Magazin Wirtschaft. Azubi gesucht Azubi gefunden? Ein Service der IHK für Unternehmen in der Region Stuttgart.

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1 Stuttgart-Böblingen-Esslingen-Nürtingen-Göppingen-Ludwigsburg-Rems-Murr Magazin Wirtschaft Ein Service der IHK für Unternehmen in der Region Stuttgart Azubi gesucht Azubi gefunden? Seite 6 IHK-Steuerrechner: So viel würde Sie die Vermögensteuer kosten Seite 15 Konjunkturumfrage: Unternehmen bleiben zuversichtlich Seite 22

2 ANZEIGE Mitarbeiterstimmen für great Hofmann Personal zählt zum sechsten Mal in Folge zu Deutschlands hundert besten Arbeitgebern. Durchschnittlich Mitarbeiter beschäftigt der Personaldienstleister Hofmann Personal indeutschland. Sie alle konnten im letzten Jahr in zwei Mitarbeiterbefragungen ihren Arbeitgeber und ihren Arbeitsplatz bewerten. Durchgeführt wurden die Umfragen von dem unabhängigen Institut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und dem Great Place to Work Institute in Kooperation mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ich gehe gerne zur Arbeit, sagt eine große Mehrheit (94 Prozent) der befragten Hofmann-Zeitarbeitsmitarbeiter, und mehr als drei Viertel (88 Prozent) bestätigen, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeit bei Hofmann zufrieden sind. Die Hofmann-Kundenunternehmen schneiden ebenfalls gut ab: Rund 90 Prozent der Hofmann-Mitarbeiter fühlen sich bei ihren Einsätzen gut integriert, respektiert, und die Unternehmen würdigen ihre Leistung. Auch die körperliche Sicherheit am Arbeitsplatz ist gewährleistet, sagen 94 Prozent der befragten Zeitarbeitsmitarbeiter. Dieses Ergebnis deckt sich mit den Ergebnissen der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), die bescheinigt hat, dass die Unfallzahl bei Hofmann Personal weit unter dem Branchendurchschnitt liegt. Meine derzeitige Tätigkeit entspricht meinen Fähigkeiten und Stärken ; für 84 Prozent der befragten Mitarbeiter trifft diese Ingrid Hofmann gratuliert Kevin Väth zu seiner bestandenen Personenzertifizierung, die gemeinsam mit dem TÜV Rheinland umgesetzt wird. Aussage zu. Ich empfinde diese Zahl zwar als positiv, sehe aber trotzdem Handlungsbedarf bei der Weiterqualifizierung, sagt Ingrid Hofmann. Seit Anfang 2012 bietet Hofmann Personal seinen Mitarbeitern gemeinsam mit dem TÜV Rheinland eine Personenzertifizierung einschließlich Schulungen an. So können die Mitarbeiter ihre während der Arbeitseinsätze erworbenen Kenntnisse nachweisen und durch ein unabhängiges Institut zertifizieren lassen. Abschließende Beurteilung Wenn ich vor der Wahl stehen würde, würde ich mich wieder für Hofmann Personal als Arbeitgeber entscheiden. Ich kann mich auf meinen Arbeitgeber Hofmann Personal verlassen. Ich freue mich, dass meine Meinung für meinen Arbeitgeber Hofmann Personal wichtig ist. Meine derzeitige Tätigkeit entspricht meinen Fähigkeiten und Stärken. Ich fühle mich in meinen Kundeneinsätzen gut integriert und respektiert. Meine körperliche Sicherheit am Arbeitsplatz ist gewährleistet. Ich gehe gerne zur Arbeit. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem Arbeitgeber Hofmann Personal. 84% 84% Die Befragungen unserer Mitarbeiter im internen Bereich und der Mitarbeiter im Kundeneinsatz helfen uns, anschließend gezielt Maßnahmen abzuleiten, sagt die Geschäftsführerin Ingrid Hofmann und ergänzt: Unsere Mitarbeiter leisten einen bedeutenden Beitrag für Unternehmen, die auf Flexibilität angewiesen sind. Es wäre schön, wenn diese Dienstleistung auch in der öffentlichen Meinung die Anerkennung bekäme, die sie verdient. ZENTRALER KoNTAKT: Quelle: GfK-Umfrage % 90% 91 % I. K. Hofmann GmbH Lina-Ammon-Str. 19, Nürnberg Telefon: Infoline: * Internet: *9 ct/min. aus dem T-Com Festnetz. Aus anderen Netzen gelten ggf. andere Gebühren 94% 94% 95 % Seit 2008 erhielten wir jedes Jahr die Auszeichnung Deutschlands Beste Arbeitgeber. Darauf sind wir stolz und freuen uns. Das ist der Motor, der uns bei Hofmann Personal antreibt, mit Engagement und Herzblut jeden Tag alles zu geben. Wir unterstützen Sie an über 80 Standorten und mit rund Mitarbeitern inganz Deutschland. Egal ob Sie einen Job suchen oder für Ihr Unternehmen die richtigen Mitarbeiter finden wollen. Ausgezeichnet! durch zufriedene MitArbeiter.

3 EDITORIAL georg fichtner Präsident der IHK Region Stuttgart Sparen statt kassieren! Mit der Debatte um Steuererhöhungen ist ein Thema für die Bundestagswahl bereits gesetzt. Eine Reihe von Parteien, die zum Urnengang antreten, will einen höheren Spitzensteuersatz in der Einkommensteuer, eine Vermögensteuer oder Vermögensabgabe, Verschärfungen bei der Erbschaftsteuer und einen stärkeren Pauschalierungszugriff bei den Kapitalerträgen. Selbst der Körperschaftsteuersatz wird ganz links außen zur Erhöhung um zehn Prozentpunkte auf 25 Prozent vorgeschlagen. Das alles soll der Gerechtigkeit dienen. Aber herrscht in Deutschland Unrecht? Der Bundesrepublik geht es so gut wie lange nicht mehr. Die Steuereinnahmen sprudeln mehr denn je. Die Jobchancen sind hervorragend. Die Arbeitslosenquote liegt auf niedrigstem Niveau. Verantwortlich hierfür sind sicher viele Faktoren, gerade aber auch die im Kern wachstumsfreundliche Steuerpolitik der letzten Jahre. Die Reform der Körperschaftsteuer wie die Absenkung des Einkommensteuertarifs haben Eigenkapital und Investitionstätigkeit der deutschen Wirtschaft gestärkt und zugleich die Arbeitsplatzsituation signifikant verbessert. Erfolge nicht leichtfertig aufs spiel setzen Diese Erfolge dürfen durch eine Kehrtwende in der Steuerpolitik nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Und bitte: Die Diskussion sollte mit ehrlichen Argumenten geführt werden. Die Pläne zur Vermögensbesteuerung würden mitnichten nur wenige reiche Privatpersonen treffen sondern dürften die Unternehmen und hier insbesondere auch den Mittelstand empfindlich belasten. Mehr Steuern bedeutet weniger Eigenkapital, das für Forschung, Entwicklung, Investitionen und zur Sicherung und zum Aufbau von Arbeitsplätzen nicht mehr eingesetzt werden kann. soll der fiskus sogar bei Verlusten zugreifen? Und damit nicht genug. Die Vermögensteuer fällt unabhängig von der Ertragslage an. Das heißt, selbst im Verlustfall muss sie bezahlt werden und geht damit voll in die Substanz. Aber nicht nur Unternehmen, auch qualifizierte Beschäftigte sollen bluten. Wird der Spitzensteuersatz wie angekündigt schon ab Euro Jahreseinkommen angezogen, trifft dies viele Familien. Wer glaubt, dass das ohne negative Folgen für Wachstum und Beschäftigung sein wird, täuscht sich. Ministerpräsident Kretschmann und Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid sprechen sich zwar gegen die drohende Substanzbesteuerung für mittelständische Familienunternehmen aus. Aber beide sind definitiv für die Anhebung der Steuerlast. Sicher ist: der Staat muss seine Schulden reduzieren und dafür etwas tun. Als erstes aber sollte er dazu seine Ausgaben reduzieren, bevor man Unternehmen und ihren Beschäftigten noch tiefer in die Tasche greift. Und Mittel, die derzeit noch mehr oder weniger erfolglos als Subventionen eingesetzt werden, könnten für den Bereich Bildung und für den Ausbau und Erhalt von Infrastruktur in den Etats umgewidmet werden. Das wäre eine gute Politik für Wachstum und Beschäftigung und für den Urnengang im Herbst ein gutes Programm. Magazin Wirtschaft

4 Inhalt Foto: Fotolia/Klaus Eppele Vermögensteuerrechner Die ihk hat ein tool entwickelt, mit dessen hilfe sie heute schon berechnen können, welche Mehrbelastungen mögliche steuerpläne nach der Wahl für sie bringen. Foto: Bilderbox regionale Konjunktur Die zufriedenheit schwindet, doch die zuversicht bleibt: so lässt sich das ergebnis unserer jüngsten ihk-konjunkturumfrage auf den Punkt bringen. Das gilt besonders für den handel, der unter dem langen Winter gelitten hat. Foto: ITV allround-anlagenbauer Die eisenmann ag ist für ihre lackieranlagen bekannt. Die Böblinger scheuen aber auch andere herausforderungen nicht: etwa anlagen zum Beseitigen von chemiewaffen. Foto: Eidenmann Die letzte seite 74 Kommentar Theologe Hans Küng über Erfolgsfaktoren im Management Ärgernis des Monats Firmen sollen Geschäftspartner auf Terrorverdacht prüfen cartoon Bildungspolitik à la Baden-Württemberg 4 Magazin Wirtschaft 06.13

5 Magazin 6-43 titelthema azubi gesucht: Den Unternehmen kann geholfen werden 10 guten nachwuchs finden Trumpf-Ausbildungsleiter Schneider erklärt wie Kurz & KnaPP stihl-preis für Hans-Jörg Bullinger Wahrheiten Treffende Zitate neue Bücher über Aushilfskräfte und Außenhandel 13 Personalien Namen und Gesichter sagen sie mal, Herr Pflugfelder MittelstanD telegramme Aktuelle Tipps und Kurzmeldungen 15 Drohende Vermögensbesteuerung: Lassen Sie sich ausrechnen, wie viel Sie mehr bezahlen müssten 16 e-commerce Intelligentes Shop- Controlling für mehr Umsatz 17 Nur wenn das zahlungssystem passt, kauft der Online-Kunde 18 innovationsgutscheine gelten jetzt auch für die Kultur- und Kreativwirtschaft 19 Der umweltfußabdruck von Produkten soll EU-weit als einheitliche Messmethode etabliert werden 20 transparenz ja aber nicht bei der Bluse! Kleiderknigge für den Sommer 21 Nationale Forschungsplattform bündelt Infos und Ideen zur energiewende 22 regionale Konjunktur Umsatzrückgänge drücken die Lagebeurteilung, doch die Zuversicht bleibt 23 interview Sven Maier von Maiers Bettwarenfabrik in Bad Boll erklärt, warum die Leute zur Zeit ihr Geld lieber in als unter die Matratze stecken 24 aktuelle zahlen, Fakten und Tendenzen 26 Enrich your Business english 27 Wirtschaft im tv Das müssen Sie sehen Menschen & MarKen existenzgründer im Porträt Ali und Murat Dursun nehmen Autos in Kur 29 hidden champions IST Metz in Nürtingen 30 Made in schwaben Eisenmann AG 31 aus den labors der region Institut für Textil und Verfahrenstechnik Denkendorf (ITV) 32 zeitsprung Mairdumont GmbH & Co. KG, Ostfildern ihk & region telegramme Neues aus IHK und regionaler Wirtschaft 34 fachkräfte gewinnen So wird man als Arbeitgeber zur Marke 35 gute und engagierte azubis in Esslingen und Geislingen geehrt 36 csr-kongress Experten diskutieren in Ludwigsburg schweizer Botschafter analysiert Beziehungen der Nachbarländer 37 Mit dem rad zur arbeit IHK unterstützt Initiative Bezirksversammlung ludwigsburg wählt Mitglieder nach arbeitskreis schule-wirtschaft im Dialog mit Flugzeugbauer Schempp-Hirth 38 neues aus Berlin und Brüssel 39 Wirtschaftsjunioren firmenreport nachrichten über regionale Firmen Die letzte seite Kommentar, Karikatur und Ärgernis des Monats anzeigen-special industrie- und hallenbau energetische Maßnahmen info BeKanntMachungen 51 ihk-sitzungseinladungen anmeldung zu abschlussprüfungen handelsregister 51 März/april Neueintragungen, Veränderungen, Löschungen und Insolvenzen BranchensPiegel 55 Bezugsquellennachweis Angebote aus der Wirtschaft rubriken 32 impressum 58 Jubiläen 60 geburtstage 64 termine Titelbild: Silicya Roth Mit Sprachen schneller zum Ziel! Sprachentraining für Fach- u. Führungskräfte, auch Inhouse Übersetzen u. Dolmetschen in allen Weltsprachen 40 Jahre Erfahrung auf internationalen Märkten % ( 069) KERN AG, Sprachendienste Kurfürstenstraße Frankfurt/Main Fax +49(0) Aachen Augsburg Berlin Bielefeld Bochum Bonn Braunschweig Bremen Darmstadt Dortmund Dresden Düsseldorf Duisburg Essen Frankfurt/Main Freiburg Friedrichshafen Hamburg Hannover Heilbronn Ingolstadt Kaiserslautern Karlsruhe Kassel Kiel Köln Leipzig Mainz Mannheim Mönchengladbach München Münster Nürnberg Offenbach Saarbrücken Schweinfurt Stuttgart Ulm Wiesbaden Würzburg Wuppertal International: Amsterdam Hong Kong London Lyon New York Paris San Francisco Wien Magazin Wirtschaft

6 MAGAZIN titelthema Foto: Silicya Roth ich bin ein sozialer Mensch, sagt Jutta Weinle, inhaberin eines Edeka-Marktes in gärtringen. Um ihre auszubildenden, wie hier Julia Bauer, kümmert sie sich persönlich und sucht, wenn es sein muss, nach individuellen Lösungen. 6 Magazin Wirtschaft 06.13

7 titelthema MAGAZIN Azubi gesucht Azubi gefunden? Eigentlich hat die enge Verzahnung von ausbildungsberuf und schule das zeug zum Exportschlager und doch muss man sich um die duale ausbildung sorgen. im vergangenen Jahr blieben in Baden-Württemberg erneut tausende Lehrstellen unbesetzt. Mit unterschiedlichen initiativen und Projekten versuchen arbeitsagenturen, Unternehmen und die ihk gegenzusteuern, denn der fachkräftemangel macht der Wirtschaft zunehmend zu schaffen. Auf jeden Topf ein Deckel was den Auszubildendenmarkt betrifft, sollte das den Zahlen nach im Südwesten möglich sein Lehrstellen waren 2012 bei der Agentur für Arbeit für Baden-Württemberg gemeldet, doch diesen Lehrstellen standen nur rund Bewerber gegenüber. Grund dafür ist nicht nur der Geburtenrückgang, sagt Martin Frädrich, bei der IHK Region Stuttgart Leiter der Abteilung Beruf und Qualifikation. Es gibt auch einen starken politischen Trend, eine Akademikerquote von 50 Prozent und mehr zu erreichen. Das mag ja ehrenwert sein, ist aber nicht zielführend, denn die Wirtschaft benötigt rund sechs mal mehr Fachkräfte aus dem dualen System als Akademiker. Die Folgen dieser Schieflage wirken sich mittelfristig auch negativ für den Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt aus: Die jungen Leute laufen Gefahr, sich zu überfordern oder trotz Hochschulausbildung keinen Arbeitsplatz zu finden. So könnte der gut gemeinte Ansatz schließlich für alle zur Belastung werden indem Akademiker in die Arbeitslosigkeit rutschen. Deshalb ergreifen Unternehmen und Industrie- und Handelskammern in Kooperation mit den Agenturen für Arbeit die Initiative, um Bewerber und Ausbildungsbetriebe zueinander zu bringen. Es ist wichtig, Schülern eine faire Auswahl zu bieten sie also angemessen über die Chancen von Ausbildungsberufen zu informieren und sie bei der Suche nach der passenden Lehre und dem passenden Ausbildungsbetrieb zu unterstützen, sagt Martin Frädrich. Das Projekt Azubi gesucht? IHK- Bewerbervermittlung beispielsweise hat im Jahr 2012 über 300 Bewerber erfolgreich in Betrieben untergebracht. Projektmitarbeiter der IHK vermitteln zwischen Nachfrage und Beim Erstgespräch waren die anderen Kandidaten von den noten her deutlich besser. aber auftritt, reife und selbstreflektion überzeugten dennoch. Angebot, sie stehen in Kontakt mit der Agentur für Arbeit, mit Schülern und Betrieben. Und sie führen Orientierungsgespräche mit den Jugendlichen, ermitteln deren Qualifikationen und gleichen diese mit der Nachfrage der Unternehmen ab. Solch eine Vermittlung gelang beispielsweise bei der IGT AG, einem Systemhaus für Gebäudetechnik. Das Unternehmen mit seinen 50 Mitarbeitern in Stuttgart und in Marxzell bei Ettlingen plant, liefert und installiert komplexe Gebäude-, Licht- und Energiemesstechnik und beschäftigt derzeit vier Auszubildende. Die Aktion Azubi gesucht ist eher auf uns gestoßen als wir auf sie, erinnert sich Finanzvorstand Siegfried Bade. Über die eigene Homepage und in anderen Medien suchte man einen Auszubildenden fürs Kaufmännische und war bereits im Auswahlprozess. Da meldete sich Aaron Sarikaya von der IHK und empfahl uns einen jungen Mann, der ihn überzeugt hatte. Die Crux daran das Zeugnis des Bewerbers Florian Siegesmund wies eher mittelprächtige Noten auf. Normalerweise wäre er wegen seiner Noten gar nicht erst in die engere Wahl gekommen, gesteht Siegfried Bade. Weil aber der Projektmitarbeiter von der IHK darauf hinwies, dass der Bewerber von seiner Persönlichkeitsentwicklung her auf einem sehr guten Weg sei, lud man ihn ein. Beim Erstgespräch waren die anderen Kandidaten von den Noten her deutlich besser. Aber der Auftritt, die Reife und die Selbstreflektion von Florian Siegesmund überzeugten dennoch, sagt Siegfried Bade. In der zweiten Runde entschied man sich dann für den jungen Mann als künftigen kaufmännischen Auszubildenden und sagt heute bei der IGT AG ganz klar: Es war die richtige Wahl, er passt zu uns und fühlt sich wohl. Er packt wie selbstverständlich mit an, übernimmt teils schon verantwortungsvolle Aufgaben und hängt sich in der Schule rein. Und er weiß die Ausbildung zu schätzen ein Aspekt, der Siegfried Bade besonders wichtig ist. Schließlich geht es ja nicht nur um die fachliche Weitervermittlung von Inhalten, sondern vor allem auch darum, dass man den jungen Leuten ein paar weitere Dinge fürs Leben mitgibt. Unternehmen wie die IGT AG, die sich durchaus der Verantwortung eines Ausbildungsbetriebes bewusst sind, gibt es in der Region Stuttgart etliche. Dazu gehört beispielsweise die Bonjour Hotelbetriebs GmbH in Gerlingen unter der Leitung von Hoteldirektor Joachim Grohnwald. Er nimmt mit seinem Unternehmen am Projekt Bildungspartnerschaft teil einer Initiative der IHK, die seit 2008 im Verbund mit der Landesregierung und Vertretern der Wirtschaft Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg vorantreibt. Ziel ist es unter anderem, den Nachwuchs beim Übergang von der Schule in die Ausbildung zu unterstützen. Auf Grund der Initiative kooperieren bereits 90 Prozent aller allgemein bildenden weiterführenden Schulen in der Region Stuttgart mit Partnern aus der Wirtschaft. Eine davon ist das Berufliche Schulzentrum Leonberg, das BSZ-LEO, das die Bonjour Hotelbetriebs GmbH als Partner hat. Die Partnerschaft umfasst verschiedene Bausteine, erläutert Joachim Grohnwald. Es geht um langfristige Zusammenarbeit um Praktika, um Vorträge, um die Teilnahme an der Info-Börse, die einmal im Jahr stattfindet. Darüber hinaus haben wir im Betrieb Veranstaltungen, zu denen wir Schüler einladen damit sie beispielsweise beim Catering zuschauen oder sogar gleich mitmachen. Der Vorteil: Die jungen Leute lernen den Betrieb und den Arbeitsalltag hautnah kennen. Auch für uns hat die Bildungspartnerschaft natürlich Vorteile, fügt Joachim Grohnwald hinzu. Am BSZ-LEO können wir verschiedene Schülergruppen ansprechen das ist gerade in der Hotellerie relevant, weil wir sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich ausbilden. Magazin Wirtschaft

8 MAGAZIN titelthema Die Bildungspartnerschaft dient Joachim grohnwald hier mit der auszubildenden soomvipa Mechterheimer dazu, junge Leute für seine Bonjour hotelbetriebs gmbh zu interessieren. nachdem ihr erster ausbildungsbetrieb keinen Verantwortli sabanli (li.) als auszubildende. Die ihk-initiative türkische Die Möglichkeiten in der Hotellerie sind vielfältig, und genau das möchte der Hoteldirektor vermitteln. Früher sagte man, die Karriere verläuft vom Pagen zum Direktor. Das ist heute nicht mehr so die Grundlagen sind vielmehr eine gute Berufsausbildung, viele Jahre der Berufserfahrung und ein betriebswirtschaftliches Studium. Auch seitens der Auszubildenden gehört einiges dazu, um erfolgreich zu sein, und längst nicht immer sind die Aspiranten auf dem Stand, den man benötigt. Auf Mathe, Deutsch und Englisch wird selbstverständlich geschaut, aber auch das Benehmen spielt eine große Rolle. Wir sind da sehr konservativ. Ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild und gutes Benehmen sind Grundvoraussetzungen. So etwas muss aus dem Elternhaus kommen, das können Schulen nicht leisten, sagt Joachim Grohnwald. Dabei sucht der Hoteldirektor nicht per se den perfekten Kandidaten. Auch Problemfälle sind in Ordnung es gibt doch so viele Lebensläufe, die nicht geradlinig sind! Noten beispielsweise gelten bei uns nicht als K.O.- Kriterium. Wenn ich das Gefühl habe, jemand möchte unbedingt in unserer Branche arbeiten und ist zum Beispiel wunderbar im Kontakt mit den Gästen, aber nicht so gut in Mathe, dann können wir schwerpunktmäßig ausbilden. Eine durchaus typische Auffassung in ausbildungsfreundlichen Betrieben, gerade auch was die jeweilige Lebensphase angeht, in der sich die jungen Leute befinden. Bei der 33-jährigen Jutta Weinle, Inhaberin eines Edeka-Marktes in Gärtringen, liegt diese Zeit noch gar nicht so lange zurück. Umso besser kann sich die Chefin in ihre Auszubildenden hineinversetzen und geht einige Strecken, ANZEIGE um auch Probleme während der Ausbildung in den Griff zu bekommen. Ich bin ein sehr sozial eingestellter Mensch, sagt sie schlicht, ich gebe Leuten Chancen, auch wenn mal eine Bauchlandung dabei ist. Vor besondere Herausforderungen stellte sie erst vor kurzer Zeit eine junge Auszubildende, die sich zunächst hervorragend machte, plötzlich aber keine Lust mehr hatte, ihre Ausbildung fortzusetzen und am liebsten abgebrochen hätte. Erst wusste ich gar nicht, was mit ihr los ist, wo sie doch so gut angefangen hat. Dann hat sich herausgestellt, dass sie sich in einer klassischen Pubertätsphase mit dem Elternhaus überworfen hatte. Die junge Frau wohnte noch zu Hause und hätte eigentlich lieber eine andere Ausbildung an einem anderen Ort absolviert. Was also tun? Als Ausbilderin habe ich eine Fürsorgepflicht, sagt Betriebswirtin Jutta Weinle, ich habe in solchen Momenten einen jungen Menschen vor mir sitzen, der Hilfestellung braucht. Aber auch nach mehreren Gesprächen kamen wir nicht weiter, und so habe ich die IHK zu Rate gezogen. Dort gibt es das Modellprojekt Abbruch vermeiden Ausbildung begleiten. Der Hintergrund: Fast jedes fünfte Ausbildungsverhältnis wird in Baden-Württemberg ohne Abschluss abgebrochen meist wegen Problemen im Betrieb, Konflikten mit dem Ausbilder oder auch privaten Schwierigkeiten. Die zuständige Ansprechpartnerin von der IHK, Ausbildungsbegleiterin Mara Scherer, diente im Falle von Jutta Weinle und ihrer Auszubildenden als eine Art professioneller 8 Magazin Wirtschaft 06.13

9 titelthema MAGAZIN Fotos: Silicya Roth chen mehr hatte, übernahm Özgür gülbahar (re.) cennet Eltern bauen Brücken hatte den anstoß gegeben. liegt am Betrieb: Betriebe schließen und die Auszubildenden stehen plötzlich auf der Straße. Für diese Jugendlichen und auch für die Betriebe ist GARP dabei ein guter Ansprechpartner. Die Bildungseinrichtung, die über ihre Studienakademie Weiterbildungen und über die GARP Business Akademie individuelle Bildungskonzepte anbietet und außerdem in der Industrieausbildung die Grundausbildung für Mitgliedsbetriebe übernimmt, kümmert sich auch um die schwierigeren Fälle. Viele der jungen Leute sind total pfiffig und fit, sagt Andrea Schreiber, denen muss man nur eine Chance geben und hinzu kommt dann unsere Unterstützung. Zu GARP werden die Jugendlichen von den Berufsberatern der Agentur für Arbeit geschickt, um an besonderen Maßnahmen teilzunehmen: Sie werden schulisch und sozialpädagogisch betreut und GARP kümmert sich um den Kooperationsbetrieb, der die fachliche Ausbildung übernimmt. Dem Betrieb entstehen dabei keine Kosten, betont Andrea Schreiber. Die Jugendlichen gesiegfried Bade (re.) ist froh, dass er über die aktion azubi gesucht florian siegesmund (li.) gefunden hat. Es war die richtige Wahl, er passt zu uns und fühlt sich wohl, sagt der igt-chef. Puffer. Selbst die Eltern der jungen Frau wurden in die Gespräche eingebunden und schon bald Lösungsvorschläge geschaffen, allesamt mit dem Ziel, dass die Ausbildung nicht abgebrochen wird. Schließlich hat Frau Scherer eine Frist gesetzt, während der alle Beteiligten noch mal in sich gehen konnten um zu entscheiden vor allem natürlich die Auszubildende, erinnert sich Jutta Weinle. Es wurden ihr viele weitere Optionen aufgezeigt, zum Beispiel, dass sie ein Jahr aussetzen und vielleicht eine Au-Pair- Stelle annehmen könne, um nachher dann weiter zu machen. Schließlich entschied sich die Auszubildende, ihre Lehre fertig zu machen. Der Betrieb und Jutta Weinle kamen ihr entgegen, indem sie versuchten, die junge Frau dort einzusetzen, wo ihr die Arbeit am meisten Spaß machte. Das heißt natürlich nicht, dass man ihr die verpflichtenden Bestandteile der Ausbildung erspart, aber selbstverständlich können wir den Arbeitsalltag unterschiedlich gestalten, sagt die Leiterin des Edeka-Marktes. Auch mit anderen jungen Frauen und Männern, die ursprünglich nicht so ganz selbstverständlich zur ersten Wahl gehörten, hat Jutta Weinle bereits große Erfolge verzeichnet. Ich habe viele Teilzeitkräfte in die Ausbildung übernommen, die sonst auf dem freien Markt kaum eine Chance gehabt hätten, die sich aber bei der Arbeit toll bewiesen haben, sagt sie. Eine der jungen Frauen besucht mittlerweile das Junioren-Aufstiegsprogramm von Edeka. Sobald sie fertig ist, kann sie auf jeden Fall als Marktleitung eingesetzt werden, sagt Jutta Weinle stolz. Was, wenn der Betrieb zumacht? Dass viele junge Leute zunächst Schwierigkeiten haben, die unter Umständen gar nicht so schwer zu beseitigen sind, sagt auch Andrea Schreiber vom GARP Bildungszentrum für die IHK Region Stuttgart. Zu uns kommen Jugendliche, die regulär nichts finden. Die Gründe sind vielfältig: Manche sind in der Schule schlecht gewesen, andere haben soziale oder psychische Probleme. Oder es Magazin Wirtschaft

10 MAGAZIN titelthema hen ganz normal in die Berufsschule und erhalten bei GARP Hilfe, etwa zur Prüfungsvorbereitung. Dieses Netzwerken funktioniert gut, wie das Beispiel der Auszubildenden Cennet Sabanli zeigt. In ihrem Betrieb hatte der Ausbildungsleiter gekündigt. Nachdem nach vier Monaten immer noch kein Ersatz gefunden war, vermittelte die Agentur für Arbeit die junge Frau an GARP. In Kooperation mit IHK-Mitarbeiter Muhammet Karatas, der bei der IHK die Initiative Türkische Eltern bauen Brücken (I-TebB) betreut, fand man für Cennet Sabanli einen Kooperationsbetrieb, die Allianz-Agentur von Özgür Gülbahar. Dem Inhaber der Agentur, der sein Unternehmen erst im vergangenen Jahr gegründet hat, ist es grundsätzlich zwar nicht wichtig, ob seine Auszubildenden einen Migrationshintergrund haben oder nicht. Aber er ist als Unternehmer in jedem Fall gerne bereit, offen auf die jungen Leute zuzugehen. Migration ist ein schwieriges Thema, sagt Özgür Gülbahar. Auf der einen Seite stehen sich unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund oft selbst im Weg die Jungs zum Beispiel mit ihrem südländischen Temperament oder die Eltern, die die Kinder nicht sinnvoll unterstützen können. Auf der anderen Seite kommt es auch vor, dass hiesige Betriebe für solche vermeintlichen Problemfälle die Tür nicht weit genug aufmachen. ausbildung als intergrationschance Dabei sieht Özgür Gülbahar in der dualen Ausbildung eine große Chance, Jugendliche mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft zu integrieren auch wenn er den Faktor Migration an sich nicht als Besonderheit gelten lassen will. Immerhin hat er selbst nach der mittleren Reife drei Jahre eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten absolviert und davor durchaus die eine oder andere Nachtschicht beim Daimler absolviert ein Weg, der niemandem schadet, wie er sagt. Denn was auf der anderen Seite Akademiker betrifft, sind seine Erfahrungen im Berufsalltag nicht zwangsläufig positiv. Ich habe in der Versicherungsbranche Hochschulabsolventen kennen gelernt, die wussten in Sachen Versicherungswesen alles nur verkaufen konnten sie nicht, also hat das ganze Wissen im Agenturalltag nichts geholfen. Um solche Erfahrungen zu vermitteln, sind jedoch nicht nur Erwachsene, sondern auch gleichaltrige Vorbilder ungemein wichtig. Deshalb fördert das Landesministerium für Finanzen und Wirtschaft die Initiative Ausbildungsbotschafter. Dabei handelt es sich um Azubis, die persönlich in Schulen für den Berufsweg Lehre werben. Die IHK übernimmt die Aufgabe, die Azubis zu schulen und die Kontakte zu den Schulen herzustellen. Den Rest erledigen die Jugendlichen selbst und das mit großer Begeisterung, wie die Auszubildenden des Unternehmens ERNI Electronics GmbH & Co. KG mit Sitz in Adelberg zeigen. Im Berufsalltag befassen sich Larissa Borgwardt, Michele Dima, Interview Schüler in den Betrieb holen! für trumpf-ausbildungsleiter andreas schneider ist betriebliche nachwuchsarbeit keine glücksache Um an gute Auszubildende zu kommen, muss man aktiv werden, sagt Andreas Schneider, Ausbildungsleiter des Ditzinger Maschinenbauers Trumpf. Herr Schneider, kleine und mittlere Unternehmen klagen zunehmend, dass sie keine geeigneten Auszubildenden mehr bekommen. Stimmen Sie in diese Klage ein? schneider Definitiv nicht. Wir haben seit Jahren einen gleichbleibend hohen Eingang von 1600 bis 1800 Bewerbungen auf 65 Ausbildungsstellen. Das heißt, wir können leider nur drei Prozent davon einstellen. Wir wissen aber, dass mittelständische Unternehmen zum Teil massive Probleme haben auch unter unseren Zulieferern. Große Namen wie Trumpf ziehen also schneider Das ist es nicht allein. Unsere gute Situation kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis einer jahrelangen Vorarbeit. Insbesondere haben wir uns auf die starken Veränderungen in der Lebenswelt und der Kommunikationsweise der jungen Leute eingestellt. Wie sieht das konkret aus? schneider Als Unternehmen müssen Sie natürlich in den Schulen präsent sein, aber noch wichtiger ist, dass Schüler in Ihrem Betrieb präsent sind. Wir haben, zum Beispiel andreas schneider Ausbildungsleiter Trumpf-Gruppe Ditzingen im Rahmen von Schulpartnerschaften, ausgewählte Schüler über einen Zeitraum von einem halben Jahr einmal in der Woche im Unternehmen und bearbeiten mit ihnen ein Projekt von der Idee, über die Planung bis zur Realisierung. Dabei erleben wir regelmäßig, wie sich die jungen Leute auf die Werthaltung eines Unternehmens einstellen, und das halten wir für ganz entscheidend. Die Schüler-Attitüde ändert sich? schneider Genau. Am Anfang pflegen die Jugendlichen ein Verhalten und einen Jargon wie auf dem Schulhof, aber irgendwann merken sie, dass sie damit nicht weiterkommen. In Sprache und Umgang zeigen viele von ihnen erstaunlich schnell die Eigenschaften, die man braucht, um einen Beruf auszuüben. Und die wären? schneider Zuverlässigkeit, emotionale Stabilität, Neugier, Extrovertiertheit, angemessener Umgang mit Spannungen. Das sind genau die Kriterien, an denen sich auch unser spezielles Auswahlverfahren bei Trumpf orientiert. Eine Vorauswahl nach der Schulnote gibt es bei uns dagegen nicht, denn nach unserer Erfahrung sagen die Noten sehr wenig aus. Sie sind oft nur eine Momentaufnahme in der Persönlichkeitsentwicklung junger Leute. Probleme mit der Sozialkompetenz haben Sie nicht? schneider Nein. Was anders ist als noch vor ein paar Jahren ist aber der Kommunikationsstil der Jugendlichen. Sie möchten viel stärker beteiligt sein, bedingt durch die elektronischen Medien gibt es auch ein großes Bedürfnis, sich untereinander zu vernetzen. Wir kommen dem unter anderem mit unserer Bildungs-Cloud Connected2learn entgegen. Das ist ein Forum, in dem sich alle Trumpf- Azubis und -Studenten austauschen können auch und das ist wichtig diejenigen, die ihre Stelle noch nicht angetreten haben. Das alles hört sich nach sehr viel Aufwand an. Kann den ein kleines Unternehmen überhaupt leisten? schneider Man muss natürlich bereit sein, alte Zöpfe abzuschneiden. Ich meine aber, der Aufwand lohnt sich auch für kleine und mittlere Firmen. Wir zumindest haben derzeit unter den Auszubildenden eine Abbrecherquote von null Prozent. 10 Magazin Wirtschaft 06.13

11 titelthema MAGAZIN Foto: Silicya Roth azubis der firma Erni in adelberg ziehen als ausbildungsbotschafter los. Von links: conrad Badeja, Larissa Borgwardt, nico schäfer, Personalmitarbeiterin Betha Krautter, anke Krejci und Michele Dima. Anke Krejci, Conrad Badeja und Nico Schäfer mit dem gesamten Arbeitsspektrum des international aktiven Unternehmens ERNI Electronics GmbH & Co. KG. Drei der jungen Leute werden bei ERNI im gewerblichtechnischen, zwei im kaufmännischen Bereich ausgebildet. Das Unternehmen ist weltweit einer der größten Hersteller von elektrischen Steckverbindern, wie man sie beispielsweise aus Computern kennt. Warum die fünf gerne als Ausbildungsbotschafter unterwegs sind? Wir finden, dass wir Auszubildende bei den Schülern gut ankommen und sie gut motivieren können, sagt etwa Larissa Borgwardt. Und ihr Kollege Michele Dima fügt hinzu: Viele Jugendliche verlassen die Schule ohne konkreten Berufswunsch. Wenn wir da als Ausbildungsbotschafter ein bisschen gegensteuern können, ist das für uns ein großer Erfolg! ANZEIGE Bei den Schülern hinterlassen die jungen Leute Eindruck. Wir bekommen gutes Feedback, die Klassen sind fast immer interessiert bei der Sache, berichtet Anke Krejci. Es ist eben etwas anderes, von Gleichaltrigen aus erster Hand zu erfahren, was es mit einer Ausbildung so auf sich hat. Die Themen sind dabei vielfältig, auch wenn die fünf Azubis durchaus konkrete Botschaften im Gepäck haben. Wir möchten vermitteln, dass man mit der dualen Berufsausbildung optimal Theorie und Praxis verbindet, sagt Conrad Badeja. Unsere Berufsausbildung hat viele Vorteile, die Jugendliche meist gar nicht kennen, ergänzt Nico Schäfer. Hier ist es unsere Aufgabe, unser Wissen rund um die Ausbildung weiterzugeben. Für den Arbeitgeber ERNI Electronics GmbH & Co. KG ist die Bereitstellung der Ausbildungsbotschafter derweil eine Selbstverständlichkeit. Wir erleben bei Vorstellungsgesprächen immer wieder, dass die Jugendlichen keine direkte Vorstellung von der Arbeitswelt haben, ist die Erfahrung von Betha Krautter, bei Erni im Personal- und Sozialwesen tätig. Das Engagement belegt: Betriebe sehen durchaus die Notwendigkeit, sich zu engagieren, weil sie sonst ihre Stellen nicht besetzen können und der Markt der guten Fachkräfte schon längst umkämpft ist. Und es zeigt, wie viel man als Betrieb in Zusammenarbeit mit der IHK und mit der Agentur für Arbeit tun kann, um Auszubildende für sich zu gewinnen und zu halten. alexia angelopoulou Haasenpaul Journalistenbüro Stuttgart Über potentielle Bewerber aus der Region. SIE HABEN DIE WAHL! Über 1 Mio. Seitenaufrufe im Monat aus den Wirtschaftsregionen Heilbronn-Franken und Stuttgart. Folgen Sie uns auf facebook.com/jobstimme & twitter.com/jobstimme imme Magazin Wirtschaft

12 MAGAZIN KUrz UnD KnaPP Mit Leib und Seele für Forschung und Wirtschaft Prof. hans-jörg Bullinger wird mit dem stihl-preis 2013 ausgezeichnet Wahrheiten aktuell, denkwürdig, unterhaltsam Was Stuttgart vor München auszeichne, sei die SNS-Strategie, plauderte Hans-Jörg Bullinger einmal gegenüber dem Magazin Wirtschaft: Schaffa, net schwätza. Und als sein Lieblingsessen bezeichnete er die fettfreie Wurst, die vom Fraunhofer IVV entwickelt wurde. Kein Zweifel also: Der langjährige Präsident der in München ansässigen Fraunhofer-Gesellschaft ist Vollblutschwabe und er steht mit Leib und Seele für die Verbindung von Forschung und Wirtschaft in Deutschland ein. Die Jury des Forum Region Stuttgart hat sich deshalb einstimmig für Hans-Jörg Bullinger als Träger des Hans- Peter-Stihl-Preises 2013 ausgesprochen. Bullinger studierte, promovierte und habilitierte an der Universität Stuttgart im Fachbereich Maschinenbau. Er leitete 20 Jahre das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) an der Universität Stuttgart. Von 2002 bis 2012 stand er schließlich als Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft vor, bevor er mit 68 Jahren sein Amt an Reimund Neugebauer übergab. Mit ihren 60 Instituten zählt die Fraunhofer- Gesesellschaft zu den führenden Organisationen für technische und prozessuale Innovationen in Europa. Der nach dem Waiblinger Unternehmer Hans Peter Stihl benannte Preis (früher: Regionaut ) wird jährlich vom Forum Region Stuttgart mit ideeller Unterstützung durch den Verband Region Stuttgart vergeben. Er ist nicht dotiert. Gewürdigt werden Personen und Institutionen, die sich um den Standort Region Stuttgart verdient machen. Foto:dpa hans-jörg Bullinger bei der grundsteinlegung zu einem neuen institut. schlau zu schimpfen und viel zu schimpfen, das ist etwas schwäbisches. Karoline Eichhorn, Schauspielerin ( Die Kirche bleibt im Dorf ), in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) Es ist wichtig, an uns selbst Erwartungen zu richten, nicht nur an die gesellschaft. Wenn wir uns nichts abfordern, tun wir uns nichts gutes. Joachim gauck, Bundespräsident ich konnte mich davon überzeugen, wie gut die Kooperation mit allen Verantwortlichen in der region ist. Das sind die schulen, die Bundesagentur für arbeit, das Berufsausbildungszentrum und das ist ganz besonders hervorzuheben die industrie- und handelskammer. angela Merkel, Bundeskanzlerin, beim Besuch der Firma Mader in Leinfelden-Echterdingen Neue Bücher und Medien Wirtschaft, Unternehmensführung und Verwandtes: Was Verlage und autoren bieten Leiharbeiter, Teilzeitkräfte, geringfügig Beschäftigte, Ferienjobber die Vielfalt der so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnisse ist mittlerweile groß, und wer Arbeitnehmer über einen begrenzten Zeitraum als Aushilfen beschäftigt, muss zudem eine sich häufig ändernde Rechtslage beachten. Sonst droht Ärger mit den Behörden. Aus diesem Grund hat der Boorberg-Verlag sein bewährtes Standardwerk in einer neuen und völlig überarbeiteten Ausgabe herausgegeben, die auf praktisch alle Fälle zeitweiliger Beschäftigung in einem Unternehmen eingeht. Zahlreiche Beispiele machen die oft komplizierten Sachverhalte anschaulich. Aushilfskräfte Steuern und Sozialabgaben (Das Recht der Wirtschaft, Band 178). Horst Marburger, Boorberg Verlag, Stuttgart; 13., völlig neu bearbeitete Auflage 2013; 128 Seiten, 14,80 Euro, ISBN Der Klassiker für den Außenhandel ist in einer vollkommen überarbeiteten und modernisierten Neuauflage erschienen. Er bietet dem Leser einen Überblick über die Importbestimmungen für nahezu alle Länder dieser Welt. In den neu strukturierten und inhaltlich überarbeiteten Länderberichten lässt sich genau recherchieren, welche Papiere der Zoll bei der Einfuhr verlangt und wie diese aufgemacht sein müssen, damit die Formalitäten reibungslos vonstatten gehen. Angaben zu Verpackungs- und Markierungsvorschriften, Legalisierungsbestimmungen und Konsulatsgebühren ergänzen das praktische Handbuch. Regelmäßige Nachträge (die ersten fünf sind kostenlos) halten das Nachschlagewerk stets aktuell. K und M Konsulats- und Mustervorschriften. Handelskammer Hamburg, Mendel Verlag, Witten 2013, 600 Seiten, 79,18 Euro (Printversion, ISBN: ), 107,10 Euro (CD ROM, ISBN: ). 12 Magazin Wirtschaft 06.13

13 Foto:Imago Personalien namen und gesichter in den chefetagen der region heinz Dürr hat nach 23 Jahren an der Spitze des Aufsichtsrats der Dürr AG sein Amt niedergelegt. Zu seinem Nachfolger wählte der Aufsichtsrat Klaus Eberhardt (65), der dem Kontrollgremium seit einem Jahr angehört. Mit 80 Jahren ist es an der Zeit, dieses wichtige Amt einem Jüngeren zu übergeben, begründete Dürr seine Entscheidung. Klaus Eberhardt passe gut zu Dürr und stehe für Kontinuität. Der Mathematiker war von 2000 bis 2012 Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, kennt die Autoindustrie und gilt als ausgewiesener Technologieexperte. Heinz Dürr bleibt dem Unternehmen als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats verbunden. Als Ankeraktionär hält die Familie Dürr 28,9 Prozent der Aktien. Ulrich Brobeil gehört künftig dem Vorstand des Fachverbands für die europäische Spielzeugindustrie (TIE) an. Der Jurist und Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwaren-Industrie (DVSI) mit Sitz in Stuttgart wurde für zwei Jahre in das aus 13 Mitgliedern bestehende Board gewählt. Toy Industries Europe setzt sich, genau wie der DVSI für die Sicherheit und Qualität sowie für ethische Standards bei der Fertigung der Produkte ein. Der DVSI vertritt rund 230 Unternehmen der Spielwarenindustrie in Deutschland. Eberhard Wolters ist neuer General Manager bei der Eberspächer Sütrak GmbH & Co. KG in Renningen. Er folgt auf Joachim Tosstorff, der sich als Interimsmanager anderen Projektaufgaben in der Eberspächer-Gruppe widmet. Der 41-jährige Diplom-Kaufmann Wolters verantwortete bisher die Vertriebsaktivitäten des führenden Herstellers von Bus-Klimaanlagen. In seiner neuen Funktion will er die weitere Internationalisierung des Unternehmens insbesondere in Osteuropa und Asien vorantreiben. thomas raff ist neu in der Geschäftsleitung der Koch, Neff & Oetinger Verlagsauslieferung GmbH (KNO VA, Stuttgart), und der Leipziger Kommissions- und Großbuchhandelsgesellschaft mbh (LKG, Espenhain). Der 42-Jährige ist für Vertrieb, Kundenservice und die gesamte Außenwirkung von KNO VA und LKG verantwortlich. In seine Verantwortung fällt auch das Joint Venture KN Digital Printforce GmbH mit seinem Print-on-Demand-Service, dessen Geschäftsführung Raff seit April 2012 angehört. christian Benz (49) ist neuer Vorstand für Technologie, Vertrieb und Marketing bei der Jetter AG. Andreas Kraut, der bisher zuständig war, gibt die Aufgabe auf eigenen Wunsch nach dreißig Jahren Betriebszugehörigkeit ab, wird jedoch das Unternehmen weiter beratend unterstützen. Der diplomierte Wirtschaftsingenieur Benz verantwortete zuletzt bei der schwedischen Beijer Electronics weltweit den Geschäftsbereich Bediengeräte und war Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft. Jürgen Pflugfelder Geschäftsführer Pflugfelder Immobilien Treuhand GmbH, Ludwigsburg Sagen Sie mal, Herr Pflugfelder... wo würden sie als Unternehmensgründer in der region heute ihren firmensitz wählen? Meinen Firmensitz würde ich heute natürlich in Stuttgart-Stadtmitte wählen. welches talent hätten sie gern? Ich würde gerne so perfekt Klavier spielen können wie der Chinese Lang Lang. wo außer in der region stuttgart könnten sie sich vorstellen zu leben? Ich könnte mir sehr gut vorstellen, in unserer Hauptstadt Berlin zu leben. was würden sie mit 1000 Euro tun, die ihnen unverhofft zufallen? Diesen Betrag würde ich dem Deutschen Kinderschutzbund spenden. welcher film hat sie am meisten beeindruckt? Der Film über die Lebensgeschichte des indischen Unabhängigkeitskämpfers Mahatma Ghandi hat mich sehr beeindruckt. welche gestalt aus der geschichte imponiert ihnen? Am meisten beeindruckt hat mich Ludwig Erhard als Wegbereiter der sozialen Marktwirtschaft. was halten sie für das wichtigste Ereignis der letzten zehn Jahre? Die Geburt meines Enkelsohnes Paul war für mich das wichtigste Ereignis. worüber können sie sich so richtig ärgern? Über unzuverlässige Menschen. haben sie ein Vorbild? Meinen Vater, der 1972 die Pflugfelder Immobilien gegründet und meinen beruflichen Weg mit bestimmt hat. Magazin Wirtschaft

14 MittELstanD Die elektronische VVS-Fahrplanauskunft kann schon länger auf firmenhomepages eingebunden werden. Das geht neuerdings auch mit drei weiteren praktische Tools: Abfahrtstafel, Stadtplanausschnitt und Radroutenplaner. Die Tools stehen auch als so genannte interaktive Mini-Anwendung für den Desktop zur Verfügung. Die kleine Abfahrtstafel oder die Dialogbox der Fahrplanauskunft wird dann auf dem Desktop des eigenen Computers eingebettet. Button Efa verlinken NAVTEQ/PTV AG/Map&Guide Telegramm Meldungen für den Mittelstand aktuelle tipps und unternehmensrelevante Kurzmeldungen rauchen gehört zum unversicherten persönlichen Lebensbereich: Wer seine Arbeitszeit deswegen unterbricht, steht während der gesamten Pause nicht mehr unter gesetzlichem Unfallversicherungsschutz. Zur unversicherten Zeit zählt nicht nur die Raucherpause selbst, sondern auch der Weg vom Arbeitsplatz zur Raucherstelle und zurück, entschied das Sozialgericht Berlin (S68 U 577/12) Am 20. April wurde die atlas-ausfuhr auf das neue release umgestellt. Im Zuge dieser Umstellungen gibt es einige Verbesserungen. de, Dok-Nr Zu Jahresbeginn 2013 setzte sich der seit Monaten zu beobachtende stellenabbau in der zeitarbeitsbranche weiter fort. Dok-Nr Ein Förderprogramm des Bundes unterstützt junge, innovative Unternehmen beim Export neuer Produkte. Die 60 förderfähigen internationalen Messen in Deutschland für 2014 stehen nun fest. Dok-Nr Die Integration der Mittelmeeranrainer und der EU führt zu einer neuen freihandelszone. Die Regelungen sind kompliziert (Kumulationsvermerk), müssen aber nicht genutzt werden. Die EU-Kommission hat eine aktuelle Matrix zum Stand der Abkommen veröffentlicht. Dok-Nr Der DIHK hat seinen Rechtsratgeber Berufsbildung neu aufgelegt. Eine Checkliste zur Planung von E-commerce-Projekten hat die ebusiness- Lotsen Ostbayern als Teil des ekompetenz- Netzwerks für Unternehmen entwickelt. Platz zwei bei den Destinationen von auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen nehmen die EU-15-Staaten ein, direkt nach China und vor dem Aufsteiger USA. Damit bleiben sie den etablierten Märkten Westeuropas treu. Das besagt eine Umfrage des DIHK unter 2500 Unternehmen. Vor der anfertigung von Belegschaftsfotos, die der Unternehmensdarstellung dienen sollen, ist die Einwilligung der Mitarbeiter einzuholen. Dabei sollte auch geregelt werden, inwieweit die Verwendung nach Beendigung von Arbeitsverhältnissen weiter möglich ist und welche Fristen bei Widerruf geboten sind. Die EU-Kommission bereitet eine umfassende Modernisierung des EU- Beihilfenrechts vor, wozu auch die Überarbeitung der Umweltschutz-Leitlinien zählt. Ein erster Entwurf soll diesen Monat zur öffentlichen Konsultation gestellt werden. Die Verabschiedung ist für Anfang 2014 geplant. 14 Magazin Wirtschaft 06.13

15 MittELstanD MAGAZIN Vermögensbesteuerung trifft die Unternehmenssubstanz! Pläne der Opposition zur Wiedereinführung der Vermögensteuer können teuer werden Für den Fall eines Wahlsiegs bei der kommenden Bundestagswahl hat die SPD die Wiedereinführung der Vermögensteuer angekündigt. Bündnis 90/Die Grünen favorisieren dagegen eine einmalige Vermögensabgabe. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die Vermögensteuer jährlich erhoben, die Vermögensabgabe dagegen einmalig, allerdings mit einer auf zehn Jahre gestreckten Zahlung. Die Belastungswirkungen beider Konzepte sind damit trotz formaler Unterschiede ähnlich. Nach Auslaufen der Vermögensabgabe beabsichtigen Bündnis 90/ Die Grünen zudem die Erhebung einer dauerhaften Vermögensteuer. Die Pläne im SPD-Parteiprogramm sehen einen Vermögensteuersatz von einem Prozent vor. Die Freibeträge sollen bei zwei Millionen Euro (beziehungsweise vier Mil- lionen Euro bei Ehepaaren) liegen und sukzessive mit steigender Höhe des Vermögens abschmelzen. Für Kapitalgesellschaften ist eine Freigrenze von Euro vorgesehen Sobald das Vermögen diese Summe übersteigt, wird der gesamte Vermögenswert für die Besteuerung zugrunde gelegt. Bündnis 90/Die Grünen planen, auf das Vermögen natürlicher Personen eine Vermögensabgabe von 15 Prozent zum Stichtag 1. Januar 2012, die über zehn Jahre gestreckt gezahlt werden soll, das heißt einen jährlichen Satz von 1,5 Prozent. Als Freibetrag sind eine Million Euro je Person und Euro je Kind vorgesehen. Für Betriebsvermögen soll sebastian schieder IHK Region Stuttgart stuttgart.ihk.de zusätzlich ein personengebundener Freibetrag von fünf Millionen Euro gelten. Einzelunternehmen wären unmittelbar betroffen, bei Personengesellschaften werden die Anteile den Vermögen der Gesellschafter zugerechnet. Kapitalgesellschaften wären zumindest mittelbar betroffen, da auch hier den Anteilseignern der Wert der Gesellschaftsanteile zugerechnet wird. Beide Konzepte erhöhen die ohnehin schon bestehende steuerliche Substanzbelastung für Unternehmen, da das Aufkommen zu einem Großteil auf unternehmerisch genutztes Vermögen entfällt. Die besondere Belastung zeigt sich vor allem darin, dass kurzfristige Umsatz- beziehungsweise Gewinneinbrüche zu einem überproportionalen Anstieg der Steuerquote führen. Noch deutlicher wird die Belastungswirkung in Verlustfällen: Die Vermögensteuer ist vollständig aus der Unternehmenssubstanz zu begleichen mit der Folge, dass diese Mittel dann nicht mehr für Investitionen und Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Zur Verdeutlichung der Auswirkungen hat die IHK ein Berechnungstool entwickelt, das es erlaubt, die potenzielle Steuerbelastung einfach zu ermitteln: Bei einem typischen Maschinenbauunternehmen (Personenunternehmen) mit 200 Arbeitnehmern, 40 Millionen Euro Umsatz und einer Umsatzrendite von fünf Prozent ergäbe sich eine Vermögensteuerlast von circa Euro im Jahr, was einen Anstieg der Steuerbelastung - bezogen auf den Unternehmensertrag - von aktuell 47,5 Prozent auf 56,7 Prozent bedeuten würde. Unterstellt man einen Gewinnrückgang von 25 Prozent, stiege die Gesamtbelastung auf 60 Prozent, bei einem Gewinnrückgang von 50 Prozent gar auf 66,2 Prozent. Bei thesaurierung fast 40 Prozent steuerbelastung Sofern dieses Unternehmen den gesamten Gewinn im Betrieb belässt (Thesaurierungsbegünstigung), erhöht sich die aktuelle Steuerbelastung von 29,8 Prozent auf 39,1 Prozent. Foto:Fotolia/ Henry Bonn Bei einer Kapitalgesellschaft ergäben sich vergleichbare Zahlen, wobei Anteilseigner und Gesellschaft die Vermögensteuer je zur Hälfte aufbringen müssten. Das setzt freilich voraus, dass an die Anteilseigner ein Betrag ausgeschüttet wird, der mindestens der Hälfte der Vermögensteuerlast entspricht. Die Steuerlast nach der Vermögensabgabe wäre mit circa Euro sogar noch höher und entspräche einem Anstieg von 47,5 Prozent auf 57,3 Prozent an steuerlicher Gesamtbelastung. Berechnen sie, welche steuerbelastung auf sie zukäme. Das tool finden sie unter www. stuttgart.ihk.de, Dok- nr Magazin Wirtschaft

16 MAGAZIN MittELstanD Foto:Fotolia/ goodluz Es mus wirklich alles stimmen, damit Kunden im Onlineshops den Bestellbutton anklicken. Wer bestellt was und wenn ja, wie viel intelligentes shop-controlling hilft Online-händlern, ihre Umsätze zu steigern Für den Erfolg eines Online-Shops ist es wichtig, sich früh im Klaren darüber zu sein, wohin die Reise gehen soll. Denn nur dann steht die Shop-Strategie auf sicheren Beinen. Für Shop-Betreiber sind deshalb drei Kennzahlen entscheidend: Die Conversion Rate bildet die finalen Kaufabschlüsse ab, der Traffic umschreibt die Besucherströme, die sich in Usern und Seitenaufrufen messen lassen. Und die Warenkorbhöhe zeigt, wie tief virtuelle Flaneure in die Tasche greifen. Kennzahlen bieten Orientierung. Doch: Messgrößen sind nur dann aussagekräftig, wenn Online-Händler ihre Ziele kennen und wissen, an welchen Stellschrauben sie drehen müssen, um ihren Shop erfolgreich zu machen. Profis messen folglich nicht nur Klicks, sondern nehmen die Höhe der Ausgaben genauso unter die Lupe wie die Kaufgewohnheiten ihrer Kunden. Und sie gehen der Absprungrate, neudeutsch: Bounce Rate, auf den Grund. Genauso wichtig ist die Retourenquote, die Shop-Betreiber viel zu oft schulterzuckend zur Kenntnis nehmen. Insgesamt gilt: Wer Zusammenhänge versteht und das Große und Ganze im Auge behält, ist auf der sicheren Seite. Und: Erfolgreiche Online-Händler führen Tests durch, damit sie Konsumenten besser verstehen, Marktmechanismen durchschauen und umsatzsteigernde Maßnahmen ergreifen können. A/B-Tests, bei denen eine Originalversion eines Werbemittels gegen eine veränderte Version getestet wird, eignen sich sehr gut dafür, die Wirkung von Sprache, Bildern, technischen Effekten oder Preisstrategien vorwegzunehmen: Beliebt sind Probeläufe etwa mit abweichenden Teasertexten, die sich in Preisen, Produktbeschreibungen oder dem Design unterscheiden. Die Ergebnisse sind meist sehr deutlich. Nicht umsonst stößt das Angebot sogenannter Usability- Labs für Benutzerfreundlichkeit, neudeutsch für: Testumgebungen, im Handel auf breite Zustimmung. ziehen sie die richtigen schlüsse Wer die richtigen Schlüsse zieht und überdies Taten folgen lässt, handelt marktgerecht und nutzt Chancen. Ein Beispiel: Ein Produzent von Kaffeevollautomaten entscheidet sich dafür, Cross-Selling-Effekte zu nutzen und beim Kauf einer Maschine im Check- Out-Prozess Kaffeebohnen anzubieten. Ein stefan Ponitz Schommer E-Commerce GmbH, Stuttgart Test verrät: Ein erschreckend hoher Anteil kaufwilliger Kunden wandert ab. Das Kaffeebohnenangebot verleitet dazu, Vergleichsangebote mit Hilfe von Suchmaschinen einzuholen und woanders günstiger einzukaufen, nicht nur den Kaffee. Hier bietet sich es sich an, den Preis der Bohnen zu reduzieren. Denkbar ist es auch, Produktpakete zu schnüren, die den Kaffeefan in seiner Kaufentscheidung mit einer unschlagbaren Beigabe bestätigen. Werten Sie Ihre Erfolge aus und nehmen Sie Ihre Prozesse unter die Lupe und zwar ständig. Kluge Online-Akteure analysieren und verbessern ihre Shops fortlaufend anstatt Controlling auf temporäre Projekte zu reduzieren. Für Newcomer mit begrenztem Budget gilt: Es gibt Gratissysteme oder auch Angebote für kleines Geld, die den Start eines Online-Shops für die Controlling-bewussten Händler erleichtern. Und: Wer von Anfang an relevante Daten sammelt, ist klar im Vorteil. Adressen von Kunden, Merkmale ihrer Zielgruppen, der Absatz von Verkaufsschlagern, selbst Verbrauchergewohnheiten in Bezug auf Ladenhüter können sich am Tag X als unbezahlbar erweisen. Wer sichergehen möchte, dass seine gute Geschäftsidee Erfolg hat und die Marktstrategie aufgeht, kommt um ein professionelles Controlling nicht herum. 16 Magazin Wirtschaft 06.13

17 MittELstanD MAGAZIN Der Weg zur Kasse ist gefährlich fehlt die gewünschte zahlungsmöglichkeit, springen viele Online-Kunden ab thomas Bolz Ibi research an der Universität Regensburg GmbH In den letzten Jahren sind die Umsätze im deutschen Online-Handel kontinuierlich gestiegen. Laut Bundesverband des Deutschen Versandhandels erreichte der Gesamtumsatz im E-Commerce 2012 einen neuen Höchststand von 37,3 Milliarden Euro, der aber 2013 alleine bei Waren um weitere 21,3 Prozent übertroffen werden soll. Und es wäre sicher noch mehr, wenn nicht viele Kunden ihren Kauf auf dem Weg zur Kasse abbrechen würden. Schuld daran sind nicht optimierte Zahlungsverfahren. Denn findet ein Kunde beim Einkauf im Online- Shop nicht sein gewünschtes Zahlungsverfahren vor, bricht er den Kauf nicht selten ab. Um möglichst vielen Kundenwünschen gerecht zu werden, werden deshalb oft mehrere unterschiedliche Zahlungsverfahren angeboten. Jeder Händler muss dabei selbst entscheiden, welche er in sein individuelles Portfolio aufnimmt. Denn die angebotenen Zahlungsverfahren unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf die Akzeptanz bei den Kunden, sondern auch hinsichtlich des Zahlungsausfallrisikos und der Kosten stark voneinander. Die Schwierigkeit für den Shop-Betreiber besteht darin, den Spagat zwischen diesen drei Hauptfaktoren bestmöglich zu meistern, denn keines der heute verfügbaren Zahlungsverfahren für den elektronischen Handel kann für sich allein genommen alle drei Anforderungen perfekt erfüllen. Betrachtet man die persönliche Einschätzung der Zahlungsverfahren durch die Endkunden, fällt auf, dass bei Kriterien wie Sympathie, Sicherheit, Datenschutz, Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit, Kaufrückabwicklungsmöglichkeit und allgemeine Nutzungsabsicht im In- und Ausland immer die Rechnung oft sogar mit großem Abstand als bestes Verfahren eingestuft wird. So würden 45 Prozent der Kunden am liebsten per Rechnung bezahlen, dicht gefolgt von Kreditkarte (20 Prozent) und PayPal (19 Prozent). rechnung senkt die abbruchquote um knapp 80 Prozent Bei der Einfachheit der Nutzung und der gefühlten Schnelligkeit der Lieferung halten viele jedoch die Kreditkarte und PayPal für die besseren Verfahren. Trotzdem kann ein Händler mit einer durchschnittlichen Senkung der Kaufabbruchquote von knapp 80 Prozent rechnen, wenn er die Zahlung per Rechnung anbietet. Dies alles zeigt unsere Studie Erfolgsfaktor Payment. Die Einführung der Kreditkartenzahlung senkt die Kaufabbruchquote durchschnittlich um 68 Prozent, bei PayPal sind es noch 55 Prozent. Bei Einführung der Lastschrift reduziert sich die Abbruchquote um 40 Prozent, bei Sofortüberweisung um 22 Prozent. Bietet man als Händler die sechs am häufigsten eingesetzten Zahlungsverfahren an, sinkt die Kaufabbruchquote auf nahezu null Prozent. Alle existierenden Zahlungsverfahren anzubieten, ist aus administrativen und finanziellen Gründen aber nicht sinnvoll. Die Erhebung zeigt eindeutig, dass es auch heute noch kein perfektes Zahlungsverfahren gibt und somit vor allem die Kosten, die Kundenakzeptanz sowie die Sicherheit der einzelnen Zahlungsverfahren abgewogen werden müssen. Zu den Gewinnern am Online-Zahlungsverkehrsmarkt gehören die E-Payment-Verfahren, die in den letzten Jahren stark an Käuferzuspruch gewonnen haben, während einige klassische Verfahren, allen voran die Nachnahme sowie die Vorkasse per Überweisung, an Beliebtheit verlieren. Die vollständigen Ergebnisse der studie Erfolgsfaktor Payment stehen kostenlos unter folgendem Link zur Verfügung: EHI-Studie: Kreditkarte und PayPal wachsen Der Kauf auf rechnung ist mit einem anteil von einem Viertel (25,8 Prozent) klarer Marktführer. Kreditkarten mit den hauptmarken Visa, Mastercard und american Express haben ihren anteil auf 20,5 Prozent gesteigert (Vorjahr: 16,9 Prozent). Ebenso aufgeholt hat PayPal mit einem anteil von 16,1 Prozent (Vorjahr: 13,5 Prozent). Das ist das zentrale Ergebnis der Ehi Online- Payment-studie 2013, bei der die 1000 umsatzstärksten Online-shops befragt wurden. Vor allem kleinere Online-shops bieten ihren Kunden immer häufiger den Kauf auf rechnung an und bedienen sich dabei eines rechnungskaufanbieters mit Marke, der gegen gebühren den gesamten Prozess übernimmt. 31,9 Prozent der händler gewähren Kunden, die ein für den händler kostengünstiges zahlungsverfahren wählen, rabatte. rabattiert werden am häufigsten Vorauskasse, zahlung bei abholung und rechnung (White-Label), dagegen verteuern am häufigsten nachnahme, rechnung (markengestützter externer rechnungsanbieter) und PayPal den Kauf für den Kunden. INDUSTRIEHALLEN GEWERBEBAU LAGERHALLEN BÜROGEBÄUDE PRODUKTIONSHALLEN SCHWEVERS & RAAB Stahl - Hochbau GmbH Wöhrmannstraße Kalkar T F Mail Magazin Wirtschaft

18 MAGAZIN MittELstanD Innovationsgutschein jetzt auch für die Kultur- und Kreativwirtschaft zuschüsse für die Erstvermarktung von neuen, kreativen Produkten und Dienstleistungen Baden-Württemberg vergibt seit 2008 Innovationsgutscheine an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten und 20 Millionen Euro Jahresumsatz. Gefördert werden externe Kosten bis zu 80 Prozent der Ausgaben für Patent-, Technologie- und Marktrecherchen oder Machbarkeitsstudien mit dem Gutschein A (Wert 2500 Euro) sowie Entwicklungsdienstleistungen bis zum Prototypenbau mit dem Gutschein B (Wert 5000 Euro). Nun gibt es außerdem einen Innovationsgutschein C (Wert 5000 Euro) für Kleinstunternehmen und Freiberufler der Kultur- und Kreativwirtschaft mit weniger als zehn Beschäftigten. Gefördert werden beispielsweise Messeauftritte, produktbezogener Internetvertrieb, Erstellung von produktbezogenem Werbe- und Dokumentationsmaterial (Produktlogos, Kataloge, Bedienungsanleitungen) oder Honorare und Gebühren für den Schutz von Marken und Geschmacksmustern mit bis zu 50 Prozent der externen Ausgaben. WIR BEWEGEN FIRMEN. B2RUN Firmenlaufserie mit Gänsehautgefühl beim Stadioneinlauf am 11. Juli in Stuttgart innovationsgutscheine bringen neue ideen voran, wie dieses Multiple-Order-Picking-system aus Böblingen zeigt. Foto:Logistik Optimierung Supper GmbH Anzeige Normalerweise kommen nur Spitzensportler aus dem Langstreckenlauf in den Genuss, zum Ende eines Wettkampfs in ein großes Fußballstadion einzubiegen und von den Besuchern auf der Tribüne angefeuert zu werden. Aber dank der B2RUN Serie um die Deutsche Firmenlaufmeisterschaft hat sich dies geändert. Denn die B2RUN Läufe enden jeweils in den schönsten Arenen Deutschlands. In Stuttgart steht der Zielbogen am 11. Juli entsprechend in der Mercedes-Benz Arena. An diesem Donnerstag haben Unternehmen, Verbände und Institutionen aus Stuttgart und Umgebung die Gelegenheit, sich für das B2RUN Finale in Berlin zu qualifzieren. Der Zieleinlauf in die größten Fußballstadien ist für die Teilnehmer immer einer der Höhepunkte, schildert Christian Kösters, Standortleiter des B2RUN in Stuttgart dieses Charakteristikum der Deutschen Firmenlaufmeisterschaft. Aber das ist nur ein Faktor für die Besonderheit unserer Veranstaltungen. Sport, Kollegialität und gemeinsame After-Run-Party Über die Distanz von rund sechs Kilometern geht es nicht allein um die Geschwindigkeit. Das Team mit den meisten Teilnehmern und das Unternehmen mit den ausgefallensten Outfits werden ebenfalls ausgezeichnet und können sich als fittestes beziehungsweise kreativstes Team für das Finale qualifizieren. Kollegen, die nicht mitlaufen, können am Rande der Strecke und der Zielgeraden im Stadion für Stimmung sorgen, die bei der gemeinsamen After-Run-Party auf dem Spielfeld dann in einen geselligen Abend in sommerlicher Atmosphäre übergeht. Weitere Informationen unter: und 18 Magazin Wirtschaft 06.13

19 MittELstanD MAGAZIN Europa soll grüner werden Einheitliche Messmethode soll Umweltschutz vereinfachen Die Umweltwirkung von Produkten und von Organisationen soll künftig nach einer EUweit einheitlichen Methode gemessen und transparent gemacht werden. Dies schlägt die Europäische Kommission in einer Mitteilung vom 9. April vor. Sie stellt darin ökologische und wirtschaftliche Vorteile von grünen Produkten und Organisationen dar, weist aber auch auf existierende Hindernisse der Vermarktung hin. Insbesondere die Vielzahl verschiedener nationaler Messmethoden und Labels erhöhen demnach die Kosten für die Unternehmen und verunsichern die Verbraucher. Mit dem Umweltfußabdruck von Produkten ( Product Environmental Footprint - PEF) und dem Umweltfußabdruck von Organisationen ( Organisation Environmental Footprint, Foto:Fotolia/mirexon OEF) als neue einheitliche Messmethoden will die EU-Kommission diesen Problemen entgegen wirken. Sie empfiehlt allen Betroffenen, die von der gemeinsamen Forschungsstelle entwickelten Fußabdrücke nunmehr auf freiwilliger Basis anzuwenden. Zugleich will sie eine dreijährige Testphase starten, in der unter Beteiligung der Interessenträger produkt- und sektorspezifische Regeln ausgearbeitet werden sollen. Dafür hat sie Webportale zu PEF und OEF eingerichtet. infos und Links zu den Webportalen: Dok-nr Der ökologische fußabdruck soll EU-weit gleich gemessen werden. Höhere Zuschüsse für Energiesparer Energetische sanierung von nicht-wohngebäuden Das Landesumweltministerium hat das bereits 2002 ins Leben gerufene Förderprogramm Klimaschutz-Plus für 2013 neu aufgelegt. Über dieses Programm werden gezielt Energiesparmaßnahmen an Nicht-Wohngebäuden wie Betriebsstätten gefördert. Förderfähig sind kleine und mittlere Unternehmen, die Maßnahmen oder Maßnahmenkombinationen in den Bereichen energetische Sanierung, Einsatz erneuerbarer Energien und rationelle Energieanwendung ergreifen. Pro vermiedener Tonne CO 2 -Äquivalent beträgt der einmalige Zuschuss 50 Euro. Er kann erst ab 5000 Euro in Anspruch genommen werden und ist auf maximal Euro begrenzt. Anträge können nur noch bis zum 31. Juli gestellt werden. Die Fördermittel sind begrenzt und werden in der Reihenfolge des Antragseingangs vergeben. Leichtbau: Eine Technologie mit großem Potenzial für den Mittelstand analyse spanende Bearbeitung von Leichtbauwerkstoffen erschienen In vielen Industriebranchen wird Leichtbau als bedeutende Zukunftstechnologie angesehen, die auch für kleinere und mittlere Unternehmen gute Marktchancen bietet. Deutschland hat beste Voraussetzungen, dieses Potenzial auszuschöpfen: eine wichtige Grundlage für eine schnelle Umsetzung von Leichtbautechnologien in bezahlbaren und kundenorientieren Produkten ist die enge Verzahnung von Industrie und Wissenschaft. In der Anfang des Jahres erschienenen Potenzialanalyse Spanende Bearbeitung von Leichtbauwerkstoffen Einführung und Überblick werden die technologischen Besonderheiten der Bearbeitung von Leichtbauwerkstoffen im Vergleich zu konventionellen Materialien beleuchtet. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Energieund Ressourceneffizienz wird Leichtbautechnologie in der ebenfalls im Januar 2013 veröffentlichten Studie Leichtbau in Mobilität und Fertigung ökologische Aspekte über technische Gesichtspunkte hinaus betrachtet. rubrik service/wissen - Publikationen mit 41 Jahren Erfahrung Tel / the way to make your product profitable Kreativ entwickeln und konstruieren in Maschinenbau und Antriebstechnik mehr Infos? Dipl.-Ing. (FH) Kl. Dieckmann Tel Magazin Wirtschaft

20 MAGAZIN MittELstanD Kleider machen Karrieren studien belegen, dass den ersten Eindruck zu 75 Prozent die Optik und das auftreten prägen. Doch besonders an heißen tagen sind gerade frauen gefährdet, zu lässig aufzutreten. Korrekte Kleidung zeugt von einem Werteverständnis, dem man sich verpflichtet fühlt: Disziplin, Sorgfalt, Respekt und ein ausgeprägtes Bewusstsein für Qualität. Und Dresscodes sind, ebenso wie Benimmregeln, Leitlinien für den angemessenen Umgang miteinander. Wollen Sie wirklich korrekt sein, dann empfiehlt der Kleiderknigge: In jedem Fall muss die Kleidung dem Ort, der Situation und dem Umfeld angemessen sein: Die Schultern sollten bedeckt bleiben. Ausschnitte dürfen nicht in Einblicke münden. Bei der Rocklänge bleibt knieumspielt, plus/minus eine Handbreit, das Maß aller Dinge und schützt vor peinlichen Situationen. transparenz? - nicht bei der Kleidung! Transparentes ist gefährlich. Wäsche wird farblich auf die Oberbekleidung abgestimmt. Sie muss perfekt sitzen und stets unsichtbar bleiben. Die Schuhabsätze bewegen sich zwischen drei und sieben Zentimetern. Schuhe, Taschen und Gürtel werden farblich aufeinander abgestimmt, und für Strümpfe gilt für Damen und Herren gleichermaßen Workshop Erfolgsfaktor Kleidung frank Daniel Daniels Mode e.k. Böblingen alles Wissenswerte über den angemessenen Dresscodes im Verkauf und Vertrieb erfahren sie in unserem Workshop. termin: 5. Juni, 17:00 bis 20:00 Uhr Ort: Bezirkskammer Böblingen steinbeisstraße 11, Böblingen Dok-nr man geht niemals ohne. Weniger ist mehr: Das bedeutet weniger Farben für die Kleidung, weniger Schmuck und Accessoires, weniger Make-Up und leichtere Düfte - that s the rule. Was im Winter g u t funktioniert, ist im Sommer häufig untragbar. Foto:Fotolia/Picture-Factory Schaffen Sie sich Ihre persönliche Komfortzone an den heißen Tagen: Achten Sie dafür auf lockerere Schnitte, denn die tragen sich luftiger und kühler als die engen. Gewobene Stoffe lassen mehr Luft an die Haut, als gewirkte. Investieren Sie in hochwertige Mischungen aus Wolle, Seide, Leinen und Baumwolle, denn sie garantieren ein natürliches, frisches Körperklima. Hochgezwirnte, feste Garne oder ein kleiner Anteil synthetischer Fasern sorgen für geringere Knitterneigung. Statt Riemchensandalen sind Loafer, Peep-Toes, Open-Toes, Flamenco- oder Slingpumps, Schuhe in geflochtenem, gelochtem Leder oder sommerlichem Materialmix mit Stoff überall dort gut geeignet, wo es förmlicher sein soll. Natürlich bedeutet das, bei Auswahl und Einkauf etwas mehr Aufwand treiben zu müssen. Doch wer diese Eckpunkte beachtet, hat seine Sommergarderobe rasch und nachhaltig im Griff. Wo bekommen Sie solche Kleidung? In der Regel im guten Fachhandel, dort wo das Knowhow vorhanden ist und wo sie entsprechend Ihrer Bedürfnisse beraten werden. Wer Individuelleres sucht, ist mit Maßkonfektion gut bedient, und kann mit geschickt gewählten Accessoires die gewünschte Betonung setzen. Daneben gibt es unzählige kleine Schneiderbetriebe und Jungdesigner, die selbst ausgefallenste Wünsche realisieren. Das Internet macht die Suche danach so einfach wie nie zuvor. Gerade bei heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit bedürfen Oberbekleidung und Schuhe angemessener Auszeiten. Lassen Sie ein paar Tage verstreichen, bevor Sie getragene Kleider und Schuhe wieder zum Einsatz bringen. Sie danken es Ihnen durch angenehmeren Tragekomfort, besseres Aussehen und längere Lebensdauer. Vor allem anderen gilt jedoch: Bleiben Sie flexibel und kreativ. Dresscoderegeln müssen heute nicht mehr stur befolgt werden, denn Kleidung ist Ausdruck unserer Kultur und persönlicher Kultiviertheit. Sich ihrer zu bedienen, hat sehr viel mit dem Gespür für das Wesentliche, mit Lebensreife und Persönlichkeit zu tun. Mode hingegen spiegelt den Zeitgeist wider. Deshalb muss sie polarisieren zur rechten Zeit, und am rechten Ort. 20 Magazin Wirtschaft 06.13

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