GMÜESBLATT. Frohe Weihnachten INHALT AGENDA. Dezember 2019 Nr. 6

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1 Dezember 2019 Nr. 6 GMÜESBLATT INHALT Flinker Mäusejäger 2 Chrut und Chabis 3 Karotten sind kein Käse 4 Betriebskontrollen Gewässerschutz 6 Gewächshaustagung 7 Stellenmeldepflicht Herausgeber: AGENDA Berufsbildnertagung Strickhof, Wülflingen Jahrestagung Biogemüse Hotel Olten, Olten Wintertagung Gemüse I INFORAMA Seeland, Ins MV Beratungsring Gemüse, Wintertagung II INFORAMA Seeland, Ins Tagung Pro Agricultura Seeland INFORAMA Seeland, Ins GV GVBF und HV Gemüsebörse INFORAMA Seeland, Ins DV VSGP Hotel Weisses Kreuz, Lyss In eigener Sache Frohe Weihnachten Das Autorenteam des Gmüesblatts wünscht Ihnen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit mit (hoffentlich) ein paar ruhigeren und erholsamen Tagen. Bereits jetzt wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr Auch im neuen Jahr werden wir wieder sechs Ausgaben vom Gmüesblatt publizieren und Sie mit fachlichen Informationen aus der Region Bern, Freiburg, Solothurn und Neuenburg versorgen. Wenn Sie Anregungen oder Wünsche zum Inhalt, Umfang, etc. vom Gmüesblatt haben, können Sie uns dies jederzeit gerne zurückmelden (christian. Aus der GVBF Referendum Transitplatz Wileroltigen Der Grosse Rat des Kantons Bern hat am Mittwoch, 13. März 2019 dem Kredit für den Bau eines Transitplatzes für ausländische Fahrende gegen den Willen der ortsansässigen Bevölkerung in der Höhe von Fr. 3.3 Millionen zugestimmt. Seit Bekanntwerden der Pläne des Bernischen Regierungsrates kündigte die Junge SVP Kanton Bern das Referendum an und hielt Wort! Am 09. Februar 2020 kommt die Thematik nun vors Berner Volk. Der Bund verlangt, dass jeder Kanton einen Transitplatz für ausländische Fahrende bereitstellen muss. Im Kanton Bern soll dieser nun integriert in den Rastplatz an der Autobahn zwischen dem Anschluss Kerzers und Bern Brünnen gebaut werden. Der Platz soll eingezäunt und mit einem Sichtschutz versehen werden. Geplant sind 36 Standplätze für 3.3 Mio. Franken, ergibt über Fr. 90'000.- pro Standplatz! Wollen wir uns das leisten? Das Problem ist, dass es durch ausländische Fahrende immer wieder zu illegalen Landnahmen kommt, die zu Konflikten führen. Für Landwirte ist diese Situation schwierig, da die Fahrenden nur schwer wegzuweisen sind und sie meist eine Sauerei hinterlassen. Aktuell betreibt der Kanton Bern einen provisorischen Transitplatz in Gampelen. Die Betriebsdauer ist bis Ende 2020 beschränkt. Wer den Platz besucht hat, konnte sich ein Bild machen über das Verhalten der Leute betreffend Umgang mit Kot und sonstigem Abfall. Ausländische Fahrende haben eine eigene Verhaltenskultur, die nicht unseren Werten entspricht. Die Berner Stimmberechtigten haben nun dank dem Referendum die Möglichkeit selbst zu bestimmen, ob sie in Wileroltigen diesen überteuerten Platz bauen wollen oder nicht. Der Vorstand der GVBF empfiehlt Ihnen das Referendum zu unterstützen, den Platz abzulehnen und somit nicht noch mehr Fahrende anzulocken. Beat Bösiger Vorstand GVBF und Grossrat SVP

2 2 Das Hermelin im Grossen Moos Flinker Mäusejäger sucht Deckung Kurz taucht ein Köpfchen auf und zack! ist es wieder weg: Ein Hermelin! Das kleine Raubtier lebt vor allem in halboffenen Landschaften mit Dauergras, doch kann es auch auf intensiv bewirtschafteten Flächen vorkommen. Hier wie dort jagt es seine Lieblingsbeute Wühlmäuse die es bis in die Gänge hinein verfolgt. Dabei ist sein Hunger unstillbar. 1-2 Schermäuse vertilgt ein Hermelin täglich. Das summiert sich: Bis zu 900 Mäuse im Jahr benötigt ein Weibchen mit sechs Jungtieren. Im Landwirtschaftsgebiet, so könnte man meinen, geht es dem Hermelin gut. Doch die Bestände haben im Mittelland abgenommen. Denn das Hermelin mag keine weiten offenen Flächen. Es wieselt bevorzugt entlang von Waldrändern, Bachläufen, Hecken oder Gräben, immer auf der Suche nach einem ergiebigen Bild: I. Weinberger Asthaufen wie neu hier am Stägmattenkanal sind wichtige Verstecke für die kleinen Räuber. Jagdgebiet. Wo diese Strukturen fehlen, wagt sich das Wiesel nicht weiter. Denn hier ist man Feinden ungeschützt ausgesetzt: Der Rotmilan hat scharfe Augen, die Schleiereule ein gutes Gehör und Katzen lauern auf den Wiesen. Deshalb benötigt das Hermelin auch zahlreiche Asthaufen und andere Verstecke, wo es sicher ist vor Räubern, aber auch vor dem Wetter. Im Grossen Moos kommt das Hermelin vor doch auch hier fehlen Versteckmöglichkeiten. In einer Studie zum Hermelinvorkommen im Grossen Moos zeigte sich zudem, dass der Lebensraum für die kleinen Räuber zerstückelt ist. Im Projekt Lebensader Ufervegetation, das unter der Trägerschaft vom Biotopverbund Grosses Moos läuft, werden daher Aufwertungen entlang der Kanäle durchgeführt: Gebüschgruppen an den Uferböschungen verbinden extensiv genutzte Flächen wieder miteinander und neu aufgeschichtete Auch Wiesel genannt: Das Hermelin. Bild: D. Witkowski Asthaufen dienen den kleinen Jägern als Unterschlüpfe auf ihren Wegen durch das Grosse Moos. Weitere Informationen finden Sie unter: Irene Weinberger Quadrapoda Wiesel fördern, um Wühlmäuse zu dezimieren Im März 2020 findet in Gampelen ein Wiesel-Workshop mit Informationen zu Lebensweise, Lebensraumansprüchen und Fördermassnahmen vom Hermelin statt. An geeigneter Stelle werden Asthaufen für Wiesel praktisch umgesetzt. Datum: Leitung: Treffpunkt: Anmeldung: Freitag, 20. März 2020, von bis Uhr Irene Weinberger, Quadrapoda wird bekanntgegeben bis 10. März 2020 an EDITORIAL Nadja Pieren, Präsidentin GVBF Da zeigt eine Gruppe von Leuten auf eine Person und schreit laut: «Er war es!». Alle glauben es und ohne zu hinterfragen hat man den vermeintlich Schuldigen gefunden. Was wie eine fiese Szene auf einem Pausenplatz tönt, ist leider traurige Realität in der Gemüsebranche. Kurzerhand werden Massnahmen und Sanktionen getroffen oder PSM werden sogar ganz verboten. Nächstes Jahr stimmen wir über die Pestizidverbotsinitiative und über die Trinkwasserinitiative ab. Treffen wird es besonders die Landwirte, allen voran die Gemüseproduzenten. Die Medien werden nicht müde, über all die vermeintlich schädlichen PSM zu berichten. «Er war es!» schreien alle, ohne zu hinterfragen. Das stimmt mich nachdenklich. Die GVBF macht da nicht mit. Wir werden im nächsten Jahr unsere Aktivitäten darauf ausrichten, um aufzuzeigen, dass man der schreienden Menge nicht einfach blind glauben darf. AGRO-Treuhand Seeland AG Rämismatte 9A 3232 INS Telefon Telefax Ihr Partner in der Region TREUHANDDIENSTLEISTUNGEN Führen von Finanz- und Betriebsbuchhaltungen Budgeterarbeitung, Liquiditäts- und Investitionsplanung WIRTSCHAFTSPRÜFUNG Übernahme ordentlicher und eingeschränkter Revisionsmandate STEUERBERATUNG Steueroptimierung, Steuererklärung, MWST-Beratung und Deklaration UNTERNEHMENSBERATUNG Mithilfe bei Unternehmensgründung und -umwandlung Erstellen von Businessplänen PERSONALADMINISTRATION Aufbau und Betreuung des Lohnwesens FINANZSOFTWARE Verkauf oder Vermietung benutzerfreundlicher Buchhaltungsprogramme Versicherungssalat? Nicht mit mir! Jan Winkelmann, Versicherungs- und Vorsorgeberater T , Generalagentur Murten Bernhard Hubacher Bahnhofstrasse 10, 3280 Murten T , mobiliar.ch

3 3 Nachrichten Chrut und Chabis Neue Lohnrichtlinien ab 2020 Eine nationale Arbeitsgruppe hat die Richtlöhne in der Landwirtschaft überprüft und entsprechend angepasst. Ab dem 01. Januar 2020 gelten deshalb neue Richt- und Mindestlöhne. Für befristete Angestellte, Angestellte ohne Erfahrung und Hilfskräfte (saisonale Arbeitskräfte) steigt der Lohn um Fr auf neu Fr. 3' pro Monat an. Das entsprechende Merkblatt dazu kann auf heruntergeladen werden. Bekämpfung Tomatenminiermotte Das Bundesamt für Landwirtschaft hat das Pflanzenschutzmittel Isonet T, das zur Bekämpfung der Tomatenminiermotte eingesetzt wird, befristet bis zum 31. Oktober 2020 zugelassen. Der Einsatz ist nur unter folgenden Bedingungen zugelassen: Einsatz nur im Gewächshaus, Dosierung von 800 Dispenser pro ha, Anwendung vor dem Flug der 1. Generation. Aufruf zum Verzicht auf Chlorothalonil Das Fungizid Chlorothalonil ist diesen Sommer aufgrund einer Neubeurteilung über Nacht zum Problem für das Schweizer Trinkwasser geworden und hat dadurch ein grosses mediales Echo ausgelöst. Aktuell überprüfen die Behörden die Zulassung dieses Mittels. Der Schweizer Bauernverband fordert die Betriebe bis zu diesem Entscheid dazu auf, freiwillig auf den Einsatz von chlorothalonilhaltigen Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Spieglein, Spieglein... Rückgabe einer Charge von Pirimicarb 50 WG Das BLW hat verfügt, dass die nachfolgend genannte Charge nicht mehr verwendet werden darf und unverzüglich an die Verkaufsstelle zurückzugeben ist: Handelsname: Pirimicarb 50 WG Bewilligungsinhaberin: Sharda Swiss GmbH Eidgenössische Zulassungsnummer: W Betroffene Chargennummer: Grund für die Verfügung ist eine Kontamination dieser Charge mit einem Insektizid, welches Bienen gefährden kann. Unkraut-Tagung in Bellechasse Am Donnerstag 28. Mai 2020 findet in Bellechasse eine grosse Tagung zum Thema der Unkrautbekämpfung in Acker- und Gemüsekulturen statt. Dabei werden die neuesten Trends und Technologien für die Unkrautbekämpfung vorgestellt. Ziel dabei ist die Reduktion des Herbizideinsatzes. Vorgesehen ist auch die Demonstration vieler Maschinen. Merken Sie sich den Termin bereits heute vor. Weitere Infos folgen. Wer hat das schönste Gemüse? Unsere Starken Marken Erdmandelgras melden Das Erdmandelgras ist im Seeland weiter auf dem Vormarsch. Zwar wurde vor kurzem eine nationale Arbeitsgruppe zu diesem invasiven Neophyten gegründet. Konkrete Massnahmen lassen jedoch bis auf weiteres auf sich warten. Die Gemüseproduzenten sind deshalb gebeten, sich bei einem Befall von Erdmandelgras auf ihren Flächen an die Kantone zu wenden. Zusammen mit einem Berater werden anschliessend praxistaugliche Massnahmen erarbeitet, um das Erdmandelgras bekämpfen zu können. Ansprechpersonen sind: Priska Hahn ), Rahel Müller-Weber ) sowie Jonathan Heyer ) Christian Bucher INFORAMA Seeland SC Mehr Informationen: Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikette und Produktinformationen lesen. Ihr Ansprechpartner bei Bayer Markus Gugger / Mobile

4 4 Aus der FiBL-Beratung Karotten sind kein Käse Vor einem Jahr erschien an dieser Stelle ein Artikel zur Einlagerung von Karotten. Wie darin zurecht erwähnt wurde, entscheidet sich der Lagerungserfolg häufig bereits auf dem Feld und bei der Ernte. Der aktuelle Artikel ist eine Fortsetzung der letztjährigen Ausgabe, diesmal mit Fokus auf den Bedingungen am Lager selbst. Denn im Gegensatz zu Käse oder Wein, wo die Produkte an Lager noch an Qualität gewinnen können, lässt es sich bei der Gemüselagerung eigentlich nur verlieren. Ziel der Gemüselagerung muss deshalb sein, die Produktqualität so gut wie möglich zu erhalten, sei es im Geschmack, in der Knackigkeit oder auch bei der Gesundheit und dem Gewicht des Erntegutes. Tempo Ein wichtiger Grundsatz bei der Karottenlagerung: Einlagerung noch am Tag der Ernte, denn eine schnelle Abkühlung ist entscheidend für die Haltbarkeit. Wie die Agroscope in einer Studie aufzeigen konnte, dauert es in Praxiskühlern häufig mehrere Wochen, bis auch in der Paloxenmitte die ideale Lagertemperatur erreicht wird. In dieser Abkühlphase vermögen sich Lagerkrankheiten noch rasant zu vermehren. Für die Lagertemperatur gilt die Regel, so tief wie möglich, so hoch wie gerade nötig. Bei Karotten liegt diese Temperatur nahe dem Gefrierpunkt bei 0 bis 1 C. Bei genauer Temperatursteuerung kann gar auf eine Lufttemperatur von -0.3 C gekühlt werden, mit Plastikeinlage noch etwas tiefer. Grösse Ein Grund für die langsame Abkühlung kann eine zu geringe Dimensionierung des Kühlaggregates sein. Dabei zählt nicht die sichtbare Fläche, sondern die Fläche der Kondensatoren und Verdampfer im Innern. Denn zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr benötigt der Kühler auch nur annähernd so viel Kühlleistung wie während der Einlagerung von grossen Erntemengen. Wenn die Kapazitäten vorhanden sind, empfiehlt es sich, warme Ware ab Feld auf mehrere Kühler bzw. Kühlaggregate zu verteilen. Ordnung Ein weiterer Grund kann die suboptimale Anordnung von Kisten im Lager sein. Um einen Luftstrom zu ermöglichen, sollte insbesondere an der Kühlerdecke ein Freiraum von m, zu den frontal zum Kühlelement ausgerichteten Wänden je ein halber Meter Platz belassen werden. Auch zwischen den Paloxen empfiehlt es sich, mindesten 20 cm Platz für die Luftzirkulation zu belassen. Gleichzeitig sollte für eine konstante Frischluftzufuhr gesorgt werden, um den CO2- Gehalt im Lager nicht zu hoch werden zu lassen. Feuchtigkeit Ebenfalls zur Lagerordnung gehört es, krankheitsanfällige Posten genau zu beobachten, möglichst von gesunden Partien zu separiert und allenfalls früher zu vermarkten. Die Ausbreitung von Lagerkrankheiten von einer auf die nächste Paloxe lässt sich eventuell mit Plastikeinlagen vermindern. Mit Einlage dauert die Abkühlung der Ware in der Regel etwas länger, die Luftfeuchtigkeit bleibt hingegen konstanter. Bild: thermofin Wichtig bei der Lagerordnung: an Kühlerdecken und Wänden genügend Freiraum für die Luftzirkulation belassen. Kühlung Klim Top Oppens VD Oberlunkhofen AG Letztere sollte möglichst stabil bei 99% gehalten werden, ohne dass Karotten mit Kondenswasser in Kontakt kommen. Ohne Plastikeinlage ist hingegen eine regelmässige Befeuchtung des Kühlerbodens und der Holzkisten mittels Hochdruckdüsen direkt vor dem Kühlaggregat empfehlenswert. Samuel Hauenstein Kartoffel- und Gemüsetechnik Mobile Kompaktkühler von Klim Top für ein optimales Lagerklima - effizient und ökologisch! Neu: Netagco verfügt über eine eigene Montage- und Service- Abteilung für Kühl- und Lüftungstechnik. - Planung, Montage und Inbetriebnahme von Neuanlagen - Unterhalts-/Servicearbeiten an bestehenden Kühlanlagen aller Hersteller/Lieferanten Oberbipp BE Netagco (Schweiz) GmbH Hindelbank BE

5 Aus dem Beratungsring Gemüse Betriebskontrollen 2020: Bund zieht Schrauben an Die Anforderungen an Betriebskontrollen werden in der Verordnung über die Koordination der Kontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben VKKL geregelt. Diese gilt für die Gewässerschutz-, Direktzahlungs-, Einzelkulturbeitrags- und Tierzucht-Verordnung. Grundkontrollen Mit den Grundkontrollen wird überprüft, ob die Anforderungen der vier Verordnungen auf dem ganzen Betrieb eingehalten sind. Die Grundkontrollen des Ökologischen Leistungsnachweises und der Direktzahlungsprogramme werden mit Fokus-Kontrollpunkten durchgeführt. Bei den Fokus-Kontrollpunkten handelt es sich um die wichtigsten und kritischsten Kontrollpunkte. Im Zentrum der Grundkontrolle steht ein Betriebsrundgang. Die Kontrollperson überprüft dabei alle von der Kontrollorganisation in Auftrag gegebenen Fokus- Kontrollpunkte. Ein offensichtlicher Verstoss in einem Bereich, der nicht Teil des Kontrollauftrages ist, muss ebenfalls dokumentiert und der Vollzugsstelle gemeldet werden. Jeder Betrieb wird in der Grundkontrolle innerhalb von acht Jahren zweimal vor Ort kontrolliert. Die Fokus-Kontrollpunkte der Gewässerschutzverordnung sind alle vier, diejenigen der übrigen drei Verordnungen alle acht Jahre zu begutachten. Mindestens 40 Prozent aller Kontrollen für Tierwohlbeiträge (BTS/RAUS) müssen unangemeldet durchgeführt werden. Kontrolle Gewässerschutz Kontrollen im Gewässerschutz gehören neu zu den Grundkontrollen. Überprüft werden die Bereiche «Baulicher Gewässerschutz und Hofentwässerung» (Lagerung Mist und Gülle, Siloanlagen und Siloballen, Laufhof und Waschplatz für Maschinen), «PSM, Dünger, Diesel und weitere wassergefährdende Stoffe» (Pflanzenschutzmittel- und Düngerlager, Füll- und Waschplatz für Spritzen, Lager für Treib- und Schmierstoffe, Betankungsplatz) und «Diffuse Nährstoff- und PSM-Einträge» (Weide: keine grossflächigen, vegetationsfreien oder morastigen Flächen; Entwässerungs-, Einlauf- oder Kontrollschächte auf der LN sind so angelegt, dass keine Nährstoffe und PSM in Gewässer gelangen). Weitere Infos zum Thema «Kontrolle Gewässerschutz» finden Sie im Artikel auf Seite 6. Risikobasierte Kontrollen Zusätzlich zu den Grundkontrollen werden risikobasierte Kontrollen nach den folgenden Kriterien durchgeführt: Mängel bei früheren Kontrollen. Es müssen alle Kontrollpunkte der bemängelten Kontrollrubrik im laufenden oder im folgenden Kalenderjahr wieder kontrolliert werden. Begründeter Verdacht auf Nichteinhaltung von Vorschriften (aus Plausibilisierung der Strukturdaten oder aufgrund von Meldungen einer Kontrollperson oder von Drittpersonen). Wesentliche Änderungen auf dem Betrieb (Betriebsleiterwechsel, Neu- oder Umbau von Stallungen, Neu- oder Wiederanmeldung von Programmen). Die risikobasierte Kontrolle erfolgt in der Regel im Jahr der Anmeldung. 5 Jährlich festgelegte Bereiche mit höheren Risiken. Für das Jahr 2020 hat der Bund folgende Bereiche für die risikobasierte Kontrolle festgelegt: (1) Erosionsschutz und Begrünung, (2) Pflanzenschutz im ÖLN, bei Extenso-Programmen und bei REB-Massnahmen, (3) Pufferstreifen (Wegränder und Pufferstreifen zu Hecken, Wald und Oberflächengewässern), (4) Tierwohl: Weidefläche im RAUS-Programm. Es werden jedes Jahr 5% aller Betriebe in den festgelegten Bereichen mit höheren Risiken überprüft. Der Beratungsring Gemüse wird Sie auch 2020 bei der Vorbereitung auf die umfangreichen Kontrollen unterstützen und dabei besonders auf die Bereiche für die risikobasierten Kontrollen hinweisen. Martin Keller Bild: Martin Keller Schächte sind so anzulegen oder zu schützen, dass Nährstoffe und PSM nicht hineingelangen können. InCa Verbesserte Calcium-Wirkung dank neuer Technologie: Erhöht die Haltbarkeit Verbessert den Ernteertrag Verhindert Calcium-Mangel LANDOR fenaco Genossenschaft Auhafen, 4127 Birsfelden Telefon Fax Gratis-Beratung LANDOR landor.ch Patastar plus Phosphorbetonter Blattdünger Fördert die Wurzelbildung Verbessert die Knollenbildung Beschleunigt das Wachstum Optimiert die Nährstoffversorgung I-PA 1.18 Die gute Wahl der Schweizer Bauern Gemüsegärtner pflanzen Schweizer Pflanzen von Postfach 15 CH-3225 Müntschemier Tel Fax Pflanzen im Erdpresstopf Traypflanzen Warmhauspflanzen

6 6 Gewässerschutz Welche Punkte werden kontrolliert? In naher Zukunft, Start unbekannt, sind Kontrollen zum Thema Gewässerschutz geplant. Agridea hat dazu ein Merkblatt erstellt welches gratis auf Ihrer Homepage (www. agridea.ch) erhältlich ist. Das Prinzip: Einträge von Nährstoffen, Pflanzenschutzmitteln und Treibstoffen in Oberflächengewässer werden verhindert. Aufgeführt sind 13 Punkte anhand welchen überprüft wird, ob ein Betrieb die wichtigsten Anforderungen an den Gewässerschutz erfüllt. Diese Liste basiert nicht auf neuen, sondern auf bereits geltenden Gesetzen und sollte dazu dienen, dass die Betriebe selber allfällige Mängel überprüfen können. Werden Mängel festgestellt die bauliche Massnahmen erfordern, sind realistische Fristen zu deren Behebung vorgesehen. Anhand der 13 Punkte werden zum Beispiel Themen wie die Lagerung von Siloballen, der Umgang mit Hofdüngern oder der Betankungsplatz und die Lagerung von Treibstoffen behandelt. Betreffend Pflanzenschutz sind vier Punkte zu vermerken: Die Lagerung der Pflanzenschutzmittel, Abstellen der Pflanzenschutzspritze während der Saison, Befüll- und Waschplatz für Pflanzenschutzgeräte und Schächte in Parzellen. Lagerung PSM und Abstellplatz Spritze Betriebe die nach SwissGAP produzieren erfüllen bezüglich der Lagerung von Pflanzenschutzmitteln die Vorgaben. Für Betriebe welche anders arbeiten sind weiterführende Informationen im oben erwähnten Merkblatt aufgeführt. Bei Niederschlag müssen Pflanzenschutzspritzen am besten unter einem Dach untergebracht werden, alternativ kann eine einfach und schnell installierbare Plane verwendet werden. Befüll- und Waschplatz Wer eine Pflanzenschutzspritze besitzt muss Zugang zu einem Befüll- und Waschplatz haben, denn keine PSM dürfen in Oberflächengewässer oder in die ARA gelangen. Gewaschen und befüllt wird auf einem dichten Platz, das Waschwasser wird danach in ein Reinigungssystem (z.b. Biobac) oder eine Güllengrube geleitet. Wird ein Reinigungssystem verwendet, ist die Bestimmung der Menge des Schmutzwassers eine prioritäre Angelegenheit. Am besten notiert man sich im Feldkalender die Anzahl Spülungen, welche nicht auf der Behandlungsfläche gemacht werden. Bild: Grangeneuve Dank seinem Pflanzenschutzprojekt unterstützt der Kanton Bern mit der Hilfe des Bundes die Waschplätze bis zu 80% der anrechenbaren Kosten. Das Gesuch für Beiträge wird vor dem Bau bei der Pflanzenschutzfachstelle eingereicht, je früher desto besser. Weitere Infos sowie das Formular sind unter verfügbar. Dieses Projekt dauert bis Im Kanton Freiburg wird der Bau von Waschplätzen und Reinigungssystemen finanziell unterstützt, nach Ansätzen die im Rest der Schweiz (ausser BE) von den Kantonen zur Verfügung gestellt werden können. Im Prinzip werden 50% der anrechenbaren Kosten (25% Bund, 25 % Kanton) vergütet. Um konform zu sein und Beiträge zu erhalten, müssen die zuständigen kantonalen Ämter vor dem Bau kontaktiert werden. Dann müssen die verschiedenen Gesuche gleichzeitig eingereicht werden, nämlich: das Baugesuch an die jeweilige Gemeinde, die Konformitätsprüfung beim Amt für Umwelt, das Beitragsgesuch beim Landwirtschaftsamt. Der Kantonale Pflanzenschutzdienst berät Sie gerne für den Bau von einem Waschplatz ( ; Schächte in Parzellen Um diffuse Einträge von PSM und Nährstoffen in Gewässer über oberflächlichen Ablauf und Erosion zu verhindern, sollten Schächte in den Parzellen mit einem Deckel ohne Löcher verschlossen sein. Auch Lagerung und Umschlag von Treibstoffen, Fetten und Ölen ist ein zu überprüfendes Thema. Für Einzelgebinde mit Inhalt von mehr als 20 l müssen Auffangwannen verwendet werden. Auch der ganze Lagerraum kann als Auffangwanne dienen, in diesem Falle ohne Abfluss mit Schwelle. Der Betankungsplatz muss dicht sein, ist er nicht überdacht muss er in eine Güllegrube oder einen Schacht entwässert werden. Ivanna Crmaric und Jonathan Heyer Grangeneuve Bild: INFORAMA Bild: INFORAMA Am Donnerstag, 16. Januar 2020, Uhr findet am INFO- RAMA Seeland in Ins eine Tagung zum Thema von Befüll- und Waschplätzen für Pflanzenschutzspritzen statt. Dabei werden Informationen zu den verschiedenen Systemen von Waschplätzen sowie zum Vorgehen für die Beantragung von finanzieller Unterstützung in den Kantonen Freiburg und Bern vermittelt. Weitere Infos finden Sie im beigelegten Flyer oder unter aktuell.html

7 7 Gewächshaustagung Fossilfreie Produktion unter Glas: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit Die Parole ist einfach, die Umsetzung mehr als anspruchsvoll. Der Verzicht auf fossile Energie wird komplexer, teuer und risikoreicher. Dieses wurde auf der 3. Nationalen Unterglas-Gemüsebau-Tagung in Grangeneuve, organisiert von der Liebegg, Strickhof und deren Fachstellen Gemüsebau klar. Bild: L. Collet Dank der Sponsoren am Puls der Zeit. Markus Andermatt mit Mini Drohne von pats (NL). Ob dieser Verzicht vollständig sein wird, ist fraglich. Zu sehr hängt dieser an den Kosten für der Alternativen, bzw. deren Verfüg- und Realisierbarkeit. Den kalkulatorischen Wärmebedarf von um 320 kwh/m2, wie dieser im europäischen Ausland beziffert wird, unterschreiten Schweizer Gemüseproduzenten heute deutlich mit noch 160 kwh/m2. Freiwillige Zielvereinbarungen der Gemüsebaubetriebe mit der Energieagentur der Wirtschaft (ENAW) seit dem Jahr 2006 haben diese Absenkung bewirkt. Weitere Schritte werden unternommen. Der geplante Wärmeverbund Kerzers-Ried stützt sich auf die erneuerbare Energiequelle Holz und die Kombination verschiedener Wärmebezüger. In einem begrenzten Perimeter gibt es so eine hohe Dichte an Wärmebedarf was zu betriebswirtschaftlichen Vorteilen führt. Sie könnten das Projekt zu einem Leuchtturm- oder Vorzeigeprojekt in Sachen Reduktion der CO2-Emissionen machen. Auch im Ausbau der bereits seit den 90-ern bestehenden Anlage in Riehen (BL) werden Kombinationen aus Geothermie, Blockheizkraftwerk, Gaskessel erstellt und an die örtliche Situation angepasst. Für den Anbau unter Glas gilt: technisch und wirtschaftlich machbar sind derzeit die Abdeckung des Wärmebedarfs (Grundbedarf) von bis zu ca. 90% via Wärmepumpe oder Holz. Der weitere Bedarf (Spitzenlast, oft nur wenige Stunden oder Tage pro Jahr) kann derzeit nicht mit fossilfreien Heizsystemen zu einem vernünftigen technischen und wirtschaftlichen Aufwand abgedeckt werden. Ein Verzicht auf die schnell verfügbare und noch günstige (fossile) Energie wird auch neue Herausforderungen für die Kulturführung, Steuerung und Technik mit sich bringen: das Risiko von Ertragseinbussen steigt. Woher und zu welchem zusätzlichen Preis das CO2 zur Pflanzendüngung kommen soll, welches bisher als Nebenprodukt aus dem Verbrennungsprozess auch die Ressourceneffizienz erhöht hat, bleibt offen. Unternehmerische Entscheide werden nicht nur hier komplexer und riskanter. Der Klimawandel im Verbund mit Globalisierung von Schaderregern könnte bald schon zusätzliches Kühlen und geschlossene Systeme mit sich bringen. Diese Perspektiven werden umrahmt von einem kurzsichtigen Markt, dessen Produzentenpreise (wohlgemerkt nicht Konsumentenpreise) nur eine Richtung kennen: nach unten. Lang- und mittelfristig bleibt hingegen keine Wahl: Alle Bereiche der Gesellschaft, Staat und Private, Betriebe und Konsumenten müssen Massnahmen zum Klimaschutz ergreifen. Die bisher ökonomisch externalisierten (sprich auf nachfolgende Generationen verschobenen) Kosten klopfen in Gestalt des menschenverursachten Klimawandels an unsere Tür. Soll der Anstieg der mittleren Globaltemperatur auf 2 C begrenzt werden, müssen die CO2-Emissionen bis 2050 um die Hälfte gesenkt und folgend unter Null gebracht werden. Gleichzeitig sind Anpassungsmassnahmen erforderlich, um die zu erwartenden Auswirkungen des Temperaturanstieges abzufedern. Lutz Collet Grangeneuve Bild: C.Wohler Referenten aus dem In- und Ausland vor zweisprachigem Publikum. M+B Umkehrfräse vergräbt Steine und Kluten bis 20 cm tief, verbessert Krümelstruktur und Wasserhaushalt, erleichtert die Ernte bei Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln etc. Rohrberegnungsanlagen Pflanz- und Häckmaschinen / Erntetechnik / Verarbeitungsanlagen Gemüsebautechnik CH-3270 Spins/Aarberg Tel Bestellen Sie noch heute unseren Katalog 2020/21 und entdecken Sie die Neuheiten. Bigler Samen AG, Postfach 150, CH-3602 Thun, Tel Wir sind für Sie da!

8 8 Einstellung von Arbeitskräften Stellenmeldepflicht ab 2020 Auf den gilt die Quote von 5% als Schwellenwert für meldepflichtige Berufsarten gemäss Artikel 53a der Arbeitsvermittlungsverordnung. In der Landwirtschaft betrifft dies folgende Berufsarten: Hilfsarbeiter im Gemüse-, Wein- und Obstbau, Hilfsarbeiter in der Tierhaltung, Hilfsarbeiter in Ackerbau und Tierhaltung. Der Prozess bei einer Stellenbesetzung: Kontrolle ob eine auszuschreibende Stelle meldepflichtig ist oder nicht Ausschreiben der offenen Stelle auf Bestätigung der Stellenmeldepflicht durch die öav (RAV) Drei passende Bewerbungs- Dossiers pro Stelle (falls vorhanden), werden vom RAV innert 3 Arbeitstagen an den Stelleninserenten übermittelt Beurteilung der Bewerbungsunterlagen durch den Arbeitgeber, ob ein Bewerber für die ausgeschriebene Stelle geeignet ist Mitteilungspflicht: Rückmeldung der Entscheidung an RAV Während 5 Arbeitstagen darf die Stelle nicht anderweitig ausgeschrieben werden Ausnahmen von der Stellenmeldepflicht: Stellen innerhalb eines Unternehmens, einer Unternehmensgruppe oder eines Konzernes, können mit Personen besetzt werden, die seit mindestens 6 Monaten anderweitig in der Firma angestellt sind; dies gilt auch für Lernende, die im Anschluss an die Lehre angestellt werden. Wenn die Beschäftigungsdauer maximal 14 Tage dauert. Wenn Personen angestellt werden, die mit Zeichnungsberechtigten durch Ehe oder eingetragene Partnerschaft verbunden, oder in gerader Linie oder bis zum ersten Grad in der Seitenlinie verwandt oder verschwägert sind; Stiefgeschwister sind den Geschwistern gleichgestellt. Bitte beachten Sie, dass die Änderungen der meldepflichtigen Berufsarten per beim Redaktionsschluss noch nicht definitiv genehmigt sind. Weiter Informationen finden Sie unter Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung ( oder Ursula Dammann Berner Bauern Verband IMPRESSUM Herausgeber: Fachstellen für Gemüsebau Ins und Grangeneuve Kontakt: Fachstelle Gemüsebau Ins Tel Fax Druckauflage: 650 Exemplare Versand: ca. 150 Abonnenten Erscheinungsweise: 6 Ausgaben pro Jahr Druck: Murtenleu, Murten Tel Wir züchten Sorten damit ihr Unternehmen wachsen kann MARKTECKE Im November erschienen Agrarbericht 2019 geht eine der Auswertungen auf die Anzahl Gemüsebaubetriebe und die Anbaufläche nach Flächenkategorien ein (vgl. Abbildung). Die Gesamtzahl an Gemüsebaubetrieben ist demnach in den letzten 5 Jahren angestiegen. Während die grösseren Betriebe (>5 ha Gemüse) anzahlmässig nur leicht zunahmen, legten insbesondere die Betriebe mit Kleinstflächen (<0.5 ha) stark zu. Aufgrund der kleinen Flächen hat dies jedoch kaum einen Einfluss auf die Gesamt- Gemüsefläche in der Schweiz. Zum Wachstum der Gesamt- Gemüsefläche tragen hauptsächlich die spezialisierten Gemüsebaubetriebe mit mehr als 10 ha Gemüsefläche bei. Zum einen nahm die Anzahl dieser Betriebe zu, zum anderen stieg aber auch die durchschnittliche Gemüsefläche pro Betrieb an. Ihr Ansprechpartner für die Schweiz: Beat Bachmann Mobil Syngenta Agro AG Rudolf-Maag-Strasse 5 CH-8157 Dielsdorf Quelle:

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