Märkte und Vermarktung 2015 so läuft s für den Öko-Landbau! Dr. Jan Niessen, Bioland e.v. Agritechnica, Hannover am

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1 Märkte und Vermarktung 2015 so läuft s für den Öko-Landbau! Dr. Jan Niessen, Bioland e.v. Agritechnica, Hannover am

2 Marktentwicklung Ökologischer Landbau und Lebensmittelwirtschaft Gesamtsituation Umsätze von Bio-Lebensmitteln steigen weiter kontinuierlich an, die ökologische Anbaufläche ist in Deutschland im Verhältnis kaum gestiegen Hohe Importanteile bei Rohwaren in Bio-Qualität, die auch in Deutschland produziert werden können 2015 sind die Umsätze mit Bio-Lebensmittel um 10 % stärker gewachsen als die Absätze (8 %). Nach Vertriebskanälen folgen den Discountern die Vollsortimenter, vor dem Bio-Fachhandel Wachstum bei vielen bedeutenden Bio-Warengruppen deutlich über 10 % in 2015 Quelle: AMI 2015, Sanders

3 Die gesamte Wertschöpfungskette im Blick Saatgut, Betriebsmittel Landwirt Hersteller Großhandel Einzelhandel/ Kunde Mehrwerte über die gesamte Wertschöpfungskette schaffen & sichern 3

4 Beispiel Bioland Beratung und Koordination am Markt Wichtigste Aufgaben im Markt > Lizenzpartner in Bündelung, Herstellung, Handel und Gemeinschaftsverpflegung Bioland Rohwarenmanagement unter systematischer Einbindung der EZG/VG und Bioland Vertragspartner Beratung und Vermarktungskoordination der Bioland Handels-, Hersteller- und GV-Partner Mehrjährige Vertragsproduktion Markenverwendung und Co-Branding Rahmenverträge Handel und Marketing 4

5 Beispiel: Megatrend Nachhaltigkeit im Bioland-Leitbild 5

6 Beispiel: Nachhaltigkeits- und Wertekommunikation der Bioland-Marke Klarheit Siegeldschungel 6

7 Nachhaltiges Wirtschaften gibt Markenkraft: Bekanntheit, Image und Vertrauen Beispiel Marke Bioland passt am besten zu Nachhaltigkeit mit 91% (Platz 1) und hoher Glaubwürdigkeit mit 78% (Platz 3) Zustimmung (Edelmann / TheConsumerView 2011) mit höchster Bekanntheit (Platz 1) unter ausgewählten sozialen und ökologischen Siegeln mit 81% (TNS Emnid 2011) in Kundenlieblinge 2014 Deutschlands beliebteste Marken auf Platz 6 Lebensmittel und Platz 1 beim Ansehen der Lebensmittelmarken (Fokus Money / Faktenkontor 2014) kann Regionalität gut zertifizieren auf Platz 4 gesamt und Platz 1 der nicht spezifisch für Regionalität bürgenden Siegel (DLG 2013) Mit Abstand bekannteste Bio-Verbandsmarke (Dr. Grieger & Cie Marktforschung, 2015) 7

8 Profilierung durch Marke, Standards und heimische Erzeugung Markenzeichen Hohe Qualität & Standards Garantierte Herkunft Gesamtbetriebsumstellungen i.d. Landwirtschaft Profilierung im Markt Prüfzeichen Gesetzlicher Einstiegsstandard Herkunft offen Teilbetriebsumstellungen i.d. Landwirtschaft Keine Differenzierung möglich im Markt 8

9 Unterschiedliche Bio-Standards: Qualitätsniveau, Herkunft und Sicherheit Bioland-Richtlinien Einstiegsstandard Premium-Bio & Mehrwert 9

10 Beispiel Bioland: Rahmen und Koordination zur Vermarktung unter Dachmarke Partnerschaften mit Groß- und Einzelhandel sichern Bezugsmöglichkeiten und Qualitäten für Kaufleute und Absatzmöglichkeiten für Landwirte Regionale Herkunft und Premiumqualität kann durch Partner sichergestellt werden Bündelung der Rohware über EZG / Vermarktungsgesellschaften oder Verarbeitungsunternehmen Abgestimmte Endverbraucherkommunikation der Mehrwerte über Printprodukte, Werbung und online 10

11 Erfolgsfaktoren durch Organisation der Erzeuger am Beispiel Bioland Vertrauen und Bekanntheit in die Marke der Bauern Attraktivität für Handel und Sichtbarkeit im Regal Vertretung gewerblicher Interessen der Mitglieder im Markt Rahmenverträge zur Markennutzung und Vermarktung von Bioland-Produkten Beratung, Vermittlung Bio-Know-How und Koordination für Mitglieder und Vermarktungspartner über die Wertschöpfungskette Bündelung Rohware und Schaffung von Vermarktungsmöglichkeiten 11

12 Weiterentwicklung der Bioland-Gestaltung CD Herzlichen = (Corporate Dank Design) für Ihre Aufmerksamkeit

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