Schulzeitung / Nr. 25 / Juli Illustration: Flora (4b)

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2 Juhu! Sächsischer Jugendjournalistenpreis - am 27. Juni 2015 wurde es bekannt gegeben: Der Schulhirsch Nr. 24 ist die beste Schulzeitung aller Grundschulen von Sachsen! IMPRESSUM Schulhirsch Nr. 25 Schulzeitung der 59. Grundschule Jürgen Reichen Auflage 170 Dresden, Juni 2015 Erarbeitet und produziert von Kindern der Klassen 2 4 V.i.S.d.P. und Ansprechpartner: Steffi Scheibe und Bettina Lindner DER GANZE INHALT Wo ist das Geld? 2 Die Bank 3 Vom Fisch zum Geld 4 Meine Babuschka 6 Reiterhof Schönfeld 8 Mamas Marktstand 9 Was kostet ein Pferd? 10 Frisch vom Hof 12 Wieviel hast du in der Tasche? 14 Nicht schon wieder! 15 Blumen 16 Rätsel EDITORIAL Liebe Leser! JOSEPHINE (4B) NATHAN(4C) In diesem Schulhirsch geht s nicht um die Wurst, sondern um Geld. Wie das Geld entstanden ist, welche Worte man für Geld benutzt, wo mit Geld gehandelt wird, um Taschengeld und vieles mehr, was es darüber zu erzählen und zu berichten gibt. Geld ist sehr wertvoll und man kann fast alles davon kaufen. Jeder hat ein wenig davon. Manche in der Hosentasche, manche im Portemonaise, im Sparschwein, im Tresor oder auf der Bank. Wir wünschen euch viel Spaß in den Sommerferien und mit dem Schulhirsch - vor allem den Viertklässlern, weil es für sie der letzte Schulhirsch ist, den sie aus erster Hand bekommen. Alles Gute euch! U2 1

3 TITELTHEMA TITELTHEMA Die Bank MAIKE UND KONRAD (3A) Dreimal im Jahr erscheint die Schulzeitung Der Schulhirsch. Jedes Mal wird er 170mal gedruckt. Davon werden ungefähr 25 Exemplare an die Mithelfer verschenkt. Die restlichen Zeitungen werden in der Schule für 50 Cent verkauft. Wir nehmen also jedes Mal ungefähr 70 ein. Ich habe mich neulich gefragt, was mit diesem Geld passiert? Das habe ich herausgefunden: Das Geld wird dem Förderverein der Schule überwiesen. Der Förderverein ist ein Verein, der aus Eltern von Schülern und Freunden besteht. Diese Mitglieder zahlen monatlich einen Mitgliedsbeitrag an den Förderverein, um die Schule zu unterstützen. Manche Leute spenden auch Geld an den Verein. Mit diesem bezahlt der Förderverein Dinge und Extra- Anschaffungen für die Schule, für die das Land Sachsen kein Geld zur Verfügung stellt. Der Förderverein bezahlt mit dem Geld z.b. unser Rhythmusprojekt bei Herrn Quosdorf, den neuen Schulgarten, die Dämmplatten im Speieseraum, damit es nicht mehr so laut ist. Auch alle Materialien für die GTAs am Dienstag. NICOLENA (4B) Der Förderverein bekommt auch das Preisgeld, welches der Schulhirsch beim Schülerzeitungswettbewerb bekommt. Er hat schon den 1., den 2., den 3. und den 5. Platz gewonnen. Ich habe das Geld vom letzten Schulhirsch gezählt: 78 hat die Schule dieses Mal eingenommen. Von den 78 wurden 5 von den Eltern gespendet. Es wurden 147 Schulhirsche verkauft. Die restlichen wurden an die Kinder verschenkt, die mit gemacht haben. Mit dem Geld werden auch Materialien für den Schulhirsch gekauft. Wir brauchen: Buntes Umschlagpapier und mindestens 500 Blätter weißes Druckpapier. Natürlich brauchen wir auch Druckerpatronen. Auch Stifte, die verschwinden ;-) oder alle werden, müssen neu gekauft werden. Um den Schulhirsch gut zu falten, brauchen wir Falzbeine, außerdem Heftklammern sowie Tacker zum Tackern der einzelnen Blätter. Von dem Geld, welches die Schule mit dem Schulhirsch einnimmt, wird auch Frau Lindner, die uns hilft den Schulhirsch zu schreiben und zu gestalten, bezahlt. Was ist ein Konto? Du kannst dir ein Konto wie eine Schublade vorstellen, in der Du etwas aufbewahrst. Auf jeder Schublade ist eine Nummer und der Name des Kontobesitzers. Die Schublade steckt in einem Bankhaus. Um Geld von dem Konto zu bekommen braucht man eine Geheimzahl, die nur der Besitzer kennt. Was ist ein Kredit? Um euch zu erklären, was ein Kredit ist, müsst ihr erst einmal wissen, dass die Bank euer Geld und das Geld anderer Kunden in einen großen Geldtopf steckt. Manche Leute wollen ihr Geld nur sicher in der Bank liegen lassen, andere brauchen Geld. Das Geld aus dem Geldtopf leiht die Bank dann an ganz viele Menschen aus. Einer möchte ein Haus renovieren und braucht 5.000, ein anderer braucht , weil er sich ein Haus kaufen möchte. Diese Leute müssen aber mehr als das geborgte Geld in kleineren Beträgen über viele Jahre an die Bank zurück zahlen. Der, der geborgt hat zahlt z.b an die Bank zurück, der, der geborgt hat, zahlt zurück. So macht die Bank aus Geld viel Geld und der Kunde kann sich etwas kaufen, wofür er mit einem Mal nicht genügend Geld hat. Allerdings darf man einen Kredit erst mit 18 Jahren haben und man sollte sich gut überlegen, ob man das Geld dann auch zurückzahlen kann. Die Bank überlegt auch ganz genau, wem sie Geld borgt. Was sind Zinsen? Wenn du Geld auf der Bank liegen hast, zahlt die Bank dir am Jahresende Geld dazu. Aber wenn du auf dem Konto liegen hast, zahlt die Bank dir weniger, als wenn du auf dem Konto liegen hast dazu. Von deinem Geld borgt die Bank anderen Leuten Geld, die dann dafür mehr zurück zahlen müssen (wie beim Kredit). Warum heißt die Bank eigentlich Bank? Die Bank ist ein Kreditinstitut, mit anderen Worten: ein Ort, wo man Geldgeschäfte machen kann. Das Wort Bank kommt von dem italienischen Wort banco, bzw. banca. Das bedeutet Tisch und gemeint ist damit der Tisch an dem man sich trifft und Geldgeschäfte macht. 2 3

4 FAMILIE Meine Jana und ich am höchsten Punkt von Belarus Foto: Familie Weiß RITA, 4B Babuschkas Haus Foto: Familie Weiß Ich bin Rita und meine Mutter kommt aus Weißrussland. Ich selber fahre jedes Jahr nach Weißrussland und spreche auch russisch. Zu Hause rede ich mit Mama meistens russisch und mit Papa deutsch. Meine Großeltern in Weißrussland besitzen ein Haus auf dem Land, wo schon meine Urgroßeltern gelebt haben und eines in der Hauptstadt Minsk. In diesem Sommer fliege ich mit meiner Mutter zu Babuschka. Im Flugzeug gewöhne ich mich an das russisch Sprechen, damit ich meiner Babuschka alles erzählen kann, was ich erlebt habe. Ich werde die zwei Sommerwochen auf dem Land verbringen. Dort werde ich helfen, Zwiebeln zu schälen, Kartoffeln, Gurken, Erbsen, Tomaten, Paprika, Melonen, Kürbisse, Salate und Möhren zu ernten. Außerdem werde ich oft zu dem Stausee am Waldrand gehen, um mit meiner Cousine Jana und meinem Cousin Ilja zu schwimmen. In dem Haus, das wir Datscha nennen, gibt es zwei Räume, die Küche und das Wohnund Schlafzimmer. Das Klo ist draußen im Garten. Wenn es kalt ist, ist das doof. Bei meiner Babuschka bin ich sehr gern, weil es eine schöne Gegend ist und ich meine Großeltern und Cousins jeden Tag sehe. Komisch finde ich, dass meine Cousine in die Schule mit einer Uniform gehen muss. Das kann ich mir für uns hier gar nicht vorstellen. Meine Mutter selbst ist in Minsk aufgewachsen und ist dann nach Deutschland gezogen, um in Berlin ihre Doktorarbeit zu schreiben. Später ist sie dann mit Papa nach Dresden gezogen und dort wohnt sie jetzt immer noch so wie ich. Und jetzt möchte ich euch noch etwas über das Land Weißrussland erzählen. Weißrussland ist ein ziemlich großes Land, doch nur wenige wissen, wo genau es sich in Europa befindet. Es liegt zwischen Polen, Litauen, Lettland, Russland und der Ukraine. Wir nennen es Weißrussland, doch der richtige Name lautet Belarus. Das Land ist eigentlich eine Repu blik, wird aber seit 1994 von dem letzten Diktator Europas Alexander Lukaschenko regiert. Die Hauptstadt von Belarus heißt Minsk. Man kann dort hinfliegen. Das dauert 1,5 Stunden. Mit dem Zug fährt man von Berlin ca. 17 Stunden. Drei dieser Stunden verbringt man in der Grenzstadt Brest an der Grenze, wo die Zugräder gewechselt werden, da in Belarus die Gleise breiter sind als in Deutschland. Eigentlich hat Belarus eine eigene Sprache, doch die meisten Menschen sprechen russisch. Die Währung ist der Weißrussische Rubel. Zur Zeit kostet ein Rubel 0,00006 Euro oder andersrum bekommt man für einen Euro ca Rubel. Das Land hat viele Flüsse und über Seen. Es bleibt jedoch ein Binnenland, das keine direkte Verbindung zum offenen Meer hat. Zu den Berühmtheiten von Belarus gehören der Maler Marc Chagall, die Biathletin Darja Domrackeva, die Tennisspielerin Viktoria Acarenka und ich. 4 5

5 WO WIR WOHNEN ANNA UND FRIEDA (4C) Jeden Samstag gehe ich mit meinen Eltern auf den Markt am Weißen Hirsch. Dort kaufen wir Gemüse und Hühnerklein (das sind Knochen, die man braucht, um eine leckere Suppe zu kochen). Ich gehe dort gern mit hin, weil die Leute an den Ständen oft sehr freundlich sind. (Frieda) Wenn ich nach Hause gehe, komme ich jeden Mittwoch am Markt vorbei. Wenn ich Geld mithabe, kaufe ich mir meistens ein Quarkkeulchen.(Anna) Foto: Anna Wir sind letztens zusammen auf dem Markt gewesen und haben ein Interview mit dem Stand des Geflügelhofes gemacht. Der Wochenmarkt auf dem Weißen Hirsch ist am Mittwoch und am Samstag. Mittwochs ist der Geflügelstand von 8 bis Uhr geöffnet, Samstag bis zum frühen Nachmittag. Interview Was verkaufen Sie alles? Wir verkaufen hauptsächlich Eier und Geflügel, aber auch Gemüse. Wo kommen die Waren her? Wir haben einen eigenen Hof. Von dort kommen alle unsere Waren her. Wir produzieren also alles selbst. Was wird am meisten an Ihrem Stand gekauft? Viele Leute kaufen bei uns alle Arten von Geflügel, wie zum Beispiel das Maishähnchen. Das Maishähnchen hat seinen Namen davon, dass es zu 80% in seinem Futter Mais hat. Dadurch nimmt das Fleisch auch eine goldgelbe Färbung an. Was passiert mit den unverkauften Waren? Sie werden wiederverwertet. Bei uns wird nichts weggeschmissen. Aus dem Fleisch wird Wurst gemacht und das Gemüse zu Tierfutter verarbeitet. Sind sie noch auf anderen Märkten? Ja. Am Donnerstag stehen wir auf dem Schillerplatz und am Freitag auf dem großen Markt am Hygienemuseum. An den anderen Tagen sind wir auch auf Märkten unterwegs. Was machen Sie, wenn kein Markt ist? Das ist selten, aber wenn kein Markt ist haben wir frei. Dann arbeiten wir auf unserem Hof oder sind zu Hause. Wer bestimmt, welche Stände auf dem Markt stehen? Wir überlegen uns, auf welchen Märkten wir verkaufen wollen. Wir haben auf dem Weißen Hirsch den gesamten Platz für den Wochenmarkt gemietet. Alle, die dort verkaufen wollen, müssen sich bei uns melden und wir stimmen dem zu oder nicht. Hätten Sie lieber einen richtigen Laden? Nein, keineswegs. Ich bin froh, wie es ist, weil ich dadurch viel unterwegs bin und nicht immer nur an einem Ort. Wir haben das Interview mit David vom Geflügelhof Mario Steinert geführt. Der Geflügelhof, den Mario Steinert führt, befindet sich in Diehsa. Das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Niesky und Hoyerswerda. Man kann ihn immer besuchen gehen. Er ist von Mai bis Dezember jeden Sonntag von Uhr geöffnet. Hier kann man Stallbesichtigungen und Kutschfahrten machen. Es gibt Pferde, Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen und Hühner. 6 7

6 Vom TITELTHEMA zum TEXT UND ILLUSTRATION: MAJA (3A) Hallo, ich bin die Maja aus der 3a und ihr interessiert euch also für Geld und wo es herkommt und wie es entstanden ist. Vielleicht kann ich euch ein bisschen über dieses Thema informieren. Am Anfang wusste ich auch nicht viel über dieses Thema, aber ich habe in der Schul bibliothek ein Buch gefunden, in dem viel Interessantes zum Thema Geld steht. Lange vor unserer Zeitrechnung, als es noch kein Geld gab, tauschten die Menschen mit Brot, Fisch, Fleisch, Fellen, Tieren, Waffen wie Speere, Pfeile und Bögen und natürlich Kleidung. Irgendwann gab es dann aber Probleme: Wenn der Bäcker jetzt einen Fisch haben wollte und der Fischer ein Brot, musste der Fischer dem Bäcker den Fisch geben und der Bäcker dem Fischer das Brot. Das ging aber nicht immer, denn wenn man nur einen halben Fisch wollte und der andere aber ein ganzes Brot brauchte - wie sollte man das gerecht tauschen? Die Menschen mussten also einen Wert finden, mit dem man sowohl Fisch, Brot, Kleidung und alle anderen Dinge bezahlen konnte. Also wurde jetzt die Idee des Geldes geboren. Es sah aber noch lange nicht wie unser Geld heute aus - nein es waren ganz verschiedene Dinge. In Äthiopien zum Beispiel waren es Stäbe aus Salz, die man zum Kochen benötigte. In anderen Ländern waren es Muscheln. In wieder einem anderen Land Kakaobohnen. Ihr seht also, es gibt viele Arten von Geld, mit dem man früher bezahlt hat. Das Papiergeld wurde das erste Mal von den Chinesen benutzt. Das war im 11. Jahrhundert nach Christus. Sie hatten nämlich keine Lust, ihre schweren Münzen immer mit sich rumzuschleppen, sie haben daher ihre Münzen den Händlern gegeben, und die Händler haben dann einen Zettel geschrieben, wo die Anzahl der Münzen draufstand und das war das Papiergeld. Natürlich gab oder gibt es immer wieder Fälschungen auch heute noch. Aber es wird immer schwieriger, Geldscheine zu fälschen. 8 9

7 FREIZEIT TITELTHEMA AMELIE UND LEJLA (4B) Unser Reiterhof Schönfeld liegt am Zauberschloss. Der Hof gehörte früher zu einem Rittergut. Wir gehen schon seit 2 bzw. 5 Jahren reiten, jeden Donnerstag und Dienstag. Nach der Schule werden wir von einer unserer Mütter abgeholt. Wenn wir angekommen sind, klingeln wir und sagen Frau Lenk, dass wir da sind. Frau Lenk ist die Besitzerin des Reiterhofes. Auf unserem Reiterhof gibt es 7 Ponys und ein Pferd. Dann gehen wir in den Stall und suchen uns ein Pferd aus, das wir putzen wollen. Wir gehen in die Box und begrüßen unser Pferd. Wir halftern es auf und kratzen die Hufe aus. Dann bringen wir unser Pferd raus zum Zelt und fangen an zu putzen. Wenn wir damit fertig sind, trensen und satteln wir unsere Pferde. Dann kommen auch schon die Longen- Kinder. Longen-Kinder sind Kinder, die noch nicht selbst reiten können und deshalb an der Longe geführt werden. Ihr müsst euch das so vorstellen: Frau Lenk steht in der Mitte und lässt zwei Ponys an einer langen Leine im Kreis traben. Auf jedem Pony sitzt ein Kind. Wenn wir die Ponys gesattelt und getrenst haben, führen wir sie erst einmal. Nach ungefähr 8 Runden dürfen wir aufsitzen. Als erstes reiten wir Schritt, danach gehen wir in einen lockeren Trab. Beim Traben versuchen wir mitzuschwingen. Also wenn das Pferd das äußere Bein hochhebt, müssen wir uns aus den Steigbügeln nach oben drücken. Wenn das äußere Pferdebein nach unten geht, sitzen wir wieder im Sattel. Das nennt man Leichttraben. Wenn wir das gut gemeistert haben, dürfen wir galoppieren. Zum Schluss gehen wir ein paar Runden Schritt und sitzen ab. Jetzt kriegt auch das Pferd eine Belohnung. Das ist hartes Brot oder Möhren oder Äpfel. Dann werden die Steigbügel hochgezogen, Trense und Sattel kommen in die Sattelkammer und das Pferd wird in die Box geführt. Dort machen wir das Halfter ab und schmusen und kuscheln noch ein bisschen. Frau Lenk gibt den Ponys Hafer und Heu und wir gehen auf den Reitplatz und machen den Hufschlag weg. Das heißt, mit einer Harke machen wir dort, wo die Pferde gelaufen sind, den Boden wieder glatt. Wir verabschieden uns von Frau Lenk und werden von unseren Eltern abgeholt. Auf der Rückfahrt sind wir meistens traurig, dass die Reitstunde vorbei ist, aber wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Wenn ihr Lust bekommen habt, auch mal reiten zu gehen, dann schaut doch mal unter nach. Dort findet ihr alle Informationen. JOSEPHINE (4B) Meine Mutter hat einen Marktstand auf dem Ullersdorferplatz. Ihr Gemüsestand ist von Dienstag bis Samstag ab 9 bis 18 Uhr und am Samstag bis 14 Uhr geöffnet. Sie verkauft Gurken, Salat, Tomaten, Äpfel, Sellerie, Kartoffeln, Radieschen, Spinat, Kohlrabi, Rote Bete, Zwiebeln, Möhren, Petersilie, Rettich, Schnittlauch. Außer dem Gemüse kann man bei ihr auch Häkelsachen kaufen, zum Beispiel Mützen, Jacken, Westen, Stulpen und Socken. Sie häkelt fast alles selbst bis auf manches was ihr andere Leute zum Verkaufen vorbeibringen. Das Gemüse bekommt sie aus Gärtnereien in Kaditz, Beelitz und Borten. Jeden Morgen fährt sie zu den Gärtnern und holt das frische Gemüse. Das Gemüse, was am Abend übrig bleibt, fährt sie in die Suppenküche und wir nehmen auch etwas mit nach Hause. Die Suppenküche ist eine Küche, in die ärmere Leute essen gehen können, die selbst kein oder nur wenig Geld für Lebensmittel haben. Mutti arbeitet nicht nur in der Woche an ihrem Stand, sondern auch auf Festen. Dort schminkt sie Kinder. Sie besitzt für die Kinder schöne Schminkvorlagen. Ich mag am liebsten, wenn sie mich als Raupe bemalt. Meiner Mutter macht das Arbeiten am Gemüse stand ganz großen Spaß

8 TITELTHEMA TITELTHEMA Was kostet ein Pferd? FLORA (4B) Viele Kinder wünschen sich ein Pferd, doch ihnen ist nicht immer klar, was das alles kostet. Das Pferd alleine kostet schon sehr viel Geld. Dazu kommt das Futter das Reitzeug, Putzzeug, Unterstand und Koppel, Artztermine und Hufschmied. Die kleineren Kinder, die noch nicht so gut reiten können, nehmen auch noch Reitunterricht. Das sind dann noch Extrakosten. Wenn man ein Pferd kauft, kommt es auch darauf an, für was es geeignet ist, welches Alter es hat und welcher Rasse es angehört. Alte Pferde, mit denen man nicht mehr so viel machen kann, kosten nicht so viel wie junge und kräftige Pferde. Wenn es eine besondere Rasse ist, die für etwas Bestimmtes gezüchtet wurde oder einfach eine stolze, beliebte Rasse ist das Pferd teurer. Die Koppelmiete beträgt mindestens 120 im Monat. Wenn man mit Stallunterkunft mietet ist es noch teurer. Sattel, Trense, Halfter, Decke und Deckengurt kosten zusammen mindestens Putzzeug braucht man auch. Dazu gehören Nadelstriegel, Gummistriegel, Metallstriegel, Hufauskratzer, Wurzelbürste, Kardätsche und verschiedene andere Bürsten. Eine Bürste allein kostet ungefähr 2. Eine Putzkiste dazu kostet zwischen Die Reitsachen für dich also Chaps, Stiefeletten, Reithosen und so weiter sind auch nicht immer billig. Normale Kinderreithosen kosten zwischen Bei den Erwachsenen gibt es sie für zu kaufen. Es ist auch gut, wenn du deinem Pferd ab und zu ein paar Leckerlies gibst. Die kosten um die 4 und auch das Stroh und Heu hat seinen Preis. Manche treten mit ihren Pferden auch bei Turnieren an. Das Startgeld kostet meistens 200. Um seine Koppelkosten etwas runter zusetzen, kann man auch mal den Stall ausmisten oder die Koppel säubern. Oder eben auch Reitunterricht geben, damit man etwas mehr Geld bekommt Illustrationen: Amelie und Lejla (4b)

9 TITELTHEMA Wieviel hast Du? in der FREIZEIT Wo für braucht ihr Geld? Ich bekomme von meiner Mama 4 Euro im Monat. Meine Oma schickt mir jeden Monat 5 Euro mit der Post. Oft steckt dazu noch ein Brief von ihr, in dem sie mir erzählt, was sie gerade macht oder wo sie ist. Am meisten gebe ich mein Taschengeld für Leckerlis und Katzenspielzeug aus. Mein Katze freut sich sehr, wenn ich ihr was mitbringe. Ich bin zufrieden mit dem Geld, was ich jeden Monat bekomme. Seid ihr auch zufrieden oder könntet ihr mehr Geld gebrauchen? Was macht ihr mit eurem Taschengeld? Ich habe 60 Kinder unserer Schule gefragt. Nur acht Kinder von ihnen waren nicht mit der Höhe ihres Taschengeldes zufrieden. Alle anderen waren zufrieden. Die Kinder kaufen sich von dem Geld Spielzeug und Süßigkeiten. Manche sparen aber auch das Geld. Das wenigste Geld ist ein Euro, PAULA (4C) was ein Kind im Monat bekommt. Ein paar andere Kinder erhalten 20 Euro Taschengeld, ein Kind sogar 28 Euro. Viele können 4 oder 8 Euro ausgeben. Es gibt eine Empfehlung vom Deutschen Jugendinstitut, in der gesagt wird, wie viel Taschengeld Kinder bekommen können. Dort können Eltern nachsehen, was für ihr Kind angebracht ist. Darin steht, dass Kinder mit 6 Jahren 0,50 bis 1,00 Euro pro Woche, Kinder mit 7 Jahren 1,50 bis 2,00 Euro pro Woche, Kinder mit 8 Jahren 2,00 bis 2,50 Euro pro Woche, Kinder mit 9 Jahren 2,50 bis 3,00 Euro pro Woche, Kinder mit 10 Jahren 15,00 bis 17,50 Euro pro Monat, Kinder mit 11 Jahren 17,50 bis 20,00 Euro pro Monat. Klingt ganz schön viel oder was denkt ihr? Wenn man nun etwas mehr haben will, muss man mit seinen Eltern verhandeln. Am besten geht das, wenn sie gut gelaunt sind und Zeit haben. Ich würde mir aber auf jeden Fall überlegen, wie viel ich mehr haben möchte und einen guten Grund, warum ich mehr brauche. Viel Glück beim Verhandeln! Eure Paula Langeweile? Was ist das? FLORA (4B) Langeweile ist eigentlich ein sehr nützliches Gefühl, weil man danach Ideen bekommt, die man sonst nicht hat. Doch wenn man Langeweile hat, dann ist man oft genervt, weil man entweder nicht will, was man machen soll oder man will nichts machen. Manche Kinder haben oft Langeweile, manche aber auch so gut wie nie. Wenn man Langeweile hat ist es oft so, dass man im Bett liegt und faulenzt. Manche holen dann einfach ein Buch heraus und lesen. Andere wiederum nehmen sich das Handy und machen Selfies, zocken oder gucken sich irgendetwas auf YOU TUBE an oder bearbeiten Bilder. Der eine macht einen Sprung in den Pool. Der andere geht vielleicht mit dem Hund spazieren oder schmusen mit der Katze oder dem Kaninchen Andere gucken ihren Hamstern im Hamsterrad zu, oder ihren Fischen. Man könnte auch rausgehen, um Löwenzahn für seine Schildkröte zu sammeln. Die, die gar kein Haustier haben, könnten auch eine Geschichte schreiben oder backen. Vielleicht ruft man ja auch seine Freundin oder seinen Freund an und wenn man Glück hat, haben sie Zeit und ihr könnt euch treffen. Wenn man Langeweile hat und nachdenkt, denkt man oft darüber nach was man tun kann. Vielleicht denkt man an den Geliebten oder sogar an seinen Superstar, seine Freundin oder Freund. Man kann auch über seine Klassenlehrerin nach denken. Ich habe Langeweile oft an Wochenenden. Nicht, dass ich mehr Schule will! Oft ist es so, dass es mir zu heiß draußen ist und ich nicht raus will. Dann liege ich im Bett oder sitze auf dem Balkon und weiß nicht was ich machen soll und will, und manchmal denke ich über bestimmte Sachen nach. Langeweile hat man nicht immer aber bestimmt mindestens einmal im Monat. Aber kein Sorge wenn du Langeweile hast: Bleib cool es geht vorbei! 14 15

10 BAST E L N RÄT SEL SASKIA UND NOĒMIE (2B) GEHOLFEN HAT NICOLENA (4B) Kohle verfeuern? NATHAN Habt ihr schon mal einen Blumenkranz geflochten? Hier ist mal die Anleitung dafür: Erstmal braucht Ihr ganz viele Gänseblümchen oder andere Wiesenblumen. Dann nehmt ihr die erste Blume und macht mit eurem Fingernagel einen Schlitz in den Stiel. Möglichst weit oben, kurz unter der Blüte. Dann steckt ihr den Stängel der nächsten Blume durch diesen Schlitz und zieht ihn bis an die Blüte ran. Und durch den Stiel der zweiten Blume macht ihr wieder einen Schlitz und zieht die nächste Blume durch und so weiter und so fort Wir finden, dass Blumen gut riechen und sehr schön aussehen und dass die Blüten sehr interresant aussehen, weil jede Blume eine andere Blüte hat. Manche Blumen haben Wurzeln und manche haben Knollen. Unsere Lieblingsblumen sind Tulpen. Der Frühling ist unsere liebste Jahreszeit, weil da so viele Blumen blühen. Uns gefällt es, wenn es von den Bäumen Blütenblätter regnet. Uns gefällt es auch sehr, wenn ein Blumenstrauß auf dem Tisch steht oder wenn man einen Blumenkranz auf dem Kopf trägt. 16 (4C) In diesem Rätsel sind die Wörter Kohle, Piepen, Mäuse, Zaster, Moneten, Moos, Kröten, Eurinchen, Kies, Pinke, Eier, Geld, Knete und Schotter versteckt. U3

11 Illustration: Nicolena (4b) U4

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