SolarWindPark Vega. SolarWindPark Vega GmbH & Co. Betriebs-KG

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1 Genußschein SolarWindPark Vega Genußschein SolarWindPark Vega SolarWindPark Vega GmbH & Co. Betriebs-KG Wertpapierverkaufsprospekt WKN A0ER13 / ISIN DE 000 A0ER13 9 Zins: 6,05 % p.a. Laufzeit: 10 Jahre

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3 Inhalt SolarWindPark Vega Inhalt Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung Risikofaktoren Wichtige Informationen Informationen über das Emissionsangebot Beschreibung des Anlageobjektes der Emission Ertrag und Einspeisevergütung Ergebnisprognose Erläuterungen zur Ergebnisprognose Abschlussvermerk zur Prognosebeurteilung Steuerliche Grundlagen Bedingungen und Konditionen des Emissionsangebotes Zulassung zum Handel und Handelsregeln Informationen über die Emittentin Investitions- und Finanzierungsplan Geschäftsüberblick Die Organe der Emittentin und Handlungspraktiken Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin Wichtige Verträge Vertragspartner Informationen von Seiten Dritter Informationen über die Garantin Die Organe der Garantin und Handlungspraktiken Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Garantin Glossar Allgemeines

4 SolarWindPark Vega Das Emissionsangebot auf einen Blick Zusammenfassung 4 Hinweise Diese Zusammenfassung ist eine Einführung zum Prospekt. Bitte stützen Sie jede Entscheidung zur Anlage in diesen Genußschein auf die Prüfung des gesamten Prospektes. Für den Fall, dass vor einem Gericht Ansprüche aufgrund der in diesem Prospekt enthaltenen Informationen geltend gemacht werden, könnte der als Kläger auftretende Anleger in Anwendung der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften der Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes die Kosten für die Übersetzung des Prospektes vor Prozessbeginn zu tragen haben. Diejenigen Personen, die die Verantwortung für die Zusammenfassung einschließlich einer Übersetzung hiervon haben, oder von denen deren Erlass ausgeht, können haftbar gemacht werden, jedoch nur für den Fall, dass die Zusammenfassung irreführend, unrichtig oder widersprüchlich ist, wenn sie zusammen mit den anderen Teilen des Prospektes gelesen wird. 1. DIE EMITTENTIN Emittentin des Genußscheins (Aussteller) SolarWindPark Vega GmbH & Co. Betriebs-KG Komplementärin der Emittentin Komplementärin ist die SolarWindPark Vega GmbH vertreten durch ihre Geschäftsführer Herrn Karl-Heinz Buß und Herrn Peter Forch Gründungsjahr und Registernummer der Emittentin 2001, Amtsgericht Neuruppin HRA 1410 NP Geschäftstätigkeit Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Solarstromanlagen an verschiedenen Standorten sowie von Windkraftanlagen in der Stadt Prenzlau. Risiken für das Ergebnis der Emittentin Abweichungen von den Planungen können insbesondere dann entstehen, wenn sich die dem Prospekt zu Grunde liegenden wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen ändern. Grundsätzlich gilt, dass positive oder negative Einflüsse sich auf die Liquiditätsergebnisse und Rentabilität der Gesellschaft auswirken. Das Ergebnis der Emittentin ist den folgenden Risiken ausgesetzt: Änderungen in der Einspeisevergütung sowie im Erneuerbare-Energien-Gesetz, Witterungsverhältnisse, Inbetriebnahme- und Betriebsrisiko, Erzeugungsmanagement des Energieversorgers, Lebensdauer und Verfügbarkeit der Anlagen, Genehmigungen oder juristische Auseinandersetzungen, Insolvenzrisiko. 2. DER GENUßSCHEIN Wertpapiertyp Inhaber-Genußschein, festverzinsliches Wertpapier WKN/ISIN WKN: A0ER13 / ISIN: DE 000 A0ER13 9 Emissionsvolumen Inhaber-Genußscheine im Gesamtnennbetrag von ,. Nennbetrag des Genußscheins Der Nennbetrag beträgt 500,00 je Genußschein. Mindestzeichnung 2.500, (5 Genußscheine), höhere Beträge müssen durch 500 teilbar sein. Laufzeit des Genußscheins Die Laufzeit des Genußscheins beträgt rund 10 Jahre (vom 01. Dezember 2005 bis 31. Dezember 2015). Ausschüttung (Zins-) und Rückzahlung Der Genußschein-Inhaber hat Anspruch auf Verzinsung seines Kapitals in Höhe von 6,05% p.a. fest für die gesamte Laufzeit von rund zehn Jahren auf Rückzahlung des Nennwerts am Ende der Laufzeit Mit der finanzierenden Bank ist eine feste Liquiditätsreserve in Höhe von ,- vereinbart, die ab 2007 vorzuhalten ist. Die Zahlung der Ausschüttungen an die Genußrechtsinhaber erfolgt nachrangig zu den Betriebskosten, dem Kapitaldienst bei der finanzierenden Bank, der vorzuhaltenden Liqudiitätsreserve sowie Zahlungen für Rückstellungen und Rücklagen. Die Gesellschaft bildet Rückstellungen für den Rückbau der Anlagen. Mit dem geplanten Rückbau nach voraussichtlich frühestens 20 Jahren wird plangemäß erst dann ein Liquiditätsabfluß und die damit verbundene Auflösung der Rückstellungen notwendig. Außerdem sind Rücklagen in Höhe von 25 % der zu erwartenden Betriebskosten (Kosten für Wartung und Instandhaltung, ENERCON-Partner- Konzept, technische Betriebsführung und Geschäftsbesorgung, Versicherungen, Komplementärvergütung, Jahresabschluss und sonstige Kosten) des jeweiligen Folgejahres zu bilden. Fälligkeit der Zinsen Die Zahlung der Zinsen erfolgt jeweils am ersten Geschäftstag eines Jahres für das vergangene Jahr; erstmals am 02. Januar Ausgabekurs des Genußscheins Der Ausgabekurs wird auf Basis einer Anleihe des Bundeslandes Hessen (fällig Januar 2016), zuzüglich eines Renditeaufschlags zwischen 200 Basispunkten (oder 2,00 % p.a.) und 350 Basispunkten (3,50 % p.a.) festgelegt. Der Ausgabekurs kann zwischen 90 % und 110 % (Höchstpreis) betragen und wird jeweils im Internet unter veröffentlicht. Für die emissionsbegleitende Bank fällt eine Wertpapierverkaufsprovision von 1 % des Kurswertes an. Zeichnungsfrist Die Zeichnungsfrist beginnt 2 Werktage nach Veröffentlichung des Verkaufsprospektes und endet vorbehaltlich Verlängerung oder vorzeitiger Schließung am 30. November Eine etwaige Verlängerung der Zeichnungsfrist ist nachtragspflichtig und bei der BaFin vorzulegen und nach erfolgter Billigung zu veröffentlichen. Handelbarkeit Bei Bedarf sind die Genußscheine über den hausinternen Telefonhandel der UmweltBank AG, Nürnberg veräußerbar. Besteuerung des Genußscheins Die Zinsen sind gemäß 20 Abs. 1 Nr. 7 EstG als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu versteuern. Risiken des Genußscheins Die Risiken dieses Wertpapiers werden unterteilt in Basisrisiken für Wertpapiere und spezielle Risiken dieses Genußscheins. Die Basisrisiken unterliegen den folgenden Risikofaktoren: Konjunktur- und Liquiditätsrisiko, Inflationsrisiko, psychologisches Marktrisiko, steuerliche Risiken. Die speziellen Risiken sind: Ausschüttungsrisiko, Zinsänderungsrisiko, Rückzahlungsrisiko, Haftungsrisiko sowie Bonitätsrisiko. 3. DAS PROJEKT Schlüsselfertiges SolarKraftWerk mit einer Gesamtleistung von voraussichtlich 965 kwp zum Festpreis hochwertige Solarmodule, Typ Sharp und Kyocera String- und Zentralwechselrichter von SMA und Sputnik SolarMax

5 Das Emissionsangebot auf einen Blick SolarWindPark Vega Standort Das SolarKraftWerk umfasst ausschließlich sonnenintensive Standorte in Rheinland-Pfalz (178 kwp) Baden-Württemberg (99 kwp) Thüringen (688 kwp) Genehmigungen Die Solarstromanlagen sind genehmigungsfrei. Energieertrag Die Energieerträge der Solarstandorte wurden durch zwei unabhängige Gutachter (Deutscher Wetterdienst DWD und meteocontrol GmbH) ermittelt. Die Initiatoren gehen davon aus, dass unter Berücksichtigung der Gutachten durch das Solar- KraftWerk kwh/jahr produziert werden können. Einspeisevergütung Nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien, kurz Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist für den erzeugten Solarstrom eine Einspeisevergütung von durchschnittlich 51,74 Ct/kWh über die Laufzeit von rund 20 Jahren zu erzielen. Die gesamte Laufzeit des Genußscheins ist damit abgedeckt. Voraussichtlicher Zeitplan Die Solarstromanlagen an den Standorten Schwanau und Kaiserslautern sind seit dem 27. Juni 2005 in Betrieb. Die Inbetriebnahme der Solarstromanlage am Standort Nordhausen ist zum 30. September 2005 vertraglich vereinbart. Mögliche Ertragsausfälle aufgrund von Verzögerungen durch Lieferengpässe des Modullieferanten werden durch den Generalunternehmer Goldbeck Solar GmbH in voller Höhe ausgeglichen. Schlüsselfertiger WindPark mit drei Windkraftanlagen des Typs ENERCON-70 E4 mit einer Gesamtleistung von 6 MW, 98 m Nabenhöhe und einem Rotordurchmesser von 71 m zum Festpreis Standort Die Windkraftanlagen werden im Nordosten Brandenburgs, in der Stadt Prenzlau (Landkreis Uckermark), errichtet. Genehmigungen Die Errichtung des WindParks nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) ist am 06. April 2005 genehmigt worden. Energieertrag Für die Windkraftanlagen am Standort Prenzlau wurden Gutachten durch zwei zertifizierte und unabhängige Gutachter (Dt. Windguard, Windtest KWK) erstellt. Die Initiatoren gehen davon aus, dass unter Berücksichtigung der Gutachten durch den Wind- Park kwh/jahr erzielt werden können. Einspeisevergütung Hier liegt die Vergütung für den Windstrom nach EEG bei 8,53 Ct/kWh ebenfalls für 20 Jahre. Die gesamte Laufzeit des Genußscheins ist damit abgedeckt. Voraussichtlicher Zeitplan Der Windpark am Standort Prenzlau wird voraussichtlich bis Ende September 2005 in Betrieb gehen und Strom in das Netz des Energieversorgers einspeisen. SolarWindPark Vega Investitionsvolumen 12,65 Millionen Gesamtinvestition, davon 2,50 Millionen Genußscheinkapital 0,97 Millionen Kommanditkapital 9,18 Millionen Fremdkapital Finanzierung Die Finanzierungszusagen der finanzierenden Bank liegen vor. Der SolarWindPark Vega wird zu 72,6 % über Darlehen finanziert. Das ERP-Darlehen zur Förderung der Energieeinsparung für die Windkraftanlagen in Höhe von , wurde für eine Laufzeit von 15 Jahren bei der KfW Mittelstandsbank beantragt und nach Auskunft der finanzierenden Bank zugesagt. Die Auszahlung erfolgt zu 100 %. Der Zinssatz beträgt 3,70 % p. a. und ist für 10 Jahre festgeschrieben. Die Tilgung erfolgt halbjährlich. Darüber hinaus wurde ein Bankdarlehen in Höhe von , mit einer Laufzeit von 10 Jahren aufgenommen. Dieses Darlehen ist vierteljährlich zu tilgen und wird ebenfalls zu 100 % ausgezahlt. Der Zinssatz beträgt zurzeit rund 5,60 %. Für die Finanzierung des Solarkraftwerks werden ebenfalls ERP-Mittel aufgenommen. Hier ist ein Darlehen in Höhe von , bei der KfW Mittelstandsbank beantragt. Der Zinssatz beträgt zurzeit 4,02 % p. a.. Der Zinssatz wird für 10 Jahre festgeschrieben. Die Tilgung erfolgt halbjährlich. Die Absicherung erfolgt durch Sicherungsübereignung der Windkraft- und Solarstromanlagen, Abtretung der Einspeisevergütung, Abtretung von Rechten aus Dienstbarkeiten, Verpfändung der Liquidität, u. ä.. Risiken des Projektes: Die Risiken des Projektes sind im Punkt Risiken für das Ergebnis der Emittentin enthalten: Witterungsverhältnisse, Inbetriebnahme- und Betriebsrisiko, Lebensdauer und Verfügbarkeit der Anlagen, Genehmigungen. 4. DIE GARANTIN Garantin der Emittentin Dr.-Ing. Helmut Vogt und Partner GmbH, Gottorpstraße 15, Oldenburg Gesellschafter der Garantin Dipl.-Ing. Marius Eriksen Dipl.-Ing. Helmut Bögershausen Gründungsjahr und Registernummer der Garantin 1977, Amtsgericht Oldenburg HRB 3336 Geschäftstätigkeit Gegenstand des Unternehmens ist die Organisation der Projektentwicklung und die Projektsteuerung von Bauvorhaben aller Art im In- und Ausland, artverwandter Geschäfte, die Beteiligung an Investitions- und Bauprojekten, der Abschluss von Pachtverträgen und der Erwerb eigener Immobilien. Art der Garantievereinbarung Die Garantin hat der Emittentin gegenüber eine Garantievereinbarung abgegeben, diese mit finanziellen Mitteln so auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage sein wird, ihren Zins- und Rückzahlungsverpflichtungen den Genußschein-Inhabern gegenüber nachkommen kann. Diese Garantievereinbarung beschränkt sich auf eine Gesamtsumme von ,. Sollte die Liquidität der Emittentin auch unter Berücksichtigung der Garantievereinbarung nicht ausreichen, so besteht eine Nachzahlungspflicht während der gesamten Laufzeit und bis zu 10 Jahre nach der Rückzahlung des Genußscheinkapitals. Risiken der Garantin Der Genußschein-Inhaber ist den folgenden Risiken durch die Garantin ausgesetzt: Zahlungsschwierigkeiten sowie Insolvenzrisiko. 5

6 SolarWindPark Vega Risikofaktoren Risikofaktoren Bei der Investition in einen Genußschein der SolarWindPark Vega GmbH & Co. Betriebs-KG handelt es sich um eine Vermögensanlage in Form eines Wertpapiers mit den üblicherweise damit verbundenen Risiken: 1. BASISRISIKEN BEI EINER VERMÖGENS ANLAGE: Konjunkturrisiko Wird die Konjunkturentwicklung durch den Anleger bei seiner Anlageentscheidung nicht oder nicht zutreffend eingeschätzt, so kann es zu Kursverlusten dadurch kommen, dass er die Wertpapieranlage zu einem falschen Zeitpunkt tätigt oder Wertpapiere in einer ungünstigen Konjunkturphase behält. Liquiditätsrisiko Unter Liquidität bei Kapitalanlagen versteht man die Möglichkeit für den Anleger, seine Vermögenswerte jederzeit zu marktgerechten Preisen zu verkaufen. Führt bereits ein gemessen am marktüblichen Umsatzvolumen durchschnittlich großer Verkaufsauftrag zu spürbaren Kursschwankungen, so kann ein solcher Verkauf gegebenenfalls nur auf einem deutlich niedrigeren Kursniveau abgewickelt werden. Psychologisches Marktrisiko Irrationale Faktoren, wie Meinungen, Stimmungen und Gerüchte können den Markt negativ beeinflussen und zu Kursrückgängen führen, auch wenn sich die Ertragslage und die Zukunftsperspektiven des Unternehmens nicht nachteilig geändert haben. Dies wirkt sich häufig auf Aktien aus, kann aber andere Wertpapiere betreffen. Inflationsrisiko (Kaufkraftrisiko) Infolge von Geldentwertung kann Anlegern ein Vermögensschaden entstehen. Die Inflation beeinflusst sowohl den Realwert des vorhandenen Vermögens, als auch den realen Ertrag, der mit dem Vermögen erwirtschaftet werden soll. Steuerliche Risiken Da es für Privatanleger im Wesentlichen auf den Nettoertrag nach Abzug der Steuern ankommt, ist es wichtig, sich bei der Entscheidung für eine Investition vorab über die steuerliche Behandlung der beabsichtigten Kapitalanlage genau zu informieren. Dennoch kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass durch zukünftige gesetzliche Änderungen die steuerliche Bewertung und damit auch der Nettoertrag negativ beeinflusst wird. 2. SPEZIELLE RISIKEN DIESES GENUßSCHEINS Ausschüttungsrisiko Die jährliche Verzinsung der Genußscheine ist an das wirtschaftliche Ergebnis der Gesellschaft auf der Basis des am aufzustellenden vorläufigen handelsrechtlichen Jahresabschlusses unter Hinzurechnung der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen und/oder an die Liquidität der Emittentin gekoppelt. Unter Liquidität ist die Summe der in der Gesellschaft frei verfügbaren Barmittel und die Guthaben auf den Bankkonten der Emittentin zu verstehen. Maßgebend ist die Liquidität der Emittentin jeweils zum des Geschäftsjahres. Reicht diese Liquidität zur Zahlung der Ausschüttungen nicht aus, tritt zunächst der vertraglich verpflichtete Garant in die Zahlungsverpflichtung ein. Dieser zahlt die Ausschüttungen bis zu einem Gesamtbetrag von , (ausreichend für vier Zinszahlungen). Ist dieser garantierte Ausschüttungsbetrag jedoch ausgeschöpft, ohne dass die Höhe des erwirtschafteten Ergebnisses der Gesellschaft zur Zahlung der darauf folgenden geplanten Ausschüttungen ausreicht, können die Zahlungen an die Genußschein- Inhaber in diesen Jahren geringer ausfallen oder ganz ausbleiben. Diese erhöhen dann den Ausschüttungsanspruch des Folgejahres entsprechend. Die Nachzahlungspflicht besteht bis zu zehn Jahre über die Laufzeit der Genußscheinanlage hinaus. Werden bis dahin keine ausreichenden Ergebnisse erzielt, kann sich auch insgesamt eine geringere Ausschüttung als prognostiziert ergeben. Mit der finanzierenden Bank ist eine feste Liquiditätsreserve in Höhe von ,- vereinbart, die ab 2007 vorzuhalten ist. Die Zahlung der Ausschüttungen an die Genußrechtsinhaber erfolgt nachrangig zu den Betriebskosten, dem Kapitaldienst bei der finanzierenden Bank, der vorzuhaltenden Liqudiitätsreserve sowie Zahlungen für Rückstellungen und Rücklagen. Die Gesellschaft bildet Rückstellungen für den Rückbau der Anlagen. Mit dem geplanten Rückbau nach voraussichtlich frühestens 20 Jahren wird plangemäß erst dann ein Liquiditätsabfluß und die damit verbundene Auflösung der Rückstellungen notwendig. Außerdem sind Rücklagen in Höhe von 25 % der zu erwartenden Betriebskosten (Kosten für Wartung und Instandhaltung, ENERCON-Partner-Konzept, technische Betriebsführung und Geschäftsbesorgung, Versicherungen, Komplementärvergütung, Jahresabschluss und sonstige Kosten) des jeweiligen Folgejahres zu bilden. Im schlechtesten Fall würden die Ausschüttungen insgesamt entfallen, sofern der Garant seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Zinsänderungsrisiko Im Fall eines Anstiegs des Marktzinsniveaus besteht bei festverzinslichen Wertpapieren die Wahrscheinlichkeit eines Kursverlustes, der bei einem etwaigen Verkauf des Wertpapiers zum Tragen kommt. Dieses Risiko wirkt sich umso stärker aus, je deutlicher der Marktzins ansteigt. Rückzahlungsrisiko Die Genußscheine nehmen am Verlust der Gesellschaft nicht teil. Weist die Gesellschaft während der Laufzeit der Genußscheine einen Verlust aus, so vermindert sich nicht der Rückzahlungsanspruch der Genußschein-Inhaber. Sollte die Rückzahlung zum Fälligkeitstermin ganz oder teilweise nicht erfolgen können, so sind die Genußscheine in Höhe des noch nicht zurückgezahlten Betrages weiterhin mit 6,05 % p.a. zu verzinsen. Der Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Haftungsrisiko Die Forderungen aus den Genußscheinen gehen den Forderungen aller anderen nicht nachrangigen Gläubiger im Rang nach. Dies bedeutet, dass im Fall eines Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Emittentin die Genußscheine erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger, jedoch vorrangig vor den Kommanditisten oder der Komplementärvergütung bedient werden. Dies kann im schlechtesten Fall für die Genußschein-Inhaber zu einem Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Bonitätsrisiko Unter dem Bonitätsrisiko versteht man die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit oder Illiquidität des Schuldners, d.h. eine mögliche vorübergehende oder endgültige Unfähigkeit zur termingerechten Erfüllung seiner Zins- und/oder Tilgungsverpflichtungen. Das Ausschüttungs-, das Rückzahlungs- und das Haftungsrisiko für den Anleger stehen in unmittelbarem Zusammenhang zu den Ergebnissen der Gesellschaft, und damit mittelbar zu den folgenden Risiken für die Gesellschaft selbst: Eingeschränkte Handelbarkeit Die Genußscheine werden außerbörslich von der UmweltBank AG mit täglicher Kursfestsetzung im Telefonhandel gehandelt. Damit ist die Handelbarkeit der Genußscheine in tatsächlicher Hinsicht grundsätzlich eingeschränkt. 6

7 Risikofaktoren SolarWindPark Vega 3. RISIKEN FÜR DAS ERGEBNIS DER EMITTENTIN Abweichungen von den Planungen können insbesondere dann entstehen, wenn sich die dem Prospekt zu Grunde liegenden wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen ändern. Grundsätzlich gilt, dass positive oder negative Einflüsse sich auf die Liquiditätsergebnisse und Rentabilität der Gesellschaft auswirken. Alle Berechnungen und Angaben in diesem Prospekt basieren auf den derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen. Risiken bezüglich der Rechtsform der Emittentin Bei der Emittentin handelt es sich um eine Kommanditgesellschaft gemäß 161 ff HGB i.v.m. 105 ff HGB, bei der die Haftung der Kommandi-tisten auf den Betrag der Kommanditeinlage beschränkt ist, während bei dem persönlich haftenden Gesellschafter eine Beschränkung der Haftung nicht stattfindet. Bei der Emittentin ist die persönlich haftende Gesellschafterin eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Die GmbH haftet mit ihrem Stammkapital in Höhe von ,-. Das Stammkapital ist nur zu 50 % eingezahlt. Somit ist die Haftung der persönlich haftenden Gesellschafterin faktisch auch begrenzt. Es besteht insoweit für den Genußschein Inhaber das Risiko, dass Ausschüttungen oder auch die Rückzahlung der Einlage aufgrund der begrenzten Haftung der persönlich haftenden Gesellschafterin ganz oder teilweise nicht gezahlt werden kann, wenn die wirtschaftliche Entwicklung der Emittentin eine schlechtere Entwicklung nimmt, als prospektiert. Einspeisevergütung Der wesentliche Einflussfaktor für die Wirtschaftlichkeit des SolarWindParks Vega stellt zum heutigen Zeitpunkt die Einspeisevergütung dar. Jedoch können künftige Neuregelungen mit gegebenenfalls ungünstigen Auswirkungen auf die Höhe der Einspeisevergütung nicht ausgeschlossen werden Für die Solarstandorte wird mit einer Einspeisevergütung von durchschnittlich 51,74 Ct/kWh, für den Windpark mit einer Einspeisevergütung von 8,53 Ct/kWh gerechnet. Die jeweiligen Kosten werden gleichzeitig indexiert. Wir weisen darauf hin, dass sich der Referenzertrag für den Anlagentyp E-70 (2.000 kw) ändern kann, sofern vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Verfahren für die Ermittlung des Referenzertrages erlassen werden, die von dem hier angewandten Verfahren zur Ermittlung des Referenzertrages abweichen. Dies würde dazu führen, dass sich die Dauer der Zahlung des hohen Vergütungssatzes für die Einspeisung von 8,53 Ct/kWh verändert. Witterungsverhältnisse Für die Gesellschaft besteht das Risiko, dass in den einzelnen Jahren durch außergewöhnliche Witterungsverhältnisse die prognostizierten Solarstrahlungswerte sowie die prognostizierten mittleren Windgeschwindigkeiten nicht erreicht werden. Die mittlere Sonneneinstrahlung sowie die mittleren Jahreswindgeschwindigkeiten bestimmen die Erträge des SolarWindParks Vega. Dabei sind Abweichungen zu einem durchschnittlichen Sonnen- und Windjahr durchaus üblich. Änderungen im EEG Es ist nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen, dass sich die Vergütung für Strom aus Solarstrombzw. Windkraftanlagen nach Prospektherausgabe vor Inbetriebnahme der Anlagen verringert. Sollte sich nach einer Bundestagswahl die politische Willensbildung entsprechend ändern, bestünde erneut die Möglichkeit einer Veränderung des EEGs, im schlimmsten Fall sogar die Abschaffung des Gesetzes insgesamt. Genehmigung, juristische Auseinandersetzungen Die Errichtung der Solarstromanlagen ist genehmigungsfrei. Die Genehmigung für die Errichtung von drei Windkraftanlagen am Standort Prenzlau liegt vor. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass gegen die Erteilung der BImSch-Genehmigung Widerspruch eingelegt wird und mögliche juristische Auseinandersetzungen folgen. Die Möglichkeit der Auseinandersetzungen bzw. der Aufhebung der sofortigen Vollziehbarkeit einer Genehmigung oder der nachträglichen Rücknahme einer Genehmigung zum Bau besteht grundsätzlich bei jedem Windpark und anderen Bauvorhaben. Inbetriebnahme Die Solarstromanlagen an den Standorten Schwanau und Kaiserslautern sind seit dem 27. Juni 2005 in Betrieb. Die Inbetriebnahme der Solarstromanlage am Standort Nordhausen ist zum 30. September 2005 vertraglich vereinbart. Mögliche Ertragsausfälle aufgrund von Verzögerungen durch Lieferengpässe des Modullieferanten werden durch den Generalunternehmer Goldbeck Solar GmbH in voller Höhe ausgeglichen. Der Windpark am Standort Prenzlau wird voraussichtlich bis Ende September in Betrieb gehen und Strom in das Netz des Energieversorgers einspeisen. Durch eine verspätete Inbetriebnahme würde die Verschiebung der AfA-Inanspruchnahme und die geringere Einspeisevergütung zu einer Verschlechterung der prognostizierten Ergebnisse führen. Betriebsrisiko Das Betriebsrisiko der Solarstromanlagen resultiert aus den witterungsbedingten Belastungen der Solarstromanlagen selbst und dem Risiko, dass Störungen bei den Wechselrichtern auftreten. Das Betriebsrisiko der Windkraftanlagen ist begründet auf den hohen und wechselnden mechanischen Belastungen. Dabei sind insbesondere die Rotoren, der Generator und die Bremsen den besonderen Belastungen ausgesetzt, so dass diese in der Vergangenheit schon bei verschiedenen Windkraftanlagentypen zur Materialschäden geführt haben. Diese Betriebsrisiken können während der Laufzeit des SolarWindParks zu erhöhten Kosten für gestiegene Versicherungsprämien und/oder höheren Ausgaben für Wartung und Instandhaltung als in der Ergebnisprognose vorgesehen führen. Mit der Goldbeck Solar GmbH ist für die Solarstromanlagen ein Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren vereinbart worden. Durch den Abschluss des Wartungsvertrages wurde eine fünfjährige Gewährleistung für die String-Wechselrichter und eine fünfzehnjährige Austauschgarantie für die Zentralwechselrichter vereinbart. Mit dem Windkraftanlagenhersteller ENERCON GmbH wurde das ENERCON-Partner-Konzept (EPK) mit einer Laufzeit von 15 Jahren vereinbart. Erzeugungsmanagement des Energieversorgers Wenn Verzögerungen im Ausbau des Energieversorgungsnetzes der E.DIS AG auftreten, muss unter Umständen der zusätzliche Sicherheitsabschlag für das Erzeugungsmanagement des Energieversorgers im Windpark länger berücksichtigt werden als in der Kalkulation geplant, also auch nach Es ist auch nicht völlig auszuschließen, dass die Einbußen bei den Einspeiseerlösen durch Erzeugungsmanagement des Energieversorgers trotz eines kalkulierten Sicherheitsabschlags in Höhe von 3 % höher ausfallen. Beides würde zu einer Verschlechterung der prognostizierten Ergebnisse führen. Lebensdauer und Verfügbarkeit Die angenommene wirtschaftliche Nutzungsdauer der Solarstrom- und Windkraftanlagen beträgt mindestens 20 Jahre. Wie alle maschinellen Anlagen erfordern jedoch auch Solarstrom- und Windkraftanlagen Vorkehrungen gegen unvorhergesehene Schadensereignisse. Trotz abgeschlossenem Wartungsvertrag und EPK, Garantiezeit und ständiger Funktionsüberwachung kann nicht ausgeschlossen werden, dass höhere Ersatzinvestitionen erforderlich werden, die negative Auswirkungen auf die Ertragslage und die Liquidität der Gesellschaft haben. Weiterhin könnte die vereinbarte Verfügbarkeit nach Ablauf des EPKs sinken. 7

8 SolarWindPark Vega Risikofaktoren / Wichtige Informationen Insolvenzrisiko Sollte es zur Insolvenz eines oder mehrerer am Projekt Beteiligter kommen, so wird das Projekt dadurch negativ beeinflusst. Große Auswirkungen hätte die Insolvenz des Generalunternehmers Goldbeck Solar GmbH bzw. EPR Bauprojekt GmbH und des Lieferanten ENERCON GmbH vor allem in der Investitionsphase. 4. RISIKEN DER GARANTIN Zahlungsschwierigkeiten und Insolvenzrisiko Sollte es zu Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenz der Garantin Dr.-Ing. Helmut Vogt und Partner GmbH kommen, so wird ist das Einhalten der Garantievereinbarung gefährdet. Haupttätigkeitsgebiet der Dr.-Ing. Vogt und Partner GmbH ist das Halten von Beteiligungen an Gesellschaften, die auf dem Gebiet der regenerativen Energien tätig sind. Darüber hinaus ist sie an einem Solarmodul-Hersteller beteiligt. Die Gesellschaft selbst ist neben der Verpachtung von Grundstücken nicht operativ tätig. Risikopotenzial besteht darin, dass die Gesellschaft über die Beteiligungen ausschließlich im Sektor der regenerativen Energien engagiert ist, insofern keine Risikostreuung auf verschiedene Branchen erfolgt. Die Beteiligungen erstrecken sich insbesondere auf die Bereiche der Windenergie und der Photovoltaik. Sofern sich aufgrund windschwacher Zeiträume die Liquidität der entsprechenden Beteiligungsgesellschaften verringern, hätte dies auch negative Auswirkungen auf die Liquiditätsentwicklung der Dr.-Ing. Vogt und Partner GmbH. Entsprechende Aussagen gelten für Beteiligungen im Bereich der Photovoltaik. Durch die Beteiligung an diversen Gesellschaften in den Bereichen der Windenergie und der Photovoltaik, kann eine gewisse Risikostreuung und gegebenenfalls eine kompensatorische Wirkung einhergehen. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass insbesondere bei länger anhaltenden negativen Einflussfaktoren, wie z. B. ungünstige Witterungsverhältnisse, die Gesellschaft in Liquiditätsschwierigkeiten gelangt. Weiterhin könnte es zu Absatzeinbußen bei besagtem Solarmodul-Hersteller kommen, beispielsweise durch eine mögliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Sollte es zu Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenz der Garantin Dr.-Ing. Vogt und Partner GmbH kommen, so wird das Einhalten der Garantievereinbarung gefährdet. Wichtige Informationen Interessen von Seiten natürlicher und juristischer Personen, die an der Emission beteiligt sind: An der Realisierung des SolarWindParks Vega sind, wie bei Projekten dieser Art üblich, unterschiedliche Gesellschaften und Personen mit verschiedenen Interessen beteiligt. Zur besseren Übersicht finden Sie im Folgenden Informationen über die einzelnen Partner und ihre speziellen Interessen. Auch wenn davon auszugehen ist, dass die positive Entwicklung und Umsetzung des SolarWindParks Vega das gemeinsame Hauptinteresse darstellt, so lassen sich dennoch Kollisionen verschiedener Interessen nicht völlig ausschließen. [1] EMITTENTIN SolarWindPark Vega GmbH & Co. Betriebs-KG Stettiner Straße 33, Prenzlau Handelsregister: Amtsgericht Prenzlau, HRA 1410 NP Ersteintragung: Kommanditisten: EPR Bauprojekt GmbH mit einer Kommanditeinlage von ,. Die Kommanditeinlage ist geleistet. Interessen: Gewinnerzielung über eine Laufzeit von 20 Jahren, Störungsfreier Betrieb des WindSolarParks, Zahlung der Zinsen sowie Rückzahlung des Genußscheinkapitals [2] PERSÖNLICH HAFTENDE GESELLSCHAFTERIN DER EMITTENTIN SolarWindPark Vega GmbH Stettiner Straße 33, Prenzlau Handelsregister: Amtsgericht Neuruppin, HRB 7221 NP Ersteintragung: Stammkapital: , Die Einlage ist zu 50 % eingezahlt. Geschäftsführer: Karl-Heinz Buß und Peter Forch Gesellschafter: Dr.-Ing. Helmut Vogt und Partner GmbH und Jakobus Smit Interessen: Entspricht den Interessen der Emittentin, zusätzlich Zahlung des vereinbarten Entgeltes für die technische Betriebsführung und Geschäftsbesorgung sowie für die Vergütung der Haftung durch die Emittentin [3] BAUTRÄGER DES WINDPARKS UND EINZIGE KOMMANDITISTIN DER EMITTENTIN EPR Bauprojekt GmbH Gottorpstraße 15, Oldenburg Handelsregister: Amtsgericht Oldenburg, HRB 4589 Ersteintragung: Stammkapital: ,- Geschäftsführer: Marius Eriksen, Helmut Bögershausen, Jakobus Smit Gesellschafter: Dr.-Ing. Helmut Vogt und Partner GmbH, Helmut Bögershausen und Jakobus Smit Interessen als Bauträger: Gewinnerzielung durch das Projekt, Zahlung des vereinbarten Entgeltes durch die Emittentin Interessen als Kommanditistin: Regelmäßige Entnahmen über eine Laufzeit von 20 Jahren inklusive planmäßiger Rückerstattung des eingesetzten Kapitals 8

9 Risikofaktoren SolarWindPark Vega [4] KONZEPTION, FINANZIERUNGSKOORDINATION, KAUFMÄNNISCHE PROJEKTSTEUERUNG IFE Projekt- und Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG Rosenstraße 41, Oldenburg Handelsregister: Amtsgericht Oldenburg, HRA 2965 Ersteintragung: Kommanditkapital: , Kommanditisten: Marius Eriksen, Helmut Bögershausen, Jakobus Smit, Ursula Eriksen-Grensing Persönlich haftende Gesellschafterin: Dr.-Ing. Helmut Vogt Beteiligungs-GmbH, Oldenburg Geschäftsführer: Jakobus Smit und Karl-Heinz Buß Gesellschafter: Eriksen-Grensing Beteiligungs- GmbH, Jakobus Smit und Karl-Heinz Buß Interessen: reibungsloser Ablauf aller übernommenen Aufgaben wie Prospekterstellung, betriebswirtschaftliche Konzeption, Finanzierung, planmäßige Platzierung des Genußscheinkapitals, Zahlung des vereinbarten Entgeltes durch die Emittentin [5] GARANTIN SOWIE GESELLSCHAFTERIN DER SOLARWINDPARK VEGA GMBH UND DER EPR BAUPROJEKT GMBH Dr.-Ing. Helmut Vogt und Partner GmbH Gottorpstraße 15, Oldenburg Handelsregister: Amtsgericht Oldenburg, HRB 3336 Ersteintragung: Stammkapital: ,56 Geschäftsführer: Marius Eriksen, Helmut Bögershausen, Jakobus Smit Gesellschafter: Dipl.-Ing. Marius Eriksen, Dipl.-Ing. Helmut Bögershausen Interessen als Garant: Vermeidung des Eintritts in die Zahlungsverpflichtung oder möglichst geringe Ausschöpfung des garantierten Betrages, Sicherung der Rückzahlung im Falle eines bereits erfolgten Eintritts in die Zahlungsverpflichtung Interessen als Gesellschafterin der SolarWindPark Vega GmbH: entspricht den Interessen der Emittentin, zusätzlich Zahlung des vereinbarten Entgeltes durch die Emittentin an die SolarWindPark Vega GmbH Interessen als Gesellschafterin der EPR Bauprojekt GmbH: entspricht den Interessen der EPR Bauprojekt GmbH 9

10 SolarWindPark Vega Wichtige Informationen / Informationen über das Emissionsangebot [6] EMISSIONSBEGLEITUNG, PLATZIERUNGSGARANTIE FÜR DAS GENUßSCHEINKAPITAL UmweltBank AG Laufertorgraben 6, Nürnberg Handelsregister: Amtsgericht Nürnberg, HRB Ersteintragung: Grundkapital: ,- Vorstand: Horst P. Popp, Günter Engelhard, Jürgen Koppmann Interessen: Rückführung der der Emittentin gewährten Zwischenfinanzierung, Planmäßige Platzierung des Genußscheins Zahlung der Vertriebsprovision durch die Emittentin Vermeidung des Eintritts der Platzierungsgarantie [7] PLATZIERUNGSGARANTIE FÜR DAS EIGENKAPITAL Marius Eriksen Gottorpstraße 15, Oldenburg Interessen: Planmäßige Platzierung des Eigenkapitals Zahlung der Platzierungsprovision für das Eigenkapital durch die Emittentin Vermeidung des Eintritts der Platzierungsgarantie Informationen über das Emissionsangebot Wertpapierkennnummer: Die Wertpapierkennnummer lautet WKN A0ER13. ISIN (International Security Identification Number): Die international Security Identification Number lautet ISIN DE 000 A0ER13 9. Rechtsvorschriften: Der Genußschein wurde auf der Grundlage der Paragraphen 793 bis 808 BGB geschaffen. Wertpapiertyp: Bei diesem Angebot handelt es sich um den Wertpapiertyp eines verbrieften Inhabergenußscheins. Nennbetrag und Stückelung: Grundlage für die Ausgabe von Genußscheinen im Gesamtnennbetrag von , ist ein Beschluss der Gesellschafterversammlung der SolarWindPark Vega GmbH & Co. Betriebs-KG, Prenzlau, vom 16. Juni Die Genußscheine sind eingeteilt in gleichberechtigte Inhabergenußscheine im Nennbetrag von je 500,. Währung: Der Genußschein wird in Euro ausgegeben. Einstufung und Rechte, die an den Genußschein gebunden sind: Der Genußschein stellt ein festverzinsliches Wertpapier der Kategorie Schuldtitel gemäß Anhang V der EU-Verordnung Nr. 809/2004 der Kommission vom 29. April 2004 dar. Gesellschaftliche Mitwirkungsrechte wie Stimmrecht, Teilnahme an Gesellschafterversammlungen sowie Beteiligungen am Vermögen oder den Reserven der Emittentin verbrieft der Besitz des Genußscheins nicht. Die Ausgabe des Genußscheins erfolgt ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland. Ausschüttung (Zins-) und Rückzahlung: Der Genußschein-Inhaber hat Anspruch auf Verzinsung seines Kapitals in Höhe von 6,05 % p.a. fest für die gesamte Laufzeit von rd. 10 Jahren (01. Dezember Dezember 2015) sowie auf Rückzahlung des Kapitals nach Ende der Laufzeit des Genußscheins durch Einlösung zum Nennbetrag. Die Berechungsstelle ist die UmweltBank AG, Laufertorgraben 6, Nürnberg. Die Zinszahlung erfolgt jährlich am ersten Geschäftstag eines Jahres für das vergangene Geschäftsjahr. Die erste Ausschüttung erfolgt somit am 2. Januar 2006 für die Zeit vom 01. Dezember 2005 bis 31. Dezember Ein Ausschüttungsanspruch besteht, wenn im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Basis des jeweils am aufzustellenden vorläufigen handelsrechtlichen Jahresabschlusses unter Hinzurechnung der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ein ausreichendes Ergebnis vorliegt und/oder die Liquidität der Emittentin ausreicht. Unter Liquidität ist die Summe der in der Gesellschaft frei verfügbaren Barmittel und die Guthaben auf den Bankkonten der Emittentin zu verstehen. Maßgebend ist die Liquidität der Emittentin jeweils zum des Geschäftsjahres. Die Zahlung der Ausschüttungen an die Genußrechtsinhaber erfolgt nachrangig zu den Betriebskosten, dem Kapitaldienst bei der finanzierenden Bank, der vorzuhaltenden Liquiditätsreserve sowie Zahlungen für Rückstellungen und Rücklagen. 10

11 Informationen über das Emissionsangebot SolarWindPark Vega Mit der finanzierenden Bank ist eine feste Liquiditätsreserve in Höhe von ,- vereinbart, die ab 2007 vorzuhalten ist. Die Gesellschaft bildet Rückstellungen für den Rückbau der Anlagen. Mit dem geplanten Rückbau nach voraussichtlich frühestens 20 Jahren wird plangemäß erst dann ein Liquiditätsabfluß und die damit verbundene Auflösung der Rückstellungen notwendig. Außerdem sind Rücklagen in Höhe von 25 % der zu erwartenden Betriebskosten (Kosten für Wartung und Instandhaltung, ENERCON-Partner-Konzept, technische Betriebsführung und Geschäftsbesorgung, Versicherungen, Komplementärvergütung, Jahresabschluss und sonstige Kosten) des jeweiligen Folgejahres zu bilden. Die Dr.-Ing. Helmut Vogt und Partner GmbH hat der Emittentin gegenüber eine Garantie abgegeben, diese mit finanziellen Mitteln so auszustatten, dass sie in der Lage sein wird, ihren Zinsund Rückzahlungsverpflichtungen den Genußschein-Inhabern gegenüber nachzukommen. Diese Garantievereinbarung beschränkt sich auf einen Gesamtbetrag von ,. Sollte die Liquidität der Emittentin auch unter Berücksichtigung der Garantievereinbarung nicht ausreichen, so besteht eine Nachzahlungspflicht während der gesamten Laufzeit und bis zu 10 Jahre nach der Rückzahlung des Genußscheinkapitals. Zusammengefasst müssen vor Ausschüttungen an die Genußrechtskapitalinhaber also die vorrangigen Forderungen (siehe oben) bedient werden. Sollte die Liquidität dennoch nicht ausreichen, so greift die Garantievereinbarung in der zuvor beschriebenen Art und Weise. Bezüglich der Frist für die Einbringung von Zinsforderungen gilt: Sofern das Ergebnis für Ausschüttungen nicht ausreicht und auch unter Berücksichtigung der Garantievereinbarung mit der Dr.-Ing. Helmut Vogt und Partner GmbH keine Ausschüttung geleistet werden kann, so erhöhen die entfallenden Ausschüttungsbeträge den Ausschüttungsanspruch des Folgejahres entsprechend. Die Nachzahlungspflicht besteht während der Laufzeit der Genussscheine und bis zu zehn Jahren nach vollständiger Rückzahlung. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres 2016 und endet damit regelmäßig mit dem Schluss des Jahres Die Rückzahlung der Genußscheine erfolgt am ersten Geschäftstag des auf den 31. Dezember 2015 folgenden Geschäftsjahres zum Nennwert. Die Rückzahlung der Genußscheine wird durch eine geplante Anschlussfinanzierung gedeckt. Die Anschlussfinanzierung sieht ein Darlehen in Höhe von bis zu , mit einem Zinssatz von 6,05 % sowie einer Laufzeit von sechs Jahren vor. Das Darlehen zur Anschlussfinanzierung ist noch nicht abgeschlossen worden; das Kreditinstitut steht noch nicht fest. Angabe der Rendite: Die Wirtschaftlichkeit des Genußscheins für den Anleger hängt ab von der Verzinsung und dem Ausgabekurs sowie der individuellen steuerliche Situation des Anlegers. Der Genußschein wird mit 6,05 % p.a. nominal verzinst. Bei einem Ausgabekurs von 100 % entspricht die Vorsteuerrendite der Nominalverzinsung von 6,05 % (ohne Berücksichtigung der zu zahlenden Wertpapierverkaufsprovision in Höhe von 1 % auf den Kurswert). Die Wertpapierverkaufsprovision ist somit bei der Renditebetrachtung zusätzlich zu berücksichtigen. Die Ausgabe der Genußscheine erfolgt zu einem bestimmten Ausgabekurs. Der Ausgabekurs kann zwischen 90 % und 110 % (Höchstpreis) liegen. Die Festlegung des Verkaufskurses erfolgt auf Basis einer Anleihe des Bundeslandes Hessen (WKN , fällig Januar 2016), zuzüglich eines Renditeaufschlags zwischen 200 Basispunkten (oder 2,00 % p.a.) und 350 Basispunkten (oder 3,50 % p.a.). Zeichnungsfrist Die Zeichnungsfrist beginnt 2 Werktage nach Veröffentlichung des Wertpapierverkaufsprospektes. Sie endet vorbehaltlich vorzeitiger Schließung oder Verlängerung am 30. November Emissions- bzw. Valutatermin: Valutatermin ist der 01. Dezember Nachrang: Die Verzinsung der Genußscheine sowie die Rückzahlung des Genußscheinkapitals ist vorrangig vor Ausschüttungen/Entnahmen an etwaige Kommanditisten und Komplementärvergütung und nachrangig gegenüber den Ansprüchen der finanzierenden Bank. Die Ansprüche der finanzierenden Bank gelten erst als vollständig befriedigt, wenn feststeht, dass sämtliche Forderungen aus der Projektfinanzierung erfüllt wurden. Übertragbarkeit und Handelbarkeit Die Übertragbarkeit der Genußscheine unterliegt grundsätzlich keinen gesetzlichen oder vertraglichen Beschränkungen. Die Genuscheine werden außerbörslich von der UmweltBank AG mit täglicher Kursfestsetzung im Telefonhandel gehandelt. Damit ist die Handelbarkeit der Genußscheine in tatsächlicher Hinsicht grundsätzlich eingeschränkt. Besteuerung Einkünfte aus diesen Wertpapieren sind Einkünfte aus Kapitalvermögen und unterliegen grundsätzlich den Steuergesetzen der Bundesrepublik Deutschland. Nach derzeitiger Rechtslage und Kenntnisstand der Emittentin fallen Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % und ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % bezogen auf die Kapitalertragsteuer an, die im Wege des Vorwegabzugs von der Emittentin abgeführt und nur dann endgültig einbehalten werden, sofern der depotführenden Bank kein ausreichender Freistellungsauftrag oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorliegt (siehe auch Kapitel Steuerliche Grundlagen). Die weiteren mit den Genußscheinen verbundenen Rechte ergeben sich aus den beigefügten Genußscheinbedingungen (siehe auch Seite 22). Bezüglich der Frist für die Rückzahlung des Genussscheins ist zu beachten, dass die Genussscheine zum Nennwert am ersten Geschäftstag des Jahres 2016 zusammen mit der letzten Zinszahlung für das Geschäftsjahr 2015 zur Rückzahlung fällig sind. Der Anspruch auf Rückzahlung verjährt nach den allgemeinen Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuches nach drei Jahren. Verbriefung: Die Genußscheine werden nach Abschluss der Emission in einer Globalurkunde verbrieft, die bei der Clearstream Banking AG, Neue Börsenstraße 1, Frankfurt am Main, in Girosammelverwahrung hinterlegt wird. Eine Einzelverbriefung und Auslieferung einzelner Urkunden und Zinsscheine ist ausgeschlossen. 11

12 SolarWindPark Vega Beschreibung des Anlageobjektes der Emission Beschreibung des Anlageobjektes der Emission GRÜNDE FÜR DAS ANGEBOT UND VERWENDUNG DER ERTRÄGE Das Genußscheinkapital wird zur Teilfinanzierung des gesamten SolarWindParks Vega genutzt. Zwei der drei geplanten Photovoltaikanlagen sind in Betrieb (Standorte: Kaiserslautern und Schwanau). Die Fundamente sowie der Wegebau und die Kabelverlegung im Windpark sind abgeschlossen. Der Aufbau der Windkraftanlagen hat begonnen. Da der SolarWindPark schlüsselfertig zum Festpreis errichtet wird und damit kein Kostenerhöhungsrisiko bei den Baukosten besteht, reichen die geplanten Mittel aus dem Genußscheinkapital für die Teilfinanzierung der Baukosten aus. Die Mittel werden ausschließlich zur Teilfinanzierung der Investitionskosten gemäß Investitionsplan bzw. zur Rückführung einer für deren Errichtung gewährten Zwischenfinanzierung verwendet. Es erfolgt keine Investition in Anteile, die eine Beteiligung am Ergebnis eines Unternehmens, über Anteile an einem Treuhandvermögen und über Anteile an einem sonstigen geschlossenen Fonds gewähren. Der Gesamtaufwand des SolarWindParks Vega beträgt ,. Dem gegenüber stehen prognostizierte Erträge aus der Einspeisevergütung von Wind und Solar in Höhe von rd , über die gesamte Laufzeit des SolarWindParks von 20 Jahren. Die erwirtschafteten Erträge werden im Wesentlichen für die Bedienung des Kapitaldienstes der finanzierenden Bank, die Zinszahlungen an die Genußschein- Inhaber, der Wartung und Instandhaltung der Windkraft- und Solaranlagen, der Zahlung der Kosten für die Geschäftsbesorgung und technische Betriebsführung, die Zahlung der Entnahmen, die Zahlung der Versicherungsbeiträge sowie der sonstigen Kosten verwendet. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Prognoserechnung über das Anlageobjekt (siehe auch Seite 16). DIE STANDORTE DES SOLARWINDPARKS Standorte der Photovoltaikanlagen Das SolarKraftWerk Vega besteht aus drei Aufdach-Photovoltaikanlagen, die in drei Bundesländern verteilt sind: Thüringen Rheinland-Pfalz Baden-Württemberg Es handelt sich dabei um Standorte mit guter mittlerer Sonneneinstrahlung im Einzelnen sind dies die folgenden Standorte: Thüringen (Standort Nordhausen) Auf dem Flachdach des Gebäudes des Automobilzulieferers Feuer-Powertrain in Nordhausen werden Sharp-Module mit einer Gesamtleistung von 688 kwp installiert. Die Ausrichtung erfolgt nach Süd-West in einem optimalen Aufstellungswinkel von 26 Grad. Insgesamt werden ca Module installiert. Dies entspricht einer Modulfläche von rd Quadratmetern. Rheinland-Pfalz (Standort Kaiserslautern) Das Flachdach der Eismaschinenfabrik Wessamat GmbH in Kaiserslautern ist mit Modulen von Kyocera bestückt. Es wurde eine Leistung von 178 kwp auf einer Modulfläche von rd Quadratmetern installiert. Die Module sind in südlicher Richtung aufgestellt. Baden-Württemberg (Standort Schwanau) Der Holzbaubetrieb Kirsten hat auf seinem Schrägdach ein SolarKraftWerk mit 99 kwp (594 Solarmodule von Kyocera mit einer Fläche von rd. 700 Quadratmetern) erhalten. Die Module sind mit einer Neigung von 8 Grad nach Süd-West ausgerichtet. Standort des Windparks Der Standort der drei Windkraftanlagen des Typs ENERCON E-70 E 4 befindet sich ca. 1 km nordöstlich des Stadtrandes der Stadt Prenzlau. Die Kreisstadt Prenzlau liegt im Landkreis Uckermark im Bundesland Brandenburg in ca. 50 km Entfernung zur Ostsee. Zusätzlich zu den drei Windkraftanlagen des SolarWindParks Vega werden zwei weitere Windkraftanlagen von einer weiteren Gesellschaft am Standort betrieben. Für die Ertragsgutachten wurden alle fünf Windkraftanlagen berücksichtigt. Die direkte Umgebung des Standorts ist charakterisiert durch überwiegend landwirtschaftlich genutzte Ackerflächen mit sehr offenem Erscheinungsbild. Die Umgebung ist in einem Umkreis von etwa 7 km frei von Waldstücken. Das Gelände ist leicht wellig. Der Abstand zur nächstgelegenen Wohnbebauung beträgt 1 km und mehr. Der Ortskern von Prenzlau liegt 1 km südöstlich. Im direkten Umkreis befindet sich lediglich eine Windkraftanlage in einem Abstand von mehr als 1 km in westnordwestlicher Richtung sowie weitere acht Windkraftanlagen in einem Abstand von rund 300 m in Richtung NordNordosten, die als Referenzanlagen zur Beurteilung des Standortes als Vergleichswert berücksichtigt wurden. Auch die mögliche Abschattung durch diese Windkraftanlagen wurde in die Windgutachten einbezogen. Die Genehmigung zur Errichtung des Windparks wurde am 06. April 2005 erteilt. 12

13 Beschreibung des Anlageobjektes der Emission SolarWindPark Vega DAS SICHERHEITSKONZEPT Als Initiatior mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im Bereich Projektierung und Finanzierung regenerativer Energieprojekte hat die IFE Projekt- und Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG dieses Projekt mit hohen Sicherheiten ausgestattet. Garantievereinbarung Die Dr.-Ing. Helmut Vogt und Partner GmbH hat der Emittentin eine Garantievereinbarung abgegeben, diese mit finanziellen Mitteln so auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage sein wird, ihren Zins- und Rückzahlungsverpflichtungen den Genußschein-Inhabern gegenüber nachkommen kann. Diese Garantieverpflichtung beschränkt sich auf einen Betrag von ,. Sollte die Liquidität der Emittentin auch unter Berücksichtigung der Garantievereinbarung nicht ausreichen, so besteht eine Nachzahlungspflicht während der gesamten Laufzeit und bis zu 10 Jahre nach der Rückzahlung des Genußscheinkapitals. Kostensicherheit Der SolarWindPark wird schlüsselfertig zum Festpreis an die Betriebs-KG übergeben. Für über 86 % der Investition besteht damit weitgehende Kostensicherheit. Auch der größte Teil der Investitionsnebenkosten ist vertraglich abgesichert. Zudem wurde eine Liquiditätsreserve in Höhe von , berücksichtigt. Finanzierung Die Finanzierungszusagen liegen vor. Der SolarWindPark Vega wird zu 72,6 % über Darlehen finanziert. Das ERP-Darlehen zur Förderung der Energieeinsparung für die Windkraftanlagen in Höhe von , wurde für eine Laufzeit von 15 Jahren bei der KfW Mittelstandsbank beantragt und zugesagt. Die Auszahlung erfolgt zu 100 %. Der Zinssatz beträgt 3,70 % p. a. und wird für 10 Jahre festgeschrieben. Die Tilgung erfolgt halbjährlich. Darüber hinaus wurde ein Bankdarlehen in Höhe von , mit einer Laufzeit von 10 Jahren aufgenommen. Dieses Darlehen ist vierteljährlich zu tilgen und wird ebenfalls zu 100 % ausgezahlt. Der Zinssatz beträgt zurzeit rund 5,60 %. Für die Finanzierung des Solarkraftwerks werden ebenfalls ERP-Mittel aufgenommen. Hier ist ein Darlehen in Höhe von , vorgesehen. Der Zinssatz beträgt zurzeit 4,02 % p. a.. Der Zinssatz wird für 10 Jahre festgeschrieben. Die Tilgung erfolgt halbjährlich. Die Absicherung erfolgt durch Sicherungsübereignung der Windkraft- und Solarstromanlagen, Abtretung der Einspeisevergütung, Abtretung von Rechten aus Dienstbarkeiten, Verpfändung der Liquidität, u. ä.. Hohe Ertragssicherheit Die vorliegenden Gutachten bestätigen die prospektierten Erträge. Sicherheitsabschläge von bis zu 3 % bei den Solar- und 19 % bei Winderträgen wurden für Unsicherheiten, Verfügbarkeits- und Leitungsverluste berücksichtigt. Sicherheit durch ausgereifte Produkte und umfassende Garantien bzw. Versicherungen Für das SolarKraftWerk werden ausschließlich hochwertige Module und Wechselrichter verwendet. Module und Wechselrichter unterliegen einer Produktgarantie von 2 Jahren. Darüber hinaus gewähren die Modulhersteller auf die Module eine Leistungsgarantie von 80 % der Nennleistung für 20 Betriebsjahre. Zur Abdeckung von Schäden während der Betriebsphase wurde zudem eine All-Gefahren-Versicherung für alle Schäden abgeschlossen, die durch äußere Einflüsse entstehen können. Diese umfasst auch eine Ertragsausfallversicherung. Die Wartungsarbeiten werden von dem Generalunternehmer Goldbeck Solar GmbH durchgeführt. Es ist ein Vertrag über 15 Jahre zur Wartung der Solaranlagen abgeschlossen. Durch den Abschluss des Wartungsvertrages wurde eine fünfjährige Gewährleistung für die String-Wechselrichter und eine fünfzehnjährige Austauschgarantie für die Zentralwechselrichter vereinbart. Für den Windpark wird die bewährte ENERCON- Windkraftanlage vom Typ E-70 E 4 mit jeweils kw verwendet (zwei Jahre Produktgarantie). Die Windkraftanlage besitzt die neueste, ertragsoptimierte Version der Rotorblätter (Blatt 4) deshalb haben die Windkraftanlagen die Bezeichnung E-70 E 4. Mit dem Hersteller ENERCON wurde ein Vollwartungs-Vertrag (ENERCON-Partner-Konzept) abgeschlossen. Dies garantiert für die Laufzeit von 15 Jahren eine technische Verfügbarkeit des Windparks von mindestens 98 %. Darüber hinaus wurde eine Maschinen- sowie Betriebsunterbrechungsversicherung abgeschlossen. Realisierungssicherheit Solarmodul- und Wechselrichterlieferung sind mit dem Generalunternehmer vertraglich fixiert. Die Anhebung der Einspeisevergütung durch das PV-Vorschaltgesetz hat eine extrem hohe Nachfrage auf die vorhandenen Kapazitäten der Solarmodule und Wechselrichter ausgelöst. Dennoch konnten die Standorte Kaiserslautern und Schwanau mit Datum vom 27. Juni 2005 in Betrieb genommen werden. Mit dem Generalunternehmer wurde die Inbetriebnahme der PV-Anlage am Standort Nordhausen bis zum 30. September 2005 vereinbart. Mögliche Ertragsausfälle aufgrund von Verzögerungen durch Lieferengpässe des Modullieferanten werden durch den Generalunternehmer Goldbeck Solar GmbH in voller Höhe ausgeglichen. Für das SolarKraftWerk sind keine Baugenehmigungen erforderlich. Somit sind keine genehmigungsrechtlichen Auseinandersetzungen mit der Folge von Projektverzögerungen zu erwarten. Für die PV-Anlagen liegen sämtliche Netzanschlusszusagen vor. Der Kaufvertrag für die drei Windkraftanlagen wurde am geschlossen. Mit dem Lieferanten ENERCON GmbH wurde als spätester Inbetriebnahmetermin der fest vereinbart. Die BImSch-Genehmigung zum Bau der Windkraftanlage wurde am erteilt. Die Netzanschlusszusage sowie der Einspeisevertrag liegen ebenfalls vor. Sämtliche Türme sind errichtet. Der Wegebau und die Kabelarbeiten sind abschlossen. Zur Zeit sind keine Bauverzögerungen erkennbar. 13

14 SolarWindPark Vega Ertrag und Einspeisevergütung Ertrag und Einspeisevergütung Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bietet Investoren ein sehr hohes Maß an Sicherheit. Mit der zurzeit gesetzlich garantierten Einspeisevergütung über eine Laufzeit von 20 Jahren hat der SolarWindPark Vega einen großen Vorteil gegenüber anderen Investitionen. SOLARGUTACHTEN SOLARWINDPARK VEGA kwh pro kwp Deutscher Wetterdienst/Gutachten vom meteocontrol GmbH/Gutachten vom Standort Nordhausen/Thüringen kwp 700 kwp Energieertrag kwh/jahr Sicherheitsabschlag in % 3 Diverse Abschläge wurden bereits im Gutachten berücksichtigt Energieproduktion kwh/jahr Mittelwert kwh/jahr kwh pro kwp Deutscher Wetterdienst Gutachten vom meteocontrol GmbH Gutachten vom Standort Kaiserslautern kwp 175 kwp Energieertrag kwh/jahr Sicherheitsabschlag in % 3 Diverse Abschläge wurden bereits im Gutachten berücksichtigt Energieproduktion kwh/jahr Mittelwert kwh/jahr kwh pro kwp Deutscher Wetterdienst Gutachten vom meteocontrol GmbH Gutachten vom Standort Schwanau kwp 90 kwp Energieertrag kwh/jahr Sicherheitsabschlag in % 3 Diverse Abschläge wurden bereits im Gutachten berücksichtigt Energieproduktion kwh/jahr Mittelwert kwh/jahr Prospektierter Gesamtjahresenergieertrag (für alle drei Standorte) (z. T. gerundete Werte) Vergütungssätze 2005 im EEG/Solar Freiflächen Aufdach bis 30 kw Aufdach, Anlagenteil über 30 kw Aufdach, Anlagenteil über 100 kw Fassaden bis 30 kw Fassaden, Anlagenteil über 30 kw Fassaden, Anlagenteil über 100 kw 43,4 Ct/kWh 54,5 Ct/kWh 51,9 Ct/kWh 51,3 Ct/kWh 59,3 Ct/kWh 56,6 Ct/kWh 56,1 Ct/kWh Die geplanten Nennleistungen haben sich gegenüber dem Zeitpunkt der Erstellung der Solargutachten und der Ergebnisprognose geringfügig geändert. An den ertragsstärkeren Standorten Kaiserslautern und Schwanau wurde die Leistung um 3 kwp bzw. 9 kwp erhöht, dagegen entsprechend am Standort Nordhausen um 12 kwp reduziert. 14

15 Ertrag und Einspeisevergütung SolarWindPark Vega WINDGUTACHTEN SOLARWINDPARK VEGA Windtest Kaiser-Wilhelm-Koog GmbH, Deutsche Windguard GmbH Gutachten vom Januar 2005 Gutachten vom Oktober 2004 Windgeschwindigkeit m/s 6,9 6,5 Bruttoenergieertrag kwh/jahr Abschattungseffekt in % 5,5 7 Energieertrag kwh/jahr Verfügbarkeit in % Energieproduktion kwh/jahr Leitungsverluste 2 2 Energieproduktion kwh/jahr Sicherheitsabschlag 15 % (inkl. Erzeugungsmanagement des Energieversorgers E.DIS 3 %) Nettoenergieertrag kwh/jahr Mittelwert kwh/jahr Mittelwert pro Windkraftanlage kwh/jahr Prospektierter Gesamtjahresenergieertrag (pro Windkraftanlage) Prospektierter Gesamtjahresenergieertrag (für drei Windkraftanlagen) für den Windpark Prenzlau (jeweils für die Jahre 2005 [anteilig] bis 2012) (z. T. gerundete Werte) Vergütungssätze 2005 im EEG/Wind 1. Vergütungsstufe 8,53 Ct/kWh 2. Vergütungsstufe 5,5 Ct/kWh Bei den Windgutachten wurden insgesamt alle fünf Windkraftanlagen am Standort Prenzlau berücksichtigt, von denen drei in das Projekt eingehen. Die Erlöse aller fünf Windkraftanlagen am Standort werden mit der GSW Windmühlen Fonds Prenzlau GmbH & Co. KG gepoolt und linear verteilt (siehe auch unter [12] Poolvertrag im Kapitel Wichtige Verträge sowie Vertragspartner auf Seite 41 ff.) 15

16 SolarWindPark Vega Ergebnisprognose Ergebnisprognose 1. ERGEBNISPROGNOSE Jahr Ertrag [1] Einspeisevergütung Wind [2] Einspeisevergütung Solar [3] Zinserträge Gesamterträge Aufwendungen [4] ENERCON-Partner-Konzept [5] Wartung und Instandhaltung PV-Anlagen [6] Pacht Dachflächen [7] technische Betriebsführung/Geschäftsbesorgung [8] Versicherungen [9] Komplementärvergütung [10] Jahresabschluss [1 1] Rückstellungen für Rückbau [1 2] Abschreibungen [13] Sofort abziehbare Gründungs- und Anlaufkosten [14] Zinsaufwendungen [15] Zinsaufwendungen für Genußrechtkapital [16] sonstige Kosten Summe Aufwendungen Ergebnis vor Gewerbeertragsteuer [17] Gewerbeertragsteuer Ergebnis nach Gewerbeertragsteuer Ergebnis kumuliert alle Angaben in Euro 2. LIQUIDITÄTSPROGNOSE Jahr [18] Ergebnis ohne Abschreibungen/ Zuführung Rückstellung [19] Tilgung [20] Entnahme [21] Entnahme in % [22] einbehaltene Zinsabschlagsteuer inkl. SolZ [23] Zuführung zu Rückstellungen [24] Zinsen Rücklagekonto Rückbau [25] Einzahlungen Kommanditkapital [26] Ein-/Rückzahlung Genußrechtskapital [27] Einzahlung Darlehen [28] Investitionsausgabe [29] Liquidität pro Jahr [30] Liquidität kumuliert [31] Zuführung Rücklagekonto Wind [32] Zinsen Rücklagekonto [33] Zinsabschlagsteuer Rücklagekonto [34] Stand Rücklagekonto [35] Zuführung Rücklagekonto Solar [36] Zinsen Rücklagekonto [37] Zinsabschlagsteuer Rücklagekonto [38] Stand Rücklagekonto ,00 % 7,00 % 7,00 % 7,00 % 7,00 % 7,00 % 7,00 % 7,00 % 7,00 % 7,00 % 7,00 % alle Angaben in Euro Die geplanten Nennleistungen haben sich gegenüber dem Zeitpunkt der Erstellung der Solargutachten und der Ergebnisprognose geringfügig geändert. An den ertragsstärkeren Standorte Kaiserslautern und Schwanau wurde die Leistung um 3 kwp bzw. 9 kwp erhöht, dagegen entsprechend am Standort Nordhausen um 12 kwp reduziert. Rückzahlung der Genußscheine und Anschlussfinanzierung: Die Rückzahlung der Genußscheine erfolgt am ersten Geschäftstag des auf den 31. Dezember 2015 folgenden Geschäftsjahres zum Nennwert. Die Rückzahlung der Genußscheine wird durch eine geplante Anschlussfinanzierung gedeckt. Die Anschlussfinanzierung sieht ein Darlehen in Höhe von ,- mit einem Zinssatz von 6,05 % sowie einer Laufzeit von sechs Jahren vor. 16

17 Ergebnisprognose SolarWindPark Vega 3. HANDELSBILANZ ZUM Jahr AKTIVA Immaterielle Vermögensgegenstände Grundstücke, Bauten auf fremden Gründstücken Technische Anlagen und Maschinen Kassenbestand Bilanzsumme PASSIVA Kapitalanteile der Kommanditisten Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Sonstige Verbindlichkeiten Bilanzsumme alle Angaben in Euro 17

18 SolarWindPark Vega Erläuterungen zur Ergebnisprognose Erläuterungen zur Ergebnisprognose Das Gesamtkonzept des Projektes geht von der branchenüblichen Projektlaufzeit für ein SolarWindParkvorhaben aus und damit von 20 Jahren. Dargestellt ist hier die Laufzeit des Genußscheins. [1 + 2] EINSPEISEVERGÜTUNG Die Einspeisevergütung beträgt im ersten vollen Betriebsjahr insgesamt ,. Davon entfallen , auf den erzeugten Solarstrom sowie , auf den erzeugten Windstrom. Grundlage ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz vom mit einer Vergütung von durchschnittlich 51,74 Ct/kWh für Solarstrom sowie 8,53 Ct/kWh für Windstrom. [3] GUTHABENZINSEN Die Guthabenzinsen für die Liquiditätsreserven der Gesellschaft wurden bis zum Jahr 2006 mit einem Zinssatz von 2,0 %, für die Jahre 2007 bis 2014 mit einem Zinssatz von 3,0 % sowie 2015 mit einem Zinssatz von 4,0 % angenommen. [4] ENERCON-PARTNER-KONZEPT Der Aufwand für den Windpark im technischen Bereich entsteht im Wesentlichen durch den Abschluss des sogenannten ENERCON-Partner- Konzepts (EPK). Für diese Leistung ist in den ersten fünf Betriebsjahren nur jeweils die Hälfte des vereinbarten Jahrespreises zu zahlen. Ab dem sechsten Betriebsjahr beträgt der Jahrespreis 0,0095 pro kwh. Das EPK ist für 15 Jahre abgeschlossen und sieht ein Kündigungsrecht für den Betreiber vor. Die Preissteigerung wurde mit 2,5 % p. a. angenommen. Das EPK bietet den Vorteil der Kostensicherheit über den Zeitraum der Genußscheinlaufzeit. [5] WARTUNG UND INSTANDHALTUNG DER SOLARANLAGEN Die Wartungsarbeiten werden von der Goldbeck Solar GmbH durchgeführt. Es ist ein Vertrag über 15 Jahre zur Wartung der Solaranlagen abgeschlossen. Für diese Leistung ist für die Jahre 2005 bis 2007 nur jeweils die Hälfte des vereinbarten Jahrespreises zu zahlen. Ab dem Jahr 2008 beträgt der Preis für die Wartung und Instandhaltung der Solaranlagen für ein volles Betriebsjahr ,. Die Kosten wurden weiterhin mit 2,0 % p. a. indexiert. [6] PACHTAUFWENDUNGEN FÜR DEN SOLAR-STANDORT SCHWANAU In dieser Position sind die Pachtzahlungen an den Eigentümer der Dachflächen am Standort Schwanau dargestellt. Für die Standorte in Nordhausen und Kaiserslautern sowie für die Windenergieanlagenstandorte fallen keine laufenden Pachtzahlungen an. [7] GESCHÄFTSBESORGUNG UND TECHNISCHE BETRIEBSFÜHRUNG Diese Position enthält die laufende Verwaltung, die Buchhaltung, das Projektcontrolling. Die technische Betriebsführung beinhaltet die Bearbeitung von Störmeldungen, die Kontrolle von Reparatur- und Wartungsarbeiten, die Überwachung von Produktionsdaten, Verfügbarkeit und Leistung sowie die Verhandlung und Abwicklung von Versicherungsangelegenheiten. Die Vergütung im Jahr 2005 beträgt , und ab , pro Jahr bei gleichzeitiger Indexierung mit 2,0 % p. a.. [8] VERSICHERUNG Es ist eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, die Personen- und Sachschäden deckt. Weitere erhebliche Risiken sind durch eine Elektronikversicherung für die Solaranlagen und eine Maschinenbruch- und Betriebsunterbrechungsversicherung für die Windenergieanlagen abgedeckt. [9] KOMPLEMENTÄRVERGÜTUNG FÜR DEN SOLARWINDPARK Die persönlich haftende Gesellschafterin erhält die Komplementärvergütung für die Abgeltung des Haftungsrisikos und für die Geschäftsführungstätigkeit laut den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Die SolarWindPark Vega GmbH erhält für diese Tätigkeit eine jährliche Vergütung von 1.000,, die erstmalig ab 2005 zeitanteilig zu zahlen ist. Für die weitere Zeit wird dieser Betrag jährlich um 2,0 % erhöht. [10] JAHRESABSCHLUSS Für den Jahresabschluss werden 3.000, mit einer 3%igen Indexierung veranschlagt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt durch den Geschäftsbesorger. [11] RÜCKSTELLUNGEN FÜR RÜCKBAU Zwischen dem 1. und 20. Betriebsjahr sind jährliche Rückstellungen zu bilden. Die gesamten Rückstellungen betragen , und werden sukzessive zur Absicherung des Rückbaus gegenüber den Gebäude- und den Landeigentümern aufgebaut. [12] ABSCHREIBUNGEN SACHANLAGEN Die Abschreibungen für Sachanlagen orientieren sich an den amtlichen AfA-Tabellen. Solarstromanlagen, die ab 2001 errichtet werden, sind über 20 Jahre abzuschreiben. Die Gesellschaft wird für die Investitionen die degressive AfA-Methode gemäß 7 Abs. 2 EStG (Sonderabschreibungen für klein- und mittelstandische Unternehmen) unter Einbeziehung des 7 g EStG in Anspruch nehmen. Die Abschreibungen für die Windenergieanlagen betragen 16 Jahre gemäß amtlicher AfA-Tabelle. [13] SOFORT ABZUGSFÄHIGE GRÜNDUNGS- UND ANLAUFKOSTEN Bei den Gründungs- und Anlaufkosten handelt es sich um die sofort abzugsfähigen Zwischenfinanzierungszinsen bis Fertigstellung des Projektes. [14] ZINSAUFWENDUNGEN Die Zinsaufwendungen ab Fertigstellung orientieren sich an der Höhe der aufgenommenen Kredite zur Finanzierung des SolarWindParks. [15] ZINSAUFWENDUNGEN FÜR DIE GENUßSCHEIN-INHABER Die Zinszahlungen an die Genußschein-Inhaber betragen 6,05 % des Nennwertes des Genußscheins. [16] SONSTIGE KOSTEN Diese Position umfasst u. a. die Kosten für die Zahlstellengebühr der Genußscheine, die Avalkosten aus der Garantievereinbarung, die Strombezugskosten und Kosten für De bzw. Remontage bei eventuellen Dachsanierungen. Die Beitragszahlungen an die Industrie- und Handelskammer sowie sonstige Nebenkosten beruhen auf vorsichtigen Schätzungen. [17] GEWERBEERTRAGSTEUER Es wird von einem durchschnittlichen Hebesatz von 325 % ausgegangen. 18

19 Abschlussvermerk zur Prognosebeurteilung SolarWindPark Vega Abschlussvermerk zur Prognosebeurteilung Wir haben die Prognosebeurteilung der SolarWindPark Vega GmbH & Co. Betriebs-KG auf der Grundlage des 7 des Wertpapiergesetzes in Verbindung mit der EU-Verordnung 809/2004 vom 29. April 2004 beurteilt. Die Erstellung der Prognoserechnung liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Beurteilung erstreckt sich darauf ob die Prognoserechnung auf den im Prospekt erläuterten Annahmen beruht und daraus ordnungsgemäß entwikkelt wurde und ob die dargestellten Rechnungslegungsgrundsätze der Gesellschaft dabei berücksichtigt wurden. Diese Beurteilung bezieht sich insbesondere nicht auf die Angemessenheit einzelner Entgelte, weiterhin sind nicht Gegenstand der Beurteilung die Richtigkeit der technischen Angaben und die Bonität der Vertragspartner. Wir haben unsere Arbeiten so geplant und durchgeführt, dass wesentliche Fehler bei der Ableitung der Prognose aus den im Prospekt dargestellten Annahmen mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Nach unserer Überzeugung ist die Prognoserechnung in Übereinstimmung mit den Erläuterungen zur Prognoserechnung dargestellten Grundsätzen ordnungsgemäß aufgestellt. Die Rechnungslegungsgrundlage, die für die Prognoseschätzung verwendet wurde, ist nach unserer Überzeugung mit den Rechnungsgrundlegungsstrategien der Gesellschaft kohärent. Weder die Prognoserechnung noch unsere Beurteilung bieten eine Gewähr für den Eintritt des wirtschaftlichen Erfolges. Wenn die künftigen wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen von den im Prospekt unterstellten Annahmen abweichen, kann dies die Ertrags-, Liquiditätsund Vermögensentwicklung gegenüber den Prognosen erheblich verändern. Lingen, den 28. Juli

20 SolarWindPark Vega Steuerliche Grundlagen Steuerliche Grundlagen 1. AKTUELLES STEUERRECHT Das steuerliche Konzept dieses Wertpapiers berücksichtigt das zum Zeitpunkt der Prospektherausgabe aktuelle Steuerrecht. Es wird davon ausgegangen, dass der Genußschein im Privatvermögen des Anlegers gehalten wird. Sofern der Genußschein im Betriebsvermögen gehalten wird, gelten von den nachstehenden Ausführungen zum Teil abweichende Grundsätze. Ferner wird unterstellt, dass der Anleger in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist, sodass ausländische Besteuerungsfragen hier außer Betracht bleiben. Die nachfolgenden Ausführungen bilden aufgrund der Komplexität der Materie nur eine vereinfachte Darstellung der steuerlichen Aspekte ab und werden deshalb nicht zugesichert. Deshalb wird die Inanspruchnahme einer steuerlichen Beratung vor dem Erwerb des Genußrechts dringend empfohlen. 2. EINKOMMENSTEUER IM ZUSAMMENHANG MIT DEM GENUßSCHEIN Vergütungen an den Genußschein-Inhaber Angeboten wird der Erwerb eines Genußscheines in verbriefter Form. Der Genußschein-Inhaber erhält für seine Kapitaleinlage eine feste gewinnunabhängige Vergütung, die als Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG der Einkommensteuer zu unterwerfen ist. Wenn die Vergütungen neben eventuellen anderen Einkünften aus Kapitalvermögen den Sparerfreibetrag von 1.370, bzw. in Höhe von 2.740, bei Ehegatten nicht übersteigen, dann bleibt die Vergütung des Genußschein-Inhabers steuerfrei. Einkünfte über dem Freibetrag werden mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert. Die Versteuerung erfolgt in dem Veranlagungsjahr, in dem die Vergütung ausgezahlt wird. Entstehen dem Genußschein-Inhaber persönlich Ausgaben, die dem Erwerb, der Sicherung und der Erhaltung der Einnahmen aus dem Genußschein dienen, mindern diese Ausgaben die Einkünfte als Werbungskosten. Alternativ kann der Werbungskostenpauschbetrag in Höhe von 51, bzw. bei zusammenveranlagten Ehegatten in Höhe von 102, berücksichtigt werden. Sofern die Werbungskosten die Einnahmen aus dem Genußschein übersteigen, entsteht insoweit ein Werbungskostenüberschuss. Dieser findet jedoch durch die Finanzverwaltung nur dann Anerkennung, wenn der Genußschein-Inhaber die Genußscheine mit einer Einkunftserzielungsabsicht hält. Diese liegt vor, wenn über den gesamten Zeitraum des Haltens des Genußscheines durch das Übersteigen der Einnahmen über die Werbungskosten insgesamt ein Totalüberschuss angestrebt wird. Veräußerungsgewinne im Zusammenhang mit dem Genußschein werden hierbei nicht einbezogen. Es muss eine tatsächliche wenn auch bescheidene steuerpflichtige Rendite zu erwarten sein. Sofern die Einkunftserzielungsabsicht durch den Steuerpflichtigen nicht nachgewiesen werden kann, werden die negativen Einkünfte aus Kapitalvermögen durch die Finanzverwaltung nicht anerkannt. Auflösung oder Veräußerung des Genußscheines Der Genußschein wird zum 31. Dezember 2015 als vertraglich festgelegtem Zeitpunkt aufgelöst. Die Rückzahlung der Einlage in Höhe des Nennbetrages ist nach derzeitiger Rechtslage kein einkommensteuerlich relevanter Vorgang. Die Genußscheine sind über den internen Telefonhandel der UmweltBank AG, Nürnberg handelbar. Die Veräußerungsgewinne auf die Genußscheine sind grundsätzlich steuerfrei, sofern sie im Privatvermögen gehalten werden. Zu beachten ist aber die Spekulationsfrist: Sofern das Genußrecht bereits in einem Zeitraum von einem Jahr nach dem Erwerb wieder veräußert wird, handelt es sich bei den Veräußerungsgewinnen um Spekulationsgewinne, die gemäß 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG zu versteuern sind. Kapitalertragsteuer Die Emittentin führt auf die Zinszahlungen der Genußscheine gemäß 43 Abs. 1 Nr. 2 EStG i.v.m. 43a Abs. 1 Nr. 2 EStG Kapitalertragsteuer in Höhe von derzeit 25 % und den darauf entfallenden Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % an das zuständige Betriebsstättenfinanzamt ab. Die Kapitalertragsteuer ist eine Steuervorauszahlung und wir auf die persönliche Steuerschuld angerechnet. Sie entsteht in dem Zeitpunkt, in dem die Zinsen den Genußschein-Inhabern zufließen. Durch Erteilung eines Freistellungsauftrages oder Vorlage einer Nichtveranlagungs-Bescheinigung kann der Genußschein-Inhaber das depotführende Kreditinstitut beauftragen die Erstattung von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag beim Bundesamt für Finanzen zu beantragen. Tarif und Anrechnung Bemessungsgrundlage für die tarifliche Einkommensteuer ist das zu versteuernde Einkommen. Die Einkünfte aus Kapitalvermögen unterliegen der Einkommensteuer mit dem individuellen Einkommensteuersatz. Die Steuerbelastung unterliegt einer Progression; der Spitzensteuersatz beträgt seit dem 1. Januar %, der Eingangssteuersatz 15 %. Weiter unterliegen die Einkünfte gegebenenfalls der Kirchensteuer in Höhe von 9 %. Auf die Einkommensteuer der Anleger wird gemäß 1,4 SolZG ferner ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % erhoben. Die durch die Emittentin abgeführte Kapitalertragsteuer ( 43 ff. EStG) und der darauf entfallende Solidaritätszuschlag werden gemäß 36 Abs. 2 Nr. 2 EStG auf die persönliche Einkommensteuer der Genußschein-Inhaber angerechnet. 3. ERBSCHAFTSTEUER UND VERMÖGENSTEUER Sofern ein Genußschein durch eine Schenkung oder durch Erbanfall erworben wird, liegt ein erbschaft- bzw. schenkungssteuerlicher Vorgang nach 1 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 2 ErbStG vor. Die Steuerpflicht tritt immer dann ein, wenn der Erblasser bzw. der Schenker oder der Erwerber zum Zeitpunkt der Entstehung der Steuer ein Inländer ist ( 2 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG). Die Steuer entsteht gemäß 9 Abs. 1 Nr. 1a und Nr. 2 ErbStG zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers oder im Fall der Schenkung mit dem Zeitpunkt der Ausführung der Zuwendung. Der Genußschein, der lediglich im Telefonverkehr der UmweltBank gehandelt wird, wird gem. 12 Abs. 1 ErbStG i. V. m. 12 Abs. 1 BewG mit dem Nennwert bewertet, sofern nicht besondere Umstände einen höheren oder geringeren Wert begründen. Für die Belastung der Übertragung des Genußscheins mit Erbschaft- und Schenkungsteuer sind weiterhin ein Freibetrag ( 16 ErbStG) und ein besonderer Versorgungsfreibetrag ( 17 ErbStG) zu beachten. Die Höhe der Freibeträge und des anzuwendenden Steuersatzes ist abhängig vom Verwandtschaftsgrad zwischen Erblasser bzw. Schenker und dem Erwerber. Insbesondere im Hinblick auf eine eventuelle Übertragung der Beteiligung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge/Schenkung sollte wegen der vielfältigen und personenbezogenen Gestaltungsmöglichkeiten eine steuerliche Beratung in Anspruch genommen werden. 20

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