Marktspiegel Business Software PLM / PDM 2006/2007

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1 Dipl.-Ing. Dirk Assmus Dipl.-Ing. Jens Meier Dipl.-Ing. Peter Treutlein M.Sc. Eduardo Zancul Marktspiegel Business Software PLM / PDM 2006/ Trovarit AG Seite 1

2 Der Marktspiegel Business Software - PLM / PDM 2006/2007 In letzter Zeit wurden kürzer werdende Entwicklungszeiten und steigende Variantenzahlen bei gleichzeitig globalem Wettbewerb als wesentliche Faktoren für die Wettbewerbfähigkeit von produzierenden Unternehmen identifiziert. In diesem Zusammenhang stellt das Product Lifecycle Management (PLM) einen wichtigen Hebel für die Produktivitätssteigerung und die Reduktion der Kosten in der Produktentstehung dar. Das PLM liefert Konzepte für eine umfassende Verwaltung der Produktdaten und für die Integration von Prozessen, Organisationseinheiten und Anwendungen über den gesamten Produktlebenszyklus. Die Informationen über Produkte und deren Entstehungsprozesse werden immer aktuell an den relevanten Stellen im Unternehmen zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht unter anderem die Vermeidung von Zeitverschwendungen bei nicht wertschöpfenden Aktivitäten (z.b. Suche nach Informationen), die Erhöhung der Kommunalität durch Wiederverwendung, die Verbesserung der Kooperation und die Senkung der Durchlaufzeiten. Wegen des komplexen IT-Umfangs gestaltet sich bisher die Auswahl eines Systems zur Unterstützung des PLM für produzierende Unternehmen als eine sehr aufwendige und unübersichtliche Aufgabe. Die produktbezogenen Prozesse gehen über die Abteilungsgrenzen hinaus und erfordern damit ein breites Spektrum integrierter Funktionen für die durchgängige Datenverwaltung entlang des gesamten Produktlebenszykluses. Weiterhin zeichnet sich das Marktangebot durch die wachsende Vielfalt an hochkomplexen differenzierten Systemen aus, die für den Anwender nur schwer zu erfassen sind. Die am Markt bestehenden PLM-Systemlösungen können sehr unterschiedlicher Natur in Bezug auf ihre Funktionalität sein. Die Ursachen hierfür sind der unterschiedliche Ursprung der Systeme und ihre dynamische Entwicklung in den letzten Jahren. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Systemen erschweren das Marktverständnis und den Vergleich verschiedener Systeme der diversen Anbieter. Um den Systemvergleich zu ermöglichen und die Markttransparenz zu erhöhen, hat das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen ein übergreifendes, anbieterunabhängiges PLM-Modell entwickelt. Dieses Modell ist auf den Bereich des Produktdatenmanagement fokussiert und berücksichtigt alle PLM-Funktionen, die für die Unterstützung eines umfangreichen PLM- Grundgedankens erforderlich sind. Aus dem Aufgabenmodell für PLM wurde ein standardisierter Fragenkatalog entwickeln. Hiermit lassen sich die verschiedenen im Marktspiegel abgebildeten Softwarelösungen übersichtlich und detailliert darstellen und vergleichen. Gleichzeitig dient der Fragenkatalog als Vorlage für die Erstellung von Lastenheften im Rahmen konkreter Auswahlprojekte über die Plattform IT-Matchmaker (www.it-matchmaker.com) der Trovarit AG. Der Fragenkatalog sowie die jeweils aktuellsten Marktdaten sind über den IT-Matchmaker (www.it-matchmaker.com) der Trovarit AG verfügbar und unterstützen die Vorauswahl einer geeigneten PLM-Software. Wir hoffen, Anwendern wie Anbietern mit diesem Marktspiegel eine gute Navigationshilfe im unübersichtlichen Markt für PLM/PDM-Software geben zu können. Die Herausgeber 2006 Trovarit AG Seite 2

3 Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen des Product Lifecycle Management Grundgedanke des Product Lifecycle Managements Evolution der IT-Systeme für das Product Lifecycle Management Funktionen von PLM-/PDM-Systemen PLM-Modell Hauptfunktionen der PLM-Lösungen Produktplanung Projektmanagement Produktstrukturierung Dokumentenverwaltung Änderungs- und Konfigurationsmanagement Kollaboration Systemintegration und -management Erweiterte PLM-Funktionen Fertigungsplanung Beschaffung Qualitätsmanagement Dienstleistung, Wartung und Instandsetzung Umweltschutz / Arbeitssicherheit F&E Controlling Der Markt für PLM-/PDM-Systeme PLM Nutzen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung eines PLM-/PDM- Systems Acht Schritte der PLM-Auswahl Ein kleiner Leitfaden für sichere PLM- Projekte Gutschein IT-Matchmaker light Übersichtstabellen Übersichtstabellen Einsatzbereiche der Software I Einsatzbereiche der Software II Branchenfokussierung Systemprofile Erläuterung zu den Systemprofilen ACATEC Software GmbH / Power Configurator Agile Software GmbH / Agile e assyst GmbH / pdm.assist Autodesk GmbH / Autodesk Productstream Compass Auto-trol Technology GmbH / KONFIG CM Trovarit AG Seite 3

4 9.7 DASSAULT SYSTEMES AG / SMARTEAM Dujan&Tautz PDM Consulting / Priamos e-pro solutions GmbH / Mediando EVO Informationssysteme GmbH / CAMback GAIN Software GmbH / GAIN system IBM Deutschland GmbH / ENOVIA IFS Deutschland GmbH & Co. KG / IFS Applications intellivate GmbH / Open EDM IQUADRAT AG / Phoenix EDM ISD Software und Systeme GmbH / HELIOS next Lorenz Engineering GmbH / CADBase LTE Consulting GmbH / PDM MaxxSoft GmbH / MaxxDB mmh software GmbH / 9.21 newtrust GmbH / newtrust ORACLE Deutschland GmbH / E-Business Suite Orcon GmbH / Phoenix / PDM Parametric Technology GmbH / PTC Parkstreet GmbH / P4 Enterprise PCL CAD/CAM Systeme / ADEM CAPP PROCAD GmbH & Co.KG / ProFile ProCAEss GmbH / DDX - Design Data exchange Raeder + Vogel GmbH / CAJAC II SAP Deutschland AG & Co. KG / mysap PLM SofTech GmbH / ProductCenter SSA Global GmbH / SSA PLM think3 GmbH / thinkplm TP-CAD GmbH / CONISIO Ziffer Consulting GmbH / AutoVue Weitere Anbieter Quellenverzeichnis und weiterführende Literatur Trovarit AG Seite 4

5 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Daten im Produktlebenszyklus (in Anlehnung an FZI 2006)...13 Abbildung 2: Elemente des Product Lifecycle Management...14 Abbildung 3: Evolution der PLM-Lösungen auf Basis von CAD- und MRP-Systemen...15 Abbildung 4: Ursprung der aktuellen PLM-Lösungen und Marktpositionierung der PLM- Anbieter...17 Abbildung 5: PLM-Modell des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen...19 Abbildung 6: Ursprung der aktuellen PLM-Lösungen und Marktpositionierung der PLM-Anbieter...34 Abbildung 7: Profil der PLM-Anbieter...34 Abbildung 8: Jahr der ersten Installation der PLM-Lösung...35 Abbildung 9: Größenklassen der Kundenunternehmen...35 Abbildung 10: Erfüllungsgrade bei ausgewählten Funktions-/Untergruppen...36 Abbildung 11: Nutzen von PLM...39 Abbildung 12: Projektschritte einer Software-Auswahl mit dem IT-Matchmaker...43 Abbildung 13: Prozessanalyse Bonapart und Aufgabenreferenzmodell...46 Abbildung 14: Aufgabenmodell zur Beschreibung eines PLM/PDM-Systems...47 Abbildung 15: Formulierung und Gewichtung von Anforderungen mit Hilfe der Plattform Abbildung 16: Ermittlung der Erfüllungsgrade bezogen auf die individuellen Anforderungen (Beispiel)...49 Abbildung 17: Erstellung einer Anfrage auf der Plattform Abbildung 18: Analyse der eingehenden Kostenabschätzungen (Beispiel)...50 Abbildung 19: Dokumentation des Testfahrplans...52 Abbildung 20: Portfolio - Gesamtbewertung über Kosten Trovarit AG Seite 5

6 Systemprofile - Muster AG Product Lifecycle Management- Software Product Lifecycle Management-Solution Trovarit AG Seite 6

7 1.1 Muster AG / Product Lifecycle Management Solution Anbieter Muster AG Muster Straße 10 D Musterstadt Tel: 00 Fax: Homepage: Gründungsjahr: 1962 Niederlassungen in Deutschland (PLZ-Bereich): , Zentraler Ansprechpartner in Deutschland: Herr Mustermann, Niederlassungen außerhalb Europas: Kanada, USA Personalausstattung: Deutschland Österreich Schweiz Europa (Gesamt) Weltweit (Gesamt) Insgesamt Programmentwicklung Beratung / Implementierung Support & Service Angebotene Beratungsdienstleistungen: Beratung zur Unternehmensstrategie, Beratung zur IT-Strategie, Projektmanagement, Reengineering der IT-Struktur, Change Management, Beratung Konfigurationsmanagement Produkt: Product Lifecycle Management Solution 2.0 Release: Erstinstallation des aktuellen Systems: 1994 Gesamtinstallationen des aktuellen Systems: Deutschland Österreich Schweiz restl. Europa Weltweit Installationen: Größenklassen typischer Kunden (Anzahl Mitarbeiter) Trovarit AG Seite 7

8 Unterstützte Serverplattformen: PC, SUN, alle Oracle supporteten Plattformen Unterstützte Server-Betriebssysteme: HP-UX, SOLARIS, Windows 2000, Windows 2003 Server, alle Oracle supporteten Plattformen Unterstützte Serverdatenbanken: Oracle Unterstützte Clients: PC, Windows 2000, PC, Windows XP, Web-Clients mit vollständiger Systemfunktionalität Unterstützte Sprachen: Deutsch, Englisch Funktionale Einordnung des Systems (auf Basis der IT-Matchmaker Kriterienkataloge): Product Lifecycle Management Solution Trovarit AG Seite 8

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