Jahresbericht der Handwerkskammer Berlin 2007

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1 Jahresbericht der Handwerkskammer Berlin Handwerk hat viele Gesichter. Überall in Berlin trifft der Betrachter auf kreative und innovative Köpfe, die mit handwerklichen Produkten und Dienstleistungen begeistern. Handwerk in Berlin: von Menschen für Menschen.

2 Jahresbericht

3 Inhalt Inhaltsübersicht Vorstand und Geschäftsführung Vorwort Schlaglichter Wirtschaftspolitik Kommunikation Berliner Handwerk Handwerkskammer Berlin Partnerorganisationen Anhang Ausschüsse Innungen Betriebsbestand Anlage A, AeT, B und B Ausbildung Fort- und Weiterbildung Beratungen Beitragssätze/Mitgliederbestand IKK Index 9 Impressum

4 Vorstand und Geschäftsführung Vorwort Präsidium Vorstand Präsident Stephan Schwarz (Mitte) Geschäftsführender Gesellschafter, GRG Services Berlin GmbH & Co. KG Meistervertreter Vizepräsident Erwin Kostyra (rechts) Metallbauermeister, Dipl.-Ing. Meistervertreter Vizepräsident Joachim Fichtner (links) Kraftfahrzeugmechanikermeister Gesellenvertreter Vorstandsmitglieder Hans-Joachim Blauert (obere Reihe links) Bäcker und Konditormeister Meistervertreter Klaus-Dieter Müller (untere Reihe links) Stuckateurmeister Meistervertreter Werner Brands (obere Reihe Mitte) Maler- und Lackierermeister Meistervertreter Karsten Berlin (untere Reihe Mitte) Maler- und Lackierermeister Gesellenvertreter Anselm Lotz (obere Reihe rechts) Kraftfahrzeugtechniker, Dipl.-Ing. Meistervertreter Wolf-Peter Niesel (untere Reihe rechts) Bäcker Gesellenvertreter Berliner Handwerk investiert in Menschen nicht in Aktien Investitionen rentieren sich häufig erst langfristig. Und: Ertrag ist nicht immer in Valuta berechenbar. Gewinn im Handwerk bedeutet nämlich auch: Mitarbeiterzufriedenheit, gute Produkte, familiäres Betriebsklima, Verantwortung für die Zukunft unseres Landes. Wollte jeder Handwerksunternehmer erst auf den Cent genau abwägen, wie viel Profit ihm beispielsweise die Schaffung eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes bringt, gäbe es nicht die seit Jahren gleichbleibend hohe Ausbildungsquote von mehr als zehn Prozent im Handwerk und zwar unabhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen Situation! Das Handwerk pflegt die Förderung an der Basis: Zum. Dezember konnte bei den neuen betrieblichen Ausbildungsverträgen eine Steigerung um mehr als % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Im Jahr begannen.99 junge Menschen eine Ausbildung im Berliner Handwerk. Besonders die Berliner Handwerksbetriebe haben hohes Engagement in der Ausbildung bewiesen: Im neuen Lehrjahr konnten. betriebliche Ausbildungsverhältnisse registriert werden. Ein besonderes Highlight war die um mehr als % gestiegene Zahl der erstmalig ausbildenden Betriebe: Betriebe nahmen zum ersten Mal die Herausforderung der Lehrlingsausbildung und die Verantwortung für den fachlichen Nachwuchs an. Handwerk investiert eben in Menschen und nicht in Aktien. Gerade Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer verstehen ihre gesellschaftliche Verantwortung als Teil ihres ökonomischen Handelns. Sie fühlen sich ihrer Region und ihren Mitarbeitern verpflichtet. Bevor ein Handwerksunternehmer einen Mitarbeiter entlässt, hat er meist alle anderen betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten ausgeschöpft. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen ihrerseits, dass sie persönlich mit Leistungsbereitschaft und verantwortungsvoller Arbeit mithelfen, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern. Handwerk kommen rund die Hälfte verfügt lediglich über einen Hauptschulabschluss. Trotzdem werden sie mit viel Engagement von ihren Ausbildern gefördert und gefordert oft ohne Fördermittel. Kürzlich verkündete Bundesbildungsministerin Annette Schavan die neuen, sehr positiven Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt: Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Programm Jobstarter (junge Unternehmer unter Jahren) habe seit Beginn im Jahr bis heute rund. neue Ausbildungsplätze geschaffen. Dabei darf jedoch eines nicht vergessen werden: Dieses Programm wird insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen getragen. Allein im Bereich der Handwerkskammer Berlin wurden im vergangenen Jahr bereits 9 Ausbildungsverträge im Jobstarter -Programm U abgeschlossen. Auch dieses Beispiel beweist deutlich, dass es im Handwerk unzählige verantwortungsvolle Unternehmerinnen und Unternehmer gibt, die nicht zuerst nur an den finanziellen Vorteil denken, sondern primär die Menschen hinter den Unternehmen nicht vergessen. Diese und weitere Schlaglichter des Jahres aus dem Berliner Handwerk hält der vorliegende Jahresbericht, jetzt in neuem Layout und übersichtlicherer Struktur, für Sie bereit nicht ohne es zu versäumen, hier und da einen Ausblick auf die Zukunft zu richten. Ich wünsche Ihnen eine spannende Zeitreise und vielleicht den ein oder anderen Erkenntnisgewinn. Geschäftsführung Hauptgeschäftsführer Jürgen Wittke (links) Geschäftsführer Ulrich Wiegand (rechts) Laut einer Umfrage ist der Wille zur Pflege des handwerklichen Personalbestands ungebrochen: Gaben im vergangenen Jahr noch, % der Unternehmen an, ihren Personalbestand aufgestockt zu haben, so sind es aktuell schon, %. Damit leistet das Handwerk einen wichtigen Beitrag, um die Zahl der Arbeitslosen zu senken. Nicht so die Exzesse in einigen Konzernen, wie die zahlreichen Fälle von Massenentlassungen der jüngeren Vergangenheit zutage gefördert haben. Eines ist ihnen gemein: Die Renditeinteressen sind überproportional groß, die Hemmschwelle gegenüber Entlassungen entsprechend gering. Selbst Mitarbeiter, die jahrzehntelang dem Unternehmen mit all ihrer persönlichen Erfahrung und ihrem Einsatz viel Gewinn erwirtschaftet haben, stehen auf der Straße. Handwerker ticken anders. Bei ihnen zählt noch das Wir-Gefühl, obwohl viele Jugendliche nicht immer mit glänzenden Noten ins

5 Schlaglichter Schlaglichter Handwerk ist vielgestaltig und bunt: Mit Podiumsdiskussionen, Wettbewerben, Messen und Informationsveranstaltungen bot die Handwerkskammer Berlin ein Kaleidoskop an öffentlichkeitswirksamen Aktionen, bei denen auch sportliche Events und Festveranstaltungen nicht fehlten und das Handwerk aus einem anderen Blickwinkel beleuchteten. Januar. Januar: Gemeinsamer Neujahrsempfang von Handwerkskammer und IHK Berlin +++. Gäste im Ludwig-Erhard-Haus. Januar: Ehrung der Landessiegerinnen und -sieger im Praktischen Leistungswettbewerb (PLW) der Handwerksjugend +++ Handwerkskammer Berlin ehrt Siegerinnen und Sieger im PLW, darunter zwei erste und einen zweiten Bundessieger. Januar: Berufsorientierungstournee Handwerkskammer +++ Auftaktveranstaltung Berufsorientierungstournee Kluge Köpfe lernen Handwerk +++ Lehrkräfte und Berufsberater lernen gemeinsam die Ausbildung und Arbeit in verschiedenen Handwerksberufen kennen Februar. Februar: Schulleitertreffen Förderzentren +++ Vorstellung des Projektes BOB Berufliche Orientierung in Berlin März. und. März: Job-Center-Veranstaltungen +++ Informationen über Ausbildungsstrukturen im Handwerk. März: Preisverleihung Frau in Verantwortung FIV, Charlottenburg-Wilmersdorf +++ Vorstellung herausragender weiblicher Führungspersönlichkeiten. März: Auftaktveranstaltung Zentralstelle für Weiterbildung im Handwerk (ZWH) +++ IT-Fitness +++ Unter dem Motto Lehrlinge gehen online engagieren sich Unternehmen und Verbände für mehr IT-Kompetenz in Ausbildung und Beruf. und 9. März: Deutsch-polnische Arbeitsgruppe im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Berlin +++ Workshop mit dem Ziel, das Handwerk noch attraktiver zu machen +++ Teilnehmer aus Polen und Deutschland unter der Federführung der Berliner Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mbh (BGZ) April. April: So machen Sie sich selbstständig +++ Telefonaktion der B.Z. u. a. mit Experten der Handwerkskammer Berlin. April: Marzahn-Hellersdorfer Aktionstage AA Eastgate +++ Informationsstand der Handwerkskammer Berlin zu Ausbildung und Arbeit im Handwerk 9

6 Schlaglichter April. und. April: Deutsche Gründer- und Unternehmertage degut +++ Infostand der Handwerkskammer Berlin in den Messehallen am Funkturm. April: Frühjahrspressekonferenz und Vollversammlung der Handwerkskammer Berlin +++ Berliner Handwerk schaut optimistisch in die Zukunft +++ Geschäftsklimaindex steigt zum dritten Mal in Folge an und liegt neun Punkte über dem Vorjahreswert. April: Girls Day +++ Mehr als Mädchen stürmen Werkstätten und Arbeitsräume in Berliner Handwerksbetrieben und Innungen und schnuppern in Berufe hinein, in denen bisher noch nicht viele Frauen vertreten sind. April: Expertentelefonaktion Ausbildung (rbb Multikulti) +++ Berufsbildungsexperten aus Handwerk, Handel und Industrie geben Informationen rund ums Thema Ausbildung Mai. Mai: BQN Workshop im BTZ +++ Expertentagung der Beruflichen Qualifizierungsnetzwerke (BQN) zur Lage von Migranten und Migrantinnen in der Berufsausbildung. Mai: Berlin sucht den fittesten Azubi +++ Bei der gemeinsamen Gesundheitsaktion von DAK, Handwerkskammer Berlin und Berliner Industrie- und Handelskammer treten insgesamt Auszubildende gegeneinander sportlich an. bis. Mai: Fachmesse für Holz LIGNA +++ Vorstellung der Meisterschule für das Tischlerhandwerk und des Kompetenzzentrums Zukunftstechnologien im Handwerk (Komzet). und. Mai: Jobstarter-Fachveranstaltung Innovationen und Ausbildungsinitiativen im Handwerk +++ Zwischenberichte und Trends aus verschiedenen Jobstarter- Projekten Juni. Juni: Kumulus Plus +++ Ausbildungsmesse bei Siemens +++ Vorstellung Kumulus-Netzwerk für die Integration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund. Juni: Veranstaltung Nachhaltige Bildung +++ Präsentation und Diskussionsforum zur UN-Dekade im Bereich Bildung. Juni: Wirtschaftsdialog Neukölln +++ Gewerbetreibende des Bezirks diskutieren die möglichen Auswirkungen des geplanten Flughafens BBI. Juni: Tag des offenen Unternehmens in Friedrichshain-Kreuzberg +++ Schulen im Bezirk treffen Handwerksbetriebe Juli. Juli: Mendelssohn-Medaille verliehen +++. EUR für bürgerschaftliches Engagement +++ Lange Dienstleistungs GmbH aus Treptow-Köpenick ist diesjähriger Preisträger der Mendelssohn-Medaille. Juli: Auftakt zum Projekt SEH Hauptschule verändert sich Schule auf Erfolgskurs +++ Projekt in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Stiftung der Deutschen Wirtschaft, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung +++ Ziel: Verbesserung des Schulmanagements. Juli: Initiative Handwerk macht Schule +++ Elisabeth-Schule und Auto-Elektrik Günther Holtz GmbH unterschreiben Partnerschaftsvertrag zur künftigen Zusammenarbeit. Juli: Tag der offenen Tür im BIZWA +++ Führung durch die Ausbildungswerkstätten des Bildungs- und Innovationszentrums Bernau (Waldfrieden) +++ Sommerfest der Kfz- Innung. Juli: Fachtagung Berufsorientierung Partner: Schule Wirtschaft +++ Präsentation des Projektes BOB September. September:. Wirtschaftspartnertag Marzahn-Hellersdorf +++ Berliner Wirtschaftsmesse +++ Aussteller präsentieren ihre Leistungen, Produkte und Erfolge. September: Berufsorientierungstournee im Handwerk (BOT) +++ Schwerpunkt: Bewerbungsstrategien im Handwerk +++ Experten der Handwerkskammer Berlin geben Tipps für Erfolg versprechende Bewerbungsstrategien Oktober. Oktober: Meisterfeier der Berliner Wirtschaft +++ Handwerkskammer und IHK Berlin ehren neue Meisterinnen und Meister +++. Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft im Maritim-Hotel 9. Oktober: Gemeinsamer Konjunkturbericht von Handwerkskammer und IHK Berlin +++ Berliner Wirtschaft bleibt zuversichtlich +++ Stimmungshoch weiterhin ungebrochen. Oktober: Gemeinsamer Wettbewerb Bester Ausbildungsbetrieb Berlins von Handwerkskammer und IHK Berlin +++ Laserline Digitales Druckzentrum siegt vor der Ehrig GmbH und der WISTA Gebäudereinigung GmbH & Co. KG. Oktober : Vollversammlung der Handwerkskammer Berlin +++ Präsident Schwarz: Konjunkturbarometer klettert auf Zehnjahreshoch +++ Motor der guten Ergebnisse sind Bau- und Ausbaugewerke sowie das Handwerk für den gewerblichen Bedarf +++ Vollversammlung wählt Jürgen Wittke zum neuen Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin. Oktober : Meyer-Wittwer-Bau in Bernau übergeben +++ Nach der denkmalgerechten Instandsetzung durch die Handwerkskammer Berlin wird der Meyer-Wittwer-Bau seiner neuen Bestimmung übergeben +++ Als Internat bietet das sanierte Gebäude Platz für 9 Kursteilnehmer. bis. Oktober: Nachvermittlungsaktion im BTZ +++ Gemeinsame Aktion von IHK, Handwerkskammer und Arbeitsagenturen mit rund. Angeboten für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. bis. Oktober: Tage der Berufsausbildung/YOU +++ Rund 9 Betriebe aus Handwerk, Handel, Industrie und Dienstleistung präsentieren im Rahmen Europas größter Jugendmesse YOU Berufe +++. Jugendliche informieren sich über Themen rund um die Berufsausbildung November. November: Messe Berlin-Dentale +++ Präsentation des Bildungsangebotes der Zahntechniker-Meisterschule und der neuen Technologien des Kompetenzzentrums Zukunftstechnologien im Handwerk (Komzet). und. November: Jobstarter-Fachtagung Ressourcen nutzen Vermittlung optimieren +++ Diskussion: Verbesserung von Besetzungsquoten in Jobstarter-Projekten +++ Jugendliche ohne Ausbildungsplatz auch ein qualitatives Problem 9. November: Eröffnungsveranstaltung Kompetenzzentrum Zukunftstechnologien im Handwerk +++ Komzet im Bildungsund Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin nimmt seine Arbeit auf +++ Ziel ist es, innovative Technologien schneller in das Handwerk zu tragen. November: Gestalterpreis im Tischlerhandwerk +++ Förderverein Aus- und Weiterbildung im Tischlerhandwerk e.v. vergibt den Gestalterpreis +++ Ausstellung zeigt einen Überblick über die enorme Kreativität im Tischlerhandwerk. November: Wirtschaftsdialog vor Ort (Treptow-Köpenick) +++ Senator Harald Wolf und Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler diskutieren mit Unternehmen aus der Region +++ Schwerpunktthema: Wachstum und Beschäftigungschancen für die mittelständische Wirtschaft im Bezirk Treptow-Köpenick durch den Großflughafen BBI. November: Netdays Tempelhof +++ Workshop: Bewerbungstraining für Schülerinnen und Schüler. November: Landespreis Gestaltendes Handwerk Berlin verliehen +++ Goldschmiedin Marion Heilig gewinnt ersten Landespreis Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Potsdamer Platz zeigt ausgewählte Exponate Berliner Kunsthandwerkerinnen und -handwerker. November: Familienfreundlichkeit zahlt sich aus! Herausforderung moderner Unternehmenspolitik +++ Veranstaltung in Kooperation von Handwerkskammer Berlin und IHK mit dem Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie +++ Engagement und Erfahrung familienfreundlicher Unternehmen im Blickfeld 9. November: nexxt-day Berlin +++ Veranstaltung für Betriebsübernehmer und Betriebsverkäufer im BTZ Dezember. Dezember: Berliner Beirat für Familienfragen neu konstituiert +++ Auf Landesebene hat er die Aufgabe, die Interessen der Familie im Land Berlin in die Politik einzubringen und den Senat in Fragen der Familienpolitik zu beraten

7 Wirtschaftspolitik und Handwerk Wirtschaftspolitik Die Konjunktur im Berliner Handwerk hat seit dem Sommerhoch kaum an Kraft verloren. Mit 9 Punkten erreicht der Geschäftsklimaindex des Berliner Handwerks einen um Punkte höheren Stand als. Spitzenreiter unter den Branchen ist das Handwerk für den gewerblichen Bedarf. Gesamtwirtschaft Im Jahr lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresdurchschnitt um real, % über dem Vorjahresniveau. Auch dieses Jahr war es vor allem der Export, der die Basis für das deutsche Wirtschaftswachstum legte. Zum fünften Mal in Folge wurde Deutschland Exportweltmeister. Trotz des starken Euros und des fragileren außenwirtschaftlichen Umfelds exportierte die deutsche Wirtschaft Waren und Dienstleistungen im Wert von 99, Milliarden EUR ein Zuwachs von real, %. Deutlich positiv waren auch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: So stieg im Jahresdurchschnitt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um rund. Personen auf,9 Millionen. Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich von,9 Millionen im Jahre auf unter, Millionen Personen im Jahr. Vor allem die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank auf, Millionen (:,). Die Erwerbstätigenquote bei den über -Jährigen stieg von, auf %. Die bundesdeutsche Wirtschaft profitierte aufgrund ihrer hohen Exportabhängigkeit in besonderem Umfang von den günstigen internationalen Rahmenbedingungen; wird hingegen mit einer Abkühlung der Weltwirtschaft gerechnet. Wie gravierend sich dies auf die deutsche Wirtschaft auswirken wird, bleibt abzuwarten. Da aber in einer Größenordnung von gut % des Bruttoinlandsproduktes exportiert wird, muss mit einem spürbaren Dämpfer gerechnet werden. Auch im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik gab es Rekorde: so zum Beispiel mehr als. Eintritte in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung auch Ein-Euro-Jobs, Integrationsjobs oder Zusatzjobs genannt. In Berlin war ein kleiner Rückgang auf. zu verzeichnen. Damit sind die Zusatzjobs das am stärksten genutzte Instrument zur Eingliederung von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt. Die erhofften Effekte sind jedoch leider nicht eingetreten, Integration gab es wenig, Missbrauch dagegen schon. Lediglich aufgrund der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft bezüglich der zulässigen Tätigkeiten konnte durch die sogenannte Positivliste in Berlin eine Verdrängung regulärer Beschäftigung weitestgehend verhindert werden. Zusätzliche Gefahr droht in diesem Bereich jetzt in Form zweier neuer arbeitsmarktpolitischer Instrumente, der sogenannten Jobperspektive und des Kommunal-Kombis. Aus Sicht des Berliner Handwerks sind beide Instrumente problematisch. Über das Programm Jobperspektive sollen Langzeitarbeitslose mit Vermittlungshemmnissen mittels einer Förderung von bis zu % für Tätigkeiten in gemeinnützigen Bereichen eingesetzt und mittelfristig in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Diese Förderung kann unbefristet gezahlt werden. Voraussichtlich ab. April kann diese Förderung auch bei Einsatz in Unternehmen gewährt werden. Die Förderung liegt hier bei bis zu % der Lohnkosten. Ziel des zweiten Instrumentes, des Kommunal- Kombis, ist die Verbesserung kommunaler Infrastruktur. Zu diesem Zweck kann die Kommune oder nach neuesten Vorstellungen des Bundes auch jeder Beschäftigungsund Qualifizierungsträger geförderte Arbeitslose einstellen und etwa Kitas, Schulen oder Bezirksverwaltungen in Stand setzen. Problematisch ist aus Sicht des Berliner Handwerks vor allem, dass sich die Einsatzgebiete für gewerbliche Tätigkeiten im Großen und Ganzen auf zwei Branchen, das Maler- und Lackiererhandwerk sowie den Garten- und Landschaftsbau, konzentrieren und zwangsläufig zu einer Verdrängung regulärer Beschäftigung führen. Insofern strebt die Handwerkskammer zusammen mit anderen Wirtschafts- und Sozialpartnern Berlins eine Vereinbarung mit der Landesregierung und der Bundesagentur für Arbeit an, Kriterien für die Umsetzung in Berlin festzulegen, um eine Verdrängung regulärer Beschäftigung durch arbeitsmarktpolitische Instrumente zu verhindern. Die Anwendung der sogenannten Positivliste auch auf diese Instrumente ist dabei nur eine der Forderungen. Die Handwerkskammer Berlin wird auch im Jahre ihre kritisch-konstruktive Mitarbeit in den Beiräten der Jobcenter fortführen. StarterCenter Berlin Ein wesentlicher Beitrag zum Bürokratieabbau wird im Sommer für alle Berliner Existenzgründer zur Verfügung stehen: Un- Arbeitsmarkt Im Hinblick auf die Arbeitsmarktentwicklung war ein Rekordjahr: Noch nie zuvor ist die Zahl der Arbeitslosen so stark gesunken wie in diesem Jahr. Im Jahresdurchschnitt sank sie um. auf, Millionen Ende Dezember. Damit verringerte sich die Arbeitslosenquote deutschlandweit von % auf, %. Auch auf dem Berliner Arbeitsmarkt machte sich die gute globale Konjunktur bemerkbar. So verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen auf., die Quote sank auf, %. Erfreulich ist vor allem der Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen von, auf, Millionen.

8 Wirtschaftspolitik und Handwerk terstützt durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen bereitet die Handwerkskammer Berlin seit Mitte gemeinsam mit der IHK eine zentrale Anlaufstelle für alle Existenzgründer vor. Dieses StarterCenter Berlin wird den gesamten Gründungsprozess sowohl virtuell (www.startercenter-berlin.de) als auch direkt in den Räumen von Handwerkskammer und IHK deutlich erleichtern. Kernstück des StarterCenters wird ein digitales Formularcenter sein, das die Anmeldungen im Gründungsprozess bündelt. Eine elektronische Weitergabe der Daten wird angestrebt. Selbstverständlich können Gründer auch nach wie vor auf die persönliche, qualifizierte Beratung der Kammern zählen. Einheitlicher Ansprechpartner Ein sehr wichtiges Thema für die Berliner Wirtschaft wurde unter Federführung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Angriff genommen. So verlangt die EU-Dienstleistungsrichtlinie bis Ende 9 die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Unternehmer. Aufgabe dieses Einheitlichen Ansprechpartners (EA) ist es, zur Erleichterung der Aufnahme und Ausübung gewerblicher Tätigkeiten eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stellen, über die Unternehmen spätestens ab Ende 9 alle damit verbundenen Verfahren und Formalitäten abwickeln können. Dabei werden dem EA keine Entscheidungskompetenzen übertragen; er soll vielmehr als Koordinator und Vermittler zwischen Antragsteller und Genehmigungsbehörde fungieren. Berliner Vergaberecht Das öffentliche Auftragswesen und das Vergaberecht waren auch im Jahr wieder zentrale, handwerksrelevante Themen: So hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen mit einer Anhörung der Fachkreise Ende September eine umfassende Diskussion zur Änderung des Berliner Vergabegesetzes angestoßen. Insgesamt werden zehn Einzelmaßnahmen kontrovers diskutiert. Die Verankerung eines generellen Mindestlohns in Höhe von, EUR und die Tariftreueerklärung bei allen Ausschreibungen der Vergabestellen der öffentlichen Hand und über alle Branchen sind von besonderer Bedeutung. Zum Jahresende wurden die Vorschläge im Rat der Bürgermeister erörtert, April soll der Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses herbeigeführt werden. Das Berliner Handwerk befürwortet die Einführung von generellen Mindestlöhnen; über deren Art bzw. Ausgestaltung wird innerhalb der Handwerksgremien jedoch weiterhin eingehend diskutiert. Die übrigen Vorschläge des Senats zur Änderung des Berliner Vergaberechts sollen im Jahr in einem zweiten Verfahrensschritt weiter definiert bzw. festgelegt werden. Hierzu zählen ein verstärkter Einsatz zweistufiger, transparenter Vergabeverfahren (Phase : öffentlicher Teilnahmewettbewerb, Phase : beschränkte Ausschreibung mit ausgewählten Bietern), so dass die Qualitätsorientierung der Anbieter und der Wettbewerb unter den regionalen Bietern gefördert wird (Wettbewerb unter Gleichen). Im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit größerer Betriebe befürwortet das Handwerk für dieses Verfahren auch die vorgeschlagene Anhebung der Wertgrenzen für VOBund VOL-Ausschreibungen. Nichtsdestoweniger tritt die Handwerkskammer Berlin auch bei einstufigen beschränkten Ausschreibungen ähnlich dem Beispiel Hamburg für eine Erhöhung der Wertgrenzen ein. Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) Hinsichtlich der Kopplung von Auftragsvergaben an ausgewählte Kriterien befürwortet das Berliner Handwerk aus Gründen der Chancengleichheit nach wie vor neben dem Vergabeaspekt Tariftreue auch den Aspekt Ausbildung. Dieser sieht im Rahmen von beschränkten Ausschreibungen bei gleichwertigen Angeboten die Bevorzugung von Ausbildungsbetrieben vor. Die entsprechende, ursprünglich bis Ende befristete Regelung wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bis zum. Dezember verlängert. Geschäftsklima schlecht Als problematisch wird hingegen die Festlegung vergabefremder Aspekte gewertet, welche die kleinen und mittelständischen Betriebe des Handwerks tendenziell im Wettbewerb benachteiligen. Exemplarisch ist das Zuschlagskriterium Frauenförderung gemäß der Frauenförderverordnung (FFV) zu nennen. Zahlreiche Handwerksbetriebe der traditionellen Männerberufe speziell des Bauhandwerks finden für ihren Tätigkeitsbereich keine Bewerberinnen. Überdies sind die vorwiegend kleinen Betriebe strukturell und wirtschaftlich kaum in der Lage, spezielle Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung und der beruflichen Entwicklungschancen von Frauen vorzusehen. Nicht zuletzt wirkte die Handwerkskammer gemeinsam mit der IHK Berlin auf gleichwertige Bieterverzeichnisse für Berlin und Brandenburg hin. Ziel muss es sein, dass sich Handwerksbetriebe, die bereits in einem der beiden Verzeichnisse eingetragen sind, ohne weiteren Aufwand in das jeweilige Bieterverzeichnis des benachbarten Bundeslandes eintragen lassen können. Im Sinne einer transparenten und fairen öffentlichen Auftragsvergabe müssen jedoch die bestehenden Sanktionsmöglichkeiten des ULV-VOB/VOL Berlin-Brandenburg erhalten bleiben. Diese Regelung stellt einen wichtigen Ansatz für eine faire, unbürokratischere und wirtschaftsfreundlichere Gestaltung des öffentlichen Auftragswesens in der Region Berlin-Brandenburg dar. Hinsichtlich des in Berlin geführten ULV- VOB begrüßte die Handwerkskammer die im Mai erfolgte Öffnung für Betriebe, die Lieferungen und Leistungen gemäß der VOL anbieten. Bekämpfung von Schwarzarbeit Die kleinen und mittelständischen Betriebe des Bauhandwerks knüpfen speziell an das Flughafenprojekt Berlin Brandenburg International (BBI) große Erwartungen sowohl im Hinblick auf interessante Aufträge als auch im Hinblick auf faire Wettbewerbsbedingungen. Umso stärker ist das Bedauern im Handwerk, dass der Einsatz einer elektronisch lesbaren Chipkarte auf der Baustelle des BBI zu Testzwecken nicht verbindlich vorgeschrieben werden soll, sondern dass beabsichtigt ist, deren Einsatz den Auftragnehmern freizustellen. Ein Abgleich von Sozialversicherungsdaten für Kontrollzwecke ist nicht vorgesehen, so dass das Instrument Chipkarte auch in diesem Fall wirkungslos ist. Für die Bekämpfung der Schwarzarbeit ist dies kontraproduktiv. zufriedenstellend gut BBI Bis zum Jahresende wurden für den Bau des Flughafens insgesamt öffentliche Aufträge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von Millionen EUR erteilt. Nach Bekunden der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) gingen rund % des Auftragsvolumens ( Aufträge) für Planungs- und Bauleistungen an Unternehmen in der Region. Als problematisch erwies sich im Berichtsjahr allerdings die Ausschreibung des Passagierterminals. Nachdem sich an der ersten Ausschreibung lediglich ein Großunternehmen beteiligt hatte, wurden im zweiten Ausschreibungsverfahren die Kosten von den vier teilnehmenden Bauunternehmen mit mehr als einer Milliarde EUR doppelt so hoch angeboten als von der FBS bislang kalkuliert. Um günstigere Angebote zu erhalten, wird jetzt der Auftrag in sieben Teillose gesplittet. Dies untermauert die seit langem bestehende Position der Handwerkskammer, dass mittelstandsgerechte Fach- und Teillosvergaben den Wettbewerb fördern und letztlich zu günstigeren Angebotspreisen führen. Es wird allerdings befürchtet, dass der. Oktober als geplanter BBI-Fertigstellungstermin nicht gehalten werden kann. Umso mehr Nachdruck erhält die Forderung von Kammern und Berliner Wirtschaftsverbänden, den Flughafen Tempelhof offenzuhalten und zumindest in reduzierter Weise als zentral gelegenen Geschäftsflughafen weiter zu nutzen. Public-Private-Partnership Der Thematik Public-Private-Partnership (PPP) widmete die Handwerkskammer auch wieder große Aufmerksamkeit, zumal die zahlreichen unumgänglichen Schulsanierungen in den Bezirken auch für das Berliner Handwerk ein interessantes Betätigungsfeld sind. Für die öffentliche Hand liegt die Stärke von PPP-Betreibermodellen darin, dass Bau und Betrieb eines Objektes wirtschaftlich in einer (privaten) Hand liegen.

9 Wirtschaftspolitik und Handwerk Hierdurch können ein wirtschaftlicherer Betrieb und eine Kostensicherheit über die gesamte Vertragslaufzeit erreicht werden. Mit dem Ziel, diesem Auftragsmodell auch in Berlin zum Durchbruch zu verhelfen, beteiligten sich Handwerkskammer und IHK im Berichtsjahr finanziell an einer Machbarkeitsstudie für Schulsanierungen im Bezirk Reinickendorf. Die Untersuchungsergebnisse wurden im Juli offiziell vorgestellt und wiesen je nach Zusammenstellung der Neubau- und Sanierungsobjekte Wirtschaftlichkeitsvorteile von % für das Gesamtvorhaben nach; für Einzelprojekte zwischen,9 und %. Unter Einbezug gebäudetechnischer Hausmeisterleistungen lässt das Gesamtpilotprojekt sogar Kostenersparnisse von, % erwarten. Umso bedauerlicher war die Entscheidung des Berliner Haushaltsausschusses im Oktober gegen die Realisierung der PPP-Schulprojekte von Reinickendorf und Spandau. Gründe waren formale haushaltsrechtliche Aspekte hinsichtlich der bestehenden mehrjährigen Investitionsplanung Berlins, aber auch finanzpolitische Zielsetzungen. Berliner Ladenöffnungsgesetz Mit der Reform des Berliner Ladenöffnungsgesetzes im November ist eine bis dahin bundesweit einmalige vom Berliner Handwerk geforderte wirtschaftsgerechte Anpassung der Ladenöffnungszeiten erreicht worden. So dürfen die Läden an Werktagen rund um die Uhr öffnen, Sonn- und Feiertage bleiben hingegen mit einigen Ausnahmen grundsätzlich geschützt. Neben den Adventssonntagen sind insgesamt sechs verkaufsoffene Sonntage ausgenommen, von denen zwei individuell durch die Betriebsinhaber festgelegt werden können. Im Lauf des Berichtsjahres gelang es des Weiteren auf Intervention des Berliner Handwerks, eine die Arbeitsabläufe im Nahrungsmittelhandwerk behindernde Neuregelung des Berliner Ladenöffnungsgesetzes (BerlLadÖffG) vom. November zu revidieren, so dass nunmehr wieder auf die bewährte Oster- und Pfingstsonntag-Regelung für Bäckereien und Konditoreien zurückgegriffen wird. Parkraumbewirtschaftung Auch zwölf Jahre nach der modellhaften Einführung der Parkraumbewirtschaftung in der Altstadt Spandau, in der sogenannten westlichen Innenstadt und im Bezirk Mitte führte die Thematik wieder zu erheblichen Kontroversen im Handwerk. Anlass gab zum einen die von den Bezirken mittlerweile deutlich restriktiver gehandhabte Erteilung bzw. Gültigkeitsverlängerung von Betriebsvignetten, zum anderen die Ausweitung der Zonen in den Bezirken. Vor dem Hintergrund entsprechender Pläne auch im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf führte ein anschließend durchgeführtes Bürgerbegehren am. September zu einer deutlichen Ablehnung. Nahezu % der Teilnehmer stimmten gegen die vom Bezirksamt beschlossene Einrichtung zusätzlicher kostenpflichtiger Zonen im Bereich Messegelände/Lietzensee. Obwohl das Bezirksamt durch dieses Votum rechtlich nicht gebunden war, verzichtete es auf die Umsetzung der Planung. Das Beispiel verdeutlicht, dass die Parkraumbewirtschaftung in Altbaugebieten bei mangelnden Parkraumalternativen von der Mehrheit nur akzeptiert wird, wenn die Öffentlichkeitsarbeit sorgfältig geplant und durchgeführt wird. Sowohl den Anwohnern als auch den Betriebsinhabern müssen die sachlichen Begründungen bzw. die Abwägungen der Probleme und Vorteile vermittelt und für den Wirtschaftsverkehr gegebenenfalls geeignetere Lösungen angeboten werden. Tachographenpflicht neu geregelt Neben den Regelungen zur Umweltzone innerhalb des S-Bahn-Rings Berlins gab die vorgesehene Änderung der Fahrpersonalverordnung (FpersV) Anlass zu zahlreichen Nachfragen von Handwerksbetrieben. Die Fahrpersonalverordnung regelt die Lenkund Ruhezeiten für Kraftfahrer bzw. den Einsatz von digitalen Tachographen in Betriebsfahrzeugen. Im Ergebnis konnten bis zum Jahresende durch das gemeinsame Engagement der Handwerksorganisationen verbesserte Regelungen für die Handwerksbetriebe erreicht werden. So werden im Gewichtsbereich zwischen, bis, Tonnen die Fahrzeuge von Handwerkern weitgehend von Aufzeichnungspflichten freigestellt: Die Freistellung gilt nicht nur für Materialien, sondern ab Ende Januar auch für Auslieferungsfahrten handwerklich hergestellter oder reparierter Waren. Diese Regelung gilt jedoch nicht für hauptberufliche Fahrer. Die Befreiung ist räumlich unbegrenzt und nicht mehr wie bisher auf einen -km-radius beschränkt. Gänzlich befreit sind ebenfalls Verkaufsfahrzeuge. Im Gewichtsbereich oberhalb von, Tonnen werden Handwerker wie bisher im Radius von km ausgehend vom Betriebssitz von der Pflicht zur Nutzung von Tachographen befreit, wenn sie nur Materialien, Ausrüstungen oder Maschinen befördern, die der Fahrer zur Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit benötigt und das Lenken des Fahrzeugs nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellt. Im Gegensatz zu früher gilt diese Befreiungsmöglichkeit jedoch nur noch für Fahrzeuge bis, Tonnen Masse. Fahrzeuge über, Tonnen müssen deshalb mit analogen bzw. Neufahrzeuge, die seit dem. Mai zugelassen wurden, mit digitalen Tachographen nachgerüstet werden. EU-Strukturfonds - Die Strukturfonds werden in den sieben Jahren der neuen Förderperiode Investitionen in Berlin mit ca., Milliarden EUR unterstützen, davon Mio. EUR im Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Mio. EUR im Europäischen Sozialfonds (ESF). Ein Vergleich zeigt, dass Berlin in der neuen Förderperiode fast so viele Mittel erhält wie im Förderzeitraum bis mit ca., Milliarden EUR (,9 Mio. EUR im EFRE,, Mio. EUR im ESF). Ziel des vorliegenden Programms ist die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität Berlins. Die lokalen Akteure, unter ihnen auch die Handwerkskammer Berlin, werden in die Arbeit des Begleitausschusses einbezogen. Die Zusammenarbeit der Wirtschafts- und Sozialpartner erfolgt in von der Kontakt- und Beratungsstelle (KBS) durchgeführten Fachdiskussionen und erleichtert die Positionierung im Begleitausschuss wesentlich. Die spezifischen Ziele sind: mehr Investitionen für Innovation und Beschäftigung Zugang zu neuen Märkten erleichtern Existenzgründungen erleichtern infrastrukturelle Entwicklungshemmnisse für KMU abbauen mehr FuE in Unternehmen den Strukturwandel zur Wissensgesellschaft unterstützen Technologietransfer durch bessere Vernetzung erleichtern lokale Potentiale durch integrative Ansätze entwickeln die ökologische Attraktivität der Stadt erhalten Dabei sind die Querschnittziele Chancengleichheit, Nachhaltigkeit, Migration und Integration wichtige Bestandteile der Projekte. Weitere Informationen im Internet unter: ARGE Um die Berliner Handwerksbetriebe bestmöglich auf die anstehenden Veränderungen vorzubereiten, ist die Handwerkskammer Berlin bereits seit 99 in der ARGE, einem Netzwerk von europäischen Wirtschaftskammern aus Österreich, Italien, Griechenland, Finnland und Deutschland, aktiv. Das zurückliegende Jahr wurde im Wesentlichen geprägt von den Themen EU- Regionalpolitik, EU-Strukturpolitik, EU-Dienstleistungsrichtlinie, Arbeitnehmerfreizügigkeit und Informationsaustausch mit den europäischen Nachbarn. Gemeinsamer Ausschuss Berlin-Moskau Durch die Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Moskau entwickelten sich auch zwischen dem Berliner Handwerk und der Moskauer Wirtschaft intensive Kontakte in Form von gemeinsamen Fotowettbewerben in Berlin und Moskau, regelmäßigem Erfahrungsaustausch zwischen Jugendlichen, Ausbildern und Betrieben, Unterstützung bei der Schaffung eines Ausbildungszentrums für Cleaning in Moskau auf der Basis deutscher Technologien und Berufsbilder, Wettbewerben zwischen Berliner und Moskauer Auszubildenden im Friseur-, Fotografen- und Gebäudereinigerhandwerk und Unterstützung der Berliner Unternehmer bei der Anknüpfung von Geschäftskontakten. Deutsch-Russischer Jugendaustausch Eine besonders enge Zusammenarbeit wird durch die Friseur-Innung Berlin, die FOCON- Innung der Fotografen Berlin-Frankfurt/Oder- Magdeburg-Potsdam sowie die Gebäudereiniger-Innung Berlin gepflegt. Im Rahmen des Projektes Deutsch-Russischer Jugendaustausch wurden Jugendbegegnungen für die erfolgreichen Teilnehmer am Fotowettbewerb Großstadtkinder und die Teilnehmer an Berufswettbewerben der Friseurinnung in Moskau und Berlin durchgeführt. Die erste Gruppe von jungen Gebäudereinigerlehrlingen konnte in Moskau bereits Erfahrungen sammeln. Der Beruf Gebäudereiniger wird in Moskau erstmalig ausgebildet. Das Projekt wird durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und den Berliner Senat gefördert. Für das Jahr wurden auf der Grundlage der Erfahrungen aus der Projektarbeit neue Förderanträge gestellt.

10 Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Kommunikation Die Handwerkskammer informiert auf verschiedenen Kanälen nicht nur über die Positionen und Ziele des Berliner Handwerks, sondern stärkt auch dessen Image. Mit rund Pressemitteilungen, zahlreichen Publikationen sowie im direkten Dialog mit Medien, Politik und Wirtschaft wandte sie sich an die Öffentlichkeit. Pressearbeit Die Handwerkskammer Berlin vermittelt die zentralen Anliegen und Standpunkte des Berliner Handwerks der Öffentlichkeit. Der offene Dialog mit Print- und elektronischen Medien sowie mit Mitgliedsbetrieben, anderen Organisationen und Verbänden sind wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit. Mit rund Anfragen zu aktuellen handwerkspolitischen und wirtschaftlichen Themen wandten sich Medienvertreter im vergangenen Jahr an die Pressestelle der Handwerkskammer. In etwa Presseerklärungen richtete sich die Handwerkskammer direkt an die Medien mit großer Resonanz. Zudem führten eigene Pressekonferenzen sowie etliche Interviews und Statements von Kammervertretern zu einer intensiven Berichterstattung in den lokalen, regionalen und überregionalen Medien. Großes Interesse fanden relevante Handwerksthemen wie beispielsweise die Einführung einer Umweltzone mit Fahrverbot in Berlin, neue Instrumente zur Integration Arbeitsloser in den ersten Arbeitsmarkt, die Mindestlohndiskussion vor dem Hintergrund der Öffnung des Arbeitsmarkts für EU-Ausländer ab 9 bzw., die Beteiligung mittelständischer Unternehmen beim Ausbau des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI), die Einführung von Betreiber-Modellen für öffentliche Gebäude in Berlin in Form der Public-Private-Partnership, Fachkräftemangel im Handwerk, die Erhöhung des Steuerbonus für Handwerksleistungen und Bekämpfung der Schwarzarbeit. Publikationen Berlin-Brandenburgisches Handwerk Auch mit eigenen Publikationen wendet sich die Handwerkskammer an die Öffentlichkeit: So ist die monatlich erscheinende Mitgliederzeitschrift Berlin-Brandenburgisches Handwerk mit einer Auflage von. Exemplaren wichtigstes Sprachrohr des Berliner Handwerks. Adressaten sind neben den Handwerksbetrieben auch Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Relaunch des Hefts mit einer moderneren optischen Aufmachung stieß auf große Anerkennung. Inhaltlich sorgen neben wirtschaftspolitischen und betriebswirtschaftlichen Nachrichten neu eingeführte Rubriken wie Kultur & Unterhaltung oder Bild des Monats für Auflockerung. Der Internetauftritt der Handwerkskammer unter ist auf die Anforderungen der Handwerksbetriebe zugeschnitten und wird auch den Bedürfnissen der Öffentlichkeit gerecht. Übersichtlich und barrierefrei geben acht Rubriken Auskunft über das breite Dienstleistungsangebot sowie über aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklungen. Mit knapp. Besuchern und rund, Mio. Zugriffen erfreute sich die Website großer Beliebtheit bei den Usern. Newsletter Mit fünf elektronischen Newslettern richtet sich die Handwerkskammer zu aktuellen Themen an unterschiedliche Zielgruppen: Insgesamt Ausgaben informierten im vergangenen Jahr Gründer, Betriebe, politische Entscheidungsträger und Verbraucher über aktuelle Nachrichten aus Wirtschaft und Politik, betriebswirtschaftliche und steuerrechtliche Themen und Veranstaltungen. Flyer und Broschüren Informationsbroschüren und Faltblätter wie das Gutscheinheft für Existenzgründer, das Selbstständige über die Dienstleistungen der Handwerkskammer informiert, die Faktensammlung Berliner Wirtschaft in Zahlen oder die gedruckten Lehrgangsangebote der Bildungsstätten richten sich an die externe und interne Öffentlichkeit. Mit monatlichen Innungsrundschreiben und Pressespiegeln gibt die Handwerkskammer wichtige Informationen und eine Auswertung der Medienberichterstattung an Innungen und Mitgliedsbetriebe weiter. Öffentlicher Dialog Neben eigenen Veröffentlichungen und zahlreichen Statements, Interviews und Gastbeiträgen in regionalen und überregionalen Medien ist auch der ständige Dialog mit Politik und Wirtschaft für die Verbreitung der Positionen des Berliner Handwerks von großer Bedeutung. Intensive Gespräche mit Vertretern der Politik, die enge Zusammenarbeit mit anderen Berliner Wirtschaftsorganisationen und Verbänden sowie öffentliche Podiumsdiskussionen unter Beteiligung von Präsidium und Geschäftsführung der Handwerkskammer wurden genutzt, um die Standpunkte des Handwerks zu transportieren. Dazu kamen regelmäßige Arbeitstreffen mit Vertretern anderer deutscher Handwerksorganisationen. Der gegründete Verein Junioren des Handwerks Berlin unter dem Vorsitz von Bäckermeister Karsten Berning engagierte sich in der Akquise von Mitgliedern und veranstaltete Workshops und Diskussionsveranstaltungen zum Thema Ausbildung. Veranstaltungen Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und Aktivitäten wie die Meisterfeier der Berliner Wirtschaft, der Neujahrsempfang von Handwerkskammer und IHK Berlin oder die Tage der Berufsausbildung tragen dazu bei, das Augenmerk auf das Berliner Handwerk zu richten, wecken Verständnis für die Belange des Handwerks und bilden den Wirtschaftszweig Handwerk in seiner Vielfalt ab. Mit verschiedenen Wettbewerben hebt die Handwerkskammer Berlin die Bedeutung einzelner Aspekte des Handwerks in Berlin hervor: So stärkt die Verleihung der Mendelssohn-Medaille für besonderes gesellschaftliches Engagement von Unternehmen das Image von Unternehmerinnen und Unternehmern in der Region. Der Wettbewerb Berlins bester Ausbildungsbetrieb beleuchtet verschiedene Schwerpunkte der betrieblichen Berufsausbildung, der praktische Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks stellt den Handwerksnachwuchs in den Mittelpunkt, der Landespreis Gestaltendes Handwerk vermittelt ein Bild der Innovationsfreude und kunsthandwerklichen Kreativität. Die Veranstaltungs-Highlights finden Sie zu Beginn dieses Jahresberichts. 9

11 Berliner Handwerk Berliner Handwerk. Betriebe waren zum Stichtag. Dezember in der Handwerksrolle eingetragen. Während die Betriebszahlen bei den zulassungspflichtigen Handwerken stagnierten, kam es im Bereich der zulassungsfreien Handwerke zu einem weiteren hohen Anstieg. Bei Firmengründungen streben immer mehr Frauen ins Handwerk: So sind % aller Betriebsinhaber weiblich. Zum Jahresende hat sich die Zahl der bei der Handwerkskammer Berlin eingetragenen Betriebe um auf. verringert. Während sich die Gesamtzahl der Betriebe bei den zulassungsfreien Handwerken (Anlage B) und der Kleinunternehmer (Anlage AeT Ausführung einfacher Tätigkeiten) erhöht hat, sind bei den zulassungspflichtigen Handwerken (Anlage A) und im handwerksähnlichen Bereich (Anlage B) Rückgänge zu verzeichnen. Im Vergleich zur Entwicklung im Jahr hat sich bedauerlicherweise die Rückgangsrate bei den zulassungspflichtigen Handwerken verdoppelt (:, %; :, %). Damit ist die Zahl der Betriebe in diesem Handwerksbereich um auf.9 gesunken. Sowohl die Neuanmeldungen als auch die Betriebsstilllegungen haben nicht mehr das Niveau des Vorjahres erreicht, entscheidend ist jedoch, dass die Zahl der Neuanmeldungen deutlich stärker gesunken ist als die Zahl der Betriebsstilllegungen. Die absolut stärksten Verluste haben dabei die Handwerke Maurer und Betonbauer, Maler und Lackierer, Elektrotechniker, Installateur und Heizungsbauer, Gerüstbauer, Schornsteinfeger, Kraftfahrzeugtechniker, Feinwerkmechaniker, Bäcker und Fleischer zu verzeichnen. Auf eine positive Bestandsentwicklung können lediglich die Handwerke Friseure, Augenoptiker, Straßenbauer, Steinmetzen und Steinbildhauer, Boots- und Schiffbauer, Dachdecker, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Zweiradmechaniker, Kälteanlagen- Verteilung des Betriebsbestandes nach Rechtsformen Einzelunternehmen, % GbR,9 % GmbH 9, % Sonstige Formen, % bauer und Landmaschinenmechaniker verweisen. Betrachtet man die Entwicklung seit der letzten Novellierung der Handwerksordnung, so hat sich seit dem. Januar eine erhebliche strukturelle Veränderung innerhalb der Handwerke vollzogen. Während insgesamt die Entwicklung der Betriebszahlen bei den zulassungspflichtigen Handwerken seit diesem Zeitpunkt stagniert, ist es im Bereich der zulassungsfreien Handwerke zu einem außerordentlich hohen Anstieg gekommen (siehe Tabelle Seite ). Ursächlich dafür ist, dass mit der Novellierung der Handwerksordnung zum. Januar der bis dahin notwendige Qualifikationsnachweis als Voraussetzung für eine Selbständigkeit für diesen Handwerksbereich weggefallen ist. Ein weiterer Grund für diesen Betriebsbestand Bestand Bestand Veränderung.... absolut um... % Anlage A zulassungspflichtige Handwerke , der Handwerksordnung (HWO) Anlage AeT Ausführung einfacher Tätigkeiten + + 9, (Kleinunternehmer) Anlage B zulassungsfreie Handwerke , Anlage B handwerksähnliche Gewerbe.. - -, Berliner Handwerk ,

12 Berliner Handwerk enormen Anstieg ist jedoch auch die hohe Zahl der Gründer aus den EU-Beitrittsländern. Die Inhaberstatistik, die, % der Berliner Handwerksbetriebe repräsentiert, belegt dies. Liegt der Anteil der Inhaber aus den EU-Beitrittsländern im Bereich der zulassungspflichtigen Handwerke gerade mal bei knapp einem Prozent, beträgt er im Bereich der zulassungsfreien Handwerke %. Wenngleich auch seit dem letzten Jahr eine deutliche Verlangsamung des Bestandszuwachses im Bereich der zulassungsfreien Handwerke festzustellen ist, wird das Gründungsgeschehen nach wie vor durch die Handwerke Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Gebäudereiniger, Raumausstatter, Fotografen und Parkettleger geprägt. Insgesamt ist der Bestand im Verlauf des Jahres um, % auf.9 Betriebe angewachsen. Dabei ist die Gesamtzahl der Neuanmeldungen im Vergleich zum Vorjahr um, % auf.9 Fälle gesunken, während die Zahl der Betriebsschließungen um, % auf Fälle angewachsen ist. Des Weiteren ist zu beobachten, dass die neu entstandenen Betriebe im Bereich der zulassungsfreien Handwerke im Vergleich zu den zulassungspflichtigen in der Regel Kleinstbetriebe bzw. Ein-Personen- Betriebe sind, ohne Mitarbeiter und Auszubildende. Der Bestand im handwerksähnlichen Gewerbe (Anlage B) ist zum Jahresende um auf. Betriebe geschrumpft. Dies resultiert vor allem aus den Bestandsminderungen bei den Gewerben Holz- und Bautenschutzgewerbe, Einbau von genormten Baufertigteilen, Bodenleger, Bautentrocknungsgewerbe, Fuger (im Hochbau), Eisenflechter, Änderungsschneider sowie Rohrund Kanalreiniger. Von den. Mitgliedsunternehmen wurden. (=, %) mit der Rechtsform Einzelunternehmen bzw. Einzelfirma im Handelsregister gezählt: % der Firmengründer sind Frauen. Der Trend des zunehmenden Anteils an Frauen im Handwerk setzt sich damit weiter fort (:, %; :, %). Der mit Abstand am häufigsten gewählte Bereich von Frauen für die Selbständigkeit war das Friseurhandwerk.,% aller Firmeninhaberinnen haben hier zum Jahresende ein Geschäft geführt, gefolgt von den Kosmetikerinnen mit einem Anteil von, %. Stärkste Gruppe der Firmeninhaber mit nichtdeutscher Staatsbürgerschaft sind mit einem Anteil von 9, % die Polen, gefolgt von den Türken mit einem Anteil von, %. Von den Inhabern mit polnischer Staatsbürgerschaft wurden folgende Gewerke am häufigsten gewählt: Fliesen-, Platten- und Mosaikleger ( eingetragene Betriebe am..), Holz- und Bautenschutzgewerbe (), Gebäudereiniger (), Einbau von genormten Baufertigteilen (9), Bodenleger (), Fuger im Hochbau () sowie Parkettleger mit Betrieben. Zulassungspflichtige und -freie Handwerke Anlage A Veränderung Anlage B Veränderung zulassungspflichtige auf... %; zulassungsfreie auf... %; Handwerke.. = Handwerke.. =...99, %., %..., %.9, %...9, %., %..., %., % ,9 %.9, %

13 Handwerkskammer Berlin Handwerkskammer Berlin Die Handwerkskammer als Selbstverwaltungseinrichtung steht mit ihrem Dienstleistungsangebot allen Handwerkern offen. Experten beraten Mitglieder kostenlos zu allen Themen rund um den Betrieb, genauso wie bei Rechts- und Umweltfragen, Finanzierung, Ausbildung oder Patenten. Auch für Existenzgründer ist die Kammer die erste Anlaufstelle. Rechtsberatung Die kostenlose persönliche, schriftliche und fernmündliche Beratung durch die Rechtsberatung wurde auch im Jahr von vielen Mitgliedsbetrieben und deren Mitarbeitern in Anspruch genommen. Im Vordergrund der Beratung standen dabei vor allem aktuelle Gesetzesänderungen oder neue Gesetzesentwürfe. So gelten seit dem. Januar für geschäftliche s die gleichen Formvorschriften wie für Geschäftsbriefe. Diese Verpflichtung ist in den b und a HGB, a GmbH-Gesetz sowie Abs. Aktiengesetz niedergelegt. Jedoch ist nicht jede auch automatisch ein Geschäftsbrief. Der Gesetzgeber nimmt beispielsweise Mitteilungen oder Berichte aus, die im Rahmen einer bestehenden Geschäftsverbindung ergehen oder für die üblicherweise Vordrucke verwendet werden. Ebenso keine Geschäftsbriefe sind s, die sich an einen unbestimmten Personenkreis richten, wie Werb ings, Newsletter oder Beiträge zu Internetforen. In dem Zusammenhang gab es diverse wettbewerbsrechtliche Abmahnungen wegen Verstößen gegen die neuen Formvorschriften, welche aber überwiegend ins Leere liefen. Ebenfalls zum. Januar trat das Gesetz über das elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie Unternehmensregister (EHUG) in Kraft. Es regelt u. a. die Umstellung der Register auf elektronischen Betrieb, der die Verwaltung der Daten beschleunigen soll. Handelsregistereinträge können künftig auch elektronisch bekannt gemacht werden, bis Ende ist aber zusätzlich noch die Bekanntgabe in der Tageszeitung erforderlich. Anfang des Jahres gab es auch vermehrt Anfragen zum bereits Ende erlassenen Gesetz zum Pfändungsschutz der Altersvorsorge und zur Anpassung des Rechts der Insolvenzanfechtung. Bisher waren Vermögenswerte, die Selbständige für ihre Altersvorsorge angesammelt haben, dem Gläubigerzugriff schutzlos ausgesetzt. Dies konnte im Einzelfall dazu führen, dass diese Personen im Alter auf staatliche Unterstützung angewiesen waren, obwohl sie ausreichend für ihr Alter vorgesorgt hatten. Das neue Gesetz schützt die Lebensversicherung und die private Rentenversicherung gegen einen schrankenlosen Vollstreckungszugriff. Unter den Schutz fallen aber nur die Teile des Vorsorgekapitals, welche unwiderruflich der Altersvorsorge dienen. Die Leistung darf dabei erst mit Eintritt des Rentenfalls beziehungsweise nicht vor Vollendung des. Lebensjahres erbracht werden. Insolvenzverwalter und Gläubiger müssen dann die entsprechenden Pfändungsgrenzen respektieren. Thema war auch in diesem Jahr der Steuerbonus für Handwerkerleistungen. Hier hat das Bundesministerium der Finanzen offene Fragen geklärt und den Leistungsbereich erweitert. Neben Hausbesitzern, Wohnungseigentümern und Mietern sind auch Wohnungseigentümergemeinschaften anspruchsberechtigt. Beschäftigt hat die Betriebe auch die bevorstehende GmbH-Reform. Ein entsprechender Regierungsentwurf wurde am. Mai verabschiedet. Kernanliegen der Reform ist es, die Gründung der GmbH zu beschleunigen, die GmbH in ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und den Missbrauch bei Insolvenzen zu bekämpfen. Für die Betriebe ist hier vor allem die Herabsetzung des Mindestkapitals auf. EUR und der Verzicht auf die notarielle Beglaubigung des Gesellschaftsvertrages in besonders gelagerten Fällen von Interesse. Möglicherweise wird es jedoch noch Änderungen des Entwurfs geben. Sachverständigenstatistik Auftraggeber der Gutachten Gerichte Behörden Versicherungen Privatpersonen HWK Gutachten 9. Anteil in % Seit dem. Juli gilt das Arbeitnehmerentsendegesetz auch im Gebäudereiniger- Handwerk. Der bisher allgemeinverbindliche tarifliche Mindestlohn im Gebäudereiniger- Handwerk von im Westen (einschließlich Berlin), EUR und im Osten, EUR gilt nun auch für Leiharbeitnehmer und ausländische Entsendearbeitnehmer. Neben den genannten Schwerpunkten zogen die Betriebe und deren Mitarbeiter die Rechtsberatung der Handwerkskammer natürlich auch zu allgemeinen rechtlichen Fragen rund um die Führung eines Betriebes zu Rate. Sachverständigenwesen Am. Januar waren in Berlin Sachverständige öffentlich bestellt. Während des Berichtszeitraumes schieden neun Sachverständige aus ihrem Amt aus. Am. Februar vereidigte der Handwerkskammerpräsident zwölf neue Sachverständige. Es waren somit zum Ende des Jahres bestellte Sachverständige des Handwerks in mehr als Gewerken/Fachrichtungen im Kammerbezirk Berlin tätig. Im Berichtsjahr fertigten die von der Handwerkskammer vereidigten Sachverständigen.9 Gutachten an, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von fast % entspricht. Hierbei wurden sie bei mehr als der Hälfte der Fälle ( %) von Privatpersonen Privatpersonen % Versicherungen % Behörden % Gerichte % HWK %

14 Handwerkskammer Berlin beauftragt. In etwa einem Viertel der Fälle ( %) erfolgte die Beauftragung unmittelbar von Gerichten. % der Auftraggeber waren Versicherungen. Lediglich in % der Fälle wurden Sachverständige von Behörden hinzugezogen. Schwerpunkte der Sachverständigentätigkeit waren Schadensfeststellungen bzw. Schönheitsreparaturen ( % der Gutachten). In % der Fälle war es Aufgabe der Gutachter, die Qualität von Handwerksleistungen zu beurteilen. % der Gutachtenaufträge betrafen die Überprüfung von Preisen für Handwerkerleistungen. Die von der Handwerkskammer zum Sachverständigenwesen angebotenen Seminare in der Bildungsstätte Bernau-Waldfrieden wurden im Berichtsjahr wieder gut besucht, so dass das Interesse und der Bedarf an diesen Weiter- und Fortbildungsseminaren sehr groß einzuschätzen sind. Beschwerdewesen Im Berichtsjahr erreichten die Beschwerdestelle der Handwerkskammer Berlin zahlreiche Nachfragen und Beschwerden der Kunden und Auftraggeber von Handwerkern. Angesichts der Vielzahl von Einzelaufträgen, die von den. Kammermitgliedern erledigt wurden, ist diese Zahl jedoch eher gering. Auffallend ist jedoch, dass sich die Beschwerden auf wenige Betriebe und Branchen konzentrierten. Ähnlich wie in den Vorjahren handelt es sich dabei offenbar um unlautere Praktiken einiger schwarzer Schafe im Bereich der Radio- und Fernsehdienste sowie der Waschmaschinenreparatur und auch der Schlüsseldienste. Es wandten sich lediglich Kunden schriftlich an die Beschwerdestelle. Die Anzahl der schriftlichen Beschwerden ging damit gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. Bei schriftlichen Beschwerden bemühte sich die Handwerkskammer, zwischen Kunden und Handwerkern zu vermitteln. Es gelang in vielen Fällen, eine gütliche Einigung herbeizuführen, zumal zahlreiche Handwerker einsahen, dass ein kulantes Nachgeben oft zur Folge haben kann, einen zufriedenen Kunden für die Zukunft zu gewinnen oder zu halten. Wiederholt gaben die schriftlichen Kundenbeschwerden allerdings auch Anlass, die Einleitung eines ordnungsbehördlichen Verfahrens Sachverständigenstatistik Inhalt der Gutachten Preisbeanstandung Qualität d. Arbeit Schaden/ Schönheit Sonstiges Summe Gutachten..9 Anteil in % zu prüfen, da der betroffene Betrieb nicht in der Handwerksrolle eingetragen war. Innungen Am Ende des Berichtsjahres bestanden im Kammerbezirk Handwerksinnungen. Von den in der Handwerksrolle eingetragenen. Handwerksbetrieben (HWO Anlage A und B ) waren. Betriebe Mitglied einer Innung. Bei sieben Innungen erstreckt sich der Innungsbezirk auf die Länder Berlin und Brandenburg. Bei einer Innung (Galvaniseure) umfasst der räumliche Geltungsbereich zusätzlich den Kammerbezirk Dresden, während zwei Innungen (Fotografen, Uhrmacher) die Kammerbezirke Berlin, Potsdam und Frankfurt/Oder repräsentieren, bei den Fotografen zusätzlich den Kammerbezirk Magdeburg. Darüber hinaus bestanden noch vier überbezirkliche Innungen mit Sitz im Land Brandenburg (Musikinstrumentenbauer, Töpfer/Keramiker, Modellbauer und Land-/Baumaschinentechnik). Des Weiteren bestehen eine Innung (Parkettleger) mit Sitz im Land Sachsen-Anhalt, eine Innung (Büchsenmacher) mit Sitz in Niedersachsen, eine Bundesinnung (Flexografen/Siebdrucker) mit Sitz im Land Hessen, eine Bundesinnung (Hörgeräteakustiker) mit Sitz im Land Rheinland-Pfalz und der Landesverband des Rollladen- und Jalousiebauer- Handwerks Berlin-Brandenburg e. V., bei Schaden/Schönheit % Qualität der Arbeit % Preisbeanstandung % Sonstiges % denen auch Berliner Handwerksbetriebe organisiert sind. Das Referat Innungswesen überprüfte im Jahr bei Innungen die Haushalts- und Kassenführung und erteilte im Rahmen der Aufsichtsfunktion die erforderlichen Genehmigungen. Im Ergebnis haben sich keine wesentlichen Beanstandungen ergeben, den Innungen konnte eine ordnungsgemäße Haushalts- und Wirtschaftsführung bestätigt werden. An den Veranstaltungen und Versammlungen der Innungen nahmen Vertreter der Kammer regelmäßig teil und standen im engen Kontakt mit den Geschäftstellen bzw. zu den Obermeistern der Innungen. Mit den Innungsrundschreiben informierte die Handwerkskammer Berlin die Innungen monatlich über handwerkspolitische, rechtliche, steuerliche und andere Themen sowie Veranstaltungen. Gewerberecht Der Vorstand der Kammer hatte über vier Widersprüche zu entscheiden. Die Rechtsbehelfe richteten sich gegen die Einleitung von Verfahren auf Löschung der Eintragung in der Handwerksrolle (wegen fehlender handwerksrechtlicher Voraussetzungen). Ein Widerspruchsbescheid wurde bei dem Verwaltungsgericht angefochten, eine Entscheidung steht noch aus. Bußgeldbescheide per. Dezember Handwerk Maurer- und Betonbauer Zimmerer Dachdecker Maler und Lackierer Metallbauer Kraftfahrzeugtechniker Installateur und Heizungsbauer Elektrotechniker Friseur Glaser Summe Bußgelder wegen Beauftragung mit Schwarzarbeit Stuckateur Summe Neben der Unterstützung von Behörden, Institutionen und privaten Auftraggebern bei der Abgrenzung von handwerklichen gegenüber nichthandwerklichen Leistungen wurde die Kammer zu Gewerbeuntersagungsverfahren angehört, von denen die persönliche Unzuverlässigkeit (wegen steuerlicher, sozialversicherungs- oder strafrechtlicher Verfehlungen) betrafen. Verfahren waren auf das Verbot der Weiterbeschäftigung sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer gerichtet. Von den Verfahren waren 9 Handwerksunternehmen, handwerksähnliche und zulassungsfreie Betriebe betroffen. Es wurden Stellungnahmen zu zwölf Anträgen auf Wiederzulassung zur Gewerbeausübung und zu fünf Anträgen auf Wiedergestattung der Tätigkeit als Betriebsleiter nach Abs. GewO eingeholt. Bußgeldsumme in EUR.,.,,.,,.,.,.,.. 9.,.,.9,.9, Die Kammer ist in Handelsregistersachen gutachtlich tätig geworden. Es handelte sich um GmbH-Gründungen, Einzelfirmen in der Rechtsform des eingetragenen Kaufmanns ( e. K. ), drei offene Handelsgesellschaften, Kommanditgesellschaften, fünf Aktiengesellschaften, Limiteds (Errichtung von Zweigniederlassungen) und anderweitigen Änderungen im Handelsregister. Wegen des Verdachts der unberechtigten Handwerksausübung sind der Kammer Anzeigen zugeleitet worden, die jeweils zur Bußgelder per. Dezember Bußgeldstelle BA* Charlottenburg-Wilmersdorf BA Friedrichshain-Kreuzberg BA Lichtenberg BA Mitte BA Pankow BA Reinickendorf BA Spandau BA Tempelhof-Schöneberg BA Treptow-Köpenick Landkreis Havelland Landratsamt Hof Summe *Bezirksamt Einleitung von Ermittlungsverfahren geführt haben. In Fällen wurden die Betroffenen abgemahnt bzw. Verwarnungen ausgesprochen. In Fällen konnte die erforderliche Handwerksrollen-Eintragung herbeigeführt werden. Die Bezirksämter bzw. Ordnungsbehörden teilten den Erlass von Bußgeldbescheiden mit. Die Gesamtsumme der zur Kenntnis gebrachten Bußgelder betrug., EUR. In den vor dem Amtsgericht verhandelten Einsprüchen gegen das Bußgeld ist die Sachkunde der Kammer durch Zeugenvernehmung in Anspruch genommen worden. Ausnahmeverfahren Am 9. Januar wurde die Zuständigkeit für die Erteilung von Ausübungsberechtigungen nach a HwO und b HwO sowie von Ausnahmebewilligungen nach HwO und 9 HwO für den Kammerbezirk Berlin von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen auf die Handwerkskammer Berlin übertragen. Insgesamt hat die Kammer seitdem Anträge nach a, b, und 9 der Handwerksordnung bearbeitet. Abschließend beschieden wurden davon Anträge. Neun Anträge wurden zurückgezogen. Betrag in Euro.,,,., 9,.,,.,.,.,,.. Bescheide

15 Handwerkskammer Berlin Sozialrecht Am. April wurde das so genannte Altersgrenzenanpassungsgesetz verkündet, das das Eintrittsalter in die Rente der demografischen Entwicklung angleichen soll. Der Beginn der Regelaltersrente wird stufenweise auf das. Lebensjahr angehoben. Ziel ist die Stärkung der Finanzierungsgrundlage der Rente. Eine weitere Änderung im Sozialrecht ist scheinbar nur eine Formsache, hat jedoch für eine größere Anzahl von Betrieben erhebliche Auswirkungen: Seit dem. Juli kontrollieren die Betriebsprüfer der Deutschen Rentenversicherung die Abgaben zur Künstlersozialkasse. Durch den Übergang der Prüfung von der Künstlersozialkasse auf die Rentenversicherung verspricht sich der Gesetzgeber die Erfassung aller abgabepflichtigen Verwerter. Für die betroffenen Betriebe bedeutet die Verwerterabgabe eine erhebliche bürokratische Belastung. Am. Oktober hat das Kabinett eine Reform der Pflegeversicherung auf den Weg gebracht. Die darin vorgesehene Anhebung des Pflegeversicherungsbeitrags zur Finanzierung von Leistungsverbesserungen sowie die geplanten Rechtsansprüche der Arbeitnehmer zur Pflege von Angehörigen stoßen jedoch auf massive Kritik aus der Wirtschaft, da damit die Unternehmen erheblich belastet werden, obwohl es sich um Fragestellungen handelt, die auf gesamtgesellschaftlicher Ebene gelöst werden müssten. Es bleibt abzuwarten, ob das Gesetz ohne Änderungen die parlamentarische Hürde nehmen wird. Bildung vor neuen Herausforderungen Berlin bleibt weltweit eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen. Die Zukunft des Standortes hängt wesentlich davon ab, ob die Betriebe mit ihren gut ausgebildeten Mitarbeitern in der Lage sind, neue kreative Ideen zu entwickeln und marktfähige Produkte und Dienstleistungen zeitnah anzubieten. Der Sicherung eines ausreichenden Fachkräfteangebotes kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu. Bildungspolitik wird zunehmend zur eigentlichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Richtig ist deshalb die von der Bundesregierung zusammen mit den Ländern angekündigte Nationale Qualifizierungsoffensive. Nur durch Anstrengungen in allen Bildungsbereichen von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung können die Potenziale der Menschen ausgeschöpft werden. Der zwischen Bundesregierung und Wirtschaft vereinbarte nationale Ausbildungspakt wirkt. Auch für das vierte Paktjahr kann das Berliner Handwerk eine positive Bilanz ziehen: Durch gemeinsame Aktionen konnten Handwerkskammer und Innungen Betriebe (: 9 Betriebe) erstmalig für die Ausbildung junger Menschen gewinnen. Berufsausbildung Die zentrale Herausforderung im Berliner Handwerk bleibt der Lehrstellenmarkt. Im Berichtsjahr wurden.99 (:.) neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Gegenüber den Vorjahren konnten erstmals deutlich mehr Ausbildungsverträge registriert werden. Mit einem Zuwachs von mehr als elf Prozent fiel das Ergebnis bei den betrieblichen Ausbildungsverträgen besonders positiv aus. Auszubildende mit Hochschulreife prozentualer Anteil von Auszubildenden mit Hochschulreife an % betrieblicher- und, %,9 % Der deutliche Zuwachs an betrieblichen Ausbildungsverträgen mit mehr als elf Prozent belegt eindrucksvoll: Das Handwerk engagiert sich vorbildhaft für die Ausbildung und übernimmt einen zentralen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Auch künftig bleibt es zentrale Aufgabe der Schule, die Voraussetzungen für die betriebliche Ausbildung weiter zu verbessern. Stephan Schwarz, Präsident der HWK Berlin außerbetrieblicher Ausbildung (bei neu abgeschlossenen Berufsausbildungsverträgen) 9, %, %, %, %, %, % Eckdaten der Berufsausbildung Ausbildungsstätten Auszubildende insgesamt nach der Art der Ausbildung: davon: in der betrieblichen Ausbildung in der außerbetrieblichen Ausbildung nach dem Geschlecht: davon: männliche Auszubildende weibliche Auszubildende Ausländische Auszubildende insgesamt nach dem Geschlecht: davon: männliche Auszubildende weibliche Auszubildende Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge insgesamt nach der Art der Ausbildung: davon: in der betrieblichen Ausbildung in der außerbetrieblichen Ausbildung nach dem Geschlecht: davon: männliche Auszubildende weibliche Auszubildende Vorzeitige Lösungen von Ausbildungsverträgen Lösungen von Ausbildungsverträgen insgesamt Lösungsquote in % Lösungen von neu abgeschlossenen Verträgen innerhalb der Probezeit Lösungsquote in % erstmalig ausbildende Betriebe Die Eckdaten der Berufsausbildung bestätigen zum einen die positiven Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung vieler Handwerksbetriebe und zum anderen spiegeln sie das nachhaltige Ausbildungsengagement des Berliner Handwerks wider. Mehr als erstmals ausbildende Betriebe, wie auch die gestiegene Zahl der neuen Ausbildungsverträge belegen das Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft. Besondere Herausforderung der nächsten Jahre bleibt die bessere Ausschöpfung der Ausbildungsplatzangebote durch die Jugendlichen sowie die bedarfsgerechte und zeitnahe Besetzung der angebotenen Ausbildungsstellen. Attraktivität des Handwerks für Abiturienten weiter gestiegen Die Bedeutung der schulischen Qualifikation spielt für Betriebe eine immer größere Rolle bei der Auswahl Auszubildender und ,, der Sicherung des Ausbildungserfolgs. Die Entwicklung der letzten Jahre setzt sich fort: Die Berliner Handwerksbetriebe werden für Jugendliche mit einer Hochschulzugangsberechtigung immer attraktiver. Jeder neunte betriebliche Ausbildungsvertrag wird durch Schulabgänger mit Hochschulreife besetzt Tendenz steigend. Damit nimmt Berlin im Bundesvergleich eine Spitzenposition ein ,, 9 Veränderung zum Vorjahr absolut um % ,, +, -, -, +, +, -, +, +,9 +, +, +, +, -, +, +, Das Berliner Handwerk übernimmt Verantwortung: Jobstarter-Projekt U Junge Handwerksunternehmerinnen und Handwerksunternehmer bilden aus Henning Paulmann Tel.: /9 Mit dem Projekt U beteiligt sich die Handwerkskammer Berlin an dem nationalen Ausbildungsstrukturprogramm Jobstarter, das durch das Bundesministerium für 9

16 Handwerkskammer Berlin Bildung und Forschung (BMBF) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Die HWK Berlin bietet jüngeren Unternehmerinnen und Unternehmern unter Jahren der Anlage A oder B, die sich entweder seit dem. Januar selbständig gemacht und ihren Betrieb gegründet haben oder seit dem. Januar bereits selbständig sind und einen Betrieb übernommen haben, Unterstützung im Bereich Ausbildung an. Zielgruppe sind insbesondere solche Betriebe, die aktuell nicht ausbilden oder deren Ausbildungsengagement rückläufig ist. Hierbei handelt es sich um rund. Handwerksbetriebe. U setzt sich bei einer Projektlaufzeit bis zum. Dezember zum Ziel, zusätzliche Ausbildungsplätze für das Berliner Handwerk zu akquirieren. Das Projekt fördert den Zusammenschluss jüngerer Handwerksunternehmer in einem gewerkeübergreifenden Netzwerk. Darüber hinaus hilft U bei der Gestaltung von Ausbildungsrahmenplänen oder dem Übergang in ein festes Ausbildungsverhältnis. Bis zum. Dezember konnten in über verschiedenen Ausbildungsberufen bereits 9 Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Richtlinienprogramm zur Förderung der Beruflichen Bildung Norman Popp Tel.: /9 Das Landesprogramm zur Förderung der Berufsausbildung unterstützt erfolgreich die Ausbildung von Jugendlichen mit geringer schulischer Qualifikation. So erhalten Unternehmen beispielsweise in so genannten frauenatypischen Berufen Anreize, wenn sie auch weiblichen Lehrlingen die Möglichkeit zur Ausbildung bieten. Die Handwerkskammer Berlin hat für die gesamte Berliner Wirtschaft die Steuerung der Angebote übernommen. Die Nutzung des Programms durch Berliner Ausbildungsbetriebe konnte im Laufe des zurückliegenden Jahres deutlich gesteigert werden. So wurden im Jahr im Rahmen des Förderprogramms der Berufsausbildung im Land Berlin (FBB) 9 Auszubildende in Handwerksbetrieben und Auszubildende in Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Industrie und Handel sowie der freien Berufe gefördert. Einstiegsqualifizierung Jugendlicher Die Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ) unterstützt Ausbildungsplatzsuchende und Handwerksbetriebe. In der vom Bund im Rahmen des Ausbildungspaktes geförderten Initiative stellen Berliner Handwerksbetriebe EQJ-Praktikumsstellen zur Verfügung. Ein Ziel ist es, Ausbildungsplatzsuchenden in einer Zeit zwischen sechs und zwölf Monaten Grundkenntnisse zur Verbesserung der Berufswahlkompetenz zu vermitteln. Die Handwerkskammer steuert das Programm für die Berliner Handwerksbetriebe und Ausbildungsplatzsuchende. Auf diesem Weg wurden im EQJ-Förderzeitraum vom. Januar bis zum. Dezember im Berliner Handwerk Verträge für eine Einstiegsqualifizierung abgeschlossen. Handwerk und Schule Katharina Schumann Tel.: /9 Engagierte, motivierte und gut qualifizierte Schulabgänger sind für die Berliner Handwerksbetriebe eine zentrale Voraussetzung, um die offenen Ausbildungsplätze besetzen zu können. Die Handwerkskammer Berlin unterstützt deshalb Schulen durch zahlreiche Aktionen. Ziel ist es, den Dialog zwischen Wirtschaft und Schule zu verstetigen. Ein Schwerpunkt ist dabei die frühzeitige berufliche Orientierung. Handwerkskammer und Berliner Innungen führen deshalb mit Schulleiterinnen und Schulleitern der verschiedenen Berliner Schulformen regelmäßige Gesprächsrunden durch. Innovative Bildungsprojekte wie U bereichern die Ausbildungsaktivitäten des Berliner Handwerks weit über die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze hinaus. Das U-Projekt unterstützt uns im Aufbau unseres Netzwerks. Karsten Berning, Vorsitzender der Junioren des Handwerks Berlin e. V. Initiative Handwerk macht Schule Die im Jahr gestartete Initiative Handwerk macht Schule wurde erfolgreich fortgesetzt. Nicht zuletzt wegen des wachsenden Fachkräftebedarfs sollten Betriebe vorsorgen. Schulpartnerschaften bieten hierzu eine gute Basis. Der Nutzen ist für beide Seiten hoch: Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblicke in die Berufswelt und werden in ihrer Berufswahl unterstützt. Betriebe lernen potenziellen Nachwuchs kennen und können ihn für sich begeistern. Seit Start der Initiative sind Partnerschaften zwischen Handwerksbetrieben und Berliner Schulen entstanden, in denen Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Berufswelt gewinnen konnten und Betriebe potentielle Bewerber kennengelernt haben. BOB Berufliche Orientierung in Berlin Das Projekt BOB Berufliche Orientierung in Berlin wird seit Mai von der Handwerkskammer Berlin in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung durchgeführt und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie des Landes Berlin gefördert. Dabei stehen der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Berufsschulen, Innungen und Betrieben des Handwerks im Mittelpunkt. Ziel ist es, u. a. für Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Lernen Perspektiven im Berliner Handwerk zu eröffnen, Schulleiterfortbildungen im Bereich des Schulmanagements anzubieten und Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben zu fördern. Zur Optimierung einer frühzeitigen und systematischen Berufsorientierung wurden Informations- und Lernmaterialien entwickelt und in Schulen für Schüler erfolgreich eingesetzt. Förderung der Besten in der Aus- und Weiterbildung Manfred Löbel Tel.: /9 Begabtenförderung Berufliche Bildung Das Stipendienprogramm Begabtenförderung Berufliche Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fördert seit 99 die Weiterbildung leistungsstarker junger Fachkräfte und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung. Die Voraussetzungen für die Aufnahme in das Programm sind: Alter bei der Aufnahme in das Programm unter Jahre Abschluss der Gesellen- oder Abschlussprüfung mit einer Gesamtnote von besser als gut" oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründete Empfehlung durch Betrieb oder Berufsschule Die Handwerkskammer berät die Stipendiaten, die ihre Ausbildung in einem Handwerksbetrieb absolviert haben. Die Stipendien belaufen sich für die Dauer von drei Jahren auf einen Zuschuss von bis zu. EUR pro Jahr für Maßnahmen zur beruflichen Fort- und Weiterbildung. Die Handwerkskammer betreute im Berichtszeitraum (Vorjahr: ) Stipendiatinnen und Stipendiaten. An erster Stelle der geförderten Maßnahmen stand die Aufstiegsfortbildung zum Meister (Teil I-IV und AEVO) mit %, gefolgt von Maßnahmen beruflicher Weiterbildung in neuen Technologien mit %. Bildungsberatung Manfred Löbel Tel.: /9 Die Beratung von Lehrlingen, Ausbildungsbetrieben, Eltern und Lehrern rund um die Aus-, Fort- und Weiterbildung ist ein zentrales Angebot der Handwerkskammer Berlin. Sie informiert und unterstützt alle an der Ausbildung Beteiligten, wie Betriebe, Berufsschulen, Berufsberatungen der Arbeitsagenturen, Innungen und Bildungsträger. Vorrangiges Ziel ist es, den mehr als. Lehrlingen und rund. ausbildenden Betrieben einen möglichst optimalen Verlauf der Ausbildung zu gewährleisten. Die Bildungsberater sind Ansprechpartner für rund. Betriebe und ihre rund 9. Beschäftigten. Im Vordergrund steht dabei die persönliche Beratung von erstmals ausbildenden Betrieben. wurden rund Ausbildungsstätten vor Ort unterstützt. Hierdurch konnte ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Ausbildungsqualität geleistet werden. Dabei werden sowohl die Eignung als Ausbildungsbetrieb als auch alle Fragen rund um ein Ausbildungsverhältnis geklärt. Auch die Auszubildenden können sich bei Fragen etwa zu Ausbildungsvergütung, Urlaub, Ausbildungszeiten, überbetrieblicher Ausbildung, Berichtsheftführung oder bei Konflikten im Ausbildungsbetrieb beraten lassen. In der Fort- und Weiterbildung wurden über Handwerker auf ihrem Weg in die berufliche Selbständigkeit oder zum beruflichen Aufstieg beraten. Lehrstellenbörse der HWK Berlin -Stunden-Service Heike Rühle Tel.: /9 Die Lehrstellenbörse der HWK steht Ausbildungsplatzanbietern kostenfrei zur Verfügung. Betriebe finden hier die Möglichkeit, ihre Ausbildungsplatzangebote näher zu beschreiben und gleichzeitig kurze Anforderungsprofile zu hinterlegen. Für alle ausbildungsinteressierten Jugendlichen liefert die Lehrstellenbörse einen unmittelbaren Zugang zu Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk. Direktkontakte zu allen Anbietern werden hierdurch zeitnah gewährleistet. PASST! Passgenaue Vermittlung Auszubildender Olaf Maszull Tel.: /9 Dilek Intepe Tel.: /9 Seit Oktober beteiligt sich die Handwerkskammer Berlin am bundesweiten Programm Passgenaue Vermittlung Auszubildender an ausbildungswillige Unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Durch gezielte Beratungs- und Vermittlungsleistungen wird das vorhandene Ausbildungspotential erschlossen und Betriebe bei der passgenauen und effizienten Besetzung von Ausbildungsstellen unterstützt. Der Service der Handwerkskammer für Handwerksbetriebe, die ausbilden möchten, umfasst z. B. das Erstellen von Anforderungsprofilen an künftige Auszubildende, die gezielte Vorauswahl von qualifizierten Bewerbern sowie die Begleitung und Unterstützung bei Fragen und Problemen während der Probezeit. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die gezielte Beratung von Betriebsinhaberinnen und -inhabern mit Migrationshintergrund. Beratung bei Problemsituationen in der Berufsausbildung Während der Ausbildung kann es zu Differenzen zwischen Ausbildenden und Auszubildenden kommen. Die Handwerkskammer steht in solchen Fällen als Beraterin zur Seite. Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten Eva Taubert Tel.: /9 Der Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten wirkt bei scheinbar unlösbaren Meinungsverschiedenheiten als letzte Beratungsinstanz vor einem arbeitsgerichtlichen Verfahren. Von den insgesamt verhandelten Anfragen ging es in Fällen um die Anfechtung einer ausgesprochenen Kündigung. Als Ergebnis der Verhandlungen konnten 9 Empfehlungen zur Fortsetzung der Berufsausbildung erzielt werden. Weitere Ausbildungsverhältnisse wurden im gegenseitigen Einvernehmen gelöst. Prüfungen Konstanze Mühleck-Zwahr Tel.: /9 Gesellen- und Abschlussprüfungen Im Jahr haben. Auszubildende an einer Gesellen- oder Abschlussprüfung teilgenommen. Die Zahl stieg somit gegenüber dem Vorjahr um, %. Fort- und Weiterbildung Die Meisterprüfung bleibt das zentrale Qualitätssiegel für handwerkliche Betriebe. Im Jahr haben Teilnehmer/innen erfolgreich das Meisterprüfungsverfahren abgeschlossen (: ). Trends Der in den letzten Jahren nach der Novelle der HWO verzeichnete starke Rückgang bei abgelegten Meisterprüfungen (Anlage A) konnte mit 9 (: ) gestoppt werden. Den größten Zuwachs bei der Zahl der Meisterprüfungen verzeichnete das Dachdecker-Handwerk. Das Durchschnittsalter der Jungmeister/innen liegt bei, Jahren (:, Jahre). Die durchschnittliche Dauer der Meistervorbereitung beträgt derzeit, Monate (:, Monate). In rund weiteren erfolgreich absolvierten Prüfungen im Bereich Fort- und Weiterbildung

17 Handwerkskammer Berlin Ausgewählte bestandene Fortbildungsprüfungen insgesamt insgesamt AEVO- 9 Prüfungen 9 Betriebswirt/in (HWK) Gebäudeenergieberater/in im Handwerk bestandene Fortbildungsprüfungen insgesamt 9 Teilnehmer an Gesellen- und Abschlussprüfungen Bau- und Ausbaugewerbe Elektro- und Metallgewerbe Holzgewerbe Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe Nahrungsmittelgewerbe Gewerbe für Gesundheit und Körperpflege sowie chemische und Reinigungsgewerbe Glas-, Papier-, keramische und sonstige Gewerbe Handwerkliche Ausbildungsberufe zusammen Kaufmännische Ausbildungsberufe Berufe nach Ausbildungsregelung nach b HWO (Behinderten-Ausbildungsberufe) Sonstige Ausbildungsberufe zusammen insgesamt dokumentiert sich deren wachsende Bedeutung für Betriebe und Mitarbeiter. Die Ausbildereignungsprüfung ist im Handwerk ein wichtiger Nachweis zur Sicherung der Ausbildungsfähigkeit und Voraussetzung für eine hohe Ausbildungsqualität. Im Jahr wurden insgesamt 9 AEVO- Prüfungen erfolgreich absolviert (: 9). Die hohe Zahl der bestandenen AEVO-Prüfungen belegt: Handwerksbetriebe setzen in der Ausbildung auf Qualität. darunter mit bestandener Prüfung* zusammen davon männlich davon weiblich *Die Statistik gibt keine Auskunft darüber, ob eine Prüfung endgültig bestanden oder nicht bestanden wurde und nach wie vielen Versuchen..9.9 Prüfungsausschüsse Ines Rüdiger Tel.: /9 9 Die Mitarbeit ehrenamtlicher Mitglieder in den Prüfungsausschüssen war die Basis für ein erfolgreiches Prüfungswesen im Handwerk. Die rund. Mitglieder in (: ) Prüfungsausschüssen dokumentieren eindrucksvoll: Berufserfahrung und Fachkompetenz sichern ein hohes Maß an Praxisnähe und Prüfungsqualität. Ehrenamtliche Prüfer zu gewinnen, sie weiterzubilden und in ihrer Arbeit zu unterstützen, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Handwerkskammer, die alle Prüfungsausschüsse betreut. Berufsbildungsausschüsse Die Arbeit der Berufsbildungsausschüsse begleitet aktuelle Entwicklungen und Bildungsprojekte des Berliner Handwerks. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der beruflichen Bildung. Die Bildungszentren der Handwerkskammer moderne Dienstleister für das Handwerk Die Bildungszentren der HWK Berlin in Berlin und Bernau bieten den Kunden aus dem Handwerk ein umfangreiches Bildungsangebot. Sie ermöglichen hierdurch Betrieben, Mitarbeitern und Auszubildenden, ständig auf dem neuesten Stand zu bleiben eine wichtige Voraussetzung, um steigenden Kundenerwartungen und Wettbewerbsdruck zu begegnen. Die Bildungszentren der Berliner Handwerkskammer stehen für die zeitnahe und bedarfsgerechte Vermittlung modernster Inhalte unter Anwendung aktueller Methoden und Konzepte. Zur Sicherung der hohen Ansprüche an die Erfüllung der Kundenwünsche haben die Bildungszentren seit Januar ein modernes Qualitätssicherungssystem eingeführt. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9: durch ZDH-Zert als unabhängige Zertifizierungsstelle bietet Gewähr, dass gemessen an europäischen Standards BTZ und BIZWA höchsten Qualitätsmaßstäben genügen. Ein weiteres Qualitätsmerkmal der Bildungszentren ist der Erwerb der Voraussetzung für Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit (AZWV, Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung). Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) BTZ, Mehringdamm, 9 Berlin Karin Klawe Tel.: /9 Mit mehr als Bildungsmaßnahmen in rund. Teilnehmerstunden ist das BTZ auch der starke Partner für das Vergleich der Lehrgangszahlen des BTZ Meistervorbereitung Fort- und Weiterbildung Berliner Handwerk. Es ist ein leistungsstarkes Kompetenzzentrum der Aus- und Weiterbildung im Handwerk. Gegenüber dem Vorjahr haben deutlich mehr Kunden die Angebote genutzt. In Werkstätten und den Seminar- bzw. individuellen Beratungsräumen haben mehr als. Teilnehmer das umfangreiche Bildungsund Beratungsangebot des BTZ angenommen. Die Schwerpunkte der Arbeit des BTZ lagen in den Bereichen: Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Meistervorbereitung, Fort- und Weiterbildung sowie Projektarbeit und Organisation von Veranstaltungen des Handwerks (Details BTZ BIZWA BTZ/BIZWA entnehmen Sie bitte dem Anhang Bildungsbereiche des BTZ ). Haupttrends. Die Teilnehmerstundenzahl konnte innerhalb eines Jahres deutlich erhöht werden. Mit mehr als. Stunden wurde ein Volumen erreicht, das um ein Viertel höher gegenüber dem Vorjahr lag.. Der Lehrgangsanteil konnte im Bereich Fort- und Weiterbildung gegenüber dem Vorjahr um, % gesteigert werden.. Im Vergleich zu stieg die Nachfrage nach Vorbereitungskursen zur Meisterprüfung um vier Prozent. Leistungsangebote der Bildungszentren BTZ und BIZWA Organisation von Veranstaltungen Verbundausbildung Projekte Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) Projekte (mit APP) Schulung Sachverständige ÜLU Leistungen Bildungszentren Meistervorbereitung 9 Fort- und Weiterbildung

18 Handwerkskammer Berlin Qualifizierungsangebote Das BTZ ist einer der größten Ausbildungsdienstleister für das Berliner Handwerk. Mit über ÜLU-Lehrgängen unterstützt es gemeinsam mit den Berliner Innungen, die Berliner Handwerksbetriebe. Die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) sichert die Ausbildungsqualität und -fähigkeit der Berliner Handwerksbetriebe. Schwerpunkte liegen in den Bereichen: Augenoptiker Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik Gold- und Silberschmiede Tischler Uhrmacher Zahntechniker Meistervorbereitung Auch stellen die Meistervorbereitungslehrgänge gemessen an der Gesamtteilnehmerzahl den zweitgrößten Bildungsbereich dar. Mit Kursen und ca.. Teilnehmerstunden sind sie zentraler Bestandteil der Bildungsangebote der Handwerkskammer Berlin. Die Meistervorbereitungslehrgänge erstrecken sich auf die Handwerke: Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik Installateure und Heizungsbauer (Gasund Wasserinstallateure und Zentralheizungs- und Lüftungsbauer) Maler und Lackierer Tischler Schornsteinfeger Zahntechniker Fort- und Weiterbildung Die Weiterbildung wird in kleinen und mittleren Unternehmen immer stärker Bestandteil einer kurz- und mittelfristigen Personalentwicklung. Der individuellen Beratung der Betriebe zum Qualifizierungsbedarf wird immer größere Bedeutung beigemessen. Das BTZ greift diesen neuen Bedarf durch geeignete neue Bildungsangebote auf. Fortbildung Controller/in (HWK) Für eine erfolgreiche Unternehmensführung ist ein systematisches Controlling unerlässlich, denn es liefert unternehmensbezogene Daten, auf deren Grundlage erst zielgerichtet geplant, gesteuert und entschieden werden kann. Als bundesweit einzige Handwerkskammer bietet Berlin deshalb eine speziell auf die Bedürfnisse der Handwerksbetriebe ausgerichtete Qualifikation Controller/in (HWK) an. Diese Aufstiegsfortbildung wurde für klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) als Weiterbildung im kaufmännischen Bereich entwickelt. Projekte Das BTZ konnte seine Serviceangebote für das Handwerk durch die Akquisition von Projekten weiter ausbauen. Motivation und Orientierung von Jugendlichen (MoTOr) Die Verbesserung der Berufswahlkompetenz ist eine der wichtigsten Aufgaben der Bildungspolitik. Im Auftrag der Arbeitsagenturen und der Job-Center Berlins unterstützt das BTZ in Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen Jugendliche in ihrer Berufsorientierung. Ziel des Lehrganges MoTOr (Motivation, Training und Orientierung von Jugendlichen) ist es, Jugendliche und junge Erwachsene bei ihrer Berufswahlentscheidung oder deren Überprüfung zu unterstützen. Die Hauptmerkmale dieses Konzepts bestehen in einer individuellen Förderung der Teilnehmer, dem Erwerb von beruflichen Teilqualifizierungen sowie der integrierten Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit. APP Ausbildungsplatzprogramm Im Herbst wurden im BTZ wieder drei neue Lehrlingsgruppen für die außerbetriebliche Erstausbildung (APP) in den Berufen Bürokaufmann/-frau, Elektroniker/in und Maler/in und Lackierer/in aufgenommen. Perspektive Plus (Berliner Bär) Claudia Jarosch Tel. /9 Der Qualifizierungsbedarf älterer Arbeitnehmer/innen für eine mögliche Tätigkeit im Handwerk nimmt weiter zu. In Zusammenarbeit mit dem JobCenter Pankow und dem langjährigen Bildungs-Kooperationspartner ComFort-Schulungszentrum konnte das Projekt Berliner Bär Langzeitarbeitslose im Zeitraum Oktober bis Dezember in der Qualifizierung begleiten. Zudem unterstützten die Teilnehmer/innen Handwerksbetriebe in ihrer täglichen Arbeit. Teilnehmer/innen wurden nach erfolgreicher Maßnahme in Arbeit vermittelt. Ende Dezember erhielt das Projekt Berliner Bär den Zuschlag für eine Weiterführung in der Programmphase II vom. Januar bis. Dezember. Kompetenzzentrum Zukunftstechnologien im Handwerk Dr. Jost-Peter Kania Tel.: /9 Seit Anfang wird im BTZ das bundesweit einmalige Kompetenzzentrum Zukunftstechnologien im Handwerk (Komzet) aufgebaut. Die Initiative wird im Rahmen des Förderprogramms Kompetenzzentren im Handwerk mit Mitteln von BMBF und BMWi, Land Berlin und aus Eigenmitteln der Kammer gefördert. Durch Aufbau eines Netzwerkes mit kompetenten Partnern, z. B. Berliner Hochschulen und Forschungseinrichtungen, innovativen Handwerksbetrieben und Partnern des Handwerks, werden neue bedarfsgerechte Weiterbildungsdienstleistungen des Bildungs- und Technologiezentrums entwickelt. Für Handwerksbetriebe erschließen sich damit die Potentiale der Berliner Wissenschafts- und Forschungslandschaft schneller. Dazu werden Angebote informationsorientierter Beratungen sowie zielgruppenorientierter Aus- und Fortbildung erstmals in den Fachbereichen Zahntechnik, Elektrotechnik und Tischlerhandwerk erarbeitet. AKEI Zukunft durch Kooperation Uwe Merbeth Tel.: /9 Die Akademie für Elektro- und Informationstechnik (AKEI), eine gemeinsame Initiative von HWK Berlin und Elektro-Innung Berlin, unterstützt gezielt Handwerksbetriebe in den Bereichen Aus- und Weiterbildung. In enger Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Zukunftstechnologien im Handwerk der Handwerkskammer Berlin und der Fachgruppe der Elektro-Innung werden neue Angebote entwickelt und vermittelt. Zusammenarbeit mit dem Förderverein Aus- und Weiterbildung im Tischlerhandwerk e.v. Mario Pinkpank Tel.: /9 Mit 9 neuen Ausbildungsverträgen und Meisterprüfungen gehört das Tischlerhandwerk zu den herausragenden Bereichen des Berliner Handwerks. Der Förderverein unterstützt gemeinsam mit engagierten Tischlermeistern, Dozenten der Meisterschule des BTZ, Tischlereibetrieben sowie Innungen und Handwerkskammer die Ausund Weiterbildung im Tischlerhandwerk. In Zusammenarbeit mit dem Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Berlin tragen jährliche Veranstaltungen, wie das Absolvententreffen der Tischlermeister sowie der Gestalterpreis für herausragende Meisterstücke, zum Erfolg bei. Regelmäßige Sitzungen des Qualitätskreises unterstützen die Arbeit der Meisterschule im Tischlerhandwerk. Bildungs- und Innovationszentrum Waldfrieden (BIZWA) BIZWA, Wandlitzer Chaussee, Bernau Gregor Schöning Tel.: /9 Das Bildungs- und Innovationszentrum (BIZWA) ist eine moderne und leistungsstarke Bildungsstätte der HWK Berlin. Die Prozentuale Aufteilung der ÜLU ÜLU nach Gewerken in % Gerüstbauer/-in Raumausstatter/-in Bodenleger/-in Parkettleger/-in Tischler/-in Orthopädiemechaniker/-in Stunden Anteil in %,,,,,,9 Angebote reichen von der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung bis zur Sachverständigenschulung. Die Bildungsmaßnahmen mit. Teilnehmern unterstützen das Dienstleistungsangebot der HWK. Neben Berliner Auszubildenden nutzen auch Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet das BIZWA. Für die Aus- und Weiterbildung stehen Werkstätten mit Plätzen und 9 Schulungsräume mit Plätzen zu Verfügung. Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) Auszubildende absolvierten ihre überbetriebliche Lehrlingsunterweisung in insgesamt Lehrgängen: Gerüstbauer/-in Raumausstatter/-in Bodenleger/-in Parkettleger/-in Tischler/-in Orthopädiemechaniker/in Bandagist/-in Fort- und Weiterbildung Zahlreiche Angebote in der Fort- und Weiterbildung, wie die Qualifizierung von Sachverständigen, ergänzen das umfangreiche Dienstleistungsangebot der Handwerkskammer Berlin. In speziell ausgerichteten Fachoder Grundlagenseminaren konnten sich im Berichtsjahr Teilnehmer in Teilnehmerstunden Fachkenntnisse aneignen oder ihren Kenntnisstand erweitern. Zusätzlich Gerüstbauer/-in % Raumausstatter/-in % Bodenleger/-in % Parkettleger/-in % Tischler/-in % Orthopädiemechaniker/-in %

19 Handwerkskammer Berlin bietet das BIZWA die Ausbildung zum Gabelstaplerfahrer an. In maximal Stunden werden theoretische und praktische Kenntnisse zu Sicherheit, gesundheitlichen Belastungen und rechtlichen Grundlagen vermittelt. Die Prüfung endet mit dem Abschluss Fahrausweis zum Führen eines Flurförderzeuges. Kompetenzzentrum für Ausbildung im Gerüstbauerhandwerk Das BIZWA konnte seine Bedeutung als eines von bundesweit drei Qualifikationszentren im Gerüstbau weiter ausbauen. Jährlich werden rund Teilnehmer in Lehrgängen aus ganz Deutschland qualifiziert: Der Standort Bernau trägt hierdurch wesentlich zur bundesweiten Sicherung der Qualität und der Ausbildungsfähigkeit im Gerüstbauerhandwerk bei. Das BIZWA wird fachlich durch die Sozialkasse für das Gerüstbaugewerbe unterstützt. Ein spezielles Angebot hält das BIZWA für Aufsichtsführende von Bauunternehmen insbesondere des Dachdecker-, Maler- und Lackierer- und des Zimmererhandwerks sowie für Hochbauund Ausbaubetriebe bereit. Gemäß der neuen Betriebssicherheitsverordnung kann auch das Seminar Gerüstprüfung belegt werden. In Stunden lernen Interessierte Wichtiges aus den Bereichen Arbeitsschutz, Betriebssicherheit und Gefährdungsbeurteilung. Erstausbildung Im Rahmen des Sonderprogramms der Senatsverwaltung Berlin beteiligt sich die Handwerkskammer an dem Ausbildungsplatzprogramm APP mit je einer Maßnahme pro Jahr in den Handwerksberufen Anlagenmechaniker, Gerüstbauer und Tischler. Im Berichtszeitraum wurden zusätzlich vier Maßnahmen in den Betrieben durch die Bildungsstätte in Bernau begleitet. Betriebsberatung In wurden von den kaufmännischen und den technischen Betriebsberatern der Handwerkskammer Berlin. Beratungen (mehr als Stunden) durchgeführt. Dies bedeutet eine Zunahme um Beratungen bzw.,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Von den kaufmännischen Beratern wurden. und von den technischen Entwicklung der Beratungsleistung Grafik Beratern Beratungen durchgeführt. Die Anzahl der Kurzberatungen (unter drei Stunden) lag insgesamt bei.. Die Entwicklung der Beratungsleistungen seit zeigt die Grafik. Bei den Existenzgründungsberatungen gab es einen sprunghaften Anstieg um auf insgesamt Beratungen, das ist eine Zunahme um % im Vergleich zu Beratungen nach Betriebsgröße Anzahl der Beratungen Grafik 9 Anzahl der Beratungen 9. Gründe dafür waren deutlich verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, der positive Konjunkturverlauf und die Erwartungshaltungen und Hoffnungen der Wirtschaftsakteure für die kommenden Jahre. Mit % stellten die Beratungen von Existenzgründern das Gros der Beratungsfälle; ein Wert, der in den letzten zehn Jahren nicht erreicht wurde. Existenzgründer unter Beschäftigte -9 Beschäftigte -9 Beschäftigte über Beschäftigte Grafik stellt die Entwicklung der Beratungen nach der Betriebsgröße dar. Auffällig ist hierbei der starke Rückgang der Beratungsnachfrage von Betrieben mit mehr als Beschäftigten, vermutlich ein weiteres Indiz für die konjunkturelle Erholung im Jahr und einen damit einhergehenden geringeren Beratungsbedarf, z.b. in Form von Krisen- und Sanierungsberatungen. In welchem Umfang die Beratungsleistungen von den einzelnen Handwerksgruppen nachgefragt wurden, zeigt die Grafik. Stark nachgefragt wurden im Rahmen der technischen Beratung Themen zur Bewertung des beweglichen Anlagevermögens und zur Bewertung von Gebäuden und Gebäudeteilen. Diese Beratungsthemen standen u. a. im Zusammenhang mit geplanten Betriebsverkäufen und Kreditanfragen bei Banken für künftig durchzuführende Investitionen. Die kaufmännischen Beratungsthemen umfassten die gesamte Palette betriebswirtschaftlicher Frage- und Problemstellungen. Schwerpunkte bildeten die Beratungen von Existenzgründern und bei bestehenden Betrieben Fragen zur betrieblichen Krisenbewältigung und -abwehr. Die Nachfolgebörse der Handwerkskammer Berlin umfasste per.. insgesamt Betriebe, die zum Verkauf angeboten wurden; diesen standen Kaufinteressenten gegenüber. Im Rahmen der Nachfolgebörse bestand Beratungsbedarf zu Fragen der Betriebsübernahme und -nachfolge. Bürgschaften und Meistergründungsprämie Im Jahr konnte die BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH Beratungen nach Handwerksgruppen Bekleidung () Holz () Elektro/Metall () handwerksähnlich () Bürgschaften nach Handwerksgruppen Gruppe Metall Nahrung Bau/Ausbau Gesundheit Holz Sonstige Gesamt Bürgschaftssumme in TEUR Bürgschaften für Berliner Handwerksbetriebe mit einem Gesamtvolumen von TEUR.9, übernehmen, eine Steigerung gegenüber dem Berichtsjahr mit.,.,.,,,,.9, prozentualer Anteil,,, 9,,,, Bürgschaften bei einem Volumen von TEUR., von beeindruckenden %. Der durchschnittlich verbürgte Betrag stieg von TEUR 9, auf nunmehr TEUR,. Meistergründungsprämien nach Handwerksgruppen Gruppe Metall Gesundheit Bau Holz Nahrung Glas, Papier Bekleidung Gesamt Zahl der Anträge Nahrung (9) Gesundheit () Glas (9) Bau () Grafik prozentualer Anteil,9,,,,,,9,

20 Handwerkskammer Berlin Im Jahr war die Nachfrage nach Mitteln aus dem Förderprogramm für Existenzgründer im Handwerk (Meistergründungsprämie) wieder sehr lebhaft. Insgesamt konnte die Kreditstelle der Handwerkskammer Anträge an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen weiterleiten. Im Jahr waren es weitergeleitete Anträge. Den größten Anteil verzeichneten im Berichtsjahr die Handwerke der Gruppe Metall mit ca.,9 %. Ihnen folgten die Gruppen Gesundheit mit, % und Bau mit, %. Insbesondere im Baubereich war mit,9 % weniger Anträgen ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Weniger stark nachgefragt wurde das Programm aus den Handwerksgruppen Holz mit, %, Nahrung mit, %, Glas, Papier u.a. mit, % sowie Bekleidung mit,9 %. Die Meistergründungsprämie ist seit mehr als zwanzig Jahren fester Bestandteil der Wirtschaftsförderung in Berlin. Neben dem Anreiz zur Existenzgründung löst dieses Förderinstrument außerordentlich positive Impulse auf dem Arbeitsmarkt aus. Auch im Berichtsjahr ist es trotz einer weiterhin eher angespannten Haushaltslage des Landes Berlin zu keinen Ablehnungen gekommen. Es bleibt zu hoffen, dass das Land Berlin aufgrund der guten Erfahrungen der vergangenen Jahre auch zukünftig an diesem bewährten Förderinstrument festhält. Luftreinhalteplan und Umweltzone Die Arbeit der Umweltberatung der Kammer stand ganz im Zeichen der geplanten Einführung einer Umweltzone. Schon vor Verabschiedung des Luftreinhalte- und Aktionsplans stießen die geplanten Fahrverbote in der Innenstadt auf massive Kritik in der Berliner Wirtschaft. Obwohl die vom Berliner Senat selbst definierten Voraussetzungen für die Einführung einer Fahrverbotszone nach wie vor nicht erfüllt sind, wurden die Planungen weiter vorangetrieben und die Umweltzone zum Jahresbeginn eingeführt. Den Bürokratismus auf die Spitze getrieben hat das Berliner Verfahren für Ausnahmegenehmigungen, das mit den geforderten Nachweisverfahren und Kosten zu einem Abschreckungsinstrument für potentielle Antragsteller gestaltet wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass von den vielen tausend potentiellen Antragstellern nur ein Bruchteil diese Möglichkeit in Anspruch genommen hat. Die Kammer hat sich zum Jahresbeginn mit der Auswertung einer neuen detaillierten Umfrage zur Betroffenheit des Berliner Handwerks zu Wort gemeldet und im Laufe des Jahres alle Möglichkeiten genutzt, um Politik und Öffentlichkeit auf die Problematik für die betroffenen Betriebe hinzuweisen. Trotzdem haben Verkehrs- und Umweltverwaltung weitgehend kompromisslos an ihrem Konzept festgehalten. Damit wurde zum Jahreswechsel die erste Stufe einer Maßnahme umgesetzt, deren Nutzen in keinem Verhältnis zum Aufwand steht und so dem Umweltschutz aus der Sicht der Kammer einen Bärendienst erweist. Umwelt- und Arbeitsschutzberatung Im abgelaufenen Jahr wurden ausführliche Beratungen und rund telefonische Kurzberatungen zu den Themen Umweltund Arbeitsschutz in Berliner Handwerksbetrieben durchgeführt. Auch hier standen Fragen und Probleme zum Thema Umweltzone weit oben auf der Agenda. Insbesondere die fehlenden Nachrüstmöglichkeiten für die meisten Fahrzeuge aus dem Handwerk, die Ungleichbehandlung von Pkw und Lkw bei gleicher Motorleistung und das von der Politik angekündigte, aber nicht umgesetzte Förderprogramm für die Fahrzeugneuanschaffung waren Anlass für viele Beratungen. Darüber hinaus war das bürokratische Verfahren für Ausnahmegenehmigungen, das im Vergleich zu anderen Umweltzonen (Hannover, Köln) ungleich aufwändiger ist, Ausgangspunkt für viele Beschwerden. Daneben war wie in den Vorjahren ein weites Spektrum aus allen Themenbereichen des Umwelt- und Arbeitsschutzes Gegenstand der Beratungsarbeit. Energieeinsparverordnung und Gebäudeenergieausweis Am. Juni hat das Bundeskabinett endlich die Novelle der Energieeinsparverordnung beschlossen, die dann zum. Oktober in Kraft getreten ist. Damit wird der Gebäudeenergieausweis für alle Bestandsgebäude mit dem Baujahr 9 oder früher zum. Juli, für alle anderen Wohngebäude zum. Januar 9 Pflicht. Ein solcher Ausweis muss einem potentiellen Mieter oder Käufer ab diesem Zeitpunkt vorgelegt werden. Diesen Ausweis können auch Handwerker ausstellen, die eine Ausbildung zum Gebäudeenergieberater im Handwerk erfolgreich absolviert haben. Ein Verzeichnis der Berliner Gebäudeenergieberater mit Kontaktdaten findet sich auf den Internetseiten der Handwerkskammer Berlin. Lärmminderungsplanung Nach Vorgaben der EU hat die Berliner Umweltverwaltung umfangreiche Lärmkarten für das Berliner Stadtgebiet vorgelegt und Planungsbüros damit beauftragt, exemplarisch Vorschläge zur Minderung der Lärmbelastung der Bevölkerung vorzulegen. Ein Präsentations- und Anhörungsverfahren mit drei Foren unter Beteiligung der Kammer hat stattgefunden und soll abgeschlossen werden. Für die Lärmbelastung der Bevölkerung spielt unbestritten der Verkehrslärm eine bedeutsame Rolle. Die hohe Verkehrsbelastung an vielen Straßen führt zu Zielkonflikten, die in einem solchen Verfahren adäquat diskutiert und abgewogen werden müssen. In jedem Fall ist der zügige Transport von Gütern und Arbeitsgeräten von A nach B für die Lebensfähigkeit einer Großstadt wie Berlin elementar und muss nach der Umsetzung jeder Maßnahme weiter gewährleistet sein. Die Handwerkskammer Berlin wird die Lärmminderungsplanung daraufhin überprüfen, ob sie diesen für die Gesamtstadt wesentlichen Zielen Rechnung trägt. Innovations- und Technologietransferberatung Mit der Arbeit ihres Beauftragten für Innovation und Technologietransfer (BIT) unterstützt die Handwerkskammer Berlin ihre Mitglieder bei der Einführung neuer Technologien durch: Information über neue Technologien und ihre Chancen im Handwerk Beratung einzelner Handwerksbetriebe bei Einführung neuer Technologien Unterstützung von Handwerkern bei der aktiven Mitgestaltung neuer Technologien Die vom BIT im Berichtsjahr durchgeführten Einzelberatungen zu neuen Technologien und angrenzenden Bereichen umfassten die Themen: Elektronischer Geschäftsverkehr (E-Commerce), z.b. Elektronische Ausschreibungen, Internet-Einführung EDV/CAD, z. B. Einführung bzw. Ergänzung von Branchenlösungen Erfindungen, z. B. Verfahren der Anmeldung von Patenten und anderen Schutzrechten wie Gebrauchsmuster und Warenzeichen, Vermittlung von Patentrecherchen und Information über handwerksrelevante Förderungsprogramme Marketing für innovative Produkte Messen und Ausstellungen sowie Fördermöglichkeiten für Aussteller Die Handwerkskammer Berlin führte am. Januar und am. April in Zusammenarbeit mit einem ecomm-partner im BTZ für interessierte Betriebe jeweils einen Website-Check durch, bei dem Funktionalität und Gestaltung der Internet-Auftritte überprüft wurden. Die Ergebnisse waren wie in den Jahren zuvor für alle Beteiligten sehr aufschlussreich: Obwohl einige Internet-Auftritte sogar von professionellen Dienstleistern erstellt worden waren, wiesen auch diese teilweise erhebliche Mängel auf. Für deren Beseitigung erhielten Betriebsinhaber hilfreiche Anregungen und Unterstützung, die fast immer mit vertretbarem Aufwand umsetzbar waren. Dieses Angebot wird auch den Mitgliedern der Handwerkskammer Berlin zur Verfügung stehen. Eine weitere BIT-Veranstaltung mit ecomm Berlin für die Unternehmerfrauen im Handwerk widmete sich am. September dem Thema Pleiten, Pech und Pannen im Internet, analysierte vermeidbare Fehler und Bedrohungen aus dem Internet und zeigte Möglichkeiten der Gefahrenabwehr auf. Am 9. November informierte der BIT mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in einer Veranstaltung über den Zukunftsmarkt Gebäudeautomation. Eine wichtige Aufgabe des BIT besteht auch in der Netzwerktätigkeit für Mitglieder der Handwerkskammer Berlin. Dazu gehört die Vermittlung von Kontakten zu Partnern aus dem Wissenschaftsbereich, aber auch die Erschließung neuer Geschäftsfelder durch Beteiligung kompetenter Unternehmen an Aktivitäten innerhalb der regionalen Schwerpunkt-Technologiefelder. Für Erfinder aus dem Berliner Handwerk steht der BIT als erster Ansprechpartner zur Verfügung und begleitete auch im Jahre mehrere Berliner Firmen bei ihrer Innovationstätigkeit. Der BIT ist Mitglied der Jury für den Internet-Preis des Deutschen Handwerks und in der Planungsgruppe Forschung Innovation Technologie (FIT) des ZDH aktiv. Im Bewilligungsausschuss des Programmes zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (ProFIT) des Landes Berlin wird die Handwerkskammer Berlin ebenfalls durch den BIT vertreten. ZDH-ZERT GmbH Die ZDH-ZERT GmbH konnte ihr Zertifizierungsgeschäft im Jahr ausbauen. Die an die Geschäftsstelle Berlin gestellten Zielsetzungen konnten übererfüllt werden, allerdings verschlechterte sich die Erlössituation gegenüber dem Vorjahr leicht. Die Nachfrage nach Zertifizierungsleistungen im primären Aufgabenfeld der ZDH-ZERT GmbH hat sich in zum Vorjahr nicht verändert. ZDH- ZERT GmbH als Zertifiziererin des deutschen Handwerks konnte ihre Position unter den zehn größten deutschen Zertifizierern in festigen. Der Umfang der Erstzertifizierung bei der Geschäftsstelle Berlin konnte im Vergleich zum Vorjahr ausgebaut werden. ZDH- ZERT hält zur Zeit ca. Zertifikate aufrecht, davon entfallen ca. auf die Geschäftsstelle bei der Handwerkskammer Berlin. Drei Mitarbeiter der Handwerkskammer Berlin stehen weiterhin ZDH-ZERT als leitende Auditoren zur Verfügung, die im Berichtszeitraum ca. Zertifizierungsverfahren bundesweit durchgeführt haben. Die Betriebsberatung der Handwerkskammer Berlin bietet darüber hinaus Beratungen zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems an. Bei eingeführten Qualitätsmanagementsystemen Berliner Handwerksbetriebe erfolgte eine Unterstützung zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Systeme. Die Bedeutung von zertifizierten Qualitätsmanagementsystemen wird von den Betrieben weiterhin sehr positiv bewertet. Im Zyklus der Zertifizierungsverfahren konnten die Betriebe z. B. ihre Ablauforganisation optimieren und transparenter gestalten, die Leistungsqualität steigern, die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen und die Nachweissicherheit verbessern. Der Anteil der Betriebe, die mit dem Zertifizierungsnutzen unzufrieden sind, ist sehr gering. Kammer und Innungen Vollversammlungen Im Berichtsjahr fanden zwei ordentliche Vollversammlungen im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Berlin statt. Die Mitglieder traten jeweils am. April und am. Oktober zu ihren Beratungen zusammen.. Vollversammlung Die zuversichtliche Stimmung des vorangegangenen Jahres im Handwerk setzte sich auch fort und war Thema der Frühjahrsvollversammlung am. April, der auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, beiwohnte. Der zum Stillstand gekommene Stellenabbau und die gestiegene Auftragsreichweite ließen Kammerpräsident Stephan Schwarz einen Vergleich zum Boom Anfang der 9er Jahre ziehen. Die Maßnahmen im Wachstumspaket der Bundesregierung hätten ihre Wirkung entfaltet; der Steuerbonus auf Handwerkerleistungen sowie das energetische Gebäudesanierungsprogramm trügen jetzt Früchte. Besonders günstige Entwicklungen gab es im Bereich des Bauhandwerks sowie des Handwerks für den gewerblichen Bedarf. Neben den vornehm- 9

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