Altersvorsorge. Stand

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1 :36 Uhr Seite 1 Fotos: Julia Knop NDR _markt_rente_fold a Altersvorsorge Wie groß ist die Rentenlücke? Rendite und Risiko Kapital-Lebensversicherung Eigenes Haus, eigene Wohnung Betriebliche Altersvorsorge Frauen-Rente Endlich ausgeben! Stand Autorin: Dorina Rechter Redaktion: Sinje Matzner v.i.s.d.p.: Dirk Bergmann Eine Veröffentlichung der Redaktion markt des NDR Stand:

2 1. Wie groß ist die Rentenlücke? Heute berechnen, was morgen fehlt Mit welchen Ansprüchen können Sie im Alter rechnen? Gibt es eine Versorgungslücke und wenn ja wie groß ist sie? Natürlich können wir auch künftig noch darauf hoffen, im Alter Geld aus der staatlichen Rentenversicherung zu bekommen. Doch es wird viel weniger sein als das, was Rentner heute gewöhnt sind. Das Problem liegt in der demografischen Entwicklung der deutschen Bevölkerung. Vor allem für die junge Generation wird die gesetzliche Rente nicht mehr reichen. Die gesetzlichen Rentenversicherungsträger rechnen gegenwärtig für das Jahr 2020 mit einer Rentenzahlung von 46 Prozent des letzten Nettolohns, im Jahr 2030 sollen es noch 43 Prozent sein. Das den Banken nahestehende Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) ist pessimistischer: seine Experten prognostizieren für das Jahr 2030 nur noch eine durchschnittliche staatliche Bruttorente von 37,7 Prozent des letzten Nettolohns. Dann wird die gesetzliche Rente nur noch den Charakter einer Grundsicherung haben, wenn überhaupt. Das heißt: Für einen lebenswerten Ruhestand werden die Einkünfte im Alter je zur Hälfte aus staatlicher und privater Vorsorge kommen müssen. Wer im Alter ohne finanzielle Sorgen leben möchte, muss frühzeitig privat vorsorgen. Je eher, desto besser. Die Renteninformation und wie man sie richtig liest Alle gesetzlich Rentenversicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt haben, erhalten von den Rentenversicherungsträgern eine Renteninformation. Ab dem Jahr 2005 gibt es diesen Service jährlich. Mit der Prognose der voraussichtlichen Altersrente soll der Versicherte seinen Lebensabend besser planen können. Die Renteninformation wird jeweils auf der Grundlage der vergangenen fünf Jahre berechnet. In verschiedenen Varianten wird hochgerechnet, mit wie viel Geld der Versicherte mit 65 voraussichtlich rechnen kann: 1. Information: Die bislang erworbene Rentenanwartschaft damit wird die Rente berechnet. Wichtig 03

3 04 sind die Entgeltpunkte: Die bekommt jeder Versicherte der eine mehr, der andere weniger. Je nachdem, was gewesen ist: Ausbildung, Wehr-/Zivildienst, Kindererziehung, Job. Je höher das Gehalt, desto mehr Punkte. Je mehr Entgeltpunkte, desto besser. 2. Information: Die Erwerbsminderungsrente. Was wäre, wenn der Versicherte ab sofort nicht mehr arbeiten könnte? Wie viel Euro Erwerbsminderungsrente bekäme er ab sofort? 3. Information: Eine Hochrechnung der Alters-Rente (siehe nächste Seite). Die Zahl A zeigt: Wie viel Altersrente gibt es mit 65, wenn der Versicherte heute aufhören würde, in die Rentenkasse einzuzahlen. Zahl A stellt also den bis heute erworbenen Stand der Renten-Ansprüche dar. Die Zahlen B, C und D zeigen: Was kann der Versicherte erwarten, wenn er bis 65 weiter einzahlt? Die Rechnung geht davon aus, dass der Versicherte weiter soviel verdient wie im Schnitt der letzten 5 Jahre. Diese Hochrechnung gibt es in drei Varianten: Einmal ohne jegliche Rentenerhöhung: Zahl B. Die Zahl C nimmt eine durchaus optimistische Rentenanpassung von jährlich + 1,5 Prozent an. Die Zahl D geht aus von einer (eher unrealistischen) Steigerungsrate von 2,5 Prozent. Doch bereits heutige Nullrunden bei der Rentenanpassung müssen uns an diesen Hochrechnungen zweifeln lassen! 4. Information: Die Länge der Versicherungszeit. Wie viel Jahre hat der Versicherte bereits in die Rentenversicherung eingezahlt? 5. Information: Die Rentenbeiträge. Wie viel hat der Versicherte bislang eingezahlt, wie viel der Arbeitgeber, wie viel der Staat. Renteninformation-Hotlines: Wer Fragen zu seiner Renteninformation hat, kann sich beraten lassen. Für Versicherte der BfA gibt es gebührenfrei eine bundesweite Info-Hotline: 0800 / Landesversicherungsanstalten, die Bahnversicherungsanstalt, Bundesknappschaft und Seekasse sind unter 0800 / zu erreichen. Die private Vorsorge Die Renteninformation zeigt es schwarz auf weiß: die gesetzliche Rente wird in vielen Fällen nicht reichen ,82 Euro Rente mit 65 Jahren, brutto so lautet für manchen die bittere Wahrheit. Und davon werden noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge abgezogen. Darüber hinaus sind es nur dann die vollen 1.014,82 Euro, wenn der Versicherte immer soviel verdient wie in den fünf Jahren vor Erhalt der Renteninformation. Krank oder arbeitslos darf er bei dieser Rechnung nicht werden. Die Hochrechnung hat also vor allem einen Zweck: die Versicherten sollen rechtzeitig sehen, wie hoch ihre gesetzliche Rente voraussichtlich einmal sein wird und wie groß die Lücken in Wahrheit sind. Privat vorsorgen ist die einzige Lösung, um im Alter mehr Geld zu haben. Doch die richtige Renten-Strategie muss jeder für sich selbst herausfinden.

4 05 Zahl A Zahl B Zahl C Zahl D

5 06 Achtung: Die Inflations-Falle! Weder die Renteninformation der gesetzlichen Rentenversicherungsträger noch die Berechnungen privater Anbieter von Zusatzrenten berücksichtigen die Inflation. Die ist aber wichtig! Beispiel: es wird eine gesetzliche Rente von Euro in Aussicht gestellt. Nimmt man eine durchschnittliche Inflation von jährlich 1,5 Prozent an (optimistisch geschätzt), so bleiben nach 33 Jahren nur noch 620 Euro Kaufkraft übrig. Die Inflation sollte jeder Anleger bei den Plänen für die Altersvorsorge im Hinterkopf haben! Wichtige Fragen bei der Planung der privaten Vorsorge: Wie soll der Lebensabend gestaltet werden, welche Pläne gibt es für den Ruhestand? Steigende Lebenshaltungskosten, ein Notgroschen und der Wunsch, sich auch später noch manches leisten zu können, sollten bei den Überlegungen berücksichtigt werden. Das Füllen der Renten-Lücke Wie viel Geld der Einzelne heute monatlich sparen muss, hängt von seinem Alter und der Verzinsung des Geldes ab. Je jünger der Anleger ist, desto höher kann die Rendite sein denn ein jüngerer Mensch hat nicht nur mehr Zeit zum Sparen, er kann sich auch mehr Risiko bei der Anlage leisten, und das wird belohnt. Bleiben dem Versicherten dagegen nur noch zehn Jahre bis zum Renteneintritt, dann sollte das Geld sicher angelegt werden damit fällt die Rendite aber erheblich kleiner aus. Ganz entscheidend beim Bestimmen der Sparrate ist aber die Überlegung, wie viel vom heutigen Einkommen überhaupt auf die hohe Kante gelegt werden kann. Das, was man eigentlich sparen müsste, wird man nicht immer erübrigen können! Doch auch wenn das Sparen schwer fällt: Besser wenig sparen, als überhaupt nicht. In den folgenden Tabellen sind verschiedene Sparmodelle exemplarisch dargestellt. Gerechnet wurde mit 4 Prozent, 5 Prozent und 6 Prozent Rendite. Mit 4 Prozent kann der heute 55-jährige Versicherte noch rechnen, 6 Prozent sind für den heute 35- jähringen realistisch. Wenn am Ende mehr Rendite herausspringt, umso besser. Banken und Versicherungen versprechen hier jedoch oft das Blaue vom Himmel, 10 Prozent Rendite, manchmal sogar 15 Prozent. Das ist unseriös! Eine solide Altersvorsorge sollte nicht auf Traumrenditen gebaut werden. Denn am Kapitalmarkt läuft es eben mal besser, mal schlechter. In der ersten Tabelle wird deutlich, wie wichtig es ist, früh mit dem Sparen anzufangen. Denn je näher das Rentenalter rückt, desto weniger Zeit bleibt zum Vorsorgen. In unserer Rechnung gehen wir davon aus, dass der Anleger eine Zusatzrente von Euro erhalten möchte. Der Übersichtlichkeit halber haben wir die Inflation hier aus der Berechnung herausgehalten. Sie sollte jedoch je nach Alter und Spar- Dauer bis zum Rentenalter berücksichtigt werden! Zur Erinnerung: geht man von

6 einer jährlichen Inflationsrate von 1,5 Prozent aus, dann schrumpft die Kaufkraft ständig Euro nach unserem Preisgefühl von heute sind in 30 Jahren nur noch 640 Euro wert! Beispielrechnung: Ein 35-jähriger Anleger startet eine private Altersvorsorge. Er spart ab sofort monatlich 150 Euro, dabei wurde ein Ausgabeaufschlag (z.b. bei einem Aktienfonds) von 5 Prozent berücksichtigt. Die angenommene Rendite beträgt realistisch 6 Prozent. Er spart 30 Jahre. Mit 65 Jahren hat er dann eine Summe von Euro zusammen. Legt er diese Summe sicherheitsorientiert zu 3 Prozent wieder an, dann kann er sich davon jeden Monat Euro auszahlen lassen 14,5 Jahre lang, bei vollständigem Kapitalverzehr. Wer erst mit 60 Jahren anfängt 150 Euro im Monat zu sparen, der kann sich die Zusatzrente von Euro nur noch für 9 Monate aufbauen. 07 Sparplan für eine monatliche Zusatzrente von jeden Monat sparen Sparbeginn Spardauer Rendite 1000 Rente mit 25 Jahren 40 Jahre 6 % 40 Jahre lang mit 30 Jahren 35 Jahre 6 % 23 Jahre lang mit 35 Jahren 30 Jahre 6 % 14,5 Jahre lang mit 40 Jahren 25 Jahre 5 % 8 Jahre lang mit 45 Jahren 20 Jahre 5 % 5,2 Jahre lang mit 50 Jahren 15 Jahre 4 % 3 Jahre lang mit 55 Jahren 10 Jahre 4 % 1,9 Jahre lang mit 60 Jahren 5 Jahre 4 % 9 Monate lang Die zweite Tabelle zeigt, wie viel ein Anleger ab sofort sparen muss, um 20 Jahre lang eine Zusatzrente von Euro zu bekommen: Sparplan für 20 Jahre Zusatzrente (1.000 / Monat) Wie viel muss man ab sofort jeden Monat sparen? Sparbeginn Spardauer Rendite monatl. Sparrate mit 25 Jahren 40 Jahre 6 % 97 mit 30 Jahren 35 Jahre 6 % 135 mit 35 Jahren 30 Jahre 6 % 192 mit 40 Jahren 25 Jahre 5 % 324 mit 45 Jahren 20 Jahre 5 % 470 mit 50 Jahren 15 Jahre 4 % 785 mit 55 Jahren 10 Jahre 4 % mit 60 Jahren 5 Jahre 4 % 2.915

7 2. Rendite und Risiko Welche Geldanlage passt zu mir? 08 Beim Sparen für die Altersvorsorge haben alle Anleger dasselbe Ziel: Am Ende der Sparzeit wollen sie sowohl über ihr eingezahltes Geld verfügen, als auch über einen erzielten Gewinn, der ihre Rente aufbessert. Trotzdem gibt es auch bei der Altersvorsorge verschiedene Anlage-Strategien. Sie hängen entscheidend davon ab, wie viel Zeit noch fürs Ansparen bis zum Rentenalter bleibt. Dabei gilt die Faustregel: Je kürzer der Anlagezeitraum bis zur Rente, desto sicherer sollten die gewählten Produkte sein. Wer dagegen noch 35 Jahre bis zum voraussichtlichen Rentenbeginn vor sich hat, kann durchaus risikoreicher anlegen und dafür entsprechend höhere Renditen erzielen. Wichtig bei jeder Geldanlage ist darüber hinaus aber auch die psychologische Komponente: wer wegen der Risiken seiner Anlage nachts keinen Schlaf mehr findet, sollte lieber die Finger von Produkten lassen, bei denen auch mal Verluste drohen. Es gibt drei klassische Anlagekriterien: 1. Sicherheit 2. Verfügbarkeit (Liquidität) 3. Verzinsung (Rentabilität) Worauf dabei das größte Gewicht gelegt werden soll, hängt von den persönlichen Präferenzen des Anlegers ab. Die Bedeutung der Kriterien im Einzelnen: Sicherheit Wie sicher kann ich sein, dass mein angelegtes Vermögen erhalten bleibt? Für die Sicherheit der Anlage spielen verschiedene Risiken eine Rolle: die Bonität des Unternehmens, dem ich das Geld anvertraue, das Kursrisiko der gewählten Anlageform oder das Währungsrisiko bei Auslandsanlagen. Eine hohe Sicherheit geht in der Regel auf Kosten einer hohen Rendite. Grundsätzlich gilt: ein Vermögen ist sicherer angelegt, wenn es auf verschiedene Produkte aufgeteilt wird beispielsweise in eine Immobilie, in Wertpapiere oder konservative Investmentfonds mit einem geringen Aktienanteil.

8 Verfügbarkeit (Liquidität) Wie schnell ist mein Geld verfügbar? Wie schnell der investierte Betrag wieder in ein Bankguthaben oder Bargeld umgewandelt werden kann, ist sehr unterschiedlich. Die Anlage ist dann liquide, wenn der Anleger sein Anlageprodukt ruhen lassen oder verkaufen kann, ohne dass er Verluste fürchten muss. Eine Immobilie kann zum Beispiel sehr schnell zum Problem werden, wenn man sie verkaufen möchte, aber keinen Käufer findet. Schnell verfügbar ist dagegen Geld auf einem Tagesgeldkonto oder in festverzinsten Anlagen mit kurzer Laufzeit. Auch eine schnelle Verfügbarkeit der Geldanlage muss in der Regel mit niedrigerer Rendite bezahlt werden. Verzinsung (Rentabilität) Die Rentabilität einer Vermögensanlage wird aus deren Ertrag ermittelt. Dabei ist die Verzinsung nicht immer konstant, sie kann im Zeitverlauf schwanken. Damit die Rentabilität verschiedener Geldanlagen verglichen werden kann, wird die Rendite als Kennzahl hinzugezogen. Mit ihr wird der Ertrag bezeichnet, den eine Anlage nach Ablauf eines bestimmten Zeitraumes erzielt hat. Mit Hilfe ihrer Standardisierung (die Rendite wird als Prozentwert angegeben und bezieht sich gewöhnlich auf ein Jahr) sollen die verschiedensten Anlagemöglichkeiten miteinander vergleichbar gemacht werden. Die Anlage-Strategien Überdurchschnittliche Renditechancen können nur mit Abstrichen bei der Sicherheit oder auch der Verfügbarkeit erkauft werden. Wir zeigen beispielhaft drei Anlage-Strategien für Anleger mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Lebenssituationen und Lebensalter. Anlegertyp 1: sicherheitsorientiert Der sicherheitsorientierte Anleger hat keine Risikobereitschaft. Er möchte vor Überraschungen weitestgehend geschützt sein, seine Erträge sollen klar kalkulierbar sein. Ihm ist es wichtig, seine eingezahlten Beiträge sicher anzulegen. Dabei begnügt er sich bewusst mit einer niedrigeren Rendite. Sachwerte wie eine Immobilie könnten eine geeignete Altersvorsorgestrategie für ihn sein. Will er sein Geld am Geldmarkt anlegen, sind Spekulationen nicht vorgesehen. Beispielrechnung Anlegertyp 1: sicherheitsorientiert 32 Jahre alt, spart ab sofort 150 Euro im Monat die nächsten 33 Jahre bis zu seiner Rente, Sparziel: eine Zusatzrente von Euro 75 > fließen in einen Rentenfonds 75 > fließen in einen Immobilienfonds Die Rendite wird mit 5 % angenommen. Nach 33 Jahren hat er Euro gespart. Legt er diese sicherheitsorientiert zu 3 Prozent an, dann erhält er mit Kapitalverzehr: 14 Jahre lang eine Zusatzrente von Euro. 09

9 Anlegertyp 2: risikobereit Anlegertyp 3: ausgewogen 10 Dieser Anleger hat Mut zum Risiko. Da es sich hier aber um seine Altersvorsorge handelt, sollte das Risiko überschaubar bleiben. Das erreicht er, indem er seine Anlagen streut also in verschiedene Produkte investiert. Sachwerte spielen bei seiner Anlagemischung nur eine untergeordnete Rolle. Der risikobereite Anleger sollte noch jung sein und das Geld übrig haben. Beispielrechnung Anlegertyp 2: risikobereit 28 Jahre alt, spart ab sofort 150 Euro im Monat die nächsten 37 Jahre bis zu seiner Rente, Sparziel: eine Zusatzrente von Euro 150 > fließen in verschiedene Aktienfonds: 50 > internationaler Aktienfonds 50 > europäischer Aktienfonds je 25 > verschiedene Wachstumsmärkte, z.b. Asien, Osteuropa Die Rendite wird durchschnittlich mit 7 % angenommen (das ist vorsichtig gerechnet, in der Vergangenheit gab es %). Nach 37 Jahren hat er Euro gespart. Legt er diese sicherheitsorientiert zu 3 Prozent an, dann erhält er mit Kapitalverzehr: 44 Jahre lang eine Zusatzrente von Euro. Der ausgewogene Anleger möchte sowohl Sicherheit als auch eine gute Rendite deshalb ist er auch bereit zu einer Prise Risiko. Aber: Er hat nicht mehr sehr viel Zeit bis zum Rentenalter und möchte daher nicht mehr allzu große Risiken eingehen. Die Ausgewogenheit erreicht er, indem er sein Geld in verschiedene Anlagen steckt. Beispielsweise in Aktienfonds, die ihm eine höhere Rendite dafür aber auch mehr Risiko bringen. Und in sicherere Renten- oder Immobilienfonds. Sachwerte spielen für den ausgewogenen Anleger eine wichtige Rolle. Beispielrechnung Anlegertyp 3: ausgewogen 40 Jahre alt, spart ab sofort 150 Euro im Monat die nächsten 25 Jahre bis zu seiner Rente, Sparziel: eine Zusatzrente von Euro 100 > fließen in verschiedene Aktienfonds Die Rendite wird durchschnittlich mit 7 % angenommen. 50 > fließen in Renten- oder Immobilienfonds Die Rendite wird durchschnittlich mit 4 % angenommen. Nach 25 Jahren hat er Euro gespart. Legt er diese sicherheitsorientiert zu 3 Prozent an, dann erhält er mit Kapitalverzehr: 9 Jahre lang eine Zusatzrente von Euro.

10 So funktionieren Investment-Fonds Mit seiner Investition wird man Anteilseigner eines Fonds, der vom Geld der Anleger Aktien, Wertpapiere oder Immobilien kauft. Der Anleger kann jederzeit mit dem Fondssparen beginnen, wie viel und wie oft er einzahlt, bleibt ihm überlassen. In regelmäßigen Abständen sollte man sich ein Bild von der Wertentwicklung des Fonds machen, also den Erfolg der Fondsmanager kontrollieren. Dabei hat der Anleger keinen direkten Einfluss darauf, in welche einzelnen Papiere sein Geld investiert wird. Er kann nur durch die Wahl des Fonds entscheiden, ob zum Beispiel deutsche Aktien, internationale oder Aktien bestimmter Branchen gekauft werden sollen. Der Anleger zahlt immer einen Ausgabeaufschlag, das sogenannte Agio. Zusätzlich sind Verwaltungs- oder Depotgebühren fällig. Bei allen Fonds können auch Kursverluste auftreten. Deshalb sind Fonds nur empfehlenswert, wenn man das Geld wirklich für einen langen Zeitraum (mindestens 10 Jahre) anlegen will, innerhalb dessen sich Kurverluste und Gewinne wieder ausgleichen. Der Anleger hat die Wahl zwischen Aktienfonds, Rentenfonds und Immobilienfonds. Ein Aktienfonds investiert nur in Aktien. Deshalb ist hier das Risiko höher, als bei einem Rentenfonds, der in festverzinsliche Papiere investiert oder einem Immobilienfonds, der Immobilienanteile erwirbt. Dafür kann die Rendite bei einem Aktienfonds über lange Sicht aber auch ungleich höher sein. Wer das Risiko gewichten möchte, sollte in gemischte Fonds, so genannte Mischfonds, investieren. Sie enthalten sowohl Aktien-, Renten- als auch Immobilienanteile. Dabei ist jeder Fonds anders gewichtet, je nachdem welcher Anlageschwerpunkt gewählt wird. Rechtzeitig umschichten Gerade wenn man einen großen Teil seiner Altersvorsorge mit eher risikoreichen Anlageformen bestreitet, sollte man rechtzeitig ans Umschichten denken: je näher der Renten-Eintritt rückt, desto mehr sollte man aus Aktien aussteigen und das Geld in risikoärmere Anlageprodukte packen. Sonst riskiert man, dass einen ein Börsenkrach kurz vor der Rente kalt erwischt! Den genauen Zeitpunkt dafür sollte man individuell mit seinem Anlageberater besprechen. Fazit Welche Strategie die richtige für die eigene Altersvorsorge ist, ob in Aktien, Fonds, festverzinsliche Anlagen, Mischvarianten oder Immobilien investiert werden soll, lässt sich nur im Einzelfall entscheiden. Wichtig: Nur wer die konkreten Risiken von Geldanlagen abschätzen kann, kann seine Strategie ausloten. Von den drei klassischen Anlagekriterien Sicherheit, Verfügbarkeit und Rentabilität ( Verzinsung ) verdient die Sicherheit besondere Aufmerksamkeit und die Kosten. Denn Banken und Versicherungen versprechen oft reichlich viel: So ist manches 11

11 Angebot nicht mehr als eine tolle Verpackung mit schlechtem Inhalt. Der Anleger wird gelockt mit hohen Renditen. Viele Anleger lassen sich im Verkaufsgespräch mit solchen Versprechen ködern, weil sie nicht erkennen können, wie viel Rendite tatsächlich realistisch ist. 12 Weitere Tücken: Die Ausgabeaufschläge. Gebühren bei Geldanlageprodukten sollten nicht bedingungslos akzeptiert werden. Hier kann man oft mit dem Verkäufer verhandeln! Und: Immer wieder werden zweifelhafte Kombinationen aus Versicherungen, Sparplänen und Investmentfonds angeboten. Vorsicht: Zum Teil sind Versicherungen (z.b. private Unfallpolicen) eingebaut, die man längst abgeschlossen hat. Außerdem zählen die in solchen Paketen enthaltenen Versicherungen nie zu den Spitzenangeboten, die man als Einzelverträge abschließen kann. Die beste Altersvorsorge-Strategie müssen Sie sich selbst zusammenstellen. Sie ist meist ein aus mehreren Bausteinen geschnürtes Paket. Lassen Sie sich von verschiedenen Stellen beraten, die Mühe lohnt sich! Wenn Sie für sich die Entscheidung getroffen haben, wie viel Sie monatlich sparen können und was für ein Anlegertyp Sie sind, sind Sie schon auf dem richtigen Weg.

12 3. Die Kapital-Lebensversicherung Lohnt sich das heute noch? Die Kapital-Lebensversicherung ist kein geeignetes Altersvorsorge-Produkt mehr. Umso erstaunlicher ist es, dass statistisch gesehen jeder Bundesbürger eine Kapital-Lebensversicherung besitzt. Doch jede zweite Police wird vor Ablauf der Vertragslaufzeit vom Versicherungsnehmer gekündigt und das ist richtig teuer für den Anleger! Verbraucherschützer kritisieren daher schon lange die Kapital-Lebensversicherung als unsinnigen Mischmasch aus Sparplan und Todesfallschutz. Unsinnig deshalb, weil man sich gegen das Todesfallrisiko recht preiswert mit einer Risiko- Lebensversicherung absichern kann. Was man in die Kapital-Lebensversicherung einzahlt, ist dagegen Geld, was man sparen und vermehren möchte und für dieses Geld gibt es angesichts der langen Laufzeit nur eine ziemlich schlechte Verzinsung. Für das Alter und die Risiken des Lebens könnte man viel besser mit verschiedenen Einzel-Produkten vorsorgen: Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, einer Risiko-Lebensversicherung mit Todesfallschutz und Sparformen wie Investmentfonds. Die Nachteile einer Kapital- Lebensversicherung 1. Falsche Rendite-Erwartung Bei einer Kapital-Lebensversicherung weiß der Anleger vorher nicht, wie viel Zinsen er wirklich auf sein eingezahltes Kapital bekommt. Dabei versprechen die Versicherer häufig eine höhere Rendite, als sie tatsächlich halten können. Heute liegt die garantierte Rendite nur noch bei 2,75 Prozent wenig mehr als auf einem Sparbuch. Die in Aussicht gestellte Rendite lautet bei vielen Gesellschaften dagegen sechs und mehr Prozent was gemessen an anderen risikolosen Geldanlagen gar nicht schlecht wäre. Aber solche Überschuss- Prognosen sind heute längst nicht mehr zutreffend. Die Versicherer haben sich an den Aktienmärkten verspekuliert zu Lasten der Versicherungsnehmer. So wurde aus einem vermeintlich sicheren Anlageprodukt ein risikoreiches. Die Anleger erhalten weniger Geld, als ihnen beim Abschluss in Aussicht gestellt wurde: 4 Prozent sind heute schon viel. Die böse Überraschung kommt häufig erst nach Jahrzehnten fleißigen Sparens. Und besonders für Ältere, die mit der Versicherung 13

13 14 sparen und später ihre Rente aufbessern wollten, ist eine gesunkene Auszahlung nur schwer zu verkraften. Große Probleme haben auch Anleger, die mit der Kapital-Lebensversicherung ihre Immobilie finanzieren wollten. 2. Teure Gebühren Ein beliebtes Verkaufsargument der Versicherungsgesellschaften: Bei der Kapital- Lebensversicherung bekommen Sie auch Geld heraus, wenn Sie nicht sterben. Das klingt einleuchtend und mag als Bonbon erscheinen. Aber: Für dieses Geld müssen Sie zunächst jahrzehntelang hohe Beiträge zahlen. Das hat nichts mehr mit dem eigentlich angestrebten Versicherungsschutz für den Todesfall zu tun, sondern ist eine schlecht verzinste Kombination zwischen Versicherung und Sparvertrag. Viele Gesellschaften rechnen ihren Kunden aber nicht vor, wie hoch der Prämienanteil für das Versicherungsrisiko, der Sparanteil und vor allem die Abschlussprovision sind. Kein Wunder: An einer Kapital-Lebensversicherung verdienen Versicherungsvertreter ordentlich Provision. Deshalb ist es gut für den Vertreter, wenn er viele solche Versicherungen verkauft, aber nicht unbedingt gut für den Anleger. 3. Unflexible Kündigung Ist die Kapital-Lebensversicherung erst einmal abgeschlossen, kann der Anleger sie nur unter großem Verlust kündigen. Wer vorzeitig an sein Geld will, wird nur mit einem bescheidenen Rückkaufswert abgespeist. In den ersten Jahren nach dem Vertragsabschluss geht den Versicherten in der Regel sogar alles eingezahlte Geld verloren. Die Kapital-Lebensversicherung ist somit ein äußerst unflexibles Anlageprodukt. Das ist ein großer Nachteil: man zahlt über einen langen Zeitraum hinweg ein, und weiß bei Abschluss nie, was im Laufe des eigenen Lebens noch alles passieren kann. Ab 2005 nur noch 50% Steuervorteil Das Steuerprivileg für Kapital-Lebensversicherungen wird Ende des Jahres 2004 zur Hälfte wegfallen. Bei Neu-Verträgen mit einer Laufzeit von mindestens zwölf Jahren und einer Auszahlung frühestens ab dem 60. Lebensjahr wird in Zukunft die Hälfte des Ertrages einkommensteuerpflichtig. Bislang galt, dass nur Zinserträge aus Lebensversicherungen mit einer Laufzeit von weniger als zwölf Jahren voll versteuert werden mussten. Die neue Besteuerung gilt für alle Verträge, die ab dem Jahr 2005 abgeschlossen werden. Laufende Verträge und bis Jahresende 2004 neu abgeschlossene Verträge sind davon nicht betroffen. Versicherungsgesellschaften rechnen deshalb mit einem goldenen Jahr 2004, in der Hoffnung noch viele Kapital-Lebensversicherungen zu verkaufen. Verbraucherschützer warnen dagegen vor schnellen Abschlüssen von Lebensversicherungsverträgen!

14 Keine übereilten Abschlüsse das Steuerprivileg ist ein Märchen Wer bisher nicht abgeschlossen hat, habe auch jetzt keinen Grund, das zu tun, so der Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv). Viele Kunden werden mit dem Steuervorteil der Kapital-Lebensversicherung geködert. Doch nach Meinung von Geldanlage-Experten spielt dieser Steuervorteil häufig gar keine Rolle. Anleger mit kleiner Rente zahlen im Alter nämlich gar keine Steuern und werden das auch in Zukunft trotz nachgelagerter Besteuerung nicht müssen, denn sie liegen mit ihrem Einkommen ohnehin unter den Freibeträgen. Ob Steuern gezahlt werden müssen, und wie hoch der individuelle Steuersatz ist, hängt davon ab, über welche sonstigen Einkünfte der Anleger im Alter verfügt. Viele lassen sich also von einem vermeintlichen Steuervorteil ködern, den sie im Alter gar nicht nutzen können! Lebensversicherungen waren bislang ein schönes Steuersparmodell für Gutverdiener. Für Kleinsparer haben sie dagegen eher wenig zu bieten. Die Verbraucherzentrale Hamburg begrüßt deshalb die Steuer-Entscheidung der Bundesregierung. Denn mit dem Steuervorteil fällt nun ein entscheidendes Verkaufsargument für die Versicherungsvertreter weg. Nach Auskunft der Verbraucherzentrale Hamburg könnte eine Kapital-Lebensversicherung nur dann sinnvoll sein, wenn die Kunden 48 Jahre oder älter sind und Immobilieneigentum haben und bereits rund (Verheiratete ) als Geldvermögen (Sparbuch, Sparbrief, Bundesschatzbrief) auf der hohen Kante haben. Darüber hinaus lohne sich ein Abschluss aber nur bei einem solventen Unternehmen. Sollte jedoch auch nur eine dieser Bedingungen nicht zutreffen, gäbe es Besseres zum Sparen für s Alter. Der Tipp der Verbraucherschützer: Bietet ein Vertreter Ihnen jetzt eine Lebensversicherung an, um sich die Steuervorteile zu sichern, lassen Sie sich einmal die Rückkaufswert-Tabelle zeigen. Daran können Sie erkennen, wie hoch die Abschlusskosten sind. Sie betragen in der Regel satte zwei bis drei Jahresbeiträge: Bei 100 Euro Monatsprämie also Euro bis Euro Kosten, die in die Taschen der Versicherung fließen, statt in Ihre Rente also unwiederbringlich weg sind. Das kann kein Steuervorteil wieder wettmachen! Fonds haben die besseren Renditen Die Statistik zeigt: Langfristig schlagen Investmentfonds mit rund 7 Prozent Rendite jede Lebensversicherung. Denn der Garantiezins einer Kapital-Lebensversicherung beträgt gerade noch 2,75 Prozent, Überschussbeteiligungen und Sonderausschüttungen am Ende der Laufzeit sind nicht garantiert. Die Entwicklung der durchschnittlichen Gesamtrendite von Lebensversicherungen in den Jahren 1995 bis 2004 und die Entwicklungen der Garantiezinsen zeigen einen deutlich negativen Trend: 15

15 16 Wertentwicklung von Lebensversicherungen von Jahr Garantie- durchschnittl. zins Gesamtrendite ,00 % 7,38 % ,00 % 7,34 % ,00 % 7,29 % ,00 % 7,27 % ,00 % 7,26 % ,25 % 7,16 % ,25 % 7,10 % ,25 % 6,15 % ,25 % 4,82 % ,75 % 4,43 % Der Garantiezins ist festgelegt und beträgt derzeit 2,75 Prozent. Die Überschussbeteiligungen variieren je nach Vertragslaufzeit, Alter des Versicherungsnehmers und Versicherungsgesellschaft. Einige zahlen nur noch eine Rendite von rund 3,5 Prozent, im Durchschnitt liegt die Gesamtrendite in diesem Jahr bei mageren 4,43 Prozent. Viele Verbraucher, die einfach nur sparen wollen, würden besser fahren, wenn sie ihr Geld selbst anlegen. Das spart auf jeden Fall schon mal die hohen, oft verdeckten Abschlusskosten einer Versicherung. Und man bleibt flexibel, falls man doch zwischendurch mal an das Geld ran muss. Vor dem Abschluss einer neuen Kapital- Lebensversicherung raten zum Beispiel Expertinnen der FrauenFinanzGruppe und Experten der Verbraucherzentralen übereinstimmend dazu, Versicherung und Geldanlage zu trennen. Also: Wer einen Todesfallschutz braucht, um die Familie abzusichern, der sollte eine Risiko-Lebensversicherung abschließen (und eben keine Kapital-Lebensversicherung!). Wer aber einfach regelmäßig sparen will, der sollte erst zu unabhängigen Beratern und danach zur Bank gehen und nach alternativen Anlagemöglichkeiten fragen. Verzinsung von Lebensversicherungen im 10-Jahres-Vergleich 8 % 7 % 6 % 5 % 4 % 3 % 2 % 1 % 0 % Gesamtrendite Garantiezins

16 Einige Beispiele: Wertentwicklung von Aktienfonds bis Ende 2003 Fidelity Growth Fund (europäische Aktien) Gartmore CSF (europäische Aktien) DWS Investment (internationale Aktien) durchschnittliche Jahres-Rendite über 3 Jahre ( ) 2,24 % 12,51 % 11,47 % über 5 Jahre ( ) + 10,17 % + 2,21 % + 8,58 % über 10 Jahre ( ) + 15,06 % + 13,41 % + 12,47 % über 15 Jahre ( ) + 11,33 % + 12,14 % über 20 Jahre ( ) + 10,57 % 17 Die drei beispielhaft ausgesuchten Aktienfonds zeigen deutlich, dass sich eine Investition in Fonds langfristig lohnt. Bei einer kurzfristigen Anlage muss dagegen mit Verlusten gerechnet werden, wie die letzten drei Jahre der Aktienfonds zeigen. Hier macht sich der Börsen-Crash deutlich bemerkbar. Doch auch eine Kapital- Lebensversicherung wird über einen langen Zeitraum bespart und im Vergleich dazu haben Fonds in der Vergangenheit gezeigt, dass sie bessere Renditen bieten. Unabhängige Beratung bieten die Verbraucherzentralen. Kontakt über: Adressen FrauenFinanzGruppe Susanne Kazemieh Grindelallee Hamburg Telefon: (040) Fax: (040) Internet: Bund der Versicherten e.v. Postfach Henstedt-Ulzburg Telefon: ( ) Internet: Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. Markgrafenstraße Berlin Telefon: (030) Internet: Verbraucherzentrale Hamburg Kirchenallee Hamburg Telefon: (040) Montag bis Freitag Uhr Internet:

17 4. Das eigene Haus, die eigene Wohnung Ein Renten-Baustein mit Charme und Tücken 18 Ein Renditerenner ist eine Immobilie zwar nicht doch trotzdem kann sie ein geeigneter Baustein für die Altersvorsorge sein, wenn das Eigenheim bei Renteneintritt schuldenfrei ist. Dann kann man im Alter mietfrei wohnen, beziehungsweise mit den Mieteinnahmen einer vermieteten Immobilie seine eigenen Mietkosten begleichen. Die gesetzliche Rente und zusätzliche Erträge aus anderen Geldanlagen können den Lebensabend dann weiter versüßen. So lässt sich der Lebensstandard im Alter erheblich steigern. Selbstnutzer oder Vermieter Suchen Sie eine vermietete Immobilie als reine Wertanlage, dann sind die Mieteinnahmen entscheidend. In diesem Fall sollten die Mieteinnahmen weitgehend ausreichen, um die Kreditraten-Zahlungen zu finanzieren. Doch egal, ob Sie Selbstnutzer oder Vermieter sein wollen, grundsätzlich ist der Kaufpreis entscheidend. Ist die verlangte Summe für die Immobilie angemessen? Bei jeder Immobilie gibt es einen Verhandlungsspielraum, je nach Marktsituation bis zu 30 Prozent des Kaufpreises. Außerdem sind bei Beurteilung und Kauf einer Immobilie diese Kriterien wichtig: Es spielt zunächst keine Rolle, ob Sie die Immobilie selbst nutzen oder vermieten. Das sollten Sie von Ihrer finanziellen Situation und Lebensplanung abhängig machen. Wichtig ist, wie teuer die Immobilie sein darf, damit sie den Käufer nicht finanziell überfordert. Wollen Sie selbst darin wohnen, dann sollte bei der Objektsuche die Höhe der gesparten Miete ausschlaggebend sein. Am einfachsten ist die Finanzierung einer Wohnung, wenn die Höhe der Kreditraten in etwa der bisherigen Miete entspricht. 1. Lage 2. Ausstattung und Zustand 3. Finanzierung 4. Zusatz-Kosten Sie entscheiden über die Wertsteigerungsmöglichkeit einer Immobilie. Die Lage Der Wertzuwachs einer Immobilie ist in guten Wohngegenden am geringsten. Das

18 liegt daran, dass die bevorzugten Wohnlagen auch in flauen Immobilienzeiten stets gefragt sind und somit eine kontinuierliche Wertentwicklung garantieren. Erhöht sich dagegen die Nachfrage nach Immobilien, so steigen die Preise von Objekten in bisher vernachlässigten Gegenden prozentual viel schneller an. Trotzdem: dient die Immobilie zur Altersvorsorge, ist eine gute Lage wichtig. Denn der Selbstnutzer möchte in einer guten Gegend leben. Und dort lässt sich eine Immobilie auch besser vermieten. Der Hauptgrund ist jedoch: Wollen Sie die Immobilie im Rentenalter verkaufen, weil Sie sich eine kleinere Wohnung kaufen oder an einem anderen Ort leben wollen, dann ist die gute Lage für den Verkaufspreis ausschlaggebend. Im schlimmsten Fall kommt man im Alter an das Geld nicht heran, weil sich die Immobilie nicht verkaufen lässt! sofort reklamiert. Erst bei schweren Baumängeln kann der Neu-Eigentümer Schadenersatz fordern oder vom Kauf zurücktreten. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf einer Immobilie stets, wann welche Bauteile oder Installationen zuletzt erneuert worden sind und lassen Sie sich alles schriftlich geben. Fragen Sie auch nach den Materialien, die benutzt wurden. Vor Vertragsabschluss sollten Sie die Immobilie bzw. Baubeschreibung und Bauqualität von einem Experten prüfen lassen. Das kann ein Architekt oder ein erfahrener Handwerker sein. Ist die Wohnung beim Kauf vermietet, muss man sich auch die Mieter genau anschauen: vermietete Wohnungen sind erheblich billiger, aber wenn die Mieter nicht pünktlich zahlen, kauft man eine Menge Ärger gleich mit. 19 Ausstattung und Zustand Finanzierung Werfen Sie lieber einen Blick zuviel hinter die Fassade als einen zuwenig. Bei der Ausstattung und dem Zustand einer Immobilie kann viel getrickst und kosmetisch getäuscht werden. Bei der ersten oberflächlichen Besichtigung sieht alles frisch renoviert aus, doch hinter jeder gestrichenen Wand kann der Schimmelpilz sitzen. Löchriges Mauerwerk, fehlerhafte Fußböden, Löcher im Dach Risiken lauern sowohl in Alt- als auch in Neubauten. Und die Kosten gehen zu Lasten des neuen Eigentümers, wenn er die Mängel nicht Grundsätzlich gilt: Banken und Sparkassen haben einen finanziellen Spielraum. Holen Sie sich unbedingt mehrere Finanzierungsangebote ein, das kann Ihnen viel Geld sparen. Denn der Zinsunterschied bei den Kreditinstituten ist beträchtlich. Jede Kreditrate besteht aus Zins und Tilgung. Der Zins ist sozusagen die Gebühr dafür, dass die Bank dem Kunden das Geld leiht. Nur die Tilgung dient dazu, den Kreditbetrag Stück für Stück zurückzuzahlen. Damit man sich finanziell nicht überfordert, sollte die Tilgung nicht zu hoch sein.

19 Ein häufig angemessener Tilgungssatz beträgt ein Prozent. Aber: Je niedriger die Tilgung, desto länger läuft der Kredit, und desto mehr Zinsen muss man am Ende zahlen. Eine Immobilie sollte solide und entspannt finanziert sein. Beispiel-Finanzierung einer Immobilie als Wertanlage: 20 Fragen Sie auch nach einem Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Den kann jeder bekommen, allerdings nur über eine Hausbank. Und die ist oft etwas langzähnig bei der Vermittlung dieser Kredite. Bleiben Sie hartnäckig! Die Finanzierung über die KfW ist in der Regel etwas starrer, dafür aber günstiger. Viele Kredite laufen nur zehn Jahre, dann benötigen Sie eine Anschlussfinanzierung. In der Regel schließen Sie die bei derselben Bank ab. Lassen Sie sich dabei aber nicht über den Tisch ziehen, verhandeln Sie konsequent. Fragen Sie nach Sondertilgungsmöglichkeiten. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie zwischendurch eine größere Geldzahlung erwarten. Diese können Sie dann in die Immobilie investieren und den Kredit schneller abtragen. Für Gutverdiener kann sich ein so genanntes Cap-Darlehen lohnen, das variabel verzinst wird. Dieses Darlehen wird in aktuell sehr günstigen Zinssituationen abgeschlossen, die sich nicht über Jahre festschreiben lassen. Der Kreditnehmer spekuliert mit diesem Darlehen auf weiterhin niedrige Zinsen, hat allerdings eine Zinsobergrenze festgelegt. Trotzdem raten Verbraucherschützer nur Gutverdienern zu dieser Art Darlehen, da sich die schwankenden Kreditratenzahlungen nicht jeder leisten kann. Preis der Immobilie: Eigenkapital: 0 Zinssatz: 5 % Tilgung: 1 % Belastung: 650 / Monat / Jahr Finanzierungs-Dauer: 37 Jahre Die Immobilie kostet Euro, der Anleger investiert in die Finanzierung kein Eigenkapital. Wichtig: Grundbuch-, Notarund gegebenenfalls Maklergebühren sollten mit Eigenkapital bezahlt und nicht finanziert werden. Bei einem derzeit möglichen Zinssatz von fünf Prozent und ein Prozent Tilgung zahlt der Anleger jährlich Euro ab. Das sind 650 Euro im Monat. Wichtig ist also: Die Nettokaltmiete, die man von den Mietern bekommt, sollte im besten Fall 650 Euro betragen, dann finanziert sich die Immobilie fast von selbst. Die Betriebskosten der Immobilie zahlt üblicherweise der Mieter. Dazu gehören beispielsweise Fahrstuhlwartung, Gebäudeversicherungen, Grundsteuer, Heizung, Müllabfuhr, Schornsteinfeger, Straßen-/Gehwegreinigung, Wasser- und Abwassergebühren. Nach 37 Jahren ist die Immobilie im Beispiel abbezahlt und gehört dem Anleger.

20 Die Gefahr: Zahlt der Mieter seine Miete nicht, müssen Sie als Anleger vorübergehend in der Lage sein, die Ratenzahlung des Kredits aus eigener Kraft zu leisten. In diesem Fall also 650 Euro für die Rate und dazu noch die Betriebskosten der Wohnung, die ja weiterhin anfallen. Aus diesem Grund darf eine Finanzierung nie zu knapp kalkuliert sein, weil sie dann ganz schnell platzt. Im schlimmsten Fall droht eine Zwangsversteigerung. Damit wird aus einem Vorsorge-Traum umgehend ein Albtraum. Deshalb ist bei einer vermieteten Immobilie ganz wichtig: Für Mietausfälle sollten Sie immer Rücklagen bilden. Denn Wohn-Eigentum ist unflexibel und muss in jedem Fall bezahlt werden. Die steuerliche Förderung Die steuerliche Förderung einer Immobilie mit der Eigenheimzulage wird voraussichtlich im Jahr 2005 abgeschafft. Wer vor der Entscheidung steht, eine Immobilie für die eigene Nutzung zu kaufen und das Geld zur Finanzierung benötigt, sollte noch in diesem Jahr den Kaufvertrag abschließen. Aber: die Finanzierung muss solide stehen, das Objekt wirklich geeignet sein. Bei einer vermieteten Immobilie kann man die Abschreibung auf den Wert der Immobilie sowie die Ausgaben für Instandhaltung und die Zinsen steuerlich geltend machen. Zusatz-Kosten Maklercourtage Fair wäre es, wenn Käufer und Verkäufer sich die Makler-Provision teilen. Doch das gibt es leider nur sehr selten. Für die Vermittlung von Immobilien kassieren Makler gern sechs Prozent des Kaufpreises. Versuchen Sie die Höhe der Maklercourtage individuell zu verhandeln. Nutzen Sie die Marktsituation. Gutachterkosten/Schätzgebühren Gutachterkosten oder auch Schätzgebühren müssen Sie als Käufer selbst übernehmen. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn die Bank den Beleihungswert einer Immobilie prüfen will. Notargebühren Kein Immobilienkauf ohne Notar: Er beurkundet den Kauf, nimmt die Auflassung im Grundbuch vor, beurkundet die Grundschulden sowie mögliche Abtretungen an Kreditinstitute und sorgt für die Eintragungen. Das Gesamthonorar für den Notar liegt in der Regel bei einem Prozent des Kaufpreises. Grundlage ist die bundeseinheitliche Kostenordnung für Notare. Gebühren für Gericht/Grundbuchamt Für Löschungen, Eintragungen und Besitzumschreibungen werden Gebühren fällig, die etwa 0,3 Prozent des Immobilienwertes betragen, plus Mehrwertsteuer. Gebühren des Vermessungsamtes Jeder Neubau muss nach seiner Fertigstellung für die Eintragung in die amtlichen Flurkarten vermessen werden. Die Kosten übernimmt der Käufer. 21 Grunderwerbssteuer Die Grunderwerbssteuer beträgt 3,5 Prozent des Kaufpreises. Sie wird bei Verkauf nicht erstattet.

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