Finanzplanung Theorie und Praxis. Dienstag, 30. Juni 2015

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1 Finanzplanung Theorie und Praxis Dienstag, 30. Juni 2015

2 Inhalt Grundzüge HRM Finanz- und Aufgabenplanung Aufbau Beispiele Finanzpolitische Ziele Vergleichsdaten Fusion

3 Grundzüge HRM (Harmonisiertes Rechnungsmodell)

4 Schematischer Buchhaltungsaufbau Bestandesrechnung Aktiven Passiven FV VV FK EK Buchhaltung Verwaltungsrechnung Laufende Rechnung Investitionsrechnung Aufwand Ertrag VV FV Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

5 Mittelflüsse im HRM Investitionsrechnung Ausgaben Einnahmen Finanzierung Investitionen Lfd. Rechnung Laufende Rechnung Aufwand Ertrag Landkauf Planung Ausführung Beiträge Beiträge Anschlüsse Personal Sachaufwand Zinsen Beiträge Steuern Gebühren Vermögenserträge Nettoinvestitionen Cash Flow Kapitalbedarf Nettoinvestitionen Abschreibungen Ergebnis

6 Eröffnungsbilanz Aktiven Passiven Finanzvermögen Verwaltungsvermögen Nettoschuld Fremdkapital Eigenkapital (inkl. Spezialfinanzierung) Bilanz im HRM Schlussbilanz Aktiven Passiven Finanzvermögen Verwaltungsvermögen Fremdkapital Eigenkapital (inkl. Spezialfinanzierung) Berechnung Nettovermögen (Nettoschuld -) Finanzvermögen - Fremdkapital - Verrechnungen = Nettovermögen Finanzvermögen Fremdkapital Finanzvermögen Fremdkapital Zunahme Nettoschuld

7 Finanz-und Aufgabenplan

8 Finanzverordnung 4, Abs. 2 Grundsätze Wirtschaftlichkeit Nachhaltigkeit Finanzierbarkeit 6 Haushaltgleichgewicht Mittelfristiger Rechnungsausgleich Prüfung Notwendigkeit und Finanzierbarkeit Die Jahresrechnung der Kirchgemeinde wird als eigener Haushalt geführt Die Budgethoheit liegt bei der Kirchgemeinde

9 Anforderungen und Ziele Einfache Übersicht der wichtigsten Grössen Vergleiche mit anderen Haushalten Erkennen von Trends Einleitung von Massnahmen Regelmässige Überprüfung Basis für Steuerfuss-, Investitions-und Verschuldungspolitik Budgetvorgabe

10 Aufbau Finanzplanung Umfeld/Umwelt Zins BIP Teuerung Gesetze Bevölkerung Polit. Erwartung Prognose der Laufenden Rechnung Finanzpolitische Zielsetzung Analyse der Basisperiode Investitionsprogramm Dokumentation Plan Lfd. Rechnung Plan Investitionsrechnung Plan Kapital-/Geldflussrechnung Plan Bilanz Plan Kennzahlen FÜHRUNG ENTSCHEIDUNG INFORMATION KONTROLLE

11 Finanzplanungim Jahresablauf # Was Wer Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 1 Abschluss Jahresrechnung Kirchgemeinde 2 1. Sitzung (Analyse Basis) Gemeinsam 3 Gemeindeversammlung Kirchgemeinde 4 Investitionsprogramm Kirchgemeinde 5 Erarbeitung 1. Finanzplan swissplan.ch 6 2. Sitzung (Plan) gemeinsam 7 Detailbudget (Entwurf) Kirchgemeinde 8 Erarbeitung 2. Finanzplan swissplan.ch 9 Definitives Budget Kirchgemeinde 10 Doku Planungsprozess swissplan.ch 11 Gemeindeversammlung Kirchgemeinde weitere Sitzungen und Präsentationen nach Bedarf

12 RollendeNachführung Jahr 1: n n+1 n+2 n+3 n+4 Jahr 2: n n+1 n+2 n+3 n+4 Jahr 3: n n+1 n+2 n+3 n+4 etc.

13 Grundsatz Auswertungen Basis Plan

14 Selbstfinanzierung Steuerhaushalt In Mio. Franken Investitionen Cash Flow

15 Nettokosten je Mitglied Franken je Mitglied

16 Nettovermögen/-schuld Steuerhaushalt Millionen Franken

17 Mittelfristiger Rechnungsausgleich (über 8 Jahre ) Ergebnis Lfd. Rechnung (Millionen Franken) Kumuliert Ergebnis p.a. EK-Reservedauer Eigenkapitalreservedauer (Jahre)

18 Mittelfluss Millionen Franken Aufwand Investitionen VV Investitionen FV Ertrag

19 Finanzpolitische Ziele

20 Konzept = Nettovermögen/-schuld d.h. Investitionen durch EK finanziert 0 = Zinssaldo (Zinsbelastung) d.h. Zinsaufwand gleich Vermögensertrag 100 = Selbstfinanzierungsgrad d.h. Verschuldung bleibt stabil = Ziel (nachhaltige Finanzierung) Abweichungen sind normal

21 Finanzpolitische Ziele # Zielgrösse Mögliche Indikatoren Obligatorisch 1 Substanz Nettovermögen/-schuld Fremdkapital Zinsbelastung Idealerweise als Bandbreite 2 Finanzierungsverhältnis Selbstfinanzierungsgrad Veränderung Substanz Ja Ja 3 Weitere Aussagen z.b. - Ausgabenniveau - Steuerfuss -Bewirtschaftung Finanzvermögen - Investitionsvorhaben Vom Ziel abhängig Nein

22 Bandbreite Nettovermögen obere Grenze Fr. Ziel untere Grenze Jahre

23 Überprüfung Erreichung Ziele Ziel: Sinkender Steuerfuss Steuerfuss in % Steuerfuss Plan

24 Überprüfung Erreichung Ziele Ziel: Minimaler Selbstfinanzierunganteil von 5 % 16% 14% 12% 10% 8% 6% 4% 2% 0% Selbstfinanzierungsanteil Plan Ziel

25 Überprüfung Erreichung Ziele Ziel: Nettovermögen +/- 600 Fr. je Mitglied Nettovermögen Fr./je Mitglied Begrenzung Substanz und Verschuldung Plan Ziel

26 Überprüfung Erreichung Ziele Ziel: Eigenkapital mind. 2 Mio. Franken Handlungsspielraum erhalten Eigenkapital Mio. Franken 2'900 2'700 2'500 2'300 2'100 1'900 1'700 1' Plan Min

27 Vergleichsdaten

28 Kennzahlenvergleich Auszug Datenbank swissplan.ch

29 Vergleich Rechnung 2013 ca. 300 Haushalte Kt. Zürich Selbstfinanzierungsanteil (Selbstfinanzierung in % der Laufenden Erträge) Datenbank swissplan.ch

30 Vergleich Rechnung 2013 ca. 300 Haushalte Kt. Zürich 2'500 Selbstfinanzierungsgrad (Selbstfinanzierung in % der Investitionen) 2'000 1'500 1' Datenbank swissplan.ch

31 Vergleich Rechnung 2013 ca. 300 Haushalte Kt. Zürich 5.0 Zinsbelastungsanteil (Zinssaldo in % der Laufenden Erträge) Datenbank swissplan.ch

32 Vergleich Rechnung 2013 ca. 300 Haushalte Kt. Zürich 10'000 Nettovermögen je Einwohner bzw. Mitglied (Finanzvermögen Fremdkapital) 7'500 5'000 2' '500-5'000 Datenbank swissplan.ch

33 Vergleich Rechnung Kirchen Kt. Zürich Franken je Mitglied

34 Fusion

35 Einzelne Schritte Fusion Absicht Datenbeschaffung Konsolidierung Evaluation Fipla

36 Evaluation 1. Welches Angebot 2. Liegenschaften-Konzept erarbeiten 3. Einflüsse auf laufende Rechnung - Sparmöglichkeiten - Mehrkosten - Finanzausgleich rechnen 4. Finanzielle Ziele überprüfen

37 Rückfragen Aline Anderhalden Beratung für öffentliche Haushalte AG Limmatquai Zürich Tel Fax

Inhaltsverzeichnis Kapitel 16

Inhaltsverzeichnis Kapitel 16 Inhaltsverzeichnis Kapitel 16 16 Finanzkennzahlen 16.1 Allgemein... 1 16.2 Nettoverschuldungsquotient... 2 16.3 Selbstfinanzierungsgrad... 3 16.4 Zinsbelastungsanteil... 5 16.5 Nettoschuld in Franken pro

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