Von neuen Ideen profitieren und Erfolg sichern

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2 Von neuen Ideen profitieren und Erfolg sichern

3 Das RKW ist ein bundesweites Netzwerk getragen vom BMWi Wichtigste Aufgabe Entwicklung und Transfer von praxisnahen Informationen, Empfehlungen und Lösungen für mittelständische Unternehmen Die RG-Bau ist als branchenorientierter Teil des RKW für die mittelständische Bauwirtschaft zuständig Veranstaltung Digitales Planen, Bauen und Betreiben am in München

4 BIM Musterlösung BAU durch modellbasiertes Arbeiten Geschäftsprozesse im Bauhandwerk vereinfachen Entwicklung von Softwaretools und prototypische Umsetzung in den Bereichen Bauen im Bestand Facility Management Projektträger Projektpartner

5 Förderprojekt MasterCraft Projektträger

6 Förderprojekt ebauen Projektträger

7 Ideenwettbewerb estandards Projektträger

8 Programm Neue IT Anwendungen für das Bauhandwerk KMU auf dem Weg in das Cloud-Computing Welf Schröter, Talheimer Verlag Geschäftsabläufe vereinfachen Neue IT-Lösungen für Bauen im Bestand und Facility Management Rolf Scharmann, Johann Augel Bauunternehmung Baumaschinen für die virtuelle Baustelle Anforderungen, Anwendungen und Potentiale Dr. Marcus Schreyer, Firmengruppe Max Bögl Verleihung der Preise im Wettbewerb Auf IT gebaut Bauberufe mit Zukunft StS Ernst Burgbacher, BMWi Veranstaltung Digitales Planen, Bauen und Betreiben am in München

9

10 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Tagung Digitales Planen, Bauen und Betreiben Von neuen Ideen profitieren und Erfolg sichern 15. Januar 2013, Weltleitmesse BAU 2013, München Neue IT-Anwendungen für das Bauhandwerk KMU auf dem Weg in das Cloud-Computing Trends und Entwicklungen Welf Schröter, Projekt CLOUDwerker, Forum Soziale Technikgestaltung / talheimer

11 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Das Handwerk wird mit mindestens drei großen IT-Trends konfrontiert: 1. Digitalisierung der Beziehung zwischen Betrieb und öffentlichen Verwaltungsdienstleistungen (Electronic Government, Virtuelles Rathaus) 2. Auslagerung der Betriebssoftware und Bündelung von Softwarediensten aus einer Hand (Cloud-Computing, Mobiles Arbeiten) 3. Steigende Virtualisierung der Geschäfts- und Arbeitsprozesse mit Zunahme der Abstraktion

12 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Nahtstelle Betrieb Verwaltung (Nahtstelle E-Government E-Business) Wegen der sich beschleunigenden Virtualisierung der Nahtstelle E-Government/E-Business fallen immer mehr technische Einzelanforderungen (elektronische Plattformen, Signaturanwendungen, Kostenpflichtigkeiten etc.) als rechtliche Zwänge über die Handwerksbetriebe her. Diese technischen Anforderungen sind größtenteils nicht harmonisiert, zum Teil wechselseitig inkompatibel, erfordern z.t. Abonnements, Qualifizierungen, zusätzliche Hardware, veränderte Rollenbefugnisse,...

13 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ

14 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Plattformbasierte elektronische Dienste der öffentlichen Hand (zumeist signaturpflichtig) Elektronische Vergabe XVergabe Elektronische Abfallnachweisverfahren ELENA II Open Government Clouds der öffentlichen Hand..

15 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Die öffentliche Hand bereitet ihrerseits Cloud- Plattformen für das Virtuelle Rathaus bzw. für Electronic Government vor. Siehe: Cloud Baden-Württemberg

16 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Wachsender Wettbewerbsdruck führt zur Notwendigkeit engerer Kooperation Die Herausforderung, neuartig nicht nur mit dem Netz, sondern vor allem im Netz zusammenarbeiten zu müssen (für die Bildung befristeter, auftragsbezogener virtueller Organisationen zum Aufbau einer Bietergemeinschaft und zur Auftragsabwicklung) verlangt bessere IT- Lösungen. Cloud-Computing eröffnet dafür Chancen.

17 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Der Umgang mit der IT-Technik veränderte die Medienbrüche: Wechsel zwischen Telefon, Fax, Brief, handschriftlichen Mitteilungen, , mobiler Kommunikation, Laptops, elektronische Plattformen, virtuelle Zusammenarbeit,.. Der Trend geht in Richtung Vereinheitlichung und Verringerung der Medienbrüche, Rückgang des Papiers und Zunahme der Virtualität.

18 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Bei all diesen Vorgängen schien ein Faktor unverändert zu bleiben: Der Computerarbeitsplatz (im Büro oder mobil) bestand aus einem Rechner, Speicherkapazität und Software. Das Endgerät enthielt die Daten. Mit dem Endgerät wurden die Daten herumgetragen. (Oder sie wurden auf einen Datenträger, Stick ausgelagert.) Die Daten waren physisch in der Hand der Nutzerin, des Nutzers. Dadurch entstand Vertrauen.

19 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Die neue Idee: Das Endgerät speichert bei sich keine Daten mehr, sondern dient nur noch als Zugangshilfe zu dem Ort, der Speicherung. Die Inhalte werden ausgelagert. Entweder teilweise oder vollständig. Dadurch benötigt auch das Endgerät keine eigene Software mehr. Es genügt der Schlüssel zum Netz, der Browser. Inhalte werden außerhalb des Betriebes in einem gemieteten Speicherraum aufbewahrt. Der Betreiber des Speicherraumes stellt die Nutzung der aktuellen Software gegen Gebühr zur Verfügung.

20 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Vorteile für die Betriebe: 1. Ausgewählte Software oder Dienste sind mietbar, kaum etwas oder deutlich weniger muss auf dem eigenen Rechner installiert werden. 2. Die komplette Auslagerung der Geschäftsdaten ist denkbar und technisch möglich. 3. Der Betrieb spart Kosten für den Kauf, die Installation, die Pflege und Updates eigener Software. 4. Der Betrieb spart Kosten, da Antivirensoftware, Firewalls etc. weniger oder gar nicht benötigt werden. 5. Hardwareeinkauf verringert sich erheblich.

21 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Die zentrale Herausforderung für die Betriebe: Vertrauen! Wie entsteht Vertrauen zwischen Betrieb und dem Betreiber des Speicherdienstes? Wer ist unter welchen Bedingungen bereit, sensible Kundenund Geschäftsdaten in ein externes Datendepot zu geben?

22 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ

23 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Für wolken basierte Geschäftsprozesse des Handwerks gibt es mindestens zwei große Themenfelder: 1. Das Verlagern von Geschäftsdaten in die Wolke (cloud) und mobile Daten-Verfügbarkeit (z.b. als IAAS Infrastructure as a Service) 2. Die Nutzung von Software auf Bedarf und auf Zeit (gleichsam zeitweise gemietet) aus der Wolke (z.b. als SAAS Software as a Service) (siehe CLOUDwerker-Plattform)

24 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Die Bereitstellung und Verknüpfung von Diensten zu Dienstebündeln, die der Handwerksbetrieb selbst nach Bedarf und Auftrag flexibel und gewerkespezifisch kombiniert, die aber gleichzeitig von unterschiedlichen Herstellern wie auf einem Marktplatz schnittstellengeprüft bereitgestellt werden (mit allen grundsätzlichen Funktionen einer Handwerkersoftware). Das Kooperationsszenario definiert Dienste, welche die Zusammenarbeit von Handwerksbetrieben unterstützen. Das Kundenszenario zeigt die Interaktion zwischen Kunden und Handwerksbetrieben auf elektronischer Ebene.

25 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ

26 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Herausforderungen für die Handwerksbetriebe 1. Probleme beim Zusammenspiel unterschiedlicher IT-Software im Betrieb 2. Mangelnde Kompetenz und Zeit für IT-Pflege 3. Mangelnde Datensicherung (Backup) 4. Unzureichende IT-Lösungen für Kooperationen 5...

27 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ CLOUDwerker Die vier technischen Handlungsebenen - Schaffung von Sicherheit und Vertrauen - Ermöglichung der "Offenheit" - Einbindung vorhandener Daten (Migration) - Unterstützung der Zusammenarbeit (Kollaboration)

28 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Risiken 1. Furcht vor mangelnder Verfügbarkeit der Daten durch Netzausfall 2. Mangel an Vertrauen in Cloud-Betreiber 3.. Chancen 1. Schlankere Datenverwaltung und -sicherung 2. Schlankere Kosten 3..

29 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ

30 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ

31 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Handlungsdreieck der Betriebe Beziehung Betrieb zu Betrieb (B2B) Beziehung Betrieb zu Kunden (B2C) Beziehung Betrieb zur öffentlichen Verwaltung (B2G)

32 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ

33 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ

34 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ

35 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ

36 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ CLOUDwerker-Anwenderstudie und Marktstudie des Fraunhofer IAO kostenfrei verfügbar unter:

37 Analyse und Fachliches Konzept M 1 Einschätzung von Seiten FST Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ CLOUDwerker begleitet die Handwerksbetriebe und bietet ihnen den Transfer von Orientierungs- und Praxiswissen in Form von Informationsveranstaltungen, Blended-Learning-Weiterbildungen, Anwenderforen und fachlichen Schulungen in Kooperation mit den Handwerksorganisationen an CLOUDwerker Meilensteintreffen M1 Forum Soziale Technikgestaltung

38 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Nächste Schritte 1. Erstellung eines Leitfadens zur Erhöhung der Akzeptanz 2. Konzipierung und Umsetzung von Handlungsschritten für eine der technischen Entwicklung vorausgehenden Sensibilisierung und Ansprache der Zielgruppe Handwerk 3. Erarbeitung, Erstellung und Pilotierung eines Blended-Learning-Kurses für Handwerksbetriebe zur Vermittlung von generischem Orientierungswissen über Cloud Computing

39 Trusted SaaS im Handwerk: flexibel integriert kooperativ Kontakt: Welf Schröter

40 Geschäftsabläufe vereinfachen Neue IT-Lösungen für Bauen im Bestand und Facility Management Fachveranstaltung Digitales Planen, Bauen und Betreiben München, 15. Januar 2013 Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Rolf Scharmann Johann Augel Bauunternehmung GmbH, Weibern J.Augel GmbH 2013

41 Inhalt 1. Firmendarstellung 2. Projektdarstellung 3. Ausgangssituation gegenwärtiger Prozess bei der Angebotskalkulation 4. Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards a) Erfassen des Gebäudebestands und der Bauteil-Eigenschaften b) Darstellung der Umbaumaßnahmen für Wände nach BIM/IFC c) Darstellung der Umbaumaßnahmen für Fenster und Türen nach BIM/IFC d) Festlegung der Eigenschaften für die entsprechenden Bauteile e) Plausibilitätskontrolle in 3D-Darstellung und Auswertungen in Berichten nach Bauteilen, Leistungsbereichen DIN 276-Kostengruppen f) Export GAEB-Leistungsverzeichnis und Weiterverarbeitung in KMU-Software 5. Fazit und Ausblick J.Augel GmbH 2013

42 Firmendarstellung 1. Johann Augel GmbH, Windkaulweg 1, Weibern, einziger Standort 2. Gegründet 1928 von Herrn Johann Augel als Bauunternehmen im Hochbau 3. Heute geführt in dritter Generation mit 76 Mitarbeitern und ca. 9,5 Mio. Euro Umsatz im Jahr 4. Die Firma Augel ist ein überregionale Baudienstleister, insbesondere für Industrien und Gewerbe im Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen 5. Der Aktionsradius liegt innerhalb Deutschlands und Teile der Niederlande 6. Die Akquise erfolgt durch die Geschäftsführung und die Projektleiter eigenständig 7. Die Kalkulation wird unterstützt durch einen Kalkulator 8. Die Projekte werden vollständig von Beginn bis zur Nachbetreuung während der Gewährleistungszeit durch den Projektleiter durchgeführt 9. Die Mitarbeiter sind am Erfolg der Projekte beteiligt J.Augel GmbH 2013

43 Projektdarstellung Modellbasiertes Arbeiten und KMU-Leistungen im Lebenszyklus von Bauwerken Planen Bauen Betreiben Architekt Fachplaner KMU Handwerker KMU Handwerker Planungsleistungen CAD / BIM Bauleistungen ---- Neubau Bauen im Bestand Instandhaltung Rückbau FM-Leistungen ---- Dienstleistungen für Verwaltung und Bewirtschaftung ---- Wartung Pflege J.Augel GmbH 2013

44 Projektdarstellung Anwendungsbeispiel: Umbau des Bürotraktes einer Produktionshalle Vorgesehen: Umbaumaßnahmen für Wände, Fenster und Türen J.Augel GmbH 2013

45 Ausgangssituation - gegenwärtiger Prozess bei der Angebotserstellung 1. Erfassung der Kundenwünsche auf Basis vorhandener analoger oder digitaler CAD- Pläne 2. Skizieren der Änderungen vor Ort in einer Plan-Übersicht oder auch in Plan-Details 3. Festhalten der vorgefundenen Qualitäten in den Skizzen 4. Besonderheiten werden in Form von Fotodokumentation festgehalten 5. Erfassung der Masse vor Ort, wo die Maßketten fehlt oder unvollständig sind. 6. Ermittlung der Massen als Vorbereitung der Angebotskalkulation. 7. Gliederung des Projektes 8. Erfassung der einzelnen Positionen pro Gewerk nach Checklisten oder Stammprojekten 9. Zuordnen der Massen zu den LV- Positionen 10. Erstellen der Angebotskalkulation J.Augel GmbH 2013

46 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards Modellbasiertes Arbeiten nach BIM/IFC unter Anwendung von STLB-Bau Grundlage sind analoge oder digitale Daten, keine CAD-Zeichnung erforderlich Bestandspläne (z.b. pdf-datei) werden in das Modellierungssystem importiert Weitere Bearbeitung im Modell mit den Standards STLB-Bau und IFC Aufwand kann durch Voreinstellungen erheblich reduziert werden Auswertungen durch DIN-konforme Berichte und Export als GAEB- oder Excel-Datei Ergebnisse: Angebot - VOB-konforme Leistungsbeschreibung - Kosten - Zeiten - Material J.Augel GmbH 2013

47 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards a) Erfassen des Gebäudebestands und der Bauteil-Eigenschaften Arbeitsschritte 1. Projekt anlegen Namen eingeben, z.b. Umbau Bürotrakt Katalog wählen Projekt erstellen 2. Projektteil erstellen Namen eingeben, z.b. Umbau Bürotrakt (Geschosse) Projektbereich kategorisieren, z.b. Geschosse, geneigte Dächer, Flachdächer,... Quelle (z.b. Bestandsplan) wählen Hintergrundbild einlesen Skalierung festlegen Eigenschaften bearbeiten Globale Voreinstellungen für IFC-Bauteile modifizieren (STLB-Bau-konform) J.Augel GmbH 2013

48 J.Augel GmbH 2013

49 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards b) Darstellung der Umbaumaßnahmen für Wände nach BIM/IFC Arbeitsschritte 1. Raumstrukturen erfassen Gebäudebestand mit Raumbegrenzungen erfassen es entstehen im Gebäudemodell Außen- und Innenwände und damit auch Räume Zuordnung von STLB-Bau-konformen Katalogelementen zu den IFC-Objekten 2. Umbaumaßnahmen für Wände darstellen (Anfangs- und Endzustand) Abzubrechende Wände aus Modell entfernen Neu zu errichtende Wände in Modell einfügen Status der Wände (Bestand, Abbruch, Neubau, Rückbau) zuordnen das Gebäudemodell zeigt den Zustand nach Bauende J.Augel GmbH 2013

50 J.Augel GmbH 2013

51 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards c) Darstellung der Umbaumaßnahmen für Fenster und Türen nach BIM/IFC Arbeitsschritte 1. Für Umbau vorgesehene Fenster und Türen erfassen Fenster und Türen als IFC-Objekte in Form von Symbolen erfassen Wandöffnungen für Fenster und Türen zusätzlich erfassen es entstehen im Gebäudemodell Fenster und Türen mit Wandöffnungen 2. Umbaumaßnahmen für Fenster und Türen darstellen Maßnahmen für Fenster und Türen als Neubau oder/und Rückbau festlegen Maßnahmen für Wandöffnungen in Form von Bestand, Herstellen, Schließen, Verschieben, Vergrößern oder Verkleinern ergänzen das Gebäudemodell zeigt die Umbaumaßnahmen für Fenster und Türen J.Augel GmbH 2013

52 J.Augel GmbH 2013

53 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards d) Festlegen der Eigenschaften für die entsprechenden Bauteile Arbeitsschritte 1. Eigenschaften der Fenster und Türen modifizieren Globale Einstellungen bei Bedarf spezifizieren Parameter für Größe, Ausführung und Material anpassen Globale Parameter für neu einzubauendes Fenster stimmen überein Globale Parameter für Türen werden modifiziert, z.b. neue Brandschutztür 2. Eigenschaften der Wandöffnungen modifizieren Eigenschaften und Parameter für Wandöffnungen teilweise automatisch erzeugt Parameter der Öffnungen ergeben sich aus Parametern der Bauelemente Material für Schließen von Öffnungen zusätzlich erfassen das Gebäudemodell zeigt die konkreten Umbaumaßnahmen für Fenster und Türen Modell enthält alle baukostenrelevanten Eigenschaften J.Augel GmbH 2013

54 J.Augel GmbH 2013

55 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards e) Plausibilitätskontrolle in 3D-Darstellung und Auswertung in Berichten Arbeitsschritte 1. Plausibilitätskontrolle in 3D-Modell Modell enthält den Zustand nach Beendigung der Umbaumaßnahmen Visuelle Prüfung der eingegebenen Bauteile, Prozesse und Parameter Globale Parameter für neu einzubauendes Fenster stimmen überein 2. Modellauswertungen zur Bauvorbereitung und Kostenermittlung Anwendung der Standards IFC und STLB-Bau ermöglicht Modellauswertungen Auswertung in Form von Berichten für Bauteile, Leistungsbereiche und Kostengruppen Darstellung von Mengen, Bauleistungen sowie Kosten Exportmöglichkeit für Berichte im Excel-Format Leistungsverzeichnis im GAEB-Format Gebäudemodell zur Weiterverarbeitung im IFC-Format J.Augel GmbH 2013

56 J.Augel GmbH 2013

57 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards e) Plausibilitätskontrolle in 3D-Darstellung und Auswertung in Berichten nach Bauteilen (Auszug) J.Augel GmbH 2013

58 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards e) Plausibilitätskontrolle in 3D-Darstellung und Auswertung in Berichten nach Leistungsbereichen (Auszug) J.Augel GmbH 2013

59 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards e) Plausibilitätskontrolle in 3D-Darstellung und Auswertung in Berichten nach DIN 276-Kostengruppen (Auszug) J.Augel GmbH 2013

60 Lösungsansatz unter Anwendung nationaler und internationaler Standards f) Export GAEB-Leistungsverzeichnis und Weiterverarbeitung in KMU-Software Beispiel: Kalkulationssystem nextbau J.Augel GmbH 2013

61 Fazit und Ausblick Neue IT-Lösungen für modellbasiertes Arbeiten dienen einer besseren Kommunikation zwischen den Baubeteiligten führen zu einer besseren Koordinierung von Planung und Arbeitsvorbereitung ermöglichen verbessertes Marketing der Unternehmen durch Kompetenz und Transparenz unterstützen die Einhaltung von Kosten, Terminen und Bauqualität werden in Zukunft auch in kleinen Bauunternehmen und Handwerksbetrieben nutzbar sein Die konsequente Anwendung nationaler und internationaler Standards wird gemeinsam mit den Praxispartnern für BIM und openbim weiterentwickelt sichert VOB-Konformität und Rechtssicherheit bei der Anwendung neuer modellbasierter IT-Verfahren ist die wesentliche Grundlage für modellbasierter Arbeiten in KMU J.Augel GmbH 2013

62 ...noch Fragen? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit J.Augel GmbH 2013

63 Max Bögl Baumaschinen für die virtuelle Baustelle Unternehmensentwicklung Technische IT Anwendungen Dr.-Ing. Marcus Schreyer 15. Januar 2013

64 Leistungsspektrum & Wertschöpfung Max Bögl Technische IT Anwendungen 2 Hohe Wertschöpfungstiefe Fortschritt baut man aus Ideen. Hochbau Tiefbau Tunnelbau Windkraftanlagen Breites Leistungsangebot Ingenieurbau Stahlbau Fertigteilwerke Roh- & Baustoffe Verkehrswegebau Brückenbau Schlüsselfertigbau Projektentwicklung

65 Industrielle Fertigung & Baustellengeschäft Max Bögl Technische IT Anwendungen 3 Fortschritt baut man aus Ideen. Betontechnologie Industrielle Produktion Transport (Logistik) & Geräte Optimierung Transportlogistik High-Tech Eigener Produktionsanlagen Baumaschinen- und Gerätepark Kompetenzträger Max Bögl Transport- und Geräte GmbH Einsatzplanung Betrieb / Wartung Logistik Energiemanagement Handwerkliches Wissen Bauausführung

66 Kompetenzträger GB Transport & Geräte Über 300 schwere LKW 750 Baugeräte PKWs Max Bögl Technische IT Anwendungen 4 Fortschritt baut man aus Ideen.

67 Leistungsbestimmende Baumaschinen effizient einsetzen Max Bögl Technische IT Anwendungen 5 Fortschritt baut man aus Ideen.

68 BIM Max Bögl Max Bögl Technische IT Anwendungen 6 Fortschritt baut man aus Ideen. Ausbau Fertigteilproduktion BIM Change Management Concept Process Maps MB Film Die Zukunft des Bauens RIB Arriba Implementierung BIM CAD Concept Autodesk BIM Award BIM Training Tekla Precast 1995 SAP Implementierung 2000 Zusammenarbeit TU München & CIFE Stanford Start MB BIM Team 2005 InPro Forbau + Mefisto 2010 RIB itwo September 2012: BIM-Nutzung in > 34 Projekten

69 Praxisnutzung: 3D Baumaschinenmodelle zur Visualisierung Max Bögl Technische IT Anwendungen 7 Fortschritt baut man aus Ideen. Datenmengen? Arbeitspositionen? Konfigurationen? Leistungsdaten? Quellen: moboille

70 Parametrische Modelle Max Bögl Technische IT Anwendungen 8 Fortschritt baut man aus Ideen. Geometrie Symbolisches / vereinfachtes Modell Detailmodell Parametrik Freiheitsgrade Konfigurierbarkeit Leistungsdaten

71 Parametrische Modelle Max Bögl Technische IT Anwendungen 9 Fortschritt baut man aus Ideen. Geometrie Symbolisches / vereinfachtes Modell Detailmodell Parametrik Freiheitsgrade Konfigurierbarkeit Leistungsdaten

72 Parametrische Modelle Max Bögl Technische IT Anwendungen 10 Fortschritt baut man aus Ideen. Geometrie Symbolisches / vereinfachtes Modell Detailmodell Parametrik Freiheitsgrade Konfigurierbarkeit Leistungsdaten

73 Parametrische Modelle Max Bögl Technische IT Anwendungen 11 Fortschritt baut man aus Ideen. Geometrie Symbolisches / vereinfachtes Modell Detailmodell Parametrik Freiheitsgrade Konfigurierbarkeit Leistungsdaten

74 Max Bögl Technische IT Anwendungen 12 Fortschritt baut man aus Ideen. Visualisierung & Simulation

75 Forschungsprojekte Forbau & Mefisto Max Bögl Technische IT Anwendungen 13 Fortschritt baut man aus Ideen. Wiss. Leitung: TU München Lehrstuhl fml Prof. Günthner Wiss. Leitung: TU Dresden IfB Prof. Scherer

76 Visualisierung, Kollisionen in der Einsatzplanung Max Bögl Technische IT Anwendungen 14 Fortschritt baut man aus Ideen.

77 Mefisto Einsatzplanung Betonpumpe Max Bögl Technische IT Anwendungen 15 Fortschritt baut man aus Ideen. Handling Rohrverlängerung durch Kran möglich? Kranverfügbarkeit? Erreichbarkeit der Position durch den Kran?

78 Mefisto Einsatzplanung Betonpumpe Max Bögl Technische IT Anwendungen 16 Fortschritt baut man aus Ideen. Handling der Pumpe an der Gebäudekante Überprüfung Pumpleistung (Pumphöhe, Leitungslänge) Sicherstellung eines unterbrechungsfreien konstanten Pumpvorgangs Ermittlung der Teamgröße und Ausrüstung des Einbauteams

79 Expertensysteme Praxisbeispiel Mobilkransimulation Beispiel Tandemhub: Max Bögl Technische IT Anwendungen 17 Fortschritt baut man aus Ideen. Exakte geometrische Untersuchung des Hubvorgangs Berechnung der baustatischen Lasten Max. Abstützkraft Standsicherheitsnachweis Interferenzen der Kräne untereinander Kollisionen mit dem Bauwerk od. miteinander Variantenuntersuchungen Quelle: MB TuG

80 Max Bögl Technische IT Anwendungen 18 Fortschritt baut man aus Ideen. Integration von Baumaschinendaten in die Planung

81 Wehrhahnlinie: Qualitätskontrolle Düsenstrahlverfahren Max Bögl Technische IT Anwendungen 19 Fortschritt baut man aus Ideen. 1. 3D Planung der Bohrpfähle 4. Berücksichtigung der Lageabweichungen bei der Fortschreibung der Planung Visualisierung der IST-Geometrie der Pfähle (Bohrparameter, Inklinometer Messungen) Kontinuierliche Anpassung der Planung Qualitätskontrolle & -dokumentation 2. Pfahlerstellung im DÜS-Verfahren (DSV) 3. Dokumentation der Lageabweichungen

82 Integration Baumaschinen & -geräte in MB BIM-Planung Max Bögl Technische IT Anwendungen 20 Fortschritt baut man aus Ideen. 3D CAD Bibliotheken Fertigteilkatalog Baumaschinen & Geräte Schalung Fassade Ausbau TGA Maschinen- & Geräte DB DB Gerätekosten Termine LV-Position 5D RIB itwo BIM-CAD 5D Simulation Autodesk Revit Siemens NX Tekla Structures Expertensysteme Mobilkraneinsatzplaner Turmdrehkranplaner Schalungsplaner Materialflußsimulation weitere??? Baustelleneinrichtungsplanung 4D Bauablaufvisualisierung

83 Max Bögl Technische IT Anwendungen 21 Fortschritt baut man aus Ideen. Einbindung von Maschinendaten der Bauausführung

84 Sensorik in Baumaschinen Max Bögl Technische IT Anwendungen 22 Fortschritt baut man aus Ideen. UTS Gradersteuerung GPS Baggersteuerung GPS Raupensteuerung Maschinenführer- Assistenzsysteme GPS Telematik-Bordcomputer Laserscanner (lokal)

85 Ausblick: Integration von Maschinendaten im BIM Max Bögl Technische IT Anwendungen 23 Fortschritt baut man aus Ideen. Asphaltmischanlage Mischgut- Chargeninfo GPS Asphaltfertigerkolonne elieferschein & RFID elieferschein & RFID Einbauort & -zeit Dokumentation & visuelles Controlling von Qualität + Terminen Soll-Vorgaben Ist-Daten Einbautemperatur Vorverdichtung Ebenheit an Bohle Verdichtungsgrad Ebenheit BIM & PLM SPS & Telematik

86 Ausblick: FAUST Fertigungssynchrone Simulation Max Bögl Technische IT Anwendungen 24 Fortschritt baut man aus Ideen. FAUST Quellen: TUM CMS TUM fml

87 Ausblick Max Bögl Technische IT Anwendungen 25 Fortschritt baut man aus Ideen. Baumaschinen & Software werden stärker vernetzt arbeiten Integration von Maschinendaten ermöglicht ein Echtzeit-Controlling Automatisierte Datenerfassung erhöht Qualität & senkt parallel Kosten

88 Herzlichen Dank! Kontakt: Tel Unternehmensentwicklung Technische IT Anwendungen Dr.-Ing. Marcus Schreyer 15. Januar 2013

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