Glukosetoleranz 24 Stunden postpartal und deren Beziehung zu anthropometrischen Daten sowie Adipozytokinserumkonzentrationen

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1 Glukosetoleranz 24 Stunden postpartal und deren Beziehung zu anthropometrischen Daten sowie Adipozytokinserumkonzentrationen prospektive randomisierte klinische Studie Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Dr. med. an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig eingereicht von: Sabine Nickisch, geboren am in Herzberg (Elster) angefertigt an der: Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche Universität Leipzig Betreuung: Prof. Dr. med. Wieland Kiess Beschluss über die Verleihung des Doktorgrades vom:

2 Inhaltsverzeichnis Bibliographische Beschreibung 3 Abkürzungsverzeichnis 4 1 Einführung in die Thematik Kohlenhydratstoffwechsel in der Schwangerschaft Adipozytokine Adiponektin Leptin und der lösliche Rezeptor (sob-r) Promotionsprojekt - Ziel und Fragestellung Hintergrund und Fragestellung Methoden Ergebnisse 8 2 Publikation 10 3 Zusammenfassung und Interpretation der Arbeit 22 4 Literatur 25 I Erklärung über das eigenständige Abfassen der Arbeit 29 II Publikation 30 III Dank 31 2

3 Bibliographische Beschreibung Sabine Nickisch Titel: Universität Leipzig, Dissertation 31 S., 36 Lit., 1 Art., 3 Anlagen Referat Während der Schwangerschaft vollziehen sich im Körper der Frau verschiedene Adaptionsmechanismen, um eine bestmögliche Versorgung für das heranwachsende Kind zu gewährleisten. Bei fortschreitender Gravidität entwickelt sich eine physiologische Insulinresistenz. Gelingt es den maternalen Betazellen des Pankreas nicht, diese zu kompensieren, kann eine diabetische Stoffwechsellage bis hin zur Ausbildung eines Gestationsdiabetes (GDM) entstehen. Adipozytokine beeinflussen direkt lokale und periphere metabolische, endokrinologische sowie immunologische Prozesse. Inwieweit sie in der Gravidität eine Rolle spielen, ist bislang nicht hinreichend geklärt. In verschiedenen Studien wurde eine Beziehung zwischen den Fettgewebshormonen und der Glukosetoleranz in der Schwangerschaft nachgewiesen. Im Rahmen dieser Dissertation sollte eine Analyse zur Glukosetoleranz und zu Adipozytokinserumspiegeln bei Frauen unmittelbar nach der Entbindung vorgenommen werden. Ergebnisse oraler Glukosetoleranztests von gesunden Frauen 24 Stunden postpartal (n=65) wurden mit denen einer nicht-schwangeren, gesunden Kohorte (n=30) verglichen. Maternale und neonatale anthropometrische Daten wurden in Zusammenhang zu Adipozytokinen gestellt. Im Vergleich zu Frauen mit normaler Glukosetoleranz (NGT) postpartal konnten in dieser Studie signifikant verminderte Blutglukose sowie nüchtern Proinsulinspiegel in der nicht-schwangeren Kontrollgruppe nachgewiesen werden, wohingegen die nüchtern-c-peptidspiegel erhöht waren. Weiterhin zeigten sich postpartal signifikant niedrigere Adiponektin-, aber höhere sob-r- (soluble leptin receptor) sowie Leptinspiegel der NGT-Mütter im Vergleich zur Kontrollgruppe. Zusätzlich konnte eine Beziehung zwischen Adipozytokinserumspiegeln und Parametern der Glukosetoleranz bzw. Adipositas demonstriert werden. Daraus lässt sich die These ableiten, dass Frauen in der frühen Phase nach der Entbindung ähnliche biochemische Konstellationen wie beim metabolischen Syndrom, der gestörten Glukosetoleranz oder bei Störungen des Adipozytokinsystems aufweisen. 3

4 Abkürzungsverzeichnis BMI FLI GDM IGT NGT ogtt pgdm sob-r Body Mass Index Free Leptin Index Gestational Diabetes Mellitus Impaired Glucose Tolerance Normal Glucose Tolerance oraler Glukosetoleranztest Prior Gestational Diabetes Mellitus Soluble Leptin receptor 4

5 1. Einführung in die Thematik 1.1 Kohlenhydratstoffwechsel in der Schwangerschaft Im Verlauf einer normalen Schwangerschaft stellen sich Veränderungen der endokrinen Regulation des Kohlenhydratstoffwechsels ein. Die Glukosetoleranz der Frühschwangerschaft kann als nahezu unverändert bzw. geringfügig verbessert angesehen werden, bei einer gleichzeitig unveränderten Insulinsensitivität der peripheren Muskelzellen sowie basalen hepatischen Glukoseproduktion [1]. Nach oraler Glukosestimulation konnte man im ersten Schwangerschaftstrimenon sogar höhere Insulinspiegel nachweisen als vor der Schwangerschaft. Bei fortschreitender Gravidität hingegen zeigt sich ein progressives Ansteigen der basalen sowie postprandialen Insulinkonzentration [2]. Diese physiologische Insulinresistenz entwickelt sich aus einem Anstieg von Insulinantagonisten, Steroidhormonen und anderen Hormonen mit Insulinaseaktivität [3]. Diese zunehmende Insulinunempfindlichkeit bewirkt länger erhöhte Blutzuckerwerte, welche vorteilhaft für den heranwachsenden Feten sind und für dessen erhöhten Glukosebedarf genutzt werden. Durch einen Anstieg der Insulinsekretion der pankreatischen Betazellen soll die Ausbildung einer schwangerschaftsassoziierten Insulinresistenz kompensiert werden. Gleichzeitig wird die endogene hepatische Glukoseproduktion der Mutter um Prozent gesteigert [4], [5], [6]. Eine inadäquate Erhöhung der Betazellsekretion bedingt demzufolge eine diabetische Stoffwechsellage der Schwangeren [7]. Unter dem Begriff Gestationsdiabetes (GDM) versteht man eine erstmals in der Schwangerschaft aufgetretene oder diagnostizierte Kohlenhydratintoleranz mit Hyperglykämie variabler Ausprägung [8]. In Abhängigkeit des Grades der Hyperglykämie besteht eine beachtliche klinische Relevanz für die Schwangere, den Fötus in seiner intrauterinen Entwicklung und das heranwachsende Neugeborene [7], [9]. Das frühzeitige Erkennen der Erkrankung und die adäquate Therapieeinleitung sind demzufolge von großer Bedeutung um Komplikationen zu verhindern [10]. International lässt sich ein Anstieg der Prävalenz des GDM verzeichnen: Das höhere Alter schwangerer Frauen und eine Zunahme von Adipositas in der Gravidität beides Risikofaktoren für die Entwicklung der Erkrankung tragen hierzu bei. Mit einer geschätzten Prävalenz von 3 bis 5 Prozent in Deutschland gilt der GDM als eine der häufigsten metabolischen Störungen im Rahmen der Gravidität. 5

6 1.1.1 Adipozytokine In den vergangenen 15 Jahren wurde das Fettgewebe als aktives endokrines Organ entdeckt. Es sezerniert eine Vielzahl von Hormonen und Zytokinen sogenannte Adipozytokine, über die es direkt lokale und periphere metabolische, endokrinologische sowie immunologische Prozesse beeinflusst. Diesen bioaktiven Peptiden wird ein beträchtlicher Einfluss auf die Entwicklung von Adipositas und damit assoziierter Krankheitsbilder wie Diabetes mellitus Typ 2, kardiovaskuläre Erkrankungen sowie Dyslipidämie, zugesprochen [12]. Während einer Schwangerschaft vollziehen sich im Körper der Frau verschiedene Adaptionsmechanismen, um eine bestmögliche Versorgung für das heranwachsende Kind zu gewährleisten. Die Rolle der Adipozytokine in der Gravidität ist bislang nicht hinreichend geklärt. Man differenziert die Fettgewebshormone einerseits in Insulinsensitivität induzierende Adipozytokine, wie Adiponektin oder Leptin, andererseits in Insulinresistenz fördernde Adipozytokine wie retinol-binding protein oder Interleukin-6 [13], [14] Adiponektin Eines der wichtigsten Adipozytokine ist Adiponektin. Ihm werden eine enge Assoziation zu Parametern des metabolischen Syndroms und eine protektive Wirkung auf die Entwicklung von Diabetes mellitus Typ 2 sowie kardiovaskulären Erkrankungen zugesprochen. Die Synthese und Sekretion erfolgt lediglich im Fettgewebe. Hypertrophe Adipozyten, wie sie bei der Adipositas auftreten, produzieren vermindert Adiponektin [15]. Ein Verlust der Adiponektinsekretion führt zu einem Anstieg der Insulinresistenz [16]. Das Peptidhormon ist in der Lage, verschiedene Komplexe zu bilden. Dabei wird das sogenannte high molecular weight Adiponektin als die aktive blutzuckersenkende Form des Proteins postuliert [17]. Verschiedene Studien wiesen verminderte Adiponektinserumkonzentrationen bei adipösen und insulinresistenten Patienten nach, wobei eine Gewichtsreduktion zu einem Wiederanstieg der Serumspiegel führen kann [18]. Diese Erkenntnisse führten zu einem alternativen Paradigma der Pathogenese der schwangerschaftsinduzierten Insulinresistenz. In verschiedenen Studien wurde eine Beziehung zwischen Adiponektin und der Glukosetoleranz in der Schwangerschaft bzw. verminderten Adiponektinserumspiegeln während der Schwangerschaft mit dem Grad der Insulinresistenz nachgewiesen [19], [20]. Frauen, die bereits in einer früheren Schwangerschaft an einem Gestationsdiabetes erkrankt waren, 6

7 wiesen niedrigere Adiponektinserumspiegel auf als gleichaltrige Frauen, die in der vorherigen Schwangerschaft eine normale Glukosetoleranz zeigten [21], [22] Leptin und der lösliche Rezeptor (sob-r) Leptin, welches auf dem ob-gen kodiert wird, ist involviert in die Regulation von Appetit und Gewicht. Durch hohe Leptinspiegel wird der Appetit gebremst und über eine Aktivierung des sympathischen Nervensystems der Energieverbrauch gesteigert. Das heißt, Leptinresistenz findet sich bei adipösen Individuen. Die Leptinkonzentration ist direkt proportional zur Anzahl der Adipozyten [23]. Zusätzlich zum Fettgewebe stellt während der Gravidität die Plazenta einen Syntheseort für Leptin dar, was den nachgewiesenen Anstieg der Leptinserumspiegel mit zunehmender Schwangerschaft einerseits und den raschen Abfall 24 Stunden postpartal erklären würde [24]. Zudem lassen sich erhöhte Leptinserumkonzentrationen bei Frauen mit GDM im Vergleich zu Schwangeren mit normaler Glukosetoleranz nachweisen [25]. Im humanen Blut zirkuliert Leptin einerseits frei, andererseits gebunden an high-molecular weight Proteine. Der Leptinrezeptor lässt sich zu den Zytokinrezeptoren klassifizieren und wird vom sogenannten diabetes gene (db gene) kodiert [26]. Von den Leptinrezeptoren werden durch alternatives Splicing verschiedene Isoformen generiert [27]. Eine lösliche Form des Leptinrezeptors besteht lediglich aus einer extrazellulären Region. Sie zeichnet sich durch eine ähnliche Bindungsaffinität für Leptin aus wie sie membrangebundene Rezeptoren aufweisen [28], [29]. Der sob-r gilt als bedeutendstes Leptinbindeprotein in humanem Serum und wird daher als Determinante für den freien Leptin Index (FLI), also der biologisch aktiven Leptinform, genutzt [30]. Die Sezernierung des sob-r folgt einer zirkadianen Rhythmik mit nachmittäglichem Spitzenwert. Gewicht und Geschlecht scheinen eine besondere Bedeutung für die sob-r Spiegel zu haben. So weisen Männer und Normalgewichtige signifikant höhere sob-r Serumkonzentrationen auf. Gleichzeitig besteht eine negative Korrelation zwischen Leptin und sob-r [31]. Untersuchungen mit graviden Mäusen ergaben 290fach erhöhte sob-r Serumkonzentrationen bei mehr als 16fach erhöhten Leptinserumkonzentrationen im Vergleich zu nicht schwangeren Mäusen [32]. 7

8 1.2 Promotionsprojekt Ziel und Fragestellung Hintergrund und Fragestellung Im Rahmen dieser Dissertation sollte eine Analyse zur Glukosetoleranz und zu Adipozytokinserumspiegeln bei Frauen unmittelbar nach der Entbindung vorgenommen werden. Dazu wurden orale Glukosetoleranztests (ogtts) bei gesunden Frauen 24 Stunden postpartal durchgeführt und diese mit einer nicht-schwangeren, gesunden Kohorte verglichen. Wir vermuteten signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen. Trotz ihrer enormen Bedeutung existieren bislang keine Referenzwerte für Insulin, Proinsulin, C-Peptid, Adiponektin, Leptin und den sob-r postpartal. Ziel war es, einen Orientierungsansatz für Referenzwerte für Frauen kurz nach der Entbindung zu schaffen. Des Weiteren wurden maternale und neonatale anthropometrische Daten in Zusammenhang zu den Parametern Adiponektin, Leptin und sob-r gestellt Methoden Im Rahmen dieser Studie erklärten sich 65 gesunde schwangere Frauen der Universitätsfrauenklinik Leipzig bereit, innerhalb von 24 Stunden nach spontaner vaginaler Entbindung einen standardisierten ogtt durchzuführen. Ausschlusskriterien waren Mehrlingsschwangerschaften, ein vor der Schwangerschaft bestehender Diabetes mellitus Typ 1 oder 2, früherer Gestationsdiabetes, andere metabolische Erkrankungen sowie ernsthafte Grunderkrankungen. Es wurde eine Kontrollgruppe aus freiwilligen, gesunden, nichtschwangeren Frauen (n=30) kreiert. Nach mindestens achtstündiger Nahrungskarenz erfolgte die Aufnahme von 75 g eines Mono/ Oligosaccharidgemisches. Venöse Blutentnahmen wurden nüchtern, sowie nach 60 und 120 Minuten durchgeführt. Anhand eines interviewgestützten, strukturierten Fragebogens wurden Informationen bezüglich Anamnese, Nikotin und Ethanolabusus während der Gravidität eingeholt. Desweiteren wurden mütterliche Krankenakten und Geburtsprotokolle zur detaillierten Datenakkreditierung genutzt. Im Anschluss an die dreizeitigen Blutentnahmen erfolgte eine sofortige Bestimmung der Plasmaglukose. Die Analyse der übrigen Parameter wurde gemeinsam nach Abschluss der Probandenrekrutierung vorgenommen. Adiponektin, Leptin und der sob-r wurden nüchtern 8

9 ermittelt, wohingegen Insulin, Proinsulin und C-Peptid nüchtern, nach einer sowie zwei Stunden bestimmt wurden Ergebnisse Während der Schwangerschaft steigen physiologischerweise die maternalen Fettdepots bis zum Ende des zweiten Trimenons an. Im Rahmen der Unterstützung des massiven fetalen Wachstums gegen Ende der Schwangerschaft erfolgt eine Mobilisation des Fettgewebes. Es konnte eine starke positive Korrelation zwischen dem maternalen Leptin und dem antenatalen BMI nachgewiesen werden [33]. Bezogen auf den antenatalen BMI (< 30 kg/m² bzw. 30 kg/m²) ließ sich demonstrieren, dass übergewichtige Frauen (n=29) mehr als zweifach erhöhte Leptinserumkonzentrationen aufwiesen im Vergleich zu Frauen mit einem BMI kleiner als 30 kg/m² (n=36) [34]. Es fielen noch 24 Stunden postpartal signifikant erhöhte Leptinserumkonzentration der NGT-Mütter im Vergleich zu der Kontrollgruppe auf [24]. Einen weiteren signifikanten Unterschied erbrachte die Begutachtung des sob-r. Dessen Serumkonzentrationen waren im Vergleich zur Kontrollgruppe bei den NGT-Müttern deutlich erhöht [32]. Verglichen mit der Kontrollgruppe konnten bei den NGT-Müttern signifikant verminderte Adiponektinserumspiegel ermittelt werden. Im Vergleich zwischen den ogtts der Kontrollgruppe und den Müttern mit normaler Glukosetoleranz (NGT) zeigte die Kontrollgruppe signifikant niedrigere Blutglukose- und nüchtern-proinsulinserumkonzentrationen, jedoch höhere nüchtern-c-peptidserumspiegel. Von den 65 untersuchten Müttern zeigten 23 Prozent eine Störung der Glukosetoleranz, wobei 11 Prozent der untersuchten Frauen Stoffwechselverhältnisse aufwiesen, die denen des Gestationsdiabetes ähneln. Weiterhin konnten wir anhand der Daten demonstrieren, dass es 24 Stunden postpartal signifikante Unterschiede bezüglich der Insulinkonzentrationen zwischen den NGT-Müttern beziehungsweise den Müttern mit anormaler Glukosetoleranz gibt [35], [36]. 9

10 2. Publikation 10

11 11

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21 21

22 3. Zusammenfassung und Interpretation Kumulative Dissertation zur Erlangung des Grades Dr. med. Glukosetoleranz 24 Stunden postpartal und deren Beziehung zu anthropometrischen Daten sowie Adipozytokinserumkonzentrationen -prospektive randomisierte klinische Studie- eingereicht von Sabine Nickisch, geb angefertigt an der Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig betreut von Prof. Dr. med. Wieland Kiess Einreichung im Dezember 2011 Während einer Schwangerschaft vollziehen sich im Körper der Frau verschiedene Adaptionsmechanismen um eine bestmögliche Versorgung für das heranwachsende Kind zu gewährleisten. Bei fortschreitender Gravidität entwickelt sich eine physiologische Insulinresistenz. Adipozytokine beeinflussen direkt lokale und periphere metabolische, endokrinologische sowie immunologische Prozesse. Inwieweit sie in der Gravidität Bedeutung haben, ist bislang nicht hinreichend geklärt. In dieser prospektiven klinischen Studie wurden Parameter des Kohlenhydratstoffwechsels sowie Adipozytokine im Rahmen 22

23 eines ogtt bei 65 Müttern innerhalb von 24 Stunden nach der Entbindung und bei 30 gesunden, nicht-schwangeren Frauen untersucht. Sowohl in der nicht-schwangeren Kontrollgruppe, als auch bei den Müttern konnte eine starke Assoziation zwischen BMI und den Leptinserumkonzentrationen nachgewiesen werden. Es konnte eine Beziehung zwischen dem antenatalen BMI (< 30k g/m² bzw. > 30 kg/m²) und den Leptinserumkonzentrationen ausgemacht werden, wobei bei adipösen Müttern mehr als zweifach erhöhte Werte gemessen werden konnten. Verglichen mit der Kontrollgruppe konnten bei den NGT-Müttern signifikant höhere Leptin- und signifikant verminderte Adiponektinserumspiegel ermittelt werden. Entgegen unseren Erwartungen beobachteten wir keine signifikante Korrelation zwischen Adiponektin und dem maternalen BMI bzw. dem Alter, jedoch mit dem Gewicht des Neugeborenen. Desweiteren konnten keine Unterschiede bezüglich der Insulinresistenz ausgemacht werden, da die Adiponektinserkonzentrationen in den Gruppen anormaler Glukosetoleranz und NGT vergleichbar waren. Außerdem zeigten sich postpartal signifikant höhere sob-r-spiegel der NGT-Mütter im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die Beziehungen, die zwischen Adipozytokinserumspiegeln und Parametern der Glukosetoleranz bzw. Adipositas zu demonstrieren waren, lassen die These ableiten, dass Frauen in der frühen postpartalen Phase ähnliche biochemische Konstellationen wie beim metabolischen Syndrom, der gestörten Glukosetoleranz oder bei Störungen des Adipozytokinsystems aufweisen. Da sich in allen untersuchten Parametern zwischen NGT-Müttern unmittelbar postpartal verglichen mit der gesunden Kontrollgruppe signifikante Unterschiede ergaben, können diese Daten als Basis für weitere Untersuchungen auf diesem Gebiet fungieren und als Orientierungshilfe für Referenzwerte bei Frauen postpartal genutzt werden. Der GDM gilt als eine der häufigsten metabolischen Störungen in der Gravidität. Man schätzt die Prävalenz in Deutschland auf bis 3-5 Prozent [11]. Anhand unserer Untersuchungen zeigen 23 Prozent der untersuchten Mütter (n=65) eine anormale Glukosetoleranz, wovon 11 Prozent eine Stoffwechselsituation aufweisen, die dem GDM ähnelt. Diese Diskrepanz der Daten kann darauf hinweisen, dass die Prävalenz des GDM in Deutschland unterschätzt wird. Unsere Daten bestätigen das maternale Alter und den maternalen BMI als Risikofaktor für GDM. Weiterhin konnten wir demonstrieren, dass es 24 Stunden postpartal signifikante Unterschiede gibt, bezüglich der Insulinkonzentrationen zwischen den NGT-Müttern bzw. den Müttern mit anormaler Glukosetoleranz. 23

24 Unsere Daten legen tiefgreifende metabolische Veränderungen postpartal nahe. Die klinische Bedeutung von Adipozytokinen sollte in weiterführenden Studien untersucht werden, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf longitudinalen Analysen liegen sollte. 24

25 4. Literatur [1] Catalano PM, Tyzbir ED, Wolfe RR, Calles J, Roman NM, Amini SB, Sims EA. Carbohydrate metabolism during pregnancy in control subjects and women with gestational diabetes. Am J Physiol, 264:60 67, [2] Lesser KB, Carpenter MW. Metabolic changes associated with normal pregnancy and pregnancy complicated by diabetes mellitus. Semin Perinatol, 18: , [3] Catalano PM, Kirwan JP, Haugel de Mouzon S, King J. Gestational diabetes and insulin resistance: role in short- and long-term implications for mother and fetus. J Nutr, 133: , [4] Kühl C. Insulin secretion and insulin resistance in pregnancy and gdm. implications for diagnosis and management. Diabetes, 40 Suppl 2:18 24, Dec [5] DeFronzo RA, Bonadonna RC, Ferrannini E. Pathogenesis of NIDDM. A balanced overview. Diabetes Care, 15: , [6] King H. Epidemiology of glucose intolerance and gestational diabetes in women of childbearing age. Diabetes Care, 21:9 13, [7] Tamás G, Kerényi Z. Gestational diabetes: current aspects on pathogenesis and treatment. Exp Clin Endocrinol Diabetes, 109: , [8] Metzger BE, Coustan DR. Summary and recommendations of the fourth international workshop-conference on gestational diabetes mellitus. Diabetes Care, 21: , [9] H.A.P.O. Study Cooperative Research Group, Metzger BE, Lowe LP, Dyer AR, Trimble UR, Chaovarindr U, Coustan DR, Hadden DR, McCance DR, Hod M, McIntyre HD, Oats J, Persson B, Rogers MS, Sacks DA. Hyperglycemia and adverse pregnancy outcomes. N Engl J Med, 358: , [10] Hunger-Dathe W, Mosebach N, Sämann A, Wolf G, Müller UA. Prevalence of impaired glucose tolerance 6 years after gestational diabetes. Exp Clin Endocrinol Diabetes, 114:11 17, [11] Festa A, Schwarzmaier A, Bechter B, Grünberger B, Schernthaner G. : Anwendung eines sensitiven Verfahrens zur Diagnostik des Gestationsdiabetes: Metabolische und klinische Ergebnisse. Geburtsh Frauenheilk, 61:79 84, [12] Kershaw EE; Flier JS. Adipose tissue as an endocrine organ. J Clin Endocrinol Metab, 89: , [13] Kralisch S, Sommer G, Deckert CM, Linke A, Bluher M, Stumvoll M, Fasshauer M. Adipokines in diabetes and cardiovascular diseases. Minerva Endocrinol, 32: , [14] Lam DC, Xu A, Lam KS, Lam B, Lam JC, Lui MM, Ip MS. Serum adipocyte-fatty 25

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27 [25] Vitoratos N, Salamalekis E, Kassanos D, Loghis C, Panayotopoulos N, Kouskouni E, Creatsas G. Maternal plasma leptin levels and their relationship to insulin and glucose in gestational-onset diabetes. Gynecol Obstet Invest, 51:17 21, [26] Mantzoros CS. The role of leptin in human obesity and disease: A review of current evidence. Ann Intern Med, 130: , [27] Tartaglia LA. The leptin receptor. J Biol Chem, 272: , [28] Lee GH, Proenca R, Montez JM, Carroll KM, Darvishzadeh JG, Lee JI, Friedman JM. Abnormal splicing of the leptin receptor in diabetic mice. Nature, 379: , [29] Liu C, Liu XJ, Barry G, Ling N, Maki RA, De Souza EB. Expression and characterization of a putative high affinity human soluble leptin receptor. Endocrinology, 138: , [30] Lammert A, Kiess W, Bottner A, Glasow A, Kratzsch J. Soluble leptin receptor represents the main leptin binding activity in human blood. Biochem Biophys Res Commun, 283: , [31] Chan JL, Blüher S, Yiannakouris N, Suchard MA, Kratzsch J, Mantzoros CS. Regulation of circulating soluble leptin receptor levels by gender, adiposity, sex steroids, and leptin: observational and interventional studies in humans. Diabetes, 51: , [32] Lammert A, Brockmann G, Renne U, Kiess W, Böttner A, Thiery J, Kratzsch J. Different isoforms of the soluble leptin receptor in non-pregnant and pregnant mice. Biochem Biophys Res Commun, 298: , [33] Schubring C, Prohaska F, Prohaska A, Englaro P, Blum W, Siebler T, Kratzsch J, Kiess W. Leptin concentrations in maternal serum and amniotic fluid during the second trimenon: Differential relation to fetal gender and maternal morphometry. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol, 86: , [34] Schubring C, Englaro P, Siebler T, Blum WF, Demirakca T, Kratzsch J, Kiess W. Longitudinal analysis of maternal serum leptin levels during pregnancy, at birth and up to six weeks after birth: Relation to body mass index, skinfolds, sex steroids and umbilical cord blood leptin levels. Horm Res, 50: , [35] Carpenter MW, Coustan DR. Criteria for screening tests for gestational diabetes. Am J Obstet Gynecol, 144: , [36] Kleinwächter H, Schäfer-Graf U, Bührer C, Hoesli I, Kainer F, Kautzki-Willer F, Pawolwski W, Schunk K, Somville T, Sorger M: Gestationsdiabetes (GDM): Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) [serial online] 27

28 2011 [cited 2011 Aug 25]; Available from: _08_11.pdf. 28

29 I Erklärung über das eigenständige Abfassen der Arbeit Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne unzulässige Hilfe oder Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe. Ich versichere, dass Dritte von mir weder unmittelbar noch mittelbar geldwerte Leistungen für Arbeiten erhalten haben, die in Zusammenhang mit dem Inhalt der vorgelegten Dissertation stehen, und dass die vorgelegte Arbeit weder im Inland noch im Ausland in gleicher oder ähnlicher Form einer anderen Prüfungsbehörde zum Zweck der Promotion oder eines anderen Prüfungsverfahrens vorgelegt wurde. Alles aus anderen Quellen und von anderen Personen übernommene Material, das in der Arbeit verwendet wurde oder auf das direkt Bezug genommen wird, wurde als solches kenntlich gemacht. Insbesondere wurden alle Personen genannt, die direkt an der Entstehung der Arbeit beteiligt waren. Brandenburg, 10.Dezember 2011 Sabine Nickisch 29

30 II Publikation Nickisch S, Kratzsch J, Gebauer C, Waldeyer T, Stepan H, Kiess W. Glucose tolerance in women 24 hours postpartum is related to blood pressure, anthropometric data and adipokine serum levels. Hypertension in pregnancy 31: , Epub 2012 Mar 1. 30

31 III Dank In erster Linie danke ich Herrn Prof. Wieland Kiess für die Möglichkeit diese Arbeit an der Universitätskinderklinik schreiben zu dürfen, für die Zeit, die Sie mir trotz chronischem Mangel bei größeren und kleineren Sorgen schnell eingeräumt haben, und Ihre optimistischen Hilfestellungen bei der Planung, Durchführung und Umsetzung. Besonderer Dank gilt Herrn Prof. Jürgen Kratzsch. Ihre Geduld und die kritischen Anmerkungen haben wesentlich zum Gelingen der Arbeit beigetragen. Ein großes Dankeschön gilt Herrn Prof. Holger Stepan für die angenehme Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Frauenklinik und das besondere Engagement in der Endphase der Arbeit. Ich bedanke mich bei den Ärztinnen Corinna Gebauer und Theresa Waldeyer: Sie haben mir gerade in der Planungs- und Rekrutierungsphase hilfreich zur Seite gestanden, Danke auch an Frau Gugsch von der neonatologischen ITS sowie Schwester Kerstin von der Auxologie der Kinderklinik. Nur durch die freiwilligen Teilnehmer der Studie konnten die Daten erfasst werden: Danke für Zeit, Vertrauen und Hilfsbereitschaft an dieser Stelle. Vielen Dank, liebe Familie, für Deine uneingeschränkte Unterstützung. 31

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