Leit-Bild und örtliche Teilhabe-Planung

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1 Leit-Bild und örtliche Teilhabe-Planung für Menschen mit Behinderung In einem Leit-Bild steht: was wir denken was wir tun warum wir etwas tun Teilhabe-Planung bedeutet: Die Stadt Kiel möchte, dass Menschen mit Behinderung überall dabei sein können. Darum haben wir aufgeschrieben, was wir in Kiel dafür tun wollen. in Leichter Sprache Seite 1

2 Das steht in diesem Heft? Vorwort Seite 3 1. Das Kieler Leit-Bild Seite 7 2. Die Verwaltung: Was soll dort besser werden? Seite Wohnen: Was soll beim Wohnen besser werden? Seite Bildung und Schule: Was soll bei Bildung und Schule besser werden? Seite Arbeit: Was soll bei der Arbeit besser werden? Seite Barriere-freiheit und Mobilität: Was soll besser werden? Seite Kultur: Was soll bei Kultur und Freizeit besser werden? Seite Infos und Werbung der Stadt Kiel: Was soll besser werden? Seite 50 Wer hat dieses Heft gemacht? Seite 55 Seite 2

3 Vorwort Würde, Teilhabe, Gerechtigkeit Kiel setzt sich dafür ein dass Menschen mit Behinderung gut behandelt werden dass sie überall dabei sein können dass ihre Rechte beachtet werden Die Stadt Kiel setzt sich für Menschen mit Behinderung ein. Schon seit über 50 Jahren. Und seit über 30 Jahren gibt es einen Behinderten-Plan. In einem Behinderten-Plan stehen Dinge, die die Stadt Kiel noch tun wird. Kiel ist ein Vorbild für viele andere Städte in Schleswig Holstein. Wir haben untersucht, wie Menschen mit Behinderung in Kiel leben. Das war im Jahr Dadurch haben wir ganz viel gelernt. Die Ergebnisse der Untersuchung waren wichtig für dieses Leit-Bild. Dieses Leit-Bild hat die Stadt Kiel unterschrieben. Das war im November Seit dem muss sich die Stadt daran halten, was in diesem Leit-Bild steht. Seite 3

4 Viele Menschen und Gruppen haben an diesem Leit-Bild mit gearbeitet: Selbsthilfe-Gruppen, Vereine und Gruppen für Menschen mit Behinderung der Beirat für Menschen mit Behinderung Politiker Mitarbeiter der Stadt Kiel. Wir haben uns oft getroffen und sehr viel geredet. So etwas gab es in keiner anderen Stadt in Schleswig-Holstein. Darum sagen wir dazu auch: der Kieler Weg. Unser Leit-Bild hilft Menschen mit Behinderung, gut behandelt zu werden überall dabei sein zu können ihre Rechte zu bekommen. Politiker und Ämter wollen sich an dieses Leit-Bild halten. Das haben sie versprochen. Jetzt wollen wir prüfen: Was hat sich durch das Leit-Bild schon verändert? Was ist in Kiel besser geworden? Wo muss noch mehr verändert werden? Seite 4

5 Im Leben gibt es immer wieder Veränderungen. Zum Beispiel ändern sich die Gesetze. Und die Technik. Aber auch die Menschen verändern sich. Heute denken viele Menschen anders als vor 50 Jahren. Darum muss sich auch unsere Arbeit immer wieder verändern. Die Stadt Kiel prüft immer wieder, was verändert werden muss. Darum haben wir auch dieses Leit-Bild verändert. Das Leit-Bild gibt es seit Seit dem haben wir weiter an dem Leit-Bild gearbeitet. Dafür wurde eine Gruppe gegründet. Wer in der Gruppe sein durfte, hat die Rats-Versammlung bestimmt. Das war im Februar Die Gruppe hat überlegt, was sich im Leit-Bild verändern muss. Sie hat überlegt: Was steht in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung? Was muss dann auch in unserem Leit-Bild stehen? Die Ergebnisse der Gruppe stehen nun in diesem Heft. Seite 5

6 Wer ist in der Gruppe für das Leit-Bild? Brigitte Hinrichs, Beirat für Menschen mit Behinderung Wolfgang Goebel, Beirat für Menschen mit Behinderung Eckehard Raupach, Beirat für Menschen mit Behinderung Helga Kiel, Landes-Verband für körper- und mehrfach-behinderte Menschen Doris Michaelis-Pieper, Sozial-Verband Deutschland Kreis-Verband Kiel Jens Kretzschmar, Landes-Verband der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Brigitte Harbering, Selbsthilfe-Organisation KIBIS Doris Lippe Dörner, Selbsthilfe-Organisation KIBIS Jürgen Bischoff, Brücke SH Klaus Teske, Stiftung Drachensee Thomas Wehner, SPD Rats-Fraktion Sönke Lintzen, CDU Rats-Fraktion Bianca Kronschnabel, Rats-Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Kirsten Röhl, FDP Rats-Fraktion Holger Pohreep, Rats-Fraktion Die Linke Bernd Jenning, Rats-Fraktion Direkte Demokratie Alfred Bornhalm, Amt für Familie und Soziales Fritz Schultz, Amt für Familie und Soziales. Die Stadt Kiel überlegt sich nun jedes Jahr: Was muss die Stadt Kiel tun, damit die Ziele aus dem Leit-Bild erreicht werden? Die Vorschläge werden aufgeschrieben. Das Papier heißt: Maßnahmen-Katalog. Seite 6

7 1. Das Kieler Leit-Bild Menschen mit Behinderung in unserer Stadt: So sollen sie leben können Alle Menschen in Kiel sollen die gleichen Möglichkeiten haben. Sie sollen überall dabei sein dürfen. Sie sollen selbst bestimmen können. Sie sollen so leben können, wie sie es sich wünschen. Und wie sie es brauchen. Das gilt auch für Menschen mit Behinderung. Jeder Mensch ist anders. Und jede Behinderung ist anders. Darauf achten wir bei der Unterstützung. Wir fragen uns immer: Wie muss ein Angebot sein, damit alle Menschen das Angebot nutzen können? Zum Beispiel: Gibt es eine Rampe? Gibt es Weg-Weiser in Blinden-Schrift? Gibt es Infos in Leichter Sprache über das Angebot? Damit die Angebote für alle Menschen gut werden, bieten wir verschiedene Dinge an: Informationen Unterstützung Begleitung Förderung Seite 7

8 In Kiel haben alle Menschen die gleichen Rechte. Egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Wir wissen: Menschen mit Behinderung haben oft Nachteile. Sie bekommen oft nicht die gleichen Rechte wie andere Menschen. Viele Menschen wissen wenig über behinderte Menschen. Darum verstehen sie nicht, was behinderte Menschen brauchen. Einige wollen lieber nichts mit ihnen zu tun haben. Wenn etwas gebaut wird, wird oft nicht an behinderte Menschen gedacht. Zum Beispiel gibt es oft keine Rampen und Fahr-Stühle. Oder die Türen sind zu eng. Früher war das noch schlimmer. Aber auch heute haben Menschen mit Behinderung noch viele Nachteile. Wir wissen auch: Behinderung hat etwas mit dem eigenen Körper zu tun. Aber Behinderung hat auch etwas damit zu tun, was die Menschen über Behinderung denken. Wenn es keine Barrieren mehr gibt, wird auch niemand mehr behindert. Weil wir das alles wissen, wollen wir etwas dagegen tun. Seite 8

9 Das sind unsere Ziele: Alle Menschen in Kiel sollen überall dabei sein dürfen. Sie sollen selbst bestimmen dürfen, wo und wie sie leben. wo sie zur Schule gehen. wo sie arbeiten möchten. was sie in ihrer Freizeit tun. Alle Menschen sollen überall hinkommen können. Auch, wenn sie einen Rollstuhl haben. Oder wenn sie blind sind. Oder wenn sie nicht lesen können. Wenn alle Menschen überall dabei sein können, nennt man das: Inklusion Wenn es in unserer Stadt Inklusion gibt, gibt es keine Barrieren mehr. Die Ziele sind nicht einfach zu schaffen. Aber wir setzen uns dafür ein. Damit wir das schaffen, muss sich noch viel verändern: In unserer Stadt und in unseren Köpfen. Darum sind wir dagegen wenn Menschen mit Behinderung nicht dabei sein dürfen wenn Menschen wegen ihrer Behinderung Nachteile haben wenn Menschen wegen ihrer Behinderung schlechter behandelt werden wenn Menschen wegen ihrer Behinderung nicht selbst bestimmen dürfen. Seite 9

10 Die Rechte von Menschen kann man leicht verletzen. Wir haben Respekt vor den Rechten von allen Menschen. Das bedeutet: Die Rechte der Menschen sind uns wichtig. Wir achten auf die Rechte. Und wir schützen die Rechte von allen Menschen. Die Rechte von behinderten Menschen stehen in der UN-Konvention. Alle Menschen sollen sich an die UN-Konvention halten. Dafür setzen wir uns ein. Wenn wir etwas tun, achten wir auf die UN-Konvention. Seite 10

11 Alle Menschen sind wertvoll. Und alle Menschen können etwas lernen. Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden dürfen, was sie in ihrer Freizeit machen. Und wo sie andere Menschen treffen möchten. Darum muss es genug Angebote geben. Die Angebote müssen so sein, dass Menschen mit Behinderung überall dabei sein können. Menschen mit Behinderung sollen überall willkommen sein. Menschen mit und ohne Behinderung sollen gut zusammen leben. Sie sollen aufeinander achten. Sie sollen sich gut behandeln. Dafür setzen wir uns ein. Menschen mit Behinderung können nicht alles genau so tun wie Menschen ohne Behinderung. Zum Beispiel: Jemand kann nicht laufen. Darum benutzt er einen Rollstuhl. Mit dem Rollstuhl kommt er aber nicht überall hin. Es gibt nicht genug Rampen und Fahrstühle. Alle Menschen lernen verschieden schnell. Und alle lernen verschieden viel. Einige Menschen lernen langsamer als andere. Einige Menschen lernen auch mehr als andere. Aber wir denken: Jeder Mensch kann lernen und sich entwickeln. Auch Menschen, die sehr schwer behindert sind und darum sehr viel Unterstützung brauchen. Seite 11

12 Unser erstes Ziel ist: Menschen mit Behinderung sollen in Kiel genau so gut leben können wie Menschen ohne Behinderung. Ein anderes Ziel ist: Menschen mit Behinderung sollen mitreden dürfen, wenn die Stadt Kiel etwas plant. Denn: Sie wissen am besten, was sie brauchen. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderung mitreden dürfen. Wir unterstützen sie dabei. So schaffen wir es, damit sie selbstbestimmt leben können. Menschen mit Behinderung sollen überall dabei sein können. Von Anfang an. Wir überlegen uns: Wie können wir das schaffen? Wir unterstützen Ideen und Angebote, die darauf achten. Zum Beispiel Angebote und Dienste die dort sind, wo sie gebraucht werden. Oft gibt es an einem Ort schon ganz viele Angebote. Wir finden es gut, wenn die Angebote für alle offen sind: auch für Menschen mit Behinderung. Seite 12

13 Zusammen-Arbeit unterstützen Den Beirat für Menschen mit Behinderung unterstützen In Kiel setzen sich viele für Menschen mit Behinderung ein: Alle Institutionen: Zum Beispiel das Amt für Familie und Soziales Alle Einrichtungen für Menschen mit Behinderung Alle Beratungs-Stellen Alle Selbsthilfe-Gruppen und Vereine Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Sie setzen sich für die Rechte und Wünsche von Menschen mit Behinderung ein. Und für das, was Menschen mit Behinderung brauchen. Genau so setzen sie sich für die Angehörigen von Menschen mit Behinderung ein. Angehörige leisten oft besonders viel. Darum haben sie oft viel Stress. Wir müssen Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen besonders gut unterstützen. Sie brauchen genug Geld und Hilfs-Mittel. Sie brauchen Menschen, die ihnen zuhören und die sie verstehen. Sie brauchen Menschen, die ihnen helfen. Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen sollen sich in Kiel wohl fühlen können. Seite 13

14 Wie können wir sie gut unterstützen? Sie müssen sich auf die Hilfen verlassen können. Sie bekommen die Hilfen, so lange es nötig ist. Wir achten darauf, dass die Hilfen gut sind. Und dass sie immer noch besser werden. Es muss genug Dienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung geben. Zum Beispiel: Pflege-Dienste, Betreutes Wohnen, Wohn-Heime, Freizeit-Angebote. Menschen mit Behinderung müssen sofort die Hilfe bekommen können, die sie brauchen. Was hilft uns dabei? Die Regeln der Vereinten Nationen helfen uns dabei. Die Regeln heißen: UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung Agenda 22 Menschen mit Behinderung wissen viel über Behinderungen. Auch Angehörige, Pflege-Personen, Freunde und Freundinnen wissen viel. Sie haben alle viel Erfahrung. Diese Personen sind ganz wichtig für uns. Darum müssen wir eng mit ihnen zusammen arbeiten. Darum ist auch der Beirat für Menschen mit Behinderung sehr wichtig. Seite 14

15 Was ist der Beirat für Menschen mit Behinderung? In dem Beirat arbeiten Menschen, die mit Behinderung zu tun haben. Einige haben selbst eine Behinderung. Andere arbeiten mit Menschen mit Behinderung zusammen. Oder sie arbeiten für Menschen mit Behinderung. Wer in den Beirat darf, bestimmt die Rats-Versammlung. Was macht der Beirat? Der Beirat berät die Rats-Versammlung. Er gibt ihnen wichtige Infos. Er hilft der Rats-Versammlung, wichtige Entscheidungen zu treffen. Und er gibt Tipps, wie Kiel barriere-frei werden kann. Eine Person aus dem Beirat darf zu den Rats-Versammlungen gehen. Oder zu anderen politischen Gruppen der Stadt Kiel. Dort darf die Person Reden halten und Anträge stellen. Welche Person das macht, bestimmt der Beirat. Damit der Beirat gut arbeiten kann, braucht er viele Informationen. Er muss zum Beispiel wissen, was die Stadt Kiel plant. Er muss die Informationen früh genug bekommen. Der Beirat spricht dann darüber. Der Beirat sagt der Stadt Kiel, was er darüber denkt. Vielleicht hat der Beirat auch eigene Ideen und Vorschläge. Seite 15

16 Die Stadt Kiel muss dem Beirat sagen, was die Stadt beschlossen hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt müssen einen Plan machen. Sie müssen sich überlegen: wie der Beirat alle wichtigen Infos früh genug bekommt. wie der Beirat erfährt, was die Stadt beschlossen hat. Wir wünschen uns, dass der Beirat noch mehr Rechte bekommt. Zum Beispiel soll die Stadt dem Beirat sagen, was aus seinen Vorschlägen geworden ist. Hat die Stadt getan, was der Beirat vorgeschlagen hat? Alle sollen wissen, was der Beirat für Menschen mit Behinderung macht. Darum muss der Beirat jedes Jahr einen Bericht schreiben. In dem Bericht steht: welche Aufgaben der Beirat in dem Jahr hat welche Ziele der Beirat hat was der Beirat erreicht hat was schwierig war Der Beirat soll auch eine eigene Internet-Seite haben. Die Seite muss barriere-frei sein. So eine Seite ist sehr wichtig. Dort können Menschen in Kiel lesen, was der Beirat macht. Seite 16

17 2. Die Verwaltung Was soll dort besser werden? Die Verwaltung ist für alle Bürger und Bürgerinnen da! Was ist eine Verwaltung? Das sind verschiedene Ämter. Zum Beispiel: Das Amt für Familie und Gesundheit. Das Amt für Familie und Soziales Die Verwaltung muss Menschen mit Behinderung unterstützen bei der Selbst-Bestimmung Teilhabe Gleich-Berechtigung Alle in der Stadt Kiel müssen sich für Menschen mit Behinderung einsetzen. Alle sollen sich an dieses Leit-Bild halten. Die Sozial-Verwaltung muss sich besonders stark für Menschen mit Behinderung einsetzen. Die Verwaltungen müssen sich verändern. Sie sollen mehr für die Menschen da sein als früher. Die Verwaltungen sollen die Menschen unterstützen damit sie mehr selbst bestimmen können. damit sie überall dabei sein können. damit sie ihre Rechte bekommen. Sie sollen den Menschen zuhören. Und sie sollen viel erklären. Das alles ist für Menschen mit Behinderung besonders wichtig. Seite 17

18 Im Sozial-Gesetz-Buch 9 steht: Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Teilhabe. Das bedeutet: Sie gehören dazu. Sie dürfen überall dabei sein. Sie dürfen selbst bestimmen. Sie sollen die gleichen Rechte bekommen, wie Menschen ohne Behinderung. Diese Ziele sind noch nicht alle erreicht. Die Verwaltung muss sich für diese Ziele einsetzen. Dabei muss sie darauf achten, was jeder einzelne Mensch mit Behinderung braucht. Damit die Ziele erreicht werden, muss sich die Verwaltung immer wieder verändern und besser werden. Das muss die Verwaltung tun: Die Unterstützung für Menschen mit Behinderung gut planen Menschen mit Behinderung haben das Recht auf Hilfe. Zum Beispiel in der Schule, bei der Arbeit und in der Freizeit. Diese Hilfe heißt: Eingliederungs-Hilfe. Diese Hilfe wird vom Sozial-Amt bezahlt. Das Amt muss wissen, welche Hilfen ein Mensch braucht. Darum schreiben sie einen Plan. Dieser Plan heißt: Gesamt-Plan. Jeder Mensch mit Behinderung hat das Recht, dass für ihn so ein Plan gemacht wird. Damit das Amt den Plan schreiben kann, muss es mit den Menschen mit Behinderung reden. Das Amt redet auch noch mit anderen, die für den Plan wichtig sind. Das nennt man: Teilhabe-Planung. Seite 18

19 Jeder Mensch soll selbst bestimmen können, wie er leben möchte. Und welche Hilfen er dafür braucht. Darum wird bei der Planung ganz genau geschaut: Was kann der Mensch gut? Was braucht der Mensch? Was wünscht er sich? Das Amt für Familie und Soziales hat Regeln für die Eingliederungs-Hilfe geschrieben. Diese Regeln heißen: Richt-Linien zur Einleitung und Durchführung der Eingliederungs-Hilfe Dort steht genau drin, was das Amt tun muss. Die Ämter arbeiten schon gut damit. In den Regeln steht auch, wie lange etwas dauern darf. Das steht so auch im Sozial-Gesetz-Buch 9. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Amt haben viel Verantwortung. Sie müssen viel wissen, wenn sie so einen Plan schreiben. Und sie müssen immer noch dazu lernen. Dafür muss es Ausbildungen und Kurse geben. Die Verwaltung muss auch darauf achten, dass Menschen mit Behinderung die Hilfen aus dem Plan wirklich bekommen. dass die Hilfen gut sind. dass die Hilfen den Gesetzen entsprechen. Seite 19

20 Gut zusammen arbeiten Jeder Mensch braucht andere Unterstützung. Für jeden soll es die passende Unterstützung geben. Dafür muss die Stadt Kiel sorgen. Vielleicht muss es neue Angebote geben. Dann soll die Verwaltung mit den Einrichtungen und Diensten reden. Vielleicht können sie neue Angebote machen. Sie soll auch darauf achten, dass die Angebote gut zu erreichen sind. Die Angebote sollen in der Nähe sein. Und man soll gut hinkommen können. Die Verwaltung soll helfen, damit alle gut zusammen arbeiten können. Darum gibt es eine Arbeits-Gemeinschaft. Das steht so im Sozial-Gesetz-Buch 12. Eine Arbeits-Gemeinschaft ist eine Gruppe. In dieser Arbeits-Gemeinschaft sind Personen aus der Verwaltung und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von vielen Einrichtungen, die Menschen mit Behinderung helfen. Diese Gruppe redet darüber, wie die Angebote für Menschen mit Behinderung noch besser werden können. Und wie die Mitglieder der Gruppe noch besser zusammen arbeiten können. Seite 20

21 Menschen aus anderen Ländern Die Verwaltung muss mehr auf Menschen mit Behinderung achten, die aus dem Ausland kommen. Sie brauchen vielleicht besondere Unterstützung. Zum Beispiel weil sie nicht so gut Deutsch können. Oder weil sie andere Gewohnheiten haben. Die Verwaltung muss bei der Beratung darauf achten. Und bei Heften und Falt-Blättern. Zum Beispiel muss es Beratung und Infos in verschiedenen Sprachen geben. Die Verwaltung soll sich überlegen: Wie schaffen wir es, damit diese Menschen unsere Hilfe annehmen? Die Verwaltung soll viel über Menschen aus dem Ausland wissen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen Fortbildungen machen. Dort lernen sie zum Beispiel, worauf man beim Wohnen und bei der Pflege achten muss. Seite 21

22 Das Persönliche Budget Menschen mit Behinderung können ein Persönliches Budget bekommen. Das steht so im Gesetz. Das Persönliche Budget ist Geld. Mit dem Geld können sie ihre Hilfen selbst bezahlen. Das Persönliche Budget hilft Menschen, mehr selbst zu bestimmen. Dadurch sollen sie so selbständig wie möglich leben können. Das ist ein sehr wichtiges Ziel. Darum soll sich die Stadt Kiel stark für das Persönliche Budget einsetzen. Die Stadt soll mit vielen Menschen und Gruppen darüber reden: Menschen mit Behinderung Arbeits-Gruppen Fach-Leute Träger-Verbünde Das sind Gruppen, in denen verschiedene Einrichtungen zusammen arbeiten. Seite 22

23 Leit-Stelle für Menschen mit Behinderung Im Amt für Familie und Soziales gibt es ein besonderes Büro. Das Büro heißt: Leit-Stelle für Menschen mit Behinderung Für wen ist die Leit-Stelle? Für Menschen mit und ohne Behinderung Für den Beirat von Menschen mit Behinderung Für andere Gruppen der Stadt Kiel Für die Verwaltung. Die Leit-Stelle achtet darauf, dass sich alle an dieses Leit-Bild halten. Alle sollen das tun, was in diesem Leit-Bild steht. Die Leit-Stelle kümmert sich auch um das Thema: Beschwerden. Sie macht Vorschläge, wie die Verwaltung mit Beschwerden umgehen soll. Das nennt man: Beschwerde-Management. Seite 23

24 Informationen über Menschen mit Behinderung Man muss viel über das Leben von Menschen mit Behinderung wissen. Sonst kann man keine gute Politik machen. Das ist nicht nur in Kiel so. Die Stadt Kiel möchte mehr Informationen über Menschen mit Behinderung sammeln. Darum achtet die Stadt Kiel auf die Agenda 22. Die Agenda 22 sind Regeln von den Vereinten Nationen. In der Agenda 22 stehen auch Regeln für die Verwaltung. Dort steht was man tun muss, damit Menschen mit Behinderung besser leben können. Zum Beispiel steht dort, welche Hilfen es geben muss. Und was man gegen Barrieren tun kann. Dort steht auch: Es muss genug Infos und Forschung über Menschen mit Behinderung geben. Man muss wissen, wie Menschen mit Behinderung leben. Und welche Wünsche oder Probleme sie haben. Wenn man das weiß, kann man es verändern. So kann man Menschen mit Behinderung besser unterstützen. Bis jetzt gibt es in Kiel noch wenig Forschung. Das muss sich ändern. Die Stadt Kiel muss wissen: Wie geht es Menschen mit Behinderung in Kiel? Zum Beispiel: Wie viele haben Arbeit? Wie viele leben in einer eigenen Wohnung? Welche Einrichtungen und Beratungs-Stellen gibt es für Menschen mit Behinderung? Wo gibt es Barrieren? Was ist schon barriere-frei? Seite 24

25 Service-Stellen Im Gesetz steht: Es muss Beratungs-Stellen für Menschen mit Behinderung geben. Diese Stellen heißen Service-Stellen. Dort arbeiten verschiedene Gruppen zusammen. Zum Beispiel das Sozial-Amt, die Kranken-Kassen, die Renten-Versicherung und das Arbeits-Amt. In Kiel gibt es 2 Service-Stellen. Eine Service-Stelle soll in allen Fragen von Behinderung beraten. Sie schaffen aber ihre Aufgaben noch nicht. Damit die Service-Stellen gut arbeiten können, müssen alle Gruppen gut mitarbeiten: Die Service-Stellen müssen besser werden. Dafür müssen die Renten-Versicherung und die Kranken-Kassen sorgen. Aber auch die Stadt Kiel muss dafür sorgen. Seite 25

26 3. Wohnen Was soll beim Wohnen besser werden? Mehr als nur ein Dach über dem Kopf In Kiel leben Menschen mit Behinderung in verschiedenen Wohn-Formen: Zum Beispiel im Wohn-Heim oder im Betreuten Wohnen. Menschen mit Behinderung sollen selbst bestimmen, wie sie wohnen möchten. wo sie wohnen möchten. wer sie unterstützt. Sie sollen dabei die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Das steht auch so in der UN-Konvention. Auf den nächsten Seiten steht, was bei Wohn-Angeboten wichtig ist. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Menschen mit Behinderung müssen beim Wohnen selbst bestimmen dürfen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen trotzdem dafür sorgen, dass es den Menschen mit Behinderung gut geht. Und sie müssen die Rechte von Menschen mit Behinderung schützen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen gute Ausbildungen haben. Seite 26

27 Dort leben, wo andere auch leben Die Wohn-Angebote müssen dort sein, wo andere Menschen auch leben. In der Nähe muss es viele andere Angebote geben: Zum Beispiel Arbeits-Plätze, Freizeit-Angebote, Ärzte und Geschäfte. Prüfung der Angebote Es muss immer wieder geprüft werden, ob die Angebote gut genug sind. Beratung und Planung Es muss einfach sein, Hilfe zu bekommen: Zum Beispiel: Menschen müssen wissen, welche Hilfen sie bekommen können wo sie diese Hilfen bekommen können Menschen mit Behinderung müssen gut beraten werden. Es muss genug Beratungs-Stellen geben. So können die Rechte auch gut geschützt werden. Sie müssen auch wissen, wo sie sich beschweren können. Menschen mit Behinderung wissen selbst am besten, wie sie wohnen möchten. Darum sind sie dabei, wenn neue Angebote geplant werden. Sie achten darauf, dass die Wünsche von Menschen mit Behinderung beachtet werden. Seite 27

28 Barriere-freie Wohnungen Es muss genug Wohnungen für Menschen mit Behinderung geben. Sie müssen barriere-frei sein. Darum müssen viele Wohnungen und Häuser umgebaut oder neu gebaut werden. Angebote für Ausländer und alte Menschen Menschen mit und ohne Behinderung sollen zusammen wohnen können: zusammen in einer Wohnung oder als Nachbarn. Dabei achtet die Stadt besonders auf Menschen mit Behinderung, die aus dem Ausland kommen. Oder deren Familien aus dem Ausland kommen. Es muss auch gute Angebote für ältere Menschen mit Behinderung geben. Zum Beispiel: Kurz-Zeit-Pflege Das bedeutet: Die Menschen leben nur eine kurze Zeit dort. Wohnen mit Service Das bedeutet: die Menschen leben in ihrer eigenen Wohnung. Dort bekommen sie Unterstützung. Zum Beispiel Essen. Oder es kommt ein Pflege-Dienst. Tages-Angebote Wenn Menschen nicht mehr arbeiten gehen, brauchen sie andere Angebote. Sie müssen Dinge tun können, die Ihnen Spaß machen. Der Schutz der Gesundheit und die Vorsorge werden immer wichtiger. Ältere Menschen mit Behinderung sollen gut leben können. Sie sollen auch im Alter überall dabei sein können. Seite 28

29 Eine eigene Wohnung: auch mit viel Unterstützung Die Angebote müssen sich an die Menschen anpassen. Zum Beispiel: Eine Person braucht viel Unterstützung. Trotzdem darf sie in einer eigenen Wohnung leben. Es muss ganz viele verschiedene Wohn-Angebote geben: Zum Beispiel Wohn-Heime, Betreutes Wohnen, große Gruppen, kleine Gruppen, mit viel Unterstützung, mit wenig Unterstützung und viel mehr. Jeder soll in einer eigenen Wohnung leben dürfen und dort unterstützt werden. Auch, wenn es teurer ist. Welches Wohn-Angebot für eine Person bezahlt wird, bestimmt das Amt. Aber das Amt muss vorher mit allen wichtigen Personen darüber reden. Zum Beispiel: mit der Person selbst, mit den Angehörigen und mit dem gesetzlichen Betreuer. Das Amt muss erklären, wie es zu seiner Entscheidung kommt. Wenn der Mensch mit Behinderung nicht einverstanden ist: Dann muss die Entscheidung geändert werden. Verschiedene Verträge Wenn jemand in der eigenen Wohnung unterstützt wird: Die Person bekommt dann 2 verschiedene Verträge: 1 Wohn-Vertrag, 1 Vertrag für die Unterstützung. Seite 29

30 Verschiedene Lösungen finden Wenn jemand in eine andere Wohn-Form zieht, braucht er besondere Unterstützung. Er muss sich auf die Unterstützung verlassen können. Er muss wissen, wer ihn unterstützt. Und er muss wissen, wann er unterstützt wird. Zum Beispiel: Eine Person wohnt in einem Wohn-Heim. Sie möchte nun in das Betreute Wohnen ziehen. Darum bekommt sie am Anfang mehr Unterstützung. Oder: Die Betreuerin aus dem Betreuten Wohnen unterstützt die Person schon im Wohn-Heim. Sie hilft dabei, eine Wohnung zu finden. Oder: Der Betreuer aus dem Wohn-Heim unterstützt die Person auch in der eigenen Wohnung. Es muss ganz verschieden Lösungen dafür geben. Frauen und Männer Manchmal möchten Mädchen nicht mit Jungen zusammen wohnen. Oder Frauen möchten nicht mit Männern zusammen wohnen. Darum muss es auch Wohn-Angebote geben, die nur für Mädchen oder Frauen sind. Alle müssen selbst bestimmen dürfen, ob sie von einem Mann oder einer Frau betreut werden. Seite 30

31 Eltern mit Behinderung Eltern mit Behinderung bekommen besondere Unterstützung. Sie sollen mit ihren Kindern zusammen leben können. Und sie sollen genau so leben können, wie andere Menschen in Kiel. Seite 31

32 4. Bildung und Schule Was soll bei Bildung und Schule besser werden? Früh-Förderung Die Früh-Förderung hilft Kindern, die noch nicht zur Schule gehen. Sie hilft ihnen, sich besser zu entwickeln. Zum Beispiel: besser zu lernen, besser zu sprechen, sich besser zu bewegen, mit anderen gut zusammen zu sein. Auch die Eltern werden beraten und unterstützt. Die Früh-Förderung unterstützt die Kinder zum Beispiel zu Hause oder im Kinder-Garten. Es ist wichtig, die Probleme vom Kind früh zu erkennen. Dann kann man dem Kind am besten helfen. Darum will die Stadt Kiel die Früh-Förderung weiter unterstützen. In allen Kinder-Gärten, Kinder-Tages-Stätten und in jedem Hort muss es Früh-Förderung geben. KiTa ist eine Abkürzung und bedeutet: Kinder-Tages-Stätte Kinder-Garten und KiTa In ganz Kiel können alle Kinder zusammen in den Kinder-Garten oder in die KiTa gehen. Seite 32

33 Jedes Kind ist anders. Und jedes Kind braucht etwas anderes. Die Betreuer und Betreuerinnen achten darauf. Wenn die Betreuer und Betreuerinnen es brauchen, bekommen sie dabei Unterstützung. Wichtig ist uns: Alle Kinder spielen und lernen zusammen. So lernen sie früh: Jedes Kind ist anders. Und: Es ist normal, verschieden zu sein. Wenn die Eltern es wünschen, können schon ganz kleine Kinder betreut werden. Dafür muss es genug Betreuung geben. Die Betreuer und Betreuerinnen müssen gute Ausbildungen haben. Und sie müssen genug Kurse und Fortbildungen machen. Dafür müssen die Einrichtungen sorgen. Und Sie müssen immer wieder überlegen: Wie können wir unsere Arbeit noch besser machen? Schule Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen leben und lernen. Das bedeutet auch: Sie gehen zusammen zur Schule. Das steht auch so im Schul-Gesetz von Schleswig-Holstein. Die Eltern können selbst entscheiden, in welche Schule ihr Kind geht. Die Schule muss in der Nähe sein. Die Schulen müssen überlegen, wie das gehen kann. Die Stadt Kiel unterstützt die Schulen dabei. Seite 33

34 Bis jetzt gibt es in vielen Schulen noch Barrieren: Zum Beispiel Treppen oder enge Türen. Die Stadt muss dafür sorgen, dass die Schulen barriere-frei werden. Zum Beispiel: Es muss in den Schulen genug Fahrstühle geben. Und Hilfsmittel für blinde Kinder. Und noch vieles mehr. Die Schulen müssen so sein, dass alle dort gut lernen können. Als erstes müssen die Schulen umgebaut werden, wo schon Kinder mit Behinderung sind. Die meisten Kinder mit Behinderung gehen noch im Förder-Zentrum zur Schule. Ein Förder-Zentrum ist meistens barriere-frei. Die Stadt muss darauf achten, dass das so bleibt. Es muss Ganztags-Schulen geben. Dort gehen Kinder und Jugendliche bis nachmittags zur Schule. Dafür brauchen die Schulen genug Geld und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einige Kinder brauchen vielleicht einen Fahr-Dienst. Der Fahr-Dienst fährt die Kinder zur Schule. Und später wieder nach Hause. Die Schule muss dafür sorgen, dass es einen Fahr-Dienst gibt. Und dass der Fahr-Dienst bezahlt wird. Seite 34

35 Die Kinder müssen in der Schule genug Unterstützung bekommen. Dafür müssen die Schule und das Land sorgen. Eltern von Kindern mit Behinderung sollen gut beraten werden. Es muss gute Beratungs-Stellen geben. Die Beratungs-Stellen müssen sich gut mit Schule und Behinderung auskennen. Zum Beispiel wissen sie, welche Hilfen ein Kind in der Schule bekommen kann. Bildung in der Freizeit Auch an anderen Orten sollen Kinder zusammen spielen und lernen: Zum Beispiel im Hort. Die Einrichtungen müssen überlegen, was sie dafür tun müssen. Es muss genug Bildungs-Angebote für Menschen mit Behinderung geben. Zum Beispiel: Koch-Kurse, Computer-Kurse. Sie müssen auch selbst bestimmen können, welche Berufs-Ausbildung sie machen möchten. Dafür muss die Stadt Kiel sich einsetzen. Es muss auch genug Angebote nur für Mädchen und Frauen geben. Und Angebote nur für Jungen und Männer. Seite 35

36 Menschen mit Behinderung, die aus dem Ausland nach Kiel gekommen sind Wenn ein Kind oder seine Familie aus dem Ausland kommt: Manchmal haben die Kinder Probleme beim Lernen. Oft liegt es daran, weil sie nicht so gut Deutsch sprechen. Aber manchmal weiß man das nicht so genau. Die Schulen müssen darauf achten, warum die Kinder Probleme haben. Erst wenn man das weiß, kann man die Kinder gut unterstützen. Die Stadt Kiel soll die Schulen dabei unterstützen. Es gibt schon verschiedene Angebote für Menschen mit Behinderung aus dem Ausland. Diese Angebote sollen noch besser werden. Und die Anbieter von Angeboten sollen zusammen arbeiten. So können verschiedene Menschen zusammen sein: Menschen mit und ohne Behinderung, Deutsche und Ausländer. Die Anbieter der Angebote sollen dabei unterstützt werden. Diese Anbieter heißen: Migrations-Fachdienste. Bildung nach der Schule Menschen lernen ihr ganzes Leben lang. Auch Schulen für Erwachsene müssen barriere-frei sein: Zum Beispiel: Unis und Volks-Hoch-Schulen. Dafür muss sich die Stadt Kiel so gut wie möglich einsetzen. Seite 36

37 5. Arbeit Was soll bei der Arbeit besser werden? Arbeit auf dem ersten Arbeits-Markt Arbeit ist wichtig für das eigene Leben. Arbeiten gehen bedeutet: Ich gehöre dazu. Bei der Arbeit merkt man: Ich kann etwas. Wenn man etwas geschafft hat, fühlt man sich gut. Man bekommt Lob und Anerkennung. Und man lernt viel bei der Arbeit. Das alles ist gut für das Selbst-Bewusstsein. Unser Ziel ist: Alle Menschen in Kiel sollen auf dem ersten Arbeits-Markt arbeiten. Egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Erster Arbeits-Markt bedeutet: Man arbeitet in einer normalen Firma. Dort, wo Menschen ohne Behinderung auch arbeiten. Niemand muss mehr in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten. Und alle sind gut versichert: In der Arbeitslosen-Versicherung Kranken-Versicherung Pflege-Versicherung Renten-Versicherung Aber es gibt zu wenig Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderung. Darum ist es schwer, dieses Ziel zu erreichen. Die Stadt Kiel setzt sich für mehr Arbeits-Plätze ein. Seite 37

38 Im Gesetz steht: In jeder größeren Firma müssen auch Menschen mit Behinderung arbeiten. Die Stadt Kiel hat viele eigene Betriebe und Firmen. Die Stadt muss darauf achten, dass dort genug Menschen mit Behinderung arbeiten. Und es sollen immer mehr werden. Die Stadt Kiel hat auch viel Einfluss auf andere Betriebe und Firmen. Die Stadt setzt sich dafür ein, dass dort mehr Menschen mit Behinderung arbeiten können. Verschiedene Arbeits-Plätze Alle Menschen sollen arbeiten können. Darum muss es viele verschiedene Arbeits-Plätze geben. Die Arbeits-Plätze sollen zu den Menschen passen. Die Stadt setzt sich dafür ein, dass es mehr Außen-Arbeits-Plätze gibt. Außen-Arbeits-Platz bedeutet: Jemand arbeitet in einer ganz normalen Firma. Aber er hat einen Vertrag mit der Werkstatt für behinderte Menschen. Und er bekommt das Geld von der Werkstatt. Die Stadt macht Werbung für mehr Außen-Arbeits-Plätze. Und sie berät die Arbeit-Geber. Die Stadt prüft auch, wo sie selbst Außen-Arbeits-Plätze anbieten kann. Seite 38

39 Menschen mit Behinderung sollen bei der Arbeits-Suche unterstützt werden. Dafür muss es mehr Angebote geben. Zum Beispiel: Integrations-Fach-Dienste, Arbeits-Assistenzen, Unterstützte Beschäftigung Integrations-Betriebe Die Stadt Kiel unterstützt Integrations-Betriebe. Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Die Stadt macht Werbung dafür. Sie redet mit den Firmen. Sie unterstützt die Firmen dabei, wenn sie ein Integrations-Betrieb werden wollen. Und sie prüft, ob die Firma das gut macht. Die Stadt Kiel will mehr Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderung. Sie achten besonders auf diese Personen: Frauen mit Behinderung Psychisch kranke Menschen Menschen mit Behinderung ab 55 Jahren Menschen mit Behinderung, die von der Arbeits-Agentur betreut werden. Für diese Personen soll es mehr Fortbildungen geben. Die Stadt arbeitet mit anderen zusammen. Zusammen planen sie, wie sie das schaffen können. Seite 39

40 Ausbildung für Menschen mit Behinderung Junge Menschen mit Behinderung sollen eine gute Ausbildung machen können. Darum soll es neue Ausbildungen geben. Dort lernt man dann nur einen Teil von einem Beruf. Dadurch wird die Ausbildung einfacher. Die Stadt Kiel prüft, ob diese Ausbildungen von anderen anerkannt werden. Dabei arbeitet die Stadt mit den anderen zusammen: mit der IHK Das ist die Industrie- und Handels-Kammer, den Handwerks-Kammern den Gewerkschaften andere Es gibt schon einige einfache Berufs-Ausbildungen. Zum Beispiel: Werker Die Ausbildung soll besser werden. Und es soll mehr einfache Ausbildungen geben. Reha-Träger sind die Ämter, die Ausbildungen für Menschen mit Behinderung bezahlen. Die Reha-Träger sollen früher mit den Schulen zusammen arbeiten. Und sie sollen mehr zusammen arbeiten. Dann können sie die jungen Menschen mit Behinderung besser unterstützen. Seite 40

41 Werkstätten und Tages-Stätten Diese Einrichtungen müssen trotzdem bleiben: Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Tages-Förder-Stätten ähnliche Einrichtungen Aber sie müssen sich verändern. Die Werkstätten müssen sich neue Angebote überlegen. Zum Beispiel: Es muss mehr Außen-Arbeits-Plätze geben. Und andere Firmen können auf dem Gelände der Werkstatt arbeiten. So können sie gut zusammen arbeiten. In den Werkstätten gibt es immer mehr ältere Menschen. Darum muss es dort mehr Arbeits-Plätze für Menschen über 55 Jahre geben. Es soll neue Angebote geben für Menschen, die bald in Rente gehen. Die Stadt Kiel überlegt sich neue Angebote. Dabei arbeitet sie zusammen mit Menschen mit Behinderung mit den Stellen, die die Angebote bezahlen. Die Stadt Kiel wird Aufträge an die Werkstätten für Menschen mit Behinderung geben. Seite 41

42 Fürsorge-Stellen Im Gesetz steht: Es muss eine Fürsorge-Stelle geben. Diese Stelle unterstützt schwer-behinderte Menschen, die auf dem ersten Arbeits-Markt arbeiten. Und sie unterstützt die Betriebe, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten. Diese Stelle besucht die Betriebe in Kiel. Das macht sie mindestens alle 2 Jahre. Sie berät dort schwer behinderte Menschen. Sie hilft ihnen bei Fragen zum Thema Recht. Zum Beispiel bei Kündigungen. Und sie bietet Hilfen bei der Arbeit an. Sie berät die Betriebe. Sie hilft den Betrieben, damit schwer-behinderte Menschen dort arbeiten können. Seite 42

43 6. Barriere-freiheit und Mobiliät Das bedeutet: Alle sollen in Kiel gut überall hinkommen können Was soll besser werden? Überall gut hinkommen können In Kiel sollen Menschen mit Behinderung besser leben können als jetzt. Sie sollen überall dabei sein können. Das ist der Stadt Kiel wichtig. Das bedeutet auch: Alle müssen überall gut hinkommen können. Auch, wenn sie eine Behinderung haben. Darum muss Kiel barriere-frei werden. Das bedeutet zum Beispiel: Alle Busse, Bahnen und Schiffe können auch Menschen mit Behinderung gut benutzen. Es gibt genug Taxis für Rollstühle. Es gibt genug Rampen und Fahrstühle. Es gibt überall Toiletten für Rollstühle. Es gibt genug Weg-Weiser für blinde Menschen. Alle müssen dabei mithelfen, das Kiel barriere-frei wird: alle Menschen in Kiel Der Beirat für Menschen mit Behinderung Und andere Sie sollen die ganze Zeit dabei sein: bei der Planung beim Bau wenn geprüft wird, ob die Änderungen gut sind. Wenn alle mithelfen, gibt es bald immer weniger Barrieren. Menschen mit Behinderung brauchen dann weniger Hilfe. Erst dann können sie in ihrem Leben wirklich selbst bestimmen. Seite 43

44 Bus, Bahn und Taxi Alle Busse und Bahnen müssen barriere-frei sein. Und es muss genug Rollstuhl-Taxis und Miet-Autos geben. Die Stadt Kiel und die Taxi-Unternehmen müssen gut zusammen-arbeiten. Sie müssen planen, wie sie ihr Ziel erreichen wollen. Fahr-Dienst Menschen mit Behinderung müssen alle Busse und Bahnen benutzen können. Das ist ihr Recht. Aber bis jetzt ist das noch nicht so. Darum gibt es in Kiel einen Fahr-Dienst. Der Fahr-Dienst ist für alle Personen, die in ihrem Schwer-behinderten-Ausweis dieses Zeichen haben: ag. Das Zeichen bedeutet: außer-gewöhnliche Geh-Behinderung Not-Ruf, Polizei und Feuerwehr Für schwer-behinderte Menschen muss es ein Not-Ruf und Rettungs-System geben. Das muss barriere-frei sein. Die Notruf-Zentralen, die Polizei und die Feuerwehr müssen barriere-frei sein. Seite 44

45 Häuser und Wohnungen Alle öffentlichen Gebäude müssen barriere-frei werden. Das sind zum Beispiel: Ämter, Schulen, VHS, Kinder-Gärten, Sport-Anlagen, Theater, Räume für Veranstaltungen und Tagungen, Bürger-Treffs. Alle Menschen müssen diese Orte benutzen können. In Kiel gibt es besondere Bildungs-Angebote. Die Angebote sind von der Kieler Runde. Hier arbeiten die VHS Kiel und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zusammen. Besonders diese Angebote müssen barriere-frei sein. Alle müssen dort mitmachen können. Es muss genug barriere-freie Wohnungen geben. Wenn jemand eine Wohnung barriere-frei macht, unterstützt die Stadt Kiel ihn dabei. Und er muss sich an bestimmte Regeln halten. Sonst darf er nicht bauen. Auch alle Eingänge, Parks, Plätze und Spiel-Plätze müssen barriere-frei werden. In Kiel soll es eine Liste geben. In der Liste soll stehen, wo es barriere-freie Wohnungen gibt. Auch andere Gebäude sollen barriere-frei sein. Zum Beispiel Geschäfte, Hotels, Gaststätten, Ärzte. Dafür soll die Stadt Kiel sorgen. Zum Beispiel: Wenn man so etwas neu eröffnet, braucht man dafür eine Erlaubnis von der Stadt. Die Stadt soll die Erlaubnis nur geben, wenn das Gebäude barriere-frei wird. Seite 45

46 Andere Orte Auch diese Orte und Dinge müssen barriere-frei werden: Anlagen, Parks, Wege, Plätze, Straßen, Schilder, Ampeln, Spiel-Plätze, Jugend-Treffs. Sie müssen so verändert werden, dass alle sie gut benutzen und erkennen können. Beim Bauen muss man von Anfang an daran denken, dass alles barriere-frei sein muss. Auch Feste und Veranstaltungen müssen barriere-frei sein. Durch ein Fest darf es nicht noch mehr Barrieren geben. Zum Beispiel: Ein Fest-Zelt muss eine Rampe haben. Und ein Zelt darf nicht so stehen, dass ein Rollstuhl-Fahrer nicht mehr daran vorbei kommt. Es muss einen Pannen-Dienst für Rollstuhl-Fahrer und Fahrerinnen geben. Der Dienst hilft, wenn ein Rollstuhl unterwegs kaputt geht. Die Stadt Kiel soll diesen Dienst unterstützen. Seite 46

47 7. Kultur Was soll bei Kultur und Freizeit besser werden? Kultur ist für alle da! Kultur bedeutet zum Beispiel: Theater, Musik, Kunst, Kino, Feste Bei der Kultur und beim Sport kann man andere Menschen treffen. Menschen mit Behinderung möchten in der Freizeit die selben Dinge tun wie Menschen ohne Behinderung. Darum ist die wichtigste Aufgabe: Die Barrieren müssen weg: Beim Sport, bei der Kultur, bei Freizeit-Angeboten, und beim Erleben der Natur. Alle Angebote in Kiel müssen barriere-frei sein. Das bedeutet zum Beispiel: Mit dem Rollstuhl kommt man überall gut rein. Es bedeutet aber auch: Es muss Infos in Leichter Sprache geben. Es muss besondere Gruppen geben, die sich dafür einsetzen. Dafür muss die Stadt Kiel sorgen. Es wird eine Liste geben. Auf der Liste steht, wo es noch Barrieren gibt. Dann werden die Barrieren nach und nach weg gemacht. Seite 47

48 Wenn ein Verein oder eine Einrichtung ein Angebot für alle macht: Dann bekommen sie besondere Unterstützung. Manche Personen brauchen Unterstützung, damit sie in der Freizeit etwas tun können. Dafür müssen sie eine Assistentin oder einen Assistenten bekommen. Es soll mehr Freizeit-Angebote für Menschen mit Behinderung geben. Darum unterstützt die Stadt Kiel Angebote für Menschen mit Behinderung. Über diese Angebote muss es regelmäßig Infos geben. Seite 48

49 2 gute Beispiele Es gibt 2 gute Beispiele für Freizeit-Angebote: Das Integrative Theater Kiel Hier spielen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Theater. Das Theater arbeitet mit dem Theater im Werft-Park zusammen. Dadurch wird das Kultur-Angebot in Kiel noch besser. Die Stadt Kiel hat jetzt die Verantwortung für das Integrative Theater. Das finden wir gut. Die integrative Mal-Gruppe im Neuen Rathaus Hier malen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Die Gruppe wird von der Stadt unterstützt. Das sind gute Beispiele für gute Zusammen-Arbeit. Diese Projekte müssen bleiben. Die Stadt Kiel soll sich dafür einsetzen, dass es mehr solche Projekte gibt. Sie soll solche Projekte unterstützen. Auch für Kultur und Freizeit gilt: Alle Menschen sind verschieden. Darum brauchen sie auch unterschiedliche Dinge: Zum Beispiel: Einige Menschen brauchen eine Rampe. Andere brauchen Angebote in Gebärden-Sprache. Und Infos in Leichter Sprache. Oder Weg-Weiser für Blinde. An all das muss die Stadt denken, wenn sie neue Angebote plant. Seite 49

50 8. Infos und Werbung der Stadt Kiel: Was soll besser werden? Ohne Infos geht es nicht Wer selbst bestimmen möchte, braucht Informationen. Wenn man nicht weiß, wo ein Fest ist, kann man auch nicht hingehen. Nur wenn man seine Rechte kennt, kann man sich dafür einsetzen. Darum müssen alle Infos der Stadt Kiel barriere-frei sein. Darauf muss die Stadt Kiel achten. Zum Beispiel: Infos über die Stadt, über die Verwaltung, über Einrichtungen, Schulen, Vereine und andere Gruppen. Es muss verschiedene Infos geben. Zum Beispiel: Infos in Leichter Sprache Infos in Blinden-Schrift Infos in Gebärden-Sprache Infos zum Anhören. In den Infos muss alles Wichtige drin stehen. Die Infos dürfen nicht zu alt sein. Seite 50

51 Infos über Menschen mit Behinderung Menschen ohne Behinderung sollen wissen, wie Menschen mit Behinderung leben. Dann können sie Menschen mit Behinderung besser verstehen. Sie wissen dann, welche Wünsche und Probleme es gibt. Darum muss es auch Infos über Menschen mit Behinderung geben. Dafür soll die Stadt sorgen. Alle arbeiten zusammen Gute Infos und Werbung helfen auch, um alle Ziele aus diesem Leit-Bild zu erreichen. Wichtig ist dabei: Alle müssen gut zusammen arbeiten. Zum Beispiel die Stadt Kiel, Einrichtungen und Vereine. Menschen mit Behinderung sollen von Anfang an dabei mitmachen. Zum Beispiel bei Berichte für Zeitungen, Heften und Falt-Blättern So werden die Infos besser. Die Stadt Kiel macht jedes Jahr ein Programm. Sie arbeitet dabei mit vielen zusammen: mit Vereinen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung. In dem Programm stehen Infos über dieses Leit-Bild. Dort steht auch, wie wir die Ziele von diesem Leit-Bild erreichen wollen. Seite 51

52 Wenn es neue Infos für Menschen mit Behinderung in Kiel gibt: Die Stadt Kiel und der Beirat für Menschen mit Behinderung werden darüber berichten. Zum Beispiel berichten sie: wenn sich etwas Wichtiges verändert. wenn über ein wichtiges Thema gesprochen wurde wenn es neue Angebote gibt. Es soll einen Plan geben. In dem Plan steht zum Beispiel: Wie sollen die Stadt und der Beirat Infos für Menschen mit Behinderung bekannt machen? Gute Projekte und Ideen In Kiel gibt es schon viele gute Projekte und Ideen. Die Stadt Kiel sorgt dafür, dass es diese Projekte weiter gibt. Oder dass es diese Projekte bald geben wird. Das Internet wird barriere-frei. Einige Seiten sind schon barriere-frei. Es soll immer mehr Seiten geben: Seiten von der Stadt Kiel. Und Seiten von Firmen, die der Stadt gehören. Alle Hefte und Falt-Blätter der Stadt Kiel muss es auch im Internet geben. Es wird mehr Hefte und Falt-Blätter in Leichter Sprache geben. Seite 52

53 In Kiel gibt es das Heft: Perspektiven. Dort stehen viele Infos für Menschen mit Behinderung. Dieses Heft muss es alle 2 Jahre neu geben. Das Heft muss es in verschiedenen Sprachen geben: in Deutsch, Englisch, Polnisch, Türkisch und Russisch. Es gibt einen Stadt-Führer für Rollstuhl-Fahrer und Rollstuhl-Fahrerinnen. Und es gibt einen Stadt-Plan für Menschen mit Behinderung. Dort steht zum Beispiel, wo es Toiletten für Rollstühle gibt. Oder ob ein Museum barriere-frei ist. Beides kann noch besser werden. Zum Beispiel soll es den Stadt-Plan auch in Leichter Sprache geben. Und die Infos darin müssen immer stimmen. Darum muss beides oft neu gemacht werden. Beides muss es auch im Internet geben. Es gibt ein Heft über Sport-Angebote in Kiel. Das Heft ist für Menschen mit Behinderung. Das Heft heißt: Fit in Kiel Es muss ein Heft mit Freizeit-Angeboten und Kultur-Angeboten geben. Seite 53

54 Es muss ein Heft für Eltern von Kindern mit Behinderung geben. In dem Heft sollen zum Beispiel Infos über Kinder-Gärten und Schulen stehen. Es soll ein Heft geben über Werkstätten und Tages-Förder-Stätten für Menschen mit Behinderung. In dem Heft soll stehen, wo Menschen mit Behinderung arbeiten können. Und wo sie eine Ausbildung machen können. Seite 54

55 Wer hat dieses Heft gemacht? Dieses Heft hat gemacht: Die Landes-Haupt-Stadt Kiel; Das Amt für Familie und Soziales; Die Leitstelle für Menschen mit Behinderung Das Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen hat den Text in Leichte Sprache übersetzt. Seite 55

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