Unterrichtseinheit Finanzielle Allgemeinbildung

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1 Unterrichtseinheit Finanzielle Allgemeinbildung Autoren Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski Dr. Sylke Behrends PD Dr.Volker Brettschneider M.A. Michael Koch (Institut für Ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Dank gilt Hendrik W. Lang für die Erstellung der Grafiken und Karikaturen (Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg). Titelfoto: Britta Frenz

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3 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Lehrerinnen und Lehrer, die Initiative Handelsblatt macht Schule kommt in diesem Jahr bereits selbst ins dritte Schuljahr! In den letzten beiden Jahren haben wir gemeinsam mit dem Institut für Ökonomische Bildung an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg Unterrichtskonzepte entwickelt, die dazu beitragen sollen, die ökonomische Bildung an Schulen zu fördern.wir wollen Sie dabei unterstützen, den Unterricht möglichst praxisnah und lebendig zu gestalten, um bei den Schülern das Interesse für ökonomische Zusammenhänge zu wecken. Das Unterrichtsmaterial ist auf den Lehrplan der Sekundarstufe II abgestimmt und kann individuell in den Unterricht integriert werden. Der Erfolg der bisherigen Bände Wirtschaftsordnung und Globalisierung zeigt, dass das Konzept aufgeht: Bislang haben deutschlandweit rund Lehrer das Material genutzt. Für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, jetzt mit dem dritten Band Finanzielle Allgemeinbildung einen Bereich aufzugreifen, den Jugendliche gerne tabuisieren. Der Umgang mit Geld und Lebensrisiken, die Vergabe von Darlehen und Krediten sowie Vermögensaufbau und Altersvorsorge stehen im Mittelpunkt des neuen Unterrichtspaketes - Themen, die gerade in Anbetracht der aktuellen Sozialreformen eine immer wichtigere Rolle spielen. Dabei werden die einzelnen Kapitel auf der beiliegenden CD-ROM des Schäffer-Poeschel-Verlages nochmals anschaulich illustriert: Lehrer finden hier Grafiken und Abbildungen zum direkten Einsatz im Unterricht. Ergänzt wird das Unterrichtsmaterial durch einen besonderen Online-Service. Auf unserer Internetseite stehen jeden Tag aktuelle, didaktisch aufbereitete Artikel des Handelsblatts.Anhand exemplarischer Meldungen oder aktueller Kommentare lernen Ihre Schülerinnen und Schüler so, ein vertieftes Verständnis für ökonomische Sachverhalte zu entwickeln. Darüber hinaus können Sie das Handelsblatt vier Wochen lang in seiner ganzen Vielfalt als Arbeitsmaterial im Unterricht verwenden. Ziel der gesamten Initiative ist es,theorie und Praxis miteinander zu verbinden.wir freuen uns daher sehr über die Bereitschaft der Deutschen Bank, das Thema Finanzielle Allgemeinbildung als Praxispartner zu unterstützen. Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe Mitarbeiter machen Schule diskutieren Mitarbeiter der Deutschen Bank mit den Schülern, die so das Gelernte in die Praxis umsetzen und potentielle Arbeitgeber kennen lernen können. So werden die Experten der Deutschen Bank mit den Schülern beispielsweise Themen wie Finanzplanung nach dem Schulabschluss oder Studienfinanzierung besprechen. Wir hoffen, das Ihnen der vorliegende Band gefällt und Sie ihn gezielt in Ihrem Unterricht einsetzen können. Dabei sind wir offen für Ihre Anregungen, Kommentare oder auch Kritik. Schicken Sie uns einfach Ihre Anmerkungen an Jetzt wünsche ich Ihnen viel Erfolg und Ihren Schülern viel Spaß mit dem spannenden Thema Finanzielle Allgemeinbildung. Herzlichst Ihr Andreas Arntzen Geschäftsführer Handelsblatt GmbH

4 Bestellcoupon macht Schule Ja, ich möchte das Handelsblatt 4 Wochen kostenlos und unverbindlich nutzen. (Dieses Abo endet automatisch) Bitte schicken Sie mir das Handelsblatt an die Schuladresse meine Privatadresse Vorname, Name der Lehrerin/des Lehrers Straße, Hausnummer PLZ, Ort Telefon (privat) -Adresse (privat) Ja, ich möchte das Handelsblatt als Klassensatz für mich und meine Schüler bestellen. Bitte liefern Sie mir täglich Exemplare ab montags dienstags mittwochs donnerstags freitags für den Zeitraum von Wochen (maximal 4 Wochen) Bitte schicken Sie mir das Handelsblatt an die Schuladresse meine Privatadresse Unterrichtsfach Ort, Datum und Unterschrift der Lehrerin / des Lehrers Name der Schule Straße, Hausnummer PLZ, Ort (max. 20) Datum Vorname, Name der unterrichtenden Lehrerin/ des unterrichtenden Lehrers Schulart Schulstempel Klassenstufe Bestellcoupon bitte in Druckbuchstaben ausfüllen und faxen an: 0800/ Oder per Post senden an: Verlagsgruppe Handelsblatt, Leser-Service, Postfach , Düsseldorf. PA-HBKT0012 PA-HBKP0012

5 Gliederung I. Einleitung II. Lehrerhandreichung Didaktische Struktur der Unterrichtseinheit Lernziele Erkenntnisleitende Interessen und Gründe für die Auswahl der Thematik Fachwissenschaftliche Hinweise Unterrichtliche Realisierungsmöglichkeiten Verortung des Themas im Bereich Private Haushalte Struktur der Unterrichtseinheit Informationen zu den Materialien Komplex 1 Grundlagen (M 1 M 9) Komplex 2 Der Umgang mit Lebensrisiken (M 10 M 19) Komplex 3 Vermögensaufbau und Altersvorsorge (M 20 M 28) Komplex 4 Der Umgang mit Darlehen und Krediten (M 29 M 37) Komplex 5 Praxiskontakte Finanzielle Allgemeinbildung (M 38 M 41) Internetlinks Literaturhinweise III. Verknüpfung mit der Datenbank des WiGy e.v IV. Materialien M 1: Deutsche ignorieren das Thema Geld M 2: Entscheidungsfelder und -probleme Privater Haushalte/Aktivitäten von Wirtschaftssubjekten M 3: Einkommensquellen Privater Haushalte M 4: Einkommensverwendung M 5: Geld und seine Funktionen M 6: Deutsche halten an der EC-Karte fest M 7: Auswahl und Führung eines Girokontos M 8: Herausforderungen für die Privaten Haushalte M 9: Die Notwendigkeit von Regeln M 10: Ein Unfall mit katastrophalen Folgen? M 11: Was kann in meinem Leben passieren, das mich in finanzielle Schwierigkeiten bringt? M 12: Wie funktioniert eine Versicherung

6 M 13: Nutzen und Kosten einer Versicherung M 14: Ordnungs- und Gestaltungsprinzipien der Daseinsvorsorge M 15: Schützen und Sparen Vor dem Anlagekonzept steht das Sicherheitskonzept.. 76 M 16: Unterschätztes Risiko Berufsunfähigkeit M 17: Zinstief belastet Lebensversicherer M 18: Mehr Rente für Kranke und Raucher M 19: Der richtige Zeitpunkt M 20: Sparen will gelernt sein! M 21: Vermögensbildung M 22: Dreiecksverhältnis: Liquidität - Rendite - Sicherheit M 23: Turbo für Ihr Vermögen: Der Zinseszins M 24: Anleger im Anlagenotstand Welche Konsequenzen sich für Investoren aus den niedrigen Renditen ergeben M 25: Beurteilung verschiedener Anlageformen M 26: Demografischer Wandel und Altersvorsorge M 27: Gesetzliche Rentenversicherung und Altersvorsorge M 28: Eigeninitiative wird immer wichtiger M 29: Verzicht? Nein, danke! M 30: Tchibo bietet Kredite zur Tasse Kaffee an M 31: Kredite als Wunscherfüllungsprogramm M 32: Nur wenige kaufen im Einzelhandel auf Pump Verbraucher meiden zunehmend Konsumentenkredite M 33: Karikaturen Kreditabschlüsse M 34: Verträge sind für Laien oft tückisch und undurchschaubar M 35: Schuldenfalle M 36: Wertewandel und Verschuldung M 37: Privatinsolvenz - der Weg aus der Schuldenspirale M 38: Methode Expertenbefragung M 39: Methode Rollenspiel M 40: Haushaltsgründung Nun muss geplant werden! M 41: Praxiskontaktpartner Deutsche Bank AG

7 Einleitung macht Schule I. Einleitung Die Deutschen sind finanzielle Analphabeten so die Kernaussage vieler Untersuchungen. Jeder Vierte, den die Bertelsmann Stiftung in diesem Frühjahr befragt hat, glaubt, dass Aktien eine besonders sichere Geldanlage gegen Wertverlust sind. Besserverdiener gaben in der Studie sogar an, Sparbücher seien riskanter als Aktien. Selbst Wirtschaftsstudenten sind vor Irrtum nicht gefeit. [...] [J]eder zweite Ökonomie-Student wusste nicht, dass ein Bausparvertrag nicht unbedingt an eine Immobilie geknüpft sein muss. Die studentische Marketingvereinigung MTP hatte die finanzielle Allgemeinbildung von 200 Kommilitoninnen und Kommilitonen an den Universitäten Mannheim, Köln, Münster und Duisburg-Essen getestet. Die Ergebnisse wurden zu Jahresbeginn veröffentlicht und sorgten für Betrübnis unter Bildungsexperten. Quelle: Moss, C., Handelsblatt, Nr. 084, , Seite k05 Es mag verwundern, dass sogar viele Studierende der Wirtschaftswissenschaften auf Nachfrage große Defizite im Bereich der Finanziellen Allgemeinbildung aufweisen, doch sie bestätigen damit nur eine Beobachtung, die in der Gesellschaft in allen Bevölkerungskreisen zu machen ist:viele Bürger sind Finanz-Analphabeten. Sie verfügen nur über geringe oder gar keine Kenntnisse bezüglich z.t. selbst alltäglicher Geld- und Finanzangelegenheiten und setzen sich deshalb zahlreichen Risiken aus - von der unzureichenden Absicherung von Lebensrisiken, der mangelhaften Altersvorsorge bis zur Überschuldung durch den unbedachten Umgang mit Krediten. Der Mangel an notwendigen Kenntnissen in diesem Bereich ist in unserer heutigen Zeit von besonderer Brisanz, da z.b. im Zuge des demografischen Wandels bereits in relativ frühen Lebensphasen wichtige Finanzfragen zu entscheiden sind.auch stellt sich der Markt für Finanzdienstleistungen für den Laien mittlerweile als schier undurchdringliches Dickicht dar, in dem Überblick zu bewahren eine sehr schwierige Aufgabe darstellt. Die vorliegende Unterrichtseinheit für die Sekundarstufe II stellt deshalb den Versuch dar, die Bedeutsamkeit grundlegender Kenntnisse im Hinblick auf die Bewältigung alltäglicher Finanzfragen herauszustellen. Es muss das Ziel sein, die Schülerinnen und Schüler mit solchen Analyseinstrumenten auszustatten, die es ihnen ermöglichen, zukünftig besser Entscheidungen bei der eigenen Finanzgestaltung zu treffen. Gleichzeitig müssen sie erkennen, welche Auswirkungen fahrlässig getroffene Entscheidungen in Finanzangelegenheiten haben können. Dies ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Sicherstellung einer umfassenden ökonomischen Grundbildung. Zu warnen ist jedoch vor einer Beratung der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich individuell geeigneter (konkreter) Finanzprodukte. Eine solche kann und darf im schulischen Unterricht nicht erfolgen. 7

8 Lehrerhandreichung Zum Aufbau der Unterrichtseinheit Finanzielle Allgemeinbildung : 1. Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit kann keine vollständige Konzeption für die finanzielle Allgemeinbildung entwickelt werden.aufgrund unterschiedlicher fachlicher Qualifikationen in der Lehrerschaft, der Verteilung von Inhalten der finanziellen Allgemeinbildung auf verschiedene Fächer sowie geringer zur Verfügung stehender Zeitdeputate ist es unrealistisch, dass Lehrer die vorliegende Unterrichtseinheit in toto durchführen werden. Es ist nur möglich, ausgewählte Aspekte aufzuzeigen und zu konkretisieren, die Hilfen für die schulische Realisierung finanzieller Allgemeinbildung beinhalten. Das exemplarische Arbeiten im Hinblick auf die unten dargestellten Komplexe (Lebensrisiken,Altersvorsorge usw.) ist somit von elementarer Bedeutung. 2. Teil II, die Lehrerhandreichung, liefert Lernziele und Inhalte der Unterrichtseinheit, erkenntnisleitende Interessen und Gründe für die Auswahl der Thematik, den fachwissenschaftlichen Hintergrund sowie unterrichtliche Realisierungsmöglichkeiten. Die Schülermaterialien im Anhang werden kommentiert und sind mit Aufgabenvorschlägen versehen. Die Autoren sind bei der Konstruktion der Unterrichtseinheit und der Zusammenstellung des Materialienpools davon ausgegangen, dass in einem gewissen Rahmen auf ökonomische Grundkenntnisse im Bereich Private Haushalte zurückgegriffen werden kann. Die Unterrichtseinheit gliedert sich in fünf Komplexe (auch: Unterrichtssequenzen): Komplex 1 Grundlagen Komplex 2 Der Umgang mit Lebensrisiken Komplex 3 Vermögensaufbau und Altersvorsorge Komplex 4 Der Umgang mit Darlehen und Krediten Komplex 5 Praxiskontakte Finanzielle Allgemeinbildung 3. Die Einheit enthält einen umfangreichen Materialienteil, der sich aus Grundlagenmaterialen sowie Artikeln des Handelsblatts zusammensetzt. Es ist darauf hinzuweisen, dass das Materialienangebot nur eine Auswahl darstellt, aus der die Lehrkraft auswählen kann. 4. Hinzu kommt eine CD-ROM, auf der sich eine Vielzahl im Unterricht zu verwendender Grafiken aus Veröffentlichungen des Schäffer-Poeschel Verlages zum Thema befinden. ggf. ergänzen. 8

9 Einleitung macht Schule Zum Aufbau des Projektes Handelsblatt macht Schule : Das Projekt Handelsblatt macht Schule bietet Ihnen als Lehrer erstklassige Unterstützung für Ihren Wirtschaftsunterricht. Die einzelnen Projektbestandteile ermöglichen Ihnen eine aktuelle und abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung. Das vorliegende Unterrichtsmaterial ist nur ein Teil des Projektes. Nutzen Sie auch die anderen Bestandteile: Unterrichtsmaterial Ihre Schüler werden anhand aktueller Unterrichtsmaterialien lebendig und praxisnah an Wirtschaftsthemen wie Wirtschaftsordnung, Globalisierung und Finanzielle Allgemeinbildung herangeführt. Handelsblatt Klassensatz Ihre Schüler können durch den Einsatz im Unterricht einen Eindruck gewinnen, wie sie sich in der täglich wachsenden Informationsflut orientieren, wie sich Texte lesen, erfassen und bewerten lassen. Handelsblatt Lehrer-Abo Sie können regelmäßig Handelsblatt-Artikel für Ihren Unterricht verwenden, um theoretisches Wissen an aktuellen Ereignissen zu verdeutlichen. Ihre Schüler gewinnen ein Interesse am täglichen Wirtschaftsgeschehen. Wirtschaft aktuell im Unterricht Mit den didaktisch aufbereiteten Handelsblatt-Artikeln können Sie auch Last-Minute einen spannenden Wirtschaftsunterricht planen.täglich stehen aktuelle Artikel zum Download bereit. Mitarbeiter machen Schule Mehr als Theorie: Lassen Sie Ihre Schüler mit Praktikern aus der Wirtschaft aktuelle Themen diskutieren und Gelerntes in die Praxis umsetzen. Neben der Rubrik Wirtschaft aktuell im Unterricht stellen wir Ihnen auf unserer Internetseite jeden Freitag die aktuelle Seite Ökonomie&Bildung aus dem Handelsblatt und weitere aktuelle Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Hier halten wir Sie außerdem über Neuerungen und aktuelle Wettbewerbe oder Veranstaltungen auf dem Laufenden. 9

10 Lehrerhandreichung II. Lehrerhandreichung 1. Didaktische Struktur der Unterrichtseinheit 1.1 Lernziele Lernziele Die Schüler sollen 1. Grundlagen- bzw. Orientierungswissen erwerben, um die Stellung der Privaten Haushalte im Wirtschaftsgeschehen zu bestimmen sowie Einkommensentstehung und -verwendung der Privaten Haushalte zu analysieren. Inhalte Private Haushalte im Wirtschaftsgeschehen Wirtschaftsprozesse als Tauschprozesse Einkommensquellen der privaten Haushalte Einkommensverwendung Girokonto und EC-Karte 2. unterschiedliche Formen der Absicherung von Lebensrisiken hinsichtlich Chancen und Problemen analysieren und finanzielle Möglichkeiten der Daseinsvorsorge bewerten können. Funktionsweisen von Versicherungen sozialpolitische Leitbilder Informationsasymmetrien auf Versicherungsmärkten Sicherheitskonzepte Schutz vor Berufsunfähigkeit Lebensversicherung 3. Grundregeln zur Gestaltung des Vermögensaufbaus kennen lernen, entsprechende Informationen beschaffen und analysieren sowie Chancen und Risiken eines langfristigen Vermögensaufbaus bewerten können. Grundbegriffe der Vermögensbildung finanzwirtschaftliche Institutionen und Spielregeln Grundprinzipien der Geldanlage unterschiedliche Anlageformen Prinzipien zur Beurteilung von Geldanlageformen 4. Grundregeln zur Gestaltung der Altersvorsorge kennen lernen, entsprechende Informationen beschaffen und analysieren sowie die Notwendigkeit einer privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge bewerten können. Aufbau und Funktionsweise der gesetzlichen Rentenversicherung Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung Möglichkeiten des Aufbaus einer privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge 5. Grundregeln zur Gestaltung einer Kreditaufnahme kennen lernen, entsprechende Informationen beschaffen und analysieren sowie Probleme der Verschuldung und Überschuldung bewerten können. Prinzipien der Kreditgewährung Erscheinungsformen und spezifische Probleme von Konsumentenkrediten Ursachen von Verschuldung und Überschuldung Überschuldung und Privatinsolvenz 6. Strategien zur Bewältigung der Informationsfülle im Markt für Finanzprodukte kennen lernen und anwenden können. Internetrecherche Analyse von Informationsmaterialien Auswertung von Hintergrundinformationen 7. Gesprächsstrategien hinsichtlich des Erwerbs von Finanzprodukten entwickeln können. Gesprächsvorbereitung, -durchführung und -auswertung Entscheidungsfindung 10

11 Didaktische Struktur der Unterrichtseinheit macht Schule 1.2 Erkenntnisleitende Interessen und Gründe für die Auswahl der Thematik Im Mai 2005 hat die Europäische Kommission das Grünbuch zur Finanzdienstleistungspolitik 2005 bis 2010 veröffentlicht (vgl. finances/actionplan/index_de.htm). Für den Bereich der Aus- und Weiterbildung wird hervorgehoben, dass Anleger befähigt werden sollen aus Finanzprodukten stärkeren Nutzen zu ziehen. Die Europäische Vereinigung zur Förderung der Aktie (EASP) hat diese Initiative aufgegriffen und die Brüsseler Erklärung zur Ökonomischen Bildung veröffentlicht, in der die Notwendigkeit der Einbindung der finanziellen Allgemeinbildung in die ökonomische Bildung betont wird (vgl. Fischer zu Cramberg 2005). D.h. die Mitglieder der EASP in Kopenhagen (Dänemark), Frankfurt (Deutschland), Helsinki (Finnland), Oslo (Norwegen),Wien (Österreich) und Zürich (Schweiz) haben eine Deklaration verabschiedet mit der Forderung, dass ökonomische Bildung als integraler Bestandteil der Allgemeinbildung, welche die finanzielle Allgemeinbildung mit umfasst, als eigenständiges Fach mit speziell ausgebildeten Lehrkräften im allgemein bildenden Schulsystem verankert sein sollte. Gleichwohl gilt es festzuhalten, dass fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen hinsichtlich der Einbindung der finanziellen Allgemeinbildung in die ökonomische Bildung erst in Ansätzen entwickelt sind. Entsprechende Grundlagen haben zumindest die folgenden Sachverhalte zu berücksichtigen: Orientierungswissen hinsichtlich gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen Geld-Management hinsichtlich Einnahmen- und Ausgabengestaltung Umgang mit Lebensrisiken Vermögensaufbau und Altersvorsorge Umgang mit Krediten curriculare Einbindung der Finanziellen Allgemeinbildung im allgemein bildenden Schulsystem Beschaffung und Verarbeitung von Finanzinformationen Gestaltung von individuellen Gesprächsstrategien mit Finanzdienstleistern Bestrebungen zur Förderung der finanziellen Allgemeinbildung sind hilfreich und nützlich, weil sie in der Tat die sehr wesentliche Aufgabe angehen, die Bevölkerung im Allgemeinen und die Jugendlichen im Besondern auf die konsequenzenreichen finanziellen Entscheidungen vorzubereiten und sie mit dem möglichen Schädigungspotenzial falscher Entscheidungen vertraut zu machen. Deshalb ist den generellen Zielsetzungen der mittlerweile stark anwachsenden Diskussion zur finanziellen Allgemeinbildung zuzustimmen, wie z.b., dass Kenntnisse zu vermitteln sind, die es ermöglichen Produkte und Strategien von Finanzanbietern zu vergleichen und einschätzen zu können, Geld-Management und individuelle Finanzentscheidungen rational zu bewältigen, zu erkennen, inwiefern staatliche Maßnahmen beispielsweise im Bereich der Reform der sozialen Sicherungssysteme oder im Rahmen der Geldpolitik Auswirkungen auf private Finanzentscheidungen haben können, Kenntnisse hinsichtlich internationaler Finanzverflechtungen oder zur Funktion der Europäischen Zentralbank, einschließlich der möglichen Folgen für das private Finanzmanagement zu erwerben. 11

12 Lehrerhandreichung Entscheidende Basis einer wirksamen Vermittlung finanzieller Allgemeinbildung sind allerdings die aufbau- und ablaufpolitischen Bedingungen des deutschen Schulsystems, d.h. die Frage, wo, wann, wie, mit welchem zeitlichen Umfang und insbesondere durch wen finanzielle Allgemeinbildung in den Schulen vermittelt werden soll. Grundlagen zur finanziellen Allgemeinbildung können nur durch die Schule systematisch für alle Bürger vermittelt werden. Insbesondere die Ergebnisse der Commerzbank-Studie zur finanziellen Allgemeinbildung (vgl. NFO 2003) verweisen darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger auch erwarten, dass die allgemein bildenden Schulen diese Aufgabe in Angriff nehmen. Als mögliche Vorgehensweise wird immer wieder die Verteilung von inhaltlichen Spiegelstrichen der finanziellen Allgemeinbildung auf mehrere Fächer vorgeschlagen. Didaktisch und interdisziplinär begründet, ist dieser Vorschlag letztlich interessenpolitisch (Konkurrenz zwischen Fächer-Ansprüchen auf Stundendeputate) motiviert und führt dazu, dass die finanzielle Allgemeinbildung das Schicksal aller schulischen Querschnittsaufgaben erleidet (vgl. Kaminski in Kaiser/Kaminski 2003, 41ff.). Denn es gilt:wer in der deutschen Schule etwas verhindern will, erklärt eine Aufgabe zum Prinzip. Dies wäre im vorliegenden Falle gleichbedeutend mit der didaktischen Exekution einer als relevant angesehenen schulischen Aufgabe. Die größten hemmenden Faktoren für die Vermittlung finanzieller Allgemeinbildung sind die fehlende Unterrichtszeit und die mangelnden Lehrerqualifikationen. Dies ist insbesondere deshalb problematisch, weil die Vermittlung finanzieller Allgemeinbildung in vielen Fällen rechtliche Kenntnisse erforderlich macht, die in der herkömmlichen Ausbildung der Gymnasiallehrkräfte kein Gegenstand sind. Hier gilt es in Zukunft entsprechende Angebote in der Aus-, Fort- und Weiterbildung einzurichten bzw. auszubauen. Die Nachhaltigkeit finanzieller Allgemeinbildung muss bei einer realistischen Einschätzung mit der Frage der Nachhaltigkeit der ökonomischen Allgemeinbildung als der übergreifenden Aufgabe verknüpft werden. Finanzielle Allgemeinbildung kann nur dann seriös angestrebt werden, wenn sie in die ökonomische Allgemeinbildung eingebettet wird, z.b. in Verbindung mit dem Inhaltsbereich Private Haushalte wie in der vorliegenden Einheit. Deshalb müssen bestimmte Zielsetzungen, die sich aus der Diskussion um die finanzielle Allgemeinbildung ergeben haben, bei der Weiterentwicklung der ökonomischen Bildung mit berücksichtigt werden. Dies erscheint konzeptionell immer noch einfacher zu sein als einen neuen Inhaltsbereich für die Schule begründen zu müssen. Hinsichtlich der inhaltlichen Ausrichtung der vorliegenden Einheit ist festzuhalten, dass aufgrund der Komplexität und den unzähligen juristischen Fallstricken schon einzelner Bereiche des Finanzsektors der Unterricht im allgemein bildenden Schulsystem an keiner Stelle über die Darstellung grundlegender Zusammenhänge und exemplarischer Problemlagen hinaus gehen kann. Die Herstellung einer wie auch immer gearteten Rechtssicherheit in Detailfragen wird in dieser Unterrichtseinheit weder angestrebt noch ist sie zu erreichen. Für Beratungen und Fragen bezüglich spezifischer Finanzdienstleistungen sind Experten (und nur diese!) zu Rate zu ziehen. Es gilt das Problem der Informationsfülle im Bereich der Finanzprodukte zu bewältigen. Vielfältige Möglichkeiten sich über Finanzprodukte zu informieren (Prospektmaterialen der Finanzanbieter, Finanzmagazine, Informationsmöglichkeiten im Internet u.a.m.) stehen bereit. Und die Palette von angebotenen Finanzprodukten, deren Zahl und Komplexität in den letzten Jahren geradezu explosionsartig zugenommen hat, ist kaum noch zu überschauen. Hinzu kommen immer neue Vertriebswege. Die Anforderungen an den Kenntnisstand von Privatpersonen sind dadurch stark gestiegen. Selbst Fachleute laufen Gefahr, angesichts dieser Ausdifferenzierung der Angebotspalette allmählich den Überblick zu verlieren. Um so mehr gilt es im Rahmen der finanziellen Allgemeinbildung Lernstrategien zu vermitteln, die dem Einzelnen helfen, die Komplexität der Informationsfülle zu reduzieren und mit finanziellen Problemstellungen souverän umzugehen. Darüber hinaus sind Kompetenzen aufzubauen, die 12

13 Didaktische Struktur der Unterrichtseinheit macht Schule es dem Einzelnen ermöglichen,anbieterstrategien zu durchschauen und Gesprächsstrategien für Beratungsgespräche bei Finanzdienstleistern zu entwickeln, um dem Erfahrungsund Informationsvorsprung der Anbieter von Finanzprodukten wirkungsvoll zu begegnen. Die verschiedenen betroffenen Institutionen müssen in die gleiche Richtung wirken, soll finanzielle Allgemeinbildung insgesamt erfolgreich vermittelt werden. Die Studie der Commerzbank hat aufgezeigt, dass aus Sicht der Bevölkerung gegenwärtig Banken und Versicherer Hauptinformationsquelle finanzieller Informationen darstellen. In diesem Bereich gilt es beispielsweise, Informationsmaterialien über Finanzprodukte zu verbessern und in Beratungsgesprächen stärker die finanzielle Situation der Konsumentin bzw. des Konsumenten bei der Auswahl von Finanzprodukten zu berücksichtigen. Schule und Bildungssektor stehen vor der Aufgabe, ein Curriculum zur finanziellen Allgemeinbildung im Rahmen der ökonomischen Bildung für alle Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen zu entwickeln und zu implementieren, das entsprechende Curriculum strukturähnlich in Lehreraus-, -fort- und -weiterbildung zu integrieren, geeignete Unterrichtsmaterialien zu entwickeln und den Bildungserfolg systematisch zu evaluieren. Die Berichterstattung in den Medien, die oftmals an der Aktualität orientiert ist, ist beispielsweise so anzulegen, dass neben systematischen Grundlageninformationen auch Handlungsoptionen aufgezeigt werden.vielfach mangelt es auch an einer integrierten ganzheitlichen Betrachtungsweise der privaten Finanzen. Öffentliche Beratungsstellen (Verbraucherzentralen, Schuldnerberatungsstellen und ähnliche Einrichtungen) konzentrieren sich zudem nicht selten zu sehr auf negative Seiten von Finanzdienstleistungen. Sie sollten stärker präventiv wirksam werden können, d.h. beispielsweise die Verkaufsberatung ausbauen, Fehlentwicklungen stärker an die Anbieter zurückkoppeln oder eine Moderationsfunktion zwischen Konsumenten und Finanzanbietern übernehmen. Schließlich ist die öffentliche Hand in der Bundesrepublik Deutschland stärker in die Pflicht zu nehmen, die finanzielle Allgemeinbildung als öffentliche Aufgabe zu begreifen. Beispielsweise obliegt in Großbritannien der Financial Services Authority (FSA) eine zentrale Rolle in der finanziellen und ökonomischen Bildung der Bevölkerung.Angestrebt wird als öffentliche Aufgabe die Entwicklung von financial knowledge and understanding, financial skills and competencies, financial responsibility in der Bevölkerung. 1.3 Fachwissenschaftliche Hinweise 1. Ein Blick in die Berichterstattung des Handelsblattes bezüglich unterschiedlicher Studien verdeutlicht die Defizite im Bereich der Finanziellen Allgemeinbildung in breiten Bevölkerungsschichten und die daraus resultierenden Forderungen betreffend einer Stärkung der finanziellen Allgemeinbildung. So war z.b. am unter der Überschrift Deutsche ignorieren das Thema Geld zu lesen, dass nur 18 Prozent aller Deutschen ihre eigenen Finanzen mit Erfolg planen. Zu dieser ernüchternden Erkenntnis kommt die Commerzbank bei einer [...] Umfrage unter Bürgern zwischen 18 und 65 Jahren. Noch erschreckender ist, dass 45 Prozent aller Befragten das Thema Geld fast gänzlich meiden. Ein ähnlich großer Anteil kümmert sich zwar um seine Finanzen, verpasst aber auf Grund fehlenden Selbstbewusstseins viele Chancen, heißt es in der Studie. Insgesamt zählt laut der Studie fast jeder zweite Deutsche damit zu einer der drei Problemgruppen : den Überforderten, den Leichtfertigen oder den Bescheidenen. Gerade diese Menschen geraten aber bei unvorhersehbaren Ereignissen wie Scheidungen oder Arbeitslosigkeit schneller in eine finanzielle Schieflage, erklärt Thomas Henrich, Leiter des von der Commerzbank vor mehr als zwei Jahren gegründeten Ideenlabors, das die finanzielle Allgemeinbildung in Deutschland fördern will. Die Gründe für das schlechte Abschneiden der Deutschen sieht die Commerzbank nicht nur im fehlenden Sachverstand. Viele Menschen sind einfach auf Grund der politischen Diskussionen und der zunehmenden Zahl an angebotenen Produkten verunsichert, sagt Henrich. Hinzu komme die schlechte wirtschaftliche Situation, in der sich viele Deutsche befinden. Schon jetzt gibt es fast drei Millionen Haushalte, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können, sagt Stefan Hradil, Soziologie-Professor an der Universität Mainz. Anstatt zu handeln, resignieren die meisten. 13

14 Lehrerhandreichung Viele Befragte vernachlässigen damit ihre eigene finanzielle Absicherung. Fast die Hälfte der Bevölkerung weist Einstellungen auf, die den heutigen Anforderungen nicht gerecht werden, sagt Hradil. Eigentlich müssten die Menschen sich immer mehr selbst um ihre soziale Absicherung kümmern. Wer sich da mit Riesterrente und Krankenversicherungen nicht auskennt, kann später leicht in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten, befürchtet Soziologe Hradil. [...] 14 Quelle: Mönnighoff, Patrick, Handelsblatt, Nr. 140, , 28 Eine weitere Studie aus dem gleichen Jahr unterstreicht die hier ermittelten Ergebnisse, wie am unter dem Titel Viele Deutsche sind Finanz-Analphabeten Umfrage offenbart große Wissenslücken bei den Kosten und Risiken einzelner Anlageformen Nachholbedarf bei privater Altersvorsorge nachzulesen war: Trotz der zunehmenden Notwendigkeit von privater Altersvorsorge kennt sich ein Großteil der Deutschen nur unzureichend mit Finanzprodukten aus. So schätzte nicht einmal die Hälfte der 30- bis 50-Jährigen die Sicherheit verschiedener Anlageformen richtig ein, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) auf Basis einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung (BST). Ein Drittel wisse nicht, dass die Kündigungskosten von Kapitallebensversicherungen in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss die höchsten von allen Anlageprodukten seien. In der vergangenen Woche hatte auch der Bundesverband der Investmentfondsbranche (BVI) Lücken und Nachholbedarf in puncto finanzieller Bildung festgestellt. In einer zusammen mit dem Marktforschungsinstitut GfK durchgeführten Umfrage gab zum Beispiel ein Viertel der Befragten zu, noch nicht privat für das Alter vorzusorgen, ein weiteres Drittel fühlt sich ungenügend abgesichert. In der Bertelsmann-Erhebung wurden die Befragten unter anderem gebeten, fünf Kategorien von Anlageformen hinsichtlich Risiko, Rendite und Kosten zu bewerten: Kapitallebensversicherung,Aktien und Aktienfonds, Sparbuch, festverzinsliche Wertpapiere und Immobilienfonds.Als besonders bedenklich bezeichnete das DIW die Einschätzungen zur Sicherheit gegen Wertverlust: Die sicheren Anlageformen werden im Durchschnitt der Bevölkerung noch nicht einmal von der Hälfte der Befragten richtig angegeben. So stuften nur 47,6 Prozent Kapitallebensversicherungen zutreffend als sichere Anlageform ein. Lediglich 27,2 Prozent nannten das Sparbuch, während fast 27 Prozent Aktien und Aktienfonds angaben, obwohl die Frage gestellt wurde, nachdem der Deutsche Aktienindex in den zwei Jahren zuvor die Hälfte seines Wertes verloren hatte. Dagegen wurden Aktien als Anlage mit dem langfristig höchsten Wertzuwachs nur von rund der Hälfte genannt. Dabei steigt tendenziell die Zahl der richtigen Antworten mit der Höhe des Einkommens der Befragten. Zur Beurteilung der Folgen dieses sich abzeichnenden Finanz-Analphabetismus auf das Vorsorgeverhalten bezogen die Forscher auch das derzeitige Verhalten der Befragten mit in ihre Untersuchung ein. Insgesamt kannten sich Frauen etwas weniger gut mit finanziellen Dingen aus als Männer, Ostdeutsche schnitten etwas schlechter ab als Westdeutsche. Nach Darstellung des DIW empfinden zwei Drittel der Befragten, die sich am wenigsten mit Finanzprodukten auskennen, Finanzfragen als schwierig und fühlen sich bei Entscheidungen unsicher. Als Konsequenz aus der Studie plädiert das DIW dafür, bereits an Schulen finanzielle Allgemeinbildung zu lehren. Zudem müsse für eine erhöhte Transparenz und Vergleichbarkeit von einzelnen Finanzprodukten gesorgt werden gegebenenfalls, so das DIW, durch gesetzlichen Zwang. Quelle: Handelsblatt, Nr. 066, , 23 Der im letzten Absatz formulierten Forderung nach einer besseren Verankerung der finanziellen Allgemeinbildung im Bildungssystem stimmte im April 2004 auch der Internationale Wähungsfonds (IWF) zu, nachzulesen im Artikel IWF fordert bessere Bildung in Finanzfragen - Private Haushalte federn immer mehr Risiken ab Begründet wurde dies insbesondere mit den neuen Herausforderungen an die Privaten Haushalte bezüglich der eigenen Finanzplanung: Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert die Regierungen auf, den Bildungsstand breiter Bevölkerungsschichten in finanziellen Fragen zu verbessern. Der Direktor der IWF-Kapitalmarktabteilung, Gerd Häusler, sagte: Seit Jahren ist zu beobachten, wie immer mehr Finanzrisiken auf den Haushaltssektor übertragen werden. Dies gelte vor allem für die Hypothekenfinanzierung sowie bei verbundenen Versicherungspolicen und bei Alterssicherungsprodukten. Zwar hätten die Regierungen weltweit in den letzten Jahren die Aufsicht über Finanzdienstleister verbessert, sagte Häusler bei der Vorstellung des neues IWF-Kapitalmarktberichts. Es fehle aber an vergleichbaren Anstrengungen der Staaten, die Verbraucher über die Risiken einzelner Finanzprodukte aufzuklären.

15 Didaktische Struktur der Unterrichtseinheit macht Schule Aus Sicht der Finanzbranche hat diese Überwälzung Vorteile. Die damit verbundene breitere Streuung von Risiken hat das Finanzsystem als ganzes widerstandsfähiger gemacht, sagte Häusler. Er spricht vom shockabsorber of last resort : Die Haushalte werden zum universalen Puffer für Finanzkrisen. Doch müssten die neuen Empfänger von Finanzrisiken auch lernen damit umzugehen, betonte der IWF-Experte. Das sei eine Aufgabe, der künftig von allen Beteiligten viel größere Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. Häusler spricht Probleme an, die in der gesamten Finanzbranche diskutiert werden. In den vergangenen Jahren haben viele Versicherer ihre Produktpalette mehr und mehr auf fondsgebundene Policen umgestellt, bei denen der Kunde die Kapitalmarktrisiken trägt.außerdem wird in der Branche diskutiert, garantierte Mindestverzinsungen bei Lebensversicherungen zurückzufahren. Die Banken wiederum entlasten ihre Bilanzen durch Verkäufe von Krediten, die letztlich in verbriefter Form auf den Kapitalmärkten landen und dort von Anlegern gekauft werden. Hintergrund dieses Trends, sich von Risiken zu befreien, sind auch neue Regeln für die Bilanzierung und die Kapitalausstattung von Finanzdienstleistern. Das von den IWF-Experten untersuchte Spektrum umfasst unter anderem Marktrisiken, die in Anleihen,Aktien, Krediten oder strukturierten Derivativprodukten enthalten sind. Dazu gehören auch Inflationsrisiken sowie Probleme der privaten Anlageplanung. Ein eigener Bereich sind schließlich finanzielle Nachhaltigkeitsrisiken, die sich zum Beispiel ergeben, wenn die Laufzeit von Verrentungen verkürzt wird. Wie der IWF-Bericht aufzeigt, weist der Trend zur Übertragung von Finanzrisiken von den traditionellen Anbietern auf die Haushalte von Land zu Land erhebliche Unterschiede auf. In einem Vergleich der privaten Haushaltsbilanzen für die Jahre 1998 bis 2003 für sechs Industrieländern USA, England, Niederlande, Frankreich, Deutschland und Japan wird dabei vor allem deutlich, in welch starkem Maße die Bürger in den anderen Ländern einen höheren Teil ihrer Einkommen für die Immobilienfinanzierung aufbringen als in Deutschland. Quelle: Handelsblatt, Nr. 066, , 23 Der Bedarf an finanzieller Allgemeinbildung wird deutlich. In Abschnitt 1.2 haben wir bereits darauf hingewiesen, welche curricularen Rahmenbedingungen bei der Vermittlung entsprechender Inhalte im Rahmen der ökonomischen Bildung im allgemein bildenden Schulsystem zu beachten sind. 2. Ökonomische Bildung als integraler Bestandteil von Allgemeinbildung soll hier verstanden werden als die Gesamtheit aller erzieherischen Bemühungen in allgemein bildenden Schulen. Kinder und Jugendliche sollen mit solchen Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten,Verhaltensbereitschaften und Einstellungen ausgestattet werden, die sie befähigen, sich mit den ökonomischen Bedingungen ihrer Existenz und deren sozialen, politischen, rechtlichen, technischen, ökologischen und ethischen Dimensionen auf privater, betrieblicher, volkswirtschaftlicher und weltwirtschaftlicher Ebene auseinander zu setzen. Dadurch sollen sie gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen gestalten und bewältigen können. Ökonomische Bildung im allgemein bildenden Schulsystem ist somit weder als vorberufliche Bildung zu verstehen noch als verkleinerte Volks- und Betriebswirtschaftslehre zu betrachten. Sie zielt im Hinblick auf die Gestaltung finanzieller Allgemeinbildung darauf ab, es Kindern und Jugendlichen in allen Schulformen zu ermöglichen, die ökonomischen und finanziellen Bedingen ihrer Existenz zu reflektieren und Kompetenzen zu erwerben, um die Komplexität moderner Wirtschafts- und Kreditgesellschaften mitzugestalten. 3. Finanzielle Allgemeinbildung umfasst Einstellungen, Motivationen,Werthaltungen, systematische Kenntnisse, Fähigkeiten und soziale Fertigkeiten, die es ermöglichen sich kompetent auf dem Finanzdienstleistungsmarkt mit Finanzprodukten und -dienstleistern auseinander zu setzen. Sie beinhaltet gleichzeitig ökonomisches und finanzielles Orientierungswissen sowie finanzielle Handlungskompetenz (Sach-, Methoden, Sozial- und Lernkompetenz), um Möglichkeiten der finanziellen Absicherung und Vorsorge effizient zu nutzen. Es kann hier keine ausführliche Diskussion der verschiedenen Ansätze und Konzeptionen zur finanziellen Allgemeinbildung erfolgen; hierfür sei auf die einschlägige Literatur verwiesen (vgl. Reifner 2003, Bortenlänger/Ruh 2005, Projektbüro Ideenlabor 2004).Ansätze, die der finanziellen Allgemeinbildung einfache Wirkungszusammenhänge unterstellen greifen letztendlich zu kurz. Der sparsame Mensch, der mit Geld umgehen kann, der für Risiken vor- 15

16 Lehrerhandreichung sorgt und das nachhaltige Wirtschaften dem schnellen Konsum vorzieht, der ein solides finanzielles Fundament für Beruf und Haus schafft und sich nicht leichtfertig verschuldet, und informiert und überlegt unter optimaler Nutzung bestehender Angebote sein Budget optimiert, so verdeutlicht Reifner (Reifner 2003, 13), ist nicht finanziell gebildet. Der sinnvolle Gebrauch von Girokonto, Sparen, Krediten,Versicherungen oder Geldanlage ist zu einem wesentlichen Faktor der Teilhabe an der Sozialen Marktwirtschaft und gesellschaftlichem Fortschritt geworden. Neben traditionellen Aufgaben wie beispielsweise der Armutsprävention hat finanzielle Allgemeinbildung neuere Anforderungen zu berücksichtigen.vor dem Hintergrund des notwendigen Umbaus der sozialen Sicherungssysteme ist beispielsweise dafür Sorge zu tragen, dass der Einzelne wieder mehr Eigenvorsorge übernimmt und die Notwendigkeit erkennt, privat kapitalgedeckte Formen der Altersvorsorge aufzubauen. 4. Die höhere Bedeutung der finanziellen Allgemeinbildung wird durch folgende gesellschaftliche Problematiken mit begründet (vgl. Hradil 2003): a) In Deutschland ist das Thema Geld gesellschaftlich tabuisiert, d.h. über das eigene Geld wird selten gesprochen. Die Höhe des eigenen Einkommens oder der Umfang des eigenen Vermögens wird in der Regel Anderen nicht genau mitgeteilt. Dieses Schweigen in Geldangelegenheiten herrscht oftmals auch innerhalb von Familien. Dieses gesellschaftliche Tabu baut psychologische Hemmschwellen im Umgang mit Geld auf, d.h. eine intensive Auseinandersetzung mit Finanzfragen findet zu selten statt. Zudem verschafft Finanzwissen kaum die gesellschaftliche Anerkennung wie Fachkenntnisse über die neusten Automobile oder Urlaubsreisen ins Ausland. b) Die zunehmende Individualisierung trägt mit dazu bei diese Problematik zu verschärfen (vgl. Beck 1986).Traditionelle soziale Bindungen lösen sich zunehmend auf, die Einzelnen werden immer weniger langfristig durch die eigene Familie oder funktionierende Nachbarschaften gestützt. Bisher konnte statt dessen kein dauerhaft tragfähiges soziales Sicherungssystem etabliert werden. Der Einzelne ist gefordert, sein Leben zunehmend in die eigenen Hände zu nehmen. Diese Entwicklung hat die Situation vieler Menschen noch riskanter als früher gemacht, insbesondere auch hinsichtlich der Tragweite finanzieller Entscheidungen. Die Menschen sind deshalb in erhöhtem Maße auf solides Finanzwissen angewiesen. c) Die Menschen gestalten ihr Leben zunehmend nach immer unterschiedlicheren Lebensstilen. Sie streben ein Leben in Gemeinschaft an oder verfolgen mehr die eigene Selbstverwirklichung, sie leben häuslich oder weniger häuslich, sie streben nach Sicherheit oder gehen mehr Risiken ein um beispielsweise beruflich weiterzukommen.während gewisse Lebensstile es Menschen erleichtern, folgenreiche finanzielle Entscheidungen rational zu treffen, fällt dieses Anderen um so schwerer. Diejenigen, die sich schwer damit tun, gehören oftmals unteren, einkommensschwachen Schichten an; allerdings sind die Schwierigkeiten rational finanzielle Entscheidungen zu treffen nicht unbedingt abhängig von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Bevölkerungsschicht. 5. Einstellungen in der Bevölkerung zum Umgang mit Geld und psychologische Hemmschwellen als Ursachen, dass sich viele Deutsche in zu geringem Ausmaß mit ihren Finanzen beschäftigen, wurden in einer aktuellen qualitativen Studie untersucht (vgl. Sinus Sociovision 2004). Folgende Einstellungsmuster der Deutschen in Finanzfragen konnten weitgehend bestätigt werden: a) Thema Geld wird tabuisiert: Menschen empfinden es oftmals als unangenehm, offen über Geld zu reden. Bei vielen löst es Schamgefühle aus, wenn zu wenig Geld vorhanden ist; das Reden über viel eigenes Geld führt oft bei Anderen zu Neidgefühlen. 16

17 Didaktische Struktur der Unterrichtseinheit macht Schule b) Finanzwissen hat einen schlechten Ruf: Geld hat nicht selten ein negatives Image, d.h. Personen, die sich intensiv mit Geldthemen beschäftigen, gelten nicht selten als oberflächlich oder moralisch fragwürdig. Finanzielle Cleverness wird oftmals als Übervorteilung anderer gewertet, sog. Finanzfüchse gelten in der Regel nicht als vertrauenswürdige Persönlichkeiten. c) Komplexität verursacht Angst und Unsicherheit: Die Deutschen empfinden das Thema Geld als äußerst komplex. Sie haben Schwierigkeiten, sich in der Produktvielfalt und der Begriffswelt der Finanzdienstleistungen zurecht zu finden. Informationsvielfalt und wahrgenommene Komplexität lösen bei vielen Angst und Unsicherheit aus. Dies führt nicht selten zur Vermeidung und Verdrängung von finanziellen Entscheidungen, d.h. im Zweifelsfall verlässt man sich beispielsweise auf den Ehepartner. d) Abstraktion des Themas schreckt ab: Geldthemen werden in der Regel als sehr abstrakt empfunden.viele Vorgänge wie beispielsweise die Zinsentwicklung sind nicht unmittelbar greifbar. Zudem tragen die oftmals langen Zeiträume, die zwischen dem Abschluss einer Geldanlage und ihrem möglichen Ertrag liegen, zur Abstraktion bei. Im Hinblick auf die Altersvorsorge müssen beispielsweise heute Entscheidungen getroffen werden, die sich erst nach Jahrzehnten auszahlen. e) Vertrauen auf andere macht unmündig: Besonders junge Menschen und in der älteren Generation Hausfrauen sehen oftmals keine Notwendigkeit ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Diese Form von Unmündigkeit wird selbst kaum wahrgenommen, da man sich vom Staat oder Ehepartner gut versorgt fühlt. f) Beschäftigung mit Geld lohnt sich nicht: Schließlich kümmern sich Menschen zu wenig um Gelddinge, weil vermeintlicher Aufwand, der zu erbringen ist, und Ertag in einem ungünstigen Verhältnis gesehen werden. Es wird angenommen, dass die Beschäftigung mit Finanzfragen weder genügend materielle Belohnung noch ausreichend soziale Anerkennung einbringen. Zwar haben nicht alle Menschen gleichermaßen Berührungsängste mit dem Thema Geld, jedoch sind obige Einstellungen weit verbreitet und tief gefestigt. 6. Bezogen auf die Auswahl von Inhalten zur finanziellen Allgemeinbildung können zumindest folgende vier Themenkomplexe unterschieden werden (vgl. Projektbüro Ideenlabor 2004, Reifner 2005, Rosen/Leven 2005): Komplex 1: Grundlagen Komplex 2: Der Umgang mit Lebensrisiken Komplex 3:Vermögensaufbau und Altersvorsorge Komplex 4: Der Umgang mit Krediten und Darlehen Es ist wiederum darauf hinzuweisen, dass in den einzelnen Komplexen keine vollständige Abhandlung erwartet werden kann, sondern exemplarisches Arbeiten zum Erkennen von grundlegenden Prinzipien und Strukturen erforderlich ist. 17

18 Lehrerhandreichung 2. Unterrichtliche Realisierungsmöglichkeiten 2.1 Verortung des Themas im Bereich Private Haushalte Das Thema Finanzielle Allgemeinbildung ist in den Inhaltsbereich Private Haushalte eingebettet. Die Konstrukteure der Unterrichtseinheit gehen davon aus, dass grundlegende Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge bei den Schülerinnen und Schülern bereits vorhanden sind. Insbesondere die Materialien von Komplex 1 vermitteln einige grundlegende und übergeordnete Einsichten, auf deren Basis eine Auseinandersetzung mit dem Thema Finanzielle Allgemeinbildung erfolgen kann. 2.2 Struktur der Unterrichtseinheit Komplex 1 Grundlagen (M 1 M 9) Private Haushalte im Wirtschaftsgeschehen Einkommensquellen und Einkommensverwendung Funktionen des Geldes Herausforderungen im Bereich Finanzielle Allgemeinbildung Komplex 2 Der Umgang mit Lebensrisiken (M 10 M 19) Formen von Lebensrisiken Formen und Funktionen von Versicherungen Nutzen und Kosten unterschiedlicher Versicherungen Komplex 3 Vermögensaufbau und Altersvorsorge (M 20 M 28) Sparen und Vermögensbildung Formen von Geldanlagen Demografischer Wandel und private Altersvorsorge Komplex 4 Der Umgang mit Darlehen und Krediten (M 29 M 37) Formen und Funktionen von Krediten und Darlehen Risiken der Ver- und Überschuldung Verbraucherinsolvenzverfahren Komplex 5 Praxiskontakte Finanzielle Allgemeinbildung (M 38 M 41) 18 Methoden Expertenbefragung und Rollenspiel Fallbeispiele Praxiskontakt Deutsche Bank AG

19 Unterrichtliche Realisierungsmöglichkeiten macht Schule 2.3 Informationen zu den Materialien Hinweis: Die dargestellte Materialienreihenfolge bedeutet keine zwingende Reihenfolge des Einsatzes im Unterricht. In Abhängigkeit von der methodischen Herangehensweise (z.b. im Rahmen von Projektarbeit), der individuellen Schwerpunktsetzung durch die Lehrenden und weiterer Einflussfaktoren sind sehr unterschiedliche Abfolgen denkbar. Das Materialienangebot stellt daher keine Aufforderung dar, einen ausschließlich traditionellen Lehrgang durchzuführen, der ein Abarbeiten aller Texte, Schaubilder, Grafiken etc. nahe legt. Ein ausschließlich materialiengesteuerter Unterricht ist von den Konstrukteuren nicht beabsichtigt; vielmehr soll der Materialienpool flexibel aufgaben- und zielbezogen verwendet werden und nicht zuletzt den Einsatz komplexer, aktiver Lehr- und Lernverfahren des Ökonomieunterrichts unterstützen. Weitere Grafiken und Abbildungen finden Sie auf der beiliegenden CD-ROM des Schäffer-Poeschel-Verlages. Komplex 1 Grundlagen (M 1 M 9) M 1: Deutsche ignorieren das Thema Geld Zu Beginn der Auseinandersetzung mit den Fragestellungen aus dem Bereich der finanziellen Allgemeinbildung ist es notwendig, den Schülerinnen und Schülern die bestehenden Kenntnisdefizite in der deutschen Bevölkerung sowie die daraus resultierenden Folgen für jeden Einzelnen aufzuzeigen. Dass das Thema Geld heute noch oft ignoriert bzw. tabuisiert wird steht in einem eklatanten Missverhältnissen zu den Herausforderungen, denen sich die Menschen heute schon früh zu stellen haben. Deshalb muss bereits Schülerinnen und Schülern deutlich werden, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Finanzplanung so früh wie möglich zu erfolgen hat. 1. In welcher Form haben Sie sich bislang mit Fragen der Finanzgestaltung auseinander gesetzt? Welche Herausforderungen stehen Ihnen Ihrer Meinung nach in diesem Zusammenhang in den nächsten Jahren bevor? 2. Warum wird das Thema Geld in Deutschland noch von vielen ignoriert bzw. tabuisiert? Welche Gründe sind hierfür im Wesentlichen verantwortlich? 3. Welche Folgen hat diese Ignoranz für viele Bürgerinnen und Bürger? 4. Erläutern Sie vor dem Hintergrund der hier enthaltenen Informationen die Notwendigkeit der Behandlung entsprechender Themenkomplexe bereits in der Schule. 19

20 Lehrerhandreichung M 2: Entscheidungsfelder und -probleme Privater Haushalte/Aktivitäten von Wirtschaftssubjekten Die Angebots- und Nachfragepläne von Privaten Haushalten und Unternehmen müssen in Einklang gebracht werden. Dies erfolgt über den Koordinationsmechanismus des Marktes mithilfe von Preisen. Hierbei werden die Wirtschaftssubjekte auf unterschiedliche Weise aktiv. Diese zentralen Zusammenhänge sind bewusst zu machen, sollen die Entscheidungsfragen in finanziellen Angelegenheiten später richtig einzuordnen sein. 1. Unternehmen und Private Haushalte müssen bei ihren wirtschaftlichen Aktivitäten Entscheidungen treffen, die für beide Sektoren relevant sind.welche sind das und wie werden die entsprechenden Entscheidungen miteinander abgestimmt? 2. Private Haushalte haben Entscheidungen zu treffen und zwischen Alternativen zu wählen.verdeutlichen Sie dies - auf der Basis des vorliegenden Textes - am Beispiel des Abschlusses einer beliebigen Versicherung. 3. Formulieren Sie Beispiele für die einzelnen aufgeführten Aktivitäten. 4. Mit welchen Aktivitäten setzen wir uns im Feld der Finanziellen Allgemeinbildung besonders auseinander? M 3: Einkommensquellen Privater Haushalte Grundsätzlich werden die hier vorgestellten vier Formen des Einkommens Privater Haushalte unterschieden. Eine aktuelle Statistik verdeutlicht dabei die Entwicklung des Einkommens der Privaten Haushalte in Deutschland. 1. Wie hat sich die Einkommenssituation in Deutschland im genannten Zeitraum entwickelt? 2 Welche Unterschiede lassen sich diesbezüglich bei den verschiedenen Einkommensarten erkennen? Wie lassen sich diese begründen? M 4: Einkommensverwendung Bei der Differenzierung der vier Ebenen von Einkommensverwendungsentscheidungen lässt sich außer der Analyse der einzelnen Entscheidungsfelder im Hinblick auf den Konsum oder das Sparen auch der Begriff der Opportunitätskosten noch einmal vertiefen. 1. Worin bestehen die Opportunitätskosten für eine Entscheidung, Bekleidung und Schuhe zu kaufen (vertikale Ebene)? 2. Worin bestehen auf der horizontalen Ebene die Opportunitätskosten zwischen Konsumieren und Sparen? 3. Verdeutlichen Sie an einem konkreten Beispiel aus dem Bereich des Sparens die vier Ebenen der Einkommensverwendungsentscheidungen. 20

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