Sachbericht 2009 für das Projekt digicult Museen Schleswig-Holstein Berichtszeitraum:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Sachbericht 2009 für das Projekt digicult Museen Schleswig-Holstein Berichtszeitraum: 01.01. 31.12.2009"

Transkript

1 Projektbüro digicult Museen SH Christian-Albrechts-Universität zu Kiel DigiCult Museen S-H, Olshausenstr. 75, Kiel StR i.h. L. Landwehr, Tel.: Sachbericht 2009 für das Projekt digicult Museen Schleswig-Holstein Berichtszeitraum: Zusammenfassung Im Berichtsjahr 2009 konnte das Projekt gemäß den qualitativen und quantitativen Indikatoren und Meilensteinen, deren Erfüllung sich in den Kapiteln des Berichtes widerspiegelt, weiter vorangebracht werden. Es gab gegenüber dem Antrag Verschiebungen der Arbeitsbereiche durch aktuelle fachliche und politische Entwicklungen für Konzepte und Strukturen zur Digitalisierung des kulturellen Erbes. Maßgebend waren die Planungen zur Weiterentwicklung der Europeana und die Umsetzung der europäischen Ziele in Deutschland im Rahmen der Entwicklung der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB). So wurde der Mitarbeit von digicult in der Bund-Länder-Fachgruppe zur Entwicklung der DDB größere Bedeutung zugemessen, zumal im Berichtsjahr durch Bund und Länder die Zustimmung zum Struktur-, Fach- und Finanzierungskonzept der DDB auf höchster politischer Ebene entschieden wurde. Die deutschen Bundesländer sind somit aufgerufen, Pläne und Strukturen zu entwickeln, um dauerhaft econtent aus ihren Kulturerbeeinrichtungen für die DDB zur Verfügung zu stellen. digicult wurde als Mitglied des zukünftigen Kompetentznetzwerks, das als Träger der DDB fungieren soll, nominiert. Wegen fehlender Rechtsform wird es durch die Stiftung Historische Museen Hamburg vertreten. Deshalb nahmen im Berichtsjahr die Planungen zur Verstetigung des Projektes durch Überführung in eine sichere Rechtsform mit wirtschaftlicher Eigenständigkeit einen größeren Raum ein. Hierzu gehörten auch die Verhandlungen mit weiteren Museen, Verbänden und Bundesländern, um im Rahmen eines digicult-verbundes die Projektkompetenz einer größeren Nutzerzahl verfügbar zu machen und damit auch die Eigenwirtschaftlichkeit abzusichern. Ein laufender Schwerpunkt war die Betreuung der digicult Museen in Schleswig-Holstein und Hamburg und der digicult Gruppe Saarland. Dazu wurden die vorhandenen Software-Werkzeuge weiterentwickelt (digicult.dokbase und digicult.xtree) bzw. neu erstellt (digicult.web). Die in 2008 mit neuen Technologien aufgebaute Thesaurussoftware xtree konnte vom Teststatus in den Produktivbetrieb mit mehreren Anwendern überführt werden. Die mit nationalen und internationalen Partnern weiterentwickelten Standards museumdat/lido und museumvok/vocnet konnten für die Datenmodellierung der webbasierten Erfassungssoftware digicult.web übernommen werden. So wurde eine inhaltlich und technisch solide Basis für die zukunftssichere Weiterentwicklung geschaffen. Auf Grund notwendiger Verbesserungen und Anpassungen von

2 xtree an die Erfordernisse in der praktischen Nutzung durch die ausgesuchten Anwender wurde die daran gebundene Entwicklung von digicult.web später als geplant in Angriff genommen. Zum Ende des Berichtszeitraumes befindet sich digicult.web mit einer exemplarischen Erfassungsmaske für Meteoriten in Zusammenarbeit mit dem Geologischen Museum der Universität Hamburg im Teststatus. Ein wichtiger quantitativer Indikator, die Anzahl der im Rahmen von digicult veröffentlichten Objekte, konnte mit fast Datensätzen im Museumportal Nord, etwa 6000 bei digicult Saarland und etwa Datensätzen im Intranet Hamburg gegenüber den Zielsetzungen im Antrag übertroffen werden. Ebenso wurde der Nachweis der im Rahmen von digicult erfassten Objekte in den großen Kultur- und Wissenschaftsportalen wie Europeana, BAM, Prometheus und MICHAEL weiter vorangebracht. Die bisherigen Ergebnisse sind eine solide Grundlage, die vorgenommenen Projektziele in der Restlaufzeit des Projektes zu erreichen. Auf Grund der intensiven Vorbereitungen zur Verstetigung des Projektes sehen wir einem positiven Projektabschluss Ende Oktober 2010 und einer darauf folgenden Kontinuität der Arbeiten in dem avisierten Rahmen eines genossenschaftlich organisierten digicult-verbundes positiv entgegen. 1 Softwareentwicklungen zum Wissensmanagement Das digicult-datenstrukturkonzept beruht auf vernetzten Datenbanken, in die von den Museen, von den Projektmitarbeitern und von anderen Partnern Vokabular- und Museumsobjektdaten eingepflegt werden. Der Datenaustausch findet bevorzugt durch Webservices statt. Die Museumsobjektdaten werden in einer zentralen Datenbank gesammelt und von dort in Portalen publiziert. Ebenso werden Vokabulare zentral gehalten, können aber auf Grund der Webbasierung der Vokabulardatenbank in verteilten Redaktionen entwickelt und von verschiedensten Anwendern an unterschiedlichen Orten genutzt werden.

3 In 2009 fanden Softwareneuentwicklungen und -optimierungen in folgenden Modulen statt: 1.1 Weiterentwicklung Vokabularmodul digicult.xtree xtree als zentrales, webbasiertes Tool für die multilinguale Verwaltung von Vokabularen (u.a. Thesauri, Klassifikationen, Folksonomien) wurde im Jahr 2009 in mehreren Stufen (Version 0.80 > 0.85 > 0.86 > 0.865) weiterentwickelt. Nach einer ersten Umsetzung der Evaluation des neuen xtrees durch die Vokabularexpertin Frau Jutta Lindenthal, ist xtree nun auch in der Lage, Strukturierungselemente (Node Label, Kategorien) konform ISO/DIS zu verwalten. Der museumvok 0.5 Webservice mit dem Format museumvok 0.2 wurde teilweise implementiert. (http://wiki.digicult-museen.net/index.php/xtree:voc.museumvok:_topics/museumvokws-05.) Weitere Informationen zu Version 0.86 können über das EntwicklerWiki abgerufen werden: Für ein kooperatives Übersetzungsprojekt mit dem J. P. Getty Trust, dem Institut für Museumsforschung Berlin und dem Bildarchiv Foto Marburg wurde der gesamte Getty Art & Architecture Thesaurus (AAT, Subjects Terms) nach xtree importiert. Neben zahlreichen kleineren Tools, die dafür entwickelt wurden, war es nötig, die Quellen als eigene Entität mit Verknüpfungsmöglichkeiten zu den Terms in xtree zu implementieren, was in dem Versionsprung auf 0.85 umgesetzt wurde. Das AAT Konzept drachmas in xtree Inzwischen arbeiten unsere Kooperationspartner produktiv mit der aktuellen Version. Das Jüdische Museum Berlin verwaltet seit Dezember 2009 sein Vokabular in xtree. Dafür wurde eine Importschnittstelle von zthes-xml nach xtree entwickelt, und einige Anpassungen in der Webanwendung selbst getätigt. Diese Änderungen führten zusammen mit einer Performance- Steigerung zu der Version 0.86.

4 Für die Datenweitergabe an das Europeana Connect Projekt wurde im Herbst eine SKOS RDF Exportschnittstelle umgesetzt. Im Zuge der Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland wurde eine RSS-Schnittstelle für die Forumseinträge implementiert. Es handelt sich hierbei um ein Redaktionstool, das die Arbeit in verteilten Redaktionen erleichtert. Zusätzlich wurde auf dem Weg zu xtree 0.87 ein Klassendiagramm in UML (Unified Modelling Language) für xtree erstellt, sowie ein RTF-Export implementiert (Version 0.865). Des Weiteren wurden die in xtree verwendeten Frameworks auf die aktuellen Versionen (Zend Framework 1.9.6, Doctrine 1.2.0, dojo 1.3.2) aktualisiert und die Kompatibilität zu PHP 5.3 hergestellt. Drüber hinaus entwickelt digicult seit Dezember 2009 ein XML Schema (XSD) als Ergänzung für das DTD-basierte Austauschformat museumvok 0.2 der museumsvokabular-initiative (www.museumsvokabular.de ). Screenshot vocnet UML Als Beispiel der Nutzung von xtree für ein Museum wurde für das Geologische Museum der Universität Hamburg eine Meteoriten Klassifikation in Zusammenarbeit mit Prof. Schlüter entwickelt. Diese Klassifikation könnte später von Meteoriten-Sammlungen über Webservice bei der Objekterfassung als Basisdatenbank verwendet werden, wobei noch lizenzrechtliche Fragen abzuklären sind.

5 Beipiel für Vokabulararbeit im neuen xtree: Meteoriten Klassifikation. Ziel dieser Softwareentwicklung ist es, diese an neue Standards und europäische Forderungen anzupassen und damit durch Nutzung der in dem Tool verwalteten Vokabulare eine saubere Basis für semantische Interoperabilität auf internationaler Ebene zu schaffen; besonders auch in Hinblick auf zukünftige LOD- Technologien (Linked Open Data). So kann das Kulturerbe aus den verschiedensten Quellen in Beziehung gebracht und unter fachübergreifenden Fragestellungen treffsicher über neueste Technologien (RDF, SPARQL) recherchierbar gemacht werden. Entscheidend für die seit Ende 2009 produktive Arbeit mit dem neuen Tool sind die Multilingualität, die Möglichkeit, Polyhierarchien abzubilden und die strenge Implementierung aktueller Thesaurusnormen und Austauschstandards. Dabei wurde auch das neue xtree durch Weiterentwicklung der Webservices in das Gesamtkonzept von digicult eingebunden, so dass über digicult.dokbase oder über andere Erfassungssysteme per Webservice auf die zentral in xtree verwalteten Vokabulare zugegriffen werden kann. Die Weboberfläche wurde durch das Redaktionstool anwenderfreundlicher gestaltet, die neuen Im- und Exportschnittstellen verbessern die Basis für vielfältige Nutzungen. Sie sind zudem an die aktuellen Erfordernisse im Rahmen der Europeana angepasst. Insgesamt arbeiten zurzeit etwa 13 Mitarbeiter aus 6 Einrichtungen mit dem neuen xtree; neben den schon genannten Einrichtungen auch das Helms-Museum der Stiftung Historische Museen Hamburg (Archäologischer Fundortthesaurus) und die museumdat Arbeitsgruppe Berlin (eventtype Klassifikation). Ab 2010 sollen Stück für Stück die etwa 40 Vokabulare aus dem alten xtree in die neue Version überführt werden.

6 1.2 Neuentwicklung digicult.web Um bei der ständig wachsenden Anzahl der digicult Museen den Aufwand für Client-Installationen und Support zu begrenzen, fiel Ende 2008 die Entscheidung, die schon lange ins Auge gefasste webbasierte Erfassung von Sammlungsobjekten durch die Eigenentwicklung einer entsprechenden Software umzusetzen. Eine solche kann mit jedem Internetbrowser unabhängig vom Rechnertyp und Betriebssystem genutzt werden, da sie zentral auf einem Webserver zur Verfügung steht. Siehe dazu auch Jahresbericht Die notwendigen Weiterentwicklungen von xtree und dabei nicht vorhersehbare technischen Schwierigkeiten verzögerten allerdings den Beginn des Vorhabens. So konnte erst Mitte 2009 mit der Entwicklungsarbeit begonnen werden- parallel zur den ergänzenden Verbesserungen an xtree. Die zu dem Zeitpunkt vorliegenden technischen Erfahrungen mit dem xtree Modul konnten allerdings in hohem Maße für die Softwareneuentwicklung verwertet werden. Wie bei xtree wurden bei der Entwicklung von digicult.web nur Open-Source basierte Softwarekomponenten verwendet. So wurde auch die MVC Architektur (Model-View-Controller) von xtree übernommen und mit den gleichen Tools und Frameworks gearbeitet. Auch die jahrelangen inhaltlichen Arbeiten und Praxiserfahrungen im Rahmen der Client- basierten Software digicult.dokbase konnten für die Strukturen von digicult.web genutzt werden. Wie bei digicult.dokbase steht die anwenderfreundliche Erfassung von Museumsobjekten im Vordergrund. Es kommt ebenfalls der DMB/IDM Datenfeldkatalog zum Einsatz. Die Weiterentwicklungen des Harvestingstandards museumdat/lido sowie die Berücksichtigung des Ereignis orientierten Conceptual-Reference-Model (CIDOC CRM) der Dokumentationsgruppe des Internationalen Museumsrates ICOM ergaben die Grundlage für die Datenmodellierung. Die Haupteigenschaften von digicult.web in kürze: Spartenspezifische Eingabemasken Einbindung von kontrolliertem Vokabular und Personen/Organisationen aus xtree über Webservice Lokale Vokabulare, Personen und Körperschaften Einfaches Veröffentlichen der Objektdaten im Internet Schnittstelle zu digicult Museumsportal, Europeana, DDB, Erstellt mit OpenSource Software (PHP 5.3, Zend Framework, Doctrine, dojo) Läuft mit normalem Browser (z.b. Mozilla Firefox), muss nicht auf lokalem Rechner installiert werden Datenmodell orientiert sich u.a. an museumdat/lido + CRM Core Literaturerfassung im BibTeX-Format geplant SRU Schnittstelle nach GBV-PICA vorgesehen erste Betaversion, 1. Quartal 2010: Meteoritensammlung + Geologie der Universität Hamburg digicult.web befindet sich zurzeit in der Testphase und wird in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg, Geologisches Museum an die Bedürfnisse der Praxis angepasst. Danach soll digicult.web auf weitere Museumssparten ausgeweitet werden.

7 Objekte Vokabulare Personen/Organisationen Medien Literatur Objekte Objektliste Suche Name: Stannern Stannern Stannern Stannern Aarhus Grunddaten Name: Klasse: Fundgewicht: Stückz. total: Material: Shock: Weathering: Fall: Stannern AEUC-M Ca. 52 kg 2??? Freigabe Internet Zeit: Datum: Fund: Datum: Ort: Längengrad: Breitengrad: 06: Iglau W N 1,2,3 digicult.web Layoutentwurf Eingabemaske Layout Entwurf Eingabemaske Meteoriten, Geologie Layout-Entwurf einer kunsthistorischen Erfassungsmaske in digicult.web, Grunddaten

8 1.3 Weiterentwicklungen digicult.dokbase Neben zahlreichen kleineren Entwicklungen (z.b.div. Masken- und Karteikartenanpassungen für Museen mit unterschiedlichsten Sammlungsbereichen) stand 2009 die Weiterentwicklung des Workflows für das Urheberrecht bei Personen zwischen der Künstlerverwaltung im webbasierten xtree, der Objekterfassungssoftware digicult.dokbase und dem Metadatencontainer digicult.meta im Mittelpunkt. Dazu mussten neue Module implementiert und bestehende erweitert werden: z.b. Modul für die Verwaltung der Werkrechte eines Künstlers. Gezeigt wird hier die Eingabemaske für Künstler, deren Rechte von der Verwertungsgesellschaft VG Bild-Kunst vertreten werden. Wenn der Künstler in xtree vertreten ist, werden die Felder durch Übernahme des Identifiers aus der Künstlerdatenbank automatisch ausgefüllt. Werke von Schmidt- Rottluff werden somit im Museumsportal nicht angezeigt, da die Urheberrechte bei der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst liegen. Dieses Rechtemanagement läuft automatisiert ab und erleichtert den Museen erheblich die Eingabe- und Recherchearbeit. Zwischen der Personen- und der Institutionsverwaltung von digicult.dokbase und dem webbasierten xtree wurde ein Webservice implementiert. Dadurch kann in Dokbase nicht nur in der lokalen Datenbank nach Künstlern gesucht werden, sondern es kann zusätzlich direkt in den xtree Datenbanken recherchiert werden. Es können z.b. die Lebensdaten eines Künstlers aus der Künstlerdatenbank xtree eingespielt werden und Museen sind in der Lage, veränderte Lebens- oder Urheberrechtsdaten in die xtree Vorschlagsdatenbank zu übermitteln.

9 Einfache Skizze des kollaborativen Workflows. Unter application 1-3 sind hier die unterschiedliche Inventarisierungs-/Dokumentationssoftwareprodukte zu verstehen. Mit dem digicult-webservice kann nicht nur aus digicult.dokbase, sondern auch aus anderen Erfassungsprogrammen auf die Daten in xtree zugegriffen und Vorschläge für neue Personen/Institutionen/Vokabulare gemacht werden. Dieses ist insbesondere für die Museen interessant, die sich am digicult-verbund beteiligen, aber ihre schon in Betrieb befindliche Erfassungssoftware nicht wechseln wollen. Redaktionsoberfläche Vorschlagsdatenbank xtree

10 Für die Kommunkiation zwischen digicult.dokbase und xtree wird ein SOAP basiertes Netzwerkprotokoll unter Anlehnung an mehrere standardisierte Namensräume oder Ontologien (FOAF, vcard, DC, SKOS, GPX, CRM) verwendet. 1.4 Neu- bzw. Weiterentwicklung Portalsoftware (digicult.portal) 1.41 Intranetportal Stiftung Historische Museen und Kulturbehörde Hamburg Im Zuge der Kooperation mit Hamburg wurde beschlossen, einen zentralen webbasierten Zugang zu den Objektdaten der Hamburger Stiftungsmuseen im Rahmen eines Pilotprojektes zu entwickeln. Diese Pilotentwicklung wurde in 2009 umgesetzt. Ziel des musealen Hamburger Intranets ist es, die Bestände von 4 Stiftungsmuseen (Helms-Museum, Museum Hamburger Geschichte, Museum der Arbeit, Altona Museum) innerhalb des Dataport Netzwerkes, zu dem auch die Kulturbehörde der Hansestadt gehört, webbasiert recherchierbar zu machen. Für die Erstumsetzung wurden die Objektdaten aus drei unterschiedlichen Sammlungsverwaltungssystemen (Faust, MuseumPlus, digicult.dokbase) in einem zentralen Repository auf Basis von CRM Core homogenisiert. Als Austauschformat diente das museumdat- Format. Eine Teilmenge der Daten aus dem Intranet, die für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollte, wurde über die digicult Metadatenbank in das Museumsportal Nord weitergegeben (geregelt durch Freigabemechanismen in den jeweiligen Erfassungssystemen). Sie steht damit auch für weitere Portale wie die Europeana oder die zukünftig Deutsche Digitale Bibliothek zur Verfügung.

11 Notwendig hierzu war die Neuentwicklung von einer XSLT-basierten Importschnittstelle für museumdat-daten in das Hamburger Intranet im Rahmen einer einer DataGrid-basierten Intranet Anwendung (Zend Framework, Doctrine, Dojo AJAX). Screenshot mit Archäologischen Fundobjekten Die technische Basis ist ein in Zusammenarbeit mit Dataport eingerichteter Linux-Server. Um die Daten von den Hamburger Museen in die Intranetdatenbank importieren zu können, unterstützte digicult zwei Hamburger Museen bei dem museumdat-export aus den Erfassungsprogrammen MuseumPlus und Faust. Folgende Daten wurden in das Hamburger Intranet importiert (Stand ): Museum Altona: Objekte Museum der Arbeit: Objekte Helms-Museum: Objekte (davon Archäologische Objekte) Import Fundobjekte des Helms-Museums nach digicult.dokbase Anfang 2009 fand der endgültige Import der Fundobjekte des Helms-Museums in das digicult.dokbase Erfassungssystem statt. Während des Migrationsprozesses wurde ein hierarchisches Fundortvokabular aus den Ursprungsdaten erstellt und mit den Fundobjekten verknüpft. Ein Großteil der Objekte wurde mit dem Material- und dem Objektbezeichnungsvokabular aus xtree verknüpft. Mit dieser Strukturierung und damit verbundenen Qualitätsverbesserung konnten die Daten in die Intranetdatenbank Hamburg übernommen und in Teilen exemplarisch in das Museumsportal Nord eingebunden werden.

12 1.4.2 Museumsportal Nord Seit November 2009 arbeitet das digicult-team an einer neuen multilingualen und semantischen Suche. Die Objektkerndaten aus dem Museumsportal Nord und Museumsportal Saarland werden für die neue erweiterte Suche mit den Vokabulardaten aus xtree abgeglichen und dadurch mit Zusatzwissen angereichert (Data Enrichment). Um den Komfort für den Anwender zu erhöhen, wurde auf AJAX-Technologie und Vorschlagssuche mittels des Ajax Tools DOJO zurückgegriffen. Außerdem wurde erstmals eine Importschnittstelle für das museumdat-format implementiert und testweise das Framework des Museumsportales für die Anzeige von mehreren Bildern erweitert. Im Beispiel werden dem Hauptbild sieben zusätzliche Fotos zugeordnet, die eine Rundumsicht auf das Objekt erlauben. Zukünftig sollen auch 3D Bilder eingebunden werden.

13 Museumsportal: Marlene Poelzig-Moeschke: weißer, sitzender weiblicher Akt Das Museumsportal wurde zudem um die Museen der Stiftung Historische Museen Hamburg erweitert. Neben dem Altonaer Museum, das von Beginn des Projektes dabei war, werden nun auch Sammlungsobjekte des Archäologischen Museums/Helms-Museum und des Hamburg Museums (Museum für Hamburgische Geschichte) nachgewiesen. Neu dazu kamen Sammlungsobjekte aus weiteren schleswig-holsteinischen Museen wie Landesbibliothek/Landesgeschichtliche Sammlung Kiel, Assaulenko Stiftung Plön, Firmen-Museum Pohl-Boskamp, Heimatstube im Klosterstift Bordesholm, Kulturbüro der Stadt Neumünster, Dorfmuseum Schönwalde, Kunsthistorisches Institut der Universität Kiel, Detlefsen Museum im Brockdorff-Palais, Heimat- und Handwerker Museum Wahlstedt, Dorfmuseum Schönwalde und Museum Eckernförde. 2 Entwicklung Austauschformat LIDO/museumdat Das digicult-team hat im Berichtszeitraum an mehreren Arbeitstreffen einer Arbeitsgruppe für das Harvestingformat für Museumsobjekte, museumdat, in Berlin teilgenommen. Seit Sommer 2009

14 wurde zudem mit Partnern intensive Arbeit in die Weiterentwicklung von museumdat 1.0 zu der zukünftigen Version LIDO (Lightweight Information Describing Objects) investiert. Im August wurde in Zusammenarbeit mit Richard Light (CollectionTrust) und Regine Stein (Foto Marburg) die erste Vorversion zu LIDO vorgestellt: Das Copyright liegt bei ARTstor, ATHENA Project, Collections Trust, Deutscher Museumsbund - Fachgruppe Dokumentation, Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg, digicult Schleswig-Holstein, Institut für Museumsforschung (SMB-PK), J. Paul Getty Trust, Zuse-Institut Berlin. Die Entwicklung läuft weiter. Es besteht die Hoffnung, dass dieses Harvestingformat als strukturiertes XML-Schema eine internationale Anerkennung erhält und so für zentrale Nachweisportale im Internet wie die Europeana, nationale Portale und weitere Wissensdatenbanken die Zugänglichkeit von digitalen Content ohne Qualitätsverluste aus verschiedenen Sparten und Erfassungsprogrammen ermöglicht. 3 Verstetigung digicult Einer wichtigen Aufgabenstellung im Projektantrag wurde im Berichtsjahr besondere Bedeutung zugemessen: der dauerhaften Fortführung des Projektes in einer etablierten Rechtsform, die einen eigenwirtschaftlichen langfristigen Betrieb ermöglicht. Nachdem sich auf der Projektkonferenz im März 2009 die Projektmitglieder für die Fortführung von digicult ausgesprochen und ihre Bereitschaft angekündigt hatten, für die Entwicklungen und Dienstleistungen von digicult nach Projektende einen finanziellen Beitrag zu leisten, wurde im Sommer 2009 die Arbeitsgruppe Verstetigung digicult eingerichtet. Je ein Vertreter von kleinen, mittleren und großen Museen sowie ein Vertreter der Staatskanzlei Schleswig-Holstein und der Stiftung Historische Museen Hamburg entwickelten mit der Projektleitung ein Modell für einen zukünftigen digicult-verbund. Nach Evaluation aller in Frage kommenden Rechtsformen (Verein, GmbH, Genossenschaft) fiel die Entscheidung unter Einholung externer Kompetenz von der Fachhochschule Kiel für die Genossenschaft. Insbesondere nach der Novellierung des Genossenschaftsgesetzes 2007, bei der Belange der Kultureinrichtungen berücksichtigt wurden, bietet sie hervorragende Möglichkeiten zur Förderung der Mitglieder eines genossenschaftlichen Dienstleistungsbetriebes für Museen und weitere Einrichtungen des kulturellen Erbes. Hohe Flexibilität in der Gestaltung der Satzung, die Begrenzung des Risikos für das einzelne Mitglied durch Ausschluss einer Nachschusspflicht, professionelle Geschäftsführung bei demokratischer Mitbestimmung durch die Generalversammlung und die eindeutige Zielsetzung auf Förderung der Mitglieder durch den Betrieb der Genossenschaft statt Gewinnmaximierung einschließlich der Betreuung durch den Genossenschaftsverband ergaben ein klaren Vorteil für diese Rechtsform. Das Vorhaben wurde mit den Partnern in Hamburg und dem Saarland abgestimmt. Im Berichtsjahr wurden alle notwendigen Unterlagen als Basis für eine Gründungsversammlung zusammengestellt und kommuniziert: Entwurf einer Satzung, eines Wirtschaftsplanes, eines Leistungskataloges, einer Gebührenordnung, die Beschreibung des Vorgehens usw. Durch Vortrag auf der Herbsttagung des Museumsverbandes und in Einzelgesprächen mit den bisherigen digicult- Mitgliedern wurden die potentiellen Gründungsmitglieder vorbereitet und zur Teilnahme eingeladen. Absichtserklärungen sollten die finanzielle Grundlage durch Zusicherung von Geschäftsanteilen und Jahresentgelten absichern. Es gelang so im Berichtsjahr, die notwendigen Gründungsvorbereitungen voranzubringen, um in 2010 rechtzeitig vor Projektende den Übergang vom Projekt zur Genossenschaft umzusetzen. 4 Digitalisierung und Portalnutzung Seit der letzten Erhebung Anfang März 2009 stieg die Zahl der im Museumsportal-Nord publizierten Objekte um 7000 auf etwa Dazu kamen im Hamburger Intranet ca und im Portal

15 digicult Saarland etwa 5500 Objekte. Damit wurden die im Projektantrag benannten quantitativen Zielvorstellungen deutlich übertroffen. Entwicklung der publizierten Sammlungsobjekte im Museumsportal Nord Die Gründe liegen in der Erweiterung und Verbesserung der entwickelten Werkzeuge (u.a. Ausweitung auf weitere Sparten), in der Gewinnung neuer digicult Museen in Schleswig-Holstein und deren intensiver Betreuung und auf der produktiven Zusammenarbeit mit den digicult Partnern Hamburg und Saarland. Die Logfileanalyse des Museumsportals Nord weist für das Jahr 2009 etwa 28 Millionen Zugriffe auf bei einer Besucherzahl bis über pro Monat und etwa 14 Seitenaufrufen pro Besucher im Durchschnitt. Für ein regionales Portal sind dieses überzeugende Nutzungszahlen, auch wenn man den Besuch von Suchmaschinenrobots berücksichtigt. Diese wiederum verbessern die Position des Portales und seiner Inhalte bei Google oder ähnlichen Suchmaschinen. digicult und das Museumsportal sind daher bei Google hoch gelistet. Logfiles Stand Datenweitergabe an digicult externe Portale und Datenbanken digicult ist seit Sommer 2009 offizieller Partner der Europeana und arbeitet an der Entwicklung der zukünftigen Version v1.0 mit. Im November 2008 wurden zur Eröffnung der Europeana digicult Datensätze auf diesem europäischen Kulturportal veröffentlicht. Im Berichtsjahr 2009 wurden etwa Datensätze aus dem zentralen digicult Repository von museumdat auf das

16 inzwischen verbesserte ESE Format (Europeana Semantic Elements) der Europeana übertragen, so dass die Qualität der darauf in der Europeana abbgebildeten digicult Metadaten und Bilder deutlich gesteigert werden konnte. Die europäische online-stellung der digicult Daten unseres Partners Saarland erfolgte anlässlich des internationalen Museumstages im Beisein von Ministerpräsident Müller. Weitere Datenlieferungen erfolgten im Berichtsjahr an das Forschungs- und Lehre Bildarchiv Prometheus. Diese Daten stehen Lehrern und Dozenten aus dem Schul- und Hochschulbereich insbesondere für die Lehre zur Verfügung. Für den Nachweis der Museumsobjekte im deutschen Portal für Bibliotheken, Archive und Museen (BAM- ) wurde eine Datenaktualisierung vorgenommen. Eine Spezialentwicklung erfolgte mit unserem Partner Verbundzentrale des GBV Göttingen: Durch Transformation der digicult Daten vom Standard museumdat in das pica System der Bibliotheken konnte eine Schnittstelle zwischen Museums- und Bibliotheksbereich geschaffen werden. Die dabei entwickelte Datenbank GBV-digicult wurde erstmalig auf dem Bibliothekstag 2009 in Erfurt vorgestellt und ist seit Oktober 2009 auf der GBV Website online erreichbar. Auch bei dieser Datenbank wird der Besucher mit der jeweilige Quelle der Datenerzeugung im Museumsportal Nord verlinkt, die direkt zum betroffenen Museum, das das Objekt eingestellt hat, führt. Die Metadaten wurden zudem soweit möglich mit Begriffen der Schlagwort Normdatei der Bibliotheken verlinkt und so die zum Objekt passenden Literaturdaten verfügbar gemacht. (http://www.gbv.de/de/services/news/vzg/2009/0552/fulltext). 5 Museumsbetreuung, Schulungen, Fortbildungen Einen großen Arbeitsaufwand erforderte wieder die Betreuung und Schulung der schleswigholsteinischen Museen und Sammlungseinrichtungen, auch auf Grund des weiteren Zuwachses an digicult Einrichtungen in Zudem wurden die Teams in Hamburg und im Saarland und Mitarbeiter der VZG unterstützt. So hatte unsere Kulturwissenschaftlerin im Projekt, Frau Frauke Rehder, 69 Beratungstermine, davon 38 mal vor Ort in den Museen. Sie führte 39 Neuinstallationen bzw. Updates von digicult.dokbase durch. Weitere Unterstützung erfuhren die Einrichtungen durch 23 intensive Beratungsgespräche und Schulungen. Die EDV technische Betreuung der Museen wurde von Herrn Axel Vitzthum übernommen, der zudem auch bei Programm- oder Netzwerkproblemen vielfach vor Ort war, um für das Hochladen von Objektdaten und Bildern zu sorgen und Museumsmitarbeitern oder lokalen Netzwerkadministratoren Unterstützung zu geben. Dazu kam der laufende Telefon- und Mailsupport durch alle digicult Mitarbeiter. Frau Rehder sorgte außerdem für die Vokabularreplikationen bei der Vorbereitung der Updates, so dass die von den Museen neu eingegebenen Vokabulare in die zentrale xtree Datenbank eingetragen und mit festen für alle gültigen Identifizierungsnummern versehen werden konnten. Mit dem Fotografenmeister im Projekt, Herrn Sönke Ehlert, kümmerte sie sich zudem um die Sicherung der Bilddaten, insbesondere der kleineren und mittleren Museen, auf einem zentralen Server bei der Verbundzentrale des GBV in Göttingen. Für die Objektdigitalisierung hat Herr Ehlert 37 Fototermine vor Ort in den Museen wahrgenommen und gestaltete dabei ca Aufnahmen von Museumsobjekten. An 36 Tagen führte er zudem intensive Beratungen vor Ort durch. Herr Ehlert koordinierte und leitete Schulungen, in denen er Museumsmitarbeiter- und Mitarbeiterinnen in Techniken digitaler Bildaufnahmen und -bearbeitung weiterbildete. Darüber hinaus hat Herr Ehlert die Häuser bezüglich der Anschaffung des technischen fotografischen Equipments zur Digitalisierung beraten und zum Teil die Beschaffung der Geräte organisiert.

17 In seiner Hand lag zudem die Qualitätskontrolle der digitalen Bilder, die stichprobenartig für die einzelnen Häuser durchgeführt wurden. Ein besonderer Schwerpunkt lag in der einmonatigen Betreuung von Mitarbeitern der Assaulenko- Stiftung der Förde Sparkasse in Plön zur digitalen Erfassung ihrer Gemälde- und Grafiksammlung. digicult konnte den Mitarbeitern hierzu eine komplette Blitzanlage leihweise zur Verfügung stellen, die Einweisung erfolgte durch Herrn Ehlert. Nach Beendigung der Erfassung der Bilder zeigte sich Herr Ehlert in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern verantwortlich für die Bildkorrekturen und Umrechnungen der Aufnahmen. Arbeit bei der Assaulenko Stiftung in Plön Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit waren die Aufnahmen im Hamburg Museum. Die schwierigen Aufnahmesituationen bestanden in den Größen der Objekte (Portale von über fünf Metern Größe) und vielen Details. Diese Aufnahmen erforderten eine sehr hochauflösende-kamera (Mamiya RZ 67 mit dem digitalen Rückteil Phaseone P 45) und ein umfangreiches Blitzlichtequipment, welches von DigiCULT mit Unterstützung der Landesbiliothek Kiel zur Verfügung gestellt wurde. In Letzterer wurden historische Landkarten mit einer Spezialscankamera der Fa. Pentacon Dresden (80 Mio Pixel) im Rahmen von digicult hochaufgelöst digitalisiert. Für die Zukunft ist geplant, ein Teil dieser Digitalisate auch auf dem Portal mittels einer Zoomer Software in Ausschnitten in höchster Qualität sichtbar zu machen. Fotoaufnahmen im Hamburg Museum Neben der Fortbildung und Schulung der Museumsmitarbeiter wurde im Rahmen der Fach AG Volontäre des Museumsverbandes Schleswig-Holstein eine Fortbildungsveranstaltung für alle Volontäre am in Kiel zum Thema Digitale Objekterfassung und digicult durchgeführt. Die Unterstützung der Museen und Sammlungseinrichtungen durch intensiven Beratungen und Dienstleistungen sind nach den bisherigen Projekterfahrungen ein entscheidendes Kriterium, die Entwicklung der Werkzeuge zum Wissensmanagement in die konkrete Digitalisierungsarbeit vor Ort zu überführen, so dass auch bei neu hinzugekommenen Museen der notwendige Qualitätsstandard bei der Generierung des econtents für das zentrale Repository von digicult gewährleistet werden konnte. 6 Vokabulararbeit Auf der Grundlage des Vokabulartools xtree wurden- zum größten Teil in Verbindung mit externen Partnern- bestehende Vokabulare weiterentwickelt und neue hinzugefügt. Dabei standen im Berichtszeitraum folgende Aktivitäten im Vordergrund: o Weiterentwicklung der archäologischen Thesauri zu Objektbezeichnung, Material und Technik in Zusammenarbeit mit demhelms-museum, digicult Saarland und weiteren Partnern.

18 o Teilnahme an der AG-Datenfelder der Stiftung Historische Museen in Hamburg, Vorführung Personendatenbank inklusive Urheberrechtszuweisung, Hamburg, o Teilnahme am Redaktionstreffen zur Weiterentwicklung der Oberbegriffsdatei OBG: sowie im Museum der Arbeit in Hamburg, im Bibliotheks-Service-Zentrum (BSZ) in Konstanz, in der Bayrischen Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in München o Erweiterung der vorhandenen Vokabularien, vor allem Ikonographie inklusive Abgleich mit Normvokabularen o Pflege und Erweiterung der in digicult verwendeten Künstlerdatei und des Stilthesaurus o Vorbereitungen zur Übertragung des AAT Thesaurus von Getty in eine deutsche Fassung im Rahmen eines geplanten DFG Projektes mit den Partnern Getty Trust, Foto Marburg, dem Institut für Museumsforschung Berlin und weiteren. Zu diesen Arbeiten sind in der Regel umfangreiche Recherchen in Adressdateien, Fachlexika, Taxonomiedatenbanken, publizierten Klassifikationen oder Thesauri notwendig. So werden z.b. die in digicult xtree aufgenommenen Künstler auf der Basis internationaler und nationaler Künstlerlexika und -datenbanken wie AKL, ART-Guide, artlibraries.net, documenta Archiv Kassel, Grove Art Online, Kindlers Malereilexikon, Kunstlexikon / Peter W. Hartmann, Prestel-Künstlerlexikon, Weilbachs Künstlerlexikon, Der neue Rump. Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung, usw. und bei Google, Wikipedia, und der VG-BildKunst recherchiert. Dabei werden umfangreiche biografische- und Urheberrechtsdaten aufgenommen und Verweise zu anderen Datenbanken wie Getty ULAN, SWD, oder AKL ergänzt oder neu hinzugefügt. Für kunsthistorische Stilbegriffe wurden Stillexika wie Neue/Belser Stilgeschichte, Knaurs Stilkunde, R. Broby-Johannsen: Kunst- und Stillexikon, KEYSERS GROSSES STILLEXIKON EUROPA und Datenbanken zur Kunstgeschichte zu Rate gezogen. So wurden im Laufe des Projektes über 40 Vokabulare und zusätzlich Personen- und Institutionen in xtree aufgenommen, die den Museen zur Sacherschließung zur Verfügung stehen. digicult wurde dabei u.a. von der Kunsthistorikerin beim Saarländischen Museumsverband, Frau Andrea Weber, unterstützt. 7 Vorträge und Teilnahme an Tagungen, Publikationen 7.1 Externe Vorträge, Konferenzen, Workshops (Auszug): Insgesamt wurden von den Mitarbeitern und dem Berichterstatter 14 Vorträge auf Konferenzen, Workshops oder Fortbildungstagungen gehalten, u. a. bei dem Athena Treffen in Rom, bei der Auftaktveranstaltung zum internationalen Museumstag im Saarland und bei dem Workshop Vernetzte Datenwelten- Ein Workshop des Deutschen Archäologischen Institutes (DAI) zur Umsetzung vom CIDOC-CRM ; aber auch bei Hochschulkonferenzen, Fachworkshops oder Fachtagungen des deutschen Museumsbundes oder der Museumsverbände. Zu den fachwissenschaftlichen Tagungsbeiträgen und der Verbandsarbeit kam die Arbeit in verschiedenen Facharbeitsgruppen wie der AG Datenaustausch der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes (DMB), in der AG Museumsvokabular, in der OBG Gruppe, in der Bund-

19 Länder Fachgruppe zur Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB), in der AG Datenfeld HH, in Archäologiefachguppen und in der Getty museumdat Working Group. Dieser intensive Wissensaustausch war auch in 2009 eine entscheidende Komponente zur Verbesserung der Leistungen von digicult. Teilnahme an Workshops/Tagungen (in Auszügen) Als Mitglied des Netzwerkes Europeana v1.0 Thematic Network nahm digicult an der Auftakttagung in Den Haag vom bis teil Teilnahme und Vortrag bei Athena Workshop in Rom am Teilnahme am LIDO Treffen am 16./ in Rom, am in Antwerpen Teilnahme an der Frühjahrs- und Herbsttagung des Museumsverbandes SH am in Büsum und Mölln Teilnahme am Workshop Digitalisierung und Portale der regionalen Museumsämter und Verbände und des Institutes für Museumsforschung in Berlin am Vorträge (Auszüge): Axel Vitzthum, Frank Dührkohp: Art and Architecture Thesaurus SKOSified in Rom, Axel Vitzthum: CRM and SKOS in the digicult Network in Berlin, DAI Workshop, Frauke Rehder: Das Projekt digicult Museen Schleswig-Holstein, Vorstandssitzung des Heimatvereins Preetz und Umgebung e.v., Preetz, Frauke Rehder: Die Verwendung von kontrolliertem Vokabular im Rahmen eines Verbundprojektes das Beispiel digicult, Tagung des Museumsverbands Sachsen-Anhalt, Halle, Frauke Rehder: Zusammenführung bestehender Ordnungssysteme in gängige Terminologie. Beispiele von digicult, Tagung des Museumsverbands Sachsen-Anhalt, Halle, Frauke Rehder: digicult Museen Schleswig-Holstein - Objekterfassung und Internetpräsentation, Herbsttagung der Vereinigung Westfälischer Museen e.v. Arnsberg, Lütger Landwehr: Aktueller Sachstand des digicult-verbunds, Präsentation auf der Frühjahrstagung der FG Dokumentation des DMB, , in Stralsund Lütger Landwehr: Von digicult zur Europeana Präsentation anlässlich der Auftakttagung zum Internationalen Museumstag, PerlBorg, Lütger Landwehr, Birgit Wiegandt: Zusammenführung von Bibliotheks- und Museumsbeständen: Onlinerecherche im Verbund von digicult Museen SH und der Verbundzentrale des GBV (VZG), 98. Bibliothekartag Erfurt, Lütger Landwehr: digicult - Software: Ein Gesamtkonzept zur Erfassung und Publikation von Museums- und Sammlungsobjekten im Verbund, Konzeptpräsentation auf der Herbsttagung der Fachgruppe Dokumentation des DMB, Berlin,

20 L. Landwehr: digicult- ein Gesamtkonzept zur Erfassung und Publikation von Museums- und Sammlungsobjekten im Verbund, Projektpräsentation für die Staats und Universitätsbibliothek Jena und den Museumsverband Thüringen; Jena, Printpublikationen: Landwehr, L.: Probleme bei der Präsentation musealer Inhalte im Internet in: Institut für Museumsforschung (Hrsg.): Zwischen technischem Können und rechtlichem Dürfen- Filmarchive, Filmmuseen und die Digitalisierung, Mitteilungen und Berichte aus dem Institut für Museumsforschung, Nr. 47, Berlin 2008 Landwehr, L.: Digitalisierung und Online-Publikationen Erfahrungen aus der Praxis in Deutscher Museumsbund (Hrsg.): Museumskunde S , Band 74, 1/09 Berlin Ausblick: Das Projekt konnte im Berichtszeitraum 2009 wichtige Meilensteine in der Softwareentwicklung, in der Vokabulararbeit und bezüglich nationaler und internationaler Kooperationen und Vernetzungen erreichen. Die notwendige Betreuung der Einrichtungen in der Region wurde trotz Ausweitung auf weitere Museen kontinuierlich fortgesetzt. Die Aktivitäten über Schleswig-Holstein hinaus ergaben die Grundlage für einen überregionalen digicult-verbund. Dieser kann langfristig nur finanziert werden, wenn sich die Lasten auf viele Schultern verteilen. Zentrale Entwicklungen und Dienstleistungen in einem vernetzten Verbund machen Synergieeffekte möglich. Alle Beteiligten profitieren von der partnerschaftlichen Zusammenarbeit, die im digicult Verbund mit dem technischen Dienstleister Verbundzentrale des GBV strukturiert und gebündelt wird. Hierdurch hofft das Projektteam als Kompetenzzentrum auch nach Beendigung der Projektlaufzeit im Rahmen der dann gegründeten Genossenschaft einen gewichtigen und dauerhaften Beitrag zur Unterstützung der digitalen Dokumentation und Zugänglichkeit des kulturellen Erbes in Deutschland leisten zu können. Kiel, den 15. März 2010 Lütger Landwehr, Projektleitung

Die "Kiel-Konstanz Connection" Kooperation von digicult-verbund eg und BSZ. 16. MusIS-Nutzertreffen, 16.-17. März 2015, Konstanz.

Die Kiel-Konstanz Connection Kooperation von digicult-verbund eg und BSZ. 16. MusIS-Nutzertreffen, 16.-17. März 2015, Konstanz. Die "Kiel-Konstanz Connection" Kooperation von digicult-verbund eg und BSZ 16. MusIS-Nutzertreffen, 16.-17. März 2015, Konstanz. Sabine Waitzbauer Rückblick Vor 2003, digicult Vorgängerprojekt Museen im

Mehr

Erfassung von Museumsobjekten nach Standards

Erfassung von Museumsobjekten nach Standards Erfassung von Museumsobjekten nach Standards Konzept Dezentrale Erfassung gemeinsame Veröffentlichung der Daten unter der Verwendung inhaltlicher und technischer Standards Verwendung von kontrolliertem

Mehr

Die 2. Projektphase hat begonnen. DMB Tagung der Fachgruppe Dokumentation in Emden, Lütger Landwehr, DigiCult Museen SH, Universität Kiel, 06.05.

Die 2. Projektphase hat begonnen. DMB Tagung der Fachgruppe Dokumentation in Emden, Lütger Landwehr, DigiCult Museen SH, Universität Kiel, 06.05. Die 2. Projektphase hat begonnen DMB Tagung der Fachgruppe Dokumentation in Emden, Lütger Landwehr, DigiCult Museen SH, Universität Kiel, 06.05.08 2. Ein Zentraler Datenbestand enthält alle Publikationsrelevanten

Mehr

AUF DEM WEG ZU EINER DIGITALEN ERFASSUNG DER ARCHÄOLOGISCHEN SAMMLUNG IM HELMS MUSEUM. Projekt Inventarisierung Helms Museum

AUF DEM WEG ZU EINER DIGITALEN ERFASSUNG DER ARCHÄOLOGISCHEN SAMMLUNG IM HELMS MUSEUM. Projekt Inventarisierung Helms Museum AUF DEM WEG ZU EINER DIGITALEN ERFASSUNG DER ARCHÄOLOGISCHEN SAMMLUNG IM HELMS MUSEUM Kathrin Mertens M.A., Helms Museum Hamburg Stand Oktober 2008 Pilotprojekt Digitale Inventarisierung Stiftung Historische

Mehr

Inventarisieren im Verbund die digicult Verbund eg. Frank Dührkohp Vorstandsvorsitzender digicult-verbund eg

Inventarisieren im Verbund die digicult Verbund eg. Frank Dührkohp Vorstandsvorsitzender digicult-verbund eg Inventarisieren im Verbund die digicult Verbund eg Frank Dührkohp Vorstandsvorsitzender digicult-verbund eg digicult-gesamtkonzept WWW 3. Zentrale Veröffentlichung der Daten im Museumsportal und auf Webseiten

Mehr

EINE HOFFENTLICH UNENDLICHE GESCHICHTE

EINE HOFFENTLICH UNENDLICHE GESCHICHTE EINE HOFFENTLICH UNENDLICHE GESCHICHTE ZUM AKTUELLEN STAND DES INVENTARISIERUNGSPROJEKTES DER STIFTUNG HISTORISCHE MUSEEN HAMBURG Kathrin Mertens M.A. Helms-Museum Hamburg Stand Mai 2011 Der Anfang: Pilotprojekt

Mehr

Pilotprojekt Inventarisierung

Pilotprojekt Inventarisierung Pilotprojekt Inventarisierung Konzept einer ganzheitlichen Erfassung musealer Bestände im Helms Museum Roundtable Dr. Michael Merkel Juni 28 Pilotprojekt Digitale Inventarisierung Stiftung Historische

Mehr

Linked Data: Aktuelle Entwicklungen im EU-Projekt Linked Heritage und Europeana

Linked Data: Aktuelle Entwicklungen im EU-Projekt Linked Heritage und Europeana Linked Data: Aktuelle Entwicklungen im EU-Projekt Linked Heritage und Europeana Angela Kailus MAI-Tagung 2012, Leipzig, 21.05.2012 Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte Bildarchiv Foto Marburg

Mehr

Entwicklung einer museal-archäologischen Objekterfassung für DokBase. und andere Partner

Entwicklung einer museal-archäologischen Objekterfassung für DokBase. und andere Partner Entwicklung einer museal-archäologischen Objekterfassung für DokBase und andere Partner Round Table Archäologie, Helms Museum Hamburg, 16.06.2008 Axel Vitzthum Was ist Digicult Museen SH? DigiCult Museen

Mehr

Museumsdaten in Portalen --------------------------------------

Museumsdaten in Portalen -------------------------------------- Museumsdaten in Portalen -------------------------------------- Die Vernetzungsstandards museumdat und museumvok 1 2 Ausgangssituation: Aus völlig heterogenen Datenbeständen in den Museen Es gibt nicht

Mehr

Digicult Museen Schleswig-Holstein. Museumsportal 2007

Digicult Museen Schleswig-Holstein. Museumsportal 2007 Digicult Museen Schleswig-Holstein Museumsportal 2007 DigiCult SH: Museumsportal 2007 In Kooperation mit Informationsgesellschaft Bremen Museumsportal 2006: 3 Hauptbereiche in horizontaler Anordnung: -Museen

Mehr

AUF DEM WEG ZU EINER DIGITALEN ERFASSUNG DER ARCHÄOLOGISCHEN SAMMLUNG IM HELMS MUSEUM. Projekt Inventarisierung Helms Museum

AUF DEM WEG ZU EINER DIGITALEN ERFASSUNG DER ARCHÄOLOGISCHEN SAMMLUNG IM HELMS MUSEUM. Projekt Inventarisierung Helms Museum AUF DEM WEG ZU EINER DIGITALEN ERFASSUNG DER ARCHÄOLOGISCHEN SAMMLUNG IM HELMS MUSEUM Kathrin Mertens M.A., Helms Museum Hamburg Stand Juni 2008 Prolog: Umzug des archäologischen Magazins August 2004 Kündigung

Mehr

Von der Klassifikation zu Linked Open Data

Von der Klassifikation zu Linked Open Data Von der Klassifikation zu Linked Open Data Werner Köhler w.koehler@fotomarburg.de Berliner Gespräche zur Digitalen Kunstgeschichte II, 08.05.2013 2 Von der Klassifikation zu Linked Open Data Linked Open

Mehr

Google & Co: Bildmaterial finden. André Graf, HSLU Bibliothek Design & Kunst andre.graf@hslu.ch Luzern, 24.04.2013

Google & Co: Bildmaterial finden. André Graf, HSLU Bibliothek Design & Kunst andre.graf@hslu.ch Luzern, 24.04.2013 Google & Co: Bildmaterial finden André Graf, HSLU Bibliothek Design & Kunst andre.graf@hslu.ch Luzern, 24.04.2013 Ablauf: Warum nicht einfach Google? Bilder zitieren Bilddatenbanken Weitere Ressourcen

Mehr

MUSEUMSDATEN IN PORTALEN DIE VERNETZUNGSSTANDARDS MUSEUMDAT UND MUSEUMVOK

MUSEUMSDATEN IN PORTALEN DIE VERNETZUNGSSTANDARDS MUSEUMDAT UND MUSEUMVOK MUSEUMSDATEN IN PORTALEN DIE VERNETZUNGSSTANDARDS MUSEUMDAT UND MUSEUMVOK REGINE STEIN ABSTRACT Die Publikation von Kerndaten zu Museumsobjekten in museums übergreifenden Portalen und Repositorien ist

Mehr

Der Digitale Porträtindex druckgrafischer Bildnisse von 1450-1850 (DFG) kooperatives Erschließen und Vernetzen von Bibliotheks- und Museumsbeständen

Der Digitale Porträtindex druckgrafischer Bildnisse von 1450-1850 (DFG) kooperatives Erschließen und Vernetzen von Bibliotheks- und Museumsbeständen Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte Bildarchiv Foto Marburg Der Digitale Porträtindex druckgrafischer Bildnisse von 1450-1850 (DFG) kooperatives Erschließen und Vernetzen von Bibliotheks-

Mehr

DFG-Praxisregeln Digitalisierung. Stefanie Rühle KIM WS 2014 14.04.2014

DFG-Praxisregeln Digitalisierung. Stefanie Rühle KIM WS 2014 14.04.2014 DFG-Praxisregeln Digitalisierung Stefanie Rühle 14.04.2014 Überblick über die Richtlinie Metadaten Metadatenstandards Sammlungsbeschreibung CIDOC-CRM LIDO Überblick Veröffentlicht von der DFG 2009, aktuelle

Mehr

Bildarchiv Foto Marburg. Der DISKUS-Verbund und die Marburger Normdokumente. Dr. Christian Bracht

Bildarchiv Foto Marburg. Der DISKUS-Verbund und die Marburger Normdokumente. Dr. Christian Bracht Bildarchiv Foto Marburg Der DISKUS-Verbund und die Marburger Normdokumente Dr. Christian Bracht Fachgruppe Dokumentation im DMB 4. Mai 2005, ZKM, Karlsruhe Bildarchiv Foto Marburg / Philipps-Universität

Mehr

Inventarisierung am DHM die Anfänge

Inventarisierung am DHM die Anfänge Inventarisierung am DHM die Anfänge Vom Ordnen der Dinge. Verzeichnen Klassifizieren Recherchieren Dr. Burkhard Asmuss 12. und 13. September 2011 Zum Zeitpunkt der Gründung des DHM (28. Oktober 1987) hatten

Mehr

Sabine Häußermann Universitätsbibliothek Heidelberg 95. Deutscher Bibliothekartag Dresden, 21. März 2006

Sabine Häußermann Universitätsbibliothek Heidelberg 95. Deutscher Bibliothekartag Dresden, 21. März 2006 Sabine Häußermann Universitätsbibliothek Heidelberg 95. Deutscher Bibliothekartag Dresden, 21. März 2006 arthistoricum.net Die Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte Ziel: Aufbau eines zentralen kunsthistorischen

Mehr

Für Experten und alle, die es werden wollen: Online-Recherche von Museumsobjekten Barbara Fichtl, Zuse-Institut Berlin (ZIB)

Für Experten und alle, die es werden wollen: Online-Recherche von Museumsobjekten Barbara Fichtl, Zuse-Institut Berlin (ZIB) Für Experten und alle, die es werden wollen: Online-Recherche von Museumsobjekten Barbara Fichtl, Zuse-Institut Berlin (ZIB) Vom Ordnen der Dinge. Verzeichnen Klassifizieren Recherchieren 12./13.09.11

Mehr

Retrokonversion analog publizierter Aufnahmen

Retrokonversion analog publizierter Aufnahmen Retrokonversion analog publizierter Aufnahmen Das DFG-Projekt Internationalisierung und Ausgestaltung des Nationalen Bildarchivs der Kunst und Architektur als Instrument netzbasierten Forschens und Überlieferns

Mehr

Museumdat wird LIDO das Metadaten-Harvestingformat und seine Anwendung im Museumsbereich

Museumdat wird LIDO das Metadaten-Harvestingformat und seine Anwendung im Museumsbereich Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg Museumdat wird LIDO das Metadaten-Harvestingformat und seine Anwendung im Museumsbereich Angela Kailus Verbundkonferenz digicult

Mehr

Jürgen Keiper Deutsche Kinemathek. Offene Quellen, offene Netze Perspektiven von Open Source-Software im Archiv- und Museumsbereich

Jürgen Keiper Deutsche Kinemathek. Offene Quellen, offene Netze Perspektiven von Open Source-Software im Archiv- und Museumsbereich Jürgen Keiper Deutsche Kinemathek Offene Quellen, offene Netze Perspektiven von Open Source-Software im Archiv- und Museumsbereich 1/23 Eine Kameradatenbank als erster Test Situation der Archive Perspektiven

Mehr

LIDO als Harvestingformat für die Europeana. Regine Stein (Foto Marburg) Gisela Schulte-Dornberg (Kulturamt Düsseldorf)

LIDO als Harvestingformat für die Europeana. Regine Stein (Foto Marburg) Gisela Schulte-Dornberg (Kulturamt Düsseldorf) Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg LIDO als Harvestingformat für die Europeana Regine Stein (Foto Marburg) Gisela Schulte-Dornberg (Kulturamt Düsseldorf) Mit

Mehr

Was macht eine Universität mit ihren Sammlungen? Die Arbeit der Zentralen Kustodie in einem 30-Sparten-Verbund

Was macht eine Universität mit ihren Sammlungen? Die Arbeit der Zentralen Kustodie in einem 30-Sparten-Verbund Was macht eine Universität mit ihren Sammlungen? Die Arbeit der Zentralen Kustodie in einem 30-Sparten-Verbund Dr. Karin Gille-Linne, Zentrale Kustodie, Georg-August-Universität Göttingen Nicolas Moretto,

Mehr

Wikipedia und Wikis in Museen

Wikipedia und Wikis in Museen Wikipedia und Wikis in Museen Einsatz von gemeinsam erstellten Wissenssammlungen im Museumswesen Jakob Voß Wikimedia Deutschland Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.v. [[ Warum ich hier bin ]]

Mehr

Wissen sammeln - Die digitalisierten Schätze der Universität Greifswald. Dr. Birgit Dahlenburg Kustodie digicult Verbundkonferenz Hamburg 2011

Wissen sammeln - Die digitalisierten Schätze der Universität Greifswald. Dr. Birgit Dahlenburg Kustodie digicult Verbundkonferenz Hamburg 2011 Wissen sammeln - Die digitalisierten Schätze der Universität Greifswald Dr. Birgit Dahlenburg Kustodie digicult Verbundkonferenz Hamburg 2011 Ernst-Moritz-Arndt-Universität *1456, siebenälteste Universität

Mehr

Deutsches Dokumentationszentrum für. Portale: Schnittstellen zwischen Informationsangeboten und Fachdisziplinen. Regine Stein

Deutsches Dokumentationszentrum für. Portale: Schnittstellen zwischen Informationsangeboten und Fachdisziplinen. Regine Stein Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte Bildarchiv Foto Marburg Portale: Schnittstellen zwischen Informationsangeboten und Fachdisziplinen Regine Stein Kupferstichkabinett online, 15. März

Mehr

RDA in der Dokumentation von Kunst und Architektur

RDA in der Dokumentation von Kunst und Architektur RDA in der Dokumentation von Kunst und Architektur Angela Kailus Workshop Richard Cyganiak, Anja Jentzsch 2011RDA für Kultureinrichtungen, DNB 10.9.2013 Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte

Mehr

Forschung, Lehre, Rechtemanagement

Forschung, Lehre, Rechtemanagement Titelfolie Forschung, Lehre, Rechtemanagement www.prometheus-bildarchiv.de Interdisziplinäres BMBF-Verbundprojekt (2001 2004) Ziel: Schaffung einer web-basierten Wissensplattform für Kunstgeschichte, Archäologie

Mehr

Deutsche Digitale Bibliothek und Archivportal-D

Deutsche Digitale Bibliothek und Archivportal-D Deutsche Digitale Bibliothek und Archivportal-D Was geht das die kommunalen Archive an? 21. BKK-Seminar Kassel, 14.-16. November 2012 Wolfgang Krauth (Archiv-)Portale Regionale oder thematische Archivportale

Mehr

Tagung des Deutschen Museumsbundes in Leipzig 07. 10. Mai 2006

Tagung des Deutschen Museumsbundes in Leipzig 07. 10. Mai 2006 Tagung des Deutschen Museumsbundes in Leipzig 07. 10. Mai 2006 Tagung der Fachgruppe Dokumentation 10. Mai 2006 Analyse und Vergleich ausgewählter Informationskategorien verschiedener Museumsdatenbanken

Mehr

IT-Dienstleistungen in Museen

IT-Dienstleistungen in Museen IT-Dienstleistungen in Museen Das BSZ als Application Service Provider im MusIS-Verbund Baden- Württemberg Dr. Karin Ludewig, BSZ Mutec 2005 München Mutec 2005, München Dr. Karin Ludewig, BSZ 1 Das BSZ

Mehr

Sarah Hartmann. Von der Formalerschließung zum Metadatenmanagement II. 1 RDA, MARC und Co. Österreichischer Bibliothekartag 2011

Sarah Hartmann. Von der Formalerschließung zum Metadatenmanagement II. 1 RDA, MARC und Co. Österreichischer Bibliothekartag 2011 Sarah Hartmann RDA, MARC und Co. Von der Formalerschließung zum Metadatenmanagement II 1 RDA, MARC und Co. Österreichischer Bibliothekartag 2011 Von der Formalerschließung - Beschreibung von Bibliotheksmaterialien

Mehr

Software und good practice beim Sammlungsmanagement

Software und good practice beim Sammlungsmanagement Software und good practice beim Sammlungsmanagement 1 Aufgaben des Sammlungsmanagements Identifizierung des Objektes Inventarnummer, Objektbezeichnung, Hersteller/Künstler... physische Beschaffenheit des

Mehr

Ein Datenmodell verschiedene Anwendungen: EDM in der Deutschen Digitalen Bibliothek

Ein Datenmodell verschiedene Anwendungen: EDM in der Deutschen Digitalen Bibliothek Ein Datenmodell verschiedene Anwendungen: EDM in der Deutschen Digitalen Bibliothek Dozent/in: Stefanie Rühle (SUB Göttingen) Veranstaltung: Datum: 18.09.2014 DINI AG KIM: Empfehlung zur Öffnung bibliothekarischer

Mehr

Die Deutsche Nationalbibliografie in der Linked Data Cloud

Die Deutsche Nationalbibliografie in der Linked Data Cloud Sarah Hartmann, Julia Hauser Die Deutsche Nationalbibliografie in der Linked Data Cloud 1 Die Deutsche Nationalbibliografie in der Linked Data Cloud 101. Bibliothekartag, 24. Mai 2012 Die Nationalbibliografie

Mehr

Langzeitarchivierung digitaler Objekte

Langzeitarchivierung digitaler Objekte Langzeitarchivierung digitaler Objekte Herbsttagung Fachgruppe Dokumentation 2008 Langzeitarchivierung digitaler Objekte In der gesamten Museumsarbeit entstehen digitale Daten Sammlungsobjekte Sammlungsdatenbanken

Mehr

Gründungstreffen der Arbeitsgruppe landesgeschichtliche und landeskundliche Internet-Portale in Deutschland München 11.+12.9.2007

Gründungstreffen der Arbeitsgruppe landesgeschichtliche und landeskundliche Internet-Portale in Deutschland München 11.+12.9.2007 Gründungstreffen der Arbeitsgruppe landesgeschichtliche und landeskundliche Internet-Portale in Deutschland München 11.+12.9.2007 Dr. Heinz Fuchs Sabine Liess Projektbeginn 1. 7. 2005 Laufzeit: 2 Jahre,

Mehr

Neue Wege gehen bei Fachportalen - das Fachportal für Technikfolgenabschätzung openta

Neue Wege gehen bei Fachportalen - das Fachportal für Technikfolgenabschätzung openta Neue Wege gehen bei Fachportalen - das Fachportal für Technikfolgenabschätzung openta 103. Deutscher Bibliothekartag, 6.6.2014, Bremen Maike Abel, MA, Prof. Dr. Michael Mönnich KIT-BIBLIOTHEK KIT Universität

Mehr

Bewahrung digitaler Daten im Museum

Bewahrung digitaler Daten im Museum Bewahrung digitaler Daten im Museum 10101010101010101010101010101010101 Bewahrung digitaler Daten im Museum 1. Die Veranstaltung 10101010101010101010101010101010101 2. nestor Die Veranstaltung Begrüßung

Mehr

Linked Cultural Heritage.

Linked Cultural Heritage. Linked Cultural Heritage. Herausforderungen und Chancen der Datenvernetzung im Bereich des Kulturerbes. Georg Hohmann Germanisches Nationalmuseum Referat für Museums- und Kulturinformatik Kornmarkt 1,

Mehr

Alles Backend oder was?

Alles Backend oder was? Alles Backend oder was? Eine Einführung in Ingest und Portalarchitektur 19. Archivwissenschaftliches Kolloquium Marburg, 14./15. Mai 2014 Wolfgang Krauth Alles Backend oder was? Erfahrungen eines Archivars

Mehr

NS Raubgut. Projekt zur Katalogisierung von Literaturzugängen an der UBL zwischen 1933 und 1945. Beschreibung der programmtechnischen Umsetzung

NS Raubgut. Projekt zur Katalogisierung von Literaturzugängen an der UBL zwischen 1933 und 1945. Beschreibung der programmtechnischen Umsetzung NS Raubgut Projekt zur Katalogisierung von Literaturzugängen an der UBL zwischen 1933 und 1945 Beschreibung der programmtechnischen Umsetzung auf Basis der Content Management Anwendung des MyCoRe Arbeitskreises

Mehr

Goobi Community Edition

Goobi Community Edition Goobi Community Edition Produktionsschicht. Verfügbarkeit, Produktivität und Ausblick 1. Goobi Anwendertreffen Dresden 25. März 2011 Produktionsdurchsatz einer Digitalen Bibliothek am Beispiel der Staatsbibliothek

Mehr

Wissensmanagement und Technische Dokumentation

Wissensmanagement und Technische Dokumentation Wissensmanagement und Technische Dokumentation requisimus AG Flandernstrasse 96 D-73732 Esslingen Christian Paul, requisimus AG, 05.06.2007 Inhalt Technische Dokumentation und Wissensmanagement... 3 Wissensmanagement...3

Mehr

Der Bildindex der Kunst und Architektur als Publikationsplattform für Thüringer Museen

Der Bildindex der Kunst und Architektur als Publikationsplattform für Thüringer Museen Der Bildindex der Kunst und Architektur als Publikationsplattform für Thüringer Museen Metadaten vernetzt, Erfurt 24.11.2014 Angela Kailus Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte Bildarchiv

Mehr

Zwischen Tweetup und Social Tagging Das Social Media Projekt des Internationalen Museumstages 2013/2014

Zwischen Tweetup und Social Tagging Das Social Media Projekt des Internationalen Museumstages 2013/2014 Zwischen Tweetup und Social Tagging Das Social Media Projekt des Internationalen Museumstages 2013/2014 Sybille Greisinger M. A., Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Dr. Christian Gries,

Mehr

Europeana Data Exchange Agreement und CC0-Lizenz

Europeana Data Exchange Agreement und CC0-Lizenz Europeana Data Exchange Agreement und CC0-Lizenz 13. MusIS-Nutzertreffen Mannheim, 18.06.2012 Christof Mainberger Europeana DEA Die Europeana ist ein Kultur-Portal, das einer breiten Öffentlichkeit das

Mehr

Datenmodelle im Kontext von Europeana. Stefanie Rühle (SUB Göttingen)

Datenmodelle im Kontext von Europeana. Stefanie Rühle (SUB Göttingen) Datenmodelle im Kontext von Europeana Stefanie Rühle (SUB Göttingen) Übersicht Datenmodelle RDF DCAM ORE SKOS FRBR CIDOC CRM Datenmodelle "Datenmodellierung bezeichnet Verfahren in der Informatik zur formalen

Mehr

Die DARIAH-DE Demonstratoren

Die DARIAH-DE Demonstratoren Die DARIAH-DE Demonstratoren 1. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirates von DARIAH-DE 14. September 2012, Göttingen de.dariah.eu Demonstratoren in DARIAH DARIAH Demonstratoren sind fachwissenschaftliche

Mehr

Inés Matres (Europeana Inside, Digital Exhibition Working Group) i.matres@smb.spk-berlin.de. Arlene Peukert (AthenaPlus) a.peukert@smb.spk-berlin.

Inés Matres (Europeana Inside, Digital Exhibition Working Group) i.matres@smb.spk-berlin.de. Arlene Peukert (AthenaPlus) a.peukert@smb.spk-berlin. & Inés Matres (Europeana Inside, Digital Exhibition Working Group) i.matres@smb.spk-berlin.de Arlene Peukert (AthenaPlus) a.peukert@smb.spk-berlin.de Berliner Herbsttreffen zur Museumsdokumentation 06.

Mehr

Linked Open Cultural Heritage.

Linked Open Cultural Heritage. Linked Open Cultural Heritage. Herausforderungen, Risiken und Chancen der Datenvernetzung im Bereich des Kulturerbes. Georg Hohmann Germanisches Nationalmuseum Referat für Museums- und Kulturinformatik

Mehr

Sammlungsmanagement II

Sammlungsmanagement II Wissensmanagement mit Neuen Medien Übung Standards & Normen Standards & Normen Voraussetzung für eine erfolgreiche Dokumentation ist die Benutzung von Klassifikationssystemen oder Thesauri, die Nutzung

Mehr

museum-digital Plattform, Tool und Software

museum-digital Plattform, Tool und Software museum-digital Plattform, Tool und Software museum-digital Geburtsort Kreismuseum Bitterfeld 2009: Gründung der AG Digitalisierung im Museumsverband Sachsen-Anhalt Woraus es wurde und wo es steht März

Mehr

Adlib Museum. Umfassend Flexibel Anwendungsfreundlich

Adlib Museum. Umfassend Flexibel Anwendungsfreundlich Adlib Museum Software für die professionelle Verwaltung von Sammlungen in Museen und anderen sammelnden Einrichtungen Umfassend Flexibel Anwendungsfreundlich Adlib Museum Mehr als Sammlungsmanagement Adlib

Mehr

Sarah Hartmann. Webformular für die GND

Sarah Hartmann. Webformular für die GND Sarah Hartmann Webformular für die GND 1 Inhalt Ziele und Motivation Vorgehensweise im Projekt Anforderungen und Spezifikation Realisierung (Stand der Dinge) Testphase Ausblick und Herausforderungen 2

Mehr

Digitalisiertes Archivgut im Internet

Digitalisiertes Archivgut im Internet Digitalisiertes Archivgut im Internet Sachstand und Perspektiven von Deutscher Digitaler Bibliothek, Archivportal-D und Europeana und die Einbindung archivischer Inhalte Abschlusstagung des Leibniz-Gemeinschaftsprojektes

Mehr

Wie könnten Digitalisierungsprojekte effizienter den Weg ins Web finden?

Wie könnten Digitalisierungsprojekte effizienter den Weg ins Web finden? Wie könnten Digitalisierungsprojekte effizienter den Weg ins Web finden? Ein Blick aus technischer Perspektive Eberhard Pietzsch Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt a.m. Eberhard Pietzsch pietzsch@uni-frankfurt.de

Mehr

Ab in den Himmel: Was kommt jenseits der Cloud? 20 R. Altenhöner Ab in den Himmel: Was kommt jenseits der Cloud? 04.6.2014 Bibliothekartag 2014

Ab in den Himmel: Was kommt jenseits der Cloud? 20 R. Altenhöner Ab in den Himmel: Was kommt jenseits der Cloud? 04.6.2014 Bibliothekartag 2014 Ab in den Himmel: Was kommt jenseits der Cloud? 1 20 R. Altenhöner Ab in den Himmel: Was kommt jenseits der Cloud? 04.6.2014 Bibliothekartag 2014 Inhalt 1. Einleitung / Motivation 2. Cloud ein bisschen

Mehr

Deutsches Museum Digital

Deutsches Museum Digital Deutsches Museum Digital Georg Hohmann dhmuc München, 16.06.2014 Gliederung Ausgangslage Zukunftsinitiative Deutsches Museum Digital Ziele und Maßnahmen Technische Umsetzung Ausblick München, 16.06.2014

Mehr

KIM.BL. Zukunftssichere und effiziente Sammlungsdokumentation via Internet. Eine Zukunftsoffensive musealer Institutionen BL

KIM.BL. Zukunftssichere und effiziente Sammlungsdokumentation via Internet. Eine Zukunftsoffensive musealer Institutionen BL ( Museen Basel-Landschaft) Was nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit Zukunftssichere und effiziente Sammlungsdokumentation via Internet Jörg Hampe/Ralph Gasser 13.05.2013 MusIS-Nutzertreffen - Karlsruhe

Mehr

on line Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Praxisbeispiele aus dem Archiv des Technischen Museums Wien.

on line Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Praxisbeispiele aus dem Archiv des Technischen Museums Wien. on line Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Praxisbeispiele aus dem Archiv des Technischen Museums Wien. Vortrag von Carla Camilleri, am 7. Mai 2015 Digitalisierungen im Archiv / 2 von 17

Mehr

nestor: Projektdaten

nestor: Projektdaten nestor Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung CASHMERE-int Workshop: Preservation and DC-Tools: Standards and Standardisation acitivities SUB Göttingen, 28. Februar 2004 Stefan Strathmann Research & Development

Mehr

DigiPortA Digitalisierung und Erschließung von Porträtbeständen in Archiven

DigiPortA Digitalisierung und Erschließung von Porträtbeständen in Archiven Dr. Fabienne Huguenin DigiPortA Digitalisierung und Erschließung von Porträtbeständen in Archiven Arbeitstagung: Gemeinsames Erschließen von Wissen in Museumssammlungen am Beispiel von Wikis Berlin, 22.

Mehr

WissKI. Arbeitstagung Gemeinsames Erschließen von Wissen in Museumssammlungen am Beispiel von Wikis

WissKI. Arbeitstagung Gemeinsames Erschließen von Wissen in Museumssammlungen am Beispiel von Wikis WissKI Arbeitstagung Gemeinsames Erschließen von Wissen in Museumssammlungen am Beispiel von Wikis Berlin 22. April 2015 Mark Fichtner Germanisches Nationalmuseum Nürnberg http://tw.rpi.edu/weblog/wp-content/uploads/2010/11/iswctagcloudnew.png

Mehr

Content Management Systeme auf dem Weg zum Semantic Web

Content Management Systeme auf dem Weg zum Semantic Web Content Management Systeme auf dem Weg zum Semantic Web Semantic Web baut auf der Anreicherung bestehender Datenbestände mit strukturierten Metadaten auf. Um die vieldiskutierten Vorteile von Semantic

Mehr

Herausgeber: Im Auftrag von: Kontakt: Heike Neuroth Hans Liegmann Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann

Herausgeber: Im Auftrag von: Kontakt: Heike Neuroth Hans Liegmann Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Herausgeber: Heike Neuroth Hans Liegmann Achim Oßwald Regine Scheffel Mathias Jehn Stefan Strathmann Im Auftrag von: nestor Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen

Mehr

HIGHLIGHTS. Das BSZ stellt sich vor. Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg. BSZ > Home. Login A bis Z Sitemap English QICKLINKS

HIGHLIGHTS. Das BSZ stellt sich vor. Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg. BSZ > Home. Login A bis Z Sitemap English QICKLINKS Museen und BSZ > Home QICKLINKS im SWB-Online-Katalog lokale Online-Fernleihe Digitalen Bibliothek MusIS Das BSZ stellt sich vor Das (BSZ) ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums für

Mehr

15.5.2013 1 Ulrich Hagenah: HamburgWissen Digital

15.5.2013 1 Ulrich Hagenah: HamburgWissen Digital HamburgWissen Digital Projektmanagement in heterogenen Partnerstrukturen (U. Hagenah) Der Umgang mit heterogenen Datenbeständen - Konflikte zwischen Ressourcenvielfalt und Suchkomfort (Dr. M. Finck) Die

Mehr

Metadaten und das CIDOC Conceptual Reference Model

Metadaten und das CIDOC Conceptual Reference Model Katrin Teichmann Metadaten und das CIDOC Conceptual Reference Model Eine Einführung Standard ISO 21127:2006 Information and Documentation A Reference Ontology for the Interchange of Cultural Heritage Information

Mehr

Jürgen Keiper. Archivieren katalogisieren, kontextualisieren.

Jürgen Keiper. Archivieren katalogisieren, kontextualisieren. Jürgen Keiper Deutsche Kinemathek Archivieren katalogisieren, kontextualisieren. Das Sammlungsmanagementsystem CollectiveAccess www.collectiveaccess.org 1/28 Übersicht 1) Hintergrund 2) Zentrale Anforderungen

Mehr

Elektronisches Pflichtstück und Langzeitarchivierung

Elektronisches Pflichtstück und Langzeitarchivierung Elektronisches Pflichtstück und Langzeitarchivierung am Beispiel von Silke Schomburg, Elmar Schackmann Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW (HBZ) Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz Rheinische

Mehr

Integrierte Knowledge Center Lösungen

Integrierte Knowledge Center Lösungen Cuadra STAR Integrierte Knowledge Center Lösungen Bibliotheken, Archive, Dokumentations- und Informationszentralen, Museen und Landtage werden mit Anforderungen konfrontiert, die sich schnell verändern

Mehr

PROFIL REFERENZEN 2015

PROFIL REFERENZEN 2015 PROFIL REFERENZEN 2015 Gartenstraße 24 D-53229 Bonn +49 228 / 976 17-0 +49 228 / 976 17-55 info@glamus.de www.glamus.de KURZPROFIL ÜBER UNS Gründung 1992 Geschäftsführer Gerhard Loosch Ulrich Santo Mitarbeiterzahl

Mehr

Eine Software für verschiedene Repositorien

<MyCoRe> Eine Software für verschiedene Repositorien 100. Deutscher Bibliothekartag in Berlin Eine Software für verschiedene Repositorien Dr. Wiebke Oeltjen Universität Hamburg www.mycore.de Das Konzept von MyCoRe Ein Software-Kern viele Anwendungen

Mehr

Die virtuelle Forschungsumgebung WissKI Museumsdokumentation im Semantic Web. Georg Hohmann Germanisches Nationalmuseum g.hohmann@gnm.

Die virtuelle Forschungsumgebung WissKI Museumsdokumentation im Semantic Web. Georg Hohmann Germanisches Nationalmuseum g.hohmann@gnm. Die virtuelle Forschungsumgebung WissKI Museumsdokumentation im Semantic Web Georg Hohmann Germanisches Nationalmuseum g.hohmann@gnm.de WissKI Das Projekt WissKI = Abk. Wissenschaftliche KommunikationsInfrastruktur

Mehr

CRM im Mittelstand Ist Mittelstand anders?

CRM im Mittelstand Ist Mittelstand anders? Ist Mittelstand anders? CRM im Mittelstand ist im Trend und fast alle CRM-Unternehmen positionieren ihre Lösungen entsprechend. Aber sind Lösungen für den Mittelstand tatsächlich anders? Oder nur eine

Mehr

Das Leistungsspektrum der Firmengruppe archive.it. Unsere Mission: Wir sind ein Komplettdienstleister für alle EDV Belange von Museen und Archiven

Das Leistungsspektrum der Firmengruppe archive.it. Unsere Mission: Wir sind ein Komplettdienstleister für alle EDV Belange von Museen und Archiven Das Leistungsspektrum der Firmengruppe archive.it Unsere Mission: Wir sind ein Komplettdienstleister für alle EDV Belange von Museen und Archiven 1 Die Firmen der archive.it Gruppe CMB GmbH Wien Software

Mehr

Ideenskizze für ein Lernnetzwerk im Landkreis Gifhorn

Ideenskizze für ein Lernnetzwerk im Landkreis Gifhorn Ein E-Learning-Modell für den ländlichen Raum Ideenskizze für ein Lernnetzwerk im Landkreis Gifhorn Zentrale Einrichtung für Multimedia, Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik P. Franke, Leiter

Mehr

Spartenübergreifende Vernetzung auf der Basis von Normdaten: Perspektiven für Museen und Bildarchive

Spartenübergreifende Vernetzung auf der Basis von Normdaten: Perspektiven für Museen und Bildarchive Spartenübergreifende Vernetzung auf der Basis von Normdaten: Perspektiven für Museen und Bildarchive Angela Kailus 103. Bibliothekartag Bremen, Treffpunkt Standardisierung 6.6.20143 Richard Cyganiak, Anja

Mehr

Digitalisiert und dann?

Digitalisiert und dann? Digitalisiert und dann? Der Aufbau eines Workflows zur Verwaltung und Online-Stellung digitaler Reproduktionen des Landesarchivs Baden-Württembergs Made digital Wege und Ziele Koblenz, 26. November 2014

Mehr

Semantic Markup für die Dokumentenklassifizierung. Seminarvortrag von Mirko Pracht

Semantic Markup für die Dokumentenklassifizierung. Seminarvortrag von Mirko Pracht Semantic Markup für die Dokumentenklassifizierung Seminarvortrag von Mirko Pracht Ziel des Vortrags Aufbau digitaler Bibliotheken Verbesserung Informationssuche Semantic Markup Gliederung 1. Grundlagen

Mehr

Erfahrungsaustausch zwischen Städten als Wissensmanagement

Erfahrungsaustausch zwischen Städten als Wissensmanagement Erfahrungsaustausch zwischen Städten als Wissensmanagement Öffentlicher Raum - zwischen Planbarkeit und Unberechenbarkeit Workshop am 29.01.2009 Folie 1, 29. Januar 2009 Ausgangslage -Im Rahmen des Projektes

Mehr

Softwaretool Data Delivery Designer

Softwaretool Data Delivery Designer Softwaretool Data Delivery Designer 1. Einführung 1.1 Ausgangslage In Unternehmen existieren verschiedene und häufig sehr heterogene Informationssysteme die durch unterschiedliche Softwarelösungen verwaltet

Mehr

Zitierfähigkeit wissenschaftlicher Primärdaten. EPICUR-Workshop Der Deutschen Bibliothek

Zitierfähigkeit wissenschaftlicher Primärdaten. EPICUR-Workshop Der Deutschen Bibliothek Zitierfähigkeit wissenschaftlicher Primärdaten EPICUR-Workshop Der Deutschen Bibliothek Jan Brase (L3S & TIB), 18. Mai 2004 Hintergrund Der DFG-Ausschuss Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme

Mehr

Quo Vadis CMS? Olivier Dobberkau d.k.d internet service GmbH. MAI-Tagung 'museums and the internet' 14.05.2004

Quo Vadis CMS? Olivier Dobberkau d.k.d internet service GmbH. MAI-Tagung 'museums and the internet' 14.05.2004 Quo Vadis CMS? Olivier Dobberkau d.k.d internet service GmbH MAI-Tagung 'museums and the internet' 14.05.2004 Olivier Dobberkau Geschäftsführer und Gründer der d.k.d Internet Service GmbH in Frankfurt

Mehr

Einführung Software Domänenspezifische Anpassung Demo Ausblick. ERM mit OntoWiki. Andreas Nareike

Einführung Software Domänenspezifische Anpassung Demo Ausblick. ERM mit OntoWiki. Andreas Nareike Entwicklung eines Electronic Resource Management Systems für Bibliotheken auf Basis von Linked Data Technologien Institut für Informatik, UB Leipzig Universität Leipzig DINI AG KIM Workshop, 15 April 2014

Mehr

Prof. Dr. Dorothee Haffner Museumskunde an der HTW Berlin - Erfassungsstandards und Systematisierung in der Hochschullehre

Prof. Dr. Dorothee Haffner Museumskunde an der HTW Berlin - Erfassungsstandards und Systematisierung in der Hochschullehre Prof. Dr. Dorothee Haffner Museumskunde an der HTW Berlin - Erfassungsstandards und Systematisierung in der Hochschullehre Abstract Der Vortrag stellt zunächst kurz den Bachelor-Studiengang Museumskunde

Mehr

PREMIS Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven

PREMIS Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven PREMIS Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven Olaf Brandt Gliederung Hintergrundinformationen zu PREMIS Aktivitäten Welchen Stand haben wir erreicht? Wohin geht die Entwicklung? Was ist PREMIS? Das Akronym

Mehr

Die neue Bilddatenbank www.kulturelles-erbe-koeln.de

Die neue Bilddatenbank www.kulturelles-erbe-koeln.de Die neue Bilddatenbank www.kulturelles-erbe-koeln.de Dr. Johanna Gummlich-Wagner, Rheinisches Bildarchiv MAI-Tagung, 24. Mai 2013 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Kulturelles

Mehr

Langzeitarchivierung von Netzpublikationen Das DFG-Projekt BABS an der Bayerischen Staatsbibliothek

Langzeitarchivierung von Netzpublikationen Das DFG-Projekt BABS an der Bayerischen Staatsbibliothek Langzeitarchivierung von Netzpublikationen Das DFG-Projekt BABS an der Bayerischen Staatsbibliothek nestor, Frankfurt a. M., 19. Juni 2006 Ref. Digitale Bibliothek 1 Elektronische Dokumente in der BSB

Mehr

MEMORIAV und MEMOBASE.CH

MEMORIAV und MEMOBASE.CH MEMORIAV und MEMOBASE.CH Ein Netzwerk für die Erhaltung und eine Plattform für den Zugang zum audiovisuellen Kulturgut der Schweiz Digitale Bibliothek 2015 - Unser digitales Gedächtnis - 23.-24. Februar

Mehr

Was ist MODX Revolution?

Was ist MODX Revolution? FACT SHEET 1 Was ist MODX Revolution? MODX ist ein Content Management System (CMS) und ein Applikations-Framework. MODX ist schon seit der Version Evolution ein Open Source Projekt und wird dank einer

Mehr

BMBF-Projekt: Weiterbildungsberatung: Servicetelefon und Internetportal

BMBF-Projekt: Weiterbildungsberatung: Servicetelefon und Internetportal BMBF-Projekt: Weiterbildungsberatung: Servicetelefon und Internetportal Fragen zur Weiterbildung? - das Infotelefon des BMBF berät unter der Rufnummer 030/20 17 90 90. Vorstellung des Projektstandes und

Mehr

Leipzig Open Data Cloud

Leipzig Open Data Cloud Leipzig Open Data Cloud Förderantrag im Rahmen der Ausschreibung Open Innovation des Amts für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig Prof. Dr. Hans-Gert Gräbe InfAI Institut für Angewandte Informatik,

Mehr

M i t a r b e i t e r p r o f i l (Stand: August 09)

M i t a r b e i t e r p r o f i l (Stand: August 09) M i t a r b e i t e r p r o f i l (Stand: August 09) KB-M1-Java134 Schwerpunkte / Spezialisierung: Softwareentwickler Java / J2EE Swing JSF JavaScript Verfügbarkeit (skalierbar): Ab sofort Ausbildung:

Mehr

Softwareentwicklung Prozessoptimierung. Warum wir? Über uns:

Softwareentwicklung Prozessoptimierung. Warum wir? Über uns: Softwareentwicklung Prozessoptimierung Warum wir? Wir schlagen die Brücke zwischen Softwareentwicklung und Prozessoptimierung und bieten beides an Hand in Hand. Analyse, Entwicklung und passgenauer Einsatz:

Mehr

Linked Open Data und Culturegraph

Linked Open Data und Culturegraph Linked Open Data und Culturegraph... als Bausteine der zukünftigen Informationsinfrastruktur der Verbundsysteme R. Altenhöner (DNB), J. Kett (DNB), S. Schomburg (hbz) Altenhöner, Kett, Schomburg LOD und

Mehr