Wertpapierkultur. Beteiligen statt Spekulieren

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1 Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlagsspezial 16. September 2014 WAchstumsturbo börse Das Geld aus einem Börsengang hat manche große Entwicklung vorangetrieben. Seite V2 Ein Faible für Aktien Den Vereinigten Staaten ist es gelungen, aus Sparern auch Investoren zu machen. Das Vorsorgesystem trägt dazu bei. Seite V3 Eine gute Mischung In wenigen Schritten lässt sich ein gemischtes Wertpapierportfolio aufbauen. Seite V5 Wertpapierkultur Foto Nicholas Eveleigh / Getty Images Beteiligen statt Spekulieren Weder das anhaltende Niedrigzinsumfeld noch die jüngste Rekordjagd des Dax haben an der Zurückhaltung der Deutschen gegenüber Wertpapieren etwas ändern können. Doch dieses Anlageverhalten kommt gerade Bezieher niedrigerer Einkommen teuer zu stehen. Von Michael Rüdiger ie Deutschen waren noch nie so reich wie heute: Das Vermögen der Privathaushalte stieg im ersten Quartal 2014 nach Zahlen der Deutschen Bundesbank auf den neuen Rekordwert von 5,2 Billionen Euro. Allerdings sind mehr als 40 Prozent dieses Geldvermögens festverzinslich, also in Form von Sicht-, Termin- und Spareinlagen, investiert. Nur knapp 14 Prozent sind in Investmentfonds oder Aktien angelegt, wie eine aktuelle Statistik des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zeigt. Damit haben sich lediglich 8,9 Millionen Deutsche entschieden, ihrer Vermögensallokation auch Wertpapiere beizumischen. Aktien stehen hierzulande oft für riskante Transaktionen: 46 Prozent der Deutschen sind voll und ganz davon überzeugt, dass Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Fonds oder Zertifikate spekulativ sind, belegt eine repräsentative Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Der eigentliche Kerngedanke, mit dem Erwerb von Wertpapieren langfristig am Erfolg von Unternehmen teilzuhaben, ist in den Hintergrund gerückt. Doch warum beobachten deutsche Anleger die stetige Rivalität zwischen Bulle und Bär mit so großem Argwohn, während Investoren in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien oder in Skandinavien die mit Wertpapieranlagen verbundenen Risiken in Kauf nehmen und managen? Aufschwung ohne Privatanleger Offensichtlich steht bei vielen deutschen Sparern der Wunsch nach Sicherheit vor dem Bestreben, Rendite zu erwirtschaften. Doch so verständlich ein risikoarmes Anlageverhalten sein mag, so teuer ist es. Der jüngste Aufschwung an den Aktienmärkten ist an den meisten Privatanlegern vorbeigegangen. Ihr Vermögen schrumpft real sogar aufgrund der Niedrigzinsen. Um dies zu ändern, brauchen wir in Deutschland eine Wertpapierkultur, die eine Basis für den Vermögensaufbau und damit zugleich für die private Altersvorsorge bildet und allen Bevölkerungsgruppen den Zugang zu Wertpapieren eröffnet. Denn die Rahmenbedingungen für die Wertpapieranlage sind gut. Ein Blick auf die volkswirtschaftliche Entwicklung Deutschlands zeigt, dass die Wirtschaftsleistung seit 2003 um beachtliche 14,5 Prozent zugelegt hat. Stellt man Dax- und MDax-Index den globalen Aktienmärkten in diesem Zeitraum gegenüber, schlägt der deutsche Aktienmarkt den MSCI Welt-Index um Längen. Und auch die Gewinne im DAX liegen auf Rekordniveau. Aktionäre profitieren dadurch über den Kursanstieg sowie die ausgeschütteten Dividendenzahlungen. Allerdings stellen sich viele Anleger angesichts der anhaltenden Börsenhausse die Frage, ob der Aktienmarkt künftig noch ausreichend Kurspotential bietet. Manche deuten die Rekordstände an den Märkten als mögliche Spekulationsblase. Sicherlich wird die Luft am deutschen Aktienmarkt dünner. In Zukunft wird sich die Kursentwicklung stärker an der Gewinnentwicklung der Unternehmen orientieren. Eine weitere Bewertungsausweitung wird zunehmend schwieriger. Mit einer Kursdynamik wie in den vergangenen Jahren sollten Anleger nicht mehr rechnen. Dennoch gilt: Die Rahmenbedingungen am Aktienmarkt bleiben intakt, vor allem vor dem Hintergrund fehlender Anlagealternativen durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld. Die historisch niedrigen Zinsen beschränken die Anlageoptionen der Sparer. Demgegenüber stehen die mit Aktien zu erzielenden langfristigen Durchschnittsrenditen. Unter Einbeziehung der vergangenen Entwicklung und unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Finanzkrise ist im Mittel von einer langfristigen Rendite von 7 Prozent bei der Anlageklasse Aktien, von 4 Prozent bei Renten und 2,5 Prozent bei Geldmarktanlagen auszugehen. Setzt man diese Werte auch für die künftige Entwicklung der Geldanlage an, erhält ein Sparer bei einer monatlichen Sparrate von nur 50 Euro nach 35 Jahren regelmäßiger Einzahlung ein Kapital von Euro, wenn in Aktien gespart wurde, von Euro bei Anlagen in Staatsanleihen und von weniger als Euro bei Geldmarktanlagen. Altersvorsorge mit Wertpapieren Diese Zahlen sind besonders für Menschen mit niedrigerem Einkommen interessant. Denn laut DAI steigt die Beimischung von Aktien oder Investmentfonds, je höher das verfügbare Einkommen des Anlegers ist. Dabei sind gerade Menschen mit geringerer Entlohnung darauf angewiesen, auf ihre niedrigen Sparraten eine attraktive Rendite zu erzielen. Dem Aufbau einer Wertpapierkultur und dem Wertpapiersparen in Deutschland kommt deshalb insbesondere mit Blick auf die private Altersvorsorge auch eine gesellschaftliche Bedeutung zu. Der Gesetzgeber sollte diese Vorsorgeform gerade bei den Bevölkerungsgruppen mit niedrigeren Einkommen fördern. Zudem sollten die regulatorischen Anforderungen im Wertpapiergeschäft stärker an den Anlagezielen und am Anlagehorizont ausgerichtet werden. Eine Förderung der Wertpapierkultur kann nur gelingen, wenn zugleich die Finanzbildung schon in den Schulen einen höheren Stellenwert erhält. Nur ein gut informierter Anleger kann umsichtige und auf seine Bedürfnisse abgestimmte Entscheidungen treffen. So kann es gelingen, die Sichtweise vieler Anleger zu verändern: Wertpapiere würden dann vielleicht nicht mehr mit Spekulationsobjekten gleichgesetzt, sondern stünden auch in den Augen der Wertpapiersparer für die Beteiligung am Produktivvermögen und die Teilhabe an einem langfristigen Wirtschaftswachstum. Der Autor ist Vorsitzender des Vorstands der DekaBank Editorial Von Boris Karkowski Der Begriff Kultur lässt sich auf das lateinische colere pflegen oder ausbilden zurückführen. Eine Wertpapierkultur scheint daher im Kern nichts anderes als die Pflege und Ausbildung des Wertpapiers zu sein. Doch der Begriff führt weiter; denn während das Wertpapier per se auch hierzulande wächst und gedeiht, so ist der Umgang mit Wertpapieren in Deutschland doch bemerkenswert gering ausgebildet. Davon zeugt beispielsweise die nun schon seit etlichen Jahren niedrige Aktienquote der Deutschen. Die Kosten dieses Kulturdefizits sind nicht nur volkswirtschaftlich, weil gute Ideen aus Liquiditätsmangel verkümmern und notwendige Investitionen teurer werden. Sie sind auch ganz persönlich zu spüren in einer Zeit, in der das beliebte Tagesgeldkonto nur Zinsen unterhalb der Inflationsquote erwirtschaftet. Diese Publikation spürt den Ursachen der deutschen Wertpapier-Zurückhaltung nach und gibt zugleich Hilfestellung für den Kulturwandel. Klar ist: Der Wandel wird nicht über Nacht kommen. Aber klar ist auch: Er lohnt sich. Von den Norwegern können deutsche Anleger viel lernen Investieren Deutsche anders als Amerikaner oder Skandinavier? Die Forschungsergebnisse von Thorsten Hens, Professor am Institut für Banking und Finance der Universität Zürich, deuten darauf hin. Im Interview erklärt er, welche Tugenden sich am Kapitalmarkt auszahlen und was deutsche Anleger sich von anderen Wertpapierkulturkreisen abschauen können. Die Fragen stellte Sabine Reifenberger Die Kapitalmärkte sind global vernetzt, Aktienzyklen verlaufen in verschiedenen Regionen zumeist ähnlich. Und dennoch investieren Deutsche anders als Skandinavier oder Spanier? Unseren Forschungsergebnissen zufolge ist das so. Ich forsche zu Behavioral Finance, also zu verhaltensorientierter Finanzmarkt- f oto U ni v e rs ität Z ü ric h theorie. Wir untersuchen häufige Fehler im Anlegerverhalten. Irgendwann kam die Frage auf, ob es kulturelle Unterschiede gibt. Wir haben in einer Studie rund 50 Länder analysiert und wollten wissen, mit welcher Risikotoleranz und welchem Zeithorizont die Anleger dort investieren. Dazu haben wir VWL-Studenten aus den verschiedenen Kulturräumen befragt. Dabei hat sich zum Beispiel gezeigt, dass sich Deutsche und Skandinavier beim Anlagehorizont recht ähnlich sind: Sie denken langfristig, die Skandinavier sogar noch etwas mehr als die Deutschen. Die Menschen in Südeuropa investieren dagegen eher kurzfristig. Worauf führen Sie diese Unterschiede zurück? Ich erkläre mir dieses Verhalten mit historischen Prägungen. Einwohner in Nordeuropa mussten schon immer weit vorausplanen und beispielsweise Teile ihrer Nahrung einlagern, um die langen Wintermonate zu überstehen. Langfristiges Denken ist dort also ein lange eingeübtes Verhaltensmuster. In der Mittelmeerregion dagegen sind kurzfristige Handlungsweisen mitunter zielführender: Im Süden muss ich mein Essen möglichst zeitnah konsumieren, da es sonst in der Hitze verrottet. Gab es eine Region, deren Anlegerverhalten Sie überrascht hat? Nicht unbedingt überrascht, sondern fast schon erschreckt hat mich das Ergebnis des afrikanischen Kulturraums: Dort gibt es noch relativ wenige Investoren, viele der von uns Befragten studierten an einer Hochschule im Ausland. Die Teilnehmer aus Afrika waren bei ihren Investitionsentscheidungen sehr ungeduldig und hatten eine sehr kurzfristige Anlagestrategie. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass es in vielen Ländern in der Region hohe Inflationsraten gibt, auch Korruption ist weit verbreitet. Afrikanische Investoren finden daher kein dauerhaft stabiles Umfeld vor, das fördert sicherlich eine kurzfristige Betrachtungsweise. Neben dem Anlagehorizont haben Sie auch die Risikobereitschaft der Anleger untersucht. Wie haben die deutschen Teilnehmer der Studie dabei abgeschnitten? Die Deutschen tun sich mit Risiken schwer und können mit Verlustsituationen nicht so gut umgehen. Das zeigt auch ein Blick in die Kapitalmarkthistorie: Als um die Jahrtausendwende herum die Dotcom-Blase platzte, erlitten viele Anleger hohe Verluste. In Deutschland haben sich in dieser Phase etwa 40 Prozent der Aktionäre vom Markt zurückgezogen und die meisten von ihnen sind seitdem nicht wieder zurückgekehrt. Im angelsächsischen Raum dagegen haben die meisten Aktionäre nach kurzer Zeit wieder an den Markt zurückgefunden. In Deutschland steigt die Zahl der Aktionäre erst seit wenigen Monaten langsam wieder an, mit etwa 5 Prozent ist sie aber immer noch vergleichsweise niedrig. In den USA etwa halten rund 20 Prozent der Bevölkerung Aktien. Dort gehen die Anleger deutlich besser mit Schwankungen am Kapitalmarkt um, die Verlustangst ist geringer. Haben Sie eine Erklärung dafür? Meiner Einschätzung nach spielt es eine Rolle, was ich bislang in meinem Leben an Risiken eingegangen bin und welches Resultat daraus folgte. Nehmen Sie zum Beispiel die vergleichsweise geringe Verlustangst der Anleger in den USA: Die meisten Amerikaner haben Vorfahren, die das Risiko des Auswanderns auf sich genommen haben, um in den USA Fuß zu fassen. So etwas kann Verhaltensmuster prägen. Schon kleinere Alltagsrisiken zeigen einen Unterschied: Eine Untersuchung in der Schweiz hat beispielsweise ergeben, dass arbeitende Frauen risikofreudiger sind als Hausfrauen. Sind deutsche Investoren im internationalen Vergleich die scheusten Anleger? Nein, sie bewegen sich im unteren Mittelfeld. Mit Abstand am stärksten ausgeprägt ist Fortsetzung auf Seite V2

2 V2 Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlagsspezial / Wertpapierkultur / 16. September 2014 Fortsetzung von Seite V1 die Verlustaversion in Osteuropa. Das langjährige sozialistische System spielt dabei sicherlich eine Rolle: Über lange Zeit hat sich der Staat um die grundlegenden Bedürfnisse gekümmert. Der Gedanke, dass man beispielsweise am Kapitalmarkt selbst Risiken eingehen muss, und dadurch auch etwas gewinnen kann, ist für viele Menschen in Osteuropa noch vergleichsweise neu. Wenn Sie die Unterschiede im Anlegerverhalten aufzeigen können, müsste es doch eigentlich auch möglich sein, die typischen Verhaltensweisen zu überwinden. Das ist es sicherlich ich bin mir aber gar nicht sicher, ob das gut wäre. Nehmen Sie den deutschen Durchschnittsanleger: Er denkt langfristig und hat Angst vor Verlusten. Das ist ja nicht grundsätzlich schlecht. Man muss eben nur die Anlagestrategie darauf abstimmen. Die wäre dann eben anders als für einen Anleger aus dem angelsächsischen Raum, den Verluste weniger schrecken. Grundsätzlich gibt es für jede Prägung die richtige Strategie. Und selbstverständlich sind typische Eigenschaften auch innerhalb eines Kulturkreises bei jedem Anleger unterschiedlich stark ausgeprägt. Man sollte bei Anlageentscheidungen auch sich selbst gegenüber ehrlich sein. Wachstumsturbo Börse Fielmann, Lanxess, Microsoft: Viele Unternehmen wären ohne das Geld von der Börse nie zu dem geworden, was sie heute sind und manche epochale Entwicklung niemals vorangekommen. Von Michael Hedtstück In den neunziger Jahren drohen die Bergbausubventionen und die Kosten für Zechenschließungen der Bundesrepublik über den Kopf zu wachsen. Die Politik steuert gegen und fährt die Kohlesubventionen zurück. Gleichzeitig wird die altehrwürdige Ruhrkohle AG (RAG) vom Kohleschürfer zur Industrieholding umgebaut. Zudem erhält sie eine wichtige Sonderaufgabe: Nach dem endgültigen Auslaufen der Steinkohlesubventionen im Jahr 2018 soll sie selbst für die Ewigkeitslasten des Steinkohlebergbaus aufkommen. Dafür baut die RAG rund um den Spezialchemiekonzern Degussa, den sie zwischen 2003 und 2006 übernimmt, einen industriellen Evonik Mischkonzern auf trennt die RAG den schwarzen Bereich, der für die Folgekosten des Bergbaus aufkommen muss, vom weißen Bereich ab, wo unter dem Namen Evonik das profitable Chemie-, Energie- und Immobiliengeschäft gebündelt wird. Im April 2013 geht Evonik an die Börse, seitdem hält die RAG-Stiftung noch 67,9 Prozent der Aktien. Dank der Erlöse, die der RAG durch die Anteilsverkäufe zufließen, kann die Stiftung ihr Vermögen diversifizieren, durchdie Börsennotierung Evoniks aber weiterhin von der langfristigen Wertsteigerung des Industriekonzerns profitieren. Das muss die RAG auch, um von 2018 an ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen zu können. Lanxess Aber das sind nur die wenigsten? Ja, leider. Ich beobachte häufig, dass Anleger einfach in die Papiere investieren, die ihre Bekannten zuletzt gekauft haben. Damit beziehen sie ihre eigenen Präferenzen nicht ein und machen zudem einen gängigen Fehler: Sie kaufen in einen Trend hinein. Der Drang dazu lässt sich erklären, denn wir Menschen sind von Natur aus adaptive Lerner. Hat uns etwas gefallen, machen wir es wieder. Das mag im Alltag sinnvoll sein, am Kapitalmarkt ist es aber nicht sehr hilfreich. Wir können diesen Fehler in allen Kulturkreisen beobachten. Anleger in den Vereinigten Staaten sind jedoch schon deutlich besser darin, ihn zu überwinden, als beispielsweise die Deutschen. Gibt es noch weitere Dinge, die sich deutsche Anleger aus anderen Kulturkreisen abschauen können? Von den Norwegern können deutsche Anleger viel lernen: Norweger bauen oft ein langfristiges Portfolio auf und nutzen dann Rebalancing-Strategien. Dafür definieren sie, wie viel Prozent ihres Investments in Aktien oder Anleihen angelegt werden soll. Durch Wertschwankungen der einzelnen Titel Die INTRA-Studie Für die Studie INTRA (International Test of Time Preferences and Risk Attitudes), an der Thorsten Hens gemeinsam mit Wissenschaftlern weltweit arbeitet, wurden bislang 6500 Teilnehmer in rund 50 Ländern weltweit zu ihrem Investitionsverhalten befragt. Die Befragungen fanden 2006 und 2009 statt. Mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens wurde erfasst, wie tolerant die Probanden auf Verluste reagieren und ob sie lang- oder kurzfristig denken. Nahmen mindestens 100 Personen aus einem Land teil, fanden die Daten Eingang in die Analyse. Die Studie wurde stets bei ähnlichen Personengruppen vorgenommen, die Fragen beantworteten jeweils Studenten im Grundkurs VWL. Die INTRA-Studie liefert Aussagen zur Risikofreude und zum Anlagehorizont der Teilnehmer. Weitere Kapitalmarktdaten fließen in die Interpretation des Anlegerverhaltens ein. verändert sich mit der Zeit die Gewichtung der Anlageklassen im Portfolio. Beim Rebalancing werden Anlageklassen, die an Wert gewonnen haben, anteilig verkauft. Anlageklassen, die an Wert verloren haben, kauft man zu. Damit investiert man auch etwas antizyklisch. Das ist sicherlich sinnvoller, als nach längerer Verluststrecke komplett aus dem Markt auszusteigen. Im Gegenzug könnten sich einige andere Kulturkreise von den Deutschen die Geduld abschauen, das langfristige Denken. Das ist am Kapitalmarkt eine wichtige Grundlage. Wenn Sie Ihre Beobachtungen aus den verschiedenen Regionen einmal zusammenfassen: Welche Verhaltensweisen erhöhen die Erfolgsaussichten am Kapitalmarkt? Wer die Frustrationstoleranz eines Amerikaners hat und dazu auch noch die Geduld eines Norwegers mitbringt, der kann ein sehr guter Investor werden. Impressum Wertpapierkultur Verlagsspezial der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Frankfurt Business Media GmbH Bismarckstraße 24, Friedberg Geschäftsführung: Dr. André Hülsbömer, Jürgen Kiehl Redaktion: Boris Karkowski Im Auftrag der DekaBank Deutsche Girozentrale Layout: F.A.Z. Creative Solutions Autoren: Michael Hedtstück, Boris Karkowski, Andreas Knoch, Sabine Reifenberger, Michael Rüdiger, Stefanie Salfemeier, Marc Tüngler Verantwortlich für Anzeigen: Ingo Müller, für Anzeigenproduktion: Andreas Gierth Weitere Angaben siehe Impressum auf Seite 4. Aus den von Carl Zeiss 1846 in Jena gegründeten optischen Werkstätten macht die DDR-Führung nach 1948 eines der größten Industriekombinate der DDR, das VEB Carl Zeiss Jena. Doch anders als die meisten anderen DDR- Großkonzerne überlebt das Unternehmen die Wende und blüht im Laufe der neunziger Jahre unter dem Namen Jenoptik auch im Kapitalismus neu auf. Aber erst der Börsengang 1998 ermöglicht die nachhaltige Neuauf- Die US-Firma Amgen ist eines der ältesten Biotech-Unternehmen der Welt, beschäftigt heute mehr als Menschen und investiert allein in die Entwicklung neuer Medikamente nahezu 4 Milliarden US-Dollar im Jahr. Der Biotech-Pionier geht 1982 als reines Forschungslabor an die Börse, das noch kein einziges Präparat auch nur in der Nähe der Marktzulassung hat. Die Mittel aus dem Börsengang, die von mutigen Wagniskapitalinvestoren noch aufgestockt werden, führen aber wenig später zu einem Forschungsdurchbruch bei einem der ers- Jenoptik Amgen Foto Evonik Foto Jenoptik stellung des Unternehmens, das sich als Hightech-Konzern mit besonderen Stärken in den Bereichen Lasersysteme und Messtechnik positioniert. Zwar ist die Neuaufstellung erst rund zehn Jahre später endgültig abgeschlossen, aber spätestens seit diesem Zeitpunkt gilt Jenoptik als Industrieleuchtturm weit über die Universitätsstadt Jena hinaus. Als hochprofitabler Global Player beschäftigt Jenoptik heute über 3400 Menschen, die einen Umsatz von über 600 Millionen Euro erwirtschaften. ten biotechnologisch hergestellten Wirkstoffe der Geschichte. Das von den Amgen- Wissenschaftlern entwickelte Molekül ist so komplex und neuartig, dass der Zulassungsprozess sich zunächst über Jahre hinzieht, aber 1989 kommt Epogen schließlich auf den Markt. Das revolutionäre Mittel auch als hochwirksames Doping-Mittel unter der Kurzform Epo bekannt geworden hilft Millionen von Nierenpatienten, die Folgen von Krankheiten wie Blutarmut (Anämie) zu lindern und dem Radprofi Lance Armstrong, die Tour de France zu gewinnen. Um die Jahrtausendwende herum steht der Leverkusener Bayer- Konzern vor der großen Frage, wie er mit den margenschwachen Teilen seines Chemiegeschäfts umgehen soll. Das Problem ist nicht gerade klein, schließlich stehen die Sorgenkinder insgesamt für einen Umsatz von mehreren Milliarden Euro. Als dann im August 2001 bei Bayers wichtigstem Medikament Lipobay auch noch schwere Nebenwirkungen bekannt werden, kommen Milliardenlasten auf den Konzern zu. Das zwingt das Unternehmen zum Handeln: Bayer muss neben Microsoft Nur ein halbes Jahr nachdem Bill Gates und sein Gründungspartner Paul Allen die erste Version von Windows auf den Markt gebracht haben, wagt das Unternehmen Microsoft im März des Jahres 1986 den Gang aufs Parkett. Insgesamt 61 Millionen US-Dollar nimmt die Softwarefirma damit ein, und Gates steckt das Geld vor allem in zwei Großprojekte: die Verfeinerung von Windows und die Entwicklung von MS Office, das kurze Zeit später, im Jahr 1989, die Marktreife erreicht. Von diesem Moment an ist der Siegeszug des Unternehmens nicht mehr aufzuhalten. Zeitweise laufen annähernd 99 Prozent aller PCs auf der Welt mit den Betriebssystemen von Microsoft. Diese Monopolstellung nutzt der Konzern auch, um seinen Internet Explorer zum meistgenutzten Internetbrowser der Welt zu machen. Zehn Jahre nach dem Börsengang erwirtschaftet Microsoft bereits einen Gewinn von mehr als 2 Milliarden Dollar, im Jahr 2000 erreicht der Software-Gigant bereits die stolze Marke von 10 Milliarden Dollar, und im Jahr 2011 sind es sogar sagenhafte 23 Milliarden Dollar. Aktionäre, die direkt beim Börsengang von Microsoft eingestiegen sind und zum damaligen Zeitpunkt die Summe von 1000 Dollar investiert haben, können heute Microsoft-Anteile im Wert von mehr als Dollar ihr Eigen nennen. Die Dividenden, die Microsoft in der Zwischenzeit an seine Aktionäre gezahlt hat, sind da noch nicht einmal mit eingerechnet. einer Stabilisierung seiner Pharmasparte nun auch sein Problem in der Chemiesparte mit Hochdruck angehen. Die Lösung, die sich die Bayer-Manager überlegen, ist durchaus kreativ: Anstatt die zahllosen als Randgeschäft identifizierten Tochterunternehmen nacheinander zu schließen oder sie in Einzelteilen zu verkaufen, wie es Jürgen Dormann einige Jahre zuvor noch beim Frankfurter Hoechst-Konzern getan hatte, bündelt Bayer die Randgeschäfte in einem neuen Unternehmen und gibt diesem den Namen Lanxess. Bayer gibt Lanxess zwar ein paar Milliarden Euro an Schulden Fielmann Im Jahr 1982 eröffnet Günther Fielmann in Cuxhaven ein Augenoptik-Fachgeschäft und revolutioniert damit den Brillenhandel in Deutschland. De facto schafft Fielmann das Kassengestell für Brillenträger ab und macht die Brille zu einem modischen Accessoire. Heute werden Brillen in Europa wie Kleidung oder Schmuck verkauft. Als Fielmann sein Unternehmen 1994 an die Börse führt, ist die Optikerkette mit einem Umsatz von umgerechnet 444 Millionen Euro und einem Gewinn von 41 Millionen Euro schon ein veritabler Mittelständler und hat sich als klarer Platzhirsch im deutschen Optikermarkt etabliert. Mit dem Kapital aus dem Börsengang expandiert Fielmann weiter: Das Unternehmen eröffnet Filialen in Österreich und in der Schweiz, und auch dort mischt Fielmann den Markt auf. Legendär wird das Flaggschiff-Geschäft in Basel, mit dem Fielmann allein einen Jahresumsatz von 16 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Folge: Obwohl Fielmann nur einige wenige Filialen betreibt, kontrolliert er schon kurz nach seinem Markteintritt fast die Hälfte des Schweizer Optikermarktes ein disruptives Handelsgeschäft, wie man es sonst allenfalls aus dem Lehrbuch für Betriebswirtschaftslehre kennt. Cisco Systems Foto Lanxess und Pensionsverpflichtungen mit auf den Weg, verschenkt die Aktien dafür aber im Jahr 2004 an seine Aktionäre. Der Börsengang wirkt wie ein Befreiungsschlag für die schwächelnden, margenarmen Chemiegeschäfte. Die Lanxess-Führung trennt sich von einigen Firmen, kauft dafür andere hinzu und richtet das Unternehmen neu aus. Bayers Resterampe, wie Lanxess anfangs noch spöttisch genannt wird, erlebt eine Renaissance als fokussierter Spezialchemiekonzern, der im September 2012 in den Dax aufsteigt und dort seitdem neben dem früheren Mutterkonzern notiert. Foto Cisco Im Jahr 1984 gründen Wissenschaftler im Umfeld der Stanford-Universität in Kalifornien Cisco Systems. In den folgenden Jahren entwickelt sich der Technologiekonzern rasant zu einem dominierenden Hersteller von Elektronik, die Computernetzwerke steuert. 1990, im Februar, geht Cisco an die US-Technologiebörse Nasdaq und wirbt Geld ein, um kräftig in die Entwicklung von Routern und Switches investieren zu können. Die kleinen Steuerungsapparate bilden das technische Rückgrat des World Wide Web, das in diesen Jahren seinen Siegeszug antritt. Schon in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre ist Cisco de facto Monopolist bei der wichtigsten technischen Infrastruktur des Internets die Gewinne und der Aktienkurs schießen durch die Decke. Wer 1990 Cisco- Aktien erworben und sie zwischenzeitlich nicht verkauft hat, konnte zehn Jahre nach dem Börsengang einen Gewinn von über Prozent einstreichen. Das Papier des Internet-Monopolisten wurde aus Investorensicht zu einer der besten Aktien, die es je gegeben hat.

3 Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlagsspezial / Wertpapierkultur / 16. September 2014 V3 Wirtschaftswissen: Mangelhaft Wirtschaftsthemen durchdringen alle Lebensbereiche, von der Gehaltsabrechnung bis zum Börsenkurs. In der deutschen Schullandschaft allerdings fehlt es vielerorts an einem strukturierten Lehrplan zum Thema Wirtschaft. Das Kernproblem: Um die Art der Wissensvermittlung gibt es teils erbitterte Diskussionen. Von Sabine Reifenberger Mitunter wird den Schülern ökonomisches Wissen nur in homöopathischer Dosis verabreicht. Ein wirtschaftliches Grundwissen sollte jeder Mensch haben, darüber zumindest scheint in der deutschen Bildungslandschaft mittlerweile breiter Konsens zu bestehen. Für die Kultusministerkonferenz ist ökonomische Bildung sogar ein unverzichtbarer Bestandteil der Allgemeinbildung. Doch in welcher Form und in welchem Umfang ein Schüler bis zu seinem Abschluss ein grundlegendes Wirtschaftswissen mit auf den Weg bekommt, hängt nicht zuletzt davon ab, wo er zur Schule geht. Da für die Bildungspolitik in Deutschland die einzelnen Bundesländer zuständig sind, sind die Strukturen in den 16 Schulsystemen uneinheitlich. Die Folge: Ein Begriffswirrwarr. In Bayern gibt es das Fach Wirtschaft und Recht, Gymnasiasten in Niedersachsen werden im Fach Politik Wirtschaft unterrichtet, in Nordrhein-Westfalen können Realschüler künftig das Fach Politik/Ökonomische Grundbildung belegen. Andere Schüler erwerben ihr Wirtschafts- und Finanzwissen beispielsweise im Rahmen des Sozialkundeoder des Gemeinschaftskundeunterrichts. In der deutschen Bildungslandschaft gibt es etwa 50 verschiedene Begriffe für Fächer, die mehr oder wenige ökonomische Inhalte in den Schulen vermitteln sollen, weiß Dirk Loerwald, Professor für Ökonomische Bildung in Oldenburg. Selbst gleichlautende Fächerbezeichnungen seien jedoch kein Garant für eine inhaltlich ausgewogene Unterrichtsgestaltung, die Konzepte zur inhaltlichen Ausgestaltung variierten zwischen den Bundesländern. Mal steht Wirtschaft im Mittelpunkt, mal wird den Schülern ökonomisches Wissen nur in homöopathischer Dosis verabreicht. Von einer einheitlichen Struktur sind wir weit entfernt. Verständnis für Wirtschaft fehlt Nicht alle Schüler erhalten aufgrund dieser unterschiedlichen Strukturen eine wirkliche ökonomische Grundbildung. Vorgänge des alltäglichen Wirtschaftslebens richtig einzuordnen fällt einigen von ihnen deshalb entsprechend schwer. Das Marktforschungsinstituts GfK hatte 2012 im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken rund 760 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren zu ihrer Wirtschaftskompetenz befragt. Die Ergebnisse sind bezeichnend: Nur knapp die Hälfte der Befragten konnte der Auswertung zufolge erklären, was die Inflationsrate ausdrückt. 27 Prozent der Teilnehmer konnten sich unter dem Begriff Aktie nichts vorstellen, 70 Prozent hatten kein korrektes Verständnis des Begriffs Rendite. Im Gesamturteil attestierte die Studie fast der Hälfte der Befragten ein schlechtes oder sogar sehr schlechtes Wirtschaftswissen. Im Umkehrschluss klingt das eigentlich gar nicht so schlecht: Immerhin 53 Prozent der befragten Jugendlichen waren gut oder sehr gut informiert. Doch selbst sie waren in einigen wichtigen Wissensbereichen blank: 46 Prozent der Jugendlichen, denen ein sehr gutes Wirtschaftswissen attestiert wurde, räumten freimütig ein, dass sie keine Ahnung hätten, was an der Börse geschieht. Ein Schulfach Wirtschaft wünschen sich viele Schüler. Wie viel Wirtschaftswissen sie mitbekommen, hängt jedoch auch vom Wohnort ab. Georg Stocker, Vertriebsvorstand der Deka- Bank, hält das jedoch für zwingend erforderlich: Für junge Leute wird das Thema Vermögensaufbau und damit auch das Verständnis für grundlegende Zusammenhänge immer wichtiger. Wir müssen dieses Wissen systematisch aufbauen. Die Wissenslücken zu grundlegenden Wirtschaftsfragen beunruhigen offenbar sogar die Jugendlichen selbst: Rund drei Viertel von ihnen wünschten sich der Studie zufolge, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule eine größere Rolle spielen solle. Zwei Drittel der befragten Jugendlichen, in deren Bundesland es dieses Angebot noch nicht gab, wünschten sich laut Auswertung ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft. Die grün-rote Landesregierung in Baden- Württemberg wagte kürzlich wieder einen Vorstoß in diese Richtung: In Baden-Württemberg können Gymnasiasten Wirtschaft zurzeit als Wahlfach in der Oberstufe belegen. Vom Schuljahr 2016/2017 an sollen die Themen Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung als eigenes Fach auf dem Lehrplan allgemeinbildender Schulen stehen. Noch sind viele Details der Pläne offen, doch Baden-Württemberg wäre mit einem solchen flächendeckenden Bildungsangebot bundesweit vorn dabei. Kritik an einem Schulfach Wirtschaft Allerdings wird das Vorhaben auch kontrovers diskutiert: Die Wissensvermittlung im Bereich Finanzen und Wirtschaft berührt lange bestehende Grabenkämpfe zwischen arbeitgeberfreundlichen und arbeitnehmernahen Organisationen. Die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg begrüßen beispielsweise die Einführung des Schulfachs, ihnen ist naturgemäß besonders an der Vermittlung praxisnahen Wirtschaftswissens gelegen. Organisationen in anderen Regionen äußern ähnliche Wünsche: Auch die Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen forderten bereits im März dieses Jahres in einem Positionspapier: Wirtschaft muss ein eigenständiges Unterrichtsfach an allgemein bildenden Schulen in NRW werden. Nur so kann es zu einem deutlichen Qualitätssprung in der Vermittlung ökonomischer Kompetenzen kommen. Themen von Verschuldungsfallen bis zu Altersvorsorge sollten nach dem Wunsch der Arbeitgeberverbände auf dem Plan stehen. Zudem solle den Jugendlichen das Unternehmertum als berufliche Perspektive vermittelt werden. Die Gewerkschaften dagegen sind gegenüber einem eigenen Schulfach für Wirtschafts- und FInanzthemen grundsätzlich skeptischer. Die Forderung nach einem eigenen Schulfach sei nicht zeitgemäß, kritisierte der Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds bereits 2012 in einem Positionspapier. Die Gewerkschaften fürchten eine einseitige Vermittlung von wirtschaftlicher Kompetenz, bei der politische und soziale Zusammenhänge nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt werden. Zudem argwöhnen sie, Wirtschaftsverbände und Unternehmen könnten sich beispielsweise durch die Gestaltung von Unterrichtsmaterialien direkten Zugang zu den Schülern verschaffen und deren Verständnis von Wirtschaft und Arbeitswelt einseitig prägen. Bereits seit einiger Zeit stellen zunehmend Finanzdienstleister, Verbände und Interessengruppen selbst mögliche Unterrichtsmaterialien für Lehrer und Schüler zusammen. Kritiker sehen darin ein Einfallstor für Lobbyisten in die Klassenzimmer. Es gibt sehr viele verdienstvolle Initiativen, die gute Materialien bereitstellen, relativiert der Oldenburger Professor Dirk Loerwald. Doch auch er mahnt zur Vorsicht: Wenn Lehrer den Eindruck haben, dass die Darstellung zu einseitig ist, müssen sie durch ergänzende Materialien für Ausgewogenheit sorgen. Ausgeglichenheit im Fokus Der Professor für Ökonomische Bildung hält einen eigenständigen Wirtschaftsunterricht, der den Schülern einen ausgeglichenen und kritischen Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt, grundsätzlich für wünschenswert. Er sieht aber organisatorische Herausforderungen. Die Kultusministerien müssten in den Schulen Zeit für ökonomische Bildung bereitstellen, und die Lehrkräfte müssten fachlich und fachdidaktisch gut ausgebildet werden. Aktuell hängt es nicht selten vom Studienort ab, wie viel ökonomische Ausbildungsanteile Lehramtsstudenten in Integrationsfächern wie beispielsweise den Sozialwissenschaften studieren. In manchen Studiengängen komme ökonomische Bildung fast gar nicht vor, das sei nicht haltbar, sagt Loerwald. Der Oldenburger Professor hat auch eine Wunschvorstellung für ökonomischen Unterricht in der Schule: Zwei Wochenstunden Wirtschaftsunterricht spätestens von der achten Klasse an fände ich sinnvoll. Dass sich so etwas umsetzen lässt zeigen Länder wie beispielsweise Niedersachsen, Bayern und künftig auch Baden-Württemberg. Ein guter Wirtschaftsunterricht könnte im Idealfall sogar dafür sorgen, dass gut informierte Schüler sich auch aus eigenem Antrieb verstärkt mit ökonomischen Zusammenhängen befassen. Dies legen zumindest die Ergebnisse der Jugendstudie im Auftrag des Bankenverbands nahe. Den jungen Menschen zwischen 14 und 24 Jahren, die in der Befragung ein gutes oder sehr gutes Wirtschaftswissen an den Tag gelegt hatten, waren Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge deutlich wichtiger als den weniger gut informierten Teilnehmern. Wissen schützt vor Fallstricken Der Unterschied ist groß: Insgesamt 78 Prozent der Jugendlichen mit einem sehr guten Wirtschaftswissen stuften der Befragung zufolge Informationen über das Funktionieren der Wirtschaft für sich als wichtig oder sehr wichtig ein. Bei den Jugendlichen mit einem sehr schlechten Wirtschaftswissen sank dieser Wert auf gerade einmal 33 Prozent. Nicht zuletzt könne eine gute ökonomische Grundbildung auch helfen, gängige Fehleinschätzungen und Fallstricke am Kapitalmarkt zu vermeiden, sagt der Wissenschaftler Loerwald: In wirtschaftlichen Fragen gilt wie in anderen Bereichen auch: Wer nicht viel weiß, der muss viel glauben. Und das ist bei ökonomischen Themen besonders riskant. Was die Amerikaner uns voraus haben Den USA ist es wie kaum einem anderen Land gelungen, aus Sparern auch Investoren zu machen. Das amerikanische Rentenvorsorgesystem hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet. Von Andreas Knoch er US-amerikanische Aktienmarkt kennt zurzeit nur eine Richtung: aufwärts. Die weitbekannten Marktbarometer Dow Jones und S&P 500 notieren auf Allzeithochs. Viele Amerikaner können darüber frohlocken. Mehr als jeder zweite US-Bürger besitzt direkt oder indirekt Aktien. Deutschland ist von solchen Verhältnissen meilenweit entfernt: Nach aktuellen Zahlen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) hatte zum Jahresende 2013 gerade einmal jeder siebte Bundesbürger in Dividendenpapieren investiert. Ungefähr 5 Prozent des deutschen Privatvermögens sind zurzeit in Aktien investiert. In den USA liegt die Quote bei bis zu 35 Prozent. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Tatsache ist, dass die meisten Amerikaner eine unverkrampftere Haltung gegenüber Aktien haben. Viele verbinden damit die Chance, am wirtschaftlichen Erfolg ihres Landes zu partizipieren und sich ein Stück des amerikanischen Traums zu sichern. Wie keinem anderen Land ist es den Vereinigten Staaten gelungen, aus Sparern Investoren zu machen. Doch das allein erklärt die deutlichen Unterschiede im Anlageverhalten nicht. Ausschlaggebend ist vielmehr, dass Kapitalmarktanlagen in den USA seit jeher eine tragende Rolle bei der Altersvorsorge spielen. Zwar fußt das Alterssicherungssystem wie in Deutschland auf drei Säulen: Neben eine umlagefinanzierte staatliche Grundversorgung tritt ergänzende kapitalgedeckte betriebliche und individuelle Vorsorge. Doch anders als in Deutschland spielen in den USA Betriebsrenten und private Sparpläne eine deutlich stärkere Rolle in dieser Mischung. Wertpapiersparpläne sind populär US-Konzerne haben ihre Mitarbeiter jahrelang mit einer Garantierente aus dem hauseigenen Pensionsfonds gelockt. Deren Bedeutung ist in den vergangenen Jahren wegen massiver Deckungslücken allerdings zurückgegangen. Parallel dazu haben aber steuerbegünstigte Wertpapiersparpläne an Popularität gewonnen. Kursgewinne und Dividenden darin bleiben steuerfrei, und selbst die Sparbeiträge können steuerlich geltend gemacht werden. Zudem ist der bürokratische Aufwand vergleichsweise gering, und die Anlageregeln sind liberal. Die sogenannten 401(k)-Pläne benannt nach dem entsprechenden Paragraphen im amerikanischen Steuergesetz sind eine Mischung aus privater und betrieblicher Altersvorsorge. Arbeitnehmer können darin einen Teil ihres unversteuerten Einkommens anlegen. Im vergangenen Jahr lag die Obergrenze bei US-Dollar. Noch einmal so viel kann der Arbeitgeber zuschießen. Das liegt deutlich über den steuerbegünstigten Einzahlungen, die im Rahmen einer Riesterrente oder einer betrieblichen Altersversorgung in Deutschland möglich sind. Ein weiterer Vorteil: Wenn Arbeitnehmer das Unternehmen wechseln, was in Amerikaner setzen bei der Altersvorsorge auf Aktien (Assetallokation verschiedener US-Rentensparpläne 1, in Billionen US-Dollar, Jahresende 2013) 1 IRAs, 401(k), andere, Quelle: ICI Fact Book ,437 Mischfonds (22%) 0,893 Rentenfonds (14%) 0,379 Geldmarkfonds (6%) 3,761 Aktienfonds (58%) den USA ziemlich häufig vorkommt, können sie ihr 401(k)-Depot zu ihrem neuen Arbeitgeber mitnehmen. Oder und diese Option ist noch attraktiver sie können ihr 401(k)- Depot in ihr privates Rentendepot, sogenannte Individual Retirement Accounts, überführen. Dort bleiben bisher erzielte und zukünftige Gewinne aus Kurssteigerungen, Dividenden und Zinsen steuerfrei und müssen erst bei der Auszahlung im Alter mit einem meist niedrigeren Progressionssatz versteuert werden. Sparpläne mit Wertpapieren Statistiken zufolge besitzen mittlerweile über 70 Prozent der amerikanischen Haushalte derartige Produkte. Mehr als die Hälfte der gesamten US-Rentenanlagen sind darin gebunden. Und ein Großteil dieses Geldes steckt in Aktien. Üblich sind Fonds, aber auch Aktien des eigenen Arbeitgebers. Nach Angaben des US-amerikanischen Fondsbranchenverbandes bestand Ende 2013 die Mehrheit der Anlagen, 58 Prozent, in Wertpapiersparplänen und privaten Rentenkonten aus Aktienfonds. Dazu kamen noch rund 22 Prozent, die in sogenannten Hybridfonds angelegt waren, also Fonds, die sowohl in Aktien als auch in Anleihen investieren dürfen. Die hohe Abhängigkeit der Altersvorsorge von der Performance auf den Aktienmärkten birgt jedoch auch Risiken. Während private und öffentliche Pensionspläne meist bestimmte Mindestwerte an Rentenzahlungen garantieren, hängt die Auszahlung bei den 401(k)-Plänen allein von der Entwicklung der Wertpapiere ab. Garantiert ist lediglich die Summe der Einzahlungen. Ein Kurssturz am Aktienmarkt löst bei vielen Amerikanern deshalb existentielle Sorgen aus auch wenn Aktien in der Langfristbetrachtung die renditestärkste Anlageklasse darstellen. Nach einer Umfrage des unabhängigen Forschungsinstituts National Institute on Retirement Security (NIRS) vom vergangenen Jahr sorgen sich 85 Prozent der US-Bürger um ihre Rente und das trotz der Erholung an den Finanzmärkten und einer sich stabilisierenden wirtschaftlichen Lage. Viele Amerikaner glauben, dass die Schwankungen der Aktienmärkte es für den Durchschnittsbürger unmöglich machen vorherzusagen, wie groß das finanzielle Polster bei der Pensionierung sein wird, kommentierte das NIRS. Gleichwohl gilt: Unter dem Strich ist das US-Rentensystem dank großer privater Vorsorgevermögen besser für den demographischen Wandel gerüstet als das von der gesetzlichen Rente dominierte Umlagesystem in Deutschland. Das zeigt sich auch an den Staatsausgaben: Während die staatlichen Ausgaben für die Alterssicherung hierzulande rund 11 Prozent des Bruttoinlandprodukts betragen, sind es in den USA nur 5 Prozent.

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