Zusammenfassung: Anlage 3. Detmold, April 2006

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1 Anlage 3 Detmold, April 2006 Stellungnahme der Wirtschaftsregion Ostwestfalen-Lippe zum Eckpunktepapier für die Aufstellung eines Operationellen Programms (EFRE) im Rahmen eines neuen NRW-EU-Ziel 2-Programms für den Zeitraum 2007 bis 2013 Zusammenfassung: Die kommende Phase der EU-Strukturförderung im Rahmen des EFRE bietet für die Region Ostwestfalen-Lippe zahlreiche Potentiale und Anknüpfungspunkte für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, stellt aber auf der Arbeitsebene auch eine Herausforderung dar, die im Rahmen bestehender Kooperationsstrukturen bearbeitet werden. Insgesamt werden die als Eckpunkte formulierten drei strategischen Entwicklungslinien sowie der im Gesamtprogramm implementierte Wettbewerbsgedanke begrüßt. Der Ansatz Stärken stärken trägt nachhaltig zur regionalen Entwicklung von Wachstumskernen und Kompetenzen bei. Die Innovationsorientierung des Programms kann in der Region auf unterschiedlichsten Ebenen zur Anwendung gelangen. Die zentrale Entwicklungslinie Förderung des Unternehmertums sollte aus Sicht der Region insbesondere Maßnahmen zur Förderung unternehmerischer Initiativen und Fähigkeiten forcieren. Hinzu kommt die Notwendigkeit der Schaffung neuer Möglichkeiten der Eigenkapitalbildung und der generellen Finanzierung von Gründungen und Investitionen in der Wachstumsphase. Der Ausbau der bestehenden Möglichkeiten im Bereich der Beratungsprogramme für KMU wird begrüßt. Im Bereich der zweiten Entwicklungslinie Innovation und wissensbasierte Wirtschaft strebt die Region eine Stärkung des Innovationsmanagements in KMU sowie der FuE- Aktivitäten an. Hier sollte das Programm gezielte Förderinstrumente bereit halten. An den bereits vorhandenen Netzwerkstrukturen auf Branchen- und Initiativebene wird die Region weiter arbeiten. Auch hier bieten die Elemente der Strukturförderung konkrete Instrumente als strategische Hilfestellung. Die Region strebt eine Ausrichtung der Aktivitäten im Bereich der Innovationsförderung an den Wachstumskernen innerhalb bestimmter Wirtschaftssektoren an. Innerhalb der dritten Strategielinie Entwicklung städtischer und regionaler Potentiale wird sich die Region OWL auf der Maßnahmenebene an den Bereichen Tourismus- und Kulturwirtschaft, unter Einbindung der Gesundheitswirtschaft, sowie den Themenfeldern Stabilisierung und Entwicklung städtischer Gebiete und Migration schwerpunktmäßig orientieren. In allen genannten Themenbereichen sind bereits gute Ansätze vorhanden, die mit weiteren Strukturfördermitteln zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können. Bei den ausgleichsorientierten Maßnahmen (Konvergenz) sollte eine entsprechende Berücksichtigung benachteiligter Gebiete in Ostwestfalen-Lippe erfolgen.

2 2 Einleitung: Die Region Ostwestfalen-Lippe begrüßt die von der Landesregierung NRW formulierten generellen Entwicklungslinien zur Umsetzung der EU-Strukturförderung des EFRE in den Jahren Insbesondere der im Umsetzungskontext genannte Wettbewerbsgedanke im Feld der Maßnahmen- und Projektentwicklung und die Abkehr einer zielgebietsbezogenen Sichtweise (horizontaler Förderansatz) wird positiv gesehen, da dies zu einem landesweiten Wettbewerb der Ideen und Innovationen führen wird. Weiterhin ist herauszustellen, dass der formulierte Ansatz Stärken stärken ebenfalls dazu beiträgt, nachhaltig an der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung des Landes zu arbeiten. Im Hinblick auf den Begriff Innovationen ist die Formulierung einer systemischen Sichtweise positiv zu sehen, welche neben klassischen, technologieorientierten Innovationen auch andere Facetten des Innovationsbegriffs ausdrücklich zulässt. Die Weiterentwicklung bereits bestehender praktikabler Ansätze ist ebenfalls im Kontext des Innovationsbegriffs zu berücksichtigen. Die Berücksichtigung einer differenzierten Betrachtung der Entwicklungspotentiale in ländlichen und städtischen Gebieten ist ebenfalls mit in die weiteren Planungen und Diskussionen aufzunehmen. Ostwestfalen-Lippe (deckungsgleich mit dem Regierungsbezirk Detmold) ist eine vergleichsweise dynamisch wachsende Region. OWL weist eine interessante Mischung von einerseits flexibel agierenden kleinen und mittelständischen Familien-Unternehmen auf und andererseits ist die Region Stammsitz von Konzernen von globaler Bedeutung (Bertelsmann, Oetker, Miele, Melitta und v.a.). Die Branchenstruktur ist in OWL durch folgende Merkmale gekennzeichnet: Im produzierenden Gewerbe sind die meisten Beschäftigten tätig der Anteil der Industriebeschäftigten liegt um 6 Prozentpunkte über dem Wert des Landes Nordrhein-Westfalen. Jeder zweite Beschäftigte der Möbelindustrie in NRW arbeitet in OWL. Maschinenbau, Kunststoff, EDV und Elektrotechnik sind in OWL überdurchschnittlich vertreten, auch das Ernährungsgewerbe (insbesondere die Fleisch- und Wurstwaren) und die Gesundheitswirtschaft haben einen überdurchschnittlichen Anteil. Jeder zweite Kurgast in NRW kommt in eines der großen Heilbäder oder Kurorte in OWL. Insbesondere die dominierenden Branchen müssen gestärkt werden, um die bestehenden Arbeitsplätze abzusichern und berufliche Einstiegsmöglichkeiten für die nachwachsenden jungen Erwerbspersonen anzubieten, um die Ausbildungsquote zu erhöhen, die Arbeitslosenquote zu senken und den Abwanderungsdruck zu verringern. Das Operationelle Programm muss so ausgestaltet werden, dass die Besonderheiten und Stärken der Region Ostwestfalen-Lippe in Hinblick auf die Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten genutzt werden können.

3 3 Die demografischen Stärken und Besonderheiten von OWL sind: - In Ostwestfalen-Lippe ist die Einwohnerzahl von 1,8 Mio. (1987) auf 2,1 Mio. (2005) angestiegen. - Der Bevölkerungsanstieg war mit 15,6% fast doppelt so hoch wie im NRW Landesdurchschnitt (+8,2%). - In den letzten 18 Jahren ist in OWL die Zahl der Einwohner um Menschen angewachsen (dies entspricht der Einwohnerzahl des Kreises Paderborn Mitte der 90er Jahre). - Der Bevölkerungsanstieg ist primär auf die Zuwanderung von Aussiedlern, Ausländern und Bürgern aus den neuen Bundesländern zurückzuführen. - OWL hat einen der höchsten Aussiedler-Anteile aller Regionen in Deutschland. - Der überdurchschnittlich hohe Anteil von junger Bevölkerung unter 25 Jahren als Folge der Zuwanderung stellt ein Gegengewicht zur allgemeinen Alterung der Gesellschaft dar. Diese dynamische demografische Entwicklung in OWL wird aber in den letzten vier Jahren nicht mehr vom Wachstum der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes begleitet. Die Integration der Migranten wird durch fehlende geeignete Arbeits- und Ausbildungsplätze zunehmend erschwert. OWL als Region mit einem breiten Branchenmix und vorwiegend mittelständisch geprägten Unternehmen hatte in den letzten 4 Jahren die höchsten Arbeitsplatzverluste aller fünf Regierungsbezirke in Nordrhein-Westfalen. Insbesondere die östlich gelegenen Teilregionen von OWL weisen hohe Arbeitsplatzverluste auf. Die teilregionalen Ungleichgewichte werden in OWL immer größer: Höxter und Lippe weisen einen deutlichen Sterbefallüberschuss und hohe Wanderungsverluste auf. Die Kreise Gütersloh und Paderborn haben dagegen Wanderungsgewinne und Geburtenüberschüsse und seit 2004 steigende Beschäftigtenzahlen im produzierenden Gewerbe. Diese Stellungnahme orientiert sich streng an der Gliederung des Eckpunktepapiers der Landesregierung. Weiterhin haben wir uns an die Vorgabe des zuständigen Fachreferats gehalten, und zu den vorgegebenen Programmschwerpunkten und Aufgaben Ergänzungen und/oder Schwerpunktsetzungen aufgenommen.

4 4 1. Förderung des Unternehmertums, insbesondere von Klein- und Mittelunternehmen sowie Existenzgründungen Um NRW insgesamt zukunftsfähig zu machen, müssen die Rahmenbedingungen für Unternehmensgründung und- festigung verbessert werden. Eine Fokussierung von Fördermaßnahmen im Gründungsbereich auf benachteiligte Regionen wird abgelehnt. Bei einer Fortführung des RWP-Programms sind Schwerpunktsetzungen in benachteiligten Gebieten der Region erforderlich. Förderung unternehmerischer Initiative und Fähigkeiten ( Kultur der Selbständigkeit ) Für die berufliche Selbständigkeit sollte verstärkt im Unterricht geworben und diese in der Gesellschaft implementiert werden Zusätzliche Impulse durch Ideenwerkstätten Verbesserung der Finanzierungsbedingungen Verbesserung der Eigenkapitalbildung z.b. durch Risikokapital, aber nicht nur für innovative Gründungen Verbesserung der Eigenkapitalbildung auch für die Wachstumsphase Kreditinstitute brauchen auskömmliche Margen für die Weitergabe der öffentlicher Finanzierungshilfen Gründungsprämie, auch als Hilfe zum Lebensunterhalt (siehe unten: Verbesserung der Gründungs- und KMU-Finanzierung) Verbesserung des Marktzugangs, Abbau unternehmensgrößenbezogener und bürokratischer Hemmnisse Förderung von Modellprojekten Stärkung des Wachstumspotentials und der Kooperationsfähigkeit von KMU Wachstum und Kooperationen lassen sich nicht verordnen. Wachstumspotentiale und Kooperationsfähigkeit in KMU müssen vor allem durch die Vermittlung von Know-how, Strategien und Best-Practice-Beispielen geweckt werden: Förderung des organisierten Informations- und Methodentransfer sowie der Strategieentwicklung, Unterstützung von Kooperationen, die neue Projektideen entwickeln Frühzeitige Verhinderung von Unternehmenskrisen Keine zusätzlichen Instrumente Erschließung des weiblichen Gründungspotentials Gründungsprämie und Eigenkapitalbildung Modellprojekt zum Heben der Potentiale aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen

5 5 Erschließung des Gründungspotentials von Migrantinnen und Migranten Gründungsprämie und Eigenkapitalbildung Das Grundproblem bei der Erschließung des Gründungspotentials und bei Aufbau und Festigung der unternehmerischen Existenz sind fehlende Sprachkenntnisse mit der Folge, dass nicht alle potentiellen Gründer ihre Gründungsabsicht in die Tat umsetzen. Hier sollten mit Begleitung des ESF Maßnahmen ansetzen. Eine landesweite Sonderförderung über normale Existenzgründungsprogramme sollte nicht verfolgt werden. Unterstützt werden sollten regionale Projekte, die besonders innovative Ansätze zum Heben der Potentials entwickeln. Zur Umsetzung dieser Aufgaben werden u. a. folgende Instrumente eingesetzt: Verbesserung der Gründungs- und KMU-Finanzierung, z.b. durch Zuschüsse, Finanzierungserleichterungen wie Nachrangdarlehen, Fondslösungen, Risikokapital Angesichts der positiven Erfahrung mit der Gründerprämie im Handwerk und weil die Mikrofinanzierung per Darlehen schwierig ist, schlagen wir folgendes Instrument vor: Gründungsprämie z.b. in Höhe von I UDOOH*U QGHU Voraussetzungen: Gründungskonzept, Konzept muss vor einem regionalen Gremium vom Gründer präsentiert werden und Begleitberatung. Beratungsprogramme für KMU Vorschlag: Beratungsprogramm Wirtschaft und Potentialberatung in einem Programm zusammenfassen und auf die Beschäftigungseffekte und Mitbestimmung wie sie bei der Potentialberatung notwendig sind verzichten. Vorteilhaft bei der Potentialberatung: Unterstützung bei der Umsetzung, dies sollte für Export- und Technologieberatung auch Berücksichtigung finden. Altersbeschränkung des Beratungsprogramm Wirtschaft wieder aufheben, um Exportund Technologieberatung in der Breite wieder zu ermöglichen. Die Altersgrenze müsste nur bei der Existenzgründungs- bzw. Existenzfestigungsberatung als Unterpunkt mit definiert werden. Förderung von Netzwerken und Unterstützungsleistungen (z.b. die Gründungsoffensive GO, StartCenter) Vorhandene oder neue Netzwerke, die sich in den einzelnen Regionen bilden, sind eine Basis für eine effiziente Wirtschaftsförderung. Diese Netzwerke benötigen finanzielle Unterstützung für Sachkosten und Modellprojekte. Eine institutionelle Förderung wird nicht befürwortet.

6 6 2. Innovation und wissensbasierte Wirtschaft Grundsätzlich sollte hier ein einfaches, kompaktes Programm mit wenigen Vorgaben angestrebt werden. Bei den Wettbewerbsverfahren befürworten wir keine oder eine möglichst breite Vorgabe von Förderschwerpunkten und eine transparente Vergabepraxis. Die Konzentration der Großprojekte auf wenige Zukunftsthemen und einige Exzellenz-Projekte sollte nicht in der ganzen Konsequenz verfolgt werden. Das Gleiche gilt für eine Fokussierung von Fördermaßnahmen auf benachteiligte Regionen eine Vorgabe der Zukunftsthemen und Exzellenzfelder ausschließlich im TOP-DOWN Verfahren wird strikt abgelehnt. Die Schwächen der Region im FuE-Bereich erfordern Schwerpunktsetzungen. Die wesentlichen Hinderungsgründe für die Umsetzung von Innovationen in KMU liegen in folgenden Bereichen: Fehlendes strategisches Innovationsmanagement Fehlendes Methodenwissen Personalengpässe, fehlende Mitarbeiterqualifikation Zurückhaltung bei der Einbindung bzw. Kooperation mit externen Know-how-Gebern Fehlendes Eigenkapital, fehlende Sicherheiten, Kreditvergabe erschwert Öffentliche Gelder vielfach unattraktiv (komplizierte Antragstellung, zu hohe Auflagen, lange Bewilligungs- und Bearbeitungszeiten, zu geringe Mittelausstattung) FuE-Förderung in Unternehmen und bei Verbünden zwischen Unternehmen und Technologiegebern Schaffung eines einheitlichen landesweiten Förderprogramms. Die Förderung von Wachstumskernen in benachteiligten Regionen sollte besonders unterstützt werden. Technologieorientierte Gründungsprämie (siehe Verbesserung der Gründungs- und KMU-Finanzierung) Technologieberatung Verbesserung der technologischen Infrastruktur und des Wissenstransfers Ansiedlung von Forschungseinrichtungen, orientiert an den regionalen Stärken Personaltransfer fördern Modellprojekte zur Förderung des Technologietransfers im ländlichen Raum (fehlende Nähe zu Hochschulen/Transfereinrichtungen) Förderung von Netzwerken und Clustern Grundsätzlich wird die Förderung von Netzwerken befürwortet. Netzwerke sind hochrelevant für die Entwicklung der Kompetenz- und Exzellensfelder der Region OWL. Die Region OWL verfügt bereits über ein Repertoire gut funktionierender Netzwerke. Die wichtigsten sind in der Anlage aufgeführt. Im Rahmen der Förderung von Netzwerken sollte unterschieden werden zwischen der Förderung von bestehenden Netzwerkstrukturen und der Förderung von sich in der Aufbauphase befindlichen Netzen. Bestehende Netzwerkstrukturen sollten projektbezogen

7 7 gefördert werden, d.h. die Programme sollten sich auf die Förderung von Sachkosten zur Realisierung netzwerkbezogener Projekte und Maßnahmen beschränken. Projekte, die eine Schwerpunktsetzung in der Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft aufweisen, sollten besonders unterstützt werden. Die Netzwerke der Region bieten eine hervorragende Plattform zur Intensivierung des Technologietransfers. Im Rahmen der regionalen Bedarfslage sollten neue Netzwerke und Kooperationen zwischen bestehenden Netzwerke über eine Anschubfinanzierung unterstützt werden. Um eine möglichst hohe Effizienz der Förderung zu gewährleisten, sollte eine Konzentration der Programme auf regionale Wachstumskerne erfolgen. Um regionale Stärken zu stärken, sollte es der Region vorbehalten sein, diese Wachstumskerne zu benennen. Dabei können Wachstumskerne sowohl in neuen, empor wachsenden Branchen, aber auch in bereits etablierten Branchen, die durch neue Impulse hohes Wachstum entwickeln können, identifiziert werden. Beide Arten der Wachstumskerne sollten landesweit in Abstimmung mit den regionalen Bedarfen gefördert werden. Investive Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung Förderung von regionalen Bedarfen Unterstützung von Innovationen zur Verbesserung der Ressourcen- und Energieeffizienz, neue Energie- und Umwelttechnologien Förderschwerpunkt sollte in das landesweite FuE-Programm integriert werden Förderung von Modellprojekten Unterstützung innovativer, wissensbasierter Dienstleistungen Projektförderung mit klarer Bedarfsdarstellung der beteiligten Unternehmen mit Einbindung der Hochschulen

8 8 3. Entwicklung und Nutzung städtischer und regionaler Potentiale Dieser Förderschwerpunkt bietet für die Region Ostwestfalen-Lippe konkrete Ansatzpunkte auf der Maßnahmen- und Projektebene. Insbesondere liegen Entwicklungspotentiale in den Bereichen Tourismus und Kulturwirtschaft. Im Kontext des Tourismus fällt der Gesundheitswirtschaft mit ihren fachlich unterschiedlich ausgeprägten Standorten in der Region eine wichtige Rolle zu. Aus den zuvor genannten Entwicklungsfeldern lassen sich auch Verknüpfungen zum Feld der Seniorenwirtschaft ableiten, da auch in diesem Themenfeld noch gute Entwicklungspotentiale auf der Produkt- und Dienstleistungsebene vorhanden sind. Ebenso ist mit dem Ziel der Steigerung von Wachstum und Beschäftigung den Belangen des Natur- und Landschaftsschutzes Rechnung zu tragen. Der Bereich der Flächenentwicklung sollte regional weiter forciert werden. Im Rahmen von Projekten der interkommunalen Zusammenarbeit sind Entwicklungen gut zu realisieren. Auch die bestehende Infrastruktur sollte weiter von dem Förderprogramm partizipieren. Gleiches gilt auch für die Entwicklung lokaler Ökonomien sowie für die städtischen Gebiete mit besonderen Problemlagen. Dabei sind auch Quartiere und Ortsteile in mittleren und kleinen Kommunen mit ähnlichen Problemlagen einzubeziehen. Neben der städtebaulichen Entwicklung sollte auch die, in diesem Themenschwerpunkt genannte Integrationsperspektive von Menschen mit Migrationshintergrund Berücksichtigung finden. Neben einer Fokussierung auf die städtischen Entwicklungspotentiale und belange sollte auch eine Ausrichtung des Programmschwerpunkts auf die ländlichen Gebiete erfolgen. Die bereits umgesetzten Projekte zu Dorfentwicklung sowie die EU- Gemeinschaftsinitiativen LEADER II und LEADER + haben gezeigt, dass auch hier konkrete Ansatzpunkte für eine ökonomische, ökologische, touristische und kulturelle Entwicklung liegen. Förderung lokaler, stadtteilbezogener Ökonomien Förderung von Entwicklung und Umsetzung lokaler Ökonomien Unterstützung von Kooperationen integrierte Entwicklung städtischer Problemgebiete Entwicklung von Handlungskonzepten zur integrierten Quartiers-/Stadtteilerneuerung Förderung von Maßnahmen zur dauerhaften Stabilisierung und Entwicklung städtischer/regionaler Problemgebiete (auch in Mittel- und Kleinstädten des ländlichen Raumes) Unterstützung des Umsetzungsprozesses und lokaler Kooperationen Förderung des Tourismus und der Kulturwirtschaft Förderung der touristischen Kernkompetenzen Projektentwicklung anhand der Vorgaben von Leitbildern Schwerpunktsetzung auf die Gesundheitswirtschaft

9 9 Flächenentwicklung und -sanierung/infrastrukturentwicklung Förderung der gewerblichen Infrastruktur in benachteiligten Gebieten Revitalisierung von leer stehenden Gewerbeobjekten mit Entwicklungspotential im ländlichen Raum Umsetzung von Natura 2000 sowie der EU-Wasserrahmenrichtlinie, EU- Umgebungslärmrichtlinie und EU-Luftqualitätsrichtlinie Förderung vorbereitender Maßnahmen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie durch Grunderwerbsprogramme für Gewässerrandstreifen und interkommunaler Zusammenarbeit zur Verfolgung von Gewässerentwicklungsmaßnahmen Förderung von investiven Maßnahmen im Schutzgebietsnetz NATURA 2000 Förderung von Maßnahmen in den Naturparken der Region und im Bevorzugten Erholungsgebiet Büren-Bad Wünnenberg Förderung der Seniorenwirtschaft Erschließung von Wachstums- und Beschäftigungspotentialen (Wirtschaftskraft Alter, Seniorenmarkt Reisen, Seniorenmarketing, Qualifizierung und Weiterbildung ökonomische Stärkung von Migranten Integration als Querschnittsaufgabe Regionale Schwerpunktsetzungen interkulturelle Kommunikation Integration als Querschnittsaufgabe

10 10 Netzwerke in Ostwestfalen-Lippe OWL Maschinenbau e.v. Das mittlerweile über 100 Mitglieder umfassende Netzwerk hat das Ziel, durch die enge Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Wertschöpfungspartnern, OWL als führende Maschinenbauregion in Europa zu behaupten und weiter zu etablieren. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich die Brancheninitiative mit den Themen Erfahrungstransfer, Kooperationsförderung und vor allem mit Innovationsmanagement, Ausbildung und Qualifizierung, Standortmarketing und Internationalisierung. Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL (ZIG) Das Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft wurde 1999 in der Rechtsform eines Vereins gegründet, um Herausforderungen, Produkte und Leistungsangebote der Unternehmen und Einrichtungen in der Region kundenorientiert zu bündeln und Innovationen voran zu bringen. Dabei soll insbesondere die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus den Nachbarbranchen des Gesundheitswesens intensiviert werden. Mittlerweile sind 30 Unternehmen und Institutionen im ZIG organisiert. Hauptaufgaben sind Wissenstransfer, Entwicklungspartnerschaften, Produktentwicklungen sowie die Vermarktung der Gesundheitsregion OWL. Schwerpunktthemen sind die Verankerung von Spitzenmedizin in der Breite, Kurorten und Heilbädern, die mittelständische Zulieferindustrie, Beschäftigung, Qualifizierung und Forschung sowie Prävention. Bio-Tech-Region OstWestfalen Lippe e.v. Der in 2002 gegründete Förderverein ist ein Netzwerk aus Unternehmen, Hochschulen und anderen Einrichtungen, die die Biotechnologieaktivität in OWL für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen wollen und die Weiterentwicklungen regionaler Biotech-Aktivitäten unterstützen. Hauptaufgabe des Vereins sind die Vernetzung privater und öffentlicher Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die Stärkung des Transfers zwischen Grundlagenforschung und Praxis, Informationsmanagement und Standortmarketing. Energie-Impuls e.v. Der Verein Energie-Impuls wurde 2001 gegründet. Es haben sich mittlerweile 100 Unternehmen, Institutionen und Personen der Region zusammengeschlossen, die das Zukunftspotential von erneuerbaren Energien aktiv fördern wollen. Ziel des Netzwerkes ist es, durch Zusammenführung der Kompetenzen aus Unternehmen, Hochschulen und Energiewirtschaft und Energieanwendung die besonderen Potentiale von Zukunftsenergien und Effizienzpotentialen weiter zu erschließen, zu stärken und OWL als Energiekompetenz-Region zu profilieren. Dabei steht der Ausbau der Anwendungen von Zukunftsenergien in OWL, die Wissens-, Produkt- und Projektvernetzung und die Verbesserung der Qualifikation einzelner Akteure im Mittelpunkt. InnoZent OWL e.v. Der Verein ist ein Zusammenschluss innovativer Unternehmen der Region, der als InnovationsZentrum für Internettechnologie und Multimediakompetenz in der Region a- giert. Hauptaufgaben des Netzwerkes sind - neben der Stärkung und Vermarktung regionaler IT- und Multimediakompetenz - der Informations- und Wissenstransfer, die Organisation von Veranstaltungen, Workshops, Arbeitskreisen und Messen so-

11 11 wie die Projektentwicklung und -begleitung für die Mitglieder. Ein Projekt- Schwerpunkt ist derzeit die Innovative Industrielle Systemintegration (u.a. RFID- Technologien). Kunststoffe OWL Die beiden Industrie- und Handelskammern in OWL, die Wirtschaftsförderung Paderborn und das Institut für Kunststofftechnik an der Uni Paderborn (KTP) haben das Netzwerk "Kunststoffe in OWL" ins Leben gerufen. In der Kunststoffverarbeitung sind in Ostwestfalen-Lippe nahezu Menschen beschäftigt. Als Zulieferindustrie bestehen Schnittstellen zur Automobil-, Möbel- oder Elektronikindustrie. Die Initiative hat sich zunächst die Themen Öffentlichkeitsarbeit, Technologietransfer, Qualifizierung und vor allem Erfahrungsaustausch auf die Fahnen geschrieben. Kompetenzzentrum Mechatronik und Elektrotechnik im GAZ Mit der Etablierung des privaten, dualen Studiums der FHWT Diepholz-Vechta- Oldenburg in den Bereichen Mechatronik und Elektrotechnik am Studienort Espelkamp zum Beginn des Wintersemesters 2006 ist die Grundlage für die Einrichtung eines Kompetenzcenters und die Bildung eines entsprechenden Netzwerkes gelegt worden. Durch die landesgrenzenübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, der Fachhochschule, der IHK und den Gebietskörperschaften erfüllt dieses Netzwerk darüber hinaus das neue Ziel der "Europäischen territorialen Zusammenarbeit". Zukunftsinitiative Möbelindustrie Im Jahr 2001 wurde die Zukunftsinitiative Möbelindustrie NRW (ZiMit) gegründet. Diese Initiative wird von den Arbeitgeberverbänden der Holz- und Möbelindustrie Westfalen- Lippe und der Gewerkschaft IG Metall (Bezirk NRW) in gemeinsamer Geschäftsführung getragen. Arbeitsschwerpunkte der Initiative sind der Aufbau neuer regionaler Kooperationsstrukturen, die Entwicklung gemeinsamer Strategien und innovativer Impulse zur Bewältigung des Strukturwandels sowie die besondere Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen.

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