China wird auch bei anhaltender Konsolidierung des chinesischen A-Aktien-Segments in der Bedeutung für deutsche Unternehmen zulegen.

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1 Der chinesische Aktienmarkt in Shanghai ist in den vergangenen Wochen um rund 30 Prozent gefallen. Ist der Absturz nach dem steilen Anstieg um 150 Prozent in den vorangehenden 12 Monaten aus Ihrer Sicht ein Zeichen der nachlassenden wirtschaftlichen Wachstumsdynamik in China? Wie werden die Aktienkurse deutscher Konzerne mit starkem Chinageschäft (Auto, Industriegüter, Chemie) in den kommenden Monaten von der jüngsten Entwicklung in China beeinflusst? China wird auch bei anhaltender Konsolidierung des chinesischen A-Aktien-Segments in der Bedeutung für deutsche Unternehmen zulegen. Der Rückgang ist allem die Quittung für den vorherigen übertriebenen Anstieg, der auf massiver chinesischer Staatswerbung für den Aktienmarkt beruhte. Um Marktanteile wie z.b. im Autogeschäft zu halten, werden die Produkte mit einem wesentlich höherem Rabatt verkauft werden. Was sich bereits andeutet. Thomas Wüst Valorvest Vermögensverwaltung: Der Rückgang der A-Aktien betrifft hauptsächlich chinesische Investoren und konterkariert dadurch die Bemühungen, die Binnenkonjunktur in China zu stärken. Wolfgang Juds Credo Vermögensmanagement GmbH: ich rechne nur mit geringen Auswirkungen Etwas negativ - die Wachstumsraten in China werden sich um 5-6% p.a. einpendeln. Achtung, Autohersteller Wolfgang Köbler KSW Vermögensverwaltung AG : China hat viele Probleme, die in den letzten Jahren von Seiten der Zentralregierung übergangen wurden. Der Swing in eine stärkere Binnenkonjunktur wird noch erhebliche Schwankungen mit sich ziehen. Die zweitgrößte Volkswirtschaft lässt sich eben doch nicht dauerhaft zentral steuern und bringt Schwankungen mit sich, wie wir es aus westlichen Nationen kennen. Wer schon einmal in China war, der kann erahnen, mit welchen Problemen die Bevölkerung dort zu kämpfen hat. Der einzige Vorteil und Vorsprung, den die Kapitalmärkte dort haben, ist, dass die People's Bank of 1

2 China noch genügend Möglichkeiten der Stimulierung hat, weil das Zinsniveau sich auf einem ganz anderen Level befindet. Nach den Höchstständen im Jahr 2011 um US-Dollar je Unze ist der Goldpreis zuletzt unter US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2010 gefallen. Rechnen Sie mit einer Bodenbildung des Goldpreises? Da die Produktionskosten je Unze bei US-Dollar liegen und der Ausverkauf weit fortgeschritten ist, sollte eine Bodenbildung einsetzen. Man sollte die nächste Bewegung abwarten; könnte sich auch noch zu einer "Bärenfalle" entwickeln. Thomas Singer TAM Vermögensberatung GmbH: Der Goldpreis hat seine Ankerwirkung verloren und ist ein reines Spekulationsobjekt geworden. Daher sind spekulative Bewegungen nicht vorhersehbar. Gold ist eine Krisenwährung. An den vorhandenen Krisen haben sich die Marktteilnehmer gewöhnt. Hinzu kommen die steigenden Zinsen in den USA. Sobald ein neuer Konflikt entsteht, wird auch der Goldpreis steigen. Sabri Ergin Ergin Finanzberatung: Nach dem vorletzten Hoch haben die Anleger 30 Jahre warten müssen, um die Verluste wieder gut zu machen. Thomas Wüst Valorvest Vermögensverwaltung: Goldanlegern steht ein stürmischer Herbst und ein harter Winter bevor: Denn die bevorstehende Zinswende in den USA macht das Edelmetall weiter unattraktiver. Ein 'seltsames' Thema aktuell - vor dem Hintergrund vieler und elementarer Krisen dieser Welt (wirtschaftlich, geopolitisch, Notenpresse, etc.) müsste der Preis ein anderer sein. Da aber der Goldmarkt insgesamt gesehen sehr klein ist, lässt er sich auch relativ einfach steuern und manipulieren. Man wird den Eindruck nicht los, dass einige verantwortliche Stellen unter allen Umständen einen steigenden Goldpreis verhindern wollen (Angst, Unsicherheit, etc.). Bei uns bleibt Gold in kleinerem Umfang (bis 5% Depotwert) ein Investment. 2

3 Uns erwartet Deflation. In Zeiten der Deflation ist das fehlende "Kontrahentenrisiko" beim Goldinvestment der entscheidende Aspekt. Hat sich Ihre Einschätzung der Konjunktur in jüngster Zeit verändert? Nein, keine Änderung Ja Klaus Walczak ARIAD Asset Management GmbH : leicht verbessert Marco Herrmann Fiduka: Nein Gunter Stibbe AVANA Invest GmbH: Leichte Zurücknahme der aktuellen Lage und Erwartungshaltung (u.a. wg. schwächeren Wachstumsraten in USA und China, Dollar und Ölpreis suchen einen Gleichgewichtspreis - US S 1,15 und Öl Dollar meiner Meinung...) Karl Stöbich WSS-Vermögensmanagement GmbH : Albert Gresser MAGRAL AG Financial Brokers: Politik, Ölpreis und wiederkehrende Euro-Stärke werden Bremsspuren hinterlassen Carolin Tsalkas HONESTAS Finanzmanagement GmbH: Ingo Schweitzer AnCeKa Vermögensbetreuungs AG: ja, Thomas Singer TAM Vermögensberatung GmbH: nicht wesentlich 3

4 - NICHT ONLINE - Sven Thielmann St. Galler Kantonalbank: ja, verbessert Ottmar Wolf Wallrich Asset Management AG: verschlechtert Uwe Eilers Geneon: bleibt gleich Marc Kurtenbach Merck & Finck Privatbankiers: USD Hans Metzler Conservative Concept Portfolio Management GmbH: Dirk Fahrmeyer Vorstand, sx-capital AG: etwas negativer als bisher Ralf Borgsmüller PSM: Horst Brandner Odörfer & Brandner Vermögensmanagement KG: Manfred Rath KSW Vermögensverwaltung AG : leicht verbessert Sabri Ergin Ergin Finanzberatung: Stefan Diercks Fonds Advisory FA GmbH: Deutliche Verbesserung Christian Funke Source For Alpha (Deutschland) AG: 4

5 Wolfgang Juds Credo Vermögensmanagement GmbH: nicht wesentlich Leicht positiv Nein Olaf Willems PSD Bank e.v.: Christoph Schäfers BW-Bank: leicht verbessert aufgrund anziehender Konjunktur in der Eurozone Wolfgang Köbler KSW Vermögensverwaltung AG : wir sind etwas zurückhaltender geworden Frank Haser Haser Vermögensverwaltung GmbH : leicht verbessert. 5

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