Solarstrom Energie mit Zukunft Neu: Solarstrom selbst verbrauchen ist rentabel

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1 H e r a u s g e b e r : B u n d e s v e r b a n d S o l a r w i r t s c h a f t e. V. Solarstrom weiter auf Expansionskurs Deutschland ist weltweiter Spitzenreiter bei der Nutzung von Solarstrom. Das macht sich nicht nur in der in s tallierten Leistung, sondern auch in der Anzahl der Arbeitsplätze bemerkbar. Seite 2 p I n f o r m a t i o n e n z u m o d e r n e r S t r o m v e r s o r g u n g m i t S o l a r e n e r g i e Ausgabe 2009 Der Mix machts! Um den gesamten Strombedarf zu decken, brauchen wir einen Mix aus allen Erneuerbaren Energien. Solarenergie wird dabei eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Seite 3 p Vielfältige Technologie Solarzellen gibt es in vielen verschiedenen Farben, Formen und Tech niken um die Module am Haus oder auf dem Dach zu montieren viel fältige Mög lichkeiten. Seite 5 p Solar rechnet sich Eine Solaranlage auf dem Dach bringt ihrem Besitzer Jahr für Jahr, Monat für Monat und Kilowattstunde für Kilowattstunde eine festgelegte Rendite. Seite 7 p Übersicht Energiezukunft gestalten 2 Stromkosten im Griff halten 3 Solarstrom in der Praxis 4 Technik 5 Anbieter 6 Kosten und Förderung 7 Klimawandel 8 Solarstrom Energie mit Zukunft Neu: Solarstrom selbst verbrauchen ist rentabel Quelle: reises/fotolia Grußwort Die erneuerbaren Energien haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Jobmotor entwickelt. Das ist nicht nur gut für die Wirtschaft, son - dern auch für das Klima. Nur wenn wir die erneuerbaren Energien noch stärker nutzen, können wir unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele er - reichen. Mein Ziel ist eine nachhaltige Energieversorgung ohne Atom - ener gie und das ist auch erreichbar! Der Anteil erneuerbarer Energien wächst kräftig. Solarenergie, Wind und Wasserkraft, Bioenergie und Geo thermie tragen inzwischen 10,2 % zum Gesamtenergieverbrauch und rund 15 % zum Stromverbrauch bei. Mit den günstigen Rahmen be - dingungen, dem Erneuerbare- Energien-Gesetz, dem Erneuerbare- Energien-Wärmegesetz und dem Marktanreizprogramm, sind die Erneuerbaren zu einer Erfolgsstory geworden. Deutsch land hat sich international in den letzten Jahren an die Spitze der Entwicklung gesetzt besonders bei der Solarenergie. Ich werde mich da für einsetzen, dass es auch weiterhin Investitionssicherheit für die er neu erbaren Energien gibt und dass wir unsere ehrgeizigen Ausbauziele erreichen. Helfen auch Sie mit! Ich wünsche Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Projekte viel Erfolg! Ihr Sigmar Gabriel Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Wer an die Zukunft denkt, hat eine Solarstromanlage auf dem Dach. Sie reduziert die Abhängigkeit von Gas, Kohle und Uran und schützt gegen weitere Strompreissteigerungen. In einer Energieversorgung mit Zukunft ist Solarstrom ein fester Bestandteil. Woche der Sonne gestartet Aktionswoche zum dritten Mal in Deutschland Solarenergie ist eine faszinierende Stromquelle: unabhängig von fossilen Energiequellen, Energieimporten und ihren unvorhersehbaren Preisschwankungen, sauber, kli mafreundlich und unbegrenzt vorhanden. Jedes Jahr Das Handwerk profitiert von der umweltfreundlichen Solarenergie durch Arbeitsplätze. Das stärkt die regionale Wirtschaft. Quelle: Sharp scheint in Deutschland Stunden lang die Sonne. Pro Quadratmeter entspricht dies dem Energiegehalt von 100 Litern Öl. Mit heutiger Solartechnik wäre es möglich, auf rund Quadratkilometern den Strombedarf der Bundesrepublik in der Jahresbilanz vollständig solar zu decken. Allein an Dachflächen stehen mehr als Quadratkilometer zur Verfügung. Aktuelle Studien des EuPD Research und des ifo-instituts für Wirtschaftsforschung beziffern das Potenzial für Solarstrom in Deutschland bei heutiger Technologie auf 248 Terawattstunden pro Jahr das sind über 40 % des gesamten gegenwärtigen Stromverbrauchs. Die Solarstromnutzung hat in Deutschland eine beispiellose Entwicklung vollzogen: 2009 werden erstmals mehr als 1 % des Strombedarfs von Solaranlagen erzeugt. Bis zum Jahr 2020 kann die Photovoltaik 7 % des Strombedarfs unseres Landes decken. Mit Solarenergie investieren Sie nicht nur in eine klimafreundliche Energieversorgung der Zukunft, sondern legen Ihr Geld auch nachhaltig an. In Zeiten weltweiter Finanzturbulenzen ist die eigene Solarstromanlage eine sichere, rentable und werterhaltenden Investition. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert jedem Betreiber einer Solarstromanlage über 20 Jahre hinweg einen festen Einspeisetarif für den produzierten Strom. Im Baujahr 2009 darf sich der Anlagenbetreiber über 43 Eurocent je produzierter Kilowattstunde Solarstrom vom ei ge nen Hausdach freuen. Dadurch kann über die Laufzeit der Anlage eine Betreiberrendite von rund 6 % erzielt werden. Seit diesem Jahr lohnt es sich auch, den eigenen Solarstrom selbst zu verbrauchen. Durch die gesun kenen Anlagenpreise zum Jahresbeginn 2009 gilt: Je früher Sie investieren, desto mehr Rendite erhalten Sie. Mit Solarenergie erwirtschaften Sie aber nicht nur eine saubere Rendite, sondern stärken gleichzeitig Ihre regionale Wirtschaft, denn 75 % der Wertschöpfung der Solarindustrie verbleibt im Inland. Zum dritten Mal veranstaltet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW- So lar) in diesem Jahr die Woche der Sonne. Ziel der Aktionswoche ist es, vor Ort über die Möglichkeiten und Vorteile der Solartechnik zu informieren und zur Nutzung von Solarenergie zu motivieren. Bundesweit erwartet der BSW-Solar zwischen dem 9. und 17. Mai mehrere Tausend Veranstaltungen zu den Themen Solarwärme und Solarstrom. Die Veranstaltungen werden unterstützt durch umfangreiches Informationsmaterial wie zum Beispiel diese Zeitung und die Zeitung für Solarwärme. Durch die Vielzahl der beteiligten Akteure ist die Woche der Sonne die größte Solarkampagne Deutschlands. Gefördert wird sie vom Bundesumweltministerium, Schirmherr ist Sigmar Gabriel. Die Woche der Sonne ist gleichzeitig Teil der 2009 zum zweiten Mal stattfindenden Europäischen Solartage, die vom 15. bis 22. Mai in vielen europäischen Ländern durchgeführt werden. Alle weiteren Informationen zur Kampagne finden Sie unter: Überreicht durch (Stempelfeld)

2 2 Energiezukunft gestalten Die Energiewende beginnt vor Ort Solarinitiativen und Kommunen setzen sich für Erneuerbare Energien ein Der Klimawandel und die hohe Abhängigkeit von Energieimporten beschäftigt die Menschen immer mehr. Nach einer Umfrage im Auftrag des Bundesumweltministeriums wollen 87 % einen konsequenten Umstieg in der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien. Während die Politik heftig diskutiert, wie global auf die Probleme zu rea gieren ist, sind vor Ort in vielen Städten und Gemeinden Solarinitiativen, Agendagruppen, Kommunalverwaltungen, Handwerker und andere Akteure aktiv und setzen sich lokal für eine nachhaltige Energieversorgung ein. Sie beschließen Ziele für ihre Regionen, realisieren konkrete Projekte zur Energieeinsparung und zur Nutzung Erneuerbarer Energien und treiben selbst die Energiewende vor Ort an. Das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern trägt zugleich zur regionalen Wirtschaftsförderung bei. Zum Beispiel Bonn: Die ehemalige Bundeshauptstadt beschreitet seit vielen Jahren konsequent einen Weg zur verstärkten Nutzung von Erneuerbaren Energien und einer effizienten Energienutzung. Nachdem bereits in den 1990er-Jahren wichtige Impulse zum Bau von Solarstromanlagen durch eine kostendeckende Vergütung gegeben wurden, erfolgte eine systematische Analyse weiterer Einsatzmöglichkeiten und vorhandener Potenziale für Erneuerbare Energien und die schrittweise Umsetzung von Maßnahmen. Dazu zählen u. a. der Bau von über 50 Solarstromanlagen auf städtischen Gebäuden, die Errichtung von Solarabsorberanlagen in den städtischen Freibädern, das Angebot von Grünem Strom durch die Stadtwerke und seit 2007 ein eigenes Förderprogramm für Solarwärmeanlagen. Zusätzlich führt die Stadt eine intensive Öffentlichkeitsarbeit durch und hat das Thema auf die Agenda der schulischen Bildungsarbeit gesetzt. Jobmotor Solarenergie Großer Teil der Wertschöpfung bleibt in der Region Nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit wollen immer mehr Kommunen und Landkreise die Erneuerbaren Energien stärker nutzen. Ein weiterer Aspekt: Auch die Wirtschaft vor Ort wird gestärkt, denn bei den Erneuerbaren Energien profitiert vor allem auch das heimische Handwerk von den Energieausgaben. Eine aktuelle forsa-umfrage belegt, dass mehr als drei Viertel aller Bürger in Deutschland eine Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien wünscht. Einige Vorbildregionen haben sich sogar das Ziel gesetzt, ihren gesamten Energiebedarf durch Erneuerbare Energien zu decken. Bereits im Jahr 2000 beschloss der Landkreis Fürstenfeldbruck, seinen Energiebedarf bis 2030 vollständig über Erneuerbare Energien zu decken. Auch der Landkreis Potsdam-Mittelmark will bis 2030 seinen gesamten Strom auf diese Weise erzeugen. Ein Ausbau der Solarenergie in Deutschland unterstützt vor allem die regionalen Arbeitsmärkte, insbesondere den Arbeitsmarkt in Ost deutschland. Jeder 100. Industriearbeitsplatz wird hier von der Solarbranche gestellt. Dank der Vorreiterrolle Deutschlands wird ein großer Teil der Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Inland produziert. So schaffen die Erneuerbaren Energien heute schon über innovative Arbeitsplätze in Deutschland. Bis 2020 können allein in der Solarbranche Arbeitsplätze geschaffen werden. Wichtiges Element der Informationsarbeit stellen seit 2007 die Bonner Energietage dar, die eine lange Tradition der Bonner Solarwoche abgelöst haben. Auch die Einwohner-Gemeinde Morbach im Hunsrück ist aktiv in der Energiewende auf Gemeindeebene und hat dafür das Projekt Energielandschaft Morbach aufgelegt. In Morbach gibt es bereits 14 Windkraftanlagen mit jeweils 2 Megawatt Leistung, eine 500-Kilowatt- Solarstromanlage, eine rein landwirtschaftlich genutzte Biogasanlage, eine Holzpellets-Produktion und eine Anlage zur solaren Trinkwasseraufbereitung. Die öffentlichen Gebäude sind mit großen Solarstromanlagen ausgestattet, die als Bürgerprojekte betrieben werden. Auch die Gemeinde Morbach hat ein eigenes Förderprogramm für Erneuerbare Energien aufgelegt. Heute bereits erzeugt Morbach die dreifache Menge des Stroms, den die Kommune selbst verbraucht. Der Weg zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Energieversorgung wird vor Ort von einer großen Akzeptanz in der Bevölkerung mitgetragen. Die Botschaft der regionalen Akteure ist eindeutig: Jede Bürgerin und jeder Bürger sowie jede Kommune kann einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Sicherung der Energieversorgung leisten, z. B. durch die Wärmedämmung der eigenen Gebäude, die Nutzung von Solarwärme oder Holz zur Wärme erzeugung, die Installation einer Solarstromanlage, den Bezug von Strom aus Erneuerbaren Energien, das Engagement vor Ort und vieles andere mehr. Erneuerbare Energien schaffen regionale Arbeitsplätze. Energieversorgung der Zukunft nur mit Erneuerbaren Energien möglich Eines ist sicher: Die Energiefragen der Zukunft sind nur mit den Erneuerbaren Energien zu beantworten. Die Sonne, eine der stärksten Quellen aller Erneuerbaren Ener gien, ist im Überfluss vorhanden: Sie strahlt in einer Stunde so viel Energie auf die Erde, wie die gesamte Weltbevölkerung derzeit pro Jahr verbraucht. Die flächendeckende Versorgung Deutschlands aus Erneuerbaren Energien ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Laut der Prognose des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), seiner Mitgliedsverbände und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) werden sich die Kapazitäten und die Stromproduktion in Deutschland bis 2020 etwa verdreifachen. In der Summe können die Erneuerbaren Energien 2020 insgesamt 278 Milliarden Kilowattstunden zur Stromproduktion beitragen. Die installierte Leistung wächst auf 111 Gigawatt (GW). Gelingt es, die ambitionierten Ziele Deutschlands und der EU zur Steigerung der Energieeffizienz im Stromsektor umzusetzen, so entspricht die für 2020 prognostizierte Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien bereits einem Anteil am Bruttostromverbrauch von 47 %. 20 % Erneuerbare Energien in Europa bis 2020 Mit der Verabschiedung der EU- Richtlinie vom hat das EU-Parlament den Energieumbau in Europa eingeleitet. Bereits mit der EU-Richtlinie vom März 2007 hatte der Europäische Rat unter dem Vorsitz von Angela Merkel beschlossen, den Anteil Erneuerbarer Energien am Endenergiebedarf von gegenwärtig 6,5 bis zum Jahr 2020 auf 20 % zu erhöhen. Die neue EU-Richtlinie erweitert die Ziele und regelt ihre konkrete Umsetzung: Alle 27 EU-Mitgliedstaaten haben sich dazu verpflichtet, bis Mitte 2010 jeweils einen eigenen nationalen Erneuerbaren Energie Ak tions plan einzureichen. Im Stromsektor müssen alle Mitgliedstaaten erstmalig einen vorrangigen oder garantierten Netzzugang für Regenerativstrom gewährleisten. Auch bei Erneuerbarer Wärme gibt es neue Vorgaben aus Brüssel: Bis 2015 müs sen die nationalen Bauvorschriften aller Mit gliedstaaten einen Mindestanteil von Erneuerbaren Energien für Wärme und Klimatisierung vorschreiben. Ist hierfür ein Netzausbau erforderlich, muss dieser spä testens bis 2022 in Betrieb genommen werden, um noch in die nationalen Zielwerte im Rahmen der EU-Richtlinie Eingang zu finden. Die Regelungen werden bis spätestens August 2010 in nationales Recht umgesetzt. Liebe Leserin, lieber Leser, der Ausbau der Solarenergie zu einer tragenden Säule der Energieversorgung ist eine gesellschafts- und generationenübergreifende Aufgabe. Packen wir es an, wir alle können von der Solarenergie nur profitieren: Die Solarbranche entwickelt sich zum Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze, rechnet sich und trägt maßgeblich dazu bei, die Klimaschutzziele zu erreichen. Wir freuen uns, Sie auf den folgenden Seiten über die Technik und Förderung sowie über Ihre privaten Investitionsmöglichkeiten in die So larenergie zu informieren. Ihr Carsten Körnig Geschäftsführer Bundesverband Solarwirtschaft e. V. Solarstrom weiter auf Expansionskurs Auch 2008 hat sich der Markt für Solarstromanlagen in Deutschland sehr gut entwickelt. Mit einer neu installierten Leistung von Megawatt peak schrieb die Photovoltaikbranche 2008 Rekordzahlen. Ende 2008 waren insgesamt Anlagen mit einer Leistung von 5,3 Gigawatt installiert. Damit ist Deutschland weltweiter Spitzenreiter in der Nutzung von Solarstrom. Im Jahr 2009 und damit deutlich früher als erwartet wird Solarstrom erstmals 1 % am deutschen Strommix bereitstellen. Die Photovoltaikbranche bietet Arbeitsplätze und die Solarindustrie machte im Jahr 2008 einen Umsatz von rund 7 Milliarden Euro. Über 130 Produzenten von Zellen, Modulen und Komponenten gibt es mittlerweile in Deutschland. Ihre Produktion und ihr Exportanteil steigen kontinuierlich an, sodass Photovoltaik made in Germany auf einem guten Weg ist, in den kommenden Jahren zum Exportschlager zu werden MWp Jährlich neu installierte Solarstromleistung

3 ENERGIEZUKUNFT GESTALTEN 3 Im Verbund stark der Mix machts! Politik sichert Wachstum der Solarenergie Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat einen beispiellosen Solarboom ausgelöst und Deutschland zum führenden Photovoltaikstandort weltweit gemacht. Der Mechanismus der Förderung Im Strommix des 21. Jahrhunderts spielen die Erneuerbaren Energien eine zentrale Rolle. Ihr Anteil am Mix steigt stetig: zwischen 1998 und 2008 hat sich ihr Anteil am Gesamtstromverbrauch von 4,8 % auf 15,3 % mehr als verdreifacht. Bis 2020 sieht die Bundesregierung eine Steigerung auf 25 bis 30 % vor. Mit jedem Prozent mehr Erneuerbarer Energien reduziert sich der Einsatz vor allem von Kohle und Kernenergie. Unsere Stromversorgung wird so Stück für Stück klimafreundlicher und sicherer. Und je mehr Strom aus Wind, Wasser, Erdwärme, Bio- oder Solarenergie erzeugt wird, desto unabhängiger wird Deutschland von Energieimporten. Auch die Strompreise werden damit stabiler, denn Strom aus Erneuerbaren Energien ist berechenbar. Erneuerbare Energien bieten noch einen weiteren Vorteil: Sie können dezentral erzeugt werden. Durch die guten gesetzlichen Rahmenbedingungen kann jeder Bürger selbst zum Stromerzeuger werden. Als Besitzer einer Solarstromanlage oder mit der Beteiligung an einem Windpark, einer Wasserkraft- oder Biomasseanlage oder an einem Bürgersolarkraftwerk kann jeder ganz konkret Einfluss auf die Zusammensetzung unserer Stromerzeugung nehmen. Um den gesamten Strombedarf zu decken, brauchen wir einen Mix aus allen Erneuerbaren Energien. Dabei spielt die Solarenergie eine wichtige Rolle, sie verfügt über ein enormes Potenzial: Langfristig kann die Photovoltaik über ein Viertel des Strombedarfs in Deutschland abdecken. ist einfach: Über die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung von derzeit rund 43 Eurocent pro Kilowattstunde Solarstrom wird es für Bürger und Unternehmer interessant, in eine Solarstromanlage zu investieren. Dadurch erhöht sich die Solarnachfrage. Durch Massenproduktion können die Unternehmen effizienter arbeiten, allein seit 2006 konnten die Kosten für Solarstromanlagen um über 20 % gesenkt werden. Die Stromversorger legen die Mehrkosten für die Einspeisevergütung der Erneuerbaren Energien bundes weit auf alle Stromverbraucher um, so ist der Aufpreis für den Einzelnen sehr gering wurde der politische Kurs für die Solarwirtschaft in Deutschland von der großen Koalition weiter auf Wachstum gestellt. Der Solarbranche Energiepotenzial der Sonne in Deutschland und weltweit Die Sonne liefert überall in Deutschland ausreichend Energie für eine effiziente Wärme- und Stromerzeugung. Die Karte zeigt die durchschnittliche Menge an Solarenergie, die pro Jahr auf einen Quadratmeter Erde auftrifft. Düsseldorf Bremen Kiel Hamburg Hannover Schwerin Magdeburg Erfurt Potsdam Berlin Dresden Quelle: Sharp Heute liegt der Solaranteil in Deutschland bei rund 1 % des Strombedarfs, in Bayern sogar schon bei über 2 %. Tendenz: weiter deutlich steigend. Zusammen mit Wind, Wasser, Biogas & Co. bietet Solarstrom eine überlegene Mannschaft, die eine sichere Energieversorgung überall ermöglicht. Im sogenannten regenerativen Kombikraftwerk werden über ganz Deutschland verstreute Wind-, Solar-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen miteinander verknüpft und gesteuert. Feldtests haben in der Praxis bewiesen: Es ist ebenso zuverlässig und leistungsstark wie ein herkömmliches Großkraftwerk. Das regenerative Kombikraftwerk zeigt, wie durch die gemeinsame Regelung kleiner und dezentraler Anlagen bedarfsgerecht und zuverlässig Strom bereitgestellt werden kann. Die Vorteile der verschiedenen Erneuerbaren Energien werden so optimal kombiniert. Einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien steht technisch nichts im Wege. Jährlicher Primärenergieeinsatz in Exajoule Weltweiter Energiemix bis Gas Kohle Öl andere Erneuerbare Energien Solarthermie (nur Wärme) Wasserkraft Kernenergie Solarstrom (Photovoltaik und solarthermische Kraftwerke, WBGU ist es gelungen, Bundesregierung und Bundestag von der Unverzichtbarkeit der Solarenergie für Klimaschutz und einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung zu überzeugen und die Weichen für den konsequenten Ausbau der Solarenergie zu stellen. Der Aufbau von Solarfabriken und Handwerksbetrieben schafft weiterhin Tausende Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche. Auf der Basis eines starken Heimmarktes stehen die deutschen Unternehmen bei dem Aufstieg der Solarwirtschaft zu einer Leitindustrie des 21. Jahrhunderts in der Pole-Position. Dieser Startvorsprung wird sich vielfach auszahlen, denn der weltweite Ausbau der Solarenergie steht erst am Anfang Wind Biomasse 2050 Fünf gute Gründe für Solarstrom 1. Eine Solarstromanlage rechnet sich Die Investition in eine eigene Solarstromanlage oder die Beteiligung an einer Gemeinschaftsanlage sind attraktive Geldanlagen. Mit der garantierten Einspeisevergütung über 20 Jahre ist die Investition im Vergleich zu anderen Geldanlagen eine sichere Geldanlagen, die zudem eine interessante Rendite bietet. 2. Selbst Sonnenstrom nutzen Das Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt die Möglichkeit, den Strom vom eigenen Hausdach selbst zu verbrauchen. Das macht nicht nur unabhängiger, sondern ist auch wirtschaftlich interessant. 3. Wirtschaftsstandort Deutschland stärken Solarunternehmen bauen bei ihren Investitionen überwiegend auf deutsche Technik und Zulieferer. Über 75 % der Wertschöpfung verbleiben im Inland. Bei anhaltendem Branchenwachstum rechnet der BSW-Solar mit einer Verdreifachung der Arbeitsplätze noch in diesem Jahrzehnt, bis 2020 mit Beschäftigten. 4. Solarenergie stoppt Klimawandel Spätestens bis zum Jahr 2050 müs sen die weltweiten Treibhausgasemissionen um 80 % gesenkt werden, fordern seit Jahren die Klimaforscher. Strom sparende Geräte und bessere Wärmedämmung reichen allein nicht aus, um die globale Erwärmung in vertretbaren Grenzen zu halten. Nur die konsequente Ablösung fossiler Energieträger durch Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse kann den Treibhauseffekt merklich reduzieren. Mit der eigenen Solarstromanlage leisten Sie aktiven Umweltschutz. 5. Vielfältige Exportchancen nutzen Schon heute zählt Deutschland neben Japan, China und den USA zu den Weltmarktführern im Solarstrombereich und bei der Solarwärme zu den Spitzenreitern in Europa. Derzeit liegt die Exportquote der Solarbranche bei 35 %. Innerhalb der nächsten 15 Jahre wird sie nach Einschätzung des BSW-Solar auf über 70 % steigen. Quelle: Kyocera Mainz Wiesbaden kwh / m kwh / m kwh / m kwh / m kwh / m kwh / m 2 Saarbrücken Freiburg Stuttgart München Grafik: triolog Grafik: triolog

4 4 SOLARSTROM IN DER PRAXIS Quelle: Tritec Eine Solarstromanlage erhöht die Unab hängigkeit. Jetzt wird auch der Eigenverbrauch des Solarstroms belohnt. Quelle: SCHOTT Quelle: Solarworld Moderne Fassaden liefern Strom Solarmodule sind attraktives Gestaltungselement Solarstrommodule sind nicht nur Stromerzeuger, sondern auch attraktive Bauelemente für die moderne Architektur. Sie können ansprechend ins Dach integriert werden oder moderne Fassaden bilden. Integrierte Solarmodule in Glashäusern und Fassaden reduzieren die Kühllasten, bieten abwechslungsreiche Lichteffekte und erzeugen Strom. Module können auch als Verschattungsele Quelle: JUWI Moderne Gebäude nutzen die Kraft der Sonne zur Stromproduktion. Die Aufständerung unterstützt die Architektur. Quelle: SMA Solarstromanlagen finden auf allen Dächern Platz und passen hervorragend auf traditionelle und moderne Gebäude. Bürgersolarkraftwerke Solarstrom auch ohne eigenes Dach Von Gemeinschaftsprojekten profitieren Eine Solarstromanlage integriert in die Gebäude hülle ein Markenzeichen innovativer Archi tekten und Unternehmen. Quelle: REC Gewerbedächer bieten ein hohes Potenzial an Flächen zum Ernten von Sonnenstrom. Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH Mitarbeiterkraftwerk auf einem Firmengebäude in Köln-Ossendorf Nicht jeder, der Solarstrom erzeugen möchte, hat ein eigenes Dach. Deshalb erfreuen sich Solarfonds und Beteiligungsprojekte zunehmender Beliebtheit. Durch den Kauf eines Anteils an einer größeren Solarstromanlage oder die Investition in einen Solarfonds kann jeder zum Solarstromerzeuger werden und von der attraktiven Einspeisevergütung profitieren. Die Beteiligung an Solarfonds wird von spezialisierten Solarunternehmen, Projektierungsgesellschaften und Banken bereits ab 500 Euro angeboten. Sogenannte Bürgersolarkraftwerke werden in vielen Regionen von Bürgergruppen gemeinschaftlich organisiert und auf dem Dach des Rathauses, der Schule oder einem anderen öffentlichen Gebäude installiert. Vielfach werden diese Initiativen auch von der Kommune unterstützt. Ein Vorteil der Beteiligung ist, dass Planung, Bau, Betrieb und Verwaltung von professioneller Seite durchgeführt werden, was den Investoren Arbeit und Mühe erspart. Da die größeren Anlagen pro Leistungseinheit günstiger sind, führen die Anlagen trotz der zusätzlichen Verwaltungskosten meist zu einer guten Rendite. Solarstromanlagen arbeiten sehr zuverlässig und man kann ihre Erträge sehr gut vorhersagen. Solarfassaden sind architektonische Highlights für Gebäude von modernen Unternehmen. mente für bestehende Gebäude eingesetzt werden und das Erscheinungsbild aufwerten. Neue Einsatzmöglichkeiten ergeben sich auch durch unterschiedliche Farben der Solarzellen. Ein komplettes Solardach gliedert sich ideal in die Um gebung ein, für Flachdächer wurden spezielle Solarbahnen entwickelt, die gleichzeitig die Dachabdichtung darstellen. In allen Fällen zeichnen sich Solarstromanlagen als Multitalente aus: Sie bieten Wetterschutz, Verschattung, Dämmung, sind ein attraktives Gestaltungselement und liefern gleichzeitig sauberen Strom. Solar-Archite k tur wird auch künftig Maßstäbe im Städtebau setzen, denn solare Architektur ist keine Frage der Mode, sondern des Überlebens, so Architekt Norman Foster. Die Beispiele zeigen die Vielfalt an Solarstromanlagen. Betreiber sind Privatpersonen, Kommunen oder Betreibergesellschaften. Anlagetyp Dachanlage Dachanlage Dachanlage Dachanlage Freianlage Ort Ottersberg Hainsacker Tübingen Dingolfing Kronwieden Schierling Jahr der Inbetriebnahme Leistung der Solar strom anlage 3,1 kwp 58,3 kwp 32,5 kwp kwp 200 kwp Investitionssumme k. A. k. A. k. A. 16 Millionen 1,4 Millionen jährliche Stromproduktion kwh (Strom für 1 Haushalt) kwh (Strom für Haushalte) kwh (Strom für 8 9 Haushalte) 3,6 Millionen kwh (Strom für Haushalte) jährliche CO 2 -Einsparung 2,7 t 38 t 16,3 t t 140 t Besonderheit Dachintegrierte Solarstroman lage mit Dünnschichtmodulen Betreibergemeinschaft aus Eltern, Lehrern, ehemaligen Schülern des Gymnasiums Eine der größten Dachanlagen in Süddeutschland kwh (Strom für 52 Haushalte) * kwp: Kilowatt peak ** kwh: Kilowattstunde Quelle: IBC-Solar Quelle: Tritec Quelle: REC Quelle: BP Solar Quelle: Wolf

5 Spülen Schleudern Wolle Wolle 2 fein kalt 30 Pro Aus 40 Program Pro Progra Progra TECHNIK 5 Solarstrom: sicher, zuverlässig und intelligent Solarstromanlagen (Photovoltaik) erzeugen Strom aus Licht und speisen diesen meist ins Stromnetz ein Quelle: Solarpraxis AG Prozentsatz des optimalen Ertrags bei unterschiedlicher Ausrichtung der Module (oben), Montagemöglichkeiten (unten) So funktioniert eine Solarstromanlage Solarstrom jetzt auch selbst verbrauchen 1 Das Herzstück einer Solarstromanlage sind die Solarzellen. Sie erzeugen Strom, sobald Licht auf sie fällt. Je stärker die Sonne scheint, desto höher ist die Stromausbeute. Die Solaranlage produziert also auch Strom bei Bewölkung, nur weniger. Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH Vom Wafer zur fertigen Solarzelle 2 Die Solarzellen werden in den Solarmodulen verschaltet und wetterfest eingepackt. Die Solarmodule haben unterschiedliche Größen, Formate und Leistungen. Sie werden je nach Anlagentyp in Serie oder parallel verschaltet. Dementsprechend ergeben sich unterschiedliche Spannungen und Ströme. 3 Der Gleichstrom der Solarmodule wird über spezielle Solarkabel zum Solarzellen wandeln Licht direkt in Strom um. Ungefähr 95 % der Solarzellen bestehen aus Silizium, dem zweithäufigsten Element der Erde, besser bekannt als Quarzsand. Zur Nutzung muss der Sand einen aufwendigen Herstellungsprozess durchlaufen. Zuerst werden aus dem Silizium Verunreinigungen ent fernt, da für einen hohen Wirkungsgrad ein sehr hoher Reinheitsgrad erforderlich ist. Danach wird es kristallisiert, entweder durch Ziehen eines Einkristalls oder durch Gießen von Siliziumblöcken, die zu Multikristallen führen. Einkristalle sind aufwendiger in der Herstellung, die daraus hergestellten Solarzellen haben allerdings auch einen höheren Wirkungsgrad. Den geeigneten Handwerksbetrieb finden Kompetente Beratung vor Ort ist wichtig. Einen geeigneten Fachhandwerksbetrieb für Solartechnik in ihrer Nähe finden Sie am einfachsten unter Wohin mit den Solarmodulen? Am einfachsten ist die Montage auf einem geneigten Dach, oberhalb der Ziegelebene oder anstelle der Ziegel. Für Flachdächer gibt es spezielle Montagegestelle. In der Fassade lassen sich die Solarmodule entweder geneigt als Vordach mit Sonnen- und Wetterschutzfunktion oder anstatt der Fassadenelemente installieren. Freilandanlagen werden mit speziellen Montagesystemen aufgestellt. Ausrichtung der Solarmodule Der höchste Solarertrag ergibt sich bei Südausrichtung, doch sind auch andere Himmelsrichtungen problemlos möglich; eine Ausrichtung Südwest/Südost reduziert den Ertrag um ca. 5 %, West/Ost um ca. 15 % (siehe Grafik). Der optimale Neigungswinkel für einen hohen Ganz jahres ertrag liegt bei ca. 30. Der Ertrag ändert sich jedoch nur Wechselrichter transportiert. Dieser wandelt den Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Er sorgt dafür, dass die Solarmodule im optimalen Arbeitspunkt arbeiten und den höchstmöglichen Ertrag erzielen. Der Wechselrichter überwacht die Anlage und schaltet sie zum Beispiel aus, wenn das Stromnetz ausfällt. Zudem kann er die Solarstrommenge zählen und Informationen zur Fernüberwachung der Anlage weiterleiten. 4 Um zu wissen, wie viel Solarstrom ins Stromnetz eingespeist wurde, wird ein Einspeisezähler installiert. Er arbeitet völlig unabhängig vom Verbrauchszähler und zählt jede Kilo wattstunde Solarstrom, die ins Stromnetz eingespeist wird. Diese Solarstrommenge wird vom Netzbetreiber entsprechend EEG vergütet. Interessant ist für Sie die Möglichkeit, Ihren Strom im Haushalt selbst zu verbrauchen. Eine spezielle Vergütung für diesen Eigenverbrauch ermöglicht auch hier eine hohe Rentabilität. Die Blöcke werden in dünne Scheiben (Wafer) mit ca. 0,2 Millimeter Dicke gesägt und auf beiden Seiten mit Fremdstoffen gezielt verunreinigt (dotiert). Dadurch wird das Silizium leitfähig und es bilden sich zwei Pole aus, wie bei einer Batterie. Abschließend wer den die Leiterbahnen aufgebracht. Sie leiten den Strom ab, wenn Licht auf die Solarzelle fällt. Klassische Siliziumzellen werden immer materialeffizienter und erreichen höhere Wirkungsgrade. Solarzellen aus monokristallinem Silizium haben heute einen Wirkungsgrad zwischen 15 und 19 %, multikristalline Zellen zwischen 13 und 16 %. Eine Alternative zu den kristallinen Solarzellen sind die Dünnschicht- Stromnetz Solarstrommodule Solarzellen. Bei ihrer Produktion werden verschiedene Halbleitermate ria lien hauchdünn auf einen Träger, zum Beispiel Glas, Kunststoff oder Metall, aufgebracht. Dünnschichtzellen haben eine geringere Anfälligkeit gegen Verschattung und können sehr flexibel eingesetzt werden. Auch mit hohen Außentemperaturen kommen sie gut zurecht. Ihr Wirkungsgrad ist allerdings geringer, er liegt derzeit bei 6 11 %. Als weitere Technologie werden Konzentratorzellen nach und nach marktreif. Sie bündeln Licht mithilfe einer optischen Linse und fokussieren dieses punktgenau auf eine Hochleistungszelle. Das Ergebnis wird in besonders hohen Energieerträgen dieser Systeme sichtbar. un wesentlich bei anderen Neigungswinkeln. Die Module sollten deshalb schon allein aus Gründen der Ästhe tik in der Dachebene montiert werden. Selbst bei senkrechter Montage in der Fassade werden bei Südausrichtung noch 70 % des optimalen Ertrags erzielt. Der Stromertrag der Photovoltaikanlage Im Mittel erzeugt eine Anlage jährlich etwa 850 bis 900 Kilowattstunden (kwh) Solarstrom pro Kilowatt peak (kwp) Leistung. An Standorten mit viel Sonnenschein können es 10 % mehr Ertrag sein, an anderen bis zu 10 % weniger. Ertrag der Anlage Der konkrete Solarertrag Ihrer Solarstromanlage hängt vom Modultyp, dem Wechselrichter, der Verschaltung und der sorgfältigen Planung und Installation, der Belüftung der Module, der Modulausrichtung und Neigung, der Sonneneinstrahlung vor Ort und eventuellen Verschattungen ab. Das hört sich komplizierter an als es ist: Der an Ihrem Standort zu erwartende Solarertrag lässt sich mit einem Simulationsprogramm leicht berechnen. Eine einfache Variante finden Sie unter: Wechselrichter Verbraucher Einspeisezähler Solarstrom Faszinierende Vielfalt Solar vereint unterschiedliche Technologien Quelle: Kyocera 2 Quelle: Sharp Solarmodule 3 4 Eigenverbrauchszähler Bezugszähler Haushaltsstrom Quelle: SMA Technologie AG Wechselrichter Quelle: triolog Quelle: Tom Pischell/Sunbeam GmbH Quelle: Tom Pischell/Sunbeam GmbH Gut zu wissen Was heißt Kilowatt peak (kwp)? Kilowatt peak bezeichnet die Spitzenleistung einer Solarstroman lage oder eines Solarmoduls. Die Peakleistung wird bei einer Lichtstärke von Watt/m 2 und einer Temperatur von 25 C bestimmt. Ist mein Haus für eine Photovoltaikanlage geeignet? Auf (fast) jedem Haus findet sich ein guter Ort für eine PV-Anlage. Den höchsten Ertrag erzielt man bei einer Südausrichtung und einer Neigung von etwa 30. Die Anlagen sind jedoch auch in allen Positionen von West nach Ost und sogar senkrecht in der Fassade mon tierbar. Sie produzieren dann etwas weniger Strom (siehe Artikel links). Verschattungen sollten allerdings vermieden werden. Wie groß sollte eine Solarstromanlage sein? Die Größe kann an die Dachfläche, an die gewünschte Solarstrommenge oder an die Finanzmittel angepasst werden. Da der Solarstrom ins Netz eingespeist wird, sind nach oben kaum Grenzen gesetzt. Wie hoch ist die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage? Die Lebensdauer von Photovol taikmodulen liegt bei über 30 Jahren. Hersteller von Solarmodulen bieten Leistungsgarantien zwischen 10 und 25 Jahren. Wechselrichter müssen meist nach 10 bis 15 Jahren aus getauscht werden. Wie viel Energie muss zur Produktion einer Photovoltaikanlage aufgewandt werden? Eine Solarstromanlage erzeugt je nach Anlagentyp in 1,5 bis 4 Jahren so viel Energie, wie zu ihrer Herstellung aufgewandt wurde. Da sie mehr als 30 Jahre läuft, pro duziert sie ein Vielfaches ihrer Herstellungs energie. Muss eine Photovoltaikanlage baulich genehmigt werden? Für die Installation einer Solarstromanlage auf oder an Gebäuden benötigen Sie keine Baugenehmigung, außer wenn sie auf denkmalgeschützten Gebäuden installiert wird. Freiflächenanlagen sind grundsätzlich genehmigungspflichtig. Was kostet eine Photovoltaik anlage? Derzeit ist mit Preisen um die Euro pro kwp Leistung inklusive Installation zu rechnen. Das macht eine solche Investition ak tuell besonders interessant. Wie hoch ist der Betriebsund Wartungsaufwand? Solarstromanlagen arbeiten nahezu wartungsfrei, dadurch sind die Betriebs- und Wartungskosten sehr gering.

6 6 ANBIETER VON SOLARSTROMTECHNIK Die hier aufgeführten Unternehmen unterstüt zen die Woche der Sonne. Als Photovoltaik-Spezialisten verfügen sie über umfangreiches Fachwissen und empfehlen sich als kompetente und zuver lässige Partner für hochwertige und effiziente Solarstromsysteme. Systemanbieter, Zulieferer und Dienstleister Energiebau Solarstromsysteme GmbH Systemanbieter Photovoltaik - Spezialist im Bereich Planung und Lieferung von Solarstromanlagen in Deutschland und Europa sowie der Realisierung autarker solarer Stromversor gungen für netzferne Gebiete. IBC Solar AG Eines der weltweit führenden Systemhäuser für PV-Anlagen. Seit 1982 bietet IBC alles rund um die Stromgewinnung aus Sonnenlicht: von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe von Solarkraftwerken. KYOCERA Fineceramics GmbH / Solar Division Kyocera gehört seit über 30 Jahren zu den welt weit größten Anbietern innovativer PV- Systeme. Der Einklang von Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit steht dabei an erster Stelle. Kyocera für den Menschen und für die Natur. SES21 AG Die SES 21 AG ist ein führendes Systemhaus für hochwertige Photovoltaikkomponenten und PV-Komplettsysteme. Seit 1999 bietet die SES 21 AG ihren Partnern nachhaltigen Service und individuelle Beratungs- und Planungsleistungen. Sharp Energy Solution Europe Als Solarpionier kann Sharp auf 50 Jahre Sonnenenergie-Erfahrung zurückblicken. Heute ist das Unternehmen Technologie füh - rer in der Photovoltaik. Weltweit stammt jede vierte bis heute produzierte Zelle von Sharp. SMA Technologie AG Die SMA Solar Technology AG ist Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern. Die SMA Gruppe mit Hauptsitz in Niestetal bei Kassel ist auf vier Kontinenten in neun Ländern vertreten und bietet Wechselrichter für alle Anwendungen und Leistungsgrößen. Solarworld AG Die SolarWorld AG hat sich in nur wenigen Jahren vom einstigen Handelsunternehmen zu einem Solarkonzern mit integriertem solaren Wertschöpfungsprozess vom Rohstoff über den Wafer, die Zelle, das Modul bis hin zur fertigen, hochwertigen Solarstromanlage entwickelt. SCHOTT Solar GmbH Ihr Partner für Solarstrom. Innovative Produkte Made in Germany auf höchstem Niveau. Know-how mit Zukunft. Wagner & Co Solartechnik GmbH Der Solarspezialist in Deutschland seit 30 Jahren Systemanbieter für netzgekop - pelte Solarstromanlagen und Inselsysteme. Phoenix Solar AG Die Phoenix Solar AG plant, baut und betreibt Photovoltaik-Großkraftwerke und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. TRITEC Deutschland GmbH Die TRITEC Deutschland GmbH betreibt Großhandel im Bereich regenerative Energien mit Schwerpunkt Photovoltaik und Kompetenzcenter für die Solarenergie. BP Solar BP Solar gehört mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im PV-Sektor zu den führenden Solarunternehmen weltweit. REC Group REC Solar Germany GmbH REC Silicon und REC Wafer sind weltweit die größten Hersteller von Polysilizium und Wafer für solare Anwendungen. REC Solar stellt Solarzellen sowie Solarmodule her. Wolf GmbH Als kompletter System-Anbieter vereint Wolf die vier Bereiche Heizung, Klima, Lüftung, Solar in einem Unternehmen und bietet so, alles aus einer Hand. heroal Johann Henkenjohann GmbH & Co.KG Seit über 40 Jahren zählt heroal europaweit zu den führenden Aluminiumsystemhäusern für Fenster, Türen, Fassaden, Rolladen, Rolltore, Insektenschutz und Photovoltaik. Schüco International KG Der Systemanbieter Schüco bietet Partnern unter dem Motto Energy² Energie sparen und Energie gewinnen vielfältige Lösungen. Fronius Deutschland GmbH Effiziente PV-Wechselrichter und Anlagenüberwachung. Handwerk setzt auf Solarstrom Handwerksverbände unterstützen die Woche der Sonne Seit mehr als 15 Jahren werden Solarstromanlagen in Deutschland eingesetzt. Heute sind sie selbstverständlicher Bestandteil des Angebots der Handwerksbetriebe. Vor allem Elektrobetriebe sind hier aktiv, doch auch Dachdecker und Handwerker im Bereich Sanitär, Heizung und Klima führen Solarstromanlagen. Die zunehmende Verbreitung der Solaranlagen im Handwerk hat für den Kunden große Vorteile: er bekommt die konventionelle Haus technik und die Solarstromanlage aus einer Hand und hat auch im Anlagenbetrieb nur einen Ansprechpartner vor Ort. Die Handwerksverbände betrachten die Solartechnik als immer wichtiger werdendes Geschäftsfeld für ihre Mitgliedsbetriebe, weshalb sie die Woche der Sonne auch 2009 wieder aktiv unterstützen. Partner sind u. a. der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informa tionstechni schen Handwerke (ZVEH), der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und der Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK). Partner Handwerk hb Solar Handels GmbH Spezialist in Photovoltaik Anlagen und PV Flachdachsystemen, Solarthermie, Holzheizung und Blockheizkraftwerk. juwi Solar GmbH Mit rund 450 Mitarbeitern realisiert die juwi-gruppe weltweit regenerative Kraftwerke. Im Solarbereich hat juwi bisher über 800 PV-Anlagen realisiert. B5-Solar B5-Solar ist erstrangiger Distributor der größten deutschen und chinesischen börsendotierten Solarmodulhersteller. Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks Fachverband Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik e.v.

7 KOSTEN UND FÖRDERUNG 7 Solar rechnet sich auch bei Eigenverbrauch EEG macht Solarstrom wirtschaftlich Dächer in großen Siedlungen oder Gewerbegebieten eignen sich besonders zum Bau von Solarkraftwerken und Dächer gibt es genug. Solarstrom: unschlagbare Ökobilanz Quelle: IBC-Solar Photovoltaik-Anlagenpass Die Qualitätssicherung für Ihre Anlage Quelle: Rolf Disch/Solarsiedlung GmbH Jetzt in eine Solarstromanlage zu investieren lohnt sich. Dank der im Erneuerbare-Energien- Gesetz abgesicherten Solarförderung können mit der Investition in eine Solarstromanlage auch weiterhin Renditen bis rund 6 % erzielt werden. Für den Kauf einer Solarstromanlage gibt es zwar keine Zuschüsse, aber der erzeugte Solarstrom kann zu einem attraktiven Preis, der oberhalb des Steckdosenpreises liegt, verkauft werden. Die Einspeisevergütung ist so kalkuliert, dass der Anlagenbesitzer damit alle Kosten für Finanzierung (Rückzahlung des Kredits und Zinsen) und Betrieb (Wartung, Versicherung, Reparaturen) decken kann und zusätzlich eine Rendite erzielt, die in der Regel höher liegt als eine feste Geldanlage auf der Bank. Damit das Konzept funktioniert, verpflichtet das EEG die Stromversorger: alle Solarstromanlagen ans Stromnetz anzuschließen, den gesamten erzeugten Solarstrom abzu nehmen und den Solarstrom zu einem festen Satz über 20 Jahre zu vergüten. Genau genommen beträgt der Vergütungszeitraum 20 volle Kalenderjahre plus die restlichen Monate des Installationsjahres, d. h., die Gesamtvergütung ist höher, je früher im Jahr die Anlage installiert wird. Beachten Sie, dass Sie Ihre Anlage der Bundesnetzagentur melden müssen, um Ihre Vergütung zu erhalten. Strom erzeugen ohne Umweltbelastung ist nur mit Erneuerbaren Energien möglich. Die Solarstromerzeugung ist dabei eine besonders überzeugende Technik: Solarstromanlagen sind langlebig und produzieren über einen Zeitraum von über 20 Jahren sauberen Strom. Die Ökobilanz von Solarstromanlagen ist durchweg positiv: die Anlagenkomponenten (Glas, Aluminium, Kunststoffe, Silizium und andere Zellenmaterialien) sind recycelbar, es entstehen keine Altlasten, die Stromproduktion erfolgt geräuschfrei, geruchlos und ohne Schadstoffemissionen, der Energieaufwand zur Herstellung wird je nach Technologie bereits nach 1,5 bis 4 Jahren von der Solarstromanlage wieder selbst erzeugt. Die Vergütungshöhe Eine Solarstromanlage erhält 20 Jahre lang dieselbe Vergütung, die vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme abhängt. Für neu installierte Anlagen sinkt die Vergütung Jahr für Jahr um 8 10 %, je nach Anlagentyp. Da davon ausgegangen wird, dass auch die Anlagenpreise jedes Jahr um 8 10 % sinken, bleibt die Rendite für den Investor gleich. Damit kleine und größere Anlagen dieselbe Rendite erzielen können, erhalten Kleinanlagen eine höhere Vergütung, da ihr Preis pro Kilowatt peak höher ist. Eine wichtige Neuerung stellt ab 2009 die Möglichkeit dar, den Solarstrom selbst zu nutzen (Eigenverbrauch). Erstmals wird der selbst verbrauchte Solarstrom dann mit rund 25 Eurocent pro Kilowattstunde vergütet. Gleichzeitig ersetzt der Solarstrom den Bezug von teurem Haushaltsstrom. Unterm Strich bleibt so in der Regel ein Bonus von mindestens 2 Eurocent pro Kilowattstunde gegenüber dem Steckdosenpreis für konventionell erzeugten Strom. Bei steigenden Strompreisen wird der Photovoltaikeigenverbrauch noch interessanter. Das EEG 2009 stärkere Absenkung der Vergütungen Alle vier Jahre wird das EEG überprüft und den aktuellen Entwicklungen entsprechend angepasst. Die Bundesregierung hat die Vergütungssätze für Solarstrom mit Beginn des Jahres stärker gesenkt als bisher. Für Dachanlagen bis zu einer Größe von 100 Kilowatt wurde die Vergütung um 8 % pro Kilowattstunde gesenkt. Dachanlagen über 100 Kilowatt und Freiflächenanlagen erhalten nun eine um 10 % geringere Vergütung. Neu ist die Vergütung für Dachanlagen über Kilowatt Leistung, sie beträgt 33 Eurocent pro Kilowattstunde. Der Bonus für Fassadenanlagen ist entfallen. Die neuen Regelungen des EEG sichern den weiteren Ausbau von Solarstrom in Deutschland und tragen dazu bei, dass die Wettbewerbsfähigkeit zu konventionellem Strom früher erreicht wird. Jahr der Inbetriebnahme * Anlagen auf Dächern Bis 30 kwp 43,01 ct 39,57 ct kwp 40,91 ct 37,64 ct kwp 39,58 ct 35,62 ct Über kwp 33,00 ct 29,70 ct Anlagen auf Dächern Bis 30 kwp 25,01 ct 23,01 ct Eigenverbrauch Freiflächenanlagen 31,94 ct 28,75 ct * Änderungen im Jahr 2010 ergeben sich, wenn der Markt 2009 stärker oder schwächer wächst als erwartet. Durch die stetige Weiterentwicklung der Produktionsverfahren wird die Ökobilanz noch weiter verbessert und die Energierücklaufzeiten werden immer kürzer. Erste Solarfabriken produzieren sogar schon CO 2 -frei, indem sie ihren Energiebedarf aus Solarenergie und Rapsöl-BHKW selbst erzeugen. Auch die Möglichkeit des Recyclings von Altmodulen wirkt sich positiv auf die Ökobilanz aus. Mit PV Cycle existiert seit 2007 ein freiwilliges Rücknahme- und Recyclingprogramm von Altmodulen. So entsteht eine ideale Kreislaufproduktion das können nur die Erneuerbaren Energien. Mehr zum Recycling von Altmodulen finden Sie unter: Solarstromanlagen haben eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. Damit diese erreicht wird ist eine fachgerechte Installation der Anlage notwendig. Bislang war es jedoch schwer für den Kunden festzustellen, ob seine Anlage entsprechend montiert wurde. Und auch der Handwerker hatte Probleme, seine hochwertige Arbeit zu belegen. Der neue Photovoltaik-Anlagenpass behebt dieses Problem. Dieser wird dem Kunden bei der Übergabe der Solarstromanlage überreicht. Auf einem Formular bestätigt der Handwerker die ordnungsgemäße Erledigung der wichtigen Arbeiten. Der Anlagenpass verleiht dem Kunden und dem Handwerker damit mehr Sicherheit und ist ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung. Der Anlagenpass wird gemeinsam vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) herausgegeben. Er soll künftig bei allen Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen. Mehr Informationen unter: Der Weg zum Solarkraftwerk auf dem eigenen Dach Unkomplizierter als man denkt 1. Anlagengröße festlegen Legen Sie fest, wie viel Solarstrom Sie ernten (zum Beispiel die Hälfte Ihres Bedarfs) und wie viel Geld Sie investieren möchten. 2. Daten zusammenstellen Folgende Daten sollten Sie zusammenstellen: Größe der Dachfläche, Ausrichtung (Neigung und Orientierung), Beschaffenheit (Höhe, Dacheindeckung, Zugänglichkeit), mögliche Verschattung. 3. Angebote einholen und vergleichen Vereinbaren Sie einen Vor-Ort-Termin und lassen Sie sich von mehreren Handwerkern ein Angebot erstellen (Preisvergleich). Bewerten Sie die Angebote auch hinsicht lich der technischen Komponenten. Ach ten Sie auf Referenzen und Erfahrungen des Handwerkers. 4. Finanzierung Erstellen Sie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, die neben den Finanzierungskosten die Zählermie te, Versicherung und Reparaturrück lage beinhaltet. Die Einnahmenseite ist über 20 Jahre durch die Einspeisevergütung gesichert. Prü fen Sie steuerliche Aspekte. 5. Versicherung Sie sollten mindestens eine Betreiberhaftpflicht abschließen, die durch eine Elektronikausfallversicherung ergänzt werden kann. Rendite von der Sonne Günstige Kredite verfügbar Die Rendite einer Solarstromanlage hängt von den Einnahmen und Ausgaben ab. Die Vergütungshöhe ist gesetzlich festgeschrieben. Um einen hohen Ertrag zu erreichen, darf die Anlage nicht verschattet sein und muss regelmäßig kontrolliert werden. Die größten Ausgabeposten sind die Investitions- und Finanzierungskosten. Doch Vorsicht: Die billigste Anlage führt nicht zwangsläufig zur höchsten Rendite. Denn nur wenn der Solarstromertrag über 20 Jahre hinweg hoch ist, rechnet sich die Anlage. Dazu gehört auch, dass der Hersteller bei Garantiefällen ansprechbar sein muss, was für den Einsatz bekannter Marken spricht. Zinsgünstige Kredite bietet das KfW-Programm Solarstrom erzeugen mit einem Zinssatz ab 4,27 % effektiv bis max Euro (Stand Februar 2009). Für größere Anlagen gibt es u.a. das ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm. Weitere Informationen erhalten Sie unter und natürlich bei Ihrer Hausbank.

8 8 Klimawandel Maksym Gorpenyuk Fotolia.com/Bearbeitung: Tom Pischell Surftipp für Klimaschützer Partner Teurer Klimawandel Solarenergie begrenzt Folgekosten des Klimawandels Lohnt sich eine neue Heizung oder ein neuer Kühlschrank? Konkrete Energiesparantworten liefert die Kampagne Klima sucht Schutz un ter: Insgesamt 13 Energiesparratgeber aus den Bereichen Strom, Heizen und Verkehr zeigen dem Besucher vielfältige Möglichkeiten auf, die eigene CO 2 -Bilanz zu verbessern und dabei Geld zu sparen. Zusätzlich informiert die Seite über aktuelle Geschehnisse zu den Themen Klima und Energie und stellt Projekte zum Mitmachen vor. Bundesverband Gebäudeenergieberater IngenieureHandwerker Eine Vielzahl tropischer Wirbelstürme hat 2008 zu einem der schadenreichsten Jahre überhaupt gemacht. Die gesamtwirtschaftlichen Schäden von Naturkatas trophen ohne Erdbeben betrugen rund 100 Mrd. US-Dollar. Damit setzt sich der von uns beobachtete langfristige Trend fort: Der Klimawandel hat bereits eingesetzt und trägt mit großer Wahrscheinlichkeit zu immer häufigeren Wetterextremen und dadurch bedingten Naturkatastrophen bei. Diese wiederum richten immer größere Schäden an, erklärt Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands der Münchener Rück. Diese Kosten könnten sich, wie die Studien bereits im Stern-Report von 2006 belegen, auf 5 % des globalen BIP belaufen. Um die Kosten volkswirtschaftlicher Schä den Strompreise steigen Erneuerbare werden billiger Die Stromkosten werden weiter zur ernsten Belastung für die Haushaltskassen: Seit 2005 sind sie um etwa 17,6 % gestiegen bezahlte ein durchschnittlicher Haushalt knapp 890 Euro für Strom und damit 200 Euro mehr als Ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar, ganz im Gegenteil. Auch künftig werden die Strompreise weiter steigen, denn die konventionellen Energieträger Kohle, in Zukunft in einem finanzierbaren Rahmen zu halten, ist auch der verstärkte Einsatz von Sonnenenergie unumgänglich. Erneuerbare Energien sind ohne Zweifel der effizienteste Weg, um CO 2 -Emissionen zu senken und da mit die Ursache für die Klimaveränderungen zu vermindern, erklärt Prof. Dr. Peter Höppe, Leiter des Fachbereichs GeoRisikoForschung der Münchener Rück. Laut einer Studie der Bundesregierung können in Deutschland bis % des Stromverbrauchs und 50 % des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. 75 % der Treibhausgasemissionen ließen sich so einsparen, rund ein Drittel davon durch Solarenergie. Fakt ist: Nichts tun kommt die Weltwirtschaft wesentlich teurer zu stehen, als frühzeitige und entschlossene Investitionen in den Klimaschutz. Gas und Uran sind begrenzt, werden teurer und viele abgeschriebene Kraftwerke müssen ersetzt werden. Die Erneuerbaren Energien dagegen werden immer günstiger Jahr für Jahr. Bereits 2015 wird für Privatkunden der Solarstrom vom eigenen Dach günstiger sein, als der konventionelle Strom vom Energieversorger. European Solar Days Die European Solar Days sind eine Informationskampagne für die verstärkte Nutzung der Solarenergie. Seit 2008 werden die Aktionstage europaweit durchgeführt, im vergangenen Jahr mit über Veranstaltungen. Viele Länder haben sich im Rahmen der europäischen Solartage der Bewegung für mehr Solarenergie und Klimaschutz angeschlossen. In diesem Jahr finden die European Solar Days vom 15. bis 22. Mai statt Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweiz, Slowenien und Spanien sind dabei. Klipp und klar: kaum Mehrkosten durch Erneuerbare Energien Zusammensetzung des Strompreises für Privathaushalte 2008 Schluss mit dem Klischee, Strom aus Erneuerbaren Energien würde den Strompreis in die Höhe treiben. Im Gegenteil: Die konventionelle Stromproduktion verursacht externe Kosten, zum Beispiel über den Schadstoffausstoß, die im Strompreis nicht enthalten sind und von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Die Kosten für Erneuerbare Energien sind transparent. Im Gegensatz zur herkömmlichen Stromproduktion sind zum Beispiel im Preis für Solarstrom alle Kosten eingeschlossen. Wie die Abbildung zeigt, betrug 2008 der Anteil für die EEG-Umlage der gesamten Erneuerbaren Energien am durchschnit t lichen Strompreis von 21,43 ct/kwh für Privatver braucher nur 1,07 Eurocent. Und dieses Geld ist bestens an ge legt: Denn Deutschland wird damit unabhängiger von Energieimporten, verringert den CO 2 -Ausstoß und spart so langfristig Kosten, die durch Umweltbelastungen entstehen und auf die Allgemeinheit umgelegt werden. Fakt ist: Die preistreibenden Faktoren sind nicht die Erneuerbaren Energien. Deutschland hat zwar mit die höchsten Strompreise in Europa, doch das liegt vor allem auch an den hohen Netznutzungsentgelten der Stromkonzerne und dem fehlenden Wettbewerb. Pro bezahlte Kilowattstunde fallen durchschnittlich 6,06 Euro cent für die Netz entgelte und 5,37 Eurocent an Stromund Umsatzsteuern an. Letztlich gilt: Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die Volkswirtschaft. Allein durch die durch das EEG vergütete Strommenge konnten 2007 insgesamt 79 Mio. t CO 2 -Emis sionen, t Schwefeldioxid, t Stickoxide und t Feinstaub vermieden werden. Dies entspricht 4,3 Mrd. Euro für die Folgekosten der Umweltschäden. Quelle: Gutachten im Rahmen von Beratungsleistungen für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: Externe Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern. Stand: Mai Wenzel (2008), Kurzgutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: Vermiedene Energie-Importe und externe Kosten durch die Nutzung erneuerbarer Energien Impressum Quelle: European Solar Days V.i.S.d.P.: Carsten Körnig Bundesverband Solarwirtschaft e.v. Stralauer Platz 34, Berlin Redaktion: BSW-Solar e.v., Solarpraxis AG Layout, Satz und Illustrationen: Solarpraxis AG Druck: ADAM Süd GmbH, Bruchsal Papier: Kriebcoat Premium Silk LWC auf 100 % Altpapierbasis organisiert vom: Medienpartner Quelle: BMWI, BNA/Eigene Berechnung BSW-Solar (34,4 %) 7,37 ct Energiebeschaffung und Vertrieb (25 %) 5,37 ct Strom- und Umsatzsteuer Gesamt 21,43 ct/kwh 6,06 ct (28,3 %) Netzentgelt 1,07 ct (5 %) Umlage EEG 0,21 ct (1 %) Umlage KWKG 1,36 ct (6,3 %) Konzessionsabgabe So setzt sich der Strompreis zusammen Die Mehrkosten für Erneuerbare Energien sind marginal. Das Geld ist bestens angelegt als effiziente Wirtschaftsförderung: Geschaffen werden zukunftssichere Arbeitsplätze und die Abhängigkeit von Energieimporten wird reduziert. gefördert vom:

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