KONVERGENTE SPEICHER- UND

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1 EMC SCALEIO Softwarebasiertes konvergentes Server-SAN GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN Reine Softwarelösung Konvergente Single-Layer- Architektur Lineare Skalierbarkeit Performance und Kapazität nach Bedarf Infrastrukturunabhängig Massiv parallele I/O- Verarbeitung Mesh-Spiegelung mit zwei Kopien für Datensicherheit Schutzdomänen, Speicherpools und IOPS- Begrenzung für Mehrmandantenfähigkeit Weniger Energie, Kühlung und Platzbedarf für niedrigere TCO Die EMC ScaleIO -Software erstellt ein serverbasiertes SAN aus lokalem Anwendungsserverspeicher, um flexible und skalierbare Performance und Kapazität nach Bedarf bereitzustellen. ScaleIO konvergiert Speicher- und Rechnerressourcen und ermöglicht eine Skalierung auf Tausende von Nodes. Als Alternative zu einer herkömmlichen SAN-Infrastruktur bietet ScaleIO durch die Kombination von HDDs, SSDs und PCIe-Flashkarten einen virtuellen Blockspeicherpool mit unterschiedlichen Performance-Tiers. Bei sich verändernden Speicher- und Rechnerressourcen passt ScaleIO die Speicherverteilung automatisch an, um die Performance und Kapazitätsauslastung zu optimieren. ScaleIO ist hardwareunabhängig und unterstützt physische und/oder virtuelle Anwendungsserver. Für ScaleIO ist keine Hardwareinvestition erforderlich, da die Software die vorhandenen Ressourcen Ihres Rechenzentrums nutzt, einschließlich handelsüblicher Direct-Attached-Storage-Systeme, Server und Netzwerkkomponenten. ScaleIO erstellt eine Software Defined Storage-Umgebung, in der Sie die ungenutzte lokale Speicherkapazität in Ihren Servern für ein skalierbares, leistungsfähiges, verteiltes und gemeinsames Speichersystem mit Fehlertoleranz nutzen können. ScaleIO ist mit seinen zahlreichen Funktionen ideal für virtuelle Speicherinfrastrukturen, Datenbanken, Entwicklungs- und Test- sowie virtuelle Desktopinfrastrukturumgebungen mit wachsendem Skalierungs- und Performancebedarf geeignet. KONVERGENTE SPEICHER- UND RECHNERRESSOURCEN ScaleIO konvergiert Speicher- und Rechnerressourcen in einer Single-Layer- Architektur, wodurch Kapazität und Performance aggregiert und das Management vereinfacht werden. Alle I/O-Vorgänge und der Durchsatz sind für jede Anwendung im Cluster zugänglich. Mit ScaleIO ist Speicher nur eine weitere Anwendung, die neben anderen Anwendungen ausgeführt wird, und jeder Server ist ein Baustein für das globale Speicher- und Rechnercluster. Die Konvergierung von Speicher- und Rechnerressourcen vereinfacht die Architektur und reduziert Kosten, ohne die Vorteile von externem Speicher aufs Spiel zu setzen. Mit ScaleIO kann der IT-Administrator den gesamten Rechenzentrumsstapel einzeln managen und damit sowohl die betriebliche Effektivität verbessern als auch Betriebskosten senken. DATENBLATT

2 LINEARE SKALIERBARKEIT ScaleIO ist auf eine massive Skalierung von drei auf Tausende von Nodes ausgelegt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Speichersystemen steigen mit der Anzahl der Speichersysteme auch der Durchsatz und die IOPS. Die Skalierbarkeit der Performance erfolgt linear in Bezug auf das Wachstum der Bereitstellung. Wann immer der Bedarf entsteht, können zusätzliche Speicher- und Rechnerressourcen (d. h. zusätzliche Server und Laufwerke) modular hinzugefügt werden. Speicher- und Rechnerressourcen wachsen gemeinsam, sodass die Balance dazwischen stets aufrechterhalten wird. Dadurch ist das Speicherwachstum immer automatisch an den Anwendungsbedürfnissen ausgerichtet. FLEXIBLER SPEICHER Mit ScaleIO können Kapazität und Rechner ganz nach Bedarf vermehrt oder verringert werden. Das System gleicht Daten automatisch im laufenden Betrieb ohne Ausfallzeiten neu aus. Ergänzungen und Entfernungen können in kleinen oder großen Schritten erfolgen. Weder eine Kapazitätsplanung noch eine komplexe Neukonfiguration aufgrund von Interoperabilitätseinschränkungen sind erforderlich, wodurch sich Komplexität und Kosten verringern. Das ScaleIO-System konfiguriert sich selbst neu, wenn sich die zugrundeliegenden Ressourcen ändern. Daten werden neu angeordnet und gleichmäßig auf den Servern verteilt, um die Performance zu optimieren und die Ausfallsicherheit zu steigern. All dies geschieht automatisch, ohne Bedienereingriff. ScaleIO ist infrastrukturunabhängig und kann mit Servern verschiedener Marken sowie unterschiedlichen Betriebssystemen (physisch und virtuell) und Speichermedientypen (HDDs, SSDs und PCIe-Flashkarten) verwendet werden. PARALLELE I/O-VERARBEITUNG FÜR PERFORMANCE Jeder Server im ScaleIO-Cluster wird in der Verarbeitung von I/O-Vorgängen verwendet. Durch eine derart massiv parallele I/O-Verarbeitung werden Engpässe vermieden. Durchsatz und IOPS werden in direktem Verhältnis zu der dem System hinzugefügten Anzahl von Servern und lokalen Speichergeräten skaliert, sodass sich die Kosten-/Performanceraten mit dem Wachstum verbessern. Die Performanceoptimierung erfolgt automatisch wann immer ein erneuter Aufbau und Ausgleich erforderlich ist, wird sie im Hintergrund mit kaum oder keiner Auswirkung auf Anwendungen und Benutzer durchgeführt. Mit dem ScaleIO-System werden Performance-Hotspots und das Datenlayout autonom gemanagt.

3 KOMPONENTEN DER ARCHITEKTUR ScaleIO umfasst zwei wichtige Funktionskomponenten: den ScaleIO Data Client (SDC) und den ScaleIO Data Server (SDS). Der SDC ist ein Blockgerätetreiber, der gemeinsame ScaleIO-Block-Volumes für Anwendungen zur Verfügung stellt. Der SDC wird lokal auf einem beliebigen Anwendungsserver ausgeführt, der Zugriff auf die Blockspeicher-Volumes im Cluster erfordert. Die lokale Anwendung gibt eine I/O-Anforderung aus und der SDC erfüllt diese unabhängig davon, wo sich die bestimmten Blöcke befinden. Der SDS ist eine Softwarekomponente, die auf jedem Server installiert wird, der lokalen Speicher für den gesamten ScaleIO-Speicherpool bereitstellt. Der SDS verarbeitet eingehende Lese- und Schreibanforderungen von jedem der SDCs im Cluster. Der SDC kennt alle Datenstandorte im gesamten Cluster und leitet I/O-Anforderungen immer an den korrekten Ziel-SDS weiter, unabhängig davon, ob auf demselben oder einem anderen Server. Auf diese Weise werden I/O-Vorgänge nie über einen zentralen Weiterleitungspunkt übermittelt und so Engpässe vermieden. ENTERPRISE-FUNKTIONEN Egal, ob Sie ein Serviceprovider sind, der eine gehostete Infrastructure as a Service bietet, oder Ihre IT-Abteilung Infrastructure as a Service für Funktionseinheiten in Ihrem Unternehmen bereitstellt: Mit der Funktionssammlung von ScaleIO können Sie die Performance, die Kapazität und den Datenstandort vollständig kontrollieren. Für Private Cloud-Rechenzentren und Serviceprovider verbessern diese Funktionen die Systemkontrolle und das Management und stellen so sicher, dass die Servicequalität erfüllt wird. Mit Schutzdomänen können Sie bestimmte Server und Datensätze isolieren. Dies kann mit der Granularität eines einzigen Kunden erfolgen, sodass jeder Kunde unter einem anderen Service-Level-Agreement bearbeitet werden kann. Speicherpools können für eine weitere Datentrennung, das Tiering und das Performancemanagement verwendet werden. So können beispielsweise Daten, auf die sehr häufig zugegriffen wird, in einem reinen Flashspeicherpool für die niedrigste Latenz gespeichert werden, während Daten, auf die weniger häufig zugegriffen wird, in einem Low-Cost-Pool aus rotierenden Speichermedien mit hoher Kapazität gespeichert werden können. Mit ScaleIO können Sie die Menge der Performance IOPS oder Bandbreite begrenzen, die bestimmte Kunden verbrauchen. Durch diese Begrenzung kann eine Ressourcenverteilung vorgegeben und geregelt werden, um eine Anwendungsblockierung zu vermeiden. Durch Daten-Masking kann zusätzliche Sicherheit für sensible Kundendaten bereitgestellt werden. Und schließlich bietet ScaleIO sofortige beschreibbare Snapshots für Datenbackups. SCHUTZ FÜR DATEN UND AUSFALLSICHERHEIT Mit ScaleIO gibt es keinen Single-Point-of-Failure. ScaleIO bietet Daten- und Ausfallsicherheit durch eine Mesh-Spiegelung mit zwei Kopien von zufällig aufgeteilten und verteilten Datenblöcken auf mehreren Speichergeräten und Servern. Bei einem Server- oder Speicherausfall baut ScaleIO die fehlerhaften Blöcke automatisch neu auf und gleicht die Daten neu aus, um Fehler im Cluster automatisch zu korrigieren. Speicher- und Serverausfälle werden toleriert und automatisch ohne Unterbrechung des Gesamtsystembetriebs verarbeitet. Der erneute Datenaufbau kann gemäß Systemperformancezielen und Anwendungsprioritäten von IT-Administratoren überwacht und gedrosselt werden.

4 EINFACHES MANAGEMENT UND MONITORING Das Managen einer ScaleIO-Bereitstellung ist einfach. Installation, Konfiguration, Monitoring und Upgrades können einfach und schnell durchgeführt werden. Jeder, der ein Rechenzentrum managt, kann die Bereitstellung vollständig verwalten, ohne dass eine spezielle Schulung und/oder Anbieterzertifizierung erforderlich ist. Die Komplexität der Speicheradministration wird vollständig vermieden. Da sich das System selbst managt und bei einem Ausfall alle erforderlichen Behebungsaktionen einschließlich einer erneuten Optimierung ausführt, ist kein Bedienereingriff nötig, wenn verschiedene Ereignisse auftreten. Dennoch kann der Administrator die Systemvorgänge verfolgen und den Fortschritt über das Dashboard überwachen. REDUZIERTE TCO IM VERGLEICH ZUM HERKÖMMLICHEN SAN ScaleIO bietet offensichtliche Vorteile, die bewährte TCO-Einsparungen von mehr als 60 Prozent ermöglichen. Zunächst wird für das reine Softwaresystem handelsübliche Hardware verwendet. Und da ein serverbasiertes SAN erstellt wird, sind keine dedizierten Speicherkomponenten wie Fabrics und HBAs erforderlich. So sind weniger Energie, Kühlung und Platz erforderlich, was enorme Kosteneinsparungen bedeutet. Da mit ScaleIO kein großes Speichersystem entsteht, gibt es keine Forklift -Upgrades für End-of-Life-Hardware. Sie entfernen ausgefallene Festplatten oder veraltete Server einfach aus dem Cluster. Wie bereits erwähnt, wird die Komplexität der Speicheradministration mit ScaleIO vollständig vermieden, sodass Sie Ihren Verwaltungsoverhead deutlich reduzieren können. Und schließlich wird die Software pro TB lizenziert. Sie zahlen nach dem Pay-as-you-grow -Ansatz ohne überraschende Kosten und kaufen immer nur so viel Speicher, wie Sie benötigen. HARDWARE- UND SOFTWAREANFORDERUNGEN Mindestinstallation von drei Server-Nodes und drei lokalen Speichergeräten Betriebssysteme: Microsoft Windows, RedHat Enterprise Linux, CentOS, SUSE Hypervisors: VMware vsphere, Citrix XenServer, Microsoft Hyper-V, Linux KVM Optionale EMC XtremSF-PCIe-Flashkarten für lokalen Speicher Optionale EMC XtremCache-Software zum Zwischenspeichern für beschleunigte Leseperformance

5 KONTAKT Weitere Informationen darüber, wie Produkte, Services und Lösungen von EMC Sie bei der Bewältigung Ihrer Geschäfts- und IT-Herausforderungen unterstützen, erhalten Sie von Ihrem EMC Vertriebsmitarbeiter oder autorisierten Reseller vor Ort oder auf unserer Website unter EMC 2, EMC, das EMC Logo und ScaleIO sind eingetragene Marken oder Marken der EMC Corporation in den USA und anderen Ländern. Alle anderen in diesem Dokument erwähnten Marken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Copyright 2014 EMC Deutschland GmbH. Alle Rechte vorbehalten. 01/14 Datenblatt H12713 EMC ist der Ansicht, dass die Informationen in diesem Dokument zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt sind. Diese Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden.

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