Zahltag. Finanz- und Wirtschaftskrise und ökonomische Prinzipien. von Ferry Stocker. 2. aktual. u. wes. erw. Aufl. Facultas 2010

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zahltag. Finanz- und Wirtschaftskrise und ökonomische Prinzipien. von Ferry Stocker. 2. aktual. u. wes. erw. Aufl. Facultas 2010"

Transkript

1 Zahltag Finanz- und Wirtschaftskrise und ökonomische Prinzipien von Ferry Stocker 2. aktual. u. wes. erw. Aufl. Facultas 2010 Verlag C.H. Beck im Internet: ISBN Zu Inhaltsverzeichnis schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG

2 Wer s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er s klar sagen kann. Sir Karl Popper 1 Zwei simple Fragen zur Komplexität der Finanzkrise Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist in der Tat komplex. Auch die meisten Experten wurden von dieser Krise und ihren Dimensionen völlig überrascht und sind sich oft uneins. Wie soll da Otto Normalverbraucher noch durchblicken? Das scheint ein ganz allgemeines Charakteristikum der Volkswirtschaftslehre zu sein: Die Zusammenhänge erscheinen äußerst komplex und sie sind es auch. Und doch: Hat man sie einmal durchschaut, dann erscheinen sie äußerst klar und simpel! Und so ist es auch bei der Finanzkrise und ihren Ursachen. Zwei simple Fragen und ihre Beantwortung können die Komplexität der Finanzkrise sehr stark reduzieren und Sie leicht erkennen lassen, was zu dieser Krise geführt hat. 1.1 Die Logik des Carry Trades Zur ersten Frage, die auf den ersten Blick hypothetisch erscheint, es aber nicht ist: 1. Was würden Sie tun, wenn man Ihnen zinsenloses Geld, also einen zinsenlosen Kredit, anbietet? Denken Sie einmal einen Moment lang darüber nach! Wie viel würden Sie nehmen? Man muss nicht lange nachdenken, um die richtige Antwort auf diese Frage geben zu können! Soviel man eben nur bekommen kann denn selbst, wenn man das Geld nur zu einem Prozent oder gar nur zu einem halben Prozent an - legen könnte, so wären das bei 1 Mio. immerhin , oder 5.000, einfach verdientes Geld im Jahr. In den vergangenen Jahren, in den goldenen Jahren vor dem Ausbruch der Finanzkrise, war es sehr leicht, Geld, Kredit zu bekommen. Zwar nicht zinsenlos, aber zu sehr geringen Zinsen. Das galt für kleine und große Kreditnehmer gleichermaßen: Wie beliebt war es, insbesondere in Österreich, mit einem fast zinsenlosen Yen- oder Schweizer Franken-Kredit seinen Hausbau zu finanzieren! Und was Hunderttausende Hausbauer machten, das machten natürlich Finanzexperten und Spekulanten freilich im großen, im extrem großen Stil. Was beide, der kleine Hausbauer und der große Immobilienspekulant oder Investor, machten, nennt man Carry Trade, in Bezug auf den japanischen Yen, den Yen-Carry-Trade. Man nahm also das billige Geld, den billigen Kredit, 13

3 soviel man eben bekommen konnte. Das war zwar nicht völlig zinsenlos, aber und das war ein Charakteristikum der Jahre vor dem Ausbruch der Finanzkrise zu sehr günstigen Konditionen möglich. Wenn man es nur geringfügig höher um wenige Basispunkte (ein Basispunkt ist ein 100stel eines Prozentpunkts) höher anlegen konnte Dann aber gilt: Je mehr Kredit man aufnimmt, je größere Volumina man bewegt, desto lukrativer wird es. Es war damit der Anreiz gegeben, möglichst große Summen zu bewegen: Wenn man statt 1 Mio. das Spielchen mit 100 Mio. spielen und die 100 Mio. bloß um 80 Basispunkte (= 0,8 %) höher anlegen kann als man darauf Zinsen bezahlt, dann macht das schon ,. Wie gesagt, in den Jahren vor dem Ausbruch der Finanzkrise war Geld, also Kredit, sehr leicht zu bekommen und so begannen sich viele Akteure, vor allem Banken immer mehr zu verschulden. Man nennt diese Logik, durch Aufnahme von Schulden (Fremdkapital) die Rendite auf das Eigenkapital zu erhöhen, Leverage bzw. den Leverage-Effekt. 1 Die Verschuldung kann also die Rendite des Eigenkapitals deutlich erhöhen, ist aber auch riskant, wie riskant, hat man durch den Ausbruch der Finanzkrise gesehen und wird gleich noch genauer erklärt werden. 1.2 Existenzielle Gefährdung? Und nun zur zweiten Frage: 2. Unter welcher Bedingung sind Sie persönlich durch die Finanzkrise, durch einen abrupten und drastischen Verfall der Preise von Vermögensgütern ( assets ), existentiell gefährdet? Der Wert Ihrer Veranlagungen, Ihres Depots ist im Zuge der Finanzkrise mit Sicherheit gefallen vielleicht auf die Hälfte oder gar auf noch weniger! Die globalen Verluste durch die Kurseinbrüche auf den Weltbörsen werden für das Jahr 2008 auf unvorstellbare US-$ Mrd. geschätzt dagegen nehmen sich die Verluste bei Hypothekenkrediten fragwürdiger Schuldner in den USA, die sogenannten Subprime-Verluste, in Höhe von US-$ Mrd. relativ bescheiden aus. 2 Wenn also Ihre Finanzveranlagungen nur mehr die Hälfte ihres ursprüng - lichen Wertes ausmachen, dann ist das ein großer Verlust, keine Frage! Aber eine existenzielle Bedrohung für Sie persönlich? Nehmen wir an, dass der Wert Ihres Hauses dramatisch gefallen sei vielleicht um 30 %, vielleicht gar um 50 %. Ein 1 Die Begriffe Leverage und Leverage-Effekt sind auch im deutschen Sprachraum sehr gebräuchlich. Im Deutschen heißt das etwas altbacken Hebelwirkung bzw. spricht man vom Hebel bzw. auch vom Kredithebel. 2 Siehe International Monetary Fund 2009a. 14

4 großer Verlust! Aber eine existenzielle Bedrohung? Nein! Wenn Sie nicht verkaufen müssen, wenn Sie zuwarten können, wer weiß, vielleicht erholen sich die Immobilienpreise wieder? Wenn Sie aber Vermögensgüter, z.b. Aktien auf Kredit gekauft haben, oder Ihr Haus mit einem Kredit finanziert haben, der jetzt höher ist als der Marktwert Ihres Hauses, dann haben Sie ein ernstes Problem. Sind die Vermögensgüter im Wert drastisch gefallen, so schmelzen im Fall einer Kredit - finanzierung auch die Sicherheiten für Ihre Kredite weg. Sie sind nur dann existenziell von einem starken Verfall der Preise von Vermögensgütern betroffen, wenn Sie diese (übermäßig) mit Kredit finanziert haben. Haben Sie Aktien mit einem Teil Ihrer Ersparnisse gekauft, so haben Sie infolge des Fallens der Aktienkurse einen Verlust gemacht. Nicht sehr erfreulich! Aber das bedroht Sie in aller Regel nicht in Ihrer Existenz. 3 Haben Sie aber für den Kauf der Aktien Kredite aufgenommen (weil das so günstig war und ja jeder dieses Geschäft, diese Art von Carry Trade, gemacht hat), dann haben Sie ein ernsthaftes Problem dann sind Sie in der Tat existenziell bedroht. Haben Sie Ihr Haus übermäßig mit Krediten finanziert und belastet, so kommt es jetzt nur darauf an, dass Sie imstande sind und bleiben, diesen Kredit ordnungsgemäß zu bedienen, d.h. zumindest die Zinsen zu bezahlen. Dann sollte die Bank still halten, auch wenn der Wert Ihres Hauses unter dem des aufgenommenen Kredits liegt. Andernfalls sind Sie so gut wie erledigt. Denn wenn die Bank, der Kreditgeber, angesichts der Verschlechterung Ihrer Lage den Kredit nicht verlängert oder fällig stellt, dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Vermögensgüter zu verkaufen und mit dem Erlös den Kredit abzudecken. Aber was passiert, wenn der Erlös dazu bei weitem nicht ausreicht oder sich das Haus überhaupt nicht verkaufen lässt, weil so viele in ähnlicher Lage sind wie Sie und Vermögensgüter verkaufen müssen, um Schulden abzubauen? Schulden abbauen nennt man Deleveraging. Das mag im Einzelfall gelingen, ist indes im Aggregat schwer bis unmöglich: Denn wenn alle ihre Schulden abbauen wollen und damit alle Vermögensgüter verkaufen wollen, dann fallen die Preise der Vermögensgüter. Und sie fallen sehr stark! Der Erlös deckt dann nur mehr einen Teil der Kredite Dann ist s vorbei! Möglicherweise nicht nur mit Ihnen und anderen, die ebenso auf Schulden Vermögensgüter gekauft haben (in der Erwartung freilich, dass diese immer weiter steigen), sondern auch mit anderen, die im Sog Ihres Zusammenbruchs Gefahr laufen, mitgerissen zu werden. Das kann die Bank sein, die Ihnen und vielen anderen den Kredit gegeben hat, schlussendlich die Einleger der Bank, die gehört haben, dass die Bank viele faule Kredite ausstehen hat. Die Bank, bei der wir unsere Ersparnisse haben, ist in Schwierigkeiten? Da wollen wir doch sicherheitshalber unsere Einlagen zurück und heben sie ab. Ein 3 Selbst wenn umfangreicher Aktienbesitz Teil der Pensionsvorsorge ist, so ist eben nur ein Teil der Vorsorge im Wert gefallen. Und schließlich können sich ja auch die Aktienkurse wieder erholen. 15

5 Bank Run droht. Die Bank kann aber allen Einlegern ihr Geld nicht zurückgeben, weil sie das Geld nicht hat. Sie hat das Geld ja verliehen und nur einen Teil, einen geringen Teil der Einlagen als Liquiditätsreserve verfügbar. Ein Run auf die Bank, auf jede Bank, muss zu ihrer Zahlungsunfähigkeit, zur Illiquidität, führen möglicherweise das Ende dieser Bank und vielleicht auch noch anderer Banken, die mit dieser pleitegegangenen Bank in Geschäftsbeziehung standen. Zusammengefasst: Gibt es die Möglichkeit, günstig Kredit zu bekommen, also Geld aufzunehmen, so werden viele diese Möglichkeit nutzen, sie werden ihre Verschuldung erhöhen. Insoweit es ihnen gelingt, durch die Veranlagung des aufgenommenen Geldes einen höheren Ertrag zu erwirtschaften, nutzen sie den Leverage-Effekt, der die Rendite, also die Verzinsung des Eigenkapitals deutlich erhöhen kann. Das gilt für Hausbauer im Kleinen wie für Finanzanleger und Spekulanten im Großen. Freilich, es gibt zwei Risiken: Nämlich, dass die günstige Finanzierungsquelle unvermutet austrocknet 4, es also nicht mehr so leicht ist, Kredit zu bekommen und die Kreditzinsen steigen; und andererseits, dass der Ertrag der Veranlagung fällt bzw. ausbleibt und damit auch der Wert des Vermögensgutes fällt. Dann gibt es saftige Verluste. Verluste zu tragen ist eine Aufgabe des Eigenkapitals. Nur, davon hat man, wenn man sich stark verschuldet hat, eben sehr bzw. zu wenig. Sobald die Verluste das Eigenkapital aufgezehrt haben, ist man insolvent, überschuldet. Das versucht man freilich tunlichst zu vermeiden. Man versucht in dieser Situation, Schulden abzubauen die Leverage zu reduzieren. Dementsprechend heißt das auch Deleveraging. Man verkauft also schnell die Veranlagungen, die Assets, die man mit den Krediten angeschafft hat. Man verkauft also zum Beispiel schnell Aktien oder Häuser. Man nennt dies Notverkauf fire sale. In dieser misslichen Lage sind aber mehr und mehr Anleger, die alle ihre Anlagen verkaufen wollen. Die Konsequenz ist evident: Die Preise der Anlagen, von Aktien und Häusern zum Beispiel, verfallen, verfallen immer schneller. Der Versuch, die Leverage abzubauen, das Deleveraging, scheitert, ja dreht sich ins Gegenteil um, denn der Wert der Veranlagungen fällt und fällt, die Kredite, die man seinerzeit aufgenommen hat, um diese Anlagegüter zu kaufen, bleiben aber in ihrer Höhe unverändert: Die Verschuldung explodiert, die Schulden übersteigen den Wert der Vermögensgüter, die Insolvenz, die Pleite ist da. 4 Gerade Banken haben sich jahrelang am Geldmarkt kurzfristig finanziert, eben weil das so günstig war und das aufgenommene Geld längerfristig angelegt. Sie haben also vor allem auch diesen speziellen Carry Trade zwischen kurzfristigen Krediten und langfristigen Veranlagungen betrieben. Im Zuge der Finanzkrise wurde die Refinanzierung am Geldmarkt plötzlich unmöglich und die Banken standen vor enormen Liquiditätsproblemen. 16

6 Die Banken handelten also nicht vorsätzlich, wohl aber basierte ihr Tun auf Ignoranz und Nachahmung temporär erfolgreicher Verhaltensweisen anderer, wie sie im Wirtschaftsleben, ja im Leben überhaupt, üblich sind. Hans-Werner Sinn 2 Zwei menschliche Schwächen als Stärken der Finanzkrise Die beiden einfachen Fragen und deren Beantwortung erklären sehr gut, wie es zur Finanzkrise kam: Billiges Geld verlockte viele dazu, zu viel Schulden zu machen, den viel versprechenden Leverage-Effekt zu nutzen. Solange die günstigen Finanzierungen verfügbar sind und solange die Preise der damit angeschafften Vermögensgüter steigen und steigen, ist das eine idiotensichere Form, um rasch zu Geld, zu viel Geld zu kommen. 5 Freilich, wie erwähnt, nicht ohne Risiko. Zwei menschliche Schwächen kommen noch hinzu und haben (auch) in der Finanzkrise eine große Rolle gespielt: 1. Die eine Schwäche ist die Macht der Gewohnheit: Mit der Zeit kann uns etwas so vertraut, also richtig bzw. normal erscheinen, sodass das größte Unrecht nicht mehr als Unrecht, die größte Amoralität nicht mehr amoralisch und der größte Widersinn nicht mehr unlogisch erscheinen. Beispiel gefällig? Dass Preise, insbesondere die von Vermögensgütern, immer und immer weiter steigen müssten, diese Vorstellung ist sehr weit verbreitet, doch aus ökono - mischer Sicht durch nichts zu begründen. Aber die Aktienkurse steigen und steigen, sie steigen seit Jahren, ebenso wie die Immobilienpreise, und das seit Jahren. Also schließt man irrigerweise daraus, dass die Preise dieser Vermögensgüter immer nur steigen können. Und wenn man das glaubt und man beginnt es zu glauben, wenn man es über Jahre hinweg sieht, dann ist man doch dumm, wenn man da nicht mitmacht, davon nicht auch profitiert. Zum Beispiel einen Kredit aufnimmt und ein Vermögensgut erwirbt, das doch nur im Preis steigen kann. Auch diese Ansicht, eine sehr weit verbreitete Ansicht, hat schon etwas mit Faulheit des Denkens, mit einem Mangel an kritischem Denken und Hinterfragen zu tun. 2. Die zweite menschliche Schwäche ist eben gerade das: Der Mangel an eigenständigem und kritischem Denken, der sich auch in dem nahezu blinden Vertrauen in Experten zeigt. Wer selbst und gerade unter den Experten, deren Beitrag zu der Finanzkrise in der Tat beachtlich ist hat den Mut besessen, kritisch zu fragen, wie die neuen Anlageinstrumente, die Finanzmarktinnovationen in 5 Wobei es zu selbst verstärkenden Effekten kommt: Indem die günstigen Finanzierungsmöglichkeiten mehr und mehr genutzt werden, steigt auch die Nachfrage nach Vermögensgütern. Deren Preise steigen daher auch (immer stärker), was die kreditfinanzierten Aktivitäten umso rentabler macht. 17

7 Form der sogenannten strukturierten Produkte, die gleich erklärt werden, tatsächlich funktionieren? Wer hat genauer geschaut, wie die Modelle gebaut sind, wo die Risiken liegen, wo die Schwachstellen, was im worst case passieren kann? Man hat mitgetan und mitkassiert. Und man hat sich geschämt, sein Unwissen kundzutun, einfach einmal in einer Sitzung zu sagen: Ich versteh das nicht! Wer kann mir das erklären? Dafür muss man und müssen wir alle sehr teuer bezahlen und realisieren: Der König ist nackt! Zusammenfassend: Die Macht der Gewohnheit, im vorliegenden Fall die Vorstellung, dass es mit der Wirtschaft immer nur bergauf gehen kann und die Preise von Vermögensgütern immer steigen müssen, gepaart mit einem Mangel an kritischem Denken und mutigem Hinterfragen haben die überwiegende Mehrheit der Akteure, einerlei ob Anleger, (Finanz-)Manager, Politiker, Zentralbanker, Regulatoren, Aufsichtsbehörden oder Ökonomen zunehmend in einer falschen Sicherheit gewogen. 6 Diese Sicherheit hat die Akteure immer risikofreudiger, ja unvernünftig und blind gegenüber den sich aufbauenden Risiken werden lassen. Genau das hat dazu geführt, dass viele auch viele ausgewiesene Experten anderen ausgewiesenen Experten, die komplexe Finanzprodukte mit höheren Renditen angeboten haben, auf den Leim gegangen sind. Box 1: Ein einfaches Beispiel zum Leverage-Effekt Ein privater Investor, ausgestattet mit einem Eigenkapital von US-$ ,, stellt folgende Überlegung an: Er will ein Haus im Wert von US-$ , kaufen. Er nimmt also einen Kredit in Höhe von US-$ , zu einem Zinssatz von 5 % auf. Damit ist die Immobilie zu 20 % eigen- und zu 80 % fremdfinanziert. Der Leverage-Faktor beträgt hier 1 : 4, d.h. für einen Dollar Eigenkapital werden 4 Dollar Fremdkapital aufgenommen. Wenn nun der Marktpreis des Hauses während eines Jahres um 10 % auf US-$ , steigt, und der Investor die Immobilie wieder verkauft, dann hat er unter Vernachlässigung von Transaktionskosten folgenden Gewinn gemacht: Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis der Immobilie US-$ , Zinskosten (5 % von US-$ , ) US-$ , Gewinn ohne Transaktionskosten US-$ , Er hat damit sein in dieser Transaktion eingesetztes Eigenkapital in Höhe von US-$ , auf US-$ , erhöht und eine Rendite, bezogen auf das Eigenkapital, in Höhe von 30 % erwirtschaftet. Es zeigt sich, wie durch die Aufnahme von Fremdkapital die Rentabilität des Eigenkapitals deutlich erhöht werden kann. Doch dieses Spiel lässt sich weiter ausreizen. Angenommen, der Investor setzt bei dieser Transaktion nur mehr 10 % Eigenkapital, also nur mehr US-$ , pro Hauskauf ein. Mit seinem unveränderten Spielkapital (Eigenkapital) von US-$ , kann er das Geschäft mit zwei Häusern durchführen. Der Leverage-Faktor steigt auf 1 : 9, d.h. für einen Dollar Eigenkapital werden 9 Dollar Fremdkapital aufgenommen. 6 Der US-amerikanische Ökonom Robert J. Shiller spricht in diesem Zusammenhang von einer Art intellektueller Ansteckung, von social contagion of boom thinking. Siehe Shiller 2008, S

8 Pro Haus mit einem Kaufpreis in Höhe von US-$ , ergibt sich, wieder unter der Annahme eines Anstiegs der Hauspreise um 10 % folgender Gewinn: Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis der Immobilie US-$ , Zinskosten (5 % von US-$ , ) US-$ , Gewinn ohne Transaktionskosten US-$ , Diesen Gewinn in Höhe von US-$ , macht der Investor pro Haus. Da er zwei Häuser gekauft und verkauft hat, macht sein gesamter Gewinn, wiederum ohne Berücksichtigung von Transaktionskosten, nunmehr US-$ , aus. Dieser Gewinn, bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital in Höhe von US-$ ,, bedeutet nunmehr eine Rendite von 55 %. Kurzum: Je größer die Schulden, je höher die Leverage, desto höher ist die Rendite auf das eingesetzte Kapital. In den USA war es keine Seltenheit, Immobilien mit 100 % und mehr ihres aktuellen Verkehrswerts zu beleihen, also einen Hauskauf zu 100 % fremd zu finanzieren, also ohne irgendeinen Finanzierungsbeitrag seitens des Schuldners. Steigen und das ist der zentrale Punkt, die Hauspreise um 10 %, so macht ein Vermögensloser bei Zugrundelegung der obigen Zahlen US-$ , Gewinn. 7 Und das nahezu ohne jegliches Risiko, weil in den USA bei den meisten Hypothekenkrediten der Kreditnehmer nicht persönlich, sondern nur mit der Immobilie haftet. Steigen also die Immobilienpreise nicht oder fallen sie sogar, dann wird dieser Kredit zum Problem der Bank, die ihn vergeben hat und sie muss sich dann auch um die Verwertung der Immobilie kümmern. 7 Eine Rendite lässt sich in diesem Fall nicht berechnen, weil das Eigen kapital ja null ist. 19

Zahltag. Finanz-, Schulden- und Wirtschaftskrise und ökonomische Prinzipien FERRY STOCKER. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage

Zahltag. Finanz-, Schulden- und Wirtschaftskrise und ökonomische Prinzipien FERRY STOCKER. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage FERRY STOCKER Zahltag Finanz-, Schulden- und Wirtschaftskrise und ökonomische Prinzipien 3., überarbeitete und erweiterte Auflage Ferry Stocker Zahltag: Finanz-, Schuldenund Wirtschaftskrise und ökonomische

Mehr

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Wellenreiter-Kolumne vom 02. November 2014 Ein Hypothekendarlehen mit 10jähriger Laufzeit ist in Japan für 1,3 bis 1,5 Prozent zu haben. Daran hat sich in den letzten

Mehr

Finanzierung. Kapitel 4. rwfhso2q04nav 28.05.2004 Seite 1 / 11

Finanzierung. Kapitel 4. rwfhso2q04nav 28.05.2004 Seite 1 / 11 Finanzierung Kapitel 4 rwfhso2q04nav 28.05.2004 Seite 1 / 11 Inhaltsübersicht: Lernziele... 3 Vor- und Nachteile der Eigenfinanzierungsarten... 4 Vor- und Nachteile der Kreditfinanzierung... 5 Vor- und

Mehr

4. Auflage. Kapitel VIII: Liquidität. Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c.

4. Auflage. Kapitel VIII: Liquidität. Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c. 2. Bank und Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c Kapitel VIII: Liquidität Inhaltsverzeichnis 2. Bank und 2. Bank und Das vorangehende Kapitel beschäftigte

Mehr

Kann ich mit einem Hypothekenkredit meinen Porsche finanzieren?

Kann ich mit einem Hypothekenkredit meinen Porsche finanzieren? Pressemitteilung vom 20.12.2011 Kann ich mit einem Hypothekenkredit meinen Porsche finanzieren? Baugeldvermittler HypothekenDiscount trägt typische und auch seltene Kundenfragen zusammen und gibt Antworten

Mehr

Übung 6. Ökonomie 30.11.2015

Übung 6. Ökonomie 30.11.2015 Übung 6 Ökonomie 30.11.2015 Aufgabe 1:Eigenkapital und Fremdkapital 1.1 Bitte beschreiben Sie die grundlegenden Unterschiede zwischen Eigenund Fremdkapital. Eigenkapital ist der Teil des Vermögens, der

Mehr

Leverage-Effekt = Hebelwirkung des Verschuldungsgrads bei der Eigenkapitalrendite, wenn die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzins liegt

Leverage-Effekt = Hebelwirkung des Verschuldungsgrads bei der Eigenkapitalrendite, wenn die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzins liegt Leverage-Effekt lever (engl.) = Hebel leverage (engl.= = Hebelkraft Leverage-Effekt = Hebelwirkung des Verschuldungsgrads bei der Eigenkapitalrendite, wenn die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzins

Mehr

Die optimale Kapitalstruktur

Die optimale Kapitalstruktur Die optimale Kapitalstruktur Wieviel Eigenkapital und wieviel Fremdkapital sollten wir verwenden? Christian Rieck 1 Kapitalstruktur: Definition Kapitalstruktur (capital structure): Zusammensetzung der

Mehr

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011:

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Eine makroökonomische Theorie der offenen Volkswirtschaft Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Die Euro-Schuldenkrise hat dazu geführt, dass Anleihen in Euro für

Mehr

Fragenkatalog zur finanziellen Risikobereitschaft für. Angela Schmidt

Fragenkatalog zur finanziellen Risikobereitschaft für. Angela Schmidt Fragenkatalog zur finanziellen Risikobereitschaft für Angela Schmidt 1) Wie schätzen Sie Ihre finanzielle Risikobereitschaft im Vergleich zu anderen Menschen ein? 1. Extrem niedrige Risikobereitschaft.

Mehr

Die Chance des Jahres bei Unternehmensanleihen?

Die Chance des Jahres bei Unternehmensanleihen? Obligationen-Kaufprogramm der EZB Die Chance des Jahres bei Unternehmensanleihen? von Michael Rasch, Frankfurt, 1.Mai 2016 Foto: Fotolia Ab Juni will die Europäische Zentralbank Firmenanleihen kaufen.

Mehr

»Auszug aus Nicht lesen! Bankgeheimnis«

»Auszug aus Nicht lesen! Bankgeheimnis« 1 »«wollte Werner Wildschwein wissen.»es gibt einige wenige Finanzberater, die die Situation genau kennen und ihre Klienten entsprechend beraten. Wenn du von einem solchen beraten werden willst, dann schreib

Mehr

Der Leverage-Effekt wirkt sich unter verschiedenen Umständen auf die Eigenkapitalrendite aus.

Der Leverage-Effekt wirkt sich unter verschiedenen Umständen auf die Eigenkapitalrendite aus. Anhang Leverage-Effekt Leverage-Effekt Bezeichnungs- Herkunft Das englische Wort Leverage heisst Hebelwirkung oder Hebelkraft. Zweck Der Leverage-Effekt wirkt sich unter verschiedenen Umständen auf die

Mehr

Frage #1: Was ist der große Vorteil jeder Geldanlage?

Frage #1: Was ist der große Vorteil jeder Geldanlage? Frage #1: Was ist der große Vorteil jeder Geldanlage? Bestimmt hast du schon mal von der sagenumwobenen und gefürchteten Inflation gehört. Die Inflationsrate gibt an, wie stark die Preise der Güter und

Mehr

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Im Zweifelsfalle immer auf der konservativen Seite entscheiden und etwas Geld im trockenen halten! Illustration von Catherine

Mehr

Wirtschafts- und Finanzkrise und deren Folgen für den Arbeitsmarkt

Wirtschafts- und Finanzkrise und deren Folgen für den Arbeitsmarkt dgdg Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Wirtschafts- und Finanzkrise und deren Folgen für den Arbeitsmarkt Oktober 2009 dgdg Timo Baas Internationale Vergleiche / Europäische Integration Die

Mehr

Prof. Dr. Sebastian Dullien Konferenz Die Finanzmarktkrise und ihre Folgen am 11.6.2009 in Berlin Referent 15.06.2009 1 von 24 Seiten

Prof. Dr. Sebastian Dullien Konferenz Die Finanzmarktkrise und ihre Folgen am 11.6.2009 in Berlin Referent 15.06.2009 1 von 24 Seiten Die Mär vom zu billigen Geld Prof. Dr. Sebastian Dullien Konferenz Die Finanzmarktkrise und ihre Folgen am 11.6.2009 in Berlin 1 von 24 Seiten Programm 1. Häufig geäußerte Thesen zur Rolle der Geldpolitik

Mehr

Frauen-Männer-Studie 2013/2014 der DAB Bank

Frauen-Männer-Studie 2013/2014 der DAB Bank Frauen-Männer-Studie 2013/2014 der DAB Bank Männer erfolgreicher bei der Geldanlage als Frauen höhere Risikobereitschaft und Tradinghäufigkeit zahlt sich in guten Börsenjahren aus Zum sechsten Mal hat

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Vermögensverwaltung Newsletter

Vermögensverwaltung Newsletter Sonderinformation BREXIT Stand 24. Seite 1 Keep calm and carry on! Großbritannien verlässt die Europäische Union Die gestrige Volksabstimmung in Großbritannien überraschte mit einer knappen Mehrheit für

Mehr

Bankgeschäfte nachgerechnet!

Bankgeschäfte nachgerechnet! Bankgeschäfte nachgerechnet! Fremdwährung - Girokonto - Wertpapiere - Veranlagung - Finanzierung von Alexandra Kuhnle-Schadn, Rainer Kuhnle 3., aktualisierte und erweiterte Auflage 2010 Bankgeschäfte nachgerechnet!

Mehr

Clevere Immobilienfinanzierung

Clevere Immobilienfinanzierung Clevere Immobilienfinanzierung Die Ihre Belastungen, meisten Immobilie. Bauherren, Ungünstige Immobilienkäufer Konditionen, falsche zahlen Anschlussfinanzierungen viel zu viel Geld für Ihre sorgen Finanzierung

Mehr

Die teuersten Irrtümer rund ums Geld

Die teuersten Irrtümer rund ums Geld Escher. Der MDR-Ratgeber bei Haufe 02069 Die teuersten Irrtümer rund ums Geld 1. Auflage 2011 Die teuersten Irrtümer rund ums Geld schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG

Mehr

Hard Asset- Makro- 34/15

Hard Asset- Makro- 34/15 Hard Asset- Makro- 34/15 Woche vom 17.08.2015 bis 21.08.2015 Warum nur Gold? Von Mag. Christian Vartian am 23.08.2015 Diese Woche sah ein Loch in der Blitzliquidität und unser Algorithmus zeigte es gegen

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

Mann, ich würde echt gern ein Haus kaufen. Aber ich habe nichts für die Anzahlung gespart und könnte mir auch die Raten nicht leisten.

Mann, ich würde echt gern ein Haus kaufen. Aber ich habe nichts für die Anzahlung gespart und könnte mir auch die Raten nicht leisten. Mann, ich würde echt gern ein Haus kaufen. Aber ich habe nichts für die Anzahlung gespart und könnte mir auch die Raten nicht leisten. Können Sie mir helfen? Klar! Weil ja der Wert Ihres Hauses für immer

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht

Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Die weltweite Finanzkrise aus mikroökonomischer Sicht Stefan Simon Hanns-Seidel-Stifung Inhalt Finanzkrisen Freier Markt und Markt- bzw. Staatsversagen Fehlentwicklungen bei der aktuellen Krise Diskussion

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

Finanzkrise 2007-2008. von Verena Köck

Finanzkrise 2007-2008. von Verena Köck Finanzkrise 2007-2008 von Verena Köck Inhalt Ursachen Niedrige Zinsen Änderungen im Bankensystem Billige Kredite und Immobilienboom Chronologie Verstärkungsmechanismen Loss Spiral und Margin Spiral Interbankenmarkt

Mehr

Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität

Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität Finanzmanagement 1 Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität Für die Bank ist die Kapitaldienstfähigkeit ihrer Kreditnehmer ein wesentlicher Beurteilungspunkt im Rahmen des Ratings.

Mehr

Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 23. Januar 2015

Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 23. Januar 2015 Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen Gothaer Asset Management AG Köln, 23. Januar 2015 Agenda 1. Vorbemerkung 2. Studienergebnisse 3. Fazit 1. Vorbemerkung Repräsentative Studie über das Anlageverhalten

Mehr

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum?

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank Eine Studie von Macro-Consult im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen

Mehr

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014 Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank 6. März 2014 Referenten Gerhard Beulig Head of Private Client Asset Management ERSTE-SPARINVEST Mag. Gerhard Winzer Chefvolkswirt

Mehr

Warum Sie dieses Buch lesen sollten

Warum Sie dieses Buch lesen sollten Warum Sie dieses Buch lesen sollten zont nicht schaden können. Sie haben die Krise ausgesessen und können sich seit 2006 auch wieder über ordentliche Renditen freuen. Ähnliches gilt für die Immobilienblase,

Mehr

Zwei wichtige Dinge stehen im Mittelpunkt dieses Kapitels. Erstens gibt es Rendite

Zwei wichtige Dinge stehen im Mittelpunkt dieses Kapitels. Erstens gibt es Rendite Überblick Zwei wichtige Dinge stehen im Mittelpunkt dieses Kapitels. Erstens gibt es Rendite nicht ohne Risiko! Zweitens die Säulen der Geldanlage, im Bankerdeutsch»die Anlageklassen«. Ein Sparbuch hat

Mehr

Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO

Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO Seite 1 Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO Als zuständige Person werden Sie sich in erster Linie mit den Zahlen der Unternehmung auseinander setzen. Es ist also wichtig, dass Sie einen ersten Überblick

Mehr

Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität

Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität Kapitaldienstfähigkeit: Ein wichtiger Nachweis für Ihre Bonität Für die Bank ist die Kapitaldienstfähigkeit ihrer Kreditnehmer ein wesentlicher Beurteilungspunkt im Rahmen des Ratings. Bei der Beurteilung

Mehr

Monika Schmitt, Saarbrücken: Survival-Kit für die Finanzkrise

Monika Schmitt, Saarbrücken: Survival-Kit für die Finanzkrise Monika Schmitt, Saarbrücken: Survival-Kit für die Finanzkrise Die letzte Wirtschaftskrise hat eine ganze Branche entzaubert: Die ach so erfolgreichen Manager und Investmentbanker, die in der Vergangenheit

Mehr

Seite 1. Feste oder schwankende Kreditrate. Eigenkapitalquote. MBVO Baufinanzierung Die richtige Tilgungsrate

Seite 1. Feste oder schwankende Kreditrate. Eigenkapitalquote. MBVO Baufinanzierung Die richtige Tilgungsrate Parameter Feste oder schwankende Kreditrate Abbildung 1: Entwicklung der Kreditrate bei Krediten mit festem Zinssatz und fester Annuität gegenüber Krediten mit regelmäßiger Anpassung des Zinssatzes Parameter

Mehr

Die neue Welt der niedrigen Zinsen

Die neue Welt der niedrigen Zinsen Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Vermögensverteilung 02.07.2015 Lesezeit 3 Min Die neue Welt der niedrigen Zinsen Ob die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank für

Mehr

Finanzmarkttrends. 5 Feber Robert J. Hill Institut für Volkswirtschaftslehre Karl Franzens Universität Graz. Economics 2010

Finanzmarkttrends. 5 Feber Robert J. Hill Institut für Volkswirtschaftslehre Karl Franzens Universität Graz. Economics 2010 Finanzmarkttrends 5 Feber 2010 Robert J. Hill Institut für Volkswirtschaftslehre Karl Franzens Universität Graz Economics 2010 1 (1) Was war der Auslöser für die Finanzkrise? Auslöser waren der extreme

Mehr

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor

So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Fünf Vermögensverwalter raten So bereiten sich Anleger auf die Fed-Zinswende im Dezember vor Eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Dezember gilt derzeit als wahrscheinlich. Das private banking

Mehr

Sicherung der Liquidität. Kapitalfreisetzung für Investitionen. Aus der Schuldenfalle entkommen. Vermeidung von Insolvenzgefahren.

Sicherung der Liquidität. Kapitalfreisetzung für Investitionen. Aus der Schuldenfalle entkommen. Vermeidung von Insolvenzgefahren. LICON 5 Unternehmenskreislauf- Ihre Stärke Sicherung der Liquidität Kapitalfreisetzung für Investitionen Aus der Schuldenfalle entkommen Vermeidung von Insolvenzgefahren durch KREDITFINANZIERUNG über KAPITALANLAGE

Mehr

die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise

die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise Carola Ferstl die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld FinanzBuch Verlag Inhalt Vorwort................................. 11 Teil I Rund um die Finanzkrise...................

Mehr

Rate (bzw. Preis), mit der zwei Währungen gegeneinander getauscht werden Mögliche Darstellung (z.b. bei und $)

Rate (bzw. Preis), mit der zwei Währungen gegeneinander getauscht werden Mögliche Darstellung (z.b. bei und $) Wechselkurse MB Wechselkurse Nominaler Wechselkurs Rate (bzw. Preis), mit der zwei Währungen gegeneinander getauscht werden Mögliche Darstellung (z.b. bei und $) Wie viel bekommt man für $1 Wie viel $

Mehr

Subprime-Papiere im Depot der Banken

Subprime-Papiere im Depot der Banken Subprime-Papiere im Depot der Banken Appenzell, März 2008 Straightline Investment AG House of Finance Rütistrasse 20 CH-9050 Appenzell Tel. +41 (0)71 353 35 10 Fax +41 (0)71 353 35 19 welcome@straightline.ch

Mehr

Ablauf der Finanzmarktkrise

Ablauf der Finanzmarktkrise Ablauf der Finanzmarktkrise Münster, 04. Mai 2010 04.05.2010; Chart 1 Ausgangslage im Vorfeld der internationalen Finanzkrise Zusammenbruch der New Economy 2001 / Anschlag am 09.11.2001. Anstieg der Wohnimmobilienpreise

Mehr

Carola Ferstl DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld. FinanzBuch Verlag

Carola Ferstl DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld. FinanzBuch Verlag Carola Ferstl i O O ' O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O LJ DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld FinanzBuch Verlag Inhalt Vorwort 11 Teil I Rund

Mehr

Aufgabenblatt 3: Rechenbeispiel zu Stiglitz/Weiss (AER 1981)

Aufgabenblatt 3: Rechenbeispiel zu Stiglitz/Weiss (AER 1981) Aufgabenblatt 3: Rechenbeispiel zu Stiglitz/Weiss (AER 1981) Prof. Dr. Isabel Schnabel The Economics of Banking Johannes Gutenberg-Universität Mainz Wintersemester 2009/2010 1 Aufgabe 100 identische Unternehmer

Mehr

Eigenkapitalrentabilität

Eigenkapitalrentabilität Eigenkapitalrentabilität Die Kennzahl Eigenkapitalrentabilität wird auch als Unternehmerrentabilität oder Eigenkapitalrendite bezeichnet. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis von Gewinn (Jahresüberschuss)

Mehr

Financial Leverage. und die unendliche Rendite des Eigenkapitals und ihr Risiko

Financial Leverage. und die unendliche Rendite des Eigenkapitals und ihr Risiko Financial Leverage und die unendliche Rendite des Eigenkapitals und ihr Risiko Gliederung 1. Der Leverage-Effekt 2. Die Leverage-Chance 3. Die Leverage-Gefahr 4. Das Leverage-Risiko 5. Schlussfolgerungen

Mehr

Die liquiditätsfördernden Methoden & Massnahmen. Der wissende Unternehmer KREDITVARIANTEN VERGLEICH VORTEILE - NACHTEILE - RISIKO

Die liquiditätsfördernden Methoden & Massnahmen. Der wissende Unternehmer KREDITVARIANTEN VERGLEICH VORTEILE - NACHTEILE - RISIKO L LICON LIQUID CONSULTING GmbH 5 Unternehmenskreislauf- Ihre Stärke Die liquiditätsfördernden Methoden & Massnahmen Der wissende Unternehmer KREDITVARIANTEN VERGLEICH VORTEILE - NACHTEILE - RISIKO Mehr

Mehr

Anlagebarometer Weltspartag 2013. Bank Austria Market Research

Anlagebarometer Weltspartag 2013. Bank Austria Market Research Anlagebarometer Weltspartag 0 Bank Austria Market Research Wien, 9. Oktober 0 ECKDATEN ZUR BEFRAGUNG Befragungsart CATI - Computer Assisted Telephone Interviews Befragungszeitraum. August bis 30. August

Mehr

Mit günstigen Konditionen sparen

Mit günstigen Konditionen sparen Mehrkosten in Höhe von: A) rund 1.800 Euro B) rund 4.300 Euro C) rund 8.400 Euro Und, was haben Sie geraten? Die richtige Antwort lautet C). Allein während der Zinsbindungsfrist von 10 Jahren schlägt der

Mehr

A n a l y s i s Finanzmathematik

A n a l y s i s Finanzmathematik A n a l y s i s Finanzmathematik Die Finanzmathematik ist eine Disziplin der angewandten Mathematik, die sich mit Themen aus dem Bereich von Finanzdienstleistern, wie etwa Banken oder Versicherungen, beschäftigt.

Mehr

Warum erhält man nun bei bestimmten Trades Rollover und muss bei anderen hingegen Rollover zahlen?

Warum erhält man nun bei bestimmten Trades Rollover und muss bei anderen hingegen Rollover zahlen? Carry Trades Im Folgenden wollen wir uns mit Carry Trades beschäftigen. Einfach gesprochen handelt es sich bei Carry Trades um langfristige Positionen in denen Trader darauf abzielen sowohl Zinsen zu erhalten,

Mehr

Numerische Mathematik I 4. Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme 4.1 Wo treten nichtlineare Gleichungen auf?

Numerische Mathematik I 4. Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme 4.1 Wo treten nichtlineare Gleichungen auf? Numerische Mathematik I 4. Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme 4.1 Wo treten nichtlineare Gleichungen auf? Andreas Rieder UNIVERSITÄT KARLSRUHE (TH) Institut für Wissenschaftliches Rechnen und

Mehr

Matthias Moll. K Das Prinzip einer Bad Bank

Matthias Moll. K Das Prinzip einer Bad Bank Matthias Moll K Das Prinzip einer Bad Bank Matthias Moll K Das Prinzip einer Bad Bank 1. Einleitung 2. Was ist eine Bad Bank 2.1 Hintergründe 2.2 Gründe für eine Einrichtung 2.3 Umsetzung 3. Beispiel:

Mehr

Zugelassenes Hilfsmittel: nicht programmierbarer Taschenrechner.

Zugelassenes Hilfsmittel: nicht programmierbarer Taschenrechner. Bachelor-Kursprüfung Kapitalmarkttheorie Schwerpunktmodul Finanzmärkte 6 Kreditpunkte WS 2014/15 23.2.2015 Prof. Dr. Lutz Arnold Bitte gut leserlich ausfüllen: Name: Vorname: Matr.-nr.: Wird vom Prüfer

Mehr

Newsletter der MCP Consulting

Newsletter der MCP Consulting Newsletter der MCP Consulting Ausgabe November 2014 www.mcpmc.de Willkommen bei der MCP Wir begrüßen Sie zur heutigen Ausgabe unseres MCP-Newsletters. Der MCP-Newsletter ist ein kostenfreier Informationsservice

Mehr

[AEGIS COMPONENT SYSTEM]

[AEGIS COMPONENT SYSTEM] [AEGIS COMPONENT SYSTEM] Das AECOS-Programm ist ein schneller und einfacher Weg für Investoren, ein Portfolio zu entwickeln, das genau auf sie zugeschnitten ist. Hier sind einige allgemeine Hinweise, wie

Mehr

Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder

Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder Telefonische Befragung bei 151 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren Präsentation der Ergebnisse Mai 2009 EYE research GmbH, Neuer Weg 14, 71111 Waldenbuch, Tel.

Mehr

Zugelassenes Hilfsmittel: nicht programmierbarer Taschenrechner.

Zugelassenes Hilfsmittel: nicht programmierbarer Taschenrechner. Bachelor-Kursprüfung Kapitalmarkttheorie Schwerpunktmodul Finanzmärkte 6 Kreditpunkte SS 2014 4.8.2014 Prof. Dr. Lutz Arnold Bitte gut leserlich ausfüllen: Name: Vorname: Matr.-nr.: Wird vom Prüfer ausgefüllt:

Mehr

Währungsanalyse COT Report FOREX

Währungsanalyse COT Report FOREX Währungsanalyse COT Report FOREX Yen-Daytrader schließen ihre Shortpositionen Dollarindex fällt Jahrestief Europas Arbeitslosenquote steigt auf 9.1 Prozent Machtkampf USA China KW23/2009 Marktgerüchte

Mehr

Die Hypothekenkrise 2007

Die Hypothekenkrise 2007 Die Hypothekenkrise 2007 Globalisierung einer lokalen realwirtschaftlichen Krise Von David Scheffler und Nico Meinhold 11.02.2008 Die Hypothekenkrise 2007 1 Inhaltsübersicht 1. Einleitung 2. Ursachen 3.

Mehr

Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 10. April 2013

Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 10. April 2013 Studie zum Anlageverhalten der Deutschen Gothaer Asset Management AG Köln, 10. April 2013 Agenda 1. Vorbemerkung 2. Studienergebnisse 3. Fazit 2 1. Vorbemerkung Dritte repräsentative Studie über das Anlageverhalten

Mehr

Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 17. Februar 2014

Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 17. Februar 2014 Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen Gothaer Asset Management AG Köln, 17. Februar 2014 Agenda 1. Vorbemerkung 1. Studienergebnisse 2. Fazit 2 1. Vorbemerkung Vierte repräsentative Studie über

Mehr

Altersvorsorge Finanzen langfristig planen

Altersvorsorge Finanzen langfristig planen Altersvorsorge Schön, dass Sie sich um Ihre Finanzen selber kümmern und dies nicht Banken überlassen. Finanzwissen hilft Ihnen dabei. Sie können noch mehr gewinnen. Mit dem DAX-Börsenbrief von Finanzwissen

Mehr

Innovation zweite Säule

Innovation zweite Säule Innovation zweite Säule BVG - Apéro Wertschwankungsreserven und Anlagestrategie Wie sollen sich Pensionskassen verhalten? Dr. Alfred Bühler, Partner PPCmetrics AG Zürich, 6. Oktober 2008 Chancen und Risiken

Mehr

Indirekte Teilliquidation

Indirekte Teilliquidation Transponierung und Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach

Mehr

Focus. Finanzkrisenglossar

Focus. Finanzkrisenglossar Finanzkrisenglossar Focus Die Ende 2008 mit dem Untergang der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers ausgebrochene Finanzkrise hat zum schwersten weltweiten Wirtschaftseinbruch seit der Großen Depression

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

Die weltweite Finanzkrise: Gefahr der Ansteckung? Daniel Friedrich Memo- Sommerschule 2008

Die weltweite Finanzkrise: Gefahr der Ansteckung? Daniel Friedrich Memo- Sommerschule 2008 Die weltweite Finanzkrise: Gefahr der Ansteckung? Daniel Friedrich Memo- Sommerschule 2008 Verhalten sich Finanzmärkte rational? Milton Friedman (1953): Unmöglichkeit destabilisierender Spekulation: -

Mehr

des Titels»Des Bankers neue Kleider«von Anat Admati und Martin Hellwig (978-3-89879-825-9) 2013 by FinanzBuch Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH,

des Titels»Des Bankers neue Kleider«von Anat Admati und Martin Hellwig (978-3-89879-825-9) 2013 by FinanzBuch Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH, Inhalt Vorwort... 11 Dank... 17 Kapitel 1: Die Kaiser des Bankwesens sind nackt... 21 Des Bankers neue Kleider... 26 Warum es auf die Sicherheit der Banken ankommt... 35 TEIL I: Schulden, Bankwesen und

Mehr

Finde die richtige Aktie

Finde die richtige Aktie Roger Peeters Finde die richtige Aktie Ein Profi zeigt seine Methoden FinanzBuch Verlag 1 Investmentansätze im Überblick Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich am Aktienmarkt zu engagieren. Sie können

Mehr

SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Interview der Woche Manuskript

SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Interview der Woche Manuskript SÜDWESTRUNDFUNK SWR2 Interview der Woche Manuskript Autor: Gesprächspartner: Redaktion: SWR Studio Berlin Birgit Wentzien Sendung: Samstag,.2010, 18.30 18.40 Uhr, SWR2 2 SWR2 Interview der Woche vom 11.12..2010

Mehr

Lösungen. a) Hauptversammlung, notwendig ist eine ¾ Mehrheit für eine Kapitalerhöhung

Lösungen. a) Hauptversammlung, notwendig ist eine ¾ Mehrheit für eine Kapitalerhöhung Lösungen Aufgabe 1 a) (800.000 * 7% + 1.300.000 * 9% + 900.000 * 2,5%) / 3 Mio. = 195.500 / 3 Mio. = 0,0652 = 6,52 % b) Tilgung: 3% * 1.300.000 = 39.000 Zinsen: 9% * 1.300.000 = 117.000 Annuität 156.000

Mehr

Zugelassenes Hilfsmittel: nicht programmierbarer Taschenrechner.

Zugelassenes Hilfsmittel: nicht programmierbarer Taschenrechner. Bachelor-Kursprüfung Kapitalmarkttheorie Schwerpunktmodul Finanzmärkte 6 Kreditpunkte SS 2013 12.8.2013 Prof. Dr. Lutz Arnold Bitte gut leserlich ausfüllen: Name: Vorname: Matr.-nr.: Wird vom Prüfer ausgefüllt:

Mehr

Finanzmathematik. Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Universität Basel. Mathematik für Ökonomen 1 Dr. Thomas Zehrt

Finanzmathematik. Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Universität Basel. Mathematik für Ökonomen 1 Dr. Thomas Zehrt Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Universität Basel Mathematik für Ökonomen 1 Dr. Thomas Zehrt Finanzmathematik Literatur Gauglhofer, M. und Müller, H.: Mathematik für Ökonomen, Band 1, 17. Auflage,

Mehr

Attraktive Zinsen für Ihr Geld mit der Captura GmbH

Attraktive Zinsen für Ihr Geld mit der Captura GmbH Attraktive Zinsen für Ihr Geld mit der Captura GmbH Was wollen die meisten Sparer und Anleger? à Vermögen aufbauen à Geld so anlegen, dass es rentabel, besichert und kurzfristig wieder verfügbar ist Die

Mehr

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Kommunikation und Medien Charlottenstraße 47 10117 Berlin Telefon 030 202 25-5115 Telefax 030 202 25-5119 S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband

Mehr

Anlageentscheidung. Wofür würdest du eigentlich sparen? 1 Sparen + Anlegen. Nele + Freunde. Sparmotive

Anlageentscheidung. Wofür würdest du eigentlich sparen? 1 Sparen + Anlegen. Nele + Freunde. Sparmotive 1 Wofür würdest du eigentlich sparen? Endlich 16 Jahre alt! Die Geburtstagsfeier war super, alle waren da. Und Nele hat tolle Geschenke bekommen. Das Beste kam allerdings zum Schluss, als die Großeltern

Mehr

Internationale Finanzierung 6. Bewertung von Aktien

Internationale Finanzierung 6. Bewertung von Aktien Übersicht Kapitel 6: 6.1. Einführung 6.2. Aktienbewertung mittels Kennzahlen aus Rechnungswesen 6.3. Aktienbewertung unter Berücksichtigung der Wachstumschancen 6.4. Aktienbewertung mittels Dividenden

Mehr

- Kann ich meinen Lebensunterhalt finanzieren? - Womit kann ich Geld verdienen? - Wie viel Geld benötige ich zum Leben?

- Kann ich meinen Lebensunterhalt finanzieren? - Womit kann ich Geld verdienen? - Wie viel Geld benötige ich zum Leben? Einleitung Mit Fortschreiten der europäischen Integration in der EU werden zunehmend Veränderungen erkennbar, die besonders für junge Menschen zusätzlich Möglichkeiten und Chancen eröffnen Ihre zukünftigen

Mehr

Einlagen bei Sparkassen sind sicher

Einlagen bei Sparkassen sind sicher S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband Einlagen bei Sparkassen sind sicher Information für Kunden der Sparkassen Fragen und Antworten zu den Störungen auf den internationalen Finanzmärkten

Mehr

Fremdwährungsanteil bei Tilgungsträgerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1

Fremdwährungsanteil bei Tilgungsträgerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1 Fremdwährungsanteil bei strägerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1 Christian Sellner 2 Im europäischen Vergleich ist das Volumen der Fremdwährungskredite in Österreich sehr

Mehr

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen Janne Jörg Kipp Rolf Morrien Staatsbankrott voraus! Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen 1. DIE GRUNDANNAHMEN Es gibt einige Grundannahmen, von denen wir in diesem Buch ausgehen.

Mehr

und Fremdwährungs-Wertpapierverrechnungskonten I. Grundsätze

und Fremdwährungs-Wertpapierverrechnungskonten I. Grundsätze I. Grundsätze Ausgehend von einem Wertpapierdepot bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG (in weiterer Folge die Bank ), einem zugehörigem EUR-Wertpapierverrechnungskonto und ein oder mehreren zugehörigen

Mehr

4 - Navigationspfad für rwfhso2q04 vom 29.07.2004. Kapitel 4. rwfhso2q04nav 29.07.2004 Seite 1 / 13

4 - Navigationspfad für rwfhso2q04 vom 29.07.2004. Kapitel 4. rwfhso2q04nav 29.07.2004 Seite 1 / 13 Finanzierung Kapitel 4 rwfhso2q04nav 29.07.2004 Seite 1 / 13 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 3 1.2 Lernziele... 3 2.2 Vor- und Nachteile der Eigenfinanzierungsarten... 4 2.3 Vor- und Nachteile der

Mehr

Dieser PDF-Report kann und darf unverändert weitergegeben werden.

Dieser PDF-Report kann und darf unverändert weitergegeben werden. ME Finanz-Coaching Matthias Eilers Peter-Strasser-Weg 37 12101 Berlin Dieser PDF-Report kann und darf unverändert weitergegeben werden. http://www.matthiaseilers.de/ Vorwort: In diesem PDF-Report erfährst

Mehr

Leute sind weniger euphorisch als 2006"

Leute sind weniger euphorisch als 2006 Quelle: Immobilien Zeitung, 20.01.2011. Leute sind weniger euphorisch als 2006" Immobilien Zeitung: 2010 war für Jenacon ein fantastisches Jahr. Ihre Firma war für zwei Immobilientransaktionen im dreistelligen

Mehr

Aufgabenblatt 4: Der Trade-off zwischen Bankenwettbewerb und Bankenstabilität

Aufgabenblatt 4: Der Trade-off zwischen Bankenwettbewerb und Bankenstabilität Aufgabenblatt 4: Der Trade-off zwischen Bankenwettbewerb und Bankenstabilität Prof. Dr. Isabel Schnabel The Economics of Banking Johannes Gutenberg-Universität Mainz Wintersemester 2009/2010 1 Aufgabe

Mehr

Eigenheime sind nur eine Säule der Alterversorgung. Die Finanzkrise hat nicht nur in den Depots, sondern auch in

Eigenheime sind nur eine Säule der Alterversorgung. Die Finanzkrise hat nicht nur in den Depots, sondern auch in 16. Oktober 2009 Eigenheime sind nur eine Säule der Alterversorgung Die Finanzkrise hat nicht nur in den Depots, sondern auch in den Köpfen der Privatleute tiefe Spuren hinterlassen. Die monatlichen Aufwendungen

Mehr

Was wäre, wenn Sie Ihr Vertrauen dem Falschen schenken? Vertrauensschadenversicherung für Unternehmen

Was wäre, wenn Sie Ihr Vertrauen dem Falschen schenken? Vertrauensschadenversicherung für Unternehmen Was wäre, wenn Sie Ihr Vertrauen dem Falschen schenken? Vertrauensschadenversicherung für Unternehmen Das am häufigsten verwendete Tatwerkzeug: Ihr Vertrauen Trügerische Sicherheit Jeder weiß: Wirtschaftskriminalität

Mehr

Taschenguide. Forderungsverkauf. Wie Sie Ihre Liquidität sichern. Bearbeitet von Ina Klose, Claus Wieland

Taschenguide. Forderungsverkauf. Wie Sie Ihre Liquidität sichern. Bearbeitet von Ina Klose, Claus Wieland Taschenguide Forderungsverkauf Wie Sie Ihre Liquidität sichern Bearbeitet von Ina Klose, Claus Wieland Neuausgabe 2007. Buch. 96 S. ISBN 978 3 448 08589 1 Recht > Handelsrecht, Wirtschaftsrecht > Handels-

Mehr

Zwischenmitteilung. im ersten Halbjahr 2015

Zwischenmitteilung. im ersten Halbjahr 2015 Zwischenmitteilung im ersten Halbjahr 2015 Die KREMLIN AG ist ein Unternehmen mit Sitz in Hamburg, das im Februar 1999 gegründet wurde. Die ausstehenden 400.000 Aktien sind im Regulierten Markt Hamburg

Mehr

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren.

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Vorwort des Autors: Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Ich bin weder Banker noch Finanzdienstleister und ich möchte

Mehr

Vorsorgeverhalten und Pensionskonto Neu Österreich

Vorsorgeverhalten und Pensionskonto Neu Österreich Vorsorgeverhalten und Pensionskonto Neu Österreich Eine Studie von GfK-Austria im Auftrag der s Versicherung, Erste Bank & Sparkassen Wien, 11. Juni 2014 Daten zur Untersuchung Befragungszeitraum 2014

Mehr

Hypothek aufnehmen Das müssen Sie wissen!

Hypothek aufnehmen Das müssen Sie wissen! Hypothek aufnehmen Das müssen Sie wissen! Ein eigenes Haus mit Garten für viele Menschen ist das noch immer der klassische Lebenstraum. Eine Möglichkeit wenn auch bei weitem nicht die einzige um diesen

Mehr