Technical Information Global Technical Support

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1 Technical Information Global Technical Support Konfigurationsanleitung für Aastra 400 mit peoplefone "BUSINESS VOIP" Affected Systems: Aastra 415, Aastra 430, Aastra 470 Release 3.0 SP1 Software-Version 8440c1 TI-Number: 1435 Version: 1.1 Release Date: Aastra Telecom Schweiz AG Aastra Telecom Schweiz AG All rights reserved. Subject to change without prior notice.. Ziegelmattstrasse 1 CH-4503 Solothurn Support Homepage:

2 Table of content: 1 Allgemein Technische Angaben des Providers peoplefone Kompatibilitätsangaben zum Communication System Aastra Hinweise zu den Aastra Mobilitätslösungen AMC Integrierte GSM-Endgeräte der Aastra 400 (ohne AMC Controller) Generelle Hinweise Konfiguration des Communication Systems Aastra SIP-Provider konfigurieren Bündel konfigurieren Leitweg konfigurieren SIP-Konten konfigurieren Durchwahlplan konfigurieren Konfiguration des analogen Fax-Port für T TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 2 of 15 Release Date:

3 1 Allgemein 1.1 Technische Angaben des Providers peoplefone Produktbezeichnung: Codec / Framelänge: Fax: BUSINESS VOIP G.711a / 20ms und G.729a / 20ms T.38 Protokoll (mittels einem separat dafür definiertem peoplefone Konto) Registrierung der SIP-Konten: Es muss sich nur ein Konto registrieren (bzw. 2 Konten bei der Benutzung von Fax/T.38) ALG-Funktion: Die peoplefone Plattform kommuniziert direkt mit den privaten IP-Adressen des Aastra Communication Servers, sowie der IP-Phones. Somit darf weder im NAT-Router noch im Aastra Communication Server die ALG-Funktion aktiviert werden. 1.2 Kompatibilitätsangaben zum Communication System Aastra 400 Aastra Communication Server: Aastra 415, Aastra 430, Aastra 470 Release 3.0 SP1 Software-Version: Voice-Gateways: 8440c1 EIP oder Standard Media Switch TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 3 of 15 Release Date:

4 2 Hinweise zu den Aastra Mobilitätslösungen 2.1 AMC 3 Folgende Call-Szenarien wurden getestet: Mobiltelefon ruft via AMC 3 "Call-Through" einen externen Teilnehmer an, legt diesen mittels AMC 3 Applikation in Haltung und vermittelt ihn zu einem internen Benutzer mit IP-Endgerät. Externer Teilnehmer ruft via Aastra 400 einen internen Benutzer mit einem Mobiltelefon an. Auf dem Mobiltelefon wird die CLIP-Nummer des anrufenden externen A-Teilnehmers präsentiert. Das Mobiltelefon legt diese Verbindung mittels AMC 3 Applikation in Haltung und vermittelt den externen Teilnehmer zu einem internen Benutzer mit IP-Endgerät. Interner Benutzer mit IP-Endgerät ruft einen internen Benutzer mit einem Mobiltelefon an. Das Mobiltelefon legt diese Verbindung mittels AMC 3 Applikation in Haltung und vermittelt den Anrufer zu einem internen Benutzer mit AD2-Endgerät. Externer Teilnehmer ruft via Aastra 400 einen internen Benutzer mit einem Mobiltelefon (in One Number 1:n) an. Auf dem Mobiltelefon wird die CLIP-Nummer des anrufenden externen A-Teilnehmers präsentiert. Interner Benutzer mit IP-Endgerät führt ein Fast Take auf einen internen Benutzer mit einem Mobiltelefon aus, welcher auf dem zugehörigen Mobiltelefon gerade besetzt ist. Mobiltelefon führt mittels AMC 3 Applikation ein Fast Take auf einen besetzten internen Benutzer mit IP- Endgerät aus. Mobiltelefon ruft ein weiteres Mobiltelefon an. Das zweite Mobiltelefon legt diese Verbindung mittels AMC 3 Applikation in Haltung und vermittelt den Anrufer zu einem internen Benutzer mit IP-Endgerät. Mobiltelefon ruft ein weiteres Mobiltelefon an. Das zweite Mobiltelefon leitet mittels AMC 3 Applikation eine Konferenz mit einem internen Benutzer mit IP-Endgerät ein. Mobiltelefon ruft einen externen Teilnehmer an. Das Mobiltelefon leitet mittels AMC 3 Applikation eine Konferenz mit einem weiteren externen Teilnehmer ein. Mobiltelefon (ohne verfügbaren Datenkanal) ruft mittels AMC 3 Applikation einen externen Teilnehmer an. Externer Teilnehmer ruft ein Mobiltelefon (ohne verfügbaren Datenkanal) an. Hinweise zur AMC 3 Lösung: Sämtliche Tests erfolgten mit einem Mobiltelefon (Android-Betriebssystem v4.2.2), sowie den AMC 3 Software-Versionen AMCC und AMC 3-Client Build Der SIP-Trunk peoplefone muss über die Option "CLIP no screening" verfügen, damit beim angerufenen Mobiltelefon die CLIP-Nummer des anrufenden A-Teilnehmers angezeigt wird. Beim Call-Szenario "Externer Teilnehmer ruft via Aastra 400 einen internen Benutzer mit einem Mobiltelefon an", wird auf dem Mobiltelefon immer die CLIP-Nummer des anrufenden externen A- Teilnehmers präsentiert. TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 4 of 15 Release Date:

5 2.2 Integrierte GSM-Endgeräte der Aastra 400 (ohne AMC Controller) Folgende Call-Szenarien 1) wurden getestet: GSM-Mobiltelefon ruft via GSM-Integrationsnummer einen externen Teilnehmer an, legt diesen in Haltung und vermittelt ihn zu einem internen Benutzer mit IP-Endgerät. Externer Teilnehmer ruft via Aastra 400 einen internen Benutzer mit GSM-Endgerät an. Auf dem GSM-Mobiltelefon wird die CLIP-Nummer des anrufenden externen A-Teilnehmers präsentiert. Das GSM-Mobiltelefon legt diese Verbindung in Haltung und vermittelt diesen zu einem internen Benutzer mit IP-Endgerät. Interner Benutzer mit IP-Endgerät ruft einen internen Benutzer mit GSM-Endgerät an. Das GSM- Mobiltelefon legt diese Verbindung in Haltung und vermittelt den Anrufer zu einem internen Benutzer mit AD2-Endgerät. Interner Benutzer mit IP-Endgerät führt ein Fast Take auf einen internen Benutzer mit GSM-Endgerät aus, welcher auf dem zugehörigen GSM-Mobiltelefon gerade besetzt ist. GSM-Mobiltelefon führt ein Fast Take auf einen besetzten internen Benutzer mit IP-Endgerät aus. Hinweise zur GSM-Integration: Der SIP-Trunk peoplefone muss über die Option "CLIP no screening" verfügen, damit beim angerufenen GSM-Mobiltelefon die CLIP-Nummer des anrufenden A-Teilnehmers angezeigt wird. Mit Aastra 400 ist es möglich, anstelle der CLIP-Nummer des anrufenden externen A-Teilnehmers nun auch die CLIP-Nummer des GSM-Endgerätes der Aastra 400 (B-Teilnehmer) dem angerufenen GSM- Mobiltelefon zu übermitteln (z.b. Mandantenfunktion). Falls dies gewünscht wird, muss im entsprechenden SIP-Bündel der Parameter "Ankommende CLIP für Amt-Amt-Verbindungen senden" auf "Nein" konfiguriert werden (AMS CM_3.1.5 Bündel, Tab "CLIP"). 1) Gilt entsprechend auch für einen auf dem GSM-Mobiltelefon installierten Aastra Mobile Client (AMC 2.0). TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 5 of 15 Release Date:

6 3 Generelle Hinweise peoplefone verwendet Domain-Namen für den SIP-Registrar und den SIP-Proxy. Bitte konfigurieren Sie in der Aastra 400 mindestens eine IP-Adresse eines gültigen DNS-Servers (AMS_CM_2.2.1). Sollte der Communication Server über keine ISDN-Amtsleitungen verfügen, entfernen Sie bitte bei sämtlichen ISDN-Amtsports (falls vorhanden) die Taktsynchronisation und starten Sie danach den Communication Server neu. Kontrollieren Sie anschliessend, dass der Parameter "Synch.-Status" den Status "Leerlauf" anzeigt (AMS CM_ , Tab "Taktreferenz"). Damit die Uhr des Communication Servers auch trotz fehlenden ISDN-Amtsleitungen immer aktuell ist, empfehlen wir den Einsatz eines NTP-Timeservers (AMS CM_ ). Beispiel: europe.pool.ntp.org Für Anrufumleitungen SIP-Trunk - SIP-Trunk empfehlen wir den SIP-Diversion-Header "recursing" zu verwenden (AMS_CM_3.2.4), damit beim Zielteilnehmer die Rufnummer des anrufenden Teilnehmers (A-Nummer) angezeigt wird. Bei Anrufumleitungen SIP-Trunk SIP-Trunk (innerhalb der Aastra 400) ohne SIP-Diversion-Header wird dem externen Zielteilnehmer der Anrufumleitung als CLIP immer die Rufnummer des umleitenden Teilnehmers (B-Nummer) präsentiert. Damit die abgehende CLIP-Übermittlung möglichst optimal funktioniert, empfehlen wir bei jedem Benutzer die Konfiguration "CLIP automatisch" auf "Ja" zu belassen (AMS CM_4.1 Benutzer). peoplephone unterstützt CLIP no screening. Falls diese Funktion gewünscht ist, tragen Sie die zu übermittelnde Rufnummer (zb.0800 xxx xxx) beim entsprechenden Benutzer mit "CLIP:automatisch" "Nein" ein (AMS CM_4.1_Benutzer). Wird ein ankommender externer Anruf von einem Aastra 400 Teilnehmer ohne Voranmeldung wieder nach extern weitervermittelt, empfehlen wir dem vermittelnden Teilnehmer vor dem Transfer (Hörer auflegen) den Rufkontrollton abzuwarten. Ansonsten könnte eventuell der anrufende externe Teilnehmer nur einen einzigen Rufkontrollton hören. 4 Konfiguration des Communication Systems Aastra 400 Diese Konfigurationsanleitung beschreibt nur die SIP-spezifischen Konfigurationen für den Betrieb der Aastra 400 mit peoplefone "Business SIP Trunk". Hinweise zu benötigter Hardware, Lizenzen und den übrigen Konfigurationsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte den entsprechenden Systemhandbüchern. Die Screenshots basieren auf AMS c und Software-Version 8440c1 der Aastra 400 Release 3.0 SP1. Bitte ändern Sie nur die speziell markierten Parameter, den Rest belassen Sie möglichst in den jeweiligen Grundeinstellungen gemäss den nachfolgenden Screenshots. TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 6 of 15 Release Date:

7 4.1 SIP-Provider konfigurieren Aastra 400 WebAdmin bietet Ihnen die Möglichkeit, die SIP-Provider-Einstellungen gemäss "CM_3.2.4 SIP- Provider" mittels einer XML-Datei zu importieren. Diese XML-Datei steht in der KnowledgeBase unter "TI 1435" zum Download bereit. AMS CM_3.2.4 SIP-Provider/-Konto 6) 1) 8) 2) 3) 4) 5) 9) 6) 7) 1) "From-Feld für CLIR" auf "Anonymous (RFC 3261)" einstellen. 2) "Musik bei Warten" auf "Ja" konfigurieren. 3) "Musik bei Warten: Signalisierung" auf "Gemäss RFC 3264" einstellen. 4) "Umleitinformationen senden" auf "Ja, mit Diversion header (recursing)" einstellen. 5) Parameter "Bevorzugter Codec" auf "G.711a" oder "G.729" einstellen. Bei Verwendung des Codec G.729 muss ebenfalls die Codec-Einstellung der "Default Area" unter AMS CM_6.1.2 entsprechend angepasst werden. 6) Name des Registrars und des Proxy "app1.peoplefon.ch" eintragen. 7) Bevorzugter Registrierungs-Intervall auf 360s einstellen. 8) "Keep alive aktivieren" auf "Ja" einstellen. 9) Definieren Sie die gewünschte Bündel Nummer für peoplefone. TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 7 of 15 Release Date:

8 4.2 Bündel konfigurieren AMS CM_3.1.5 Bündel, Tab "Bündel" 1) 1) Durchwahlplan für die peoplefone Rufnummern definieren. Falls Sie mehrere Durchwahlpläne benötigen (z.b. bei einem Mischbetrieb peoplefone / ISDN), definieren Sie vor der Eröffnung der SIP-Konten den Durchwahlplan im SIP-Bündel. Dieser sollte nicht identisch mit demjenigen Durchwahlplan des ISDN-Bündels sein! TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 8 of 15 Release Date:

9 AMS CM_3.1.5 Bündel, Tab "Leistungsmerkmale" 2) 2) Falls in der SIP-Provider-Konfiguration (AMS CM_3.2.4) der Diversion-Header aktiviert ist, muss hier der Parameter "Umleitinformationen senden" auf "Ja" konfiguriert werden. Falls in der SIP-Provider-Konfiguration der Diversion-Header nicht aktiviert ist, muss hier der Parameter "Umleitinformationen senden" auf "Nein" konfiguriert werden. AMS CM_3.1.5 Bündel, Tab "CLIP" 3) 4) 3) Definieren Sie hier eine CLIP- Nummer für die folgenden Fälle: Gibt es für einen internen Benutzer (mit "CLIP automatisch = Ja") keine zugewiesene Durchwahlnummer, dann wird die hier konfigurierte CLIP-Nummer mitgeschickt. Abgehende Anrufe über die Leitungstasten der Vermittlerapparate schicken die hier konfigurierte CLIP- Nummer mit (bei Systemeinstellung AMS CM_2.3.2). 4) "Transit CLIP-Format" auf "Unknown mit internationaler Vorwahl" einstellen. TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 9 of 15 Release Date:

10 4.3 Leitweg konfigurieren AMS CM_3.1.6 Leitwege Fügen Sie dem gewünschten Leitweg das zuvor konfigurierte SIP-Bündel hinzu. TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 10 of 15 Release Date:

11 4.4 SIP-Konten konfigurieren AMS CM_3.2.4 SIP-Provider/-Konto Klicken Sie ins leere Feld des Tab "SIP Konto" und wählen "hinzufügen". 1) Im Feld "SIP-ID" tragen Sie den Benutzernamen ein, welchen Sie von peoplefone erhalten haben. 2) Das Feld Durchwahlnummer bleibt leer. 1) 2) 3) 3) Tragen Sie in die Felder "Benutzername" und "Passwort" die Angaben ein, welche Sie von peoplefone erhalten haben. 4) 5) 6) 4) Der Parameter "Registration erforderlich" ist auf "Ja" zu setzen. 5) Der Parameter "Default-Konto" ist auf "Ja" zu stellen. 6) Der "From-Feld Typ" ist "SIP-ID". TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 11 of 15 Release Date:

12 Bei Benutzung von T.38 ist ein zusätzliches separates SIP-Konto zu erstellen 1) Im Feld "SIP-ID" tragen Sie den Benutzernamen ein, welchen Sie von peoplefone für die Benutzung von T.38 erhalten haben. 1) 2) 3) 2) Im Feld "Durchwahlnummer" tragen Sie die vollständige Durchwahlnummer im Format 41xxxxxxxxx ein welche Sie von peoplefone für die Benutzung von T.38 erhalten haben. 3) Tragen Sie in die Felder "Benutzername" und "Passwort" die Angaben ein, welche Sie von peoplefon für die Benutzung von T.38 erhalten haben. 4) 5) 6) 4) Der Parameter "Registration erforderlich" ist auf "Ja" zu setzen. 5) Der Parameter "Default-Konto" ist auf "Nein" zu stellen. 6) Der "From-Feld Typ" ist "SIP-ID". TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 12 of 15 Release Date:

13 7) Wählen Sie hier das gewünschte "ARV" aus und klicken Sie zum Beenden auf die Schaltfläche "Fertig". 7) Hinweis: Bei Verwendung der peoplefone Business Lösung wird in der Aastra 400 nur ein Konto (bzw. 2 bei der Benutzung von T.38) konfiguriert. Es müssen nicht die einzelnen Rufnummern, sondern der gesamte Rufnummernblock registriert werden. Bei Verwendung von Einzel-Accounts ist pro Rufnummer in der Aastra 400 jeweils ein SIP Konto zu konfigurieren und die entsprechende Durchwahlnummer einzutragen (Konfiguration identisch wie bei der Beschreibung eines T.38 Konto). TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 13 of 15 Release Date:

14 4.5 Durchwahlplan konfigurieren AMS CM_3.1.3 Durchwahlpläne 1) 1) Mittels der Schaltfläche "Neue Nummern" sind sämtliche SIP-Rufnummern im Format 41xxxxxxxxx einzurichten. AMS CM_3.1.3 Durchwahlpläne, Tab "ARV Ziele" 2) 2) Konfigurieren Sie nun pro Durchwahlnummer das gewünschte ARV-Ziel. TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 14 of 15 Release Date:

15 4.6 Konfiguration des analogen Fax-Port für T.38 AMS CM_4.2 Endgerätedaten, Tab "Analoge Einstellungen" 1) 1) Stellen Sie beim Parameter "Fax-Gerät" den Wert "Kombigerät (Sprache/T.38)" ein. Beachten Sie bitte bei Benutzung von T.38, dass eine entsprechende DSP-Konfiguration mit "FoIP" (AMS CM_2.1.3) oder eine EIP-Karte verwendet werden muss. Hinweise zu benötigter Hardware, Lizenzen und Systemlimiten entnehmen Sie bitte den entsprechenden Systemhandbüchern. TI-Number: 1435 Version: 1.1 Page 15 of 15 Release Date:

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