ZÜRCHER HOCHSCHULE FÜR ANGEWANDTE WISSENSCHAFTEN DEPARTEMENT LIFE SCIENCES UND FACILITY MANAGEMENT INSTITUT UNR

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1 ZÜRCHER HOCHSCHULE FÜR ANGEWANDTE WISSENSCHAFTEN DEPARTEMENT LIFE SCIENCES UND FACILITY MANAGEMENT INSTITUT UNR Förderung naturnaher Grünflächengestaltung und -pflege im Siedlungsraum Grundlagenerarbeitung für die Strategie «Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis 2020» Bachelorarbeit von Karin Frei Bachelorstudiengang UI10 Abgabedatum: 31. Oktober 2013 Studienrichtung Umweltingenieurwesen Fachkorrektoren: Hagenbuch Reto, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Wädenswil, Grüental, Postfach, 8820 Wädenswil Locher Reto, Geschäftsführer Stiftung Natur & Wirtschaft Mühlenplatz 4, 6004 Luzern

2 Departement N BA Karin Frei Impressum: Titelbild: Schlagworte: Zitiervorschlag: Adresse: Fotos: Karin Frei Naturnahe Gestaltung, naturnahe Pflege, Grünflächen, Siedlungsraum, Biodiversität, Fördermöglichkeiten Frei, K. (2013). Förderung naturnaher Grünflächengestaltung und -pflege im Siedlungsraum Grundlagenerarbeitung für die Strategie Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis In Bachelorarbeit, ZHAW, unveröffentlicht. Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Wädenswil Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen Grüental 8820 Wädenswil

3 Departement N BA Karin Frei Dank Ich möchte mich herzlich bei allen Interviewpartnern für ihre Zeit und ihr Engagement bedanken, ohne ihren Beitrag wäre die vorliegende Arbeit nicht möglich gewesen. Ebenfalls möchte ich mich herzlich bei meinen Korrektoren für ihre Unterstützung während dem ganzen Arbeitsprozess bedanken.

4 Departement N BA Karin Frei Wir alle sind während unseres kurzen Lebens verantwortlich für die Erde, sind Hüter dieses Planeten, und wir alle können für unseren kleinen Bereich Sorge tragen; zusammengenommen ergeben diese «Privatbereiche» eine immens grosse Fläche Land. Wenn sich unsere Gärten natürlicher entwickeln können, im Einklang mit ihrem jeweiligen Standort, dann tragen wir zu einer gesunden Umwelt für künftige Generationen bei. (John Brookes)

5 Departement N BA Karin Frei Zusammenfassung Naturnahe Grünflächen im Siedlungsraum erfüllen verschiedene ökologische Aufgaben und tragen zur Biodiversität im Siedlungsraum bei. Auch der Mensch profitiert von naturnahen Grünflächen in seiner Wohnumgebung; sie dienen der Erholung, ermöglichen ein aktives Naturerleben und steigern die Wohnqualität. Auf Grund der Gespräche zur Strategie Biodiversität Schweiz und mit dem Ziel, naturnahe Grünflächen im Siedlungsraum in Zukunft vermehrt umzusetzen, hat die Stiftung Natur & Wirtschaft die Strategie «Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis 2020» initiiert. Als Grundlage für die vorliegende Arbeit wurden 16 Akteure befragt, welche Erfahrung in der Beratung, Planung, Umsetzung oder Bewirtschaftung von naturnahen Grünflächen haben. Die zentrale Frage war, welche Ressourcen sie benötigen würden, um einen Beitrag zur Strategie «Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis 2020» leisten zu können. Aus den erhaltenen Daten wurden Lösungsansätze für die Förderung von naturnahen Grünflächen abgeleitet. Dabei haben sich drei Hauptansatzpunkte herausgebildet: 1. Die Gemeinden sollten für die Förderung von naturnahen Grünflächen eine zentrale Rolle einnehmen. Einerseits als Vorbild, indem sie gemeindeeigene Flächen naturnah gestalten und pflegen. Andererseits indem sie während der Baubewilligungsphase Einfluss auf die Qualität der Grünräume nehmen. Dazu benötigen sie konkrete gesetzliche Grundlagen, um dies auch einzufordern. 2. Bei verschiedenen Berufsgruppen scheint die fehlende Ausbildung zum Thema «naturnahe Grünflächen» ein grundlegendes Problem darzustellen. 3. Mittels Informationen und Öffentlichkeitsarbeit sollten das Verständnis und die Akzeptanz von naturnahen Grünflächen bei der Bevölkerung gefördert werden. Zentral dabei ist, dass dies nicht nur über die ökologische Argumentation geschieht. Das Bedürfnis des Menschen nach Ästhetik muss bei der Gestaltung von naturnahen Grünflächen berücksichtig werden.

6 Departement N BA Karin Frei Abstract Near-natural green areas within settlement areas fulfill various ecological functions and make a contribution to the biodiversity of settlement areas. People benefit as well from near-natural areas within their living area: Recreation, possibilities for nature experience and increased living quality are some of the advantages. Based on the discussions of the swiss biodiversity strategy and with the aim to promote nearnatural areas in settlement areas, the foundation Natur & Wirtschaft initialised the strategy «doubling of the near-natural settlement areas in Switzerland till 2020». For the present thesis 16 actors, which have experience in consulting, planning, implementation or management of near-natural areas, have been interviewed. They have been asked which resources they would need to make a contribution to the strategy «doubling of the near-natural settlement areas in Switzerland till 2020». Based on the received information, solution approaches to promote near-natural areas have been derived. Three main approaches have been detected: 1. For the promotion of near-natural areas, the municipality should play have an essential role. The municipalities should be an example for the implementation and management of nearnatural areas on their own land. Furthermore the municipalities should influence actively the quality of the green area already during the planning process for new buildings. Therefore, the municipality needs specific legal foundations. 2. A fundamental problem seems to be the lack of knowledge in various occupational groups relating to the topic of near-natural areas. 3. By providing information and through public relation, the acceptance of near-natural areas should be promoted. The main point which has to be considered is that not only the ecologically benefits of near-natural areas should be underlined. The need for an aesthetic design of near-natural areas has to be considered as well.

7 Departement N BA Karin Frei Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Theoretische Grundlagen Naturnahe Grünflächen in Siedlungsräumen Geschichte der Naturgartenbewegung Definition naturnah Definition Siedlungsraum Was sind naturnahe Grünflächen im Siedlungsraum? Was bedeutet eine naturnahe Pflege? Wahrnehmung und Akzeptanz von Naturgärten Naturnah gestaltete und bewirtschaftete Grünflächen am Beispiel von Naturerfahrungsräumen Bestehende Förderungsinstrumente und - möglichkeiten Gesetzliche Grundlagen Grundlagen der Planung Partizipation Weitere Möglichkeiten der Förderung Material und Methode Ergebnisse Potentiale Einschätzungen der Strategie Weitere Potentiale der Strategie Flächenpotentiale im Siedlungsraum Angaben zu bereits umgesetzten naturnahen Grünflächen durch die Akteure Beiträge der Akteure zur Strategie «Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis 2020» Problembereiche der Förderung und Umsetzung Schwächen der Strategie «Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis 2020» Die Rolle der Behörden Defizite bei der Planung und den Planungsinstrumenten Fehlende gesetzliche Grundlagen Fehlende Gebote und Verbote... 28

8 Departement N BA Karin Frei Fehlende Anreize und Motivation Fehlendes Wissen und Informationen Defizite im Bereich Bildung und Ausbildung Ökonomische Aspekte und Kosten Ansprüche an die Gestaltung und Ästhetik von naturnahen Grünflächen Ressourcen Informationen, Überzeugungsarbeit und Bewusstseinsförderung Bildung und Ausbildung Beeinflussung der Akzeptanz von naturnahen Grünflächen Positive Beispiele und Vorbilder Wettbewerbe Zertifizierung und Labels Medien Partizipation und Zusammenarbeit und Interdisziplinarität Finanzielle Ressourcen Qualitätsstandards Normen und Gesetze Personelle Ressourcen Planerische Instrumente Darlegung von Unterhaltskosten von naturnahen Grünflächen Interpretation Potentiale Einschätzungen der Verdoppelungsstrategie Weitere Potentiale der Strategie Flächenpotentiale im Siedlungsraum Angaben zu bereits umgesetzten naturnahen Grünflächen durch die Akteure Beiträge der Akteure zur Strategie «Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis 2020» Problembereiche Schwächen der Strategie «Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis 2020» Die Rolle der Behörden Planung und Planungsinstrumente Fehlende gesetzliche Grundlagen Fehlende Gebote und Verbote... 47

9 Departement N BA Karin Frei Fehlende Anreize und Motivation Fehlendes Wissen und Informationen Defizite im Bereich Bildung und Ausbildung Ökonomische Aspekte und Kosten Ansprüche an die Gestaltung und Ästhetik von naturnahen Grünflächen Ressourcen Informationen, Überzeugungsarbeit und Bewusstseinsförderung Bildung und Ausbildung Beeinflussung der Vorstellung von naturnahen Grünflächen Positive Beispiele und Vorbilder Wettbewerbe Zertifizierung und Labels Medien Partizipation und Zusammenarbeit und Interdisziplinarität Finanzielle Ressourcen Qualitätsstandards Normen und Gesetze Personelle Ressourcen Planerische Instrumente Darlegung von Unterhaltskosten von naturnahen Grünflächen Schlussfolgerung Diskussion der Ergebnisse Naturnahe Grünflächen im Kontext der Nachhaltigkeit Einordnung der Arbeit und Methodenkritik Weiterführende Forschungsfragen Schlusswort Literaturverzeichnis... 60

10 1 Einleitung Bereits in den 1990er Jahren wird die naturnahe Siedlungsgestaltung thematisiert und gefordert. Unter anderem hat das Bundesamt für Umwelt BAFU eine entsprechende Broschüre mit dem Titel «Naturnahe Gestaltung im Siedlungsraum» herausgegeben. Einige Massnahmen wie die Begrünung von Flachdächern oder die extensivierte Pflege von öffentlichem Grün setzen sich vermehrt durch. Bei der Gestaltung und Pflege anderer Grünflächen im Siedlungsraum scheint dies jedoch nur bedingt der Fall zu sein, obwohl diverse Studien belegen (vgl. Ineichen & Ruckstuhl, 2001, Obrist et al., 2012, Gloor et al., 2010), dass auch der Siedlungsraum eine Verantwortung für die Biodiversität trägt und dass auch der Mensch aus naturnah gestalteten Grünräumen positive Nutzen ziehen kann. Mit dieser Thematik beschäftigt sich auch die Strategie Biodiversität Schweiz und fordert bis zum Jahr 2020 dass der Siedlungsraum zur Vernetzung von Lebensräumen beiträgt, siedlungsspezifische Arten erhalten bleiben und der Bevölkerung das Naturerlebnis in der Wohnumgebung und im Naherholungsgebiet ermöglicht wird (Amstutz, et al., 2012). Ausgehend von der Strategie Biodiversität Schweiz hat die Stiftung Natur & Wirtschaft die Strategie «Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis 2020» initiiert. Mit der Forderung nach einer Verdoppelung der Flächen soll einen quantitativen Rahmen gesetzt werden. Alleine der Umschwung von Wohnhäusern 2 im Siedlungsgebiet beträgt gemäss Bundesamt für Statistik 3 (BFS) mehr als Hektaren und stellt somit ein grosses Potential für die Verdoppelungsstrategie dar. Obwohl keine gesicherten Daten über bereits bestehende naturnahe Grünflächen im Siedlungsraum vorhanden sind, wird angenommen, dass diese aktuell im Bereich von wenigen Prozenten liegen. Ziel dieser Arbeit ist es, Ansatzpunkte aufzuzeigen, wie und mit welchen Förderinstrumenten die Strategie «Verdoppelung der naturnahen Siedlungsflächen in der Schweiz bis 2020» umgesetzt werden könnte. Dafür werden 16 Akteure 4, welche Erfahrung in der Beratung, Planung, Umsetzung oder in der Bewirtschaftung von naturnahen Grünflächen haben, mit der sozialwissenschaftlichen Methode des Experteninterviews befragt. Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit wird eine Literaturrecherche durchgeführt; es sollen Möglichkeiten und Chancen der Förderung von naturnahen Grünflächen im Siedlungsraum aber auch Lücken und Probleme bei der Förderung aufgezeigt werden. Im Methodenteil wird die angewandte Methode und das Vorgehen vorgestellt und im dritten Teil werden die Ergebnisse dargestellt und interpretiert. 1 damals noch Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL 2 Ein- und Zweifamilien-, Reihen- und Terrassen- sowie von Mehrfamilienhäusern 3 Grundlagendaten Arealstatistik aus dem Erhebungsjahr 1992/97 4 Beinhaltet jeweils die weibliche und männliche Form - 1 -

11 2 Theoretische Grundlagen Die in diesem Kapitel enthaltenen Informationen dienen als Grundlage für den thematischen Überblick. 2.1 Naturnahe Grünflächen in Siedlungsräumen An Hand der Entstehungsgeschichte von Naturgärten und mittels Erläuterung wichtiger Begriffe wird das thematische Spektrum aufgezeigt Geschichte der Naturgartenbewegung Naturnahe Grünflächen haben vermutlich ihren Ursprung in der Idee des Naturgartens (Lübbecke, 2011). Gemäss Göring (2007) wurde der Begriff «Naturgarten» im deutschen Raum erstmals im späten 18. Jahrhundert verwendet. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts bis heute, können drei Hauptphasen des Naturgartens (Löbbecke, 2011) ausgemacht werden. Diese drei Phasen unterscheiden sich hauptsächlich im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Naturschutz, menschlichen Nutzungsbedürfnissen und Naturschönheit (Löbbecke, 2011). Zu beginn des 20. Jahrhunderts fand innerhalb der ersten Heimat- und Naturschutzbewegung ( ) auch die erste Naturgartenbewegung statt (Löbbecke, 2011). Damals entstanden Gärten nach dem Konzept der Lebensgemeinschaften, welche Landschaftsausschnitte en Miniature nachbildeten (Löbbecke, 2011). Dabei stand die Pflanze als Gartengestaltungselement (Löbbecke, 2011) im Zentrum. Gemäss Löbbecke (2011) entstand in den 1970er Jahren die zweite Phase des Naturgartens. U. a. ist hier auch der Name «Urs Schwarz 5», zu erwähen. Er verfasste das Buch «Der Naturgarten», in welchem er darlegte, welche Wichtigkeit der Siedlungsraum in Bezug auf die Artenförderung bzw. den Artenschutz hat. Er wünschte sich, dass der Gartenbau vermehrt lernen würde, mit den rund 1300 wildwachsenden Pflanzenarten der einzelnen Kantone (...) etwas anzufangen (Schwarz, 1980). Gemäss Löbbecke (2011) hat Schwarz die noch heute gültigen Grundsätze eines Naturgartens als einen Garten ohne Gift und Dünger und vor allem mit einheimischen Pflanzen gestaltet definiert. In der dritten Phase, ab den 1990er Jahren, wurde die Naturschönheit im Garten (Löbbecke, 2011) zum zentralen Thema. Der Schutz der Natur gehört nach wie vor zur Philosophie des Naturgartens, doch nicht um ihrer selbst willen, sondern um sich (dem Menschen) selbst etwas 5 Kantonsschullehrer aus dem Kanton Solothurn - 2 -

12 Gutes zu tun (Löbbecke, 2011). Die Grundsätze bleiben nicht mehr dem engen Rahmen des Privatgartens vorbehalten, sondern dehnen sich gemäss Löbbecke (2011) auch auf öffentliche Bereiche wie Schulhöfe, Verkehrs- und Industriegrün aus. Das Werteverhältnis zur Natur hat sich wieder gewandelt, insofern als nun die Natur und der Mensch als gleichberechtigte Partner gesehen werden, die sich beide beeinflussen und gegenseitig voneinander lernen können (Löbbecke, 2011). Löbbecke (2011) zeigt auf, dass sich ein Wandel im Verständnis, was ein Naturgarten ist, vollzogen hat. Seit der dritten Hauptphase werden nicht nur die Ansprüche von Pflanzen und Tieren, sondern auch die des Menschen berücksichtigt. Die Idee des Naturgartens wird in dieser Phase auf andere Grünflächen innerhalb der Siedlung übertragen, welche nicht als Naturgärten, sondern als naturnahe Grünfläche bezeichnet werden können Definition naturnah In der Literatur existieren unterschiedliche Definitionen. Im Lexikon Landschafts- und Stadtplanung (2001) ist der Begriff naturnah folgendermassen definiert: Zur Unterscheidung von Ökosystemen nach Natürlichkeitsgraden fast ausschliesslich aus einheimischen, standorteigenen Arten spontan entstanden und mit geringem menschlichem Einfluss nicht wesentlich verändert. Schemel (1997) definiert den Begriff «naturnah» folgendermassen: Naturnah verlangt Raum für eine möglichst grosse Dynamik sowie für spontane Entwicklungen. Die Eingriffe und Nutzung durch den Menschen sind nicht ausgeschlossen, sollen aber im Gesamtbild eine untergeordnete Rolle spielen. Die aufgeführten Definitionen erlauben nur einen kleinen Raum für die Gestaltung durch den Menschen. Da die in der vorliegenden Arbeit betrachteten Grünräume innerhalb des Siedlungsraumes liegen und somit durch hohe menschliche Beeinflussung geprägt sind, ist es nötig, den Begriff «naturnah» aus einem erweiterten Gesichtspunkt zu betrachten Definition Siedlungsraum Als Siedlungsgebiet resp. Siedlungsfläche gemäss Evert (2001) gilt: Anthropogen überformtes, für die Besiedlung geeignetes Land mit baulichen Anlagen aller Art und den dazugehörenden Infrastrukturen wie Verkehrsflächen, Anlagen der Energieversorgung etc

13 2.1.4 Was sind naturnahe Grünflächen im Siedlungsraum? In der Literatur sind verschiedene und vor allem unterschiedlich weit gefasste Definitionen zu finden. Zur naturnahen Gestaltung von Grünflächen im Siedlungsraum gehören neben der Verwendung von einheimischen und standortgerechten Pflanzenarten auch die Förderung von vielfältigen Lebensräumen sowie der nachhaltige Umgang mit Materialien und Energie (Wullschleger, 2004). Dies beinhaltet kurze Transportwege von Pflanzen und Materialien, die Umweltverträglichkeit, Energiebilanz, Giftigkeit und Abbaubarkeit bzw. Wiederverwendbarkeit von Materialien, die ausschliessliche Verwendung von biologischen Düngern und Pflanzenbehandlungsmitteln, was gleichzeitig eine Lebensgrundlage für eine vielfältige Fauna bietet (Wullschleger, 2004). Zusätzlich zum ökologischen Aspekt werden auch die Bedürfnisse bzw. die Ansprüche des Menschen an naturnah gestalteten Siedlungsräumen miteinbezogen: So bietet eine naturnahe Gestaltung und Pflege der Siedlung nicht nur eine Chance für Tiere und Pflanzen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Wohnlichkeit und Lebensqualität für alle (Wullschleger, 2004). Die Richtlinien 2010 für Bioterra Naturgarten Fachbetriebe fordern zudem gestalterisch hochstehende und ansprechende Anlagen, welche einen hohen Erlebnis und Erholungswert aufweisen. Allerdings ist es eine Gestaltung, die nach der Unsichtbarkeit der menschlichen Hand trachtet (Löbbecke, 2011). Das Bundesamt für Umwelt umschreibt die naturnahe Gestaltung in ihrem Leitfaden naturnahe Gestaltung im Siedlungsraum mit fünf übergeordneten Zielen (Leutert et al., 1995): Natur im Alltag erleben Natur im täglichen Leben erlebbar machen Der Natur mehr Raum Lassen Nischen für die Natur einplanen Lebensräume für standorttypische Pflanzen und Tiere erhalten oder schaffen Lebensgrundlagen schonen Kreisläufe schliessen Natürliche Ressourcen schonen Luft, Wasser und Boden sauber halten (keine chemischen Pflanzenbehandlungsmittel und keine leicht löslichen mineralischen Düngemittel verwenden) Kosten senken Mit ökologischen guten, gesamtheitlichen Lösungen Kosten sparen - 4 -

14 In der vorliegenden Arbeit werden unterschiedliche Typen von Grünflächen innerhalb des Siedlungsbereiches betrachtet. Diese reichen von öffentlichen Parkanlagen, Grünflächen zwischen Mehrfamilienhäusern, Privatgärten, Dachbegrünungen bis zum Verkehrsgrün Was bedeutet eine naturnahe Pflege? Mit einer naturnahen Pflege kann mindestens so viel für die Natur (und die Menschen) getan werden wie mit baulichen Massnahmen und Bepflanzungen (Leutert et al., 1995). Die «differenzierte Pflege» nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Das bedeutet: So naturnah und extensiv wie möglich pflegen, so intensiv wie aus gestalterischen oder Nutzungsgründen nötig (Leutert et al., 1995). Differenzierte Pflege heisst also, eine auf die Situation und den Bedürfnissen angepasste Pflege unter Abwägung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Ansprüche an eine Grünfläche. Damit die späteren Unterhaltskosten auch aus finanzieller Sicht tragbar sind, soll bereits bei der Anlage einer Grünfläche die Konsequenzen für die zukünftige Pflege (Leutert et al., 1995) bedacht werden. Einige wichtige Aspekte der naturnahen Bewirtschaftung wurden bereits im Kapitel erwähnt. Ergänzend dazu, wird eine nicht abschliessende Auflistung von weiteren Grundsätzen aufgeführt (Broschüre Naturnahe Grünflächenpflege in der Stadt Zürich, Schlussbericht des Projektes ): Natürliche Kreisläufe der Stoffe und des Wassers möglichst an Ort schliessen Organische Nährstoffträger wie Kompost bevorzugt verwenden Regenwasser soll wenn möglich ungehindert versickern können Bepflanzung so auswählen, dass sie möglichst nicht bewässert werden muss Maschinen und Fahrzeuge ökonomisch einsetzen Wahrnehmung und Akzeptanz von Naturgärten In der Schweiz untersucht Thomas Marty in seiner Masterarbeit (2009) zum Thema Does natural gardening increase the ecological and aesthetic value of a garden? am Institut für Umweltwissenschaften der Universität Zürich u. a. wie die Wahrnehmung von Naturgärten bei der Schweizer Bevölkerung ist. Die wichtigsten Resultate werden nachfolgend beschrieben: Trotz der innerhalb der Studie vorgefundenen Vorliebe für Naturgärten, ist diese Art der Gestaltung in der Schweiz nicht weit verbreitet. Zu wenig Zeit oder Wissen sind mögliche Erklärungen. Der Zeitfaktor scheint in der vorliegenden Studie jedoch im Vergleich zum Faktor Wissen eine untergeordnete Rolle zu spielen. Nur etwa die Hälfte der Befragten war der Meinung, es gäbe - 5 -

15 genügend Informationen zu diesem Thema. Andere Erklärungen für die Zurückhaltung sind vielfältig und tangieren oftmals den sozial-psychologischen Bereich. Die Suche nach möglichen Antworten führt zu einem sozialen Problem, das man im Englischen NIMBY (not in my backyard) nennt. Smith & Marquez (2000) haben aufgezeigt, dass auf Veränderungen in der direkten häuslichen Umgebung mit Misstrauen reagiert wird. Obwohl die konventionellen Gärtner die Idee der Naturgärten mögen und obwohl sie wissen, dass es aus verschiedenen Gründen gut ist, ist es immer noch neu, es ist nicht wie es immer gemacht wurde und es ist eine Veränderung, die direkt vor der Haustüre passiert. Darüber hinaus dienen vom Menschen bewohnte Landschaften als Kommunikationssystem (Lynch, 1971). Menschen haben die Haltung, dass sie sich mit ihrer Persönlichkeit in ihrer «eigenen» Landschaft repräsentieren. Gemäss Nassauer (1995) sind «wild» oder sogar «chaotisch» Charaktereigenschaften, welche Menschen nicht in Verbindung mit sich selber bringen möchten. Das hält sie vielleicht davon ab, einen Naturgarten anzulegen. Menschen wollen in gut sichtbaren Landschaften des täglichen Lebens eine menschliche Absicht sehen und kein «laisser-faire» (Marty, 2009). Nassauer, Wand & Dayrell (2009) konnten darlegen, dass Menschen Naturgärten vermehrt in Betracht ziehen, wenn bereits solche Gärten in der Nachbarschaft existieren. «Was wird der Nachbar denken» scheint gemäss Nassauer (1995) immer noch ein wichtiger Faktor im Gartendesign zu sein. In Übereinstimmung mit einer generellen Verlagerung zu mehr ökologischem Denken in westlichen Ländern, scheint sich auch die Haltung zu Naturgärten zu verlagern. Die vorliegende Studie zeigt nicht nur eine hohe Toleranz, sondern auch eine generelle Affinität gegenüber natürlichen und biodiversen Gärten auf. Das widerspiegelt sich noch nicht in privaten Gärten in der Schweiz, welche immer noch durch konventionelles Gärtnern dominiert werden. Die Angst, einen schlechten Eindruck zu machen oder ein negatives Feedback durch die Nachbarn zu erhalten, ist immer noch stark in den Köpfen verankert. Die Studie von Marty (2009) belegt, dass die Schweizer Öffentlichkeit für viele weitere Naturgärten bereit wäre, als dass heute existieren. Marty (2009) fordert deshalb auch, dass sich die Forschung in der Zukunft auf Methoden konzentrieren sollte, die öffentliche Zurückhaltung gegenüber der Umsetzung von Naturgärten zu reduzieren. Denn eine solche Zurückhaltung ist in der Schweiz und anderen modernen Ländern, die behaupten grün zu denken, nicht mehr zeitgemäss. Die vorliegende Studie zeigt auf, dass sowohl ökologische wie auch ästhetische Qualitäten in ein und demselben Garten verwirklicht werden können. Öffentlichkeitsarbeit und Bildung würden helfen voranzukommen, damit die Menschen Natur nicht nur in ihrem Kopf, sondern auch in ihren Gärten haben (Marty, 2009). Auch das Nationale Forschungsprogramm NFP 54 «BiodiverCity», hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt, welche Grünraumtypen durch den Menschen bevorzugt werden. Dabei hat sich gezeigt, dass Menschen durchaus Grünräume bevorzugen, welche naturnah gestaltet sind

16 Allerdings müssen sie gepflegt aussehen. Weiter konnte festgestellt werden, dass durch die Wissensvermittlung über die ökologische Bedeutung von Grünflächen die Akzeptanz dieser Flächen bei der Bevölkerung erhöht werden kann (Gloor et al., 2010). Die beiden Beispiele zeigen auf, dass naturnahe Grünräume zwar durchaus akzeptiert und geschätzt werden, allerdings reicht alleine das Wissen um die ökologischen Vorteile solcher Flächen für ihre Förderung nicht aus. Es bestehen einerseits «psychologische» Barrieren, die überwunden werden müssen, andererseits auch Ansprüche und Vorstellungen bezüglich Sauberkeit und Ordnung, die erfüllt sein müssen. 2.2 Naturnah gestaltete und bewirtschaftete Grünflächen am Beispiel von Naturerfahrungsräumen Mit dem spezifischen Nutzen von naturnah gestalteten und bewirtschafteten Grünräumen hat sich Hans-Joachim Schemel u.a. im Buch «Naturerfahrungsräume» (1998) auseinandergesetzt. Naturerfahrungsräumen sollen gemäss Schemel (1998) sowohl zur Erholung des Menschen wie auch zum Schutz der Natur beitragen. Dabei wird unter dem Begriff «Naturerfahrungsraum» eine Flächenkategorie (Schemel, 1998) verstanden. Innerhalb dieser Flächen soll es auch Menschen, die im urbanen Siedlungsgebiet leben möglich sein, Naturerfahrungen zu machen. Gemäss Schemel (1998) soll damit die Natur wieder verstärkt in den Alltag der Menschen integriert werden. Schemel (1998) hält weiter fest, dass ein elementares Bedürfnis nach Naturkontakt (besteht), dessen Befriedigung vor allem für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, aber auch für Erwachsene von grosser Bedeutung ist. Schemel (1998) unterscheidet innerhalb der Naturerfahrungsräume verschiedene Typen; u.a. sind das kleinräumige Bereiche in Städten, die einfach zu Fuss oder mit dem Fahrrad erreichbar sind. Schemel (1998) legt die Kriterien für eine naturnahe Fläche im urbanen Siedlungsgebiet folgendermassen fest: einen hohen Anteil (mind. 30%) völlig sich selber überlassener Fläche (natürliche Sukzession) einen hohen Anteil (bis 70%) von Extensivflächen: gemäht, beweidet oder auf andere Weise extensiv gepflegt einen geringen Anteil (max. 10%) von intensiv gepflegten Flächen Die extensive Pflege dient nicht nur der besseren Erlebbarkeit der Fläche, sondern trägt auch erheblich zur Artenvielfalt und damit zur Erhaltung bzw. Steigerung des Naturschutzwertes der Fläche bei (Schemel, 1998). Dabei weist Schemel klar darauf hin, dass in erster Linie die - 7 -

17 Erlebbarkeit und erst in zweiter Linie den ökologischen Wert im Vordergrund eines Naturerfahrungsraumes steht. In der Abbildung 1 ist dargestellt, wie Naturerfahrungsräume die menschliche Wertschätzung der Natur über Alltagserfahrung beeinflussen können. Gemäss Schemel (1998) tragen Naturerfahrungsräume auch dazu bei, dass sich der Mensch über den Kontakt zur Natur vermehrt für deren Schutz einsetzt. Schemel (1998) empfiehlt eine planungsrechtliche Verankerung einer solchen Fläche, um sie vor dem Überbauungsdruck zu schützen und weist darauf hin, dass staatliche Anerkennung und Förderung einer eigens für das Naturerleben zweckbestimmten Flächenkategorie sehr wichtige Impulse geben kann. Dabei werden die primäre Nutzungsart dieser Flächenkategorie sowie ihre Ausstattungs- und Gestaltungsprinzipien festgelegt (Schemel, 1998). Abbildung 1: Natur für den Menschen von der Erfahrung zur Wertschätzung, Quelle: Schemel,

18 2.3 Bestehende Förderungsinstrumente und - möglichkeiten Das Kapitel gibt eine Übersicht über Fördermöglichkeiten von naturnah gestalteten und bewirtschafteten Grünflächen in Siedlungsräumen. Es sollen aktuellen Förderinstrumente aufgezeigt, Probleme und Defizite der Förderung sowie in der Literatur diskutierte, zukünftige Lösungsansätze dargestellt werden Gesetzliche Grundlagen Schön & Grisiger-Marruccelli (1999) haben sich u.a. damit auseinandergesetzt, welche gesetzlichen Grundlagen in der Schweiz auf Bundesebene eine naturnahe Gestaltung der Grünflächen im Siedlungsraum fordern. Insbesondere ist hier der Art. 3 Abs. 2 aus dem Raumplanungsgesetz (RPG) zu erwähnen, der explizit fordert, dass naturnahe Landschaften und Erholungsräume erhalten bleiben. Weiter wird in Art. 3 Abs. 3 verlangt, dass Siedlungen viele Grünflächen und Bäume enthalten" sollen. Schliesslich steht in Art.18b Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG): In intensiv genutzten Gebieten innerund ausserhalb von Siedlungen sorgen die Kantone für ökologischen Ausgleich mit Feldgehölzen, Hecken, Uferbestockungen oder mit anderer naturnaher und standortgemässer Vegetation. Dabei sind die Interessen der landwirtschaftlichen Nutzung zu berücksichtigen. Jedoch stellen Schön & Grisiger-Marruccelli fest, dass die Gesetze wenig direkte Verpflichtungen und konkrete Massnahmen für eine naturnahe Siedlungsgestaltung enthalten. Gildemeister (1997) hält zu dem fest, dass in der Naturschutzgesetzgebung kaum Vorstellungen über die Bedürfnisse des Menschen in einer Landschaft als Erlebnis-, Erholungsraum und als Heimat für die dort lebenden Menschen bestehen. So sieht auch Wullschlerger (2004) dass die Forderungen der Nachhaltigkeit und der Ressourcenschonung Eingang in die Gesetzgebung gefunden haben und soweit gesichert sind. Was das individuelle und soziale Wohlbefinden des Menschen in seinem Lebens-, sprich Siedlungsraum betrifft, ist akuter Handlungsbedarf. Die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben auf Bundesebene liegt in der Verantwortung der Kantone. Die Kantone können diese Aufgabe an die Gemeinden delegieren. Dort werden die gesetzlichen Bestimmungen in der Nutzungsplanung verankert (Schön & Grisiger-Marruccelli, 1999) (Vgl. Kapitel 2.3.2). Die gesetzlichen Bestimmungen können nicht auf alle Grünflächen im Siedlungsraum angewendet werden. Gemäss Schöffel et al. (2009) können Behörden keinen direkten Einfluss auf die Gestaltung von Grünflächen im direkten Wohnumfeld nehmen, weil diese Flächen gemäss Planungs- und Baurecht in Privateigentum liegen. Weiter sind Schöffel et al. (2009) der Meinung, dass durch das kantonale und kommunale Planungs- und Baurecht nur minimale Anforderungen an die Qualität der Grünräume gestellt werden können

19 Im Rahmen der Strategie Biodiversität Schweiz wird gefordert, dass gesetzliche Lücken geschlossen bzw. die Anforderung an die ökologische wie soziale Qualität von Grünflächen im Siedlungsraum erweitert werden Grundlagen der Planung Im Nachfolgenden werden verschiedene Planungsinstrumente vorgestellt und ihr Einfluss auf die Förderung von naturnahen Grünflächen im Siedlungsraum untersucht. Als übergeordnetes Instrument steht die Raumplanung, welche sich mit der künftigen Befriedigung menschlicher Bedürfnisse oder mit der Verbesserung der Lebensbedingungen unseres Umfeldes und mit der langfristigen Sicherung unseres Lebensraumes (Gilgen, 2005) befasst. Gemäss Eiermann (2013) kann mit diesem Instrument auch die Qualität der Siedlungsgestaltung beeinflusst werden. Auf der Ebene der Kantone ist gemäss Peter (2013) der Richtplan das zentrale Planungsinstrument. Die Kantone steuern damit, wie in ihrem Gebiet die zahlreichen raumwirksamen Tätigkeiten des Bundes, des Kantons und der Gemeinden aufeinander abgestimmt werden (Peter, 2013). Allerdings ist der Richtplan weder parzellen-scharf noch grundeigentümerverbindlich (Peter, 2013). Der Richtplan enthält lediglich die grundsätzlichen Vorgaben für die kommunale Nutzungsplanung. Die für Grundeigentümer verbindliche Konkretisierung erfolgt insbesondere mit der Nutzungsplanung auf Gemeindeebene (Peter, 2013). Der Nutzungsplan ist ein eigentümerverbindlicher Plan (Karte und Reglement), der das gesamte Gebiet einer Gemeinde oder Stadt umfasst und gilt deshalb als das wesentliche öffentlich-rechtliche Instrument, das beim Bauen zu beachten ist (Gilgen, 2005). Der Nutzungsplan gibt Auskunft wie der Boden genutzt werden darf und wo und in welcher Dimension dies stattfinden darf. Auf Gemeindeebene existieren verschiedene Planungsinstrumente, die auf die Qualität der Grünflächen Einfluss nehmen können, die sowohl ökologische Aspekte wie auch die Bedürfnissen des Menschen berücksichtigen. Gemäss Gilgen (2005) existieren in den meisten Gemeinden Sondernutzungspläne wie Überbauungspläne, Gestaltungspläne, Erschliessungspläne usw. Durch einen Gestaltungsplan ist es gemäss Schöffel et al. (2009) möglich, Anforderungen an die Qualität der Grünflächen im Wohnumfeld festzuhalten. Allerdings ist dies nur soweit möglich, wie dies in der Gesetzgebung verankert ist. Um die Qualität der Siedlungsgestaltung sicher zu stellen, gewinnen qualitätsorientierte Verfahren wie zum Beispiel Wettbewerbe und Gestaltungspläne an Gewicht (Eiermann, 2013). In der Literatur sind unterschiedliche Beurteilungen darüber zu finden, ob die aktuellen planerischen Instrumente ausreichen, um die Qualität der Grünflächen zu sichern. Aus der ökologischen Sicht stellt Gilgen (2005) fest, dass zur Erhaltung und langfristigen Sicherung der ökologischen Stabilität und der Lebensgrundlagen für den Menschen, die raumplanerische

20 Planungspflicht, insbesondere die Abstimmung von Nutzungs- und Schutzansprüchen, eine Minimalforderung darstellt. Gilgen beschreibt auch einen Interessenskonflikt zwischen einerseits Natur- und Umweltschutzkreisen, die möglichst viele Flächen schützen wollen und andererseits der raumplanerischen Haltung, die vielen unterschiedlichen Nutzungen gerecht werden muss. Gemäss Gilgen (2005) ist es ausreichend, die ökologische Forderungen in Planform festzuhalten, ohne sie örtlich ganz präzis zu fixieren. Denn wo genau Ausgleichsflächen, Trittsteine und neue Biotope geschaffen werden, ist nicht so wichtig, als dass sie überhaupt entstehen. Diese Aussage steht jedoch im Widerspruch mit aktuellen Forschungsergebnissen. Gemäss Klaus & Pauli (2007) spielen sowohl die Qualität wie auch die Anordnung der Biotope und Trittsteine eine wesentliche Rolle. Aus der Sicht der Qualitätsanforderungen für den Menschen hält Schöffel (2007) fest, dass die Eigentümer einer Parzelle bislang kaum Anreize sowie konkrete Vorgaben zur Umsetzung von Wohnumfeldverbesserungen haben. Erstens werden sie durch die bisherigen Planungsinstrumente auf kommunaler Ebene nicht erreicht. Zweitens sind sie unzureichend informiert über ihre Handlungsmöglichkeiten und die resultierenden Kosten bzw. Nutzen. Gemäss Schöffel (2007) fehlen Standards, welche für die Qualität von Grünräumen sorgen würden und welche unlängst für die Gebäude selber bestehen. Ein Problem sieht Gilgen (2005) auch darin, dass in vielen Fällen Verfahren und Fachkompetenz alleine noch keine Qualität sichern. Optimale Lösungen lassen sich nur finden, wenn mehrere Möglichkeiten künftiger Entwicklungen und Konzepte, z.b. Szenarien, wenn Planungsentwürfe, Strategien und Massnahmen in Varianten erarbeitet werden. ( ) Es ist angezeigt, mehrere Fachleute am kreativen Entwurfsprozess zu beteiligen. Eiermann hebt hervor, dass die Akzeptanz der Bevölkerung, für eine erfolgreiche Umsetzung sehr wichtig ist. Diese wird am ehesten erreicht, wenn die Bürgerinnen und Bürger zeit- und sachgerecht einbezogen werden (Eiermann, 2013). (vgl. Kapitel 2.3.3) Ein Beispiel eines solchen partizipativ erarbeiteten Raumplanungskonzepts ist das Landschaftsentwicklungskonzept (LEK). Gemäss dem Onlineglossar des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) dient es zur Entwicklung einer bestimmten Landschaft in Hinblick auf ihre nachhaltige Nutzung und ihre ökologische und ästhetische Aufwertung. Die Aussagen haben den Charakter einer Empfehlung. Die Realisierung der Ziele wird vor allem durch Freiwilligkeit und Anreize angestrebt. Christ & Hagenbuch (2012) stellen in ihrer Untersuchung zur Gesundheitsförderung in Landschaftsentwicklungskonzepten fest, dass sich dieses Instrument für die nachhaltige Landschaftsentwicklung von Gemeinden und Regionen bewährt hat. So sind unter anderem Landschaftsbild, Erholung und naturnahe Gestaltung ( ) bereits heute Bestandteil von LEKs (Christ & Hagenbuch, 2012)

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