10 Internationale Zahlen zu häuslicher Gewalt.

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1 10 Internationale Zahlen zu häuslicher Gewalt März 2014

2 Dieses Informationsblatt stellt Zahlen zu Häuslicher Gewalt insbesondere aus Studien aus dem europäischen Raum dar und verzichtet auf weitergehende Analysen oder Aussagen. Zahlen aus Statistiken und Studien aus der Schweiz sind dem Informationsblatt 9 Zahlen zu Häuslicher Gewalt in der Schweiz zu entnehmen, wo sich auch einführende Bemerkungen zur Problematik von Statistiken und Prävalenzstudien finden. Weiter empfiehlt es sich, ergänzend das Informationsblatt 16 Aktueller Forschungsstand zu Opfern und Tatpersonen Häuslicher Gewalt zu lesen, welches sich mit den unterschiedlichen Ansätzen von Hellund Dunkelfeldstudien beschäftigt und auf die unterschiedliche Betroffenheit von Frauen und Männern eingeht. Statistiken und Studien aus dem Ausland geben wertvolle Hinweise auf das Vorkommen und die Ausprägung von häuslicher Gewalt. Insbesondere beleuchten sie Konstellationen von häuslicher Gewalt, für welche es in der Schweiz noch keine oder kaum Zahlen gibt 1. Dies sind insbesondere empirische Studien zu Gewalterfahrungen von Männern, zu Gewalterfahrungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sowie zu Gewalt in gleichgeschlechtlichen Paarbeziehungen. Diese Zahlen können nicht ohne weiteres auf die Schweiz übertragen werden, dennoch kann davon ausgegangen werden, dass sich die Situation in der Schweiz ähnlich darstellt wie in anderen westlichen Industrienationen. A. Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen 1. Repräsentative Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) Gewalt gegen Frauen: eine EU-weite Erhebung European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) Violence against women: an EU-wide survey. ISBN doi: / Diese quantitative Erhebung umfasst Interviews mit Frauen im Alter von 18 bis 74 Jahren. Die Ergebnisse sind sowohl auf EU-Ebene als auch auf der Ebene aller 28 EU-Mitgliedstaaten repräsentativ. Erfragt wurden Erfahrung mit körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt, einschliesslich Gewalt in der Partnerschaft, seit dem 15. Lebensjahr sowie zu Stalking, sexueller Belästigung und Missbrauch durch neue Medien. Zusätzlich wurde nach Gewalterfahrungen in der Kindheit gefragt. 22% der interviewten Frauen haben körperliche und/oder sexuelle Gewalt in einer Partnerschaft erlebt. 42% der Frauen, die in einer früheren Partnerschaft Gewalt erlebt hatten, erfuhren in dieser Beziehung auch Gewalt während einer Schwangerschaft. Frauen, die Gewalt in der Partnerschaft erleben, leiden mit grösserer Wahrscheinlichkeit unter verschiedenen psychischen Langzeitfolgen (z.b. Depressionen) als Frauen, denen Gewalt durch eine andere Person angetan wird. Insgesamt haben 43% der Frauen irgendeine Form von psychischer Gewalt in einer Paarbeziehung erlebt. Etwa 5% der Frauen haben ökonomische Gewalt in ihrer derzeitigen Beziehung erlebt und 13% der Frauen in früheren Beziehungen. 9% sind oder waren von Stalking durch ihre/-n Ex-Partner/-in betroffen. 1 Vgl. Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG Gewalt in Paarbeziehungen Bericht zum Forschungsbedarf unter Häusliche Gewalt Publikationen zu Gewalt. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 2

3 In 14% der Fälle meldeten Betroffene den schwerwiegendsten Vorfall von Gewalt in Partnerschaften der Polizei. 35% der Frauen gaben an, dass ihnen vor dem 15. Lebensjahr körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt durch Erwachsene angetan wurde. 12% gaben sexuelle, 27% körperliche und 10% psychische Gewalt an. Die Erhebung zeigt einen Zusammenhang zwischen starkem Alkoholkonsum des Partners und vermehrter Gewalt gegenüber seiner Partnerin. 2. Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO Global and regional estimates of violence against women World Health Organization (WHO) Global and regional estimates of violence against women: prevalence and health effects of intimate partner violence and non-partner sexual violence. Erste systematische Erhebung zu Beziehungsgewalt gegen Frauen weltweit, basierend auf Auswertungen nationaler Bevölkerungsbefragungen nach der Lebensprävalenz, aufgeteilt in Länder mit hohen und solchen mit mittleren bis tiefen Einkommen in den WHO-Regionen. 30% aller Frauen weltweit haben physische oder sexualisierte Gewalt innerhalb einer Beziehung erlebt. 38% aller ermordeten Frauen sind durch ihren aktuellen oder ehemaligen Partner getötet worden. 42% der Frauen, die physische oder sexualisierte Gewalt durch ihren Partner erlebt haben, erlitten als Folge körperliche Verletzungen. Partnerschaftsgewalt ist eine Hauptursache für Depressionen, Gesundheitsprobleme, Alkoholsucht, ungewollte Schwangerschaften, Schwangerschaftsabbrüche sowie Früh- und Fehlgeburten. In Westeuropa, Nordamerika, Australien und Japan sind 23,2% der Frauen von physischer oder sexualisierter Gewalt durch Beziehungspartner betroffen, in Mittel- und Südamerika 29,8%, in Afrika 36,6% und in Südostasien 37,7%. Frauen zwischen 40 und 44 Jahren sind am häufigsten von Gewalt in Beziehungen betroffen (37,8%). 3. Repräsentative Studie Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland. Berlin Interviews mit Frauen im Alter von Jahren. Mindestens jede vierte Frau hat ein- oder mehrmals körperliche oder sexuelle Übergriffe durch einen Beziehungspartner erlebt. Dabei handelt es sich um ein breites Spektrum unterschiedlich schwerwiegender Gewalthandlungen. 31% haben in ihrem bisherigen Leben eine Gewaltsituation durch einen Partner erlebt, 36% 2 bis 10 Situationen und 33% mehr als 10 Situationen bis hin zu über 40 Situationen. 64% der Betroffenen haben Verletzungen davon getragen, von Prellungen und blauen Flecken bis hin zu Verstauchungen, Knochenbrüchen, offenen Wunden und Kopf- bzw. Gesichtsverletzungen. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 3

4 Körperliche und/oder sexuelle Gewalt gegen Frauen wird überwiegend durch Partner, im häuslichen Bereich und vorwiegend in der Wohnung des Opfers ausgeübt. Alle Formen von Gewalt gegen Frauen werden in höherem Masse durch männliche als durch weibliche Tatpersonen verübt bei körperlicher Gewalt waren in 71% der Fälle ausschliesslich Männer die Täter und bei sexueller Gewalt 99%. Bei psychischer Gewalt waren in 47% der Fälle ausschliesslich Männer und in 20% ausschliesslich Frauen die Tatpersonen. Die Untersuchung zeigt, dass Gewalt gegen Frauen überwiegend häusliche Gewalt durch männliche Beziehungspartner ist. Die Untersuchung weist aus, dass Gewaltbetroffenheit nicht auf bestimmte Gruppen oder Schichten begrenzt ist. 4. Nicht-repräsentative Studie Gewalt gegen Männer. Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Gewalt gegen Männer. Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland Ergebnisse der Pilotstudie. Berlin. Qualitative Interviews mit Expert/-innen aus Beratungs- und Hilfsorganisationen, leitfadengestützte Interviews mit 32 Männern, 266 quantitative mündliche Interviews mit zufällig ausgewählten Männern und ein von 190 Männern schriftlich ausgefüllter spezifischer Zusatzfragebogen zu häuslicher Gewalt. Drei von fünf Männern wurden in ihrer Kindheit oder Jugend geschlagen, geohrfeigt oder getreten. Ebenso viele wurden in dieser Lebensphase schikaniert, schwer beleidigt, eingeschüchtert oder gedemütigt. Betrachtet man alle Gewaltformen von Jungen und männlichen Jugendlichen, so verteilen sich die Gewalterlebnisse relativ gleichgewichtig auf alle Lebensbereiche. In allen Lebensbereichen, ausser im familiären, werden überwiegend männliche Täter benannt. Im familiären Bereich sind männliche und weibliche Tatpersonen fast gleichgewichtig verteilt. Im Erwachsenenleben ist die gesamte Gewaltbelastung deutlich geringer als in der Kindheit und Jugend (ausgenommen sind Wehr- und Zivildienstzeit). In den Lebensbereichen Öffentlichkeit/Freizeit und Arbeitswelt erleben Männer anteilsmässig etwa gleich viel Gewalt, jedoch unterscheiden sich die Gewaltformen. Innerhalb von Lebensgemeinschaften erleben Männer jede Form von Gewalt, ohne dass eine eindeutige Gewichtung festgestellt werden konnte. Auffällig häufig wurde jedoch soziale Kontrolle durch die Partnerin genannt. Bis zu zwei Drittel der im Erwachsenenleben berichteten körperlichen Gewalt findet in der Öffentlichkeit oder Freizeit statt. Die Tatpersonen sind hier zu 90% andere Männer und zu zwei Dritteln dem Opfer unbekannt. In der Arbeitswelt dominiert psychische Gewalt gegen Männer. Hier berichten Männer über schwere Beleidigungen und Einschüchterungen, aber auch von Verleumdungen oder Demütigungen. Mehrheitlich geht diese Form der Gewalt von Vorgesetzen aus, 80% der bekannten Tatpersonen sind Männer. Jedem vierten der 190 spezifisch zu häuslicher Gewalt befragten Männer widerfuhr einmal oder mehrmals mindestens ein Akt körperlicher Gewalt durch die aktuelle oder letzte Partnerin. Mehrheitlich handelte es sich um Vorfälle, bei denen die Männer wütend weggeschubst, leicht geohrfeigt, gebissen oder gekratzt, sodass es weh tat, schmerzhaft getreten, gestossen oder hart angefasst wurden oder die Partnerin hat etwas nach ihnen geworfen, das verletzen könnte. Ungefähr 5% gaben an, mindestens einmal eine Verletzung erlitten zu haben. Keiner dieser Männer hat die Polizei gerufen. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 4

5 Von psychischer Gewalt in Lebensgemeinschaften wird wesentlich häufiger berichtet als von physischer Gewalt. Insbesondere ist das Vorkommen sozialer Kontrolle durch die Partnerin hoch. Jeder fünfte Mann gab an, seine Partnerin sei eifersüchtig und unterbinde seinen Kontakt zu anderen Personen. Jeder sechste fühlte sich kontrolliert. 5. Studie Männer die ewigen Gewalttäter? Gewalt von und gegen Männer in Deutschland Döge Peter Männer die ewigen Gewalttäter? Gewalt von und gegen Männer in Deutschland. Wiesbaden. Zusammenfassung: Fragebogengebundene Interviews mit Männern und 970 Frauen. Der Befragung wurde ein weiter Gewaltbegriff (Conflict Tactic Scale) zugrunde gelegt, der Gewalt nicht auf (sichtbare) physische Gewalt reduziert. Ein Drittel der befragten Männer und Frauen sind gewaltaktiv dies in unterschiedlichen Formen: Männer tendieren zu schwerer physischer Gewalt, Frauen zu leichter physischer und verbaler Gewalt. Für Männer und Frauen ist die Familie der zentrale Ort des Gewalterleidens. Das Gewalterleiden junger Männer wird vor allem durch die Eltern verursacht (47%). Bildung hat keinen Einfluss auf die Häufigkeit der Gewaltausübung: Auch Männer mit höherer Bildung sind überdurchschnittlich physisch gewalttätig. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Täter-Sein und Opfer-Sein: Von den Tatpersonen sind/waren 85% aller Männer und 82% aller Frauen selbst Opfer von Gewalt. 6. Studie Italien Violence and abuses against women inside and outside family ISTAT- Istituto Nazionale di Statistica Violence and abuses against women inside and outside family. Rom. Englisch oder Italienisch: Telefonische Befragung von Frauen zwischen 16 und 70 Jahren. Während ihres Lebens wurden 31,9% Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. Psychische Gewalt gegen Frauen umfasst vor allem: Isolation (46,7%), Kontrolle (40,7%) sowie finanzielle Gewalt (30,7%). 14,3% der Frauen, die in einer bestehenden Beziehung leben bzw. kürzlich in einer gelebt haben, sind mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren Partner geworden. Bezogen auf den Ex-Partner steigt dieser Prozentsatz auf 17,3%. 69,7% der Vergewaltigungen geschahen durch den Partner. Häusliche Gewalt hat schwere Folgen für die Opfer: 27,2% der Frauen wurden verletzt; in 24,1% der Fälle waren die Verletzungen so schwer, dass medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden musste. Frauen, die wiederholten Gewalthandlungen ihres Partners ausgesetzt waren, litten auch unter psychischen bzw. psychosomatischen Folgen wie Schlafstörungen, Angst, Depression, Selbstmordgedanken. Von den Frauen, die Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren Partner wurden, mussten 50% zusätzlich unter Stalking durch denselben Täter leiden. Gewalt durch den Partner findet zu 58,7% in der Wohnung des Opfers statt. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 5

6 Nur in 7% der Fälle wurde die Gewalttat des Partners bei der Polizei angezeigt. In 18,8% der Fälle handelte es sich um Stalking durch den (Ex-)Partner. In 62,4% der Fälle waren die Kinder während mindestens einer Gewalthandlung anwesend und in 22,6% waren sie häufig anwesend. 7. Studie Grossbritannien Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence Smith Kevin (Hg.), Osborne Sarah et al Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence 2010/11. Supplementary Volume 2 to Crime in England and Wales 2010/11. Smith Kevin (Hg.), Coleman Kathryn et al Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence 2009/10. Supplementary Volume 2 to Crime in England and Wales 2009/10. Ergebnisse der British Crime Survey 2009/10 und 2010/11 zu Gewalterfahrungen von psychischer oder physischer Gewalt durch Partner/-innen oder Familienmitglieder sowie sexuelle Übergriffe und Stalking an Personen im Alter zwischen 16 und 59 Jahren. Ausgewertet wurden rund Fragebögen, welche von den Befragten selbst ausgefüllt wurden. 30% der Frauen und 17% der Männer berichten von häuslicher Gewalt seit dem 16. Lebensjahr. Frauen erlebten dabei zu 23,6% nicht-sexuelle Partnerschaftsgewalt, zu 18,6% sexuelle Gewalt und zu 18,1% Stalking. Bei den Männern lagen die Erlebnisse bei 12,1%, 2,5% bzw. 9,4%. Für Frauen ist das Risiko, Opfer von Häuslicher Gewalt zu werden, besonders in jüngeren Jahren hoch: Zwischen 16 und 19 Jahren besteht das höchste Risiko, Opfer von sexueller Gewalt zu werden, und zwischen 16 und 24 ist das Risiko bezüglich Stalking und häuslicher Gewalt am höchsten. Bei Männern zeigte sich bei häuslicher Gewalt ein höheres Risiko bei jüngeren Männern, bei Stalking oder sexueller Gewalt sind keine signifikanten Unterschiede in den Altersgruppen erkennbar. Bei einer Trennung haben Frauen das höchste Risiko, durch den Ex-Partner Gewalt zu erleben: getrennt lebende Frauen 22,3% bzw. geschiedene Frauen 14,1% im Vergleich zu verheirateten Frauen 3,7% oder mit dem Partner zusammen lebenden Frauen 7%. Dieser Unterschied zeigte sich bei Männern nicht so auffällig: getrennt lebende Männer 7,6% bzw. geschiedene Männer 8,3% im Vergleich zu verheirateten Männern 2,4% oder mit der Partnerin zusammen lebenden Männer 5,3%. Frauen, die Opfer schwerer sexueller Gewalt (wie versuchte oder erfolgte Vergewaltigung) wurden, erlebten diese mehrheitlich (54%) durch den Ex-/Partner. Bei leichten Formen sexueller Gewalt (wie Exhibitionismus, sexuelle Belästigungen oder Drohungen) wurde diese mehrheitlich durch Fremde ausgeübt (60%). Bei Männern wurden die Taten mehrheitlich von Fremden oder näheren Bekannten ausgeübt (51% bzw. 45%). Sexuelle Gewalt wird zu 44% in der Wohnung des Opfers und zu 24% in jener der Tatperson ausgeübt. Stalking erleben Frauen ebenso wie Männer zu ungefähr gleichen Teilen von Ex-/Partner/-innen (42% bzw. 35%), von anderen Bekannten wie Freunden und Freundinnen, Kollegen und Kolleginnen oder Dates (34% bzw. 39%) oder von Fremden (33% bzw. 34%). Am häufigsten berichteten die Betroffenen von unerwünschten Briefen, Mails, SMS oder Karten (50%), von obszönen, bedrohlichen oder belästigenden Anrufen sowie Anrufen, bei denen nichts gesagt wurde (35%). 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 6

7 8. Studie Belgien Emotional, Physical and Sexual Abuse The Experience of Women and Men Pieters Jérôme, Italiano Patrick et al Emotional, Physical and Sexual Abuse The Experience of Women and Men. Institute for the Equality of Women and Men (Hg.). Liège. Studie zu Gewalterfahrungen, insbesondere zu häuslicher Gewalt, mit Antworten auf einen Fragebogen durch Personen zwischen 18 und 75 Jahren. Zahlen zu erlebter Gewalt durch den/die Partner/-in oder Ex-Partner/-in innerhalb der letzten 12 Monate. 12,5% der Befragten berichten von zumindest einem Gewaltvorfall (jede Form von Gewalt); 14,9% der Frauen und 10,5% der Männer. Partnergewalt gegen Frauen ist gekennzeichnet durch einen höheren Anteil von schwerer und sehr schwerer Gewalt (je 5%), während bei den Männern dieser Anteil bei 3,4% für schwere Gewalt rsp. bei 1,7% für sehr schwere Gewalt liegt. Partnergewalt gegen Männer ist gekennzeichnet durch einen höheren Anteil an leichter Gewalt (5,3%), während dieser Anteil bei den Frauen bei 4,7% liegt. 15,7% der Frauen gaben an, durch die Gewalthandlung verletzt worden zu sein, bei den Männern trifft dies auf einen Anteil von 1,1% zu. 12,2% der Frauen und 9,3% der Männer wurden Opfer einer Gewalthandlung durch den/die aktuelle Partner/-in. Gewalt bei einer Trennung innerhalb der letzten 12 Monate haben 18,2% der Frauen (davon 9,1% sehr schwere Gewalt) und 5,6% der Männer (ausschliesslich leichte Gewalt) erfahren. Die Gewaltsituation dauerte in 90,2% der Fälle weniger als ein Jahr. In mehr als 40% der Fälle von Partnergewalt hat zumindest ein Kind die Gewalthandlung beobachtet. In 48,8% der Fälle schwerer Gewalt und in 43,2% der Fälle sehr schwerer Gewalt hat zumindest ein Kind diese Gewalt gehört oder gesehen. Kinder sind bei Gewaltvorfällen zwischen Ex-Partner/-innen einem grösseren Risiko ausgesetzt, die Gewalt mitzuerleben (56,7%), als bei bestehenden Beziehungen zwischen den Eltern (38,4%). 9. Studie Österreich Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld Österreichisches Institut für Familienforschung (Hg.) Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld. Österreichische Prävalenzstudie zur Gewalt an Frauen und Männern. Wien. Kurzfassung Langfassung Geschlechtervergleichende Prävalenzstudie durch Befragung mittels Fragebogen von Personen im Alter von 16 bis 60 Jahren (davon Frauen und Männer), die sich in eine Face-to-Face (1 036 Personen) und eine online-befragte Gruppe (1 298 Personen) aufteilten. Zusätzliche Erfragung der Einstufung einer Gewalthandlung (als bedrohlich oder angstmachend empfunden und bezüglich der Schwere und der Folgen eines Übergriffs). In der Kindheit (bis zum 16. Lebensjahr) haben drei Viertel der Befragten psychische und/oder körperliche Gewalt erlebt. Frauen und Männer waren fast gleich stark von diesen Gewaltformen betroffen. Sexuelle Übergriffe in der Kindheit haben Frauen häufiger erlebt als Männer (27,7% zu 12%). 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 7

8 Psychische und körperliche Gewalterlebnisse in der Kindheit treten häufig gemeinsam auf (Frauen: 38,7% und Männer 51,5%). Im Erwachsenenleben sind Frauen (85,6%) und Männer (78,4%) am häufigsten von psychischen Gewaltübergriffen betroffen (d.h. Beleidigungen, Einschüchterungen, Abwertungen, Bedrohungen, Verleumdungen, Mobbing o.ä.). Diese Übergriffe finden primär im Rahmen von Arbeit und Ausbildung statt. Von körperlichen Übergriffen im Erwachsenenleben berichten Frauen zu 56,8% und Männer zu 61,4%, wobei diese Erlebnisse von Frauen zu 29,6% und von Männern zu 27,9% als bedrohlich empfunden wurden. Männer erleben körperliche Übergriffe primär im öffentlichen Raum (33%), Frauen in einer Partnerschaft (29,1%) oder in der Familie (25,2%). Frauen weisen eine stärkere Viktimisierung auf als Männer. 7,3% der Frauen erleben sehr schwere Gewalt, gegenüber 1,1% der Männer. Sexuelle Belästigung haben Frauen zu 74,2% und Männer zu 27,2% erlebt, wobei diese Erlebnisse von Frauen wesentlich häufiger als bedrohlich empfunden wurden (29,7% zu 5,6%). Von sexueller Gewalt (diese reicht von intimen ungewollten Berührungen bis zu Vergewaltigung) berichten 29,5% der Frauen und 8,8% der Männer. Sexuelle Gewalt wird von Frauen etwa gleich häufig in der Partnerschaft (10,7%), im Freundes- oder Bekanntenkreis oder an öffentlichen Orten (je 10,1%) erlebt. Männer erfahren sexuelle Gewalt primär im Freundes- und Bekanntenkreis (3,8%), an öffentlichen Orten (3,2%) oder am Arbeits- oder Ausbildungsplatz (2,4%). B. Gewalt in gleichgeschlechtlichen Paarbeziehungen 1. Studie Gewalt gegen Lesben und häusliche Gewalt in lesbischen Zusammenhängen Ohms Constance Gewalt gegen Lesben und häusliche Gewalt in lesbischen Zusammenhängen Auswertung der Erhebungsbögen der Lesbenberatungsstellen und Lesbentelefone ausgewertete Fragebögen von homosexuellen Frauen betrafen in 100 Fällen den Bereich der häuslichen Gewalt. In 66 Fällen ging die Gewalt durch die Ex-/Partnerin aus, in 14 Fällen durch männliche Ex-Partner und in 20 Fällen handelte es sich um Gewalt aus der Herkunftsfamilie. Partnerschaftsgewalt manifestierte sich meistens in körperlichen Übergriffen, verknüpft mit psychischer Gewalt, Stalking oder sexualisierter Gewalt. Fast alle Übergriffe fanden in der eigenen oder gemeinsamen Wohnung statt. In 28 Fällen ging die Gewalt durch die Ex-Partnerinnen der betroffenen Frau oder die Ex-Partnerinnen der gegenwärtigen Lebensgefährtin aus. Stalking der Ex-Partnerinnen nimmt gemäss dieser Analyse bei Trennungen stark zu. Im Regelfall ist dies mit einer Kombination aus körperlicher und psychischer Gewalt verbunden. Übergriffe durch männliche Ex-Partner stellten sich als ein spezifisches Phänomen heraus: 10 der 14 geschilderten Vorfälle ereigneten sich im ländlichen Raum. Am häufigsten wurde psychische Gewalt ausgeübt, gefolgt von sexualisierter Gewalt, körperlichen Übergriffen und Stalking. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 8

9 2. Studie Comparing Domestic Abuse in Same Sex and Heterosexual Relationships Donovan Catherine, Hester Marianne et al Comparing Domestic Abuse in Same Sex and Heterosexual Relationships. University of Sunderland and University of Bristol. Bristol. Studie mit 746 beantworteten Fragebögen zu Partnerschaftsgewalt in homosexuellen Beziehungen. Fünf focus groups wurden ausgewählt, um Unterschiede zwischen Alter und Ethnizität erkennen zu können (21 Personen). Ergänzend wurden 67 Interviews mit homo-, hetero- und bisexuellen Personen durchgeführt, um eventuelle Unterschiede in deren Erfahrungen mit Partnerschaftsgewalt identifizieren zu können. 60,5% der Fragebögen wurden von Frauen beantwortet. 69,6% der Frauen bezeichneten sich als lesbisch, 76,4% der Männer als schwul. Mehr Frauen als Männer definierten sich selbst als bisexuell. Die meisten Antworten kamen von Personen zwischen 16 und 54 Jahren (insgesamt nahmen Personen zwischen unter 16 Jahren und 69 Jahren an der Befragung teil). Die Mehrheit der befragten Personen befand sich in den letzten 12 Monaten in einer Beziehung (86,5%), 70,5% waren im Zeitpunkt der Befragung in einer Beziehung. Mehr als ein Drittel hat bereits häusliche Gewalt in einer homosexuellen Beziehung erlebt (38,4%). Frauen zu 40,1% und Männer zu 35,2%. Mehr als drei Viertel der Befragten hatten zumindest einmal eine Form von psychischer Gewalt erlebt, Frauen und Männer zu gleichen Teilen. Körperliche Gewalt wurde von 40,1% beschrieben und sexualisierte Gewalt von 40,5%. Von sexualisierter Gewalt waren Männer häufiger betroffen als Frauen. Die Studie kam zum Schluss, dass häusliche Gewalt in homosexuellen Beziehungen ein nicht zu unterschätzendes Phänomen darstelle. Häufig werde häusliche Gewalt nicht als solche erkannt, möglicherweise weil sie sich meistens als psychische und sexualisierte, aber seltener als physische Gewalt manifestiert. Sexualität werde von Frauen in homosexuellen Beziehungen häufig zur Kontrolle der Partnerin eingesetzt. Ähnlichkeiten zwischen Gewalt in homo- und heterosexuellen Beziehungen zeigten sich insbesondere im häufigen Auftreten von Trennungsgewalt und dem Alter der Betroffenen. Unterschiede bestehen vor allem im Anzeigeverhalten: Häusliche Gewalt in homosexuellen Beziehungen wird seltener gemeldet. 3. Studie Prevalence of domestic violence among lesbians & gay men Henderson Laurie Prevalence of domestic violence among lesbians & gay men. University of Portsmouth, London. Anonymer Fragebogen zum Selbstausfüllen, der von homosexuellen Frauen und homosexuellen Männern beantwortet wurde. Das Alter der Befragten lag zwischen 14 und 79 Jahren, wobei die Frauen im Durchschnitt 30 und die Männer 34 Jahre alt waren. 86,9% der Frauen und 94,1% der Männer haben in den letzten Jahren nur homosexuellen Beziehungen geführt. Frauen führten dabei mehr länger dauernde Beziehungen als Männer. Fast ein Viertel der Frauen und fast ein Drittel der Männer hat zumindest einmal Gewalt in einer Beziehung erlebt. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 9

10 Die Unterschiede in der erlebten Gewalt sind zwischen Frauen und Männern marginal. Hauptsächlich wurde von psychischer Gewalt berichtet. Die Betroffenen erlebten unterschiedliche Formen von psychischer Gewalt: Beschimpfungen (Frauen 58,6%, Männer 60,8%), Isolation von Freunden und Familie (Frauen 40,4%, Männer 41,3%9) und kontrollierendes Verhalten (Frauen 35,5%, Männer 34,7%). Auch diese Befragung zeigt, dass Personen in homosexuellen Beziehungen nur selten zur Polizei gehen (Frauen 13,1%, Männer 18,8%). C. Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen Studie Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland Fakultät für Gesundheitswissenschaften/IFF. (2011). Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland. Bielefeld. Repräsentative Befragung mittels strukturiertem Fragebogen von Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren, die eine starke, dauerhafte Beeinträchtigung und Behinderung haben. Im Vergleich mit der unter Punkt A1 erwähnten Studie des BMFSFJ aus dem Jahr 2004 sind Frauen mit Behinderung im Verlauf ihres Lebens deutlich häufiger allen Formen von Gewalt ausgesetzt als Frauen ohne Behinderung. Am höchsten belastet sind Frauen mit psychischen Erkrankungen. Frauen mit Behinderung sind 2 bis 3mal häufiger sexuellem Missbrauch in Kindheit und Jugend ausgesetzt als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt. Jede dritte bis vierte Frau erlebte sexuelle Übergriffe in Kindheit und Jugend durch Erwachsene, Kinder oder andere Jugendliche. Im Erwachsenenleben hat mehr als jede dritte bis fünfte Frau erzwungene sexuelle Handlungen erlebt (21-43%). Damit sind Frauen mit Behinderung auch im Erwachsenenleben 2 bis 3mal häufiger von sexueller Gewalt betroffen als Frauen ohne Behinderung. Frauen mit Behinderung erfahren zu 68-90% psychische Gewalt, je nachdem ob sie in Haushalten oder in Einrichtungen leben (im Gegensatz zu 45% der Frauen ohne Behinderung). Auch in Bezug auf das Erleben körperlicher Gewalt sind Frauen mit Behinderung deutlich stärker betroffen als Frauen ohne Behinderung: 58-75% zu 35%. Vielfach sind die körperlichen Übergriffe auch schwerer und bedrohlicher. Tatpersonen sind ebenso wie bei Frauen ohne Behinderung überwiegend Personen aus dem unmittelbaren sozialen Nahraum von Partnerschaft und Familie. Bei Frauen, die in Einrichtungen leben, sind auch andere Bewohner/-innen, Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen oder das Personal gewaltausübende Personen. Frauen mit Behinderung sind auch stark von Diskriminierung und struktureller Gewalt betroffen. So fühlten sich 32-42% der Frauen, die in Einrichtungen leben, in ihrer Freiheit eingeschränkt % der in Haushalten lebenden Frauen wurden angestarrt oder ungefragt geduzt, 46% beschimpft und 31-41% ungefragt oder unangenehm angefasst. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 10

11 D. Quellen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Gewalt gegen Männer. Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland Ergebnisse der Pilotstudie. Berlin. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland. Berlin. Bureau of Justice Statistics National Crime Victimization Survey Catalano Shannan, Bureau of Justice Statistics (Hg.) Intimate Partner Violence in the United States. Döge Peter Männer die ewigen Gewalttäter? Gewalt von und gegen Männer in Deutschland. Wiesbaden. Zusammenfassung: Donovan Catherine, Hester Marianne et al Comparing Domestic Abuse in Same Sex and Heterosexual Relationships. University of Sunderland and University of Bristol. Bristol. European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) Violence against women: an EU-wide survey. Fakultät für Gesundheitswissenschaften/IFF. (2011). Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland. Bielefeld. Henderson Laurie Prevalence of domestic violence among lesbians & gay men. University of Portsmouth, London. ISTAT- Istituto Nazionale di Statistica Violence and abuses against women inside and outside family. Rom. englisch: italienisch: Ohms Constance Gewalt gegen Lesben und häusliche Gewalt in lesbischen Zusammenhängen- Auswertung der Erhebungsbögen der Lesbenberatungsstellen und Lesbentelefone. Österreichisches Institut fur Familienforschung (Hg.) Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld. Österreichische Prävalenzstudie zur Gewalt an Frauen und Männern. Wien. Kurzfassung: Executive Summary.pdf Langfassung: Pieters Jérôme, Italiano Patrick et al Emotional, Physical and Sexual Abuse The Experience of Women and Men. Institute for the Equality of Women and Men (Hg.). Liège. - Dark number_eng_tcm pdf Smith Kevin (Hg.), Osborne Sarah et al Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence 2010/11. Supplementary Volume 2 to Crime in England and Wales 2010/ Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 11

12 Smith Kevin (Hg.), Coleman Kathryn et al Homicides, Firearm Offences and Intimate Violence 2009/10. Supplementary Volume 2 to Crime in England and Wales 2009/10. World Health Organization (WHO). Global and regional estimates of violence against women: prevalence and health effects of intimate partner violence and non-partner sexual violence Auf unserer Webseite Häusliche Gewalt Informationsblätter finden Sie weitere Informationsblätter zu verschiedenen Aspekten des Themas häusliche Gewalt. In der öffentlichen Fachbibliothek und Dokumentationsstelle des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann finden Sie rund 8000 Publikationen zu Gewalt- und Gleichstellungsthemen: Sachbücher, Fachzeitschriften, wissenschaftliche Zeitschriften sowie nicht veröffentlichte Texte (graue Literatur): Dokumentation Dokumentationsstelle. 10 Internationale Zahlen zu Häuslicher Gewalt 12

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