Kranken- und Pflegeversicherung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kranken- und Pflegeversicherung"

Transkript

1 70 Grundsicherung für Arbeitsuchende Kranken- und Pflegeversicherung Wenn Sie Arbeitslosengeld II bekommen, sind Sie normalerweise in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert. Sie können wählen, in welcher gesetzlichen Krankenkasse Sie versichert sein wollen. Die Beiträge (derzeit monatlich etwa 160 ) werden direkt vom Amt an die Kassen gezahlt. Wenn das ALG II beispielsweise wegen Ortsabwesenheit oder Sanktion eingestellt wird, erhalten sie - wie andere Versicherte auch - für einen weiteren Monat KV-Leistungen im Rahmen der Nachversicherung. Ferner werden sie sich nach Beendigung des ALG II - Bezuges freiwillig weiterversichert, wenn sie keine Erwerbstätigkeit aufnehmen [ 188 SGB V - neu]. Aber von der Pflichtversicherung über ALG II gibt es Ausnahmen. Nicht pflichtversichert werden Personen, die nur einmalige Leistungen beziehen (siehe Seite 55) Personen, die Grundsicherung für Arbeitsuchende nur als Darlehn bekommen Personen, die nur ergänzendes Arbeitslosengeld II zu dem Verdienst aus einer versicherungspflichtigen Arbeit bekommen ( Aufstocker ), also Personen, die mehr als 450 monatlich verdienen; sie sind über ihre Erwerbstätigkeit versichert Personen, die nicht Arbeitslosengeld II, sondern das Sozialgeld bekommen (siehe Seite 17) Selbständige, die privat - oder gar nicht - versichert sind Personen über 55 Jahre, die in den letzten 5 Jahren nicht gesetzlich krankenversichert und in mindestens der Hälfte der Zeit entweder als Beamte, gutverdienende Arbeitnehmer befreit oder als Selbständige nicht versicherungspflichtig waren (sie können in der Regel nicht in die GKV zurückkehren) Diejenigen, denen Sozialgeld zusteht - das sind vor allem die minderjährigen Kinder bis 14 Jahre, aber auch erwerbsunfähige Partner - sind nicht pflichtversichert, weil bei der Kranken- und Pflegeversicherung normalerweise ein Anspruch auf eine Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse der Eltern oder Partner besteht. Eine solche beitragsfreie Familienversicherung geht immer der Pflichtversicherung vor, weil das Amt dadurch Versicherungsbeiträge sparen kann. Familienversichert sind in der Regel: Ehepartner/innen und eingetragene Lebenspartner/innen minderjährige Kinder bis 18 Jahre über die Eltern junge Erwachsene bis 23 Jahre, wenn sie nicht erwerbstätig aber

2 Grundsicherung für Arbeitsuchende 71 arbeitsuchend gemeldet sind, über die Eltern und junge Erwachsene bis 25 Jahre, sofern sie sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden, über die Eltern. Für eheähnliche und lebenspartnerschaftsähnliche Gemeinschaften ist eine Familienversicherung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung nicht möglich. Deshalb haben beide Partner einen Anspruch auf eine eigene Krankenversicherung. Lesen Sie dazu auch das Kapitel Eheähnliche und lebenspartnerschaftsähnliche Gemeinschaft ab Seite 102. Diejenigen, die in einer gesetzlichen Kasse freiwillig versichert sind und die privat Versicherten - insbesondere Selbständige - erhalten vom Amt einen Zuschuß in Höhe des vollen Mindestbeitrages. Dies war bei privat Versicherten zunächst umstritten, wurde aber durch Urteil des Bundessozialgerichts vom [Az. B 4 AS 108/10 R] klargestellt. Der Beitrag wird auch in diesen Fällen vom Amt direkt an die Versicherung überwiesen. Krankenversicherungspflicht über Auffangversicherung Da der Versicherungsschutz über die Pflichtversicherung beim Arbeitslosengeld II sehr lückenhaft ist, fallen viele Personen, die nicht familienversichert sind oder sich nicht freiwillig bei einer Krankenkasse versichern können, aus der Kranken- und Pflegeversicherung heraus. Dazu gehören Partner in eheähnlichen oder lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaften und deren Kinder sowie Stiefkinder erwerbsunfähige Eltern, die über ihre erwerbsfähigen jährigen Kinder in der Bedarfsgemeinschaft im SGB - II-Bezug sind Personen, die ALG II nur als Darlehn bekommen, weil sie Vermögen haben, daß sie aber nicht so schnell zu Geld machen können (z.b. ein größeres Haus, das nicht kurzfristig verkauft werden kann). Es kann auch schnell passieren, daß Sie aus irgendeinem Grund nicht mehr pflichtversichert (z.b. zu hohes Einkommen des eheähnlichen Partners) oder nicht mehr familienversichert sind (z.b. nach der Scheidung oder weil Sie als Kind die Altersgrenze überschritten haben) und sich auch nicht freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern können (z.b. weil die Vorversicherungszeit nicht erfüllt ist oder die Antragsfrist von 3 Monaten versäumt wurde).

3 72 Grundsicherung für Arbeitsuchende Für diese Fälle wurde 2007 die gesetzliche Krankenversicherung durch das sogenannte Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) geändert und eine Auffang-Pflichtversicherung geschaffen. Diese Änderung sieht eine "allgemeine Pflicht zur Krankenversicherung" vor. Wer den Versicherungsschutz verloren hat, soll einen erneuten Zugang zu seiner letzten Versicherung erhalten. Dies gilt sowohl für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) als auch für die private Krankenversicherung (PKV). Versicherungspflicht bei der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Personen, die keinen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall haben und bisher gar nicht oder zuletzt gesetzlich versichert waren und die dem Bereich der GKV zuzuordnen sind, weil sie z.b. als Arbeitnehmer tätig waren, sind seit dem in die Versicherungspflicht in der GKV einbezogen. [ 5 Nr. 13 SGB V]. Die Regelung umfaßt automatisch auch eine Pflichtversicherung in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Dies betrifft auch Auslandsrückkehrer, die früher in Deutschland gesetzlich versichert waren. Versicherungspflicht bei den Privaten Krankenversicherungen (PKV) Personen ohne Absicherung im Krankheitsfall, die ehemals privat versichert waren oder der PKV aufgrund ihres beruflichen Status zuzuordnen sind (weil sie als Selbständige tätig waren), müssen sich seit dem (wieder) privat versichern. Die Privaten Krankenversicherungen müssen einen Basistarif anbieten, bei dem es keine Gesundheitsprüfung und keine Risikozuschläge gibt. Nur Alter und Geschlecht dürfen bei diesem Tarif eine Rolle spielen. Die Privaten KV dürfen diesen Grund-Versicherungsschutz nicht verweigern oder kündigen. Er steht allen ehemaligen Versicherten der jeweiligen Versicherung offen. Um die Bezahlbarkeit des Basistarifs zu gewährleisten, darf dessen Beitrag für Einzelpersonen den durchschnittlichen Höchstbeitrag in der GKV (etwa 500 ) nicht überschreiten. Ist ein Versicherter dennoch wegen seines geringen Einkommens finanziell überfordert, sind dessen Beiträge auf die Hälfte zu reduzieren. Wenn diese neuen Pflichtversicherten nur ein niedriges Einkommen haben und durch Bezahlung der Beiträge zur Krankenversicherung hilfebedürftig im Sinne von SGB II oder SGB XII werden, besteht nach beiden Gesetzen die Möglichkeit, einen Zuschuß zu den Versicherungsbeiträgen zu beantragen (siehe Seite 71). Insbesondere für Selbständige bedeutet diese Auffang-Versicherungspflicht eine große Veränderung. Während sie bis dahin wählen konnten,

4 Grundsicherung für Arbeitsuchende 73 in welcher Form sie für den Krankheitsfall vorsorgen wollten, werden sie nun verpflichtet, eine Krankenversicherung abzuschließen. Selbständige, die sowenig verdienen, daß sie gleichzeitig Arbeitslosengeld II beantragen müssen, sind nicht (mehr) über das ALG II in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Wenn sie nicht freiwillig versichert sind, müssen sie sich seit dem nach den gesetzlichen Bestimmungen bei einer privaten Krankenversicherung versichern und können auf Antrag vom zuständigen Jobcenter den Beitrag für den hälftigen Basistarif der Versicherung erhalten. Dasselbe gilt für Personen, die unmittelbar vor Bezug von Arbeitslosengeld II privat krankenversichert waren. Sanktionen und Beitragsschulden Um die Versicherungspflicht durchzusetzen sind auch Sanktionen vorgesehen: Wer seiner Pflicht zur Beitragszahlung nicht nachkommt, muß bei der Krankenkasse die geschuldeten Beiträge und Säumniszuschläge nachzahlen. In der PKV ist darüber hinaus ein Prämienzuschlag zu entrichten, wenn der Versicherungsvertrag verspätet abgeschlossen wird. Hierdurch sollen Versicherungsunternehmen davor geschützt werden, daß sich Personen erst dann im Basistarif versichern, wenn sie eine Versicherung benötigen, etwa weil sie krank geworden sind oder sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert hat. In der GKV ruhen die Leistungsansprüche, wenn mehr als 2 Monatsbeiträge nicht gezahlt wurden. Nur Leistungen, die zur Behandlung von Schmerzen und akuten Erkrankungen sowie bei Schwangerschaft und Mutterschaft erforderlich sind, müssen weiter erbracht werden. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Betroffenen hilfebedürftig nach SGB II oder SGB XII werden. Sie erhalten weiter den vollen Versicherungsschutz. Zahlreiche Personen haben von der geänderten Rechtslage erst erfahren, als sie ALG II beantragten. Und viele wissen bis heute nicht, daß sie sich bei einer Krankenkasse anmelden und Beiträge zahlen müssen. Bei diesen Personen sind seit dem unter Umständen erhebliche Beitragsschulden bei den gesetzlichen Krankenkassen aufgelaufen, die sich zudem mit jedem Monat vergrößern. Die neue Mitgliedschaft und gleichzeitig auch die Beitragspflicht bei den gesetzlichen Krankenkassen begann nämlich wenn kein anderer Anspruch auf Absicherung bestand - in der Regel am 1. April Deshalb wurde im Sommer 2013 ein Gesetz zur Beseitigung finanzieller Überforderung bei Beitragsschulden eingeführt.

5 74 Grundsicherung für Arbeitsuchende Danach wurde allen Versicherungspflichtigen in der sogenannten Auffangpflichtversicherung [ 5 Abs. 1 Nr. 13 SGB V] der GKV, die ihre Versicherung bis zum anzeigt haben, die Beitragschulden und Säumniszuschläge erlassen. Wird die Versicherungspflicht erst nach dem gemeldet, werden eventuelle Beitragsschulden nicht erlassen, aber die für den Nacherhebungszeitraum (Zeit zwischen Eintritt der Versicherungspflicht und Meldung bei der Krankenkasse) nachzuzahlenden Beiträge werden auf ca. 42 je Monat [10 % der mtl. Bezugsgröße nach 18 SGB IV] ermäßigt. Diese Ermäßigung muß schriftlich beantragt werden. Den Versicherten in der PKV waren die erhobenen Prämienzuschläge zu erlassen, wenn der Vertragsabschluss bis zum beantragt worden ist. Zudem wurde für Beitragsschuldner in der PKV ein sogenannter Notlagentarif eingeführt [ 12h VAG]. In diesem Tarif werden Personen versichert, die mit ihren Beitragszahlungen 2 Monate im Rückstand sind. Die Leistungen sind auf das Nötigste begrenzt, z.b. auf die Behandlung akuter Erkrankungen und Aufwendungen für versicherte Kinder. Zuzahlungen zu Krankheitskosten Wenn Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, müssen Sie alle Zuzahlungen für Medikamente und Behandlungen selbst zahlen, denn seit 2004 gibt es keine allgemeine Befreiung von Krankenkosten mehr. Eine Befreiung von Zuzahlungen und Praxisgebühren kann erst erfolgen, wenn Sie und die Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft schon soviel an Zuzahlungen und Gebühren selbst zugezahlt haben, daß die sogenannte Belastungsgrenze erreicht ist. Die Belastungsgrenze liegt bei Beziehern von allen genannten Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhaltes bei 2 % des jährlichen Eckregelsatzes. Das sind derzeit 93,84 im Jahr (2 % von 12 x 391 ). Bei chronisch Kranken liegt die Belastungsgrenze bei 1 %, also 46,92 jährlich. Wenn Sie den für Sie oder Ihre Bedarfsgemeinschaft zutreffenden Betrag überschreiten, können Sie sich für den Rest des Jahres von weiteren Zuzahlungen befreien lassen. Dazu müssen Sie die Quittungen über Ihre Zuzahlungen sammeln oder ein Quittungsheft führen (gibt s bei den meisten Krankenkassen) und bei Ihrer Krankenkasse vorlegen, wenn Sie die Belastungsgrenze erreicht haben.

Die neue Gesundheitsversicherung: Der modifizierte Standardtarif der privaten Krankenversicherung

Die neue Gesundheitsversicherung: Der modifizierte Standardtarif der privaten Krankenversicherung DIE NEUE GESUNDHEITSVERSICHERUNG Informationsblatt www.die-gesundheitsreform.de Die neue Gesundheitsversicherung: Der modifizierte Standardtarif der privaten Krankenversicherung Die Gesundheitsreform 2007

Mehr

Februar 2015. Krankenversicherung für ALG II - und Sozialgeldbezieher

Februar 2015. Krankenversicherung für ALG II - und Sozialgeldbezieher Februar 2015 Krankenversicherung für ALG II - und Inhalt 1. KRANKENVERSICHERUNG FÜR ALG II- UND SOZIALGELDBEZIEHER... 3 2. ALG II UND SOZIALGELD WAS IST DAS?... 3 2.1. Arbeitslosengeld II... 3 2.2. Sozialgeld...

Mehr

Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden. (gültig ab 01.08.2013)

Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden. (gültig ab 01.08.2013) Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden (gültig ab 01.08.2013) Markus Schwab, CC Freiwillige Mitglieder, AOK Die Gesundheitskasse Stuttgart-Böblingen Praktikerforum Gesetz zur

Mehr

Faktenblatt. Thema: Beitragsrückstände - Ermäßigung und Erlass

Faktenblatt. Thema: Beitragsrückstände - Ermäßigung und Erlass Zum 1. August 2013 ist das Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung ( Beitragsschuldengesetz ) in Kraft getreten. Mit dem Gesetz ist der erhöhte Säumniszuschlag

Mehr

Arbeitshilfe. Krankenversicherung für Ausländer

Arbeitshilfe. Krankenversicherung für Ausländer Projekt Q GGUA Flüchtlingshilfe Südstr. 46 48153 Münster Volker Maria Hügel Claudius Voigt Fon: 0251-14486 -21 o. -26 Mail: vmh@ggua.de voigt@ggua.de Arbeitshilfe Krankenversicherung für Ausländer März

Mehr

11. BUNDESWEITER DLH-PATIENTENKONGRESS Leukämien & Lymphome 21. und 22. Juni 2008 in Bremen. Textbeiträge. Patienten: Versicherungsschutz für alle?

11. BUNDESWEITER DLH-PATIENTENKONGRESS Leukämien & Lymphome 21. und 22. Juni 2008 in Bremen. Textbeiträge. Patienten: Versicherungsschutz für alle? Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe e.v. Mitglied im 11. BUNDESWEITER DLH-PATIENTENKONGRESS Leukämien & Lymphome 21. und 22. Juni 2008 in Bremen Textbeiträge Patienten: Versicherungsschutz

Mehr

Fragen- und Antwortenkatalog zur Arbeitshilfe zu 32 SGB XII

Fragen- und Antwortenkatalog zur Arbeitshilfe zu 32 SGB XII Fragen- und Antwortenkatalog zur Arbeitshilfe zu 32 SGB XII (Gz.: SI 25 / 112.30-10-2) Stand 04.11.2009 Inhaltsverzeichnis 1. Fragen zu Punkt 1 der Arbeitshilfe ( Einleitung und Inhalt ) 2. Fragen zu Punkt

Mehr

Private Krankenversicherung Quo Vadis?

Private Krankenversicherung Quo Vadis? Private Krankenversicherung Quo Vadis? Vortrag im Rahmen des Versicherungswissenschaftlichen Fachgesprächs des Vereins zur Förderung der Versicherungswissenschaft 26. Februar 2007, Berlin Dr. Martin Schölkopf

Mehr

Krankenversicherung Fragen und Probleme

Krankenversicherung Fragen und Probleme Krankenversicherung Fragen und Probleme eingeschränkte Leistungen, Notfallleistungen, Notfalltarif, Basistarif, Beitragsschulden Fachtagung AG medizinische Versorgung der BAG W, 26.06.2014 Fabian Székely,

Mehr

kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld II

kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld II kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld II Bezieher von Arbeitslosengeld II 3 Liebe Leserin, lieber Leser, mit dieser Broschüre möchten wir Sie über Ihren Kranken- und Pflegeversicherungsschutz

Mehr

Existenzgründung. Informationen zum Versicherungsrecht. Ansprechpartner: Thomas Vockel Thomas.Vockel@barmer-gek.de Telefon: 0800 33 20 60 81-1135

Existenzgründung. Informationen zum Versicherungsrecht. Ansprechpartner: Thomas Vockel Thomas.Vockel@barmer-gek.de Telefon: 0800 33 20 60 81-1135 Existenzgründung Informationen zum Versicherungsrecht BARMER GEK Paderborn Bahnhofstr. 50 33102 Paderborn Ansprechpartner: Thomas Vockel Thomas.Vockel@barmer-gek.de Telefon: 0800 33 20 60 81-1135 Datum:

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 2. Arbeitslosenversicherung 5 2.1 Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 5 2.2 Bezugsgröße 5 2.3 Beitragssatz 5 2.

Inhaltsverzeichnis. 2. Arbeitslosenversicherung 5 2.1 Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 5 2.2 Bezugsgröße 5 2.3 Beitragssatz 5 2. Inhaltsverzeichnis Seite 1. Rentenversicherung/RV 4 1.1 Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 4 1.2 Bezugsgröße 4 1.3 Beitragssatz 4 1.4 Geringfügigkeitsgrenze 4 1.5 Höchstbeitrag in der RV der Arbeiter und Angestellten

Mehr

Bekanntmachung. Merkblatt über die Kranken- und Pflegeversicherung der Studentinnen und Studenten

Bekanntmachung. Merkblatt über die Kranken- und Pflegeversicherung der Studentinnen und Studenten POSTANSCHRIFT Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, 53108 Bonn Bekanntmachung Gemäß 1 Satz 2 der Verordnung über Inhalt, Form und Frist der Meldungen sowie das Meldeverfahren für die

Mehr

Rentner haben Anspruch auf gute Versorgung 7 Abkürzungen 8. Versicherungs- und Meldepflicht zur Krankenversicherung 9

Rentner haben Anspruch auf gute Versorgung 7 Abkürzungen 8. Versicherungs- und Meldepflicht zur Krankenversicherung 9 Schnellübersicht Rentner haben Anspruch auf gute Versorgung 7 Abkürzungen 8 Versicherungs- und Meldepflicht zur Krankenversicherung 9 Beitragspflicht zur Krankenversicherung 39 Leistungsansprüche gegen

Mehr

Voraussichtliche Sozialversicherungsdaten ab 01.01.2010

Voraussichtliche Sozialversicherungsdaten ab 01.01.2010 KRANKENVERSICHERUNG KV 11 Voraussichtliche Sozialversicherungsdaten ab 01.01.2010 Beitragsbemessungsgrenzen wie auch Bezugsgrößen sind zentrale Werte in der Sozialversicherung. Hieraus werden andere Größen

Mehr

Personen ohne anderweitige Absicherung im Krankheitsfall

Personen ohne anderweitige Absicherung im Krankheitsfall im Krankheitsfall Inhalt 1 Allgemeines 2 2 Voraussetzungen für die Versicherungspflicht 3 2.1 Personen, die zuletzt gesetzlich krankenversichert waren 3 2.2 Personen, die weder gesetzlich noch privat versichert

Mehr

Blitzlicht Versicherung. Worauf Sie beim Start achten müssen!

Blitzlicht Versicherung. Worauf Sie beim Start achten müssen! Blitzlicht Versicherung Worauf Sie beim Start achten müssen! Gründung einer Kochschule ( 1 ) mtl. 360,00 Gewinn./. 0,00 KV./. 0,00 RV./. 100,00 EKSt. = 260,00 Gründung einer Kochschule ( 2 ) mtl. 1.000,00

Mehr

kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld

kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld kranken- und pflegeversicherung Bezieher von Arbeitslosengeld Bezieher von Arbeitslosengeld 3 Liebe Leserin, lieber Leser, wer Arbeitslosengeld durch die Bundesagentur für Arbeit erhält, soll während

Mehr

54.600,00 4.550,00 2.2 Bezugsgröße p.a. mtl. 2.135,00 2.100,00 2.3 Beitragssatz 2,8 % 2,8 % 2.4 Höchstbeitrag mtl. 151,20 127,40

54.600,00 4.550,00 2.2 Bezugsgröße p.a. mtl. 2.135,00 2.100,00 2.3 Beitragssatz 2,8 % 2,8 % 2.4 Höchstbeitrag mtl. 151,20 127,40 Sozialversicherungsdaten 2009 Nachfolgend finden Sie die ab dem 01.01.2009 geltenden Daten zu den Sozialversicherungszweigen Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Rentenversicherung

Mehr

Die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung für Rückkehrer und Nichtversicherte seit dem 1.4.2007

Die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung für Rückkehrer und Nichtversicherte seit dem 1.4.2007 Universität Hamburg, WiSo Fakultät 20.01.2009 Die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung für Rückkehrer und Nichtversicherte seit dem 1.4.2007 Norbert Minn - Stellv. Leiter des Geschäftsbereichs

Mehr

Rückkehrmöglichkeiten von privater zu gesetzlicher Krankenversicherung Juni 2014

Rückkehrmöglichkeiten von privater zu gesetzlicher Krankenversicherung Juni 2014 Rückkehrmöglichkeiten von privater zu gesetzlicher Krankenversicherung Juni 2014 Viele privat krankenversicherte Arbeitnehmer und Selbstständige möchten gerne in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren,

Mehr

e) Kostenbeteiligung

e) Kostenbeteiligung e) Kostenbeteiligung aa) Zuzahlungspflichten des Versicherten Z.B. Stationäre Krankenhausbehandlung, 39 Abs. 4 SGB V: Versicherte, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, zahlen vom Beginn der vollstationären

Mehr

Merkblatt Arbeitslosengeld II und Versicherungen

Merkblatt Arbeitslosengeld II und Versicherungen Merkblatt Arbeitslosengeld II und Versicherungen Lesen Sie in diesem Merkblatt diese Themen: 1. Berücksichtigung von kapitalbildenden Versicherungen beim Schonvermögen 2. Absetzbarkeit von Versicherungsbeiträgen

Mehr

Merkblatt über die Sozialversicherung und die Arbeitslosenversicherung der Gefangenen

Merkblatt über die Sozialversicherung und die Arbeitslosenversicherung der Gefangenen Merkblatt über die Sozialversicherung und die Arbeitslosenversicherung der Gefangenen (Stand: 01.04.2014) Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung Die Gefangenen unterliegen nicht der Versicherungspflicht

Mehr

ƒgrundlagenwissen Krankenversicherung

ƒgrundlagenwissen Krankenversicherung ƒgrundlagenwissen Krankenversicherung Wer krankenversichert ist, hat Anspruch auf Leistungen zur Gesundheitsförderung im Krankheitsfall sowie während der Schwangerschaft und Mutterschaft. Die gesetzliche

Mehr

Wesentliche Eckwerte zu den Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II für das Jahr 2015

Wesentliche Eckwerte zu den Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II für das Jahr 2015 Wesentliche Eckwerte zu den Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II für das Jahr 2015 Vorbemerkung: Dieses Dokument informiert in kompakter Form über die für die Leistungssachbearbeitung

Mehr

GKV oder PKV, Unterschiede bei Beiträgen und Leistungen

GKV oder PKV, Unterschiede bei Beiträgen und Leistungen GKV oder, Unterschiede bei Beiträgen und Leistungen 1. Beiträge und srecht (allgemein) Aspekt GKV Grundlage der - Freiwillige (entsprechend der gesetzlichen Regelungen bzw. Satzung der jeweiligen Krankenkasse.

Mehr

Träger Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg 10 Regionaldirektionen 180 Agenturen für Arbeit = Körperschaft des öffentlichen Rechts

Träger Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg 10 Regionaldirektionen 180 Agenturen für Arbeit = Körperschaft des öffentlichen Rechts Arbeitsförderung Arbeitslosenversicherung Arbeitnehmer 3,25 % des Arbeitsverdienstes Drittes Buch des Sozialgesetzbuches SGB III Träger Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg 10 Regionaldirektionen 180 Agenturen

Mehr

Das Wichtigste zum Kassenwechsel. Informationen für die Vertriebspartner der TK

Das Wichtigste zum Kassenwechsel. Informationen für die Vertriebspartner der TK Das Wichtigste zum Kassenwechsel Informationen für die Vertriebspartner der TK Inhalt Allgemeine Informationen Versicherungspflicht und -freiheit... 3 Absolute Versicherungsfreiheit... 3 Beitragssatz...

Mehr

Sozialleistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes und zur medizinischen Versorgung. Elisabeth Strothmann Gert Wüst

Sozialleistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes und zur medizinischen Versorgung. Elisabeth Strothmann Gert Wüst Sozialleistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes und zur medizinischen Versorgung Elisabeth Strothmann Gert Wüst 1 Ausgangssituation Krankheit führt fast immer zu materiellen Einbußen Wer seinen notwendigen

Mehr

Fachliche Hinweise SGB II. Zweites Buch Sozialgesetzbuch SGB II Fachliche Hinweise. 26 SGB II Zuschuss zu Versicherungsbeiträgen

Fachliche Hinweise SGB II. Zweites Buch Sozialgesetzbuch SGB II Fachliche Hinweise. 26 SGB II Zuschuss zu Versicherungsbeiträgen Fachliche Hinweise SGB II Zweites Buch Sozialgesetzbuch SGB II Fachliche Hinweise 26 SGB II Zuschuss zu Versicherungsbeiträgen BA-Zentrale-GS 23 Wesentliche Änderungen Fassung vom 22.12.2014 Rz. 26.5a:

Mehr

Daimler Betriebskrankenkasse Im Alter gut versichert.

Daimler Betriebskrankenkasse Im Alter gut versichert. Daimler Betriebskrankenkasse Im Alter gut versichert. Sehr geehrte Versicherte, sehr geehrter Versicherter, mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen einen Überblick verschaffen, wie Ihr Kranken-

Mehr

Schnellübersicht. 1 Wer ist erwerbslos?...11. 2 Ansprüche

Schnellübersicht. 1 Wer ist erwerbslos?...11. 2 Ansprüche Nutzen Sie das Inhaltsmenü: Die Schnellübersicht führt Sie zu Ihrem Thema. Die Kapitelüberschriften führen Sie zur Lösung. Vorwort... 7 Abkürzungen... 8 1 Wer ist erwerbslos?....11 2 Ansprüche aus der

Mehr

Deutscher Caritasverband

Deutscher Caritasverband Erlass und Ermäßigung von Beitragsschulden in der gesetzlichen Krankenversicherung Information für die Beraterinnen und Berater im Deutschen und seinen Fachverbänden 1 Das am 1. August 2013 in Kraft getretene

Mehr

Vorraussetzung der Lebensunterhaltssicherung nach der Bleiberechtsregelung

Vorraussetzung der Lebensunterhaltssicherung nach der Bleiberechtsregelung Liebe Kolleginnen u. Kollegen, am 1.4.2007 ist die 1. Stufe der Gesundheitsreform in Kraft getreten. Damit sind Änderungen verbunden, die voraussichtlich auch neu Handlungsspielräume im Ausländerrecht

Mehr

KarriereStart 23. 25.01.2015 Persönliche Absicherung für Selbständige

KarriereStart 23. 25.01.2015 Persönliche Absicherung für Selbständige KarriereStart 23. 25.01.2015 Persönliche Absicherung für Selbständige www.bmwi.de Persönliche Absicherung allgemein Sozialversicherung des Existenzgründers Krankenversicherung Pflegeversicherung Rentenversicherung

Mehr

2 Sozialrechtlich relevante Regelungen

2 Sozialrechtlich relevante Regelungen 2 Sozialrechtlich relevante Regelungen In diesem Abschnitt werden die wichtigsten sozialrechtlichen Regelungen für Selbständige und Arbeitnehmer im Vergleich zusammenfassend dargestellt, wie sie am 31.05.2012

Mehr

Online-Test 2015 Sozialgesetzbücher - Nur für registrierte Teilnehmer -

Online-Test 2015 Sozialgesetzbücher - Nur für registrierte Teilnehmer - Online-Test 2015 Sozialgesetzbücher - Nur für registrierte Teilnehmer - SGB 01. In welchem Jahr wurde in Deutschland das erste Gesetz zur Sozialversicherung verabschiedet? a) 1883 b) 1919 c) 1927 d) 1949

Mehr

Soziale Absicherung erforderlich? Wichtige Informationen für den Existenzgründer

Soziale Absicherung erforderlich? Wichtige Informationen für den Existenzgründer Soziale Absicherung erforderlich? Wichtige Informationen für den Existenzgründer Informationen für Existenzgründer gesetzliche Krankenversicherung Besonderheiten der freiwilligen Versicherung Ermittlung

Mehr

5 Versicherungspflicht

5 Versicherungspflicht 5 Versicherungspflicht (1) Versicherungspflichtig sind 1. Arbeiter, Angestellte und zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigte, die gegen Arbeitsentgelt beschäftigt sind, 2. 2a. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Personen

Mehr

Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt?

Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt? Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt? Wegweiser durch den Amtsdschungel für Grundsicherung für Arbeitsuchende Sozialhilfe Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Stand: Februar 2014 Widerspruch

Mehr

Gesetzliche oder private Krankenversicherung?

Gesetzliche oder private Krankenversicherung? Gesetzliche oder private Krankenversicherung? So treffen Sie die richtige Entscheidung von Bernd Röger 1. Auflage Gesetzliche oder private Krankenversicherung? Röger schnell und portofrei erhältlich bei

Mehr

Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung Private Krankenversicherung Krankenversicherung gesetzlich (GKV) oder privat (PKV)? Arbeitnehmer über der Pflichtversicherungsgrenze, Selbstständige, Freiberufler und Beamte können sich freiwillig gesetzlich

Mehr

Kurzseminar nebenberufliche Selbständigkeit

Kurzseminar nebenberufliche Selbständigkeit Herzlich Willkommen Kurzseminar nebenberufliche Selbständigkeit Referent Stephan Kerkhoff Inhalt Rechtsprechung zum Begriff geringfügige (nebenberufliche) selbständige Tätigkeit Selbständigkeit neben einer

Mehr

Richtig gut versichert.

Richtig gut versichert. Richtig gut versichert. Mit der Audi BKK durchs Studium. Wir sind für Sie da! Alles Gute fürs Studium. Versichert mit der Audi BKK alles, was Sie wissen müssen. Wer ein Studium beginnt, startet in einen

Mehr

Soziale Sicherung Solo-Selbstständiger. Soziale Absicherung von (Solo-) Selbstständigen. Selbstständige und ihre Gewerkschaft

Soziale Sicherung Solo-Selbstständiger. Soziale Absicherung von (Solo-) Selbstständigen. Selbstständige und ihre Gewerkschaft Soziale Sicherung Solo-r Soziale Absicherung von (Solo-) n Die Säulen der sozialen Sicherung Wie können / müssen sich absichern? Krankenversicherung (gesetzlich / privat) Pflegeversicherung Altersversorgung

Mehr

kranken- und pflegeversicherung Wahltarife zum Krankengeld

kranken- und pflegeversicherung Wahltarife zum Krankengeld kranken- und pflegeversicherung Wahltarife zum Krankengeld Wahltarife Krankengeld 3 Hauptberuflich Selbständige sowie unständig und kurzzeitig Beschäftigte können einen gesetzlichen Krankengeldanspruch

Mehr

Befreiung von Zuzahlungen zur Krankenversicherung

Befreiung von Zuzahlungen zur Krankenversicherung Befreiung von Zuzahlungen zur Krankenversicherung ( 62 SGB V) Fast immer führen Krankheiten dazu, dass sich die Einkommenssituation des Betroffenen und seiner Familienmitglieder drastisch verändert. Zum

Mehr

Soziale Absicherung in der Selbständigkeit der Existenzgründer

Soziale Absicherung in der Selbständigkeit der Existenzgründer Soziale Absicherung in der Selbständigkeit der Existenzgründer Christiane Hochhut Rechtsanwältin und Mediatorin Fachanwältin für Arbeits und Sozialrecht Selbständig erwerbstätig Aufbruch zu neuen Ufern

Mehr

Freiwillige Krankenversicherung

Freiwillige Krankenversicherung Freiwillige Krankenversicherung Nach Ende einer Versicherungspflicht oder Familienversicherung wird die Versicherung als freiwillige Mitgliedschaft fortgeführt Die Prüfung der Vorversicherungszeit entfällt

Mehr

Wir sagen Ihnen, wie viel Sie für Ihre persönliche Private Krankenversicherung bezahlen würden.

Wir sagen Ihnen, wie viel Sie für Ihre persönliche Private Krankenversicherung bezahlen würden. Private Krankenversicherung Ratgeber Ratgeber zur privaten Krankenversicherung 1. Gesetzlich oder privat krankenversichern? Diese Frage stellt sich nicht für jeden. So können nur Personen in die Private

Mehr

Das Lebensalter und der Versicherungsschutz in der Sozialversicherung

Das Lebensalter und der Versicherungsschutz in der Sozialversicherung Das Lebensalter und der Versicherungsschutz in der Sozialversicherung Dr. Martin Krasney 26. November 2007 1 Der Versicherungsschutz in den unterschiedlichen Lebensphasen in der : Gesetzlichen Krankenversicherung

Mehr

Krankenversicherung. Krankenversicherung

Krankenversicherung. Krankenversicherung spflicht (1) StudentInnen sind nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) versicherungspflichtig......entweder beitragsfrei in der elterlichen Familienversicherung oder -wenn kein Anspruch darauf bestehtin einer

Mehr

Das Wichtigste zum Kassenwechsel. Informationen für die Vertriebspartner der TK

Das Wichtigste zum Kassenwechsel. Informationen für die Vertriebspartner der TK Das Wichtigste zum Kassenwechsel Informationen für die Vertriebspartner der TK Inhalt Allgemeine Informationen Versicherungspflicht und -freiheit... 3 Absolute Versicherungsfreiheit... 3 Beitragssatz...

Mehr

Hinweise. zur Entscheidungsfindung Ihrer Krankenversicherung

Hinweise. zur Entscheidungsfindung Ihrer Krankenversicherung Hinweise zur Entscheidungsfindung Ihrer Krankenversicherung Im Zusammenhang mit Ihrer Berufung in das Beamtenverhältnis haben Sie auch im Hinblick auf die Absicherung der Risiken in Krankheits- und Pflegefällen

Mehr

Vollkasko für Unternehmer? - Versicherungen und Vorsorge

Vollkasko für Unternehmer? - Versicherungen und Vorsorge Vollkasko für Unternehmer? - Versicherungen und Vorsorge Aktiv und Gesund Sorgenfrei Erstklassig Servicestark Effizient und Flexibel dafür steht die BARMER! Gründungsforum 2009/2010 Region Göttingen Überlegen

Mehr

Richtig gut versichert.

Richtig gut versichert. Richtig gut versichert. Mit der Audi BKK durchs Studium. Wir sind für Sie da! Alles Gute fürs Studium. Versichert mit der Audi BKK alles, was Sie wissen müssen. Wer ein Studium beginnt, startet in einen

Mehr

Vorwort. Berlin, im September 2013. Die Verfasser

Vorwort. Berlin, im September 2013. Die Verfasser Vorwort Krankenversicherung und Pflegeversicherung für Rentner: Den dafür geschaffenen gesetzlichen Regelungen kommt innerhalb der sozialen Sicherung erhebliche Bedeutung zu. Sie regeln u. a., unter welchen

Mehr

Monatliche Rechengrößen Werte für das Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht 2015

Monatliche Rechengrößen Werte für das Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht 2015 Monatliche Rechengrößen Werte für das Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht 2015 (Stand 12/2014) Allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze (für Personen ohne substitutive private vor Inkrafttreten des

Mehr

Rechtsforum 10. Mai 2012 Sozialversicherungsrechtliche Probleme und Risiken in der Selbständigkeit

Rechtsforum 10. Mai 2012 Sozialversicherungsrechtliche Probleme und Risiken in der Selbständigkeit Rechtsforum 10. Mai 2012 Sozialversicherungsrechtliche Probleme und Risiken Steuerberatung Wirtschaftsprüfung Rechtsberatung Unternehmensberatung WWW.ECOVIS.COM/BERLIN-ERP Referent: RA Marcus Bodem 2 Ernst-Reuter-Platz

Mehr

Der Basistarif der privaten Krankenversicherung

Der Basistarif der privaten Krankenversicherung Versicherungswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main Band 25 Begründet von Herausgeber Professor Dr. Wolfgang Müller Professor Dr. Manfred Wandt Der Basistarif der privaten Krankenversicherung

Mehr

PKV-Info. Private Kranken- und Pflegeversicherung

PKV-Info. Private Kranken- und Pflegeversicherung PKV-Info Private Kranken- und Pflegeversicherung im Studium Inhalt Krankenversicherungspflicht für Studentinnen und Studenten...1 Privat versichert als Studentin oder Student...3 Das Angebot der PKV: Spezielle

Mehr

NORDWEST. Soziale Absicherung für Existenzgründer

NORDWEST. Soziale Absicherung für Existenzgründer Soziale Absicherung für Existenzgründer Sozialversicherung für Selbstständige Grundsätzlich gilt für Selbstständige: Sie sind nicht rentenversicherungspflichtig Es besteht keine Pflicht zur gesetzlichen

Mehr

GUERDAN HATZEL & PARTNER

GUERDAN HATZEL & PARTNER DARMSTADT GRIESHEIM Europahaus Marie-Curie-Straße 1 Schöneweibergasse 8+10 64293 Darmstadt 64347 Griesheim Tel. 0 61 51 95 11 0 Tel. 0 61 55 84 79-0 Fax 0 61 51 95 11-123 Fax 0 61 55 84 79-79 GUERDAN HATZEL

Mehr

Private Krankenversicherung Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung Private Krankenversicherung Private Krankenversicherung www.die-beihilfe.de 5 Private Krankenversicherung 7------ Die private Krankenversicherung (PKV) 10------ Wartezeiten in der privaten Krankenversicherung 12------ Basistarif

Mehr

Deutscher Caritasverband

Deutscher Caritasverband Entwurf eines Gesetzes zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzierungsgesetz) Die Bundesregierung will angesichts des für 2011 zu erwartenden

Mehr

Maik Großmann, Teamleiter Beiträge Krankenkassenbetriebswirt Leipzig, im März 2013

Maik Großmann, Teamleiter Beiträge Krankenkassenbetriebswirt Leipzig, im März 2013 Freiwillige Versicherung indergkv Maik Großmann, Teamleiter Beiträge Krankenkassenbetriebswirt Leipzig, im März 2013 Agenda Freiwillige Versicherung Krankenversicherung für Nichtversicherte Beitragsberechnung

Mehr

Info. Der Standardtarif

Info. Der Standardtarif Info Der Standardtarif Stand: 1. Juli 2007 Verband der privaten Krankenversicherung e.v. Bayenthalgürtel 26 50968 Köln Telefon (0221) 376 62-0 Telefax (0221) 376 62-10 Friedrichstraße 191 10117 Berlin

Mehr

Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den

Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den Mutterschaftsgeld vor und nach der Geburt Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den sechs Wochen vor der Geburt nicht arbeiten sollen und in den acht Wochen nach der Geburt bei Früh- und Mehrlingsgeburten

Mehr

Ihr Versicherungsschutz nach dem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis

Ihr Versicherungsschutz nach dem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis Ihr Versicherungsschutz nach dem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis Die energie-bkk ist für Berufstätige mehr als nur eine Krankenkasse. Sie ist Partner in der Arbeitswelt. Aber auch nach dem

Mehr

PKV-Info Private Kranken- und Pflegepflichtversicherung

PKV-Info Private Kranken- und Pflegepflichtversicherung PKV-Info Private Kranken- und Pflegepflichtversicherung Die Alternative für Studentinnen und Studenten Private Kranken- und Pflegepflichtversicherung Die Alternative für Studentinnen und Studenten Inhalt

Mehr

SOZIALGERICHT BREMEN IM NAMEN DES VOLKES URTEIL

SOZIALGERICHT BREMEN IM NAMEN DES VOLKES URTEIL SOZIALGERICHT BREMEN S 4 KR 27/11 IM NAMEN DES VOLKES URTEIL Verkündet am: 11. April 2013 gez. Kaunert Justizangestellte Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle In dem Rechtsstreit A., A-Straße, A-Stadt, Kläger,

Mehr

Säumniszuschläge, Beitragsschulden und Unversicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung

Säumniszuschläge, Beitragsschulden und Unversicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung Deutscher Bundestag Drucksache 17/12317 17. Wahlperiode 08. 02. 2013 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Harald Weinberg, Diana Golze, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter

Mehr

Die gesetzliche Krankenversicherung. Informationen für den Vertrieb

Die gesetzliche Krankenversicherung. Informationen für den Vertrieb Die gesetzliche Krankenversicherung Informationen für den Vertrieb 1 Allgemeine Informationen Versicherungspflicht und -freiheit In der gesetzlichen Krankenversicherung wird zwischen Versicherungspflicht

Mehr

Abschnitt A Versicherungspflicht / Familienversicherung

Abschnitt A Versicherungspflicht / Familienversicherung Wesentliche Änderungen Seite 1 Abschnitt A Wesentliche Änderungen Fassung vom 01.01.2009 Abschnitt A Versicherungspflicht / Familienversicherung Einarbeitung der Neuregelungen in der Kranken- und Pflegeversicherung

Mehr

newsletter BKK R+V Arbeitgeber-Kompass Neuerungen zum 01.07.2008 Newsletter Nr. 03/08 Datum: 03.07.2008 Sehr geehrte Damen und Herren,

newsletter BKK R+V Arbeitgeber-Kompass Neuerungen zum 01.07.2008 Newsletter Nr. 03/08 Datum: 03.07.2008 Sehr geehrte Damen und Herren, newsletter Die Betriebskrankenkasse des genossenschaftlichen FinanzVerbundes Newsletter Nr. 03/08 Datum: 03.07.2008 BKK R+V Arbeitgeber-Kompass Neuerungen zum 01.07.2008 Sehr geehrte Damen und Herren,

Mehr

PKV-Info. Der Standardtarif. Stand: 1. Juni 2004

PKV-Info. Der Standardtarif. Stand: 1. Juni 2004 PKV-Info Der Standardtarif Stand: 1. Juni 2004 2 Was ist der Standardtarif? Der Standardtarif ist ein brancheneinheitlicher Tarif in der privaten Krankenversicherung (PKV) mit einem gesetzlich begrenzten

Mehr

Informationsdienst. Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung

Informationsdienst. Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung Letzte Aktualisierung: Juli 2009 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Beitragsvorschriften für Arbeitsentgelte im Niedriglohnbereich 3 Steuer-

Mehr

PKV-Info. Private Kranken- und Pflegeversicherung

PKV-Info. Private Kranken- und Pflegeversicherung PKV-Info Private Kranken- und Pflegeversicherung im Studium Inhalt Krankenversicherungspflicht für Studentinnen und Studenten...1 Privat versichert als Studentin oder Student...3 Das Angebot der PKV: Spezielle

Mehr

Einheitliche Grundsätze zur Beseitigung finanzieller Überforderung bei Beitragsschulden

Einheitliche Grundsätze zur Beseitigung finanzieller Überforderung bei Beitragsschulden Einheitliche Grundsätze zur Beseitigung finanzieller Überforderung bei Beitragsschulden vom 4. September 2013 1 Auf der Grundlage des 256a Abs. 4 SGB V, der durch Artikel 1 Nr. 2d des Gesetzes zur Beseitigung

Mehr

PKV-Info. Private Kranken- und Pflegepflichtversicherung als Alternative für Studenten

PKV-Info. Private Kranken- und Pflegepflichtversicherung als Alternative für Studenten PKV-Info Private Kranken- und Pflegepflichtversicherung als Alternative für Studenten 2 Versicherungspflicht und Versicherungsfreiheit Studenten und Studentinnen, die an staatlichen oder staatlich anerkannten

Mehr

Krankenvollversicherung

Krankenvollversicherung Krankenvollversicherung Wenn Sie die Wahl haben, sollte Ihnen die Entscheidung nicht schwer fallen! Informationsmaterial Wunsiedler Str. 7 95032 Hof/Saale Tel: 09281/7665133 Fax: 09281/7664757 E-Mail:

Mehr

Die Handwerkerversicherung

Die Handwerkerversicherung Versicherung und Beitrag Die Handwerkerversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung Stand: 1. Januar 2013 Die Handwerkerversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung Selbständig tätige Gewerbetreibende,

Mehr

Die BAGFW bedankt sich für die Möglichkeit, zu dem Gesetzentwurf und zu den Anträgen Stellung nehmen zu können.

Die BAGFW bedankt sich für die Möglichkeit, zu dem Gesetzentwurf und zu den Anträgen Stellung nehmen zu können. Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zum Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung der Benachteiligung von privaten versicherten Bezieherinnen und Beziehern von Arbeitslosengeld

Mehr

Deutscher Caritasverband

Deutscher Caritasverband Orientierungshilfe für die Beraterinnen und Berater im Deutschen und seinen Fachverbänden zum Krankenversicherungsschutz für Personen ohne ausreichende Absicherung im Krankheitsfall Stand: September 2012

Mehr

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung Modellstudiengang Pflege P r o f. D r. C h r i s t o f S t o c k Modul 2: Rechtliche Rahmenbedingungen pflegerischen Handelns Teilbereich 2 Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Kranken...1. Kranken...2

Inhaltsverzeichnis. Kranken...1. Kranken...2 Inhaltsverzeichnis Kranken...1 Kranken...2 Private Kranken Voll...3 Sie haben einen Vorteil, den viele andere nicht haben Sie können sich privat krankenversichern...3 Private Kranken Voll...4 Private Kranken

Mehr

persönliche und betriebliche

persönliche und betriebliche Workshop op persönliche und betriebliche Absicherung Inhalte : Versicherungen für den Unternehmer (Person) Versicherungen für Arbeitnehmer Risikoabsicherung im Unternehmen * * * * * * * * * Altersvorsorge

Mehr

ikk-classic.de Freiwillige Mitgliedschaft Weiter IKK-versichert

ikk-classic.de Freiwillige Mitgliedschaft Weiter IKK-versichert ikk-classic.de Freiwillige Mitgliedschaft Weiter IKK-versichert 2 Freiwillige Mitgliedschaft Vorwort Außer der Pflichtversicherung die u. a. für die meisten Arbeitnehmer gilt kennt die gesetzliche Krankenver

Mehr

PKV-Info. Verband der privaten Krankenversicherung

PKV-Info. Verband der privaten Krankenversicherung PKV-Info Mutterschaftsgeld, Erziehungsgeld, Elternzeit Verband der privaten Krankenversicherung Postfach 51 10 40 50946 Köln Telefon 02 21 / 3 76 62-0 Fax 0221 / 3 76 62-10 http://www.pkv.de email: postmaster@pkv.de

Mehr

Beck-Wirtschaftsberater: Die gesetzlichen Renten. Ihr Wegweiser durch das Rentenlabyrinth. Von Wilfried Hauptmann. Stand: 1.12.

Beck-Wirtschaftsberater: Die gesetzlichen Renten. Ihr Wegweiser durch das Rentenlabyrinth. Von Wilfried Hauptmann. Stand: 1.12. Beck-Wirtschaftsberater: Die gesetzlichen Renten Ihr Wegweiser durch das Rentenlabyrinth Von Wilfried Hauptmann Stand: 1.12.1993 Deutscher Taschenbuch Verlag I. Kapitel i Was muß ich wissen, wenn ich Versicherter

Mehr

Die Ausführungen zur Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung beziehen sich hier

Die Ausführungen zur Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung beziehen sich hier Beamte Prof. Dr. jur. Tobias Huep, Redaktion, Andreas Menthe TK Lexikon Sozialversicherung 25. März 2015 Sozialversicherung 1 Beamte HI726625 HI2330405 Beamte sind in ihrer Beschäftigung als Beamte versicherungsfrei

Mehr

Gut beraten. Besser versichert. Versicherungsschutz für Studenten und Absolventen

Gut beraten. Besser versichert. Versicherungsschutz für Studenten und Absolventen Gut beraten. Besser versichert. Versicherungsschutz für Studenten und Absolventen www.campusmap.de // Seite 02. 03 Versicherungsschutz für junge Leute einfach und effektiv. Wie ein Regenschirm. www.campusmap.de

Mehr

BKK-Aktuell Nr. 5 September 2007. 14. Nachtrag zur Satzung der energie-bkk vom 1. Juli 2004

BKK-Aktuell Nr. 5 September 2007. 14. Nachtrag zur Satzung der energie-bkk vom 1. Juli 2004 BKK-Aktuell Nr. 5 September 2007 14. Nachtrag zur Satzung der energie-bkk vom 1. Juli 2004 Die Satzung der energie-bkk vom 1. Juli 2004 Artikel I 5 Abs. I Nr. 3 Das Wort Selbständige wird gestrichen. 5

Mehr

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Katrin Vass, Fachanwältin für Sozialrecht, aus der Kanzlei Dr. Ruth Schultze-Zeu & Kollegen

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Katrin Vass, Fachanwältin für Sozialrecht, aus der Kanzlei Dr. Ruth Schultze-Zeu & Kollegen Arbeitslosenversicherung 1. Mitgliedschaft Bei der Arbeitslosenversicherung handelt es sich um eine Pflichtversicherung für Arbeitnehmer im sozialversicherungsrechtlichen Sinne. Keine Arbeitnehmer in diesem

Mehr

Aktuelle Sozialversicherungswerte 2010

Aktuelle Sozialversicherungswerte 2010 Firmengeschäft informiert Nr. 1 Januar 2010 Aktuelle Sozialversicherungswerte 2010 1 Beitragsbemessungsgrenze in der Sozialversicherung für 2010 Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung

Mehr