Vidente Ein Augmented-Reality-System zur Echtzeitvisualisierung unterirdischer Ver- und Entsorgungsinfrastruktur

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vidente Ein Augmented-Reality-System zur Echtzeitvisualisierung unterirdischer Ver- und Entsorgungsinfrastruktur"

Transkript

1 Vidente Ein Augmented-Reality-System zur Echtzeitvisualisierung unterirdischer Ver- und Entsorgungsinfrastruktur Sebastian JUNGHANNS, Erick MENDEZ und Dieter SCHMALSTIEG Zusammenfassung Der vorliegende Beitrag stellt das Konzept für die Entwicklung eines Prototyps zur 3DEchtzeitvisualisierung unterirdischer Ver- und Entsorgungsinfrastruktur auf mobilen, Augmented-Reality-basierten Clients vor (Abb. 1). Es wird erläutert, wie Kerntechnologien aus den Bereichen Computergrafik, GIS / Geodatenmanagement und Positionierung zur Realisierung eines solchen Systems verschmolzen werden. Abschließend werden die potenziellen Einsatzmöglichkeiten des zu realisierenden Systems bei Leitungsbetreibern umrissen. Das vorgestellte Prototypkonzept wird im Rahmen eines durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderten, zweijährigen Forschungsprojekts ( ) zwischen dem Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen der Technischen Universität Graz und GRINTEC GmbH realisiert. Abb. 1: 1 Konzeptueller Entwurf für Vidente-Nutzerschnittstelle Einleitung Aufgrund der seit Ende der 1990er Jahre sich stark geänderten Rahmenbedingungen für Leitungsbetreiber hin zu liberalisierten Märkten und privatwirtschaftlich organisierten Unternehmensstrukturen (vgl. u. a. ENLIBG 2000, ENWG 2005), erfolgt bei Leitungsbetreibern

2 S. Junghanns, E. Méndez und D. Schmalstieg eine wesentliche Restrukturierung der unternehmensinternen Aufbau- und Ablauforganisation. Die traditionelle Denkweise in hierarchischen Strukturen wandelt sich hin zu einer prozessorientierten Ausrichtung. Prozesse bilden die Kernbausteine eines kundenorientierten Geschäftsmodells für wettbewerbsfähige Ver- und Entsorgungsunternehmen (vgl. KALTENBACH 1998, S. 142, 145). Moderne Informationstechnologie ist ein wesentlicher Garant für die Optimierung von Prozessen hinsichtlich Zeitersparnis und Kostenreduktion. Aufgrund des starken Raumbezugs einer Vielzahl der Prozesse bei Leitungsbetreibern, haben sich seit den 1990er Jahren Netzinformationssysteme (NIS) als wesentliches Werkzeug für die effiziente Unterstützung von Prozessen, wie Auskunft, Netzplanung / -bau, Instandhaltung, Störungsmanagement, Netzbetrieb und Bestandsdokumentation erfolgreich etabliert (vgl. KALTENBACH 1998, S. 146, RANZINGER 2006). Mit Augmented Reality (AR) bietet sich nun eine weitere, bisher im Bereich von Leitungsbetreibern eher unbekannte Technologie an, die mittelfristig als Ergänzung zu bereits bewährten NIS- / GIS-Lösungen zur Optimierung bei den Prozessen Instandhaltung, technische Betriebsführung, Auskunft, Störungsmanagement oder Netzplanung beitragen kann (vgl. Abschnitt 5). Unter AR werden Methoden und Technologien zur Überlagerung einer Realweltsicht mit 3D-Echtzeitgrafik verstanden. Dabei dient AR zur Visualisierung verdeckter bzw. abstrakter Informationen (vgl. AZUMA 1997). 2 Zielstellung Die Kernidee des zu realisierenden Systems besteht darin, Anwendern in Abhängigkeit ihrer aktuellen Position und Orientierung eine grafisch plastische 3D-Echtzeitvisualisierung der unterirdischen Situation des Leitungsnetzes vor Ort bereitzustellen (Abb. 1). Die mit Geometrie- und Sachdaten überblendeten Realweltszenen werden dem Anwender über einen mobilen AR-fähigen Client übermittelt. Der mobile AR-Client wird, aufbauend auf einer handelsüblichen Mini-Tablet-PC-Plattform, implementiert. Die Kompatibilität mit neuer Hardware anderer Formfaktoren und Leistungsfähigkeit, wie der 2006 vorgestellten Ultra- Mobile-PC-Plattform (UMPC), wird angestrebt. Die Forschungsaktivitäten im Rahmen von Vidente konzentrieren sich im Wesentlichen auf die folgenden Schwerpunkte: Mobile AR: Entwicklung eines mobilen, AR-fähigen Client-Geräts zur Integration der Realweltsicht, der unterirdischen Leitungsdaten und der Positions- / Orientierungsinformation. 3D-Visualisierung: Entwicklung von Software-Werkzeugen zur leistungsfähigen Visualisierung von 3D-Geodaten aus dem Bereich der Ver- und Entsorgungswirtschaft. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung einer intuitiven und interaktiven Benutzerschnittstelle (Abb. 1).

3 AR-System zur Echtzeitvisualisierung unterirdischer Ver- und Entsorgungsinfrastruktur Geodatenaufbereitung und -bereitstellung: Entwicklung einer leistungsfähigen, standardkonformen und flexiblen Daten-Pipeline von der Speicherung in der Geodatenbank bis zur Visualisierung am AR-Client. Durch Anlehnung an eine Multi-Tier-System-Architektur und Einsatz standardisierter XML-Austauschformate ermöglicht die zu entwickelnde Pipeline die Integration verschiedener Client- und Server-Plattformen. 3 Hintergrund und relevante Arbeiten Die erfolgreiche Bereitstellung mobiler Augmented Reality stellt immer noch eine Herausforderung dar. Anspruchsvolle, interaktive 3D-Anwendungen müssen auf eingeschränkt leistungsfähiger Hardware implementiert werden bei gleichzeitiger Gewährleistung eines großräumigen Tracking für Position und Orientierung. Bisher dienen mobile AR-Systeme hauptsächlich der Indoor- / Outdoor-Navigation bzw. der visuellen Anleitung und Informationsabfrage. Aufgrund der zuvor genannten Einschränkungen geht ein Großteil der Arbeiten im Bereich der mobilen AR von einem Backpack-System mit integriertem Head-Mounted-Device (HMD) aus (FEINER ET AL. 1997, BRUCE ET AL. 1998, KNAPP ET AL. 2003, PIEKARSKI ET AL. 2004, REITMAYR & SCHMALSTIEG 2004, WURSTHORN ET AL. 2004). Das als Rucksackgestell konzipierte Backpack-Setup umfasst dabei einen leistungsfähigen Notebook-Computer und diverse Sensoren zur Positions- und Orientierungsbestimmung. Letztere wird entweder durch GPS integriert mit Inertialsystemen, oder durch alternative Ansätze, wie Optisches Marker Tracking ermöglicht. HMD sind als See-Through- oder Video-See-Through-Brillen zur Bereitstellung der mit Computergraphik überlagerten Realweltsichten implementiert. Obwohl Backpack-Systeme den Einsatz leistungsfähiger Hardware und die Entwicklung direkt auf der Zielplattform ermöglichen, sind Gewicht und Ergonomie dieser Setups nicht zufriedenstellend. Innerhalb von Vidente wird deshalb mit kompakteren Handheld- Plattformen gearbeitet. Diese sind kostengünstiger und den Backpack-Systemen ergonomisch überlegen. Potenzielle Nutzer sind mit der für Handheld-AR erforderlichen Hand- Auge-Koordination von Geräten wie Videokameras her vertraut. Untersuchungen mit potenziellen Nutzern haben gezeigt, dass Handheld-AR-Systeme den Backpack- / HMD- Systemen vorgezogen werden, trotz Verlust der stereoskopischen Sicht und Einschränkung der manuellen Freiheit (vgl. SCHMALSTIEG & REITMAYR 2005). Konkrete Anforderungen und Erfahrungswerte mit Handheld-AR-Plattformen werden bei WAGNER & SCHMALSTIEG (2003), TRÄSKBÄCK & HALLER (2004) und KLEIN & DRUMMOND (2004) diskutiert. Ein den Zielstellungen von Vidente verwandtes Forschungsprojekt an der Nottingham University wird in ROBERTS ET AL. (2002) vorgestellt. Des Weiteren liefert NAVAB (2004) eine profunde Anforderungsanalyse zu mobilen AR-Systemen für den Einsatz in harschen Industrieumgebungen. Ein Großteil der zuvor genannten Anwendungen geht zumeist von kleinräumigen, speziell aufbereiteten Datenbeständen aus. Eine systematische Vorgehensweise zur Realisierung eines mit einem reellen Geodatenbestand integriertem AR-System beschreiben REITMAYR & SCHMALSTIEG (2004) für ein System zur Outdoor-Navigation. Vidente baut auf das in die-

4 S. Junghanns, E. Méndez und D. Schmalstieg sem Projekt eingesetzte AR-Framework STUDIERSTUBE auf. Des Weiteren wird der hier verwendete Ansatz zur Transformation von Geodaten in eine renderbare Szenegraph- Repräsentation ausgebaut. Bezüglich AR-spezifischer Visualisierungstechniken gab es v. a. in den letzten Jahren wesentliche Arbeiten zu kognitionsbasierter Darstellung sichtbarer und verdeckter Information (FURMANSKI ET AL. 2002), verbesserter Lesbarkeit von Texteinblendungen (LEYKIN & TUCERYAN 2004), Informationsfilterung (JULIER ET AL. 2000), User Interface Design und View Management (HÖLLERER ET AL. 2001) und Anpassung der Visualisierung unter Berücksichtigung von Tracking-Fehlern (COELHO ET AL. 2004). Ausgehend von einem automatisierten Prozess zur Generierung der AR-Visualisierung, sollen die in diesen Arbeiten beschriebenen Techniken in die zu entwickelnde AR-Anwendung integriert werden. Echtzeit-Rendering stellt eine weitere kritische Komponente für ein mobiles AR-System dar. Die in den folgenden Arbeiten beschriebenen Techniken dienen als Richtlinie zur Implementierung einer effizienten Bereitstellung zu rendernder Daten am AR-Client. Schon sehr zeitig wurde erkannt, dass der Einsatz hierarchischer Datenstrukturen eine optimale Nutzung existierender Ressourcen ermöglicht (CLARK 1976). So wurden z. B. R-Tree- Repräsentationen erfolgreich zum Rendering größerer urbaner Gebiete, als auch umfangreicher, texturierter Geländemodelle eingesetzt. Während die Mehrstufenauflösung hierarchischer Datenstrukturen wesentlich für die Reduktion des Rendering-Aufwands ist, gewinnt die Datenkompression zusätzlich an Bedeutung, sobald 3D-Daten über Netzwerke übertragen werden müssen. GRABNER (2002) stellt diesbezüglich eine integrierte Datenstruktur zur Bewältigung beider Aspekte vor. Des Weiteren diskutiert er Aspekte der online-basierten Übermittlung von 3D-Daten (vgl. GRABNER 2003). 3 Systemarchitektur Abb. 2: Vidente Systemarchitektur

5 AR-System zur Echtzeitvisualisierung unterirdischer Ver- und Entsorgungsinfrastruktur Abb. 2 zeigt die der Realisierung von Vidente zugrunde liegende Systemarchitektur. Die auf dem mobilen Vidente-Client (vgl. Abschnitt 4) laufende AR-Applikation (Visualisation Engine) basiert auf dem an der TU Graz entwickelten Open Source AR-Framework STUDIERSTUBE. Zur Bereitstellung einer AR-Szene am Client benötigt die Applikation Videodaten der Realweltsicht, Tracking-Information zu Position und Orientierung des Clients und Daten für die Grafiküberblendung. Die von Kamera bzw. Tracking-Hardware gelieferten Daten werden über die an der TU Graz entwickelten Software-Hardware-Schnittstellen OPENVIDEO und OPENTRACKER in der AR-Applikation verfügbar gemacht. Beide Schnittstellen sind im STUDIERSTUBE-Framework eingebunden. Der Vidente-Datenserver wird mittels der Komponenten der GE Smallworld 4-Produkt-Suite (GE ENERGY) aufgebaut. Geometrie- und Sachdaten werden aus verschiedenen Datenquellen resultierend aufbereitet und in einer Geodatenbank abgelegt. Für die Datenbank wird eine online-basierte Abfrageschnittstelle mittels GE Smallworld Internet Application Server bereitgestellt. Abb. 3: Vidente Daten-Pipeline Basierend auf der in Abb. 2 erläuterten Systemarchitektur implementiert Vidente aus der Prozesssicht her eine an der OGC Portrayal Pipeline (vgl. DOYLE & CUTHBERT 1998) angelehnte Pipeline der Datentransformation. Dabei erfolgt der Prozess zum Aufbau bzw Aktualisierung der Geodatenbank (Data Model Generation, Data Source) offline in fixen Zyklen. Die in der Geodatenbank gehaltenen Daten werden für Anwendungen über eine GML3-Schnittstelle bereitgestellt (Feature Selection). Diese Schnittstelle ist online über einen Applikationsserver oder offline mittels Exports aus GE Smallworld realisiert. Zur Realisierung des Feature Model (Abb. 3) mittels GML3-Applikationsschema wird auf Erkenntnisse zum GML3-Encoding von 3D-Stadtmodelldaten aufgebaut (vgl. u. a. KOLBE 2005). Der Vidente-Datenserver kann durch diese Schnittstelle als entkoppelt vom Vidente- Client gesehen werden (Abb. 2). Andere Anwendungen können über die Schnittstelle ebenfalls auf Daten zugreifen und diese entsprechend zu eigenen Zwecken weiterverarbeiten. Die in GML3 bereitgestellten Feature Daten werden am Vidente-Client in eine Szenegraph- Repräsentation (COIN) überführt (Visualisation Generation, Visualisation Model). Diese

6 S. Junghanns, E. Méndez und D. Schmalstieg kann von der STUDIERSTUBE-basierten AR-Applikation direkt zum Rendering von AR- Szenen weiterverarbeitet werden. Aus den Sachdaten des Feature Models (Abb. 2) werden Darstellungsregeln zur Visualisierung der Features abgeleitet. Um eine möglichst flexible Visualisierung zu gewährleisten, werden die Darstellungsregeln in die Datenstruktur eines Context Sensitive Scene Graph (REITMAYR & SCHMALSTIEG 2005) abgebildet. Der Vidente-Client ist grundsätzlich als Medium-Client konzipiert. Im Rahmen der Entwicklungsarbeiten ist festzustellen, welche Daten in welchem Umfang am Client gehalten bzw. online nachgeladen werden. Entsprechend müssen Techniken zu Caching, Pre- Fetching und Kompression der Daten integriert werden. 4 Mobiler Augmented-Reality-Client Der Vidente-AR-Client wird basierend auf einer Mini-Tablet-PC-Plattform als Video-See- Through realisiert. Dabei kann auf ein bereits am Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen entwickeltes Hardware-Setup aufgebaut werden (Abb. 4). Im Gegensatz zu Optischen See-Through-Setups, wo die Realweltsicht mittels Durchsicht direkt am Client- Display sichtbar gemacht wird, erfolgt die Erfassung der Realweltsicht bei Video-See- Throughs durch eine am Client aufgesetzte Kamera und wird in das Display eingespielt. Video-See-Throughs beruhen auf dem so genannten Magic Lens-Prinzip. Dabei führt der Anwender ähnlich zu einem Vergrößerungsglas das AR-fähige Gerät über den jeweilig grafisch zu erweiternden Realweltausschnitt. Mini-Tablet-PC-basierte Clients verfügen über einen für Außendienstarbeiten optimalen Formfaktor. Sie weisen allerdings Einschränkungen bzgl. der Rechenleistung auf. Ressourcenintensive Grafiktechnologien, wie der Einsatz von Shadern zur Visualisierung von 3D- Objekten, werden für kompaktere Plattformen jenseits von Notebooks erst mit der Verfügbarkeit programmierbarer Grafikprozessoren (GPU) möglich. Des Weiteren ist die manuelle Führung des Geräts zwingend notwendig. Die gleichzeitige Bedienung des Clients und Durchführung anderer Tätigkeiten ist eingeschränkt. Allerdings spricht die Nutzerakzeptanz für Handheld-Setups, die einen Mittelweg zwischen hoher Rechenleistungsfähigkeit und Ergonomie bieten (vgl. Abschnitt 3). Abb. 4: Beispiel eines AR-Client-Prototyps auf Basis eines Mini-Tablet-PC (SCHMALSTIEG & REITMAYR 2005)

7 AR-System zur Echtzeitvisualisierung unterirdischer Ver- und Entsorgungsinfrastruktur Für die Ermittlung von Position und Orientierung des AR-Clients wird dieser mit GPS, Inertial Measurement Unit (IMU) und elektronischem Kompass integriert. Handelsübliche, über Serial- bzw. USB-Port mit dem Mini-Tablet-PC integrierbare GPS-Empfänger, ermöglichen in Kombination mit Fehlerkorrekturdiensten bereits Lagegenauigkeiten im Submeterbereich (20 30 cm). Die auf dem Prinzip der Virtuellen Referenzstationen (VRS) (vgl. u. a. WANNINGER & BÖHME 1998) aufbauenden Fehlerkorrekturdienste (z. B. NETFOCUS, APOS in Österreich) werden durch GPRS-basierte Internetverbindungen angesprochen. Höhere Lagegenauigkeiten (1 5 cm) können nur durch Phasenmessung unterstützende Real- Time-Kinematik-fähige Empfänger erreicht werden. Dies würde sich allerdings negativ auf Formfaktor und Kosten des Gesamtsystems auswirken. Die Orientierung des Clients erfolgt mittels einer, direkt an den Client gekoppelten handelsüblichen IMU (z. B. INTERSENSE). Üblicherweise ermöglichen die Inertialsensoren dieser Einheiten, integriert mit Sensoren zu Ermittlung des magnetischen Felds, eine sofortige Bestimmung der absoluten Orientierung. Allerdings ist das System anfällig für lokale magnetische Störungen (vgl. WURSTHORN 2004). Eventuelle elektromagnetische Interferenzen zwischen der Mini-Tablet-PC-Plattform und den Sensoren werden durch entsprechende Abschirmung vermieden. Anhand Erfahrungen aus vorangegangenen Mobile-AR-Projekten am Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen wird davon ausgegangen, dass die einzusetzende IMU über Genauigkeiten im Subwinkelgrad-Bereich in den drei klassischen Freiheitsgraden bei einer Aktualisierungsrate > 150 Hz verfügen muss, um einen praxistauglichen Einsatz des AR-Clients zu ermöglichen. Es wird im Rahmen des Projekts untersucht, welche Fehlertoleranzbereiche bzgl. Position und Orientierung für eine intuitive Visualisierung am Client akzeptabel sind. Entsprechend relevante Überlegungen dazu finden sich u. a. bei HOLLOWAY (1995) und WURSTHORN ET AL. (2004). Des Weiteren wird der AR-Client mit einem entsprechenden GPRS- / UMTS-fähigen Modem ausgestattet, welches sowohl für die Übertragung des GPS-Fehlerkorrektursignals, als auch für die Kommunikation mit dem Geodatenserver über eine verschlüsselte, VPNbasierte, Wireless-Internetverbindung dient. Zum momentanen Zeitpunkt erscheint der Einsatz von UMTS als noch nicht sinnvoll, da keine flächendeckende Abdeckung des Signals vorausgesetzt werden kann. Zu ersten Testzwecken und bis zur Verfügbarkeit eines vollständig integrierten Prototyps mit dem o. g. Setup, wird Optisches Marker Tracking zur Bestimmung von Client-Position und Orientierung verwendet (vgl. u. a. KATO & BILLINGHURST 1999). Dieses ist gebunden an im Raum platzierten optischen Referenzpunkten und ermöglicht das Testen von Visualisierungstechniken am Client, unabhängig vom Entwicklungsstand des Tracking-Moduls. Optisches Tracking, als auch GPS- / IMU-basiertes Tracking werden über eine einheitliche Software-Schnittstelle (OPENTRACKER) mit der AR-Applikation auf dem Vidente-Client integriert. Das Wechseln zwischen verschiedenen Tracking-Systemen ist somit komplikationslos möglich. Verwendungsszenarien des Clients gehen zum einen von einer fixen Installation auf dem Armaturenbrett eines Grabungsfahrzeugs, oder vom mobilen Einsatz zur Unterstützung des Außendienstmitarbeiters aus. Bei Letzterem wird die unterirdische Situation von einem eher

8 S. Junghanns, E. Méndez und D. Schmalstieg fixen Standort aus dargestellt. Von der jeweiligen AR-Szene lassen sich Snapshots für eine Betrachtung der Situation, unabhängig von aktueller Position und Orientierung, machen. 5 Nutzungspotential und Einsatzmöglichkeiten Vidente, als ein für Visualisierung unterirdischer Strukturen konzipiertes AR-System, soll im Rahmen von Außendiensttätigkeiten bei Leitungsbetreibern zum Einsatz kommen. Die Kernfunktionalität des Systems ermöglicht die Visualisierung beliebiger Ausschnitte eines unterirdischen Stadtmodells. Mit Vidente gewinnen Anwender rasch einen räumlich intuitiven, allgemeinen Überblick über die vor Ort existierende, unterirdische Infrastruktur. Aufwendige Verortung mit Plan und separatem GPS entfallen. Komplexe Anordnungen von Leitungsverläufen, besonders in urbanen Gebieten, werden schnell erfasst. Sachdaten zu den einzelnen unterirdischen Betriebsmitteln können abgefragt und zusätzlich eingeblendet werden. Die Möglichkeit der interaktiven bzw. vorkonfigurierten Ein- bzw. Ausblendung grafischer Elemente ist hilfreich in Gebieten hoher Konzentrationen von Leitungsnetzen. Vor Ort vorgenommene Änderungen an Geometrie- bzw. Sachdaten können online bzw. offline abgeglichen werden. Die Einbindung von Arbeitsaufträgen oder Checklisten in die Benutzerschnittstelle von Vidente ist vorstellbar. Bei Interviews der Autoren mit Leitungsbetreibern haben sich bisher folgende, potenzielle Einsatzmöglichkeiten innerhalb bestehender Arbeitsprozesse ergeben: Vor-Ort-Einweisung von Baupersonal bei Grabungsarbeiten im Verlauf von Leitungstrassen, Unterstützung von Baupersonal bei der Ad-hoc-Entscheidungsfindung während Grabungstätigkeiten, Unterstützung bei der Erdkabelfehlerverortung, z. B. im Bereich der Niederspannung, Unterstützung im Rahmen der Netzplanung durch Visualisierung geplanter Trassenverläufe bei Vor-Ort-Begehungen zur Prüfung der Realweltsituation, Visualisierung zur Verortung verdeckter Einbauten, wie z. B. Zähleranlagen, Bereitstellung grafischer Zusatzerläuterungen zu komplexen Anlagen, wie z. B. Informationen zu Schaltkreisen und Schalterstellungen in Trafostationen, Orientierungswerkzeug im Rahmen der Gasleckaufspürung, Schulungswerkzeug bei der Einweisung von technischem Personal. Durch grafisch unterstützte Orientierung und Anleitung trägt Vidente zur effizienteren Durchführung von Arbeitsprozessen bei. Kostenverringerung wird durch verbesserte Schadensprävention bzgl. technischer Anlagen ermöglicht. 6 Literatur APOS: Austrian Positioning System. URL: [Stand ]. AZUMA, R. T. (1997): A Survey of Augmented Reality. In: Presence Teleoperators and Virtual Environments, 6 (4), August 1997, S

9 AR-System zur Echtzeitvisualisierung unterirdischer Ver- und Entsorgungsinfrastruktur BRUCE, H. T., DEMCZUK, V., PIEKARSKI, W., HEPWORTH, D., GUNTHER, B. (1998): A wearable computer system with augmented reality to support terrestrial navigation. In: Proc. ISWC 98, Pittsburgh, Okt. 1998, IEEE & ACM, S CLARK J. H. (1976): Hierarchical geometric models for visible surface algorithms. Communications of the ACM, 19(10), Oktober ISSN , S COELHO E. M., MACINTYRE B., JULIER S. J., OSGAR (2004): A scene graph with uncertain transformations. In: Proc. ISMAR 04, Arlington, VA, Oktober 2004, IEEE & ACM. COIN: URL: [Stand: ]. DOYLE, A. & CUTHBERT, A. (1998): Essential Model of Interactive Portrayal. Open GIS Project Document (Dokument nur für OGC-Mitglieder verfügbar). ENLIBG (2000): Energieliberalisierungsgesetz BGBl. I 121/2000, Österreich. NETFOCUS: URL: [Stand: ]. ENWG (2005): Zweites Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts vom 7. Juli 2005, Artikel 1 (Energiewirtschaftsgesetz). BGBl S. 1970, Deutschland. FEINER, S., MACINTYRE, B., HÖLLERER, T. & WEBSTER, A. (1997): A touring machine: Prototyping 3D mobile augmented reality systems for exploring the urban environment.. In: Proceedings ISWC 97, Cambridge, MA, Okt S FURMANSKI C., AZUMA R. & DAILY M. (2002): Augmented-reality visualizations guided by cognition, Perceptual heuristics for combining visible and obscured information. In: Proc. ISMAR 02, Darmstadt, 30. Sept. 1. Okt. 2002, IEEE / ACM, S GE ENERGY: Geospatial Asset Management - GE Smallworld 4. URL: gepower.com/prod_serv/products/gis_software/en/index.htm [Stand: ]. GRABNER M. (2002): Compressed adaptive multiresolution encoding. Journal of WSCG, 10(1): , Februar 2002, ISSN GRABNER M. (2003): WebCAME, A light-weight modular client/server multiresolution rendering system. In: Spencer, S. E. (Hrsg.): Web3D 2003 Symposium Proceedings, Saint Malo, France, March ACM SIGGRAPH. ISBN , S HÖLLERER, T., FEINER, S., HALLAWAY, D., BELL, B., LANZAGORTA, M., BROWN, D., JULIER, S., BAILLOT, Y., ROSENBLUM, L. (2001): User interface management techniques for collaborative mobile augmented reality. Computer & Graphics, 25 (2001), S HOLLOWAY, R. L. (1995): Registration Error Analysis for Augmented Reality. In: Presence 6 (4) oder als Technical Report TR95-001, Departement of Computer Science, University of North Carolina, Chapel Hill. INTERSENSE INC.: InertiaCube3. URL: Cube3.pdf [Stand ]. JULIER, S., LANZAGORTA, M., BAILLOT, Y., ROSENBLUM, L.,FEINER, S., HÖLLERER, T. (2000): Information filtering for mobile augmented reality, In Proc. ISAR 2000, München, Deutschland, Okt. 2000, IEEE / ACM, S KALTENBACH, H. (1998): Optimierte Abläufe durch den Einsatz von GIS. In: Strobl, J. & Dollinger, F. (Hrsg.): Angewandte Geographische Informationsverarbeitung, Beiträge zum AGIT-Symposium Salzburg 98. S Heidelberg, Wichmann. KATO, H. & BILLINGHURST, M. (1999): Marker Tracking and HMD Calibration for a Videbased conferencing System. In: Proc. IWAR 99, S KLEIN, G. & DRUMMOND, T. (2004): Sensor Fusion and Occlusion Refinement for Tabletbased AR. In: Proc. ISMAR 04, Arlington, VA, Oktober 2004, IEEE & ACM.

10 S. Junghanns, E. Méndez und D. Schmalstieg KNAPP, M., REITMAYR, G. & SCHMALSTIEG, D. (2003): SignPost II Mobile AR Navigation System, URL: [Stand ]. KOLBE, T. H., GRÖGER, G. & PLÜMER, L. (2005): CityGML Interoperable Access to 3D City Models. In: Oosterom, Zlatanova & Fendel (Hrsg.), Proceedings of the Int l. Symposium on Geoinformation for Desaster Management, Delft, Springer Verlag. LEYKIN, A. & TUCERYAN, M. (2004): Automatic determination of text readability over textured backgrounds for augmented reality systems. In: Proc. ISMAR 04, S NAVAB, N. (2004): Developing killer apps for industrial augmented reality. Computer Graphics and Applications, IEEE. Volume 24, Issue 3, Mai-Juni 2004, S OPENGL: URL: [Stand: ]. OPENVIDEO: URL: [Stand: ]. OPENTRACKER: URL: [Stand: ]. PIEKARSKI, W., SMITH, R. & THOMAS, B. H. (2004): Designing Backpacks for High Fidelity Mobile Outdoor Augmented Reality. In: Proc. ISMAR 04, Arlington, VA, Oktober 2004, IEEE & ACM. RANZINGER, M. (2006): Erfolg mit Plan bei der Energie AG Oberösterreich. In: Schilcher, M. (Hrsg.), 11. Münchner Fortbildungsseminar Geoinformationssysteme 2006, Runder Tisch GIS, TU München. REITMAYR, G. & SCHMALSTIEG, D. (2003): Location based Applications for Mobile Augmented Reality. In: Biddle, R. & Thomas, B. (Hrsg.), Proceedings AUIC 2003, Adelaide. Conferences in Research and Practice in Information Technology, Vol. 18. REITMAYR, G. & SCHMALSTIEG, D. (2004): Collaborative Augmented Reality for Outdoor Navigation and Information Browsing. In: Proc. Symposium Location Based Services and TeleCartography 2004, Vienna. REITMAYR, G. & SCHMALSTIEG, D. (2005): Flexible Parameterization of Scene Graphs. In: Proceedings of IEEE Virtual Reality 2005, S , Bonn. ROBERTS, G. W., EVANS, A., DODSON, A., DENBY, B., COOPER, S., HOLLANDS, R. (2002): Look beneath the surface with augmented reality. GPS World, URL: gpsworld.com/gpsworld/article/articledetail.jsp?id=9516 [Stand ]. SCHMALSTIEG, D. & REITMAYR, D. (2005): The World as a User Interface: Augmented Reality for Ubiquitous Computing. In: Zara, J. & Sloup, J. (eds.), Proceedings of the Central European Multimedia and Virtual Reality Conference STUDIERSTUBE: URL: [Stand: ]. TRÄSKBÄCK, M. & HALLER, M. (2004): Mixed reality training application for an oil refinery: user requirements. In: ACM SIGGRAPH International Conference on Virtual Reality Continuum and its Applications in Industry, VRCAI 2004, S WAGNER, D. & SCHMALSTIEG, D. (2003): First Steps Towards Handheld Augmented Reality. In: Proc. ISWC 2003, White Plains, Okt., 2003, IEEE, S WANNINGER, L. & BÖHME, J. (1998): Verwendung virtueller Referenzstationen in regionalen GPS-Netzen. Allgemeine Vermessungs-Nachrichten (AVN), 105. Wichmann Verlag, Heidelberg. S WURSTHORN, S., COELHO, A. H. & STAUB, G. (2004): Applications for Mixed Reality. In: Proc. ISPRS 2004, Istanbul, Juli 2004, ISSN , S

Augmented Reality in der Leitungsdokumentation

Augmented Reality in der Leitungsdokumentation 12. Münchner Fortbildungsseminar Geoinformationssysteme 14. bis 16. März 2007 an der TU München Augmented Reality in der Leitungsdokumentation Monika Ranzinger & Sebastian Junghanns GRINTEC GmbH Maiffredygasse

Mehr

Proseminar Computergrafik

Proseminar Computergrafik Proseminar Computergrafik Prof. Dr. Stefan Müller, Martin Schumann Sommersemester 2010 Institut für Computervisualistik Universität Koblenz Über mich Dipl-Inform Martin Schumann Mail: martin.schumann@uni-koblenz.de,

Mehr

Mobile Augmented Reality

Mobile Augmented Reality Mobile Augmented Reality Semantische Bauwerksmodelle als Datengrundlage einer Smartphone-basierten Augmented Reality Anwendung RWTH Aachen University Geodätisches Institut Lehrstuhl für Bauinformatik &

Mehr

Augmented Reality als moderne Darstellungsform von Geodaten

Augmented Reality als moderne Darstellungsform von Geodaten Augmented Reality als moderne Darstellungsform von Geodaten Mag. Sven Leitinger Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbh Was ist Augmented Reality? Augmented Reality = erweiterte Realität "computergestützte

Mehr

Visualisierung und 3D Computergraphik auf mobilen Geräten

Visualisierung und 3D Computergraphik auf mobilen Geräten Visualisierung und 3D Computergraphik auf mobilen Geräten Daniel Weiskopf Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme Übersicht Hintergrund Nexus-Umfeld 3D Graphik auf mobilen Geräten Visualisierungsverfahren

Mehr

Tracking Technologien für Augmented Reality

Tracking Technologien für Augmented Reality Tracking Technologien für Augmented Reality 1 Inhalt Motivation Tracking Methoden Optisch MarkerlessTracking (kleine Wiederholung) Aktiv und Passive Marker Modellbasiertes Markerless Tracking Sensoren

Mehr

Augmented Reality Software

Augmented Reality Software Institut für Computervisualistik Universität Koblenz 4. Juli 2011 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Frameworks Tracking basierend auf Markierungen Tracking basierend auf GPS Tracking basierend auf markanten

Mehr

Augmented Reality. Dresden, 22. Januar. 2013

Augmented Reality. Dresden, 22. Januar. 2013 Fakultät Informatik Institut für Software- und Multimediatechnik Juniorprofessur Software Engineering Ubiquitärer Systeme Dresden, 22. Januar. 2013 2 Gliederung Einführung Interaktion Präsentation Quellen

Mehr

Chancen und Möglichkeiten der Nutzung von Augmented Reality Technologien im Industrie 4.0 Umfeld Vortrag auf dem Karlsruher Entwicklertag 2015

Chancen und Möglichkeiten der Nutzung von Augmented Reality Technologien im Industrie 4.0 Umfeld Vortrag auf dem Karlsruher Entwicklertag 2015 Karlsruhe Technology Consulting www.karlsruhe-technology.de Chancen und Möglichkeiten der Nutzung von Augmented Reality Technologien im Industrie 4.0 Umfeld Vortrag auf dem Karlsruher Entwicklertag 2015

Mehr

Einführung in Augmented Reality (AR) Voraussetzungen für den mobilen Einsatz im Außenbereich Anwendungen

Einführung in Augmented Reality (AR) Voraussetzungen für den mobilen Einsatz im Außenbereich Anwendungen Übersicht Einführung in Augmented Reality (AR) Voraussetzungen für den mobilen Einsatz im Außenbereich Anwendungen Beispiel: AR in den Medien Quelle: EPSIS, http://www.symah-vision.fr 1 Definition von

Mehr

DIGITALES PLANEN UND GESTALTEN 2015

DIGITALES PLANEN UND GESTALTEN 2015 DIGITALES PLANEN UND GESTALTEN 2015 Augmented Reality für die Assistenz von Entscheidungsprozessen in urbanen Umgebungen Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Dessau, 04. Juni

Mehr

Augmented Reality als Dokumentationswerkzeug für Wartung, Service und Schulung

Augmented Reality als Dokumentationswerkzeug für Wartung, Service und Schulung WELCOME TO THE Augmented Reality als Dokumentationswerkzeug für Wartung, Service und Schulung November 2009 KET gibt es seit 10 Jahren. Ursprung: Produktentwicklung/Konstruktion (Automobil) Spezialisierung:

Mehr

Geodateninfrastruktur Berlin: Das virtuelle 3D Stadtmodell

Geodateninfrastruktur Berlin: Das virtuelle 3D Stadtmodell 3D Stadtmodell Berlin Geodateninfrastruktur Berlin: Das virtuelle 3D Stadtmodell EFRE Projekt Strategische Ziele 3D Stadtmodell Berlin Strategische Ziele Einsatz des 3D Stadtmodells für: Stadt- und Raumplanung,

Mehr

Mobile Workforce Management

Mobile Workforce Management Mobile Workforce Management Kompetenzpapier Zürich im April 2011 Technologie als Enabler (1/2) Moderne Technologien ermöglichen eine Effizienzsteigerung bezüglich Disposition und Durchführung von Arbeitsaufträgen

Mehr

Blindennavigation. als Anwendung für Location-based Services. Andreas Hub

Blindennavigation. als Anwendung für Location-based Services. Andreas Hub Blindennavigation als Anwendung für Location-based Services Andreas Hub Motivation? Wo bin ich? Was ist vor mir? Wo ist die Tür? Wo ist der Eingang? Kommen Gefahren? Was ist im Weg? Probleme Orientierung

Mehr

FIT-IT & FIT-IT Visual Computing 4th Call

FIT-IT & FIT-IT Visual Computing 4th Call FIT-IT & FIT-IT Visual Computing 4th Call Georg Niklfeld Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) Kick-Off Event 9.9.2009, FFG/Wien Contents FIT-IT News 4th Call FIT-IT Visual Computing Focus

Mehr

Webbasierte Exploration von großen 3D-Stadtmodellen mit dem 3DCityDB Webclient

Webbasierte Exploration von großen 3D-Stadtmodellen mit dem 3DCityDB Webclient Webbasierte Exploration von großen 3D-Stadtmodellen mit dem 3DCityDB Webclient Zhihang Yao, Kanishk Chaturvedi, Thomas H. Kolbe Lehrstuhl für Geoinformatik www.gis.bgu.tum.de 11/14/2015 Webbasierte Exploration

Mehr

Augmented Reality als moderne Darstellungsform für Geodaten

Augmented Reality als moderne Darstellungsform für Geodaten Augmented Reality als moderne Darstellungsform für Geodaten VOGIS-Fachtagung 2010 11. November 2010 DI Karl Rehrl Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.h. Jakob Haringer Straße 5/3 5020 Salzburg,

Mehr

Rheinstr. 13 26506 Norden Tel. 04931 918175-0 Fax 04931 918175-50 www.norbit.de. Werterhaltung durch systematisches Straßenmanagement

Rheinstr. 13 26506 Norden Tel. 04931 918175-0 Fax 04931 918175-50 www.norbit.de. Werterhaltung durch systematisches Straßenmanagement norgis Straßenkataster Werterhaltung durch systematisches Straßenmanagement Grundlagen Angesichts knapper Kassen und steigender Verkehrsbelastung ist die Substanzerhaltung der Infrastruktur das Gebot der

Mehr

Mixed Reality. Nira Dietrich

Mixed Reality. Nira Dietrich Mixed Reality Nira Dietrich Gliederung 1. DWARF --> SHEEP 2. Studierstube --> Mahjonng 3. Fazit DWARF Distributed Wearable Augmented Reality Framework Entwickelt an der TU München seit Anfang 2000 Versuch,

Mehr

Konsolidierung von Software-Varianten in Software-Produktlinien ein Forschungsprogramm

Konsolidierung von Software-Varianten in Software-Produktlinien ein Forschungsprogramm Konsolidierung von Software-Varianten in Software-Produktlinien ein Forschungsprogramm Rainer Koschke Universität Bremen Workshop Software-Reengineering Bad Honnef 5. Mai 2005 Bauhaus Forschungskooperation

Mehr

GEIST Augmented Reality Visualisierung für einen Location based Service

GEIST Augmented Reality Visualisierung für einen Location based Service GEIST Augmented Reality Visualisierung für einen Location based Service Daniel Holweg, Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung Fraunhoferstr. 5, 64283 Darmstadt, Phone +49 (0) 6151/155-412,

Mehr

Entwicklung eines 3D-Geoinformationssystems für Gefahrensituationen im In- und Outdoorbereich im Rahmen von WALK

Entwicklung eines 3D-Geoinformationssystems für Gefahrensituationen im In- und Outdoorbereich im Rahmen von WALK Entwicklung eines 3D-Geoinformationssystems für Gefahrensituationen im In- und Outdoorbereich im Rahmen von WALK Mariusz Baldowski Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Dept. Informatik mariusz.baldowski@haw-hamburg.de

Mehr

Computer Augmented Reality

Computer Augmented Reality Computer Augmented Reality Eine Zusammenfassung von Joachim Steinmetz Vorwort: Die folgenden Seiten sollen einen Überblick über den jetzigen Stand im Bereich CAR (Computer Augmented Reality) wiedergeben.

Mehr

basemap.at - Österreichs erste freie Verwaltungsgrundkarte ist online

basemap.at - Österreichs erste freie Verwaltungsgrundkarte ist online Pressemitteilung 28. Mai 2015 basemap.at - Österreichs erste freie Verwaltungsgrundkarte ist online Bereits seit mehr als zehn Jahren bieten die österreichischen Länder unter www.geoland.at Geodatendienste

Mehr

Rendering Methods for Augmented Reality

Rendering Methods for Augmented Reality Rendering Methods for Augmented Reality - Darstellungsverfahren für die Erweiterte Realität - Promotionskolloquium am 14.06.2006 Dipl.-Inform. Jan T. Fischer WSI / GRIS VCM, Universität Tübingen Gliederung

Mehr

Common Weaknesses of Android Malware Analysis Frameworks. Lars Richter

Common Weaknesses of Android Malware Analysis Frameworks. Lars Richter Common Weaknesses of Android Malware Analysis Frameworks Lars Richter Android Malware Analysis Frameworks Schwachstellen Code Verschleierung Fingerprinting Verdeckte Kommunikation Unerwartete Ereignisse

Mehr

Mehrwert mobiler Anwendungen für Energieversorgungsunternehmen

Mehrwert mobiler Anwendungen für Energieversorgungsunternehmen Mehrwert mobiler Anwendungen für Energieversorgungsunternehmen Günther Gleixner, GRINTEC GmbH Geo-Kolloquium 20.11.2013 GRINTEC GmbH Anzengrubergasse 6 8010 Graz, Austria Tel +43 316 383706-0 Fax -20 E-Mail

Mehr

Handbuch Notruf. Notrufe über Voice over IP: Grundlagen und Praxis. www.handbuch-notruf.at. Karl Heinz Wolf nic.at GmbH. Ausschnitt aus dem

Handbuch Notruf. Notrufe über Voice over IP: Grundlagen und Praxis. www.handbuch-notruf.at. Karl Heinz Wolf nic.at GmbH. Ausschnitt aus dem Karl Heinz Wolf nic.at GmbH Ausschnitt aus dem Handbuch Notruf Notrufe über Voice over IP: Grundlagen und Praxis www.handbuch-notruf.at Handbuch Notruf 3 4 IETF-Notrufarchitektur Bei der IETF wird derzeit

Mehr

Spatial ETL als Schlüssel zur Smart City

Spatial ETL als Schlüssel zur Smart City Spatial ETL als Schlüssel zur Smart City Geotag Münsterland 2013, 15. Mai 2013 Christian Dahmen Consultant Spatial ETL/ FME Smart City smart mobility Information and Communication Technologies (ICT) smart

Mehr

OGC-konforme Services für 3D-Stadtmodelle

OGC-konforme Services für 3D-Stadtmodelle OGC-konforme Services für 3D-Stadtmodelle Jürgen DÖLLNER Hasso-Plattner-Institut Universität Potsdam www.hpi3d.de Einführung Zum Begriff Service-Oriented Architectures Service-Oriented Architecture - A

Mehr

Prozessorientiertes Asset Management und Mobile Workforce (unter Android)

Prozessorientiertes Asset Management und Mobile Workforce (unter Android) Prozessorientiertes Asset Management und Mobile Workforce (unter Android) Themen Herausforderungen für einen effizienten Netzbetrieb Zentrales Objektmanagement: Funktionsumfang und Aufbau Mobile Bearbeitung

Mehr

Geoinformationssysteme im Internet: Die SICAD Internet Suite

Geoinformationssysteme im Internet: Die SICAD Internet Suite AGIT'98 - Schick,B.: Die SICAD Internet Suite Page 1 of 5 Produktpräsentation im Rahmen der AGIT'99 Inhalt: Geoinformationssysteme im Internet: Die SICAD Internet Suite Schick, B. 1, 1 SICAD GEOMATICS

Mehr

Features und Produktreihe

Features und Produktreihe TopoL xt Features und Produktreihe TopoL Software Ltd. Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung ist es nicht gestattet, die Dokumentation oder Teile daraus in irgendeiner Form

Mehr

3D City Model Berlin Spatial Data Infrastructure Berlin: The 3D City Model ERDF Project Strategic Goal 3D City Model Berlin Strategic Goal Use of 3D City Model for: City and Urban Planning, Political Issues

Mehr

DATEN- MANAGEMENT SOFTWARE MESSDATENERFASSUNG, DATENANALYSE, ENERGIEMONITORING UND AUTOMATISCHES REPORTING

DATEN- MANAGEMENT SOFTWARE MESSDATENERFASSUNG, DATENANALYSE, ENERGIEMONITORING UND AUTOMATISCHES REPORTING DATEN- MANAGEMENT SOFTWARE MESSDATENERFASSUNG, DATENANALYSE, ENERGIEMONITORING UND AUTOMATISCHES REPORTING Leistungsstarke Software zur Auswertung, Messdatenerfassung, Datenanalyse, Energiemonitoring und

Mehr

Thema: Interaktionstechniken und - metaphern für AR, Tangible User Interfaces und AR

Thema: Interaktionstechniken und - metaphern für AR, Tangible User Interfaces und AR Hauptseminar Virtual and Augmented Reality SS 2004 Thema: Interaktionstechniken und - metaphern für AR, Tangible User Interfaces und AR Akos Regi Hauptseminarvortrag am 7. Juni 2004 Geschichte der Interaktion

Mehr

Gruppenentscheidungsprozesse im Requirements Engineering

Gruppenentscheidungsprozesse im Requirements Engineering 11. Requirements Engineering Tagung 2012 Gruppenentscheidungsprozesse im Requirements Engineering Alexander Felfernig 1 und Leopold Weninger 2 1 Technische Universität Graz, Österreich 2 wsop GmbH, Österreich

Mehr

VIRTUAL REALITY HYPE! Virtual Reality ist Super-Cool! Virtual Reality is Super-Cool! Virtual Bungee Jumping

VIRTUAL REALITY HYPE! Virtual Reality ist Super-Cool! Virtual Reality is Super-Cool! Virtual Bungee Jumping VIRTUAL REALITY Lebenseinstellung des Vortragenden Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen Technische Universität Graz ist Super-Cool! Terminator 4 - der Film aus dem Cyberspace! [SKIP] Mit dem

Mehr

Licht-unterstütztes Leitsystem auf Basis von selbst verortenden Funknetzen

Licht-unterstütztes Leitsystem auf Basis von selbst verortenden Funknetzen Licht-unterstütztes Leitsystem auf Basis von selbst verortenden Funknetzen Anwendung 2 Related Work Johannes Meyer Gliederung Einführung Related Work Verbesserung der Lokalisierungsgenauigkeit Einordnung

Mehr

Augmented and Virtual Reality for Mobile Devices

Augmented and Virtual Reality for Mobile Devices Augmented and Virtual Reality for Mobile Devices Sebastian Boring LFE Medieninformatik Ludwig-Maximilians-Universität München Amalienstraße 17, 80333 München, Germany boring@cip.ifi.lmu.de Zusammenfassung.

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 348

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 348 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 348 Konzeption eines Projektvorgehensmodells für die Business-Intelligence-Strategieberatung

Mehr

Prototypvortrag. Exploiting Cloud and Infrastructure as a Service (IaaS) Solutions for Online Game Service Provisioning. Projektseminar WS 2009/10

Prototypvortrag. Exploiting Cloud and Infrastructure as a Service (IaaS) Solutions for Online Game Service Provisioning. Projektseminar WS 2009/10 Prototypvortrag Exploiting Cloud and Infrastructure as a Service (IaaS) Solutions for Online Game Service Provisioning Projektseminar WS 2009/10 Eugen Fot, Sebastian Kenter, Michael Surmann AG Parallele

Mehr

mscape Projektgruppe: Lab on Mobile Gaming Daniel Kress

mscape Projektgruppe: Lab on Mobile Gaming Daniel Kress mscape Projektgruppe: Lab on Mobile Gaming Daniel Kress Zusammenfassungder Vor-und Nachteile Vorteile -Geringe/keine Programmierkenntnisse notwendig - Graphische Oberfläche -Erweiterbarkeit des Frameworks

Mehr

FUTURE-PATCH Das RFID gestützte AIM System

FUTURE-PATCH Das RFID gestützte AIM System FUTURE-PATCH Das RFID gestützte AIM System Patrick Szillat Leiter Marketing TKM Gruppe 1 Struktur und Geschäftsfelder. DIE TKM GRUPPE HEUTE. 2 Die TKM Gruppe TKM Gruppe Segmente Verkabelungssysteme für

Mehr

Ist Collaborative Positioning eine geeignete Lösung bei GNSS Beeinträchtigungen?

Ist Collaborative Positioning eine geeignete Lösung bei GNSS Beeinträchtigungen? Symposium St. Ulrich bei Steyr Ist Collaborative Positioning eine geeignete Lösung bei GNSS Beeinträchtigungen? Guenther Retscher Department Geodäsie und Geoinformation, FG Ingenieurgeodäsie Technische

Mehr

Smart Glasses im industriellen Einsatz Auf dem Weg zur papierlosen Fabrik

Smart Glasses im industriellen Einsatz Auf dem Weg zur papierlosen Fabrik Picture: Order Picking with Smart Glasses im industriellen Einsatz Auf dem Weg zur papierlosen Fabrik Dr. Hannes Baumann, Ubimax GmbH Vorstellung Dr. Hannes Baumann Bis 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Mehr

A system to integrate the usage of heterogenous input and output devices by the use of a generic interface

A system to integrate the usage of heterogenous input and output devices by the use of a generic interface LFE Medieninformatik Ben Blaha Abschlussvortrag Projektarbeit: VISOR Versatile Input Steady Output Remote Control A system to integrate the usage of heterogenous input and output devices by the use of

Mehr

Mobile Unterstützung bei der Durchführung und Protokollierung komplexer Aufgaben

Mobile Unterstützung bei der Durchführung und Protokollierung komplexer Aufgaben Bachelor-Seminar WS 11/12 Mobile Unterstützung bei der Durchführung und Protokollierung komplexer Aufgaben Betreuer : Dr. Alexander Kröner Dr. Boris Brandherm Luc Weiler 15.12.2011 1 [1] 2 Gliederung Motivation

Mehr

... die Zeitschrift der DOAG-Mitglieder. News. Deutsche ORACLE-Anwendergruppe. Grid Computing

... die Zeitschrift der DOAG-Mitglieder. News. Deutsche ORACLE-Anwendergruppe. Grid Computing Deutsche ORACLE-Anwendergruppe News... die Zeitschrift der DOAG-Mitglieder Grid Computing ISSN 0936-0360 www.doag.org Q2/2005 Architektur einer mobilen Swing-Anwendung Autoren: Frank Kohmann, Stefan Götzl,

Mehr

Photorealistische Echtzeit-Visualisierung geovirtueller Umgebungen

Photorealistische Echtzeit-Visualisierung geovirtueller Umgebungen Photorealistische Echtzeit-Visualisierung geovirtueller Umgebungen Anselm Kegel Hasso-Plattner-Institut Fachgebiet Computergrafische Systeme Prof. Dr. Jürgen Döllner Universität Potsdam www.hpi.uni-potsdam.de/3d

Mehr

Location Based Services

Location Based Services 18. Consens Herbsttagung Location Based Services Nominiert für Auf der Basis von CAFM Daten Ulrich Walder Univ.-Prof. Dipl. Ing. ETH Dr. techn. Technische Universität Graz / Walder + Trüeb Engineering

Mehr

Jump Project. Softwarelösungen für professionelles Projektmanagement

Jump Project. Softwarelösungen für professionelles Projektmanagement Jump Project Softwarelösungen für professionelles Projektmanagement Jump Project Office Übersichtliche Dokumentenstruktur und schneller Zugriff auf alle wichtigen Funktionen. Steuern Sie Ihre Projekte

Mehr

Concept of Mobile Product Data Interaction

Concept of Mobile Product Data Interaction Concept of Mobile Product Data Interaction Daniel Sampaio Azevedo, Gürkan Karaman, Denis Lehmann IPVS, Universität Stuttgart Projekt INF Tagung, 2015 Motivation Concept of Mobile Product Data Interaction

Mehr

HANDBUCH LSM GRUNDLAGEN LSM

HANDBUCH LSM GRUNDLAGEN LSM Seite 1 1.0 GRUNDLAGEN LSM 1.1. SYSTEMVORAUSSETZUNGEN AB LSM 3.1 SP1 (ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN) ALLGEMEIN Lokale Administratorrechte zur Installation Kommunikation: TCP/IP (NetBios aktiv), LAN (Empfehlung:

Mehr

Darstellung komplexer 3D-Stadtmodelle im (mobilen) Webbrowser mittels bildbasiertem Rendering

Darstellung komplexer 3D-Stadtmodelle im (mobilen) Webbrowser mittels bildbasiertem Rendering Darstellung komplexer 3D-Stadtmodelle im (mobilen) Webbrowser mittels bildbasiertem Rendering Martin Christen FHNW Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik Institut Vermessung und Geoinformation martin.christen@fhnw.ch

Mehr

P2P-Netzwerke für dynamische 3D-Szenen

P2P-Netzwerke für dynamische 3D-Szenen P2P-Netzwerke für dynamische 3D-Szenen Projektgruppe im WS 2003/2004 High Performance = Innovative Computer Systems + Efficient Algorithms Jens Krokowski 1 Problemstellung hochdynamische 3D-Szene Spieler/Objekte

Mehr

Projekt: Erstellung eines Durchführungskonzeptes mit Prototyp für ein landesweites Katastrophenschutzportal. - HW- und SW-Anforderungen des Prototypen

Projekt: Erstellung eines Durchführungskonzeptes mit Prototyp für ein landesweites Katastrophenschutzportal. - HW- und SW-Anforderungen des Prototypen - HW- und SW-Anforderungen des Prototypen Version: 0.3 Projektbezeichnung Projektleiter Verantwortlich KatS-Portal Dr.-Ing. Andreas Leifeld Patrick Hasenfuß Erstellt am 09/06/2011 Zuletzt geändert 10/06/2011

Mehr

Innovative Ansätze für den Gesundheitsmarkt. Mainz, 10. Mai 2011

Innovative Ansätze für den Gesundheitsmarkt. Mainz, 10. Mai 2011 Business Intelligence und Geovisualisierung Innovative Ansätze für den Gesundheitsmarkt Mainz, 10. Mai 2011 Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher Prof. Dr. Klaus Böhm Inhalt Ausgangssituation und Motivation Motivation

Mehr

Technische Beschreibung: EPOD Server

Technische Beschreibung: EPOD Server EPOD Encrypted Private Online Disc Technische Beschreibung: EPOD Server Fördergeber Förderprogramm Fördernehmer Projektleitung Projekt Metadaten Internet Foundation Austria netidee JKU Linz Institut für

Mehr

Business Intelligence und Geovisualisierung in der Gesundheitswirtschaft

Business Intelligence und Geovisualisierung in der Gesundheitswirtschaft Business Intelligence und Geovisualisierung in der Gesundheitswirtschaft Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher Fachhochschule Mainz, Fachbereich Wirtschaft Prof. Dr. Klaus Böhm health&media GmbH 2011 health&media

Mehr

Through the Display. Dynamisches Focus + Kontext Gerät auf einem interaktiven Tisch

Through the Display. Dynamisches Focus + Kontext Gerät auf einem interaktiven Tisch Projektarbeit Dynamisches Focus + Kontext Gerät auf einem interaktiven Tisch Betreuer: Dipl.-Medieninf. Sebastian Boring Verantwortlicher Hochschullehrer: Prof. Dr. Andreas Butz Ludwig-Maximilians-Universität

Mehr

Einsatz von Augmented Reality Systemen im E-Commerce. Bachelorarbeit

Einsatz von Augmented Reality Systemen im E-Commerce. Bachelorarbeit Einsatz von Augmented Reality Systemen im E-Commerce Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Kollaborative Gesten für Tabletop- User-Interfaces

Kollaborative Gesten für Tabletop- User-Interfaces Kollaborative Gesten für Tabletop- User-Interfaces Tim Hofmann, Johannes Luderschmidt, Ralf Dörner Hochschule RheinMain, Fachbereich DCSM, Wiesbaden Zusammenfassung In dieser Arbeit wird eine Sammlung

Mehr

Zusammensetzen. Mit Ihnen. Für Sie.

Zusammensetzen. Mit Ihnen. Für Sie. Datenmanagement Datenintegration GDI Anwendungsentwicklung Disy Services Zusammensetzen. Mit Ihnen. Für Sie. Von der Beratung und Konzeption über die Implementierung und Einführung bis hin zu Betrieb und

Mehr

Wie schreibt man eine Literaturübersicht?

Wie schreibt man eine Literaturübersicht? Wie schreibt man eine Literaturübersicht? Hinweis: Eine Literaturübersicht kann sowohl ein eigenständiger Text oder Teil einer wissenschaftlichen Arbeit sein. Im zweiten Fall findet sich in der Arbeit

Mehr

Validierung von CityGML-Modellen in FME

Validierung von CityGML-Modellen in FME Validierung von CityGML-Modellen in FME 22. November 2013, Berlin Christian Dahmen Consultant Spatial ETL/ FME Wasserdicht? Quelle: con terra, Wersehaus 2 Agenda Projekt CityDoctor FME Technologie Validierung

Mehr

E-Learning Module für Standards zur Geodatenmodellierung Trainingskurse für mobile Endgeräte

E-Learning Module für Standards zur Geodatenmodellierung Trainingskurse für mobile Endgeräte Wednesday, June 20, 2012 Technische Universität Berlin Institute for Geodesy and Geoinformation Science Methods of GEOINFORMATION E-Learning Module für Standards zur Geodatenmodellierung Trainingskurse

Mehr

Historie von Augmented Reality Anwendungen

Historie von Augmented Reality Anwendungen Institut für Computervisualistik Universität Koblenz 4. Juli 2011 Inhaltsverzeichnis Kybernetik Sensorama Damoklesschwert Videoplace, EyeToy, Playstation Eye und Kinect LANTIRN, Highway in the Sky und

Mehr

Microsoft Dynamics NAV Technische Details

Microsoft Dynamics NAV Technische Details Microsoft Dynamics NAV Technische Details INHALT Microsoft Dynamics NAV Technische Details........................................ [3] Infrastruktur.............................................. [3] Systemanforderungen.....................................

Mehr

Whitepaper Walkyre Enterprise Resource Manangement

Whitepaper Walkyre Enterprise Resource Manangement Whitepaper Walkyre Enterprise Resource Management Seite 1 Whitepaper Walkyre Enterprise Resource Manangement Stand 15.11.2004 Inhalt 1. Hinweis... 2 2. Grundsätzliches zur Funktionalität... 3 3. Der Walkyre-Client...

Mehr

Anwendung von 3D-Engineering Virtual- und Augmented Reality in der Praxis

Anwendung von 3D-Engineering Virtual- und Augmented Reality in der Praxis Anwendung von 3D-Engineering Virtual- und Augmented Reality in der Praxis Hugo Binder, VDE Rhein-Main AK Automatisierungstechnik 9.3.2015 Fraunhofer 66 Fraunhofer-Institute Mehr als 24 000 Naturwissenschaftler

Mehr

Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung und Medieninformatik an der Universität zu Köln

Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung und Medieninformatik an der Universität zu Köln Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung und Medieninformatik an der Universität zu Köln Manfred Thaller Köln, 9. Oktober 2014 Anfänge Padre Roberto Busa, SJ, 1913-2011 Anfänge Padre

Mehr

Dreidimensionale Visualisierung von ober- und unterirdischen Konstruktionen in DeepCity3D

Dreidimensionale Visualisierung von ober- und unterirdischen Konstruktionen in DeepCity3D Dreidimensionale Visualisierung von ober- und unterirdischen Konstruktionen in DeepCity3D Programme Inter Carnot Fraunhofer PICF 2010 M.Sc. Inf. Michel Krämer Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung

Mehr

- CCBridge Wir schaffen Verbindungen......Verbindungen zwischen SAP und nonsap-systemen!

- CCBridge Wir schaffen Verbindungen......Verbindungen zwischen SAP und nonsap-systemen! - CCBridge Wir schaffen Verbindungen......Verbindungen zwischen SAP und nonsap-systemen! Anwendungsfälle der CCBridge Inhaltsverzeichnis 1. CCBridge: SAP und WebShop... 3 2. CCBridge: SAP und Offline-Auftragserfassungstool...

Mehr

The Modular Structure of Complex Systems. 30.06.2004 Seminar SoftwareArchitektur Fabian Schultz

The Modular Structure of Complex Systems. 30.06.2004 Seminar SoftwareArchitektur Fabian Schultz The Modular Structure of Complex Systems 1 Modularisierung Vorteile Organisation Mehrere unabhängig Teams können gleichzeitig arbeiten Flexibilität Änderung einzelner Module Verständlichkeit Nachteile

Mehr

Effizienz und Sicherheit im RZ durch RFID gestützte AIM Systeme

Effizienz und Sicherheit im RZ durch RFID gestützte AIM Systeme Effizienz und Sicherheit im RZ durch RFID gestützte AIM Systeme Inhalt Grundprinzip eines modernen Patchkabel Management Systems Grundfunktionen eines modernen Patchkabel Management Systems Vorteile RFID

Mehr

3D-Pilot. der Geodateninfrastruktur NRW. Teilprojekt 2. Teilprojekt 3. Teilprojekt 1

3D-Pilot. der Geodateninfrastruktur NRW. Teilprojekt 2. Teilprojekt 3. Teilprojekt 1 3D-Pilot der Geodateninfrastruktur NRW Teilprojekt 2 Teilprojekt 1 Teilprojekt 3 Ziele Realisierung konkreter 3D-Visualisierungs Visualisierungsprojekte Integration in ein Gesamtszenario Präsentation/Integration

Mehr

Referenzkundenbericht

Referenzkundenbericht Referenzkundenbericht Dörken MKS-Systeme GmbH & Co. KG Auf einen Blick Das Unternehmen Seit über 30 Jahren entwickelt Dörken in Herdecke Mikroschicht- Korrosionsschutz-Systeme. Unter dem Markennamen DELTA-MKS

Mehr

ITS Business Integrator

ITS Business Integrator IBI Weboberfläche zur Datenintegration Location Viewer Asset-Management Smallworld GIS Monitoring Planung Bau Wartung Entstörung Integration Der ITS Business Integrator (IBI) ist eine offene Plattform

Mehr

Einbindung des Web Map Service für Gemeinden Anleitung

Einbindung des Web Map Service für Gemeinden Anleitung Einbindung des Web Map Service für Gemeinden Anleitung Datum: 15.10.2015 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemein... 3 2 Einstiegsseite Erhalt eines gültigen WMS-Zugriffs... 3 3 Einbindung der Dienste... 6 3.1 WMS-fähiges

Mehr

ShareForm. Die flexible Lösung für den Außendienst

ShareForm. Die flexible Lösung für den Außendienst ShareForm Die flexible Lösung für den Außendienst Point of Sale Merchandising Facility-Management Sicherheitsdienste Vending-Automatenwirtschaft Service- und Reparaturdienste Was ist ShareForm? Smartphone

Mehr

STOFF- IDENT. System DAIOS. Workshop: STOFF-IDENT & openmasp 18. / 19.04.2013 Freising. marco.luthardt@hswt.de

STOFF- IDENT. System DAIOS. Workshop: STOFF-IDENT & openmasp 18. / 19.04.2013 Freising. marco.luthardt@hswt.de STOFF- IDENT System DAIOS Workshop: STOFF-IDENT & openmasp 18. / 19.04.2013 Freising marco.luthardt@hswt.de Überblick 1. Plattform - Vorschau 2. openmasp (OM) 3. STOFF-IDENT(SI) 4. Plattform - Fazit Folie

Mehr

Von der Mitmachkarte zur erweiterten Realität. Neue Möglichkeiten für Präsentationen, Partizipation und Planung

Von der Mitmachkarte zur erweiterten Realität. Neue Möglichkeiten für Präsentationen, Partizipation und Planung Von der Mitmachkarte zur erweiterten Realität Neue Möglichkeiten für Präsentationen, Partizipation und Planung Dipl.-Ing. Stefan Stefan Höffken Peter Dr.-Ing. Zeile TU Kaiserslautern Peter Zeile FG CPE

Mehr

Produktphilosophie erstellen

Produktphilosophie erstellen User Experience Produktphilosophie erstellen Bereich Anforderungen Aktivität Ziele Erleichterte Kommunikation zwischen Stakeholdern Designentscheidungen erleichtern/rechtfertigen schnell durchführbar einfach

Mehr

Ein EGNOS Service für topographisch anspruchsvolle Umgebung

Ein EGNOS Service für topographisch anspruchsvolle Umgebung Ein EGNOS Service für topographisch anspruchsvolle Umgebung AHORN 2009 Albert Kemetinger akemetinger@teleconsult-austria.at TeleConsult Austria GmbH gefördert von vertreten durch im Rahmen von Inhalt Projektkenndaten

Mehr

Visualisierungspotential

Visualisierungspotential 3D-Animationen Ein vielfach ungenutztes Visualisierungspotential Tobias_Manuel.Eger@Student.Reutlingen-University.de Medien- und Kommunikationsinformatik Agenda Einführung Visualisierung und deren Bedeutung

Mehr

Migration von Ontap 7-Mode zu Clustered ONTAP

Migration von Ontap 7-Mode zu Clustered ONTAP Migration von Ontap 7-Mode zu Clustered ONTAP Steffen Schwung Agenda Überblick Warum überhaupt migrieren Prüfung der Voraussetzungen Vorbereitung der Migration Migrationswerkzeuge Management der Datenmigration

Mehr

Block R (Rahmen): SE Aktivitäten 21.10.04 2. Vorlesung Methoden des Software Engineering. Block R Rahmen Aktivitäten der Software-Entwicklung

Block R (Rahmen): SE Aktivitäten 21.10.04 2. Vorlesung Methoden des Software Engineering. Block R Rahmen Aktivitäten der Software-Entwicklung Block R (Rahmen): SE Aktivitäten 21.10.04 1 Vorlesung Methoden des Software Engineering Block R Rahmen Aktivitäten der Software-Entwicklung Martin Wirsing Einheit R.2, 21.10.2004 Block R (Rahmen): SE Aktivitäten

Mehr

09:45 10:45 Keynote - Ein Blick in die Zukunft: Wie künftige Anforderungen die IT-Infrastruktur beeinflussen

09:45 10:45 Keynote - Ein Blick in die Zukunft: Wie künftige Anforderungen die IT-Infrastruktur beeinflussen 1 Wir denken IHRE CLOUD weiter. Agenda 08:30 09:30 Einlass 09:30 09:45 Eröffnung / Begrüßung / Tageseinführung 09:45 10:45 Keynote - Ein Blick in die Zukunft: Wie künftige Anforderungen die IT-Infrastruktur

Mehr

Grundlegende Algorithmen

Grundlegende Algorithmen 3D Spieleprogrammierung Grundlegende Algorithmen Übersicht Game Loop Spielarchitektur Aufäumen von Strukturen Vorbereiten für spätere Aufgaben Bewegungen Zeitmessung Zeitunabhängigkeit GameLoop Game Engine

Mehr

Entwurf und Validierung paralleler Systeme

Entwurf und Validierung paralleler Systeme TECHNISCHE UNIVERSITÄT ILMENAU Entwurf und Validierung paralleler Systeme Integrated Hard- and Software Systems http://www.tu-ilmenau.de\ihs 06.05.2008 Sommersemester 2008 Projektseminar Andreas Mitschele-Thiel

Mehr

Soll-Konzept zu Projekt Musterprojekt. Kunde: Musterfirma GmbH. Letzte Aktualisierung: 13.04.15

Soll-Konzept zu Projekt Musterprojekt. Kunde: Musterfirma GmbH. Letzte Aktualisierung: 13.04.15 Soll-Konzept zu Projekt Musterprojekt Kunde: Musterfirma GmbH Letzte Aktualisierung: 13.04.15 Inhaltsverzeichnis Ausgangssituation...1 Ziel des Projektes...1 Projektphasen und Meilensteine...1 Soll-Konzept...1

Mehr

Smart Cities Ober- und unterirdische 3D-Visualisierung Von der Erfassung bis ins Web

Smart Cities Ober- und unterirdische 3D-Visualisierung Von der Erfassung bis ins Web Smart Cities Ober- und unterirdische 3D-Visualisierung Von der Erfassung bis ins Web Dipl. Ing. Tim Lüdtke Alter Kasernenring 12-46325 Borken (Westf.) Tel. 02861/9201-50 Fax 02861/9201-79 E-Mail info@gds-team.de

Mehr

Einführung in Augmented Reality

Einführung in Augmented Reality Einführung in Augmented Reality Christian Clauss Hauptseminar am 3. Mai 2004 Übersicht Definition von Augmented Reality Beispiele von AR Anwendungen Historisches Enabling Technologies - Displays - Tracking

Mehr

Augmented Reality im öffentlichen Raum

Augmented Reality im öffentlichen Raum Institut für Informatik Lehrstuhl für Medieninformatik Dr.-Ing. Wolfgang Höhl. wolfgang.hoehl@lmu.de Technische Universität Kaiserslautern Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden (CPE) M.Sc. Daniel

Mehr

Was ist DRM? Begründung, Ziele, Anforderungen. CC Informations- & Softwaresicherheit Roland Portmann Leiter CC ISS

Was ist DRM? Begründung, Ziele, Anforderungen. CC Informations- & Softwaresicherheit Roland Portmann Leiter CC ISS Was ist DRM? CC Informations- & Softwaresicherheit Roland Portmann Leiter CC ISS T direkt +41 41 349 33 83 roland.portmann@hslu.ch Horw 22. Juni 2009 Begründung, Ziele, Anforderungen DRM Digital Rights

Mehr

A Knowledge Sharing Tool for Collaborative Group Sessions

A Knowledge Sharing Tool for Collaborative Group Sessions Abschlussvortrag Projektarbeit A Knowledge Sharing Tool for Sonja Böhm Aufgabensteller: Prof. Dr. Heinrich Hußmann Betreuerin: Sara Streng Datum: 03.11.2009 03.11.2009 LFE Medieninformatik 1 Übersicht

Mehr

Mobile Online-GIS-Datenerfassung heute: gomobile7 setzt neue Maßstäbe

Mobile Online-GIS-Datenerfassung heute: gomobile7 setzt neue Maßstäbe Mobile Online-GIS-Datenerfassung heute: gomobile7 setzt neue Maßstäbe EDDY MEYER 1 Zusammenfassung: geo7 leistet Pionierarbeit mit der Entwicklung des neuen Tools gomobile7 auf dem Gebiet der GIS-Erfassung/-Bearbeitung

Mehr

Neue Funktionen in Innovator 11 R5

Neue Funktionen in Innovator 11 R5 Neue Funktionen in Innovator 11 R5 Innovator for Enterprise Architects, Java Harvester und Prüfassistent 12.11.2013 Agenda 1 2 3 Einführung Was ist neu in Innovator 11 R5? Szenario Enterprise Architektur

Mehr