Seminar zu Technologie- und Innovationsmanagement

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1 Seminar zu Technologie- und Seminarthemen Wintersemester 2012/ Forschung und Innovation als Wettbewerbsfaktor Um die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu erhalten bzw. auszubauen sowie neue Geschäftsfelder zu erschließen, sind Innovationen und Fortschritt unerlässlich. Im Rahmen dieser Seminararbeit soll die Rolle von Forschung und Innovation als Wettbewerbsfaktor im Unternehmen dargestellt werden. Schmeisser, Kantner, Gebertig, Schindler (2006): Forschungs- und Technologiecontrolling, Stuttgart, Schäffer-Poeschel. R. Berndt (2005): Erfolgsfaktor Innovation, Berlin, Springer. A. Wieandt (1994): Die Entstehung, Entwicklung und Zerstörung von Märkten durch Innovationen, Stuttgart, Schäffer-Poeschel. 2. Der Weg von der Grundlagenforschung zur Produktentwicklung Grenzen Sie Grundlagenforschung und Produktentwicklung voneinander ab. Erörtern Sie ferner Ansätze des s, um den Transfer von Grundlagenforschung in kommerziell erfolgreiche Produkte zu fördern. Schmeisser, Kantner, Gebertig, Schindler (2006): Forschungs- und Technologiecontrolling, Stuttgart, Schäffer-Poeschel. R. Burmester, D. Vahs (2002): : Von der Produktidee zur erfolgreichen Vermarktung, Stuttgart, Schäffer-Poeschel. 3. Modelle des Erläutern Sie das Aachener -Modell (AIM) sowie die RoadMap-Methodik und grenzen Sie die beiden Ansätze voneinander ab. W. Eversheim (2003): für technische Produkte, Berlin, Springer. T. Becker, H. G. Gemünden (2001): Innovatives Produktions- und Technologiemanagement, Berlin, Springer. Hilfreich ist auch Ein Widerspruch? Dieses Thema adressiert die Ambivalenz des Begriffs. Denn etwas Innovatives, Neues, entsteht häufig aus einer plötzlichen ldee oder einem Zufall heraus, während sich Management der zielgerichteten Planung und Or-

2 ganisation bestimmter Prozesse annimmt. Arbeiten Sie heraus, wie sich diese beiden gegenteiligen Aspekte miteinander verbinden lassen. T. Becker, H. G. Gemünden (2001): Innovatives Produktions- und Technologiemanagement, Berlin, Springer. 5. Risiko-Management im Zusammenhang mit Innovationen Innovationstätigkeit ist immer mit Risiken verbunden. Ziel dieser Seminararbeit ist es, Risiken zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese Risiken reduziert werden können. E. Helten, T. Hartung: Wandel des Insurance Managements bei Produktionsund Produktrisiken in: T. Becker, H.G. Gemünden (2001): Innovatives Produktions- und Technologiemanagement, Berlin, Springer. E. Helten, T. Hartung: Innovatives Management von Kreditportfoliorisiken in: T. Becker, H. G. Gemünden (2001): Innovatives Produktions- und Technologiemanagement, Berlin, Springer. O. Gassmann, C. Kobe (2006): Management von Innovation und Risiko, Berlin, Heidelberg, Springer. 6. Kreativitätsmanagement Im Innovationsprozess ist Kreativität wichtig. Wie kann man Kreativität beherrschbar machen, um stetig Innovationen hervorzubringen? Welche Techniken gibt es, kreative Problemlösungsprozesse zu unterstützen? H. Strebel (2007): Innovations- und Technologiemanagement, Wien, Facultas-Verlag. Backerra, Malorny, Schwarz (2007): Kreativitätswerkzeuge: Kreative Prozesse anstoßen und Innovation fördern, München, Carl Hanser Verlag. C. Bayerl (2005): 30 Minuten für Kreativitätstechniken, Offenbach, Gabal Verlag. Higgins, Wiese (1996): : Kreativitätstechnicken für den unternehmerischen Erfolg, München, Springer. 7. Unternehmenskultur zur Förderung von Innovation der Faktor Mensch im Innovationsprozess Welchen Einfluss hat die Kultur eines Unternehmens auf das innovative Potenzial seiner Mitarbeiter und die Innovationstätigkeit? Gibt es unternehmerische Kulturen, die für Innovation förderlich sind? Wenn ja, wie kann die Entwicklung solcher Kulturen im Unternehmen gefördert werden?

3 Technologie- und T. Stern, H. Jaberg (2005): Erfolgreiches Innovationsmangement, Wiesbaden, Gabler Verlag. R. Bauschke, N. Homma (2010): Unternehmenskultur und Führung, Wiesbaden, Gabler Verlag. J. Jaworski, F. Zurlino (2009): Innovationskultur: Vom Leidensdruck zur Leidenschaft, Frankfurt/New York, Campus Verlag. F. Nerdinger, P. Wilke (2009) Beteiligungsorientierte Unternehmenskultur, Wiesbaden, Gabler Verlag. 8. Nachhaltige Entwicklung bzw. Innovation Was versteht man unter nachhaltiger Innovationstätigkeit? Ziel der Seminararbeit ist es (auch anhand von Beispielen), die Schwierigkeiten nachhaltiger Innovation herauszuarbeiten und Antworten darauf zu geben, wie diese Probleme bewältigt werden können. R. Dujmovits: "Nicht erneuerbare Ressourcen, Grenzen des Wachstums und Fallstricke des technischen Optimismus in: H. Hagemann, M. von Hauff (2010): Nachhaltige Entwicklung das neue Paradigma in der Ökonomie, Marburg, Metropolis-Verlag. M. von Hauff, A. Jörg: "Innovationen im Kontext nachhaltiger Entwicklung" in: H. Hagemann, M. von Hauff (2010): Nachhaltige Entwicklung das neue Paradigma in der Ökonomie, Marburg, Metropolis-Verlag. E. Schwarz (2004): Nachhaltiges, Wiesbaden, Gabler Verlag 9. Nachhaltiges in der Praxis Das wird in der Praxis durch beschränkte Kapazitäten (finanziell, fehlendes Wissen, natürliche Ressourcen, ) seitens der Unternehmen bestimmt. Gleichzeitig führen immer kürzere Produktzyklen zu einer immer stärkeren Verschwendung von Ressourcen. Deshalb steht immer mehr die Frage der Nachhaltigkeit innovativer Tätigkeit im Raum. Aufgabe dieser Seminararbeit ist es anhand von Beispielen (z.b. Automobilindustrie) darzulegen, wie Nachhaltigkeit durch Innovationen erreicht werden kann. H. Dyckhoff, J. Keilen, R. Souren: Konzeptionelle Grundlagen kreislaufgerechter Produktinnovation in der Automobilindustrie, in E. Schwarz (2004): Nachhaltiges, Wiesbaden, Gabler Verlag U. Altenburg, L. Schiffer: Zur Gestaltung von regionalen Rückstandsverwertungsnetzen, in E. Schwarz (2004): Nachhaltiges, Wiesbaden, Gabler Verlag

4 G. Steiner, A. Posch, F. Risopoulos: Nachhaltigkeit durch Innovation, in E. Schwarz (2004): Nachhaltiges, Wiesbaden, Gabler Verlag 10. Disruptive Innovation Führen Sie aus, was man unter disruptiven Innovationen versteht und erläutern Sie das Phänomen anhand ausgewählter Beispiele. Welche Möglichkeiten haben marktführende Unternehmen laut Christensen diesem Phänomen entgegenzuwirken? C. M. Christensen (1997): The Innovator s Dilemma, Boston, Mass., Harvard Business School Press. C. M. Christensen (2003): The Innovator s Solution, Boston, Mass., Harvard Business School Press. 11. Open Innovation Mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien gehen Beschleunigung und Öffnung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens einher. Einen Ansatz dies auf die Innovationstätigkeit zu übertragen und für diese zu nutzen stellt Open Innovation dar. In der Seminararbeit soll die Idee und die Anwendbarkeit von Open Innovation diskutiert werden. H. Chesbrough (2003): Open Innovation: The New Imperative for Creating and Profiting from Technology. McGraw-Hill Professional. C. Freeman (2007): The ICT Paradigm, in R. Mansell, C. Avgerou, D. Quah and R. Silverstone (eds): The Oxford Handbook of Information and Communication Technologies, Oxford University Press, S Innovation in Netzwerken Vermehrt organisieren sich Unternehmen in Netzwerken. Beschreiben Sie kurz, was man unter Unternehmensnetzwerken versteht und welche Formen es gibt. Diskutieren Sie, inwiefern Netzwerke den Innovationsprozess unterstützen können. H. Strebel (2007): Innovations- und Technologiemanagement, Wien, Facultas-Verl. 13. Kulturelle Aspekte von Innovation und Kreativität am Beispiel Chinas Kreatives Denken ist eine wichtige Voraussetzung für die Schaffung von Innovationen. Der kreative Prozess und das Verständnis des Begriffs Kreativität unterscheiden sich jedoch zwischen unterschiedlichen Kulturen. In der Folge wirkt sich die

5 Kultur auch auf die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens aus. Ziel der Seminararbeit ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Kreativitätsverständnisses zwischen China und Deutschland und deren Folgen für die Innovationstätigkeit herauszuarbeiten. R. Westwood, DR Low (2003): The Multicultural Muse: Culture, Creativity and Innovation. International Journal of Cross Cultural Cross Cultural Management, 3(2), S Planned Obsolescence Zum Überleben brauchen Unternehmen dauerhaft Abnehmer für ihre Produkte, um die nötigen Einnahmen zu erwirtschaften. Dies wird durch kürzere Lebenszeiten der Produkte, aber auch durch kürzere Produktzyklen begünstigt. In der Seminararbeit soll der Begriff der Planned Obsolescence erläutert und deren Auftreten an Beispielen aufgezeigt werden. Außerdem soll eine kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen stattfinden (z.b. bzgl. Nachhaltigkeit, Ethik, ). A. Utaka (2006): Planned Obsolescence and Social Welfare, The Journal of Business, S T. Iizuka (2007): An Empirical Analysis of Planned Obsolescence, Journal of Economics & Management Strategy, S J. Guiltinan (2008): Creative Destruction and Destructive Creations: Environmental Ethics and Planned Obsolescence, Journal of Business Ethics, S Innovationssystem Neben internen Faktoren im Unternehmen wirken auch viele externe Faktoren auf das Unternehmen und den letztlichen Markterfolg neuer Produkte (z.b. andere Firmen, gesetzliche Vorgaben). Aufgabe der Seminararbeit ist es das Innovationssystem innerhalb dessen ein Unternehmen operiert zu beschreiben und die vielfältigen Faktoren die hierbei zusammenwirken herauszuarbeiten. H. Strebel (2007): Innovations- und Technologiemanagement, Wien, Facultas-Verl. 16. Instrumente der Produkt- und Prozessentwicklung Das Hervorbringen neuer Innovationen ist für Unternehmen überlebenswichtig. Diese sind naturgemäß mit Risiko verbunden. Das Scheitern neuer Produkte ist jedoch (potenziell) mit hohen Kosten verbunden, denen nicht die nötigen Einnahmen gegenüber stehen. Es gilt somit die Wahrscheinlichkeit des Markterfolges eines Produktes zu erhöhen. Wichtige Aspekte hierbei sind die Kundenorientierung und die Berücksichtigung neuen technischen Wissens. In dieser Seminararbeit sollen entsprechende Instrumente herausgearbeitet und vorgestellt werden.

6 H. Strebel (2007): Innovations- und Technologiemanagement, Wien, Facultas-Verl. Betreuer der jeweiligen Themen: Jan Brendel: 1, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 14, 15, 16 Sascha Schweitzer: 2, 4, 11, 12, 13

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