EUR-Zinseinschätzung per per Juli Juli 2008

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1 EUR-Zinseinschätzung per per Juli Juli 2008 Nach einem Jahr unveränderter Leitzinsen beschloss das EZB-Gremium in der heutigen Ratssitzung, den Leitzinssatz um 25 BP auf 4,25% zu erhöhen. Das war vom Markt übereinstimmend erwartet worden, nachdem EZB-Präsident Trichet selbst dies im Anschluss an die letzte Zinssitzung am 5. Juni mit ungewöhnlich deutlichen Worten signalisiert hatte. Auf die Frage, ob die EZB die Zinsen weiter erhöhen werde, betonte Trichet, dass der aktuelle Stand der Geldpolitik dazu führen wird, dass die EZB ihr Ziel der Preisniveaustabilität erreichen wird, die EZB habe keinen Bias. Dies bedeutet, dass die EZB eine neutrale Position eingenommen hat und aus heutiger Sicht keine weiteren Zinserhöhungen geplant sind. Wenn die EZB neue Informationen für den Markt habe, werde man diese mitteilen so der EZB-Präsident. Man werde alle Entwicklungen sehr genau beobachten. Wichtigstes Ziel sei und bleibe die Wahrung der mittelfristigen Preisniveaustabilität. Die EZB zeigt sich weiter besorgt über die hohe Inflation in der Eurozone - zu Recht, denn im Juni erreichte die jährliche Teuerungsrate infolge hoher Öl- und Nahrungsmittelpreise mit 4,0% den höchsten Stand seit Einführung des Euro am 1. Jänner Das ist doppelt so hoch wie das Ziel von 2,0%, bei dem die EZB Preisstabilität definiert. Allerdings erkennt sie auch die Abwärtsrisiken für die Wirtschaft. Die jüngsten Daten haben dies einmal mehr aufgezeigt: Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich fiel im Juni auf den niedrigsten Stand seit 5 Jahren. Besonders bedenklich ist, dass die in die Zukunft gerichtete Komponente der Neuaufträge nun in beiden Indikatoren (Industrie und Dienstleistungen) unter der kritischen Wachstumsmarke von 50 Indexpunkten liegt (47,3 im Industrie- bzw. 48,5 im DL-Index). 3. Juli 2008 / EUR-Zinseinschätzung 11

2 EUR-Zinseinschätzung per per Juli Juli 2008 Die EZB hat sich also wieder auf ihre "wait-and-see"-position zurückgezogen. In der nächsten Zinssitzung (7. August) wird der Leitzinssatz definitiv unverändert bleiben. Im weiteren Jahresverlauf wird es für die EZB trotz über den Sommer noch weiter steigender Inflation (als Folge der stetig steigenden Ölpreise; neues Rekordhoch von Brent-Öl bei 146,69 USD/Barrel am 3. Juli) zunehmend schwieriger, weitere Zinserhöhungsschritte durchzusetzen, da die Folgen der konjunkturellen Abkühlung immer mehr zu Tage treten werden. Die überzogenen Zinserhöhungserwartungen haben sich im Zuge der Pressekonferenz zurückgebildet: Aktuell preist der Markt einen weiteren Zinsschritt à 25 BP bis Jahresende 2008 ein. Aus unserer Sicht wird sich jedoch auch die Wahrscheinlichkeit für diesen letzten Zinserhöhungsschritt noch weiter zurückbilden. Insofern die Inflationserwartungen nicht weiter anspringen und sich Zweitrundeneffekte weitgehend vermeiden lassen, dürfte die EZB nach diesem Signal-Zinsschritt keine weiteren Erhöhungen im Jahresverlauf mehr vornehmen (Hauptszenario, Wahrscheinlichkeit: 75%). Sollten die Rohstoffpreise jedoch weiter explodieren, könnte sich Trichet im September oder Oktober zu einem zweiten und damit auch gleichzeitig letzten Zinserhöhungsschritt á 25 BP genötigt sehen (Risikoszenario, Wahrscheinlichkeit: 25%). 3. Juli 2008 / EUR-Zinseinschätzung 22

3 Einfluss des des Ölpreises auf auf die die EU-Inflation ist ist enorm Brent-Öl Brent-Öl am am Juli Juli mit mit neuem neuem Allzeithoch bei bei 146,69 146,69 USD/Barrel Szenario Szenario 1: 1: Ölpreis Ölpreis zwischen zwischen Inflationsrate Inflationsrate erreicht erreicht Hochpunkt Hochpunkt bis bis spätestens spätestens August August bei bei 3,8 3,8 --4,0% 4,0% Szenario 3 Szenario Szenario 2: 2: Ölpreiskorrektur Ölpreiskorrektur (Tief (Tief bis bis 90) 90) Inflationsrate Inflationsrate erreicht erreicht bis bis Jahresende Jahresende Werte Werte von von knapp knapp unter unter 2% 2% Szenario 2 Szenario 1 Szenario Szenario 3: 3: Ölpreis Ölpreis steigt steigt weiter weiter > Inflationsrate Inflationsrate erreicht erreicht neue neue Allzeithochs Allzeithochsbis bis auf auf über über 4,50% 4,50% 3. Juli 2008 / EUR-Zinseinschätzung 33

4 EZB-Notenbanksitzungen 2008 EZB Jänner 10 Februar 7 März 6 April 10 Mai 8 Juni 5 Juli 3 August 7 (ohne PK) September 4 Oktober 2 November 6 Dezember 4 Quelle: EZB. Zinsanhebung um 25 BP erfolgt 3. Juli 2008 / EUR-Zinseinschätzung 44

5 Entwicklung Geldmarkt- und und Kapitalmarktsätze 3-M-Euribor 5.6.: 4,863% 6.6.: 4,967% 3.7.: 4,966% 4.7.: 4,959% 12-M-Euribor 5.6.: 5,125% 6.6.: 5,418% 3.7.: 5,432% 4.7.: 5,395% 10-Jahressatz Q3: 4,80 5,00% Q4: 4,75 5,20% Bei Anhalten der Zinserhöhungsfantasie (aktuell 1 Zinserhöhung á 25 BP bis eingepreist) wird der 3-Monats-Euribor weiter bis 5,25% ansteigen, entsprechend der 12-Monats-Euribor im Extremfall bis auf 5,50%. Da wir nach der Trichet-Rede vom 3.7. im Extremfall nur mit einem weiteren Zinsanhebungsschritt rechnen (siehe Risikoszenario, Seite 2 unten), dürfte der 2- Jahressatz nicht mehr weit über den aktuellen Stand von 5,25% hinauslaufen. Die Inflationsängste halten jedoch den 10-Jahressatz weiter hoch. 3. Juli 2008 / EUR-Zinseinschätzung 55

6 EUR Zinsstruktur 5. Juni: EZB-Ratssitzung, Trichet kündigt Zinserhöhung für Juli an 6. Juni: massive Einpreisung von Zinserhöhungserwartungen 3. Juli: EZB erhöht Leitzinssatz um 25 BP wie am 5. Juni angekündigt, Fazit aus der PK: definitiv keine Erhöhung im August, Inflation wird bekämpft, Wachstumsrisiken bestehen 4. Juli: Zinserhöhungserwartungen werden ausgepreist, langes Zinsende reagiert auf Wachstumssorgen 3. Juli 2008 / EUR-Zinseinschätzung 66

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