In 48,8% der Fälle schwerer Gewalt und in 43,2% der Fälle sehr schwerer Gewalt hat zumindest ein Kind diese Gewalt gehört oder gesehen. Kinder sind bei Gewaltvorfällen zwischen Ex-Partner/-innen einem grösseren Risiko ausgesetzt, die Gewalt mitzuerleben (56,7%), als bei bestehenden Beziehungen zwischen den Eltern (38,4%). 9. Studie Österreich Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld Österreichisches Institut für Familienforschung (Hg.) Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld. Österreichische Prävalenzstudie zur Gewalt an Frauen und Männern. Wien. Kurzfassung Langfassung Geschlechtervergleichende Prävalenzstudie durch Befragung mittels Fragebogen von Personen im Alter von 16 bis 60 Jahren (davon Frauen und Männer), die sich in eine Face-to-Face (1 036 Personen) und eine online-befragte Gruppe (1 298 Personen) aufteilten. Zusätzliche Erfragung der Einstufung einer Gewalthandlung (als bedrohlich oder angstmachend empfunden und bezüglich der Schwere und der Folgen eines Übergriffs). In der Kindheit (bis zum 16. Lebensjahr) haben drei Viertel der Befragten psychische und/oder körperliche Gewalt erlebt. Frauen und Männer waren fast gleich stark von diesen Gewaltformen betroffen. Sexuelle Übergriffe in der Kindheit haben Frauen häufiger erlebt als Männer (27,7% zu 12%). 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 7

8 Psychische und körperliche Gewalterlebnisse in der Kindheit treten häufig gemeinsam auf (Frauen: 38,7% und Männer 51,5%). Im Erwachsenenleben sind Frauen (85,6%) und Männer (78,4%) am häufigsten von psychischen Gewaltübergriffen betroffen (d.h. Beleidigungen, Einschüchterungen, Abwertungen, Bedrohungen, Verleumdungen, Mobbing o.ä.). Diese Übergriffe finden primär im Rahmen von Arbeit und Ausbildung statt. Von körperlichen Übergriffen im Erwachsenenleben berichten Frauen zu 56,8% und Männer zu 61,4%, wobei diese Erlebnisse von Frauen zu 29,6% und von Männern zu 27,9% als bedrohlich empfunden wurden. Männer erleben körperliche Übergriffe primär im öffentlichen Raum (33%), Frauen in einer Partnerschaft (29,1%) oder in der Familie (25,2%). Frauen weisen eine stärkere Viktimisierung auf als Männer. 7,3% der Frauen erleben sehr schwere Gewalt, gegenüber 1,1% der Männer. Sexuelle Belästigung haben Frauen zu 74,2% und Männer zu 27,2% erlebt, wobei diese Erlebnisse von Frauen wesentlich häufiger als bedrohlich empfunden wurden (29,7% zu 5,6%). Von sexueller Gewalt (diese reicht von intimen ungewollten Berührungen bis zu Vergewaltigung) berichten 29,5% der Frauen und 8,8% der Männer. Sexuelle Gewalt wird von Frauen etwa gleich häufig in der Partnerschaft (10,7%), im Freundes- oder Bekanntenkreis oder an öffentlichen Orten (je 10,1%) erlebt. Männer erfahren sexuelle Gewalt primär im Freundes- und Bekanntenkreis (3,8%), an öffentlichen Orten (3,2%) oder am Arbeits- oder Ausbildungsplatz (2,4%). B. Gewalt in gleichgeschlechtlichen Paarbeziehungen 1. Studie Gewalt gegen Lesben und häusliche Gewalt in lesbischen Zusammenhängen Ohms Constance Gewalt gegen Lesben und häusliche Gewalt in lesbischen Zusammenhängen Auswertung der Erhebungsbögen der Lesbenberatungsstellen und Lesbentelefone ausgewertete Fragebögen von homosexuellen Frauen betrafen in 100 Fällen den Bereich der häuslichen Gewalt. In 66 Fällen ging die Gewalt durch die Ex-/Partnerin aus, in 14 Fällen durch männliche Ex-Partner und in 20 Fällen handelte es sich um Gewalt aus der Herkunftsfamilie. Partnerschaftsgewalt manifestierte sich meistens in körperlichen Übergriffen, verknüpft mit psychischer Gewalt, Stalking oder sexualisierter Gewalt. Fast alle Übergriffe fanden in der eigenen oder gemeinsamen Wohnung statt. In 28 Fällen ging die Gewalt durch die Ex-Partnerinnen der betroffenen Frau oder die Ex-Partnerinnen der gegenwärtigen Lebensgefährtin aus. Stalking der Ex-Partnerinnen nimmt gemäss dieser Analyse bei Trennungen stark zu. Im Regelfall ist dies mit einer Kombination aus körperlicher und psychischer Gewalt verbunden. Übergriffe durch männliche Ex-Partner stellten sich als ein spezifisches Phänomen heraus: 10 der 14 geschilderten Vorfälle ereigneten sich im ländlichen Raum. Am häufigsten wurde psychische Gewalt ausgeübt, gefolgt von sexualisierter Gewalt, körperlichen Übergriffen und Stalking. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 8

9 2. Studie Comparing Domestic Abuse in Same Sex and Heterosexual Relationships Donovan Catherine, Hester Marianne et al Comparing Domestic Abuse in Same Sex and Heterosexual Relationships. University of Sunderland and University of Bristol. Bristol. Studie mit 746 beantworteten Fragebögen zu Partnerschaftsgewalt in homosexuellen Beziehungen. Fünf focus groups wurden ausgewählt, um Unterschiede zwischen Alter und Ethnizität erkennen zu können (21 Personen). Ergänzend wurden 67 Interviews mit homo-, hetero- und bisexuellen Personen durchgeführt, um eventuelle Unterschiede in deren Erfahrungen mit Partnerschaftsgewalt identifizieren zu können. 60,5% der Fragebögen wurden von Frauen beantwortet. 69,6% der Frauen bezeichneten sich als lesbisch, 76,4% der Männer als schwul. Mehr Frauen als Männer definierten sich selbst als bisexuell. Die meisten Antworten kamen von Personen zwischen 16 und 54 Jahren (insgesamt nahmen Personen zwischen unter 16 Jahren und 69 Jahren an der Befragung teil). Die Mehrheit der befragten Personen befand sich in den letzten 12 Monaten in einer Beziehung (86,5%), 70,5% waren im Zeitpunkt der Befragung in einer Beziehung. Mehr als ein Drittel hat bereits häusliche Gewalt in einer homosexuellen Beziehung erlebt (38,4%). Frauen zu 40,1% und Männer zu 35,2%. Mehr als drei Viertel der Befragten hatten zumindest einmal eine Form von psychischer Gewalt erlebt, Frauen und Männer zu gleichen Teilen. Körperliche Gewalt wurde von 40,1% beschrieben und sexualisierte Gewalt von 40,5%. Von sexualisierter Gewalt waren Männer häufiger betroffen als Frauen. Die Studie kam zum Schluss, dass häusliche Gewalt in homosexuellen Beziehungen ein nicht zu unterschätzendes Phänomen darstelle. Häufig werde häusliche Gewalt nicht als solche erkannt, möglicherweise weil sie sich meistens als psychische und sexualisierte, aber seltener als physische Gewalt manifestiert. Sexualität werde von Frauen in homosexuellen Beziehungen häufig zur Kontrolle der Partnerin eingesetzt. Ähnlichkeiten zwischen Gewalt in homo- und heterosexuellen Beziehungen zeigten sich insbesondere im häufigen Auftreten von Trennungsgewalt und dem Alter der Betroffenen. Unterschiede bestehen vor allem im Anzeigeverhalten: Häusliche Gewalt in homosexuellen Beziehungen wird seltener gemeldet. 3. Studie Prevalence of domestic violence among lesbians & gay men Henderson Laurie Prevalence of domestic violence among lesbians & gay men. University of Portsmouth, London. Anonymer Fragebogen zum Selbstausfüllen, der von homosexuellen Frauen und homosexuellen Männern beantwortet wurde. Das Alter der Befragten lag zwischen 14 und 79 Jahren, wobei die Frauen im Durchschnitt 30 und die Männer 34 Jahre alt waren. 86,9% der Frauen und 94,1% der Männer haben in den letzten Jahren nur homosexuellen Beziehungen geführt. Frauen führten dabei mehr länger dauernde Beziehungen als Männer. Fast ein Viertel der Frauen und fast ein Drittel der Männer hat zumindest einmal Gewalt in einer Beziehung erlebt. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 9

10 Die Unterschiede in der erlebten Gewalt sind zwischen Frauen und Männern marginal. Hauptsächlich wurde von psychischer Gewalt berichtet. Die Betroffenen erlebten unterschiedliche Formen von psychischer Gewalt: Beschimpfungen (Frauen 58,6%, Männer 60,8%), Isolation von Freunden und Familie (Frauen 40,4%, Männer 41,3%9) und kontrollierendes Verhalten (Frauen 35,5%, Männer 34,7%). Auch diese Befragung zeigt, dass Personen in homosexuellen Beziehungen nur selten zur Polizei gehen (Frauen 13,1%, Männer 18,8%). C. Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen Studie Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland Fakultät für Gesundheitswissenschaften/IFF. (2011). Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland. Bielefeld. Repräsentative Befragung mittels strukturiertem Fragebogen von Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren, die eine starke, dauerhafte Beeinträchtigung und Behinderung haben. Im Vergleich mit der unter Punkt A1 erwähnten Studie des BMFSFJ aus dem Jahr 2004 sind Frauen mit Behinderung im Verlauf ihres Lebens deutlich häufiger allen Formen von Gewalt ausgesetzt als Frauen ohne Behinderung. Am höchsten belastet sind Frauen mit psychischen Erkrankungen. Frauen mit Behinderung sind 2 bis 3mal häufiger sexuellem Missbrauch in Kindheit und Jugend ausgesetzt als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt. Jede dritte bis vierte Frau erlebte sexuelle Übergriffe in Kindheit und Jugend durch Erwachsene, Kinder oder andere Jugendliche. Im Erwachsenenleben hat mehr als jede dritte bis fünfte Frau erzwungene sexuelle Handlungen erlebt (21-43%). Damit sind Frauen mit Behinderung auch im Erwachsenenleben 2 bis 3mal häufiger von sexueller Gewalt betroffen als Frauen ohne Behinderung. Frauen mit Behinderung erfahren zu 68-90% psychische Gewalt, je nachdem ob sie in Haushalten oder in Einrichtungen leben (im Gegensatz zu 45% der Frauen ohne Behinderung). Auch in Bezug auf das Erleben körperlicher Gewalt sind Frauen mit Behinderung deutlich stärker betroffen als Frauen ohne Behinderung: 58-75% zu 35%. Vielfach sind die körperlichen Übergriffe auch schwerer und bedrohlicher. Tatpersonen sind ebenso wie bei Frauen ohne Behinderung überwiegend Personen aus dem unmittelbaren sozialen Nahraum von Partnerschaft und Familie. Bei Frauen, die in Einrichtungen leben, sind auch andere Bewohner/-innen, Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen oder das Personal gewaltausübende Personen. Frauen mit Behinderung sind auch stark von Diskriminierung und struktureller Gewalt betroffen. So fühlten sich 32-42% der Frauen, die in Einrichtungen leben, in ihrer Freiheit eingeschränkt % der in Haushalten lebenden Frauen wurden angestarrt oder ungefragt geduzt, 46% beschimpft und 31-41% ungefragt oder unangenehm angefasst. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 10

11 D. Quellen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Gewalt gegen Männer. Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland Ergebnisse der Pilotstudie. Berlin. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland. Berlin. Bureau of Justice Statistics National Crime Victimization Survey Catalano Shannan, Bureau of Justice Statistics (Hg.) Intimate Partner Violence in the United States. Döge Peter Männer die ewigen Gewalttäter? Gewalt von und gegen Männer in Deutschland. Wiesbaden. Zusammenfassung: Donovan Catherine, Hester Marianne et al Comparing Domestic Abuse in Same Sex and Heterosexual Relationships. University of Sunderland and University of Bristol. Bristol. European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) Violence against women: an EU-wide survey. Fakultät für Gesundheitswissenschaften/IFF. (2011). Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland. Bielefeld. Henderson Laurie Prevalence of domestic violence among lesbians & gay men. University of Portsmouth, London. ISTAT- Istituto Nazionale di Statistica Violence and abuses against women inside and outside family. Rom. englisch: italienisch: Ohms Constance Gewalt gegen Lesben und häusliche Gewalt in lesbischen Zusammenhängen- Auswertung der Erhebungsbögen der Lesbenberatungsstellen und Lesbentelefone. Österreichisches Institut fur Familienforschung (Hg.) Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld. Österreichische Prävalenzstudie zur Gewalt an Frauen und Männern. Wien. Kurzfassung: Executive Summary.pdf Langfassung: Pieters Jérôme, Italiano Patrick et al Emotional, Physical and Sexual Abuse The Experience of Women and Men. Institute for the Equality of Women and Men (Hg.). Liège. - Dark number_eng_tcm pdf Smith Kevin (Hg.), Osborne Sarah et al Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence 2010/11. Supplementary Volume 2 to Crime in England and Wales 2010/ Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 11

12 Smith Kevin (Hg.), Coleman Kathryn et al Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence 2009/10. Supplementary Volume 2 to Crime in England and Wales 2009/10. World Health Organization (WHO). Global and regional estimates of violence against women: prevalence and health effects of intimate partner violence and non-partner sexual violence Auf unserer Webseite Häusliche Gewalt Informationsblätter finden Sie weitere Informationsblätter zu verschiedenen Aspekten des Themas häusliche Gewalt. In der öffentlichen Fachbibliothek und Dokumentationsstelle des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann finden Sie rund 8000 Publikationen zu Gewalt- und Gleichstellungsthemen: Sachbücher, Fachzeitschriften, wissenschaftliche Zeitschriften sowie nicht veröffentlichte Texte (graue Literatur): Dokumentation Dokumentationsstelle. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 12

WISSENSCHAFTLICHE BEFUNDE ÜBER «HÄUSLICHE GEWALT, GEWALT IN JUGENDLICHEN PAARBEZIEHUNGEN UND ELTERNMISSHANDLUNG»

WISSENSCHAFTLICHE BEFUNDE ÜBER «HÄUSLICHE GEWALT, GEWALT IN JUGENDLICHEN PAARBEZIEHUNGEN UND ELTERNMISSHANDLUNG» WISSENSCHAFTLICHE BEFUNDE ÜBER «HÄUSLICHE GEWALT, GEWALT IN JUGENDLICHEN PAARBEZIEHUNGEN UND ELTERNMISSHANDLUNG» Das neue Programm mit dem Titel «Prävention häuslicher Gewalt, der Gewalt in jugendlichen

Mehr

Herausforderung und Chance -

Herausforderung und Chance - Herausforderung und Chance - Daten zur Prävalenz und die besondere Rolle von Gesundheitsversorgung und politik Hilde Hellbernd, MPH SIGNAL e.v. WHO Bericht (2013): Globale und regionale Schätzungen zu

Mehr

1. Relevanz der Thematik

1. Relevanz der Thematik Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen Ausmaß, Folgen und Prävention Dr. Monika Schröttle Interdisziplinäres Zentrum für Frauenund Geschlechterforschung Universität Bielefeld Referat Fachtagung

Mehr

Berliner Forum Gewaltprävention BFG Nr. 29. Psychische Gewalt in Paarbeziehungen: Ein Einblick in die Prävalenzforschung

Berliner Forum Gewaltprävention BFG Nr. 29. Psychische Gewalt in Paarbeziehungen: Ein Einblick in die Prävalenzforschung Ludger Jungnitz Psychische Gewalt in Paarbeziehungen: Ein Einblick in die Prävalenzforschung Psychische Gewalt in Partnerschaften wird als die psychische oder emotionale Form häuslicher Gewalt beforscht

Mehr

DATEN und FAKTEN ZU SEXUELLER GEWALT GEGEN FRAUEN

DATEN und FAKTEN ZU SEXUELLER GEWALT GEGEN FRAUEN DATEN und FAKTEN ZU SEXUELLER GEWALT GEGEN FRAUEN Zusammenstellung des Notruf.Beratung f.vergewaltigte Frauen und Mädchen Wien Stand 12/2015 Wie viele Frauen sind betroffen? Die 2011 veröffentlichte Österreichische

Mehr

Männer die ewigen Gewalttäter?

Männer die ewigen Gewalttäter? Dr. Peter Döge Männer die ewigen Gewalttäter? Sonderauswertung der Daten der MÄNNERSTUDIE 2009 unter dem besonderen Aspekt des Gewalthandelns von und gegen Männer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse

Mehr

DATEN und FAKTEN ZU SEXUELLER GEWALT GEGEN FRAUEN

DATEN und FAKTEN ZU SEXUELLER GEWALT GEGEN FRAUEN DATEN und FAKTEN ZU SEXUELLER GEWALT GEGEN FRAUEN Zusammenstellung des Notruf.Beratung f.vergewaltigte Frauen und Mädchen Wien Stand 9/2014 Wie viele Frauen sind betroffen? Die 2011 veröffentlichte Österreichische

Mehr

fdr Kongress 2013: Seminar 15 Sucht und häusliche Gewalt Auswirkungen auf die Frauen Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.v. Frauenberatungsstelle

fdr Kongress 2013: Seminar 15 Sucht und häusliche Gewalt Auswirkungen auf die Frauen Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.v. Frauenberatungsstelle fdr Kongress 2013: Seminar 15 Sucht und häusliche Gewalt Auswirkungen auf die Frauen Dipl. Psych. Lydia Sandrock Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.v. Frauenberatungsstelle Bundesverband Frauenberatungsstellen

Mehr

Gewalt am Arbeitsplatz: Erscheinungsformen und Verbreitung

Gewalt am Arbeitsplatz: Erscheinungsformen und Verbreitung Gewalt am Arbeitsplatz: Erscheinungsformen und Verbreitung Gliederung Definition Erscheinungsformen Gewaltformen Typologie der Gewalt am Arbeitsplatz Verbreitung Wer ist betroffen? Häufigkeiten von Gewalt

Mehr

Die Schläge, die meine Mama bekam, spürte ich in meinem Bauch

Die Schläge, die meine Mama bekam, spürte ich in meinem Bauch Kindliches Miterleben häuslicher Gewalt Ausmaß, Dynamiken, Folgen Die Schläge, die meine Mama bekam, spürte ich in meinem Bauch Maren Kolshorn, Diplom-Psychologin 3. Osnabrücker Kinderschutzfachtagung,

Mehr

Gewalt an Kinder und Jugendlichen

Gewalt an Kinder und Jugendlichen Österreichisches Institut für Familienforschung Austrian Institute for Family Studies Olaf Kapella Gewalt an Kinder und Jugendlichen Daten über Gewalt Dunkelfeld Kriminalstatistik 2011: 540.007 polizeilich

Mehr

Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland. Kurzfassung

Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland. Kurzfassung Lebenssituation und Belastungen von mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland Kurzfassung Lebenssituation und Belastungen von mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland Kurzfassung

Mehr

Amt für die Gleichstellung von Frau und Mann

Amt für die Gleichstellung von Frau und Mann 1 Gewalthandlungen und Gewaltbetroffenheit von Frauen und Männern in Heidelberg Herausgeberin: Recherche: Redaktion: Stadt Heidelberg, Amt für die Gleichstellung von Frau und Mann Alice Guyot Eva Maierl

Mehr

Geschlecht und häusliche Gewalttäter. Wer tut wem was an? Professor Dr Marianne Hester OBE. Zentrum für Geschlechts- und Gewaltforschung

Geschlecht und häusliche Gewalttäter. Wer tut wem was an? Professor Dr Marianne Hester OBE. Zentrum für Geschlechts- und Gewaltforschung Geschlecht und häusliche Gewalttäter Wer tut wem was an? Professor Dr Marianne Hester OBE Zentrum für Geschlechts- und Gewaltforschung Schlüsselfragen Wird häusliche Gewalt uni- oder bidirektional ausgeübt?

Mehr

Doppelt diskriminiert oder gut integriert? Zur Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund

Doppelt diskriminiert oder gut integriert? Zur Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund Prof. Dr. Melanie Steffens, Institut für Psychologie E-Mail: melanie.steffens@uni-jena.de Hauptergebnisse der Studie zur Doppelt diskriminiert oder gut integriert? Zur Lebenssituation von Lesben und Schwulen

Mehr

Aus- und Fortbildungen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder in Wiener Krankenanstalten

Aus- und Fortbildungen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder in Wiener Krankenanstalten Aus- und Fortbildungen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder in Wiener Krankenanstalten Ein Programm gemeinsam mit dem Frauenbüro der Stadt Wien, 24-Stunden-Frauennotruf und der MAG ELF Ausgangsüberlegungen

Mehr

HÄUSLICHE GEWALT WAHRNEHMEN UND ERKENNEN. Sozialkonferenz Nidwalden September 2007

HÄUSLICHE GEWALT WAHRNEHMEN UND ERKENNEN. Sozialkonferenz Nidwalden September 2007 Bild Theaterfalle Basel Sozialkonferenz Nidwalden September 2007 HÄUSLICHE GEWALT WAHRNEHMEN UND ERKENNEN Marianne Bucher Sozialarbeiterin FH, Bildungsstelle Häusliche Gewalt Luzern Bild Theaterfalle Basel

Mehr

http://fra.europa.eu/dvs/dvt/vaw.php Gewalt gegen Frauen: eine EU-weite Erhebung Fakten und Zahlen auf einen Blick 1. Allgemeines Kurz zusammengefasst

http://fra.europa.eu/dvs/dvt/vaw.php Gewalt gegen Frauen: eine EU-weite Erhebung Fakten und Zahlen auf einen Blick 1. Allgemeines Kurz zusammengefasst http://fra.europa.eu/dvs/dvt/vaw.php gegen Frauen: eine EU-weite Erhebung Fakten und Zahlen auf einen Blick Kurz zusammengefasst Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) veröffentlichte

Mehr

Gehörlosigkeit und sexuelle Gewalt. Sabine Fries Humboldt-Universität zu Berlin

Gehörlosigkeit und sexuelle Gewalt. Sabine Fries Humboldt-Universität zu Berlin Gehörlosigkeit und sexuelle Gewalt Sabine Fries Humboldt-Universität zu Berlin Frauenstudie(n) 2011-2012: Studie Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen In Deutschland

Mehr

Prävalenz, Motive und Konsequenzen der Gewalt von Frauen in Partnerschaften Zürcher Daten im Kontext internationaler Forschungsergebnisse

Prävalenz, Motive und Konsequenzen der Gewalt von Frauen in Partnerschaften Zürcher Daten im Kontext internationaler Forschungsergebnisse Prävalenz, Motive und Konsequenzen der Gewalt von Frauen in Partnerschaften Zürcher Daten im Kontext internationaler Forschungsergebnisse Dipl. Psych. Juliane Gerth 06.11.2014 Zürich Intimpartnergewalt

Mehr

Jan A. Fuhse. Ethnizität, Akkulturation und persönliche Netzwerke von italienischen Migranten, Leverkusen, Barbara Budrich-Verlag 2008.

Jan A. Fuhse. Ethnizität, Akkulturation und persönliche Netzwerke von italienischen Migranten, Leverkusen, Barbara Budrich-Verlag 2008. Jan A. Fuhse Ethnizität, Akkulturation und persönliche Netzwerke von italienischen Migranten, Leverkusen, Barbara Budrich-Verlag 2008. Dissertation an der Universität Stuttgart Anhang B: Hintergrund der

Mehr

Grenzen setzen. Was kann ich bei sexueller Belästigung am Arbeits-Platz machen?

Grenzen setzen. Was kann ich bei sexueller Belästigung am Arbeits-Platz machen? Grenzen setzen Was kann ich bei sexueller Belästigung am Arbeits-Platz machen? 1. Sie fühlen sich sexuell belästigt? Sexuelle Belästigung ist zum Beispiel: Sie werden angefasst. Zum Beispiel an der Brust

Mehr

Studien zu Partnergewalt gegen ältere Frauen und/oder zu Beziehungsmorden

Studien zu Partnergewalt gegen ältere Frauen und/oder zu Beziehungsmorden Studien zu Partnergewalt gegen ältere Frauen und/oder zu Beziehungsmorden Mag. a. Dr. in Birgitt Haller Institut für Konfliktforschung Partnergewalt gegen ältere Frauen Länderstudie Österreich Dr. in Helga

Mehr

Vorstellung der Endversion des überarbeiteten Leitfadens

Vorstellung der Endversion des überarbeiteten Leitfadens Vorstellung der Endversion des überarbeiteten Leitfadens Dr. Gabriele Ellsäßer, im Arbeitsgruppe Unfall- und Gewaltprävention, Potsdam 24.2.2016 Hintergrund Seit 13 Jahren bietet der Leitfaden Unterstützung

Mehr

Erste Studienergebnisse. Queer in Wien

Erste Studienergebnisse. Queer in Wien Erste Studienergebnisse Queer in Wien Stadt Wien Studie zur Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen und Intersexuellen (LGBTIs). Durchgeführt vom Institut für Höhere Studien

Mehr

Psychische Folgen häuslicher Gewalt an Frauen und weshalb fällt es so schwer, sich aus der Beziehung zu lösen?

Psychische Folgen häuslicher Gewalt an Frauen und weshalb fällt es so schwer, sich aus der Beziehung zu lösen? Katholisches Krankenhaus Erfurt Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Psychische Folgen häuslicher Gewalt an Frauen und weshalb fällt es so schwer, sich aus der Beziehung zu lösen? Gliederung

Mehr

Häusliche Gewalt in Beziehungen. Koordinierungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking Leipzig

Häusliche Gewalt in Beziehungen. Koordinierungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking Leipzig Häusliche Gewalt in Beziehungen Koordinierungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking Leipzig Was ist häusliche Gewalt? Häusliche Gewalt ist Gewalt: zwischen Eheleuten zwischen partnerschaftlich

Mehr

Häusliche Gewalt gegen ältere Frauen

Häusliche Gewalt gegen ältere Frauen Häusliche Gewalt gegen ältere Frauen Henrike Krüsmann tätig bei: BIG e.v. Koordinierung BORA e.v. Ambulante Hilfen Lehrbeauftragte an der FH Potsdam Fachveranstaltung Häusliche Gewalt gegen Frauen am 26.11.2013

Mehr

Umfrage bei den Schuleinsätzen von COMOUT im Brückenangebot der GBS, 2016

Umfrage bei den Schuleinsätzen von COMOUT im Brückenangebot der GBS, 2016 Umfrage bei den Schuleinsätzen von COMOUT im Brückenangebot der GBS, 2016 Jürg Bläuer, Fachstelle für Aids- und Sexualfragen, Bereichsleiter MSM, Dezember 2016 Im Anschluss an die 15 stündigen COMOUT-Einsätze

Mehr

Gewaltstudie Gewalt- und Missachtungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Gewaltstudie Gewalt- und Missachtungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland Gewaltstudie 2013 Gewalt- und Missachtungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland Professor Holger Ziegler, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld 3. Juni 2013, Berlin

Mehr

Sexueller Mißbrauch von Kindern 'Der stumme Schrei nach Hilfe'

Sexueller Mißbrauch von Kindern 'Der stumme Schrei nach Hilfe' Geisteswissenschaft Tanja Mende Sexueller Mißbrauch von Kindern 'Der stumme Schrei nach Hilfe' Diplomarbeit UNIVERSITÄT DUISBURG ESSEN STANDORT DUISBURG Thema der Diplomarbeit Sexueller Mißbrauch von

Mehr

Gewalt gegen Lesben/ Violence against Lesbians

Gewalt gegen Lesben/ Violence against Lesbians Erstes Europäisches Symposium/ First European Symposium Gewalt gegen Lesben/ Violence against Lesbians Lesben Informations- und Beratungsstelle e.v. (Hg.) 1 Inhalt/Contents 1 2 3 4 5 Einleitung...........................................

Mehr

Informationsblatt: Definition, Formen und Betroffene häuslicher Gewalt

Informationsblatt: Definition, Formen und Betroffene häuslicher Gewalt Eidgenössisches Departement des Innern EDI Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG Fachstelle gegen Informationsblatt: Definition, Formen und Betroffene häuslicher A. Definition

Mehr

Mißhandlung, Vernachlässigung und sexueller Mißbrauch von Kindern. Anette Engfer

Mißhandlung, Vernachlässigung und sexueller Mißbrauch von Kindern. Anette Engfer Mißhandlung, Vernachlässigung und sexueller Mißbrauch von Kindern Anette Engfer Universität Paderborn Fachbereich 2: Psychologie Postfach 1621 33 095 Paderborn Tel.: 05251-602897 FAX: 05251-603528 Email:

Mehr

Ergebnisse früherer Studien

Ergebnisse früherer Studien Psychosoziale Belastungen und Gesundheitsstörungen Christian Albus, Alexander Niecke, Kristin Forster, Christina Samel Tagung des Interessenverbandes Contergangeschädigter NRW e.v. Köln, 09. April 2016

Mehr

gegen Männer. Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland Ergebnisse der Pilotstudie

gegen Männer. Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland Ergebnisse der Pilotstudie Information G e w a l t gegen Männer. Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland Ergebnisse der Pilotstudie Inhalt 3 Inhalt I. Einleitung......................................................................

Mehr

Gesundheit Gewalt Migration. Eine Sekundäranalyse im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Gesundheit Gewalt Migration. Eine Sekundäranalyse im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gesundheit Gewalt Migration. Eine Sekundäranalyse im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dr. Monika Schröttle, Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung

Mehr

Kinder im Kontext häuslicher Gewalt Tandem-Fortbildung Brandenburg

Kinder im Kontext häuslicher Gewalt Tandem-Fortbildung Brandenburg Kinder im Kontext häuslicher Tandem-Fortbildung Brandenburg Tandem Fortbildung Brandenburg zum Thema Häusliche Häusliche umfasst alle Formen physischer, sexueller und/ oder psychischer, die gegenüber Personen

Mehr

Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz Destatis, 01. September 2009

Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz Destatis, 01. September 2009 Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz Destatis, 01. September 2009 2007 litten in nach eigenen Angaben rund 2,4 Millionen Erwerbstätige (6,3%) unter arbeitsbedingten Gesundheitsbeschwerden. Dies ergab eine

Mehr

Lesben und Schwule: Aktuelle psychologische Forschung zu Diskriminierung und Vorurteilen

Lesben und Schwule: Aktuelle psychologische Forschung zu Diskriminierung und Vorurteilen Lesben und Schwule: Aktuelle psychologische Forschung zu Diskriminierung und Vorurteilen Dr. Petra Prof. Dr. Melanie C. Steffens Gefördert durch die DFG, Forschergruppe "Diskriminierung und Toleranz in

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Gewaltstudie 2013: Gewalt- und Missachtungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland - 1 -

Mehr

Modul Psychische Gesundheit (Bella-Studie)

Modul Psychische Gesundheit (Bella-Studie) U. Ravens-Sieberer, N. Wille, S. Bettge, M. Erhart Modul Psychische Gesundheit (Bella-Studie) Korrespondenzadresse: Ulrike Ravens-Sieberer Robert Koch - Institut Seestraße 13353 Berlin bella-studie@rki.de

Mehr

Kinder im Kontext der Gewalt in der Paarbeziehung der Eltern

Kinder im Kontext der Gewalt in der Paarbeziehung der Eltern Kinder im Kontext der Gewalt in der Paarbeziehung der Eltern Prof. Dr. Barbara Kavemann Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsInstitut Freiburg Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin 2 Risiko

Mehr

Gewalt im Kindesalter

Gewalt im Kindesalter Gewalt im Kindesalter Kriminologische Aspekte Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum, Fachbereich Soziale Arbeit Ruhr-Universität Bochum, Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft

Mehr

Einblicke in die aktuelle internationale Forschung zu Frauen, die in ihrer Partnerschaft Gewalt ausüben

Einblicke in die aktuelle internationale Forschung zu Frauen, die in ihrer Partnerschaft Gewalt ausüben Einblicke in die aktuelle internationale Forschung zu Frauen, die in ihrer Partnerschaft Gewalt ausüben Warum das Thema Täterinnen? In letzter Zeit ist das Thema Täterinnen häuslicher Gewalt in den Vordergrund

Mehr

Neuere Erkenntnisse über unterschiedliche Muster von Gewaltverhältnissen

Neuere Erkenntnisse über unterschiedliche Muster von Gewaltverhältnissen Neuere Erkenntnisse über unterschiedliche Muster von Gewaltverhältnissen Gewalt ist nicht gleich. Prof. Dr. Barbara Kavemann Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsInstitut Freiburg Katholische Hochschule

Mehr

Informationsblatt: Gewaltspirale in Paarbeziehungen

Informationsblatt: Gewaltspirale in Paarbeziehungen Eidgenössisches Departement des Innern EDI Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG Fachstelle gegen Gewalt Informationsblatt: Gewaltspirale in Paarbeziehungen Um Gewaltopfer effektiv

Mehr

Nein. zu Gewalt. Frauen und Männer bekommen bei uns Hilfe.

Nein. zu Gewalt. Frauen und Männer bekommen bei uns Hilfe. Nein! zu Gewalt Das Heft ist für Menschen mit Behinderungen, die selber Gewalt erleben. Und für Menschen mit Behinderungen, die anderen Menschen, die Gewalt erleben, helfen wollen. Das Heft erklärt kurz

Mehr

8 Mythen & Fakten (Frauen-Notruf Hannover) Seite 1 von 6. 8 Mythen & Fakten

8 Mythen & Fakten (Frauen-Notruf Hannover) Seite 1 von 6. 8 Mythen & Fakten 8 Mythen & Fakten (Frauen-Notruf Hannover) Seite 1 von 6 8 Mythen & Fakten Die meisten Menschen haben recht konkrete Vorstellungen über sexuelle Gewalt darüber, wie es dazu kommt, wer die Opfer und wer

Mehr

Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachen

Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachen Die aktuelle Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachen zum Ausmaß sexueller Gewalt www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/downloads.htm Pressemitteilung 18. Oktober 2011 133/2011 Studie

Mehr

Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark

Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark Gesundheitsziel: Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben schaffen Gesundes und selbstbestimmtes Leben mit Familie, Partnerschaft und Sexualität

Mehr

Gewaltbetroffenheit und Versorgung von Frauen mit psychischen- und Suchterkrankungen

Gewaltbetroffenheit und Versorgung von Frauen mit psychischen- und Suchterkrankungen Gewaltbetroffenheit und Versorgung von Frauen mit psychischen- und Suchterkrankungen Fachtagung Nürnberg, 06.07.2016 Vertr.Prof. Dr. Monika Schröttle, TU Dortmund + IfeS Erlangen-Nürnberg Thesen 1. Frauen

Mehr

Gewalt im Kindesalter

Gewalt im Kindesalter Gewalt im Kindesalter Kriminologische Aspekte Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum, Fachbereich Soziale Arbeit Ruhr-Universität Bochum, Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft

Mehr

Seit wann in Siegen-Wittgenstein? - Gründung im Jahre 2000 Themen: Zwangsprostitution, Menschenhandel. - seit 2001 Thema: Häusliche Gewalt

Seit wann in Siegen-Wittgenstein? - Gründung im Jahre 2000 Themen: Zwangsprostitution, Menschenhandel. - seit 2001 Thema: Häusliche Gewalt Seit wann in Siegen-Wittgenstein? - Gründung im Jahre 2000 Themen: Zwangsprostitution, Menschenhandel - seit 2001 Thema: Häusliche Gewalt WER macht mit? Derzeit ca. 40 Personen aus den verschiedensten

Mehr

Merkmale der Frauen, die sich an die Dienste für Frauen in Gewaltsituationen gewendet haben

Merkmale der Frauen, die sich an die Dienste für Frauen in Gewaltsituationen gewendet haben Beobachtungsstelle 2014 Zusammenfassung Die Anzahl der Frauen, die sich an einen der Dienste des Netzwerkes für Frauen in Gewaltsituationen wenden, war in der Vergangenheit konstant: Sie lag im Schnitt

Mehr

11.04.2011. Täterarbeit - Opferarbeit Partnerschaftsgewaltangebote im Münchner Informationszentrum für Männer. Beratungsangebot des MIM

11.04.2011. Täterarbeit - Opferarbeit Partnerschaftsgewaltangebote im Münchner Informationszentrum für Männer. Beratungsangebot des MIM Beratungsangebot des MIM Täterarbeit - Opferarbeit Partnerschaftsgewaltangebote im Münchner Informationszentrum für Männer Informationsveranstaltung für den Runden Tisch Häusliche Gewalt im LRA Günzburg

Mehr

Schweigen schützt die Falschen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport

Schweigen schützt die Falschen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport Schweigen schützt die Falschen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport Etwa jedes 4. bis 5. Mädchen und jeder 9. bis 12. Junge macht mindestens einmal vor dem 18. Lebensjahr eine sexuelle

Mehr

Häusliche Gewalt. Häusliche Gewalt erkennen und handeln Informationen

Häusliche Gewalt. Häusliche Gewalt erkennen und handeln Informationen Häusliche Gewalt Häusliche Gewalt erkennen und handeln Informationen Definition: Der Begriff Häusliche Gewalt beschreibt Gewalt zwischen Erwachsenen, die in engen sozialen Beziehungen zueinander stehen

Mehr

Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen Ausmaß, Ursachen, Prävention

Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen Ausmaß, Ursachen, Prävention Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen Ausmaß, Ursachen, Prävention Ergebnisse einer repräsentativen Studie im Auftrag des BMFSFJ, Fachtagung Reutlingen, 18.010.2013 Dr. Monika Schröttle Hintergrund: Weltweit

Mehr

Alleinerziehende arm und krank? Prof. Dr. Angela Gosch & Prof. Dr. Christian Janßen, Hochschule München 9. Juli 2013, München

Alleinerziehende arm und krank? Prof. Dr. Angela Gosch & Prof. Dr. Christian Janßen, Hochschule München 9. Juli 2013, München Alleinerziehende arm und krank? Prof. Dr. Angela Gosch & Prof. Dr. Christian Janßen, Hochschule München 9. Juli 2013, München Gliederung 1. Alleinerziehende und ihre soziale Lage 2. Gesundheitliche Situation

Mehr

Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland

Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland Universität Bielefeld Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen

Mehr

Krug, et al. (2002). World report on violence and health. Geneva. World Health Organisation.

Krug, et al. (2002). World report on violence and health. Geneva. World Health Organisation. Gewalt in der Partnerschaft kommt in allen Ländern vor, unabhängigvon der sozialen, ökonomischen, religiösen or kulturellen Gruppenzugehörigkeit. Auch wennfrauen Gewalt in Beziehungenausübenund diese auch

Mehr

«Wie erkennt man Häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen?»

«Wie erkennt man Häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen?» «Wie erkennt man Häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen?» Weiterbildung für Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter im Kanton Zürich Freitag, 23. März 2012 Katholischen Pfarrei, 8610 Uster

Mehr

Sexuellen Missbrauch erkennen Fakten Hintergründe

Sexuellen Missbrauch erkennen Fakten Hintergründe Fachstelle zur Prävention sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen Sexuellen Missbrauch erkennen Zahlen Fakten Hintergründe Diplom-Sozialpädagogin (FH); System- Paar- und Familientherapeutin (DGSF)

Mehr

Psychosoziale Aspekte der Inkontinenz - Ergebnisse einer Patientenbefragung -

Psychosoziale Aspekte der Inkontinenz - Ergebnisse einer Patientenbefragung - Psychosoziale Aspekte der Inkontinenz - Ergebnisse einer Patientenbefragung - Das Kompetenzzentrum Gesundheit und Wohlbefinden am Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau

Mehr

Befragung zum Thema Selbsthilfegruppen

Befragung zum Thema Selbsthilfegruppen Befragung zum Thema Selbsthilfegruppen Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, wir bedanken uns für die Beteiligung an unserer Befragung zum Thema Selbsthilfegruppen. Das Ausfüllen des Fragebogens wird

Mehr

Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen schwuler und bisexueller Männer

Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen schwuler und bisexueller Männer Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen schwuler und bisexueller Männer Zusammenfassung Eine Studie des Instituts für Psychologie der Christian Albrechts Universität zu Kiel unter Leitung von

Mehr

UMGANG MIT GEWALTBETROFFENEN PATIENTINNEN SPURENSICHERUNG/ VORGEHEN BEI VERDACHT AUF VERGEWALTIGUNG. OÄ Dr. Claudia Neudecker

UMGANG MIT GEWALTBETROFFENEN PATIENTINNEN SPURENSICHERUNG/ VORGEHEN BEI VERDACHT AUF VERGEWALTIGUNG. OÄ Dr. Claudia Neudecker UMGANG MIT GEWALTBETROFFENEN PATIENTINNEN SPURENSICHERUNG/ VORGEHEN BEI VERDACHT AUF VERGEWALTIGUNG OÄ Dr. Claudia Neudecker SEXUELLE /SEXUALISIERTE GEWALT 33% aller Frauen haben seit dem 15.Lj körperliche/sexuelle

Mehr

Fragebogen zur Lebensgeschichte

Fragebogen zur Lebensgeschichte Fragebogen zur Lebensgeschichte 1. Zu Ihren Beschwerden Beschreiben Sie mit Ihren eigenen Worten die Probleme, weswegen Sie eine Therapie aufsuchen (körperliche und psychische Beschwerden) Seit wann bestehen

Mehr

Transgenerationale Weitergabe von traumatischen Beziehungserfahrungen -

Transgenerationale Weitergabe von traumatischen Beziehungserfahrungen - Transgenerationale Weitergabe von traumatischen Beziehungserfahrungen - Psychosoziale Belastung, soziale Unterstützung und kognitive Entwicklung im ersten Lebensjahr TRANS-GEN Köhler-Dauner, F.; Kolassa,

Mehr

Gegen häusliche Gewalt

Gegen häusliche Gewalt Gegen häusliche Gewalt Informationen für Betroffene Herausgeber: Regionaler Aktionskreis gegen häusliche Gewalt im Hochsauerlandkreis Überreicht durch: Herausgeber: Regionaler Aktionskreis gegen häusliche

Mehr

Stalking: die Perspektive der Betroffenen

Stalking: die Perspektive der Betroffenen Stalking: die Perspektive der Betroffenen Psychologentag der BDP-Landesgruppe Rheinland-Pfalz und des Weissen Rings Häusliche Gewalt: Täter und Opfer 25. Oktober 2008 in Trier Gliederung Formen, Verbreitung

Mehr

Häusliche Gewalt. Definition Gewalt/häusliche Gewalt Formen der Gewalt Indikatoren der Gewalt Auswirkungen der Gewalt

Häusliche Gewalt. Definition Gewalt/häusliche Gewalt Formen der Gewalt Indikatoren der Gewalt Auswirkungen der Gewalt Häusliche Gewalt Definition Gewalt/häusliche Gewalt Formen der Gewalt Indikatoren der Gewalt Auswirkungen der Gewalt Gewalt/Streit Streit: eine Auseinandersetzung zwischen Personen, die gleich stark sind

Mehr

KundInnenbefragung zur Lebensqualität in Wohn- und Pflegeheimen 2013. Ergebnisse Erkenntnisse Perspektiven

KundInnenbefragung zur Lebensqualität in Wohn- und Pflegeheimen 2013. Ergebnisse Erkenntnisse Perspektiven KundInnenbefragung zur Lebensqualität in Wohn- und Pflegeheimen 2013 Ergebnisse Erkenntnisse Perspektiven zur Lebensqualität in Wohn- und Pflegeheimen 2013 Wie zufrieden sind Sie? Sehr Eher Weder Eher

Mehr

Sexuelle und häusliche Gewalt Erkennen und Handeln. Das Projekt ProBeweis der MHH

Sexuelle und häusliche Gewalt Erkennen und Handeln. Das Projekt ProBeweis der MHH Sexuelle und häusliche Gewalt Erkennen und Handeln Das Projekt der MHH von Philip Gemke Gliederung 1. Einleitung / Wie ist diese Fortbildung entstanden? 2. Erkennen 2.1. Statistik Häusliche und Sexuelle

Mehr

EC-project: Gender-based Violence, Stalking and Fear of Crime

EC-project: Gender-based Violence, Stalking and Fear of Crime Gesamtstudie: gefördert im Rahmen des EU-Programms Prevention of and Fight against Crime (2009-2011) fünf europäische Partner (Deutschland: Bochum) Fragen und Ziele: Sind Studentinnen im besonderen Maße

Mehr

Kultur und psychische Erkrankungen Der Einfluss der sozialen und kulturellen Umwelt auf die Resilienz alter Menschen. Entwicklungskontextualismus

Kultur und psychische Erkrankungen Der Einfluss der sozialen und kulturellen Umwelt auf die Resilienz alter Menschen. Entwicklungskontextualismus Kultur und psychische Erkrankungen Der Einfluss der sozialen und kulturellen Umwelt auf die Resilienz alter Menschen Ausgangspunkte Kulturelle Faktoren und Resilienz Psychische Erkrankungen Häufigkeit

Mehr

Häusliche Gewalt und die Folgen für die Kinder

Häusliche Gewalt und die Folgen für die Kinder 3D-Tagung Basel-Landschaft 26. Januar 2011 Häusliche Gewalt und die Folgen für die Kinder Sandra Fausch/Andrea Wechlin Bildungsstelle Häusliche Gewalt Luzern Unterstützt durch: Kinder sind bei Häuslicher

Mehr

Zahlen für das Jahr 2013 (Zahlen für das Jahr 2014 sind erst Ende 2015 verfügbar)

Zahlen für das Jahr 2013 (Zahlen für das Jahr 2014 sind erst Ende 2015 verfügbar) Statistik-Text 1 Statistische Übersicht 2014 Zahlen für das Jahr 2013 (Zahlen für das Jahr 2014 sind erst Ende 2015 verfügbar) Jedes Jahr sterben in Deutschland ungefähr 10.000 Menschen durch Suizid. Davon

Mehr

Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet

Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet 7. GEWALT GEGEN FRAUEN_01 Österreich Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet körperliche Gewalt gefährliche Drohung Vergewaltigung Misshandlung Q.: Salzburger Nachrichten 11. 12. 2007; IMAS Sept. 2007.

Mehr

JUGEND BASEL-STADT GESUNDHEIT

JUGEND BASEL-STADT GESUNDHEIT 5 JUGEND PSYCHISCHE BEFRAGUNG BASEL-STADT GESUNDHEIT PSYCHISCHE GESUNDHEIT VON BASLER JUGENDLICHEN Die folgende Auswertung beruht auf einer repräsentativen Befragung von Basler Schülerinnen und Schülern

Mehr

Cybermobbing unter Jugendlichen

Cybermobbing unter Jugendlichen Digitale Gewalt: Neue Medien neue Risiken? Cybermobbing unter Jugendlichen Andrea Buskotte Landesstelle Fachdiskussion und Forschungsergebnisse zu Definitionen / Begriffen Kontexten / Folgen Gegenstrategien

Mehr

Pressekonferenz zum Start des Themenjahres Berlin, 3. März 2015

Pressekonferenz zum Start des Themenjahres Berlin, 3. März 2015 Pressekonferenz zum Start des Themenjahres Berlin, 3. März 2015 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Beschäftigten in Deutschland Im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle

Mehr

Gewalt in der Familie wer muss helfen? Marina Sorgo, MA

Gewalt in der Familie wer muss helfen? Marina Sorgo, MA Gewalt in der Familie wer muss helfen? Marina Sorgo, MA Gewalt im sozialen Nahraum Sexualisierte Gewalt sonstige Gewalt im sozialen Nahraum in Partnerschaften oder Ex-Partnerschaften = häusliche Gewalt

Mehr

Grenzverletzte Grenzverletzer. Kinder und Jugendliche mit. Verhalten Kinder und Jugendliche mit verletzten Grenzen?

Grenzverletzte Grenzverletzer. Kinder und Jugendliche mit. Verhalten Kinder und Jugendliche mit verletzten Grenzen? Grenzverletzte Grenzverletzer Kinder und Jugendliche mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten Kinder und Jugendliche mit verletzten Grenzen? Traumapädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit

Mehr

GewaltFREI leben. Kampagne zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und Kindern. Präsentation am 21. November 2014, BMBF

GewaltFREI leben. Kampagne zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und Kindern. Präsentation am 21. November 2014, BMBF GewaltFREI leben Kampagne zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und Kindern Präsentation am 21. November 2014, BMBF GewaltFREI leben Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin Verein AÖF und Frauenhelpline gegen

Mehr

Ergebnisse aus Wiens größter Sicherheitsbefragung

Ergebnisse aus Wiens größter Sicherheitsbefragung Die Helfer Wiens präsentieren Ergebnisse aus Wiens größter Sicherheitsbefragung Sicherheitsgefühl der Bevölkerung Verunsicherungs-Faktoren Vertrauen in die Einsatzkräfte unterstützt von 18.12.2015 Wiens

Mehr

3. Methodik der Datenerhebung

3. Methodik der Datenerhebung 3. Methodik der Datenerhebung 3.1. Fragebogen Das verwendete Untersuchungsinstrument gliedert sich in vier Abschnitte. Im ersten Abschnitt geht es um die Meinung und allgemeine Spendebereitschaft des Fachpersonals.

Mehr

Teil I: Gewaltschutzzentrum: siehe Vorbereitung von Esther Jennings und Eva Pawlata

Teil I: Gewaltschutzzentrum: siehe Vorbereitung von Esther Jennings und Eva Pawlata Bild: Postkarte von der Frauennotwohnung in Vorarlberg Handout Frauenhaus Oder: am Anfang war ich sehr verliebt Wege in und aus einer Gewaltbeziehung. Mag. a Esther Jennings Gewaltschutzzentrum Tirol Mag.

Mehr

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Fachtagung Prävention von sexualisierter Gewalt:: Katholische Schulen und Internate in der Verantwortung am 12.11.2010 in Mainz Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Zahlen, Daten und Fakten Dirk

Mehr

Männer und Frauen als Opfer und Tatpersonen von Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen Argumentarium

Männer und Frauen als Opfer und Tatpersonen von Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen Argumentarium Eidgenössisches Departement des Innern EDI Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG Fachstelle gegen Gewalt Männer und Frauen als Opfer und Tatpersonen von Gewalt in heterosexuellen

Mehr

Kantonale Opferhilfestelle Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Informationen zum Opferhilfegesetz Hilfe für Opfer von Gewalttaten

Kantonale Opferhilfestelle Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Informationen zum Opferhilfegesetz Hilfe für Opfer von Gewalttaten Informationen zum Opferhilfegesetz Hilfe für Opfer von Gewalttaten 2 Kantonale Opferhilfestelle Postfach, 8090 Zürich www.opferhilfe.zh.ch September 2010 Inhalt 1 Das Opferhilfegesetz Hilfe für Opfer von

Mehr

Gewalt als gesellschaftliches Phänomen

Gewalt als gesellschaftliches Phänomen Gewalt als gesellschaftliches Phänomen Entstehung Erscheinungsformen Hamburg, 27.06.2016 - Dipl.-Psych. Katrin Streich Seite: 1 www.i-p-bm.de info@i-p-bm.de Köln 2015 / 2016 Seite: 2 www.i-p-bm.de info@i-p-bm.de

Mehr

Sexuelle Opfererfahrungen von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz

Sexuelle Opfererfahrungen von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz Sexuelle Opfererfahrungen von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz Prof. Manuel Eisner, Ko-Autor Schlussreport Optimus Studie University of Cambridge March 2012 Inhalt 1. Studiendesign 2. Verbreitung

Mehr

Franz Petermann, Manfred Döpfner, Martin H. Schmidt: Ratgeber Agressives Verhalten, 2., aktualisierte Auflage, Hogrefe-Verlag, Göttingen

Franz Petermann, Manfred Döpfner, Martin H. Schmidt: Ratgeber Agressives Verhalten, 2., aktualisierte Auflage, Hogrefe-Verlag, Göttingen Inhalt 1 Kennen Sie das?... 9 2 Woran erkenne ich Kinder und Jugendliche mit aggressivem, oppositionellem oder dissozialem Verhalten?................. 10 3 Wann kann man von einem aggressiven Verhalten

Mehr

'Lesbisch, schwul, bisexuell, transgender*,...?!' Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Arbeit mit Jugendlichen

'Lesbisch, schwul, bisexuell, transgender*,...?!' Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Arbeit mit Jugendlichen 'Lesbisch, schwul, bisexuell, transgender*,...?!' Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Arbeit mit Jugendlichen Anne Zündorf, Hansjörg Müller; Puzzles Jugendtreff im andersroom, Siegen Übersicht

Mehr

Ergebnisse der Umfrage zur Familienpastoral. Familienbund der Katholiken in Bayern Pressekonferenz am 19. Dez. 2013

Ergebnisse der Umfrage zur Familienpastoral. Familienbund der Katholiken in Bayern Pressekonferenz am 19. Dez. 2013 Ergebnisse der Umfrage zur Familienpastoral Familienbund der Katholiken in Bayern Pressekonferenz am 19. Dez. 2013 2 Die wichtigsten Ergebnisse Die Umfrage und die dahinter stehende Überprüfung der Familienpastoral

Mehr

Gewalt an älteren Menschen

Gewalt an älteren Menschen Gewalt an älteren Menschen Eine Untersuchung in der Stadt Bozen Betrieb für Sozialdienste Bozen Sozialsprengel Oberau-Haslach Informationstagung: Gewalt an älteren Menschen 30. November 2011 Gewalt an

Mehr

Norbert Geis Mitglied des Deutschen Bundestages

Norbert Geis Mitglied des Deutschen Bundestages Norbert Geis Mitglied des Deutschen Bundestages Platz der Republik 1 Wilhelmstraße 60, Zi. 427 11011 Berlin Tel: (030) 227-73524 Fax: (030) 227-76186 Email: norbert.geis@bundestag.de 1 Rede zur 2./3. Lesung

Mehr

Charakteristik und Mechanismen häuslicher Gewalt neueste Forschungsergebnisse

Charakteristik und Mechanismen häuslicher Gewalt neueste Forschungsergebnisse Beeinträchtigung des Kindeswohls durch elterliche Partnerschaftsgewalt" Charakteristik und Mechanismen häuslicher Gewalt neueste Forschungsergebnisse Marion Ernst, Dipl.-Soziologin Ministerium für Justiz,

Mehr