TCO auf Talfahrt: Wie Server Based Computing mit Thin Clients die Total Cost of Ownership senkt

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1 TCO auf Talfahrt: Wie Server Based Computing mit Thin Clients die Total Cost of Ownership senkt

2 Eine typische Migration auf Server Based Computing mit Thin Clients senkt die Gesamtkosten der IT-Infrastruktur bereits um bis zu 70 Prozent. Moderne Serverumgebungen und universell einsetzbare Thin Clients können diesen Wert noch steigern. Thin Client Computing hat sich bewährt: Anwendungen und Datenhaltung sind im Rechenzentrum konzentriert. Die Datensicherung und Administration von Servern und Anwendungen erfolgt zentral und automatisiert. Zugleich kann die Konfi guration und Wartung der Endgeräte komplett remote geschehen. Wer hingegen ein PC-Netzwerk betreibt, verstreut seine Computing-Kapazität über alle Arbeitsplätze und nimmt im Gegenzug hohe Support-, Sicherheits- und Wartungskosten in Kauf. Ein klares Indiz für die wachsende Kritik an der PC- Kostenspirale stellte die zögerliche Akzeptanz von Windows Vista als Desktop-Betriebssystem in Unternehmen dar, das wie jede neue Windows -Generation erneut hohe Investitionen in supportträchtige PC-Hardware forderte. In einer CIO- Umfrage des Marktforschers Forrester gab ein Fünftel der Befragten an, das Vista -Update um zwei Jahre vertagen zu wollen. Die Thin Client-Branche wächst hingegen seit Ende der neunziger Jahre ungebremst weiter. Laut IDC wurden im Jahr 2008 weltweit knapp 3,5 Millionen Geräte verkauft; die europäischen Hauptabsatzmärkte waren Großbritannien und Deutschland. Bis zu 70 Prozent niedrigere Gesamtkosten Für einen umfassenden Kostenvergleich zwischen PC- und Thin Client-Umgebungen sind alle mit der Investition und dem Betrieb der jeweiligen Infrastruktur verbundenen Aufwendungen zu berücksichtigen, die so genannten Total Cost of Ownership (TCO). Eine entsprechend detaillierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung liefert das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT 1 : Die ausführliche Analyse des Oberhausener Instituts macht den Einfl uss deutlich, den die drei unterschiedlichen Betriebsmodelle Unmanaged PC, Managed PC und Thin Client auf die IT-Kostenstruktur einer typischen Organisation mit 150 bis 300 Mitarbeitern ausüben. Während ein vollständig manuell gepfl egter PC jährliche Gesamtkosten von ca Euro verursacht, reduziert sich dieser Betrag mit der Einführung eines Softwareverteilungssystems (bei mindestens 150 Arbeitplätzen) bereits auf etwa Euro. Ein Thin Client-Arbeitsplatz hingegen ist jedoch mit unter Euro nochmals um 46 Prozent günstiger. Gegenüber dem vollständig manuell administrierten PC steigt die Ersparnis auf bis zu 70 Prozent (vgl. Abb. 1). Laut Fraunhofer UMSICHT lassen sich die Ergebnisse der Studie problemlos auf größere Unternehmen übertragen. Projekte in Kleinunternehmen belegen allerdings auch eine Wirtschaftlichkeit ab sieben Thin Client-Arbeitsplätzen. Dabei dürften die Einsparungen in der Praxis sogar noch höher ausfallen, denn die Studie des Fraunhofer UMSICHT ging zur besseren Vergleichbarkeit von einer einheitlichen Nutzungsdauer von fünf Jahren aus. Tatsächlich beträgt die gängige Nutzungsdauer bei PCs eher drei bis vier, bei Thin Clients sechs bis acht Jahre. Das liegt nicht zuletzt an dem robusten Design der schmalen Endgeräte ohne verschleißanfällige, mechanische Teile wie Lüfter oder Laufwerke. Abb. 1: Gesamtkostenvergleich PC versus Thin Client Unmanaged PC Managed PC Thin Client Quelle: Fraunhofer UMSICHT / IGEL Technology: PC vs. Thin Client Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (http://it.umsicht.fraunhofer.de/pcvstc/) 1 2/6

3 Stromverbrauch: 50 Prozent und weniger Die auf das Wesentliche beschränkte Bauweise der Thin Clients senkt auch die Energiekosten innerhalb der IT-Infrastruktur. Wie ein gesonderter Ökologie-Vergleich von Fraunhofer UMSICHT zeigt, sind Thin Client-Umgebungen hinsichtlich ihres Stromverbrauchs mindestens doppelt so effi zient wie PC-Umgebungen 2. Inklusive Leistungsanteil des Terminalservers und der wiederum anteiligen Kühlungsleistung im Serverraum kommt ein Thin Client demnach mit durchschnittlich 41 Watt aus. Ein PC verbraucht hingegen etwa 85 Watt. Bei einem Strompreis von 15 Cent pro kwh verursacht der Thin Client inklusive Server- und Kühlungsanteil somit 10,82 Euro an jährlichen Stromkosten, der PC kommt auf 22,35 Euro. Bei der Entsorgung beider Endgeräte macht sich die geringere Masse der Thin Clients bemerkbar: Beim Recycling fällt nur ein Drittel des Elektroschrotts an, den PCs verursachen. Dieser Kostenvorteil schlägt sich indirekt auch im Anschaffungspreis nieder. Serverseitig sparen durch 64-Bit- Migration Darüber hinaus erfährt das Server Based Computing mit der laufenden 64-Bit-Migration einen gehörigen Effi zienzsprung, der die Userzahlen pro Terminalserver auf bis zu 200 User katapultiert, wie ein unabhängiger Vergleichstest der Firma Scapa Technologies unter Verwendung der 64-Bit-Variante von Microsofts Windows Server 2003 unter Beweis stellte. Die Ergebnisse sind übertragbar auf Microsoft Windows Server 2008, dessen zweites Release (R2) grundsätzlich eine 64-Bit-Architektur besitzt. Hinsichtlich dieses enormen Rationalisierungspotentials wird der serverseitige Strombedarf künftig auf ein Viertel sinken. Die verbrauchsbezogenen Einsparungen gegenüber dem PC wachsen dann auf über 70 Prozent an (vgl. Tabelle 1). Tabelle 1: Stromeinsparungen in 32-Bit- und 64-Bit-Citrix-Umgebungen Thin Client mit Wirkleistung Server anteilig + Kühlleistung 3) (32-Bit-Server-OS) Thin Client mit Wirkleistung Server anteilig + Kühlleistung 4) (64-Bit-Server-OS) PC (ohne Serveranteil) Leistungsaufnahme 1) 41 W 22 W 85 W x 8 Stunden pro Tag 328 Wh 176 Wh 680 Wh x 220 Arbeitstage pro Jahr 72 kwh 38,72 kwh 149 kwh Jährliche Stromkosten 2) für 10,82 5,81 22,35-1 Arbeitsplatz - 10 Arbeitsplätze 108,20 58,08 223, Arbeitsplätze 1.082,00 580, , Arbeitsplätze , , ,00 Ersparnis TC im Vergleich 51 % 74 % - zum PC Einsparung durch 64-Bit-Migration 46 % k. A. 1) 2) 3) 4) Wirkleistung im Durchschnitt; Quelle: Fraunhofer UMSICHT: Ökologischer Vergleich von PC und Thin Client-Arbeitsplatzgeräten (http://it.umsicht.fraunhofer.de/tcecology/) Basis Strompreis = 0,15 kwh Worst-Case-Szenario: 20 User / Terminalserver Berechnung auf Basis der Fraunhofer UMSICHT-Studie mit 80 Usern und 25 Prozent Strom- und Kühlungsbedarf auf Serverseite bedingt durch den Performance- und Effi zienzgewinn einer 64-Bit-Migration (Scapa Technologies) 2 3/6

4 Virtualisierung und Cloud Computing Serverseitige Synergieeffekte versprechen auch die aktuellen Konsolidierungs- und Virtualisierungstrends im Datencenter. Ziel beider Entwicklungen ist es, die bisher üblichen Überdimensionierungen bei Servern und Kühlsystemen zu vermeiden und die Rechenkapazität möglichst effi zient und fl exibel zu verteilen und auszulasten. Die Virtualisierung und zentrale Bereitstellung von Desktops mittels VMware View, Citrix XenDesktop oder Microsoft VDI Suite zeigt eine neue Spielart des Server Based Computing. Die bisherigen physischen PCs werden dabei samt ihrer lokalen Installationen auf einem virtuellen Server bereitgestellt. Im Sinne einer Virtual Desktop Infrastructure (VDI) können sie dort bedarfsgerecht auf- und abgebaut, geklont, verändert und zentral verwaltet werden. Auf diese Weise lassen sich auch nicht-terminalserverfähige, hoch performante oder nicht-stabile Anwendungen kostengünstig via Thin Client bereitstellen. Mischmodelle aus Terminalserver Computing und virtuellen Desktops sind sehr wirtschaftlich. Viele Unternehmen stellen ihre Standardanwendungen via Terminalserver bereit; die virtuellen Desktops decken spezifi sche Anwendungen oder IT-Arbeitsplätze mit besonders hohen Grafi k- und Rechenanforderungen sowie Programmier- oder Testumgebungen, die den Zugriff auf verschiedene Betriebssysteme erfordern, ab. Auch Cloud Services (über das Internet bezogene Anwendungen mit nutzungsabhängier Abrechnung) können Teil einer solchen Mischumgebung sein insbesondere dann, wenn die Thin Clients auch über einen integrierten Web-Browser und eine Laufzeitumgebung verfügen, die eine ressourcenschonende Ausführung der Cloud Services gestattet. Breites Einsatzspektrum Die Höhe des Kostensenkungspotentials durch den Einsatz von Thin Clients hängt maßgeblich von deren Firmware ab: Die darin enthaltenen Softwareclients-, -tools und Protokolle umfassen längst nicht mehr nur die für den Zugriff auf die Terminalserver benötigten Kommunikationsprotokolle wie Citrix ICA, Microsoft RDP oder das UNIX-/Linux-Protokoll X.11 und die zugehörige Protokollerweiterung NoMachine NX. Vielmehr integrieren die Hersteller viele zusätzliche, teils branchenspezifi sche oder die Bandbreite optimierende Funktionen, die ihrerseits einen Beitrag zur Kostensenkung leisten. Hierunter fallen häufi g genutzte Applikationen für den Zugriff auf Webbasierte Anwendungen, insbesondere Internet-Browser, Java Runtime Environment und typische Plug-Ins wie der Acrobat Reader. Darüber hinaus verbindet ein integrierter Media Player den Anwender direkt mit Multimediadateien oder Streams. Als bedeutende Firmware Features gelten ferner Voice over IP (VoIP) via SIP-Client sowie integrierte Broker-Clients zum Zugriff auf virtuelle Desktops, wie sie beispielsweise mittels VMware ESX-Server, Microsoft Virtual Server oder Citrix Xen- Server bereitgestellt werden. In Ergänzung zu den Softwareclients, -tools und Protokollen gibt es noch eine Reihe wichtiger unterstützender Technologien. Hierzu zählen vor allem Sicherheitsfeatures wie ein integrierter VPN-Client, aber auch die Unterstützung Smartcard-basierter Authentifi zierungslösungen inklusive Single Sign-on. Endgeräte konsolidieren Die lange Lebensdauer prädestiniert Thin Clients auch für die wirtschaftliche Integration in andere Endgeräte. Die UD9-Serie des deutschen Marktführers IGEL Technology beispielsweise kombiniert platzsparend einen speziell entwickelten Thin Client und einen TFT-Monitor. Die IGEL Universal Desktops können aber noch weitere Endgeräte ersetzen: Dank in die Firmware integrierter Terminalemulationen beinhalten Sie zugleich die Funktionalität von Hostterminals zum Zugriff auf proprietäre Mainframe-Systeme. Dedizierte Printserver lassen sich ebenfalls durch Thin Clients ersetzen. Dasselbe gilt sogar für IP-Telefone: Mit einem Headset und einem Client für VoIP versehen, telefonieren Thin Client-Nutzer kostenlos innerhalb des Firmennetzwerks oder via VoIP-Anlage ins Festbzw. Mobilnetz. Zentrale Administrationsfähigkeit, Endgerätestandardisierung und geringere Telekommunikationskosten ergänzen sich somit zu einer zukunftssicheren und sich rasch amortisierenden Kostensenkungsmaßnahme. Rasche Implementierung, schlanke Updates Das klassische Einsparungspotential einer Thin Client-Infrastruktur stützt sich in erster Linie auf die zentrale Administrierbarkeit, die sich dank einer effi zienten und intuitiv bedienbaren Managementlösung erzielen lässt. Managementlösungen vereinfachen nicht nur die Verwaltung der Thin Clients anhand von Gruppenprofi len, sondern sind auch besonders hilfreich beim Update ihrer Firmware. Softwaretools führender Hersteller bieten die Möglichkeit, pro Updatevorgang nur neue oder geänderte Teile der Firmware zu aktualisieren (Partial Update für das Betriebssystem Microsoft Windows Embedded Standard). Einzelne Thin Clients können aber auch 4/6

5 als Updateserver fungieren und alle lokalen Geräte, z.b. in einer Zweigstelle, aktualisieren (Buddy Update für Linux). Beide Methoden minimieren den sonst bandbreitenintensiven Datenaustausch beim Update auf ein Maß, das die Netzwerkkapazitäten insbesondere bei schmalbandigen WAN- Verbindungen minimal belastet. Diesbezügliche Kosten und Ressourcen lassen sich somit begrenzen. Funktionen wie der Import automatisch generierter MAC-Adresslisten neuer Systeme oder auch integrierte Assistenten zur einfachen Konfi guration essentieller Citrix-Funktionen wie Program Neighborhood oder Hot Desktop gestatten den Administratoren schnelle und unkomplizierte Roll-outs. Selbst komplette Abteilungen lassen sich somit in kurzer Zeit in Betrieb nehmen. Darüber hinaus zeichnen sich führende Managementtools auch durch die Möglichkeit zur Integration bestehender Datenbanken und die ausnahmslose Fernkonfi gurierbarkeit sämtlicher Thin Client-Einstellungen aus. Dies ist unter anderem für Arbeitsplätze mit zwei Bildschirmen wichtig oder zur Anbindung besonderer USB-Geräte, wie zum Beispiel Scanner mit TWAIN-Schnittstelle (ES). Schlank und fi t in die Zukunft Das Thin Client Computing bietet budgetbewussten Unternehmen eine kosteneffi ziente Lösung, die zum einen die Wünsche der Anwender widerspiegelt (vgl. Abb. 2) und zum anderen die IT-Abteilungen bei ihren wichtigsten Herausforderungen unterstützt: die Verwaltungskosten nachhaltig zu senken, einen raschen ROI herbeizuführen und eine fl exible, aber hochverfügbare und zukunftssichere Computing-Infrastruktur bereitzustellen, die darüber hinaus lohnende Synergien mit aktuellen Technologietrends eingehen kann. Abb. 2: Verbesserungspotentiale aus Nutzersicht Stabilität 75,20 % Benutzerfreundlichkeit Fehlerfreiheit Performance 55,17 % 50,67 % 62,97 % Funktionalität Unterstützung und Support Aktualität der Ausstattung Integration von Endgeräten Laufzeit, Stromversorgung Miniaturisierung 23,45 % 18,28 % 14,52 % 9,74 % 9,21 % 7,46 % Sonstiges 1,21 % Quelle: Fraunhofer IAO, OFFICE21 5/6

6 Das IGEL Universal Desktop-Konzept Ob Server Based Computing, virtuelle Desktops oder Cloud Computing die Universal Desktops von IGEL arbeiten mit unterschiedlichsten zentralen IT-Infrastrukturen zusammen. Für eine hohe Zukunftssicherheit sorgen insbesondere die leistungsfähige Hardware und Grafikperformance der Designgeräte sowie ihre laufend weiterentwickelte Firmware. Die Auswahl des passenden Modells kann bedarfsabhängig und kosteneffizient erfolgen dank diverser Bauformen, Betriebssysteme, alternativer Firmwareausstattungen (Tools, Clients und Protokolle) und zahlreicher Hardware-Optionen. Nicht zuletzt überzeugen die IGEL Universal Desktops durch ihren minimalen Energieverbrauch, lange Einsatzzeiten und die im Lieferumfang enthaltene Remote-Managementlösung IGEL Universal Management Suite. Zentrale Großbritannien USA Singapur Hongkong IGEL Technology GmbH Hanna-Kunath-Str. 31 D Bremen Tel +49 (0) Fax +49 (0) IGEL Technology Ltd 1210 Parkview Arlington Business Park Theale Reading Berkshire RG7 4TY UK Tel +44 (0) Fax +44 (0) IGEL Technology America, LLC 2106 Florence Avenue Cincinnati OH USA Tel Fax Kostenfrei (nur US): GET IGEL IGEL Technology Care of: C. Melchers GmbH & Co. Singapore Branch 101 Thomson Road # 24-01/05 United Square Singapore Tel Fax IGEL Technology Care of: Melchers (H.K.) Ltd Shun Tak Centre West Tower Connaught Road C. Hong Kong Tel Fax IGEL ist eine geschützte Marke der IGEL Technology GmbH. Alle Hardware- und Software-Namen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Hersteller. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. 10/2010 IGEL Technology 99-DE-3-1

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