Deutsche Meisterschaft 2005/2006. Regierender Bügermeister Klaus Wowereit möchte Benefizspiel OSC- Ladies / Eisbären! Empfang im Roten Rathaus

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1 OLYMPISCHER SPORT-CLUB BERLIN Heft 2 Juni 2006 Deutsche Meisterschaft 2005/2006 Regierender Bügermeister Klaus Wowereit möchte Benefizspiel OSC- Ladies / Eisbären! Seite 50 / 51: Brief Senator Klaus Böger Der AA OSCer Empfang im Roten Rathaus ( Text: Rückseite) Ab mit dem ICE nach Schöneberg zum OSC 1

2 Optiker Gengelbach Moderne Augenoptik Berlin Hauptstraße 59 (Schöneberg) Lieferant sämtlicher Krankenkassen OSC-Fan-Artikel in unserer Geschäftsstelle, bitte bei größeren Stückzahlen vorher Frau Angela Gutzmann anrufen! Kapuzenjacken marine M-XL 18,50 Kapuzenjacken marine XXL 18,50 Kapuzenjacken burgund S-XXL 18,50 Windbraeker royalblau M-XXL 16,50 Arctic Parka M-XXL 65,00 T-Shirts burgund 128,140 5,50 T-Shirts burgund S-XXL 6,50 T-Shirts grau S-XXL 6,50 T-Shirts gelb S-XXL 6,50 Polo-Shirts grau S-XXL 11,50 Polo-Shirts gelb S-XXL 11,50 Restposten mit dem einmaligen Aufdruck auf der Brustseite. Leistungszentrum Winterfeldthalle Grössere Stückzahlen und andere Farben auf Bestellung! Hirschlogo zum aufnähen 2,50 1 OSC-Autoaufkleber kostenfrei VON KLEIN BIS GROSS IM OSC IST IMMER WAS LOS! 2

3 Deutscher Meister 4 x 400m Staffel Sven Buggel, Ralf Riester, Stefan Beyer und Florian Seitz, wurden in Karlsruhe am in der olympischen Disziplin 4 x 400m in 3:12,68 Deutscher Hallenmeister. Die Erfolgsstory begann im August 2002 als sich der Landestrainer Carsten Köhrbrück entschied mit seinen Viertelmeilern sich dem OSC anzuschließen und mit der Trainingsgruppe Jung zusammen zu arbeiten. Seit diesem Zeitpunkt lief sich ein Team immer weiter nach vorne in die Deutschen Spitze hinein. Über einige Vierte Plätze, folgte im letzten Jahr bei den Hallenmeisterschaften mit dem dritten Platz erstmalig ein Medaillenrang. Im Sommer reichte es dann schon zur Vizemeisterschaft. Immer ein kleines Stück hinter den Konkurrenten von der Frankfurter Eintracht, war aber die Goldmedaille fest im Blick. Belohnung war, dass Florian und Ralf für die Deutsche 4 x 400m Staffel für die WM in Helsinki nominiert wurden. Im Vorfeld der Deutschen Hallenmeisterschaften stellte sich schon heraus, dass Frankfurt nicht in Bestbesetzung starten würde können. In der Halle war dann bis zur letzten Sekunde nicht klar: läuft Frankfurt oder nicht! Der Bundestrainer telefonierte wie wild alle Frankfurter Jungs an, aber trotz Anwesenheit aller Läufer zogen sie ihre Meldung doch kampflos zurück. So liefen unsere Jungs mit über 2 Sekunden Vorsprung gegen chancenlose Gegner einen ungefährdeten Sieg heraus. Dank an die Trainer Carsten Köhrbrück, Jochen Hepe und Olaf Beyer für die erfolgreiche Arbeit. 3

4 Kleine kommen ganz groß raus! Kita-Kinder, Frau Luise Seibelt (AOK) u. Sabine Stoß (OSC) Engagement unterstützt. JF. Nun auch in der Kita Fehlerstraße. 75 Kinder turnen, in der sportbetonten Kita, ein Mal in der Woche mit den OSC-Trainerinnen Maria Bratz und Sabine Stoß. Das Projekt des Olympischen Sport-Club Berlin wird unterstützt vom LSB (SPORT- JUGEND BERLIN) und der AOK BERLIN. In der ersten Kita-Turnstunde am Schwungtuch die Kinder, Marketingchefin der AOK, Frau Luise Seibelt, Jürgen Fiedler (Bild Mitte) und OSC-Trainer Sabine Stoß (links) und Maria Bratz ( ).. Wir danken der Kita-Leiterin Frau Marina Bock, die das Projekt mit einem großen Gesundheitsförderung und Bewegung für Kinder in der Kita Fehlerstraße Berlin Frau Bock Ruf: Kita Kurmärkische Straße Frau Pürkel-Hartmann

5 Wichtiges aus dem Jahresbericht von Jürgen Fiedler in der Vereinsversammlung am Das für viele vielleicht Wichtigste zuerst: Bei der Vereinsversammlung am stellte der Präsident des OSC Berlin Schöneberg, Herr Jürgen Fiedler fest: WIR HABEN FERTIG! Dank der allgemeinen Umlage auf die OSC Mitglieder, konnten die existenzbedrohenden finanziellen Probleme, die uns das ISTAF Engagement eingebracht hat, beseitigt werden. Am Mittwoch 7. Dezember 2005 wurden die Bücher vom ISTAF der Vereine für immer geschlossen. Die Umlage hat ein gutes Ergebnis, dennoch sollte auch erwähnt werden, dass für einige Mitglieder die Umlage ein so großes Ärgernis war, das sie Jürgen Fiedler sowohl schriftlich wie auch verbal beschimpft haben. Trotz dieser Proteste und Beschimpfungen kann man kein Verständnis dafür aufbringen, wenn langjährige Mitglieder, die ihren OSC angeblich immer hochgehalten und so geliebt haben, nicht mal bereit sind, 24,00 Euro für die Rettung des Clubs zu investieren. Aber zum Glück gab es aber auch positive Reaktionen. Einige Mitglieder haben statt der 24,00 gleich 100,00 Euro überwiesen. Diese Mitglieder, die Spender und die Mehrzahl der Mitglieder, die die Umlage als einen selbstverständlichen Solidaritätsbeitrag verstanden haben, denen gilt unser Dank und unsere Anerkennung. Weitere wichtige Punkte der Sitzung waren die Nachwahl der Ehrenämter Hauptschatzmeister und Pressewart. Ein neuer Hauptschatzmeister konnte leider nicht gefunden werden. Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt, Brüssel schreibt den Europäern eine maximale Arbeitszeit von 48 Wochenstunden vor. Diese Bestimmung trifft uns voll - wenn es um die Betreuung der Turnhallen durch die Schulhausmeister geht. Die Hausmeister sollen ab nicht mehr den Schlüsseldienst für die Vereine übernehmen. Der Bezirk hat eine Arbeitsgruppe in der BVV gebildet, die bis zum 1. August 2006 standortbezogene Lösungen erarbeiten soll. Unsere OSC-Abteilungen nutzen in der Woche fast 100 Zeiten in 20 verschiedenen Schulsporthallen. Im Jahr sind das 8085 Hallennutzungsstunden des OSC. Ein ganzes Jahr hat übrigens nur etwa 700 Stunden mehr. Folgendes ist heute schon klar: 1. Der OSC muss sich auf weniger Hallen konzentrieren. 2. Wir werden in weiteren Schulsporthallen die Schlüsselgewalt übernehmen müssen. Das ist natürlich auch mit mehr Verantwortung verbunden. 3. In Schulsporthallen, wo das nicht zu organisieren ist, ist es möglich das wir für den Schlüsseldienst bezahlen müssen. Unsere aktuelle Mitgliederzahl (1.1.06): Das bedeutet, wir haben in unserer Statistik gegenüber 2005 ein Minus von 83 Mitgliedern. Ein Plus in der Statistik haben nur Eis und Rollkunst + 6 Mitglieder, Fechten + 8, Handball + 1, Leichtathletik + 8, Prellball + 5, Rollhockey + 3 und Tischtennis + 4 Mitglieder. Durch unser Kita-Projekt: Kleine kommen ganz groß raus haben wir den Mitgliederverlust von 2005 inzwischen ausgeglichen. In der Vereinsversammlung wurde auch der tolle Erfolg des Deutschen Turnfestes vom Mai 05 hervorgehoben. Helfer aus dem OSC haben 5 Schulen, mit weit über 1000 Gästen rund um die Uhr betreut! Die komplette Helfermannschaft in Tempelhof - Schöneberg hat insgesamt 224 Nachtschichten geschoben, doppelt soviel Tagschichten, unzählige Kannen Kaffee und Tee gekocht und Frühstücksportionen auf das Büfett gelegt. 5

6 Durch dieses Engagement des OSC für Berlin und für den Bezirk Tempelhof- Schöneberg und nicht zuletzt durch viele sportliche Erfolge, haben wir uns viele Freunde in der BVV und im Berliner Senat geschaffen. Mit Wohlwollen unterstütz der Bezirk unsere Arbeit, wenn es z.b. um die Räume unseres Tanzclubs B-S im Schlesiensaal geht. Die Unterstützung der BVV besteht aber nicht nur aus freundlichem Wohlwollen, auch bei bestimmten Anschaffungen werden wir immer wieder mal, auch finanziell unterstützt. So z.b. durch eine Förderung von 2000,00 Euro, für die Einrichtung eines Kinderspielplatzes in unserer Tennisabteilung. Die Sportförderung des OSC wird sich ebenfalls mit 1177,00 Euro an den Baukosten beteiligen. Ein weiterer Punkt sei hier erwähnt, die Fördermittel für die Eisladies der 1. Bundesliga. In der Saison 2005/2006 erhielt der OSC zum ersten Mal Lottogelder und LSB Fördermittel von insgesamt Euro. Wir hoffen, diese Förderung auch für die Saison 2006/2007 zu bekommen. Wenn wir an die hohen Reisekosten der Ladies denken, wird sich mancher von uns fragen, wie ist es überhaupt möglich, dass wir uns eine 1. Bundesliga leisten können. Ganz einfach, weil auch die Ladies ihren Beitrag leisten. An dieser Stelle sei die Frage erlaubt: Wie kommen wir überhaupt klar, mit so bescheidenen Fördersummen und mit geringeren Beiträgen für kinderreiche Familien, Hartz II und Hartz IV Empfänger usw. Hier die Antwort: Weil ein großes sozialgeprägtes ehrenamtliches Engagement dahinter steht. Nicht der Profit, nein alte Wertvorstellungen, stehen bei uns zum Glück noch im Vordergrund, anderen Menschen uneigennützig zur Seite zu stehen, das leben wir vor und können darauf Stolz sein. Natürlich wurden auch die sportlichen Erfolge nicht außer Acht gelassen, denn es ist nun einmal so. Der schönste Lohn für unsere Arbeit sind die sportlichen Erfolge! So gab es Anfang 2005 z.b. einen Pokalgewinn unserer Eishockey-Jugend beim Mercedescup. Unsere Rhönradabteilung hat schon viele Showprogramme gezeigt. Bei ihrer Faschingsvorführung 2005 war das Thema Balu der Bär und die Gemütlichkeit. Beim Karneval der Nationen, aber war es nichts mit der Gemütlichkeit, da haben sie Ihre Rhönräder bis zur völligen Erschöpfung durch die Straßen von Kreuzberg gerollt. Unser Bezirksbürgermeister Ekkehard Band gab am das Startzeichen, für Leichtathletik in Aktion auf dem Dominicus-Sportplatz. Viel Prominenz besuchte diese Veranstaltung. Sportsenator Böger freute sich wie unsere Sportstadträtin Angelika Schöttler und LSB Direktor Norbert Skowronek darüber, dass 450 Schulkinder mit einer unglaublichen Begeisterung den OSC-Sportpaarcour absolvierten. Höchstes Lob für diese Veranstaltung kam auch vom DLV, der unsere Leichtathleten für WM tauglich erklärte. Die Fechtabeilung wird vom September im FEZ Berlin die Internationalen Deutsche Meisterschaften im szenischen Fechten ausrichten. Auch unsere Amseln und unsere Rhythmische Sportgymnastik melden sich immer wieder mit Erfolgen. Erfolgreich ist auch unser Tanzsportclub BS. Berliner- und Gebietsmeisterschaften und Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften beweisen immer wieder, dass unsere Trainer, auch im Tanzsport Club BS, eine hervorragende Arbeit leisten. Die OSC-Senioren aus der Leichtathletikabteilung sind wohl die erfolgreichste Truppe aller Zeiten. Sie gewinnen ständig Deutsche,-Europa- und Weltmeisterschaften und laufen einen Weltrekord nach dem anderen. Wir können mit Recht behaupten nicht nur unsere Rona rennt wie eine Weltmeisterin! Neu ist die Nachricht, dass Rona 6

7 Nora Bäcker, Petra Zörner, Rona Frederiks und Irene Geisler bei der Ehrung Frederiks schon wieder einen 3000 m Weltrekord in der Halle aufgestellt hat und Weltmeisterin im Cross über 8,2 km geworden ist. Ein beachtenswerter Erfolg der Leichtathletikabteilung war auch der Deutsche Hallenmeistertitel über 4x400m, den unsere Männer gewonnen haben. Ebenso beachtenswert ist, dass fünf OSCerinnen mit der Deutschen Eishockey Nationalmannschaft, den 5. Platz bei den Olympischen Winterspielen in Turin erreicht haben. Ebenfalls Olympiateilnehmerin in Turin war Nicole Herschmann (im Sommer Leichtathletik), sie erreichte den 5. Platz im Bob. Schluss und Höhepunkt dieser Erfolgsserie war die Deutsche Meisterschaft im Dameneishockey, den unsere Eisladies 7 am in Unna gewonnen haben. Wir alle können stolz sein auf unseren Club und die sportlichen Erfolge des Jahres 2005/ Heide Marie Naesiger Pressewart rechts: oben: die Ladies unten: das erfolgreiche Damentrainerduo Michaela Hildebrandt und Sandra Kinza mit Physiotherapeutin Yvonne und Abteilungsleiter Peter Hannemann

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9 Edith Leuschner 75 Jahre Mitglied im 9

10 Sehr häufig kann das wohl in unserer heutigen mobilen Gesellschaft nicht mehr vorkommen: Am 01.Mai.2006 ist Edith Leuschner 75 Jahre Mitglied im OSC. Trotz eines bewegten Lebens und verschiedener Wohnorte außerhalb Berlins, sowie langer Jahre in Potsdam ist Edith den OSC immer treu geblieben, als aktive Sportlerin und als Helferin in allen sportlichen Lebenslagen. Edith, am 12. September 1916 geboren, begann ihre sportliche Vereinskarriere mit dem Eintritt in den Deutschen Olympischen Sport-Club, einem der Vorläufer des heutigen Olympischen Sport-Clubs 1931, als sie 14 Jahre alt war. Sie wollte unbedingt beim Turnfest mitmachen und der Vater hat es erlaubt! Damit war dann auch der Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt, die ihren Höhepunkt in den Ausscheidungswettkämpfen zum Olympiakader 1936 fand. Nur sehr knapp auf einem dritten Platz im Hürden-Vorlauf einkommend verpasste Edith, die Chance sich weiter nach vorne in die Olympiamannschaft zu laufen. Sportliches Pech einerseits, was zu verwinden war, doch ärgerlich in Erinnerung blieb ihr, dass der Verband damals nicht in der Lage war, den Spitzenathleten, auch wenn sie nun nicht im Kader waren, Karten für die Olympischen Spiele zu verschaffen. Sie hat dennoch zuschauen können, denn mit Hilfe von Siemens (ihrem damaligen Arbeitgeber) konnte sie sich privat einen Platz als Zuschauerin verschaffen. (Nanu, gibt es da vielleicht Vergleiche mit heutigen Verhältnissen?) Verpasste Olympiachance hin oder her, Edith blieb beim Sport, aktiv und als Helferin und Trainerin auch nach ihrer Heirat, ihres zeitweisen Umzuges nach Posen, der späteren Rückkehr nach Wittenberge und dann Potsdam und des Umzuges nach dem damaligen Westberlin (1984) als sie Rentnerin wurde. Neben ihrer sehr intensiv betriebenen Leichtathletik in den Disziplinen 100m, 4 x 100 m-staffel, 80m-Hürden und Weitsprung hat sie sich beim Handball und beim Volleyball engagiert, mitspielend und auch als Trainerin und dann sich für ihre am längsten währende Karriere als Kampfrichterin ausbilden lassen. Und, man lese das und staune, sie übt diese Funktion noch heute im Berliner Leichtathletik-Verband aus. Nicht vergessen bei den hier erwähnten sportbezogenen Aktivitäten dürfen wir, das Edith so ganz nebenbei natürlich auch noch lange berufstätig war und drei Kinder, fünf Enkel und drei Urenkel in ihrer Nachkommenschaft aufzuweisen hat! Dies alles zusammen genommen, ist es nur zu verständlich, dass sie nicht nur stolz ist auf die hinter ihr liegenden Jahre, sondern nun hofft, bei guter Gesundheit ihren 90sten Geburtstag im kommenden September als großes Fest feiern zu können. Jetzt ehrt sie der Verein zunächst einmal damit, ihr die Würde einer Ehrenkampfrichterin des Olympischen Sport-Clubs für die wohl längste Kampfrichterkarriere zu verleihen. Lisa Dembny/Jürgen Demmel/Günther Krahl Sport in Berlin? Von Klein bis Gross im OSC ist immer was los! 10

11 Der OSCer Herausgeber: OLYMPISCHER SPORT- CLUB BERLIN e.v. Präsident: Jürgen Fiedler Berlin-Friedenau Varziner Str. 2 Ruf: Fax: Handy: Ehrenpräsident: Horst Wildgrube Berlin-Tempelhof Borussiastraße 19 Ruf: Vizepräsidentin: Jana Janetzek Berlin Mariendorfer Damm 82 Ruf: Vizepräsident: Otakar Stastny Berlin-Spandau Platz E, Nr.12 Ruf: Hauptjugendwart: Bernhard Eckstein Schatzmeister: Patrick Koester Ruf: Sportwart für Freizeit u. Gesundheit: Michaela Ferenz Berlin Derfflinger Str. 41 Ruf: u Schriftführer: Gisela Eckstein Berlin Penzberger Strasse 6 Ruf: Fax: Rechtsberater: Bernhard Eckstein Berlin Markobrunner Str. 24 Ruf: Web Master: Marcin Kummer Berlin Neißestr. 4 Ruf: Geschäftsstelle: Frau Angela Gutzmann Berlin-Schöneberg Priesterweg 8 Ruf: Fax: Internet: Öffnungszeiten: Montag Uhr Dienstag Uhr Donnerstag Uhr Freitag Uhr Aus dem Inhalt Deutscher Meister 4x400m Staffel Seite 3 Jahreshauptversammlung Seite 5 Deutscher Meister Eisladies Seite 12 OSC Marathon Seite 19 Hallen WM in Linz Seite 23 Wettkampf in Kopenhagen Seite 29 Meisterschaftserie Seite 31 Rückblick Seite 39 Berliner Meisterschaften Seite 46 Impressum Der OSCer erscheint viermal jährlich. Der Verkaufspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten. Es werden insbesondere aktuelle vereinsinterne Mitteilungen und Berichte veröffentlicht. Eine Gewähr für die Veröffentlichung von eingesandten Manuskripten wird nicht übernommen. Das gilt im besonderen für handgeschriebene Manuskripte. Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Redaktion: Koester Fiedler Anzeigen: Anzeigenpreisliste Nr.: 9 / 93 Druck: Riegert GmbH Ruf: Nächster Redaktionsschluß für Heft 3/

12 20 Eisladies bei der DM-Eröffnung in Unna. Sie sollte erfolgreich enden. OSC-Team meldete mit klarem 6:3 (3:1, 3:1, 0:1)-Erfolg im Halbfinale gegen TV Kornwestheim ernsthafte Titelambitionen an! Schon auf der Busanreise waren die OSC- Eisladies fest davon überzeugt, dass die Deutsche Meisterschaft in Unna nur über sie führen würde. So machte man auch noch am späten Nachmittag Trainingspause in Bergkamen, damit im Halbfinalspiel gegen den TV Kornwestheim nichts schief gehen konnte. Schüsse, lange Pässe und schnelle Doppelpässe gelangen, Spielerinnen, Trainerinnen und mitreisende Fans waren zufrieden. Torsteherin Franziska Hampel rückte für die gesperrte Stephanie Wartosch-Kürten zwischen die Torstangen. Die 25-Jährige bestätigte ihre Trainingsform und hielt, was zu halten war. Im ersten Drittel musste sie zwar einmal hinter sich greifen. Doch das war zu verschmerzen. Hatten doch zuvor Nikola Holmes mit zwei und Anja Scheytt mit einem Treffer für eine beruhigende 3:0 Führung gesorgt. Nach einem weiteren Holmes-Treffer und je einem zählbaren Erfolg von Nina Kamenik und Susann Götz und einem weiteren Gegentreffer gewan-nen die Eisladies auch das zweite Drittel mit 3:1-Toren. Im Schlussdurchgang schal-teten die Berlinerinnen einen Gang zurück. Kornwestheim betrieb mit dem Tor zum 3:6 nur noch Ergebniskosmetik. Torfrau Franziska Hampel sorgte durch ihre Paraden für Rückhalt. Im zweiten Halbfinalspiel besiegte der ESC Planegg/Würmtal überraschend den heimlichen Meisterschaftsfavoriten SC Riessersee mit 5:3 (2:1, 2:2, 1:0) Toren. Die SC-Spielerinnen um National-Kapitänin Christina Oswald bewiesen einmal mehr eine uralte Eishockey-Weisheit: Spiele werden nicht auf der Strafbank gewonnen. Ihr kör-perbetontes Spiel wurde mit 28 Strafminuten belohnt. Nun lautete die Finalpaarung OSC Eisladies / ESC Planegg/ Würmtal. Sachlich:Trainerinnen Sandra Kinza (l.) und Michaela Hildebrandt. 12

13 Am letzten Märztag, einem Freitag, machten sich die OSC-Eisladies am späten Vormittag per Bus auf den Weg nach Unna zur Aktion Meisterschaft. Die Stimmung bei Spielerinnen und den beiden Trainerinnen, aber auch bei den mitreisenden Fans war sehr gut, mitunter sogar ausgelassen. In der NRW- Impressionen aus Unna der Saison 1990/91, Meistertitel und Pokal endlich wieder an Spree geholt werden. So gut und so verstärkt waren die Schönebergerinnen noch nie an den Saisonstart gegangen. Übrigens: Unna wurde schon 1032 als Kirchort benannt. Die Gerichtsbarkeit kam einige Jahrzehnte später hinzu erhielt Unna seine Stadtrechte. Was wir Berliner weniger wissen: Die sympathische Stadt war Mitglied der Hanse. Das verhinderte aber nicht, dass Unna zusammen mit der Grafschaft Mark 1614 zu Brandenburg und 1815 zu Preußen kam. Im Stadtkern sind noch einige Fachwerkhäuser zu sehen, darunter das Standesamt. Der Chor der evangelischen Stadtkirche wurde 1396 geweiht, die Burg fast zur gleichen Zeit fertiggestellt. Sie beherbergt jetzt das Hellweg-Museum. Die Spielerinnen hatten natürlich keine Zeit, den Stadtkern der Kreisstadt zu besuchen. Wirtschaftliche Schwerpunkte sind auch heute noch Maschinen-, Rohrleitungs- und Apparatebau. Die günstige Verkehrslage (drei Autobahnkreuze, darunter das berühmte Kamener) und der Dattel- Hamm-Kanal) hat dazu geführt, dass in Unna und der weiteren Umgebung mehrere Zentrallager der Baustoff-, Stahl-, Elektro-, Metallwaren- und Textilindustrie eingerichtet wurden. Kreisstadt mit seinen knapp Einwohnern, am östlichen Ruhrgebietsrand gelegen (Foto aus der Fußgängerzone), sollte nach Torjubel: Nikola Holmes hat zu 1:0 getroffen (l), Anja Scheytt zum 3:1 13

14 Das Finale Unna, Sonntag, 2. April, 15:00: Das Finalspiel um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft zwischen den OSC Eisladies gegen das Team des ESC Planegg/Würmtal wird angepfiffen. Vergessen alle anderen Saisonspiele, jetzt kommt es darauf an. Beide Teams kennen sich, haben Respekt voreinander. Doch schon nach 5 Minuten wird klar: Die Eisladies werden den Ton angeben. Das wird nach 2 Minuten mit dem ersten Treffer unterstrichen. Über Yvonne Fleck und Kapitänin Claudia Grundmann kommt der Puck zur Spielerin der Meisterschaft Nikola Holmes. Die 24-jährige Stürmerin lässt Planeggs Torhüterin keine Chance, der Puck zischt zur Berliner 1:0-Führung über die Torlinie. Die gebürtige Amerikanerin Holmes hat weiteren Torhunger. Mitte des zweiten Drittels erzielt sie auf Zuspiel von Anja Scheytt und Miriam Kresse das 2:0. Konditionswunder Susann Götz erhöht in der 34. Spielminute unter Assist von Holmes und Scheytt zum 3:0. Die Katze ist endgültig im Sack. Auch wenn Sophie Kratzer für die nie aufgebenden Planegge-rinnen kurz vor Drittelende das 1:3 erzielt. Der letzte Spielabschnitt bleibt torlos. Damit steht fest: der neue Deutsche Frauenmeister im Eishockey kommt aus Berlin und heißt OSC Berlin. Unsere Eisladies gewinnen das Finale verdient mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0) Treffern. So ein schöner Tag... Nach der Schlusssirene gibt es kein Halten mehr. Alles und jeder, der für Berlin war, stürzt auf das Eis, gratuliert. Sektkorken knallen, Fotoverschlüsse klicken, Videokameras summen, alle liegen sich in den Armen, einige mit feuchten Augen. Goldmedaillen werden umghängt, und wir sind die Champions gesungen. Das Kleine Finale gewann der TV Kornwestheim mit 4:2 (1:2, 0:0, 1:2) Toren gegen den SC Riessersee. Bei der abendlichen Meisterschaftsfeier waren dann aber alle Spielrinnen mit Freude dabei. Die Spielerin der Deutschen Meisterschaft: Nikola Holmes (o.) Befreit von Helmen und Schlägern zur verdienten Jubelfeier (u.) 14

15 Das obligate Mannschafts-Meisterschaftsfoto darf nicht fehlen. Große Freude bei den Eisladies, die voller Stolz Pokal und Goldmedaillen präsentieren. Stolz auch die Fans, die sich lautstark bemerkbar gemacht haben. In ganz kleinem Kreis wurde kurzfristig nach dem Duschen im Badetuch getanzt. Eine schwarzhaarige Nikola, eine blonde Stephanie, besinnliche Worte hinter dem Pokal zwischen Sandra und Claudia, sowie ein optisch sehr hübsches Quartett, von Carolin, Susanne, Nina und Gioia gebildet. 15

16 Rückblick auf eine erfolgreiche Saison - Meisterschaft - Empfang im Roten Rathaus - Medien - Gemeinsamkeiten - Zuschauer/-innen - Trainerinnen - Europapokal Nach 15 Jahren Pause errangen die Eisladies des OSC Berlin zum 2. Male den Deutschen Eishockey-Meistertitel. Vorausgegangen war eine souverän gespielte Saison, auch wenn 2 Niederlagen in der Zwischenrunde den Nimbus der Unschlagbarkeit ankratzten. Allerdings konnte eine dieser Niederlagen (2:3 in Berlin gegen den SC Riessersee) in Riessersee mit dem gleichen Ergebnis wettgemacht werden. Die zweite Niederlage (in TV Kornwestheim) hatte nationale Gründe : Durch ein nach unserer Auffassung in dieser Phase der Meisterschaft unnötiges Freundschaftsländerspiel fehlten uns dort wichtige Leistungsträgerinnen. Gerade gerückt wurden die Kräfteverhältnisse allerdings im Finalturnier. Im Halbfinale und im Endspiel gelangen klare und ungefährdete Siege. Bild (v.i.n.re.): LSB Vizepräsident Leistungssport Dr. Dietrich Gerber feiert mit den Ladies, Peter Hannemann, Mitsch u. Christine den Meistertitel. Ein Höhepunkt nach dem Erreichen dieser Deutschen Meisterschaft war natürlich der Empfang der Stadt Berlin durch den Regierenden Bürgermeister. Erstmalig haben in Deutschland im Eishockey sowohl die Frauenmannschaft als auch die Männermannschaft aus einer Stadt die Deutsche Meisterschaft erreicht. Dieses Ereignis wurde dann auch von den Berliner Eishockeyfans gebührend und anerkennend gefeiert. Die La ola - Wellen der ca Fans vor dem Roten Rathaus taten nach dieser Saisonleistung richtig gut. Schade, dass die Leitung des EHC Eisbären das Angebot unseres Präsidenten Jürgen Fiedler nicht angenommen hat, einen gemeinsamen Autokorso aus diesem Anlass zur Feier im Roten Rathaus durchzuführen. Falls die Ladies und die Eisbären im nächsten Jahr wieder die Meisterschaft gewinnen, wünschen wir uns natürlich wieder einen gemeinsamen Autokorso durch unsere Stadt. Auch die Wahrnehmung der Berliner Medien ließ zu wünschen übrig. Wurde noch über das Erreichen der Meisterschaft teilweise erfreulich ausführlich berichtet, ging der Empfang der Eisladies im Roten Rathaus neben den Eisbären in der Presse fast vollständig unter. Hier ist von den Medien eine Riesenchance vergeben worden. Erfreulich hingegen die Entwicklung der Zuschauerzahlen. Zum Saisonende erhöhte sich die Zuschauerzahl auf konstant Zuschauer/Zuschauerinnen. Wir arbeiten daran, dass die Zuschauerzahlen kontinuierlich wachsen werden. Weniger erfreulich ist es, dass unsere beiden Trainerinnen Mitsch und Sandra aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie werden der Mannschaft sehr fehlen. Unser Dank und unsere Anerkennung wird sie in ihre berufliche Zukunft begleiten, wir drücken jedenfalls beide Daumen. Durch das Erreichen der Deutschen Meisterschaft werden unsere Eisladies im Europapokal mitspielen. Die Vereinsleitung bemüht sich zurzeit darum, eine der Vorrunden nach Berlin zu holen. oee Bild: LSB-Vizepräsidentin Gabriele Wrede (1) (4) (3) (2) (1) und Marion Hornung (2) (LSB Präsidiumsmitglied Frauensport) Jürgen Fiedler (3) und Peter Hannemann (4) mit den Ladies am Stammtisch im Erika-Hess-Eisstadion. 16

17 TÜRKEI 2006 Buch Dir den Urlaub jetzt! Komm nach FETHIYE 3-Sterne Hotel 1 Wo/Hp ab 360,- Euro Hotels: MENDOS, MUTLU, BAHAR, MALHUN, OYKUN, SERIL, POYRAZ II u.a. Familienhotel 1 Wo/Hp ab 330,- Euro Hotel: BERLIN, SERIL, SIMSEK, SEA ZONE u.a. BLAUE REISE 1 Wo/DKB/Vp ab 590,- Euro Laufend Angebote für Kemer, Belek, Side, Alanya Reisebüro Ünal Berlin Burgsdorfstraße 16 (am U- und S-Bahnhof Wedding) Ruf: /01 Fax: Internet: - Mail: Die partnerschaftliche Zusammenarbeit wird durch die Berücksichtigung der Inserenten, bei unseren Kaufentscheidungen, unterstützt: - Optiker Gengelbach - Gartenbau Lemke - Jörn Kasper Umzüge - - Reisebüro Ünal - Elektroinstallationen Bernd Schwettmann - Der Treffpunkt für den Sport in Schöneberg Clubzimmer - Restaurant Für den großen und den kleinen Durst: Biervertrieb Manfred Krüger Ruf: Torgauer Straße Berlin Ein starkes Team Biervertrieb & Sportcasino Sport-Casino Schöneberg am Dominicus-Sportplatz (hinter der Schöneberger Sporthalle) Berlin - Priesterweg 3 Peter Gedlich -Tel.:

18 Fechtzentrum Jana Janetzek Tel.: OSC Marathon Aktiven Am 22./ fand das 15. OSC Marathon-Turnier statt. Dieses Berliner Traditionsturnier fand erneut großen Anklang in der Fechtergemeinde. Es traten am insgesamt 25 Florettfechter/innen an (12 Damen und 13 Herren). 2 Damen schieden leider kurz vor Abschluss verletzungsbedingt aus. Am Sonntag, dem , fand dann der Degenwettkampf statt. Es starteten 29 Fechter. Wegen dieser Anzahl von Fechtern konnten leider nicht mehr jeden gegen jeden fechten. So gab es 2 Table aus. Ergebnisse des ersten Marathon Tages im Florett 1. Platz Bernd Stöhr (TSG Halle-Neustadt) mit 21 Siegen 2. Platz Martin Seeger (SC Berlin) mit ebenfalls 21 Siegen 3. Platz Matthias Meyr (FC Grunewald) mit 17 Siegen 1. Platz Diana Schulz (TSG Halle-Neustadt) mit 20 Siegen 2. Platz Ilona Aprilenka (FC Grunewald), mit 19 Siegen 3. Platz Karin Kickbusch (Berliner FC) mit 12 Siegen Ergebnisse des zweiten Marathon Tages im Degen 1. Platz Uwe Kirschen vom SC Berlin 2. Platz Bernd Stöhr (TSG Halle-Neustadt) 3. Platz Delf Borrmann vom SV Preußen 1. Platz Julia Kirschen 2. Platz Francie Weber (OSC Potsdam) 3. Platz Rebecca Rohrbeck (Charlottenburger FC) Eigentlich sollte dieser Marathon ein besonderer werden, denn er war als ein Mitternachtsturnier geplant. Der OSC Berlin hatte auch schon alle nötigen Erlaubnisse der Ämter, bis sich der Hausmeister der Schule quer gestellt hat. Er beschwerte sich beim Schulrat und drohte mit einer Einstweiligen Verfügung, wenn wir auch nur einen Fuß über die Schwelle setzen sollten. Jana Janetzek (Vorsitzende der OSC Fechtabteilung) hat alles Mögliche versucht um das Mitternachtsturnier durchzusetzen. Sie hat sich an das Sportamt gewendet, wo eine Diskussion entfacht wurde, ob man wirklich auf eine Androhung hin alles stoppen muss. Es wurden Artikel in die Zeitung gesetzt. Es hat sich zum Schluss sogar noch der Präsident des OSC Berlins eingeschaltet und versucht, mit dem Hausmeister zu reden, um eine Lösung zu finden. Es hat alles nichts gebracht. Der Hausmeister hat Recht bekommen. Seine Ruhezeiten hatten Vorrang vor einer Sportveranstaltung, die 2 Nächte gedauert hätte. Dies ist eine wirklich traurige Entscheidung für die Weltstadt Berlin gewesen. Friesenturnier in Bremen am Am fand in Bremen das alljährliche Friesenturnier statt, diesmal auch mit Beteiligung des OSCs. Caro und Julia starteten im Damenflorett, das aus 23 Starterinnen bestand und sogar internationale Beteiligung aufwies (Dänemark, Rumänien und Frankreich). Im Herrenflorett starteten Ingvar und Robert gemeinsam mit 22 weiteren Teilnehmern. Im Marathonmodus focht nun jede gegen 18

19 jede bzw. jeder gegen jeden. Nach sieben Stunden Fechten, mal mehr mal weniger erfolgreich, standen die Platzierungen fest: Caro belegte den 8. und Julia den 15.Platz bei den Damen, Robert schaffte es auf Rang 13 den Herren, Ingvar wurde 4., nur durch einen Sieg vom Erstplatzierten getrennt. Angetan von der netten Atmosphäre, aber vor allen Dingen erschöpft kamen wir spät abends wieder in Berlin an. Einmal im Jahr stöhnen die Fechter, fechtende Vorstände und Trainer über den vermehrten Ausfall der Trainingszeiten und der Hallenwart schickt Neulinge unverrichteter Dinge wieder weg. Das passiert meistens im März und ist der Preis für das demokratische Prinzip in einem gemeinnützigen Verein. Um Teilnahme an der Jahreshauptversammlung wird gebeten! Immerhin erfährt man da den aktuellen Stand der Dinge, kann Fragen stellen, seinen Unmut artikulieren oder loben, den Vorstand bestätigen oder einen neuen wählen oder gar sich selbst wählen lassen. Wie all die Jahre waren es wieder drei Jahreshauptversammlungen: Berliner Fechterbund Statistik: 13 Berliner Fechtvereine mit 1012 Mitglieder. Der OSC hat sich auf den dritten Platz vorgeschoben und zählt mit seinen 168 bereinigten Mitgliedern (nur Fechten) jetzt zu dem Club der Drei. Der SCB hat 191, der FCG 172 und Steglitz mit 155 Mitgliedern platziert sich nach uns. Alle anderen Vereine haben einen Mitgliederstand zwischen 10 und 80. Günstig wurde auch die Altersstruktur im OSC bewertet. Sie verläuft gleichmäßig von jung nach alt. Im Seniorenbereich (ab 41 Jahre) liegen wir mit 40 Mitgliedern an zweiter 19 Stelle. Rekrutieren sich doch viele Ehrenamtliche aus diesem Bereich. Der Stimmschlüssel im BFB lässt maximal 3 Stimmen zu; sie richten sich nach den Mitgliederzahlen der Vereine im BFB. Der OSC hat 5 Stimmen durch zusätzliche zwei Mitglieder im BFB-Vorstand: Caroline Linde und Ingvar Kraatz und ist bei Abstimmungen dadurch gut aufgestellt. Der OSC unter der Führung von Jana Janetzek wurde für seine innovative Vereinsführung besonders gelobt und Gerd Borho erhielt neben weitere verdienstvolle Mitglieder für sein Lebenswerk die Ehrennadel des BFB in Gold. OSC Fechtabteilung Im fast familiären Rahmen und den Gästen Jürgen Fiedler, dem Präsidenten und der Abteilungsbetreuerin Gisela Eckstein wurde der Jahresrückblick gehalten und Dank der guten Kassenführung von Wolfgang Dworczak steht die Fechtabteilung finanziell blendend da und kann ihre Verpflichtungen problemlos nachkommen. Diskussionen aus der Runde brachten Denkanstöße im Trainingsbereich. Immerhin müssen sehr viele Wünsche bei voller Halle unter einen Hut gebracht werden. In den Jahren des Neubeginns des Fechtsports musste jeder Fechter zwei Waffengattungen beherrschen. Viele trainieren damals mit zunehmender Sicherheit der Waffenführung die dritte Waffe. Diese Tatsache findet heute noch ihren Niederschlag in der Trainingsausbildung des DFB. Selbst der C-Trainer, früher Bundesübungsleiter, muss in der Lage sein in zwei Waffen zu unterrichten. Die Fechtabteilung ist zurzeit im Trainerbereich gut positioniert. Bei dieser Gelegenheit sollen einmal unsere Trainer und deren Assistenten vorgestellt werden:

20 Trainer Sportfechten Adam Robak Florett, Degen Leistungsbereich aller Altersgruppen Gerd Borho Florett, Degen überwiegend im Erwachsenenbereich Uli Hasler Florett, Säbel Junioren, Erwachsenenbereich IngeRuth Müller Florett Anfänger und Fortgeschrittene Uwe Cramer Florett Anfänger Caro Linde Florett Kinderbereich Trainerassistenten Robert Skopnik Florett Kinderbereich Tom Janetzek Florett Kinderbereich Trainer für Szenisches Fechten Gerd Borho alle Waffen Trainerassistenten André Dankert Schwert Karsten Hoffmann Rapier Zum Schluss eine Erfolgsmeldung von Adam: sein Schützling Rick Okandze hat bei den Deutschen Meisterschaften im Behindertenfechten den 2. Platz belegt. Glückwunsch dem neuen Deutschen Vizemeister. OSC-Vollversammlung Im Präsidium ist ein Posten vakant, der Kassenwart. Falls im Elternbereich jemand sich diese Aufgabe zutraut bitte bei der Geschäftstelle melden. Jürgen Fiedler erhält zu seinen vielen Ehrungen eine weitere für seinen unermüdlichen und selbstlosen Einsatz für den OSC. Ihm ist zu verdanken, dass unser Verein aufgrund des ISTAF Problems nicht zerschlagen wurde. Doch davon mehr an anderer Stelle. Deutschland-Pokal im Fechtcenter Schöneberg Während im Fechtcenter noch das OSC- Frühlingsturnier lief, ein Qualifikationsturnier in Herrenflorett und Herrendegen, fochten auf einer weiteren Kupferbahn OSC Florettisten gegen Pritzwalk um ein Weiterkommen im Deutschland-Pokal. Jede Mannschaft focht mit zwei Jugend A Fechter und einem Aktiven. In einer spannenden Aufholjagd aus einem 6:19 Rückstand eingefahren durch Patrick Szwargullski und Tom Janetzek, schaffte Allister Mazzotti eine 20:20 Gleichstand, der dann von der Crew auf 45:36 Zähler ausgebaut wurde. Dieses Bravourstück veränderte die Gäste so sehr, dass sie sich zu unsportlichem Verhalten hinreisen ließen, dass ihnen bei einem anderen Wettkampf die Schwarze Karte und damit den Ausschluss beschert hätte. Sei s drum! Herzlichen Glückwunsch zur nächsten Runde. Theaterfechten Bernau Die 9. Bernauer Schwertkampftage waren für den OSC dieses Mal kein Pflichttermin. Aber ganz ohne Aufführung ging es trotzdem nicht; wir wurden automatisch als Aufführende auf das Plakat gesetzt. Thomas und Bernhard führten ein einfallsreiches Schwertstück auf. Ansonsten lief das Programm ab wie im Vorjahr. Vorzumerken ist das zehnte Treffen 2007, das als Jubiläum in der neuen Halle groß begangen wird. Bernd Ecarius rechnet fest mit uns und wünscht vom OSC eine größere Aufführung! Jahreshauptversammlung der Akademie Am Mai findet im Carolinum in Bad Karlshagen die Mitgliederversammlung der Akademie der Fechtkunst ADFD statt, an der Gerd und Karsten teilnehmen werden. Ein Tagesordnungspunkt wird die Deutsche Meisterschaft in Berlin sein. gebo 20

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