Vom Frieden erzählen. Geschichten vom Frieden und Gottesdienstmaterial für die Adventszeit

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vom Frieden erzählen. Geschichten vom Frieden und Gottesdienstmaterial für die Adventszeit"

Transkript

1 Vom Frieden erzählen Geschichten vom Frieden und Gottesdienstmaterial für die Adventszeit

2 Vom Frieden erzählen Geschichten vom Frieden und Gottesdienstmaterial für die Adventszeit

3 November 2009 Diese Publikation fällt unter die CreativeCommonsLizenz Namensnennung NichtkommerziellWeitergabe unter gleichen Bedingungen: Eine Erklärung dieser Lizenz finden Sie unter: Die Urheberrechte der Lieder In the lands of Asia (In den Ländern Asiens), Oh Tuhan pimpin lah langkahhu (O Gott, zeig und weis mir den Weg) sowie Na o e ha ma ni tei e nei au (Unser Gott, du hast diese Welt geschaffen) liegen bei der Christlichen Konferenz Asiens (CCA). CCA hat die Erlaubnis dafür gegeben, dass Gemeinden diese Lieder für nichtkommerzielle Zwecke unter Angabe des CCAUrheberrechts nachdrucken können. Die Bibelarbeit von Alison Phipps über 2. Mose 14:1931 wurde zuerst veröffentlicht in: The Expository Times, Band 119, Nr. 11, Seiten Abdruck mit Genehmigung. Die Bibelzitate in diesem Heft wurden der revidierten Fassung der Übersetzung Martin Luthers (1984) entnommen. Eine Publikation des Ökumenischen Rates der Kirchen. Umschlag und Layout von Mallika Badrinath. Photos Peter Williams/ÖRK Übersetzung: ÖRKSprachendienst ISBN Ökumenischer Rat der Kirchen Postfach , route de Ferney CH1211 Genf 2, Schweiz Druckerei Nouvelle Gonnet, Frankreich y

4 1 Vom Frieden erzählen INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 2 Vom Frieden erzählen: die Menschheit lebt durch Geschichten 4 Ë Mit biblischen Geschichten vom Frieden erzählen 2. Mose 14, Alison Phipps Ë Lebendige Briefe : Kurze Geschichten aus Afrika 14 James Macharia Die Geschichte einer Kirche 16 Eine Geschichte von zwei Pastoren 17 Die Geschichte von einem mutigen kleinen Jungen 18 Die Geschichte vom Friedenskuchen 19 Ë Den Teig des Friedens kneten eine Geschichte aus Argentinien 21 Gerardo Oberman Ë Wir müssen uns nur trauen Eine Geschichte aus Deutschland 24 Fritz Baltruweit Ë Erzählen Sie in Ihrem Kontext vom Frieden 26 Gottesdienstmaterial 29 Arbeitsthemen aus Asien Erster Adventssonntag: Frieden zwischen Religionen 32 Lieder Zweiter Adventssonntag: Politischer Friede 48 Lieder Dritter Adventssonntag: Soziale Gerechtigkeit und Frieden 57 Lieder Vierter Adventssonntag: Menschgewordener Friede 67 Lieder Alphabetisches Verzeichnis des Lieder 77 Die Dekade zur Überwindung von Gewalt 79 Ehre sei Gott und Frieden auf Erden (IöF) 81 Nützliche Internetseiten 83 Mitwirkende an diesem Heft 84

5 Vorwort VORWORT 2 In unseren Geschichten von einem gerechten Frieden erfinden wir die Welt neu. Wenn wir als Christinnen und Christen vom Frieden erzählen, erscheint die Welt im Licht der Botschaft des Evangeliums und der Guten Nachricht der Engel: Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Frieden. Dann nehmen wir die Welt nicht so wie sie ist. Wir sind nicht nur kritisch, oder sogar wütend über die Ungerechtigkeit, die wir mit eigenen Augen sehen, über das Unrecht verübt an anderen oder gar an uns selbst, sondern wir verpflichten uns die Gute Nachricht weiterzuerzählen. Sie wird so in unserer eigenen Umgebung zu einem Akt, Frieden zu schliessen und Gewalt zu überwinden. Die Geschichten vom Frieden im ersten Teil dieses Heftes stammen aus Afrika, Latein amerika und Europa und zeigen, wie Menschen konkret durch kleine Gesten, aber auch durch mutige Schritte die Welt verändern. Die Kinderzeichnungen, die vom Frieden erzählen haben junge Künstler und Künst lerinnen von den Philippinen gemalt. Die Entwürfe für die 4 Adventssonntage kommen in diesem Jahr aus Asien und sind von einer Gruppe von Liturgikern/innen und Musikern/innen, die in den unterschiedlichen asiatischen Kontexten leben gestaltet worden. Die Auswahl der vier Themen macht dieses deutlich. Harmonie spielt eine wichtige Rolle im asiatischen Kontext. Frieden entsteht durch Harmonie beim Singen und beim Geschichten erzählen, zwischen unterschiedlichen Religionen, in schwierigen politischen Situationen, zwischen sozialen Gruppen, besonders im Gegenüber zwischen Ureinwohnern und den Nachfahren der ausländischen Eroberer. Informationen über die vom Ökumenischen Rat der Kirchen ausgerufene Dekade zur Überwindung von Gewalt und den Stand der Vorbereitungen auf die für 2011 geplante Internationale ökumenische Friedenskonvokation (IöF) finden sich am Ende des Heftes. Auch Vom Frieden erzählen ist, wie schon das Vorjahresheft Stell dir vor: Frieden das Ergebnis der Zusammenarbeit vieler Menschen aus unterschiedlichen Bereichen. Wir danken allen, die an diesem Heft mitgewirkt haben. Besonderer Dank geht an Swee Hong Lim und Alison Phipps, die als Mitglieder des Ausschusses für das geistliche Leben der IöF bei der Koordinierung dieses Heftes geholfen haben. y

6

7 Vom Frieden erzählen: Die Menschheit lebt durch Geschichten 4 VOM FRIEDEN ERZÄHLEN: DIE MENSCHHEIT LEBT DURCH GESCHICHTEN Wir sind Geschichtenerzähler. Jeder Tag bietet uns neue Gelegenheiten, Geschichten über die Welt zu erzählen über die Welt, wie sie zu sein scheint, wie wir sie erleben, wie wir sie uns wünschen. Manchmal werden Geschichten spontan erzählt Geschichten, die uns zum Lachen bringen oder die unbedingt sofort erzählt werden müssen, damit Nachrichten über bestimmte Ereignisse, Gefahren, Gelegenheiten sofort verbreitet werden. Manchmal brauchen Geschichten viel Zeit, um zu reifen Geschichten von Schmerz und Verletzung, von zwiespältigen Situationen und verpassten Momenten, von Fehlern und genutzten Chancen; erst später, wenn wir darüber sprechen können, werden sie zu Geschichten, die erzählt werden müssen. Einige Menschen haben eine besondere Begabung, Geschichten zu erzählen. Sie sind für unsere weltweite christliche Glaubensgemeinschaft eine große Bereicherung und haben im Lauf der Geschichte eine wichtige Rolle gespielt. Die Bibel ist voller Geschichten. Einige dieser Geschichten sind schwer verdaulich, sie handeln von Gewalt, Krieg und Zerstörung; andere hingegen berichten, dass Unfruchtbare gebären und Verheißungen erfüllt werden. Wie alle Geschichten, sind auch die biblischen Geschichten nicht unvoreingenommen. Sie geben die Sicht des Erzählers wider. Aber wenn wir sie lesen oder zufällig darauf stoßen, eröffnen sich uns ganz neue Perspektiven. Genauso erging es den Menschen in früheren Jahrhunderten, wenn sie diese Geschichten gehört haben. Von den Menschen, die vor uns gelebt und ihre Geschichten erzählt haben, können wir uns beim Erzählen unserer eigenen Geschichten inspirieren lassen. Jesus erzählte die wunderbarsten Geschichten Geschichten, die uns nicht so sehr sagen, wie wir unser Leben leben sollen, sondern die uns unser Leben im neuen Bund mit y

8 5 Vom Frieden erzählen Gott so natürlich erscheinen lassen wie das Atmen. Es sind alltägliche Geschichten von verlorenen Münzen, verpassten Chancen, verletzten Fremden, von vergebenden Vätern und entlaufenen Söhnen, von Salz, das seinen Geschmack verliert, von Licht. Und die Art und Weise, wie Jesus lebte, brachte Geschichten, Evangelien und Briefe hervor, die die Geschichte seiner außergewöhnlichen Gewöhnlichkeit, seines Gott und Menschseins, lebendig erhielten. Die Jesusgeschichten sind unsere Geschichten auf dem Weg zur IöFK: Geschichten vom Frieden in der Gemeinschaft, Frieden zwischen Frauen und Männern, häuslichem Frieden, wirtschaftlichem Frieden; eine Frau hört auf zu bluten, fünftausend Menschen werden gespeist, der Herr hört einer Samariterin am Brunnen zu. Geschichten vom Frieden mit der Erde, als der Sturm sich legt und die Fische reichlich zurückkehren. Geschichten vom Frieden zwischen Völkern, als ein Besatzungssoldat zu Jesus kommt und ihn um Hilfe bittet, und in denen der Kontext Galiläas und Jerusalems immer greifbar ist. Dies sind Geschichten, die in und aus einem bestimmten Kontext erzählt werden und als solche zu unseren eigenen Geschichten werden. Jesus erzählte nicht so sehr nette kleine Geschichten oder Alltagsgeschichten. Seine Geschichten scheinen vielmehr nahe zu legen, dass wir unser Leben auch anders, besser leben können, dass wir den Weg der Gewaltlosigkeit und der Versöhnung, der Überwindung von Vorurteilen und der Vergebung gehen können. Dies ist ein mühseliger Weg, der uns viel abverlangt, aber ein Weg, der möglich ist, der gleich um die Ecke liegt oder in der nächsten Straße, den wir eingeladen sind mitzugehen, mit unseren Nachbarn und denen, die uns anvertraut sind. Die Geschichten und Gleichnisse, die Jesus erzählt, enthalten gute Nachrichten Nachrichten über einen Weg der Gewaltlosigkeit, einen Weg des gerechten Friedens. Was wichtig ist, sind nicht so sehr die Geschichten selbst, die uns als aufmerksame Leser/ innen und Zuhörer/innen ansprechen, als vielmehr die bemerkenswerte Art und Weise, in der sie erzählt werden und uns ganz neue Perspektiven eröffnen. Die Geschichten laden uns ein, selbst in die Rolle der handelnden Personen zu schlüpfen, uns als nachsichtige Väter zu sehen, als entlaufene Kinder, als Frauen, die Geld verlieren, als Menschen, die überfallen, verletzt und am Straßenrand liegengelassen werden, oder als jemand, der zufällig einem Fremden begegnet und die Chance zu einer neuen Beziehung geboten bekommt. In diesen Geschichten sind wir in der Welt der Möglichkeiten, einer vertrauten Welt, die den Geschichten, die wir jeden Tag erzählen, allzu ähnlich ist. Ich konnte meine Schlüssel nicht finden und habe das ganze Haus auf den Kopf gestellt. Auf

9 Vom Frieden erzählen: Die Menschheit lebt durch Geschichten 6 meinem Weg zum Markt sah ich, wie jemand angefahren wurde, und der Autofahrer fuhr einfach weg. Ich habe mir vorgenommen, zu Hause anzurufen. Es ist ja schon so lange her, dass wir uns gestritten haben. Vom Frieden zu erzählen bedeutet, Geschichten aus unserem alltäglichen Leben zu erzählen, die zeigen, dass die Liebe zu Gott und zu unseren Nächsten nach wie vor in uns lebendig und am Werk ist. Es bedeutet, Geschichten von kleinen Wundern des gerechten Friedens zu erzählen; Geschichten von veränderten Lebenswegen, die zu Gottes Reich der Gerechtigkeit und des Friedens hinführen. Wenn wir Geschichten der Gerechtigkeit und des Friedens erzählen, sehen wir die Welt mit neuen Augen wir sehen sie im Licht des Evangeliums und der Guten Nachricht, die die Engel gebracht haben: Ehre sei Gott und Friede auf Erden. Wir akzeptieren die Welt nicht einfach, wie sie ist; wir sind nicht nur kritisch oder zornig angesichts der Ungerechtigkeit, der wir in der Welt begegnen, des Unrechts, das anderen und auch uns angetan wird, sondern wir werden in unseren jeweiligen Kontexten aktiv und erzählen die Gute Nachricht, um Frieden zu stiften und Gewalt zu überwinden. Die Karfreitagsgeschichte ist eine Geschichte, in der Tod und Gewalt das Leben besiegen. Die Geschichte vom auferstandenen Christus hingegen ist eine Geschichte, in der das Leben Tod und Gewalt besiegt; denn seht! da geht er mit seinen Jüngern, haucht sie an, ruft sie beim Namen, lässt sie seine Wunden berühren, bereitet ihnen ein Mahl am See Tiberias und sagt Friede sei mit euch. y

10 7 Vom Frieden erzählen Wenn Christi Friede mit uns ist, sind wir eingeladen und befähigt, unser Leben zu einer Geschichte des Friedens und der Überwindung von Gewalt werden zu lassen. Petrus hat dies getan, Paulus ebenfalls, und im Lauf der Jahrhunderte haben gläubige Männer und Frauen im Kleinen wie im Großen ein Leben in Gerechtigkeit und Frieden gelebt und ihre Lebensgeschichten sind in jedem Kontext und in jedem Zeitalter immer und immer wieder neu erzählt worden. Wenn wir Lebensgeschichten von Menschen hören, die sich in ihrem jeweiligen Kontext in einfacher und überzeugender Weise für die Überwindung von Gewalt eingesetzt haben, dann empfangen wir selbst Leben und Hoffnung und Heilung. Deshalb laden wir Sie nun ein, mit den Geschichten der Bibel, den Geschichten aus Ihrem eigenen Umfeld, den Geschichten im Buch der Schöpfung vom Frieden zu erzählen und selbst eine Friedensgeschichte zu sein. Alison Phipps Mit biblischen Geschichten VOM FRIEDEN ERZÄHLEN 2. Mose 14, 1931 Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie und kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster und hier erleuchtete sie die Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht näher. Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der Herr zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken und die Wasser teilten sich. Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und Männer, mitten ins Meer. Als nun die Zeit der Morgenwache kam, schaute der Herr auf das Heer der Ägypter aus der Feuersäule und der Wolke und brachte einen Schrecken über ihr

11 Mit biblischen Geschichten vom Frieden erzählen 2. Mose 14, Heer und hemmte die Räder ihrer Wagen und machte, dass sie nur schwer vorwärts kamen. Da sprachen die Ägypter: Lasst uns fliehen vor Israel; der Herr streitet für sie wider Ägypten. Aber der Herr sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, dass das Wasser wiederkomme und herfalle über die Ägypter, über ihre Wagen und Männer. Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam gegen Morgen wieder in sein Bett, und die Ägypter flohen ihm entgegen. So stürzte der Herr sie mitten ins Meer. Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Männer, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, sodass nicht einer von ihnen übrig blieb. Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. So errettete der Herr an jenem Tage Israel aus der Ägypter Hand. Und sie sahen die Ägypter tot am Ufer des Meeres liegen. So sah Israel die mächtige Hand, mit der der Herr an den Ägyptern gehandelt hatte. Und das Volk fürchtete den Herrn und sie glaubten ihm und seinem Knecht Mose. Ist es nicht so, dass jeder von uns die Saat der Gewalt in sich trägt, dass niemand ganz y

12 9 Vom Frieden erzählen frei davon ist? Heute war ein ganz gewöhnlicher Tag in meiner Universität, ein Tag wie viele andere. Ich habe s bekommen und Geschichten von Studenten und Kollegen gehört, die mich zutiefst schockiert haben. Später war ich mit guten Freunden zusammen und wir haben über Schwierigkeiten und Probleme gesprochen, die uns gerade beschäftigen. Dabei habe ich gemerkt, dass unsere Sprache immer gewalttätiger wurde und ich mir sämtliche Emotionen vorstellte, die man bei der Verteidigung von Gerechtigkeit empfinden kann. Ich hörte entsetzt zu, wie einer von uns von einem Seminar erzählte, in dem Kollegen, die es eigentlich besser wissen sollten, Bilder benutzten, die sowohl für Frauen als auch für Arme erniedrigend waren. Ich merkte, dass mir die Tränen kamen, als ich gegen die unsägliche, kontraproduktive Regulierungswut eines bürokratischen Apparats wetterte, die auf endlosen Webseiten gespeichert wird und uns in unseren Bemühungen lähmt, denjenigen mit Zuwendung und Mitgefühl zu begegnen, die uns in unserem beruflichen Leben anvertraut worden sind. Und ich sorge mich um den Kollegen, den ich weinend an seinem Schreibtisch fand, weil er einfach überfordert war von der unerbittlichen Sklaverei nicht einhaltbarer Termine, unflexibler Kollegen und der Einsamkeit des Gewissens. Bei meinen guten Freunden lasse ich mich gehen und wir brechen in Gelächter aus, wenn wir uns ausmalen, wie wir die gesichtslosen Verursacher von Frustrationen und Schwierigkeiten bestrafen könnten. Könnten wir ihn am Spieß braten?, Was müsste geschehen, damit sie es verstehen?, Das kann nicht dein Ernst sein, das ist eine Unverschämtheit, das ist doch nicht normal! Wie kann das erlaubt sein? Wie können sie damit durchkommen? In all unseren Geschichten von Frustrationen und Ärger, die aus den gierigen Forderungen der Götter erwachsen, für deren Anbetung wir heutzutage hohe Gehälter erhalten die Götter des bürokratischen, von Konsumdenken getriebenen Kapitalismus, bereitet es uns immer wieder größtes Vergnügen, unseren Feinden das Schlimmste zu wünschen und uns auszumalen, was geschehen würde, wenn Schweine fliegen könnten, Meere sich teilten, Server zusammenbrechen oder Haushaltsentwürfe abgeschafft würden. Die Erkenntnis, dass auch wir oder unsere Freunde die Saat der Gewalt in uns tragen, ist nicht angenehm. Solche Fantasien und eine solche Wortwahl sind prekär und gefährlich und Jesus sagt uns in der Bergpredigt ganz deutlich, wie sehr schon allein solche Gedanken uns davon abhalten können, unser Handeln von der uns innewohnenden Liebe bestimmen zu lassen. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig (Matthäus

13 Mit biblischen Geschichten vom Frieden erzählen 2. Mose 14, , 22). Und im Evangelium lesen wir die unbequeme Antwort auf die Frage nach der Vergebung: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal (Matthäus 18,2122). In der Exodusgeschichte jedoch, die für das Volk Israel konstitutive Bedeutung hat, in diesem zentralen dramatischen Ereignis, das für Israel in Zeiten des Exils identitätsstiftenden Charakter angenommen hat, in eben dieser Geschichte befinden wir uns mitten in einer trick reichen, triumphalistischen und eher abstoßenden Darstellung von Gottes gewalttätigem Ein greifen zugunsten seines Volkes. Der zentrale Krieger in diesem Teil der Exodusgeschichte ist plötzlich in höchst dramatischer Weise Jahwe, der die Kontrolle über die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft hat und mit eben diesen Elementen die ägyptische Armee im Chaos untergehen lässt. Moses, Israels größter Anführer und Prophet, das höchste Symbol der Hoffnung für ein missbrauchtes und versklavtes Volk, erringt den Sieg über Pharao nur, weil er mit seinem Volk flieht und am Ufer des Roten Meeres, wo die verfeindete ägyptische Armee lagert, zu Gott betet, der ihm befiehlt, seine Hand auszustrecken und das Meer zu teilen. Inmitten des Dramas dieser großen Flucht stoßen wir auf all jene menschlichen Eigeny

14 11 Vom Frieden erzählen schaften, die uns vertraut und doch zutiefst unattraktiv sind; feurige Siegesparolen angesichts der Niederlage des Feindes; ein Ende von allem, was das Volk gefürchtet und gehasst hatte; die Flucht eines Volkes, das plötzlich ein anderes Selbstverständnis hat und sich von nun an durch diese Geschichte einer erfolgreichen Flucht definiert, die es aber auch als Gottes Gerechtigkeit, Gottes Werk, Gottes Gewalt für sein Volk deutet. Die Exoduserzählung ist eine Geschichte, mit der wir uns intensiv auseinandersetzen müssen, wenn wir das grob vereinfachende Bild von einem Gott, der auf einer Feuersäule steht und beschließt, Hunderte von Menschen ertrinken zu lassen, nicht ohne weiteres akzeptieren wollen. Ins Zentrum dieser Geschichte stellt der Erzähler, der zu Recht Partei gegen die imperiale Gewalt des Pharaos ergreift, das Bild eines gewalttätigen Gottes und diesen Gott können wir nicht einfach wegdiskutieren, egal wie sehr er unsere Empfindungen stört und unserem Wunsch im Weg steht, diesen Text rein zu machen. Es ist sehr schwer für uns, solche Schilderungen zu lesen, ohne uns von ihrer einseitigen Sichtweise beeinflussen zu lassen und daraus undifferenziert zu schließen, dass Gott gewaltsam zu unseren Gunsten eingreift, um uns von unseren Unterdrückern zu befreien. In Zeiten des Exils, der Unterdrückung, der Frustration und des Zorns über unglaubliche Ungerechtigkeiten ist das Bild von einem plötzlichen und gewaltsamen Ende all dessen, was wir zutiefst verabscheuen, tröstlich und zutiefst menschlich. Wir sehen dies, wo immer wir sind, in unserem persönlichen Leben und wir sehen es noch deutlicher in all den Kämpfen, die unterdrückte Völker im Lauf der Geschichte für ihre Befreiung geführt haben. Wenn ich den Schilderungen von Asylsuchenden zuhöre, die im Gefängnis endlos warten auf ihre Vor ladung, auf die Reaktion des Innenministeriums, auf ihren Rechtsanwalt, auf Nachricht von ihren Familien, dann höre ich auch Geschichten, wie sie aus ihrer Notlage befreit werden könnten: das Innenministerium und mit ihm alle Asyldokumente könnten bis auf die Grund mauern abbrennen; die Gefangenen könnten ihre Freiheit durch ein Wunder wiedererlangen; irgendjemand ein Parlamentsmitglied, ein Premierminister, ein Deus ex machina könnte plötzlich Mittel und Wege finden, wie sich für alle alles zum Besten wenden könnte, weil er es wagt, Stellung zu beziehen. Wenn Menschen sich so ihre Zukunft ausmalen, dann schwingt darin eine große Sehnsucht mit genau wie bei Moses, als er seine Hand in die dunkle Nacht ausstreckte, auf der einen Seite die Verfolger, auf der anderen Sicherheit für sein Volk. Aber in diesen Fantasien wird auch tief verwurzelter, reflexartiger Zorn spürbar die dunklere Seite unserer menschlichen Antwort auf die Sehnsucht nach Gerechtigkeit, nach Sicherheit, nach einem Ende allen Leids, das uns und den Menschen, die uns anvertraut worden sind, zugefügt wird.

15 Mit biblischen Geschichten vom Frieden erzählen 2. Mose 14, Die Saat der Gewalt ist da, sie ist in uns allen und in dem Gott, den wir nach unserem eigenen Bild schaffen, dem Gott, den wir uns aus unserer eigenen Gefangenschaft heraus vorstellen, dem Gott, den wir brauchen, um alles für uns zu regeln, am besten durch Wunder, denn diese Geschichten sind besonders geeignet, uns in schwierigsten Zeiten Mut zu machen. Der Theologe Walter Wink sieht diese gewalttätigen Geschichten, die eine einfache Lösung für alle Probleme parat haben, als Teil des Mythos der erlösenden Gewalt, unseres jahrhundertealten Glaubens, dass wir vollkommen Mensch werden erlöst werden, wenn wir gewaltsam handeln, und nicht, wenn wir uns gewaltlos für die Überwindung der schlimmsten Ungerechtigkeiten einsetzen. Doch obwohl die Gewaltmotive als zentrales Thema der Exodusgeschichte nicht ohne Weiteres wegdiskutiert werden können und sollen, so finden wir in Moses dem Menschen, der untrennbar mit der wechselvollen Geschichte seines Volkes verbunden ist doch ein bemerkenswertes Beispiel für gewaltlosen Protest, Führungsstärke und eine vom Gebet getragene innere Grundhaltung. Im ganzen 14. Kapitel des 2. Buch Mose, das den Wendepunkt in Israels Geschichte als Volk darstellt, ergreift Moses nur einmal das Wort, und er richtet es nicht etwa an Jahwe, sondern an sein entsetztes Volk, das mit ihm bis an die Küste des Roten Meeres geflohen ist und dem er gebietet: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der Herr heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen. Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein (2. Mose, 1314). Vor den Toren der AtomUBootBasis Faslane in Schottland, in deren Nähe Großbritannien auch sein ganzes Arsenal an Massenzerstörungswaffen lagert, standen, von Polizisten um stellt, Demonstranten und sangen Stand firm, o stand firm, stand firm, o stand firm, stand firm, o stand firm and see what the Lord can do (Haltet stand und seht, was der Herr vollbringt). Und sie brachen Brot und tranken Wein zusammen, und als die Morgen dämme rung kam, war die Wolke dort finster und hier erleuchtete sie die Nacht. Mit Liedern und Farbe und ausgestreckten Händen feierten sie das Anbrechen einer anderen Zukunft, in der der Friede wie Wasser strömt, in der sich das Gute im Menschen durchsetzt und gefeiert wird und mit allen ohne Angst geteilt werden kann. Diese Worte von Moses sind Worte, die in unser aller Leben hineinreichen, denn niemand von uns kann sich diesem Ringen um Gerechtigkeit, dieser Sehnsucht nach Gerechtigkeit oder dem damit einhergehenden Wunsch entziehen, es möge einfachere Wege geben, ein Außenstehender möge die Sache für uns regeln, wenn nötig auch mit Gewalt. Moses steht und hält stand, in einer schier ausweglosen Lage, mit ausgestreckter Hand, und wartet darauf, dass das Meer sich zurückzieht und das Glück sich wendet. Als die Flut die Angreifer verschlungen hat und bevor Moses seinen großen Lobgesang anstimmt y

16 13 Vom Frieden erzählen und Miriam aus Freude über die Befreiung ihres Volkes mit allen Frauen zusammen tanzt, erleben wir ganz einfach ein Volk, das nun auf eine andere Zukunft vertraut als die, die es bisher erwartet hatte. Es ist die Zukunft eines Volkes, das nicht mehr in ägyptischer Sklaverei lebt und keine Ziegel mehr für den Pharao brennen muss, eines Volkes, das diese Knechtschaft weit genug hinter sich gelassen hat, um zu erkennen, dass ein anderes Leben möglich ist, ein Volk, das frei geworden ist für Jahwe und das Moses, seinem Knecht, folgt. Finale: Nachdem meine Freunde und ich uns bei einer Tasse Tee gegenseitig die Geschichten erzählt haben, die uns im tiefsten Innern bewegen, spüre ich, wie das aufgestiegene Verlangen, Gerechtigkeit gegebenenfalls auch spektakulär und mit Gewalt herbeizuführen, langsam wieder abebbt. Wir beruhigen und beschwichtigen einander. Wir ermutigen uns gegenseitig, diejenigen, über die wir so entsetzt sind, als Menschen zu sehen, als wahrscheinlich gute Menschen, wie wir immer wieder sagen, die in einem Netz komplexer Zusammenhänge und Ungerechtigkeiten gefangen sind, vermutlich genau in denselben Netzen, aus denen auch wir uns nicht befreien können. Wir reden offen über das, was wir denken, über unser Scheitern, unsere Schwächen, unsere Zerbrochenheit. Wir hören auf, unseren gesichtslosen Feinden das Schlimmste zu wünschen, und fangen an, uns wieder der realen Welt zuzuwenden, unsere Geschichten, mit denen wir uns unseren ganzen Zorn von der Seele geredet haben, erst einmal ad acta zu legen. Wir kehren an unsere Arbeit zurück, in die Situationen, die uns aus der Fassung bringen, jedoch mit neuer Hoffnung auf eine bessere Zukunft, mit vielleicht gegenseitig gestärktem Glauben, dass es bessere Wege, Wege der Vergebung, vielleicht siebzigmal siebenmal Wege gibt. Wir haben das Gefühl, dass wir uns wieder auf festem Boden befinden, dass wir einen festeren Stand haben als vorher. Vertrauen.

17 Lebendige Briefe : Kurze Geschichten aus Afrika 14 James Macharia Lebendige Briefe : Kurze Geschichten aus Afrika Das Programm der Lebendigen Briefe startete 2007 als Teil der Dekade zur Überwindung von Gewalt, einer Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), die 2011 mit der Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation in Kingston (Jamaika) enden wird. Lebendige Briefe sind kleine ökumenische Teams von fünf bis sechs Personen, die Kirchen und Länder in Konflikt oder Postkonfliktsituationen besuchen. Bisher haben die Lebendigen Briefe 21 Ländern einen Besuch abgestattet. Ziel dieser Besuche ist es: Solidarität unter Kirchen und Menschen zu bezeugen, die mit besonders schmerzlichen Gewalterfahrungen konfrontiert sind und darauf zu reagieren suchen; über Erkenntnisse und hilfreiche Ansätze in der Arbeit zur Überwindung von Gewalt zu sprechen; ökumenische Kontakte unter Kirchen, nationalen Kirchenräten sowie kirchlichen und kirchennahen Organisationen und Netzwerken zu vertiefen; Gemeinden, Studierende, Jugendgruppen sowie theologische und andere kirchliche Einrichtungen miteinander zu verbinden, damit sie zur Formulierung einer Ökumenischen Erklärung zum gerechten Frieden beitragen können. Obwohl alle Besuche dasselbe Ziel verfolgen, stoßen die Lebendigen Briefe doch in jedem Land auf unterschiedliche Konfliktsituationen. In einigen Ländern haben Diktaturen oder Staatsstreiche die Konflikte ausgelöst, wie z.b. in Südamerika in den 1970er Jahren. Ein ganz anderer Fall ist Sri Lanka, dessen Regierung im Mai 2009 den dreißigjährigen Bürgerkrieg für beendet erklärt hat. Andere Länder werden seit Jahrzehnten von Konflikten heimgesucht, ohne dass ein Ende in Sicht wäre, wie z.b. der Nahe Osten, y

18 15 Vom Frieden erzählen wo vor allem Israelis und Palästinenser im Konflikt miteinander stehen. Viele Länder in Afrika befinden sich seit Jahrzehnten im Bürgerkrieg. Andere Länder haben mit instabilen politischen Regimes zu kämpfen. Einige, wie die Demokratische Republik Kongo, haben schlimmste Konflikte und grausamste Gewalt durchlebt. Die Teams der Lebendigen Briefe haben Kirchen in einigen der Länder besucht, die sich in einer Konflikt oder Postkonfliktsituation befinden. Die besuchten Menschen und Kirchen haben unterschiedlich reagiert, die meisten mit Dank für die zum Ausdruck gebrachte Solidarität, die Gebete und die Bereitschaft, in den Momenten der Krise von ihnen zu lernen. Andere haben gefragt, ob der ÖRK nicht stärker intervenieren könne, insbesondere auf internationaler Ebene, um ihnen in bei der Überwindung von Gewalt in ihrer schwierigen Situation zu helfen. In allen Fällen hatten die Lebendigen Briefe direkten Kontakt mit den Menschen, die am meisten unter Krieg, Konflikt und Gewalt zu leiden hatten. Sie besuchten Kirchenverantwortliche, Lager von im eigenen Land vertriebenen Menschen, Kinderzentren, Frauen und Jugendgruppen und hörten den Menschen zu. Inmitten von Leid, Schmerz und Verletzung konnten die Teams aber auch beeindruckende, Mut machende Geschichten hören. Sie erlebten mit, wie Kirchen aktiv Friedens und Versöhnungsarbeit leisten und sich am Wiederaufbau beteiligen. Sie hörten Geschichten von Männern und Frauen, die sich allen Widerständen zum Trotz für den Frieden einsetzen.

19 Lebendige Briefe : Kurze Geschichten aus Afrika 16 Die Geschichte einer Kirche Die Lebendigen Briefe reisten mit gemischten Erwartungen nach Liberia und Sierra Leone. Obwohl der Krieg 2001/2002 offiziell für beendet erklärt wurde, glauben viele, die diese Länder nicht selbst besucht haben, nicht ganz an ein Ende der Gewalt. Sie bleiben skeptisch. Während des Krieges sah man in den internationalen Nachrichten meist Bilder von verwundeten und amputierten Menschen und von dem berüchtigten liberianischen Präsidenten und Kriegsverbrecher Charles Taylor. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass niemand so recht an den Frieden in diesen Ländern zu glauben wagt. Was immer auch das Team der Lebendigen Briefe im Vorfeld des Besuchs erwartet hatte, nach dem Besuch hatte es keine Zweifel mehr an der Realität des Friedens in beiden Ländern. Die Teammitglieder konnten sich frei auf der Straße bewegen. Sie führten Gespräche mit Menschen, die offen über ihre Vergangenheit und ihre Schwierigkeiten berichteten, ihnen ihr Herz öffneten und mit ihnen über ihre schmerzliche Vergangenheit sprachen. Die Team mitglieder waren sehr bewegt von dem Vertrauen, das die Menschen ihnen entgegenbrachten und das anscheinend allein darauf basierte, dass sie vom Ökumenischen Rat der Kirchen entsandt waren. Leitende y

20 17 Vom Frieden erzählen Regierungs und Kirchenvertreter/innen sprachen über ihre Bemühungen, ihre Länder wiederaufzubauen und dauerhaften Frieden zu schaffen. Das Team der Lebendigen Briefe und die Leitung des Kirchenrates von Sierra Leone trafen mit dem Staatsoberhaupt der Republik Sierra Leone, Präsident Earnest Bai Koroma, zusammen. Dieser würdigte den Beitrag der Kirchen zur Beendigung des Krieges. Einige Kirchenführer hatten ihr Leben in direkten Treffen mit Kriegsherren und Rebellenführern aufs Spiel gesetzt, bei denen sie an diese appelliert hatten, den Krieg zu beenden und die Probleme stattdessen auf dem Verhandlungsweg zu lösen, damit der Frieden im Land wiederhergestellt werden konnte. Die Lebendigen Briefe verließen Sierra Leone mit einer Botschaft des Handelsministers Alimany Koroma. Dieser rief sie dazu auf, Friedensbotschafter zu sein und der Welt zu berichten, dass Sierra Leone nicht mehr im Krieg, sondern schon seit sechs Jahren im Frieden lebe, und dass die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden Früchte tragen würden. Im Blick auf die Internationale ökumenische Friedenskonvokation war der Präsident optimistisch, dass Sierra Leone zu dem Zeitpunkt, an dem die Dekade endet, etwas Positives aufzuweisen haben wird 2011 wird Sierra Leone ein leuchtendes Beispiel für den Frieden sein. Eine Geschichte von zwei Pastoren Wenn jeder Mensch in der Gesellschaft einen kleinen oder großen Beitrag zum Frieden leisten würde, wäre die Welt ein besserer Ort. Vielleicht gäbe es keine Kriege, keine Konflikte und keine Gewalt. Das ist die Lektion, die das Team der Lebendigen Briefe bei seinem Besuch in Bo in Sierra Leone gelernt hat. Die Teammitglieder lernten dort zwei junge tatkräftige und sehr inspirierende Menschen kennen, die ihnen ihre Geschichte erzählten Pfr. Justin und Pfr. James, zwei Jugendpastoren, die sich in Bo großen Respekt verschafft haben. Alles begann während des Krieges. Die beiden Pastoren wollten nicht länger zusehen, wie Menschen in ihrem Dorf getötet und Jugendliche zum Morden angestachelt oder von Rebellengruppen entführt wurden, um als Kindersoldaten und soldatinnen missbraucht zu werden. Die beiden starteten einen Gegenangriff gegen die Rebellen und ihre brutalen Vorgehensweisen. Sie erklärten der Rebellenbewegung und auch den Regierungstruppen den Krieg. Der Unterschied war, dass sie keine Gewehre, Kugeln oder Waffen, sondern nur die Bibel benutzten. Ihr Ziel war es, so viele Jugendliche wie möglich zu mobilisieren und davon abzuhalten, sich Rebellen, Regierungs oder irgendwelchen anderen Gruppen anzuschließen, die weiter Gewalt im Dorf ausübten. Ihre Anstrengungen wurden belohnt,

OSTERNACHT A ERSTE LESUNG. DIE ERSCHAFFUNG DER WELT (Genesis 1,1-2,2)

OSTERNACHT A ERSTE LESUNG. DIE ERSCHAFFUNG DER WELT (Genesis 1,1-2,2) OSTERNACHT A ERSTE LESUNG DIE ERSCHAFFUNG DER WELT (Genesis 1,1-2,2) Am Anfang hat Gott Himmel und Erde gemacht. Die Erde war wie eine Wüste und wie ein Sumpf. Alles war trübes Wasser vermischt mit Land.

Mehr

Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn

Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ich möchte Ihnen und euch eine Geschichte erzählen von

Mehr

Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe, Ehre! Und Friede auf Erden (3 mal), Friede den Menschen, die Gott lieben.

Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe, Ehre! Und Friede auf Erden (3 mal), Friede den Menschen, die Gott lieben. 01 Instrumentalstück 02 Dank dem Herrn Eingangslied Und ihm danken tausend Mal für alles, was er mir gab. Für die Kinder, die mein Herz erfüllen. danke, Herr, für das Leben und deine ganze Schöpfung. für

Mehr

Valentinstag Segnungsfeier für Paare

Valentinstag Segnungsfeier für Paare Valentinstag Segnungsfeier für Paare Einzug: Instrumental Einleitung Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist

Mehr

5. Treffen 13.04.11 Kommunion. Liebe Schwestern und Brüder,

5. Treffen 13.04.11 Kommunion. Liebe Schwestern und Brüder, 5. Treffen 13.04.11 Kommunion Liebe Schwestern und Brüder, der Ritus der Eucharistie ist ein Weg der Wandlung. Nach dem großen Hochgebet, dem Wandlungsgebet in der letzten Woche geht es nun konkret darum,

Mehr

Gebete von Anton Rotzetter

Gebete von Anton Rotzetter Gebete von Anton Rotzetter Mach mich zur Taube In Dir Gott ist Friede und Gerechtigkeit Mach mich zur Taube die Deinen Frieden über das große Wasser trägt Mach mich zum Kanal der Dein Leben in dürres Land

Mehr

Wasser heißt: Leben Familiengottesdienst über die Bedeutung des Wassers

Wasser heißt: Leben Familiengottesdienst über die Bedeutung des Wassers Kategorie Stichwort Titel Inhaltsangabe Verfasser email Gottesdienst Symbole Wasser heißt: Leben Familiengottesdienst über die Bedeutung des Wassers A. Quinker a.quinker10@gmx.de Eingangslied: Mein Hirt

Mehr

Predigt für einen Sonntag in der Trinitatiszeit (20.)

Predigt für einen Sonntag in der Trinitatiszeit (20.) Predigt für einen Sonntag in der Trinitatiszeit (20.) Kanzelgruß: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. ::egngemeg.. nngm

Mehr

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden.

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Zeit, Gott zu fragen. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Warum? wer hätte diese Frage noch nie gestellt. Sie kann ein Stoßseufzer, sie kann ein Aufschrei sein. Es sind Leid, Schmerz und Ratlosigkeit,

Mehr

Matthäus 28, Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten.

Matthäus 28, Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Matthäus 28, 16-20 Liebe Gemeinde, Ich lese den Predigttext aus Matthäus 28, 16-20 16Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. 17Und als sie ihn sahen, fielen

Mehr

SCHAUEN BETEN DANKEN. Ein kleines Gebetbuch. Unser Leben hat ein Ende. Gott, wir möchten verstehen: Unser Leben hat ein Ende.

SCHAUEN BETEN DANKEN. Ein kleines Gebetbuch. Unser Leben hat ein Ende. Gott, wir möchten verstehen: Unser Leben hat ein Ende. Unser Leben hat ein Ende Gott, wir möchten verstehen: Unser Leben hat ein Ende. Wenn wir nachdenken über den Tod: Was haben wir mit unserem Leben gemacht? Alles gut? Alles schlecht? Halb gut? Halb schlecht?

Mehr

Liebe Gemeinde ich nehme das letzte Wort dieser unglaublichen Geschichte auf. Der

Liebe Gemeinde ich nehme das letzte Wort dieser unglaublichen Geschichte auf. Der Predigt Gottesdienst in Bolheim 22.1.2012 Genesis G esis 50, 15-20 15 Die Brüder Josefs aber fürchteten sich, als ihr Vater gestorben war, und sprachen: Josef könnte uns gram sein und uns alle Bosheit

Mehr

Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A.

Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A. Gottesdienst zum Thema Gebet 15.01.12 um 10.00 Uhr in Bolheim Schriftlesung: Lk 11,5-13 Gleichnis vom bittenden Freund Pfarrerin z. A. Hanna Nicolai Liebe Gemeinde, da habe ich Ihnen heute ein Seil mitgebracht

Mehr

ERSTE LESUNG Jes 22, 19-23

ERSTE LESUNG Jes 22, 19-23 ERSTE LESUNG Jes 22, 19-23 Ich lege ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter Lesung aus dem Buch Jesaja So spricht der Herr zu Schebna, dem Tempelvorsteher: Ich verjage dich aus deinem Amt,

Mehr

ERSTE LESUNG Jes 66, 10-14c

ERSTE LESUNG Jes 66, 10-14c ERSTE LESUNG Jes 66, 10-14c Wie ein Strom leite ich den Frieden zu ihr Lesung aus dem Buch Jesaja Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die

Mehr

Gebete für das Kirchenjahr, aus: Leicht gesagt! (Gidion/Arnold/Martinsen)

Gebete für das Kirchenjahr, aus: Leicht gesagt! (Gidion/Arnold/Martinsen) Gebete für das Kirchenjahr, aus: Leicht gesagt! (Gidion/Arnold/Martinsen) Christvesper Tagesgebet du bist so unfassbar groß. Und doch kommst du zu uns als kleines Kind. Dein Engel erzählt den Hirten: Du

Mehr

Lektorenpredigt zu Lukas 7, 11-16. Liebe Gemeinde,

Lektorenpredigt zu Lukas 7, 11-16. Liebe Gemeinde, Lektorenpredigt zu Lukas 7, 11-16 Liebe Gemeinde, ich weiß nicht, wann Sie zum letzten Mal einen Leichenzug gesehen haben. Das gab es früher eigentlich überall; heute kennt man diese Sitte nur noch in

Mehr

Die Gnade unsers HErrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.

Die Gnade unsers HErrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen. Die Gnade unsers HErrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen. Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine

Mehr

TAUFE VON MARKUS ENGFER GreifBar plus 307 am 15. April 2012 LIED: IN CHRIST ALONE BEGRÜßUNG WARUM TAUFEN WIR: MT 28,16-20

TAUFE VON MARKUS ENGFER GreifBar plus 307 am 15. April 2012 LIED: IN CHRIST ALONE BEGRÜßUNG WARUM TAUFEN WIR: MT 28,16-20 GreifBar Werk & Gemeinde in der Pommerschen Evangelischen Kirche TAUFE VON MARKUS ENGFER GreifBar plus 307 am 15. April 2012 LIED: IN CHRIST ALONE BEGRÜßUNG Herzlich willkommen: Markus, Yvette, gehört

Mehr

Jahreslosungen seit 1930

Jahreslosungen seit 1930 Jahreslosungen seit 1930 Jahr Textstelle Wortlaut Hauptlesung 1930 Röm 1,16 Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht 1931 Mt 6,10 Dein Reich komme 1932 Ps 98,1 Singet dem Herr ein neues Lied,

Mehr

Die Quelle des Glaubens

Die Quelle des Glaubens Die Quelle des Glaubens Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht. (Matthäus 6,9-10) Durch Glaube errichten wir das

Mehr

Predigt von Heiko Bräuning

Predigt von Heiko Bräuning Stunde des Höchsten Gottesdienst vom Sonntag, 06. Oktober 2013 Thema: Die Macht der Dankbarkeit Predigt von Heiko Bräuning Solche Gespräche habe ich als Pfarrer schon öfters geführt:»wie geht es Ihnen?Ach

Mehr

Paralleler Kinder-Wortgottesdienst

Paralleler Kinder-Wortgottesdienst RUBRIK Paralleler Kinder-Wortgottesdienst In der Mitte befindet sich ein Adventskranz auf einem großen grünen Tuch. Rundherum liegen viele Tannenzweige. Begrüßung Liebe Kinder, ich freue mich, dass ihr

Mehr

Wenn Gott redet... Apostelgeschichte 8,26-39 Pastor Friedemann Pache

Wenn Gott redet... Apostelgeschichte 8,26-39 Pastor Friedemann Pache Wenn Gott redet... Apostelgeschichte 8,26-39 Pastor Friedemann Pache "Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, und in ganz

Mehr

Psalmgebet (nach Ps 86)

Psalmgebet (nach Ps 86) Psalmgebet (nach Ps 86) Guter Gott, du bist uns eine liebende Mutter und ein liebender Vater. Du sorgst für jeden von uns. Das spüren wir immer wieder. Das tut uns gut zu wissen. Manchmal aber, guter Gott,

Mehr

HGM Hubert Grass Ministries

HGM Hubert Grass Ministries HGM Hubert Grass Ministries Partnerletter 12/14 Gott hat dir bereits alles geschenkt. Was erwartest du von Gott, was soll er für dich tun? Brauchst du Heilung? Bist du in finanzieller Not? Hast du zwischenmenschliche

Mehr

HGM Hubert Grass Ministries

HGM Hubert Grass Ministries HGM Hubert Grass Ministries Partnerletter 2/12 Die Kraft Gottes vermag alles. Wir leben mit einem großen und allmächtigen Gott, der allezeit bei uns ist. Seine Liebe und Kraft werden in uns wirksam, wenn

Mehr

Die Bibel, spricht über das Thema Hunger in besonderer Weise in Matthäus 5, 6

Die Bibel, spricht über das Thema Hunger in besonderer Weise in Matthäus 5, 6 Hunger Wie am Anfang gesagt geht es heute um das Thema Hunger! Letzte Woche haben einige von uns hier im Weigle Haus den Versuch unternommen, den Hunger am eigenen Leib nachzuvollziehen. Mit der Aktion:

Mehr

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen...

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen... Christliches Zentrum Brig CZBnews MAI / JUNI 2014 Krisen als Chancen annehmen... Seite Inhalt 3 Persönliches Wort 5 6 7 11 Rückblicke - Augenblicke Mitgliederaufnahme und Einsetzungen Programm MAI Programm

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben.

FÜRBITTEN. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die ihren Glauben stärken, für sie da sind und Verständnis für sie haben. 1 FÜRBITTEN 1. Formular 1. Guter Gott, lass N.N. 1 und N.N. stets deine Liebe spüren und lass sie auch in schweren Zeiten immer wieder Hoffnung finden. 2. Guter Gott, schenke den Täuflingen Menschen die

Mehr

Wer suchet der findet. Jugendgottesdienst zu Jeremia 29

Wer suchet der findet. Jugendgottesdienst zu Jeremia 29 Wer suchet der findet. Jugendgottesdienst zu Jeremia 29 Intro/Lied: Irgendwas bleibt Begrüßung: Liebe Gemeinde, ich begrüße euch alle in der Jugendkirche zum Jugendgottesdienst. Wir sind die Konfirmanden

Mehr

DIE SPENDUNG DER TAUFE

DIE SPENDUNG DER TAUFE DIE SPENDUNG DER TAUFE Im Rahmen der liturgischen Erneuerung ist auch der Taufritus verbessert worden. Ein Gedanke soll hier kurz erwähnt werden: die Aufgabe der Eltern und Paten wird in den Gebeten besonders

Mehr

Predigt für die Osterzeit (Rogate) Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.

Predigt für die Osterzeit (Rogate) Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Predigt für die Osterzeit (Rogate) Kanzelgruß: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Wir hören das Wort unseres Herrn Jesus Christus,

Mehr

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. Ich lese aus dem ersten Johannesbrief 4, 7-12 Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt

Mehr

Gott in drei Beziehungen

Gott in drei Beziehungen Gott in drei Beziehungen Predigt zum Dreifaltigkeitsfest 2011 Jeder von uns hat im Alltag ganz unterschiedliche Rollen zu erfüllen. Die Frauen mögen entschuldigen: Ich spiele die Sache für die Männer durch

Mehr

Simson, Gottes Starker Mann

Simson, Gottes Starker Mann Bibel für Kinder zeigt: Simson, Gottes Starker Mann Text: Edward Hughes Illustration: Janie Forest Adaption: Lyn Doerksen Deutsche Übersetzung 2000 Importantia Publishing Produktion: Bible for Children

Mehr

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St.

Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St. 1 Predigt des Erzbischofs em. Friedrich Kardinal Wetter beim Jubiläumsgottesdienst 1200 Jahre Götting am 26. Juli 2009 in Götting-St. Michael Unser Jubiläum führt uns weit zurück 1200 Jahre. Eine Urkunde

Mehr

Herr segne dein Wort an uns und gib uns durch deinen Heiligen Geist ein hörendes Ohr und ein gehorsames Herz.

Herr segne dein Wort an uns und gib uns durch deinen Heiligen Geist ein hörendes Ohr und ein gehorsames Herz. Jonatan - ein treuer Freund Gebet Herr segne dein Wort an uns und gib uns durch deinen Heiligen Geist ein hörendes Ohr und ein gehorsames Herz. Einleitung: In meiner Kindheit gab es Kaugummiautomaten.

Mehr

Zehn Gründe, als Christ zu leben Was Christen vom Glauben haben

Zehn Gründe, als Christ zu leben Was Christen vom Glauben haben 1 Zehn Gründe, als Christ zu leben Was Christen vom Glauben haben Klaus Richter Viele Menschen sind davon überzeugt, dass der Glaube an Gott als den Schöpfer und Erlöser ihre Freiheit in unerträglicher

Mehr

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort Johannes 14,23-27 Wer mich liebt, der wird mein Wort halten. Liebe Gemeinde, 24. Mai 2015 Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes

Mehr

Erkenne die unermessliche Grösse und Liebe Gottes 1767

Erkenne die unermessliche Grösse und Liebe Gottes 1767 Erkenne die unermessliche Grösse und Liebe Gottes 1767 Einleitung/Ueberblick Der Epheserbrief lässt sich in zwei Teile unterteilen. Kapitel 1-3 und Kapitel 4- Schluss. Die Verse der heutigen Predigt bilden

Mehr

Ä8QGLFKELQQLFKWZLGHUVSHQVWLJJHZHVHQ³*RWWHV6WLPPHK UHQOHUQHQ

Ä8QGLFKELQQLFKWZLGHUVSHQVWLJJHZHVHQ³*RWWHV6WLPPHK UHQOHUQHQ Ä8QGLFKELQQLFKWZLGHUVSHQVWLJJHZHVHQ³*RWWHV6WLPPHK UHQOHUQHQ Ist es dir beim Lesen der Bibel auch schon einmal so ergangen, dass du dich wunderst: Warum wird nicht mehr darüber berichtet? Ich würde gerne

Mehr

Predigttext: 1 Johannes 5,11-13 (Predigtreihe IV, Erneuerte Perikopenordnung)

Predigttext: 1 Johannes 5,11-13 (Predigtreihe IV, Erneuerte Perikopenordnung) 2. Sonntag nach Weihnachten, 4. Januar 2015, 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Predigt: Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik Predigttext: 1 Johannes 5,11-13 (Predigtreihe IV, Erneuerte

Mehr

Thema 6: Loben und Danken

Thema 6: Loben und Danken Einleitung 2. Chronik 20,1-30 Thema 6: Loben und Danken Gott freut sich, wenn wir mit unseren Bitten zu ihm kommen. Er ist unser himmlischer Vater, der sich danach sehnt, uns zu geben, was gut für uns

Mehr

Spaziergang zum Marienbildstock

Spaziergang zum Marienbildstock Maiandacht am Bildstock Nähe Steinbruch (Lang) am Freitag, dem 7. Mai 2004, 18.00 Uhr (bei schlechtem Wetter findet die Maiandacht im Pfarrheim statt) Treffpunkt: Parkplatz Birkenhof Begrüßung : Dieses

Mehr

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG

ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG ERSTE LESUNG Sach 9, 9-10 SIEHE, DEIN KÖNIG KOMMT ZU DIR; ER IST DEMÜTIG Lesung aus dem Buch Sacharja So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt

Mehr

Denn der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; Er lässt dich nicht fallen.

Denn der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; Er lässt dich nicht fallen. Denn der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; Er lässt dich nicht fallen. (Deuteronomium 4,31) Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden. (Matthäus 5,9)

Mehr

HGM Hubert Grass Ministries

HGM Hubert Grass Ministries HGM Hubert Grass Ministries Partnerletter 1/14 Gott will durch dich wirken Gott möchte dich mit deinen Talenten und Gaben gebrauchen und segnen. Er hat einen Auftrag und einen einzigartigen Plan für dich

Mehr

Das Problem mit der Heilsgewissheit

Das Problem mit der Heilsgewissheit Einleitung Das Problem mit der Heilsgewissheit Heilsgewissheit: Gewissheit, dass ich in den Himmel komme. Kann man das wissen? Was sagt die Bibel dazu? Bibelseminar Prof. Dr. Jacob Thiessen www.sthbasel.ch

Mehr

waren, die Türen aus Furcht vor den Juden verschlossen -, da kam Jesus und trat in ihre Mitte, und er sagt zu ihnen: Friede sei mit euch!

waren, die Türen aus Furcht vor den Juden verschlossen -, da kam Jesus und trat in ihre Mitte, und er sagt zu ihnen: Friede sei mit euch! Schriftlesung Joh 20, 19-29 19 Es war am Abend jenes ersten Wochentages die Jünger hatten dort, wo sie waren, die Türen aus Furcht vor den Juden verschlossen -, da kam Jesus und trat in ihre Mitte, und

Mehr

Es gibt Fragen, die sich im Kreis drehen.

Es gibt Fragen, die sich im Kreis drehen. Es gibt Fragen, die sich im Kreis drehen. Lieber Leser Die Welt ist voll von Menschen, die sich die Frage ihrer Existenz stellen. Es gibt viele gute Ansätze, wie man darüber nachsinnt, was nach dem Tode

Mehr

Begrüßung: Heute und jetzt ist jeder willkommen. Gott hat in seinem Herzen ein Schild auf dem steht: Herzlich Willkommen!

Begrüßung: Heute und jetzt ist jeder willkommen. Gott hat in seinem Herzen ein Schild auf dem steht: Herzlich Willkommen! Die Prinzessin kommt um vier Vorschlag für einen Gottesdienst zum Schulanfang 2004/05 Mit dem Regenbogen-Heft Nr. 1 Gott lädt uns alle ein! Ziel: Den Kindern soll bewusst werden, dass sie von Gott so geliebt

Mehr

Einführungsgottesdienst der neuen Ministranten am

Einführungsgottesdienst der neuen Ministranten am Einführungsgottesdienst der neuen Ministranten am 04.11.2006 Lied zur Eröffnung: Großer Gott, wir loben Dich.. (40, 1-3) Frau Rohr Pastor Schmelzer: Heute ist ein besonderer Tag, für unsere Gemeinde, für

Mehr

Christliches Symbol -> Brot

Christliches Symbol -> Brot Christliches Symbol -> Brot In vielen Kulturen ist es das wichtigste Nahrungsmittel. Es ist ein Symbol für das Leben und ein Symbol für die Gemeinschaft mit Jesus Christus. Jesus hat kurz vor seinem Tod

Mehr

Offene Ohren, offene Augen Paralleler Wortgottesdienst mit Kindern am 3. Adventssonntag Lied Du hast uns, Herr, gerufen (GL 505)

Offene Ohren, offene Augen Paralleler Wortgottesdienst mit Kindern am 3. Adventssonntag Lied Du hast uns, Herr, gerufen (GL 505) Offene Ohren, offene Augen Paralleler Wortgottesdienst mit Kindern am 3. Adventssonntag Autorin: Ingelore Engbrocks, Oberhausen; Aus: Liturgische Hilfen zur Adveniat-Aktion 2008 Du hast uns, Herr, gerufen

Mehr

Licht für die Welt Salz für die Erde Wortgottesfeier

Licht für die Welt Salz für die Erde Wortgottesfeier Licht für die Welt Salz für die Erde Wortgottesfeier Begrüßung/Eröffnung: Wir beginnen unseren gemeinsamen Gottesdienst im Namen + Gottes heilende und befreiende Liebe ist in Jesus Christus sichtbar geworden.

Mehr

Nach dem Tod das Leben Predigt zu Joh 5,24-29 (Ewigkeitssonntag 2015)

Nach dem Tod das Leben Predigt zu Joh 5,24-29 (Ewigkeitssonntag 2015) Nach dem Tod das Leben Predigt zu Joh 5,24-29 (Ewigkeitssonntag 2015) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Liebe Gemeinde, erst kommt das Leben, und

Mehr

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit FrauenPredigthilfe 112/12 5. Sonntag in der Osterzeit, Lesejahr B Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit Apg 9,26-31; 1 Joh 3,18-24; Joh 15,1-8 Autorin: Mag. a Angelika

Mehr

Was bedeutet es, eine Beziehung mit Gott zu haben?

Was bedeutet es, eine Beziehung mit Gott zu haben? Wie sieht unsere Beziehung zu Gott aus? Wie sind wir mit Gott verbunden? Wolfgang Krieg Wisst ihr, dass es Gott gibt? Hat er sich euch schon offenbart? Oder bewirkt das Reden über Gott, über Jesus, über

Mehr

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 (in St. Stephanus, 11.00 Uhr) Womit beginnt man das Neue Jahr? Manche mit Kopfschmerzen (warum auch immer), wir

Mehr

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun Herzlich willkommen Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC 1 Schweigen ist Silber Beten ist Gold! 2 Reden 1. Timotheus 6 / 20 : bewahre sorgfältig, was Gott dir anvertraut hat! Halte dich fern von

Mehr

HGM Hubert Grass Ministries

HGM Hubert Grass Ministries HGM Hubert Grass Ministries Lass Gott durch dich wirken Jesus betete für uns zum Vater: Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt zu nehmen, aber schütze sie vor der Macht des Bösen. Sie gehören ebenso wenig

Mehr

predigt am 5.1. 2014, zu römer 16,25-27

predigt am 5.1. 2014, zu römer 16,25-27 predigt am 5.1. 2014, zu römer 16,25-27 25 ehre aber sei ihm, der euch zu stärken vermag im sinne meines evangeliums und der botschaft von jesus christus. so entspricht es der offenbarung des geheimnisses,

Mehr

Missa Urbana P. = Pastor - G = Gemeinde

Missa Urbana P. = Pastor - G = Gemeinde Missa Urbana P. = Pastor - G = Gemeinde Einladung (Lied): Eingang: P. Wir sind versammelt im Namen des Schöpfers, des Befreiers und Kraftspenders. In der Stadt können wir die Gegenwart Gottes sehen. G.

Mehr

Evangelische Messe anlässlich der Segnung von N.N. und N.N. am. Zu den mit * gekennzeichneten Teilen des Gottesdienstes steht die Gemeinde

Evangelische Messe anlässlich der Segnung von N.N. und N.N. am. Zu den mit * gekennzeichneten Teilen des Gottesdienstes steht die Gemeinde Evangelische Messe anlässlich der Segnung von N.N. und N.N. am Zu den mit * gekennzeichneten Teilen des Gottesdienstes steht die Gemeinde Vorspiel Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Die kleine Bibel-Werkstatt / Band 1 (1.-3. Klasse)

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Die kleine Bibel-Werkstatt / Band 1 (1.-3. Klasse) Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Die kleine Bibel-Werkstatt / Band 1 (1.-3. Klasse) Das komplette Material finden Sie hier: Download bei School-Scout.de Inhalt Kapitel

Mehr

Katholische Priester finden die Wahrheit

Katholische Priester finden die Wahrheit Katholische Priester finden die Wahrheit Luis Padrosa Luis Padrosa 23 Jahre im Jesuitenorden Ich habe entdeckt, dass es in den Evangelien keine Grundlage für die Dogmen der römischkatholischen Kirche gibt.

Mehr

Liturgievorschlag zum Jahresende

Liturgievorschlag zum Jahresende Liturgievorschlag zum Jahresende Beginn: Wieder ist ein Jahr vergangen und wir stehen an der Schwelle zu einem Neuen. Wir dürfen mit der Gewissheit aufbrechen, dass wir den Weg nicht alleine gehen müssen.

Mehr

Gottesdienst zum Jahresthema am 1. Advent 2010

Gottesdienst zum Jahresthema am 1. Advent 2010 Gottesdienst zum Jahresthema am 1. Advent 2010 Einführung zum Gottesdienst Heute zünden wir die erste Kerze auf dem Adventskranz. Denn heute beginnen wir unsere religiöse Vorbereitung auf Weihnachten,

Mehr

Thema 2: Gottes Plan für dein Leben

Thema 2: Gottes Plan für dein Leben Thema 2: für dein Leben Einleitung Viele Menschen blicken am Ende ihres Lebens auf ihr Leben zurück und fragen sich ernüchtert: Und das war s? Eine solche Lebensbilanz ziehen zu müssen ist eine große Tragik!

Mehr

Abendmahl mit Kindern erklärt

Abendmahl mit Kindern erklärt Abendmahl mit Kindern erklärt Evangelisch-Lutherische Dreifaltigkeitskirche Bobingen Um was geht es, wenn wir Abendmahl feiern? Von Jesus eingesetzt Als Jesus von seinen JÄngern Abschied nahm, stiftete

Mehr

Gottesdienst in Wilsecker

Gottesdienst in Wilsecker Gottesdienst in Wilsecker Eingangslied: Unser Leben sei ein Fest: Jesu Geist in unserer Mitte Jesu Werk in unseren Händen Jesu Geist in unseren Werken! Unser Leben sei ein Fest an diesem Mittag und jeden

Mehr

Hebräerbrief. Zweck: Hebräer 3,12-14 A. Mit diesen Worten eröffnet der Schreiber den Zweck seiner Lektion.

Hebräerbrief. Zweck: Hebräer 3,12-14 A. Mit diesen Worten eröffnet der Schreiber den Zweck seiner Lektion. Hebräerbrief Kapitel 3 & 4 Glaubensabfall: Gründe und Lösungen Ziel: Bewahrung vor Glaubensabfall. EINLEITUNG I. Der Hebräerbrief wurde geschrieben, um Christen vom Glaubensabfall zu bewahren (2,1; 6,4-6;

Mehr

Predigt über Offenbarung 21, 1-7 am in Altdorf (Pfr. Bernd Rexer)

Predigt über Offenbarung 21, 1-7 am in Altdorf (Pfr. Bernd Rexer) 1 Predigt über Offenbarung 21, 1-7 am 21.11.2010 in Altdorf (Pfr. Bernd Rexer) wir sitzen heute mit sehr unterschiedlichen Gefühlen hier im Gottesdienst. Einige von uns haben in diesem Jahr einen Angehörigen

Mehr

Der Tod ist besiegt! Predigt zu Jes 25,8+9 (Ostern 2013) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Der Tod ist besiegt! Predigt zu Jes 25,8+9 (Ostern 2013) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Der Tod ist besiegt! Predigt zu Jes 25,8+9 (Ostern 2013) Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Liebe Gemeinde, an Ostern schauen wir immer wieder zunächst

Mehr

Protokoll Familiengottesdienst St. Marien Thema: Fasching

Protokoll Familiengottesdienst St. Marien Thema: Fasching Protokoll Familiengottesdienst St. Marien 6.3.2011 Thema: Fasching Wir haben die Erstkommunionkinder dazu eingeladen, verkleidet zum Gottesdienst zu kommen, da es der Sonntag vor dem Rosenmontag ist. Begrüßung:

Mehr

Das ist der Kirchen-Tag Infos in Leichter Sprache

Das ist der Kirchen-Tag Infos in Leichter Sprache Das ist der Kirchen-Tag Infos in Leichter Sprache Inhalt Liebe Leserin, lieber Leser! Seite 3 Kirchen-Tag ist ein Fest mit guten Gesprächen Seite 5 Das ist beim Kirchen-Tag wichtig Seite 7 Gott danken

Mehr

Frieden- christlich wirtschaften. Der Ablauf: Die Texte zum Mitsprechen und singen. Änderungen vorbehalten.

Frieden- christlich wirtschaften. Der Ablauf: Die Texte zum Mitsprechen und singen. Änderungen vorbehalten. Evangelischer Gottesdienst aus der Friedenskirche in Marl am 25.04.2004 im ZDF um 9.30 Uhr Mit Pastor Hartmut Riemenschneider, Dr. Horst Deichmann, ERF Direktor Jürgen Werth, einer Theatergruppe und weiteren

Mehr

Michael Diener Steffen Kern (Hrsg.) Ein Impuls für die Zukunft der Kirche

Michael Diener Steffen Kern (Hrsg.) Ein Impuls für die Zukunft der Kirche Michael Diener Steffen Kern (Hrsg.) Ein Impuls für die Zukunft der Kirche Inhalt Vorwort... 7 Zeit zum Aufstehen Ein Impuls für die Zukunft der Kirche... 11 These 1: Jesus Christus ist der Sohn Gottes.

Mehr

Bibelsprüche zur Trauung

Bibelsprüche zur Trauung Trausprüche: von der Gemeinschaft Ihr sollt erfahren, daß ich der Herr bin (Hesekiel 37,6) Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten. (Psalm 103,13) Fürchtet

Mehr

Familiengottesdienst am Thema: Heilige seid wachsam

Familiengottesdienst am Thema: Heilige seid wachsam Familiengottesdienst am 08.11.2008 Thema: Heilige seid wachsam Einzug: Orgel Lied Nr. 37 Erde singe, dass es klinge Str. 1-2 Begrüßung: Pfr. König Kyrie: Gott ist immer bei uns. Doch manchmal brauchen

Mehr

Ansprache Mutter Theresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am in Oslo:

Ansprache Mutter Theresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am in Oslo: Ansprache Mutter Theresas anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am 10.12.1979 in Oslo: Lasst uns alle zusammen Gott danken für die wundervolle Gelegenheit, gemeinsam die Freude ausdrücken

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

26. November 2014 Universität Zürich. Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen

26. November 2014 Universität Zürich. Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen 26. November 2014 Universität Zürich Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen Aktuelle Lage und Hintergrund Gott eine Person oder eine Energie? Gottes Weg zum Menschen Der Weg des Menschen zu Gott

Mehr

beten singen feiern Ein Gebet- und Messbuch für Kinder Zur Feier der heiligen Messe und zur Buße Von Karl Heinz König und Karl Joseph Klöckner Kösel

beten singen feiern Ein Gebet- und Messbuch für Kinder Zur Feier der heiligen Messe und zur Buße Von Karl Heinz König und Karl Joseph Klöckner Kösel beten singen feiern Ein Gebet- und Messbuch für Kinder Zur Feier der heiligen Messe und zur Buße Von Karl Heinz König und Karl Joseph Klöckner Kösel 2 Begrüßung Hallo, liebes Mädchen, lieber Junge! Beten,

Mehr

Einleitung. Sonntag, , FCG München

Einleitung. Sonntag, , FCG München Sonntag, 27.10.2013, FCG München Von Gott geliebte in Gott Verliebte Text: denn der Vater selbst hat euch lieb. Denn ihr liebt mich ja und glaubt, dass ich von Gott gekommen bin. Joh 16:27 Einleitung Ein

Mehr

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen. Liebe Gemeinde, Du bleibst an meiner Seite, du schämst dich nicht für mich.

Mehr

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Im Haus Kilian in Schermbeck wohnen Menschen mit einer geistigen Behinderung. Birgit Förster leitet das Haus. Einige

Mehr

Familiengottesdienst 10 Gebote

Familiengottesdienst 10 Gebote Familiengottesdienst 10 Gebote - 13.03.2004 Lied zum Einzug Orgel : Nr. 71 Str. 1 3 - Sonne der Gerechtigkeit Begrüßung: Im heutigen Gottesdienst beschäftigen sich kleine und große Christen mit den 10

Mehr

Jahreslosung 2014 - Psalm 73, 28 Gott nahe zu sein, ist mein Glück

Jahreslosung 2014 - Psalm 73, 28 Gott nahe zu sein, ist mein Glück Jahreslosung 2014 - Psalm 73, 28 Gott nahe zu sein, ist mein Glück Für jedes Jahr wird ein Bibelvers als Losungsvers für das kommende Jahr ausgewählt. Ausgewählt wird dieser Vers übrigens nicht von den

Mehr

Das Buch Hiob Warum Leid? jafriedrich@yahoo.de

Das Buch Hiob Warum Leid? jafriedrich@yahoo.de Das Buch Hiob Warum Leid? jafriedrich@yahoo.de (Quelle: Elberfelder Studienbibel, Brockhaus Verlag 2005) 1 / 6 (Quelle: Elberfelder Studienbibel, Brockhaus Verlag 2005) 2 / 6 Warum Leid? Eigene Schuld

Mehr

1. LESUNG Apg 2, 14a.36-41 Gott hat ihn zum Herrn und Messias gemacht Lesung aus der Apostelgeschichte

1. LESUNG Apg 2, 14a.36-41 Gott hat ihn zum Herrn und Messias gemacht Lesung aus der Apostelgeschichte 1. LESUNG Apg 2, 14a.36-41 Gott hat ihn zum Herrn und Messias gemacht Lesung aus der Apostelgeschichte Am Pfingsttag trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden: Mit

Mehr

Leitbild 2. Auflage 2010 Kirche im Prisma Alle Rechte vorbehalten

Leitbild 2. Auflage 2010 Kirche im Prisma Alle Rechte vorbehalten Leitbild Leitbild 2. Auflage 2010 Kirche im Prisma Alle Rechte vorbehalten Vorwort Es gibt Spaziergänge und Wanderungen, bei denen man einfach mal loszieht. Ohne genau zu wissen, wohin es geht, wie und

Mehr

Ablauf und Gebete der Messfeier

Ablauf und Gebete der Messfeier Ablauf und Gebete der Messfeier Text: Pfarrer Martin Piller Gestaltung: Marianne Reiser Bilder: Aus dem Kinderbuch Mein Ausmal-Messbuch ; Bilder von Stefan Lohr; Herder Verlag www.pfarrei-maria-lourdes.ch

Mehr

Liebe Schwestern und Brüder!

Liebe Schwestern und Brüder! Andacht Jahresempfang der Diakonie Diakonie Sozialexpertin für Flüchtlingspolitik Rosenheim, Kongress und Kulturzentrum Montag, 29. Juni 2015, 16 Uhr Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler Liebe Schwestern

Mehr

Predigt über Galater 5,22 Treu und zuverlässig werden

Predigt über Galater 5,22 Treu und zuverlässig werden Predigt über Galater 5,22 Treu und zuverlässig werden Liebe Gemeinde Paulus beschreibt im Galaterbrief das Leben in der Kraft Gottes, konkret: wie wir unsere Persönlichkeit verändern, wenn der Heilige

Mehr

Predigt des Erzbischofs Friedrich Kardinal Wetter bei der Eucharistiefeier und Segnung der Ehepaare am 30. September 2007 im Mariendom zu Freising

Predigt des Erzbischofs Friedrich Kardinal Wetter bei der Eucharistiefeier und Segnung der Ehepaare am 30. September 2007 im Mariendom zu Freising Predigt des Erzbischofs Friedrich Kardinal Wetter bei der Eucharistiefeier und Segnung der Ehepaare am 30. September 2007 im Mariendom zu Freising Als ich vor kurzem eine Trauung hielt, wünschte sich das

Mehr

(Pfarrer Dr. Kurt Reuber, 1943) für ein gutes Leben mit Gott. Tipps und Texte für Erwachsene Zusammengestellt von Helge Korell

(Pfarrer Dr. Kurt Reuber, 1943) für ein gutes Leben mit Gott. Tipps und Texte für Erwachsene Zusammengestellt von Helge Korell (Pfarrer Dr. Kurt Reuber, 1943) B e t e n für ein gutes Leben mit Gott Tipps und Texte für Erwachsene Zusammengestellt von Helge Korell Lützenkirchen 2010 1 Warum beten? Fünf Gründe: 1. Ich bete zu Gott,

Mehr