Seminar. Datenhaltung und Prozesse in Produktkonfiguratoren. Wintersemester 2009

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1 Seminar Friedrich-Schiller-Universität Fakultät für Mathematik und Informatik Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme Ernst-Abbe-Platz Jena Datenhaltung und Prozesse in Produktkonfiguratoren Wintersemester 2009 Thema : Einführung Bearbeiter : Dietrich Hecker Betreuer : Matthias Liebisch

2 Gliederung Historische Entwicklung Betriebswirtschaftliche Grundlagen Defnitionsansätze für Produktkonfiguratoren Rollenverteilung und Integration in die Unternehmensprozesse Workflow

3 Historische Entwicklung "Sie können ihr Auto in jeder Farbe haben, die Sie wollen, vorausgesetzt sie ist schwarz"

4 Historische Entwicklung Automatisierung in der Automobilindustrie

5 Historische Entwicklung Posche 911 Carrera 4S mit Produktkonfigurator erstellt

6 Betriebswirtschaftliche Grundlagen Verkäufermarkt Märkte in Wachstumsphase Nachfrage übersteigt das Warenangebot wenige Hersteller bestimmen den Markt Verkäufer ist zum Kunden in besserer Verhandlungsposition Kunde muss sich dem Angebot anpassen Käufermarkt Märkte in Sättigungsphase Es existiert ein Warenüberangebot hohe Konkurrenz unter den Anbietern Käufer ist gegenüber Verkäufer in besserer Verhandlungsposition Anbieter muss sein Angebot den Bedürfnissen des Kunden anpassen

7 Betriebswirtschaftliche Grundlagen

8 Betriebswirtschaftliche Grundlagen undifferenzierten Massenmarketing möglichst große Zahl von Menschen mit gleichem Produkt anzusprechen Produkt (Produkteigenschaften) und der Preis werden hervorgehoben differenzierte Marketing Formen des Marketing den Markt in Segmente aufteilen verschiedene Käufergruppen zu definieren individuelle Marketing ( >CRM) auch Relationship Marketing oder one to one Marketing genannt Bedürfnisse des einzelnen Kunden werden durch Beobachtung oder durch direktes Fragen analysiert um dann dem Kunden spezielle Produkte anzubieten

9 Betriebswirtschaftliche Grundlagen

10 Betriebswirtschaftliche Grundlagen

11 Herausforderungen, denen sich die Unternehmen stellen müssen Globalisierung > globaler Wettbewerb wie kann man sich von seiner Konkurrenz abheben (Alleinstellungsmerkmal) wie kann das Unternehmen sein Produkt global absetzen bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern Der Kunde will alles hohe Qualität individuelle Anpassung der Produkte an seine Bedürfnisse guter Service und Beratung alles zu einen niedrigen Preis Wie lassen sich Individualisierung und ein niedriger Preis unter einen Hut bringen?

12 Betriebswirtschaftliche Grundlagen Der Produktlebenszyklus

13 Betriebswirtschaftliche Grundlagen Economies of Scale (Stückkostendegression)

14 Betriebswirtschaftliche Grundlagen Erfahrungskurve Jahr Produktionsmenge Kumulierte Prod. menge Kosten/ Jahr , , , ,2

15 Betriebswirtschaftliche Grundlagen Zusammenhang Stückkosten Fertigungstyp

16 Betriebswirtschaftliche Grundlagen

17 Betriebswirtschaftliche Grundlagen Strategien bei der Gestaltung von Produktordnungssystemen (POS)

18 Betriebswirtschaftliche Grundlagen

19 Begriffsdefinition Der Begriff Produktkonfigurator ist nicht einheitlich definiert Die Definitionen hängen vom Blickwinkel des Anwenders ab Stichworte zu : Produktkonfiguratoren multifunktionale, rechnergestützte Systeme ein integrales Bindeglied zwischen Produktentwicklung, Fertigung und Kundenwunsch Ziel: die Verkaufs und Aufgabenabwicklungsprozesse effekiv und effizient zu unterstützen beschreibt das Zusammensetzen eines Produktes aus vorgegebenen Produktkomponenten nach bestimmten Regeln enthält eine Benutzerschnittstelle zur Erhebung der Bedürfnisinformation des Kunden

20 In der Praxis versteht man unter einem Produktkonfigurator ein Software Werkzeug, mit dem man ein Produkt so parametrieren, auslegen und zusammensetzen kann, dass es vorgegebenen Anforderungen genügt. Dabei werden die Themen Produktfindung, vertriebliche und produktionsorientierte Produktkonfiguration bearbeitet. Ergebnisse sind technische und kaufmännische Spezifikationen mit den entsprechenden Schwerpunkten.

21 Produktkonfiguratoren Einsatzbereiche

22 Produktkonfigurator Rollenverteilung

23 Produktkonfigurator Funktionsmodule

24 Integration mit Unternehmens IT Systemen Integration in den Entwicklungs und Konstruktionsprozess Integration in die Vertriebsstrategie Integration in den Produktionsplanung und Steuerung

25 Workflow

26 Zusammenfassung Was ist ein Produktkonfigurator? Welche Rolle spielt der Produktkonfigurator in der aktuellen Entwicklung der Märkte den Gegebenheiten des globalen Wettbewerbs unter dem Spannungsfeld aus dem Kundenwunsch nach Individualisierung und niedrigem Preis und dem Versuch der Unternehmen die Komplexität zu reduzieren im Organisationsprozess der Unternehmen (Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Produktion)

27 Literatur & verwendete Quellen Produktordnungssysteme: Univ. Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann Christian Scheer: Kundenorientierter Produktkonfigurator, Hrsg.: Prof. Dr. Peter Loos, Logos Verlag Berlin, 2006, ISBN: Marktüberblick: Konfiguratoren in ERP/PPS Systemen, Technischer Bericht, Universität Potsdam, 2006 Matthias Liebisch: Datenhaltung in Konfiguratoren, Technischer Bericht, FSU Jena, jena.de/~liebisch/pub/2008_datenhaltung.pdf Andreas Göbel: Internationalisierung in Produktkonfiguratoren Anforderungen und Konzepte für die Datenhaltung, Diplomarbeit, FSU Jena, consulting.com/guide/marktfuehrer.pdf jena.de/~m4goan/pub/goebel da 2009.pdf database.com https://www.dmtm.com/infos/mtmaktuell/pdf/mtmab5451a.pdf

28 Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit ENDE

29 Begriffsdefinition(en) Der Begriff Produktkonfigurator ist nicht einheitlich definiert Produktkonfiguratoren sind multifunktionale, rechnergestützte Systeme, die als Schnittstelle zwischen Vertrieb und wertschöpfungsnahen Funktionen stehen. Sie dienen zur informationstechnischen Wissens und Aufgabenintegration mit dem Ziel, die Verkaufs und Aufgabenabwicklungsprozesse effekiv und effizient zu unterstützen. Die Produktkonfiguration beschreibt das Zusammensetzen eines Produktes aus vorgegebenen Produktkomponenten (sog. Selektion und Kombination) und die Selektion inhaltlicher Ausprägungen der Komponenteneigenschaften (sog. Parametrisierung) unter Einhaltung der Konfigurationsregeln. Die Konfigurationsmöglichkeiten ergeben sich aus den Selektions, Kombinations und Parametrisierungsmöglichkeiten eines Produktes eingeschränkt durch die Konfigurationsregeln.

30 Begriffsdefinition(en) Konfigurationssysteme stellen [ ] ein integrales Bindeglied zwischen Produktentwicklung, Fertigung und Kundenwunsch dar. Ausgestattet mit einer einfachen Benutzerschnittstelle leiten diese Systeme den Kunden (und ggfs. einen Mitarbeiter im Verkauf) durch die Erhebung der Bedürfnisinformation und prüfen sogleich die Konsistenz sowie die Fertigungsfähigkeit der gewünschten Variante. A product configurator is a tool which supports the product configuration process so that all the design and configuration rules which are expressed in a product configuration model are guaranteed to be satisfied.

31 Begriffsdefinition(en) In der Praxis ist folgende vereinfachende Definition weit verbreitet: Produktkonfigurator: Ein Werkzeug, das hilft ein Produkt so zu bestimmen, dass es vorgegebenen Eigenschaften genügt. Ein Produktkonfigurator kann auf verschiedene Weise erstellt werden, er kann speziell programmiert werden oder es kann ein Werkzeug zu seiner Erstellung benutzt werden. Die Software zur Erstellung eines Produktkonfigurators wird als Konfigurationssoftware bezeichnet.

32 Fertigungsansatz Pick to order" (PTO) Configure to order" (CTO) Assemble to order" (ATO) Make to order" (MTO) Engineer to order" (ETO)

33 Betriebswirtschaftliche Grundlagen

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