Außerinsolvenzliche Restrukturierung

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1 Außerinsolvenzliche Restrukturierung Szenarien und Mittel der Restrukturierung - Ein Überblick - Stand: 04. November 2010 Wolfgang Zenker

2 Übersicht I. Unternehmenskrise Stadien und Indikatoren II. Organpflichten in der Kapitalgesellscha= III. Sanierungskonzepte IV. ZeiAenster und Prioritäten V. Insolvenz als OpEon (?) VI. Wiederherstellung/Sicherung der Liquidität VII. Entlastung der Bilanz VIII. leistungswirtscha=liche Maßnahmen IX. Informelle bzw. gerichtliche Restrukturierungsverfahren?

3 Unternehmenskrise - Stadien I. klassisch: 1. Strategiekrise (rückläufiges Betriebsergebnis) 2. Ergebniskrise (Jahresfehlbeträge) 3. Liquiditätskrise (Liquiditätsprobleme) 4. Insolvenz II. IDW S 6: 1. Stakeholderkrise 2. Strategische Krise 3. Produkt- und Absatzkrise 4. Erfolgskrise 5. Liquiditätskrise 6. Insolvenzreife

4 Unternehmenskrise - Indikatoren I. Markt- und Branchenumfeld II. schlechte Au=ragssituaEon, Abwanderung (Kunden / AN) III. operaeve Indikatoren wie Sonderfrachten IV. buchhalterische/bilanzielle Kennzahlen / RaEng 1. Umsatz- /Gewinnrückgang 2. Sinken der Eigenkapitalquote 3. Verbrauch des Eigenkapitals / bilanzielle Überschuldung V. fehlende Liquidität / Kreditwürdigkeit (Banken / Lieferanten)

5 Organpflichten (Kapitalges.) I. Überwachungs- und Berichtspflichten (in Krisen intensiviert und verdichtet Selbstprüfung ) II. Buchführungspflicht III. Einrichtung von Frühwarnsystemen (vgl. 91 II AktG) IV. Einberufung von Gester.- /Hauptversammlung bei Verlust der Häl=e des Stammkapitals ( 49 III GmbHG, 92 I AktG) V. Pflicht zur Restrukturierung 1. Beteiligung von Gesellscha=ern / Aufsichtsrat? 2. Ha=ung? VI. Zahlungsverbot bei Insolvenzreife ( 64 GmbHG, 92 II AktG) VII. Pflicht zum Insolvenzantrag, 15a InsO

6 Sanierungskonzept I. o= mit externem Sachverstand erstellt 1. zb UBs/WPs/StBs/ggf. RAe Sanierungsberater 2. wird teilweise von Kreditgebern verlangt 3. vgl. jetzt auch 270b DiskE- ESUG II. Bestandsaufnahme und Analyse der Probleme mit einem Vorschlag von Maßnahmen zur KrisenbewälEgung und einer Prognose (o= szenarienbasiert) III. Ziel: nachhalege wirtscha=liche Gesundung (ggf. mit Markt- und Renditefähigkeit), idr unter Vermeidung der Insolvenz IV. Standard zb IDW S 6 (Krystek/Klein, DB 2010, 1769/1837; Brömmekamp/Radner, InsVZ 2010, 152; vgl. auch Weitzmann, InsVZ 2010, 111)

7 ZeiAenster und Prioritäten I. o= wird erst in der Liquiditätskrise oder bei Vorliegen eines Insolvenzgrundes überhaupt an Restrukturierung gedacht II. Insolvenzantragspflicht gebietet dann Sofortmaßnahmen zur Ausräumung/Verhinderung des Eröffnungsgrundes: 1. Liquiditätsplanung / Fortbestehensprognose 2. Liquiditätsmaßnahmen 3. derzeieger Überschuldungsbegriff begünsegt Ausräumen des Eröffnungsgrundes III. IDW S 6 sieht stadiengerechte Sanierung vor

8 Insolvenz als OpEon (?) I. IDW S 6 sieht vor, dass bei fortgeschritener Krise auch ein Insolvenzszenario zu betrachten und der außerinsolvenzlichen Restrukturierung vergleichend gegenüberzustellen ist II. Vorteil: spezifische insolvenzrechtliche Instrumente ( 103ff., 129ff., 217ff. InsO mit Mehrheitsentscheidung etc.) III. Nachteil: Stellung am Markt, SEgma der Insolvenz, Kontroll- und ggf. Jobverlust, ungewisser Ausgang idr nicht gewollt IV. Ausblick: Insolvenz soll für Restrukturierungsversuche atrakever ausgestaltet werden (Eigenverwaltung, Auswahl des Insolvenzverwalters, Abbau von Störpotenzial s. PräsentaEon vom ) fraglich aber, ob das nennenswerte Effekte haben wird

9 Wiederherstellung/Sicherung der Liquidität I. StandsElls /Moratorium bzw. Stundungen II. ProlongaEonen / Aussetzung der Tilgung III. Erweiterung von Kreditlinien, Brückenkredite, etc. IV. Vorschusszahlungen interessierter Abnehmer V. Verbesserung des Forderungsmanagements / Factoring VI. Reduzierung der Lagerbestände VII. Verkauf von Anlagevermögen (ggf. sale and lease back) Probleme: - neue Sicherheiten für Kreditgeschä=e? ggf. Sicherheitenpool - Sitenwidrigkeit von Sanierungskrediten? - Anfechtbarkeit? - Gesellscha=erfinanzierung?

10 Entlastung der Bilanz I. bilanzielle Überschuldung bedeutet bei posiever ForAührungsprognose kein unmitelbares Insolvenzrisiko, BeseiEgung dennoch idr sinnvoll II. Verzicht/Erlass durch Gläubiger III. Kapitalerhöhung gegen Einlagen ggf. mit Forderungen als Sacheinlage (debt- equity- swap) ggf. mezzanine- Finanzierung IV. Rangrücktrit von Gläubigern V. Aufdeckung/Realisierung seller Reserven Probleme: - Anfechtbarkeit? (insbes. bei Verzicht gg. Zahlung des Rests) - Besteuerung?

11 leistungswirtscha=liche Maßnahmen hier kommt naturgemäß eine Vielzahl verschiedener, auf den Einzelfall zuzuschneidender Maßnahmen in Betracht Beispiele: Abbau bzw. Auvau von ProdukEonsstäten, Verlagerung Zentralisierung bzw. Dezentralisierung von Verwaltung und Service outsourcing bzw. insourcing Kostenreduzierung durch Verbesserung von ProdukEonsabläufen, Modularisierung, Einkaufs- und LageropEmierung Analyse und OpEmierung (Verschlankung) der Produktpalete KonzentraEon aufs Kerngeschä= bzw. horizontale oder verekale Ausweitung zur Nutzung von Überkapazitäten/Synergien KonzentraEon auf einzelne Märkte oder Eröffnung neuer Märkte PR- Maßnahmen Vertragsmanagement / Preisgestaltung im Verkauf

12 informelle bzw. gerichtliche Restrukturierungsverfahren? teilweise exiseeren bereits Programme zur Unterstützung und Begleitung von Restrukturierungen KUNST in Sachsen, allerdings für die Insolvenz Runde Tische von KfW und Kammern Liquiditäts- /Konsolidierungsfonds der IBB gerichtliches Restrukturierungsverfahren? Chancen: ModeraEon und professionelle Aufsicht, ggf. auch zwangsweises Moratorium und Mehrheitsentscheid Bedenken: Übersanierung / - regulierung, AbsEmmungsprobleme, Kosten, Verzögerungspotenzial, Verfassungsrecht (Eingriffe?) Fragen: Auslöser, Beteiligung, Verwalter, DiskreEon, Beschleunigung, Eingriffsbefugnisse, Mehrheiten, Kosten

I. II. I. II. III. IV. I. II. III. I. II. III. IV. I. II. III. IV. V. I. II. III. IV. V. VI. I. II. I. II. III. I. II. I. II. I. II. I. II. III. I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII.

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