Dichtung und Wahrheit aus der Welt der Zertifikate. Das Magazin der Société Générale Investment & Life. PRODUKTNEUHEITEN Der Asian Touchscreen-Basket

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1 september 2010 Das Magazin der Société Générale Investment & Life TiTelsTory Dichtung und Wahrheit aus der Welt der Zertifikate PRODUKTNEUHEITEN Der Asian Touchscreen-Basket ZERTIFIKATEWISSEN Lohnt es sich noch, als Inflationsschutz in Gold zu investieren? DIE WELT DER ETFs Was bringt der Sparplan?

2 02 EDITORIAL 03 Investment & Life NEUIgKEITEN 04 Experteninterviews beim DAF 05 Ausgewählte Neuemissionen 32 Das Rohstoffjahr ist durchwachsen 34 Aktuelle Forwardkurven Peter Bösenberg Head of Marketing and Distribution Listed Products Germany Liebe Leserinnen, liebe Leser! Es gibt vermeintliche Wahrheiten, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg bestehen bleiben ganz unabhängig davon, ob sie auch tatsächlich wahr sind. Ich denke zum Beispiel an den in verschiedenen Kontexten gerne zitierten Quantensprung, der große Fortschritte beschreiben soll, oder an Spinat, dem nur aufgrund einer Verwechslung eine außergewöhnliche Eisenmenge zugeschrieben wird. Nicht anders ist es mitunter mit Zertifikaten. Auch hier gibt es Ansichten, die sich zu Mythen und Legenden entwickelt haben und zum Teil mit der Realität wenig gemein haben. In unserer Titelstory ab Seite 10 betreiben wir Aufklärung. DIE WELT DER ETFs 06 Was bringt der Sparplan? TITELSTORY 10 Dichtung und Wahrheit aus der Welt der Zertifikate PRODUKTNEUHEITEN 19 Der Asian Touchscreen-Basket Berühren erlaubt! 21 Rohstoffe mit Rabatt ROHSTOFFECKE 25 Der Weg von der Bohne bis zum Öl 28 Die Rolle der impliziten Volatilität bei Rohstoffanlagen ZERTIFIKATEWISSEN 37 Leser fragen Experten antworten 40 Börslicher vs. außerbörslicher Handel eine Frage des richtigen Weges SERVICE 42 Pressestimmen 43 Auf welchen Messen trifft man uns? LIFESTYLE 45 Ein Lauf durch die eindrucksvolle Kulisse einer Großstadt 47 Das Chopin Jahr 2010 Das Jahr eines Meisters 49 Gewinnspiel 50 Comic Ein weiteres Thema, das viele Anleger wieder zunehmend beschäftigt, sind die Rohstoffmärkte. Wir blicken auf das bisherige Rohstoffjahr zurück und stellen zudem neue Produkte vor. Und im Lifestyle-Teil gibt es wieder etwas zu gewinnen: Wir beschäftigen uns anlässlich des Chopin-Jahres mit dem polnischen Komponisten und verlosen fünf CD-Pakete der Deutschen Grammophon Viel Erfolg & viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr Peter Bösenberg

3 04 Neuigkeiten Experteninterviews beim DAF / Ausgewählte Neuemissionen 05 Experteninterviews beim DAF Ausgewählte Neuemissionen Das Deutsche Anlegerfernsehen (DAF) hat sich zu Deutschlands Börsensender Nr.1 entwickelt: Börsentägliche Berichterstattung live aus den Studios in Kulmbach und Frankfurt sowie von der Deutschen Börse und der New York Stock Exchange bietet das Team seinen Zuschauern seit nunmehr vier Jahren. Täglich finden sich Moderatoren und Gäste zusammen unter ihnen Marktbeobachter und Entscheidungsträger aus Finanzen und Wirtschaft. Regelmäßig dabei sind unter anderem auch Peter Bösenberg, Sebastian Bleser und Markus Jakubowski von der Société Générale. Ziel ist es, die aktuellen Marktgeschehnisse zeitnah zu erfassen, diese fachgerecht zu analysieren und zu erläutern und die Zuschauer des DAF schließlich unmittelbar von dem jeweiligen Börsenparkett mit wertvollen Hintergrundinformationen zu versorgen. 24 Stunden täglich können Interessenten das Programm verfolgen. Zugänglich ist es im Internet sowie über einige Finanzportale, darunter Onvista und Finanztreff. Die aktuellen SG-Videos finden Sie auch unter Basiswert WKN Finaler Bewertungstag Unteres KO-Level Oberes KO-Level Briefkurs* DAX SG1TZK ,00 Pkt ,00 Pkt. 8,95 EUR DAX SG1TZY ,00 Pkt ,00 Pkt. 4,92 EUR DAX SG1TZQ ,00 Pkt ,00 Pkt. 9,28 EUR DAX SG1TZ ,00 Pkt ,00 Pkt. 8,71 EUR Basiswert WKN Finaler Bewertungstag Tilgungsschwelle Memory- Kupon Memory- Schwelle Briefkurs* Daimler AG, SG1TE % 10 % 50 % 101,36 EUR BMW AG Commerzbank AG, SG1TE % 13 % 50 % 99,45 EUR Deutsche Bank AG Deutsche Telekom AG, SG1TEX % 9 % 50 % 99,70 EUR Siemens AG Rio Tinto Plc, SG1TEY % 10 % 50 % 101,37 EUR BHP Billiton Plc ThyssenKrupp AG, SG1TE % 11 % 50 % 101,41 EUR MAN SE Allianz SE, Munich Re SG1TEZ % 9 % 50 % 100,24 EUR End Inline Optionsscheine Duo Memory Express Basiswert WKN Finaler Bewertungstag Basispreis Kupon Briekurs* Aktienanleihen Barclays Plc SG1SCL ,50 GBP 14,00 % 102,16 % ING Group NV SG1QMU ,59 EUR 12,00 % 102,14 % Deutsche Bank AG SG1P ,37 EUR 10,00 % 100,48 % Daimler AG SG1R0C ,00 EUR 10,00 % 102,74 % Basiswert WKN Typ Laufzeit Stopp-Loss* Hebel* Briefkurs* Open End Turbos Bund-Future SG0UE6 Long Open End 101,72 EUR 4,18 31,71 EUR Bund-Future SG0UE6 Long Open End 156,50 EUR 5,20 25,48 EUR Bund-Future SG1TYJ Short Open End 156,50 EUR 5,20 25,48 EUR Schatz-Future SG1SUH Long Open End 100,07 EUR 10,40 10,56 EUR Schatz-Future SG1SUJ Long Open End 105,07 EUR 19,62 5,60 EUR Schatz-Future SG1S7E Short Open End 120,96 EUR 8,94 12,28 EUR

4 06 LYXOR Was bringt der Sparplan? 07 Was bringt der Sparplan? Viele Anleger, die mit Exchange Traded Funds (ETFs) Schritt für Schritt ein Vermögen aufbauen möchten zum Beispiel für die eigene Altersvorsorge nutzen Spar- auf einen DAX -ETF, dessen Historie für den dreißigjährigen Zeitraum vom bis zum rekonstruiert wurde. Um einen wirklichkeitsgetreuen Vergleich und eine Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. An dieser alten Volksweisheit ist viel Wahres dran. Besonders, wenn man sein Geld in einem Sparplan anlegt. Investment & Life zeigt, worauf es zu achten gilt. pläne. Der Weg zu dieser Form des ETF-Investments ist leicht: Viele Direktbanken wie zum Beispiel die comdirect bank, die DAB bank oder SBroker bieten ein umfassendes ETF-Sparplanangebot an. Doch welchen Nutzen bieten Sparpläne wirklich? Oder ist eine Einmalanlage vorzuziehen? Und welche Fonds sollte man besparen? Gerade bei Geldanlagen mit starken Wertschwankungen besteht das Risiko, zum falschen Zeitpunkt zu investieren. Dieses sogenannte Timing-Risiko wird bei einem Sparplan dadurch vermieden, dass anstelle einer einmaligen Investition über kontinuierliche Raten investiert wird. Das Institut für Vermögensaufbau in München hat untersucht, ob mit einer solchen Strategie in der Vergangenheit ein Vorteil zu erzielen gewesen wäre. Die Basis der Betrachtung ist ein Indexsparplan unverzerrte Schätzung der historischen Renditen zu ermöglichen, wurde die dreißigjährige Historie des Index zunächst um die Total Expense Ratio des Lyxor DAX ETFs in Höhe von 0,15 % p.a. bereinigt. Der Indexsparplan wurde mit monatlichen Raten in Höhe von 100 Euro bespart. Bei Transaktionsvolumina dieser Höhe fallen auch bei Direktbanken nicht unerhebliche Kosten an, welche im Rahmen der historischen Rückrechnung auf 3 Prozent oder eben 3 Euro geschätzt wurden. Die Transaktionskosten wurden bei der Betrachtung des ETF-Sparplans zuzüglich zur Total Expense Ratio, die bereits tagesgenau in die Kursreihe des DAX eingerechnet wurde, auf monatlicher Basis verrechnet. Wer zum einen Betrag von Euro in einen DAX - ETF investiert hätte, hätte zum ein Vermögen von Euro sein Eigen nennen können, was einer annualisierten Rendite von etwa 7,2 Prozent entspricht. Wäre der gleiche Betrag im identischen Zeitraum über 360 monatliche Spareinzahlungen à 100 Euro investiert worden, wäre bis zum ein Vermögen in Höhe von Euro entstanden. Diese beachtliche Differenz zwischen den beiden finalen Vermögensständen zum mag zunächst verwundern. Größtenteils wird der Unterschied durch die unterschiedliche Dauer, mit der das Vermögen durchschnittlich in den DAX investiert ist, erklärt. Während der Anlagebetrag im Fall der Einmalanlage 30 Jahre kontinuierlich investiert ist, beträgt die durchschnittliche Dauer, mit der das Sparkapital im Index angelegt ist, im zweiten Fall lediglich 15 Jahre. Tatsächlich sind diese beiden Ergebnisse also nicht direkt vergleichbar für einen aussagekräftigen Vergleich der Renditen muss die durchschnittliche Investitionsdauer berücksichtigt werden, was durch die Betrachtung von Effektivrenditen erreicht wird. Was bringt der Cost Average Effekt? Intuitiv liegt die Vermutung nahe, dass der Sparplan aufgrund des Cost Average Effekts eine höhere effektive Rendite ermöglicht als die Einmalanlage. Der Cost Average Effekt beschreibt die Tatsache, dass bei einer regelmäßigen Besparung eines volatilen Wertpapiers mit Sparzahlungen in konstanter Höhe tendenziell bessere Ergebnisse er-

5 08 LYXOR Was bringt der Sparplan? 09 zielt werden als beim Kauf konstanter Stückzahlen, da auf diese Weise automatisch größere Stückzahlen bei niedrigen Preisen und geringere Stückzahlen bei hohen Preisen gekauft werden. kade und ganz speziell die jüngste Finanzkrise beinahe den gesamten Sparbetrag von Euro. Fazit Lyxor ETF WKN DAB comdirect LYXOR ETF MSCI ASIA-PAZIFIC EX JAPAN LYX0AB x Cortal Consors LYXOR ETF MSCI INDIA LYX0BA x x x x LYXOR ETF DJ RUSSIA TITANS 10 LYX0AF x Sbroker Sparpläne Quelle: Lyxor AM Die Intuition täuscht jedoch: Tatsächlich beträgt die effektive Rendite des dreißigjährigen Indexsparplans 6,8 Prozent und liegt damit unter der Rendite der Einmalanlage. Für das relativ ungünstige Abschneiden des Sparplans im Vergleich zur einmaligen Investition gibt es zwei nachvollziehbare Ursachen: Zum einen fallen beim Sparplan bei jeder einzelnen der monatlichen Transaktionen Kosten in Höhe von etwa drei Prozent an, und zum anderen sind vor allem die letzten zehn Jahre für Aktienanlagen relativ vernichtend ausgefallen. Während der in die Vergangenheit zurückgerechnete DAX -ETF in den ersten beiden Dekaden von Ende 1978 bis Ende 1988 und von Ende 1988 bis Ende 1998 beachtliche Renditen von 8,6 Prozent p.a. und 14 Prozent p.a. erzielt hat, ist in der dritten Dekade von Ende 1998 bis Ende 2008 sogar ein Verlust in Höhe von 0,5 Prozent p.a. aufgetreten. Die Tatsache, dass die ungünstigste Kursbewegung am Ende des Beobachtungszeitraums liegt, wirkt sich vor allem auf den Sparplan negativ aus. Während innerhalb der überdurchschnittlichen ersten Dekade nur ein recht geringer Anteil des Sparvermögens investiert und zum Beginn der hervorragenden zweiten Kursperiode erst ein Drittel des Sparvermögens verfügbar war, betrifft die ungünstigste letzte De- Sparpläne mit einer Aktienquote von 100 Prozent weisen auch bei längerfristigen Sparphasen von zehn und mehr Jahren grundsätzlich ein beachtliches Risiko auf, einen Verlust hinnehmen zu müssen oder eine Rendite zu erzielen, die kaum über dem risikolosen Zinssatz liegt. Bei Sparplänen mit einem Anlagehorizont von weniger als 20 Jahren scheint eher eine Mischung von Aktien- und Renteninvestments empfehlenswert. Erst bei extrem langfristig ausgelegten Sparplänen mit etwa dreißig Jahren Spardauer kann mit hinreichender Sicherheit angenommen werden, dass Aktiensparpläne zum Ende der Sparphase bessere Ergebnisse erzielen als Rentensparpläne oder Sparpläne, die eine Mischung der beiden Anlageklassen enthalten. Weiterhin ist aufgrund der bei kleineren Sparraten vergleichsweise hohen Fixkosten einer Transaktion unbedingt darauf zu achten, dass die Anzahl der besparten Produkte in Relation zur Höhe der monatlichen Sparraten nicht zu groß ist. Grundsätzlich erscheint es bei den gegebenen Gebührensätzen der Direktbanken empfehlenswert, eine geringere Frequenz der Sparraten zu wählen und beispielsweise nur einmal pro Quartal eine Investition zu tätigen. LYXOR ETF IBOVESPA BRAZIL LYX0BE x x LYXOR ETF DJ Euro STOXX x LYXOR ETF MSCI USA A0JMFG x LYXOR ETF WOWAX WORLD WATER LYX0CA x x x LYXOR ETF NEW ENERGY A LYX0CB x LYXOR ETF MSCI ASIA APEX50 A LYX0DM x LYXOR ETF REUTERS/JEFFERIES COMMODITIES CRB A0JC8F x x x x LYXOR ETF LevDAX LYX0AD x LYXOR ETF MSCI Europe A0JDGC x x LYXOR ETF MSCI WORLD LYX0AG x LYXOR ETF CHINA ENTERPRISE (HSCEI) A0F5BW x x LYXOR ETF MSCI EMERGING MARKETS LYX0BX x x Lyxor ETF Leveraged DJ Euro STOXX 50 LYX0BZ x Lyxor ETF Rafi Europe LYX0BM x Lyxor ETF South Africa LYX0BY x Lyxor ETF Eastern Europe A0F6BV x Lyxor ETF EuroMTS 1-3Y A0HGFC x Lyxor ETF EuroMTS 3-5Y A0DKMB x Lyxor ETF EuroMTS 5-7Y LYX0BK x Lyxor ETF EuroMTS 7-10Y LYX0BK x Lyxor ETF EuroMTS 10-15Y A0DM6N x Lyxor ETF EuroMTS 15+Y LYX0B4 x Lyxor ETF Euro Corporate Bond LYX0EE x Lyxor ETF Euro Cash EONIA LYX0B6 x Lyxor ETF EuroMTS Inflation Linked A0F7AM x x

6 11 TITELSTORY Dichtung und Wahrheit aus der Welt der Zertifikate Wir gehen den Mythen des Zertifikatemarktes auf den Grund. Zertifikate sind eine faszinierende Form der Geldanlage. Während Anleger früher nur mit einer klassischen Direktanlage von steigenden Kursen profitieren Diese Titelstory ist anders. Das Team der Société Générale erreichen regelmäßig Fragen von Anlegern per oder am Telefon, via FAX oder auf Messen und Seminaren. Da es darunter einige Fragen gibt, die immer wieder gestellt werden, möchten wir diese für alle unsere Leser beantworten und dabei mit einigen falschen Vorstellungen aufräumen. konnten, sind mit dem richtigen Produkt heute nicht nur bei Kursanstiegen, sondern auch in seitwärts tendierenden oder fallenden Märkten positive Renditen möglich. Zum Beispiel sind mit Discount-Zertifikaten auch in Seitwärtsmärkten Gewinne möglich. Andere Zertifikatetypen bieten Investoren Teilabsicherungen gegen Kursverluste eines bestimmten Basiswertes. Basiswert kann dabei eine Aktie, ein Index, ein einzelner Rohstoff oder auch ein ganzer Rohstoffkorb sein. Dies ist der zweite faszinierende Aspekt der Geldanlage mit Zertifikaten: Was auch immer Ihre Meinung zu einer speziellen Aktie, einem Index, einem Rohstoff oder einer Währung ist, mit Zertifikaten können Sie Ihre Erwartung in eine erfolgreiche Anlagestrategie umsetzen. An deutschen Börsen sind mittlerweile mehr als Anlageprodukte gelistet (Stand: Juli 2010) und das hierzulande in Zertifikaten investierte Geld beläuft sich nach Angaben des Deutschen Derivate Verbandes auf mehr als 100 Milliarden Euro. Das Team der Société Générale erreicht täglich per Telefon, via E- Mail und via FAX eine Vielzahl von Fragen rund um das Thema Investieren mit Zertifikaten. Dabei ist auffällig, dass es einige Fragen gibt, die immer wiederkehren und daher offensichtlich viele Anleger bewegen. Und auffällig ist zudem, dass es einige Legenden und Mythen über Zertifikate gibt, die bei Anlegern weit verbreitet sind obwohl sie mit der Realität wenig zu tun haben. Diesen Fragen möchten wir uns auf den folgenden Seiten annehmen.

7 12 TITELSTORY Dichtung und Wahrheit aus der Welt der Zertifikate Sind die Verluste eines Zertifikate- Anlegers eigentlich die Gewinne des Emittenten? Die einfache und klare Antwort lautet: nein. Alle Emittenten tätigen Absicherungsgeschäfte (Hedging), um sich gegen potenzielle Verluste abzusichern. Kauft ein Anleger beispielsweise einen Open End Turbo Long auf eine bestimmte Aktie, wird der jeweilige Händler, der bei dem Emittenten für diese Produktgruppe zuständig ist, diese Aktie ebenfalls erwerben (unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses). Verkauft der Anleger irgendwann seine Open End Turbos wieder, wird der Händler seine Absicherungsposition ebenfalls wieder auflösen. Der Emittent spekuliert somit nicht gegen den Anleger, sondern nimmt eine risikoneutrale Position. Anders formuliert gewinnt die Position des Emittenten immer dann an Wert, wenn auch die Zertifikate des Anlegers an Wert gewinnen und umgekehrt. 02 Warum haben manche Zertifikate einen höheren Spread als andere? Die Höhe des Spreads hängt grundsätzlich von unterschiedlichen Einflussfaktoren ab. In erster Linie sind die Geld- und Briefkurse des Basiswertes entscheidend. Hierbei gilt: Je geringer die Liquidität im Basiswert, desto höher ist der Spread. Da es verschiedene Basiswerte (Aktien, Indizes, Rohstoffe) gibt und die Spreads dieser Basiswerte in Abhängigkeit des jeweiligen Angebots und der jeweiligen Nachfrage variieren, variieren auch die Spreads der sich auf diese Basiswerte beziehenden Zertifikate. Darüber hinaus nimmt die Struktur eines Zertifikates Einfluss auf die Höhe des Spreads. Je komplexer ein Produkt aufgebaut ist, desto mehr Finanzinstrumente werden benötigt, um den jeweiligen Auszahlungsstrom abzubilden. Daher kann man allgemein sagen, dass der Spread eines Zertifikates umso größer ist, je komplexer das Produkt ist. 03 Ein Zertifikate- Emittent ist doch verpflichtet, für die von ihm emittierten Produkte Verkaufspreise zu stellen, oder? Gemäß der rechtlich verbindlichen Angebotsbedingungen von Zertifikaten und Optionsscheinen sind Emittenten prinzipiell nicht verpflichtet, während der Laufzeit Kurse für die von ihnen emittierten Wertpapiere zu stellen. Die Verpflichtungen beziehen sich lediglich auf den Fälligkeitstag des jeweiligen Produktes. Dennoch sind alle Emittenten in höchstem Maße bestrebt, laufend Geldund Briefkurse zu stellen. Es kann jedoch bei derivaten Finanzprodukten, die von dem Emittenten abgesichert werden müssen, hin und wieder zu Problemen bei der Quotierung kommen. Anleger, die einmal Probleme mit der Handelbarkeit von Wertpapieren der Société Générale haben, wenden sich am besten an die kostenlose Hotline unter Gibt es Anlageprodukte, die sich auch in einem fallenden Marktumfeld als rentabel erweisen? Die meisten Anleger greifen zu Teilschutzprodukten wie Bonus- oder Discount-Zertifikaten. Diese sind vorwiegend auf ein positives Marktumfeld ausgerichtet, wobei in stagnierenden und fallenden Märkten jedoch auch positive Renditen erwirtschaftet werden können. Anleger haben aber auch die Möglichkeit, mit Reverse- oder Short-Zertifikaten unmittelbar auf fallende Kurse zu setzen. Während letztere umgekehrt proportional von Kursverlusten des Basiswertes profitieren, bieten Reverse-Zertifikate die Möglichkeit, die Schutzkomponente zu betonen. So haben Anleger die Möglichkeit, Kursrückgänge eines Basiswertes in eigene Gewinne umzuwandeln, ohne dass bei unerwarteten Kurssteigerungen des Basiswertes unmittelbar Verluste entstehen. Unsere Produktpalette besteht aus Index-Zertifikaten auf Short-Indizes, wie zum Beispiel den Short DAX, sowie Reverse-Discountund Reverse Bonus-Zertifikaten. 05 Warum werden Bonus-Zertifikate manchmal als die bessere Aktie bezeichnet?

8 14 TITELSTORY Dichtung und Wahrheit aus der Welt der Zertifikate 15 Während Anleger mit dem direkten Kauf einer Aktie nur bei steigenden Kursen Gewinne erzielen können, sind mit Bonus- Zertifikaten auch in stagnierenden oder leicht fallenden Marktphasen positive Renditen möglich nämlich immer dann, wenn die Barriere des jeweiligen Bonus-Zertifikates während der Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird. Da Käufer von Bonus-Zertifikaten auch unbegrenzt von Kurssteigerungen des jeweiligen Basiswertes profitieren, entspricht am Tag der Fälligkeit die Performance eines Bonus-Zertifikates mindestens derjenigen des Basiswertes abgesehen von möglichen Dividendenzahlungen. Damit tauschen Anleger unter dem Strich den Bonus-Mechanismus gegen eine mögliche Dividendenzahlung und sind in der Vergangenheit mit der Bonus-Zahlung häufig besser gefahren. 06 Gibt es einen Zertifikate-Typ, der sich in der Vergangenheit besonders gut geschlagen hat? Es ist grundsätzlich schwierig, von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Naturgemäß haben sich unterschiedliche Zertifikatetypen während verschiedener Marktphasen unterschiedlich gut geschlagen. So erzielen viele Anleger in Zeiten steigender Wertpapiermärkte positive Renditen, während in schlechten Börsenphasen Verluste drohen. Kein Zertifikat ist mithin per se gut oder per se schlecht. Bewährt hat sich während der letzten knapp zwei Jahre der Memory-Mechanismus. Die Idee: Das Produkt ermöglicht regelmäßige, überdurchschnittliche Kupon-Zahlungen, wenn der Euro STOXX 50 an bestimmten Beobachtungstagen oberhalb einer tief angelegten Kursschwelle notiert. Der Clou des Produktes: Sollte es einmal nicht zur Kuponzahlung reichen, kann diese nachgeholt werden. Der untenstehende Chart zeigt das Beispiel des am verfallenen Memory Express-Zertifikates: Obwohl der Basiswert knapp 20 Prozent verloren hat, notiere er über der Tilgungsschwelle und Anleger konnten sich über eine vorzeitige Tilgung freuen. 07 Ist es günstiger, außerbörslich zu handeln? Ja, der außerbörsliche Handel ist kostengünstiger, weil die Makler-Courtage entfällt. Allerdings sind Kosten nicht alles Anleger sollten genau abwägen, welcher Handelsweg für sie am besten ist. Näheres zu diesem Thema lesen Sie auf Seite Was bedeutet Emittentenrisiko? 140% 120% 100% 80% 60% 40% 20% Zertifikate, Optionsscheine und Open End Turbos sind Inhaberschuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten und Käufer dieser Produkte tragen das so genannte Emittentenrisiko. Dieser Begriff beschreibt das Risiko, dass der Emittent bis zur Fälligkeit des Produktes zahlungsunfähig wird und seinen Verpflichtungen gegenüber den Anlegern nicht nachkommt. Aus diesem Grund sollten Anleger bei dem Kauf von Inhaberschuldverschreibungen, die rechtlich gesehen gleichrangiges Fremdkapital darstellen und damit Anleihen gleichzusetzen sind, die Bonitätseinstufung des Emittenten berücksichtigen. Spezielle Ratingagenturen wie Fitch oder Standard & Poor's bewerten Unternehmen nach vorab festgelegten Kriterien. Eine alternative Möglichkeit zur Beurteilung der Bonität sind die Spreads von Credit Default Swaps. Dabei kann der Spread als Versicherungsprämie interpretiert werden, die ein Versicherungsnehmer zu entrichten hat, um sich gegen einen Ausfall der Schuldverschreibungen des jeweiligen Unternehmens abzusichern. Diese Prämien können noch zeitnaher und genauer als manche Ratings Aufschlüsse über die Bonität eines Emittenten geben. Grundsätzlich gilt: Ein geringer Spread also eine geringe Risikoprämie spricht für eine hohe Bonität und umgekehrt. 09 Warum muss bei Partizipations-Zertifikaten auf Brent- oder WTI-Öl gerollt werden? Partizipations-Zertifikate auf Rohstoffe mit Ausnahme der Edelmetalle beziehen sich auf den jeweils nächstfälligen Future. Da eine physische Lieferung des Rohstoffes naturgemäß nicht gewünscht ist, verkauft der Emittent rechtzeitig vor Fälligkeit des Terminkontraktes seine Position und investiert in den nächstfälligen. Dieser Vorgang wird als Rollen bezeichnet. Hier ist regelmäßig zu beobachten, dass der Preis des Memory Express-Zertifikat Euro STOXX 50 0% Jul 08 Okt 08 Jan 09 Apr 09 Jul 09 Okt 09 Jan 10 Apr 10 Jul 10 Historische Kursentwicklung Quelle: Société Générale Stand:

9 16 TITELSTORY 17 nächstfälligen Kontraktes vom nächst-nächstfälligen Kontrakt abweicht. Ist ein weiter in der Zukunft liegender Kontrakt billiger, spricht man von einer Backwardation-Situation, ist er dagegen teurer, spricht man von Contango. Dabei ergibt sich für jede Laufzeit und den entsprechenden Future der Preis individuell durch Angebot und Nachfrage und dies (theoretsich) völlig unabhängig von Futurepreisen für die anderen Laufzeiten. Warum bekommen 10 Anleger, die Zertifikate auf Aktien oder Aktienindizes besitzen, nie eine Ausschüttung, auch wenn die dem Zertifikat zu Grunde liegende Aktie eine Dividende bezahlt? Dies liegt in der Regel daran, dass Zertifikate spezielle Auszahlungsprofile besitzen, die die während der Laufzeit des Zertifikates anfallenden Dividenden berücksichtigen. Ein gutes Beispiel für dieses Prinzip sind Discount- Zertifikate. Der mögliche Abschlag, den ein bestimmtes Discount-Zertifikat ermöglicht, hängt neben der Volatilität des Basiswertes maßgeblich von der Höhe der Dividende ab, die die Aktie während der Laufzeit voraussichtlich ausschütten wird. Anleger verzichten daher nicht auf die Dividende, sondern erhalten diese vielmehr auf einem anderen Weg. Anders verhält es sich bei Index-Zertifikaten. Da Index-Zertifikate immer die Wertentwicklung des Basiswertes nachvollziehen, profitieren Anleger von Dividendenzahlungen, sofern es sich bei dem betreffenden Index um einen Performance-Index wie zum Beispiel den DAX handelt. Bei einem Performance-Index werden anfallende Dividenden automatisch in die Indexberechnung mit einbezogen. Bei Preisindizes wie dem Euro STOXX 50 dagegen werden Dividenden nicht automatisch in der Preisberechnung berücksichtigt. Daher empfiehlt es sich bei Preisindizes, entweder die häufig weniger bekannte Performance-Variante als Basiswert zu wählen oder sich für Exchange Tradeds Funds zu entscheiden. Duo Memory Express-Zertifikate der Société Générale! Jetzt neu! Schwierige Zeiten für Anleger: Geht die seit über einem Jahr währende Kursrally vieler DAX Index-Aktien weiter oder ist wieder mit Kursrückschlägen zu rechnen? Für Anleger, die zumindest mittelfristig nicht an zu große weitere Rückschläge von Standardwerten glauben, bieten sechs neue Duo Memory Express-Zertifikate der Société Générale interessante Investmentlösungen. Mit einer Memory-Schwelle* von 50 Prozent bieten die neuen Produkte eine lukrative Absicherung im aktuell turbulenten Marktumfeld sowie die Chance auf einen attraktiven jährlichen Kupon. Anleger sollten beachten, dass es bei dem Kauf von Duo Memory Express- Zertifikaten zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals und im Fall der Insolvenz der Emittentin bzw. der Treugeberin und Garantin zum Totalverlust der Forderung kommen kann. Ausgewählte Duo Memory Express-Zertifikate auf Standardwerte (Finaler Bewertungstag: ) Basiswerte WKN (vorzeitiger) Tilgungslevel* Memory- Schwelle* Memory- Kupon Quanto Briefkurs** Commerzbank AG, Deutsche Bank AG SG1TE1 100,00% 50,00% 13,00% - 99,54 EUR Daimler AG, BMW AG SG1TE0 100,00% 50,00% 10,00% - 101,19 EUR Rio Tinto Plc, BHP Billiton Plc SG1TEY 100,00% 50,00% 10,00% Ja 101,41 EUR Allianz SE, Munich Re SG1TEZ 100,00% 50,00% 9,00% - 100,29 EUR Eine umfassende Übersicht unserer Duo Memory Express-Zertifikate finden Sie auf unserer Internetseite. Zertifikate-Experte der Société Générale Andreas Kotula *Bezogen auf den Schlusskurs einer der Aktien am anfänglichen Bewertungstag der Aktien. **Stand Es besteht im ungünstigen Fall ein Verlustrisiko bis hin zu einem Totalverlustrisiko des eingesetzten Kapitals. Der Anleger trägt das Risiko des Geldverlusts wegen Zahlungsverzugs oder Zahlungsunfähigkeit sowohl der Garantin und Treugeberin als auch der Emittentin. Rechtsverbindlich und maßgeblich sind allein die Angaben des bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hinterlegten und veröffentlichten Basisprospekts einschließlich eventueller Nachträge samt endgültiger Bedingungen gemäß dem Wertpapierprospektgesetz. Die rechtlichen Dokumente werden bei der Société Générale, Zweigniederlassung, Neue Mainzer Straße 46-50, Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten und sind unter abrufbar.

10 19 Der Asian Touchscreen-Basket Berühren erlaubt! nutzerfreundlich. Und wo man in der Bahn, im Café oder in der Fußgängerzone auch hinsieht: Überall tippen und rutschen Finger über Bildschirme. Sie bedienen innovative Apps, kleine Programme, die es mittlerweile für fast alles gibt dem amerikanischen Elektronikkonzern Apple sei Dank. Schon im Jahr 2007 wählte das US-Magazin Time das iphone zur Erfindung des Jahres. Vor Kurzem kam mit dem ipad bereits das nächste technische Wunderkind von Apple auf den Markt mit großem Erfolg. Der Konzern verkaufte von dem kompakten Tablet-Computer allein in den ersten 80 Tagen drei Millionen Geräte. Die Konkurrenten stehen in den Startlöchern: ob deutsches We-Pad oder das Googlephone Nexus-One. Experten gehen davon aus, dass der aktuelle Touchscreen-Boom erst Was vor wenigen Jahren noch als Vision gegolten hätte, ist mitlerweile Realität geworden: Berührungsempfindliche Bildschirme, die Menschen eine intuitive Bedienung von Handys, Geldautomaten und vielem mehr ermöglichen. Mit einem neuen Partizipations- Zertifikat können Anleger an dem Boom teilhaben. PRODUKTNEUHEITEN 19 Der Asian Touchscreen- Basket Berühren erlaubt! 21 Rohstoffe mit Rabatt Seit einigen Jahren erweisen sich Touchscreens auch im öffentlichen Leben, sei es bei Geldausgabe- oder bei Fahrkartenautomaten, als besonders be- der Anfang einer langen Entwicklung sein wird. Die Gewinner des Touchscreen-Booms sind asiatische Zulieferer. Da anzunehmen ist, dass sich die zu erwartende steigende Nachfrage nach Touchscreens entsprechend positiv für die an der Produktion dieser Bildschirme beteiligten Unternehmen auswirken wird, hat die Société Générale einen Aktienkorb zusammengestellt, der die sieben bedeutendsten Zulieferer für Touchscreens, die allesamt in Asien beheimatet sind, enthält. Bei der Zusammensetzung des Asian Touchscreen-Baskets waren die sieben im Aktienkorb ent- Basiswert WKN Finaler Bewertungstag Quanto Briefkurs* Partizipations- Zertifikat Asian Touchscreen Basket SG1R1H Nein 11,11EUR

11 20 Produktneuheiten Rohstoffe mit Rabatt 21 Historische Kursentwicklung der Aktien des Asian Touchscreen Basket 600 % 500 % 400 % Young Fast Optoelectronics Cypress Semiconductor Corp Pixart Imaging Inc ELAN Microelectronics Corp Wintek Corp LG Display Co LTD-ADR Nitto Denko Corp Rohstoffe mit Rabatt 300 % 200 % 100 % Unsichere Börsenzeiten erweisen sich für eine alt bekannte Zertifikate- Form als sehr vorteilhaft: Die Rede ist von Discount-Zertifikaten, die in Zeiten vergleichsweise hoher Volati- vornherein fest. Mit der Wahl dieser Obergrenze können Anleger das Risikoprofil ihres Discount-Investments selbst steuern. Je nachdem, ob diese (weit) ober- oder unter- Mrz 08 Jul 08 Okt 08 Jan 09 Mai 09 Aug 09 Nov 09 Feb 10 Jun 10 Aug 10 haltenen Werte gleichgewichtet. In den kommenden drei Laufzeitjahren beeinflussen die Kursentwicklungen der folgenden sieben Aktien die Wertentwicklung des nicht währungsgesicherten Aktienkorbes: LG Display, ELAN Microelectronics, Pixart Imaging, Wintek, Young Fast Optoelectronics, Cypress Semiconductor und Nitto Denko. Anleger können an der Wertentwicklung des Aktienkorbes mittels eines neuen Partizipations-Zertifikates mit einer Laufzeit von drei Jahren teilhaben. Da der Aktienkorb Aktien, die in Taiwanesischen Dollar, US-Dollar und japanischen Yen gehandelt PETER BÖSENBERG Head of Marketing and Distribution Listed Products Germany werden, enthält, bietet das Zertifikat sowohl Währungschancen als auch -risiken. Die jährliche Managementgebühr des Zertifikates beträgt 0,5 Prozent. Das Partizipations-Zertifikat auf den Asian Touchscreen-Basket bietet Anlegern damit einen unmittelbaren und kostengünstigen Zugang zu einer Branche, die vor allem in den nächsten Jahren vor erheblichen Wachstumsraten stehen könnte. Da das Wertpapier über keinen Schutzmechanismus verfügt, drohen beim Nichteintritt der positiven Markterwartung Verluste. Discount-Zertifikate gehören zu den Klassikern auf dem deutschen Zertifikate-Markt: Die Produkte gibt es bereits seit über zehn Jahren. Auch im Rohstoff-Bereich ist es möglich, die Discount-Strategie umzusetzen. litäten über attraktive Ausstattungsmerkmale verfügen. Unter Anlegern erfreuen sich die Produkte nach wie vor großer Beliebtheit: Angaben des Deutschen Derivate Verbandes zufolge sind Discount- nach Garantie- und Express-Zertifikaten, gemessen am investierten Anlagekapital, der beliebteste Zertifikatetyp in Deutschland. Discount-Zertifikate zeichnen sich durch zwei besondere Merkmale aus: Zum einen erwirbt der Käufer eines solchen Zertifikates den jeweiligen Basiswert mit einem Discount, der einem Sicherheitspuffer gegen Kursverluste des Basiswertes entspricht. Zum anderen partizipiert der Besitzer eines Discount-Zertifikates nur bis zur festgelegten Grenze, dem Cap, an Kurssteigerungen des Basiswertes. Damit steht der maximal mögliche Gewinn bei dem Kauf eines Discount-Zertifikates von halb des Kurses des Basiswertes liegt, sind mit Discount-Zertifikaten sowohl offensive als auch defensive Anlagestrategien möglich. Das Discount-Zertifikat mit der WKN SG1R5P ist ein gutes Beispiel für ein Discount-Investment, wenn Anleger eine Seitwärtsbewegung des Basiswertes erwarten. Das Zertifikat bezieht sich auf den ICE Brent Crude Dezember 2011 Futures Kontrakt und hat eine kurze Laufzeit bis zum 10. November Der Cap des Zertifikates liegt bei 80,00 US-Dollar und damit in etwa auf dem aktuellen Niveau des Basiswertes. Das bedeutet: Sollte dieser am 10. November nächsten Jahres mindestens bei 80,00 US-Dollar notieren, erhalten Anleger eine Rückzahlung von 80,00 US-Dollar, zu dem dann aktuellen Euro/US-Dollar Wechselkurs in Euro umgerechnet. Auf Basis des aktuellen Briefkurses des Zertifikates von 55,47* Euro und

12 22 Produktneuheiten 23 Discount- Zertifikate Basiswert WKN Finaler Bewertungstag Cap Quanto Discount Briefkurs* Gold (eine Feinunze) SG1M ,00 USD nein 14,66 % 83,03 EUR Silber (eine Feinunze) SG1M6J ,00 USD ja 18,37 % 15,78 EUR Brent Future SG1R6M ,00 USD ja 6,26 % 76,92 EUR Brent Future SG1R5P ,00 USD nein 14,73 % 54,75 EUR Jetzt investieren! des aktuellen Wechselkursniveaus würde dies einer Rendite von 11,32 Prozent p.a.* entsprechen auch wenn sich der Basiswert kaum bewegt. Fällt der ICE Brent Crude Dezember 2011 Futures Kontrakt bis zum Laufzeitende jedoch unter 80,00 US-Dollar, erfolgt eine Rückzahlung zum Kurs des Basiswertes am finalen Bewertungstag, wiederum bereinigt um das Wechselkursverhältnis. Unerheblich ist es für den Zertifikate-Inhaber, ob und wie viel der Basiswert über das Cap hinaus steigt, denn die Rückzahlung ist in jedem Fall auf umgerechnet 80,00 US-Dollar begrenzt. Diesem Nachteil steht jedoch der deutliche Sicherheitspuffer gegenüber. Die Entscheidung zwischen dem Kauf eines Discount-Zertifikates und einem direkten Öl-Investment über ein Partizipations-Zertifikat hängt immer von der Markterwartung und der Risikobereitschaft des Anlegers ab. Wer hingegen deutlich steigende Kurse des Ölpreises erwartet, sollte sich eher für den Kauf eines Partizipations-Zertifikates oder aber für den Kauf eines offensiven Discount-Zertifikates entscheiden, bei dem der Cap oberhalb des Kurses des Basiswertes liegt. Der Cap des Papiers mit der WKN SG1R6M zum Beispiel liegt bei 100,00 US- Dollar. Das Zertifikat kostet aktuell 77,77 Euro* und wird ebenfalls am fällig. Anleger haben damit die Möglichkeit, an Kurssteigerungen des ICE Brent Crude Dezember 2011 Futures Kontrakt bis zu einem Kursniveau von 100,00 US-Dollar zu partizipieren. Dieser deutlich höheren Renditechance steht jedoch auch der geringere Risikopuffer von 6,21 Prozent* gegenüber. Auch bei Discount- Zertifikaten sind Rendite und Risiko zwei Seiten der gleichen Medaille. Mit End Inline Optionsscheinen der Société Générale! End Inline Optionsscheine besitzen ein unteres und ein oberes Knock-Out Level, die gemeinsam einen Kurskorridor bilden, in welchem sich der Schlusskurs des Basiswertes an dem Finalen Bewertungstag befinden muss, um am Laufzeitende eine Rückzahlung von 10 Euro zu erhalten. Der Vorteil dieser Produktinnovation ist, dass der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit die Knock-Out Level berühren sowie unter- bzw. überschreiten darf und somit auch in einem volatileren Umfeld Gewinne erzielt werden können. Anleger sollten beachten, dass es bei dem Kauf von End Inline Optionsscheinen nahezu zu einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals und im Fall der Insolvenz der Emittentin und Garantin zum Totalverlust der Forderung kommen kann. End Inline Optionsscheine (Max. Auszahlungsbetrag 10 EUR) Basiswert WKN Unteres KO-Level Oberes KO-Level Finaler Bewertungstag Briefkurs* DAX Index SG1TZ ,00 Pkt ,00 Pkt ,92 EUR DAX Index SG1TZ ,00 Pkt ,00 Pkt ,12 EUR DAX Index SG1TZT 5.500,00 Pkt ,00 Pkt ,55 EUR DAX Index SG1TZV 6.000,00 Pkt ,00 Pkt ,95 EUR Eine umfassende Übersicht unserer End Inline Optionsscheine finden Sie auf unserer Internetseite. Zertifikate-Experte der Société Générale SEBASTIAN BLESER *Stand Es besteht im ungünstigen Fall ein Verlustrisiko bis hin zu einem Totalverlustrisiko des eingesetzten Kapitals. Der Anleger trägt das Risiko des Geldverlusts wegen Zahlungsverzugs oder Zahlungsunfähigkeit sowohl der Garantin als auch der Emittentin. Rechtsverbindlich und maßgeblich sind allein die Angaben des bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hinterlegten und veröffentlichten Basisprospekts einschließlich eventueller Nachträge samt endgültiger Bedingungen gemäß dem Wertpapierprospektgesetz. Die rechtlichen Dokumente werden bei der Société Générale, Zweigniederlassung, Neue Mainzer Straße 46-50, Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten und sind unter abrufbar.

13 25 Der Weg von der Bohne bis zum Öl Wenn in jüngster Vergangenheit von Agrarrohstoffen die Rede war, drehte sich die Aufmerksamkeit der meisten Anleger entweder um Weizen, der einen Preisrekord Heute ist die Sojabohne weltweit mit einem Marktanteil von über 55 Prozent die wichtigste Ölsaat (ohne Ölplanzen) und hat einen volkswirtschaftlichen Wert von knapp 50 Wenn man von Soja spricht, ist häufig unklar, ob die Bohne, das Öl oder das Mehl gemeint ist. Auch wenn das Angebot der drei Produkte zusammenhängt, bestehen im Detail Unterschiede. ROHSTOFFECKE 25 Der Weg von der Bohne bis zum Öl 28 Die Rolle der impliziten Volatilität bei Rohstoff- anlagen 32 Das Rohstoffjahr ist durchwachsen 34 Aktuelle Forwardkurven nach dem anderen erreichte, oder aber um Soja genauer gesagt um die Sojabohne. Sie wurde vor rund Jahren zum ersten Mal in China kultiviert, Ende des 18. Jahrhunderts in die USA eingeführt und gelangte im 19. Jahrhundert schließlich auch auf den europäischen Kontinent. Auf Grund ihrer ausgewogenen Inhaltsstoffe und ihrer vielfältigen Verwendbarkeit stieg die Nachfrage nach dem Agrarrohstoff seither verstärkt an. Mittlerweile befinden sich die Hauptanbaugebiete der Bohne in den USA, Brasilien und Argentinien. Aber auch China, Indonesien und Russland steuern einen Großteil zu dem globalen Angebot bei. Aktuell wird die Sojabohne wie auch zwei Nebenerzeugnisse der Bohne, Sojaöl und Sojamehl am Chicago Board of Trade, der weltältesten Terminbörse, in Form von Future-Kontrakten gehandelt. Milliarden US-Dollar. Die Welternte 2009 belief sich auf über 230 Millionen Tonnen bei einer Anbaufläche von über 90 Millionen Hektar. Südamerika produziert dabei mehr als 50 Prozent der globalen Sojabohnenernte. Umweltschützer kritisieren, dass in Argentinien und Brasilien große Flächen Regenwald abgeholzt werden, um die Anbauflächen für Soja zu vergrößern. Der Anbau transgener Sojabohnen ist in vielen Ländern Südamerikas stark verbreitet. In der Anbausaison 2008/09 wurden 91 Prozent der Sojaernte in Ölmühlen gepresst. Produkte der Pressung sind zu etwa 80 Prozent Sojamehl und zu 20 Prozent Sojaöl. Sojaöl findet zumeist Verwendung in der Lebensmittelindustrie. Die Nachfrage nach dem Rohstoff wird jedoch zunehmend aus dem Bereich der Biodieselherstellung

14 26 ROHSTOFFECKE Der Weg von der Bohne bis zum Öl 27 Historische Wertentwicklung 105 % Sojabohnen-Future Sojamehl-Future Sojaöl-Future Basiswert WKN Referenzkurs* Laufzeit Währung Basiswert Quanto Briefkurs* Partizipations- Zertifikate Quelle: Bloomberg 100 % Sojabohnen Future SG34FT 10,50 USD Open End USD Ja 110,05 EUR Sojamehl Future SG1KMQ 311,00 USD Open End USD Ja 31,03 EUR 95 % Sojaöl Future SG1J0R 0,40 USD Open End USD Ja 4,05 EUR 90 % 85 % 80 % Jan 10 Feb 10 Mrz 10 Apr 10 Mai 10 Jun 10 Jul 10 Aug 10 bestimmt. Während der Herstellung des Öls entsteht auch das Sojamehl, welches unter den Endabnehmern insbesondere als Tofugericht oder in Form von Gebäck Beliebtheit findet. Auf Grund der engen Verflechtungen der drei Produkte innerhalb des Herstellungsprozesses hängt das Angebot jedes einzelnen Sojaerzeugnisses in großem Maße von dem Angebot der sich am Beginn der Herstellungskette befindlichen Sojabohne ab. Sinkt das globale Angebot an Sojabohnen, wird sich in der Folge auch das Angebot der anderen beiden Sojaprodukte verknappen. Preisinterdependenzen zwischen den Agrarrohstoffen sind somit unvermeidbar. Dies zeigt auch ein Blick auf die Entwicklung der einzelnen Future-Kontrakte. Gemeinsamer Trend erkennbar Ende 2009 notierten die Preise speziell für Sojabohnen und Sojamehl noch auf einem relativ hohen Niveau. Allerdings kam es in den Folgemonaten bei beiden Produkten verstärkt zu Kurseinbrüchen und die drei Terminkontrakte verzeichneten Mitte des Jahres ihren jeweiligen Tiefstand. Nachdem die USA als Hauptproduzent der Sojabohne ihre Schätzungen für die Lagerbestände der Hülsenfrucht im Juni dieses Jahres anhob, übte die Präsenz eines Überangebots verstärkt Abwärtsdruck auf die Sojapreise aus. Gleichzeitig wurde ein Rückgang der chinesischen Nachfrage nach Soja befürchtet. Da China jedoch mit über 50 Prozent der jährlichen Sojaimporte die Nachfrageseite dominiert, ließen derartige Sorgen den Sojamarkt nicht unberührt und verschärften somit den Abwärtstrend der Rohstoffe weiter. Bei Sojamehl kam es im Juni innerhalb einer Woche sogar zu Kursverlusten von über 10 Prozent. Seither zeigen die Preise der drei Erzeugnisse einem Aufwärtstrend. Nach heftigen Regenfällen und einer darauffolgenden Hitzeperiode, durch die sich die Ernteerträge Basiswert Typ WKN Referenzkurs* reduzierten, erreichten die Future Kontrakte auf Sojabohnen wie auch auf Sojamehl und Sojaöl Mitte August ihr jeweiliges Jahreshoch. Hebel* Währung Basiswert Basispreis* Stopp- Loss- Level Briefkurs* Sojabohnen Future Long SG014L 10,50 USD 1,26 USD 1,16 USD 1,39 7,11 EUR Sojabohnen Future Short SG0RYG 10,50 USD 24,58 USD 0,74 USD 22,14 9,95 EUR Sojamehl Future Long SG1R3C 311,00 USD 168,66 USD 2,19 USD 185,31 11,23 EUR Sojamehl Future Short SG1R3J 311,00 USD 432,10 USD 2,55 USD 389,35 9,65 EUR Sojaöl Future Long SG1R3K 0,40 USD 0,22 USD 2,20 USD 0,24 1,44 EUR Sojaöl Future Short SG1R3R 0,40 USD 2,12 USD 1,50 USD 0,60 2,12 EUR Die weitere langfristige Entwicklung wird insbesondere von der fundamentalen Angebots-Entwicklung abhängen. Die gigantische Volkswirtschaft und Hauptabnehmer von Sojaprodukten die Volksrepublik China wächst mit einer Rate von über 10 Prozent jährlich. Doch nicht nur die wachsende Bevölkerungsanzahl, sondern auch die wachsende Wirtschaft sowie steigende Löhne und Gehälter im Reich der Mitte dürften den zukünftigen Konsum der Sojaerzeugnisse letztlich fördern. Privatanleger in Deutschland können mit Indexzertifikaten und Open End Turbos der Société Générale auf die drei Terminkontrakte für Sojabohnen, -mehl und -öl setzen und so sind auch Anleger in der Lage, an den weiteren Entwicklungen der Rohstoffepreise zu partizipieren. Andreas Kotula Zertifikate-Experte der Société Générale Open End Turbos

15 28 ROHSTOFFECKE Die Rolle der impliziten Volatilität bei Rohstoffanlagen 29 Die Rolle der impliziten Volatilität bei Rohstoffanlagen Die Volatilität ist eine viel beachtete Kennzahl in der Finanzwelt. Sie beschreibt das Ausmaß der Schwankungen von Kursen an den Finanzmärkten und ist damit auch eine wichtige Risikokennzahl des Anlageinstrumentes. So sind zum Beispiel Portfoliomanager bemüht, ihre Rendite bei möglichst geringer Volatilität zu maximieren. Grundsätzlich ist zwischen zwei Formen, der historischen und der impliziten Volatilität, zu unterscheiden. Die historische Volatilität beschreibt die über einen bestimmten Zeitraum in der Vergangenheit aufgetretene Schwankung eines Anlageinstrumentes, wie zum Beispiel einer Aktie. Mathematisch ausgedrückt entspricht sie der annualisierten Standardabweichung der Tagesrenditen. Die Standardabweichung ist ein Begriff aus der Statistik. Sie beschreibt die mittlere Abweichung der Tagesrendite von der durchschnittlichen Tagesrendite innerhalb des betrachteten Zeitraums. Die historische Volatilität trifft jedoch keinerlei Aussage über die Richtung der Kursschwankungen. Die implizite Volatilität hingegen ist die von den Marktteilnehmern für einen bestimmten Zeitraum in der Bei der Geldanlage kommt es nicht nur auf die mögliche Rendite, sondern auch auf das dafür notwendige Risiko an. Gemessen wird das Risiko durch die Volatilität, die ein Maß für die Schwankung von Anlageinstrumenten ist. Zukunft erwartete Volatilität. Sie lässt sich grundsätzlich aus den Absicherungskosten (Prämien) von Optionen herleiten. Eine Möglichkeit, die Volatilität an den Märkten zu messen, bieten verschiedene Volatilitäts-Indizes, die von den entsprechenden Börsen berechnet werden. Für die implizite Volatilität des DAX ist es der sogenannte VDAX -NEW, welcher aus den Optionsprämien von am Geld befindlichen DAX -Optionen hergeleitet wird. Die Optionsbörse in Chicago berechnet nach dem gleichen Prinzip den Gold Volatility Index (Gold VIX) und den Crude Oil Volatility Index (OVX) für WTI. Anhand dieser Indizes lässt sich auch der Volatilitätsverlauf genau beobachten. So folgt auf starke Volatilitätsausschläge immer wieder die Phase weniger schwankender Kurse. Diese Be- obachtung leuchtet intuitiv ein: Bis März 2009 waren im Zuge der Finanzkrise an den Aktienmärkten mitunter stark fallende Kurse und hohe Kursschwankungen zu beobachten und somit auch ein sehr starker Anstieg der impliziten Volatilität. Als sich die Stimmung an den Märkten wieder aufhellte und die Kurse wieder anstiegen ging die Volatilität deutlich zurück und nahm bis zum Jahresende 2009 immer weiter ab. Implizite Volatilität ist immer auch ein Nervositätsbarometer, ein Gradmesser für das Maß an Unsicherheit an den Märkten. Empirische Studien haben gezeigt, dass die implizite Volatilität in der Regel höher ist als die realisierte Volatilität. Dies bedeutet, dass Marktteilnehmer die zukünftige Schwankung eines Basiswertes häufig höher einschätzen, als diese dann in Wirklichkeit auftritt. Hinzu kommt, dass Investoren häufig bereit sind, für Optionen eine Volatilitäts-Prämie (Volatility Risk Premium) zu bezahlen, da diese häufig im Rahmen von Absicherungsstrategien verwendet werden. Dies führt zu einer entsprechend höheren Bewertung der Optionen und somit auch zu einer höheren impliziten Volatilität im Vergleich zur später rückwirkend messbaren realisierten Volatilität. Unterschiede bei Aktien- und Rohstoffmärkten An Aktienmärkten ist zumeist zu beobachten, dass mit steigenden Kursen die implizite Volatilität abnimmt, während sie bei fallenden Kursen (mitunter stark) zunimmt. Bei vielen Rohstoffen ist dieses Verhältnis zwischen Kurs- und Volatilitätsbewegung nicht zu beobachten. So stieg beispielsweise im Mai 2010 sowohl der Goldpreis als auch dessen durch den GVX gemessene implizite Volatilität. Dies ist unter anderem damit zu begründen, dass viele Investoren dem starken Anstieg des Goldes nicht trauten und sich mit Put- Optionen gegen einen Einbruch des Goldpreises abgesichert haben. Dies führte zu einem Anstieg der Optionsprämien und somit zu einem Anstieg der impliziten Volatilität. Im Vergleich mit anderen Rohstoffen gehört Gold allerdings zu den Rohstoffen mit der geringsten Volatilität. Anders sieht es hier bei Rohöl aus. Durch die aktuelle Fördermenge ist das Angebot an Rohöl begrenzt. Es kann jederzeit zu Störungen des Angebots aber auch der Nachfrage kommen, sodass die Unsicherheit der Marktteilnehmer größer ist. Im Energiemarkt ist es daher auch üblich, dass sich Produzenten gegen fallende Preise mit Put-Optionen absichern und Konsumenten, wie z.b. Airlines, sich mit Call-Optionen gegen steigende Kurse schützen. Daher sind diese auch bereit, eine höhere Prämie für diese Absicherung zu bezahlen. Die aus diesen Absicherungskosten abgeleitete implizite Volatilität übersteigt die von Gold oder Aktien deutlich.

16 30 ROHSTOFFECKE Die Rolle der impliziten Volatilität bei Rohstoffanlagen 31 Ein weiterer Einfluss, der bei Aktien nicht in diesem Ausmaß vorkommt, sind saisonale Effekte, die insbesondere durch das Wetter bestimmt werden. So sind Energierohstoffe in extremen Wintern stärker nachgefragt, was im Umkehrschluss auch zu größeren Kursschwankungen und somit zu einer höheren Volatilität führt. Bei Agrarrohstoffen ist dieser Einfluss noch größer, denn diese Rohstoffe sind während des gesamten Produktionsprozesses Wettereinflüssen ausgesetzt. Unterschiedliche Rohstoffe haben unterschiedliche Volatilität Das US-Landwirtschaftsministerium veröffentlicht regelmäßig Ernteprognosen, denen allem voran das erwartete Wetter zugrunde liegt. Vor Veröffentlichung dieser Prognosen ist regelmäßig ein Anstieg der impliziten Volatilität zu beobachten. Die Abhängigkeit vom Wetter lässt die Volatilität von Agrarrohstoffen höher sein als von anderen Rohstoffen, die dem Wetter weniger ausgesetzt sind. Ein Beispiel ist Zucker: Mit einer impliziten Volatilität von durchschnittlich meist mehr als 40 Prozent gehört der Rohstoff zu den volatilsten. Hinzu kommt, dass der Optionsmarkt für Agrarrohstoffe illiquider ist als der für andere Rohstoffe. Dadurch werden höhere Prämien für die Absicherung gezahlt als in liquideren Märkten. Die höchste Volatilität unter den Rohstoffen ist allerdings bei Industriemetallen zu beobachten. Hier gibt es gleich mehrere Risikofaktoren, die Kursschwankungen verursachen können. Wie bei Rohöl auch ist der Vorrat an Industriemetallen begrenzt. Hinzu kommt aber, dass Naturkatastrophen wie Erdbeben, aber auch geopolitische Faktoren einen erheblichen Einfluss auf das Angebot haben können. Bereits die Ankündigung von Störungen im Angebot führen zum Anstieg der impliziten Volatilität. Doch auch die Nachfrage ist bei Industriemetallen alles andere als beständig, wie während der Weltwirtschaftskrise deutlich wurde. Die Nachfrage nach den konjunkturabhängigen Industriemetallen steigt und fällt mit der wirtschaftlichen Produktion. Nachrichten über ein Nachlassen der Konjunktur haben direkten Einfluss auf die Volatilität der Industriemetalle. Investitionsmöglichkeit Volatilität Über Derivate an Terminbörsen ist es möglich, implizite Volatilität handelbar zu machen und von steigenden oder fallenden Volatilitäten zu profitieren oder andere Handelsstrategien umzusetzen. Hierfür brauchen Investoren allerdings Zugang zu den jeweiligen Börsen und auch entsprechendes Know-How. Dank eines umfassenden Produktangebots an börsengehandelten Finanzprodukten in Deutschland gibt es für Anleger vielfältige Möglichkeiten, in Rohstoffe zu investieren und sich auch Volatilitäts- bzw. Optionshandelsstrategien in einfacher Form zunutze zu machen. Das einfachste und bekannteste Anlageprodukt ist das Discount-Zertifikat. Hierbei wird der Basiswert gekauft und gleichzeitig eine Call-Option verkauft, wodurch eine Optionsprämie vereinnahmt wird, die einen Discount auf den eigentlichen Kurs des Rohstoffs ermöglicht. Je höher die implizite Volatilität des Rohstoffs ist, desto höher ist der Wert dieser Option und desto höher auch der Discount. Anleger profitieren also von einer hohen Volatiliät des Rohstoffs in Form eines erhöhten Discounter und einer lukrativen Seitwärtsrendite. Neben zahlreichen weiteren angebotenen Anlageprodukten am Markt, welche Rohstoffvolatilitäten zugänglich machen wie (Capped) Bonus-Zertifikate, Express-Zertifikate oder auch Korridor-Zertifikate, gibt es auch Hebelprodukte, die im besonderen Maße von der Volatilität beeinflusst werden. Mit Inline-Optionsscheinen bietet beispielsweise die Société Générale ein Produkt an, welches immer dann einen Höchstbetrag von 10 Euro ausbezahlt, wenn eine oberes und unteres KO-Level während der Laufzeit nicht berührt wird. Bei hoher Volatilität ist das Produkt besonders günstig zu erwerben und die Renditen entsprechend hoch. Im Falle eines Volatilitäts-Rückgangs profitiert das Produkt unmittelbar, weil dadurch auch die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass eines der KO-Levels berührt wird. Bei Rohstoffzertifikaten, die über einen Währungsschutz verfügen ( Quanto -Mechanismus), hat die implizite Volatilität des Rohstoffs eine zusätzliche Bedeutung. Die Höhe der Quanto-Gebühr wird durch die Volatilität des Rohstoffs beeinflusst. Je mehr der Rohstoffkurs schwankt, desto schwieriger ist es, die Währungsabsicherung zu gewährleisten. Deshalb sind die Quanto-Gebühren bei währungsgesicherten Rohstoffzertifikaten auf volatile Rohstoffe höher. Besonderheit bei währungsgesicherten Rohstoffzertifikaten Es wird damit deutlich, dass die implizite Volatilität bei der Anlageentscheidung eine wichtige Rolle spielt und damit von Anlegern berücksichtigt werden sollte. In jedem Fall ergeben sich aber über den Zugang zur Volatiliät in Form von Zertifikaten und Optionsscheinen auch für Privatanleger eine Vielzahl interessanter Anlagemöglichkeiten. PETER BÖSENBERG Head of Marketing and Distribution Listed Products Germany

17 32 ROHSTOFFECKE Das Rohstoffjahr ist durchwachsen % Historische Wertentwicklung Das Rohstoffjahr ist durchwachsen 130 % 120 % 110 % CRB (Index) Gold (Spotpreis) Weizen (Future-Kontrakt) Aluminium (Future-Kontrakt) Quelle: Bloomberg 100 % 90 % 80 % 70 % Jan 10 Feb 10 Mrz 10 Apr 10 Mai 10 Jun 10 Jul 10 Aug 10 Sep 10 Konjunktursorgen und die Flucht vieler Investoren haben die Preise vieler Rohstoffe nach unten gedrückt. Mit einer Vielzahl von Partizipations-Zertifikaten können Anleger auf einzelne Rohstoffe oder einen breitgestreuten Rohstoff-Index setzen. Partizipations- Zertifikate Aus Anlegersicht fiel das Rohstoff- Jahr 2010 bisher nicht besonders erfolgreich aus. Konjunktursorgen und die Flucht vieler Investoren aus risikobehafteten Anlagen haben die Preise vieler Rohstoffe gedrückt. Der Preis für ein Barrel der europäischen Ölsorte Brent notiert rund fünf Prozent niedriger als zu Jahresbeginn, das Industriemetall Aluminium ist um elf Prozent günstiger geworden. Und auch ein Index wie der des Commodity Research Bureau (CRB), der insgesamt 19 Rohstoffe umfasst, hat fünf Prozent verloren. Anders sieht es bei Agrarrohstoffen aus, insbesondere Weizen hat sich verteuert, der Preis ist um rund 20 Prozent gestiegen. Die Gründe für den Preisschub sind wenig erfreulich: Experten rechnen mit großen Ernteausfällen durch Hitze und Feuer in Russland und zu viel Regen in anderen Regionen der Welt. Im Gefolge von Weizen sind auch die Preise für andere Getreidesorten wie Mais und Reis erheblich gestiegen. Weizen wird wie Mais nicht nur als Nahrungsmittel genutzt, sondern auch zur Fütterung von Tieren eingesetzt. Vor allem längerfristig rechnen Experten angesichts der wachsenden Weltbevölkerung mit höheren Agrarpreisen. Diese Einschätzung gilt aus fundamentaler Sicht für viele Rohstoffe. Der entscheidende Grund für eine langfristig steigende Nachfrage nach nahezu allen Rohstoffen ist die demographische Entwicklung. Erwartungen der Vereinten Nationen zufolge dürfte die Weltbevölkerung innerhalb der nächsten 50 Basiswert WKN Laufzeit Quanto Briefkurs* Zucker Nr.11 Future SG08WX Open End Ja 20,37 EUR Arabica Kaffee Future SG08WV Open End Ja 18,74 EUR Jahre um 2,5 Milliarden Menschen steigen. Der Bedarf an Rohstoffen steigt aber nicht nur aufgrund der mengenmäßig zunehmenden Weltbevölkerung, sondern auch aus qualitativen Gründen. Schätzungen zufolge werden die heutigen Entwicklungs- und Schwellenländer in den kommenden Jahren wesentlich stärker wachsen als die Industrienationen. Mit steigendem Wohlstand verändern sich auch die Bedürfnisse in allen Bereichen. Der Nachholbedarf ist dabei enorm: So hat im Jahr 2009 ein Deutscher im Durchschnitt beispielsweise 479 kg Stahl verbraucht, ein Chinese dagegen nur 298 kg. Langfristig in Rohstoffe investieren Zertifikate bieten auf einfache Art und Weise die Möglichkeit, an der Wertentwicklung eines oder mehrerer Rohstoffe teilzuhaben. Mit Zertifikaten auf Rohstoffindizes wie dem CRB können Anleger ohne großen Aufwand an der Entwicklung eines breiten Spektrums an Rohstoffen partizipieren. Die Vielzahl an Rohstoffen in einem Index führt dabei zu einer erheblichen Risikodiversifikation gegenüber einem Investment in einen bestimmten Rohstoff. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, unmittelbar in einen bestimmten Rohstoff zu investieren. Die Société Générale bietet aktuell insgesamt Partizipations-Zertifikate auf 31 unterschiedliche Rohstoffe an, darunter seit Kurzem auch Sojaöl, Sojamehl (Hinweise auf Seite 25) sowie Arabica Kaffee und Zucker Nr.11. Dabei haben Anleger grundsätzlich die Wahl zwischen einer währunggesicherten (Quanto) und einer nichtwährungsgesicherten Variante. Einen Überblick über alle Rohstoff- Partizipations-Zertifikate finden Anleger in der Produktübersicht, die dieser Ausgabe von Investment & Life beiliegt.

18 34 ROHSTOFFECKE Aktuelle Forwardkurven 35 Aktuelle Forwardkurven Bei dem Kauf von Rohstoff-Zertifikaten, die sich auf Öl, Kupfer oder Aluminium beziehen, sollten Anleger auf die Besonderheiten der Terminmärkte achten. Investment & Life gibt einen Überblick über den aktuellen Verlauf der Terminkurven. Was versteht man unter Contango? Bei dem Rollen aus einem auslaufenden in einen länger laufenden Future-Kontrakt gibt es zwei mögliche Konstellationen, die mit den Begriffen Backwardation und Contango bezeichnet werden. Contango beschreibt dabei eine Situation, in der der Kurs eines Future-Kontraktes umso höher notiert, je länger seine Laufzeit ist. Was versteht man unter Backwardation? Eine Backwardation-Situation ist dagegen dadurch gekennzeichnet, dass die länger laufenden Kontrakte billiger sind als die kürzer laufenden. Für einen Anleger hat dies folgende Auswirkungen: In einem Markt, der in Backwardation notiert, wird er für einen kurz laufenden Future einen Preis erzielen können, der höher liegt als der Preis, den er für den lang laufenden Future bezahlen muss. Industriemetalle Bei den Industriemetallen ist verstärkt ein Anstieg der Forwardkurven zu beobachten. Sie notieren folglich vorwiegend in Contango. Quelle: Bloomberg *Stand: Preisentwicklung in % des nächstfälligen Futures Aluminium Zink Blei Nickel Kupfer Zinn Agrarrohstoffe 1 Sojamehl, insbesondere jedoch Zucker befinden sich in Backwardation. Quelle: Bloomberg *Stand: Preisentwicklung in % des nächstfälligen Futures Sojabohnen Weizen Sojaöl Sojamehl Mais Kaffee Zucker 92 Sep 10 Jan 11 Mai 11 Sep 11 Jan 12 Mai 12 Sep Sep 10 Jan 11 Mai 11 Sep 11 Jan 12 Mai 12 Sep 12 Energierohstoffe Die Kurven von Benzin und Erdgas schwanken deutlich zwischen Contango und Backwardation. Die weiteren Rohstoffe notieren alle im Contango. Quelle: Bloomberg *Stand: Preisentwicklung in % des nächstfälligen Futures Gasoline Erdgas Heizöl Brent WTI Gasöl Agrarrohstoffe 2 Die Kurven schwanken teilsweise stark zwischen Backwardation und Contango. Insbesondere Mageres Schwein und Milch sind von der Wechselhaftigkeit betroffen. Quelle: Bloomberg *Stand: Preisentwicklung in % des nächstfälligen Futures Baumwolle Orangensaft Mageres Schwein Milch Kakao Lebendrind 90 Sep 10 Jan 11 Mai 11 Sep 11 Jan 12 Mai 12 Sep Sep 10 Jan 11 Mai 11 Sep 11 Jan 12 Mai 12 Sep 12

19 37 Lohnt es sich noch, als Inflationsschutz in Gold zu investieren? Im abgelaufenen zweiten Quartal machte sich die Verunsicherung über die weitere Entwicklung der Finanzmärkte erneut deutlich: Die mengenmäßige Nachfrage nach Gold gegenüber dem Vorjahresquartal ist um rund 35 Prozent gestiegen. Die Tonnen, die im 2. Quartal 2010 nachgefragt wurden, entsprechen aufgrund des höheren Preises einer um 77 Prozent höheren wertmäßigen Nachfrage. Besonders stark entwickelte sich das Interesse von deutschen Einzelkunden: Diese erwarben von Mai bis Juni 44,4 Tonnen des Edelmetalls, 59 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Die entscheidende Motivation dürfte auf der Hand liegen: Viele Menschen wollen ihr Geld in eine vermeintliche Sicherheit bringen, weil sie steigende Inflationsraten fürchten. Doch eigentlich kann von Inflation aktuell keine Rede sein. Denn Volkswirte sprechen immer dann von Inflation, wenn sie eine signifikante Erhöhung des allgemeinen Preisniveaus und eine damit verbundene Entwertung des Geldes beschreiben wollen. Derzeit dürfte Inflation aber kein Thema sein, denn das Preisniveau ist vergleichsweise stabil. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Nachdem der Goldpreis im September 2009 die symobolträchtige Marke von US- Dollar nachhaltig überwunden hat, pendelt er seit einigen Monaten um die US-Dollar Marke. Markus Jakubowski beschäftigt sich in dieser Folge von Leser Fragen, Experten antworten mit der Frage, ob ein Goldinvestment auf diesem Preisniveau sinnvoll ist. ZERTIFIKATEWISSEN 37 Leser fragen Experten antworten 40 Börslicher vs. außerbörslicher Handel eine Frage des richtigen Weges Inflationsrate im Juli 2010 um 1,1 Prozent höher. Und auch wenn viele repräsentative Umfragen zeigen, dass sich die Mehrheit der Deutschen die D-Mark zurückwünscht tatsächlich ist der Euro viel stabiler, als es die D-Mark je war. Seit der Einführung des Euro-Bargeldes vor zehn Jahren lag die Inflationsrate lediglich in zwei Jahren über zwei Prozent, während sie zu D-Mark- Zeiten in mehreren Phasen deutlich höher als vier Prozent war. Die Wurzeln der deutschen Inflationsängste liegen noch immer in den Erinnerungen an die 1920er Jahre, als die Menschen Geldbündel zum Bäcker tragen mussten um Brot zu kaufen. Die Ängste, die Stichwörter wie Inflation und Währungsreform bei vielen Menschen auslösen, führen zu einer verstärkten Nachfrage nach Gold (und übrigens auch nach

20 38 ZERTIFIKATEWISSEN Lohnt es sich noch, als Inflationsschutz in Gold zu investieren? 39 Aktien bieten langfristig den besten Inflationsschutz, schwanken aber auch stark. Quelle: Finanztest Gold Als Inflationsschutz hat Gold oft enttäuscht als Spekulationsobjekt ermöglichte das Edelmetall stellenweise hohe Gewinne. Quelle: Finanztest Kurzlaufende Anleihen Während der vergangenen 40 Jahren lagen Anleger mit kurzlaufenden Bundesanleihen nach Abzug der Inflation meistens im Plus; in den 1980er Jahren blieben real bis zu 9,4 Prozent pro Jahr. Quelle: Finanztest Reale Rendite TWh in Prozent Reale Rendite TWh in Prozent TWh Reale Rendite in Prozent Inflation (Deutschland) Aktien Deutschland Jan 70 Jan 80 Jan 90 Jan 00 Mai Jan 70 Jan 80 Jan 90 Jan 00 Mai Inflation (Deutschland) Goldpreis (Euro) Inflation (Deutschland) Einjährige Bundesanleihe Jan 70 Jan 80 Jan 90 Jan 00 Mai Inflationsrate in Prozent Inflationsrate in Prozent Inflationsrate in Prozent anderen Rohstoffen wie Silber, Platin oder Palladium). Wenn es aber zutrifft, dass Anleger Zeiten steigender Inflationsraten am besten mit einem Goldinvestment begegnen, müsste der Goldpreis in der Vergangenheit immer dann besonders stark gestiegen sein, wenn die Inflationsraten gestiegen sind. Tatsächlich kam es bei Gold in Zeiten höherer Inflationsraten zu starken Kursausschlägen. Als die Inflation Anfang der 1970er Jahre und Anfang der 1980er Jahre stark anstieg, begann der Goldpreis heftig zu schwanken. Während der Goldpreis in der ersten Inflationsphase noch im Gleichschritt mit der Inflationsrate anstieg, verteuerte er sich Anfang der 1980er Jahre nur noch zu Beginn der Hochinflationsphase. Als die Inflationsraten ihren Höhepunkt erreichten, verbilligte sich der Goldpreis schon wieder. In der dritten Phase hoher Inflationsraten Anfang der 1990er Jahre reagierte die Feinunze deutlich schwächer. Dies zeigt, dass steigende Inflationsraten in Deutschland nicht zwingend auf den Goldpreis durchschlagen. In Krisenzeiten, wenn Gold von vielen Anlegern nachgefragt wird, kann es sein, dass sich eine Spekulationsblase bildet. Wer sich zum Beispiel Anfang der 1980er Jahre von der Panik um die zweite Ölkrise anstecken ließ und Gold kaufte, musste 27 Jahre warten, bis er seinen Einsatz wieder heraus hatte. Letztlich gilt für Gold nichts anderes als für Aktien und Anleihen auch: Sein Preis hängt von Angebot und Nachfrage ab. Das Gold-Angebot hat eine natürliche Grenze (das gesamte bisher geförderte Gold passt in einen Würfel von einer Kantenlänge von rund 20 Metern). Nachgefragt wird Gold außer von Finanzanlegern hauptsächlich von der Schmuckindustrie und Technologieunternehmen. Wer in Gold investieren möchte, dem sollte bewusst sein, dass Goldinvestments nicht risikolos sind. Daher sollte der Anteil in einem Depot aus Diversifikationserwägungen begrenzt sein, viele Experten sprechen von maximal zehn Prozent. Zudem sollten Anleger beachten, dass Gold in US-Dollar notiert. Daher besteht, sofern Sie sich für keine Anlageform mit einer Währungsabsicherung entscheiden, ein Wechselkursrisiko. AUCH SIE HABEN EINE FRAGE? Schreiben Sie uns eine an mit dem Stichwort Leser fragen Experten antworten. Markus Jakubowski Zertifikate-Experte der Société Générale

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