Von wegen Knöpfchen drücken

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1 Ausgabe 1/ dbb jugend magazin für junge leute im öffentlichen dienst Lokomotivführerin bei der Deutschen Bahn AG Von wegen Knöpfchen drücken Kothe trifft neue Juso-Chefin Uekermann Qualitätsrahmen für Praktika dbb Jahrestagung: Stets zu Diensten? Einkommensrunde 2014: Die Arbeit beginnt jetzt Filmtipp: Staudamm Leben bedeutet Wandel, sowohl privat als auch beruflich. Ausbildung, eigener Haushalt, Berufstätigkeit, Familie oder Ruhestand verändern die Anforderungen an den Versicherungsschutz im Laufe der Zeit. Seite 18 herausgeber: dbb jugend

2 leitartikel editorial dbb jugend im neuen Jahr Wir bleiben einfach so gut, wie wir sind! Traditionsgemäß werden zum Jahreswechsel viele gute Vorsätze beschlossen und genauso schnell wieder gebrochen. Zu Beginn noch voller Euphorie, holt einen der schnöde Alltag schnell wieder ein und morgen ist ja auch immer noch ein Tag, an dem die Diät, das erhöhte Sportpensum, das Nichtrauchen, der Alkoholverzicht oder alles andere in die Tat umgesetzt werden kann. Das zeugt nicht von Kontinuität. Die dbb jugend hat das Problem nicht, wir sparen uns gute Vorsätze und bleiben einfach so gut, wie wir sind! In diesem Jahr gibt es wieder einen rundum vollgepackten und spannenden Seminarplan, der internationale Jugendaustausch steht an und aktuell wird das jugendpolitische Frühstück geplant. Die Einkommensrunde für Bund und Kommunen steht vor der Tür, und wir sind bereit. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat schon mal vorsorglich auf der dbb Jahrestagung in Köln (siehe auf die leeren Kassen hingewiesen. Völlig unklar war ihm, wie die Einnahmeseite zu stärken wäre. Die Antwort können wir ihm gerne geben, auch, wenn sie ihm nicht zu gefallen scheint: Für eine Stärkung der Einnahmeseite führt kein Weg an einem Ausbau der Finanzverwaltung vorbei. Kostet am Anfang, amortisiert sich aber sehr schnell. Langfristigkeit und Nachhaltigkeit waren aber leider noch nie die Stärke von Politik und Haushalten Im Koalitionsvertrag steht, dass die Große Koalition eine demografievorsorgende Personalpolitik gestalten möchte. Das klingt schon mal super und impliziert Langfristigkeit. Wie das gehen soll, steht aber nicht drin. Wir meinen, dazu braucht es eine Personalbestandsanalyse und eine Personalbedarfsanalyse, und zwar eine ehrliche. Und dann muss der Nachwuchs auch rechtzeitig ausgebildet und unbefristet übernommen werden. Doch die Taten strafen die hehren Koalitionsworte Lügen. Nur ein Beispiel: Von 249 Beschäftigungsverhältnissen wurden in der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) nur 142 entfristet bedeutet, dass über 100 junge Beschäftigte wieder sachgrundlos für ein Jahr anschlussbefristet sind. Das Problem liegt hier beim Bundesfinanzministerium, Geld ist da, aber es werden keine Stellen geschaffen. Und dann behauptet Armin Schuster, Mitglied des Innenausschusses der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, auf der dbb Jahrestagung, dass prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Befristungen im öffentlichen Dienst eine untergeordnete Rolle spielen... Wir finden, jede Befristung und Nicht-Übernahme ist ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen und spielt eine Rolle! Über 100 junge Menschen bei der BImA sind keine unterzuordnende Größe. Jeder Mensch zählt, auch im öffentlichen Dienst. Bei der Gewinnung von Nachwuchs für den öffentlichen Dienst sind solche Aktionen kontraproduktiv. Und kontraproduktiv ist auch die von einer Partei angestoßene populistische Zuwanderungsdebatte, auf die auch viele Medien begrifflich aufspringen, wenn sie von Flüchtlings- Strömen und Armutszuwanderung sprechen, anstatt die Zahlen richtig zu lesen, zu analysieren und zu differenzieren. Kostet zwar Zeit, würde sich aber lohnen und dem Thema gerechter werden. Ich möchte in diesem Zusammenhang [einfach] mal an folgendes erinnern: Es gab in Deutschland schon mal eine Zuwanderungs- Welle : 1990 siedelten rund Menschen aus der ehemaligen DDR in die alten Bundesländer über waren das nach heutigem Sprachgebrauch auch Armutszuwanderer? Sozialtouristen? Oder gern gesehene Fachkräfte. Neue Freunde. Eine Bereicherung. Ich freue mich jedenfalls auf ein spannendes, kämpferisches Jahr 2014, mit einer starken Jugend vor, nach und während der Einkommensrunde, mit vernünftigen Diskussionen und viel Menschlichkeit, Engagement und Courage. In diesem Sinne alles Gute! Sandra Kothe Vorsitzende dbb jugend Willkommen, 2014! Von wegen Knöpfchen drücken der erste im neuen Jahr berichtet über den anspruchsvollen Job der Lokführerinnen und Lokführer in Deutschland. Alles andere als ein Spaziergang wird auch die im März startende Einkommensrunde mit dem Bund und den Kommunen während die Arbeitgeber das Wort Schuldenbremse gebetsmühlenartig auf jede Art von Forderung entgegnen, brauchen die Beschäftigten und der öffentliche Dienst dringend Anerkennung und attraktive Beschäftigungskonditionen. Das wird ein Kampf ein gemeinsamer: Seit dem Jahr 2009 bestreiten dbb und dbb jugend die Einkommensrunden zusammen und haben landauf, landab zahlreiche Aktionen durchgeführt. Die besonderen Belange von jungen Menschen im öffentlichen Dienst werden auch dieses Mal wieder bei den Verhandlungen verstärkt in den Fokus gerückt muss doch der öffentliche Dienst mehr denn je auf breiter Front um qualifizierte und motivierte Talente kämpfen. Mehr zur Einkommensrunde erfahrt Ihr in den berichtet von der dbb Jahrestagung in Köln, es gibt wie immer Neuigkeiten aus der dbb jugend und ihren Verbänden und last but never least auch wieder tolle Gewinnspiele, Musik- und Filmtipp im Im Namen der Bundesjugendleitung wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr und viel Erfolg für alle Vorhaben! Sandra Kothe Vorsitzende dbb jugend 2

3 ticker news dbb jugend demonstriert vorm Bundesfinanzministerium Scharfe Kritik an Befristungs-Praxis Die dbb jugend hat gegen die Zunahme von Befristungen, insbesondere in der Bundesverwaltung protestiert. Am 13. Dezember 2013 richteten die Teilnehmer einer Aktion auf der Leipziger Straße in Berlin-Mitte mehrere Stationen ein, an denen sie mit Ortstafeln die verbleibende Strecke bis zur Entfristung markierten. Ziel war das Bundesfinanzministerium, das durch seine rigide Haushaltspolitik für die derzeitige Befristungs-Praxis verantwortlich ist. Der Finanzminister und die Haushälter im Bundestag spielen ein unfaires Spiel, sagte Marco Karbach, stellvertretender Vorsitzender der dbb jugend. Das Geld ist da, der Bedarf an Arbeitskräften ist da. Aber statt das Geld zu nutzen, um den Bedarf mit den notwendigen Planstellen zu unterfüttern, werden die jungen Kolleginnen und Kolle- gen immer wieder mit Befristungen vertröstet. Das ist ungerecht und hat mit nachhaltiger Personalentwicklung nichts zu tun. Jüngstes Beispiel für die gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung dramatische Befristungs-Praxis sei die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, so der dbbj-vize weiter. Der vom Bundestag beschlossene Haushaltsstellen- Plan zwinge die Bundesanstalt dazu, nur 142 von 249 sachgrundlos befristeten Verträgen zu entfristen. Selbst der Sprecher des Vorstands rede in diesem Zusammenhang von Mangel verwalten. Wir werden die Kolleginnen und Kollegen dort, in der Bundesverwaltung und im gesamten öffentlichen Dienst dabei unterstützen, sich gegen diese kurzsichtige Personalpolitik zu wehren, sagte Karbach. EGO Lehrer dbb strebt Abschluss mit TdL an In den seit Jahren schwelenden Konflikt um die tarifvertragliche Absicherung der rund angestellten Lehrer in Deutschland kommt Bewegung. Vor dem Treffen mit Vertretern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am 15. Januar 2014 sagte der Zweite Vorsitzende und Fachvorstand Tarifpolitik des dbb, Willi Russ, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 13. Januar 2014): Wir streben einen Abschluss mit der TdL an, und dies notfalls auch ohne die GEW, so Russ. Sollte die TdL attraktive Angebote machen, werde er diese nicht zurückweisen. Ich bedauere sehr, dass sich die GEW derzeit nicht auf gemeinsame Verhandlungen einlässt, fügte Russ hinzu. Bisher haben Lehrer keinen Tarifvertrag, der regelt, bei welcher Qualifikation und Tätigkeit für sie welche Gehaltsgruppe gilt. Das legen bislang die Länder in eigener Hoheit fest, was in der Praxis zu großen Gehaltsunterschieden führt. Zum einen gibt es Rückstände gegenüber verbeamteten Kollegen, zum anderen auch ein wachsendes Gehaltsgefälle zwischen den Bundesländern. Dies kann laut dbb bei vergleichbarer Tätigkeit bis zu 530 Euro monatlich ausmachen. Nachdem sich die TdL stets gegen eine Tarifregelung gesperrt und der Streit darüber schon mehrere Einkommensrunden für die Landesbediensteten belastet hatte, gibt es nun ein Bemühen um eine Lösung. Aktuelle Termine Klick auf den Kalender, um zu allen Jugend-Terminen zu gelangen. 3

4 ticker Deutschlandtag der Jungen Union in Erfurt Bekenntnis zur Generationengerechtigkeit Vom 15. bis 17. November 2013 veranstaltete die Junge Union Deutschlands (JU), Nachwuchsorganisation der CDU, in Erfurt ihren sogenannten Deutschlandtag. Auftakt war die Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (MdB), bei der sie über ihre Erwartungen an eine große Koalition sprach. Im Anschluss konnten die Delegierten der Regierungschefin Fragen stellen. Neben der Bundeskanzlerin sprachen zu den rund Delegierten und Gästen u. a. die Ministerpräsidentin des Gastlandes Thüringen, Christine Lieberknecht (MdL), der EU-Kommissar für Energie, Günther H. Oettinger und der Vorsitzende der CDU/CSU- Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder (MdB). Thüringens Ministerpräsidentin Lieber- Gegen Augenwischerei beim Thema Tarifeinheit Ein Recht des Stärkeren in der Tarifpolitik verstößt klar gegen die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit und kann zu einem Vernichtungswettbewerb zwischen Gewerkschaften führen. Das hat dbb-chef Klaus Dauderstädt im Gespräch mit der WirtschaftsWoche (Ausgabe vom 13. Januar 2014) erneut betont und hinzugefügt: Wenn eine kleinere Gewerkschaft in einem knecht forderte eine nachhaltige Politik im Sinne der Generationengerechtigkeit. Sie plädierte für eine klare Absage an Steuererhöhungen und weiterer Staatsverschuldung auf Kosten der kommenden Generationen und für mehr Investitionen in Bildung, um die künftigen Generationen fit zu machen für den Arbeitsmarkt und die Herausforderungen der Zukunft. Für die dbb jugend und die thüringer beamtenbund jugend war Marcel Schmidt von der komba jugend Altenburg vor Ort. Er begrüßte das Bekenntnis zur Generationengerechtigkeit, hob allerdings auch hervor, dass die Umsetzung der Forderungen Geld kosten wird. Dazu machte auch die Ministerpräsidentin keine ausreichenden Zusagen. Betrieb keine Möglichkeit mehr hat, Einfluss auf die Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder zu nehmen, kann sie sich doch gleich auflösen. Der dbb werde ein Gesetz zur Tarifeinheit umgehend vor das Bundesverfassungsgericht bringen. Eine Tarifeinheit light zu akzeptieren, bei der zwar die größere Gewerkschaft im Betrieb zum Zuge kommt, aber die Konkurrenz per Kooperationsvertrag mit ins Boot holen muss, bezeichnete Dauderstädt als Augenwischerei. Zu entsprechenden Überlegungen, die es im Bundesarbeitsministerium gab, sagte der dbb-chef: Das kann man sich schenken. Ein solcher Deal würde ja nicht verhindern, dass es Koch und Kellner gibt. Solche formal vorgeschriebenen Gespräche scheitern, bevor das Sprudelwasser serviert ist. Dauderstädt wies auch auf das Problem hin, in Betrieben mit mehreren Gewerkschaften zu ermitteln, welche davon vor Ort die meisten Mitglieder hat: Wer die stärkste Gewerkschaft ist, müsste ein Notar ermitteln ein bürokratisches Horrorszenario. dbb jugend zum Koalitionsvertrag: Viel Luft nach oben Die dbb jugend hat am 17. Dezember 2013 in Berlin den Koalitionsvertrag kritisiert. Zwar gebe es gute Ansätze, wie etwa das Bekenntnis zum Berufsbeamtentum. An anderen Stellen ist aber noch viel Luft nach oben, so die Vorsitzende der dbb jugend Sandra Kothe. Zwar taucht das Thema Demografie immer wieder in Bezug auf einzelne Punkte auf. Aus unserer Sicht wäre es angesichts der Größe der damit einhergehenden Herausforderungen aber angemessen gewesen, Demografie als einzelnen Punkt aufzunehmen. Im Bezug auf den öffentlichen Dienst werde man die Regierung an ihrer Aussage messen, dass sie eine demografievorsorgende Personalpolitik betreiben wolle. Das können wir heute leider noch nicht erkennen. Jedenfalls sprechen die nicht ausreichenden Übernahmequoten und die Befristungspraxis eine andere Sprache, sagte Kothe. Dass die Finanzierbarkeit vieler Vorhaben nicht klar sei, zeuge ebenfalls von einer mangelnden Sensibilität für die Generationengerechtigkeit. Hier entsteht der Eindruck, dass auf Kostend der jüngeren Generationen teure Geschenke verteilt werden. Letztlich sei zu bemängeln, dass viele Projekte wie etwa das Diversity Management oder altersgemischte Team allein auf die Privatwirtschaft bezogen werden. Diese Dinge spielen im öffentlichen Dienst ebenso eine Rolle und es stünde dem Staat als Arbeitgeber gut zu Gesicht, hier mit gutem Beispiel voran zu gehen, so die dbbj Chefin. 4

5 ticker Bundeskongress Kothe trifft neue Juso-Chefin jetzt Zinsen sparen! Die dbb jugend-vorsitzende Sandra Kothe hat am 7. Dezember 2013 am Bundeskongress der Jusos in Nürnberg teilgenommen und dort die neue Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann getroffen. Für die neue Juso-Chefin gab es das dbbj-maskottchen Horst, und man verabredete ein weiterführendes Gespräch mit der dbb Bundesjugendleitung in Kürze. Jetzt Zinstief nutzen! Öffentlicher Dienst 2014 Zahlen, Daten, Fakten Die Neuauflage des dbb Nachschlagewerks Zahlen Daten Fakten 2014 ist erschienen. Die Broschüre bietet einen objektiven Überblick über wichtige Eckdaten des öffentlichen Dienstes in Deutschland. Aufbauend auf den jeweils neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Statistischen Landesämter, auf Informationen der Bundesministerien sowie darauf basierenden Berechnungen liefert Zahlen Daten Fakten fundiertes Basiswissen. Die Neuauflage berücksichtigt neben neuesten beamtenrechtlichen Regelungen aktuelle Entwicklungen im Tarifbereich und gliedert klar strukturiert die wesentlichen Daten zu Beschäftigten, Bezahlung, Arbeitszeiten, Zulagen und vieles mehr. Neu hinzu gekommen ist 2014 noch ausführlicheres Material über den Altersstand der Beschäftigten in Bund, Ländern und Kommunen sowie das anhand dessen zu erwartende Ruhestandseintrittspotenzial in den kommenden Jahren. Und Nerven sparen! Und Gebühren sparen! Jetzt Bausparen! Sichere Dir jetzt günstige Finanzierungskonditionen. Mit einem Ideal Bausparvertrag von Wüstenrot. Jetzt Angebot anfordern: bausparensparen oder 030 / Die Broschüre gibt s hier online kostenlos zum Download. 5

6 ticker Kritik an Vorschlag der EU-Kommission Qualitätsrahmen für Praktika Die EU-Kommission hat neue Qualitätskriterien für Berufspraktika vorgeschlagen die dbb jugend sieht Nachbesserungsbedarf. Am 4. Dezember 2013 legte die Europäische Kommission ihren lang erwarteten Vorschlag für einen Qualitätsrahmen für Praktika vor. Grundlage sind unter Anderem ausführliche Konsultationen der Sozialpartner in Europa, an denen sich auch der dbb beteiligt hat. Praktika sollen kein Selbstzweck sein, sondern jungen Menschen dabei helfen, einen besseren Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Die Kommission schlägt hier einige Verbesserungen des Status Quo vor, leider gehen diese aber nicht weit genug, kommentierte die Vorsitzende der dbb jugend Sandra Kothe den Kommissionsvorstoß. Praktika sind ein Baustein beim Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Sie sollen vor allem Perspektiven für junge Menschen eröffnen. Derzeit werden aber häufig hochqualifizierte Praktikanten als kostenlose Arbeitskräfte herangezogen. Dadurch werden teilweise sogar Normalarbeitsverhältnisse verdrängt. Das darf künftig nicht mehr vorkommen, ergänzte dbb jugend-vize Michael Gadzalla. Baustein im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit Positiv bewertete Kothe die Verknüpfung von Qualitätsrahmen und Jugendgarantie, bei der jungen Menschen unter 25 nach spätestens vier Monaten Arbeitslosigkeit eine Ausbildung, eine feste Einstellung oder ein Praktikum angeboten werden soll. Wenn jungen Menschen als Hilfe zum Berufseinstieg ein Praktikum angeboten wird, muss auch sichergestellt werden, dass es gewisse Qualitätsstandards gibt. Hier setze der Vorschlag der Kommission erste gute Akzente, so Kothe weiter. Ein verpflichtender Praktikumsvertrag, in dem sowohl die Lernziele als auch transparent die Rechte und Pflichten des Praktikanten dargestellt werden ist ein deutlicher Fortschritt zur derzeitigen losen Praxis bei vielen Praktika. Häufig ist derzeit nicht mal der Versicherungsschutz ausreichend geklärt. Allerdings zeige die Lebenswirklichkeit vor allem vieler junger Akademiker auch, dass der Berufseinstieg häufig erst nach dem 25. Lebensjahr beginne. Deshalb wiederholte sie ihre Forderung, den Rahmen der Jugendgarantie flexibler zu gestalten. Der 25. Geburtstag als Grenze für die Jugendgarantie ist willkürlich gesetzt. Maßstab müssen die tatsächlichen Voraussetzungen und die Bildungsvita der jungen Menschen sein. Sechs Monate unbezahlt zu langer Zeitraum Der Vorschlag der Kommission zu Praktika sieht zudem vor, dass Praktika künftig maximal sechs Monate dauern sollen, allerdings müsse ebenfalls noch geklärt werden, unter welchen Umständen eine Verlängerung in Frage komme. Eine verpflichtende Bezahlung ist nicht vorgesehen. Der Zeitraum für unbezahlte Praktika ist mit sechs Monaten viel zu lang. So wird es Arbeitgebern leicht gemacht, vollwertige Stellen unbesetzt zu lassen. Entweder Praktika werden ab einem bestimmten Zeitraum, etwa nach drei Monaten, bezahlt, oder sie müssen enden, forderte dbbj-vize Gadzalla. Ein solches entgeltfreies Arbeitsverhältnis helfe nicht beim Berufseinstieg, sondern würde den Wert der Arbeitsleistung des Bewerbers sogar schmälern. Arbeitgeber bekommen so schnell den Eindruck, dass sie qualifizierte Arbeitnehmer zum Nulltarif bekommen können! Info-Flyer: Überstunden und Mehrarbeit Der dbb hat zum Themenkomplex Mehrarbeit und Überstunden einen Flyer erarbeitet, der auf der dbb-homepage zum Download bereitsteht. Darin sind die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst, etwa: Muss ich Überstunden leisten? Muss mein Arbeitgeber Überstunden konkret anordnen? Darf ich mich weigern, Überstunden zu leisten? Was ist mit dem Betriebsrat? Der Flyer im DIN A4 Format kann ausgedruckt, verteilt und auch zur Mitgliederwerbung verwendet werden. Hier geht s zum Flyer. dbb unterstützt Betriebsratswahlen 2014 Zur Unterstützung der Betriebsräte und Betriebsratswahlkämpfer 2014 hat der dbb Online-Seiten mit Informationen rund um Betriebsräte und Betriebsratswahlen gestartet. Die regulären Betriebsratswahlen finden vom 1. März bis 31. Mai 2014 statt. Die Kandidatinnen und Kandidaten der dbb Mitgliedsgewerkschaften treten in den privatisierten Bereichen des Dienstleistungssektors an, neben Bahn und Telekom sind dies auch die privatisierten Bereiche im kommunalen Bereich. Hier gehts auf die dbb-sonderseiten zu den Betriebsratswahlen Der dbb unterstützt die Online-Petition Freiheit statt Tarifdiktatur gegen die gesetzlich erzwungene Tarifeinheit. Wir haben wiederholt auf unterschiedlichsten Wegen gedbb unterstützt Online-Petition gen die Pläne der zukünftigen Koalitionäre protestiert. Die Initiative vom Marburger Bund ist dabei ein weiterer Baustein in der Mauer zur Verteidigung der Gewerkschaftsfreiheit, so dbb-chef Klaus Dauderstädt. Von den angestrebten Unterschriften wurden bereits über erreicht die Petition soll beim Deutschen Bundestag eingereicht werden. Die Unterschrift kann ganz bequem und schnell online abgeben werden. 6

7 story Lokomotivführerin bei der Deutschen Bahn AG: Von wegen Knöpfchen drücken Von Christine Bonath und Jan Brenner (Fotos) Sie steigt fast jeden Tag in die Regionalbahn und sitzt immer ganz vorne. Aber nicht, um pünktlich zur Arbeit zu kommen: Wenn Anna Bunzel Platz nimmt, ist sie an ihrem Arbeitsplatz. Als Eisenbahnerin im Betriebsdienst Fachrichtung Lokführer und Transport so ihre korrekte Berufsbezeichnung sorgt die 26jährige Wahlpotsdamerin dafür, dass andere rechtzeitig ans Ziel kommen. Nein, das ist keine Frau, die gern als Mann zur Welt gekommen wäre und sich deshalb für einen Männerberuf entschieden hat. Anna Bunzel sorgfältig geschminkt, modische Ohrstecker, Lippenpiercing und Nagelschmuck legt auch in Dienstbekleidung Wert auf ihr weibliches Erscheinungsbild. In ihrem Fall war es vielmehr so, dass sie mit einem Eisenbahner-Gen zur Welt gekommen sein muss: Mein Opa war Lokführer, mein Onkel ist Lokführer. Das hat mich beeindruckt. Ich habe schon als Kind davon geträumt, selbst Lokführerin zu werden, erzählt die zierliche junge Frau. Um diesen Traum zu verwirklichen, bewarb sich Anna Bunzel, die vor 26 Jahren in Halle an der Saale geboren wurde, bei der Deutschen Bahn AG für die dreijährige Ausbildung als Eisenbahnerin im Betriebsdienst Fachrichtung Lokführer und Transport und bekam eine Zusage für Berlin. Kurz entschlossen packte sie ihre Umzugskisten und zog nach Potsdam. Berlin wäre als Wohnort für mich nicht in Frage gekommen, sagt Anna Bunzel, verglichen mit Halle ist das für mich zu viel Großstadt. Andere Umstände ihres neuen Lebens fern der vertrauten Umgebung etwa die Wahrscheinlichkeit, die Ausbildung allein unter Jungs zu absolvieren bekümmerten sie dagegen nicht: In meiner Ausbildungsklasse waren wir 13 Schüler, und ich war tatsächlich das einzige Mädchen, sagt sie und ergänzt auf Nachfrage eher beiläufig, dass ihr zu keinem Zeitpunkt ihrer Ausbildung Steine in den Weg gelegt wurden. Das war alles ganz entspannt, meint sie selbstbewusst und berichtet fröhlich von der großen Aufregung, die alle in ihrer Ausbildungsklasse packte, als sie zum ersten Mal im Führerstand einer Lok die Hebel bedienen durften. Unsere allererste Fahrt haben wir im Fahrsimulator gemacht. Aber bis dahin hatten wir schon viel über die Technik der Triebfahrzeuge und der Stellwerke gelernt. Vielfalt von Anforderungen Der Führerstand eines Triebfahrzeuges, wie heutige Lokomotiven in der Sprache der Eisenbahner auch bezeichnet werden, ist während der bis zu dreijährigen Ausbildungszeit aber nur eine von vielen Lernorten: Natürlich begleite man Kollegen, die als Ausbilder zusätzlich zu ihrem Fahrdienst wertvolles Praxiswissen vermitteln, berichtet Anna Bunzel. Im ersten Lehrjahr fährt man mit und lernt die Abläufe und Verhaltensweisen kennen, im zweiten Lehrjahr kommt man zum Zugvorbereitungsdienst, lernt, was alles getan werden muss, bis ein Zug im Bahnhof zur Abfahrt bereitgestellt werden kann, und im letzten Ausbildungsdrittel fährt man dann in Begleitung des Ausbilders die ersten Strecken. Ohne die Bereitschaft, jede Menge technisches Wissen zu lernen und viel Interesse, für alles, was rund um den Eisenbahnverkehr vor sich geht, sei die Abschlussprüfung allerdings nicht zu schaffen, warnt Anna Bunzel. Wir Lokführer sind nicht nur Köpfchendrücker, wie vielerorts behauptet wird. Als sie das mit dem Knöpfchen drücken sagt, ist ihr der Ärger anzumerken, dass ihr Beruf auf ein einziges Detail im Fahrbetrieb, den Totmannknopf reduziert wird. Betätigt ein Lokführer diesen Knopf nicht alle zwanzig Sekunden, wird der Zug automatisch abgebremst. Diese Sicherheitsmaßnahme ist in allen Schienenverkehrsmitteln, also auch in Straßenbahnen und U-Bahnen, Vorschrift und ein gern in Anspruch genommenes Argument, den (wirtschaftlichen) Wert der Lokführer-Leistung etwa bei tariflichen Auseinandersetzungen klein zu reden. Der Ärger verfliegt jedoch schnell, als Anna Bunzel auflistet, welcher Vielfalt von Anforderungen ein(e) Lokführer(in) in Wirklichkeit gerecht werden muss. In der Ausbildung hat man uns beigebracht, wie der gesamte Betrieb läuft. Dazu gehört zum Beispiel, dass man wissen muss, was der jeweilige Fahrdienstleiter macht, der an seinem Monitor in der Leitstelle in Berlin-Pankow den Zugverlauf auf der Strecke steuert. Wir haben die Regeln des üblichen Verhaltens erlernt, die Dienstvorschriften wissen beispielsweise auch einiges über Weichen- und Stellwerkstechnik. Wenn du dann zum ersten Mal allein einen Zug steuerst, merkst du allerdings, dass immer noch eine Menge Sachen dazu kommen, auf die man achten muss. Ganz wich- Webtipp Weitere Informationen über die Ausbildung zum/zur Eisenbahner(in) im Betriebsdienst Fachrichtung Lokführer auf der Homepage der Deutschen Bahn findet Ihr hier: 7

8 story Anna Bunzel arbeitet seit Juni 2012 als Lokführerin bei der DB Regio. Den Trend zur Schichtoptimierung, die aus den Lokführern alles rauskitzelt, sieht Anna Bunzel, die seit ihrem ersten Ausbildungsjahr Mitglied der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist, kritisch. Schichtarbeit geht immer zu Lasten der Gesundheit. Die neuen Kompaktdienste bieten zu wenig Erholungsmöglichkeit. Irgendwann ist dann bei jedem der Zeitpunkt gekommen, an dem der Körper nicht mehr kann. Keine Abfahrt ohne Übergabegespräch tig sind gute Kenntnisse der Strecken und der Bahnhöfe. Während der Fahrt beobachten wir, was auf der Strecke vor sich geht, die Signale und das Verhalten der anderen Züge. Spielende Kinder als potentielle Gefahr Ich bin inzwischen lange genug dabei, dass ich behaupten kann, dass kein Arbeitstag verläuft, wie der andere, sagt Anna Bunzel und erzählt von der Wildschweinrotte, die sich in der Nähe des Gleisanlagen niedergelassen hatte, von spielenden Kindern und bedrohlich schief liegenden Bäumen: Allesamt potenzielle Unfallquellen, die ein Lokführer umgehend seinem Fahrdienstleiter melden muss. Hinzu kommen unvorhersehbare technische Störungen. Langeweile habe sie in den vergangenen 17 Monaten noch nicht gehabt. Im Juni 2012 hatte sie in Berlin die Ausbildung beendet und war ein seltenes Glück zusammen mit allen zwölf Jungs aus ihrer Klasse von der Deutschen Bahn übernommen worden. Seitdem fährt sie als tarifbeschäftigte Lokführerin des Bahn-Tochterunternehmens DB Regio in der Region Nord-Ost. Schichtdienst von Uhr bis 22 Uhr Das niedrige Durchschnittsalter im Potsdamer Lokführerteam ist vermutlich ein Grund dafür, dass Anna Bunzel die Belastungen der Schichtarbeit, die je nach Dienstplan früh um 4.19 Uhr oder spät um 22 Uhr beginnen und mit Pausenzeiten, in denen der Bahnhof nicht verlassen werden darf, bis zu zwölf Stunden dauern kann, noch nicht so heftig spürt. Wer in diesem Beruf arbeiten will, muss auch die Bereitschaft mitbringen, Schicht zu arbeiten. Damit könne man klarkommen, solange der Rhythmus des zwölf Wochen im Voraus festgelegten Dienstplans nicht durch unerwartete Vertretungseinsätze durcheinander gewirbelt werde. Jetzt muss ich aber los. Anna Bunzel fasst in die Seitentaschen ihres Blousons mit den drei roten Schulterstreifen, die ihren Rang als Streckenlokführerin ausweisen, holt ihre schwarzen Handschuhe heraus und verlässt die Halle des Potsdamer Hauptbahnhofes in Richtung Gleise. Schichtbeginn für sie. Feierabend für David Matthes. Der 23jährige, der seit Dezember 2011 als Lokführer arbeitet, informiert Anna Bunzel nach kurzer Begrüßung über aktuelle Geschehnisse im Streckenverlauf und mögliche technische Besonderheiten, wie Baustellen oder geänderte Geschwindigkeitsvorgaben. David Matthes verabschiedet sich, Anna Bunzel wirft einen konzentrierten Blick in das Fahrplan-Heft, das genaue Vorgaben über ihre Strecke, enthält. Dann schließen sich die Türen des Zuges, die automatische Ansage begrüßt die Reisenden. Die Lokführerin löst die Bremse, der Zug fährt an. Das war keine schlechte Entscheidung, in Potsdam zu bleiben, sagt Anna Bunzel. Ich habe ein Superteam erwischt, wir sind fast wie eine kleine Familie und soweit ich weiß vom Altersdurchschnitt die jüngste Meldestelle der Regio Nord-Ost. Dazu kommt, dass Potsdam mit 40 Leuten nicht so groß ist wie die Meldestelle Berlin. Übergabegespräch: David Matthes informiert Anna Bunzel vor Beginn ihrer Schicht über mögliche Besonderheiten im Streckenverlauf. 8

9 special Gute Laune: dbb jugend-chefin Sandra Kothe (l.) und Karen Altmann, Bundesjugendleiterin der Deutschen Justiz-Gewerkschaft. Der Schutz vor Wohnungseinbrüchen ist nicht Aufgabe des Bauordnungs- oder des Finanzamtes, dazu brauchen wir genügend Polizei, machte Dauderstädt deutlich. dbb Jahrestagung 2014: Stets zu Diensten? Der Staat im 21. Jahrhundert Das Thema der 55. dbb Jahrestagung, zu der vom 5. bis 7. Januar 2014 mehr als 700 Teilnehmer und Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Medien nach Köln kamen, war mit einem Fragezeichen versehen: Stets zu Diensten? Der Staat im 21. Jahrhundert. In den Vorträgen und Diskussionen mit Vertretern des neugewählten 18. Bundestages und der Bundesregierung über den öffentlichen Dienst der Zukunft wurde deutlich: Um stattdessen ein Ausrufezeichen setzen zu können, braucht es positive Antworten auf die Frage, welchen Staat wir uns zukünftig in Deutschland leisten wollen und können. Dabei ging es um die personelle und finanzielle Ausstattung des öffentlichen Dienstes ebenso wie um anstehende Richtungsentscheidungen zum strukturellen Aufbau in Bund, Ländern und Kommunen. Zum Auftakt gab es den traditionellen politischen Schlagabtausch über die aktuelle Lage im öffentlichen Dienst zwischen dem dbb Bundesvorsitzenden Klaus Dauderstädt und dem Bundesminister des Innern, Thomas de Maizière, der damit seinen ersten öffentlichen Auftritt im neuen Amt absolvierte, das er bereits von 2009 bis 2011 innehatte. Dauderstädt: Staat darf sich seiner Verantwortung nicht entziehen der Tarifpluralität andererseits seien nicht geeignet, die Funktionsfähigkeit des Landes zu sichern, sagte Dauderstädt. In der Bundesrepublik sei die solidarische Finanzierungslast immer unausgewogener verteilt. Die Belastung der Unternehmen durch Steuern und Sozialabgaben sinke, während die der Bürger stetig steige. Die Menschen in diesem Land sind nicht blind gegenüber solchen Entwicklungen, so der dbb Chef. Zu der Ungleichbehandlung trage fehlendes Personal bei den Finanzbehörden wie Zoll und Steuerfahndung zusätzlich bei. Das Geld für Steuer-CDs solle daher besser in die Besoldung deutscher Finanzbeamter investiert werden. Dieser Rückzug des Staates werde die Politik angesichts des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels zukünftig vor noch größere Herausforderungen stellen, sagte der dbb Chef. Denn so, wie die Menschen sich darauf verlassen können müssen, dass die Feuerwehr nicht erst zwei Stunden nach dem Alarm eintrifft und dass ihre Kinder nicht 38 Kilometer zur nächsten Schule tagtäglich zweimal zurücklegen müssen, so wollen sie auch nicht vor Schildern mit der Aufschrift Kraftfahrzeugzulassungsstelle geöffnet jeden dritten Donnerstag im Monat von 9 bis 13 Uhr stehen. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, müsse der öffentliche Dienst allgemein und das Berufsbeamtentum insbesondere gestärkt werden. Manche halten den Beamten deutscher Prägung für überholt. Wir nicht, sagte der dbb Chef. Zum Kern des Beamtentums gehöre auch die Verpflichtung des Staates zur Alimentation, so Dauderstädt mit Blick auf wachsende Besoldungsunterschiede in Bund und Ländern. Zwar gebe es keine Norm, die eine Übernahme der Tarifergebnisse für Besoldung und Versorgung vorschreibt. Aber: Die muss es auch nicht geben, solange die Parlamente sich nicht aus ihrer Verpflichtung zur richtigen Alimentation zurückziehen. In diesen Punkten dürften die Dienstherren ebenso wenig untätig bleiben wie etwa bei den offenen Fragen zur Altersdiskriminierung sowie bei den Sorgen der Beschäftigten im Arbeitsalltag. Dauderstädt: Es wäre gut, wenn sich der Staat bei all diesen Konflikten eindeutig, zeitnah und schützend vor seine Beschäftigten stellen würde. Der Staat darf sich seiner Verantwortung gegenüber den Staatsbürgern nicht entziehen. Mit diesen deutlichen Worten forderte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt zu Beginn der Tagung die Regierungen von Bund und Ländern auf, eine neue Balance im staatlichen Handeln zu finden. Der Abbau öffentlicher Leistungen einerseits und die politische Einmischung in funktionierende Systeme wie Bedenklich sei die steigende Belastung der Bürger auch, weil diese gleichzeitig mit immer mehr Aufgaben allein gelassen würden. Sinnbildlich dafür sei die Diskussion über Maßnahmen gegen die wachsende Zahl der Wohnungseinbrüche, durch Mindeststandards für den Einbruchschutz in Bauverordnungen oder die steuerliche Absetzbarkeit von Ausgaben für die Wohnungssicherung. 9 Warnte Politik vor Rückzug des Staates: dbb-chef Klaus Dauderstädt.

10 special Dieser drängenden Probleme solle sich die Politik annehmen, statt sich in funktionierende Systeme wie die gelebte Tarifpluralität einzumischen. Eine gesetzlich erzwungene Tarifeinheit, wie sie im Koalitionsvertrag angedeutet sei, berge in der Praxis viele Fallstricke, sagte der dbb Chef: Wer definiert einen Betrieb? Und wer misst die Mehrheit? Dauderstädt ergänzte mit Verweis auf die im Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit: Welcher Arbeitnehmer will schon einer Gewerkschaft angehören, die keinen Einfluss nehmen darf? Mittelbar greift der Gesetzgeber so in ein wesentliches Grundrecht ein. Kaum vorstellbar, dass das Bundesverfassungsgericht dabei mitspielt. De Maizière würdigt Vertrauen der Bürger in öffentlichen Dienst Wir erleben derzeit einen kraftvollen, selbstbestimmten und handlungsfähigen Staat, entgegnete Bundesinnenminister Thomas de Maizière dem dbb Bundesvorsitzenden. Die Bürgerinnen und Bürger wissen diese Rolle zu schätzen und vertrauen sich deshalb der Fachkompetenz und unbedingten Zuverlässigkeit der Staatsbediensteten zunehmend wieder an. Vor den mehr als 700 Teilnehmern und Gästen würdigte der Minister, dass es Deutschland auch dank der funktionierenden Strukturen im öffentlichen Dienst und seiner fähigen und loyalen Beschäftigten gut gehe. Der öffentliche Dienst ist ein wichtiger Standortfaktor für die Unternehmer und ein Stück Lebensqualität für jeden Bürger. Da die Beschäftigten im öffentlichen Dienst tatsächlich für den Bürger stets zu Diensten seien, gehöre hinter das Tagungsmotto ein Ausrufe- und kein Fragezeichen. Nachwuchsarbeit: dbb jugend-chefin Sandra Kothe überreicht Bundesinnenminister de Maizière das dbbj-adlermaskottchen Horst. Er sehe den Staat nicht auf dem Rückzug, so de Maizière weiter. Der Staat trete längst nicht mehr vornehmlich als Ordnungsstaat auf, sondern sorge für das Dasein der Bürger, schütze sie und wende sich ihnen zunehmend auch digital als Leistungsstaat zu. Mit Blick auf den künftigen Fachkräftebedarf, der sich durch den demografischen Wandel verschärfe, brauche der öffentliche Dienst als Konkurrent zu privaten Arbeitgebern ein gesundes Selbstbewusstsein und ein gutes Image: Wir dürfen und sollten stolz darauf sein, dass unser öffentlicher Dienst dieses hohe Ansehen hat. Er bietet eine ganze Palette spannender und verantwortungsvoller Aufgaben, gepaart mit Konditionen, die den verschiedenen Lebensentwürfen der Menschen sehr nahe kommen. Das sind hoch wertvolle Alleinstellungsmerkmale. Ungeachtet der Koalitionspläne für einen vorgezogenen Rentenzugang mit 63 Jahren erteilte de Maizière entsprechenden Forderungen des dbb nach einer Pension mit 63 eine Absage. Es kann hier keinen Automatismus geben, sagte er. Das oft bemühte Prinzip einer wirkungsgleichen Übertragung von Rentenreformen auf die Beamtenversorgung sei kein Selbstzweck und reiche als Forderte Diskussion über Bund-Länder- Finanzbeziehungen: Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Argument allein nicht aus. Die abschlagsfreie Rente ab 63 gelte faktisch für Polizisten und Soldaten bereits. Eine Übertragung würde im Bund sehr einseitig spezielle Gruppen wie Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes begünstigen. Zudem würde sie im öffentlichen Dienst wie auch bei der Rente vor allem Männern nützen. Auch eine Übertragung der geplanten Lockerungen des Zugangs zur Erwerbsminderungsrente auf das Beamtensystem lehnte der Minister unter Hinweis auf die deutlich gesunkene Zahl von Frühpensionierungen wegen Dienstunfähigkeit ab. Er habe kein Interesse daran, neue Fehlanreize zu schaffen. Mit Blick auf Koalitionspläne, die Tarifeinheit also das Prinzip ein Betrieb, ein Tarifvertrag, eine Gewerkschaft gesetzlich zu regeln, sagte de Maizière zu, peinlich genau darauf zu achten, dass der Verfassung Rechnung getragen wird. 10 Der Staat sind wir : EKD-Botschafterin Margot Käßmann. NRW-Finanzminister verteidigt Sparpolitik Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans verteidigte in seiner Rede die umstrittene Sparpolitik des Landes bei Beamtengehältern im höheren Dienst. Wer Schuldengrenze und Haushaltskonsolidierung ernst nehme, der müsse auch die Personalausgaben des Landes im Blick haben, sagte Walter-Borjans. Die Personalausgaben machten inzwischen 40 Prozent des Landesetats aus. NRW hatte die im Frühjahr 2013 ausgehandelte 5,6 prozentige Tariferhöhung nur mit erheblichen Abschlägen auf den Beamtenbereich übertragen, Beamte des höheren Dienstes gingen vollständig leer aus. Das bezeichnete Walter-Borjans als schmerzhaften Schritt. Zugleich räumte er ein, die rechtliche Überprüfung dieser Entscheidung der Landesregierung sei das gute Recht der Gewerkschaften. Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt stellte im Anschluss klar, die Bezahlung im öffentlichen Dienst sei keine reine Selbstbefriedigung der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften. Sie ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit mit der Privatwirtschaft. Zudem sei die gerichtliche Überprüfung nur die Notlösung, gefordert wäre eigentlich eine politische Entscheidung gewesen. Walter-Borjans räumte ein, der Staat müsse gewachsenen Aufgaben nachkommen. Künftig müssen, wo Aufgaben wegfallen, auch Stellen eingespart werden, aber wo Aufgaben bleiben oder hinzukommen, müssen auch Stellen bleiben oder neu geschaffen werden, sagte er. Angesichts von Schuldenbremse und demografischer Entwicklung müsse aber auf ein ausgewogenes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben geachtet werden. In diesem Zusammenhang forderte Walter-Borjans eine Diskussion über die Gestaltung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen der Zukunft. Diese müssten solidarischer werden.

11 special Podiumsdiskussion: Öffentlicher Dienst großartiger Arbeitsplatz? Deutschlands öffentlicher Dienst braucht eine deutliche Imageaufwertung, um insbesondere bei jungen Menschen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. In diesem Punkt herrschte Einigkeit bei den innenpolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen, die sich zur traditionellen Podiumsdiskussion bei der Jahrestagung eingefunden hatten. A great place to work müsse der öffentliche Dienst sein, forderte Armin Schuster von der CDU/CSU-Fraktion. Um dies zu erreichen, brauche es insbesondere ein modernes und intelligentes Personalmanagement. Schuster beglückwünschte wie zuvor bereits de Maizière den dbb zu seiner Ende 2013 gestarteten bundesweiten Nachwuchskampagne Die Unverzichtbaren. Wenn wir an die jungen Leute heranwollen, geht das nur über Image. SPD-Fraktionsvertreter Michael Hartmann forderte konkrete Anreize, vor allem für spezialisierte Fachkräfte, die in der freien Wirtschaft in der Regel deutlich besser dotierte Posten erhielten als im öffentlichen Dienst. Irene Mihalic von er Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wies darauf hin, dass es keinen Sinn mache, Defizite mit Imagekampagnen zuzukleistern. Ebenso wichtig seien faktische Verbesserungen, etwa bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Frank Tempel, Vertreter der Fraktion Die Linke, sagte, zum Image des öffentlichen Dienstes gehöre auch die Frage, wie man mit den bereits heute im öffentlichen Dienst Beschäftigten umgehe. Jugendpower: Mit einer starken Truppe war die dbb jugend um Vorsitzende Sandra Kothe (l.) bei der Kölner dbb Jahrestagung präsent, um die Interessen des Nachwuchses zu vertreten. Während Schuster die qualitativ hochwertige Politik für den öffentlichen Dienst durch die bisherige schwarz-gelbe Bundesregierung lobte, betonte Hartmann, dass die Abbauorgie ein Ende haben muss. In Sachen Arbeitsverdichtung ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr Qualifikationen aufbieten und immer mehr Aufgaben übernehmen. Jetzt gilt es, den Personalbestand zu halten und dort, wo erforderlich, auch auszubauen. Deswegen müssten in der Diskussion über die künftigen Finanzströme zwischen Bund, Ländern und Kommunen geeignete Maßnahmen entwickelt werden, die den personalintensiven Gebietskörperschaften mehr Luft zum Atmen verschaffen. Für Tempel ist in diesem Zusammenhang klar: Eine weitere Föderalismusreform muss kommen. Denn der öffentliche Dienst bestehe nicht nur aus der Bundesverwaltung, es gelte diesen auch in der Fläche zu erhalten. Um dies zu erreichen, so Mihalic, sei beispielsweise eine Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen oder die Anerkennung von bereits erworbenen Qualifikationen auszuweiten, um so auch mehr Quereinsteiger zu gewinnen. Innenpolitische Sprecher: Armin Schuster, Irene Mihalic, Michael Hartmann und Frank Tempel (v.l.) mit Moderatorin Dunja Hayali (l.). In Sachen Übertragung des im Laufe des Frühjahrs auszuhandelnden Tarifergebnisses für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen auf die Bundesbeamten äußerten sich die Vertreter der Koalitionäre der Bundesregierung, Schuster und Hartmann, optimistisch: Die zeit- und inhaltsgleiche Übernahme sollte im Grundsatz weitergelten, so Hartmann. Bei der Diskussion über die im Koalitionsvertrag vorgesehene gesetzliche Festschreibung einer Tarifeinheit warnten Schuster und Hartmann vor übereilten Abwehrkampagnen. Ich bin sicher, dass am Ende wenn überhaupt eine sehr abgewogene Variante gefunden werden wird, sagte CDU-Innenpolitiker Schuster. Und SPD- Vertreter Hartmann stellte klar: Es wird kein dramatisches Zwangssystem geben. Und wenn darüber geredet wird, gehört der Sachverstand und damit auch der dbb dazu. Sowohl Mihalic als auch Tempel sagten, die Koalitionsfreiheit müsse geschützt werden. Käßmann: Kirche muss sich stärker einmischen Die Kirchen in Deutschland müssen sich stärker in die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen einmischen. Dafür plädierte Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, auf der Tagung. In ihrem Fachvortrag zum Thema Reformation und Politik - Herausforderungen im 21. Jahrhundert sagte sie: Glaube findet nicht im Abseits statt. Er bewährt sich im Alltag. Die evangelische Theologin mahnte, die Kirche müsse sich zu Wort melden, wenn etwa Kinder mit Migrationsvordergrund weniger Bildungschancen bekämen. Entscheidend ist, dass Integration dort gestärkt wird, wo sie jeden Tag stattfindet - beispielsweise in der Schule. Wir müssen uns wehren gegen Migrationsabwehr. Diesen Menschen muss ermöglicht werden, sich hier bei uns zu entwickeln. Kirche dürfe sich nicht in eine schöne, private Nische abdrängen lassen. Auch Kritik an politischen Entscheidungen wie etwa zum Krieg in Afghanistan müsse 11

12 special zulässig sein. Allzu oft habe die Vergangenheit gezeigt, dass falsche Obrigkeitshörigkeit zu wenig Raum für Widerstandsgeist gelassen habe, etwa in der Zeit des Nationalsozialismus oder in der DDR. Käßmann hob hervor, dass Deutschland ein großartiger Sozialstaat sei, auf den man zu Recht stolz sein könne. Zur Frage, ob der Staat sich seiner Verantwortung zu stark entziehe, sagte sie: Der Staat sind wir. Uns muss klar sein, dass wir nicht alle Verantwortung abwälzen können. Wir müssen uns vielmehr fragen: Wie viel Zivilgesellschaft leisten wir uns? Wir müssen uns alle mit beteiligen. Kirche dürfe sich nicht wegducken, sondern müsse sich kritischen Diskussionen stellen. Das halte ich für reformatorisches Erbe, sagte Käßmann. Die Feierlichkeiten zu 500 Jahre Reformation 2017 werden laut Käßmann kein historisierendes Jubiläum sein. Ich freue mich darauf, Vertreter von Kirchen aus aller Welt begrüßen zu dürfen. Luther und die Reformation sollten als weltweit prägendes Ereignis gewürdigt werden. Klaus Dauderstädt dankte Margot Käßmann: Sie habe den Tagungsteilnehmern eine ethische Denkpause mit nachhaltigem Tiefgang verschafft. Soziale Markwirtschaft oder vermarkteter Sozialstaat? Armin Laschet, Vorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen, und Wolfgang Kubicki, stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP, trafen am 7. Januar zum Abschluss der dbb Jahrestagung zu einem Streitgespräch über die Zukunft des Sozialstaats und der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland zusammen. Beide Politiker zeigten sich überzeugt, dass Deutschland die anstehenden Herausforderungen nur werde meistern können, wenn auch künftig Wirtschaftswachstum erreicht wird. Grundlegende Voraussetzung hierfür: der Standortfaktor öffentlicher Dienst. Die Politik wird sich aufgrund der Schuldenbremse sehr genau überlegen müssen, wofür sie Geld ausgibt, betonte CDU-Vertreter Laschet. Insofern sei auch eine ordnungspolitische Diskussion darüber angezeigt, auf welche Kernaufgaben sich der Staat und sein öffentlicher Dienst in Zukunft konzentrieren sollten. FDP-Vize Kubicki zeigte sich optimistisch: Wenn die Wirtschaft gut läuft, wird der Staat auch mehr Geld haben, und Laschet ergänzte: Wir haben aktuell eine wirtschaftliche Lage mit hohem Beschäftigungsstand, die dafür sorgt, dass Bund, Länder und Kommunen mehr Geld einnehmen als je zuvor. Wir müssen dafür sorgen, dass das so bleibt. Laschet unterstrich, dass zum Erreichen einer Ausgewogenheit zwischen staatlichen Leistungen und privaten Initiativen das Verhältnis zwischen individueller Verantwortlichkeit und Gemeinwohlorientierung entscheidend sei. Kubicki verwies auf die Tatsache, dass es angesichts des demografischen Wandels in Zukunft nicht nur auf die deutschen Bürgerinnen und Bürger allein ankomme, sondern qualifizierte Zuwanderer gebraucht würden. Beide Politiker betonten, dass der öffentliche Dienst eine deutliche Attraktivitätssteigerung brauche, um auch in Zukunft jenes Personal gewinnen und einsetzen zu können, das für ein funktionierendes Staats- und Gemeinwesen erforderlich ist. Kubicki trat der Aussage de Maizières vom Vortag entgegen, dass der öffentliche Dienst ausschließlich nach Kassenlage gestaltet werden dürfe: Die Mitarbeiter sind doch nicht verantwortlich für die Kassenlage. Deswegen müssen die öffentlichen Arbeitgeber die Kassenlage gegenüber ihren Beschäftigten generell ausblenden. Wenn der öffentliche Dienst seine Mitarbeiter nicht ordentlich alimentiere, werde es bald darum gehen, wie Stellen überhaupt noch besetzt werden könnten. 12 Wir bekommen die Menschen nur, wenn wir ihnen ein attraktives Gesamtpaket bieten; die Arbeitsplatzsicherheit ist nicht mehr das ausschlaggebende Argument. Junge Leute wollen einfach einen attraktiven Job und Karriereperspektiven. Laschet sieht ebenfalls in der Bezahlung der Beschäftigten einen entscheidenden Attraktivitätsfaktor und forderte eine neue Kultur des Umgangs mit den begründeten Systemunterschieden zwischen Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst: Wir müssen die Öffentlichkeit für die Besonderheiten des öffentlichen Dienstes im allgemeinen und des Berufsbeamtentums im besonderen gewinnen. Kubicki ergänzte: Der Umgang mit den Beamten, etwa in punkto Übertragung der Tarifergebnisse, nährt doch allerorten das Vorurteil in der Bevölkerung, dass die Beamten ohnehin zu viel verdienten. Kein anderer Berufszweig würde einen solchen Umgang mit seinen Beschäftigten zulassen, im öffentlichen Dienst ist das gang und gäbe. Wenn wir als Politiker nichts dagegen tun, brauchen wir von Attraktivität des öffentlichen Dienst gar nicht erst zu reden. Auch in punkto Rückstellungen für die Beamtenversorgung sahen beide Politiker Defizite. Hier seien die Länder in der Pflicht. Laschet warnte davor, die Beamtenversorgung wie andere Alterssicherungssysteme oder berufsständische Versorgungswerke zu organisieren. Damit würde man den Staat aus der Verantwortung entlassen. Wir sollten hier beim bewährten System bleiben und den Staat gesetzlich verpflichten, Rücklagen zu bilden. Woher er das Geld bekommt, muss er sich selbst überlegen. Kubicki betonte, die Rücklagen müssten zugriffsfest gestaltet werden. Bundesvorsitzender: Ausrufezeichen setzen In seinem Schlusswort zog der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt ein positives Fazit der 55. dbb Jahrestagung: Wir haben uns wieder das volle Programm verabreicht, sagte er und nahm die Anregung des Bundesinnenministers auf: Vielleicht sollten wir das Fragezeichen hinter unserem diesjährigen Motto doch in ein Ausrufezeichen verwandeln. Dauderstädt kam auch noch einmal auf das Thema Tarifeinheit zurück: Es ist offen geblieben, ob unsere Warnung ernst genommen wird. Wir bleiben dabei: Es spricht alles dagegen, hier die Legislative einzuspannen. Der dbb werde den Bundesinnenminister beim Wort nehmen und peinlich genau darauf achten, dass das Grundgesetz eingehalten wird. Zur 56. Jahrestagung wird der dbb vom 11. bis 13. Januar 2015 einladen.

13 inside dbb jugend rheinland-pfalz Ende 2013 tagten die Vertreterinnen und Vertreter der Fachgewerkschaften in Alzey. Nach der Begrüßung durch Landesjugendleiter Sven Maschur berichtete der stellvertretende Bundesjugendleiter Marco Karbach über die aktuelle Lage aus Sicht der dbb jugend. Er warb unter anderem für die Fortbildungsmöglichkeiten der dbb jugend Bund. Der Geschäftsführer der dbbj rlp Tordbb jugend nrw Landesjugendausschuss in Alzey sten Bach bezog Stellung zur Besoldungsdeckelung in Rheinland-Pfalz sowie zum Landesgesetz zur Reform des öffentlichen Dienstrechtes. Hiernach folgten die Berichte der einzelnen Fachgewerkschaften. In Sachen Fortbildung bietet die dbbj rlp im Jahr 2014 unter anderem Seminare zu den Bereichen Moderation und Mobbing an. Zum Ende der Tagung standen der Landesgewerkschaftstag 2014 und Fragen der Öffentlichkeitsarbeit auf der Tagungsordnung. Viele Pläne für 2014 Besuch im Landtag Ende 2013 tagte der Landesjugendausschuss. Neben einer Diskussion über die Weiterentwicklung der bbw-jugend und die Sparpolitik der Landesregierung stand ein Besuch im Landtag des Landes Baden- Württemberg auf dem Programm, wo die BBW Jugend Teilnehmer ihre Fragen direkt an die Abgeordneten Klaus Maier (SPD) und Muhterem Aras (Grüne) stellten. Kritik übte die Jugend an den Einsparmaßnahmen bei den Neueinstellungen und der Tatsache, dass man bei der Nachwuchsgewinnung im öffentlichen Dienst im Vergleich zu freien Wirtschaft einen schlechten Anreiz geschaffen habe. Für 2014 hat sich die dbb jugend nrw viel vorgenommen: Politisch wie gewerkschaftlich steht einiges auf der Agenda, und der Kalender der Jugend ist schon jetzt gut gefüllt. Unmittelbar vor der Tür steht die Einkommensrunde für Bund und Kommunen. In diesem Rahmen wird sich die dbb jugend nrw mit starken Aktionen gemeinsam mit ihren Fachgewerkschaften wieder für die jungen Beschäftigten im öffentlichen Dienst einsetzen. Auch die Termine für die Kommunal- und die Europawahl hat sich der Jugendverband im Kalender schon dick angestrichen. Mit landesweiten Veranstaltungen und Aktionen wie dem bereits im vergangenen Jahr mit großem Erfolg durchgeführten Politiker-Speed-Dating wird die dbb jugend nrw ihre Mitglieder informieren und zur Wahl motivieren. Auch die Kontaktpflege mit den Jugendorganisationen der Parteien wird weitergeführt, so dass die Jugend auch hier die Interessen ihrer Mitglieder wirkungsvoll vertreten kann. Fest eingeplant sind einige Neugründungen von Kreisjugendgruppen, deren Mitglieder direkt reichlich Lesestoff und Werbematerial an die Hand bekommen werden. Denn die Neuauflage des Handbuchs der Jugendarbeit ist in Planung und die Überlegungen für neue Werbemittel nehmen bereits konkrete Formen an. Beim neuen Veranstaltungskalender wird die dbb jugend nrw in gewohnter Manier Wert auf innere wie äußere Werte legen. Im Vorfeld wird es auch diesmal wieder eine Fotoaktion für das Titelbild geben, für das sich die jungen Gewerkschafter aus den eigenen Reihen bewerben können. Denn wer so attraktive Mitglieder hat wie die dbb jugend nrw, der braucht seine Fotos nicht bei einer Agentur einzukaufen. 13

14 inside BDZ-Jugend Seminar zur Tarifrunde Ende 2013 tagte die dbb jugend mit Jugendvertreterinnen und -vertretern aus neun Bundesländern unter Leitung von Ulrich Hohndorf und Jens Hoffmann (beide dbb- Geschäftsbereich Tarif) sowie Yvonne Bösel (dbb-geschäftsbereich Jugend), um sich für die Einkommensrunde 2014 zu rüsten. Der Ständige Ausschuss Jugend des BDZ war durch Jan Falkenhagen (Bezirksverband BMF) vertreten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich mit den rechtlichen Grundlagen und Möglichkeiten, die sich in der Planung und Vorbereitung von Arbeitskampfmaßnahmen bieten. Hierzu referierte Matthias Berends, stellvertretender dbb-geschäftsbereichsleiter Tarif, und stellte dar, unter welchen Umständen und durch wen Arbeitskampfmaßnahmen ergriffen werden dürfen. Dabei wurde insbesondere auf die Unterschiede zwischen Beamtinnen und Beamten einerseits sowie Tarifbeschäftigten andererseits eingegangen. Darüber hinaus wurde ein Konzept für die möglichen Arbeitskampfmaßnahmen ausgearbeitet. In einem Vortrag machte Willi Russ, Zweiter Vorsitzender des dbb und Fachvorstand Tarifpolitik, auf die besondere Bedeutung der Tarifrunde aufmerksam und warb er um die Beteiligung der Jugendvertretungen innerhalb der Fachgewerkschaften, um bei Protestaktionen möglichst gut aufgestellt zu sein. Christine Bonath, Redakteurin beim dbb, informierte über Möglichkeiten, die die Pressearbeit während und der Einkommensrunde 2014 bietet, und die Grundsätze einer erfolgreichen redaktionellen Arbeit. Anhand vieler Beispiele zeigte sie deutlich, wie wichtig es ist, den Empfänger nicht mit Massen an Text zu überfordern, sondern durch prägnante und verständliche Messages Interesse zu wecken. in Arbeitsgruppen wurden mögliche Konzepte entwickelt vom Gesamtthema für Aktionen bis hin zur detaillierten Ausgestaltung einzelner Logos, Streikmaterialien und Aktionen. Es schloss sich eine Diskussion über Machbarkeit und Wirksamkeit an, damit jeder die Ideen und Vorschläge mit genügend Zeit überdenken konnte. Mit einem Ranking der Konzepte endete das erfolgreiche Seminar. Bei Euch ist was passiert? Gibt s was Neues? will es wissen! Schickt Eure Post an: dbb Mitgliederwerbung 2014 Neue Mitglieder werben und doppelt gewinnen? Gute Idee... Werben Sie für Ihre Fachgewerkschaft und der dbb belohnt Sie mit einem Wertscheck und verlost am Ende der Aktion unter allen Werbern zusätzlich einen attraktiven Sonderpreis. Aktion: bis Infos: Telefon Fax Friedrichstraße 169/ Berlin

15 tipps Bund und Kommunen: Einkommensrunde 2014 Die Arbeit hat begonnen Die Einkommensrunde für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen beginnt im März Die Forderungen werden die Gremien des dbb am 11. Februar 2014 in Berlin beschließen und bekannt geben. Mittlerweile ist die Tarifarbeit für diese prominente Einkommensrunde angelaufen der gewerkschaftliche Dachverband sammelt Argumente und bereitet sich auf harte Verhandlungen vor. Jetzt sind alle gefragt!, heißt es im ersten Flugblatt dieser Tarifrunde: Egal, ob Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer, Beamtin oder Beamter: Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Bund und in den Kommunen können nur zusammen Erfolg haben. Klar ist, dass die Gewerkschaften nicht unter einfachen Bedingungen verhandeln werden. Die Euro-Krise ist noch längst nicht ausgestanden. Und auch die im Grundgesetz neu verankerte Schuldenbremse, die für den Bund ab 2016 und für die Länder ab 2020 wirkt, wird von den Arbeitgebern mit Sicherheit als Argument für fehlende Spielräume vorgebracht werden. Aber davon dürfen, so die erklärte Absicht der Arbeitnehmervertreter, wir uns nicht blenden lassen. Spielräume für Entgelterhöhungen sind da!, heißt es in dem Flugblatt. Wirtschaftsdaten geben Beschäftigten Rückenwind November 2013 zur wirtschaftlichen Entwicklung geht von einem positiven Konjunkturverlauf im Jahr 2014 aus. So wird sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland aller Voraussicht nach aufhellen. Die erwartete Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts beträgt demnach 1,6 Prozent, nach 0,4 Prozent im Jahr Hierbei ist zu beachten, dass die stützenden Nachfrageimpulse in erster Linie aus dem Inland kommen. Der prognostizierte Beschäftigungsstand wird weiterhin auf einem hohen Niveau liegen, zudem wird der Staat voraussichtlich einen positiven Finanzierungssaldo aufweisen. Binnennachfrage unterstützen zu erwarten. Der Konsum ist ein Stabilisator der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Bruttoentgelte dürften infolge der stabilen Arbeitsmarktentwicklung und der moderaten Tariflohnabschlüsse im Jahr 2013 um 3,2 Prozent und im Jahr 2014 um 3,4 Prozent steigen. Schätzung erwartet höhere Steuereinnahmen Daneben werden auch höhere Steuereinnahmen erwartet. Insgesamt steigen die Steuereinnahmen nach der jüngsten Schätzung (Bund, Länder, Gemeinden, EU) in 2014 von 620,5 Milliarden auf 640,3 Milliarden Euro, dies ist ein Anstieg von 3,2 Prozent. Die Einnahmen des Bundes steigen im gleichen Zeitraum von 260 Milliarden auf 269 Milliarden Euro (plus 3,4 Prozent). Die Einnahmen der Gemeinden erhöhen sich um 3,7 Prozent von 85 auf 88,2 Milliarden Euro. Die Einnahmen der Länder steigen um 3,1 Prozent auf 251,9 Milliarden Euro und die Einnahmen der EU um 0,6 Prozent auf 31,3 Milliarden Euro. Die neuesten Wirtschaftsdaten und Prognosen bestätigen die Beschäftigten darin, selbstbewusst gegenüber den Arbeitgebern aufzutreten Nachfrage stärkt die Wirtschaft! Das Gutachten des Sachverständigenrates der Bundesregierung vom 13. Die Verbraucherpreise werden sich laut der Prognose weiterhin moderat entwickeln. Nach 2,0 Prozent in 2012 wird für 2013 eine Preissteigerung von 1,5 und für 2014 von 1,9 Prozent erwartet. Im Jahr 2014 ist ein weiterer Anstieg der privaten Konsumausgaben 15 Entgeltsteigerungen sind möglich und nötig Insgesamt lässt sich daher sagen, dass deutliche Entgeltsteigerungen in der derzeitigen Lage möglich sind. Zur weiteren Stabilisie-

16 tipps rung der Wirtschaft in Deutschland durch Steigerung der Nachfrage sind sie sogar von entscheidender Bedeutung. Und auch auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa kann eine Nachfragesteigerung in Deutschland positive Auswirkungen haben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Hier hat Deutschland Nachholbedarf. Öffentlicher Dienst: Leistungen endlich anerkennen Der öffentliche Dienst muss immer mehr leisten. Seit der Wiedervereinigung sind über Stellen im Bundesbereich weggefallen. Zudem sank allein im Bereich der Beamten, Richter und Soldaten die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um zirka elf Prozent. Gleichzeitig nahm die Zahl der Teilzeitbeschäftigten signifikant zu. Diesem Abbau und der damit verbundenen unerträglichen Arbeitsverdichtung gilt es Einhalt zu gebieten. Der Dienstherr Bund muss endlich die besonderen Leistungen der Beamtinnen und Beamten anerkennen. Teilhabe für Beamtinnen und Beamte Die Beamtinnen und Beamten erwarten zu Recht von der bevorstehenden Einkommensrunde 2014 eine deutliche Verbesserung der Bezahlungs- und Beschäftigungsbedingungen zur Anerkennung der von ihnen erbrachten Leistungen sowie zur Teilhabe an der finanziellen und wirtschaftlichen Entwicklung. Wichtig ist aber auch eine Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes im Vergleich zur freien Wirtschaft, vor allem unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und der damit einhergehenden Probleme der Nachwuchsgewinnung. Deshalb ist eine angemessene Einkommensanpassung unter Berücksichtigung des vorhandenen und prognostizierten Wirtschaftswachstums sowie der tatsächlichen und zu erwarteten Preissteigerungen im Hinblick auf die tatsächlich erbrachte Arbeitszeit dringend erforderlich. Gleiches gilt für eine deutliche und nachhaltige Verbesserung der Einkommenssituation der Anwärter zuzüglich der Abgabe von Übernahmegarantien bei erfolgreicher Laufbahnprüfung. Alle Besoldungselemente sind an die tatsächlichen Verhältnisse anzupassen, um den seit Jahren eingetretenen Entwertungen ein Ende zu bereiten. Schließlich wird der systematische Ausbau einer transparent gestalteten, langfristig angelegten Personalentwicklung immer drängender. Gute Arbeit muss gut bezahlt werden! Ob in der Kommunalverwaltung, in den Straßenmeistereien, den Krankenhäusern, der Entsorgung, in den Bundesbehörden oder vielen anderen Bereichen: Die Kolleginnen und Kollegen bringen immer vollen Einsatz und tragen so maßgeblich dazu bei, dass der öffentliche Dienst reibungslos funktioniert und dass Deutschland bis jetzt so gut durch die Krisen der letzten Jahre gekommen ist. Dass dies so bleibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Auch die Arbeitgeber in Bund und Kommunen müssen durch gerechte Bezahlung, Nachwuchsgewinnung und ausreichende Personalausstattung ihren Teil dazu beitragen, dass der öffentliche Dienst in der gewohnten Qualität weiter funktionieren kann. Das werden sie nicht von sich aus tun. Dafür müssen wir gemeinsam kämpfen!, appelliert der dbb an alle Beschäftigten. dbb-chef Dauderstädt: Abstand zu den Ländern darf nicht zu groß werden In diesem Jahr haben wir eine reine Einkommensrunde und die Übernahme der Ausgebildeten mit dem Bund und den Kommunen zu verhandeln. Das sagte dbb-chef Klaus Dauderstädt dem Tagesspiegel (Ausgabe vom 20. Januar 2014) zur bevorstehenden Einkommensrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Dabei werde sicher berücksichtigt, was wir im vergangenen Jahr für die Bundesländer verabredet haben, so Dauderstädt. Der Abstand zwischen Bund, Ländern und Kommunen soll nicht zu groß werden, deshalb ist die Länderregelung eine wichtige Vorgabe. Dass die Mehrheit der Bundesländer ihre Tarifabschlüsse nicht mehr vollständig auf die Beamten überträgt, wurde vom dbb- Chef erneut kritisiert. Die Föderalismusreform II hat diese Ausfransung des Dienstrechts ermöglicht. Mit verheerenden Folgen. Nordrhein-Westfalen zum Beispiel verordnet einfach dem höheren Dient eine Nullrunde und Rheinland-Pfalz beschließt, über fünf Jahre den Beamten nur ein Prozent zu zahlen. Das ist furchtbar. Dauderstädt verwies im Zusammenhang mit NRW auf Klagen des dbb vor Verwaltungsgerichten. Die Entscheidung der rheinland-pfälzischen Landesregierung widerspreche dem Prinzip der Teilhabe: Grob gesagt: Es ist eine Sauerei, die Beamten von der allgemeinen Einkommensentwicklung abzukoppeln. Tarifabschlüsse, so Dauderstädt, sollten, wie über viele Jahrzehnte üblich, auf die Beamten übertragen werden. Andernfalls müssen wir vor Gericht ziehen. 16

17 tipps Nachgefragt Willi Russ, dbb-vize und Fachvorstand Tarifpolitik Gibt es schon konkrete Vorstellungen zur Forderung für die Einkommensrunde? Wir sind mitten in der Diskussion. Das ist bei der Vielzahl unserer Fachgewerkschaften eine komplexe Angelegenheit. Und wir haben ja auch noch etwas Zeit. Aber seien Sie sicher: Wir diskutieren da nicht nur über Zahlen vor und hinter dem Komma, sondern auch darüber, ob wir einen Sockelbetrag für zwingend halten. Die Diskussion läuft und sie ist spannend. Rechnen Sie mit Streiks, insbesondere dann, wenn Sie einen bei den Arbeitgebern so unbeliebten Sockel fordern? Ob mit oder ohne Sockel für derartige Spekulationen ist es noch viel zu früh. Wir bereiten uns auf die Einkommensrunde vor, zunächst und vor allem mit Argumenten, aber wir ziehen in Betracht, dass wir eventuell deutlich werden müssen, damit unsere Argumente gehört werden. Spielt die aktuelle Diskussion um die Tarifeinheit eine Rolle bei der Einkommensrunde 2014? Nein, höchstens insoweit, als sie, wie schon in der Vergangenheit, belegt, dass der Tarifalltag nichts mit dem zu tun hat, was die Großkoalitionäre und der BDA an vermeintlichem Tarifchaos zu sehen meinen. Die autonomen Gewerkschaften dbb und ver.di handeln hier seit Jahren in enger Absprache. Eine Streikspirale gibt es nicht, sondern freiwillige Zusammenarbeit. Dass eine solche Realität von der Politik ignoriert wird, zeigt, dass es nicht um ein Sachproblem geht. Unsere Hilfe kennt keine Grenzen. Unsere Mittel leider schon. Spenden Sie jetzt. Spendenkonto: BLZ: Erlesen Don Winslow Manhattan Roman. Suhrkamp 2013, 404 Seiten, 9,99 Euro, ISBN-10: Wer den Autor noch nicht kennt, bekommt vielleicht Appetit auf mehr von ihm. Für eingefleischte Winslow-Fans könnte das Buch, das 1997 zum ersten Mal auf Deutsch erschienen ist, und jetzt wieder aufgelegt wurde, eine Überraschung sein. Ein Ex-CIA-Mann ist in New York für die Sicherheit des Senatoren-Ehepaars J.F. Kennedy verantwortlich. Das Glitzerpärchen heißt im Buch zwar anders, und Bruder Robert ebenso, aber das sind Nebensächlichkeiten. Hauptsache, es wird gemordet, (falsch) verdächtigt, geprügelt, gedroht und natürlich geliebt. Die K s kommen dabei nicht immer gut weg, vor allem der Bruder ist bis kurz vor Schluss eine ganz fiese Möpp. Und Frau Senatorin die Unschuld vom Lande. Das alles vor der Kulisse des faszinierenden Big Apple zwischen Weihnachten und Neujahr Winslow, in New York geboren, bringt uns die Stadt am Hudson-River so nah, dass man versucht ist, sofort eine Reise dorthin zu buchen, obwohl 55 Jahre seither vergangen sind und sich vieles in den Wolkenkratzer-Schluchten stark verändert hat. Auch der Personenschützer wird innerhalb weniger Tage ein anderer und versteht es dabei, die Leserschaft ziemlich zu verunsichern bezüglich seiner Handlungen. Aber das war schon immer Winslows Genie, oder anders herum: in M hat er damit zuerst und sehr erfolgreich begonnen. Sei noch erwähnt (auch das eher eine Nebensächlichkeit), dass die Oma des Autors für einen Mafia-Boss gearbeitet hat, den angeblichen Drahtzieher des Kennedy-Attentats. cwb 17

18 service Beamte auf Probe erhalten nur bei einem Dienstunfall ein Ruhegehalt und werden ansonsten ebenfalls in der Gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung, zum Beispiel der sogenannten Dienstanfänger-Police, ist man im Falle eines Falles auf der sicheren Seite und erhält eine monatliche Rente. Diese ist nach Besoldungsgruppen gestaffelt und kann bis zu Euro betragen. Wechselt der Status zum Beamten auf Lebenszeit, kann die Versicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung der Situation angepasst werden. Beamte und Richter haben i.d.r. Anspruch auf Beihilfe. Das heißt, der Dienstherr übernimmt einen Teil der Krankheitskosten, der verbleibende Teil muss privat abgesichert werden. Mit der beihilfekonformen Krankenvollversicherung bietet die DBV über das dbb vorsorgewerk maßgeschneiderte Tarife an. Familienplanung Sicherheit für jede Lebensphase Leben bedeutet Wandel, sowohl privat als auch beruflich. Ausbildung, eigener Haushalt, Berufstätigkeit, Familie oder Ruhestand verändern eure Anforderungen an den Versicherungsschutz im Laufe der Zeit. Die Vorsorgeexperten des dbb vorsorgewerk, der Serviceeinrichtung des dbb beamtenbund und tarifunion, empfehlen deshalb, eure Versicherungspolicen regelmäßig eurer aktuellen Lebenssituation anzupassen. Mitglieder der dbb Jugend und ihre Angehörigen erhalten dabei, je nach Versicherung, attraktive Mitgliedsvorteile und Rabatte von bis zu 25 Prozent. Ausbildung Wenn ihr aufgrund einer Berufsausbildung einen eigenen Haushalt gründet, seid ihr in der Regel noch in der privaten Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert. Nach der Ausbildung ist jedoch eine eigene private Haftpflichtversicherung unverzichtbar. Sie schützt euch im privaten Umfeld bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden vor Schadenersatzansprüchen Dritter und das weltweit und rund um die Uhr. Eigener Haushalt Berufstätigkeit Bestehende Versicherungspolicen sollten regelmäßig an die aktuelle Lebenssituation angepasst werden. Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung können Ursache einer zeitweiligen oder gar dauerhaften Berufsunfähigkeit sein. Deshalb solltet ihr bereits beim Berufseinstieg eine Dienst- beziehungsweise Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Besonders wichtig ist die Absicherung beim Berufseinstieg für Beamte und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst. Wird nämlich ein Beamter auf Widerruf dienstunfähig, folgt in der Regel die Entlassung mit der Nachversicherung in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Ist der Nachwuchs da, ändert sich eure Situation entscheidend. Verantwortungsbewusste Eltern und Großeltern sorgen mit einer Kinder-Unfallversicherung oder Kinder-Existenzschutzversicherung zur Absicherung von schweren Krankheiten und Unfällen vor. Außerdem empfehlen die Experten des dbb vorsorgewerk eine Risikolebensversicherung, die im Ernstfall eure Hinterbliebenen finanziell absichert. Sie eignet sich auch als Sicherheit bei Finanzierungen, wie zum Beispiel beim Kauf oder Bau eines Eigenheims. Ruhestand Ruhestand bedeutet natürlich nicht automatisch Pflegebedürftigkeit. Aber das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Jeder sollte deshalb frühzeitig für den Fall der Pflegebedürftigkeit vorsorgen, um nicht seine nächsten Angehörigen finanziell zu belasten. Denn die Versicherungsleistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und der Beihilfe decken bei weitem nicht die anfallenden Pflegekosten. Ein Instrument dafür ist der staatlich bezuschusste Pflege-Bahr, an dem sich der Staat mit 60 Euro pro Jahr beteiligt. Dieser steht jedem ab 18 offen, da die Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung erfolgt. Der Pflege-Bahr über das dbb vorsorgewerk leistet im Pflegefall sogar mehr als der Gesetzgeber fordert. Unser Tipp Für euren eigenen Haushalt empfiehlt sich eine Hausratversicherung, die Schäden infolge von Einbruchdiebstahl, Feuer, Leitungswasser oder Sturm abdeckt. Die Hausratversicherung der Deutschen Beamtenversicherung DBV, Kooperationspartner des dbb vorsorgewerk, schließt sogar grob fahrlässig verursachte Schäden bis zu einer Schadensumme von Euro mit ein. Im Bedarfsfall könnt ihr sie um Bausteine, wie zum Beispiel eine Fahrradversicherung, ergänzen. Nahezu alle Angebote des dbb vorsorgewerk sind mit exklusiven Rabatten beziehungsweise Leistungsvorteilen für Mitglieder der dbb Jugend und ihre Angehörigen ausgestattet. Gebt deshalb immer eure Mitgliedschaft in einer dbb-mitgliedsgewerkschaft oder einem dbb-landesverband an und fragt nach den Mitgliedervorteilen des dbb vorsorgewerk. Weitere Informationen findet Ihr online unter: Besucht uns auch auf Facebook unter: 18

19 checker filmtipp 2014 Gute Reise! Neues Jahr, neue Reisepläne! Um die Vorfreude zu steigern, verlost in der ersten Mega-Aktion dieses Jahres ein tolles Travel-Package: Zusätzlich zum schicken HAUPTSTADTKOFFER Alex (Farbe: Champagner-Hochglanz, Hartschale 87 Liter, ca. 63 x 42 x 28 cm mit 360 -Leichtlaufrollen und TSA- Zahlenschloss) gibt s ein Nackenkissen von Samsonite mit abnehm- und waschbarer Hülle. Praktisch: Gefüllt wird das Kissen mit Luft, die nach Gebrauch Januar/Februar, März und April die getackerten Wörter sammeln, in die Maske eintragen und die Lösung bis spätestens 30. April 2014 per Mail an senden! für die platzsparende Verstauung des Kuschelkissens wieder abgelassen werden kann. Komplettiert wird das Mega-Set von einem Hama Gepäckgurt (5x200 cm), der das Öffnen Eures Koffers während des Transports verhindert und Euch hilft, Euer Gepäck leichter zu erkennen. Hat Euch das Reisefieber gepackt? Dann einfach in den _!! Und für zwischendurch gibt s wie immer unsere Wer übernimmt im neuen Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel den Posten des Bundesinnenministers? 50 SHADES die Musical Parodie Die Shades of Grey -SM-Romane der britischen Autorin E. L. James brechen mit über 70 Millionen verkauften Büchern weltweit alle Rekorde, parallel steigen die Absatzzahlen von erotischem Spielzeug. Ein Tabu-Thema ist plötzlich gesellschaftsfähig geworden und in aller Munde. Der deutschen Kabarettistin Gerburg Jahnke diente die Erotik-Literatur als Inspiration für ihr neustes Stück: Wer bei 50 Musik-Tipp Warpaint: Ladies in zartbitter Wer fast vier Jahre braucht, um einen Zweitling vorzulegen, schürt hohe Erwartungen. Im Fall der vier Amerikanerinnen von Warpaint hat sich das Warten gelohnt, denn die Damen eröffnen das Pop-Jahr mit einem : SHADES den Roman live auf der Bühne erwartet, liegt freilich falsch das Stück ist eine zum Niederknien komische Musical-Parodie. Die düster-erotische Handlung des Romans weicht in bekannter Jahnke-Manier einer urkomischen Inszenierung, die zu heftigen Lachanfällen animiert. verlost 1 x 2 Freikarten für 50 SHADES! Die Musical Parodie im St. Pauli Theater Hamburg (5. Juni 26. Juli 2014). Einfach bis spätestens 28. Februar 2014 die Antwort auf die an mailen und gewinnen viel Erfolg! Für gibt s außerdem an allen Spielorten bei Nennung der PIN eine Ermäßigung von 10 Prozent auf den Kartennettowert. Tickets/Infos: und musikalischen Hinhörer erster Güte. Dream-Pop mit düsterem Flair, elektronische Soundscapes mit treibendem Retro-Schlagzeug und breit angelegte Harmonien entführen den Hörer an die psychedelischen Ufer eines wogenden und dabei sehr wohlklingenden Sees. Einigen Anteil an diesem Gesamtkunstwerk in Sound dürfte Nick Cave-Produzent Flood haben, dem sich die Kalifornierinnen anvertraut haben. Moderner Indie-Pop darf 2014 nicht anders klingen! Dass das auch live super funktioniert, seht Ihr hier. Roman (Friedrich Mücke) weiß nicht, wohin mit sich und seinem Leben. Seine Interessen bestehen im Großen und Ganzen aus Partys und Computerspielen. Um nicht gänzlich untätig zu sein, jobbt er beim Staatsanwalt Dr. Schadt (Dominic Raacke), indem er diesem Tonaufnahmen einliest, damit dieser sie beispielsweise beim Autofahren hören kann. Ein Fall verändert Roman jedoch: In einem kleinen Ort gab es ein Jahr zuvor einen Amoklauf, dem viele Schülern zum Opfer fielen. Aufgrund der sehr detaillierten Untersuchungsakten wird Romans Interesse an dem Fall geweckt. Da nicht alle Unterlagen vorliegen, soll er nun in den kleinen Ort fahren und die fehlenden Dokumente beibringen. Dort angekommen, stellt er fest wie tief der Amoklauf noch in den Köpfen der Menschen sitzt. Sie begegnen ihm reserviert bis aggressiv und dulden keine ungebetenen Gäste, die sich mit dem Fall befassen. Allerdings lernt Roman die Schülerin Laura (Liv Lisa Fries) kennen, die den Amoklauf überlebte und bereitwillig Auskunft gibt. Mit ihr begibt er sich in das nunmehr verlassene Schulgebäude und erfährt, dass Laura gut mit dem Täter befreundet war und im Besitz dessen Tagebuches ist, welches Aufschluss über seine Motive gibt Kinostart: 30. Januar 2014 i m p r e s s u m herausgeber: Bundesjugendleitung, dbb beamtenbund und tarifunion, Friedrichstraße 169/170, Berlin, tel , fax , redaktion: Britta Ibald (verantw.), Jan Brenner, Friedrichstraße 169/170, Berlin, tel , fax , fotos: Jan Brenner, dbb, dbb jugend, Marco Urban, Mehr! Entertainment GmbH. anzeigen: dbb vorsorgewerk GmbH, Friedrichstraße 165, Berlin, tel , fax , de. gestaltung: Jacqueline Behrendt. wird gefördert aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Für die Inhalte der in gelinkten Internetseiten übernimmt die Redaktion keine Verantwortung. 19

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